CH-relevante Börsenthemen Jahr 2016

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07.12.2015 08:09
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CH-relevante Börsenthemen Jahr 2016

Die wichtigsten Stimmen zum Börsenjahr 2016

Wie soll man sich für das kommende Anlagejahr positionieren? Gibt es Alternativen zu Aktien? cash hat dazu die wichtigsten Schweizer Expertenmeinungen zusammengetragen.

http://classic.cash.ch/news/front/die_wichtigsten_stimmen_zum_boersenjah...

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05.12.2016 08:10
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Schweizer Einkaufstourismus weiter auf hohem Niveau

Vom Duschgel bis zur Kücheneinrichtung: Die Schweizer kaufen weiterhin gerne im benachbarten, günstigeren Baden-Württemberg ein.

2015 seien bei den Hauptzollämtern in Singen und Lörrach insgesamt 17,6 Millionen Ausfuhrkassenzettel ausgestellt worden, sagte der Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Hochrhein-Bodensee, Claudius Marx. "Ich gehe davon aus, dass wir dieses Niveau halten."

2011 seien es noch 11 Millionen Ausfuhrzettel gewesen - seitdem sei die Anzahl um mehr als 50 Prozent gestiegen. "Das konsolidiert sich jetzt ein bisschen", sagte Marx. "Aber es pendelt sich auf einem hohen Niveau ein."

Mit den sogenannten "Grünen Zetteln" können sich Nicht-EU-Bürger die Mehrwertsteuer zurückerstatten lassen, die sie auf ihre Einkäufe in Deutschland gezahlt haben - und zwar unabhängig von der Höhe des Einkaufs.

Vor allem für Schweizer ist das attraktiv - zusätzlich zu den ohnehin oft niedrigeren Preisen in Deutschland. Die Folge sind oft lange Staus und volle Innenstädte in den Grenzregionen.

Von der Einkaufslust der Schweizer profitierten praktisch alle Branchen auf deutscher Seite, sagte Marx. Im Ranking der Nachfrage hätten Shampoos und Duschgels inzwischen aber die Lebensmittel an der Spitze abgelöst.

"Drogerieartikel sind ungemein gefragt", sagte Marx. "Das lässt sich auch an der Anzahl der Drogeriemärkte in der Region ablesen." Die Händler in den grenznahen Städten und Gemeinden hofften bereits auf ein gutes Weihnachtsgeschäft, bei dem auch die Schweizer kräftig mitkaufen.

(AWP)

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02.12.2016 08:43
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Schweizer Wirtschaft verliert an Schwung

Das reale Schweizer Bruttoinlandprodukt (BIP) hat im dritten Quartal mit einem Wachstum von 0,0 Prozent stagniert. Es kamen kaum Impulse vom Konsum.

Zudem lag die Wertschöpfung in den meisten Sektoren unter dem historischen Mittel. Mit diesem Null-Wachstum im Vergleich zum zweiten Quartal lag das BIP bedeutend unter den Schätzungen der Analysten, die von einem Wachstum zwischen 0,4 Prozent und 0,1 Prozent ausgegangen waren.

Im Vergleich zum dritten Quartal 2015 wuchs das reale BIP um 1,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Freitag mitteilte. Auch dieses Wachstum hatten die Analysten bedeutend höher eingeschätzt. Sie gingen von einem Plus zwischen 2,3 Prozent und 1,5 Prozent aus.

Auf der Verwendungsseite des BIP zeigte sich, dass vom Konsum kaum Wachstumsimpulse kamen. Der private Konsum legte im Vergleich zum Vorquartal um gerade einmal 0,1 Prozent zu, wohingegen der Staatskonsum um 0,1 Prozent zurückging. Moderate Zuwächse verzeichneten mit jeweils 0,5 Prozent die Ausrüstungsinvestitionen und, nach zwei negative Quartalen, die Bauinvestitionen. Damit lieferte die inländische Endnachfrage einen positiven Beitrag zum BIP-Wachstum.

Rückläufig waren hingegen die Exporte von Waren als auch von Dienstleistungen. Bei den Importen legten jene von Waren zu, die von Dienstleistungen stagnierten. Daraus ergab sich ein negativer Beitrag zum BIP.

Auf der Produktionsseite des BIP zeigte sich eine schwache Wertschöpfung. Rückläufig waren vor allem der Handel, die Finanzdienstleistungen sowie das Gesundheits-und Sozialwesen. Einen Wertschöpfungszuwachs erzielten das verarbeitende Gewerbe und das Gastgewerbe.

(SDA)

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22.11.2016 09:02
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Schweizer Warenexporte sind im Oktober rückläufig

Die Ausfuhren der Schweiz sind im Oktober erstmals seit Februar rückläufig gewesen. Sie sanken um 1,1 Prozent. Die Uhrenexporte brachen ein, während die Medikamentenausfuhr stieg.

Erstmals überstieg das Exportvolumen nach China 1 Milliarde Franken. Insgesamt lieferten Schweizer Unternehmen Güter für 1,03 Milliarden Franken in die Volksrepublik im Fernen Osten. Das waren arbeitstagsbereinigt 202 Millionen Franken mehr als als im Oktober 2015, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte. Das entspricht einem Plus von 24,1 Prozent.

Insgesamt sanken die Exporte indessen preisbereinigt um 6,1 Prozent. Sie beliefen sich auf 17,8 Milliarden Franken. Die Differenz bei den Arbeitstagen herausgerechnet, ergibt sich im Jahresvergleich ein Minus von 1,1 Prozent.

Im Vergleich zum starken Septemberergebnis betrug der Rückgang real 4,7 und saisonbereinigt 4,6 Prozent. Der Trend zeigt gemäss EVZ aber weiterhin aufwärts.

Die weltweite Nachfrage nach Schweizer Uhren ist weiter rückläufig, entsprechend sind die Exporte im Oktober 2016 erneut deutlich zurückgegangen. Das Exportvolumen sank im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um 329 Mio bzw. 16,4 Prozent auf 1,677 Mrd CHF. Real betrug das Minus gar 21,6 Prozent, wie die Eidgenössische Zollverwaltung (EZV) am Dienstag mitteilte.

Arbeitstagbereinigt fiel der Rückgang aber weniger stark aus: In dieser Berechnung gingen die Uhrenexporte um nominal 12,3 Prozent und real um 17,8 Prozent zurück. Bereits in den Vormonaten hatten sich die Uhrenexporte markant rückläufig entwickelt. Im September nahmen sie um nominal 5,7 Prozent (real: -10,9 Prozent) ab, im August um 8,8 Prozent (-11 Prozent) sowie im Juli um 14 Prozent (real -21 Prozent).

Pharmaexporte gut unterwegs

Die Oktoberscharte vermochte die Pharmaindustrie mit einem Wachstum um 914 Millionen Franken fast auszuwetzen. Mit der Maschinen- und Elektroindustrie lag aber die zweitwichtigste Exportbranche im Minus. Die Exporte von Uhren, Schmuck und ähnlichem verzeichneten ein Minus von einer halben Milliarde Franken. Der Rückgang erfasste zwei Drittel der Waren.

Die Importe stiegen innert Jahresfrist um 6,7 Prozent und preisbereinigt um 3,7 Prozent. Gegenüber September resultierte ein saisonbereinigte Wachstum von 3,1 Prozent. Diese zweite Zunahme in sechs Monaten ergibt gemäss EZV einen flachen Trend.

Für das Plus waren vor allem Medikamente und Wirkstoffe, Kleider, Textilien und Schuhe verantwortlich.

