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Krokodil
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Solidarisch mit GURU kürzer treten? Oder was ist sonst der Grund, dass seit 20 Stunden ausser "Zyndicate" sich niemand mehr im Cash-Forum geäussert hat? Vielleicht sind ja alle mit Arbeit zugedeckt - gut so -  oder ist die Flaute als Vorbote eines turbulenten Börsenherbstes zu sehen?

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Tag Heuer setzt nach überraschendem Erfolg verstärkt auf Smartwatch
12.09.2016 13:20

La Chaux-de-Fonds NE (awp/sda) - Die Uhrenmarke Tag Heuer will ihr erfolgreiches Geschäft mit Smartwatches im kommenden Jahr ausbauen. Der Chef der Uhrendivision des Luxusgüterkonzerns LVMH, Jean-Claude Biver, peilt 2017 eine Produktion von 100'000 Smartwatches an.

"Der Image-Effekt ist riesig. Die Marke wurde von einem Tag auf den anderen um 20 Jahre verjüngt", sagt Biver in einem Interview in der Westschweizer Wirtschaftszeitung "L'Agefi vom Montag.

Mit 56'000 Stück war die Produktion der Tag Heuer Connected, die zunächst auf 20'000 Stück veranschlagt worden war, fast dreimal so hoch wie erwartet. Indes ist der Anteil am Gesamtumsatz mit insgesamt 700'000 Uhren noch begrenzt.

POTENZIAL UNTERSCHÄTZT

Im Frühjahr 2017 will Tag Heuer ein neues Modell der Smartwatch auf den Markt bringen. Der Lagerbestand soll zu Beginn 30'000 bis 40'000 Stück umfassen, die Lieferung wird weltweit erfolgen.

Dabei will Biver nicht den gleichen Fehler begehen wie beim ersten Modell. "Wir hatten das Potenzial unterschätzt und gewisse Komponenten nicht in ausreichender Menge bestellt. Dies limitierte schliesslich die Produktion", sagt der gebürtige Luxemburger. Trotz des Erfolgs hat Biver keine Pläne, auch mit Zenith und Hublot, anderen Marken im Besitz von LVMH, Smartwatches herzustellen.

Tag Heuer sei "bestens aufgestellt", sagte Biver weiter. Der Uhrenhersteller aus dem neuenburgischen La Chaux-de-Fonds hat seit Jahresbeginn ein zweistelliges Umsatzwachstum verzeichnet. "Im August allein haben wir unsere Verkäufe um 20% gesteigert", zeigt sich Biver im Interview erfreut.

Bei Hublot erwartet Biver ebenfalls ein Umsatzwachstum, aber es dürfte in diesem Jahr im einstelligen Bereich verharren. Weiter rechnet der Manager damit, dass Zenit im nächsten Jahr in die Gewinnzone zurückkehrt.

POSITIVE SIGNALE

Biver zeigte sich auch "davon überzeugt, dass das Jahresende für die Schweizer Uhrenhersteller überraschend gut sein wird", nachdem die Branche seit mehr als einem Jahr mit Exportrückgängen zu kämpfen hatte.

Die Nachfrage in China sei auf dem Weg der Erholung. In Lateinamerika gebe es ein gutes Wachstum und der Markt in Russland sei stabil. Nur in Europa gebe es noch immer Schwierigkeiten, aber zugleich bereits erste Anzeichen für eine Verbesserung.

(AWP)

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BFW Liegenschaften erzielt höhere Mieterträge

Das Immobilienunternehmen BFW Liegenschaften hat im ersten Halbjahr 2016 wie bereits Ende Juli angekündigt den Ertrag gegenüber dem Vorjahreszeitraum gesteigert.

Unter Ausklammerung der Neubewertung bleibt aber unter dem Strich ein Verlust. Konkret nahm der Mietertrag um 5,4% auf 9,9 Mio CHF zu, während sich die Betriebskosten um 5% auf insgesamt 3,1 Mio erhöhten. In der Folge stieg der EBIT im Berichtszeitraum auf 17,5 Mio CHF von 12,5 Mio und der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg sank auf 5,9 CHF von 7,0 Mio im Vorjahr. Damit bestätigt BFW Liegenschaften am Dienstag die Kennzahlen, die das Unternehmen Ende Juli als ausgewählte, ungeprüfte Zahlen veröffentlicht hatte.

Der Gewinn inklusive Neubewertungserfolg und latenter Steuern und unter Ausklammerung der stichtagsbezogenen Fair Value Bewertung der Zinsswaps und Receiver Swaptions kam bei 12,6 Mio CHF zu liegen, nach 8,5 Mio im Vorjahreszeitraum. Die Neubewertungen ausgeklammert resultierte jedoch ein Verlust von 2,6 Mio, nach einem Überschuss von 2,1 Mio im Jahr zuvor.

Der Net Asset Value (ohne Bewertungsdifferenzen) lag bei 39,99 CHF pro Aktie. Gemäss BFW beläuft sich der entsprechende Gewinn pro Aktie auf 2,42 CHF, nach 1,64 CHF im Vorhalbjahr.

Keine Liegenschaften erworben oder verkauft

Das Liegenschaftenportfolio umfasste per Bilanzstichtag 45 Renditeliegenschaften und ein Umnutzungsprojekt. Der Portfoliowert erhöhte sich in den ersten sechs Monaten um 4% auf 416,4 Mio CHF, per Ende 2015 betrug er noch 401,9 Mio CHF. Die Wertveränderung sei vor allem auf die erfolgreiche Entwicklung und die Investitionen in die Umnutzungsprojekte im Umfang von 1,4 Mio CHF bzw. 3,5 Mio sowie auf positive Bewertungseffekte von 9,3 Mio CHF zurückzuführen.

Im ersten Halbjahr 2016 wurden keine Liegenschaften erworben oder verkauft. Für die zweite Jahreshälfte 2016 erwartet die Gesellschaft aus operativer Geschäftstätigkeit auf Stufe EBIT (ohne Neubewertungseffekte der Liegenschaften) ein ähnliches Ergebnis wie im ersten Halbjahr 2016.

Das Geschäftsmodell und die Anlagestrategie mit Fokus auf Wohnliegenschaften bewähre sich und das Management sei zuversichtlich, dass der Immobilienmarkt Schweiz speziell im Wohnbereich seine langfristige Attraktivität beibehalten wird. Zudem erlaube die Bilanzstruktur weitere Zukäufe von Renditeliegenschaften oder die Umsetzung neuer Projekte.

(AWP)

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Bühler erhält Auftrag von chinesischem Batteriehersteller über 5 Mio CHF
13.09.2016 11:05

Uzwil (awp) - Der Technologiekonzern Bühler hat vom chinesischen Batteriehersteller Lishen einen weiteren Auftrag erhalten. Der Grossauftrag für zwei Produktionslinien zur Herstellung von Batterieelektrodenpaste habe einen Wert von 5 Mio CHF, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dies unterstreiche das grosse Marktpotenzial der Lösung für den Bereich E-Mobilität.

Die Qualität der Elektrodenpaste habe eine direkte und grosse Auswirkung auf die Kapazität der Batteriezelle, so die Meldung. Bereits im vergangenen April habe die Gruppe einen ersten Auftrag von Lishen für eine Anlage im industriellen Massstab erhalten. Ausserdem stehe man in Verbindung mit verschiedenen internationalen Batterieherstellern, um weitere Projekte zu anzustossen.

an/ra

(AWP)

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Investis mit soliden Halbjahreszahlen

Die Immobiliengesellschaft Investis hat im ersten Halbjahr 2016 sowohl Umsatz als auch Gewinn gesteigert.

Der konsolidierte Umsatz betrug 79,3 Mio CHF, ein Plus von 2,5% zum Vorjahr. Aufgrund strategischer Verkäufe reduzierte sich allerdings der Mietertrag im Vorjahresvergleich um 1,7% auf 20,2 Mio CHF, wie Investis am Mittwoch mitteilte.

Der um 5,7% höhere Betriebsaufwand von insgesamt 66,3 Mio CHF resultierte aus erhöhten Investitionen. Auf Stufe EBIT erwirtschaftete der Börsenneuling 29,7 Mio CHF und übertraf damit das Ergebnis von 28,3 Mio aus dem ersten Semester 2015. Unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 19,7 Mio CHF nach 18,8 Mio in der Vorjahresperiode. Aufgrund der anhaltend tiefen Zinsen verbuchte das Unternehmen Bewertungsgewinne in Höhe 16,7 Mio CHF.

Investis ist seit Ende Juni an der SIX kotiert. Der Geschäftsaufwand im ersten Halbjahr war den Angaben nach geprägt durch den weiteren Ausbau des Bereichs Immobilien-Dienstleistungen, welche sich aber erst im zweiten Halbjahr ertragsseitig auswirken werden. Zudem sei das Corporate Center im Rahmen des Börsengangs betrieblich angepasst worden.

