Amvac

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28.11.2014 06:54
#1
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Amvac

Kennt jemand das Pharma-Unternehmen Amvac mit Sitz in Zug, bzw. ist jemand investiert.

Die Biotech-Firma strebte 2008 ein IPO an, entschied sich jedoch "anhand dess schlechten Börsenumfeldes" dann aber anders.

Sie haben mehrere Impfstoffkandidaten in der Pipeline, der einte AMV100 ist in der EMA Phase-III-Studie und  in Ungarn bereits zugelassen.

 

 

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18.08.2016 18:41
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Amvac

Habe von GSK selbst keine Antwort bekommen, alles dubios wie immer, der Vermittler versuchte es mehrmals mich zu kontaktieren. Nachdem ich einen offiziellen Nachweis einforderte, dass er von GSK befugt sei dies zu tun war Funkstille. Ich habe die Sache abgeschrieben. Ist noch Geld für den letzten Rang vorhanden, wird und das die Staatsanwaltschaft mitteilen.

18.08.2016 17:09
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Von GSK habe ich nichts gehört, dafür ein Schreiben von einem anderen Amvac-Aktionär erhalten, man möge sich doch bei der Staatsanwaltschaft melden, wenn man nicht an Karpati überwiesen hat.

Zudem wird ein Treffen am 1. September erwähnt.

09.08.2016 07:23
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AMVAC

Guten Tag Elfmeter

Auch ich habe gestern einen solchen Anruf bekommen, sowie auch die entsprechenden Unterlagen. Theoretisch wäre es

ein lukratives Angebot. Im Deal ist jedoch ein Finanzinstitut dazwischen geschaltet, das heisst nicht GSK tritt als Käufer / Verkäufer auf.  Dieses in London sitzende Institute ist mir jedoch nicht bekannt, ich sehe auch auf deren Internetseite keine schlüssigen Informationen. Um die Rechtmässigkeit für einen solchen Deal zu verifizieren, habe ich nun GSK Europa angeschrieben, ob dieses Finanzinstitut mit der angesprochenen Sache entsprechende beauftragt wurde. Hier ist die Antwort noch ausstehend. Zudem sollte mich das Finanzinstitute heute nochmals kontaktieren, wobei ich eine entsprechende Legitimation einfordern werden. Ich möchte nicht nochmals Geld in den Sand setzen.

Melde mich wieder, wenn ich mehr Informationen haben

 

 

08.08.2016 12:15
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Gerade einen Anruf bekommen.... GSK möchte die Amvac Anteile kaufen ? Hat dazu jemand schon andere Informationen?

13.06.2016 15:10
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Bei einem betrügerischen Konkurs bleibt für die Altaktionäre in der Regel nichts rsp. sehr wenig übrig. Die Patente sind nur soviel wert, wie viel jemand bereit ist zu bezahlen, also in der Regel sehr wenig. Ich glaube wirklich nicht, dass es hier um Millionen geht.

Wenn die IGA weiter macht, braucht sie selbstverständlich noch sehr viel Geld. Aber, sie muss nicht mehr bei Null anfangen, sehr viel Forschung wurde ja von den Altaktionären bezahlt. Das ist wie bei einer Firma, die einen Kapitalschnitt macht, mit anschliessender Kapitalerhöhung. Die Aktionäre, die neue Aktien zeichnen (prozentual zu ihrem Aktienbestand), verlieren nichts (falls die Firma schlussendlich reüssiert). Die Aktionäre, die nicht mitmachen, erleiden eine massive Verwässerung, verlieren also den Grossteil ihres Investments. So gesehen können die Alt-Aktionäre ev. doch noch mit einem blauen Auge davon kommen, vorausgesetzt es handelt sich bei der IGA um seriöse und kompetente Leute. Soviel ich weiss, sind auch Fondsmanager mit von der Partie. Es könnte also durchaus sein, dass diese das Geld vorschiessen. Leider bleibt das aber alles spekulativ. Natürlich tummeln sich im Finanzbereich sehr viele Gauner, aber eben nicht nur

13.06.2016 08:56
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Hallo Bartli

Naja, wenn die IGA die Patente etc. abkauft, dann fliesst das Geld ja an die Alt-Aktionäre, sobald die restlichen Schulden getilgt sind. Und was ich ferner meinte, das Investment der Personen, die bei IGA mitmachen, wird ja genauso wenig gerettet. Denn damit die IGA irgendwas kaufen kann, muss Geld her. Somit wird das alte Investment nicht gerettet, sondern lediglich ein neues aufgebaut, mit genauso dubiosem Hintergrund.