Die Handelsbilanz schloss mit einem Überschuss von 2,7 Milliarden Franken.

(SDA/AWP)

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17.11.2016 08:17
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Schweizer Finanzprofis sehen positiven Konjunkturverlauf

Die Erwartungshaltung von Ökonomen und Analysten in Bezug auf den Schweizer Konjunkturverlauf in den kommenden sechs Monaten hat sich im November leicht verbessert.

So ist der sogenannte ZEW-Indikator im Berichtsmonat gegenüber dem Vormonat um 3,7 auf +8,9 Punkte gestiegen. Die grosse Mehrheit (73,5%) der befragten Finanzanalysten erwartet in den nächsten sechs Monaten allerdings keine Veränderung der Konjunkturlage. Der ZEW-Index ergibt sich aus dem Saldo der Antworten "Verbessern" und "Verschlechtern" (17,7% - 8,8% = +8,9).

Die aktuelle Wirtschaftslage in der Schweiz wird von den Analysten wenig verändert gesehen. 85,3% der Befragten bewerten sie als "normal", 14,7% als "gut", wie die Credit Suisse und das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), die den Index auf monatlicher Basis berechnen, am Mittwoch mitteilen.

Bezüglich der Konjunkturlage erwartet die Mehrheit der Analysten in den nächsten sechs Monaten keine wesentliche Veränderung für die Euro-Zone (63%) und die USA (56%). Für die USA-Wirtschaft hat jedoch die Skepsis spürbar zugenommen: Die Zahl der Analysten, die mit einer Verbesserung rechnen, hat abgenommen, jene, die eine Verschlechterung erwarten, hingegen zugenommen.

Inflationserwartung auf Mehrjahreshoch

Deutlich gestiegen ist die Inflationserwartung. Inzwischen erwarten knapp 62% der Analysten (+8 Prozentpunkte) für die Schweiz eine steigende Inflationsrate, 38% eine unveränderte und keiner eine sinkende. So hoch seien die Inflationserwartungen zuletzt im April 2011 gelegen, heisst es in der Mitteilung. Über die Höhe der erwarteten Inflation könnten jedoch keine Aussagen gemacht werden.

Bei den Zinsen erwartet kurzfristig kaum jemand eine Veränderung. Bei den langfristigen Zinsen geht nach wie vor eine Mehrheit (59%) von steigenden Werten aus.

Optimistisch für Aktien

Die Erwartungen der Analysten für die Aktienkurse in der Schweiz, der Euro-Zone und in den USA haben sich deutlich aufgehellt. Der Saldo von rund 40 Zählern entspricht laut den Angaben etwa dem langjährigen Schnitt. Am stärksten verbessert habe sich die Aktienmarkterwartung für die USA. Das Plus von 26 Punkten sei der grösste Anstieg seit der Einführung des Indikators im Jahr 2008. Die Experten erklären sich dies mit dem Ausgang der US-Präsidentschaftswahl.

Eine deutliche Veränderung gibt es ausserdem bei der Einschätzung des fairen EUR/CHF-Wechselkurses. Am wahrscheinlichsten liegt er nun gemäss der Umfrage zwischen 1,10 und 1,20. Im August, als diese Frage zum letzten Mal gestellt wurde, war noch die Bandbreite von 1,00 bis 1,10 als am wahrscheinlichsten erachtet worden.

Die Erwartungen hinsichtlich des EUR/CHF-Wechselkurses haben sich den Angaben zufolge im November leicht zugunsten einer Frankenabwertung verschoben. Weiter geht jedoch die Mehrheit (62%) von einem unveränderten Wechselkurs aus. Beim Duo USD/CHF erwarten 47% der Analysten eine Abwertung des Frankens, 38% keine Veränderung und 15% eine Aufwertung.

Die Umfrage wurde vom 31. Oktober bis 14. November durchgeführt, 36 Analysten nahmen daran teil.

(AWP)

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16.11.2016 08:14
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Umsatz im Schweizer Onlinehandel steigt stark an

Der Onlinehandel boomt auch in der Schweiz. In den letzten 12 Monaten ging der Umsatz um einen Fünftel nach oben. Gleichzeitig werden aber viele Käufe noch vor dem Bezahlen abgebrochen.

Wie der Brancheverband NetComm Suisse am Dienstag mitteilte, haben in den vergangenen zwölf Monaten 4,7 Millionen Schweizerinnen und Schweizer für insgesamt 11,2 Mrd Franken im Internet eingekauft. Das ergibt einen Schnitt von 2'400 Franken pro Person.

Das gleichentags veröffentlichte E-Commerce-Stimmungsbarometer der Hochschule für Wirtschaft Zürich und der Schweizerischen Post zeigt aber, dass 77% von über 10'000 Befragten schon mindestens einmal einen Kauf abgebrochen haben, weil die bevorzugte Zahlungsmethode nicht verfügbar war.

Der Anteil der Kaufabbrecher lag bei den Jüngeren unter 25 mit 82% sogar noch höher. Weiter Gründe für den Kaufabbruch waren fehlende Lieferoptionen (81%) und versteckte Kosten (78%).

Am liebsten zahlten 85% weiterhin über die Rechnung. Zur Kreditkarte griffen 80%, und die Postfinance-Karte nutzten 42%.

Über das Smartphone bestellten nach wie vor lediglich 20% häufig oder immer etwas. Mehr als die Hälfte verschmäht dieses Gerät für Online-Einkäufe. Gründe sind die kleinen Abbildungen, fehlende Mobiloptimierung, unzureichende Darstellung der Produktepalette, umständliches Bestellen und Sicherheitsbedenken.

(AWP)

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14.11.2016 21:44
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Katalysator Trump

So viel kann man schon jetzt sagen: Trump wirkt als Katalysator!

Egal, ob bei den Zinsen, bei vielen Assets, besonders Pharma und "old economy". Dass es nicht nur Positives geben wird, ist anzunehmen, denn die Welt, und schon gar nicht die Wirtschaft, werden von einem Tag auf den anderern "gut".

Seine Wahl wirkt als Ventil: Einerseits wird aufgeblasen: Zinsen, viele Börsenkurse, andererseits geht gewissen Blasen die Luft aus.

Es bleibt spannend! Und es wird wieder viele Gelegenheiten geben, Geld zu machen, bzw. in den Sand zu setzen!

09.11.2016 08:38
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TRUMP IST NEUER US-PRÄSIDENT

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09.11.2016 08:28
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SMI vorbörslich bei minus 3 Prozent gesehen

Der wahrscheinliche Sieg des umstrittenen Republikaners Donald Trump stürzt auch die Schweizer Börse ins Minus. Besonders hart trifft es die Aktien der Grossbanken UBS und Credit Suisse.

Der Swiss Market Index (SMI) wird zum Handelsstart um 9 Uhr deutlich im Minus erwartet. Der Broker IG taxiert aktuell den SMI 3,95% im Minus auf 7'426 Punkte. Die Bank Julius Bär erwartet ein Minus von 3,2 Prozent.

Die SMI-Einzeltitel stehen allesamt im roten Bereich. Das grösste Minus weisen jedoch die Bankaktien von Credit Suisse und UBS (je -5,3 Prozent) auf.

Auch die Schwergewichte Novartis und Roche verlieren deutlich (-3 Prozent), obwohl die beiden Pharmatitel im Vorfeld der US-Wahlen wegen eines möglichen Sieges von Hillary Clinton deutlich verloren hatten. Am wenigsten abgeben muss das Pharmaunternehmen Actelion (-1 Prozent).

