Coronavirus und die Auswirkungen auf die SIX

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Bellavista
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Coronavirus und die Auswirkungen auf die SIX

Lange Zeit, als das Virus auch geografisch noch etwas weiter weg war, schien die Börse die Epidemie als eine vorübergehende Störung einzustufen, die man vernachlässigen kann. 

Nun hat das Auftreten des Virus in Italien das Gespenst sichtbarer gemacht und die SIX hat recht massiv reagiert. 

Wie schätzt ihr die mittelfristigen Folgen für die jeweiligen Wirtschaftsbereiche ein? Wie reagiert ihr und wie positioniert ihr euch? Sind die Auswirkungen auf einen Börsenplatz spezifisch gross oder klein. Oder schlägt die globale Weltwirtschaft nun auch global auf die Börsenplätze durch?

Dieser Thread soll keiner Panikmache dienen, sondern möglichst neutral die einzelnen Einschätzungen wiedergeben.

Allen einen schönen Tag. Hoffen wir, dass sich das Virus möglichst rasch bekämpfen lässt und nicht mehr allzu viele darunter leiden müssen.

Bellavista
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Die Meinung von "the market"

Bellavista

Ro-man
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Virus/Viral/Hype

Wie immer, in unserer heutigen Zeit, wird auch hier wieder "gehyped" und von den Medien 'viral' verbreitet...

FAKT ist (habe ich gelesen), dass es sich um einen grippeähnlichen Virus handelt dessen Sterblichkeitsrate bei alten und kranken Menschen wohl höher ist als bei einer 'normalen' Grippe... generell sei die Sterblichkeitsrate auf ~2% festzulegen, bei einer normalen Grippe sei die generelle Rate scheinbar ein bisschen unter 1%.

Ich habe mich (zum Glück?) vor ein paar Wochen mit dem Put WSMIIV 38972244 (WSMIIV P-Wts20 VONT) positioniert (EP 0.175).

Persönlich denke ich es wird jetzt noch 5-10 Tage dauern und dann kommt Entwarnung und ein Heilmittel einer der grossen Pharmas auf den Markt (remember TAMIFLU) und die Märkte gehen wieder Bullish ab...

Grüsse sendet und starke Nerven wünscht Euch allen,

Ro - man  

Efeu73
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Erste Fälle in der Schweiz

Erste Fälle in der Schweiz sind noch ausstehend. Danach wird man sehen wie sehr es einschlägt.

Bellavista
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Luxusbranche (Uhren?)

Luxusgüter-Branche erwartet wegen Coronavirus Milliardenbelastung

Name Markt Letzter Veränderung
Kering Exotic - -
LVMH ORD Euronext 386.05

-18.45 (-4.56 Wacko

SWATCH GROUP N SIX 44.42

-2.42 (-5.17 Wacko

SWATCH GROUP I SIX Blue Chip 232.40

-12.40 (-5.07 Wacko

RICHEMONT N SIX Blue Chip 69.46

-2.64 (-3.66 Wacko

Hugo Boss SIX 53.64 -

>

WIEN (awp international) - Die Coronavirus-Epidemie dürfte die Luxusgüter-Branche voraussichtlich Umsatz und Gewinn in Milliardenhöhe kosten. Das hat eine Studie der Beratungsgesellschaft Boston Consulting Group (BCG) ergeben, die 28 Vorstands- und Finanzchefs von Luxusmarken nach ihrer Einschätzung befragt hat.

 

Gemäss der Studie könnte das Virus den Umsatz um 30 bis 40 Milliarden US-Dollar schmälern und die Gewinne um insgesamt rund 10 Milliarden Dollar schrumpfen lassen.

 

Der Anteil Chinas am globalen Markt für Luxusprodukte mache bereits 110 Milliarden Dollar und damit rund ein Drittel aus, hat die BCG berechnet. Dazu kämen noch 280 Milliarden, die chinesische Touristen weltweit ausgeben. Bei Ausbruch des SARS-Virus im Jahr 2003 habe der Anteil Chinas am globalen Luxusmarkt nur 3 Prozent bzw. 5 Milliarden Dollar betragen.

 

Das wahrscheinlichste Szenario ist nach Ansicht der befragten Spitzenmanager, dass sich die Coronavirus-Epidemie hauptsächlich auf China beschränken und in wenigen Monaten ihren Höhepunkt überschreiten wird. Die Branche würde in diesem Fall etwa ein halbes Jahr lang unter den Folgen leiden und sich dann rasch wieder erholen. Die meisten der befragten Manager gehen davon aus, ihre ursprünglichen Umsatzziele vor der Viruskrise ein Jahr später wieder zu erreichen.

 

Im schlimmsten Fall, einer globalen Pandemie, könnte es zu einer spürbaren Konjunkturverlangsamung in Asien mit Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft kommen. Dann könnten sich Luxusgüter-Erzeuger gezwungen sehen, ihre Produktion in Asien zu reduzieren und Werke sowie Geschäfte in Asien zu schliessen./ivn/bel/ivn/bel/APA/niw/mis

Bellavista

Elias
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90 Millionen Infektionen in den USA?

Ein Seuchen-Experte prognostiziert nun über 90 Millionen Infektionen in den USA mit dem Coronavirus. Verschlampt Trump Präventionen?

 

Das wäre ja der Brüller, wenn ein Virus ihm zum Verhängnis wird.

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swissrain
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Medienfutter

"Jeder Tag hat seine Plage", und wenn er keine Plage hat, weiss jeder Zeitungsmacher, dass da ein Gemisch hineingehört, etwas Sex and Crime, etwas Romanze und Schrecken, etwas Lowlife und High-society-life, etwas Glücks- und etwas Schreckenspost. Das ist das Infofutter, das der Konsument will. 

Alle diese Themen erscheinen in immer neuen Variationen, damit es nicht langweilig wird. Börsenfutter waren die China-Tarife, dann Nordkorea, dann Iran, dann das Klima (was ich allerdings ernst nehme!), und nun braucht es wieder eine Abwechslung, das gemeihmnisvolle COVID-19, klingt wie eine Agentruppe in einem Science-Fiction-Thriller, "the show must go on", das heisst die Themen müssen was Neues sein. Häufig auch der Eindruck, dass die grossen Medienhäuser mit den Märkten im Tandem gehen. Infos streuen kann enorm lukrativ sein, wenn man es erfolgreich und mit den Massenpropaganda-Mitteln tut. 

