Bärenmarkt 2016

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17.04.2015 16:36
#1
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Bärenmarkt 2016

Hallo zusammen,

ich glaube ja an einen Bärenmarkt, der um 2016 anfangen wird.

Möglich, dass der Bärenmarkt bereits im April 2015 begonnen hat.

Grund für meine Annahme (dass ein Bärenmarkt in den nächsten 24 Monaten beginnt) ist vor allem das Shiller-P/E (Shiller KGV / KGV 10).

Dieses beträgt (Stand 17.April 2015, 16:30 Uhr MESZ) etwa 27,2.

Nur 1929 und 1999/2000 war der Wert höher. 1929 bei rund 30, im Jahr 2000 über 40.

Mir ist natürlich klar, dass das Shiller-KGV nicht  zum Markt-Timing taugt. Denn eine solche Überbewertung kann auch langsam (durch eine lange seitwärts-Phase mit steigenden Unternehmensgewinnen) abgebaut werden. Oder sie kann einfach 5 Jahre anhalten.

Trotzdem machen ich zur Vorsicht: Ich kann nur vermuten, dass die Aktienmärkte in 5 Jahren nicht höher als heute stehen.

Was denkt ihr, wann kommt der nächste Bärenmarkt? (Jahr nennen bitte).
Was wird der Auslöser sein? (Rückkehr der Finanzkrise? "Grexit"? Eine heute noch unbekannte Krise?)
Wie tief wird der S&P500 und der SMI sinken?

Wohlgemerkt, ich möchte hier keine Panik machen.
Ich sage nur: Vielleicht solltet ihr vorsichtig sein, hochspekualitive Titel zu einem KGV von 50-100 zu kaufen, weil diese Titel besonders leiden dürften, wenn die Märkte -50% machen (über 2-3 Jahre verteilt).

 

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29.04.2015 17:47
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nfsolutions hat am 29.04.2015 - 06:54 folgendes geschrieben:

nix_weiss hat am 27.04.2015 - 16:30 folgendes geschrieben:

jimmy hat am 27.04.2015 - 16:08 folgendes geschrieben:

Losung lang laufender Puts auf Smi

oder wie von cash heute beschrieben.. ETF zB. Lyxor Daily Double Short SMI

Dieser ETF hat doch das gleiche Problem wie alle gehebelten ETFs, ist nicht wirklich für eine längere Haltedauer geeignet.

Ja, spekuliert man auf einen Bärenmarkt "erst" im 2016 ist dieses Instrument die falsche Wahl.

Gehebelte ETFs nur intraday oder maximal über einige Tage (Wochen wäre mir schon zu lang) im Depot halten - sonst hat man enorme Verluste obwohl die Handelsidee (Richtung) eigentlich die richtige war.

29.04.2015 06:54
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nix_weiss hat am 27.04.2015 - 16:30 folgendes geschrieben:

jimmy hat am 27.04.2015 - 16:08 folgendes geschrieben:

Losung lang laufender Puts auf Smi

oder wie von cash heute beschrieben.. ETF zB. Lyxor Daily Double Short SMI

Dieser ETF hat doch das gleiche Problem wie alle gehebelten ETFs, ist nicht wirklich für eine längere Haltedauer geeignet.

28.04.2015 21:09
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China ist sicher wichtig. Nicht nur als grösster Produzent der Erde sondern auch als grösster Financier der US-Schulden.

China hat es andererseits in den letzten 10-20 Jahren aber nicht auf die Reihe gebracht, für das eigene Land zu produzieren und sich vom Export unabhängig(er) zu machen. Dennoch ist China wohl eher Trend-Folger als Trend-Auslöser.

Kurz: China ist immer noch davon abhängig, Produkte gegen Schuldscheine in die USA zu exportieren (wie weico hier ja schon öfter dargelegt hat.)

