CH-relevante Börsenthemen Jahr 2015

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CH-relevante Börsenthemen Jahr 2015

Ich habe einen CH-Börsenthemen - Thread fürs 2015 eröffnet! So wird nicht jeden Monat einen neuen Thread eröffnet und man kann das ganze 2015 hier nachlesen!

Zyndicate
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Schweizer Einkaufsmanager-Index PMI steigt im Dezember um 1,9 auf 54,0 Punkte

05.01.2015 10:00



Zürich (awp) - Der Schweizer Einkaufsmanager-Index (PMI, saisonbereinigt) ist im Dezember 2014 gegenüber dem Vormonat gestiegen, und zwar um 1,9 auf 54,0 Punkte. Der Wert liegt damit über den Schätzungen: Von AWP befragte Ökonomen hatten für den Berichtsmonat einen Wert im Bereich von 51,7 bis 53,0 Punkten prognostiziert.

Mit dem jüngsten Anstieg notierte der PMI im Jahr 2014 jeden Monat in der Wachstumszone, die bei 50,0 Zählern beginnt, heisst es in der Mitteilung der Credit Suisse vom Montag. Die Grossbank gibt den Index zusammen mit dem Fachverband für Einkauf und Supply Management 'procure.ch' heraus.

Im Jahresverlauf 2014 sei zwar eine deutliche Delle im Sommer feststellbar, der PMI habe das Jahr aber ziemlich genau auf seinem Vorjahreswert und dem langjährigen Durchschnitt von 53,9 Punkten beendet. Entsprechend präsentierten sich die Aussichten für 2015 verhalten positiv, heisst es weiter.

Die Auftragsbücher sind gemäss Mitteilung "ansprechend gefüllt"; die Subkomponente "Auftragsbestand" habe im Dezember auf leicht überdurchschnittlichem Niveau von 54,9 Punkten notiert. Zudem habe die Subkomponente "Beschäftigung" das Jahr im positiven Bereich (51,1 Punkte) beendet, was einen leichten Personalaufbau erwarten lasse.

Nach einem zwischenzeitlichen Lageraufbau im Sommer wurden sowohl Verkaufslager als auch Einkaufslager im Dezember wieder leicht abgebaut, so die Mitteilung weiter. Insgesamt habe sich das Jahr 2014 durch unüblich starke Schwankungen in der Lagerhaltung ausgezeichnet - Spiegelbild einer überraschend schwachen Nachfrage im Sommer.

Ruhig sei indessen das Jahr an der Preisfront ausgeklungen. Trotz turbulenter Rohstoffmärkte deute die entsprechende Subkomponente auf eine Seitwärtsbewegung des Preisniveaus hin ("Einkaufspreise": 49,3 Punkte).

rt/ra

(AWP)

 

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Elias
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Bundesobli wieder auf neuem ATL

0.31% -18.42% -0.07

http://www.cash.ch/boerse/kursinfo/charts/Ref-Intr-Rate/1190007/244/1/MO...

 

Wie weit runter kommen die noch? Die Negativzinsen gelten ab 22. Januar.

Ich warte mit der Hypo-März-Tranche weiterhin ab.

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Tengri Lethos
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Euro und Öl: die SchlüsselmärkteVeröffentlicht am 5. Januar 2015 11:02

Für die globalen Finanzmärkte dürfte entscheidend sein, wie sich der Euro und Öl weiter entwickeln werden. Beide handeln auf Mehrjahrestiefs – der Euro auf dem tiefsten Stand seit 2005, das Öl notiert so niedrig wie seit 2009 nicht mehr.

Der Euro hat die Schlüsselunterstützung bei 1,20 gebrochen. Als Mario Draghi im Juli 2012 seinen extrem bedeutungsvollen Schwur “Wir werden alles tun, um de Euro zu retten” abgab, handelte der Euro knapp über 1,20 – der Bruch dieser Marke dürfte perspektivisch weitere Abgaben bis 1,1775 und 1,1650 nach sich ziehen:

Damit der Euro weiter in Richtung Parität fällt, sind jedoch zwei weitere Voraussetzungen erforderlich: erstens, dass die EZB wirklich Staatsanleihen kauft (was wir nicht für sicher halten). Und zweitens, dass die Zinswende in den USA wirklich kommt – was wir stark bezweifeln.

Der Ölmarkt ist weiter in freiem Fall, der jüngste Kursrutsch ist ausgelöst durch die Nachricht, dass der Irak so viel Öl auf den Markt bringt wie seit 1980 nicht mehr, und Russland so viel Öl produziert wie noch nie seit dem Untergang der Sowjetunion. Das amerikanische Crude-Öl dürfte daher bis zur Trendlinie bei 46 Dollar fallen:

http://finanzmarktwelt.de/euro-und-oel-die-schluesselmaerkte-7638/

Elias
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Aktienmärkte: Die fetten Jahre sind vorbei

Im Zeitalter der finanziellen Repression verschärft sich die Jagd nach Rendite. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass Aktien im nächsten Jahrzehnt historisch gesehen unterdurchschnittlich abschneiden werden.

http://www.fuw.ch/article/die-fetten-jahre-sind-vorbei-2/

 

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Wie zuverlässig sind Aktienempfehlungen?
 

Eine amerikanische Grossbank hat selbstkritisch die Schlüsselempfehlungen von Bankenanalysten unter die Lupe genommen - mit einem überraschenden Ergebnis.

Von Lorenz Burkhalter

Wie die Banken geniessen auch die Aktienanalysten keinen sonderlich guten Ruf. Der Berufsgilde wird unter anderem vorgeworfen, sich wie Lemminge zu verhalten. Mit anderen Worten: In steigende Märkte hinein werden mehr Kaufempfehlungen und kaum noch Verkaufsempfehlungen ausgesprochen und umgekehrt.

Einsicht ist der erste Weg zur Besserung, dürften sich die Bankenanalysten der Citigroup gedacht haben. Über den Jahreswechsel haben sie selbstkritisch die Schlüsselempfehlungen für Bankaktien untersucht.

Amerikanische Bankenanalysten deutlich erfolgreicher

Ihr Ergebnis: In den USA haben die fünf bei Analysten beliebtesten Bankaktien in den vergangenen zehn Jahren um durchschnittlich 24 Prozent zugelegt und den um 37 Prozent tieferen Gesamtsektor übertroffen. Die fünf am negativsten eingeschätzten Papiere hatten in dieser Zeit hingegen Kursverluste im Umfang von 49 Prozent zu beklagen.

Entgegen anders lautenden Erwartungen verloren die fünf beliebtest europäischen Bankaktien mit einer Börsenkapitalisierung von mindestens 10 Milliarden Dollar rund 45 Prozent. Und als ob das nicht schon schlimm genug wäre, konnten die fünf am negativsten eingeschätzten Valoren um 23 Prozent zulegen. Der Gesamtsektor gab hingegen um 47 Prozent nach.

