CH-relevante Börsenthemen Jahr 2016

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07.12.2015 08:09
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CH-relevante Börsenthemen Jahr 2016

Die wichtigsten Stimmen zum Börsenjahr 2016

Wie soll man sich für das kommende Anlagejahr positionieren? Gibt es Alternativen zu Aktien? cash hat dazu die wichtigsten Schweizer Expertenmeinungen zusammengetragen.

http://classic.cash.ch/news/front/die_wichtigsten_stimmen_zum_boersenjah...

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30.12.2016 08:17
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Die 14 teuersten Firmen kommen aus USA

Apple bleibt das wertvollste Unternehmen der Welt. Der iPhone-Hersteller ist zum Jahresende an der Börse 625 Milliarden Dollar wert.

Das geht aus einer Erhebung der Unternehmensberatung EY (Ernst & Young) vom Donnerstag hervor. Das ist und 19 Prozent mehr als Ende Juni.

Die Top 100 weltweit werden von den USA dominiert: Dort sitzen die 14 wertvollsten Unternehmen der Welt. Erst auf Platz 15 rangiert mit dem Ölkonzern Royal Dutch Shell (226 Milliarden Dollar) ein europäischer Konzern.

59 der 100 teuersten Firmen der Welt kommen aus den USA, nur 23 aus Europa. Für EY-Deutschland-Chef Hubert Barth ist das ein Alarmzeichen: "In Europa spielen vor allem etablierte Auto-, Pharma- und Rohstoffkonzerne eine grosse Rolle. Junge Unternehmen, die es hinsichtlich Umsatz und Marktkapitalisierung mit etablierten Grosskonzernen aufnehmen können, sucht man in Europa weitgehend vergeblich." Mit der Google-Holding Alphabet (552 Milliarden Dollar) und Microsoft (492 Milliarden) folgen zwei dieser Unternehmen auf den Plätzen zwei und drei im Ranking, auch Amazon und Facebook rangieren in den Top 10. "Wir sollten aufpassen, dass die europäische Wirtschaft von der digitalen Revolution nicht auf dem falschen Fuss erwischt wird."

Den grössten Sprung nach oben machte seit der Jahresmitte die Finanzbranche, die 20 (Ende Juni: 15) der schwersten 100 Firmen stellt. Darunter sind acht amerikanische und sechs chinesische, aus Europa kommen zwei (HSBC und BNP Paribas ).

Weit vor dem wertvollsten deutschen Unternehmen rangieren drei aus der Schweiz - allerdings nicht aus dem Finanzsektor: Der Nahrungsmittelriese Nestle belegt mit 214 Milliarden Dollar Platz 21, gefolgt von den Pharmakonzernen Roche (194 Milliarden, Platz 28) und Novartis (171 Milliarden, Platz 35). Unter den Top 300 finden sich weitere sieben Schweizer Firmen.

(Reuters)

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28.12.2016 08:35
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UBS-Konsumindikator steigt im November leicht auf 1,43 Punkte
28.12.2016 08:27

Zürich (awp) - Der UBS-Konsumindikator ist im November 2016 leicht gestiegen und zwar um 0,04 auf 1,43 Indexpunkte. Der Vormonatswert wurde dabei auf 1,39 von zunächst publizierten 1,49 Stellen nach unten revidiert. Der Anstieg im Berichtsmonat sei auf einen erneut starken Inlandtourismus zurückzuführen sowie auf eine positive Entwicklung im Automobilmarkt, teilt die Grossbank am Mittwoch mit.

Gemäss dem letzten verfügbaren Wert sorgten die inländischen Gäste im Oktober mit einer Zunahme der Hotellogiernächte um 4,9% im Vorjahresvergleich für einen erfreulichen Abschluss der Sommersaison. Neben dem Inlandtourismus blühte zuletzt auch der Schweizer Automarkt auf. Die Zunahme der Neuimmatrikulationen um 0,4% gegenüber dem bereits starken Vorjahresmonat habe den Autohändlern einen goldenen November beschert, so die UBS.

VERHALTENER AUSLBICK AUF 2017

Der aktuelle Wert liege im langfristigen Schnitt, was auf ein solides Wachstum in den kommenden Monaten hindeute. Über das gesamte kommende Jahre dürfte der private Konsum jedoch weniger stark wachsen.

Mit Blick auf den Arbeitsmarkt heisst es, dass die Beschäftigung im dritten Quartal zwar nicht rückläufig gewesen sei und sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt 2017 deshalb etwas entspannen sollte. Es sei jedoch zu erwarten, dass die bremsenden Effekte überwiegen.

Die Auswirkungen des Ölpreiszerfalls zu Beginn des Jahres 2016 dürften 2017 ebenso wegfallen wie die Nachwehen des Wechselkursschocks des vorherigen Jahres, womit die Teuerung erstmals seit 2011 wieder positiv ausfallen sollte. Die damit verbundenen Kaufkrafteinbussen sowie die strukturellen Herausforderungen des Detailhandels dürften einer dynamischen Entwicklung des privaten Konsums im nächsten Jahr im Weg stehen.

Aktuelle und frühere Werte, revidiert (Tabelle):
2016 (revidiert)

November: 1,43
Oktober: 1,39
September: 1,32
August: 1,21
Juli: 1,21
Juni: 1,24
Mai: 1,15
April: 1,00
März: 0,76
Februar: 0,77
Januar: 0,84

2015
Dezember: 1,06
November: 1,05
Oktober: 0,92
September: 0,76
August: 0,91
Juli: 1,09
Juni: 1,31
Mai: 1,37
April: 1,39
März: 1,41
Februar: 1,45
Januar: 1,45

2014
Dezember: 1,45
November: 1,48
Oktober: 1,43
September: 1,42
August: 1,31
Juli: 1,20
Juni: 0,94
Mai: 1,07
April: 1,27
März: 1,48
Februar: 1,44
Januar: 1,43

cf/ys

(AWP)

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28.12.2016 08:12
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Mit den Hunden den Aktienindex schlagen

Mithilfe der besten Dividendentitel im Depot den Gesamtmarkt schlagen: Mit dieser simplen Börsenstrategie sind Anleger in der Vergangenheit oft gut gefahren. Wie die Strategie anhand des Swiss Leader Index funktioniert.

Von Pascal Züger

"Die Dividende ist der neue Zins", hiess es in letzter Zeit häufig. Der Hintergrund: Anleger können kaum mehr auf Zinserträge zählen, sei es auf dem Sparkonto oder bei Obligationen. Die Zeiten, wo Schweizer Sparkonten und zehnjährige Staatsanleihen jährlich noch über fünf Prozent Ertrag abwarfen, liegen beinahe 25 Jahre zurück. Regelmässige Einnahmen gibts heute eigentlich nur noch dank Aktien mit hohen Dividendenausschüttungen - auch wenn durch Kursschwankungen das Risiko weitaus höher ist als bei Obligationen oder Bankkonti.

