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gertrud
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zum Beispiel Basilea

Aus dem  letzten NZZ Artikel über die Schweizer Biotech Szene konnten einige  erfreut schliessen, dass Basilea die erfolgreichste Firma der Branche an der SIX ist.

Ich bin keine Freundin von Direktinvestments in Pharmaentwickler.
Auf dem Weg zur Arbeit fahr ich an Basilea vorbei, die Fassade bröckelt schon ein bisschen. Das ist kein Start-Up mehr. Kommt zwar auf den Zeithorizont an, aber wir Frauen haben halt ein  angespannteres Verhältnis zum Älterwerden. Jedes Jahr Warten und Hoffen ist ein vertanes Jahr.

Basilea ist nächstes Jahr schon 20 (!) Jahre am Forschen und Entwickeln, und seit 16 Jahren an der SIX kotiert.  Hat, soweit ich weiss, jedes Jahr seiner Existenz Verlust geschrieben, ausser 2010 (Einmaleffekt J&J).

Und so sieht die Performance aus verglichen mit dem Index und BBbiotech

Die Börsen sind auf Höchstständen damit auch die Vermögen, die in die breiten Indizes investiert sind.
Einmal mehr: Mir ist ein Rätsel, wieso sich so viele User hier im Forum mit Biotech-Investments in Einzeltitel quälen. Die haben doch auch nur eine Lebensspanne Zeit. Oder sind sie wirklich soviel geschickter in Titelauswahl und Timing als die Leute von BBbiotech?

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@gertrud

@gertrud

Vollkommen richtig. Nach mir sind die CH-Biotechs mit einer russischen Roulette zu vergleichen.

Seit meinem Fehlgriff (gut, zuvor eigentlich noch die Evolva) mit ObsEva (= der Name klang so sexy; medizinischer Bedarf längst ungedeckt;...ja, und den FuW- Beitrag...und ja, noch der jiroen Wink ), wurde mir, wenn auch spät, bewusst, dass man mit (CH-) Biotechs kaum glücklich sein kann. Und ich habe noch die Santhera...oooooh mein Gott...

ursinho007
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Im Grunde genommen egal.......

Ob es sich  letztendlich um ein erfolgreiches Unternehmen handelt oder nicht, ist für einem persönlich nicht entscheidend, sondern nur die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs.

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

paul81
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ch biotechs

warum sich so viele bei ch-biotechs rumtummeln ist mir eh ein rätsel, home bias vom feinsten, bisschen über den tellerrand schauen schadet nicht, in den usa spielt die musik, gibt auch eine viel aktivere investment community mit entsprechender lektüre... heisst natürlich nicht, dass man dort nicht genau so gut sein geld verlieren kann Biggrin

gertrud
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ursinho007 hat am 16.11.2019

ursinho007 hat am 16.11.2019 00:20 geschrieben:

Ob es sich  letztendlich um ein erfolgreiches Unternehmen handelt oder nicht, ist für einem persönlich nicht entscheidend, sondern nur die Differenz zwischen dem Kauf- und Verkaufskurs.

Zweifelslos sind das Worte von grosser Wahrheit.

Deshalb habe ich mich ja gewundert, wievielen es  wohl mit Einzeltitel gelingt die Indizes zu schlagen, in einer Branche wo die grosse Mehrheit der Firmen scheitert. Interessantes Beispiel Obseva, wo sich sogar das Management vom Misserfolg überrascht zeigt. Wobei die Kursentwicklung über die letzten 12 Monate vor dem Absturz daran zweifeln lassen, ob die Insider wirklich so ahnungslos waren.

Das mit dem Scheitern ist auch an der Nasdaq nicht anders: Der Biotechnology Index zeigt nur die Crème der Branche, ca. 200 Firmen. Daneben gibt es eine Unzahl von Firmen, die (wie die meisten der CH Biotech) nicht mal Aufnahme in den Index finden, weil sie die mindest BöKap nicht zusammenbringen oder zuwenig Handelsvolumen haben.
Nochmal, wieso tut man sich das an und foltert sich selber, indem man in einzelne CH Pharmaentwickler investiert?
 

jiroen
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Weil es nur eine erfolgreiche

Weil es nur eine erfolgreiche Biotech braucht, um 3-4 oder mehr versagende Biotechs zu kompensieren (oder besser).

