Coronavirus und die Auswirkungen auf die SIX

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Fragil, fragil, fragil.......

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BAG: Corona-Lage in der Schweiz ist äusserst fragil und unsicher

Da die Zahl der Corona-Neuansteckungen in der Schweiz stagniert, ist die weitere Entwicklung sehr unsicher. Die Corona-Pandemie sei nicht vorbei, die Situation sei "äusserst fragil", sagte Anne Lévy, Direktorin des Bundesamtes für Gesundheit (BAG), am Dienstag vor den Bundeshausmedien in Bern.

02.03.2021 15:53

Dies müsse bei künftigen Entscheiden über Öffnungsschritte berücksichtigt werden, sagte Lévy weiter. Unter anderem mit der Öffnung der Geschäfte seit Montag habe der Bundesrat "nach einem langen Jahr mit Covid" eine Perspektive für die kommenden Wochen und Monate gegeben. Aber der Blick ins Ausland zeige, dass sich die Lage auch wieder verschlechtern könne.

Die epidemiologische Lage hat sich in den letzten Wochen zwar verbessert, ist aktuell aber weiterhin unsicher, erklärte Virginie Masserey, Leiterin der Sektion Infektionskontrolle im BAG. Momentan stagniere die Zahl der Coronavirus-Ansteckungen in allen Regionen der Schweiz.

Entwicklung "sehr unsicher"

Zwar seien die Anzahl Todesfälle und die Hospitalisierungen zurückgegangen, der R-Wert sei aber höher als 1, so Masserey. Da die Anzahl Todesfälle und Hospitalisierungen der Anzahl Ansteckungen einige Wochen hinterherhinkten, sei es möglich, dass die Tendenz wieder steigend sei, auch angesichts der Virus-Mutationen. Zudem wisse man nicht, wie sich die Lockerungen auf die Lage auswirkten.

Weiter voranschreite jedoch die Impfung der Risikopersonen. Dank der Impfungen müssten gewisse Risikopersonen nicht ins Spital, sagte Masserey. Positive Auswirkungen auf die Lage habe auch das warme Wetter. Die Entwicklung der Lage insgesamt sei deshalb sehr unsicher.

Laut Masserey geht der Bund weiter davon aus, dass bis im Sommer alle Impfwilligen geimpft werden können - vorausgesetzt dass alle bestellten Impfstoffe zugelassen werden und es keine Lieferschwierigkeiten gibt.

Antikörper noch nach 6 Monaten

Eine Untersuchung in der Schweiz hat gezeigt, dass 90 Prozent der Covid-19-Erkrankten sechs Monate nach der Ansteckung noch Antikörper im Blut haben. Das bedeutet, dass diese Personen sechs Monate weitgehend immun gegen das Virus sind. Die Studie stellte Milo Puhan, Direktor des Instituts für Epidemiologie, Biostatistik und Prävention der Universität Zürich, vor.

Bei 15 Prozent seien jedoch keine Antikörper mehr nachgewiesen worden.Im vergangenen Sommer war die Studie noch davon ausgegangen, dass eine Person nach einer Infektion mit dem Coronavirus rund drei Monate immun ist.

Massentests statt Quarantäne an Schulen

Werden an Schulen Massentests durchgeführt, muss bei einer Coronavirus-Ansteckung nicht mehr die ganze Klasse in Quarantäne. Weiter in Isolation muss der Infizierte und dessen Familie. Diese Praxisänderung bestätigte Rudolf Hauri, Zuger Kantonsarzt und Präsident der Vereinigung der Kantonsärztinnen und Kantonsärzte.

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat keine Einwände gegen dieses Vorgehen. Geprüft wird beim Bund derzeit, ob diese Lockerung nicht nur an Schulen, sondern zum Beispiel auch für Unternehmen eingeführt werden kann, die ihre Belegschaft regelmässig testen lässt.

Möglicherweise könnten in Zukunft Selbsttests in der Schweiz zugelassen werden. Die Qualität müsse aber gewährleistet sein und im Falle eines positiven Resultats müsste ein Bestätigungstest gemacht werden, sagte Anne Lévy. Probleme könnte es auch bei der Datenübertragung geben.

(AWP)

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Kontrollen und Tests:

Kontrollen und Tests: Passagiere warten stundenlang in Heathrow

Aufwendige Kontrollen und Corona-Testvorschriften haben in den vergangenen Tagen zu erheblichen Verzögerungen bei der Einreise nach Grossbritannien geführt. "Als zusätzliche Massnahmen an den Grenzen eingeführt wurden, haben wir klargemacht, dass das keine Sache eines einzigen Tages ist", sagte eine Sprecherin des Flughafens Heathrow. "Die Grenzbehörden müssen ausreichendes Personal haben und effektive Prozesse absichern, um inakzeptable Wartezeiten für ankommende Passagiere zu vermeiden." Dies sei die Zuständigkeit der Regierung.

02.03.2021 14:53

Einreisende mussten am Londoner Flughafen Heathrow in den vergangenen Tagen mehrere Stunden lang warten, bis sie den Flughafen verlassen konnten, weil sich die Kontrollen von Pässen, negativen Corona-Tests und weiteren Formularen lange hinzog. Eine deutsche Schülerin, die nach England ins Internat zurückkehrte, berichtete von sechs Stunden Wartezeit am Sonntagabend.

Neben dem Testnachweis und einem ausgefüllten Formular mit persönlichen Daten müssen Einreisende seit Mitte Februar verpflichtend ein Testpaket buchen, um am 2. und 8. Tag ihrer Quarantäne einen Corona-Test durchzuführen. Für britische und irische Rückkehrer aus besonderen Hochrisikogebieten gilt sogar eine zehntägige Quarantänepflicht im Hotel.