Selbst während den Rückschlägen in den Jahren 2008 und 2011 hielten sich die am negativsten eingeschätzten europäischen Bankaktien besser als die beliebtesten Papiere und der breite Sektor.

Die für die Citigroup tätigen Analysten erklären sich diese Beobachtungen mit dem insgesamt deutlich besseren Abschneiden amerikanischer Bankaktien sowie mit der grösseren Abhängigkeit europäischer Banken von der Wirtschaftsentwicklung. Doch auch die US-Notenbank und ihre grosszügige Zins- und Geldpolitik dürfte eine zentrale Rolle bei den Ergebnissen gespielt haben.

Zudem wäre es interessant zu sehen, ob die Schlüsselempfehlungen ausserhalb des Bankensektors ähnlich abgeschnitten haben und die Schlussfolgerungen der Citigroup für die Arbeit aller Aktienanalysten gelten.

CASH

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Diese sechs Aktien haben Königs-Potenzial
 

Jahresbeginn, Drei-Königs-Tag, Januar-Effekt: cash nennt Aktien, mit denen sich Anleger nicht am Dienstag, sondern Ende Monat die Krone aufsetzen können.

Von Marc Forster und Ivo Ruch

Vom Januar-Effekt ist die Rede, wenn Anleger auf eine breite Erholung am Aktienmarkt oder eine Fortsetzung der Weihnachtsrallye setzen. Anlagen werden auf den Jahresbeginn neu geordnet; Aktien, die zuletzt unter Druck gewesen sind, winken zum Einstieg. Im SMI könnten dies in den kommenden Wochen folgende Titel sein:

Roche: Von den beiden Schweizer Pharma-Schwergewichten hat Roche mit einem Plus von 8 Prozent deutlich das schlechtere Jahr hinter sich als Novartis (plus 30 Prozent). Alleine im Dezember betrug das Minus nach schlechten News zu zwei Produktkandidaten 7 Prozent. Aufholpotenzial ist also reichlich vorhanden, und auch die Nachrichten rund um die Basler sind wieder besser. Erstens wurden zwei Krebsmedikamente zugelassen. Zweitens forscht Roche an vorderster Front an einem Ebola-Test, der bereits teilweise bewilligt ist. Kommt hinzu, dass die Analysten von J.P. Morgan dem Genussschein einiges zutrauen. Sie haben am Montag das Rating auf "Overwight" angehoben und das Kursziel bei 300 Franken angesetzt, was ein Potenzial von fast 4 Prozent bedeutet.

Richemont: Die Luxusgüterbranche litt zuletzt unter der Korruptionsbekämpfung in China, was vor allem den Absatz teurer Uhren beeinträchtigte. Der Richemont-Gruppe, die solch illustre Namen wie Jaeger-LeCoultre, IWC, Cartier, Montblanc oder Dunhill vereint, erging es nicht anders mit wechselvollen Folgen für den Aktienkurs. Seit Mitte Dezember ist der Kurs allerdings um 4 Prozent gestiegen. 2015 dürfte der SMI-Konzern vom starken Dollar, luxushungrigen Touristen und brillianten Aussichten auf dem Schmuckmarkt profitieren. Zudem könnte sich die Aktie in Richtung Dividendentitel bewegen: Die (noch eher magere) Ausschüttung ist in zwei Jahren immerhin von 55 Rappen auf 1,40 Franken pro Titel gestiegen.

Swisscom: Als im Dezember bekannt wurde, dass Orange Schweiz einen neuen Inhaber bekommt, brach die Swisscom-Aktie innert weniger Stunden um mehr als 5 Prozent ein. Grund waren Sorgen um einen verschärften Wettbewerb auf dem Schweizer Telekommarkt. In den letzten vier Wochen steht ein Minus von 13 Prozent auf 512 Franken zu Buche. Das bietet Einstiegschancen. Denn der Telekom-Riese mit impliziter Staatsgarantie wird seine Vormachtstellung noch lange behaupten, und zuletzt zeigte auch das Sorgenkind Fastweb erfreuliche Tendenzen. Zudem bietet die Aktie seit Jahren eine konstant hohe Dividende, weshalb sie von vielen Anlegern auch "Obli-Aktie" genannt wird.

Auch am breiten Markt gibt es Aktien, die stark verloren haben, aber die man deswegen nicht aufgeben sollte - im Gegenteil:

Bravofly: Der Börsenneuling (IPO April 2014) präsentiert sich bislang als Tiefflieger. Seit der Publikumsöffnung hat Bravofly rund 64 Prozent an Wert verbrannt – ein Sturz auf 16 Franken. Schon seit Monaten macht dem Online-Reiseanbieter der immer intensivere Wettbewerb durch Metasuchmaschinen zu schaffen. Kein Wunder, dass das Tessiner Unternehmen gegen Ende Jahr noch zusätzlich unter sogenannten Bereinigungsverkäufen litt. Analysten glauben trotzdem an eine Gegenbewegung. Die Experten von UBS und CS halten ein Kursziel von 36 respektive 23,50 Franken für möglich. Zu einer Erholung könnte auch der tiefe Ölpreis beitragen. Einerseits wird dadurch der allgemeine Konsum und somit auch die Reisetätigkeit angekurbelt. Andererseits könnten sich durch die günstigeren Treibstoffkosten auch die Flugpreise verbilligen.

Burckhardt Compression: Den Kolbenkompressorenbauer aus Winterthur trifft wegen seiner Kunden im Energiegeschäft zwar der fallende Ölpreis mehr als andere Industrieunternehmen. Allerdings hat sich das schon im Kurs gespiegelt, der zwischen Anfang Juli und Mitte Dezember um 25 Prozent gesunken ist. In den vergangenen drei Wochen stieg der Wert der Burckhardt-Aktie wieder um 6,5 Prozent. Warum bei der Industriegruppe, die über eine robuste Finanzlage verfügt und deren Wachstumsstrategie als erfolgsversprechend gilt, nicht auf eine weitere Gegenbewegung setzen? Die aktuellsten Kursziele liegen zwischen 400 und 460 - bei einem aktuellen Wert von 380 Franken.

Carlo Gavazzi: Die Aktie des Elektrokomponenten-Herstellers hat innert Monatsfrist knapp 4 Prozent verloren. Eine gewisse Belastung für den Titel ist der mit 68 Prozent hohe Umsatzanteil der europäischen Märkte, die im Zuge der neuesten Wirbel um Griechenland wieder etwas unsicherer geworden sind. Weiterer Nachteil: Die Aktie ist nicht sonderlich liquide. Carlo Gavazzi baut aber den Umsatzanteil vor allem in Asien und Amerika aus. Die solide finanzierte und finanziell gut gepolsterte Gruppe belohnt zudem ihre Aktionäre mit einer satten Ausschüttung – die Dividendenrendite per Ende 2014 beträgt 5,7 Prozent. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 12,40 ist die Aktie zudem recht tief bewertet.