Warum wette ich bei Sportwetten systematisch auf Outsider und nicht auf Favoriten? Weil es für einen Outsider ausreicht, einmal von 10 zu gewinnen, um Gewinn langfristig zu erzielen. Natürlich muss man akzeptieren können, dass man die anderen 8-9 Mal verliert.

 

gertrud
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Wenn Du das Anlegen in

Wenn Du das Anlegen in Biotech genau gleich betreibst wie Sportwetten, dann bin ich absolut einverstanden.
Dann gilt aber auch - wie beim Lotto oder im Casino - der Durchschnittsteilnehmer verliert dabei.

Und schliesslich würd ich bei Biotech die Chancen:Nieten nicht 1 : 4 sondern eher bei 1:10 sehen.
Der "Blendeffekt des Jackpots": Eine Actelion gibt es nur einmal in 25 Jahren.

jiroen
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Im Casino oder Lotto

Im Casino oder Lotto verlierst du langfristig immer. Dies ist bei Sportwetten nicht der Fall. Es genügt', die sogenannten 'Value'-Wetten zu erkennen. Nach 17 Jahren Erfahrung und mehr als 10,000 Wetten kann ich das garantieren.

Meiner Meinung nach gilt das Gleiche für Biotechs. Natürlich bin ich eher neophytisch, aber ich versuche, die gleiche Strategie anzuwenden. On verra bien... 

gertrud
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Das heißt, Du versuchst durch

Das heißt, Du versuchst durch persönliche Einschätzung und Auswahl der besten Chancen/Risk den Durchschnitt zu schlagen?

Das ist anspruchsvoll. Zumal ich denke, dass Du im Gegensatz zu Sportwetten hier mächtigere und teilweise besser informierte Mitspieler hast. 

jiroen
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Ja, genau 

Ja, genau 

Wahrscheinlich, mal sehen... 

Zyndicate
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Amgen erhöht nach Abschluss

Amgen erhöht nach Abschluss von Zukauf erneut die Jahresprognose

Der Biotechkonzern Amgen hebt nach der Übernahme eines Medikaments vom Rivalen Celgene erneut seine Prognosen für das laufende Jahr an. Der Umsatz dürfte nun zwischen 23,1 und 23,3 Milliarden US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Thousand Oaks mit. Vorher standen 22,8 bis 23,0 Milliarden Dollar im Plan. Der bereinigte Gewinn je Aktie dürfte ebenso profitieren und mit 14,50 bis 14,70 Dollar höher ausfallen als bisher mit 14,20 bis 14,45 Dollar veranschlagt.

21.11.2019 19:53

Amgen bezahlt 13,4 Milliarden Dollar in bar für das Schuppenflechte-Mittel Otezla, das Celgene wegen des Zusammenschlusses mit Bristol-Myers Squibb verkaufen musste. Otezla wird bei der Behandlung von mittelschwerer bis schwerer chronischer Plaque-Psoriasis und Psoriasisarthritis eingesetzt. Zuletzt hatte der Konzern erst Ende Oktober die Prognosen erhöht./men/jsl

(AWP)

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Zyndicate
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US-Biotechkonzern Amgen

US-Biotechkonzern Amgen enttäuscht mit Prognose

Der US-Biotechkonzern Amgen hat 2019 wegen des starken Wettbewerbs durch billigere Produkte bei vielen wichtigen Medikamenten weniger umgesetzt und verdient. Der Umsatz sei um zwei Prozent auf knapp 23,4 Milliarden US-Dollar (21,4 Mrd Euro) gefallen, teilte das Unternehmen am Donnerstagabend in Thousand Oaks mit. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sank um sechs Prozent auf rund 9,7 Milliarden Dollar. Da Amgen eigene Anteile zurückgekauft hatte, zog der bereinigte Gewinn je Aktie um drei Prozent auf 14,82 Dollar an.