Auch Asien stehen die Aktienmärkte unter Druck. Die amerikanischen Aktienmärkte werden ebenfalls stark im roten Bereich prognostiziert.

Aus Angst vor einem Wahlsieg Donald Trumps bei der US-Präsidentschaftswahl wird auch der deutsche Leitindex Dax Börsianern zufolge am Mittwoch auf Talfahrt gehen. Beim Handelshaus Lang & Schwarz wurde der Leitindex ebenfalls rund vier Prozent schwächer erwartet. Am Dienstag hatten sich Investoren wegen der Abstimmung noch zurückgehalten. Der Dax hatte kaum verändert bei 10.482,32 Punkten geschlossen.

Der Milliardär Trump gilt wegen seiner Unberechenbarkeit als "Börsenschreck". Seine Konkurrentin Hillary Clinton sehen Anleger dagegen als Garantin für Kontinuität. "In Sachen Kursausschlägen wird es mindestens zehn Tage lang Brexit hoch fünf", sagte David Hall, Leiter Devisen und Edelmetalle beim Vermögensverwalter Indosuez. Das überraschende Votum zum Ausstieg Großbritanniens aus der EU hatte Ende Juni ein Börsenbeben ausgelöst.

Auch an den asiatischen Börsen machte sich am Mittwoch Panik breit. In Tokio lag der Nikkei -Index der 225 führenden Titel mehr als fünf Prozent im Minus auf 16.275 Punkten.

Die US-Börsen hatten am Dienstag höher geschlossen. Der Dow-Jones-Index.DJI stieg um 0,4 Prozent auf 18.332 Punkte. Der breiter gefasste S&P.SPX legte um 0,4 Prozent auf 2140 Stellen zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq.IXIC gewann 0,5 Prozent auf 5193 Zähler.

Zu den weiteren Börsenreaktionen geht es hier.

(cash/AWP)

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08.11.2016 08:10
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Schweizer Arbeitsmarkt bleibt im Oktober stabil

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt ist im Oktober stabil geblieben. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,2 Prozent.

Bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) waren im Oktober 144'531 Personen eingeschrieben. Das sind zwar 1856 mehr als im Vormonat. Doch die Quote blieb unverändert.

Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 3262 Personen oder 2,3 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Dienstag mitteilte.

Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) verringerte sich um 932 Personen oder 4,7 Prozent. Damit waren 19'095 Jugendliche betroffen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht dies einem Rückgang um 715 Personen oder 3,6 Prozent.

Auf Stellensuche waren 207'512 Personen, 3944 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl um 6592 Personen oder 3,3 Prozent. Die Zahl der bei den RAV offenen gemeldeten Stellen verringerte sich um 121 auf 10'910 Stellen.

(SDA)

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27.10.2016 08:35
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Autos und Touristen beleben Schweizer Konsum

Das Konsumklima in der Schweiz hat sich im September weiter aufgehellt. Wichtige Stützen waren der Inlandstourismus und der Automarkt.

Der UBS-Konsumindikator stieg auf 1,59 Punkte von 1,53 Zählern im Monat davor, wie die Grossbank am Donnerstag mitteilte. Der Konsum habe sich trotz des angeschlagenen Detailshandels solide entwickelt. Grund dafür war vor allem eine Belebung des Inlandstourismus im August sowie der anziehende Automarkt.

"Damit setzt sich der positive Trend fort und weist auf weiteres Wachstum des privaten Konsums für das vierte Quartal", erklärte das Institut. Letztmals gesunken war der UBS-Konsumindikator im Februar, im März hatte er stagniert.

(Reuters)

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14.10.2016 08:25
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Wenig Dynamik auf Schweizer Stellenmarkt

Der Schweizer Stellenmarkt zeigt sich laut dem Adecco Swiss Job Market Index im Herbst 2016 kaum verändert.

Dabei verharrt die Personalnachfrage im dritten Quartal in etwa auf dem Niveau des Vorquartals, bereinigt um Saisoneffekte nimmt die Zahl der Vakanzen nur minimal zu, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Während in der Genferseeregion eine Abnahme festzustellen ist, nehmen die Stellenangebote in der restlichen Schweiz zu. Angeführt vom Baugewerbe werden vor allem auch in der Verwaltung und in der Industrie mehr Mitarbeitende gesucht. Demgegenüber sind Lehrkräfte weniger gefragt.

Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Anzahl Stellenangebote aber deutlich um 12% zu: "Dies dürfte ein Ausdruck der wieder erstarkten Schweizer Wirtschaft sein. Das wirkt sich positiv auf den Schweizer Arbeitsmarkt aus", wird Adecco Schweiz-CEO Nicole Burth Tschudi in der Mitteilung zitiert. "Es scheint, als hätte er die Talsohle durchschritten".

"Die Unternehmen schauen wieder positiv in die Zukunft und suchen auch in diesem Quartal viele neue Mitarbeitende", ergänzt die Arbeitsmarktexpertin Marianne Müller vom Stellenmarkt-Monitor Schweiz der Universität Zürich. Es könne erwartet werden, dass damit langfristig auch die Arbeitslosenquote sinke.

Mehr Stellen

Im Vergleich mit dem Vorquartal verzeichnet das Stellenangebot im Espace Mittelland ein Plus von 13%. Ebenfalls eine deutliche Zunahme verzeichnet Zürich (+8%) und die Zentralschweiz (+5%). Weniger deutlich wächst das Stellenangebot in der Nordwestschweiz (+2%), in der Ostschweiz bleibt es unverändert. Eine Abnahme in der Nachfrage nach neuem Personal verzeichne hingegen die Genferseeregion (-4%), wobei hier insbesondere die klassischen Handelsberufe und Managementpositionen weniger nachgefragt werden.

Auch im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Personalnachfrage in der gesamten Schweiz zwischen 5 und 13% zu. Einzig in der Nordwestschweiz geht sie um 1% zurück.

Grosse Unterschiede zwischen den Branchen

Im Quartalsvergleich stieg vor allem das Stellenangebot im Baugewerbe (+26%). Grund dafür seien sowohl das Bauhaupt- wie auch das Baunebengewerbe. Ebenfalls mehr freie Stellen verzeichnen die Bereiche Büro und Verwaltung (+6%), Technik und Naturwissenschaften (+5%) sowie Industrie und Transport (+4%). Demgegenüber nimmt das Stellenangebot in den Berufen der Informatik sowie im Managementbereich um jeweils 3% ab, heisst es weiter. Auch der Bereich Handel und Verkauf verzeichnet eine Abnahme (-4%). Da zu Beginn des Schuljahres weniger pädagogische Fachkräfte gesucht werden, zeigt sich in diesem Bereich ein Minus von 16%.

Im Vergleich zum Vorjahr kann aber immer noch in fast allen Berufsbereichen ein Plus verzeichnet werden. Einzig im Bau- und Ausbaugewerbe mit -14% und im Handel und Verkauf mit -9% hat die Personalnachfrage deutlich abgenommen, heisst es weiter. Am stärksten zugelegt hätten hingegen die Bereiche Büro und Verwaltung (+25%), wo vor allem kaufmännische und administrative Berufe gefragt waren. Auch in der Informatik (+20%), im Gastgewerbe und bei persönlichen Dienstleistungen (+18%) sowie in der Gesundheitsbranche (+16%) und im Lehrbereich (+13%) kann im Vorjahresvergleich eine Zunahme beobachtet werden, heisst es dazu.