CASH

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Schweizer Börse steigert 2014 Handelsumsatz und Anzahl Abschlüsse

05.01.2015 19:20



Zürich (awp) - Die Schweizer Börse hat im vergangenen Jahr von der guten Stimmung an den Märkten profitiert. Die beiden Handelsplattformen SIX Swiss Exchange und SIX Structured Products Exchange (vormals Scoach) haben 2014 ihren Handelsumsatz um 14,3% auf 1'148,1 Mrd CHF gesteigert. Die Anzahl der Abschlüsse nahm um 12,6% auf 38,83 Mio zu. An einem durchschnittlichen Börsentag seien damit in 155'953 Abschlüssen gut 4,6 Mrd umgesetzt worden, schreibt die Börsenbetreiberin SIX Swiss Exchange am Montagabend in einer Mitteilung. Am Spitzentag, dem 19. Dezember, wurden in 268'560 Abschlüssen 12,0 Mrd CHF gehandelt.

"Trotz tiefer Volatilität an den Finanzmärkten sind die Aktivitäten an unserer Börse deutlich gestiegen," wird SIX-Swiss-Exchange-CEO Christian Katz zitiert. "Die Attraktivität unserer Börse als Handelsplatz und Ort für die Kapitalaufnahme zeigt sich auch darin, dass wir im europäischen Vergleich wiederum überdurchschnittlich stark gewachsen sind", so der Manager weiter.

Sämtliche wichtige Aktien- und Anleihenindizes stiegen zum Teil deutlich. Der SMI schloss das Jahr auf 8'983,40 Punkten und kletterte am 5. Dezember auf ein 7-Jahreshoch (9'212,85). Positiv entwickelte sich auch die Zahl der Neukotierung von Unternehmen. Es gab insgesamt sechs IPOs, was dem höchsten Wert seit 2008 entspricht. Insgesamt wurden 360 neue Anleihen (+7,8%) und 39'296 neue Strukturierte Produkte (-14,7%) kotiert. Im Rahmen der "Over the Exchange"-Initiative wurde im November das Segment "Sponsored Foreign Shares" neu lanciert. In ihm können mehr als 500 Aktien aus 27 verschiedenen Ländern an SIX Swiss Exchange gehandelt werden, heisst es in dem Communiqué.

Der Handelsumsatz im Segment Aktien (inkl. Fonds, ETSFs und ETPs) stieg um 18,8% auf 851,5 Mrd CHF, die Anzahl Abschlüsse wuchs um 13,7% auf 36,59 Mio. Umsatzstärkste Titel waren Nestlé mit 102,5 Mrd CHF, Novartis (100,4 Mrd) und Roche (92,9 Mrd).

Schweizer Anleihen verzeichneten einen um 1,3% höheren Handelsumsatz von 165,9 Mrd. Mit -0,4% war hier die Zahl der Abschlüsse mit 504'642 (VJ 506'781) praktisch unverändert.

Der Handelsumsatz im ETF-Segment stieg 2014 leicht um 0,1% auf 90,8 Mrd CHF und die Anzahl Abschlüsse sank hingegen um 2,1% auf 911'874. Insgesamt bieten nun 18 Emittenten 988 ETFs an (+162).

Der Handelsumsatz mit Strukturierten Produkten nahm um 11,6% auf 26,8 Mrd ab. Der Rückgang der Handelsaktivitäten spiegelt sich auch in der Anzahl Abschlüsse: Die 806'739 Abschlüsse entsprechen einem Minus von 6,4% gegenüber dem Vorjahr, so die Mitteilung.

yr/rw

(AWP)

 

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Wieder ein neues ATL bei der Bundesobli

0.26% -16.13% -0.05

http://www.cash.ch/boerse/kursinfo/charts/Ref-Intr-Rate/1190007/244/1/MO...

 

die billige Refinanzierung von Bund & Kantone wird sich in den Ergebnissen deren Haushalten niederschlagen.

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Kein Börsenabsturz – der Notenbank sei Dank

Für den deutschen Anlageexperten Dr. Jens Ehrhardt von DJE Kapital befindet sich die Börse in einer Art Schwebezustand. Eine Baisse erwartet er nicht, wie er im Interview mit der FuW erläutert.

 

 

 

Viele Unwägbarkeiten also.
Hinzu kommt noch eine Gefahr, die niemand auf dem Radar hat: ein unerwarteter Anstieg der Inflation, besonders in den USA. Angesichts der dort sehr gut laufenden Konjunktur ist dies nicht völlig ausgeschlossen. Dann würden die US-Zinsen schneller anziehen, was weltweit die nach wie vor gegebenen erheblichen Verschuldungsprobleme auf den Tisch bringen würde, die bei einem dann steigenden Dollar angesichts weltweit hoher Dollarverschuldung zusätzlich problematisch wären. Dies wäre Gift für die Aktienkurse. Langfristig kann man aber sagen, dass eher am Obligationenmarkt eine Blase entstanden ist als am Aktienmarkt, und noch ziehen die Teuerungsraten – besonders in Europa und Japan  – nicht an.

 

http://www.fuw.ch/article/kein-borsenabsturz-der-notenbank-sei-dank/

 

 

Meine Meinung Solange es weltweite Überkapazitäten gibt, wird es Überangebote geben.

 

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Elias
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US-Vorindikatoren schlechter als erwartet

Die Stimmung im Dienstleistungssektor der USA hat sich im Dezember stärker eingetrübt als erwartet. Auch die US-Industrie schwächelt.

http://www.cash.ch/news/top_news/usvorindikatoren_schlechter_als_erwarte...

 

Das drückt zusätzlich auf den Ölpreis

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Simona
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Mal kurz gefragt: Warum muss solches bei uns nicht ausgewiesen werden? Wäre doch von Interesse?


Vom Cash-Guru heute:


Tokio – Japans Börsenprofis pessimistisch. An der gestrigen Börse waren unglaubliche 37,8pc aller Umsätze Short-Verkäufe. Sie müssen separat ausgewiesen werden. Grösster Short-Umsatz seit Oktober 2008 bei der Einführung der offiziellen Short-Statistiken.


Gruss, Simona

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CS erwartet 2015 für Detailhandel höchstens marginal stärkeres Wachstum

07.01.2015 11:00



Zürich (awp) - Der Schweizer Detailhandel dürfte sich Prognosen zufolge im neuen Jahr nur geringfügig besser entwickeln. "Aus makroökonomischer Perspektive spricht alles für kein schlechtes, aber auch kein berauschendes Jahr 2015", schreibt die Credit Suisse in ihrem am Mittwoch veröffentlichten Retail Outlook. Die Grossbank rechnet damit, dass die nominalen Detailhandelsumsätze mit rund 0,7% weiterhin unterdurchschnittlich wachsen werden. Dabei dürfte das Food-Segment ein Wachstum von über 1% und das Non-Food-Segment eine Stagnation verzeichnen.