Natürlich muss der Konkursverwalter sowas meistbietend verkaufen. Aber das braucht Zeit. Mehr als ein zwei Monate. Wir wissen alle, wie langsam die Mühlen des Staates in der Schweiz mahlen. Woher hätte die IGA (Zusammenschluss aus ein paar Aktionären) die Millionen, um Patente und mehrere Forschungsstätten zu kaufen sowie zu finanzieren?

13.06.2016 07:58
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Hallo Young Professional

Vieles sehe ich genauso. Viele Behauptungen, ohne Beweise. Als Aktionär von Amvac hat man keine Rechte mehr. Die Aufgabe des Konkursverwalters ist, wenn die Firma nicht gerettet werden kann, soviel wie möglich aus der Konkursmasse heraus zu holen. Wenn jetzt jemand, wie z.B. die IGA, die Konkursmasse aufkauft, dann sind sie, meiner Meinung nach (bin kein Jurist!),  den Alt-Amvac-Aktionären nichts schuldig. Daher würde die Aussage, dass nur die IGA Aktionäre ihr Investment retten können durchaus Sinn machen. Die von dir erwähnten Hauptpunkte sind genau das, was mich auch am meisten stört, keine konkreten Aussagen. Bevor ich auch nur einen Cent in die IGA investieren würde, möchte ich auch einen Businessplan sehen und wissen wollen, wer hinter der IGA wirklich steckt. Wie schon erwähnt ist ein Herr Krapf für mich nicht Investmentgrade. Ich hoffe Sarastro versteht das nicht auch noch als pushen. Eine Sammelklage ist gut und Recht, meistens verdienen aber nur die Anwälte daran und die Aktionäre erhalten dann doch nichts. Meist haben die Betrüger das Geld ohnehin schon verprasst oder sonst irgendwo in Sicherheit gebracht. Ermittlungen laufen von Seiten der Staatsanwaltschaft und ich hoffe, dass die Verantwortlichen ihre Strafe erhalten werden. Leider ist es in der Schweiz aber immernoch ein Kavaliersdelikt, andere zu betrügen. Entweder man wird als zu leichtgläubig ausgelacht oder die Strafen sind lächerlich gering. Da wird jeder Raser härter angepackt. Mich würde wirklich brennend interessieren, was das Amvac Management wirklich beabsichtigt hat. Zuerst einen Börsengang anzukündigen um Wochen später Konkurs anzumelden. Das stinkt zum Himmel. Für mich steht da ein betrügerischer Konkurs dahinter. Das zu beweisen dürfte aber schwierig sein.

Du schreibst, man könne nicht einfach Teile einer konkursiten Firma kaufen, besonders keine Patente. Ich dachte, der Konkursverwalter müsse solche Dinge dem Meistbietenden verkaufen.

10.06.2016 16:26
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Bartli2016,

ich zitiere jetzt mal aus Deinen Posts: „Ich habe heute mit Amvac Deutschland in Martinsried telefoniert (0049 89 6385 4363). Es wurde mir bestätigt, dass weiter geforscht wird. Mit der IGA werden tatsächlich intensive Gespräche geführt...“ oder „Das Produkt Gynevac ist seit Jahren in Ungarn im Gebrauch. Ein ungarischer Arzt hat diese Lactobacillen bei Frauen mit rez. Vaginitiden eingesetzt und offenbar gute Erfolge damit erziehlt...“ Du hast diese Texte gepostet, nachdem Amvac längst pleite war. Wenn das kein Pushing ist, was ist es dann? Und was hat das mit dieser „IGA“ zu tun, worüber Du angeblich hier weitere Informationen zu bekommen hoffst?