Da erstaunt es nicht, dass eine inzwischen leicht angestaubte Anlagestrategie aus den Neunzigerjahren wieder an Beliebtheit gewinnt: Das "Dogs of the Dow"-Konzept. Bekannt wurde der durch seine Einfachheit bestechende Ansatz im Jahr 1991 durch das Buch "Beating the Dow" von Michael O’Higgins.

Und so funktionierts: Jeweils zum Jahresbeginn werden aus dem 30-Titel umfassenden amerikanischen Dow-Jones-Index die zehn Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen gekauft. Sie werden mindestens 12 Monate im Depot gehalten. Im Jahr darauf werden erneut die zehn attraktivsten Dividendentitel ausgewählt. Je nachdem müssen dann einige Titel ausgetauscht werden - oder nicht.

Strategie funktioniert häufig - aber nicht immer

Der etwas herabwertende Begriff "Dog", also Hund, rührt daher, dass eine schlechte Kursperformance die Dividendenrendite erhöht. Börsenverlierer bestechen durch eine attraktive Dividende. Da diese Titel nun unterbewertet sind, setzt im Idealfall im Laufe des Jahres eine Gegenbewegung in Form steigender Kurse ein.

Als Ziel der Strategie soll der dahinterliegende Index, in diesem Fall der Dow Jones, geschlagen werden. Das gelang in der Vergangenheit erstaunlich häufig: O’Higgings selber bewies, dass dies von 1973 bis 1999 tatsächlich der Fall war. Doch während der Technologieblase um die Jahrhundertwende blieben die Dogs deutlich hinter dem Gesamtmarkt zurück. In der später folgenden Finanzkrise hatten sie jedoch wieder die Nase vorn. Auch in den letzten fünf Jahren funktionierte das Konzept: Die Dogs legten seit 2011 14,9 Prozent zu, der Dow Jones selber nur 11,7 Prozent, wie eine Auswertung auf dogsofthedow.com zeigt.

Das Konzept kann auch auf andere Börsenindizes übertragen werden: Wie diverse Studien belegen, haben die Dogs in verschiedenen Ländern langfristig besser abgeschnitten als der Vergleichsindex. Diese Strategie bietet sich speziell auch für den Schweizer Aktienmarkt an, zumal die hiesigen Firmen zu den grosszügigsten Dividendenzahlern überhaupt gehören.

Dividendenkönige aus der Schweiz

Zu diesem Zweck hat cash aus dem Swiss Leader Index (SLI) - der Index enthält die 30 liquidesten und grössten Aktien des Schweizer Aktienmarktes - die Titel mit den aktuell zehn besten Dividendenrenditen herausgepickt (siehe Tabelle unten).

Einige dieser Titel haben den Titel "Dog" wahrlich verdient, zumal sie performancemässig tatsächlich ein mieses Jahr hinter sich haben: Allen voran ist hier die Credit Suisse zu nennen - mit minus 24 Prozent die schlechteste SMI-Aktie. CEO Tidjane Thiam versucht seit Amtsantritt im Juli 2015 das Steuer rumzureissen. Richtig gelungen ist ihm dies bisher aber noch nicht. Auch die UBS leidet unter dem schwierigen Banken-Umfeld, verliert 2016 18 Prozent. Für das Schwergewicht Novartis ist es mit minus 15 Prozent ebenfalls ein Jahr zum Vergessen. Und der stabile Dividendenzahler Swisscom enttäuscht mit minus 9 Prozent ebenfalls.

Andere Titel wiederum finden den Weg in die Zehner-Liste, ohne grosse Kursabschläge erlitten zu haben: Zurich etwa, welche in diesem Jahr mit dem neuen CEO Mario Greco zur Kurserholung ansetzte und mit 6,1 Prozent gleichzeitig auch noch die lukrative Dividendenrendite der Schweiz ausweist. Auch das seit Juli 2015 durch einen Zusammenschluss entstandene Mega-Zementunternehmen LafargeHolcim legt 2016 zu und beglückt gleichzeitig die Aktionäre mit 3,8 Prozent Dividendenrendite.

Wer sich für "Dogs of the SLI" Strategie entscheidet, sollte sich aber auch den Risiken bewusst sein: Mit nur zehn Aktien im Depot entsteht häufig eine hohe Branchenabhängigkeit mit ungenügender Diversifizierung. Ausserdem kann eine hohe Dividendenrendite aufgrund eines tiefen Aktienkurses auf ernsthafte Probleme der Firma hindeuten. Und schliesslich erfordert die Strategie auch einiges an Durchhaltewille und Disziplin des Anlegers.

CASH

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27.12.2016 08:11
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2016: Das Börsenjahr der grossen und kleinen Überraschungen

Trotz magerer Gesamtperformance gab es im vergangenen Jahr etliche Schweizer Aktien mit stolzen Kursgewinnen. Ein Rückblick auf das vergangene und Ausblick auf das kommende Börsenjahr.

http://classic.cash.ch/news/top_news/2016_das_boersenjahr_der_grossen_un...

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22.12.2016 08:24
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So viel geben Schweizerinnen und Schweizer für Geschenke aus

Für die diesjährige Weihnachtsbescherung wollen Schweizer im Schnitt 270 Franken für Spielwaren springen lassen. Dabei kaufen sie die Ware vorzugsweise im Laden und nicht online.

Grund dafür ist nicht zuletzt der Trend hin zu immer kurzfristigeren Einkäufen. Laut einer Umfrage des Marktforschungsinstituts GfK kaufte mehr als die Hälfte der Haushalte die Spielwaren weiterhin im Laden und nicht im Online-Handel, wie es in einer Mitteilung vom Mittwoch heisst. Der Anteil von Online am Jahresumsatz beträgt noch immer weniger als 10 Prozent.

Die Einkäufe werden zudem immer kurzfristiger getätigt. Rund zwei Drittel der Befragten hat die Waren zwei Wochen vor Weihnachten noch nicht gekauft. Dieser Trend begünstigt die stationären Läden gegenüber dem Online-Handel. Konsumenten wollen nicht riskieren, dass Geschenke zu spät eintreffen. Allerdings informieren sie sich zunehmend online bevor sie in den Laden gehen.

Männer zeigten sich in der Umfrage besonders spendierfreudig. Unter den 30 Prozent der Befragten, welche mehr als 300 Franken ausgeben wollen, waren sie am stärksten vertreten.

Die aus Amerika importierte Verkaufsidee "Black Friday" hat auch im Spielwaren-Geschäft durchgeschlagen - besonders in der Westschweiz. 10 Prozent der Befragten gaben an, dieses Jahr am Black Friday Spielwaren eingekauft zu haben.

Der Black Friday findet am vierten Donnerstag im November statt. Mit Rabatten und Sonderangeboten feiern Detailhändler den Auftakt des Weihnachtsgeschäfts.