"Investis hat sich im ersten Halbjahr wie erwartet sehr solide entwickelt. Das Resultat widerspiegelt das austarierte und nachhaltige Geschäftsmodell der Gruppe", lässt sich CEO Stéphane Bonvin in der Mitteilung zitieren. Und: "Investis profitiert weiterhin von der grossen Nachfrage nach Wohnimmobilien im mittleren Preissegment in der Region Genfersee."

Auch mit Blick in die Zukunft geht die Gesellschaft von einer weiterhin soliden Geschäftsentwicklung aus. Ohne besondere Vorkommnisse erwartet die Immobiliengesellschaft einen EBITDA (vor Neubewertung und Verkäufen) im Rahmen des Vorjahres. Die angekündigte Dividendenausschüttung im Umfang von 30 Mio CHF für das Geschäftsjahr 2016 wird zudem bestätigt.

(AWP)

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Dätwyler-CEO erwartet weitere Aufträge von Nespresso
13.09.2016 18:04

Altdorf (awp) - Die Industriegruppe Dätwyler geht davon aus, dass sie den lukrativen Nespresso-Auftrag von Nestlé für weitere fünf Jahre zugesprochen erhält. Zudem dürfte dieser ausgedehnt werden. "Für die USA ist eine neue Nespresso-Linie lanciert worden. Es wäre für ein anderes Unternehmen nicht möglich, Milliarden von Dichtungen und Aluminiumhüllen pro Jahr in der geforderten Qualität zu liefern", sagt Konzernchef Paul Hälg im Interview mit "Finanz und Wirtschaft" (Onlineausgabe vom 13. September).

Die definitive Zusage aus Vevey steht noch aus. "In den Eckpunkten sind wir uns aber einig, wie es weiter gehen soll", ergänzt Hälg. Der Auftrag von Nestlé ist für Dätwyler bedeutend. Mit dem Nahrungsmittelhersteller erzielt die Industriegruppe rund 100 Mio CHF Umsatz pro Jahr. Damit ist Nestlé der grösste Einzelkunde von Dätwyler.

Der gescheiterte Versuch, die britische Premier Farnell zu übernehmen, sei eine Enttäuschung gewesen, sagt Hälg. "Grosse Akquisitionen im Elektronik-Onlinehandel sind eine Seltenheit". Man habe in diesem Sinn eine einmalige Gelegenheit verpasst.

Mit dem höheren Angebot durch Konkurrent Avnet hatte der Dätwyler-CEO nicht gerechnet. Man habe das Unternehmen zwar im Auge behalten. "Nach einem CEO-Wechsel am 11. Juni rechneten wir allerdings nicht mehr mit einer Avance von dieser Seite." Spielraum für ein höheres Gebot habe er keinen mehr gesehen. "In einem Bieterkampf hätte Avnet eher nachgelegt", sagt Hälg.

Trotzdem trauert er der verpassten Chance nicht mehr nach. "Wir haben stets auch andere Akquisitionsmöglichkeiten ausgelotet", betont er. "Der Markt für elektronische Distribution ist immer noch sehr fragmentiert." Wenn vielleicht nicht mehr in diesem Jahr, so könne man aber Anfang 2017 mit einer Akquisition aufwarten.

Einen Verkauf der Sparte Technical Components, in welche Premier Farnell hätte integriert werden sollen, sei zum jetzigen Zeitpunkt kein Thema, stellt er klar.

cp/an

(AWP)

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Manor schliesst Filiale im Tessin - 37 Stellen weg
14.09.2016 14:03

Lugano (awp/sda) - Die Warenhauskette Manor schliesst Ende Januar 2017 ihre Filiale in Viganello in der Gemeinde Lugano. Davon sind 37 Stellen betroffen. 20 Betroffene fanden Platz in einer anderen Filiale und vier gehen in den vorzeitigen Ruhestand.

Der Entscheid sei wegen des seit fünf Jahren rückläufigen Umsatzes an dem Standort getroffen worden, bestätigte Manor Sprecherin Elle Steinbrecher am Mittwoch eine Meldung der Tageszeitung "Corriere del Ticino". Zudem laufe der Mietvertrag Ende März 2017 aus.

Der von der Genfer Holding Maus Frères gehaltene Detailhändler erklärte zudem, die Investitionen im Tessin würden weiter geführt. Das Warenhaus in Vezia werde in diesem Jahr vollständig renoviert. Im Geschäft in Lugano sei das bereits 2015 geschehen.

Manor beschäftigt 20 Angestellte aus Viganello in anderen Filialen in der Nähe weiter. Vier gehen in Frühpension. Für die anderen seien diverse Massnahmen getroffen worden, hiess es weiter.

Darunter fallen eine verlängerte Kündigungsfrist und eine Entschädigung für Langzeitbeschäftigte. Zudem hilft Manor bei der Stellensuche.

(AWP)

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Mobiliar steigert den Gewinn im Halbjahr deutlich - Zunahme im Finanzergebnis
15.09.2016 11:30

(Meldung mit weiteren Angaben ergänzt)

Bern (awp) - Die Versicherungsgesellschaft Mobiliar hat im ersten Halbjahr 2016 das Prämienvolumen gesteigert und einen deutlich höheren Gewinn eingefahren. Trotz Schwankungen an den Finanzmärkten fiel das Anlageergebnis markant höher aus als im Vorjahr. Gewachsen ist die Gruppe beinahe in allen strategisch wichtigen Bereichen - sowohl in der Leben- als auch in der Sachversicherung.

Der konsolidierte Gewinn stieg in der Berichtsperiode um 22% auf 228,9 Mio CHF. Dabei trug das Anlageergebnis mit 173,0 Mio rund 34% mehr zum Gewinn bei als im Vorjahr. Der Anstieg sei in erster Linie auf höhere Erträge aus Zuschreibungen auf den Goldbeständen und im Vorjahresvergleich tiefere Kursverluste zurückzuführen, erklärt die genossenschaftlich organisierte Versicherungsgruppe in der Mitteilung vom Donnerstag. Die Anlagerendite belief sich auf 1,1% nach 0,8% in der Vorjahresperiode.

PROFITABLES NICHTLEBENGESCHÄFT

In der Nichtlebensparte kletterte das Ergebnis nach Steuern um gut einen Viertel auf 216,7 Mio CHF hoch. Während das versicherungstechnische Ergebnis leicht auf 135,5 Mio zurückgegangen ist, hat sich das Finanzergebnis der Sparte (112,3 Mio) beinahe verdoppelt. Ein etwas höherer Kostenssatz (25,0% ggü. 24,9%) führte dazu, dass die Combined Ratio sich um 0,4 Prozentpunkte auf 89,7% moderat verschlechtert hat.

Das Lebengeschäft steuerte einen gegenüber dem Vorjahr tieferen Gewinn von 12,3 Mio CHF (VJ 15,6 Mio) zum Gruppenergebnis bei. Hier sank das Finanzergebnis um 15% auf 60,6 Mio, jedoch nahm der operative bzw. versicherungstechnische Verlust auf 47,1 Mio von 53,8 Mio ab. Man habe weniger Geld für Zinsverstärkungen in der beruflichen Vorsorge vornehmen müssen, so die Mobiliar.

Nebst dem Geschäft mit wiederkehrenden Prämien in der privaten Vorsorge, legt die Gruppe den strategischen Fokus im Lebengeschäft auf Risikoversicherungen. Dort hätten die Leistungen für Todesfälle im Segment Privatpersonen deutlich zugenommen und auch die Aufwendungen für Invalidität seien angestiegen.

BREIT ABGESTÜTZTES WACHSTUM

Das Prämienvolumen der Mobiliar-Gruppe lag mit 2,49 Mrd CHF um 3,1% über dem Vorjahr. In der Sachversicherung wurde ein Plus von 3,4% auf 1,94 Mrd erzielt, womit das vom Versicherungsverband SVV berechnete Marktwachstum von 1,1% übertroffen wurde. Damit sei "eindrücklich bestätigt worden, dass die Mobiliar ihre starke Position im Nichtlebengeschäft weiter ausbauen konnte", heisst es.

Zum Wachstum in der Nichtlebensparte hätten alle strategischen Geschäftsfelder einen Beitrag geleistet: Mit den Haushalt- und Rechtsschutzversicherungen sei man auf Vorjahresniveau gewachsen, bei den Mobilitätsversicherungen verlangsamte sich das Wachstum wegen geringerer Neuwagen-Immatrikulationen nur leicht und im Geschäft mit Unternehmenskunden hätten hauptsächlich die Personenversicherungen und die Betriebsversicherungen für KMU das Prämienwachstum gestützt.

Im Lebengeschäft stiegen die Prämien auch dank einer markanten Zunahme in der privaten Vorsorge um 1,8% auf 542,0 Mio. Damit sei das Marktwachstum auch hier übertroffen worden, so die Mobiliar.