31.01.2020 06:52

Im laufenden Jahr rechnet Amgen unter anderem dank Zukäufen und neuer Medikamente mit einem höheren Umsatz, der zwischen 25 und 25,6 Milliarden Dollar liegen soll. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit 14,85 bis 15,60 Dollar. Experten hatten bisher bei beiden Kennzahlen höhere Werte auf dem Zettel. Die Aktie verlor nachbörslich etwas mehr als zwei Prozent./zb/jha/

(AWP)

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Amgen steigert Umsatz

Amgen steigert Umsatz überraschend deutlich - Jahresprognose bleibt

Der US-Biotechkonzern Amgen hat im ersten Quartal dank neuer Medikamente überraschend. viel Umsatz gemacht. Die Erlöse seien zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 11 Prozent auf 6,2 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Thousand Oaks mit. Experten hatten hingegen mit 200 Millionen US-Dollar weniger gerechnet. Der Gewinn sank hingegen unter dem Strich um 8 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar.

30.04.2020 23:02

Anders als viele andere Unternehmen hält Amgen in der Corona-Krise an seinen Jahresprognose fest. So soll der Umsatz weiter bei 25 bis 25,6 Milliarden Euro liegen.Der Gewinn soll je Aktie bei 14,85 bis 11,45 Dollar liegen.

Anleger zeigten sich zuletzt entspannt. Im nachbörslichen Handel legte der Aktienkurs von Amgen um 0,33 Prozent zu./he

(AWP)

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Fachjournale werfen US

Fachjournale werfen US-Arzneimittelbehörde FDA Nachlässigkeit vor

Mitarbeiter des renommierten Fachjournals "Science" werfen der für Medikamente zuständigen US-Zulassungsbehörde Nachlässigkeit bei der Überwachung klinischer Studien vor. Die Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA (Food and Drug Administration) kontrolliere die meist von Pharmakonzernen in Auftrag gegebenen Studien, etwa Zulassungsstudien von Medikamenten an Menschen, lasch, langsam und verschwiegen, heisst es in der am Donnerstag in "Science" veröffentlichten Untersuchung. Verstösse blieben zunehmend ohne Konsequenzen.

02.10.2020 06:31

Auch die Autoren eines im "The New England Journal of Medicine" (NEJM) veröffentlichten Artikels erheben Vorwürfe gegen die US-Behörde: Politischer Druck beeinflusse die FDA bei der Zulassung möglicher Corona-Impfstoffe. Das zeige sich bei der jüngst erteilten Notfallzulassung für Hydroxychloroquin und Chloroquin, die schon nach einigen Wochen wieder zurückgezogen wurde, schreibt das Team aus Medizinern und Statistikern. Die im August erteilte Zulassung von Rekonvaleszenzplasma - dem Plasma von ehemaligen Covid-19-Erkrankten - für Corona-Patienten basiere auf einer "undurchsichtigen" und "unklaren" Datenlage.

Ohne transparente und wissenschaftlich fundierte Prozesse, verspiele die FDA das Vertrauen, das sie im vergangenen Jahrhundert aufgebaut und aufrechterhalten habe, schreiben die Wissenschaftler im NEJM. Ärzte und Patienten müssten sich darauf verlassen können, dass jede Zulassung auf einer sorgfältigen Bewertung aller verfügbaren Daten beruhe und dass die Entscheidungen der Behörde gut begründet und objektiv seien.

Die "Science"-Mitarbeiter Charles Piller und Meagan Weiland sichteten nach eigenen Angaben rund 1600 interne Dokumente der Arzneimittelbehörde aus einem Zeitraum von etwa zehn Jahren bis 2019. FDA-Gutachter hätten die teils "gefährlichen und gesetzeswidrigen Praktiken" bei den klinischen Studien zwar dokumentiert, die Behörde habe die Unternehmen bei Verstössen aber nur in Ausnahmefällen geahndet und zur Nachbesserung gezwungen. So sei es etwa oft folgenlos geblieben, wenn Studienteilnehmer über Risiken nicht ausreichend informiert oder Erhebungen nicht sorgfältig dokumentiert wurden.