(SDA)

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20.12.2016 08:34
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Eingetrübter Schweizer Aussenhandel

Die Schweizer Firmen haben im November Waren im Wert von 18,8 Milliarden exportiert. Das ist zwar leicht mehr als im Vorjahresmonat. Doch hatte der November auch einen Arbeitstag mehr.

Bereinigt um diesen Tag haben die Unternehmen aber weniger exportiert. Der Rückgang beträgt 2,1 Prozent, wie die Eidg. Zollverwaltung am Dienstag mitteilte.

Die beiden grössten Exportsparten, die chemisch-pharmazeutischen Produkte sowie die Maschinen und Elektronik, stagnierten. Bei den Uhren beträgt der Rückgang etwa ein Zehntel.

Die Importe nahmen arbeitstagbereinigt innert Jahresfrist um 4,9 Prozent ab. Auffällig ist das Plus bei den Autos. Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 3,6 Milliarden Franken.

(SDA)

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20.12.2016 08:32
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Einkaufstourismus nach Deutschland laut Experte rückläufig

Nach einem fast historischen Hoch im vergangenen Jahr ist der Einkaufstourismus von Schweizern nach Deutschland 2016 rückläufig.

Dies erklärte Bertram Paganini von der Industrie- und Handelskammer in Konstanz in einem Interview mit den Zeitungen "Tages-Anzeiger" und "Der Bund".

Der Schweizer Detailhandel strenge sich inzwischen sehr an, stellte der Geschäftsführer der Geschäftsstelle in Konstanz fest. Drogeriewaren seien in Deutschland zwar nach wie vor deutlich günstiger als in der Schweiz, aber bei elektronischen Geräten sei die Preisdifferenz nicht mehr gross.

"Vor allem Schweizer aus einer grösseren Entfernung kommen nicht mehr so oft über die Grenze, weil sich der Weg weniger lohnt", erklärte Paganini. Der Detailhandelsumsatz der Region belaufe sich auf 4,5 Mrd EUR. "Wir nehmen an, dass davon 1,6 Milliarden von Schweizer stammen. Das sind fast 4 von 10 Euros", so Paganini.

Der Einkaufstourismus führt zu Fehlentwicklungen. Laut Paganini gibt es schon heute Überkapazitäten, vor allem bei Möbel- und Lebensmittelgeschäften. Die Region verfüge über 1,3 Millionen Quadratmeter Verkaufsfläche. "Ohne den Einkaufstourismus wären es wohl nur 800'000 Quadratmeter", stellte er fest.

(AWP)

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15.12.2016 08:41
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Schweizer Wirtschaft weiterhin auf Erholungskurs

Mit der Schweizer Wirtschaft geht es trotz einer Beinahe-Stagnation im dritten Quartal weiterhin aufwärts. Das Staatssekretariat für Wirtschaft Seco rechnet für 2016 weiterhin mit einem BIP-Wachstum von 1,5 Prozent.

In den beiden Folgejahren soll sich das Wachstum weiter beschleunigen, wie das Seco am Donnerstag mitteilte. Die Expertengruppe des Bundes geht für 2017 von einem Wirtschaftswachstum von 1,8 Prozent aus. 2018 soll das BIP um 1,9 Prozent steigen.

Die Vorlaufindikatoren deuten auf eine Beschleunigung hin. Aus der Weltwirtschaft rechnet das Seco mit weiterhin positiven Impulsen. Das Wachstum sollte von der Inlandnachfrage ebenso getragen werden wie vom Aussenhandel. Die Aussichten bleiben damit freundlich, auch wenn der Frankenschock teilweise noch nachwirken dürfte.

Im Zuge dieser Erholung dürfte die Arbeitslosigkeit zurückgehen. Während die Quote im auslaufenden Jahr noch bei 3,3 Prozent verharrt, rechnet das Seco für 2017 mit einer Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent. 2018 sollte der Anteil der Arbeitslosen dann auf 3,1 Prozent sinken.

Bei der Teuerung dürfte sich bis 2018 die bereits einsetzende Normalisierung vollenden. 2016 rechnet der Bund noch mit einer Verbilligung von 0,4 Prozent. 2017 sollte das Leben dann gleich teuer bleiben. 2018 sollte eine moderate Teuerung von 0,2 Prozent einsetzen.

(SDA)

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15.12.2016 08:24
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Credit Suisse geht auch weiterhin von einem starken Franken aus

Die CS geht davon aus, dass die Schweizer Wirtschaft auch längerfristig mit einem starken Franken leben muss. Dieser habe nämlich strukturelle Gründe, die sich nicht so schnell ändern würden.

Die Grossbank Credit Suisse diagnostiziert der Schweiz in ihrem am Mittwoch publizierten "Monitor Schweiz" die so genannte "holländische Krankheit". Demnach ist der Franken stark, weil die Schweiz wie die Niederlanden über einige wenige sehr erfolgreiche Exportbranchen verfügt.

In der Schweiz sind das die Pharmaindustrie, die Uhrenindustrie, der Rohstoffhandel und die Finanzdienstleistungen. Sie sorgen mit ihrem Exportboom für die Frankenstärke, ohne jedoch selbst darunter allzu stark zu leiden. Die Credit Suisse folgert daraus, dass solange diese Branchen erfolgreich bleiben auch der Franken stark bleibt.

Kein Gegenmittel

Aus dieser Analyse leitet die Credit Suisse auch ab, dass die Politik kaum Mittel habe, die Frankenstärke zu verhindern. Der Schweizerischen Nationalbank (SNB) rät sie, sich lediglich auf die Bekämpfung von temporären Überbewertungen zu beschränken.

Folgerichtig geht die Grossbank denn auch davon aus, dass die SNB im kommenden Jahr einen stärkeren Franken akzeptieren wird und weniger am Devisenmarkt interveniert. Eine Erhöhung der Leitzinsen sei jedoch 2017 noch kein Thema, heisst es in der Mitteilung. Bei der Konjunkturprognose für die Schweiz nimmt die Credit Suisse keine Änderung vor. Sie geht nach wie vor von einem Wirtschaftswachstum im nächsten Jahr von 1,5 Prozent aus.

(SDA)

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15.12.2016 08:23
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Fed hebt Leitzins an - 2017 drei weitere Erhöhungen möglich

Die US-Notenbank Fed erhöht ihren Leitzins zum zweiten Mal seit der Finanzkrise. Die Leitzinsprognosen der Währungshüter legen zudem nahe, dass im kommenden Jahr drei weitere Zinsanhebungen folgen könnten.

Die Fed-Funds-Rate werde um 0,25 Prozentpunkte angehoben und liege künftig in einer Spanne zwischen 0,50 und 0,75 Prozent, teilten die Währungshüter am Mittwoch in Washington mit. Ökonomen und Finanzmärkte hatten mit dieser Entscheidung gerechnet. An den Finanzmärkten war sie bereits vollständig eingepreist. Entsprechend wenig reagierte die Wall Street.