"Die Weltwirtschaft wird sich zwar etwas beleben, die Binnenkonjunktur wird aber ihre leichte Abschwächungstendenz fortsetzen und somit die Konsumfreude der Bevölkerung kaum anfeuern", schreiben die Ökonomen weiter. Hinzu komme, dass sich die Zuwanderung weiter leicht abschwächen dürfte und dem Detailhandel somit weniger neue Kunden zur Verfügung stehen.

Die Detailhandelspreise dürften dem CS-Outlook zufolge insgesamt weiterhin rückläufig sein (-0,5%) - allerdings etwas weniger stark als im Vorjahr. Im Food-Segment dürften die Preise 2015 um rund 1% steigen, im Non-Food-Segment wiederum dürften sie um etwas mehr als 1% fallen. Vom Preisrückgang dürfte insbesondere das Segment Heimelektronik betroffen sein: Obwohl für die Nachfrage nach Elektrogeräten leichte Wachstumsimpulse zu erwarten sind (Stichwort Smartwatch von Apple), dürfte das Segment wiederum ein nominales Umsatzminus aufweisen. Auch die Bereiche Bekleidung und Schuhe sowie Gesundheit, Körperpflege und Schönheit werden in diesem Jahr voraussichtlich rückläufige Preise verzeichnen.

Das zurückliegende Detailhandelsjahr habe derweil trotz guter Voraussetzungen nicht gehalten, was es versprochen hatte, hiess es von der Grossbank weiter. Nominal seien die Detailhandelsumsätze "kaum vom Fleck" gekommen; real wuchsen sie gegenüber dem Vorjahr um 1,2% und entwickelten sich damit deutlich schwächer als erwartet. Vor einem Jahr waren die Experten für 2014 von einem realen Umsatzplus von 2% und nominal von 1,5% ausgegangen.

Für das verhaltene Jahr sieht die Credit Suisse zwei wesentliche Gründe: Einerseits zeigte sich die Zuwanderung im Zuge der Abschwächung der Binnenkonjunktur etwas weniger solide als prognostiziert und andererseits blieb die erwartete Verbesserung der Konsumentenstimmung aus. Dies vor allem aufgrund der stockenden Konjunkturentwicklung in Europa, welche sich auch auf die Schweiz auswirkte. Hinzu gesellte sich "Wetterpech" - insbesondere im Sommer.

ys/cp

(AWP)

 

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Raiffeisen sieht Wachstum der Schweizer Wirtschaft von 1,6%

07.01.2015 10:43



Zürich (awp/sda) - Die Schweizer Wirtschaft dürfte im laufenden Jahr nach Ansicht der Raiffeisen-Ökonomen um 1,6% zulegen. Damit werde die hiesige Konjunktur ihr Potential nicht vollends ausschöpfen. Der Hauptgrund liege in der Wachstumsschwäche der Euro-Zone.

Europa bleibe 2015 das schwächste Glied der Weltwirtschaft, was die Schweiz zusehends in Mitleidenschaft ziehe, erklärte Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff am Mittwoch vor den Medien in Zürich: "Auf die Dauer kann sich auch die Schweiz nicht der europäischen Wachstumsschwäche entziehen."

Zudem fehlten Impulse aus anderen Teilen der Welt, welche die schwache europäische Nachfrage kompensieren könnten. Mittlerweile habe die Schweizer Exportwirtschaft den Wechselkursschock durch den teuren Franken zwar verdaut, dafür lasteten nun Wachstumssorgen auf ihr.

Die Exporte dürften im laufenden Jahr um knapp über 2% zulegen, was zwar bescheiden, aber die stärkste aller Zuwachsraten sei, erklärten die Raiffeisen-Ökonomen. Der Bau lege mit 1% teuerungsbereinigt am wenigsten zu. "Angesichts der überlasteten Kapazitäten ist das aber eine nicht ganz unwillkommene Entwicklung", hiess es weiter.

mk

(AWP)

 

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Schnitthelm Wac...
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Ich rechne, dass die Börse in den nächsten Wochen folgende Richtung einschlagen wird: Bis ca 16 Uhr leicht im Plus, danach starke Verkäufe! Bis Ende Monat (GR Wahlen!) wird es sicher so weiter gehen!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Elias
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MarcusFabian
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 07.01.2015 - 11:14 folgendes geschrieben:

Ich rechne, dass die Börse in den nächsten Wochen folgende Richtung einschlagen wird: Bis ca 16 Uhr leicht im Plus, danach starke Verkäufe! Bis Ende Monat (GR Wahlen!) wird es sicher so weiter gehen!

Klingt plausibel.

Bei Jahreswechseln passiert sehr oft folgendes: Ende Dezember und in den ersten beiden Januarwochen werden PK-Beiträge, Jahresendboni, 13. Monatslöhne etc. investiert und somit steigen die Kurse.

Ab Mitte Januar sind die Käufe erledigt und die Kurse stagnieren oder sinken (= Januarloch).

 

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Geht die SMI-Börsenparty 2015 weiter?
 

Der Start ins neue Börsenjahr verlief harzig. cash fragte Anlageprofis, wie viel Kurspotenzial sie dem Schweizer Leitindex bis Ende 2015 zutrauen. Machen Sie auch mit bei der cash-Umfrage zum SMI-Stand Ende 2015.

Von Frédéric Papp

In den ersten drei Handelstagen des noch jungen Jahres hielten sich Anleger zurück. Der Swiss Market Index (SMI) notiert in etwa auf demselben Punktestand wie Ende des letzten Jahres. Die Gründe sind schnell gefunden. Zum einen bereitet der weiter sinkende Ölpreis den Investoren langsam, aber sicher echte Sorgen. Spekulationen über einen Austritt Griechenlands aus der Eurozone befeuern zudem Ängste um ein erneutes Aufflammen der Euro-Krise.

Für den weltweiten Trendsetter, die Wall Street, sind die Aktien-Auguren zuversichtlich. Laut einer Bloomberg-Umfrage rechnet kein einziger Analyst damit, dass es 2015 abwärtsgehen könnte - im Schnitt wird im vielmehr ein Anstieg um 8,1 Prozent für den Leitindex Dow Jones erwartet. Dass es mit der Börsenparty vorbei sei, schreibt hingegen Starinvestor Bill Gross in seinem monatlichen Investmentausblick. Er rät Anlegern, sich mit niedrigen Renditen zu begnügen und nur qualitativ hochwertige Obligationen und Aktien von wenig verschuldeten Unternehmen mit attraktiven Dividendenrenditen zu kaufen.