Nach Angaben der Regierung hatte es am Sonntag eine hohe Zahl an Einreisenden versäumt, zuvor dieses Testpaket zu buchen. "Das hat für Verzögerungen gesorgt, da diese dann erst nach den Grenzkontrollen gekauft werden mussten", sagte der Chef der Grenzbeamten am Flughafen Heathrow. Dafür müsse man sich nicht entschuldigen. "Jede notwendige Kontrolle hält die Verbreitung des Virus in Grossbritannien auf." Allerdings sei das Flughafenpersonal dafür verantwortlich, dass in Schlangen Abstandsregeln eingehalten würden. Reisende hatten beklagt, dass die strengen Einreiseregeln durch mangelnde Abstände und lange Aufenthaltszeiten im Flughafen konterkariert würden./swe/DP/stw

(AWP)

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Et voila, geht doch 

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Nationalrat berät am Mittwochmorgen schnellere Öffnungsschritte

Am Mittwochmorgen diskutiert der Nationalrat die Öffnung der Restaurants, Fitnesscenter und Kultureinrichtungen am 22. März. Im Programm der Frühlingssession ist um 8 Uhr eine Erklärung des Nationalrats mit den entsprechenden Forderungen traktandiert.

02.03.2021 14:12

Eine Mehrheit der Wirtschaftskommission des Nationalrats (WAK-N) will dem Bundesrat das Heft aus der Hand nehmen und bei den Lockerungen der Corona-Massnahmen ein schnelleres Tempo anschlagen. Am Mittwochmorgen befindet der Nationalrat, ob er sich hinter die dringliche Erklärung seiner Kommission stellt und den Bundesrat übersteuern will. Der Entscheid in der Wirtschaftskommission fiel knapp mit aus - mit 12 zu 11 Stimmen.

Weitgehende Öffnung am 22. März

In der Erklärung wird verlangt, dass Gastro-Unternehmen wie auch Betriebe in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport am 22. März geöffnet werden. Der Bundesrat prüft die Öffnung der Aussenbereiche und Terrassen der Restaurants auf dieses Datum hin. Des Weiteren wird der Bundesrat aufgefordert, die Fünf-Personen-Regel in Innenräumen per sofort aufzuheben.

Zudem soll der Bundesrat umgehend eine Öffnungsstrategie erarbeiten und Planungssicherheit für kulturelle und sportliche Grossanlässe schaffen. Und ganz generell soll der Bundesrat "umgehend" eine Strategieanpassung vornehmen. Anstelle von Verboten soll das Testen intensiviert und beim Impfen vorwärts gemacht werden.

Maulkorb für Taskforce nicht im Rat

Nicht Teil der Erklärung des Nationalrats, die am Mittwoch beraten wird, ist die Forderung der Wirtschaftskommission, dass nur noch Bundesrat und Parlament die Öffentlichkeit über die Covid-19-Massnahmen informieren sollen. Die Kommission wollte dies der Wissenschaftliche Taskforce untersagen. Diese Forderung hatte die Kommission am Freitag mit 13 zu 10 Stimmen beschlossen. In der Erklärung wird die Forderung nicht aufgenommen.

(AWP)

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Merkel kündigt stärker

Merkel kündigt stärker regionalisierte Öffnungsstrategie an (Kreise)

Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat eine stärker an regionalen Entwicklungen orientierte Öffnungsstrategie nach dem monatelangen Corona-Lockdown angekündigt. Die Strategie, die man für die Zukunft entwickele, setze nicht mehr nur auf bundesweite Inzidenzen oder R-Werte, sondern mache auch lokale Unterschiede, sagte Merkel am Dienstag in einer Online-Sitzung der Unionsfraktion, wie die Deutsche Presse-Agentur von Teilnehmern erfuhr. Vor den Bund-Länder-Beratungen an diesem Mittwoch sagte Merkel, auch sie selbst halte Öffnungen für notwendig. Nach dem sehr langen Lockdown würden Lockerungen "sehnlichst gewünscht", man müsse nun Schritt für Schritt vorankommen.

03.03.2021 06:43

Die Abkehr von bundesweiten Inzidenzen - der Neuinfektionszahl pro 100 000 Einwohner und Woche - sowie von einem bundesweiten Reproduktionswert begründete Merkel demnach mit der unterschiedlichen Entwicklung der Pandemie in Deutschland. Es sei sehr schwer zu erklären, dass in den etwa 50 Landkreisen, die eine Inzidenz von unter 35 hätten, das Gleiche gelte wie in jenen mit einer über 200. Es sei auch nicht zu erklären, dass alle Bundesländer immer gleich behandelt werden. Man werde "mehr regionalisieren, um mehr Freiheit zu ermöglichen".

Die Kanzlerin fasste die Strategie nach diesen Informationen mit den Worten zusammen: "Impfen, Testen, Öffnen, vorsichtig sein und auch immer einen Notfallmechanismus haben, der dann wirkt, wenn die Nachverfolgbarkeit der Infektionsketten nicht mehr möglich ist und wir wieder in ein exponentielles Wachstum kommen sollten." Mit diesem Ansatz gehe sie in die Gespräche am Mittwoch. "Im Detail wird das sicherlich noch ganz schön kompliziert", wurde Merkel zitiert.