Weiter lockere Geldpolitik

Der Beschluss sei einstimmig gefallen, heisst es in der Mitteilung zur Entscheidung. Für 2017 rechnen die Notenbanker demnach im Mittel mit drei weiteren Leitzinsanhebungen. Die Inflation habe in diesem Jahr zugelegt und dürfte auf 2 Prozent steigen. Die Lage am Arbeitsmarkt habe sich verbessert. Im Mittel rechnen die US-Notenbanker weiterhin für kommendes Jahr mit einer Inflationsrate von 1,9 Prozent.

Die letzte Anhebung um ebenfalls 0,25 Prozentpunkte erfolgte im Dezember 2015. Zuvor hatte der Zinssatz seit Ende 2008 - also kurz nachdem die weltweite Finanzkrise ihren Höhepunkt erreicht hatte - in der Spanne zwischen 0 und 0,25 Prozent gelegen. Die geldpolitische Haltung bleibe locker, heisst es in der aktuellen Mitteilung.

Wirtschaft lässt nur graduelle Zinsanhebungen zu

Zum Zeitpunkt der ersten Zinserhöhung vor einem Jahr schien es so, als würde die Fed in diesem Jahr ganze vier Mal an der Zinsschraube drehen. Doch daraus wurde nichts: Erst kamen der Fed die weltweiten Börsenturbulenzen zu Jahresbeginn in die Quere, dann folgte eine globale Wachstumsschwäche und das Brexit-Votum der Briten. Schliesslich hielt sich die Notenbank im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahl zurück. Die Wirtschaft dürfte aber auch jetzt nur Zinsanhebungen in kleinen Schritten zulassen, heisst es von der Fed.

Nach dem Wahlsieg des Republikaners Donald Trump war die an den Finanzmärkten eingepreiste Wahrscheinlichkeit einer Leitzinsanhebung im Dezember auf 100 Prozent gestiegen. Grund dafür waren erhöhte Inflationserwartungen, die vor allem auf die Erwartung einer lockeren Fiskalpolitik unter Trump zurückzuführen sind.

Der Euro fiel nach der Entscheidung auf sein Tagestief von 1,0560 Dollar. Die Anleihekurse in den USA gaben nach, während die Renditen zulegten. Die Aktienkurse reagierten leicht negativ.

(AWP)

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13.12.2016 08:13
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Arbeitsmarktbarometer: Pessimismus in vielen Regionen

Das Manpower-Arbeitsmarktbarometer zeichnet ein pessimistischeres Bild für den Schweizer Arbeitsmarkt.

Die saisonbereinigte Netto-Arbeitsmarktprognose für das erste Quartal 2017 liegt bei -2%, ein Rückgang um 3 Prozentpunkte im Quartals- und Jahresvergleich, wie der Temporärstellen-Vermittler am Dienstag mitteilt.

Die Umfrageergebnisse sind regional und branchenspezifisch sehr unterschiedlich. Zürcher Arbeitgeber sind deutlich optimistischer und prognostizieren im fünften Quartal in Folge eine positive Entwicklung. Die Region Espace Mittelland und die Zentralschweiz sehen dagegen pessimistischer in die Zukunft. Auch hinsichtlich Unternehmensgrösse zeigen sich gemäss Manpower Unterschiede. Kleinunternehmen sehen sich besonderem Druck ausgesetzt. Hingegen sehen Grossunternehmen auch weiterhin mit grösstem Optimismus nach vorne, heisst es weiter.

Gastgewerbe hofft auf Wintersaison

Bei den Branchen sind die erfreulichsten Beschäftigungsaussichten für den Jahresbeginn 2017 im Gastgewerbe zu finden. Hier rechnen 9% der Unternehmen mit einem Anstieg ihrer Personalbestände im ersten Quartal 2017. Am anderen Ende der Skala stünden neben dem Bergbau- und Rohstoffgewinnungssektor (-6%) der Service public und das Sozialwesen (-5%) sowie die Energie- und Wasserversorgung (-3%) und die Verarbeitende Industrie (-4%).

"2016 hielten sich die Ergebnisse für die Schweiz in allen vier Quartalen durchgehend im leicht positiven Bereich. Heute scheinen die zahlreichen Ungewissheiten, die auf den Unternehmen lasten, diesen relativen und moderaten Optimismus zu trüben", lässt dich Herbert Beuchat, General Manager ad interim bei Manpower Schweiz, in der Mitteilung zitieren.

(AWP)

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09.12.2016 08:36
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Ein Monat nach Trump-Wahl: Die Bilanz am Schweizer Aktienmarkt

Ein Monat ist es her, seit die Amerikaner mit Donald Trumps Wahl ins Weisse Haus die Welt überrumpelten. Aktien haben indessen vom Sieg des Milliardärs profitiert. Wie der Schweizer Markt aussieht - vier Wochen danach.

http://classic.cash.ch/news/top_news/ein_monat_nach_trumpwahl_die_bilanz...

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09.12.2016 08:24
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Schweizer Arbeitslosenquote steigt

Die Arbeitslosenquote stieg auf 3,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Im Oktober hatte sie 3,2 Prozent betragen und vor einem Jahr 3,3 Prozent.

Saisonbereinigt lag die Rate im November bei 3,3 Prozent und verharrte damit auf dem Vormonatsniveau. Ökonomen hatten dies auch so prognostiziert.

(Reuters)

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05.12.2016 08:10
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Schweizer Einkaufstourismus weiter auf hohem Niveau

Vom Duschgel bis zur Kücheneinrichtung: Die Schweizer kaufen weiterhin gerne im benachbarten, günstigeren Baden-Württemberg ein.

2015 seien bei den Hauptzollämtern in Singen und Lörrach insgesamt 17,6 Millionen Ausfuhrkassenzettel ausgestellt worden, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, Claudius Marx. "Ich gehe davon aus, dass wir dieses Niveau halten."

2011 seien es noch 11 Millionen Ausfuhrzettel gewesen - seitdem sei die Anzahl um mehr als 50 Prozent gestiegen. "Das konsolidiert sich jetzt ein bisschen", sagte Marx. "Aber es pendelt sich auf einem hohen Niveau ein."

Mit den sogenannten "Grünen Zetteln" können sich Nicht-EU-Bürger die Mehrwertsteuer zurückerstatten lassen, die sie auf ihre Einkäufe in Deutschland gezahlt haben - und zwar unabhängig von der Höhe des Einkaufs.

Vor allem für Schweizer ist das attraktiv - zusätzlich zu den ohnehin oft niedrigeren Preisen in Deutschland. Die Folge sind oft lange Staus und volle Innenstädte in den Grenzregionen.

Von der Einkaufslust der Schweizer profitierten praktisch alle Branchen auf deutscher Seite, sagte Marx. Im Ranking der Nachfrage hätten Shampoos und Duschgels inzwischen aber die Lebensmittel an der Spitze abgelöst.

