Börseneinstieg

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sarastro
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Börseneinstieg

Wie steigt ein Sparer oder eine Sparerin an der Börse ein? Es gibt mindestens zwei Möglichkeiten, wie man dabei zu Frust und Geldverlust kommt:

(1) Man geht zu einer Bank. Dort werden (hauseigene) Fonds aufgeschwatzt, wo in erster Linie die Bank und weniger der Anleger verdient.

(2) Man liest Cash und findet zum Beispiel heute auf der ersten Seite des Forums folgende Threads: Kuros, Newron, Santhera, AMS, GAM, Evolva, Zur Rose, Aryzta, Kudelski, Adecco, Leclanché, Ypsomed, Basilea, Meyer Burger etc. und kauft eine Auswahl aus dieser Liste.

Der Frust über die Verluste ist bei der Variante (2) vielleicht noch schlimmer als bei der Variante (1) mit den Fonds der Hausbank. Nach spätestens zwei Jahren könnten die Neueinsteiger der Börse für immer den Rücken kehren (oder schlimmer: sie werden börsensüchtig).

Also meine Frage: Wie können Sparer vor solchen Verlusten verschont und zu erfolgreichen Börsenanlegern werden?

marabu
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Enjoy Life!

Selbstverständlich eine wichtiger Aspekt. Das letzte Hemd hat keine Taschen.

Psychologie auf dem Börsenparkett ist trotzdem eine spannende Angelegenheit! Ausserdem scheint mir wichtig, verschiedene Ansichten zu vernehmen. Die Meinungen alter Hasen wie Marc Faber, Philip A. Fisher, Jim Rogers und anderen interessieren mich. Je mehr man sich in das Denken anderer hineinversetzen kann, desto mehr lassen sich manchmal gewisse Ereignisse antizipieren. Manchmal fehlt mir die Geduld, Gewinne laufen zu lassen. Dann ahne ich aber auch wieder Gegenreaktionen und handle richtig. Heute Morgen zB den Gewinn bei Alibaba (Xtra) an Land gezogen. Heute Abend wäre er schon weg.

tolggoe28
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Tja wie steigt man besten ein

Tja wie steigt man besten ein.

Also ehrlich gesagt momentan am besten gar nicht. Wenn man die Charts in den USA betrachtet kann das Warnsignal eines bevorstehenden Crashs nicht deutlich genug gesehen werden. Jede Erholung fällt schwächer aus als die letzte. Ein Vorbote der sich in einen Crash auswachsen kann. Dann heisst es einfach für einige Montage oder für ein Jahr schön die Pfoten von den vermeintlich günstigen Aktien lassen. Nach der Korrektur von ca. 60%-70% muss man sich als Leihe nur noch Gedanken darüber machen ob es die Bude in welche man investieren will in 5 Jahren noch geben kann und ob noch KE anstehen. Wenn man diese Fragen mit nein beantworten kann spielt es gar nicht mal so eine grosse Rolle was man kauft. Das Wasser hebt dann alle Boote.

 

 

Megavolt
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Die Kehrichtabfuhr!

Einige gute Hinweise, wie man sich als Kleinanleger von Verlusten mit Trashaktien schützen kann wurden schon gegeben.

Eine weitere Variante wäre die Schockmethode. Wie funktioniert diese?
In der Zigarettenindustrie werden beispielsweise von Gesetzeswegen „Schockbilder“ auf die Packungen gedruckt um aufzuzeigen, was man als Raucher langfristig zu erwarten hat. Das Ergebnis: Keine Sau interessiert‘s (für mich als Nichtraucher übrigens unverständlich – auf mich wirkt das Ganze wirklich abschreckend)!

Im Cashforum liesse sich diese Schock-Methode auch anwenden:
Ein Forumsteilnehmer, der andere Anleger gerne vor Trashaktien warnen möchte, kauft Put-Optionen seiner ausgewählten Müllaktien (sofern verfügbar). Anschliessend übermalt er mit dickem Filzstift seinen Namen auf dem Transaktionsbeleg um seine Identität zu schützen und scannt den Beleg im Forum als Beweis seines Kaufs ein.
Zum Zeitpunkt des Verkaufs der Putoption tut er dasselbe. Jedermann und jede Frau kann dann den unglaublichen finanziellen Erfolg des Forumsteilnehmers sehen, der mit dem Absturz der Müllaktien Millionen verdiente. Die Aktie wird dann gemieden. Genauso wie Raucher aufgrund von Schockbildern Zigaretten meiden…

Lieber Sarastro, Ich schätze Deine Beiträge sehr (zumindest wenn sie sachlich sind und sich nicht gegen Personen richten). Allerdings dürftest Du langfristig mit Deinen Versuch, andere vor schlechten Investments zu warnen, sehr unglücklich und frustriert werden.
Cash als Ganzes ist nämlich Trash. Es ist der „Blick am Abend“ des Finanzjournalismus (im Gegensatz zu gutem Wirtschaftsjournalismus wie FUW).
Gerne hätte ich bei FUW eine eigene Kolumne, wie der Praktikus (Vielleicht "Volti's Weisheiten"). Junge wäre das Klasse. Dafür bin ich aber zu wenig prominent und bestimmt auch zu wenig begabt. Also tummle ich mich halt beim Blick (Cash) herum…
Der Blick dient bekanntlich nicht der Information, sondern der Unterhaltung.
So gesehen könntest Du uns mit der angewandten Schockmethode zumindest unterhalten, und gleichzeitig selbst etwas verdienen…

Jetzt im Ernst:

Hier Megavolts Grundregeln (nicht abschliessend – einfach das, was mir gerade einfällt):