Im Spargeschäft mit periodischen Prämien gelang ein Volumenanstieg um knapp 12%, der Markt legte dagegen gemäss SVV hier nur um 1,4% zu. Das im Frühling 2015 eingeführte Angebot für Sparversicherungen habe sich einer guten Nachfrage erfreut, wogegen das Volumen mit Einmalprämien aufgrund der tiefen Zinsen zurückgegangen sei. Die Prämieneinnahmen der Risikoversicherungen legten leicht zu.

dm/rw/mk

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BVZ wächst im Halbjahr und steigert den Gewinn - "Gutes Jahresergebnis" erwartet
19.09.2016 08:29

Brig (awp) - Das Bahn- und Touristikunternehmen BVZ Holding hat im ersten Halbjahr 2016 trotz anhaltender Verunsicherung in der Tourismusbranche nach den jüngsten Terroranschlägen sowohl den Ertrag als auch den Gewinn gesteigert. Die BVZ setzt weiterhin auf Wachstum im asiatischen Raum und rechnet im Gesamtjahr mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau.

In den Monaten Januar bis Juni stieg der Gewinn der BVZ laut Mitteilung vom Montag um knapp 18% auf 3,0 Mio CHF und der Betriebsgewinn (Stufe EBITDA) um 6,5% auf 15,4 Mio. Der Gesamtertrag legte um 2,6% auf 68,8 Mio CH zu.

Der Personal- und Betriebsaufwand erhöhte sich derweil um 1,6% auf 53,4 Mio. Der Anstieg wird mit gestiegenen Personalkosten im Zuge der Einführung des Halbstundentakts auf der Strecke Fiesch-Zermatt begründet. Gleichzeitig seien höhere Verkaufsprovisionen an Dritte bezahlt worden. Die Abschreibungen nahmen derweil infolge der Inbetriebnahmen der neuen Gelenksteuerwagen und der Vertriebsplattform um 5,5% auf 10,1 Mio CHF zu.

WACHSTUM IN ALLEN BEREICHEN

Die BVZ hat die Vorjahres-Ergebnisse in allen Geschäftsfeldern übertroffen. Im grössten Geschäftsfeld Mobilität nahm der Ertrag um 3,2% auf 27,8 Mio CHF zu, was vor allem den gesteigerten Einnahmen beim Autotransport (+11%) zu verdanken war. Dort hatte die mehrwöchige Sperrung der Schöllenenstrasse infolge eines Felssturzes das Vorjahresergebnis belastet. Leichte Zunahmen erreichten der Regionalverkehr (+2,2%) und der Gütertransport (+0,5%).

Mit dem Glacier Express erwirtschaftete der Konzern derweil einen Ertrag von 4,6 Mio (+4,7%) und mit der Gornergrat Bahn einen von 11,2 Mio (+1,0%). Die Touristikangebote hätten im schwierigen Umfeld auch von Marketingaktivitäten profitiert, heisst es dazu. Während die Frequenzen im Wintersportgeschäft zurückgegangen seien, habe der Ausflugsverkehr in den Wintermonaten zugenommen.

Das Geschäftsfeld Immobilien trug 2,4 Mio CHF (+1,8%) zum Ertrag bei. Diesen Bereich will die Gruppe weiterentwickeln.

HERAUSFORDERUNGEN BLEIBEN

Auch in Zukunft werde das Reiseverhalten in den Fernmärkten von grosser Verunsicherung geprägt sein, heisst es im Ausblick. Zudem habe der Schweizer Franken nach dem Brexit-Votum etwa zum britischen Pfund aber auch gegenüber dem Euro oder dem US-Dollar an Stärke gewonnen, womit sich das Marktumfeld nach wie vor herausfordernd gestalte.

Den Fokus richtet das Walliser Bahnunternehmen nach wie vor auf den asiatischen Markt. Im Mai haben die Matterhorn Gotthard Bahn und die taiwanesische Staatsbahn (TRA) eine Absichtserklärung zu einer strategischen Partnerschaft unterzeichnet. Darin gehe es um die gegenseitige Vermarktung des Glacier Express und der Gornergrat Bahn sowie der Ausflugsbahn "Alishan Forest Railway" von TRA. Ähnliche Partnerschaften unterhält BVZ auch in Südkorea oder in Japan.

Die BVZ erwartet für 2016 laut Mitteilung ein "gutes Jahresergebnis", das voraussichtlich im Rahmen des Vorjahres liegen werde. Für das Geschäftsjahr 2015 hatte die Gruppe einen Betriebsertrag in der Höhe von 139,4 Mio CHF sowie einen Gewinn von 7,8 Mio ausgewiesen.

mk/uh

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Relief hält den Verlust stabil

Das von Therametrics in Relief Therapeutics umbenannte Biotechnologieunternehmen weist im ersten Halbjahr erneut einen Verlust von rund 1,2 Millionen Franken aus.

Relief Therapeutics hat im ersten Halbjahr 2016 aus dem weitergeführten Geschäft auf operativer Stufe einen EBITDA-Verlust in Höhe von 0,87 Mio CHF nach einem Minus von 0,40 Mio im Vorjahr (angepasst) hinnehmen müssen. Dabei stand ein kleiner Umsatz von 0,34 Mio (VJ 0,19 Mio) Ausgaben von 1,20 Mio (0,58 Mio) gegenüber, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Halbjahresbericht hervorgeht. Unter dem Strich weist Relief einen kaum veränderten Verlust im weitergeführten Geschäft in Höhe von 1,16 Mio aus.

Insgesamt, also inklusive das nicht weitergeführte Geschäft, lag der Umsatz bei 4,0 Mio CHF nach 7,9 Mio im Jahr davor und der EBITDA steht mit 1,7 Mio im Minus nach -2,3 Mio. Auf Stufe Reinergebnis weist Relief einen Verlust von insgesamt 4,62 Mio (VJ 3,48 Mio) aus. Inklusive Wertveränderungen in der Bilanz betrug das sogenannte Comprehensive Loss 1,84 Mio (-3,16 Mio), wie es im Bericht weiter heisst.

Das erste Halbjahr 2016 sei das letzte Kapitel des Unternehmens im CRO-Auftragsforschungsgeschäft, wird Verwaltungsratspräsident Raghuram Selvaraju in der Mitteilung zitiert. Diesen Bereich hat das Unternehmen im Juni verkauft und entsprechend wurde er in der Halbjahresrechnung als "nicht weitergeführte Aktivitäten" aufgeführt.

Relief positioniere sich als reines Pharmaunternehmen und fokussiere sich auf die Entwicklung eigener Produktkandidaten, so der Präsident weiter. Nun sei man soweit aufgestellt, um den Anlegern einen Return on Investment zu liefern, verspricht er.

(AWP)

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Private Equity Holding führt beschlossene Aktienvernichtung durch
27.09.2016 19:10

Zürich (awp) - Die Private Equity Holding (PEH) hat die Vernichtung von 250'000 eigenen Aktien im Handelsregister eingetragen. Als Datum der Börsenumstellung an der SIX Swiss Exchange gilt der 29. September 2016, teilte PEH am Dienstagabend mit. Das kotierte Aktienkapital der Gesellschaft belaufe sich danach auf 2,75 Mio Namenaktien mit einem Nennwert von 6 CHF pro Aktie.

Die Vernichtung der Aktien war im Juli von der Generalsversammlung beschlossen worden.

tp/yr

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Tui Schweiz schliesst drei Reisebüros
29.09.2016 12:49

Zürich (awp/sda) - Tui Schweiz schliesst drei Reisebüros in Bern, Genf und Lausanne. Für die dort Beschäftigten wurden Lösungen gefunden, wie der Reiseanbieter am Donnerstag mitteilte. Tui Schweiz setze indessen weiter auf Reisebüros und wolle das Filialnetz ausbauen.

Zu diesem Zweck hält der Konzern Ausschau nach Reisebüros, die sich ihm anschliessen wollen. Der dafür zuständige Manager wird in der Mitteilung mit den Worten zitiert, Interessenten sollten sich bei ihm melden. Die drei geschlossenen Filialen würden ersetzt.

Die drei Filialschliessungen erfolgen aufgrund "interner Kriterien". Betroffen ist in Bern das Reisebüro an der Marktgasse, in Lausanne die Filiale Grand-Chêne und in Genf die Filiale Chantepoulet. Die Filiale in Bern schliesst Ende September, die beiden in der Westschweiz Ende Dezember.

2017 wird Tui Schweiz über 66 Filialen verfügen, elf davon in der Westschweiz. Tui schreibt, das Modell Reisebüro bleibe auch in Zukunft ein wichtiger Geschäftspfeiler. Dazu werden etliche Filialen umgebaut, besonders im Hinblick auf die Digitalisierung der Branche.