(AWP)

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14.10.2016 08:14
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Schweiz glaubt nicht an negative Folgen durch TTIP

Die Schweiz will sich der Welthandelsorganisation (WTO) und ihren Regionalabkommen nicht widersetzen.

Sie glaubt nicht, dass das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU (TTIP) negative Auswirkungen für die Bevölkerung hat.

Das sagte Didier Chambovey, Leiter der Ständigen Mission der Schweiz bei der WTO, am Donnerstag an einem Runden Tisch in Genf. Er räumt aber ein, dass die Kritik an TTIP und anderen Freihandelsabkommen innerhalb der WTO die Verhandlungen über freien Marktzugang verlangsamt haben.

Die Schweiz sei nicht an den Verhandlungen beteiligt, wäre aber von den Auswirkungen des Abkommens betroffen, sagte Chambovey. "Es kommt absolut nicht in Frage, dass ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU zu Lasten der Konsumentensicherheit, der sozialen Wohlfahrt oder der Umwelt geht", sagte der Botschafter.

Weiter zeigte er sich überzeugt, dass die Schweiz genügend Zeit zur Verfügung haben würde, ihre Regeln mit den andern Ländern zu harmonisieren. Zudem würden die Änderungen, die durch das Freihandelsabkommen nötig würden, auch nur bestimmte Bereiche betreffen.

(AWP)

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12.10.2016 08:10
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Goldman sieht dieses Jahr Schockpotenzial bei US- und Europa-Aktien

US-amerikanischen und europäischen Aktien könnte bis zum Jahresende ein holpriger Ritt drohen. Diese Einschätzung vertritt Goldman Sachs Group und verweist zur Begründung auf politische Risiken.

Eine schwache Wirtschaft in Europa und hohe Aktienkurse in den Vereinigten Staaten machen die Märkte dieser Regionen in den kommenden drei Monaten anfällig, erwartet die Investmentbank. Sowohl für den S&P 500 Index als auch den Stoxx Europe 600 sagt sie einen Rückgang von etwa zwei Prozent bis Dezember voraus.

"Wir haben derzeit mehr Potenzial für Schocks", sagte Christian Müller-Glissmann, Managing Director für Portfoliostrategie und Anlageallokation bei Goldman Sachs, am 6. Oktober telefonisch aus London. "Wir neigen etwas dazu, leicht defensiver zu sein, und neigen mehr zu Asien und Schwellenländern als zu entwickelteren Märkten. Wir setzten bei Europa und den USA bis zum Jahresende eher auf eine fallende Tendenz."

Goldman Sachs pessimistischer

Die Prognose von Goldman Sachs für Europa ist pessimistischer als die der meisten Strategen, deren zehn Schätzungen im Schnitt von einer Erholung um 1,3 Prozent gegenüber dem Schlussstand vom Freitag ausgehen, zeigen von Bloomberg zusammengestellte Daten. Der Index hat in diesem Jahr bereits 7,2 Prozent eingebüßt. Zudem zogen Investoren innerhalb einer Rekordserie von 35 Wochen mit Abflüssen fast 93 Mrd. Dollar (83 Mrd. Euro) aus Fonds ab, die europäische Aktien abbilden, erklärte Bank of America in einem Bericht unter Berufung auf Zahlen von EPFR Global. Auf den Aktien lasten die Anlegerzweifel, ob die Lockerungsschritte der Europäischen Zentralbank das Wachstum beleben können, sowie Sorgen um die Solidität der Banken in der Region.

In den USA sorgt sich Müller-Glissmann wegen der hohen Bewertungen. Das gegenwärtige Niveau kann seiner Aussage nach im Falle eines Schocks beträchtliche Kursverluste herbeiführen. Das gelte besonders dann, wenn die Kurse nicht von einem nachhaltigen Gewinnwachstum untermauert werden. Der S&P 500 wird zum mehr als 18-Fachen der erwarteten Gewinne gehandelt, verglichen mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von durchschnittlich 15,6 in den vergangenen fünf Jahren. Die Präsidentschaftswahl im November und eine mögliche Zinserhöhung der Federal Reserve könnten Kursrückgänge auslösen, sagte er.

Goldman-Aktienstratege David Kostin, der vergangenes Jahr zu den treffsichersten Prognostikern gehört hatte, rechnet für den S&P 500 zum Jahresende 2016 mit einem Stand von 2100 Punkten, von 2153,74 Zählern beim Handelsschluss am Freitag. Im restlichen Jahresverlauf favorisiert die Investmentbank den MSCI Asia ex-Japan Index sowie Schwellenmärkte wie China. Vergangenen Monat nahm Goldman Sachs das Anlageurteil für US- und europäische Aktien auf Sicht von drei Monaten auf das Äquivalent einer Verkaufsempfehlung zurück.

"Aktien sind ohne klare, positive Wachstumstrends eine schwierige Anlage" im Portfolio, sagte Müller-Glissmann. "Es ist schwer, mit diesen Abflüssen aus Aktien umzugehen, weil es abgesehen von Cash nur wenige Schlupfwinkel gibt."

(Bloomberg)

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11.10.2016 08:08
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Die Bilanzsaison als Hoffnungsschimmer für Aktien-Anleger

10.10.2016 23:15

Politik und Notenbanken dämpfen seit Monaten die Kauflust der Börsianer. Nun steht die Bilanzsaison zum dritten Quartal vor der Tür. Sorgt das für den Ausbruch nach oben?

http://classic.cash.ch/news/top_news/die_bilanzsaison_als_hoffnungsschim...

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10.10.2016 08:17
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Schweizer Arbeitslosenquote im September unverändert

Die Lage am Schweizer Arbeitsmarkt hat sich im September wenig verändert präsentiert.

Die Arbeitslosenquote stand wie bereits im August bei 3,2 Prozent, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) am Montag mitteilte. Vor einem Jahr hatte sie 3,1 Prozent betragen. Ökonomen hatten im Schnitt eine Arbeitslosenquote von 3,2 Prozent prognostiziert.

(Reuters)

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06.10.2016 15:41
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Unveränderte Arbeitslosenquote in Liechtenstein
06.10.2016 15:30

Vaduz FL (awp/sda) - Im Fürstentum Liechtenstein ist die Arbeitslosigkeit im September gegenüber dem Vormonat zwar um 17 auf 418 Personen zurückgegangen. Die Arbeitslosenquote jedoch verharrte auf 2,2%.

Die Abnahme der Zahl der Arbeitslosen verteilt sich ziemlich gleichmässig auf die Altersklasse 50plus und auf das Segment der 25- bis 49-Jährigen, wie am Donnerstag aus der Meldung des Arbeitsmarkt Service Liechtenstein hervorging. Auch die Zahl der gemeldeten offenen Stellen ging zurück, und zwar von 823 im August auf 776 im September.

Zudem hatte ein Betrieb im September Kurzarbeit aus wirtschaftlichen Gründen gemeldet. Betroffen davon waren 15 Angestellte.

(AWP)

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06.10.2016 08:20
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Mehr Unternehmen und stärkere Beschäftigung in der Schweiz

Die Zahl der Unternehmen in der Schweiz ist 2014 erneut gestiegen. Von 577 000 im Vorjahr wuchs sie auf knapp 593 000.

Das entspricht einem Plus von 2,7%. Dagegen fiel der Anstieg der Beschäftigung in Vollzeitstellen mit einem Plus von 0,8% auf 3,965 Millionen bescheidener aus. Dies geht aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) hervor. Ausser im Kanton Uri (-1,1%) nahm die Beschäftigung in allen Kantonen zu.