  1. Diversifikation
    Kaufe entweder ausgewählte Fonds (z.B. ETF) oder investiere in mindestens 10 Einzeltitel aus unterschiedlichen Branchen. Wenn Du Dich für letzteres entscheidest, lohnt sich ein Einstieg an der Börse allerfrühestens ab einer Anlagesumme von CHF 50‘000 (Wenn ich 10 Einzeltitel halte, muss ich 10X Courtagen bezahlen => Stichwort Gebühren)
  2. Trash-Gradmesser
    Achte darauf, dass nicht mehr als 2 Deiner mindestens 10 Aktien auf der ersten Seite des Cashforums diskutiert werden (ausser es sind Titel wie Roche, Novartis, ABB mit soliden Gewinnen und guter Reputation)
    1-2 Joker sind aber OK und sorgen für Spannung.
    Aber unbedingt darauf achten, dass die Summe aller Joker in CHF nicht mehr als maximal 10% von Deinem Depot ausmacht (wurde von Marabu auch bereits erwähnt => er ist mit 7-8% etwas defensiver und möglicherweise vernünftiger unterwegs als ich).
  3. Siehe Liste von Marabu (Beitrag vom 04.12.2018 – 19:04 Uhr)
    Eine gute Liste!
  4. Gegenteilige Meinung zur Liste von Marabu:
    Pennystocks sind nicht generell zum Scheitern verurteilt.
    Auch mit Traden kann man Geld verdienen (ist einfach riskant).
  5. Suche die Langeweile
    (Z.B. Firmen, die seit mehreren Jahren regelmässig eine gute Dividende zahlen => Swisslife, SwissRe, Roche, Novartis, Zürich… => Vergiss das Stichwort „Diversifikation nach Branche“ nicht)
  6. Es gibt nicht nur Aktien
    Lass Dich von mehreren Seiten (Banken und Versicherungen) beraten, was Du bezüglich Pensionskasse und 3. Säule tun kannst. Wähle Produkte und Varianten, die zu Dir passen. Mach das mit 30 und nicht erst mit 50!
  7. Gib Dein Geld aus!
    Wie hat meine Oma schon immer gesagt: Der Sarg hat kein Regal.
    Macht schöne Ferien, geniesst eine edle Flasche Wein, kauft Euch ein Auto mit Sitzheizung (obwohl das eigentlich nicht lebensnotwendig wäre).

Dieser neu eröffnete Thread „Börseneinstieg“, den ich übrigens Klasse finde und Sarastro dafür danke, wird aber m.E. genauso enden, wie eine Zigarettenschachtel mit aufgedrucktem Schockbild. Im Abfalleimer.

Bei einem Boulevard-Blatt wie Cash vor Fehlinvestitionen zu warnen ist genauso nutzlos wie eine Warnung vor Fettleibigkeit im Schaufenster von McDonalds. Wenn jemand Müll haben will (egal ob Schundnahrung, Schundrauchware, Schund-Geldanlagen), dann zieht er sich das Zeugs rein.
Mit und ohne Warnung. Mit und ohne Bild.
Sofern ich mich irren sollte und dieser Thread rege am Leben erhalten bleibt, würde mich das hingegen sehr freuen.

Falls nicht: Geniesst den Müll.

MfG
Megavolt

 

 

marabu
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@ Sarastro: Ich finde deinen

@ Sarastro: Ich finde deinen Post hervorragend!

Weshalb ich mich mit diesem Thema zwischendurch gerne beschäftige? Auch ich zählte früher mal zur Kategorie der Greenhorns und Lemminge. Wählte oft Titel nach dem "schönen oder interessanten" Namen, hatte gelegentlich das Glück eines blinden Huhns und stürzte mich deshalb in der Folge erst recht ins Desaster.

Mein Tipp: Keine Pennystocks oder Risikopapiere, welche periodische KE benötigen.

Überlege vor dem Kauf:

1 Kannst Du dir vorstellen, dass die Firma in 20 Jahren immer noch existiert?

2. Erarbeitet die Firma Gewinne und ist nicht überschuldet (hängt natürlich mit Punkt 1 zusammen)?

3. Arbeitet das Management seriös und denkt nicht bloss in Quartalszeiträumen?

4. Lässt sich eine Strategie erkennen?

5. Kaufe nur Unternehmen, über deren Tätigkeitsfeld du auch etwas verstehst!

6. Sei misstrauisch auch gegenüber Analystenmeinungen, die meist zu hohe Zielwerte für Kurse nennen. Ich verkaufe Titel in der Regel früher. Nirgends (ausser in der Politik und im Mainstreamjournalismus) wird mehr gelogen als im Finanzbereich. Schau dir bloss die sagenhaften Kursversprechungen der zahlreichen Scharlatane an! ("Wie ich mit 1'000 Euro Millionär werde" und dergleichen)

Und natürlich darf man auch Start Up Unternehmen seinem Depot beifügen. Allerdings sollten diese nicht 7-8% des Gesamtwertes übersteigen.Das Dilemma der meisten Neuanleger ist einerseits die fehlende Geduld und der Drang, schnelles Geld zu machen (verleitet zu Risiko). Ebenfalls gilt allgemein, sich nicht in eine Aktie zu "verlieben". Es braucht manchmal auch die Grösse, sich selbst gegenüber Fehler einzugestehen und die Titel abstossen zu können. Nicht nachkaufen und nachkaufen und nachkaufen... Ausser aber man hat ein Phase leichter Rückschläge oder eine ungünstige politische Konstellation.

Es gäbe noch Vieles zu erwähnen. Bin aber auch nur ein Laie.

 

Taifun
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Lesen first!

How to make money in stocks von William O'neil

Bücher von Mark Minervini

Momentum Masters

Market Wizards von Jack Schwager

1-2 Jahre Technische Analyse lernen

Tradingjournal führen.

Vergiss Buy&Hold und Diversifikation!

the winner takes it all!

marabu
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Gute Basis

Sarastro, deine Links sind gut und vermitteln die Grundvoraussetzungen, um überhaupt an der Börse teilzunehmen. Alle andern laufen früher oder ein bisschen später ins Messer.

Nun käme als nächster Schritt eine Strategie: Wie viel kann und will ich mit welcher zeitlichen Abfolge sparen? In was investiere ich? In der Regel kämen hier heute aus Kostengründen passive ETF in Frage. Natürlich ist das nicht sehr spannend. Ich persönlich setze das nicht benötigte Kapital auf deutlich über Fr. 50'000 fest, um  direkt in Aktien zu investieren. Und da muss man auf Qualität und heute, besonders angesichts der zu hoch bewerteten Märkte, auch auf defensive Titel Wert legen. Erst ab etwa Fr. 100'000 darf's dann auch etwas Risiko (unter 10%) sein.

Und jetzt kommt natürlich der Faktor Mensch mit seinen Schwächen ins Spiel: Gier, Ungeduld, Spieltrieb, Uneinsichtigkeit in Bezug auf Fehlentscheidungen, etc.

Wobei wir hier beim typischen Cash Trader angelangt sind. Mit wenig Kapital direkt in Aktien einzusteigen führt zwangsläufig zum Blick auf die Penny Stocks. Ist natürlich viel toller, einige Tausend Stück eines Junks im Depot zu erblicken als "bloss" zum Beispiel 80 Novartis, 30 Schindler und 20 Ems Chemie. Da kann man (fast) nichts machen, denkt der in den Spielemodus verfallene "Investor", äh Trader. Interessant übrigens: Beim Lesen vieler Beiträge spricht man immer vom "Investor". Aber das ist ein zu "weites Feld", sagte einst Fontane in Effi Briest...

Und wie oben schon richtig festgestellt wurde, predigen wir hier Abstinenz in der Opiumhöhle. Ist aber trotzdem unterhaltsam. 