(AWP)

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Dätwyler investiert über 100 Mio CHF in neues Werk in den USA
04.10.2016 18:35

Altdorf (awp) - Der Industriezulieferer Dätwyler stärkt mit dem Bau eines neuen Produktionswerks in den USA seine Stellung auf dem weltgrössten Pharmamarkt. Für mehr als 100 Mio CHF baut Dätwyler in Delaware ein neues Werk für die Fertigung von hochwertigen Elastomerkomponenten für Verabreichungssysteme von injizierbaren Arzneimitteln.

Der neue, hoch automatisierte Standort in den USA werde die höchsten Qualitätsanforderungen erfüllen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Dätwyler starte den Bau des Werks voraussichtlich noch vor Ende 2016, der Produktionsstart sei dann im ersten Halbjahr 2018 vorgesehen. Am neuen Standort in Delaware sollen in Zukunft rund 120 Mitarbeitende beschäftigt werden.

ra/mk

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Conzzeta vergrössert sein Portfolio

Der Mischkonzern Conzzeta übernimmt die in Sulgen ansässige FMG Fördertechnik und FMG Verfahrenstechnik. Der Umsatz beläuft sich aus 6 Millionen Franken.

Eine entsprechende Vereinbarung zur Übernahme sämtlicher Aktien sei unterzeichnet worden, teilt Conzzeta am Montag mit. Zu finanziellen Details werden keine Angaben gemacht.

Der Abschluss der Transaktion ist bis Ende 2016 vorgesehen. Sie ergänze das Produktangebot der im Geschäftsbereich Blechbearbeitung tätigen Bystronic um integrierte Hochregallager und Handlingsysteme, so Conzzeta.

Seit 1989 unterstützt FMG den Angaben nach als Spezialist für Lager, Handling und Sortiersysteme Kunden mit innovativen Gesamtlösungen in der Verfahrens- und Fertigungstechnik. Rund 20 Mitarbeiter erwirtschafteten 2015 einen Nettoumsatz von 6 Mio CHF.

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SFS investiert bis Mitte 2018 rund 36 Mio CHF in Schweizer Standorte
20.01.2017 08:07

Heerbrugg (awp) - Der Metallverarbeiter SFS will bis Mitte 2018 gesamthaft rund 36 Mio CHF in der Schweiz investieren. An den bestehenden Standorten in Rebstein und Heerbrugg soll die Logistikinfrastruktur modernisiert und ausgebaut und zudem die Kapazität für die Wärmebehandlung erweitert werden. Mit diesen Massnahmen will SFS die Wettbewerbsfähigkeit stärken, wie das an der SIX kotierte Unternehmen am Freitag mitteilt.

Konkret ist geplant, im Zentrallager in Rebstein die Lagerkapazität mit einem Erweiterungsbau um über 4'500 von derzeit 18'000 Quadratmeter bis Mitte 2018 auszubauen. Im gleichen Zug werde auch die Logistikinfrastruktur modernisiert und erweitert.

Auch in Heerbrugg wird die Logistikinfrastruktur erneuert. Bis im Frühling 2018 würden in drei Phasen die bestehenden Anlagen erweitert, deren Leistungsfähigkeit gesteigert sowie das Lagerverwaltungssystem auf den neusten Stand der Technik gebracht. Die Investitionen hierfür werden auf rund 6 Mio CHF beziffert und würden den Material- und Warenfluss optimieren, die Kapazitäten steigern und die Reaktionsgeschwindigkeit erhöhen.

Zudem investiert SFS in Heerbrugg rund 20 Mio CHF in den Bereich der Wärmebehandlung. Mit einem Erweiterungsbau und der Installation von zusätzlichen Anlagen werde die Basis für die Realisierung der akquirierten Kundenprojekte und damit des zukünftigen Wachstums geschaffen, heisst es. Das bestehende Gebäude wird auf der Nordseite durch eine zusätzliche Produktionsfläche von rund 1'800 Quadratmeter erweitert. SFS rechnet damit, die neue Halle im Sommer 2017 in Betrieb zu nehmen.

cp/ra

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Dätwyler steigert 2016 den Umsatz und will weiter wachsen
20.01.2017 07:13

Altdorf (awp) - Die Dätwyler-Gruppe hat im Geschäftsjahr 2016 den Umsatz zwar gesteigert, die Vorgaben der Analysten sowie auch die eigene Guidance aber verfehlt. Der seit Jahresbeginn neu amtierende CEO Dirk Lambrecht blickt dennoch zuversichtlich in die Zukunft und plant mit weiterem Wachstum.

Der Nettoumsatz von Dätwyler nahm im Berichtsjahr um 4,3% auf 1,22 Mrd CHF zu, wie der Mischkonzern am Freitag schreibt. Bereinigt um die positiven Währungs- (+0,9%) und Akquisitionseffekte (+2,0%) resultierte im Berichtsjahr ein organisches Wachstum von 1,4%.

Allerdings hätten verschiedene einmalige Situationen in den beiden Konzernbereichen auch ein stärkeres organisches Wachstum verhindert, schreibt Dätwlyer. Sowohl das Management auch die Analysten hatten einen Umsatz von knapp 1,25 Mrd CHF erwartet.

GUTE NACHFRAGE NACH SEALING SOLUTIONS

Insgesamt habe die Division Sealing Solutions im vergangenen Jahr von einer starken Nachfrage profitiert. Der Umsatz in der auf Dichtungs- und Verpackungslösungen in den Endmärkten Health Care, Automotive und Civil Engineering spezialisierten Sparte nahm um 6,7% (organisch: +2,9%) auf 753 Mio CHF zu.

Das grösste Wachstum erreichte Dätwyler im Segment Health Care mit den Elastomerkomponenten für vorgefüllte Spritzen und Verabreichungssysteme. Aber auch das Automotive-Segment habe sich in allen geografischen Regionen positiv entwickelt und die Zusammenarbeit mit Nespresso im Segment Consumer Goods entwickle sich weiterhin erfreulich. Zudem erhole sich das Geschäft in China von der im Vorjahr gesehenen Wachstumsverlangsamung.

Bei Sealing Solutions wäre aber ein stärkeres Wachstum möglich gewesen, schreibt Dätwyler weiter. So habe man bei Health Care mit Kapazitätsengpässen und im Civil Engineering Projektgeschäft mit Verzögerungen gekämpft.

SCHWIERIGES MARKTUMFELD IN EUROPA

In der Division Technical Components steigerte Dätwyler den Umsatz um 0,7% auf 463 Mio, wobei organisch sogar ein Minus von 0,8% resultierte. In diesem Bereich bietet Dätwyler ein Sortiment von Standardprodukten aus Elektronik, Automation und ICT an. Sortimentsbereinigungen und die Vereinheitlichung der Rabattpolitik hätten den Umsatz erwartungsgemäss negativ beeinflusst, so die Mitteilung.

Auch habe sich die Division mit ihrer Ausrichtung auf Europa in einem schwierigen Marktumfeld bewegt. Vor allem im Business-to-Consumer-Segment ging die Nachfrage im zweiten Halbjahr in allen Märkten zum Teil stark zurück. Im Kerngeschäft mit Business-to-Business-Kunden vermochten die Distributionsunternehmen Distrelec, Reichelt und Nedis den Umsatz hingegen zu steigern.

ZUVERSICHTLICHER BLICK IN DIE ZUKUNFT

"Beim organischen Umsatzwachstum hat sich die Dätwyler Gruppe im Jahr 2016 noch unter ihrem Wert geschlagen", wird CEO Dirk Lambrecht in der Mitteilung zitiert. Lambrecht zeigt sich aber überzeugt, dass Dätwyler dank der geleisteten Vorarbeiten und anstehenden Massnahmen in Zukunft in beiden Konzernbereichen das Marktwachstum übertreffen kann.

Eine Prognose zu den Gewinnzahlen gibt Dätwyler in der Mitteilung keine ab. Diese werden am 7. Februar veröffentlicht.

mk/tp

(AWP)

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Interroll erreicht Bestmarken bei Umsatz und Auftragseingang - Gewinnsteigerung
23.01.2017 07:25

Sant'Antonino (awp) - Die Interroll-Gruppe weist für das Geschäftsjahr 2016 ein Wachstum bei Umsatz und Auftragseingang aus. Das Ergebnis wird sowohl auf Stufe EBITDA als auch unter dem Strich höher erwartet.

Der Auftragseingang lag mit 405,2 Mio um 5,2% über dem Vorjahreswert, in lokalen Währungen resultierte ein Anstieg um 4,4%. Der Nettoumsatz nahm im Vergleich zum Vorjahr um 11% auf 401,5 Mio CHF zu (LW +10%), wie das in der Fördertechnik, Logistik und Automation tätige Unternehmen am Montag mitteilte.

Damit hat Interroll die Prognosen der Analysten klar übertroffen. Die von AWP befragten Experten hatten im Durchschnitt einen Umsatz von 392,1 Mio CHF erwartet.