"Drogerieartikel sind ungemein gefragt", sagte Marx. "Das lässt sich auch an der Anzahl der Drogeriemärkte in der Region ablesen." Die Händler in den grenznahen Städten und Gemeinden hofften bereits auf ein gutes Weihnachtsgeschäft, bei dem auch die Schweizer kräftig mitkaufen.

(AWP)

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02.12.2016 08:43
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Schweizer Wirtschaft verliert an Schwung

Das reale Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) hat im dritten Quartal mit einem Wachstum von 0,0 Prozent stagniert. Es kamen kaum Impulse vom Konsum.

Zudem lag die Wertschöpfung in den meisten Sektoren unter dem historischen Mittel. Mit diesem Null-Wachstum im Vergleich zum zweiten Quartal lag das BIP bedeutend unter den Schätzungen der Analysten, die von einem Wachstum zwischen 0,4 Prozent und 0,1 Prozent ausgegangen waren.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2015 wuchs das reale BIP um 1,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Auch dieses Wachstum hatten die Analysten bedeutend höher eingeschätzt. Sie gingen von einem Plus zwischen 2,3 Prozent und 1,5 Prozent aus.

Auf der Verwendungsseite des BIP zeigte sich, dass vom Konsum kaum Wachstumsimpulse kamen. Der private Konsum legte im Vergleich zum Vorquartal um gerade einmal 0,1 Prozent zu, wohingegen der Staatskonsum um 0,1 Prozent zurückging. Moderate Zuwächse verzeichneten mit jeweils 0,5 Prozent die Ausrüstungsinvestitionen und, nach zwei negative Quartalen, die Bauinvestitionen. Damit lieferte die inländische Endnachfrage einen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum.

Rückläufig waren hingegen die Exporte von Waren als auch von Dienstleistungen. Bei den Importen legten jene von Waren zu, die von Dienstleistungen stagnierten. Daraus ergab sich ein negativer Beitrag zum BIP.

Auf der Produktionsseite des BIP zeigte sich eine schwache Wertschöpfung. Rückläufig waren vor allem der Handel, die Finanzdienstleistungen sowie das Gesundheits-und Sozialwesen. Einen Wertschöpfungszuwachs erzielten das verarbeitende Gewerbe und das Gastgewerbe.

(SDA)

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22.11.2016 09:02
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Schweizer Warenexporte sind im Oktober rückläufig

Die Ausfuhren der Schweiz sind im Oktober erstmals seit Februar rückläufig gewesen. Sie sanken um 1,1 Prozent. Die Uhrenexporte brachen ein, während die Medikamentenausfuhr stieg.

Erstmals überstieg das Exportvolumen nach China 1 Milliarde Franken. Insgesamt lieferten Schweizer Unternehmen Güter für 1,03 Milliarden Franken in die Volksrepublik im Fernen Osten. Das waren arbeitstagsbereinigt 202 Millionen Franken mehr als als im Oktober 2015, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 24,1 Prozent.

Insgesamt sanken die Exporte indessen preisbereinigt um 6,1 Prozent. Sie beliefen sich auf 17,8 Milliarden Franken. Die Differenz bei den Arbeitstagen herausgerechnet, ergibt sich im Jahresvergleich ein Minus von 1,1 Prozent.

Im Vergleich zum starken Septemberergebnis betrug der Rückgang real 4,7 und saisonbereinigt 4,6 Prozent. Der Trend zeigt gemäss EVZ aber weiterhin aufwärts.

Die weltweite Nachfrage nach Schweizer Uhren ist weiter rückläufig, entsprechend sind die Exporte im Oktober 2016 erneut deutlich zurückgegangen. Das Exportvolumen sank im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um 329 Mio bzw. 16,4 Prozent auf 1,677 Mrd CHF. Real betrug das Minus gar 21,6 Prozent, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte.

Arbeitstagbereinigt fiel der Rückgang aber weniger stark aus: In dieser Berechnung gingen die Uhrenexporte um nominal 12,3 Prozent und real um 17,8 Prozent zurück. Bereits in den Vormonaten hatten sich die Uhrenexporte markant rückläufig entwickelt. Im September nahmen sie um nominal 5,7 Prozent (real: -10,9 Prozent) ab, im August um 8,8 Prozent (-11 Prozent) sowie im Juli um 14 Prozent (real -21 Prozent).

Pharmaexporte gut unterwegs

Die Oktoberscharte vermochte die Pharmaindustrie mit einem Wachstum um 914 Millionen Franken fast auszuwetzen. Mit der Maschinen- und Elektroindustrie lag aber die zweitwichtigste Exportbranche im Minus. Die Exporte von Uhren, Schmuck und ähnlichem verzeichneten ein Minus von einer halben Milliarde Franken. Der Rückgang erfasste zwei Drittel der Waren.

Die Importe stiegen innert Jahresfrist um 6,7 Prozent und preisbereinigt um 3,7 Prozent. Gegenüber September resultierte ein saisonbereinigte Wachstum von 3,1 Prozent. Diese zweite Zunahme in sechs Monaten ergibt gemäss EZV einen flachen Trend.

Für das Plus waren vor allem Medikamente und Wirkstoffe, Kleider, Textilien und Schuhe verantwortlich.

Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 2,7 Milliarden Franken.

(SDA/AWP)

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17.11.2016 08:17
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Schweizer Finanzprofis sehen positiven Konjunkturverlauf

Die Erwartungshaltung von Ökonomen und Analysten in Bezug auf den Schweizer Konjunkturverlauf in den kommenden sechs Monaten hat sich im November leicht verbessert.

So ist der sogenannte ZEW-Indikator im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 3,7 auf +8,9 Punkte gestiegen. Die grosse Mehrheit (73,5%) der befragten Finanzanalysten erwartet in den nächsten sechs Monaten allerdings keine Veränderung der Konjunkturlage. Der ZEW-Index ergibt sich aus dem Saldo der Antworten "Verbessern" und "Verschlechtern" (17,7% - 8,8% = +8,9).

Die aktuelle Wirtschaftslage in der Schweiz wird von den Analysten wenig verändert gesehen. 85,3% der Befragten bewerten sie als "normal", 14,7% als "gut", wie die Credit Suisse und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die den Index auf monatlicher Basis berechnen, am Mittwoch mitteilen.

Bezüglich der Konjunkturlage erwartet die Mehrheit der Analysten in den nächsten sechs Monaten keine wesentliche Veränderung für die Euro-Zone (63%) und die USA (56%). Für die USA-Wirtschaft hat jedoch die Skepsis spürbar zugenommen: Die Zahl der Analysten, die mit einer Verbesserung rechnen, hat abgenommen, jene, die eine Verschlechterung erwarten, hingegen zugenommen.

Inflationserwartung auf Mehrjahreshoch

Deutlich gestiegen ist die Inflationserwartung. Inzwischen erwarten knapp 62% der Analysten (+8 Prozentpunkte) für die Schweiz eine steigende Inflationsrate, 38% eine unveränderte und keiner eine sinkende. So hoch seien die Inflationserwartungen zuletzt im April 2011 gelegen, heisst es in der Mitteilung. Über die Höhe der erwarteten Inflation könnten jedoch keine Aussagen gemacht werden.