P.S. Wir sind jetzt in der Anfangsphase eines Bärenzyklus. Typisch ist doch, dass eine positive Nachricht gerade mal 24 Stunden anhält.

 

sarastro
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@alle Poster

Herzlichen Dank für eure Beiträge! Ich hatte schon damit gerechnet, dass dieser Thread mit Null Posts sofort in die hinteren Seiten abwandert. Und nun das: Vier hochstehende Beiträge kurz hintereinander gepostet!

Als Thread-Starter möchte ich mich mit meiner Meinung vorerst zurückhalten. Statt dessen poste ich einen Link, den ich empfehlen möchte, falls man die Ruhe hat, dieses anspruchsvolle Video über eine halbe Stunde zu verfolgen:

https://www.youtube.com/watch?v=4oBIRThIInY

Wer sogar noch mehr Zeit zur Verfügung hat, könnte auch diesen Link mit einer Dauer von 45 Minuten anklicken:

https://www.youtube.com/watch?v=ZHpH_KGIl3Y

Gruß sarastro

 

PS. Sorry, dass ich mich in diesem Forum nicht länger als Psychopath, Lügner etc. verunglimpfen lasse. Anfänglich hatte ich das ignoriert, bis ich erkennen musste, dass dieses Unwesen nicht aufhört. Deshalb habe ich am Ende zurück geschossen (und ich werde es weiterhin tun, falls solche Angriffe fortgesetzt werden sollten.).

marabu
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Unterhaltsam, lehrreich und informativ

Hier Link zu Meinungen alter Hasen, aber auch unterhaltsam. Periodisch updated. Wohl etwas gold- und commoditylastig. Aber diese Old Boys haben alle ihr Geld gemacht und müssen nichts mehr beweisen. Auch rennen sie nicht (mehr) dem raschen Profit nach.

https://jimroger.blogspot.com/

ursinho007
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Prognosen in die Zukunft

Hier ein interessanter Artikel, der den Wert von Finanzanalysen ziemlich ernüchternd beschreibt:

https://www.woz.ch/-8835

Mut - Lebe wild und gefährlich (Osho)

marabu
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Anders mein Hintergrund

Ich muss etwas vorsichtiger sein, denn ich möchte nicht von Nahestehenden erkannt werden.

Meine erste bittere Erfahrung waren zu Zeiten, als FDP ex Bundesräte (Nello Celio) sich tolle VR Mandate "schenken" liessen. Naiv und jung wie ich damals war, kaufte ich (heute weiss man - "mafianahe") Sasea Aktien und sogar noch deren Optionen. Ich verlor mehr als 200'000 - innert kürzester Zeit. Hauptgrund: Gier nach dem schnellen Geld. Sasea war eine undurchsichtige, sehr verschachtelte Finanzholding. Parallel gab es da in der Schweiz noch die berühmt-berüchtigte Omni-Holding von Werner K. Rey (allerdings nicht mafialastig).

Später knallte es dann nochmals heftig in meinem Depot. Ich zog mich mehr oder weniger von der Börse zurück. Ein allmählicher Wiedereinstieg mit Erholung meiner Titel geschah nach 2008.

Heute muss ich nicht dem Geld nachrennen. Spannend finde ich, dass ich erfolgreicher bin, seit ich mir nicht mehr Gedanken über die Höhe des relativen "Reichtums" mache. Aber nie vergesse ich die Ängste von damals, denn plötzlich verglich man das verlorene Kapital mit geleisteten Arbeitsstunden...

Über die Höhe unserer Assets will ich mich nicht äussern, denn, "Viel" ist ein relativer Begriff. Allerdings muss ich erwähnen, dass Real Estates (Haus, Bauland) mehr als 50% ausmachen. Meine Stärke sehe ich in der Vernetzung der Kenntnisse in Geschichte, Kulturen und Sprachen, Wirtschaft und Psychologie.

 

sarastro
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Meine Börsengeschichte

Vielleicht kann die eigene Entwicklungsgeschichte anderen Personen Hinweise für den Einstieg in die Börse liefern. Meine Ehefrau und ich waren lange Zeit beruflich schwer gefordert und hatten keine Zeit für Börsengeschäfte. Alle Jahre kamen lästige Anrufe von einem Bankberater, dass irgend eine Obligation auslaufe und als Ersatz eine andere Obligation empfohlen werde. Vor zwanzig Jahren kam plötzlich die Nachricht, dass es keinen Ersatz für die auslaufenden Obligationen gebe. Also habe ich mangels Alternative für rund CHF 80'000 einige Bluechips gekauft (Sandoz, Rück, SBG etc., aber keine Roche, weil sie damals weit über CHF 10'000 pro GS kosteten). Aus beruflichen Gründen wusste ich, dass Aktien langfristig die besten Renditen abwerfen. Ich kannte auch die Wahrscheinlichkeitstheorie, die mathematische Statistik und die Portfolioanalyse. Aber das hatte mich nicht interessiert. Im folgenden Jahr explodierte der Wert meines Depots (im Gegensatz leider zur Situation für heutige Börseneinsteiger). Ich hatte hierauf weitere Titel und einen ersten ETF dazu gekauft. Der Frust kam erst später mit dem Crash im Zusammenhang mit der sogenannten Dotcom-Blase. Ich wusste, dass man trotz ausradiertem Gewinn investiert bleiben sollte, und hatte mich tapfer daran gehalten. Nach einigen Jahren waren die Kurse erholt und dann kam der Subprime-Crash. Aus Wut über Ospel&Co. hatte ich damals alle Bankaktien plus einige andere Titel geschmissen und mich für lange Zeit nicht mehr um die verbliebenen Aktien gekümmert (Nestlé, Novartis, Roche, ETF auf den S&P500 etc.). Im Nachhinein musste ich erkennen, dass ich damals die größte Chance zur Vermehrung meines Vermögens verpasst hatte. Ich hatte also viel zu spät wieder zugekauft. Trotzdem knackte das Depot die "magische" Millionengrenze. Die zweite Millionen war schon wesentlich einfacher und nachher stieg das Depot munter weiter. Mit der Zeit begannen mich Bankberater zu nerven, um mir ein Vermögensverwaltungsmandat anzudrehen. Darauf falle ich natürlich nicht herein! Ein allfällig bevorstehender Crash lässt mich nun völlig kalt. Ich verkaufe nichts, da ich (fast) nur Bluechips und ETFs habe, und das Depot meinen Kindern vererben möchte.