Neigt sich die langjährige Börsenhausse tatsächlich dem Ende zu, werden die Kurse gar sinken oder werden die Bullen das Geschehen weiterhin bestimmen? cash fragte bei mehreren Anlageprofis nach dem Schlussstand des SMI Ende 2015. Auch sie erwarten weitere Zugewinne - im Schnitt gut 7 Prozent. Die Stimmen im einzelnen:

Thomas Della Casa, Anlagechef Neue Helvetische Bank: "Ich tippe auf 9666 Punkte für den SMI Ende 2015." Verglichen mit dem heutigen Kursstand ergäbe dies ein Plus von knapp 8 Prozent. Anschieben werden den SMI laut Della Casa der tiefe Erdölpreis, anhaltende tiefe Zinsen, ein leicht beschleunigtes Wachstum für das laufende Jahr und das lang ersehnte Anleihenkaufprogramm der Europäischen Zentralbank. Für Euphorie unter Investoren werde auch eine Reihe von Spin-offs in Europa sorgen, so der Anlagechef.

Martin Neff, Chefökonom Raiffeisen Schweiz: "Wir sehen 9200 Punkte." In Prozente ausgedrückt entspricht dies knapp 3 Prozent. Zuvor rechnet Neff aber mit einem Taucher gegen 7700 Punkte in der ersten Jahreshälfte. Danach folgt ein Rebound, und zwar deshalb, nicht weil Aktien besonders attraktiv würden, denn sie bleiben sportlich bewertet. Sondern wegen ihrer Alternativlosigkeit, so der Chefökonom.

Urs Eilinger, Anlagechef WMParnters: "Ich sehe den SMI bei 10‘300 Punkten." Das wäre ein Zugewinn von satten 15 Prozent. Im letzten Jahr haussierte die Schweizer Börse rund 10 Prozent. Zusätzlich zu den Gründen von Della Casa führt Eilinger die Dividendenrenditen ins Feld, die weit über den zehnjährigen Bondrenditen notieren. Weiter sei der Schweizer Markt Hauptprofiteur vom stärkeren US-Dollar. Der Greenback erreichte kürzlich die Parität zum Franken und gewinnt weiter an Terrain.

Daniel Egger, Anlagechef Maerki-Baumann: "Wir erwarten 9‘600 als Kursziel für 2015." Dies ergibt eine Rendite von rund 7 Prozent (ohne Dividende). Als Haupttreiber für die Unternehmensgewinne und somit für die Aktienkurse sieht Egger die anziehende Weltkonjunktur. Weiter seien die Bewertungen zwar nicht günstig, aber auch nicht auf Blasenniveau. Dennoch erwartet der Anlagechef eine holprige Reise. Insofern rät er Anlegern, Kursgewinne von 10 bis 15 Prozent auch mal einzustreichen.

Caroline Hilb, Anlagestrategien St.Galler Kantonalbank: "Wir erachten 9500 Punkte für möglich." Macht ein Jahresplus von 6 Prozent. Die US-Konjunktur sei Balsam für die Entwicklung an den globalen Aktienmärkten und von einer positiven Grundstimmung der Anleger aus den USA profitiere auch der Schweizer Aktienmarkt, so Hilb. Gleichzeitig bleibe die geldpolitische Ausrichtung in den USA trotz Leitzinserhöhung expansiv. Auch das ist laut Hilb positiv für den Schweizer Aktienmarkt, vor allem weil die Schweizerische Nationalbank einen massiv expansiveren Kurs fährt als die Fed. Wegen politischen Unsicherheiten in Russland und Griechenland bleibe das 2015 aber eine volatile Angelegenheit.

Thomas Steinemann, Bellerive-Anlagechef: "9400 Punkte sollten drin liegen." Somit würde die Rendite für das Börsenjahr 2015 rund 5 Prozent betragen. Nach sechs Jahren steigender Börsen werden die Renditen nach Steinemann tiefer ausfallen, trotz anhaltender expansiver Geldpolitik. Der SMI-Zählerstand hat sich seit März 2009 fast verdoppelt und die amerikanische Börse S&P 500 notiert aktuell knapp drei Mal so hoch.

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Arbeitslosenquote im Dezember leicht angestiegen auf 3,4%

09.01.2015 08:15
 

Bern (awp) - Die Zahl der Arbeitslosen in der Schweiz hat sich im Dezember 2014 gegenüber dem Vormonat leicht vergrössert. Ende des Berichtsmonats waren laut Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) vom Freitag 147'369 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, das waren 10'817 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit auf 3,4% von 3,2%, der saisonbereinigte Wert blieb unverändert bei 3,2%. Gegenüber dem Vorjahresmonat sank die Zahl der Arbeitslosen um 2'068 Personen bzw. um 1,4%.

Die Zahlen liegen damit im Rahmen der Erwartungen. Von AWP befragte Ökonomen hatten für den Berichtsmonat Werte zwischen 3,2% und 3,5% geschätzt. Für die saisonbereinigte Ziffer lag die Spanne zwischen 3,1% und 3,2%.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) stieg im Berichtsmonat um 559 Personen (+3,0%) auf 19'161. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 820 Personen (-4,1%).

Insgesamt wurden 203'926 Stellensuchende registriert, 10'034 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode sank diese Zahl damit um 1'876 Personen (-0,9%). Demgegenüber verringerte sich die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen um 1'754 auf 8'791 Stellen.

Im Oktober 2014 waren 1'915 Personen von Kurzarbeit betroffen, 679 Personen mehr (+54,9%) als im Vormonat. Die Anzahl der betroffenen Betriebe erhöhte sich um 34 Einheiten (+26,0%) auf 165. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 39'866 (+45,3%) auf 127'781 Stunden zu. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Oktober 2013) waren 212'449 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 3'928 Personen in 375 Betrieben verteilt hatten.

Gemäss vorläufigen Angaben der Arbeitslosenversicherungskassen belief sich die Zahl der Personen, welche ihr Recht auf Arbeitslosenentschädigung im Verlauf des Monats Oktober 2014 ausgeschöpft hatten, auf 3'039 Personen.

Wie das Seco weiter mitteilt, wird der Ausgleichsfonds der Arbeitslosenversicherung das Rechnungsjahr gemäss aktuellen Schätzungen bei Prämieneinnahmen von 6,66 Mrd CHF (VJ 6,46 Mrd) und einem Gesamtertrag von 7,27 Mrd (7,06 Mrd) sowie einem Gesamtaufwand von 6,48 Mrd (6,47 Mrd) mit einem Ertragsüberschuss von 0,79 Mrd (0,59 Mrd) abschliessen. Die kumulierten Bundestresoreriedarlehen belaufen sich auf 3,3 Mrd. Franken (4,2 Mrd), wie es weiter heisst.

rt/cp

(AWP)

 

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Dezember-Inflation bei -0,5% - Durchschnittliche Jahresteuerung 2014 bei 0,0%

09.01.2015 09:45



Neuenburg (awp) - Der Landesindex der Konsumentenpreise (CPI) ist im Dezember 2014 gegenüber dem Vormonat gesunken und zwar um 0,5% auf 98,6 Punkte (Dezember 2010 = 100). Dies ergibt eine Jahresteuerung von -0,3%, verglichen mit Jahresraten von -0,1% im November 2014 bzw. +0,1% im Dezember 2013.