Bei den Zinsen erwartet kurzfristig kaum jemand eine Veränderung. Bei den langfristigen Zinsen geht nach wie vor eine Mehrheit (59%) von steigenden Werten aus.

Optimistisch für Aktien

Die Erwartungen der Analysten für die Aktienkurse in der Schweiz, der Euro-Zone und in den USA haben sich deutlich aufgehellt. Der Saldo von rund 40 Zählern entspricht laut den Angaben etwa dem langjährigen Schnitt. Am stärksten verbessert habe sich die Aktienmarkterwartung für die USA. Das Plus von 26 Punkten sei der grösste Anstieg seit der Einführung des Indikators im Jahr 2008. Die Experten erklären sich dies mit dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahl.

Eine deutliche Veränderung gibt es ausserdem bei der Einschätzung des fairen EUR/CHF-Wechselkurses. Am wahrscheinlichsten liegt er nun gemäss der Umfrage zwischen 1,10 und 1,20. Im August, als diese Frage zum letzten Mal gestellt wurde, war noch die Bandbreite von 1,00 bis 1,10 als am wahrscheinlichsten erachtet worden.

Die Erwartungen hinsichtlich des EUR/CHF-Wechselkurses haben sich den Angaben zufolge im November leicht zugunsten einer Frankenabwertung verschoben. Weiter geht jedoch die Mehrheit (62%) von einem unveränderten Wechselkurs aus. Beim Duo USD/CHF erwarten 47% der Analysten eine Abwertung des Frankens, 38% keine Veränderung und 15% eine Aufwertung.

Die Umfrage wurde vom 31. Oktober bis 14. November durchgeführt, 36 Analysten nahmen daran teil.

(AWP)

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16.11.2016 08:14
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Umsatz im Schweizer Onlinehandel steigt stark an

Der Onlinehandel boomt auch in der Schweiz. In den letzten 12 Monaten ging der Umsatz um einen Fünftel nach oben. Gleichzeitig werden aber viele Käufe noch vor dem Bezahlen abgebrochen.

Wie der Brancheverband NetComm Suisse am Dienstag mitteilte, haben in den vergangenen zwölf Monaten 4,7 Millionen Schweizerinnen und Schweizer für insgesamt 11,2 Mrd Franken im Internet eingekauft. Das ergibt einen Schnitt von 2'400 Franken pro Person.

Das gleichentags veröffentlichte E-Commerce-Stimmungsbarometer der Hochschule für Wirtschaft Zürich und der Schweizerischen Post zeigt aber, dass 77% von über 10'000 Befragten schon mindestens einmal einen Kauf abgebrochen haben, weil die bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar war.

Der Anteil der Kaufabbrecher lag bei den Jüngeren unter 25 mit 82% sogar noch höher. Weiter Gründe für den Kaufabbruch waren fehlende Lieferoptionen (81%) und versteckte Kosten (78%).

Am liebsten zahlten 85% weiterhin über die Rechnung. Zur Kreditkarte griffen 80%, und die Postfinance-Karte nutzten 42%.

Über das Smartphone bestellten nach wie vor lediglich 20% häufig oder immer etwas. Mehr als die Hälfte verschmäht dieses Gerät für Online-Einkäufe. Gründe sind die kleinen Abbildungen, fehlende Mobiloptimierung, unzureichende Darstellung der Produktepalette, umständliches Bestellen und Sicherheitsbedenken.

(AWP)

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14.11.2016 21:44
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Katalysator Trump

So viel kann man schon jetzt sagen: Trump wirkt als Katalysator!

Egal, ob bei den Zinsen, bei vielen Assets, besonders Pharma und "old economy". Dass es nicht nur Positives geben wird, ist anzunehmen, denn die Welt, und schon gar nicht die Wirtschaft, werden von einem Tag auf den anderern "gut".

Seine Wahl wirkt als Ventil: Einerseits wird aufgeblasen: Zinsen, viele Börsenkurse, andererseits geht gewissen Blasen die Luft aus.

Es bleibt spannend! Und es wird wieder viele Gelegenheiten geben, Geld zu machen, bzw. in den Sand zu setzen!

09.11.2016 08:38
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TRUMP IST NEUER US-PRÄSIDENT

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09.11.2016 08:28
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SMI vorbörslich bei minus 3 Prozent gesehen

Der wahrscheinliche Sieg des umstrittenen Republikaners Donald Trump stürzt auch die Schweizer Börse ins Minus. Besonders hart trifft es die Aktien der Grossbanken UBS und Credit Suisse.

Der Swiss Market Index (SMI) wird zum Handelsstart um 9 Uhr deutlich im Minus erwartet. Der Broker IG taxiert aktuell den SMI 3,95% im Minus auf 7'426 Punkte. Die Bank Julius Bär erwartet ein Minus von 3,2 Prozent.

Die SMI-Einzeltitel stehen allesamt im roten Bereich. Das grösste Minus weisen jedoch die Bankaktien von Credit Suisse und UBS (je -5,3 Prozent) auf.

Auch die Schwergewichte Novartis und Roche verlieren deutlich (-3 Prozent), obwohl die beiden Pharmatitel im Vorfeld der US-Wahlen wegen eines möglichen Sieges von Hillary Clinton deutlich verloren hatten. Am wenigsten abgeben muss das Pharmaunternehmen Actelion (-1 Prozent).

Auch Asien stehen die Aktienmärkte unter Druck. Die amerikanischen Aktienmärkte werden ebenfalls stark im roten Bereich prognostiziert.

Aus Angst vor einem Wahlsieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl wird auch der deutsche Leitindex Dax Börsianern zufolge am Mittwoch auf Talfahrt gehen. Beim Handelshaus Lang & Schwarz wurde der Leitindex ebenfalls rund vier Prozent schwächer erwartet. Am Dienstag hatten sich Investoren wegen der Abstimmung noch zurückgehalten. Der Dax hatte kaum verändert bei 10.482,32 Punkten geschlossen.

Der Milliardär Trump gilt wegen seiner Unberechenbarkeit als "Börsenschreck". Seine Konkurrentin Hillary Clinton sehen Anleger dagegen als Garantin für Kontinuität. "In Sachen Kursausschlägen wird es mindestens zehn Tage lang Brexit hoch fünf", sagte David Hall, Leiter Devisen und Edelmetalle beim Vermögensverwalter Indosuez. Das überraschende Votum zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU hatte Ende Juni ein Börsenbeben ausgelöst.

Auch an den asiatischen Börsen machte sich am Mittwoch Panik breit. In Tokio lag der Nikkei -Index der 225 führenden Titel mehr als fünf Prozent im Minus auf 16.275 Punkten.