In diesem Fall hat das COVID-19 und wie es dargestellt wird nun verholfen, dass die Aktien, die aufgebläht waren, wieder auf normale Bewertungen kamen, und einige Märkte sind dadurch immer noch aufgeblasen. Im Schweizer Markt empfinde ich so nun als günstig. Nehmen wir eine Lafarge-Holcim als Beispiel, die ca. 40 CHF kostet und 2 Franken Dividende abwirft. Dadurch hat der Investierte 5 Prozent Gewinn, während er, falls in Gold oder Staatsanleihen investiert ist, keine oder nur eine minimale Rendite. Insofern werden die gewaltigen Geldmengen, die nun ausserhalb von Aktien platziert sind, schnell ihren Weg zurückfinden in Aktien. Das geschieht bei solchen Korrekturen in fulminanter Art. 

Viele Aktien sind nun beim oder gar weit unter dem 200 Tagesschnitt, also in der Kaufzone. Die Korrektur wieder eine Massenhype, der regelmässig erscheint als Grund, wieder Luft abzulassen. Wäre es nicht das Virus gewesen, so hätte der böse Kim vermutlich wieder mit einem Atomsäbel gerasselt, oder der böse Trump hätte der EU Tarife angesagt, oder die bösen Türken hätten wieder das Osmanische Reich über Syrien ausgerufen. Irgendwas anderes wäre der Grund gewesen, damit die Aktien ihre Luft loswerden. 

Gestern roch es nach Kapitulation in den Märkten. Ein solches Gap down ist häufig der finale Schluss eines Ausverkaufs. Es roch so stark danach, und auch in Anbetracht der Unterstützungslinien, dann auch der Intraday-Volumen, in denen man sehen konnte, wie emsig eingekauft wird, konnte ich nicht anders, als mit 100 Prozent einzusteigen. Nun wird sich heute und in den nächsten Tagen zeigen, wie die Wahrnehmung des COVID sich ändern wird, wenn der Markt sich erholt. Was es für eine Retrace gibt, wissen wir noch nicht, ob dies nun ein Boden ist, oder nach einem B nach oben, dann noch einmal ein C erfolgt, das noch weiter hinunterführt, wissen wir nicht. V-Boden, oder W-Boden, oder ein längeres ABC? Sicher ist es nun gut, beweglich zu bleiben und Stop-Losses einzusetzen. Als erstes müssen nun mal positive Divergenzen in den Tagescharts hergestellt werden, d.h. ein paar Tage Erholung und dann noch einmal ein Rückfall. Für den Rest der Woche gehe ich von einer Erholung aus ... 

(Man entschuldige ein paar Vertipper, ich schreibe roh, und schick es roh ab. "Zeit zum Leben." )

Elias
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swissrain hat am 10.03.2020

swissrain hat am 10.03.2020 02:52 geschrieben:

und nun braucht es wieder eine Abwechslung, das gemeihmnisvolle COVID-19, klingt wie eine Agentruppe in einem Science-Fiction-Thriller, "the show must go on", das heisst die Themen müssen was Neues sein. Häufig auch der Eindruck, dass die grossen Medienhäuser mit den Märkten im Tandem gehen. Infos streuen kann enorm lukrativ sein, wenn man es erfolgreich und mit den Massenpropaganda-Mitteln tut. 
 

Und  wie immer werden Millionenstädte oder aktuell ein ganzes Land wie Italien unter Quqarantäne gestellt.

Schon wieder sind die Schutzmasken ausverkauft.

Und weil sich alles wiederholt, weiss nun auch jeder, wie er an der Börse reagieren muss.

Es ist ja nur Popaganda. Wie  immer..... Scratch one-s head

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Zyndicate
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Coronavirus: China

Coronavirus: China verzeichnet bisher niedrigsten Anstieg neuer Infektionen

Mit nur noch 19 neu nachgewiesenen Virusfällen haben Chinas Behörden den niedrigsten Anstieg der Infektionen seit Beginn der täglichen Berichte über die Epidemie vor sieben Wochen gemeldet.

10.03.2020 06:51

An der neuartigen Lungenkrankheit sind in China 17 weitere Menschen gestorben. Dies gab die Gesundheitskommission am Dienstag in Peking bekannt. Der tägliche Zuwachs der Todesfälle war der niedrigste seit sechs Wochen. Damit sind in der Volksrepublik 3136 Tote zu beklagen.

Seit Beginn der Epidemie im Dezember haben sich nach der offiziellen Statistik insgesamt 80'754 Menschen in Festlandchina mit dem neuen Coronavirus infiziert. Fast 60'000 Personen haben die Spitäler allerdings bereits wieder verlassen. Am schwersten sind die abgeschottete Millionenmetropole Wuhan und die umliegende Provinz Hubei in Zentralchina betroffen, wo allein 67'000 Infektionen und rund 3000 Todesfälle gezählt wurden.

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China versucht mit immer mehr Massnahmen die Rückkehr zur Normalität zu signalisieren. So besuchte Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping am Dienstag überraschend die schwer von dem neuen Coronavirus heimgesuchte Metropole Wuhan in Zentralchina. Der Besuch diene, die Massnahmen zur Eindämmung der Epidemie zu inspizieren, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.

Inwieweit die offizielle Statistik Chinas die wahre Lage widerspiegelt und wie hoch die Dunkelziffer ist, scheint unklar. Seit einer Änderung der Zählweise Mitte Februar hat sich der täglich berichtete Anstieg der neuen Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus und der Todesfälle in der amtlichen Auflistung spürbar reduziert.

So werden nach Medienberichten beispielsweise Personen, die nachweislich infiziert sind, aber keine Symptome der Covid-19 genannten Krankheit zeigen, seit Anfang Februar nicht mehr bei den neu nachgewiesenen Ansteckungen mitgerechnet, sondern anderweitig aufgeführt. Solche Personen können aber auch ansteckend sein.

Auch wurden klinische Diagnosen ausgenommen. Dabei stellt der Arzt nur anhand der Symptome oder Vorgeschichte des Patienten die Infektion fest, ohne dass ein DNA-Test gemacht wird. Zumindest nach vereinzelten Berichten werden zudem infizierte Personen nicht in der Statistik einer Provinz aufgeführt, falls ihre Wohnortanmeldung andernorts liegt.

Zahl der Coronavirus-Infektionen auch in Südkorea gesunken

Die Zahl der täglich neu erfassten Infektionen mit dem Sars-CoV-2 genannten Virus ist auch in Südkorea weiter gesunken  (siehe hier auch die Coronavirus-Karte der Johns-Hopkins-Universität). Am Montag habe es 131 weitere Fälle gegeben, teilten die Gesundheitsbehörden am Dienstag mit. Das war die niedrigste Zunahme an einem Tag seit zwei Wochen. Die Gesamtzahl stieg auf mehr als 7500. Bisher gab es in Südkorea 54 Todesfälle, die mit dem neuartigen Coronavirus in Verbindung gebracht werden.