Zudem gibt das Unternehmen eine Einschätzung zu den Gewinnzahlen: Das operative Ergebnis auf Stufe EBITDA wird 2016 um mindestens 10% zum Vorjahr (VJ 64,0 Mio CHF) steigen und der Reingewinn um mindestens 20% (VJ 29,3), so die Erwartung des Management.

Umsatz und Auftragseingang sind jeweils Rekordwerte. Getragen wurde die Umsatzentwicklung von einem besonders starken vierten Quartal, schreibt das Unternehmen weiter. Die Resultatverbesserungen würden sich hauptsächlich aus dem höheren Nettoumsatz, einer hohen Kosten- und Investitionsdisziplin sowie konzernweit realisierten Produktivitätsverbesserungen erklären.

Mit dem Rekordbestelleingang sei die Gruppe gut ins Geschäftsjahr 2017 gestartet, heisst es weiter. Neue innovative Produkte, effizientes Entwicklungs- und Fertigungswissen sowie eine starke globale Marktposition in dynamisch wachsenden Endmärkten der internen Logistik würden die weiteren Wachstumsaussichten stützen.

Das vollständige Zahlenset wird am 24. März präsentiert.

yr/ra

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Titlis erzielt 2015/16 deutlich weniger Umsatz und Gewinn
25.01.2017 08:10

Engelberg (awp) - Der Bergbahnbetreiber Titlis hat im Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende Oktober) deutlich weniger Umsatz erzielt als im Vorjahr und einen Gewinneinbruch erlitten. Der Betriebsertrag ging um 17% auf 67,6 Mio CHF zurück, teilt die Bergbahnbetreiberin am Mittwoch mit. Der EBITDA sank gleichzeitig um 35% auf 27,1 Mio CHF, und unter dem Strich resultierte ein Reingewinn von 12,5 Mio nach einem Rekordergebnis von 30 Mio CHF im Vorjahr. Der Verwaltungsrat schlägt den Aktionären eine Dividende von 7,00 CHF nach 8,00 CHF im Vorjahr vor.

Das Management begründet die stark rückläufigen Zahlen mit dem Wegfall von Erträgen aus Wohnungsverkäufen sowie mit einem Einbruch von Gruppenreisenden aus Asien, namentlich aus China. Konkret habe bei den Gruppenreisen ein Minus von 22% resultiert. Hauptgründe für die geringere Anzahl chinesischer Gäste sei die Einführung des biometrischen Visums für die Einreise in den Schengenraum, die allgemeine Wirtschaftslage in China sowie die Angst vor Terroranschlägen in Europa gewesen. Immerhin sei die Zahl der Gruppenreisenden aus dem indischen Markt um über 2% gestiegen, betont die Gesellschaft.

Der Betriebsaufwand nahm derweil leicht um 2,7% auf 40,5 Mio CHF zu. Der Personalaufwand sei leicht gesunken, während der Aufwand für Unterhalt und Erneuerung gestiegen sei, heisst es dazu.

Mit Blick auf das laufende Jahr zeigt sich das Unternehmen optimistisch. Es werde mit einem "sehr soliden und guten, leicht über dem Vorjahr liegenden Geschäftsergebnis" gerechnet. Der Start in die Wintersaison sei gut gewesen. Zuversicht schöpft das Management ausserdem aus einer "erfreuliche Entwicklung der Einzelreisenden sowie eine Stabilisierung bei den Gruppenreisenden, auch aus dem Markt China".

rw/cf

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Hügli steigert Umsatz 2016 leicht - EBIT-Ziel bestätigt
31.01.2017 08:03

Steinach (awp) - Die Hügli-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 etwas mehr Umsatz erzielt. Organisch resultierte jedoch ein Rückgang. Die Angaben zur Profitabilität werden bestätigt. Und für das laufende Jahr zeigt sich das Nahrungsmittelunternehmen zuversichtlich.

Die Verkäufe stiegen im Berichtsjahr um 1,8% auf 385,2 Mio CHF, wie die Ostschweizer Gesellschaft am Dienstag mitteilt. Damit wurden die Erwartungen der Analysten erfüllt. Diese hatten im Schnitt (AWP-Konsens) mit einem Umsatz von 383,7 Mio CHF gerechnet.

Dieses Wachstum sei jedoch nur dank leicht höherer Fremdwährungskurse und einer Akquisition realisiert worden, heisst es weiter. Organisch resultierte hingegen ein Rückgang von 2,6%. Begründet wird dies mit einer tieferen Absatzmenge sowie mit makroökonomischen Unsicherheiten, einem verschärften Wettbewerb und Verschiebungen in den Vertriebsstrukturen. Mittelfristig sei es nach wie vor das Ziel, ein jährliches Umsatzwachstum von 5% zu erzielen, wobei ein Teil dieses Wachstums über Akquisitionen erfolgen soll, hält das Management fest.

Bestätigt wird für das Gesamtjahr das Ziel einer EBIT-Marge von 7%, also ein Wert unter Vorjahr (8,1%). Trotz eines konsequenten Kostenmanagements habe der organische Umsatzrückgang und der daraus resultierende Bruttomargenverlust auf die Ertragskraft gedrückt, heisst es dazu. Die detaillierten Gewinnzahlen will das Unternehmen am 11. April veröffentlichen.

Für das laufende Jahr 2017 ist das Management zuversichtlich: Es stellt ein moderates Umsatzwachstum sowie eine Steigerung der EBIT-Marge in Aussicht.

rw/cp

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Dätwyler 2016 mit höherem EBIT - Reingewinn von Premier Farnell belastet
07.02.2017 07:28

(Ausführliche Fassung)

Altdorf (awp) - Der Industriekonzern Dätwyler verbesserte im Geschäftsjahr 2016 den Betriebsgewinn klar. Der Reingewinn fiel dagegen schwächer aus als im Vorjahr. Wesentlich beeinflusst wurde das Ergebnis vom Rückzug im Bieterwettbewerb um die britische Premier Farnell. Für das nun laufende Geschäftsjahr zeigt sich das Management insgesamt optimistisch und erhöht gleichzeitig die mittelfristige Margenprognose.

Der EBIT stieg um knapp 16% auf 146,1 Mio CHF an und die EBIT-Marge um 120 Basispunkte auf 12,0%, wie das Urner Unternehmen am Dienstag mitteilt. Der Reingewinn ging dagegen um knapp 30% auf 57,6 Mio zurück. Die Dividende soll dennoch unverändert bei 2,20 CHF je Inhaberaktie und bei 0,44 CHF je Namenaktie belassen werden.

Damit hat Dätwyler die Erwartungen der Analysten nicht erreicht, wobei die Schätzungen wegen der Einflüsse aus der gescheiterten Premier Farnell-Übernahme teils weit auseinanderlagen.

Die Sonderkosten durch die gescheiterte Übernahme von Premier Farnell haben zu Buche geschlagen. Bereinigt um diese hätte der EBIT bei 157,6 Mio CHF gelegen und die EBIT-Marge bei 13,0%. Der Reingewinn wäre auf 116,9 Mio CHF und damit deutlich über dem Vorjahreswert zu liegen gekommen. Einmalige Kosten zur Währungsabsicherung und Währungsverluste aus der versuchten Akquisition von Premier Farnell belasteten das Finanzergebnis und reduzierten das ausgewiesene Nettoergebnis um gegen 60 Mio CHF.

SEALING SOLUTIONS WÄCHST WEITER

Die Division Sealing Solutions, die auf Dichtungs- und Verpackungslösungen in den Endmärkten Health Care, Automotive und Civil Engineering spezialisiert ist, entwickelte sich auch 2016 positiv. Sie legte beim Nettoumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,7% (organisch: +2,9%) auf 753 Mio CHF zu. Eine stärkere organische Entwicklung sei durch Kapazitätsengpässe im Marktsegment Health Care sowie durch Verzögerungen im Projektgeschäft des Bereiches Civil Engineering verhindert worden, heisst es.

Mit einer EBIT-Marge von 18,1% (Vorjahr: 17,8%) stieg die Ertragskraft im Geschäftsbereich zudem leicht an. Dazu beigetragen hätten neben den gezielten strategischen und operativen Optimierungsmassnahmen der vergangenen Jahre auch die hohe Kapazitätsauslastung, so die Mitteilung.

Das grösste Wachstum innerhalb der Division erzielte das Marktsegment Health Care und auch das Marktsegment Automotive zeigte eine laut Dätwyler "erfreuliche" Entwicklung, während im Segment Consumer Goods die Zusammenarbeit mit Nespresso weitere Fortschritte macht.

Die Division Technical Components steigerte nach mehreren Jahren mit negativer Umsatzentwicklung den Nettoumsatz zwar auf 462,6 Mio nach 459,3 Mio CHF im Vorjahr. Organisch resultierte dagegen ein Minus von 0,8%. Die Reduktion von Produkten mit tiefer Marge und die Vereinheitlichung der Rabattpolitik hätten den Umsatz erwartungsgemäss negativ beeinflusst, so die Begründung. Positiv zur Umsatzentwicklung beigetragen hätten der Ausbau des Sortiments sowie die Lancierung der neuen Eigenmarke "RND" für Standardprodukte. Die EBIT-Marge stieg auf 2,0% von zuvor 0,1% an.