Mein Fazit: Man sollte jetzt oder bei einem allfälligen Crash möglichst viele verschiedene Bluechips und ETFs auf marktbreite Indices kaufen. Aber dann müsste man/frau über längere Zeit mit Verlusten im Depot*) leben können, bevor die Gewinne anfallen. Nur: wer kann diesen Stress aushalten?

_______________

*) Damit meine ich nicht Verluste, die man mit schrottreifen Penny-Aktien einfängt. Dieses Geld würde ich lieber im echten Casino verbrennen. Dort macht es wenigstens Spaß.

sarastro
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Präzisierung

Ich finde, man darf ruhig dazu stehen, wenn man mit ehrlicher Arbeit Millionär geworden ist. Für unsere Kinder und Enkel ist eine Million CHF ohnehin wenig Geld für ihre Zukunft. Jeder, der in einer städtischen Gegend ein Einfamilienhaus oder eine Eigentumswohnung erworben und abbezahlt hat, ist Millionär. Das gilt auch für Rentner am Anfang des Rentnerlebens, auch wenn sie ihre Renten außerhalb der eigenen Buchhaltung in einer Pensionskasse (plus AHV) parkiert haben. Wer nach dreißig Jahren an der Börse keine Million im Depot hinkriegt, macht irgend etwas falsch. Dazu möchte ich die im Post #6 verlinkten Videos von Prof. Heri empfehlen.

sarastro
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Behutsamer Einstieg

Ich habe alle Posts in diesem Thread genau durchgelesen. Dabei erinnerte ich mich plötzlich daran, wie ich vor zwei Jahren eine Dame anlässlich einer Vernissage dazu brachte, an der Börse zu investieren (ich hatte die Story in diesem Forum bereits irgendwo gepostet).

Kurz gefasst: Die Dame wurde nach üblicher Tradition von einer Großbank mit hauseigenen Fonds eingedeckt. Die Frau stellte fest, dass sie kein Talent für die Börse habe, da ihr Depot laufend an Wert verliere. Ein Blick in den Depotauszug genügte zur Feststellung, dass die Gebühren für die Bank, aber nicht die Performance für die Kundin optimiert wurde. Im Herbst 2016 bin ich mit der Dame zur Bank gegangen und habe dort mit Zustimmung der Dame verlangt, alles zu verkaufen. Das freigewordene Geld wurde in drei ETF investiert (30% SPI, 15% SMIM, 50% S&P500, 5% Cash). Ende Jahr waren die Verluste aufgeholt und nach einem Jahr war der Depotwert rund 25% gestiegen. Im laufenden Jahr 2018 stagnierte der Depotwert. Trotzdem möchte nun die Dame zusätzliches Geld an der Börse investieren.

Aus dieser Geschichte leite ich folgende Schlussfolgerungen ab:

  • Man wähle den Zeitpunkt für den Einstieg in einer Periode mit moderatem Aufwärtstrend an den Börsen. Damit motiviert ein erster Gewinn zum Verbleiben an der Börse.
  • Man investiere am Anfang nur kleine Beträge, damit man allfällige Rückschläge schmerzlos einstecken kann. Man beachte alle Prinzipien, die in diesem Thread gepostet wurden. Ein ETF auf einen marktbreiten Index ist dazu ideal.
  • Man halte die Depotstruktur einfach. Also keine unverständlichen Derivate, vielleicht nicht einmal Einzelaktien, keine Umschichtungen, kein Trading.
  • Man warte ab, bis der Appetit auf zusätzliche Gewinne kommt. Dann investiere man weitere kleine Beträge nach den erläuterten Sorgfaltskriterien.

Ich freue mich auf die Einladung der Dame zu einem Kaffee, wo wir ihre nächste Investition an der Börse besprechen können.

kirschbaum
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ausbuchen

Kapitalist ist für mich wie Goodwill ohne Wert. Einfach ausbuchen, fertig. 

Ice9
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unglaublich

Ich war richtig schockiert -  Fast eine ganze Seite Thread mit guten Beiträgen welche ich durchwegs einfach interessiert lesen konnte. Und dann, wie kann es anders sein, folgt natürlich wieder ein Thrash Post, diesmal von Kapitalist. Wenn man nix zu sagen hat sollte man einfach das Maul halten.

Ist es denn nicht möglich, hier einen Moderator einzuführen welcher Postings ohne Gehalt löscht? Man könnte ja den Voting/like Button als Anhaltspunkt für löschenswerte Beiträge nehmen....Cash, bitte unternehmt etwas.

Mein Dank gilt den anderen Schreiber im Thread. Euer angesammeltes Wissen ist für einige hier Gold wert (oder wäre es zumindest, wenn man sich damit befassen würde)

marabu
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Einfach abstossend, menschlich unterirdisch...

Sind zahlreiche Beitragsschreiber in diesem Forum. Dazu gehören Leute wie Kapitalist, Hans im Glück und dergleichen.

Sachlich hat man wenig zu bieten und zielt deshalb in primitivster Weise auf den Mann. Was kümmert mich die Aussage über Vermögen eines anderen? Aber der Neid ist eben die Mutter vieler Konflikte und setzt alle Arten von negativer Energie frei.

Es ist höchst bedauerlich, dass in diesem Forum NIEMAND Verantwortung zu übernehmen scheint. Angst, die letzten User auch noch zu verlieren? Man beachte die kümmerliche Auswahl an Titeln, die hier diskutiert werden! Zu 80% handelt es sich um Penny Stocks oder Kamikaze Aktien.

Shame on you! Aber vielleicht schimmert hier einfach die Edelgazette Blick von Ringier durch?

Kapitalist
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@sarastro

sarastro hat am 05.12.2018 09:44 geschrieben:

Vielleicht kann die eigene Entwicklungsgeschichte anderen Personen Hinweise für den Einstieg in die Börse liefern. Meine Ehefrau und ich waren lange Zeit beruflich schwer gefordert und hatten keine Zeit für Börsengeschäfte. Alle Jahre kamen lästige Anrufe von einem Bankberater, dass irgend eine Obligation auslaufe und als Ersatz eine andere Obligation empfohlen werde. Vor zwanzig Jahren kam plötzlich die Nachricht, dass es keinen Ersatz für die auslaufenden Obligationen gebe. Also habe ich mangels Alternative für rund CHF 80'000 einige Bluechips gekauft (Sandoz, Rück, SBG etc., aber keine Roche, weil sie damals weit über CHF 10'000 pro GS kosteten). Aus beruflichen Gründen wusste ich, dass Aktien langfristig die besten Renditen abwerfen. Ich kannte auch die Wahrscheinlichkeitstheorie, die mathematische Statistik und die Portfolioanalyse. Aber das hatte mich nicht interessiert. Im folgenden Jahr explodierte der Wert meines Depots (im Gegensatz leider zur Situation für heutige Börseneinsteiger). Ich hatte hierauf weitere Titel und einen ersten ETF dazu gekauft. Der Frust kam erst später mit dem Crash im Zusammenhang mit der sogenannten Dotcom-Blase. Ich wusste, dass man trotz ausradiertem Gewinn investiert bleiben sollte, und hatte mich tapfer daran gehalten. Nach einigen Jahren waren die Kurse erholt und dann kam der Subprime-Crash. Aus Wut über Ospel&Co. hatte ich damals alle Bankaktien plus einige andere Titel geschmissen und mich für lange Zeit nicht mehr um die verbliebenen Aktien gekümmert (Nestlé, Novartis, Roche, ETF auf den S&P500 etc.). Im Nachhinein musste ich erkennen, dass ich damals die größte Chance zur Vermehrung meines Vermögens verpasst hatte. Ich hatte also viel zu spät wieder zugekauft. Trotzdem knackte das Depot die "magische" Millionengrenze. Die zweite Millionen war schon wesentlich einfacher und nachher stieg das Depot munter weiter. Mit der Zeit begannen mich Bankberater zu nerven, um mir ein Vermögensverwaltungsmandat anzudrehen. Darauf falle ich natürlich nicht herein! Ein allfällig bevorstehender Crash lässt mich nun völlig kalt. Ich verkaufe nichts, da ich (fast) nur Bluechips und ETFs habe, und das Depot meinen Kindern vererben möchte.

Mein Fazit: Man sollte jetzt oder bei einem allfälligen Crash möglichst viele verschiedene Bluechips und ETFs auf marktbreite Indices kaufen. Aber dann müsste man/frau über längere Zeit mit Verlusten im Depot*) leben können, bevor die Gewinne anfallen. Nur: wer kann diesen Stress aushalten?

_______________

*) Damit meine ich nicht Verluste, die man mit schrottreifen Penny-Aktien einfängt. Dieses Geld würde ich lieber im echten Casino verbrennen. Dort macht es wenigstens Spaß.

Also für jemand der gerade gute 30 Jahre alt ist hast Du aber schon eine beachtliche Karriere hingelegt Frantiskus!*mosking*

Aber im Märchen erfinden bist Du recht gut, das muss ich Dir attestieren. Vielleicht solltest Du Dir ja einen Berufswechsel überlegen?

 

 

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

Kapitalist
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@marabu

marabu hat am 06.12.2018 09:06 geschrieben:

Sind zahlreiche Beitragsschreiber in diesem Forum. Dazu gehören Leute wie Kapitalist, Hans im Glück und dergleichen.

Sachlich hat man wenig zu bieten und zielt deshalb in primitivster Weise auf den Mann. Was kümmert mich die Aussage über Vermögen eines anderen? Aber der Neid ist eben die Mutter vieler Konflikte und setzt alle Arten von negativer Energie frei.

Es ist höchst bedauerlich, dass in diesem Forum NIEMAND Verantwortung zu übernehmen scheint. Angst, die letzten User auch noch zu verlieren? Man beachte die kümmerliche Auswahl an Titeln, die hier diskutiert werden! Zu 80% handelt es sich um Penny Stocks oder Kamikaze Aktien.

Shame on you! Aber vielleicht schimmert hier einfach die Edelgazette Blick von Ringier durch?

Mit den Angriffen gegen mich hat vor längerer Zeit Sarastro angefangen, seine Angriffe waren sehr massiv! Deshalb habe ich ihn jetzt geoutet und seine Märchengeschichten aufgedeckt, aber das muss ja niemand glauben, es reicht wenn es stimmt. Scratch one-s head

Komischerweise regt sich jeweils niemand auf wenn man persönlich unter der Gürtellinie angegriffen wird!

Wenn Sarastro sein PN-Konto nicht gesperrt hätte hätte ich ihm und noch weiteres per PN mitgeteilt, aber so musste ich das leider über das Foru,m mitteilen. Scratch one-s head

 

 

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

marabu
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Für heute keine Ratschläge...

Dafür eine Prognose für den kommenden Montag:

Sollte sich auf der politischen Bühne keine einzige positive Nachricht einstellen (CFO Huawei Verhaftung, Frankreichkrise, Brexit, Ukraine, Italien Budgetdefizit), dann wird es nicht nur leichte Schauer an den Börsen, sondern ein heftiges Gewitter geben. Das Negativpotential scheint mir enorm!

Ben
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Qualität ist wieder gefragt!

 Jetzt kann es in diesem Thread, hoffentlich wieder mit guten Beiträgen von börsenerfahrenen Anlegern weiter gehen. Hoch interessant und auch lehrreich. Danke.

 

 

Kapitalist
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Xemex
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Richtig lesen

Kapitalist hat am 06.12.2018 09:49 geschrieben:

sarastro hat am 05.12.2018 09:44 geschrieben:

Vielleicht kann die eigene Entwicklungsgeschichte anderen Personen Hinweise für den Einstieg in die Börse liefern. Meine Ehefrau und ich waren lange Zeit beruflich schwer gefordert und hatten keine Zeit für Börsengeschäfte. Alle Jahre kamen lästige Anrufe von einem Bankberater, dass irgend eine Obligation auslaufe und als Ersatz eine andere Obligation empfohlen werde. Vor zwanzig Jahren kam plötzlich die Nachricht, dass es keinen Ersatz für die auslaufenden Obligationen gebe. Also habe ich mangels Alternative für rund CHF 80'000 einige Bluechips gekauft (Sandoz, Rück, SBG etc., aber keine Roche, weil sie damals weit über CHF 10'000 pro GS kosteten). Aus beruflichen Gründen wusste ich, dass Aktien langfristig die besten Renditen abwerfen. Ich kannte auch die Wahrscheinlichkeitstheorie, die mathematische Statistik und die Portfolioanalyse. Aber das hatte mich nicht interessiert. Im folgenden Jahr explodierte der Wert meines Depots (im Gegensatz leider zur Situation für heutige Börseneinsteiger). Ich hatte hierauf weitere Titel und einen ersten ETF dazu gekauft. Der Frust kam erst später mit dem Crash im Zusammenhang mit der sogenannten Dotcom-Blase. Ich wusste, dass man trotz ausradiertem Gewinn investiert bleiben sollte, und hatte mich tapfer daran gehalten. Nach einigen Jahren waren die Kurse erholt und dann kam der Subprime-Crash. Aus Wut über Ospel&Co. hatte ich damals alle Bankaktien plus einige andere Titel geschmissen und mich für lange Zeit nicht mehr um die verbliebenen Aktien gekümmert (Nestlé, Novartis, Roche, ETF auf den S&P500 etc.). Im Nachhinein musste ich erkennen, dass ich damals die größte Chance zur Vermehrung meines Vermögens verpasst hatte. Ich hatte also viel zu spät wieder zugekauft. Trotzdem knackte das Depot die "magische" Millionengrenze. Die zweite Millionen war schon wesentlich einfacher und nachher stieg das Depot munter weiter. Mit der Zeit begannen mich Bankberater zu nerven, um mir ein Vermögensverwaltungsmandat anzudrehen. Darauf falle ich natürlich nicht herein! Ein allfällig bevorstehender Crash lässt mich nun völlig kalt. Ich verkaufe nichts, da ich (fast) nur Bluechips und ETFs habe, und das Depot meinen Kindern vererben möchte.