Zu den Fakten: (1) Die Amvac ist im Konkurs, also kann nur noch das zuständige Konkursamt für die Firma handeln. Falls jemand aus der Konkursmasse etwas herauskaufen will, dann muss das mit dem Konkursverwalter ausgehandelt werden. Falls diese „IGA“ etwas aus der Konkursmasse kaufen will, müsste sie dafür Geld aufwerfen, sofern dort Geld vorhanden ist. (2) Nach Medienberichten laufen im Fall Amvac zusätzlich Strafverfahren gegen leitende Personen der AG.  In dieser Hinsicht ist nur die Strafverfolgungsbehörde zuständig.

Jetzt komme ich zu einer deutschen Tradition bei Pleiten mit einer größeren Anzahl Gläubigern und Aktionären, was glücklicherweise in der Schweiz seltener anzutreffen ist: In Deutschland wirkt eine Anzahl dubioser Rechtanwälte, die Geld und Aufträge suchen. Sie betätigen sich zum Beispiel als Abmahnanwälte oder gründen Interessenverbände für geschädigte Gläubiger, sofern man damit genug Geld einsammeln kann. Der Trick besteht darin, das eingesammelte Geld zu 100% für die eigenen „Honorare“ abzuschöpfen. Ich kenne diese IGA nicht, wäre aber nicht überrascht, wenn sie unter diese Gruppe von „Interessenvertretungen“ fallen würde.

Nun noch zum angeblichen Medikament Gynevac: Es hat sogar eine Zulassung in Georgien. In Ungarn wird es offensichtlich von einigen alten Ärzten verschrieben, die aus der Zeit stammen, als man in Ungarn die Arztzulassung auf drei verschiedenen Wegen erlangen konnte: (1) durch bestehen der Prüfungen an einer Universität; (2) durch bezahlen eines angemessenen Schmiergeldes an korrupte Professoren; (3) durch gute Beziehungen zu Exponenten der kommunistischen Partei. Eine begehrte Patientengruppe sind kinderlose und zahlungskräftige Ehepaare, die im Ausland - z.B. in Ungarn - von einer obskuren Therapie zur anderen wandern, um vielleicht doch noch ein Kind zu bekommen. Im Internet wird Gynevac von einer ungarischen Gynäkologin Dr. X.Y. beworben, die gemäß Foto im Internet zur genannten Generation alter Ärzte gehört. Diese Dame hätte in der Schweiz niemals eine Zulassung als Ärztin bekommen (oder sie hätte in der Schweiz zuerst das eidgenössische Staatsexamen für Medizin bestehen müssen...).

Ergebnis: Wer weiteres Geld mit großer Wahrscheinlichkeit verlieren möchte, kann es an irgend eine Interessengemeinschaft schicken. Ich empfehle jedoch dringend, sich ausschließlich an die zuständigen Konkursämter zu halten, auch wenn das ein Totalverlust bei den Aktien bedeutet. Über dubiose Interessengemeinschaften könnte man nur noch zusätzliches Geld verlieren.

10.06.2016 15:02
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Hallo Bartli,

weisst du was mich betreffend IGA so stutzig macht? Vielleicht hast du ja Antworten:

  • Das Design der Homepage ist so derartig unprofessionell
  • Jede Menge Anschuldigungen und unbestätigte Meldungen auf der Homepage
  • Die Aussage, dass Forschung und Teile von AmVac übernommen wurden, denn:
  • --> AmVac ist Konkurs und wird somit via einem Konkursverwalter abgewickelt. Über diesen ist nicht zu finden
  • --> Man kann nicht einfach so Teile einer Konkursen Firma kaufen, vor Allem nicht Patente und ganze Einrichtungen
  • Niemand kann "durch die Aktienmehrheit" bei einer konkursen Firma etwas bewirken bzw. Patente "klauen", denn die Firma wird ab Konkurs über einen Verwalter abgewickelt.
  • Ständig wird auf der Homepage gebettelt, man möge IGA beitreten. Andernorts wird geschrieben, es könnten bald keine Aktionäre mehr beitreten --> Zugzwang vortäuschen?
  • Es gibt keine Angaben wie man der IGA beitreten könne, ebenfalls sind keine Rechte und Pflichten aufgeführt
  • Als Aktionär hat man nach Konkurs kein Anrecht auf irgendwelches Vermögen. Das ist das Risiko einer Aktie. Somit verstehe ich nicht, wieso diese IGA erst agiert sobald alles verloren war, hatten sie sich laut eigenen Angaben doch schon vor 1.5 Jahren gegründet.
  • Da der Aktionär grundsätzlich nichts mehr von seinem Investment sehen wird, sondern alles Restvermögen der Unternehmung an die Gläubiger geht, verstehe ich nicht, wie der Hauptaktionär Besitzansprüche an Patenten stellen will
  • Nirgends wird beschrieben, wie das gescheiterte Geschäftssystem genau gerettet werden soll

Und jetzt die Hauptpunkte:

  • Überall auf der Homepage schöne, anonyme Aussagen, aber leider keine Auskünfte. Weder wie sie AmVac retten wollen oder das Geschäft erfolgreich machen wollen, noch wie sie das ganze abwickeln. Nur gaaanz viel dringend und retten und der böse Andere.
  • Zitat Homepage: Heute können wir beweisen, dass der Konkurs eine gezielte Aktion für eine geplante Übernahme ist und sich ehemalige Mitglieder der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrates, grosse Geldsummen in die eigenen Taschen gefüllt, veruntreut und in eigene Unternehmen geleitet haben...

Wenn sie Beweise haben, wieso machen sie nicht einfach eine Sammelklage und holen so gemeinsam mit allen Aktionären den veruntreuten Betrag zurück?

Ausserdem ist die Aussage kurios, dass nur Mitglieder der IGA ihr Investment retten können. Die Aktien der IGA-Mitglieder sind genauso wertlos wie die aller anderen. Ausser die IGA übernimmt AmVac, aber auch dann müssten alle Aktionäre nach Schweizer Recht gleich behandelt werden. Mir ist kein Szenario bekannt, nach dem IGA-Mitglieder besser weg kommen würden. Ausser sie geben IGA Geld und damit wird AmVac aufgekauft. Aber wo ist dann der Mehrwert?

10.06.2016 14:21
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Hallo Young Professional,

Laut IGA waren alle Beteiligten selber Aktionäre der Amvac. Dass die Amvac nicht nur heisse Luft war, ist für mich klar. Auch das Max Planck Institut hat mit Amvac zusammen gearbeitet. Ich denke nicht, dass die eine Kooperation mit einem Luftschloss eingegangen sind. Auch hat die Amvac früher von der EU Fördergelder erhalten. Dass die Telefonverkäufer die Aktien stark überteuert verkauften, davon gehe ich aus. Es ist auch nicht die erste Gesellschaft, die anfangs seriös gearbeitet hat und das Management sich später bereichert und Bilanzen gefälscht hat. Libormanipulation, Goldpreismanipulation, CDO's Kunden als grandios angepriesen und intern als Schrottpapiere bezeichnet, Goldman Sachs hat Lagerhäuser für commodities gekauft um Waren nur zwischen den Lagerhäusern hin und her zu transportieren (eine gewisse Menge an commodities muss täglich physisch ausgeliefert werden!), damit die Endkunden viel länger Lagergebühren zahlen mussten, die Liste lässt sich unendlich verlängern. Melinda Karpati ist verhaftet worden und die wird so schnell nicht wieder in Freiheit sein. Leider ist mir nicht genau bekannt, wie sich die anderen Vorstandsmitglieder unethisch verhalten haben. Wer da genaueres weiss, bitte mitteilen.