Schon seit einigen Tagen gibt es Anzeichen für eine rückläufige Entwicklung bei den Neuinfektionen. Trotz des Rückgangs sei es verfrüht, erleichtert zu sein, sagte Yoon Tae Ho von der Zentrale für das Katastrophen-Management. Sorge bereiten den Behörden neben dem sporadischen Auftreten von neuen Fällen auch die Zunahme kleinerer räumlicher Häufungen.

In Italien wurden bis Montag 9172 Infektionen wurden Montag erfasst, das waren fast 1800 Fälle mehr als am Vortag, wie aus den Zahlen des Zivilschutzes hervorgeht. Die Zahl der Toten erhöhte sich von 366 auf 463, davon allein 333 in der Lombardei mit ihrer Metropole Mailand. 724 Patienten sind wieder genesen.

Erstmals starben am Montag auch in Deutschland zwei Menschen nach Erkrankungen mit dem neuen Coronavirus. Beide Todesfälle wurden am Montag in Nordrhein-Westfalen bekanntgegeben.

Im Iran habe sich innerhalb von 24 Stunden die Zahl der Toten von 194 auf 237 erhöht, sagte Ministeriumssprecher Kianush Dschahanpur am Montag in Teheran. Die Zahl der offiziell erfassten Ansteckungen im Land kletterte auf 7161 – 595 mehr als am Vortag.

Das Frühjahr und der Sommer mit wärmeren Temperaturen dürften die Ausbreitung des Coronavirus entgegen erster Experteneinschätzungen nicht sehr stark verlangsamen. Es sei wohl damit zu rechnen, "dass wir direkt in eine Epidemiewelle hineinlaufen", sagte der Direktor des Instituts für Virologie an der Berliner Charité, Christian Drosten, am Montag in Berlin. "Das heisst, wir müssen damit rechnen, dass ein Maximum von Fällen in der Zeit von Juni bis August auftreten wird", ergänzte Drosten in einem NDR-Podcast.

(SDA/AWP)

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Italien Quarantäne – Österreicher zur Heimkehr aufgerufen

8.25 Uhr: NiesenderPassagier – Maschine umgeleitet

Panik wegen der Ausbreitung des Coronavirus hat zur Umleitung einer US-Passagiermaschine geführt: Wie United Airlines am Montag mitteilte, musste die Maschine ihren Flug von Eagle (Colorado) nach Newark (New Jersey) am Sonntag abbrechen und in Denver zwischenlanden, weil sich Passagiere über einen niesenden und hustenden Mann aufregten

8.20 Uhr: Nächtliche Hamsterkäufe in Italien

Die drastischen Massnahmen gegen die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien haben in Rom und Neapel zu nächtlichen Hamsterkäufen geführt. In Supermärkten, die auch nachts geöffnet haben, deckten sich Verbraucher mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln ein, wie italienische Medien in der Nacht zum Dienstag berichteten.

7.50 Uhr: Österreicher sollen aus Italien zurückkehren

Wegen der ab Dienstag eingeschränkten Reise- und Versammlungsfreiheit in Italien ruft das österreichische Aussenministerium seine Bürger zur Heimkehr auf. «Österreichischen Reisenden wird dringend nahegelegt nach Österreich zurückzukehren», heisst es auf der Homepage des Aussenministeriums.

7.20 Uhr: Kritik an Versorgung mit Schutzmasken

Die Schweizer Zahnärzte kritisieren die Versorgung mit Schutzmaterial gegen das Coronavirus. Marco Tackenberg, der Sprecher der Schweizerischen Zahnärztegesellschaft (SSO), sagte gegenüber «20 Minuten»: «Wir kritisieren, dass bis heute erst vereinzelte Kantone Schutzmasken für Zahnarztpraxen in Aussicht stellen. Zahnärzte sind oft nicht Teil der kantonalen Pandemiepläne». Dabei seien Praxispersonal und Zahnärzte durch eine Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet, da die Behandlungen oft lange dauern würden und die räumliche Distanz zum Patienten gering sei.

6.55 Uhr: Nahrungsmittelpreise in China steigen

Die Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus hat die Nahrungsmittelpreise in China im Februar um 21,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat steigen lassen. Damit kletterte der Index für die Konsumentenpreise (CPI) im Februar um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nachdem er im Januar schon um 5,4 Prozent zugelegt hatte, wie das Statistikamt am Dienstag in Peking berichtete.

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In den USA sei das Ansteckungsrisiko gering

US-Regierung spielt Corona runter

Die Entwicklung in der Coronakrise setzt Trumps Regierung zunehmend unter Handlungsdruck. Weltweit haben sich inzwischen mehr als 110.000 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus infiziert. Trump hatte sich in den vergangenen Tagen darum bemüht, die Bevölkerung zu beruhigen, und argumentiert, die Lage werde teils überzogen dargestellt.

In den USA sei das allgemeine Ansteckungsrisiko gering, und das Land sei bestens gerüstet. Auch US-Vizepräsident Mike Pence, der die Bemühungen der Regierung rund um das Virus koordiniert, versicherte, das Risiko für die generelle Bevölkerung, sich anzustecken, bleibe gering. Vor allem Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen seien gefährdet. Er räumte zugleich ein, das Land müsse sich auf weitere Infektionen einstellen.

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Ranghohe Republikaner in Quarantäne

Washington. Mehrere ranghohe Republikaner, die mit dem Präsidenten in Kontakt waren, begeben sich in Hausquarantäne. Trump selbst dürfte vor allem die Unruhe an den Börsen Sorge bereiten. Denn sie könnte auch seinen eigenen wirtschaftlichen Interessen schaden.

US-Präsident Donald Trump hat die Coronavirus-Epidemie bisher immer wieder heruntergespielt und sie zuletzt am Montag mit der normalen Grippe verglichen. Die Sorge vor möglichen Infektionen schwappte aber zunehmend in sein unmittelbares Umfeld. Der Abgeordnete Matt Gaetz, der am Montag mit ihm in der Air Force One von Kalifornien nach Washington gesessen hatte, ging nach der Landung selbst in Heimquarantäne, weil er Kontakt mit einer infizierten Person hatte. Auch Trumps designierter neuer Stabschef Mark Meadows begab sich in Isolation.