Da es in den ersten Wochen noch keine umfassende Verfügbarkeit von Tests geben werde, müsse man sehen, was erste Öffnungsschritte seien, bei denen man noch Sicherheitsmassnahmen einsetze und bei denen man schrittweise vorgehe, sagte Merkel demnach weiter. Die Kanzlerin wurde mit den Worten zitiert: "Ich hielte nichts für schlimmer, als wenn wir sozusagen jetzt ein Testangebot machen, und die Leute stürmen die Testzentren und dann ist nicht genug Material da." Deshalb müsse man die Teststrategie "sehr sorgsam einphasen"./bk/DP/stw

(AWP)

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China will 40 Prozent der

China will 40 Prozent der Bevölkerung bis Juni impfen

Chinas Regierung will nach eigenen Angaben 40 Prozent der eigenen Bevölkerung bis Juni impfen lassen. Bis Jahresende sollen sogar 80 Prozent der mehr als 1,3 Milliarden Chinesen geimpft sein, wie Staatsmedien am Mittwoch unter Verweis auf die Vorgaben örtlicher Gesundheitsämter berichteten. Einige zielten sogar auf bis zu 50 beziehungsweise 90 Prozent. Bisher seien allerdings erst 3,5 Prozent der Menschen in der Volksrepublik geimpft.

03.03.2021 06:39

Experten wiesen darauf hin, dass die gegenwärtige Impfrate auch deswegen so niedrig sei, weil das Virus im bevölkerungsreichsten Land weitgehend unter Kontrolle sei. Seit einigen Wochen melden die Behörden meist nur importierte Infektionen, die Betroffenen werden wegen der strengen Quarantänevorgaben bei der Einreise sofort isoliert.

Die weltweit ersten Fälle mit dem Coronavirus waren im Dezember 2019 in der zentralchinesischen Metropole Wuhan entdeckt worden. Nach einer als anfangs unzureichend kritisierten Reaktion haben Chinas Behörden Ende Januar 2020 strenge Massnahmen wie Ausgangssperren für viele Millionen Menschen, Massentests, Kontaktverfolgung und Zwangsquarantäne ergriffen.

Seither gelten auch weitgehende Einreisebeschränkungen. So werden nur wenig Visa vergeben. Der internationale Flugverkehr ist stark eingeschränkt. Einreisende müssen mehrere Tests vorweisen und je nach Ankunftsort zwei bis drei Wochen in eine Quarantäne-Einrichtung. Die Zahl der Deutschen in China hat sich nach vagen Schätzungen von rund 30 000 vor der Pandemie etwa halbiert. Deutsche Wirtschaftsvertreter, Experten und andere Entsandte haben grosse Probleme, überhaupt eine Einreiseerlaubnis zu bekommen.

Seit dem Sommer wurden nur noch vereinzelt begrenzte Ausbrüche in China gemeldet, auf die immer sofort mit strikten Massnahmen reagiert wurde. Das Leben und die Wirtschaftstätigkeit haben sich weitgehend normalisiert. Die Menschen tragen an vielen Orten aber weiter Mund- und Nasenschutz, lassen Fieber messen und müssen sich mit einer Corona-App in Geschäften oder Restaurants registrieren./lw/DP/zb

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Nationalrat berät über Beizen

Nationalrat berät über Beizen-Öffnung am 22. März

Am Mittwochmorgen berät der Nationalrat, ob er den Bundesrat beauftragen will, die Gastrobetriebe am 22. März zu öffnen. Eine entsprechende dringliche Erklärung hat die Wirtschaftskommission des Rats (WAK-N) eingebracht.

03.03.2021 06:39

In der Erklärung wird verlangt, dass Gastro-Unternehmen wie auch Betriebe in den Bereichen Kultur, Unterhaltung, Freizeit und Sport am 22. März geöffnet werden. Weiter wird der Bundesrat aufgefordert, die Fünf-Personen-Regel in Innenräumen per sofort aufzuheben.

Zudem soll der Bundesrat umgehend eine Öffnungsstrategie erarbeiten und Planungssicherheit für kulturelle und sportliche Grossanlässe schaffen. Und ganz generell soll der Bundesrat "umgehend" eine Strategieanpassung vornehmen. Anstelle von Verboten soll das Testen intensiviert und es soll beim Impfen vorwärts gemacht werden.

Widerstand von Links-Grün

Angestossen wurde die Forderung von der SVP. Der Antrag kam in der bürgerlich dominierten Wirtschaftskommission mit Unterstützung aus der FDP und der Mitte-Fraktion durch. Gegen den Vorstoss wehrten sich SP, Grüne und Grünliberale. Der Entscheid fiel schliesslich mit 12 zu 11 Stimmen knapp aus. Zuvor hatte sich bereits die Gesundheitskommission des Rats für dieses Vorgehen ausgesprochen.

Der ursprüngliche Plan der Kommissionsmehrheit war es, den 22. März bei der Beratung der Änderung des Covid-19-Gesetzes in das Gesetz zu schreiben. Bei der Vorlage geht es eigentlich um die finanzielle Unterstützung durch den Bund für von der Krise betroffene Unternehmen. Die Vorlage kommt am Donnerstag in den Ständerat und nächsten Montag in den Nationalrat.

Maulkorb für Taskforce kein Thema

Nicht Teil der Erklärung des Nationalrats, die am Mittwoch beraten wird, ist die Forderung der Wirtschaftskommission, dass nur noch Bundesrat und Parlament die Öffentlichkeit über die Covid-19-Massnahmen informieren sollen. Die Kommission wollte dies der wissenschaftliche Taskforce untersagen. Diese Forderung hatte die Kommission am Freitag mit 13 zu 10 Stimmen beschlossen.

(AWP)

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Biden verspricht Impfstoff

Biden verspricht Impfstoff für alle Erwachsenen bis Ende Mai

(Ausführliche Fassung) - Die USA werden nach Worten von Präsident Joe Biden schon bis Ende Mai genügend Corona-Impfstoff für alle Erwachsenen im Land haben. Bislang hatte Biden das Erreichen dieses Meilensteins im Kampf gegen das weltweit grassierende Virus bis Ende Juli angestrebt. Zudem sollen alle Lehrkräfte, Schulangestellten und Erzieher noch diesen Monat mindestens die erste Dosis eines Impfstoffs bekommen, um die Wiederaufnahme des normalen Schulbetriebs zu beschleunigen, versprach Biden am Dienstag (Ortszeit) weiter. Gleichzeitig lockerten mehrere Bundesstaaten ihre Corona-Auflagen - Texas preschte dabei besonders optimistisch voran.