Ich denke es gibt genügend Amvac-Opfer, die wie ich wissen möchten, ob die Amvac noch eine 2. Chance bekommen kann. Viele Unternehmen sind konkurs gegangen, nur um von einer Auffanggesellschaft weiter geführt zu werden. Natürlich sind nicht alle dann reüssiert.

10.06.2016 10:51
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Hallo Bartli,

dass bei Amvac kräftig betrogen wurde liegt wohl auf der Hand. Lies dir die Beiträge hier durch. Das muss nicht nochmals durchgekaut werden. Telefonverkäufer von Aktien der Inhaberin und so...Börsengang, dass ich nicht lache. Wilkürlich festgesetzte Preise für die Aktien. Hier wurden Anleger hinters Licht geführt. Wie da der/die CFO seriös sein kann, naja, da habe ich meine Zweifel.

Mag ja sein dass bei Amvac jemand noch arbeitet. Das freut mich. Dennoch rate ich davon ab, hier noch mehr Geld reinzustecken. Mit viel Geld wird aus viel Betrug auch kein Gewinn, bzw. eine erfolgreiche Firma.

Am Ende wird hier sowieso niemand eine Strafe bekommen. Beweise vor Gericht mal, dass der angekündigte Börsengang nur erfunden war, und nicht wirklich versucht wurde? Beweise, dass der bezahlte Aktienkurs viel zu hoch war? Beweise, dass via Telefon falsche Aussagen gemacht wurden?

Und nun ist es möglich dass IGA seriös ist und versucht das Geld der Anlager zu retten. Aber seien wir ehrlich, das sind sicher keine Samariter sonder wollen selber hier Geld machen. Wo ist der Haken?

10.06.2016 10:36
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Ja, ich bin erst seit kurzem angemeldet und habe nur über Amvac geschrieben. Das Forum habe ich aber schon längere Zeit verfolgt. Nein, ich bin nicht Manfred51. Ich bin rsp. war Aktionär von Amvac. Bin über den früheren CFO Ariane Meynert (meiner Meinung nach eine seriöse Person) zu Amvac gestossen. Mein Anliegen ist es, herauszufinden, ob die IGA Amvac seriös ist oder nicht. Wäre ich ein Pusher, hätte ich wohl kaum den Inhalt des äusserst kritischen Artikels vom K-Tipp beschrieben. Die Tel. Nummer von Amvac Martinsried habe ich angegeben, dass jedermann sich vergewissern kann, dass diese Abteilung noch am arbeiten ist. Irgendwer muss die Leute bezahlen, sicher nicht die konkursite Amvac. Die Person Peter Remo Karpf dient leider nicht der Vertrauensbildung. Die weiteren Mitstreiter werden bis dato noch nicht bekannt gegeben.Wenn alle Forumteilnehmer ihr Wissen beitragen, könnte sich hoffentlich herauskristallisieren, ob es sich bei der IGA um Abzocker oder um seriöse Investoren handelt. Ich habe bis jetzt noch keinen Beitrag an die IGA bezahlt, dazu ist mir die Person Karpf zu umstritten.

An Sarastro und Young Professional: Nur andere Forumteilnehmer zu verunglimpfen ist nicht zielführend. Wenn ihr konkrete Angaben machen könnt über die Seriosität der IGA oder wenn ihr wisst, wie der Konkurs der Amvac genau abgelaufen ist, wer wo betrogen oder unterschagen hat, wenn ihr wisst, was das Management wirklich vorgehabt hat mit dem, in meinen Augen betrügerischen Konkurs, dann wäre ich euch wirklich sehr verbunden, wenn ihr uns das Wissen mitteilt. Natürlich gibt es im Finanzbereich wirklich sehr viele Gauner und Betrüger, aber nicht nur bei Private Equity sondern auch bei allen Grossbanken oder anderen börsenkotierten Firmen (Enron, AIG, Golman Sachs, UBS, CS...). Schlecht ist auch, dass z.B. GEA und Co., nachdem sie die Geschäft mit den Investoren gemacht haben, nicht um den Schaden kümmern und die geprellten Investoren im Regen stehen lassen.