Die Sprecherin des Weißen Hauses, Stephanie Grisham, sagte, Trump selbst habe sich nicht testen lassen, weil er keinen längeren Kontakt mit irgendeiner kranken Person gehabt habe und auch keine Symptome einer möglichen Erkrankung zeige. „Der Präsident der Vereinigten Staaten ist, wie wir alle wissen, ein ziemlicher Händewascher“, hatte sie zuvor dem Sender Fox News gesagt. „Deshalb macht er sich darüber überhaupt keine Sorgen.“ Auch Vizepräsident Mike Pence, der das Weiße Haus in der Coronavirus-Krise vertritt, unterzog sich nach eigenen Angaben keinem Test.

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Ärzte in Mailand : Der Verzweiflung nahe

In Mailand nimmt die Belastung für die Krankenhäuser wegen der zahlreichen Coronafälle zu. Zwei Ärzte berichten von dramatischen Situationen in ihren Kliniken.

Während die italienische Regierung inzwischen das gesamte Land zur Sperrzone erklärt hat, um die Ausbreitung des Coronavirus wenigstens einzudämmen, spitzt sich die Lage in Kliniken in und um Mailand herum zu. Das geht trotz vereinzelt verhängter Nachrichtensperren aus dem Gespräch eines Arztes mit der F.A.Z. sowie dem Brandbrief eines weiteren Arztes hervor, der der F.A.Z. vorliegt.

So berichtet ein Notfallmediziner aus einer Klinik in Mailand davon, dass in seinem Krankenhaus zwar die Zahl der Intensivbetten verdoppelt worden sei, aber die Zahl der Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger gleich bliebe, weil es schlicht nicht mehr Ärzte und Pfleger gebe. Das Pflegepersonal arbeite daher längst oberhalb der Belastungsgrenze. Der Mediziner appelliert an die Bevölkerung: „Ich grüße Sie aus der Hölle. Helfen Sie uns, indem Sie zuhause bleiben. Wir können kaum mehr helfen. Wenn die Regeln nicht endlich strikt befolgt werden, führt das zu einem Massensterben“, warnt der Intensivmediziner und fügt hinzu: „Beten Sie für die Krankenschwestern, die sich hier aufopfern“. 

Alle Betten sind mit Corona-Patienten belegt

Ein weiterer Arzt aus einem Krankenhaus im östlichen Umland von Mailand berichtet, dass sich der Krankheitsverlauf auch bei jungen Patienten verschlechtert habe. Bislang seien alte und schwache Menschen in akuter Lebensgefahr gewesen. Nun aber sei auch bei jüngeren, gesunden Patienten der Verlauf immer öfter schwerwiegend. Es gebe auch kaum mehr genug Beatmungsgeräte, die für Coronavirus-Patienten unbedingt benötigt würden. 

Inzwischen habe man dort zur Triage übergehen müssen. Das bedeutet, dass man nur mehr diejenigen intensiv behandelt, denen man noch eine Überlebenschance gibt. Alte oder schwache Patienten  werden nicht mehr mit maximalem Umfang versorgt, was ihre Überlebenschance noch einmal stark schmälert. Die Triage ist eigentlich ein Verfahren, dass ausschließlich in Kriegszeiten oder in extremen Katastrophenlagen vorgesehen ist. 

Ein weiterer Arzt aus einem Krankenhaus im östlichen Umland von Mailand berichtet, dass sich der Krankheitsverlauf auch bei jungen Patienten verschlechtert habe. Bislang seien alte und schwache Menschen in akuter Lebensgefahr gewesen. Nun aber sei auch bei jüngeren, gesunden Patienten der Verlauf immer öfter schwerwiegend. Es gebe auch kaum mehr genug Beatmungsgeräte, die für Coronavirus-Patienten unbedingt benötigt würden. 

Inzwischen habe man dort zur Triage übergehen müssen. Das bedeutet, dass man nur mehr diejenigen intensiv behandelt, denen man noch eine Überlebenschance gibt. Alte oder schwache Patienten  werden nicht mehr mit maximalem Umfang versorgt, was ihre Überlebenschance noch einmal stark schmälert. Die Triage ist eigentlich ein Verfahren, dass ausschließlich in Kriegszeiten oder in extremen Katastrophenlagen vorgesehen ist. 

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Lagarde warnt vor einer Krise wie 2008

Christine Lagarde hat offenbar davor gewarnt, dass Europa einen ähnlichen wirtschaftlichen Schock wie in der Finanzkrise riskiert, wenn die Entscheidungsträger nicht schnell bezüglich des Coronavirus handeln.

Zudem signalisierte die EZB-Präsidentin unterrichteten Kreisen zufolge, dass die Europäische Zentralbank bereits in dieser Woche Maßnahmen ergreifen wird.

Lagarde sagte am Dienstagabend auf einer Telefonkonferenz gegenüber den Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union, dass Europa ohne koordiniertes Handeln “ein Szenario erleben wird, dass viele von uns an die Umstände der großen Finanzkrise von 2008 erinnern wird”, wie eine mit ihren Äusserungen vertraute Person sagte. Mit der richtigen Reaktion werde sich der Schock als temporär erweisen, fügte die EZB-Chefin hinzu.

Die geldpolitischen Entscheidungsträger der EZB werden ihrer Aussage nach bei der Ratssitzung in dieser Woche alle Instrumente unter die Lupe nehmen, insbesondere solche, die “super-billige” Finanzierung bieten und gewährleisten, dass Liquidität und Kredite nicht versiegen, sagte die Person. Sie bat um Anonymität, da die Äußerungen auf der Telefonkonferenz vertraulich sind.

Lagarde habe hinzugefügt, dass die Maßnahmen nur funktionieren können, wenn die Regierungen Schützenhilfe leisten, sagte die Person. Sie habe auf Schritte verwiesen, um die Kreditvergabe der Banken an Unternehmen in den betroffenen Gebieten zu gewährleisten.

(Bloomberg)

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Coronavirus-Notstand wohl bald in der ganzen Schweiz

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) rechnet damit, dass Massnahmen, wie sie im Tessin ergriffen wurden, bald für die ganze Schweiz gelten könnten.

"Der Rest der Schweiz wird nachziehen", sagte sagte Daniel Koch, Leiter vom Bundesamt für Gesundheit (BAG). Damit sollen Risikogruppen geschützt werden und die Überlastung der Spitäler verhindert werden, sagte Koch, Leiter Übertragbare Krankheiten des BAG, am Donnerstag gegenüber Radio SRF in der Sendung "Heute Morgen".

"Die Welle ist jetzt da", sagte Koch. Die Schweiz habe jedoch rechtzeitig gehandelt, um das Coronavirus einzudämmen. Man nehme die Situation sehr ernst und man müsse nun möglichst schnell die richtigen Massnahmen treffen. Wichtig sei es, Risikogruppen zu schützen. Damit sollen die Intensivstationen vor Überlastung geschützt und die Infrastruktur der Spitäler richtig genutzt werden. So sollen weitere Todesfälle verhindert werden. Man könne an der Situation im Tessin lernen.