03.03.2021 06:33

Bidens Ankündigung folgte auf die Zulassung eines dritten Impfstoffs in den USA und erfolgreiche Bemühungen der Regierung, die Produktion der Präparate weiter anzukurbeln. "Wir bewegen uns in die richtige Richtung. Die heutigen Ankündigungen sind bei den Bemühungen, diese Pandemie zu bewältigen, ein riesiger Schritt", sagte Biden. Gleichzeitig ermahnte er die Amerikaner, sich weiter an die nötigen Vorsichtsmassnahmen zu halten. "Dieser Kampf ist noch längst nicht vorbei." Neue Varianten des Virus oder andere Entwicklungen könnten die jüngsten Fortschritte wieder zunichte machen, warnte er.

Die Lebens- und Arzneimittelbehörde der USA (FDA) hatte am Samstag eine Notfallzulassung für den Impfstoff von Johnson & Johnson erteilt. Der Konzern hat einen Vertrag mit der US-Regierung zur Lieferung von 100 Millionen Dosen des Impfstoffs bis Ende Juni geschlossen. Dank Unterstützung der Regierung, die unter anderem eine Produktion rund um die Uhr ermögliche, könne die Lieferung nun aber schon bis Ende Mai erfolgen, erklärte das Gesundheitsministerium.

Zudem soll der neue Impfstoff nun auch vom konkurrierenden Pharmakonzern Merck produziert werden. Die Regierung werde Merck dafür eine Anschubfinanzierung von rund 270 Millionen Dollar (rund 225 Millionen Euro) zahlen, erklärte das Unternehmen. Der erfahrene Impfstoffhersteller hat bislang keinen eigenen Impfstoff gegen das Coronavirus im Programm. Bis wann Merck wie viele Dosen des Präparats von Johnson & Johnson herstellen will, blieb zunächst unklar.

Biden kündigte zudem an, er werde die Bundesstaaten anweisen, Lehrkräfte, Mitarbeiter an Schulen und Erzieher bei den Impfungen zu bevorzugen, wo dies noch nicht geschehe. "Wir wollen, dass jeder Pädagoge, Schulmitarbeiter und Kinderbetreuer mindestens eine Impfung bis Ende des Monats März erhält", sagte Biden. Es sei nötig, Kinder so bald wie möglich sicher in die Klassenzimmer zurückzubringen.

Die US-Regierung wird bis spätestens Ende Juli von den Herstellern der zwei bereits zuvor genehmigten Impfstoffe, Biontech /Pfizer und Moderna , jeweils 300 Millionen Dosen bekommen. Bei den Impfungen sind je zwei Dosen nötig; die Menge allein wäre also ausreichend, um alle knapp 260 Millionen Erwachsenen im Land zu versorgen. Der Impfstoff von Johnson & Johnson ist bereits nach einer Spritze wirksam. Die Impfstoffe sind bislang nur für Erwachsene zugelassen.

Bislang erhielten in den USA knapp 52 Millionen Menschen mindestens eine Impfung, gut 26 Millionen Menschen bekamen bereits beide Impfungen, wie aus Daten der Gesundheitsbehörde CDC hervorging.

Der grosse Bundesstaat Texas hebt unterdessen ab kommenden Mittwoch die Maskenpflicht und alle Kapazitätsgrenzen für Restaurants und andere Unternehmen auf. "Jetzt ist die Zeit, Texas 100 Prozent zu öffnen", sagte der republikanische Gouverneur Greg Abbott. Die Zeit für Einschränkungen der Wirtschaft sei angesichts der erfolgreichen Impfkampagne vorbei. Die rund 29 Millionen Einwohner des südlichen Bundesstaats bleiben aufgerufen, sich an die medizinischen Ratschläge zur Eindämmung der Pandemie zu halten. Es brauche aber keine staatlichen Vorschriften mehr, sagte Abbott.

Auch der Gouverneur von Mississippi, Tate Reeves, erklärte, alle Anordnungen zum Tragen von Masken und Kapazitätsgrenzen für Restaurants und Firmen würden beendet. "Es ist Zeit", schrieb der Republikaner auf Twitter. In dem Bundesstaat leben rund drei Millionen Menschen. Weitere Bundesstaaten, darunter Ohio und Michigan, kündigten zumindest Lockerungen ihrer Corona-Auflagen an.

Die Chefin der US-Gesundheitsbehörde CDC hatte erst am Montag davor gewarnt, die Beschränkungen voreilig aufzuheben. Der Corona-Experte Ashish Jha von der Universität Brown in Providence kommentierte auf Twitter, mit dem Aufheben der Corona-Auflagen gehe Gouverneur Abbott "ein grosses Risiko für das Leben der Menschen" ein. Ein ranghoher Corona-Berater Bidens, Andy Slavitt, nannte die Ankündigungen aus Texas und Mississippi einen "Fehler".

Die Zahl der Neuinfektionen in den USA ist seit Anfang des Jahres stark zurückgegangen - von über 200 000 pro Tag auf durchschnittlich gut 60 000. Experten warnen jedoch, dass es auch wegen der neuen Varianten des Virus erneut zu einem Anstieg kommen könne.