Dennoch könnte ein Absturz Chinas eine globale Krise auslösen. Dann nämlich, wenn China in eine Krise gerät und sich dafür entscheidet, die US-Schulden (rund 3'000 Mrd. Dollar) einzufordern. Den Spiess also umzudrehen und nun mehr Waren aus den USA einzuführen als in die USA zu liefern.
Monetär wäre das kein Problem, denn eine Dollar-Reserve ist ja nichts anderes als ein Anspruch auf Leistungen der USA. Und Reserven kann man jederzeit ohne Vorankündigung einlösen.

Japan hat es ja notgedrungen nach dem Unglück in Fukushima auch so gemacht: Nachdem man jahrelang Reserven angelegt hatte, war es nun an der Zeit einen Teil dieser Reserven aufzubrauchen und netto zu importieren.

Die grosse Frage wird dann allerdings nicht sein, wie China handelt sondern wie die USA auf Chinas Handlungen reagieren. Es ist nicht einfach, von der weltweit grössten Schuldnernation zur Gläubiger-Nation zu werden. Die USA schulden China derzeit knapp 20% ihres GDP. Diese Schuld kann innerhalb eines Jahres kaum abgetragen werden. Das wissen auch die Chinesen: Würden sie ihre Schulden gegenüber der USA auf einen Schlag einfordern bekämen sie wohl kaum die erwartete Gegenleistung in Kaufkraft.

Kurz:

China will seine 3 Billionen Dollar zurück?

Kein Problem: Die Fed druckt kurz mal 3 Billionen: "Hier ihr lieben Schlitzaugen habt ihr eure drei Billionen. Sehr zu, was ihr damit noch kaufen könnt. Have fun!"

 

 

28.04.2015 20:11
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Ein Bärenmarkt oder zumindest eine grössere Korrektur sind eigentlich längst überfällig.

Nur sagt man das bereits seit 2013-2014 (mich eingeschlossen) - aber dann haben die grossen Zentralbanken den Geldhahn viel länger als erwartet offen gelassen.

Meiner Meinung kann man den Zeitpunkt erst abschätzen wenn die FED oder/und andere wichtige Notenbanken wirklich (nicht nur vage angekündet) den Anstieg der Leitzinsen umsetzen.

PS: Vorher kann es natürlich schon durch andere Ereignisse zu einem Absturz kommen. China ist zum Beispiel nahe an einer Blase meiner Meinung nach...

http://www.zerohedge.com/news/2015-04-20/too-many-zeros-chinas-stock-bub...

http://www.zerohedge.com/news/2015-04-27/blow-top-four-ways-tell

usw.

Nur ist unklar, wie stark sich ein Absturz in China weltweit an den Finanzmärkten auswirken wird. Bei vergangenen globalen Anlage-Krisen war China noch kein wichtiger Faktor, das ist heute anders.

28.04.2015 19:56
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Greenspan: Something big is going to happen.

Alan Greenspan Warns: There Will Be a “Significant Market Event... Something Big Is Going To Happen”

Quelle: Zerohedge (und andere)

Sinngemäss soll Alan Greenspan etwa folgendes gesagt haben: "Wir können das Zeitalter der Null-Zinsen und des Gelddruckens nicht verlassen, ohne dass dies Auswirkungen auf die Märkte hat."

Mit dieser fett markierten Aussage bin ich zwar grundsätzlich einverstanden - und habe dies auch in den diversen Langfrist-Threads ähnlich formuliert und begründet. Ich bin mir allerdings nicht sicher, dass Greenspan dies so gesagt hat!

Basis ist ein Interview, das Greenspan Anfang 2015 gegeben haben soll. Allerdings:

Zum einen führen alle Links auf Gold-Bug-Seiten, die nicht unbedingt belastbar sind.

Zum zweiten führen alle Quellen nur zu Menschen, die Greenspan interpretieren. Ich habe keine Seite und kein youtube-Video mit dem Original-Interview mit Greenspan gefunden.