Am Mittwoch forderte das sich immer schneller ausbreitende Coronavirus in der Schweiz ein viertes Todesopfer. Während die Zahl der Infizierten schweizweit auf 645 Fälle anstieg, rief die Tessiner Regierung noch am selben Tag den Notstand aus und schloss alle nicht-obligatorischen Schulen. Laut Koch muss man sich nun mit dem Kanton Tessin solidarisch zeigen. Verschiedene Kantone hätten bereits ihre Hilfe angeboten.

Der Notstand soll bis zum 29. März gelten, wie es von der Regierung in Bellinzona hiess. Daneben werden ab Mittwochmitternacht auch sämtliche Kinos, Theater, Schwimmbäder, Diskotheken, Sportzentren und ähnliches geschlossen.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) stufte die Verbreitung des neuartigen Coronavirus am Mittwoch als Pandemie ein.

(SDA)

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USA: 30-tägiges Einreiseverbot aus Europa

in Einreisestopp für EU-Länder in die USA soll ab Freitag-Mitternacht an gelten, sagte US-Präsident Donald Trump am Mittwochabend in seiner Ansprache zur Eindämmung der Ansteckungswelle.

Die USA verhängen ein 30-tägiges Einreiseverbot für Reisende aus Europa. Grossbritannien sei von den Einschränkungen ausgenommen. Ein EU-Diplomat erklärte, man sei nicht vorab über die Massnahme informiert worden. Das US-Staatsoberhaupt kündigte eine Reihe von Massnahmen an, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Erkrankungswelle zu dämpfen. Allerdings fielen erste Reaktionen aus dem Finanzmarkt negativ aus.

Die Reisebeschränkungen gelten nicht für US-Bürger, die in ihre Heimat zurückreisen wollen. Das US-Aussenministerium rief Amerikaner auf, geplante Reisen ins Ausland zu überdenken. In vielen Gegenden der Welt gebe es Ausbrüche und die Gegenmassnahmen könnten die Bewegungsfreiheit der Reisenden beschränken, etwa durch Quaräntene oder geschlossene Grenzen, warnte das Ministerium.

Kritik an EU-Krisenmanagement

Trump begründete die Schliessung der Grenzen für Menschen aus Europa mit dem seiner Ansicht nach schlechten Krisenmanagement: "Die Europäische Union hat dabei versagt, die selben Vorsichtsmassnahmen zu ergreifen und Reisebeschränkungen für China und andere Schwerpunkte der Seuche zu erlassen", sagte er in einer Fernseh-Ansprache.

 

"In der Folge sind eine Reihe von Ansteckungsherden in den USA durch Reisende aus Europa entstanden." Bereits vergangenen Monat hatten die USA Reisenbeschränkungen für China erlassen. Ein EU-Diplomat sagte, es habe keine Hinweise und auch keine Koordinierungen mit der Europäischen Union gegeben. Von einer EU-Delegation in Washington war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Nach seiner Rede twitterte der Präsident, Handel und Frachtverkehr seien in keiner Weise betroffen. "Die Restriktionen stoppen Menschen, keine Waren", schrieb Trump. Der frühere leitende Mitarbeiter des US-Handelsministeriums, William Reinsch, warnte, die Reisebeschränkungen seien "enorm disruptiv", auch wenn der Präsident klargestellt habe, dass der Handel nicht betroffen sei.

Hilfen für erkrankte Arbeitnehmer

Vor dem Hintergrund erneuter Kurseinbrüche an der Wall Street kündigte Trump zudem Hilfsmassnahmen für Angestellte an, die erkrankt sind, sich in Quarantäne befinden oder am Virus erkrankte Menschen betreuen. Staatliche Unterstützung sollten auch Firmen erhalten, die von den Infektionen betroffen seien.

Dazu zähle das Verschieben von Steuerzahlungen. "Wir mobilisieren die gesamte Kraft der Regierung und des privaten Sektors um die Menschen in Amerika zu schützen", sagte er. "Dies ist der entschiedenste und umfangreichste Einsatz in der modernen Geschichte, um ein ausländisches Virus zu bekämpfen."

Die Wirtschaft reagierte enttäuscht auf die Ankündigungen. "Der Markt applaudiert der Rede des Präsidenten nicht", sagte der Marktstratege von Prudential Financial, Quincy Krosby. Investoren erwarteten eine detailliertere Aufstellung von Anreizen. Der Einreisestopp könne zwar helfen, aber da sei die Ausnahme Grossbritannien. Und über Grossbritannien würden viele Europäer in die USA kommen.

Investoren nicht beruhigt

Der Währungsexperte Junichi Ishikawa von IG Securities in Tokio erklärte: "Trump hat das betont, was er für durchschlagende Massnahmen hält, aber Bewegungen bei Aktien, Aktien-Futures und Währungen zeigen, dass dies nicht genug ist, um Investoren zu beruhigen." Ähnlich äusserten sich Analysten in Australien und Singapur.

In den USA sind bislang 37 Menschen an einer Coronavirus-Infektion gestorben, knapp 1300 haben sich nach offiziellen Angaben angesteckt. Das öffentliche Leben wird zunehmend von der Epidemie beeinflusst. So wurden Grossveranstaltungen mit vielen Besuchern abgesagt, die Basketball-Liga NBA hat bis auf weiteres alle Spiele der laufenden Saison ausgesetzt. 

(Reuters/cash)

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Trump am 26. Februar 2020

<hau-vor-den-Kopf>  Fool

The Coronavirus is very much under control in the USA. We are in contact with everyone and all relevant countries. CDC & World Health have been working hard and very smart. Mosking Stock Market starting to look very good to me!

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Das Verdikt ist klar

Der plumpe Versuch wird scheitern. Denn die Konsequenzen des Virus sind für Amerikaner direkt spürbar. Nicht wie die imaginäre Gefahr von lateinamerikanischen Flüchtlingen. Zudem hinkt seine Geschichtsschreibung dem rasanten Virus hinterher. Nur Minuten nach der Ansprache wurde bekannt, dass sich der amerikanische Volksheld Tom Hanks mit dem Virus infiziert hat – bei Dreharbeiten in Australien. Und nur wenige Minuten später wurde von einem Fall in der NBA berichtet. Worauf die Basketballliga des Ende der Saison verkündete.

https://www.fuw.ch/article/trump-versagt-voellig/

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Prognosen in Zeiten des Coronavirus

 

Wie schwer sind die wirtschaftlichen Schäden von Covid-19? In Zeiten wie diesen läge es an den Konjunkturforschern, der Öffentlichkeit mit verlässlichen Prognosen Gewissheit zu geben, um sich darauf einzustellen und reagieren zu können.