ZUVERSICHT FÜR 2017

Im Ausblick auf das Geschäftsjahr 2017 zeigt sich Dätwyler optimistisch, den profitablen Wachstumskurs beschleunigen zu können. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 1,25 und 1,35 Mrd CHF und einer höheren Marge. Deshalb erhöht Dätwyler auch das mittelfristig geltende Zielband für die EBIT-Marge auf 11 bis 14% von bisher 10 bis 13%. Auch für die beiden Konzernbereiche Sealing Solutions und Technical Components zeigt sich das Unternehmen zuversichtlich.

Bis 2020 strebt das Unternehmen unverändert einen Gruppen-Umsatz von 2 Mrd und eine EBIT-Marge von 12% bis 15% an. Das Wachstum soll mittels getätigten Investitionen und Übernahmen beschleunigt werden. "Weitere Akquisitionen sind in Planung", wird CEO Dirk Lambrecht hierzu in der Mitteilung zitiert.

Weiter gibt das Unternehmen Änderungen im Verwaltungsrat bekannt. Nach der GV vom 7. März wir dieser nur noch sieben statt neun Mitglieder zählen. VR-Präsident Ulrich Graf und die Verwaltungsräte Hans R. Rüegg sowie Ernst Lienhard treten altershalber zurück. Wie bekannt soll der ehemalige CEO Paul Hälg das Präsidium des Gremiums übernehmen.

cf/ab

(AWP)

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Also steigert Gewinn um knapp ein Drittel auf 83,2 Mio EUR - Höhere Dividende
09.02.2017 08:01

Emmen (awp) - Die Also-Gruppe hat im vergangenen Geschäftsjahr 2016 deutlich mehr verdient und erhöht entsprechend die Ausschüttung an die Aktionäre. Wie der IT-Logistiker am Donnerstag vorab meldete, erhöhte sich der Konzerngewinn um 32% auf 83,2 Mio EUR; rund ein Viertel mehr auf 113,9 Mio waren es beim Gewinn vor Steuern (EBT).

Das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA stieg derweil um 4,3% auf 146,0 Mio EUR. Das Ergebnis beinhalte Anlaufinvestitionen in die neuen Märkte in Polen und Benelux sowie das neue hochmoderne Lager in Finnland, heisst es dazu. Der Umsatz des Konzerns verbesserte sich derweil um 2,5% auf 8,0 Mrd EUR. Das Management zeigt sich in der Mitteilung sehr zufrieden: "Dem Also-Team ist es zum sechsten Mal in Folge gelungen, ein Rekordergebnis zu erzielen", wird CEO Gustavo Möller-Hergt zitiert.

Für 2017 schlägt der Verwaltungsrat den Aktionären an der Generalversammlung vom 21. März eine Ausschüttung aus Reserven aus Kapitaleinlagen in Höhe von 2,25 CHF vor, dies nach 1,90 CHF im Jahr davor.

Der vollständige Geschäftsbericht 2016 wird am 23. Februar 2017 publiziert, dann findet auch die Bilanzmedien-Konferenz statt.

uh/dm

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Belimo wächst 2016 profitabel - Markterwartungen allerdings verfehlt
09.02.2017 07:58

Hinwil (awp) - Die im Bereich Antriebslösungen aktive Belimo-Gruppe ist im Geschäftsjahr 2016 profitabel gewachsen. Der Umsatz stieg um 8,2% auf 533,7 Mio CHF. Währungsbereinigt entspricht dies einem organischen Wachstum von 6,8%, wie die Herstellerin von Antrieben für die Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik am Donnerstag mitteilt.

Mit Blick auf die Regionen hat Belimo überall zugelegt. Die Marktregion Europa wuchs in Lokalwährungen um 5,3%, Amerika um 7,1% und Asien/Pazifik um 12%. Das Anwendungsfeld Luft stieg währungsbereinigt um 5,7%, dasjenige mit Wasser um 8,3.

Bezüglich Gewinnentwicklung erwartet die Gruppe ein höheres Ergebnis auf Stufe EBIT von rund 86 Mio CHF nach 74,6 Mio im Vorjahr sowie auf Stufe Reingewinn von rund 69 Mio CHF nach 56,2 Mio. Ausführliche Informationen zum Berichtsjahr 2016 werden am 13. März veröffentlicht.

Mit den vorgelegten Zahlen hat das Unternehmen die Prognosen der Analysten verfehlt. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 545,2 Mio, für den EBIT bei 91,4 Mio und für den Reingewinn bei 74,0 Mio CHF.

cp/ra

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Mobimo steigert 2016 Mieterfolg und verdient unter dem Strich mehr
10.02.2017 07:55

Luzern (awp) - Das Immobilienunternehmen Mobimo hat im Geschäftsjahr 2016 höhere Mieteinnahmen erwirtschaftet und unter dem Strich mehr verdient. Die Dividende wird aber nicht angehoben.

Der Erfolg aus der Vermietung verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% auf 96,2 Mio CHF. Die Vergleichbarkeit zwischen Berichtsperiode und Vorjahr sei aber nur bedingt gegeben, da sich das Portfolio in den Jahren 2015 und 2016 stark verändert habe, teilt Mobimo am Freitag mit. Einerseits wurden erneut Anlageliegenschaften veräussert, was zu einem Erfolg von 34,9 Mio CHF (-45%) führte. Andererseits ist in den aktuellen Zahlen der Ertrag der Ende 2015 übernommenen Genfer Immobiliengesellschaft Dual Real Estate enthalten.

Mit dem Verkauf von Eigentumswohnungen und der Projektentwicklung für Dritte hat Mobimo den Erfolg mit 23,9 Mio CHF vervielfacht.

Das Ergebnis auf Stufe EBIT nahm in der Folge um 18% auf 200,3 Mio CHF zu und auf Stufe Reingewinn um 53% auf 158,7 Mio. Unter Ausklammerung des Erfolgs aus der Neubewertung des Immobilienparks in Höhe von 80,7 Mio (VJ 34,7 Mio) resultiert ein EBIT von 119,6 Mio (-12%) und ein Reingewinn von 99,4 Mio (+27%).

Pro Aktie verbleibt ein Überschuss von 15,99 CHF. Gemäss Antrag des Verwaltungsrats sollen davon wie im Vorjahr 10,00 CHF ausgeschüttet werden.

Die Analystenprognosen hat Mobimo beim Mieterfolg verfehlt, bei den Gewinnzahlen wiederum übertroffen. Diese hatten im Durschnitt (AWP-Konsens) den Mieterfolg bei 98,4 Mio CHF veranschlagt, den EBIT bei 175,4 Mio und den Reingewinn unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs bei 96,0 Mio. Die Schätzungen für die Dividende lagen unisono bei 10,00 CHF je Aktie.

Einen konkreten Ausblick auf das Geschäftsjahr gibt das Management um CEO Christoph Caviezel nicht ab. Die Nachfrage nach Wohn- und Arbeitsflächen in städtischen Zentren und in hochwertigen Liegenschaften bleibe hoch, heisst es. Das flexible Geschäftsmodell ermögliche es, gezielt Chancen wahrzunehmen und auf Marktveränderungen frühzeitig zu reagieren.

Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung rechnen deshalb auch in Zukunft mit guten operativen Ergebnissen, die attraktive Ausschüttungen an die Aktionärinnen und Aktionäre der Gesellschaft ermöglichen sollten, wie es heisst.

cp/cf

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Varia US Properties erweitert Portfolio mit Kauf von drei Liegenschaften
10.02.2017 07:58

Zug (awp) - Die Immobiliengesellschaft Varia US Properties erweitert ihr Portfolio. Es seien seit dem Börsengang und der damit verbundenen Kapitalerhöhung im Dezember bereits drei Transaktionen durchgeführt worden, teilt das Unternehmen am Freitag mit. Es komme somit zu einem schnellen Einsatz des aufgenommenen Kapitals. Das Management rechnet damit, dass die Nettoerlöse aus der Emission von knapp 128 Mio CHF "spätestens bis Ende Juni" komplett eingesetzt sein werden.

Ende Dezember sei die erste Transaktion abgeschlossen worden, heisst es weiter. Es sei die Immobilie "Wood Hollow" in Dallas mit 346 Wohneinheiten für 28,7 Mio USD gekauft worden. Anfang Februar seien dann die Objekte "Crowne Lake" in Columbia (272 Wohneinheiten) und "The Ridge on Spring Valley" in Dallas (208 Wohneinheiten) für 23,6 rsp. 18,3 Mio USD übernommen worden.