Zum dritten ist Greenspan bekannt dafür, dass er sehr verklausuliert spricht. Von Greenspan stammt ja das berühmte Zitat: "Wenn Sie mich verstanden haben, dann habe ich mich nicht unverständlich genug ausgedrückt. "
Er würde kaum jemals ein so konkretes Statement wie das oben zitierte direkt ausgesprochen haben. Auch wenn er als freier Mann (sprich: nicht mehr Chef der Fed) nun freier von der Leber weg sprechen darf als seinerzeit.

Aber abgesehen davon, ob Greenspan nun eine Warnung ausgesprochen hat oder nicht: Ich persönlich halte eine Anhebung der Zinsen für eine grössere Gefahr als GREXIT oder die diversen zyklisch-religiös begründeten Crash-Theorien.

 

28.04.2015 19:37
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Shemitah

Der Vollständigkeit halber, weil wir hier von allfälligen Auslösern eines Bärenmarktes sprechen:

Gemäss jüdischer Zyklik dürfte der 13. September 2015 ein gefährlicher Tag werden.

Gemäss dem jüdischen Kalender ist jedes 7. Jahr ein Sabbat-jahr (Shemittah-year) und am letzten Tag (29.) des Monats Elul passiert - so die Theorie - etwas Schlimmes an den Finanzmärkten.

 

Im Moment sind wir in einem Shemittah-Jahr und Elul 29 fällt nach unserem gregorianischen Kalender auf den Sonntag, 13. September 2015.

 

Als Begründung, weshalb Elul 29 auch dieses Jahr gefährlich werden könnte, werden die vergangenen zwei Daten (Elul 29 in einem Shemittah- Jahr) angeführt:

 

29. September 2008: Konkurs von Lehman Brothers und mit -777.68 Punkten der grösste nominale Verlust des Dow Jones.

 

17. September 2001: Dow -684.81 Punkte im Vergleich zum Vortag, dem 10. September 2001. (Nach 9/11 wurden die Börsen bekanntlich für 6 Tage geschlossen.) Damals ebenfalls der grösste nominale Verlust aller Zeiten.

 

Betrachten wir die Statistik aus verschiedenen Blickwinkeln:

 

Sichtweise Religion

Gott hat seinem (jüdischen) Volk befohlen, dass in einem Sabbat-Jahr die Feldarbeit ruhen muss und die Früchte der Felder, die dennoch wachsen der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt werden müssen. (aka. jeder darf sich das Zeugs holen).
Weiterhin werden am Elul 29 in einem Sabbat-Jahr sämtliche Schulden erlassen. (Instantiierte Währungsreform, wenn man so will )

Es folgen nun seitenweise Bibelzitate und stundenlange Youtube-Videos, die ich mir und euch erspare aber salopp ausgedrückt läuft es darauf hinaus: "Da sich die Menschen nicht mehr an die Schuldenerlasse alle 7 Jahre halten, sorgt nun Gott selbst dafür, dass jeden Elul 29 in einem Sabbat-Jahr die Vermögensverhältnisse neu gemischt werden. " - "Strafe Gottes ... etc."

Die beiden Elul 29 in den Jahren 2001 und 2008 sind ein eindeutiger Beweis dafür.

 

Sichtweise Logik

Ich erkenne an, dass die beiden Elul29 2001 und 2008 absolute Volltreffer waren. Allerdings sind mir als Informatiker zwei Datenpunkte zu wenig und deshalb stelle ich mir die Frage, was in den Sabbat-Jahren zuvor an Elul29 passiert ist. Also 1994, 1987, 1980 ... 1931

 

5. September 1994: Hier ist nichts schlimmes im Aktienmarkt passiert. Das Jahr 1994 war eine Katastrophe für Anleihen-Besitzer, da die Zinsen um 200bp gestiegen sind. Aber am 5. September 1994 ist nichts dramatisches passiert.

 

23. September 1987: Der grosse Crash mit -22% war am 19. Oktober. Also etwa 1 Monat später. Am 23. September selbst ist nichts dramatische passiert.