Die Werte lagen damit am oberen Ende der Erwartungen: Die Schätzungen der von AWP befragten Ökonomen für den Monatswert lagen in einer Spanne von -0,2% bis -0,5% und jene für den Jahreswert zwischen 0,0% und -0,3%.

Im Jahresdurchschnitt 2014 lag die Teuerung bei 0,0%. Die Preise der Inlandgüter stiegen im Durchschnitt um 0,4%, während diejenigen der Importgüter um 1,2% zurückgingen. 2013 hatte die durchschnittliche Jahresteuerung -0,2% betragen, 2012 -0,7%, 2011 +0,2% und 2010 +0,7%.

Das rückläufige Monatsergebnis für den Dezember 2014 ist laut Mitteilung des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Freitag vorwiegend auf tiefere Preise für Erdölprodukte, Pauschalreisen, Medikamente sowie Bekleidung und Schuhe zurückzuführen. Teurer sei hingegen der öffentliche Verkehr geworden.

Rückläufig waren im Dezember die Indizes der Hauptgruppen Bekleidung und Schuhe (-1,8%), Freizeit und Kultur (-1,0%), Alkoholische Getränke und Tabak (-0,8%), Verkehr (-0,6%), Wohnen und Energie (-0,6%), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (-0,5%), Hausrat und laufende Haushaltsführung (-0,3%), Gesundheitspflege (-0,3%) sowie Nachrichtenübermittlung (-0,1%). Gestiegen seien hingegen die Indizes der Hauptgruppen Erziehung und Unterricht (+0,5%), Sonstige Waren und Dienstleistungen (+0,2%) sowie Restaurants und Hotels (+0,1%).

Die Preise der Inlandgüter blieben im Vergleich zum Vormonat unverändert und jene der Importgüter sanken um 1,9%. Innert Jahresfrist legten erstere um 0,5% zu, während letztere einen Rückgang um 2,6% verzeichneten.

Der harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI), anhand dessen die hiesige Teuerung mit jener in den europäischen Ländern verglichen werden kann, erreichte im Berichtsmonat einen Wert von 103,5 Punkten. Dies entspricht einer Veränderungsrate von 0,0% gegenüber dem Vormonat und von -0,1% zum Vorjahressstand. Die mittlere Jahresteuerung beläuft sich hier ebenfalls auf 0,0%.

ra/cp

(AWP)

 

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Das D-Wort macht den Unterschied

Analyse

Der Ölpreiszerfall dividiert Europas und Amerikas Notenbank auseinander.

Um über 50 Prozent ist der Ölpreis seit Mitte 2014 eingebrochen. Dies zwingt nicht zuletzt die Notenbanken, ihre Politik zu überdenken. Was dabei ins Auge springt: Das amerikanische Federal Reserve (Fed) und die Europäische Zentralbank (EZB), die beiden wichtigsten Noteninstitute, beurteilen die Folgewirkungen des Ölpreiskollapses höchst unterschiedlich. Das erstaunt umso mehr, als beide Währungsräume von billigeren Energieimporten profitieren (obgleich die USA etwas weniger als Europa, weil das Land über eine eigene starke Ölindustrie verfügt und daher weniger von ausländischen Lieferungen abhängig ist).

Die sinkenden Preise für Benzin und Heizöl geben Konsumenten und Unternehmen dies- und jenseits des Atlantiks Anreize, mit dem «Gesparten» anderweitige Käufe zu tätigen, die primär der heimischen Wirtschaft zu einem Nachfrageimpuls verhelfen können. Ausserdem verringert sich beidenorts die importierte Inflation, mit entsprechenden Ausstrahlungen auf die allgemeinen Preissteigerungsraten. Wenn vor diesem gemeinsamen Hintergrund das Fed und die EZB unterschiedliche Konsequenzen ziehen, ist es da nicht naheliegend, anzunehmen, dass eine der beiden Notenbanken falsch liegt?

Verschiedene Blickwinkel

Wie so oft und besonders in der Geldpolitik gibt es keine klaren, einfachen Antworten. Dass amerikanische und europäische Währungshüter getrennt marschieren, hat vorab zwei Ursachen: Zum einen sind die USA im Konjunkturzyklus deutlich vorteilhafter positioniert, als es Europa ist. Zum andern – und wohl wichtiger noch – bestehen unterschiedliche Wahrnehmungen, was die Glaubwürdigkeit der Inflationsziele der zwei Notenbanken anbelangt.

Das Fed ist fest davon überzeugt, dass der vom Öl ausgehende Preisdruck nur temporärer Natur ist und sich die US-Inflationsrate in absehbarer Zeit wieder ihrem 2-Prozent-Ziel annähern wird (auch wenn sie bis Ende 2015 eine Teuerung von lediglich 1,3 Prozent vorhersagt). Die US-Notenbank erachtet dies aber nicht als Grund, die für Mitte 2015 erwartete erste Leitzinserhöhung aufzuschieben, wie das am Mittwoch veröffentlichte jüngste Sitzungsprotokoll sowie Interview-Aussagen von Fed-Vertretern erkennen lassen. Offenkundig wollen die Währungshüter am Kurs einer vorsichtigen Rückkehr zur monetären Normalität festhalten, solange Amerikas Wirtschaft ihren Schwung beibehält.

Akute Deflationsgefahr

Bei EZB-Präsident Mario Draghi hört sich das ganz anders an. Für ihn und eine Mehrheit im geldpolitischen Rat ist der Ölpreisschock Anlass genug, die Geldpolitik noch weiter auszureizen und dabei zum letzten Mittel, dem Aufkauf von Staatsanleihen, zu greifen. Die wachstumsfördernde Wirkung sinkender Energiekosten thematisiert Draghi hingegen kaum. Umso mehr fürchtet er, dass die Wirtschaftsakteure in Europa die Inflationserwartungen nach unten anpassen und sich auf ein deflationäres Umfeld einzurichten beginnen, weil sie der EZB nicht mehr zutrauen, ihr Teuerungsziel von knapp unter 2 Prozent zu erreichen.

Was Wunder: Seit August 2012 befindet sich die Inflation in Euroland auf dem Rückzug – im Oktober 2013 durchbrach sie die Marke von 1 Prozent, im Juli 2014 jene von 0,5 Prozent, und für den Dezember hat nun eine Negativteuerung von 0,2 Prozent resultiert. Die Talfahrt des Ölpreises, deren Ende nicht absehbar ist, könnte das Preisgefüge noch stärker ins Rutschen bringen. Ein solches Umfeld – das dazu noch von Über­kapazitäten in der Produktion, hoher Arbeitslosigkeit und gewaltigen Schuldenbergen geprägt ist – bietet den Nährboden für das D-Wort.