Seit Beginn der Pandemie vor gut einem Jahr haben die Behörden in den USA knapp 29 Millionen bestätigte Infektionen und 516 000 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet./jbz/DP/zb

(AWP)

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Wdh: Italien verlängert

Wdh: Italien verlängert Corona-Reisesperren im Land für mehrere Wochen

(In der Überschrift, im 1. Satz und im 2. Absatz wurde geändert, dass das Dekret zwar bis nach Ostern läuft, die Reisesperren aber bis 27. März.) - Italien verlängert zentrale Corona-Beschränkungen wie die Reisesperren im Land um rund einen Monat. Ausserdem müssen alle Schulen in Hochrisiko-Gebieten, sogenannten Roten Zonen, schliessen. Das teilte Gesundheitsminister Roberto Speranza in Rom mit. Ministerpräsident Mario Draghi unterschrieb am Dienstag ein entsprechendes Dekret.

03.03.2021 08:19

Während die neue Anordnung generell bis 6. April und damit über das Osterfest gilt, wurden die regionalen Reisebeschränkungen nur bis 27. März verlängert. Damit bleibt es in dem Mittelmeerland weiter verboten, die Grenzen zwischen den 20 italienischen Regionen zu überqueren. Ausnahmen gibt es etwa für die Arbeit und in Notfällen.

Minister Speranza und mehrere Experten wiesen darauf hin, dass die britische Virus-Variante in dem Mittelmeerland mit deutlich über 50 Prozent der Fälle vorherrschend sei. Es handelt sich um eine ansteckendere Variante, die ersten Studien zufolge häufiger schwere Verläufe verursacht.

Insgesamt zeige die Infektionskurve nach oben, sagte Speranza. Da die Ausbreitung der britischen Variante die jüngere Generation stark betreffe, habe Rom die Verschärfungen für Schulen beschlossen. Die Regelung gilt ab 6. März und sieht vor, dass die 2020 eingeführte Einteilung in Risikozonen erhalten bleibt. In den Roten Zonen und bei einer Sieben-Tage-Inzidenz ab 250 Fällen pro 100 000 Einwohner ist dann nur noch Distanzunterricht möglich.

Für die Kultur gibt es Erleichterungen: So dürfen Theater und Kinos in Zonen mit weniger Risiko (Gelbe Zonen) ab 27. März mit beschränktem Publikum wieder öffnen. Museen, die dort bereits wochentags arbeiten dürfen, sollen dann auch am Wochenende ihre Ausstellungen zeigen dürfen.

Das Corona-Dekret der neuen Regierung unter Ministerpräsident Draghi war länger erwartet worden. Allerdings gab es in der Koalition und zwischen Rom und den Regionen Differenzen etwa über den Schulunterricht.

Die Behörden in dem 60-Millionen-Einwohner-Land zählten am Dienstag mehr als 17 000 neue Infektionen in 24 Stunden. Die Zahl der seit gut einem Jahr Infizierten liegt bei knapp unter drei Millionen./pky/DP/eas

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Ausländische Fans unerwünscht

Ausländische Fans unerwünscht? Olympia-Macher ringen um Zuschauer

(Ausführliche Fassung) - Für die Sicherheit der Sommerspiele in Tokio wollen die japanischen Gastgeber angeblich ausländische Zuschauer aussperren. Dies strebe zumindest Japans Regierung mit Blick auf die anhaltend grossen Bedenken in der Bevölkerung wegen der Verbreitung des Coronavirus an, schrieb die Zeitung "Mainichi" am Mittwoch unter Berufung auf mehrere ungenannte Quellen. IOC-Präsident Thomas Bach betonte in einer Video-Schalte mit den Organisatoren, der Fokus müsse sich vor allem auf "sichere, geschützte und faire Wettbewerbe" richten. "Das ist der Kern der Olympischen Spiele", sagte der Chef des Internationalen Olympischen Komitees.

03.03.2021 13:35

Organisationschefin Seiko Hashimoto kündigte eine Entscheidung über die Zulassung ausländischer Zuschauer bis Ende März an. Ziel sei es, dass sich die japanischen Bürger mit den Spielen sicher fühlen. Dem Medienbericht zufolge wird noch geprüft, ob zumindest japanische Fans bei den Sommerspielen in den Arenen dabei sein dürfen und inwiefern die Zuschauerzahl begrenzt werden soll. Die Frage einer Beschränkung der Stadion-Kapazität werde bis Ende April geklärt, sagte Hashimoto.

Die für 2020 geplanten Spiele in Tokio waren im Vorjahr wegen der Corona-Krise um ein Jahr verschoben worden. In Japan sprach sich Umfragen zufolge zuletzt eine grosse Mehrheit für eine erneute Verlegung oder komplette Absage der Spiele aus. "Mainichi" zitierte eine Regierungsquelle mit den Worten: "Unter den aktuellen Umständen können wir keine Zuschauer aus dem Ausland akzeptieren."

Noch im Dezember hatte das japanische Organisationskomitee bekräftigt, möglichst viele ausländische Besucher ins Land lassen zu wollen. Für sie solle eine generelle Maskenpflicht und das Gebot zur Nutzung einer Corona-Warn-App gelten. In den vergangenen Wochen verstärkten sich jedoch die Zweifel an diesen Plänen.

"Die Sicherheit steht an erster Stelle", sagte Tokios Gouverneurin Yoriko Koike am Mittwoch bei den Gesprächen der Olympia-Macher. IOC-Chef Bach betonte, die Massnahmen gegen das Coronavirus seien der "Schlüssel für den Erfolg" der Tokio-Spiele.

Der 67-Jährige versicherte den japanischen Gastgebern, dass viele Sportler bereits mit einer Corona-Impfung zu den Sommerspielen in Tokio anreisen werden. Eine "beträchtliche Zahl" der 206 Nationalen Olympischen Komitees habe bereits Impfungen für seine Athletinnen und Athleten sichergestellt, sagte Bach. Eine weitere grössere Menge von NOKs sei in guten Gesprächen mit den jeweiligen Regierungen, damit Olympia-Teilnehmer frühzeitig nach den Risikogruppen geimpft werden.