Am stärksten stieg die Anzahl Unternehmen im Dienstleistungssektor mit einem Plus von 3,6%. Weniger deutlich mit einer Zunahme von 1% fiel das Wachstum im Industriesektor aus. In der Land- und Forstwirtschaft war die Anzahl der Firmen mit einem Minus von 1,6% erneut rückläufig.

Rund zwei Drittel der Unternehmen (396'000) sind Kleinstbetriebe mit weniger als zwei Beschäftigten. Ein knappes Drittel der Unternehmen (187'900) hat 2 bis 49 Beschäftigte, 1,3% (7942) zwischen 50 und 249 Beschäftigte. Rund 1400 Unternehmen (0,2%) weisen 250 und mehr Vollzeitstellen auf.

(AWP)

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06.10.2016 08:15
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Die Welt ist so hoch verschuldet wie noch nie

Die weltweiten Schulden haben nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) einen Rekordstand von 152 Billionen Dollar erreicht.

Dieser Wert vom vergangenen Jahr entspricht demnach 225 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung.

Im Jahr 2002 habe der Wert noch bei 200 Prozent gelegen, hiess es in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht. Rund zwei Drittel der Summe des vergangenen Jahres sei im privaten Sektor angehäuft worden.

Während in den USA seit der Finanzkrise 2008 Schulden abgebaut worden seien, hätten sie besonders in China und Brasilien deutlich zugelegt. Dies biete Anlass zur Sorge, hiess es weiter.

(AWP)

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06.10.2016 08:15
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Stiglitz erwartet baldigen Zerfall der Eurozone

Wirtschafts-Nobelpreisträger Joseph Stiglitz rechnet mit einem Zerfall der Eurozone in den kommenden Jahren aufgrund von mangelnder Entschlossenheit und Solidarität der Mitgliedstaaten.

"Mir macht die Geschwindigkeit Sorgen, mit der die Entscheidungen in Europa ablaufen", sagte der US-Ökonom im Interview mit der deutschen "Welt". "Die Politik einigt sich darauf, was getan werden muss, aber dann wird blockiert, getrödelt und sich Zeit gelassen." Nötig seien tiefgreifende Reformen wie die Schaffung einer Bankenunion oder einer gemeinsamen Einlagensicherung. Er rechne aber nicht mehr damit, dass Europas Politik die wankende Währungsunion langfristig retten könne.

"Es wird in zehn Jahren noch eine Eurozone geben, aber die Frage ist, wie sie aussehen wird. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie immer noch 19 Mitglieder haben wird", sagte der frühere Chefökonom der Weltbank. "Es ist schwer zu sagen, wer dann noch dazugehören wird." Deutschland habe sich etwa schon damit abgefunden, dass Griechenland die Eurozone verlassen werde. Nur durch die Auflösung der Gemeinschaftswährung oder deren Spaltung in einen Nord-Euro und einen Süd-Euro könne die lahmende Wirtschaft des Kontinents wieder in Schwung gebracht werden.

Als Negativbeispiel nannte Stiglitz Italien. "Wenn ich mich mit Italienern unterhalte, spüre ich, dass die Menschen dort zunehmend enttäuscht sind vom Euro." Auch Wissenschaftlern und führenden Politikern des Landes werde immer klarer, "dass Italien im Euro nicht funktioniert. Das ist für die Italiener emotional wirklich schwierig, und sie haben sich lange geweigert, diese Einsicht zu akzeptieren."

(AWP)

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05.10.2016 08:20
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IWF sieht trübe Weltwirtschaft

Der IWF traut der globalen Konjunktur weiter keine grossen Sprünge zu.

Die Weltwirtschaft dürfte in diesem Jahr etwas an Fahrt verlieren und um 3,1 Prozent zulegen, wie der Internationale Währungsfonds (IWF) am Dienstag in seinem neuen "World Economic Outlook" mitteilte. Im nächsten Jahr werde es mit 3,4 Prozent etwas stärker bergauf gehen. "Der aktuelle Ausblick bleibt gedämpft." Mittelfristig dürfte das Wachstum der Industriestaaten weiter "enttäuschend" ausfallen, sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld. Bei Schwellen- und Entwicklungsländern werde die Konjunktur eher anziehen.

Für die USA zeigte sich der IWF skeptischer als noch im Juli. Für die weltgrösste Volkswirtschaft senkte der Fonds seine Wachstumsprognose für 2016 auf 1,6 von 2,2 Prozent und für 2017 auf 2,2 von 2,5 Prozent. "Das US-Wachstum hat 2016 enttäuscht", sagte Obstfeld. Die Prognosen für die Weltwirtschaft änderten sich hingegen nicht.

Gute Aussichten für Deutschland

Zur deutschen Wirtschaft hingegen äusserten sich die IWF-Experten optimistischer. Sie erhöhten ihre Wachstumsprognose für 2016 von 1,6 auf 1,7 Prozent und für das nächste Jahr von 1,2 auf 1,4 Prozent. Die Daten des IWF sind aber bereinigt um die unterschiedliche Zahl der Arbeitstage und damit nicht mit dem jüngsten Herbstgutachten der Forschungsinstitute vergleichbar. Diese hatten einen Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,9 Prozent vorausgesagt, der sich im nächsten Jahr auf 1,4 Prozent abflauen dürfte.

Mit Blick auf die globale Konjunktur forderte Obstfeld mehr Impulse der Politik, um Wachstum zu fördern. Wichtig seien hier Reformen am Arbeitsmarkt und der Abbau von Handelsbarrieren. "Das Wachstum ist schon zu lange zu niedrig." Zudem komme in vielen Ländern der Erfolg der Wirtschaftserholung bei zu wenigen Menschen an. Dies führe dazu, dass in einigen reicheren Staaten Globalisierungsgegner Zulauf hätten. Das Anti-EU-Referendum in Grossbritannien sei ein Beispiel dafür.

Notenbanken in Industriestaaten sollten laut IWF ihre lockere Geldpolitik fortsetzen und die Konjunktur weiter stützen. Dies müsse notfalls wie bisher mit sogenannten unkonventionellen Massnahmen abseits des Leitzinses geschehen. Die US-Notenbank Fed sucht derzeit nach einem geeigneten Zeitpunkt für die nächste Zinserhöhung. Die meisten Ökonomen erwarten, dass die Europäische Zentralbank (EZB) jedoch ihre Politik des billiges Geldes eher noch einmal verlängert oder ausweitet.

(Reuters)

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04.10.2016 08:27
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Schweizer Börse SIX im September mit 19% mehr Handelsvolumen als im Vormonat
03.10.2016 19:15

Zürich (awp) - Die beiden Börsen SIX Swiss Exchange und SIX Structured Products Exchange haben im September deutlich mehr umgesetzt als im Vormonat. Im bisherigen Jahresverlauf sind die Zahlen hingegen weiter klar negativ.

Im Berichtsmonat September wurde mit 3,47 Mio Abschlüssen ein Handelsumsatz von 95,0 Mrd CHF erzielt. Im Vergleich zum Vormonat entspricht dies einem Plus von 8,9% bzw. 19%, wie die Börse am Montagabend mitteilte.