Genau das ist jedoch nicht möglich. Prognosen benötigen Daten als Grundlage, aber diese fehlen. Das eindrücklichste Beispiel liefert die OECD. Sie hat am Montag die Veröffentlichung der monatlichen Frühindikatoren («Composite Leading Indicators», CLI) ausgesetzt. Zwar brauche es gerade jetzt dringend die vorauslaufenden Indikatoren, um zu verstehen, wie sehr die Volkswirtschaften von der Gesundheitskrise getroffen seien, geben die Forscher der renommierten Organisation zu. Aber die zur Verfügung stehenden Daten reichten noch nicht aus, um die wirtschaftlichen Effekte zu erfassen: «At this time, CLI sub-components for many countries are not yet able to capture the effects of the more widespread Covid-19 outbreak.»

V, U oder L?

Tatsächlich hat sich die Halbwertzeit von Vorhersagen deutlich verkürzt, seit das hochansteckende Virus aus China vor vier Wochen seinen Weg nach Europa gefunden hat. Anfangs war von einem V-förmigen Verlauf des Konjunkturzyklus die Rede: Ein heftiger Einbruch, der aber schon bald – etwa nach einem Quartal – ausgeglichen würde.

Inzwischen ist häufiger von einem U die Rede, soll heissen: Die Talsohle wird länger anhalten, mindestens zwei Quartale. Die schlimmste Variante wäre ein L: ein wirtschaftlicher Einbruch, auf den eine Stagnation folgt.

Die OECD arbeitet mit zwei Szenarien. In der Hauptvariante setzt sie auf eine V-Entwicklung. Die Weltwirtschaft wird dieses Jahr nur 2,4 Prozent wachsen, statt 2,9 Prozent wie vor dem Coronavirus prognostiziert. 2021 zieht dann das Wirtschaftswachstum wieder deutlich an.

Quelle: OECD

Daneben gibt es noch ein ungünstigeres Szenario: den Dominoeffekt. Dazu kommt es, falls sich der wirtschaftliche Einbruch nicht auf China und einzelne andere beschränkt, sondern in den wichtigsten Industrieländern fortsetzt, dort das Geschäftsvertrauen unterminiert, die Reisetätigkeit lahmlegt, sodass die Konsum- und Investitionsausgaben stark eingeschränkt werden. In diesem Fall, so die Ökonomen der internationalen Regierungsorganisation, wird sich die Weltwirtschaft im Jahresdurchschnitt auf 1,5 Prozent abschwächen. Teile Europas werden in eine Rezession kippen. Auch die Erholung 2021 fällt dann nur sehr schwach aus.

Verfolgt man die täglichen Berichte über Absagen, Verbote und Restriktionen im öffentlichen Leben, um die Verbreitung des Virus einzudämmen, neigt man dazu, eher dem zweiten Szenario mehr Wahrscheinlichkeit beizumessen. Aber wer weiss das schon.

Der soziale Konsum

Wie Epidemien die Wirtschaft lahmlegen, ist wenig erforscht. «In einer normalen Rezession ist die Ursache bekannt, weshalb die Produktion eingebrochen ist, und man kann daher Rückschlüsse darauf ziehen, wie lange diese Korrektur dauern wird», schreibt Simon Wren-Lewis, Wirtschaftsprofessor an der Oxford-Universität. Im Fall einer Epidemie oder gar Pandemie seien die Voraussetzungen jedoch grundverschieden vom Lehrbuch-Verlauf.

Wren-Lewis war vor zehn Jahren damit beauftragt, die wirtschaftlichen Auswirkungen einer Grippe-Pandemie zu analysieren. In einem soeben vom britischen Thinktank CEPR veröffentlichten E-Book «Economics in the Time of COVID-19» resümiert er: Es kommt nicht nur zu einem Einbruch auf der Angebotsseite, also einem Produktionsstopp durch die Unternehmen, beispielsweise weil der internationale Handel unterbrochen wurde. Sondern es kommt auch zu einem nachfragebedingten Schock. Dieser Einbruch der Konsumausgaben fällt vielschichtig aus. Er sei nur schwer abzuschätzen.

Überdurchschnittlich viele kleine Betriebe sind betroffen.

Wren-Lewis spricht in diesem Zusammenhang vom «sozialen Konsum», jenem Teil der Konsumnachfrage, bei dem andere Menschen involviert sind. Das können Restaurantbesuche, Sportveranstaltungen, Reisen und vieles mehr sein. Bei ihnen werden die Ausfälle nicht einfach verschoben und dann nachgeholt, sondern es handelt sich um permanente Verluste. In seiner damaligen Kalkulation zeigte sich, dass der grösste Dämpfer für das Wirtschaftswachstum ausgelöst wurde, weil die Menschen ihren sozialen Konsum reduzierten, um sich vor dem Grippevirus zu schützen. In diesen Wirtschaftsbranchen gleicht der Geschäftsverlauf also am ehesten einem «L».

Es wird schwierig sein, diesen Nachfrageeffekt zu quantifizieren. Überdurchschnittlich viele kleine Betriebe sind betroffen. Sie arbeiten häufiger mit einer geringeren Kapitaldecke und sind daher stärker gefährdet als die grossen Namen, auf die gegenwärtig alle blicken, weil ihre Aktienkurse an den Börsen nach Jahren der Hausse spektakulär abwärts rasen.

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Elias
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Wissenschaftler sind alarmiert

Mehrere Schweizer Wissenschaftler fordern, dass in der Schweiz schnellstmöglich drastische Massnahmen ergriffen werden, um dem Coronavirus Herr zu werden. Ansonsten drohten Verhältnisse wie in Italien, wo das Gesundheitssystem an seine Grenzen stösst, warnen Epidemiologen und Infektiologen. 

«Wenn man sich die Zahlen anschaut, ist die Schweiz auf dem genau gleichen Kurs wie Italien vor rund einer Woche», sagte der Infektiologe und Genspezialist Jacques Fellay vom Lausanner Universitätsspital Chuv zum «Tages-Anzeiger»

Die Zahl der Infizierten steige rasant an, und weil nicht mehr alle Verdachtsfälle auf das Coronavirus getestet würden, sei mit einer hohen Dunkelziffer an nicht erkannten Fällen zu rechnen. 