Mein Fazit: Man sollte jetzt oder bei einem allfälligen Crash möglichst viele verschiedene Bluechips und ETFs auf marktbreite Indices kaufen. Aber dann müsste man/frau über längere Zeit mit Verlusten im Depot*) leben können, bevor die Gewinne anfallen. Nur: wer kann diesen Stress aushalten?

_______________

*) Damit meine ich nicht Verluste, die man mit schrottreifen Penny-Aktien einfängt. Dieses Geld würde ich lieber im echten Casino verbrennen. Dort macht es wenigstens Spaß.

Also für jemand der gerade gute 30 Jahre alt ist hast Du aber schon eine beachtliche Karriere hingelegt Frantiskus!*mosking*

Aber im Märchen erfinden bist Du recht gut, das muss ich Dir attestieren. Vielleicht solltest Du Dir ja einen Berufswechsel überlegen?

 

 

 

Sarastro schreibt wer nach 30 Jahren an der Börse.. und nicht, dass er 30 Jahre alt ist.

 

marabu
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Bin in diesem Punkt nicht Deiner Meinung...

Ich sehe keinen Grund Menschen, die so genannte "ideale" Voraussetzungen haben, an die Börse zu "missionieren". Die Antwort hierzu erfordert jedoch etwas Zeit. Deshalb komme ich später auf die Begründung meiner Meinung zurück.

Erfolgreich anlegen wird für uns "Einzelmasken" zunehmend schwieriger. Ein einziges Beispiel nehme ich vorläufig heraus, welches gleichzeitig auch  auf den Irrtum vieler Kleinanleger, bzw. Kleinspekulanten implizit eingeht. Gemeint sind so genannte Verschwörungstheorien: Der Artikel ist bereits zwei Jahre alt und das Magazin gehört nicht unbedingt zu den renommierten Blättern, aber trotzdem genügt der Inhalt auf dieser Ebene der Diskussion:

https://www.focus.de/finanzen/boerse/roboter-als-haendler-wenn-milliseku...

 

sarastro
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Zielgruppe

Welche Zielgruppe kommt für einen Börseneinstieg in Frage? Zum Beispiel gehören Leute, die 80 Jahre alt und noch immer lernresistent sind, nicht zur Zielgruppe. Ferner zählen auch Personen nicht zur Zielgruppe, die ein namhaftes Vermögen geerbt haben (die sind ohnehin schon an den Börsen aktiv). Als Zielgruppe sehe ich eher Personen mit guter Berufsausbildung, aber noch ohne finanzielles Vermögen. Nach dem Einstieg ins Berufsleben müssen sie sich zuerst einen höheren Lohn durch gute Berufsleistungen erarbeiten. Es sind 20-jährige Personen mit Berufslehre oder 25-jährige Personen mit einem Studium. Diese Leistungsträger haben nach dem Berufseinstieg jedoch andere Prioritäten als Börsengeschäfte. Zuerst widmen sie sich primär ihren Freundschaften, später vielleicht ihrer Partnerschaft. Es folgen der Kauf des Hausrates, die Erziehung der Kinder, möglicherweise der Kauf eines Hauses oder einer Wohnung, gefolgt von der Abzahlung der Hypotheken. Bei selbständigen Berufen hat der Aufbau der eigenen Firma ebenfalls Priorität vor einem Börseneinstieg.

Die Zielgruppe für erfolgreiche Börseneinsteiger umfasst somit in der Regel Personen im Alter zwischen 40 und 45 Jahren. Auf der anderen Seite der Lebensspanne steht die Pensionierung mit 65 bis 70 Jahren. Je nach Vermögenssituation bleiben diese Personen an der Börse weiter aktiv. Aber im Verlauf der Zeit wird diese Tätigkeit reduziert. Der Zeithorizont für die Geldanlage liegt somit zwischen 20 und 30 Jahren.

Neben dem Alter sind weitere Kriterien zur Bestimmung der Zielgruppe maßgebend. Zum Beispiel müssen diese Personen mehr Geld verdienen, als sie für das tägliche Leben brauchen. Ferner sollten es keine börsensüchtige Personen sein, die nicht rational denken und deshalb an der Börse viel Geld verlieren. Zusammenfassend sind in der Zielgruppe intelligente Personen mit guter Ausbildung und höherem Einkommen im Alter zwischen 40 und 70 Jahren.

In meinem letzten Posting habe ich eine typische Vertreterin einer Börsenkandidatin erwähnt. Sie liest in der NZZ eher das Feuilleton als die Börsenseiten. Das nervöse Geschehen an den Börsen interessiert diese Personen nicht. Oder etwas salopp formuliert: Die Zielgruppe umfasst attraktive Frauen im Alter um 40 Jahren, nach denen sich jüngere Männer auf der Straße umdrehen, und erfolgreiche Männer im Alter von rund 45 Jahren, bei denen Sekretärinnen und Krankenschwestern mitunter versuchen, die Ehefrau auszustechen.

Genau diese Zielgruppe steht im Visier der Banken. Nachdem mit dem Zinsgeschäft kaum noch verdient wird, geht es den Banken heute darum, die Performance der verwalteten Depots vom Kunden zur Bank umzuleiten. Als Mittel werden überteuerte Fonds und überrissene Gebühren eingesetzt. Das muss verhindert werden. Zu diesem Problem sollte in diesem Thread ebenfalls diskutiert werden.

______________________

PS. Kleine Anmerkung zum vorangegangenen Disput: Es gibt eine Binsenweisheit, die gute Eltern ihrem Nachwuchs ans Herz legen, nachdem der Sohn oder die Tochter beruflich aufgestiegen ist: "Du musst von nun an lernen, mit dem Neid derjenigen zu leben, die diesen Erfolg nicht geschafft haben." Diese Weisheit gilt auch für Börsenerfolge. So schlimm ist es dort allerdings nicht. Börsenerfolge kommen langsam. Also hat man zwanzig bis dreißig Jahre Zeit, den Neid der Erfolglosen ertragen zu lernen.