Den Recherchen zufolge hat sich etwa die Anzahl der durch die US-Behörde ausgesprochenen Verwarnungen in den vergangenen Jahren deutlich reduziert: Während die Behörde in den ersten drei Amtsjahren von Präsident Barack Obama (2009 bis 2011) noch 99 sogenannte "warning letters" für schwerwiegende Verstösse ausstellte, waren es in seinen letzten drei Amtsjahren (2014 bis 2017) noch 36 und nur 12 während der ersten drei Jahre unter Donald Trump. Gleichzeitig sei die Anzahl der durch die FDA überprüften Vorgänge unter Trump deutlich angestiegen. Auch das Behörden-Budget habe sich im Laufe der Jahre erhöht.

Die US-Behörde erklärte in "Science", die Zahl solcher Verwarnungen könne "zurückgehen und ansteigen". Die Trump-Regierung beeinflusse ihre Arbeit nicht. Im Zusammenhang mit einer möglichen Zulassung eines Corona-Impfstoffs hatte FDA-Chef Stephen Hahn mehrfach die politische Unabhängigkeit der Behörde betont: Die FDA werde sich bei der Zulassung eines Impfstoffs an ihre bekannten und streng wissenschaftlichen Abläufe halten.

Den Einfluss der FDA auf die globale Medikamentensicherheit schätzt Wolfgang Becker-Brüser, Arzt und Herausgeber der Fachzeitschrift "Arznei-Telegramm", als hoch ein. "Die Praxis der Arzneimittelzulassung in den USA wird mit Sicherheit einen Einfluss auf die Qualität der Medikamente und Arzneimittel in Deutschland haben", sagte er der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Es gebe einen "globalisierten Arzneimittelmarkt", weshalb die unterschiedlichen Arzneimittelbehörden eng zusammen arbeiteten, so auch die FDA mit ihrem europäischen Pendant, der European Medicines Agency (EMA). Gleichzeitig befänden sich die Behörden aber auch in einem Konkurrenzverhältnis, etwa bei der Schnelligkeit von Medikamenten- oder Impfstoffzulassungen. Die EMA könne durch frühe Entscheidungen der FDA unter Druck geraten, Arzneimittel ebenfalls "vorschnell" zuzulassen.

"Wenn einer der Partner schwächelt und nicht sauber arbeitet, dann geraten auch die anderen unter Druck", sagte Becker-Brüser. Die EMA werde immer wieder dafür kritisiert zu langsam zu arbeiten, dabei könne Langsamkeit ein Zeichen für Gründlichkeit sein./trö/DP/zb

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Biogen wird vorsichtiger

Biogen wird vorsichtiger wegen Konkurrenz bei Multiple-Sklerose-Mittel

Unerwartete Konkurrenz für das umsatzstarke Multiple-Sklerose-Mittel Tecfidera stimmt den US-Pharmakonzern Biogen für das laufende Jahr vorsichtiger. Während des dritten Quartals sei Wettbewerbsdruck durch neue Generika für Tecfidera aufgekommen, teilte der Konzern am Mittwoch in Cambridge mit. Das dürfte die Umsatzentwicklung im Schlussquartal belasten. Der Konzern rechnet deshalb jetzt für 2020 mit weniger Umsatz und weniger Gewinn als bisher.

21.10.2020 15:00

Für das Gesamtjahr geht das Management nun von einem Umsatz von 13,2 bis 13,4 Milliarden US-Dollar aus. Vorher hatte der Konzern noch 13,8 bis 14,2 Milliarden Dollar auf dem Zettel. Das bereinigte Ergebnis je Aktie soll nur noch bei 32,50 bis 33,50 Dollar liegen, nach bisher angepeilten 34 bis 36 Dollar.

Im dritten Quartal gingen die Umsätze mit mehreren Medikamenten zurück. Bei Tecfidera lag der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bei 15 Prozent. Wobei Tecfidera fast ein Drittel zum Gesamtumsatz beisteuert.