Im Segment Aktien inkl. Fonds + ETPs stieg der Handelsumsatz um 22% auf 75,1 Mrd CHF, und die Anzahl Abschlüsse um 9,1% auf 3,32 Mio. Bei den CHF-Anleihen erhöhten sich die Umsätze gar um 30% auf 9,4 Mrd. Bei den ETFs stieg der Handelsumsatz um 6,6% auf 7,6 Mrd, wobei allerdings die Anzahl Abschlüsse um 0,8% zurückging. Bei den Strukturierten Produkten und Warrants wurden 5,3% mehr Abschlüsse verzeichnet; wiederum sank hier aber der Umsatz um 40% auf 939 Mio CHF.

Seit Jahresbeginn summiert sich der Rückgang bei den Handelsumsätzen im Vergleich zur Vorjahresperiode auf 11% (953,6 Mrd CHF). Die Anzahl Abschlüsse nahm um 9,8% auf 35,57 Mio ab. Die Entwicklung im Vorjahr sei jedoch geprägt durch rekordhohe Handelsvolumen nach der Aufhebung des Euro-Mindestkurses im Januar 2015, heisst es.

ys/ra

(AWP)

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03.10.2016 13:04
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Die Zeichen für die Schweizer Wirtschaft stehen gut

Die Stimmung in der Schweizer Industrie hat sich im September weiter verbessert. Der Einkaufsmanagerindex (PMI) stieg gegenüber dem Vormonat um 2,2 Zähler auf 53,2 Punkte.

Damit notiert der Index, der als wichtiger und verlässlicher Frühindikator gilt, wieder etwas deutlicher über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten als noch im August. Es ist der zweite Monat mit einer Verbesserung in Folge und der zehnte oberhalb der Wachstumsschwelle, wie die Credit Suisse, welche den Index zusammen mit procure.ch errechnet, am Montag mitteilt.

Die September-Zahl liegt klar über den Prognosen: Von AWP befragte Ökonomen hatten für den Berichtsmonat einen Wert zwischen 50,7 und 52,0 Punkten vorhergesagt.

Höchster Stand seit Mai

Der PMI notiert damit auf dem höchsten Stand seit Mai 2016. Die Subkomponenten würden allerdings ein facettenreiches Bild anzeigen, so die Credit Suisse, welche den Bericht mit "Spätsommerhoch, aber mit Nebel" übertitelt. Gestiegen sei der PMI-Index vor allem dank einer wieder besseren Auftragslage (+4,4 Punkte) und wieder längeren Lieferfristen (+3,6). Diese beiden Punkte stimmten positiv.

Gleichzeitig kletterte die Subkomponenten Lager Einkauf um rekordhohe 10,1 Punkte auf 53,2 Punkte. Derart volle Lagerbestände könnten darauf hindeuten, dass die Unternehmen in Zukunft eine Steigerung der Nachfrage erwarteten, oder aber ein Hinweis dafür sein, dass überraschend wenig produziert worden sei.

Angesichts der gedrosselten Produktion (-1,8 Punkte; schwächstes Wachstum seit November 2015) und des andauernden Personalabbaus (Beschäftigung -1,2 Punkte unterhalb der Wachstumsschwelle) sei von Optimismus nicht viel zu spüren und die Industriekonjunktur scheine sich nur schleppend zu verbessern. Eitler Sonnenschein sieht anders aus, so das Fazit der CS-Ökonomen.

(AWP)

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03.10.2016 08:44
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Anleger brauchen im Oktober starke Nerven

Aktienanleger sollten sich zum Start in das Schlussquartal 2016 warm anziehen. Denn der Börsenmonat Oktober verspricht ungemütlich zu werden.

"Die Nervosität der Anleger nimmt angesichts der nahenden US-Wahlen und der Schwäche im Bankensektor zu", sagt Stratege Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co. Jörg Krämer von der Commerzbank meint, das "Risiko Trump" dürfte zunehmend in den Mittelpunkt rücken und die Volatilität steigen lassen. Investoren sehen die angekündigten Reformen des republikanischen Kandidaten Donald Trump kritisch. Seine demokratische Herausfordererin Hillary Clinton steht dagegen für Kontinuität.

Im Fokus steht zudem weiterhin die Deutsche Bank, der in den USA eine milliardenschwere Strafe wegen der Affäre um Tricksereien am amerikanischen Immobilienmarkt droht.

Ein rasantes Auf und Ab bei der Aktie der Deutschen Bank prägte zum Wochenausklang das Marktgeschehen. Weil einige Hedgefonds Gelder bei Deutschlands größtem Geldhaus abgezogen haben, sackte das Papiere zeitweise erstmals unter zehn Euro ab und zog sämtliche andere Finanzwerte, so auch die UBS und die Credit Suisse, in die Tiefe. Nach einem Medienbericht über eine geringer als befürchtete Strafe im US-Hypothekenstreit zog der Kurs zum Handelsschluss doch noch um 6,4 Prozent auf 11,57 an. Die in New York gehandelten Aktien sprangen rund 14 Prozent in die Höhe, nachdem sie am Tag zuvor noch starke Verluste erlitten hatten.

SMI negativ

Die Kursturbulenzen schüttelten die Börsen in Europa ordentlich durch. Der EuroStoxx50 gewann 0,4 Prozent auf 3002,24 Zähler. Auf Wochensicht verlor er aber immer noch jeweils rund ein Prozent. Der Swiss Market Index verlor in der abgelaufenen Woche 1,6 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow-Jones-Index der Standardwerte 0,9 Prozent höher auf 18.308 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 rückte 0,8 Prozent auf 2168 Zähler vor. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,8 Prozent auf 5312 Punkte. Im Quartalsvergleich ergab sich für den Dow ein Plus von 2,1 Prozent, den S&P ein Aufschlag von 3,3 Prozent und den Nasdaq-Index ein Anstieg von 9,7 Prozent.

Auch die Commerzbank steht nach der Ankündigung eines Abbaus von fast 10'000 Stellen bei Börsianern im Fokus. Das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut lädt am Dienstag zu seinem Investorentag.

Ausblick auf die Woche

Zahlreiche Konjunkturdaten werden die Anleger in Atem halten. So stehen am Montag Einkaufsmanagerindizes für dies- und jenseits des Atlantiks auf der Agenda. Zudem steht der ISM-Konjunkturindex aus den USA an. Es müsse sich zeigen, ob die Schwäche im August wirklich nur von temporärer Natur gewesen sei, sagt HSBC-Volkswirt Stefan Schilbe. In Deutschland bleiben am Montag die Börsen feiertagsbedingt geschlossen. In China ist sogar die gesamte Woche arbeitsfrei.

Am Donnerstag stehen die Auftragseingänge der deutschen Industrie für August im Mittelpunkt. Das Highlight zum Wochenschuss ist der US-Arbeitsmarktbericht für September. Experten rechnen mit einem Aufbau von 176.000 Stellen nach zuvor 151.000. "Das Vollbeschäftigungsziel der Fed ist nahezu erreicht", meint Commerzbank-Stratege Bernd Weidensteiner. Der von Fed-Chefin Janet Yellen zuletzt verbreitete Optimismus hinsichtlich des Arbeitsmarktes spreche für eine Zinserhöhung spätestens im Dezember. Sollten die Zahlen hingegen negativ überraschen, dürften sich die Zinserwartungen weiter nach hinten verschieben, sagt Rahn.

Im Blick behalten Investoren auch die stark schwankenden Ölpreise nach der überraschenden Einigung der erdölexportierenden Länder (Opec) auf eine Förderbremse. Skepsis über eine erfolgreiche Umsetzung hatte die Preise zuletzt wieder gedrückt.

Spannend dürfte es am Dienstag beim Investorentag des Elektrotechnikkonzerns ABB werden. Der aktivistische Investor Cevian drängt auf eine Abspaltung des Stromnetzgeschäfts. Doch Insidern zufolge will das Management an seiner größten Sparte festhalten.