Japan selbst hatte deutlich später als andere Länder erst Mitte Februar mit den Impfungen gegen das Coronavirus begonnen. Die Regierung von Ministerpräsident Yoshihide Suga steht wegen ihres Krisenmanagements in der Corona-Pandemie schwer in der Kritik./hc/DP/eas

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Schweizer Bevölkerung

Schweizer Bevölkerung unterstützt Bundesrat bei Corona-Massnahmen

Die Schweizer Bevölkerung steht laut Politgeograf Michael Hermann hinter den Corona-Massnahmen des Bundesrates. Die Landesregierung treffe die Haltung der Bevölkerung recht gut, sagte Hermann den Zeitungen der Tamedia-Gruppe.

04.03.2021 06:50

Die Bevölkerung hätte teilweise sogar noch strengere Massnahmen verfügt als der Bundesrat. Es sei auffällig, wie gut das Volk über die Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus informiert sei, sagte Hermann gestützt auf dessen Monitoring im Auftrag des SRF.

Entsprechend differenziert beurteile das Volk die Massnahmen. So habe sich in der Vergangenheit eine Mehrheit gegen die Schliessung von Läden ausgesprochen. Zugleich habe die Bevölkerung jedoch dafür votiert, Restaurants wegen der Infektionsgefahr zu schliessen.

Die Schweizerinnen und Schweiz hätten im Herbst beobachten können, was geschehe, wenn man sich nicht genügend schütze. Das Virus breite sich dann weiter aus. Die Zahl der Infektionen schnelle in die Höhe.

Wenn der Nationalrat nun in einer Erklärung fordere, Restaurants und Freizeitbetriebe bereits in knapp drei Wochen wieder zu öffnen, so habe er die Mehrheit der Bevölkerung nicht hinter sich, sagte Hermann, Leiter der Forschungsstelle Sotomo, weiter.

Auch das Monitoring "Covid Norms" der Universität Zürich zeigt, dass der Bundesrat mit seiner Linie die Bevölkerung auf seiner Seite hat. Die Umfragen belegen, dass das Volk die Abstandsregeln und die Maskenpflicht unterstützt - und dies auch bei sinkenden Fallzahlen.

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Lockdown in Deutschland wird

Lockdown in Deutschland wird aufgeweicht - Mehr Sicherheit mit Impfen und Testen

Der Lockdown zur Bekämpfung der Corona-Pandemie in Deutschland wird angesichts weiter hoher Infektionszahlen grundsätzlich bis zum 28. März verlängert. Allerdings soll es je nach Infektionslage viele Öffnungsmöglichkeiten geben. Das haben Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länder-Ministerpräsidenten am Mittwoch in mehr als neunstündigen Verhandlungen beschlossen. Vereinbart wurde eine stufenweise Öffnungsstrategie mit eingebauter Notbremse: Führen in einer Region einzelne Lockerungen zu einem starken Anstieg der Infektionszahlen, werden dort automatisch alle schon erfolgten Erleichterungen wieder gestrichen.

04.03.2021 06:32

Bund und Länder erkannten zwar an, dass es bei Bürgern und Wirtschaft den starken Wunsch nach Lockerungen gibt. Sie verwiesen jedoch auf die nach wie vor hohe Zahl der Neuinfektionen und auf das Vordringen der als besonders ansteckend geltenden Virusvarianten. Von der Opposition sowie von kommunaler Ebene kam deutliche Kritik an den Beschlüssen.

Deutschland habe Stärke gezeigt in seiner Reaktion auf die zweite Welle der Pandemie, sagte Merkel nach den Beratungen. "Und jetzt liegt die Aufgabe der Politik darin, die nächsten Schritte klug zu gehen. Es sollen Schritte der Öffnung sein und gleichzeitig Schritte, die uns in der Pandemie nicht zurückwerfen dürfen." In Europa gebe es viele Beispiele für eine "dramatische dritte Welle", sagte die Kanzlerin. "Diese Gefahr, da dürfen wir uns nichts vormachen, besteht auch für uns."

Merkel betonte aber: "Der Frühling 2021 wird anders sein als der Frühling vor einem Jahr." Inzwischen habe man bei der Bekämpfung der Pandemie zwei starke Helfer: die Impfstoffe und die erweiterten Testmöglichkeiten.

Die Kanzlerin machte deutlich, dass die Impfkampagne beschleunigt werden solle. "Wir glauben, dass wir hier noch Steigerungspotenzial haben", sagte sie. Vereinbart wurde, dass Ende März/Anfang April die haus- und fachärztlichen Praxen umfassend in die Impfkampagne eingebunden werden. Kostenlose Schnelltests - mindestens einer pro Woche für jeden Bürger - sollen von nächster Woche an kommen. Der Bund will die Kosten übernehmen. Bund und Länder erwarten zudem, dass auch Unternehmen als gesamtgesellschaftlichen Beitrag ihren in Präsenz Beschäftigten pro Woche das Angebot von mindestens einem kostenlosen Schnelltest machen.

Schon vom kommenden Montag an sollen nach den Beschlüssen die stark beschränkten privaten Kontaktmöglichkeiten gelockert werden. Dann werden wieder private Zusammenkünfte des eigenen Haushalts mit einem weiteren Haushalt möglich sein, jedoch beschränkt auf maximal fünf Personen. In Regionen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 35 neuen Infektionen pro Woche können es auch Treffen des eigenen Haushalts mit zwei weiteren Haushalten mit zusammen maximal zehn Personen sein. Kinder bis 14 Jahre sind hiervon jeweils ausgenommen. Bisher darf sich ein Hausstand mit maximal einer Person eines anderen Hausstandes treffen.