 

10. September 1980: Generell war 1980 der Beginn einer grossen Rezession. Als Jahr gesehen also sicherlich nicht sehr schön. Aber am 10.9.80 selbst ist nichts dramatisches passiert.

 

...

 

11. September 1931: 1931 war das schlimmste Börsenjahr während der Grossen Depression. Schlimmer als der Crash von 1929. Am 11. September ist aber nichts dramatisches passiert.

 

---

 

Fazit aus logischer Sicht: Während es für 2008 und 2001 taggenaue Treffer gibt, werden die Begründungen für die Sabbat-Jahre vorher schwammig. 1987 liegt das Ereignis 1 Monat vom Elul29 entfernt. In den anderen Fällen wird lediglich das entsprechende Jahr als Begründung angeführt. Ausser den Jahren 2001 und 2008 gibt es also keine taggenauen Treffer.

 

Meine persönliche Meinung

Dramatische Richtungsänderungen an den Märkten entstehen dann, wenn viele Menschen gleichzeitig ihre Meinung ändern. Es muss also keineswegs ein konkretes Ereignis (Krieg, Konkurs eine grossen Firma) vorliegen, um die Stimmung zu kippen.

 

Ich glaube nicht an Charttechnik. Aber ich glaube daran, dass sie dennoch gute Ergebnisse liefert, weil sie eine selbst-erfüllende Prophezeiung ist: Wenn Millionen von Tradern im Chart sehen, dass es eine Unterstützung bei 100 und einen Widerstand bei 120 gibt, werden sie bei 100 long gehen und bei 120 short. Und da Millionen von Tradern genau dies sehen und tun, wird der Kurs bei 120 nach unten drehen und bei 100 wieder nach oben.

 

In Bezug auf den 13.9.15 sehe ich das ähnlich: Wir haben in der Finanzwelt eine grosse Anzahl von Juden, die an Shemittah glauben und die grosse Vermögen bewegen. Ich halte es deshalb für durchaus plausibel, dass diese Juden um den 13. September eine grosse Marktbewegung auslösen und somit dafür sorgen, dass sich die Prophezeiung erfüllt.

28.04.2015 09:29
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MarcusFabian hat am 27.04.2015 - 23:35 folgendes geschrieben:

Rutschen könnte der SMI bei einem GREXIT natürlich schon. Wäre allerdings höchstens für Trader interessant und nach einigen Tagen wieder ausgeglichen.

Ein GREXIT würde fundamental den Euro stärken. Wir kennen das ja aus der Tierwelt: Wird das schwächste Tier gefressen wird die Herde schneller.

bliebe nur zu hoffen das es keine Grexit nachahmer gäbe.. ansonsten findet das grosse fressen statt sowie euro ausverkauf !

 

27.04.2015 23:35
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Rutschen könnte der SMI bei einem GREXIT natürlich schon. Wäre allerdings höchstens für Trader interessant und nach einigen Tagen wieder ausgeglichen.

Ein GREXIT würde fundamental den Euro stärken. Wir kennen das ja aus der Tierwelt: Wird das schwächste Tier gefressen wird die Herde schneller.

27.04.2015 20:28
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Nachvollziehen? - Nein! Was war wird nicht sein - an der Börse schon gar nicht. Klar kann es mal 20% rutschen - aber sicher nicht wg. Grexit. Alles eingepreist und völlig irrelevant. Die grösste Gefahr geht von Frankreich aus - vermutlich nicht dieses Jahr, aber wenns mal runter donnert dann wegen Frankkrise.

spylong

27.04.2015 18:03
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MarcusFabian hat am 25.04.2015 - 17:36 folgendes geschrieben:

Griechenland macht 1.3% der Euro-Zone aus und soll für 20% des Wertes der SMI-Firmen (nach unten und oben) verantwortlich sein?

Wie das?