Die US-Börsen hatten am Dienstag höher geschlossen. Der Dow-Jones-Index.DJI stieg um 0,4 Prozent auf 18.332 Punkte. Der breiter gefasste S&P.SPX legte um 0,4 Prozent auf 2140 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq.IXIC gewann 0,5 Prozent auf 5193 Zähler.

Zu den weiteren Börsenreaktionen geht es hier.

(cash/AWP)

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08.11.2016 08:10
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Schweizer Arbeitsmarkt bleibt im Oktober stabil

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist im Oktober stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,2 Prozent.

Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren im Oktober 144'531 Personen eingeschrieben. Das sind zwar 1856 mehr als im Vormonat. Doch die Quote blieb unverändert.

Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 3262 Personen oder 2,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) verringerte sich um 932 Personen oder 4,7 Prozent. Damit waren 19'095 Jugendliche betroffen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 715 Personen oder 3,6 Prozent.

Auf Stellensuche waren 207'512 Personen, 3944 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl um 6592 Personen oder 3,3 Prozent. Die Zahl der bei den RAV offenen gemeldeten Stellen verringerte sich um 121 auf 10'910 Stellen.

(SDA)

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27.10.2016 08:35
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Autos und Touristen beleben Schweizer Konsum

Das Konsumklima in der Schweiz hat sich im September weiter aufgehellt. Wichtige Stützen waren der Inlandstourismus und der Automarkt.

Der UBS-Konsumindikator stieg auf 1,59 Punkte von 1,53 Zählern im Monat davor, wie die Grossbank am Donnerstag mitteilte. Der Konsum habe sich trotz des angeschlagenen Detailshandels solide entwickelt. Grund dafür war vor allem eine Belebung des Inlandstourismus im August sowie der anziehende Automarkt.

"Damit setzt sich der positive Trend fort und weist auf weiteres Wachstum des privaten Konsums für das vierte Quartal", erklärte das Institut. Letztmals gesunken war der UBS-Konsumindikator im Februar, im März hatte er stagniert.

(Reuters)

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14.10.2016 08:25
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Wenig Dynamik auf Schweizer Stellenmarkt

Der Schweizer Stellenmarkt zeigt sich laut dem Adecco Swiss Job Market Index im Herbst 2016 kaum verändert.

Dabei verharrt die Personalnachfrage im dritten Quartal in etwa auf dem Niveau des Vorquartals, bereinigt um Saisoneffekte nimmt die Zahl der Vakanzen nur minimal zu, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Während in der Genferseeregion eine Abnahme festzustellen ist, nehmen die Stellenangebote in der restlichen Schweiz zu. Angeführt vom Baugewerbe werden vor allem auch in der Verwaltung und in der Industrie mehr Mitarbeitende gesucht. Demgegenüber sind Lehrkräfte weniger gefragt.

Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Anzahl Stellenangebote aber deutlich um 12% zu: "Dies dürfte ein Ausdruck der wieder erstarkten Schweizer Wirtschaft sein. Das wirkt sich positiv auf den Schweizer Arbeitsmarkt aus", wird Adecco Schweiz-CEO Nicole Burth Tschudi in der Mitteilung zitiert. "Es scheint, als hätte er die Talsohle durchschritten".

"Die Unternehmen schauen wieder positiv in die Zukunft und suchen auch in diesem Quartal viele neue Mitarbeitende", ergänzt die Arbeitsmarktexpertin Marianne Müller vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich. Es könne erwartet werden, dass damit langfristig auch die Arbeitslosenquote sinke.

Mehr Stellen

Im Vergleich mit dem Vorquartal verzeichnet das Stellenangebot im Espace Mittelland ein Plus von 13%. Ebenfalls eine deutliche Zunahme verzeichnet Zürich (+8%) und die Zentralschweiz (+5%). Weniger deutlich wächst das Stellenangebot in der Nordwestschweiz (+2%), in der Ostschweiz bleibt es unverändert. Eine Abnahme in der Nachfrage nach neuem Personal verzeichne hingegen die Genferseeregion (-4%), wobei hier insbesondere die klassischen Handelsberufe und Managementpositionen weniger nachgefragt werden.

Auch im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Personalnachfrage in der gesamten Schweiz zwischen 5 und 13% zu. Einzig in der Nordwestschweiz geht sie um 1% zurück.

Grosse Unterschiede zwischen den Branchen

Im Quartalsvergleich stieg vor allem das Stellenangebot im Baugewerbe (+26%). Grund dafür seien sowohl das Bauhaupt- wie auch das Baunebengewerbe. Ebenfalls mehr freie Stellen verzeichnen die Bereiche Büro und Verwaltung (+6%), Technik und Naturwissenschaften (+5%) sowie Industrie und Transport (+4%). Demgegenüber nimmt das Stellenangebot in den Berufen der Informatik sowie im Managementbereich um jeweils 3% ab, heisst es weiter. Auch der Bereich Handel und Verkauf verzeichnet eine Abnahme (-4%). Da zu Beginn des Schuljahres weniger pädagogische Fachkräfte gesucht werden, zeigt sich in diesem Bereich ein Minus von 16%.

Im Vergleich zum Vorjahr kann aber immer noch in fast allen Berufsbereichen ein Plus verzeichnet werden. Einzig im Bau- und Ausbaugewerbe mit -14% und im Handel und Verkauf mit -9% hat die Personalnachfrage deutlich abgenommen, heisst es weiter. Am stärksten zugelegt hätten hingegen die Bereiche Büro und Verwaltung (+25%), wo vor allem kaufmännische und administrative Berufe gefragt waren. Auch in der Informatik (+20%), im Gastgewerbe und bei persönlichen Dienstleistungen (+18%) sowie in der Gesundheitsbranche (+16%) und im Lehrbereich (+13%) kann im Vorjahresvergleich eine Zunahme beobachtet werden, heisst es dazu.

(AWP)

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14.10.2016 08:14
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Schweiz glaubt nicht an negative Folgen durch TTIP

Die Schweiz will sich der Welthandelsorganisation (WTO) und ihren Regionalabkommen nicht widersetzen.

Sie glaubt nicht, dass das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) negative Auswirkungen für die Bevölkerung hat.

Das sagte Didier Chambovey, Leiter der Ständigen Mission der Schweiz bei der WTO, am Donnerstag an einem Runden Tisch in Genf. Er räumt aber ein, dass die Kritik an TTIP und anderen Freihandelsabkommen innerhalb der WTO die Verhandlungen über freien Marktzugang verlangsamt haben.

Die Schweiz sei nicht an den Verhandlungen beteiligt, wäre aber von den Auswirkungen des Abkommens betroffen, sagte Chambovey. "Es kommt absolut nicht in Frage, dass ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU zu Lasten der Konsumentensicherheit, der sozialen Wohlfahrt oder der Umwelt geht", sagte der Botschafter.

Weiter zeigte er sich überzeugt, dass die Schweiz genügend Zeit zur Verfügung haben würde, ihre Regeln mit den andern Ländern zu harmonisieren. Zudem würden die Änderungen, die durch das Freihandelsabkommen nötig würden, auch nur bestimmte Bereiche betreffen.