 

Cherokee
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Spannende Diskussion. Ich bin

Spannende Diskussion. Ich bin noch relativ jung und kam früh in Kontakt mit der Börse. Habe von Verwandten immer mal wieder ein Fonds oder Aktien geschenkt bekommen. Anfangs 2017 habe ich mich dann selbst an die Börse gewagt. Ich habe für mein Alter ein gutes und solides Grundeinkommen und investiere nur soviel wie ich entbehren kann. Letztes Jahr lief es für mich als Neuling ausgesprochen gut. Viel falsch machen konnte man auch nicht. Dieses Jahr läufts nicht ganz so gut und trotzdem bin ich zuversichtlich. Ich habe einen langen Anlagehorizont und habe mir einen Grundsatz aufgeschrieben, meine drei "G's". Das grosse Bild (1. G) sehen, d.h. ich informiere mich über Literatur / Zeitungen / allg. Medien über die Börse, Politik, Wirtschaft und was die Menscheit bewegt. Ich versuche nicht gierig (2. G) zu sein und übe mich in Geduld (3. G). Hört sich simpel an, aber ich fahre damit bisher ganz gut. Mal schauen wo ich in zehn Jahren stehe. 

Ich wünsche uns allen frohe Festtage und gutes Gelingen an der Börse (Glück sollte man nicht brauchen auch wenns mir bei Einigen hier so vorkommt).

brancusi-serrat
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...

Gut formuliert, Marabu, Dein Post von vorhin.

 

Ich ‚verliebte‘ mich leider in einzelne Positionen.

 

Als Börsen-Anfänger (seit 2013) hatte ich letztes Jahr viel Glück mit der Auswahl meiner Titel.

 

Aber dieses Jahr verlor ich doch einiges mit meinem ‚Stock Picking‘:

AMS Bossard VAT Flughafen Interroll Kardex Partners Group Straumann,

Facebook, Amazon, Netflix, Alibaba, BYD,

ferner med. Hanf-Aktien aus Canada und Kryptowährungen (Bitcoin, Litecoin),

um nur einige zu nennen.

 

Ich handle zu sehr mit sog. Bauchgefühl und ohne fundiertes Börsen-Wissen, was sich dieses Jahr gerächt hat.

Bei manchen Titeln, z. B. Partners Group, fällt es mir besonders schwer Verluste einfach so hinzunehen.

Vermutlich hat früher als prognostiziert der Bären-Markt eingesetzt?

marabu
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Hervorragender Link von KEKKOMACHINE!

Dank dem Beitrag des Users KEKKOMACHINE unter dem Thread "Short-Strategien und Short Tipps" vom 11.Dezember bin ich auf folgenden hervorragenden Link gestossen:

https://www.visualcapitalist.com/6-biggest-mistakes-ordinary-investors-m...

Mich beeindruckt dieser Beitrag zum Thema "Investor" über die Psychologie mit Bezug auf Selbstwahrnehmung, Selbsttäuschung, Erinnern und Vergessen usw. 

Der Beitrag sagt mehr aus, als wir hier alle zusammen in Wochen zusammentragen könnten. Just have a conscientious look at it!

marabu
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marabu

@Sarastro

Es ist nicht einfach, in wenigen Zeilen auf die Thematik "Teilnahme am Börsengeschen" einzugehen. Als Einleitung ein Beispiel aus meinem weiteren Bekanntenkreis, welches die Problematik am besten illustriert:

Ein mir nahestehender Kollege wusste, dass ich mich für Geldanlagen interessiere. Vor längerer Zeit, während einem Mittagessen, fragte er mich, wo ich denn zB investiert sei. Ich erzählte ihm von gelungenen und auch weniger geglückten Aktieninvestionen. Ich glaubte, ausgewogen über Risiken und Chancen erzählt zu haben. Als ich ihn vielleicht ein knappes Jahr später wieder traf, erzählte er mir, dass er nun auch in UBS investiert hätte. "OMG"!, dachte ich. Die Phase der Erholung und der neuen Hoffnung war damals (nach meiner Meinung) schon vorbei und ich hatte meine Position um die 18-19 Fr. mit Erfolg verkauft. Die Dividenden waren ebenfalls erfreulich und zudem grösstenteils steuerfrei. Dann wiederholte sich dies in ähnlicher Weise mit Alibaba. Der Amazonkonkurrent ist auf starkes Wachstum fokussiert und zahlt keine Dividende. Deshalb ist (war) der Kurs stark von der erfolgreichen Zunahme an Wachstum weltweit und in Form von Aktivitätserweiterungen abhängig. Ich hatte damals zwei, drei mal Glück und konnte schöne Gewinne realisieren. Der gute Kollege aber kam bei unserem letzten gemeinsamen Mittagessen stolz mit der Ankündigung daher, jetzt auch Alibaba zu besitzen. "Nein!!!", dachte ich. Was sollte ich ihm jetzt sagen. Seine familiäre und finanzielle Situation hätten niemals diese Risiken erlauben dürfen. Es gibt keine einfachen Regeln, den Zeitpunkt zur Investition oder zum Verkauf zu nennen. Wäre das so einfach, würden alle unendlich reich - ein Ding der Unmöglichkeit!

An der Börse gab und gibt es viele Verlierer. Gute Kollegen sagten mir, dass sie (praktisch alle) schon mehr oder weniger viel Geld verloren hätten. Und Scharlatane gibt es viele, die hohe Gewinne versprechen.

Jeder Mensch hat seine individuellen Stärken und Schwächen. Sehr vorteilhaft ist es, diese bei sich selbst zu kennen. Dazu braucht es ein hohes Mass an Erfahrung, genährt auch von "Siegen und Niederlagen". Und bleibe immer bescheiden, ja demütig! Hinter jedem Erfolg wartet bereits oft ein Misserfolg, begünstigt diesen sogar!  Und du weisst nicht, was der nächste Tag an Überraschungen bereit hält. Ältere von Euch kennen vielleicht die Geschichte von Martin Ebner, dem Shooting Star der späten Achtziger. Nun, er war und ist ein intelligenter Mann und seine Geschäftstätigkeiten haben sich teilweise wieder erholt.

Für das eigene Geld ist jeder selbst verantwortlich. Zwar gibt es Kurse für Neueinsteiger. Diese vermitteln aber nur elementarstes Grundwissen, das kleine "ein x eins", im übertragenen Sinne also weder Differenzialgleichungen noch komplexe hyperbolische Räume. Je grösser das Allgemeinwissen des Investors, desto besser die Chancen. Und es gibt Misserfolge, sie gehören zum Leben!  Betrachte dein Depot als Ganzes und "verliebe" dch nicht in eine einzelne Position - zwingend notwendig. Habe Mut, dir Fehler einzugestehen und mit Verlusten abzustossen! Und orientiere dich nach allen Seiten, suche auch das Konträre! Du kannst nicht einfach ein Buch kaufen und glauben, die Börse zu verstehen. Zu viele Faktoren beeinflussen Erfolg und Misserfolg.