Fünf weitere Projekte befinden sich laut den Angaben derzeit in der Vertragsgestaltungsphase. Dabei gehe es um ein Volumen von insgesamt rund 84 Mio USD. Die betreffenden Objekte befänden sich in Missouri, Indiana, Washington State sowie Texas.

Varia US Properties ist ausschliesslich im US-amerikanischen Mehrfamilienhaussektor mit Schwerpunkt auf den Sekundär- und Tertiärmarkt tätig.

rw/cf

(AWP)

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Bank Linth erzielt tieferen Gewinn - Unveränderte Dividende
21.02.2017 07:52

Uznach (awp) - Die Bank Linth hat im Geschäftsjahr 2016 etwas weniger Ertrag und einen tieferen Gewinn erwirtschaftet. Der Jahresgewinn ging um 1,9% auf 20,1 Mio CHF zurück, während sich der operative Geschäftserfolg von Investitionen belastet um 17% auf 21,1 Mio zurückbildete. An die Aktionäre soll dennoch eine unveränderte Dividende von 8 CHF je Anteilsschein bezahlt werden, teilte das Institut am Dienstag mit.

Die zur LLB-Gruppe gehörenden Ostschweizer Regionalbank schreibt in der Mitteilung von einem soliden Geschäftsergebnis, welches in einem anspruchsvollen Marktumfeld erzielt worden sei. Der Geschäftsertrag belief sich dabei auf 87,0 Mio CHF, das sind 0,3% weniger als im Vorjahr.

Trotz des anhaltenden Margendrucks nahm der Erfolg im wichtigsten Ertragspfeiler, dem Zinsengeschäft, um 2,9% auf 61,7 Mio zu. Der Erfolg im Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft sank dagegen um 3,2% auf 17,4 Mio und jener im Handelsgeschäft um 7,8% auf 6,0 Mio. Der Geschäftsaufwand erhöhte sich derweil insbesondere aufgrund von Investitionen ins Geschäftsstellennetz um 6,5% auf 60,0 Mio.

Die Bank wuchs im Berichtsjahr sowohl bei den Kundenausleihungen, als auch bei den Kundengeldern. Erstere legten um 4,3% auf 5,61 Mrd zu, wobei die Hypothekarforderungen um 4,8% auf 5,40 Mrd stiegen. Die Kundengelder erhöhten sich um 5,1% auf 4,44 Mrd. Der Netto-Neugeldzufluss lag aber mit 238 Mio deutlich unter dem Rekordwert aus dem Vorjahr von 348 Mio. Insgesamt verwaltete das Institut zum Jahresende Kundenvermögen (AuM) im Umfang von 6,84 Mrd, was einer Steigerung von 5,6% entspricht.

Mit Blick auf die Gesamtwirtschaft geht die Bank Linth im laufenden Jahr weiterhin von anspruchsvollen Marktverhältnissen aus. Sie erwartet daher ein Geschäftsergebnis, welches "im üblichen Rahmen" liegt.

mk/cf

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Also setzt neue Mittelfristziele - Plant für 2017 stärkeres Gewinnwachstum
23.02.2017 08:04

Emmen (awp) - Nach einem starken Geschäftsjahr 20106 will die Also-Gruppe auch im laufenden Jahr weiter wachsen. Dabei plant der IT-Logistiker erneut, beim Gewinn stärker zuzulegen als beim Umsatz. Erreicht werden solle dies durch einen sukzessiven Ausbau des Geschäftes.

Man fokussiere sich weiterhin auf eine nachhaltige Steigerung der Profitabilität, wird CEO Gustavo Möller-Hergt in der Medienmitteilung zur Bilanz-Medienkonferenz vom Donnerstag zitiert. Bei den Umsätzen strebt der IT-Logistiker demnach inklusive Akquisitionen eine Spanne von 9 bis 12 Mrd EUR an.

MITTELFRISTIGE EBITDA-MARGE VON 2,0 BIS 2,5% GEPLANT

Bei der mittelfristigen EBITDA-Marge peilt das Unternehmen einen Wert zwischen 2,0 und 2,5% des Umsatzes an. Dieser soll durch Optimierungen im Geschäftsmodellmix, organisches Wachstum und/oder Akquisitionen erreicht werden.

Die 2016er Zahlen waren bereits vor zwei Wochen mitgeteilt worden und werden in der heutigen Mitteilung bestätigt. So stieg der Umsatz um 2,5% auf 8,0 Mrd EUR, das Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA um 4,3% auf 146,0 Mio und der Konzerngewinn gar um rund ein Drittel auf 83,2 Mio. Auch die Dividende ist schon bekannt: Es sollen 2,25 CHF je Aktie zur Ausschüttung kommen nach 1,90 CHF im Vorjahr.

ZENTRALEUROPA MIT STARKEM GEWINNZUWACHS

Aufgeteilt auf die Regionen hat Also den Vorsteuergewinn in Zentraleuropa um 43,5% gesteigert, wozu vor allem die "erfolgreich umgesetzte" Strategie in Frankreich und Deutschland beigetragen habe. Allerdings war der Umsatz in dieser Region mit einem Minus von 2% rückläufig. Mit annähernd 5 Mrd EUR trägt Zentraleuropa den Löwenanteil zum Gesamtumsatz bei.

In der Region Mittel- und Osteuropa sorgten dagegen Anlaufinvestitionen für einen Gewinnrückgang im vergangenen Geschäftsjahr auf 23,2 Mio von 35,4 Mio EUR. Gleichzeitig erhöhte Also den Umsatz in dieser Region um 14% auf 3,3 Mrd EUR.

hr/uh

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SPS steigert 2016 den Gesamtertrag - Konstante Dividende
02.03.2017 07:33

Olten (awp) - Das Immobilienunternehmen Swiss Prime Site (SPS) hat im Geschäftsjahr 2016 Gesamtertrag und die Mieteinnahmen weiter gesteigert. Den Aktionären soll derweil eine konstante Dividende ausgeschüttet werden.

Der Gesamtertrag stieg im Jahresvergleich um 5,5% auf 1049,5 Mio CHF. Die Mieteinnahmen als grösster Posten legten derweil auf 453,0 Mio CHF zu (VJ: 445,9 Mio), wie SPS am Donnerstag mitteilte. Unter Ausklammerung des Neubewertungserfolgs von 60,5 Mio CHF kam das Ergebnis auf Stufe EBIT bei 399,3 Mio CHF (-6,9%) zu liegen und unter dem Strich resultierte mit 284,8 Mio CHF ein 1,4% höherer Gewinn als im Vorjahr. Im Vorjahr hatte SPS allerdings stark von Verkaufserfolgen in Höhe von rund 105 Mio CHF profitiert.

Damit hat das Unternehmen die Analysten-Schätzungen beim Mietertrag knapp verfehlt, beim EBIT und Gewinn indes übertroffen. Diese hatten im Durchschnitt (AWP-Konsens) für den Mietertrag 456,1 Mio, für den EBIT 379,2 Mio und für den Reingewinn 263,2 Mio CHF veranschlagt.

Den Aktionären soll aufgrund der Zahlen eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 3,70 CHF je Aktie ausgeschüttet werden.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet SPS beim Ertrag wie auch beim Betriebsgewinn vor Neubewertungen mit einer Steigerung gegenüber 2016. Die mit 6,1% bereits tiefe Leerstandsquote soll weiter gesenkt werden (Ziel 2017: 5,5 bis 6,0%). Das Geschäftsfeld Immobilien werde sich künftig noch stärker und direkter auf Projektentwicklungen, Umnutzungen und Modernisierungen des bestehenden Immobilienportfolios fokussieren, heisst es weiter.

pen/ra

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Clientis-Gruppe steigert Konzerngewinn 2016 um 17%
08.03.2017 08:23

Bern (awp) - Die in der Clientis Gruppe zusammengeschlossenen 15 Regionalbanken haben den Jahresgewinn zum dritten Mal in Folge gesteigert. Auch 2017 sollen im Kerngeschäft Immobilienfinanzierungen höhere Geschäftsvolumen erzielt werden.

2016 lag der Betriebserfolg (Erfolg aus dem ordentlichen Bankgeschäft) zum Vorjahresergebnis 0,6% tiefer bei 208 Mio CHF. Trotz eines rekordtiefen Zinsumfelds und hart umworbenen Marktes konnte der Brutto-Zinserfolg, vor allem dank der Volumenausweitung, indes um 3,9% auf 161 Mio gesteigert werden, teilte die Bankengruppe am Mittwoch mit.

Weil weniger Wertberichtigungen als im Vorjahr aufgelöst wurden, reduzierte sich hingegen der Netto-Zinserfolg, der 79% zum Betriebserfolg beiträgt, um 0,9% auf 165 Mio. Als Gruppenvorteile hätten sich wiederum ein koordinierte Liquiditätsmanagement sowie der zentrale Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt bewährt, so Clientis.