(AWP)

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12.10.2016 08:10
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Goldman sieht dieses Jahr Schockpotenzial bei US- und Europa-Aktien

US-amerikanischen und europäischen Aktien könnte bis zum Jahresende ein holpriger Ritt drohen. Diese Einschätzung vertritt Goldman Sachs Group und verweist zur Begründung auf politische Risiken.

Eine schwache Wirtschaft in Europa und hohe Aktienkurse in den Vereinigten Staaten machen die Märkte dieser Regionen in den kommenden drei Monaten anfällig, erwartet die Investmentbank. Sowohl für den S&P 500 Index als auch den Stoxx Europe 600 sagt sie einen Rückgang von etwa zwei Prozent bis Dezember voraus.

"Wir haben derzeit mehr Potenzial für Schocks", sagte Christian Müller-Glissmann, Managing Director für Portfoliostrategie und Anlageallokation bei Goldman Sachs, am 6. Oktober telefonisch aus London. "Wir neigen etwas dazu, leicht defensiver zu sein, und neigen mehr zu Asien und Schwellenländern als zu entwickelteren Märkten. Wir setzten bei Europa und den USA bis zum Jahresende eher auf eine fallende Tendenz."

Goldman Sachs pessimistischer

Die Prognose von Goldman Sachs für Europa ist pessimistischer als die der meisten Strategen, deren zehn Schätzungen im Schnitt von einer Erholung um 1,3 Prozent gegenüber dem Schlussstand vom Freitag ausgehen, zeigen von Bloomberg zusammengestellte Daten. Der Index hat in diesem Jahr bereits 7,2 Prozent eingebüßt. Zudem zogen Investoren innerhalb einer Rekordserie von 35 Wochen mit Abflüssen fast 93 Mrd. Dollar (83 Mrd. Euro) aus Fonds ab, die europäische Aktien abbilden, erklärte Bank of America in einem Bericht unter Berufung auf Zahlen von EPFR Global. Auf den Aktien lasten die Anlegerzweifel, ob die Lockerungsschritte der Europäischen Zentralbank das Wachstum beleben können, sowie Sorgen um die Solidität der Banken in der Region.

In den USA sorgt sich Müller-Glissmann wegen der hohen Bewertungen. Das gegenwärtige Niveau kann seiner Aussage nach im Falle eines Schocks beträchtliche Kursverluste herbeiführen. Das gelte besonders dann, wenn die Kurse nicht von einem nachhaltigen Gewinnwachstum untermauert werden. Der S&P 500 wird zum mehr als 18-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, verglichen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von durchschnittlich 15,6 in den vergangenen fünf Jahren. Die Präsidentschaftswahl im November und eine mögliche Zinserhöhung der Federal Reserve könnten Kursrückgänge auslösen, sagte er.

Goldman-Aktienstratege David Kostin, der vergangenes Jahr zu den treffsichersten Prognostikern gehört hatte, rechnet für den S&P 500 zum Jahresende 2016 mit einem Stand von 2100 Punkten, von 2153,74 Zählern beim Handelsschluss am Freitag. Im restlichen Jahresverlauf favorisiert die Investmentbank den MSCI Asia ex-Japan Index sowie Schwellenmärkte wie China. Vergangenen Monat nahm Goldman Sachs das Anlageurteil für US- und europäische Aktien auf Sicht von drei Monaten auf das Äquivalent einer Verkaufsempfehlung zurück.

"Aktien sind ohne klare, positive Wachstumstrends eine schwierige Anlage" im Portfolio, sagte Müller-Glissmann. "Es ist schwer, mit diesen Abflüssen aus Aktien umzugehen, weil es abgesehen von Cash nur wenige Schlupfwinkel gibt."

(Bloomberg)

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11.10.2016 08:08
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Die Bilanzsaison als Hoffnungsschimmer für Aktien-Anleger

10.10.2016 23:15

Politik und Notenbanken dämpfen seit Monaten die Kauflust der Börsianer. Nun steht die Bilanzsaison zum dritten Quartal vor der Tür. Sorgt das für den Ausbruch nach oben?

http://classic.cash.ch/news/top_news/die_bilanzsaison_als_hoffnungsschim...

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10.10.2016 08:17
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Schweizer Arbeitslosenquote im September unverändert

Die Lage am Schweizer Arbeitsmarkt hat sich im September wenig verändert präsentiert.

Die Arbeitslosenquote stand wie bereits im August bei 3,2 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mitteilte. Vor einem Jahr hatte sie 3,1 Prozent betragen. Ökonomen hatten im Schnitt eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent prognostiziert.

(Reuters)

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06.10.2016 15:41
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Unveränderte Arbeitslosenquote in Liechtenstein
06.10.2016 15:30

Vaduz FL (awp/sda) - Im Fürstentum Liechtenstein ist die Arbeitslosigkeit im September gegenüber dem Vormonat zwar um 17 auf 418 Personen zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote jedoch verharrte auf 2,2%.

Die Abnahme der Zahl der Arbeitslosen verteilt sich ziemlich gleichmässig auf die Altersklasse 50plus und auf das Segment der 25- bis 49-Jährigen, wie am Donnerstag aus der Meldung des Arbeitsmarkt Service Liechtenstein hervorging. Auch die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ging zurück, und zwar von 823 im August auf 776 im September.

Zudem hatte ein Betrieb im September Kurzarbeit aus wirtschaftlichen Gründen gemeldet. Betroffen davon waren 15 Angestellte.

(AWP)

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06.10.2016 08:20
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Mehr Unternehmen und stärkere Beschäftigung in der Schweiz

Die Zahl der Unternehmen in der Schweiz ist 2014 erneut gestiegen. Von 577 000 im Vorjahr wuchs sie auf knapp 593 000.

Das entspricht einem Plus von 2,7%. Dagegen fiel der Anstieg der Beschäftigung in Vollzeitstellen mit einem Plus von 0,8% auf 3,965 Millionen bescheidener aus. Dies geht aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor. Ausser im Kanton Uri (-1,1%) nahm die Beschäftigung in allen Kantonen zu.

Am stärksten stieg die Anzahl Unternehmen im Dienstleistungssektor mit einem Plus von 3,6%. Weniger deutlich mit einer Zunahme von 1% fiel das Wachstum im Industriesektor aus. In der Land- und Forstwirtschaft war die Anzahl der Firmen mit einem Minus von 1,6% erneut rückläufig.

Rund zwei Drittel der Unternehmen (396'000) sind Kleinstbetriebe mit weniger als zwei Beschäftigten. Ein knappes Drittel der Unternehmen (187'900) hat 2 bis 49 Beschäftigte, 1,3% (7942) zwischen 50 und 249 Beschäftigte. Rund 1400 Unternehmen (0,2%) weisen 250 und mehr Vollzeitstellen auf.

(AWP)

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