 

Ich beziehe mich dabei auf die erfahrung aus 2011:

Kaum droht die Griechenland-Pleite, sackt der SMI um 20% innert 1 Woche oder so ab.

Es geht ja nicht darum, welchen Anteil Griechenland an der Euro-Zone hat, sondern um die übertriebene Reaktion der Anleger.
Und nebenher und damit einhergehenden Staatsbankrott weiterer Staaten und damit der gesamten Euro-Zone, die ins Trudeln geraten könnte.

Daher: Sollte Griechenland den Staatsbankrott erklären, bin ich mir sicher, dass wir einen 25% tieferen SMI sehen, noch in der selben Woche.

Natürlich würden sich die Börsen in den nachfolgenden 6 Monaten gemütlcih wieder erholen. Zumindest vermute ich das.

 

Kannst du meine Gedanken nachvollziehen?

 

 

27.04.2015 16:30
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jimmy hat am 27.04.2015 - 16:08 folgendes geschrieben:

Losung lang laufender Puts auf Smi

oder wie von cash heute beschrieben.. ETF zB. Lyxor Daily Double Short SMI

27.04.2015 16:08
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Losung lang laufender Puts auf Smi

27.04.2015 13:53
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Crash alle 14 Jahre, 1987, 2001, 2015, 2029 etc.

Immer ziemlich zuverlässig. (Könnte sein, dass 9/11 bewusst auf den September 2001 geplant wurde). Immer September/Oktober.

Vergessen wir nicht, dass der SMI nur wegen dem starken CHF und hohen andern Vermögenswerten, wie Gold und Immos, so niedrig erscheint.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

27.04.2015 12:30
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spylong hat am 27.04.2015 - 11:05 folgendes geschrieben:

genau - und da der 17.10. ein Samstag ist und alle Börsen geschlossen - wird es auch niemand bemerken. So wird man veräppelt wenn man nicht in die Agenda schaut.

er meinte zwar dass es die letzten dann auch gemerkt hätten.. ev. nach dem grossen ausverkauf am tag zuvor. zumindest mal beste werbung für ihn und den film

27.04.2015 12:25
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 27.04.2015 - 12:18 folgendes geschrieben:

Aber die griechische Regierung behauptet doch, dass die EU ohne Griechenland verloren wäre.

ja so unrecht haben sie ev. gar nicht, wäre ne böse schlappe für unsere europa freunde, vorallem wenn die nächsten auf der matte stehen und sich dies auch überlegen Acute

27.04.2015 12:18
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Aber die griechische Regierung behauptet doch, dass die EU ohne Griechenland verloren wäre.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

27.04.2015 11:05
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genau - und da der 17.10. ein Samstag ist und alle Börsen geschlossen - wird es auch niemand bemerken. So wird man veräppelt wenn man nicht in die Agenda schaut.

spylong

27.04.2015 09:44
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also der bärenmarkt beginnt exakt am 17.Oktober 2015 ! ..

http://www.wiwo.de/finanzen/boerse/boersen-prognose-der-naechste-crash-kommt-am-17-oktober/11616664.html

mal schauen ob er recht bekommt... Shok

27.04.2015 08:20
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Zufallsgenerator hat am 25.04.2015 - 12:31 folgendes geschrieben:

Hm, also ich sage folgendes voraus:

 

Der SMI-Rekord von 9'548 Punkten vom Sommer 2007, wird im Mai 2015 gebrochen.

Im September 2015 sehen wir 10'000 Punkte im SMI. Im SPI schon ende August.

Der Crash / Bärenmarkt kommt nicht, bevor der SMI 11'000 Punkte überschritten hat.

Ausnahme: Falls Griechenland zahlungsunfähig wird (was im Mai durchaus wahrscheinlich erscheint, nachdem sie jetzt schon öffentliche Gelder aller Staatlichen Betriebe und der Gemeinden eingezogen haben). Dann ist der SMI im September unter 8'000 Punkten.