Nach den schon vorgenommenen ersten Öffnungen bei Schulen und Friseuren sollen nun in einem zweiten Schritt Buchhandlungen, Blumengeschäfte und Gartenmärkte folgen. In einzelnen Ländern sind diese bereits offen, jetzt soll das bundesweit zulässig sein. Voraussetzung ist, dass Hygienekonzepte und eine Kundenbegrenzung eingehalten werden. Auch Fahr- und Flugschulen können den Betrieb unter Auflagen wieder aufnehmen.

Weitere eingeschränkte Öffnungen kann es schon in Regionen geben, in denen lediglich die Sieben-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen je 100 000 Einwohner unterschritten wird. Neben Terminshopping-Angeboten im Einzelhandel können dann Museen, Galerien, Zoos, botanische Gärten und Gedenkstätten für Besucher mit Terminbuchung öffnen. Erlaubt sein soll dann auch Individualsport alleine oder zu zweit sowie Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren im Aussenbereich. Bei einer stabilen Sieben-Tage-Inzidenz von unter 50 fallen die Auflagen weg oder werden abgeschwächt. Dann soll auch kontaktfreier Sport in kleinen Gruppen im Freien wieder möglich sein.

Die nächsten Öffnungsschritte werden dem Beschluss zufolge davon abhängig gemacht, dass die vorherige Stufe 14 Tage lang nicht zu einer Verschlechterung der Sieben-Tage-Inzidenz geführt hat. Dann geht es zunächst um die Öffnung der Aussengastronomie, von Kinos, Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie um kontaktfreien Sport im Innenbereich und um Kontaktsport im Aussenbereich. Im nächsten Schritt sind weitere Sportmöglichkeiten und Freizeitveranstaltungen dran. Auch hier gilt: Bis zu einer 100er Inzidenz soll es höhere Auflagen wie tagesaktuelle Tests oder einen Buchungszwang geben, die bei einer Sieben-Tage-Inzidenz bis 50 Neuinfektionen wegfallen.

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner reagierte enttäuscht auf die Beschlüsse. "Für die Bundesregierung bleibt offenbar der Lockdown das einzig denkbare Rezept. Dabei wäre mit innovativen Konzepten mehr gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben möglich", sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch sagte den Funke-Blättern: "Corona-Irrgarten statt klaren Stufenplan: Die Entscheidungen bei der Pandemiebekämpfung sind nur schwer nachvollziehbar. Heute haben wir ein Inzidenz- und Lockerungswirrwarr erlebt, der die Bürgerinnen und Bürger verunsichern wird."

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund nannte die Beschlüsse zu den Corona-Tests zu unkonkret. "Die Organisation liegt bei den Ländern und Kommunen. Wie sich die Eigentests in das System einfügen sollen, wie der Nachweis dokumentiert wird, wie lange er gewisse Zugänge ermöglichen soll, wird leider noch nicht beantwortet", sagte Hauptgeschäftsfüphrer Gerd Landsberg der "Rheinischen Post".

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Ständerat zeigt sich bei

Ständerat zeigt sich bei Härtefallmassnahmen grosszügig

Der Ständerat will bei den Härtefallmassnahmen die Kantone finanziell entlasten und die Bundeshilfe für Grossfirmen ausbauen. Dies hat er am Donnerstag im Rahmen der Beratungen des Covid-Gesetzes beschlossen.

04.03.2021 13:30

Die Härtefallgelder für Unternehmen stehen im Zentrum der zweiten Revision des Covid-Gesetzes. Die Erhöhung des Maximalbeitrags auf 10 Milliarden Franken wird nicht in Frage gestellt. Die Ausgestaltung der Härtefallmassnahmen war im Ständerat jedoch umstritten.

Bei den Hilfsgeldern für Unternehmen mit einem Jahresumsatz von bis zu 5 Millionen Franken will der Ständerat die Kantone entlasten. So soll sich der Bund mit einem Finanzierungsanteil von 80 Prozent an den Kosten beteiligen. Der Bundesrat sah einen Finanzierungsanteil von 70 Prozent vor.

Der Entscheid für eine Entlastung der Kantone fiel allerdings knapp, mit Stichentscheid des Ratspräsidenten. Stimmt auch der Nationalrat der Erhöhung zu, wird dies für den Bund zu Mehrkosten von 600 Millionen Franken führen.

Unternehmen mit einem Umsatz von bis zu fünf Millionen Franken können im Rahmen der Härtefallregelung maximal mit einer Million Franken unterstützt werden.

Härtefallgelder für Grossfirmen

Bei grösseren Firmen übernimmt der Bund sämtliche Kosten für die Hilfsgelder. Die finanzielle Unterstützung des Bundes darf jedoch höchstens 20 Prozent des Jahresumsatzes und 750'000 Franken pro Unternehmen ausmachen. Maximal kann eine Grossfirma laut Vorschlag des Bundesrats mit 10 Millionen Franken unterstützt werden.

Der Ständerat sieht hier eine grosszügigere Lösung vor. Für grosse Unternehmen mit einem Umsatzrückgang von mehr als 70 Prozent soll der Bundesrat auch mehr als 10 Millionen Franken zahlen können.

Aufgenommen hat der Ständerat jedoch eine Klausel, die grosse Firmen verpflichtet, unter bestimmten Bedingungen die à-fonds-perdu-Beträge zurückzuzahlen. Dies, wenn die Firma im gleichen Jahr noch einen Gewinn erzielt.

Den Vorschlägen des Ständerats muss der Nationalrat noch zustimmen.

mk/

(AWP)

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SVV plädiert für Obligatorium

SVV plädiert für Obligatorium bei Pandemie-Versicherung

Die Coronakrise hat die Frage aufgeworfen, wie sich die von Pandemie-Massnahmen stark betroffenen Firmen am besten schützen können.