Noch befindet sich die Eurozone nicht in einer Deflation, in der Erwartungen auf zukünftig billigere Güter und Dienste einen Prozess umfassender Preissenkungen in Gang setzen. :ok:  Ein unerwartetes Ereignis – etwa eine kriegerische Eskalation in der Ukraine – könnte aber bereits für den letzten Tropfen sorgen. In dieser misslichen Lage den Ölpreiszerfall als vorüberziehendes Gewitter einzustufen, wie vom Fed praktiziert, kann die EZB schlicht nicht mehr riskieren.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Das-DWort-macht-den-Un...

 

Diese unerwarteten Ereignisse häufen sich in den letzten 15 Jahren.

 

Japan hat die Nullzinsen auch schon 20 Jahre.

 

 

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Elias hat am 09.01.2015 - 10:55 folgendes geschrieben:

... in der Erwartungen auf zukünftig billigere Güter und Dienste einen Prozess umfassender Preissenkungen in Gang setzen. 

 

 

Hat was ..

 

//Ironie On

Seit Dezember erwarte ich weiter sinkende Preise für Benzin und Lebensmittel und habe deshalb seither weder getankt noch gegessen.

Ist nur doof, dass die Bullen immer blöd tun, wenn man die A1 entlang von Bern nach Zürich läuft Blum 3

 

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Exportorientierte Schweizer Industriebranchen mit Wachstum erwartet

12.01.2015 10:24



Zürich (awp) - Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft ist nicht breit abgestützt. Zu diesem Ergebnis kommen die Ökonomen der Credit Suisse in ihrem jüngsten Branchenmonitor. Während sich das Wachstum des Bruttoinlandprodukts im laufenden Jahr insgesamt verlangsamen dürfte, wird bei den exportorientierten Industriebranchen ein stärkeres Wachstum erwartet.

Die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie (MEM-Industrie) habe ein enttäuschendes Jahr hinter sich gebracht, schreiben die CS-Ökonomen in ihrem Branchenmonitor zum vierten Quartal 2014, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Für das laufende Jahr erwarten die Ökonomen dank der etwas stärkeren globalen Konjunkturdynamik ein leicht höheres Branchenwachstum. Insbesondere der US-Absatzmarkt dürfte positiv zu dieser Entwicklung beitragen.

Auch für die Pharma-, Lebensmittel- und die Uhrenindustrie erwartet die CS keine grundsätzlichen Veränderungen. Branchenspezifische Trends würden die allgemeine konjunkturelle Entwicklung überlagern und die Branchen befinden sich an ganz unterschiedlichen Stellen innerhalb ihres eigenen Zyklus.

Die Umsatzentwicklung der Pharmaindustrie dürfte dank neuer absatzstarker Medikamente nach einem unterdurchschnittlichen Jahr 2014 wieder an Fahrt gewinnen, so die Erwartung. Bei den Lebensmittelproduzenten wird im gesättigten Binnenmarkt ein leichtes Wachstum in Rahmen des Vorjahres erwartet. Das Umsatzwachstum der Uhrenindustrie hänge massgeblich von der durch Unsicherheiten geprägten Entwicklung im Hauptexportmarkt China/Hongkong ab, so der Bericht weiter. Die CS rechnet insgesamt mit weiterhin moderat wachsenden Exporten.

DETAILHANDEL WENIG DYNAMISCH

Im Bau sei die Projektpipeline nach wie vor gut gefüllt und die Zinsen werden auch 2015 tief bleiben, so die Einschätzung. Die Bautätigkeit dürfte daher dieses Jahr noch einmal zulegen. Gleichzeitig dürfte das Wachstum aber aufgrund regulatorischer Massnahmen und einer leicht schwächeren Zuwanderung tiefer ausfallen als im vergangenen Jahr.

Der Detailhandel blieb auch gegen Ende 2014 wenig dynamisch, was unter anderem der deutlich schlechteren Konsumentenstimmung zuzuschreiben war. Zwar dürfte sich diese vom Dämpfer des 4. Quartals erholen, sich 2015 jedoch insgesamt nicht stark verbessern, schätzen die CS-Ökonomen.

Insgesamt erwarten die Credit Suisse-Auguren ein Wachstum der Schweizer Wirtschaft 2015 von 1,6% nach 1,8% für 2014.

yr/cf

(AWP)

 

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Weltbank kappt Wachstumsprognose
 

Wegen der schleppenden wirtschaftlichen Entwicklung in der Euro-Zone und in Japan hat die Weltbank ihre Wachstumsprognose für die kommenden beiden Jahre gekappt.

Auch die niedrigeren Ölpreise könnten die Schwäche auf diesen Märkten sowie in mehreren Schwellenländern nicht ausgleichen, erklärte die Weltbank am Dienstag. "Die Weltwirtschaft fährt mit einem Motor, ... dem amerikanischen", sagte Chefvolkswirt Kaushik Basu. Deswegen gebe es keine rosigen Aussichten.

Die Experten gehen für 2015 nur noch von einem Zuwachs um drei Prozent aus. Vor einem halben Jahr lag die Prognose noch bei 3,4 Prozent. Für 2016 erwarten sie nun 3,3 statt 3,5 Prozent. Bei den Schwellenländern trugen Russland und Brasilien zu der pessimistischeren Einschätzung bei.

Aber auch das langsamere Wachstum in China wirkt sich auf die Weltwirtschaft aus. Ein Lichtblick ist für die Weltbank neben den USA auch Großbritannien.

(Reuters)

 

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Soll die SNB die Untergrenze bald aufheben?

Im schlimmsten Fall könnte nun folgendes Szenario wahr werden: Die Schweiz rutscht in eine Rezession, möglicherweise in Verbindung mit einer Immobilienkrise, und die Preise beginnen stark zu sinken, doch die SNB hat überhaupt keine Möglichkeit mehr, mit Zinssenkungen zu reagieren. Was dann?

Wer also jetzt schon für eine Aufhebung der Untergrenze plädiert, geht hohe Risiken ein, was die Preisstabilität und die künftige Geldpolitik anbelangt. Vielleicht kommt man zum Schluss, dass diese Risiken kleiner sind als die Verlustrisiken, die durch die aufgeblähte SNB-Bilanz entstanden sind. Aber diese Diskussion müsste zuerst geführt werden, bevor die Aufhebung der Untergrenze empfohlen wird. Soweit sind wir noch nicht.

http://blog.bernerzeitung.ch/nevermindthemarkets/index.php/36332/warum-s...

 

Die Untergrenze wird irgendwann fallen. Und wie immer gibt es dann Gewinner- und Verlierer-Aktien

 

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Steigen die Aktienkurse noch bis 2017?