Ihr könnt mich gerne berufen.

 

«Grexit wäre nicht das Ende der Welt!»
 

Der Austritt Griechenlands aus dem Euro hängt wie ein Damoklesschwert über der Währungsunion. Laut französischen Experten ist die Angst vor einem «Grexit» jedoch übertrieben.

Von Lorenz Burkhalter

Griechenland läuft die Zeit davon. Alleine in den ersten zwei Mai-Wochen werden Schulden und Zinsen im Umfang von knapp vier Milliarden Euro fällig. In den Medien jagt ein Gerücht das nächste. Bei den Euro-Rettern liegen deshalb verständlicherweise die Nerven blank.

Anlässlich eines Treffens in Riga gaben die Finanzminister vergangene Woche jegliche diplomatische Zurückhaltung auf und übten vereinzelt harsche Kritik an der neuen Regierung in Athen.

Für den Chefökonomen der französischen Oddo Securities steht fest: Ein Staatsbankrott Griechenlands ist unausweichlich. Doch weder wirtschaftlich, noch politisch sei in der Folge mit einem Flächenbrand zu rechnen. Seine Einschätzung daher: "Der 'Grexit' wäre nicht das Ende der Welt!"

   

EZB könnte die Folgen eindämmen

Der Experte sieht drei Gefahrenherde eines Staatsbankrotts: Finanzielle Ausfälle für die Banken, höhere Risikoaufschläge für stark verschuldete europäische Staaten sowie Folgen für die Politik.

Was die Risiken für den europäischen Bankensektor anbetrifft, so hält der Chefökonom von Oddo Securities diese für überblickbar. Der Europäischen Zentralbank (EZB) stünden gleich mehrere Möglichkeiten offen, die Folgen auf das griechische Bankensystem und eventuell jenes der angrenzenden Länder zu beschränken.

Dasselbe gilt für die Gefahr steigender Risikoaufschläge für Staatsanleihen hochverschuldeter Länder. Mit den Wertpapierkäufen im Umfang von 60 Milliarden Euro im Monat sei es der EZB möglich, diese Entwicklung im Zaum zu halten, so der Experte.

Letztes Wort noch nicht gesprochen

Selbst politisch erachtet der Chefökonom einen Staatsbankrott Griechenlands für verkraftbar. Folgen seien nur dann zu erwarten, wenn die Forderungen der griechischen Regierungspartei Syriza in anderen Ländern von extremen Parteien aufgegriffen würden. Bislang sei Syriza aber ein eher abschreckendes Beispiel für die Politiker anderer europäischer Länder.

Unklar sei, wie ausländische Investoren auf einen Staatsbankrott reagieren würden. Fakt sei, dass Griechenland die Kriterien für die Währungsunion nur mit Tricks zu erfüllen vermochte. Für den Experten wäre ein Austritt des Landes deshalb nur eine Wiedergutmachung eines früheren Fehlers. Als einen solchen rechnet er nicht mit harschen Folgen für die europäischen Finanzmärkte.

Noch scheint das letzte Wort allerdings nicht gesprochen. Auf politischer Ebene wird im Hinblick auf die finanziellen Verpflichtungen Griechenlands der kommenden Wochen und Monate weiterhin um eine Lösung gerungen. Was bleibt ist die Ungewissheit - und die Finanzmärkte fürchten ja bekanntlich nichts mehr als diese.

CASH

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

26.04.2015 20:36
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Goi bitte den Bildlimüll wegnehmen oder sperren.