08.06.2016 19:40
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YoungProfessional hat am 08.06.2016 - 15:27 folgendes geschrieben:

Bartli2016 ist merkwürdigerweise erst seit dem 15. Mai hier registriert und alle seine drei kommentare sind hier zu Amvac.

Bitte fallt nicht darauf herein was er sagt, es kommt immer wieder vor, dass gezielt in Foren so Dinge platziert werden, damit den bereits betrogenen Investoren noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden kann!!

Mir fallen Ähnlichkeiten zu manfred51 auf, der hier bis März 2016 mit 11 Posts zuerst als unverbesserlicher Pusher geschrieben hat und sich dann nach der Pleitemeldung als Zyniker unmöglich gemacht hat. Ist das etwa die gleiche Person?

08.06.2016 15:44
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blabla hat am 15.04.2016 - 10:14 folgendes geschrieben:

Kann das Thema nicht mal zu "übrige Geld(vernichtungs)anlagen" verschoben werden?
Im Bereich "Schweizer Aktien" hat Amvac nicht verloren, da sie nicht kotiert sind und garantiert auch nie vorhatten, eine Kotierung vorzunehmen. Wer hier mehr als nur Risikokapital investiert hat, hat hoffentlich seine Lehren aus diesem Investment gezogen.

Firmen wie Amvac gibt es immer wieder. Und immer wieder fallen Leute auf diese verbrecherische Abzocke rein.
 

=> Bitte verschieben

 

@ Admin

Bitte verschiebt dieses Thema endlich in den Bereich "Übrige Geldanlagen"

08.06.2016 15:27
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bartli2016 hat am 06.06.2016 - 10:29 folgendes geschrieben:

Ich habe heute mit Amvac Deutschland in Martinsried telefoniert (0049 89 6385 4363). Es wurde mir bestätigt, dass weiter geforscht wird. Mit der IGA werden tatsächlich intensive Gespräche geführt. Die IGA ist wirklich, wie behauptet, in Vorkasse gegangen. Daher können auch die Löhne weiter bezahlt werden. Auch mit dem Max Plank Institut wird von IGA verhandelt.

Bartli2016 ist merkwürdigerweise erst seit dem 15. Mai hier registriert und alle seine drei kommentare sind hier zu Amvac.

Bitte fallt nicht darauf herein was er sagt, es kommt immer wieder vor, dass gezielt in Foren so Dinge platziert werden, damit den bereits betrogenen Investoren noch mehr Geld aus der Tasche gezogen werden kann!!

06.06.2016 11:04
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Guten Tag steadyState

Das Produkt Gynevac ist seit Jahren in Ungarn im Gebrauch. Ein ungarischer Arzt hat diese Lactobacillen bei Frauen mit rez. Vaginitiden eingesetzt und offenbar gute Erfolge damit erziehlt. Zudem hat er auch die Männer der betroffenen Frauen mit Gynevac behandelt und festgestellt, dass die Prostatiker plötzlich besser urinieren konnten. Daher hat Melinda Karpati mit diesem Arzt einen Deal ausgehandelt, dass Amvac dieses Produkt weltweit vertreiben dürfe (ausser Ungarn und soviel ich weiss Ukraine). Diese Gynevac Vakzine ist die Grundlage von Femvac und Prostavac.

Gynevac existiert, ich hatte mal einige Pakungen bekommen. Jeweils 5 Ampullen à 1ml. Bei meinem Vater hat's leider nichts genützt.

Angaben: inaktivalt laktobactérium (15,34,79,84,127) vakcina, 0.08-0,32 mg baktériumfehérjében meghtarozva.

Forgalomba hozatali engedélyre jogosult:
Vakcina Kft.

3636 Sajogalgoc, Rakoczi u. 64

Forgalomba hozatali engedély szama: OGYI-T20173/02

 

Gynevac enthielt Formaldehyd. Das wurde von Amvac geändert.