Der Geschäftsaufwand nahm indes um 0,9% auf 127 Mio CHF zu, wobei einem leicht tieferen Sachaufwand ein höherer Personalaufwand gegenüberstand. Die Zahl der Beschäftigten in den 69 Geschäftsstellen stieg um acht auf 509 Vollzeitstellen bei 619 Mitarbeitenden.

AUSLEIHUNGEN BEI 12,1 MRD

In der Folge verbesserte sich der Geschäftserfolg um 24% auf 67,8 Mio CHF. Grund sei dabei die im Vorjahr abgeschriebene letzte Tranche für den 2011 erfolgten Wechsel auf die Kernbanken-Software Finnova gewesen, die nun 2016 nicht mehr anfiel. Für Steuern fielen 14,5 Mio an (+46%). Unter dem Strich stieg der Konzerngewinn um 17% auf 63,4 Mio CHF. Seit 2013 sei dieser damit um ganze 71% angewachsen, so die Aussage.

Den Clientis Banken flossen - trotz tiefer Sparzinsen - neue Kundengelder von netto 373 Mio CHF zu, womit der Bestand um 3,9% auf 10,0 Mrd anwuchs. Nach wie vor werden die Kunden nicht mit Negativzinsen belastet.

Mit den Kundengeldern wurden 83% der Ausleihungen finanziert. Diese nahmen um 3,7% auf 12,1 Mrd CHF zu, wobei die Hypothekarfinanzierungen - "das eigentliche Kerngeschäft" - um 3,6% auf 11,4 Mrd angewachsen sind. Die konsolidierte Bilanzsumme stieg um 4,2% auf 14,0 Mrd an.

Die Eigenkapitalbasis wurde zudem erneut verbessert, und die Gesamtkapitalquote stieg auf 18,1% nach 17,8%. Damit übertreffe die Kennzahl die gesetzliche Anforderung von 12,3% deutlich.

IT-UMSTELLUNG AUF KURS

Des weiteren sei die Clientis AG, die das IT-Plattform-Management für die 15 Clientis Banken und zehn weitere Regionalbanken betreibt, mit Projektarbeiten für die sogenannte "IT-Multiproviderstrategie" auf Kurs. Demnach wird Inventx ab 2018 Provider für den Rechenzentrumsbetrieb und das Application Management - einem bedeutenden Teil der gesamten IT-Leistungen.

Mit der Initiative sollen steigende Anforderungen an Flexibilität und Qualität der IT-Dienstleistungen besser erfüllt werden, aber auch gleichzeitig die IT-Kosten - der grösste Kostenblock beim Sachaufwand - signifikant gesenkt werden. Dank einer konsolidierten Bilanzsumme von rund 20 Mrd CHF würden alle 25 Banken von positiven Skaleneffekten bei den Kosten profitieren, wird betont.

Auch die Position als Anbieter weiterer Dienstleistungen sei weiter "gestärkt" worden, heisst es. Regionalbanken ausserhalb der Clientis Gruppe können neben der IT Leistungen in den Bereichen Compliance, Treasury/Asset und Liability Management, Risk Management, Anlegen und Vertrieb beziehen. Die Anzahl der genutzten Pakete sei 2016 erneut angestiegen, so das Unternehmen.

Mit Blick auf das laufende Jahr seien für die Clientis Banken die Entwicklung des Zinsniveaus und die Aussichten im Baugewerbe besonders wichtig, heisst es weiter. Die Gruppe gehe davon aus, dass sich die Zinsen in der Schweiz weiterhin auf dem sehr tiefen Niveau halten werden und sich die Bautätigkeit in den jeweiligen Marktgebieten der Banken im Rahmen des Vorjahres bewegen. Clientis sollte 2017 dennoch zusätzliche Geschäftsvolumen gewinnen können.

ys/rw

(AWP)

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SFPI schlägt Dividendenerhöhung um 20 Rappen vor - Zuversichtlicher Ausblick
09.03.2017 07:52

Zürich (awp) - Die Immobiliengesellschaft Swiss Finance & Property Investment (SFPI) hat im Geschäftsjahr 2016 mehr verdient und will entsprechend den Aktionären eine höhere Dividende auszahlen. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sie sich zuversichtlich und erwartet ein "überzeugendes" Ergebnis.

Der Verwaltungsrat schlägt eine Erhöhung der Auszahlung pro Aktie auf 3,60 CHF von 3,40 CHF im Vorjahr vor. Damit beträgt die Ausschüttungsrendite (bezogen auf den Aktienkurs Ende 2016) 4,0%, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Die Ausschüttung erfolgt aus den Kapitalreserven und damit steuerfrei.

BETRIEBSERTRAG STEIGT UM GEGEN 40%

Die Gewinnzahlen wurden zum Teil bereits im Februar veröffentlicht und werden nun grösstenteils bestätigt. SFPI hat demnach das Betriebsgewinn auf Stufe EBIT um knapp 21% auf 37,4 Mio CHF gesteigert. Der Reingewinn (inkl. Neubewertungseffekte) wuchs um 7,8% auf 24,4 Mio CHF, exklusive Neubewertungen waren es +15% auf 14,5 Mio CHF. Die Zunahme bei EBIT und Reingewinn sei durch Neubewertungs- und Verkaufserfolge begünstigt worden, heisst es. Neu ist derweil der Betriebsertrag: Vor Neubewertungen nahm er um 39% auf 44,0 Mio zu.

Der Portfoliowert wuchs letztes Jahr den Angaben zufolge durch vier Zukäufe in den Regionen Basel und Zürich sowie durch Neubewertungseffekte um 11% auf insgesamt 498,5 Mio CHF (per Ende 2016). Die Devestition einer Liegenschaft in Winterthur sei dabei deutlich über der aktuellen Bewertung erfolgt. Mit diesen Transaktionen sei die strategische Fokussierung auf gute Lagen von Zürich und Basel weiter gefestigt worden, schreibt die Gesellschaft.

Der Leerstand per Ende Jahr sei dank "nachhaltiger Anstrengungen seitens des Asset-Managers auf sehr tiefe 2,67% (VJ 7,28%) reduziert worden, wobei sich die Effekte der Reduktion teilweise erst im Folgejahr niederschlagen würden, heisst es weiter.

LAUFENDE PROJEKTE

In Bezug auf laufende Projekte seien die Arbeiten an der Steinenvorstadt 67 in Basel per Ende Juni abgeschlossen worden. In der Klausstrasse 4 in Zürich sei der hochwertige Ausbau von 1'184 m2 termingerecht übergeben worden. Und das Promotionsprojekt Residenza Parco d'Oro in Ascona wurde laut Mitteilung per Mitte September abgeschlossen.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet die Gesellschaft mit einem anspruchsvollen Umfeld. Angesichts der tiefen Zinsen werde die institutionelle Nachfrage nach Renditeliegenschaften weiterhin hoch bleiben, so dass für gut erschlossene Standorte nach wie vor von einem Verkäufermarkt auszugehen sei. Dem will die Gesellschaft durch eine "Strategie der Arrondierung bei gleichzeitig konsequentem Ausbau der vorhandenen Potentiale" begegnen, wie es heisst. Verwaltungsrat und Geschäftsleitung rechnen 2017 mit einem "überzeugenden Unternehmensergebnis, das die bisherige attraktive und stabile Dividendenpolitik sicherstellt".

uh/gab

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Hilti 2016 mit Rekordgewinn - Ausblick positiv
10.03.2017 07:55

Schaan (awp) - Der Baumaschinenhersteller Hilti hat im Geschäftsjahr 2016 seine Ertragskraft deutlich gesteigert. Das Betriebsergebnis stieg um 10% auf 604 Mio CHF und der Reingewinn um 17% auf 481 Mio. Das seien neue Höchstwerte, teilte das Liechtensteiner Unternehmen am Freitag mit.

Der Umsatz wurde bereits im Januar bekanntgegeben, er nahm um 5,7% auf 4,63 Mrd CHF zu. Bereinigt um den Effekt aus dem Verkauf des Solarunternehmens Unirac legte die Gesellschaft sogar um 7,1% zu. Das regional breit abgestützte Wachstum sei vor allem vom Geschäft in Nordamerika und Europa getrieben worden. Und erstmals habe man mehr als 1 Mrd CHF Umsatz über Online-Kanäle erzielt.

Der freie Cashflow sank derweil auf 287 Mio CHF nach 335 Mio im Vorjahr. Als Grund hierfür werden hohe Investitionen und das verstärkte Wachstum genannt. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung lagen mit 280 Mio um 17% über dem Vorjahr. Die Anzahl Mitarbeitender nahm um 5% auf über 24'600 zu, wobei insbesondere der Direktvertrieb weiter ausgebaut worden sei.

Für das laufende Jahr rechnet Hilti mit einem weiterhin anspruchsvollen Markt- und Währungsumfeld. Dennoch würden ein höheres Umsatzwachstum als im Jahr 2016 sowie konstant hohe Werte bei der operativen Rendite und beim Cashflow angestrebt.

ra/tp

(AWP)

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