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pfuetze
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Passt nicht ganz zum Titel,

Passt nicht ganz zum Titel, aber sicher lesenswert (zu unterst hat es einen Link für die deutsche Übersetzung)

https://medium.com/@tomaspueyo/coronavirus-act-today-or-people-will-die-...

Da Frage ich mich schon, warum man nicht einfach die Schotten dicht macht.. Und zwar nicht nur die grenzen, sondern einfach Mal alles lahm legt für ein paar Wochen. Just my two cents

2brix
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super Beitrag.

super Beitrag.

Vielen Dank fürs teilen.

Chris
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@pfuetze

Danke für den Link.Bin auch deiner Meinung.

Vertrete diese Meinung hier schon seit längerem.

Egal,es kommt wie es kommt.
Der SMI Verlauf ist heute praktisch identisch mit dem kanntigen Profil-Verlauf des Matterhorns Wink

Auf die Art was heute beschlossen wurde werden wir diesen Profil-Verlauf wohl öfter sehen.Aber irgend wann geht es wieder aufwärts.

Gute Zeit,Chris

 

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ursinho007
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Richtige Massnahmen

Mit den heute verfügten Massnahmen hat der Bundesrat richtig reagiert. Besser ein Schock als eine sich dahinziehende Krise. Durch die Unterbrechung der Ansteckungskette werden die Fallzahlen nach ca. 14 Tage (Inkubationszeit) nicht mehr zulegen und anschliessend zurückgehen. Im Sommer werden wir das Ganze bereits wieder als Schnee von gestern ansehen. Andere europäische Staaten ziehen mit, was natürlich sehr wichtig ist.

Was bedeutet das für den Aktienmarkt? Vermutlich wird der heftige Zickzack-Kurs die nächsten zwei Wochen anhalten, wobei die negative Tendenz überwiegen dürfte. Sobald erste Zahlen auf eine Entspannung hindeuten, ev. bereits in der dritten Woche, wird es zu einer starken Erholung kommen und die Tiefstkurse werden Geschichte sein. Allerdings erwarte ich kein Erklimmen der diesjährigen Höchststände. Aber ein SMI-Stand von 9'500 bis 10'000 liegt bis Mai wieder drin.

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Efeu73
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Ja, die Welt soll ruhig noch mehr in Bomben, Kampfflugzeuge, Kampfschiffe und Panzer investieren. Ja lasst uns mit Maschinengewehre auf den Coronavirus schiessen! 

Wir hatten bis jetzt einfach nur Glück. Keine Kriege, keine Seuchen, keine verheerende Naturereignisse. 

Wir sind wahrhaftig die schwächste Generation die diese Welt je bewohnt hat! 

Was die Chinesen uns Voraus haben, China ist und bleibt eine Kommunistische Diktatur. Das hat ihnen viele tote erspart. Der Staat hat Befehle erteil und diese wurden rigoros eingehalten. Das wird der Westen nicht fertig bekommen. So schnell wie die das Problem angepackt haben werden die unseren nicht können. 

Nichtsdestotrotz muss China ihre Kultur in Frage stellen. Die letzten Pandemien kamen alle aus ihrer Mitte. 

Domtom01
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zur Erinnerung

Efeu73 hat am 14.03.2020 14:00 geschrieben:

Was die Chinesen uns Voraus haben, China ist und bleibt eine Kommunistische Diktatur. Das hat ihnen viele tote erspart. Der Staat hat Befehle erteil und diese wurden rigoros eingehalten. Das wird der Westen nicht fertig bekommen. So schnell wie die das Problem angepackt haben werden die unseren nicht können. 

Nichtsdestotrotz muss China ihre Kultur in Frage stellen. Die letzten Pandemien kamen alle aus ihrer Mitte. 

Irrtum 1

Die chinesische Kulturrevolution (chinesisch 無產階級文化大革命 / 无产阶级文化大革命, Pinyin wúchǎnjiējí wénhuà dàgémìng, – „Große Proletarische Kulturrevolution“ oder kurz 文革 wéngé) war eine politische Kampagne in der Volksrepublik China zwischen 1966 und 1976, die Mao Zedong auslöste und das Land gesellschaftlich wie wirtschaftlich zurückwarf. In diese Zeit fällt auch die Etablierung von Maos Personenkult. Mit der vordergründigen Zielsetzung, kapitalistische, bürgerliche und traditionalistische Infiltrierungen der Gesellschaft durch eine Fortsetzung des Klassenkampfs zu entfernen, ging die Bewegung mit massiven Menschenrechtsverletzungen und politischen Morden bis auf der höchsten Ebene einher; unter anderem verstarben Maos jeweils in Ungnade gefallene designierte Nachfolger Liu Shaoqi und Lin Biao.

Eine weithin angenommene Schätzung geht von mindestens 400.000 Toten in ganz China aus. Darüber hinaus waren viele Millionen Menschen Folter und anderen physischen und psychischen Misshandlungen ausgesetzt, wurden verhaftet und landeten in Gefängnissen und Arbeitslagern. Eine noch größere Zahl wurde in entlegene Gegenden des Landes verbannt.[1] Während Mao die Kulturrevolution nach grundlegenden (aber letztlich nicht dauerhaften) Umwälzungen in Gesellschaft und Regierung 1969 für beendet erklärte, wird ihr Ende eher an Lins Tod 1971 oder Maos Tod 1976 festgemacht. Von den folgenden chinesischen Regierungen, vor allem in der Beurteilung durch Deng Xiaoping, wird die Kulturrevolution seit 1981 als gravierender Fehler und größter Rückschritt in der Geschichte des Landes angesehen, jedoch abseits der offiziellen Darstellung von 1981 in der Erinnerungskultur kaum berücksichtigt. Auch Maos Verantwortung wird eher geringfügig und isoliert von seinen übrigen gepriesenen Tätigkeiten und seinem Personenkult betrachtet.

Irrtum 2

Als Tian’anmen-Massaker wird die gewaltsame Niederschlagung einer Protestbewegung bezeichnet, bei dem der Tian’anmen-Platz (chinesisch 天安門廣場 / 天安门广场, Pinyin Tiān'ānmén Guǎngchǎng, deutsch: Platz am Tor des Himmlischen Friedens) in Peking durch eine ursprünglich studentische Demokratiebewegung besetzt wurde. Im chinesischen Sprachraum wird die Bezeichnung „Zwischenfall vom 4. Juni“ (chinesisch 六四事件, Pinyin liùsì shìjiàn), kurz „4. Juni“ (chinesisch 六四, Pinyin liùsì), verwendet.