 

 

06.06.2016 10:29
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Amvac

Ich habe heute mit Amvac Deutschland in Martinsried telefoniert (0049 89 6385 4363). Es wurde mir bestätigt, dass weiter geforscht wird. Mit der IGA werden tatsächlich intensive Gespräche geführt. Die IGA ist wirklich, wie behauptet, in Vorkasse gegangen. Daher können auch die Löhne weiter bezahlt werden. Auch mit dem Max Plank Institut wird von IGA verhandelt.

26.05.2016 15:39
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Artikel im Ktipp
26.05.2016 12:36
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IGA

Auch ich wurde angegangen, bei der IGA mitzumachen. Es ist zu vermuten, dass bei der Amvac betrogen und unterschlagen wurde und zwar in grossem Umfang. Bestätigen kann ich, dass Herr Remo Peter Krapf mit dem Konkursamt in Zug in Verbindung steht. Laut Ktipp soll er Betreibungen in Höhe von 1.36 Mio haben, ferner habe er sich bis vor kurzem auf seinem Linkedin-Profil als «CEO» einer «Swiss­invest Zurich AG». Eine solche Firma gebe es nicht. Als eigene Adresse gibt er eine Firma namens Swissglam in Nuolen SZ an, die ebenfalls inexistent sei. K-Geld sagte er, er habe bereits «einige ­Bereiche aus der Konkursmasse aufkaufen» können. Das Konkurs­amt verneine das. Bei der Amvac wurde wirklich geforscht. Das Produkt Gynevac existiert,dies weiss ich mit Bestimmtheit. Es bestünde meiner Meinung nach durchaus eine Möglichkeit, Amvac zu retten, wenn fähige Köpfe das Szepter übernehmen würden. Dass etwas an Amvac dran sein muss zeigt auch, dass Kelman Finance Ltd.versucht, Amvac Aktionären billigst Aktien abzuluchsen. Ich persönlich glaube, dass die Amvac mutwillig an die Wand gefahren wurde, um billigst an deren Patente zu gelangen. Ob die IGA wirklich seriös ist oder ob hier versucht wird, die Aktionäre ein 2. Mal zu schröpfen entzieht sich meiner Kenntnis. Ich glaube es wäre an der Zeit, dass IGA mit offenen Karten spielt und verrät, wer hinter der IGA steht und einen Businessplan vorstellt. Angeblich vertritt IGA 800 Aktionäre. Wenn das stimmt, könnte die Amvac wirklich eine 2. Chance bekommen.

 

23.05.2016 17:21
Bild des Benutzers börse-wie
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Es ist ja bekannt dass Betrogene die besten Kunden sind um sie nochmals zu melken! Unglaublich wie naiv die Leute sind.

Und wem es noch nicht reich der kann noch bei Käfer investieren. Blödheit ist grenzenlos!

20.05.2016 11:02
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RSV Forschung

Mittlerweile hatte ich auch Kontakt mit einer leitenden Person des RSV-Forschungszweigs, die die Situation ähnlich beschreibt wie das Konkursamt Zug und insofern auch ähnlich zu den Schilderungen auf der Webseite der IGA. Diese Person schildert das geplante Vorgehen der IGA als sehr vielversprechend bezogen auf die Zukunft und die Ergebnisse der wissenschaftlichen Entwicklung.

18.05.2016 17:10
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Konkursamt

Eine Anfrage beim Konkursamt in Zug hat ergeben, dass die IGA tatsächlich Kontakt mit dem Konkursamt hatte. Offenbar kam es auch zu einem "Asset-Deal" mit dem Konkursamt in Deutschland. Die Angabe auf der Webseite von IGA nach der die Amvac Research GmbH "gerettet" wurde, entbehrt folglich nicht jeglicher Grundlage. Was jedoch der Asset-Deal genau beinhaltet und was die IGA unter Rettung versteht kann ich zur Zeit nicht beurteilen.

Das Konkursamt Zug ist nach deren eigenen Angaben grob über die Ziele und Absichten der IGA informiert.