(Reuters)

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03.10.2016 08:43
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Schweiz-Tourismus-Direktor rechnet im Sommer mit Zuwachs an Gästen
02.10.2016 16:27

Zürich (awp) - Der Direktor von Schweiz Tourismus rechnet für die Sommersaison mit Zuwachs an Gästen. Der Rückgang der Gästezahlen habe sich seit Mai abgeflacht, sagte Jürg Schmid in einem Interview mit der Sonntagszeitung (SoZ, 02.10.2016).

"Ich erwarte im Zeitraum Mai bis September schweizweit und sogar in den Berggebieten einen leichten Zuwachs an Gästen", so Schmid. Der August sei sehr gut gelaufen und im Tessin sei die Trendwende schon geschafft. Auch in der Wintersaison rechnet der Manager, der zuletzt eine dreimonatige Auszeit beendet hat, mit einer Erholung - vorausgesetzt, die Schneebedingungen sind durchschnittlich gut.

Über das Gesamtjahr werde die Schweiz bei den europäischen Gästen noch im Minus stehen. "Aber seit Mai flacht der Rückgang deutlich ab, und einige Destinationen legen gar wieder zu", so Schmid weiter. "Der Franken-Tsunami ist überstanden. Aber wie nach einem Tsunami bietet sich dem Betrachter ein schreckliches Bild," so sein Fazit. Seit Beginn der Frankenstärke 2008 habe die Schweiz 20% der Gäste verloren, aus dem wichtigsten Markt Deutschland seien es 47% weniger gewesen.

yr/

(AWP)

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03.10.2016 08:39
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Bankpersonalverband fordert 1,5% mehr Lohn für 2017
03.10.2016 08:22

Bern (awp/sda) - Bankmitarbeiter sollen im kommenden Jahr 1,5% mehr Lohn erhalten. Das fordert der Schweizerische Bankpersonalverband (SBPV). Die Forderung wird mit der anziehenden Inflation und den steigenden Krankenkassenprämien begründet.

Die Wirtschaftsprognosen deuteten auf eine leichte Inflation auf Ende Jahr und für 2017 hin, schreibt der SBPV in einer Mitteilung am Montag. Ausserdem schwinde durch die massive Zunahme der Krankenkassenprämien die Kaufkraft um 0,5%.

Als weiteres Argument werden die guten Ergebnisse im Bankensektor 2015 aufgeführt. Laut dem Verband werden diese durch eine Lohnerhöhung von lediglich 0,8% im laufenden Jahr nicht angemessen widerspiegelt.

Jetzt wollten auch die Bankangestellten von ihrem Beitrag an den Geschäftsergebnissen profitieren, schreibt der SBPV. Durch die verschiedenen Restrukturierungsmassnahmen der Banken zollten diese bereits einen hohen Tribut. Dies äussere sich unter anderem in immer höher werdenden Leistungsanforderungen.

Zudem fordert der SBPV zwei zusätzliche freie Tage 2017. Auf diese Weise sollen die Feiertage an Weihnachten und Neujahr kompensiert werden, welche dieses Jahr auf Sonntage fallen.

cf

(AWP)

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03.10.2016 08:35
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Geschäft mit Firmenübernahmen verlangsamt sich in der Schweiz

Der Schweizer Markt mit Firmenübernahmen und -fusionen entwickelt sich verhalten.

Im dritten Quartal 2016 liegen sowohl die Anzahl Deals als auch das Transaktionsvolumen unter den Vorjahreswerten. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ist das Gesamtvolumen in den Monaten Juli bis September um 32,2 Milliarden Dollar zurückgegangen, wie das Beratungsunternehmen KPMG am Samstag mitteilte. Im Vergleich mit dem Vorquartal schrumpfte sowohl die Anzahl an Transaktionen (von 107 auf 80) als auch das gehandelte Volumen (von 22,2 Milliarden Dollar auf 9,3 Milliarden Dollar).

Gänzlich blieben im dritten Quartal Grossdeals mit einem Transaktionsvolumen im zweistelligen Milliardenbereich aus. Allerdings seien solche Transaktionen im vergleichsweise kleinen Schweizer Markt auch nicht im Quartalsrhythmus zu erwarten, heisst es im Communiqué von KPMG.

Das Beratungsunternehmen führt die Zurückhaltung insbesondere auf wirtschaftspolitischen Unsicherheiten zurück. Der Brexit sei politisch zwar beschlossene Sache, noch könne man aber nicht genau abschätzten, welche ökonomischen und rechtlichen Auswirkungen dieser Entscheid im Detail haben werde, heisst es.

Zwischen Juli und September hatten gleich mehrere mittelgrosse Schweizer Unternehmen auf Fusionen oder Zukäufe gesetzt. Dazu zählt der Zusammenschluss des Bauzulieferers AFG Arbonia-Forster mit der Thurgauer Türherstellerin Looser. Diese Transaktion über 538,8 Millionen Dollar gehörte im dritten Quartal zu den zehn grössten Deals mit Schweizer Beteiligung.

Ebenfalls in dieser Liste findet sich die Veräusserung des Kabelgeschäfts von ABB an NKT Cables über 932 Milllionen Dollar. Für Schlagzeilen sorgte ferner die angekündigte Übernahme des Modeunternehmens Charles Vögele durch die italienische Investorengruppe Sempione Retail, zu welcher der Modekonzern OVS gehört. Diese Transaktion schafft es allerdings mit einem Handelsvolumen von 211 Millionen Dollar knapp nicht in die Top 10.

(AWP)

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29.09.2016 13:08
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Créa sieht schwache Wirtschaftsentwicklung voraus
29.09.2016 12:46

Lausanne (awp/sda) - Das Westschweizer Konjunkturforschungsinstitut Créa sieht für die Schweizer Wirtschaft im dritten und vierten Quartal nur eine schwache Entwicklung. In der Westschweiz sollte das Wachstum ausgeprägter ausfallen.

Das Créa-Konjunkturbarometer zeigt zwar seit Ende 2015 nach oben. Der Anstieg ist aber recht flach, wie das der Universität Lausanne angegliederte Institut am Donnerstag mitteilte. Das Barometer dürfte im dritten Quartal einen Stand von 99,2 Punkten erreichen und im Schlussquartal einen von 99,4 Zählern.

Der Privatkonsum wächst seit mehreren Trimestern nur noch um 1 Prozent. Der Aussenhandel zieht an, das Wachstum flacht sich aber ab. In der Industrie verschlechterte sich die Lage im Juli vor allem beim Bestellungseingang.

Etwas besser als die Gesamtwirtschaft entwickelt sich jene der Westschweiz. Im dritten Semester dürfte das Barometer zum Vorquartal um 0,1 Punkt auf 99,6 Punkte zulegen. Im Schlussquartal sollte ein Stand von 99,9 Punkten erreicht werden. Von allen Westschweizer Kantonen zeigt nur der Index für Genf nach unten und verhindert so ein stärkeres Wachstum für die Gesamtregion.

(AWP)

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28.09.2016 08:23
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UBS-Konsumindikator setzt Anstieg im August fort

Das Konsumklima in der Schweiz hat sich im August weiter aufgehellt.