Und wenn jemand "langfristig" dabei ist hat er ja mehr als verdoppelt - also verkaufen die Hälfte und sich in den nächsten 3 Jahren weiter freuen an der nächsten verdoppelung. Weil jemand der so fragt hält ja ein minus von 15-25% nicht aus und weiss auch nicht was ein PUT ist  - also her mit den Dingern.

spylong

26.04.2015 19:26
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@Chnobli

dein Beitrag hat etwas in sich.Mein Schwager lebt in USA und betreibt eine Transportfirma.Gerade heute haben wir telefoniert und er sagte mir das Aufträge weggebrochen sind und die Preise nahezu halbiert sind.Zudem hat im der für seine Firma zuständige Banker mitgeteilt das im 2016 eine schwere Krise zu erwarten ist,vieleicht sogar eine der schwerster bis jetzt.Mal schauen wie es kommt.

25.04.2015 18:54
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Massenpanik

MarcusFabian hat am 25.04.2015 - 17:36 folgendes geschrieben:

Griechenland macht 1.3% der Euro-Zone aus und soll für 20% des Wertes der SMI-Firmen (nach unten und oben) verantwortlich sein?

Wie das?

 

Massenpanik

Der Punkt war eher:

Wir sind vielleicht nur noch 30 Tage vom All-Time-High im SMI entfernt.

 

25.04.2015 17:36
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Griechenland macht 1.3% der Euro-Zone aus und soll für 20% des Wertes der SMI-Firmen (nach unten und oben) verantwortlich sein?

Wie das?

 

25.04.2015 12:31
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Hm, also ich sage folgendes voraus:

 

Der SMI-Rekord von 9'548 Punkten vom Sommer 2007, wird im Mai 2015 gebrochen.

Im September 2015 sehen wir 10'000 Punkte im SMI. Im SPI schon ende August.

Der Crash / Bärenmarkt kommt nicht, bevor der SMI 11'000 Punkte überschritten hat.

Ausnahme: Falls Griechenland zahlungsunfähig wird (was im Mai durchaus wahrscheinlich erscheint, nachdem sie jetzt schon öffentliche Gelder aller Staatlichen Betriebe und der Gemeinden eingezogen haben). Dann ist der SMI im September unter 8'000 Punkten.

Ihr könnt mich gerne berufen.

 

22.04.2015 16:21
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Joker!

Damit wir uns richtig verstehen: Ich lag falsch im Timing. Aber es ist noch nicht "raus", ob ich auch in der Sache falsch lag. 

Ja, mit dieser Formulierung hast du garantiert recht! Wenn nicht 2015, dann vielleicht 2016, 2017, ...20XX!

22.04.2015 16:03
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1. Unmöglich zu sagen. Das ist wie einem Politiker, von dem Du weisst, dass er Dreck am Stecken hat aber die übrige Welt weiss das noch nicht. Du weisst lediglich, dass seine Karriere am Ende ist, wenn alles heraus kommt. Und dass es dann sehr schnell mit ihm bachab gehen wird. Aber das WANN wirst Du unmöglich beantworten können.
Ich habe hier im Forum schon ab 2009/2010 ausführlich darüber geschrieben, dass die Monetarisierung von Schulden (also "Geld-Drucken") zwangsläufig immer in die Hose gehen muss und entsprechend die nächste Finanzkrise per 2012/13 erwartet. Aber ich lag falsch. Ich hätte es damals nicht für möglich gehalten, dass die Gelddruckerei in diesem Ausmass so lange ungestört laufen kann.

Damit wir uns richtig verstehen: Ich lag falsch im Timing. Aber es ist noch nicht "raus", ob ich auch in der Sache falsch lag. In der Geschichte hat es bisher noch nie geklappt, sich aus Schulden zu drucken. Die Trefferquote, dass sich das ganz böse rächt liegt bei bisher 100% von ca. 3800 entsprechenden Versuchen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es diesmal eben auch nicht klappt, ist entsprechend hoch. Aber wann? Keine Ahnung.

2. Als Auslöser wird man irgend eine Sau durchs Dorf treiben, die wir noch gar nicht kennen. Das kann ein Konflikt um Israel oder Iran sein, vielleicht auch die Ukraine oder etwas anderes. Aber das ist unerheblich und wird nur dazu dienen, uns weis zu machen, es handle sich um "ein unvorhersehbares Ereignis, für das niemand nix kann."