Das war so grob der Inhalt der Antwort, die ich vom Konkursamt erhalten habe. Selbstverständlich hat das Konkursamt klar mitgeteilt, dass es keine Einschätzung über den Erfolg oder eine Handlungsempfehlung geben kann.

Theoretisch wäre eine Widerrufung des Konkurses zum jetzigen Zeitpunkt noch möglich. Aber ob das das Ziel der IGA ist, weiss natürlich nur die IGA selbst.

 

--

Steady

18.05.2016 13:00
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Dies ist der bekannte Trick von gleichen Leuten, die euch schon die wertlosen Amvac Aktien angedreht haben! Jetzt schlüpfen sie in die Rolle des vermeintlichen Retters und melken die Dummies ein zweites Mal! 

http://www.swissinvestglobal.ch/News/

It`s a SCAM!

18.05.2016 10:52
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IGA

Weiss jemand mehr über die "Interessengemeinschaft & Aktionärszusammenschluss der AmVac AG"? Mehr als was sie auf der Webseite darstellen?

15.04.2016 10:14
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Kann das Thema nicht mal zu "übrige Geld(vernichtungs)anlagen" verschoben werden?
Im Bereich "Schweizer Aktien" hat Amvac nicht verloren, da sie nicht kotiert sind und garantiert auch nie vorhatten, eine Kotierung vorzunehmen. Wer hier mehr als nur Risikokapital investiert hat, hat hoffentlich seine Lehren aus diesem Investment gezogen.

Firmen wie Amvac gibt es immer wieder. Und immer wieder fallen Leute auf diese verbrecherische Abzocke rein.
 

=> Bitte verschieben

15.04.2016 09:59
Bild des Benutzers onenightinbangkok
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Wer aus Fehlern nichts lernt, ist verdammt sie zu wiederholen und wer so dumm ist sich ein 2. Mal über den Tisch ziehen zu lassen - der verdient es eigentlich nicht anders! ...aber mit Risiko-Kapital hat das dann nichts mehr zu tun! Unglaublich! 

15.04.2016 09:07
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Kelman

Hallo zusammen,

es handelt sich um Kelman Finance (statt Kelmann).

Hört sich an, als wenn man AMVAC gegen eine  BTG-Aktie tauschen soll. Die Hälfte des Kaufpreises für BTG soll man mit AMVAC-Aktien zahlen können, d.h. den Rest mit vollem Risiko weider cash. 

Mehr Infos habe ich auch nicht, werde mich aber sehr zurückhalten.

Gruß

Investor_CH

 

14.04.2016 14:52
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amvac - Kelmann Finance

Mir wurde mitgeteilt, dass Kelmann Finance Aktionären von Amvac ein Tausch/Kauf Angebot unterbreitet hat.

Weiss jemand etwas davon?

 

01.04.2016 17:07
Bild des Benutzers börse-wie
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Schöner Artikel, von diesem träumten wohl die Aktionäre. Ist ja immer dass gleiche wenn was lusches schön gemacht werden soll. Da gibt es vielllllle bspl die sahen alle Phantastisch aus aber gingen "Bachab"  CS mit DLJ übernahme im 2000 wurde von diversen "Prüfgesellschaften" für dass Megading gehalten und erst vor 6Wochen musste die CS darauf einen Mrd abschreiber machen. Swissair die Hunterstrategie wurde von der M....... ausgearbeitet und was wurde daraus? Oder die Subprime kriese im 2007, da waren auch alle schrott Hypotheken gemixt und mit AAA versehen worden alles renommierte Agenturen ( Fitch S&P , Moodys ) und alle glaubten dies und verloren ne ganze menge Geld. Tja wie wunderbar wäre die Welt wenn jeder ein wunder vollbringen könnte wenn nur ein "Institut" darüber schön berichtet und ein wenig zusammen arbeitet, und wenn es nur ein deftiges Essen ist und ein kleines "Beratungshonorar"    

01.04.2016 16:07
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RSV Forschung

Publikation des Max-Planck-Instituts aus dem 2009.

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