Insgesamt fiel der Umsatz um 6 Prozent auf knapp 3,4 Milliarden Dollar, der um Sondereffekte bereinigte Überschuss sank um fast ein Fünftel auf 1,4 Milliarden Dollar - je Aktie sind das 8,84 Dollar. Mit den Quartalszahlen gab Biogen ausserdem bekannt, dass weitere Aktienrückkäufe in Höhe von bis zu 5 Milliarden Dollar nun möglich seien./knd/mis/jha/

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Morphosys hat mit Monjuvi

Morphosys hat mit Monjuvi bereits mehr als vier Millionen Euro umgesetzt

Lange hat Morphosys seinem ersten eigenen Medikament Monjuvi entgegen gefiebert, nach dem Marktstart in den USA bringt die Krebstherapie dem Biotechunternehmen ersten Schub: Bisher konnte Morphosys mit Monjuvi Millionen 4,4 Euro umsetzen, wie das MDax -Unternehmen am Mittwochabend zur Vorlage seiner endgültigen Zahlen für die ersten neun Monate mitteilte.

11.11.2020 22:22

Das Medikament ist der grosse Hoffnungsträger der nahe München angesiedelten Firma. Anfang August hatten die Bayern in den USA die Zulassung für Monjuvi in Kombination mit dem Medikament Lenalidomid als sogenannte Zweitlinientherapie bei einem speziellen Blutkrebs bekommen. Wenige Tage später wurde nach Unternehmensangaben bereits der erste Patient behandelt.

Partner bei der Vermarktung ist das Unternehmen Incyte - dank hoher Meilensteinzahlungen durch die US-Amerikaner bereits zum Jahresstart konnte Morphosys in den ersten neun Monaten seine Erlöse wie bereits bekannt mit knapp 292 Millionen Euro nahezu verfünffachen. Unter dem Strich fiel ein Gewinn von mehr als 114 Millionen Euro an nach einem Fehlbetrag von rund 53 Millionen Euro vor einem Jahr.

Morphosys hatte Ende Oktober wegen des Marktstarts von Monjuvi seine Jahresprognosen angehoben, der Vorstand begründete die neuen Ziele auch mit einer höheren Umsatzbeteiligung am Schuppenflechtemittel Tremfya des Partners Janssen. Die neue Prognose wurde nun bestätigt./tav/he

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Amgen steigert Umsatz und

Amgen steigert Umsatz und Gewinn

Der US-Biotechkonzern Amgen hat dank starker Verkäufe von neueren Medikamenten Umsatzrückgänge bei älteren Produkten aufgrund von Generikakonkurrenz mehr als ausgleichen können. Insgesamt seien die Erlöse im vierten Quartal um 7 Prozent im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 6,6 Milliarden US-Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mit. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 5 Prozent auf 3,81 Dollar zu. Während die Erlösentwicklung den Vorhersagen der Analysten entsprach, lag das Gewinnwachstum über den Erwartungen.

02.02.2021 22:31

Für das Gesamtjahr rechnet Amgen beim Umsatz nun mit 25,8 bis 26,6 Milliarden Dollar. Experten hatten hier bisher mit 26,4 Milliarden Dollar gerechnet. Die Covid-19-Pandemie habe weiter einen negativen Einfluss auf die Medikamentenverkäufe, weil weniger Menschen zum Arzt gingen. Eine Erholung hängt der Mitteilung zufolge von der Geschwindigkeit und Effektivität der Impfungen weltweit ab.

Anleger hatten offensichtlich Schwierigkeiten, das Gesamtpaket einzuordnen. Im nachbörslichen Handel schwankte der Aktienkurs, zuletzt lag er leicht unter dem Schlusskurs im New Yorker Handel./he

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Amgen will Spezialisten für

Amgen will Spezialisten für Krebsimmuntherapien Five Prime Therapeutics kaufen

Der US-Biotechkonzern Amgen will mit einem Zukauf sein Geschäft mit neuartigen Krebsarzneien weiter ausbauen. Die Amerikaner peilen die Übernahme des Biotechnologieübernehmens Five Prime Therapeutics für 1,9 Milliarden Dollar (rund 1,6 Mrd Euro) an, wie Amgen am Donnerstag in Thousand Oaks mitteilte. Man biete den Aktionären dafür 38 Dollar in Bar pro Aktie des Unternehmens. Die Übernahme soll Ende des zweiten Quartals abgeschlossen sein. Allerdings knüpft Amgen dies auch an die Bedingung, dass eine Mehrheit der Aktionäre von Five Prime das Angebot annimmt.