Im Hintergrund allerdings dürfte es einer der folgenden Auslöser sein:

a) steigende Zinsen, wobei es nicht nur der Schuldner (USA) ist, der die Höhe der Zinsen bestimmt sondern auch der Gläubiger (China). Sollten die Chinesen z.B. zur Entscheidung kommen, den USA nur noch Waren gegen Waren und nicht mehr Waren gegen Kredit zu liefern, dürften die Zinsen in den USA steigen.

b) Die Geld-Umlaufgeschwindigkeit steigt. Oder anders ausgedrückt: Das derzeit als Reserve schlummernde und seit 2009 zusätzlich gedruckte Geld beginnt, in Sachwerte zu fliessen. Da sich seit 2009 die Geldmenge mindestens verdoppelt hat, die Menge an Sachwerten hingegen nicht, dürfte das zu einer hohen Teuerung führen.

 

Unter dem Strich: Das Vertrauen in die Werthaltigkeit des Papiergeldes sinkt. Zum Beispiel, wenn die Chinesen nicht mehr darauf vertrauen, dass sie für ihre mittlerweile rund 3 Billionen gebunkerter Dollar noch den aktuellen Gegenwert in den USA bekommen. (Siehe Punkt a) und wenn sie daraufhin beginnen, mit ihren Dollars einkaufen zu gehen, um möglichst in Sachwerte zu fliehen, dann landen wir bei Punkt b.

3. Frage: "Wie tief wird der S&P500 und der SMI sinken?"
Die Frage ist unvollständig gestellt. Der SP500 wird in Dollar, der SMI in Franken bewertet. Es stellt sich somit nicht nur die Frage, wie viele Franken oder Dollar man für den Index hinblättern muss sondern auch, was man sich für Franken und Dollar noch kaufen kann.
Beispiel ist der Bärenmarkt 1967-1981. Nominal bewegte sich der Dow Jones in diesen 14 Jahren um 1000 Punkte. Allerdings konnte man 1981 56.6% weniger für einen Dollar kaufen als 1967. Man hat also real Geld verloren, obschon nominal kein Verlust vorlag. Wir müssen also nicht nur den Nominalen Wert betrachten sondern auch die Kaufkraft der Währung.
Der Franken hängt zu etwa 50% am Euro und zu 26% am Dollar. Der Euro wiederum hängt zu 70% am Dollar.
Sollte es also zu einer Euro- und/oder Dollar-krise kommen, ist der Franken auf alle Fälle mit betroffen.

Ob der Franken dann zur Fluchtwährung wird und an Kaufkraft gewinnt oder ob er parallel zu Euro/Dollar an Wert verliert, lässt sich nicht sagen. Ich tippe auf letzteres, also darauf, dass der Franken in einer Dollarkrise ebenfals nach unten gerissen wird.
Der Grund ist, dass der Franken zu rund 90% durch Devisen (Euro, Dollar, Yen, CAD, GBP) gedeckt ist und nur zu etwa 10% durch Gold.

(Details zu den oben erwähnten Devisenreserven der SNB siehe hier: http://www.snb.ch/ext/stats/balsnb/pdf/defr/A3_2_Devisenanlagen_der_SNB.pdf )

 

21.04.2015 16:10
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1. Spätestens April 2016

2. Krisen 2000 und 2007 miteinander multipliziert werden lächerlich sein im Vergleich zu dem was da kommen wird.

 

Eventuell kommt es auch früher, je nachdem ob jemand auf den roten Knopf kommt und einen (evtl. atomaren) Weltkrieg auslöst.

17.04.2015 18:43
Bild des Benutzers spylong
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Bärenmarkt


Bärenmarkt ist für mich, wenn meine Aktien mehr als 30% verlieren.

1.2022

2. unbekannte Krise - vermutlich grundlegende Geldmarktrefom - bis dahin wird gebastelt

spylong