Am 3. und 4. Juni 1989 schlug das chinesische Militär im Zentrum Pekings gewaltsam die Proteste der Bevölkerung nieder. Auf dem Platz selbst starben dabei keine Menschen,[1][2] in anderen Teilen der Stadt verloren nach Angaben von Amnesty International zwischen mehreren hundert und mehreren tausend Menschen ihr Leben.[3] Presseberichte, die sich auf Quellen im chinesischen Roten Kreuz beriefen, nannten 2600 Tote auf Seiten der Aufständischen und des Militärs und rund 7000 Verletzte im Laufe der Woche in ganz Peking.[4]

Die chinesische Bewegung war von den Reformbestrebungen in der Sowjetunion sowie in Polen und in Ungarn inspiriert. Aufgrund der Besetzung des Platzes hatte die Regierung zuvor den sowjetischen Präsidenten Gorbatschow nicht auf dem Platz empfangen können, die Studenten sahen in Gorbatschow einen Hoffnungsträger. Die wegen des Staatsbesuchs Gorbatschows zahlreich anwesende internationale Presse machte die chinesische Demokratiebewegung und ihre Forderungen weltweit bekannt. Während in der Sowjetunion und in Osteuropa eine weitgehend friedliche Reform gelang, scheiterte dieser Versuch in China.

Irrtum 3

Diktaturen sind Demokratien nicht überlegen, sondern nur rücksichtslos und verachten die Menschen - egal ob links, rechts, ökologisch, nationalistisch!

 

Es gilt noch immer, was Winston Churchill einst sagte:

"Demokratie ist die schlechteste aller Regierungsformen - abgesehen von all den anderen Formen, die von Zeit zu Zeit ausprobiert worden sind."

(Original engl.: "[No one pretends that democracy is perfect or all-wise. Indeed, it has been said that] democracy is the worst form of government except all those other forms that have been tried from time to time." - Rede vor dem Unterhaus am 11. November 1947 Sitzungsprotokoll column 207)

Domtom01
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Verkennen der Ursachen

Efeu73 hat am 14.03.2020 14:00 geschrieben:

Nichtsdestotrotz muss China ihre Kultur in Frage stellen. Die letzten Pandemien kamen alle aus ihrer Mitte. 

Bevor man/frau so etwas veröffentlicht, und sei es auch nur ein Hinterwelts-Forum, sollte man ein wenig nach den Ursachen recherchieren.

So sehr ich Diktaturen ablehne, so sehr nehme ich hier das chinesische Volk und seine grossartige Kultur in Schutz. Nicht das politische System!

cashspotter
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hRo-man hat am 24.02.2020 11

hRo-man hat am 24.02.2020 11:04 geschrieben:

Persönlich denke ich es wird jetzt noch 5-10 Tage dauern und dann kommt Entwarnung und ein Heilmittel einer der grossen Pharmas auf den Markt (remember TAMIFLU) und die Märkte gehen wieder Bullish ab...

Grüsse sendet und starke Nerven wünscht Euch allen,

Ro - man  

Wie wir alle wissen ist es leider nicht so gekommen und es wird noch lange, sehr lange dauern bis sich die Welt davon erholt hat.

Es war hier im Forum auch schon die Rede die Schuld auf die Chinesen zu schieben, ich setze ein neues Gerücht in den Raum: Es war ein gewollter Terrorakt, der die Welt so schwächen wird, wie es seit dem 2-ten Weltkrieg nie mehr geschehen ist. Denn es trifft hier alle und nicht nur einzelne Staaten oder Städte! 

ursinho007
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Grippewelle

Man sollte schon realistisch bleiben: Der Coronavirus verursacht Grippe, wie andere Viren auch. Grippewellen kommen jedes Jahr zur Winterszeit vor und verlieren sich im Frühling. Der Coronavirus ist etwas gefährlicher, aber die Sterberate ist nicht sehr viel höher. Wer ein gesundes Herz hat, kann ein Bad mit 40 Grad nehmen, anschliessend sofort ins Bett und sich sehr gut eindecken für ca. 1 Stunde so durchschwitzen und die Viren sind ganz oder zum grössten Teil gestorben.

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Gluxi
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Somit anstelle fehlender

Somit anstelle fehlender Beatmungsgeräte und Impfstoffe braucht es nur Badewannen mit warmem Wasser?

Ich empfehle dir den Artikel, welcher Pfüetze oben eingestellt hat. Da siehst du, dass die Mortalität deutlich grösser ist als bei Grippe.

Wer den Artikel durchgelesen hat und dann findet, der Bundesrat reagiere zu drastisch, sollte den Artikel nochmals lesen und versuchen zu verstehen.

Am Schluss vom Artikel hat es übrigens einen Link zur deutschen Übersetzung. Ich hab den erst gesehen, nachdem ich alles auf englisch gelesen habe. 

maxim
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Traurig

Vor allem muss ich lachen über Solidarität der westliche Länder untereinander und gegenüber der Länder ausser EU. Als die Chinesen mit Corona-Virus kämpften habe ich niergends gelesen das ausländische Ärzte in China geholfen haben. Jetzt aber sind Chinesische und Venezolanische Ärzte in Italien am helfen. Unten füge ich noch bester Beweis westlicher Egoismus ein:

Streit um Firma

Die USA und Deutschland streiten nach einem Medienbericht über die Tübinger Firma CureVac, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickeln will. US-Präsident Donald Trump versuche, deutsche Wissenschaftler, die an einem Corona-Impfstoff arbeiten, mit hohen finanziellen Zuwendungen nach Amerika zu locken beziehungsweise das Medikament exklusiv für sein Land zu sichern, berichtete die «Welt am Sonntag» unter Berufung auf deutsche Regierungskreise. Demnach soll der US-Präsident der Firma einen hohen Betrag angeboten haben, um sich deren Arbeit exklusiv zu sichern. Trump tue alles, um einen Impfstoff für die USA zu bekommen. «Aber eben nur für die USA», zitiert das Blatt eine anonyme Quelle in der Bundesregierung.

Auf ihrer Internet-Seite berichtet CureVac, der Vorstandsvorsitzende Daniel Menichella habe sich Anfang März auf Einladung des Weissen Hauses mit Trump, Vizepräsident Mike Pence, Mitgliedern der Coronavirus-Task-Force sowie weiteren hochrangigen Pharma- und Biotechmanagern getroffen. Dabei seien Strategien und Möglichkeiten zur schnellen Entwicklung und Produktion eines Impfstoffes diskutiert worden. Menichella habe das Potenzial der Impfstoffentwicklung hervorgeghoben, heisst es dort. «Wir sind sehr zuversichtlich, innerhalb weniger Monate einen wirksamen Impfstoffkandidaten entwickeln zu können», wird der Firmenchef auf der Internetseite zitiert.

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