04.03.2021 15:44

Five Prime Therapeutics entwickelt gezielte Immuntherapien gegen Krebs, seine Arzneimittelkandidaten befinden sich aber noch in der klinischen Forschung. Mit dem Zukauf verleibt sich Amgen auch Five Primes wichtigsten Hoffnungsträger ein, ein Medikament gegen Magenkrebs.

Der US-Biotechkonzern bestätigte mit Blick auf die geplante Übernahme seine Jahresziele. Vor dem Handelsbeginn an der Wall Street notierte die Amgen-Aktie am Donnerstag moderat im Plus./tav/men/he

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Corona-Nachrichten treiben

Corona-Nachrichten treiben Aktien von Schweizer Biotech-Firmen

Nachrichten zu den jeweiligen Corona-Kandidaten können dieser Tage gerade bei den kleineren Unternehmen für deutliche Kursausschläge sorgen.

15.03.2021 10:39

 Immerhin verläuft die Impfkampagne etwa in Europa alles andere als erfolgreich, so dass mögliche effektive Behandlungs-Therapien eine wichtige Alternative darstellen.

Gegen 10.15 Uhr gehören denn der Penny-Stock Relief Therapeutics mit einem Kursplus von 7,5 Prozent und Molecular Partners mit +5,6 Prozent zu den grössten Gewinner im breiten Markt. Der SPI steigt zeitgleich um 0,68 Prozent an.

Am Morgen hatten Relief Therapeutics und der Partner NeuroRx mitgeteilt, in einer Studie für den Wirkstoffkandidaten Aviptadil mit TFF Pharmaceuticals zusammenzuarbeiten. In Rahmen einer Machbarkeitsstudie werde derzeit der Einsatz von Aviptadil als Trockenpulver unter Verwendung der Dünnschicht-Gefriertechnologie von TFF Pharmaceuticals geprüft.

Molecular Partners und der Partner Novartis wiederum berichteten, dass der Covid-19-Kandidat Ensovibep voraussichtlich in eine globale Phase-III-Studie der US-Behörde National Institutes of Health (NIH) aufgenommen wird. In der Studie ACTIV-3 soll die Sicherheit und Wirksamkeit verschiedener Therapien zur Behandlung von Erwachsenen mit einer Covid-19-Diagnose im Krankenhaus untersucht werden.

Wie es in einem kurzen Kommentar zu Molecular Partners bei Mirabaud heisst, gewinne Molecular Partners mit seinem Anti-SAR2-CoV-2-Medikament Ensovibep weiter an Schwung. Die Experten betonen denn auch, dass der Aktienkurs für den Rest des Jahres vor allem durch den Nachrichtenfluss zu diesem Medikament bestimmt werden dürfte. "In einer idealen Welt könnte das Medikament die US-Notfallzulassung noch in diesem Jahr erreichen, so wie es sich das Unternehmen erhofft."

(AWP)

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Amgen verdient mehr als

Amgen verdient mehr als erwartet - Covid-Antikörper-Produktion hilft

Der US-Biotechkonzern Amgen hat dank Kostensenkungen und gestiegener Umsätze mehr verdient als Experten erwartet hatten. Der Gewinn legte im vierten Quartal unter dem Strich um 18 Prozent auf 1,9 Milliarden US-Dollar zu, wie das Unternehmen am Montag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Umsatz stieg um 3 Prozent auf 6,8 Milliarden Dollar.

07.02.2022 22:35

Amgen profitierte unter anderem von einer Zusammenarbeit mit dem US-Pharmakonzern Eli Lilly. Dank der Produktion von Covid-Antikörpern verdoppelten sich die sonstigen Erlöse nahezu auf 575 Millionen Dollar. Der Umsatz mit dem grössten Erlösbringer, dem Rheumamittel Enbrel, schrumpfte hingegen wegen niedriger Nettopreise und geringerer Verkäufe um 13 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar.

Bei Anlegern kam das Zahlenwerk insgesamt gut an. Der Aktienkurs von Amgen stieg im nachbörslichen Handel in einer ersten Reaktion um gut drei Prozent an./he

(AWP)

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