Dem Höhenflug des Schweizer Aktienmarktes ist auch im neuen Jahr nicht beizukommen. Schon seit Tagen hangelt sich unser Swiss Performance Index (SPI) wieder von einem Rekord zum nächsten, was die Baissiers immer mehr an den Rand der Verzweiflung bringt.

Statistiken belegen, dass diese gerade bei den Aktien grosskapitalisierter Unternehmen reihenweise das Handtuch werfen und ihre Wetten auf rückläufige Kurse panikartig schliessen. Insbesondere bei erklärten Börsenlieblingen wie Geberit, Givaudan oder Novartis ist der Leidensdruck mittlerweile gross. Doch selbst bei Unternehmen wie Roche wagen sich die Baissiers nicht so recht hinter dem Ofen hervor, obschon die produktseitigen Rückschläge der vergangenen zwei Wochen die Valoren des Basler Traditionsunternehmens durchaus verletzbar machen.

Nun beginnen auch noch die letzten pessimistischen Aktienstrategen zu kapitulieren. Jüngstes Beispiel ist der für das Cross Asset Research von Kepler Cheuvreux tätige Experte. Über die letzten Monate warnte er immer wieder eindringlich vor Rückschlägen an der amerikanischen Leitbörse sowie vor möglichen Folgen für die hiesigen Aktien.

In einer Spezialausgabe relativiert der Aktienstratege seine pessimistische Haltung. Noch schwenkt er zwar nicht völlig auf die Linie seiner zuversichtlichen Berufskollegen ein, warnt der Experte doch vor einem schwierigen ersten Quartal. Sei dieses erst einmal ausgestanden, stehe einer Fortsetzung der Aktienhausse bis ins Jahr 2017 nichts mehr im Wege.

Überraschenderweise sind die Argumente für diese geradezu euphorische Prognose dieselben wie jene für die bisweilen pessimistische Haltung bei Kepler Cheuvreux: Der Druck auf die Preisentwicklung und die in diesem Zusammenhang zu erwartenden zins- und geldpolitischen Massnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB).

Anders als in den letzten Monaten hebt der für das Cross Asset Research tätige Aktienstratege in diesem Zusammenhang neu die auf Jahre hinaus tiefen Kapitalkosten sowie die fehlenden Alternativen zu Aktien hervor.

Für die Aktionäre europäischer Firmen hat er zwei weitere gute Nachrichten auf Lager. Der Experte rechnet mit einer Normalisierung bei den Unternehmensgewinnen sowie mit einer Aufholjagd auf die amerikanische Leitbörse.

Die Kombination aus ultralockerer Geldpolitik durch die EZB, schwächerem Euro und tieferen Energiekosten werde nicht nur die Wirtschaft sondern auch die Gewinnentwicklung europäischer Unternehmen beflügeln.

In einem Punkt sind die Argumente des Aktienstrategen jedoch inkonsequent: Er hält eine Ausdehnung des Rückkaufprogramms der EZB für Schuldtitel auf Staatsanleihen für weitestgehend eingepreist und stellt auch gleich noch die Wirksamkeit einer solchen Intervention in Frage.

Mir ist bewusst, dass die ultralockere Zins- und Geldpolitik führender Wirtschaftsnationen gewisse Marktmechanismen ausser Kraft setzt. Nur so ist erklärbar, weshalb sich in den letzten Jahren nicht nur mit Aktien sondern parallel dazu auch mit Anleihen sehr viel Geld verdienen liess. Auch der gleichzeitige Rückschlag an den Rohstoffmärkten will so gar nicht ins Bild passen. Dennoch werden die Marktmechanismen irgendwann wieder zu greifen beginnen.

Für mich gibt es eine einfache Erklärung für die jüngste Rekordjagd an den Aktienmärkten: Im Oktober kündigte die grösste staatliche Pensionskasse in Japan eine Verdoppelung des Anteils in- und ausländischer Aktien auf 50 Prozent an. Alleine schon das Anlagevermögen von umgerechnet 1100 Milliarden Franken macht deutlich, von welcher Tragweite dieser Entscheid für die Aktienmärkte sein dürfte.

Wer die japanische Mentalität kennt, weiss, dass auf diese Worte längst Taten gefolgt sein müssen. Diese Neuausrichtung der Vermögenswerte würde übrigens auch erklären, weshalb die Aktien vieler grosskapitalisierter Unternehmen in den letzten Wochen deutlich besser abgeschnitten haben als jene kleinerer und mittelgrosser Firmen.

Schon im Oktober berichtete ich von grossen ausserbörslichen Blocktransaktionen in defensiven Standardwerten wie Nestlé, Roche und Novartis. Dasselbe Phänomen war auch in den Rückschlag von Anfang Dezember hinein zu beobachten.

Damals vermutete ich die Käufer dieser gewaltigen Aktienpakete im angelsächsischen Raum. Mittlerweile habe ich allerdings eine neue Theorie: Die Japaner stecken dahinter.

Doch was, wenn diese Aktienkäufe schon bald einmal abgeschlossen sind? Wird die Hausse an den Märkten dann zum Selbstläufer – oder droht nicht doch ein substanzieller Rückschlag? Ich bleibe jedenfalls bei meiner Meinung, dass für Aktienanleger über die kommenden 12 Monate ganz klar der Kapitalerhalt im Vordergrund steht.

CASH INSIDER

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Elias
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Anleger hoffen auf die EZB

Der Schweizer Aktienmarkt hat die anfänglichen Verluste bis zum Mittag etwas eingedämmt. Dazu trugen die verbesserten Aussichten auf baldige Anleihekäufe durch die Europäische Zentralbank (EZB) bei.

http://www.cash.ch/news/top_news/anleger_hoffen_auf_die_ezb-3282812-771

 

 

Es gibt ja auch noch diejenigen, die sich die Aufhebung der Untergrenze herbeisehnen. Das hätte Auswirkungen auf die CH-Performance.

 

 

 

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Die US-Konsumenten geben weniger aus

Rückschlag: Der amerikanische Einzelhandel ist im Dezember nicht gut gelaufen. Wie das US-Handelsministerium am Mittwoch mitteilte, fielen die Umsätze zum Vormonat um 0,9 Prozent zurück.

http://www.cash.ch/news/top_news/die_uskonsumenten_geben_weniger_aus-328...

 

Es sind alles komplexe Systeme, egal worum es geht. Natur, Wirtschaft, Börse, Soziologie, unser eigener Körper. Und diese komplexen Systeme haben untereinander Wechselwirkungen. So tappen wir alle im Dunkeln, wohl wissend, dass da glitschige Bananenschalen herum liegen und schwarze Schwäne herumgeistern. Die im Dunkeln sieht man nicht.

 

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flash

Euro-Frankenkurs sinkt auf 1.10

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Morgen ist Eurex-Verfall

<stöhn> "gutes" Timing der SNB

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Da könnte man ja fast CHF in Euros umtauschen....aber wer weiss, wie tief der Kurs noch sinkt.

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