Nur ein paar Gedanken! Spannend, wenn auch andere ihre Beiträge posten. Weihnachten ist ja bald - ein guter Anlass der Besinnung (Humor ist, wenn man trotzdem lacht...)

 

 

 

sarastro
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Hallo marabu,

vielen Dank für die Kritik! Ich bin gespannt auf die Begründung. Mir geht es natürlich nicht um eine Missionierung. Ich habe mir lediglich überlegt, wer in erster Linie als Aktionär in Frage kommt, d.h. wo das größte Potential liegt. Selbstverständlich kann jedermann von der Wiege bis zur Bahre Aktien besitzen. Mein Ergebnis deckt sich auch mit der Erfahrung, dass meine Ehepartnerin und ich im Alter um 40 Jahren von diversen Bankberatern mit der Frage angegangen wurden, ob wir an einem Vermögensverwaltungsmandat interessiert wären. Glücklicherweise waren wir nicht interessiert.

Ich habe in diesem Zusammenhang auch eine Erfahrung einem Patenkind machen müssen. Nach der Theorie sind Kinder ideale Aktionäre wegen ihrem sehr langen Anlagehorizont. Also machte ich meinen Patenkindern alle Jahre ein Geschenk in Form von ETF, ähnlich wie meine Schwestern damals alle Jahre das traditionelle Silberbesteck von ihren Patinnen geschenkt bekommen hatten. Für meine Schwestern ein unsinniges Geschenk, das heute nur noch zum Materialwert verkauft werden könnte. Als stolzer Pate eines Jungen, der diesen Sommer die Matura mit Auszeichnung bestanden hatte, musste ich einsehen, dass die geschenkten ETF vorzeitig verkauft werden müssen, da das Geld für die Zahlung der Studienkosten viel besser angelegt ist.

Du hast noch einen Link zu einem Focus-Artikel über den Hochfrequenzhandel gepostet. Der Hochfrequenzhandel ist nach meiner Meinung nur für Trader ein Problem, da sie bezüglich Reaktionszeit keine Chancen gegenüber solchen Systemen haben. Aber für einen Langfrist-Anleger ist diese Technik problemlos. Die Aktien in einem Depot sind dem Hochfrequenzhandel ohnehin entzogen. Hier interessieren nur noch die Dividenden und die Wertsteigerung des Depots. Der Hochfrequenzhandel führt sogar zu einer effektiveren Preisfindung, was Langfristanleger eher positiv werten könnten.

paul81
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Börseneinstieg, nichts leichter als das

falls ich nur ein Produkt empfehlen müsste, wäre das ein ETF auf den S&P 500, damit kann man absolut nichts falsch machen, ich bevorzuge den iShares CHF hedged (ISIN IE00B88DZ566), ist zwar viel kleiner als der ohne hedge und etwas teurer (TER 0.20% p.a. zu 0.07% p.a.) und thesaurierend, aber dafür habe ich keine/weniger Währungssorgen... einfach regelmässig nachkaufen und liegen lassen

meiner Meinung nach wird bei ETFs viel zuviel gestreut, um auch noch das letzte Entwicklungsland und den allerletzten Sektor abzudecken, glaube kaum das diese Diversifikation aus Absicherungsgründen oder wieso auch immer etwas bringt... oder dann wird versucht eine Überrendite zu erzielen, in dem man einen ETF wählt der nach bestimmten Value Kriterien einzelne Aktien favorisiert und dann ständig umschichtet, was schon fast wieder in Richtung eines gemangten Fonds geht... sehe bei ETFs keinen Grund ausserhalb des S&P 500 zu streuen, ausser man will halt unbedingt ein bestimmtes Gebiet (Region/Sektor) abdecken (in meinem Fall ein Teil des Heimatmarkts)... der amerikanische Markt ist der mit Aaaaabstand wichtigste (im MSCI World ca. 60% Anteil), wenns in den USA mal rumpelt, kann sich dem kein anderer relavanter Markt entziehen und auf absehbare Zeit wird das so bleiben

wärs bisschen spannender mag und Zeit und Musse für Recherchen/Analysen hat, evtl. auch schon bisschen mehr verdient/gespart hat... dem steht natürlich alles andere auch noch offen, von Anleihen über Einzelaktien bis hin zu Optionen

ich selber bin an 3 Märkten/Ländern beteiligt (Einzelaktien, ETFs, selten Optionen)

Heimatmarkt Schweiz: SMI Aktien kaufe ich direkt, schaue allerdings dass ich nicht zu weit von der Indexaufteilung entfernt bin, sprich grösste Positionen Nestle, Roche, Novartis... Vorteil, ich kann bei Schwäche gezielter nachkaufen, Nachteil, vielleicht kaufe ich gerade die Falschen nach, ob das alles zu einer Überperformace führt, keine Ahnung, ich hoffe, viel schlechter als der Index kann es allerdings sicher nicht sein, ausserdem muss ich keiner Bank einen Anteil an meinem Gewinn abgeben... die 3-4 grössten Aktien aus dem SMIM kaufe ich auch direkt und daneben auch noch einen SMIM ETF, ob der ETF wirklich nötig ist, wohl kaum, aber dann kann ich gleich die Performance des ETFs mit der meiner Einzelaktien vergeichen, bisschen Spass muss auch sein

USA: S&P 500 ETF, ausserdem Einzelaktien, vor allem aus dem Pharma/Biotech Bereich, Biotechs sind eine Leidenschaft, ist auch das einzige Segment vo ich ab und zu zocke, bisher mit eher mässigem Erfolg, hätte ich allerdings alle Biotechs die ich mal hatte, gehalten und nicht nur die Verlierer und die Gewinner dafür viel zu früh verkauft, wäre es eine super Performance geworden, haha ja hätte wäre wenn, aber ich bin zuversichtlich, dass ich das noch hinbekomme... die mentalen Herausforderungen, vor allem auch an die Geduld, sind hier natürlich ganz andere, als wenn man einfach einen S&P 500 ETF kauft

Grossbritannien: sehr aktionärsfreundliches Land (keine Dividendenabzüge, alles wird ausbezahlt) mit grossen starken Firmen, kaufe hier Einzelaktien, ausschliesslich Blue Chips

sooo das wärs... allen noch viel Erfolg an der Börse, egal mit welcher Strategie sie unterwegs sind und auf ein wertvermehrendes Jahr 2019

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