Der UBS-Konsumindikator stieg auf 1,53 Punkte von revidiert 1,45 Zählern im Monat davor, wie die Grossbank am Mittwoch mitteilte. Geschuldet sei der Anstieg dem wieder erstarkten Tourismus und den weiterhin überdurchschnittlichen Auto-Verkäufen, wie die UBS-Ökonomen erklärten. Die Situation am Arbeitsmarkt sei dagegen ambivalent: Solange sich das robuste Wirtschaftswachstum nicht am Jobmarkt widerspiegle, dürfte der Privatkonsum keine grossen Sprünge machen.

Letztmals gesunken war der UBS-Konsumindikator im Februar, im März hatte er stagniert.

(Reuters)

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28.09.2016 08:22
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Schwellenländer prägen Weltwirtschaft immer mehr

Der Einfluss von Schwellenländern wie China und Indien auf die Weltwirtschaft wird laut Internationalem Währungsfonds (IWF) immer stärker.

Sie seien die grossen Wachstumstreiber, teilte der Fonds in einer am Dienstag veröffentlichen Analyse mit. Deshalb haben dem IWF zufolge ihre wirtschafts- und finanzpolitischen Entscheidungen inzwischen mehr Auswirkungen auf andere Staaten als die der Industrieländer. Als Belege führte der Fonds die wirtschaftspolitische Neuorientierung in China und die zunehmende Migration an.

Kurzfristig stünden dadurch zwar Belastungen im Vordergrund. Langfristig könnte die inzwischen stärker auf den Binnenkonsum zielende Wirtschaftspolitik Pekings das globale Wachstum jedoch nachhaltiger machen. Und die zunehmende Zuwanderung könnte in wichtigen Volkswirtschaften Probleme durch die Alterung der Gesellschaft dämpfen.

Bedeutung Chinas gestiegen

Trotz des Kursschwenks in China sei die Bedeutung der zweitgrössten Volkswirtschaft der Welt gestiegen. Langfristig könne Pekings neuer ökonomischer Kurs der Weltwirtschaft trotz kurzfristiger Bremsspuren gut tun. Mit der exportorientierten Ausrichtung habe China über Jahre den internationalen Handel belebt und die Preise für Rohstoffe ansteigen lassen. Das trieb auch das globale Wachstum an. Inzwischen setzt das Land stärker auf den Binnenkonsum und einen insgesamt ausgewogeneren Kurs. Das hat das Wachstumstempo im Welthandel kräftig gebremst. Zugleich hat China aber als Waren-Importeur für immer mehr Lieferländer an Bedeutung zugelegt: "Das legt nahe, dass Chinas Kurswechsel das Potenzial hat, die weltwirtschaftlichen Aussichten und alles, was an Risiken damit verbunden ist, zu verändern", folgerte der IWF.

Die wachsenden Wanderungs- und Flüchtlingsströme, die viele Schwellenländer massiv berühren, verursachten der IWF-Analyse zufolge zunächst einmal sowohl in den Herkunfts- als auch in den Zielländern Lasten und Kosten. Für die Heimatländer bedeute die Abwanderung von Einwohnern - zumal von jungen, gut ausgebildeten Menschen - den Verlust von wirtschaftlichem Wachstumspotenzial. Für die Zielländer sei entscheidend, wie schnell und gut Zuwanderer in die Arbeitsmärkte integriert werden: "Aber Integration braucht Zeit, besonders, wenn es sich um Flüchtlinge handelt", mahnt der IWF.

(Reuters)

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28.09.2016 08:16
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Die Schweiz bleibt das wettbewerbsfähigste Land der Welt

Die Schweiz baut ihre Siegesserie aus: Zum 8. Mal hintereinander ist sie das wettbewerbsfähigste Land der Welt, wie die alljährliche Studie des Weltwirtschaftsforums feststellt.

Dahinter folgen wie im Vorjahr Singapur und die USA. Die Schweiz habe sich gegenüber dem Vorjahr nochmals leicht verbessert und mit 5,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 7 den höchsten Punktestand seit Einführung der gegenwärtigen Methodologie im Jahre 2007 erreicht, teilte das WEF im Globalen Wettbewerbsbericht 2016-2017 mit. Im in der Nacht auf Mittwoch veröffentlichten Bericht wurden 138 Länder nach 12 Oberkategorien untersucht.

Die Schweiz liege bei vier der zwölf Oberkategorien an der Spitze und bei elf der zwölf Kategorien sei die Schweiz in den Top 10, hiess es weiter. Einzig bei der Marktgrösse ist das Land naturgemäss abgeschlagen auf Platz 39 von 138 Ländern.

Spitze sei die Schweiz bei der Effizienz des Arbeitsmarkts, beim direkten Geschäftsumfeld und den Geschäftsmodellen von Unternehmen, bei der Innovation sowie zum ersten Mal bei der technologischen Bereitschaft. Die Schweiz habe wohl eines der fruchtbarsten Innovationsökosysteme, hielt das WEF fest.

Mehrere Schwachpunkte

Auch das politische System und die Infrastruktur seien förderlich, die Hochschulen und Universitäten seien herausragend. Gleichzeitig vermöge die Schweiz, die besten Talente anzuziehen. Vorteile seien auch die zahlreichen Grosskonzerne, das dichte Netz an KMU sowie die enge Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

Relative Schwachpunkte der Schweiz seien die hartnäckige Deflation sowie der Mangel an Wettbewerb, schrieb das WEF. Auch bestünden Hürden für Firmengründer, relativ hohe Eintrittsbarrieren in den hiesigen Markt sowie eine im internationalen Vergleich tiefe Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt.

Mehr Handelshemmnisse

Auf globaler Ebene stelle der in den letzten zehn Jahren gesunkene Offenheitsgrad von Volkswirtschaften ein Risiko für die Weltwirtschaft und die Innovation dar, schrieb das WEF. Schuld am Abwärtstrend des letzten Jahrzehnts sei in erster Linie die Zunahme von nichttarifären Handelshemmnissen.

Der sinkende Offenheitsgrad in der Weltwirtschaft sei ein Risiko für einen neuen Aufschwung und zukünftigen Wohlstand, wird WEF-Gründer Klaus Schwab zitiert. Führungspersönlichkeiten müssten den Trend der letzten zehn Jahre umkehren und gleichzeitig für ein Wachstum sorgen, das viele Menschen mitnehme. Denn jeder solle die Chance haben, von der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit zu profitieren.

Kritik übte das WEF an der ultralockeren Geldpolitik der grossen Zentralbanken. Die quantitative Lockerung und andere geldpolitische Massnahmen reichten nicht unbedingt aus, um langfristiges Wachstum in den Industriestaaten wieder anzukurbeln. Grundvoraussetzung für den Erfolg des Programms sei vielmehr, dass bereits eine starke Wettbewerbsfähigkeit bestehe.

Niederlande überholen Deutschland

Fortschritte bei der Wettbewerbsfähigkeit haben die Niederlande gemacht, die Deutschland von Platz vier verdrängt haben. Einen Sprung um drei Plätze machten Schweden Diablo und Grossbritannien (7). Das Ergebnis für Grossbritannien basiere allerdings auf Daten aus der Zeit vor der Brexit-Abstimmung, hiess es.

Während mittel- und nordeuropäische Staaten die Top 10 dominieren, hinken die Krisenländer Südeuropas weiterhin weit hinterher. Spanien hat sich zwar um einen Platz auf Rang 32 verbessert, Italien dagegen um einen Rang auf Platz 44 verschlechtert. Portugal rutschte gar acht Plätze auf Rang 46 ab, Griechenland um fünf Plätze auf Rang 86. Damit ist der Aufwärtstrend von Hellas in den letzten Jahren wieder vorbei.

(AWP)

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