04.03.2021 13:19

Die Gastronomie, der Detailhandel oder die Event-Branche leiden schwer unter den vom Bund verordneten Betriebsschliessungen und Versammlungsverboten - das hat das Coronavirus aufgezeigt. Im Grundsatz sei eine Pandemie nicht versicherbar, machte Vorstandsmitglied und Zurich-Schweiz-Chef Juan Beer am Donnerstag an der virtuellen Jahresmedienkonferenz des Schweizerischen Versicherungsverbands (SVV) klar.

"Die Schäden treten weltweit, gleichzeitig und in hoher Zahl auf und können nicht wie bei Naturkatastrophen diversifiziert werden", erklärte Beer. Auch fehlten die Erfahrungen, um für das Pandemie-Risiko einen Versicherungstarif zu berechnen, und Rückversicherungen dazu gebe es auch nicht.

Auf der anderen Seite spiele es für eine Firma keine Rolle, ob der Schaden von einer weltweiten Pandemie oder einer lokalen Epidemie herrühren, sagte Beer weiter. Dies und teils in Epidemieversicherungen ungenügend klar formulierte Ausschlussklauseln haben am Ende dazu geführt, dass die Versicherer gemäss den SVV-Berechnungen im vergangenen Jahr zu Corona-Schäden Leistungen von gesamthaft rund einer Milliarde Franken bezahlt haben.

Ball liegt beim Bundesrat

Um Firmen aus besonders betroffenen Branchen vor der nächsten Pandemie besser zu schützen, haben Vertreter der Bundesverwaltung und der Versicherungswirtschaft verschiedene Lösungsvorschläge erarbeitet. "Diese Ansätze beruhen auf dem Prinzip einer öffentlich-privaten Partnerschaft zwischen Versicherungswirtschaft und Bund und wurden in den letzten Monaten intensiv mit Vertretern der Verwaltung diskutiert und feingeschliffen", sagte Beer.

Die Vorschläge wurden Bundesrat und Finanzminister Ueli Maurer und seinem Departement zur Prüfung vorgelegt. Noch im Frühling rechne man beim SVV mit einem Entscheid des Bundesrats dazu, wie es in dieser Frage weitergehe, hiess es.

Obligatorium: Ja oder Nein

Im Kern gehe es darum, dass die Privatversicherer einen Teil der Schadenlast im Pandemie-Fall etwa über einen Pool übernehmen, den Rest müsse der Bund berappen. SVV-Schätzungen zufolge bewegt sich der Gesamtschaden im Zuge eines sechsmonatigen Lockdowns in der Schweiz im Bereich von 10 Milliarden Franken.

Doch bis der Versicherungsschutz für Restaurants, Läden oder Kinos steht, seien noch zahlreiche Fragen zu klären, machte SVV-Direktor Thomas Helbling klar. Zu allererst sei entscheidend, ob es für den Aufbau einer solchen Lösung eine Verfassungsänderung brauche. "Wäre dies der Fall, dann würde sich die Arbeit dazu stark in die Länge ziehen."

Entscheidend ist auch, ob sich Politik und Wirtschaft für oder gegen eine Lösung entschliessen, die auf Solidarität unter den Firmen und einem entsprechenden Versicherungsobligatorium basiert. Beim SVV spricht man sich für ein vor allem für die stark von Pandemien betroffenen Branchen geltendes Obligatorium aus. Am Ende müsse dies aber im politischen Prozess erörtert werden. "Wir Versicherer stehen für eine Lösung bereit", betonte Beer.

(AWP)

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Erwerbslosigkeit traf junge

Erwerbslosigkeit traf junge Frauen im Corona-Jahr am heftigsten

Frauen unter 40 sind im ersten Covid-19-Jahr am stärksten von Erwerbslosigkeit betroffen gewesen. Während Männer in allen Altersgruppen gleich häufig ihre Arbeit verloren, war das bei Frauen zwischen 40 und 54 Jahren nur selten der Fall, bei den noch älteren gar nie.

04.03.2021 11:16

Die jungen Frauen im Alter von 15 bis 24 Jahren hatten den höchsten Zuwachs zwischen 2019 und 2020; ihre Erwerbslosenquote stieg von 7,2 im Jahr 2019 auf 8 Prozent im Jahr 2020, wie die aktualisierten Zahlen des Bundesamts für Statistik (BFS) vom Donnerstag zeigen.

Hingegen hat sich die Quote bei den 40- bis 54-jährigen und bei den 55- bis 64-jährigen Frauen im Vergleich zu 2019 weniger verändert. Bei Letzteren ist die Erwerbslosenquote sogar leicht zurückgegangen.

Ungeachtet der Geschlechter litten Arbeitnehmende im Alter von 25 bis 39 Jahren am stärksten unter Jobverlust: Bei ihnen stieg die Arbeitslosigkeit um 0,7 Prozentpunkte von 3,7 auf 4,4 Prozent.

Mehr Hausmänner wegen Corona?

Die Verteilung Vollzeit/Teilzeit blieb sich 2020 insgesamt gleich wie im Vorjahr: 62,6 Prozent der Beschäftigten arbeiteten über 90 Prozent, 37,4 Prozent weniger.

Zwischen den Geschlechtern zeigten sich aber signifikante Unterschiede: Während bei den Frauen die Vollzeitbeschäftigung um 0,7 Prozentpunkte zunahm auf 40,9 Prozent, ging sie bei den Männern um 0,6 Prozentpunkte zurück auf 81,7 Prozent.

Bis 2019 hatte die Vollzeitbeschäftigung von Frauen kontinuierlich abgenommen: 1995 arbeiteten noch 47,1 Prozent der erwerbstätigen Frauen 90 Prozent und mehr, 2005 waren es 43,5 und 2015 noch 41 Prozent, während die Teilzeitbeschäftigung analog stieg.

Bei Männern gilt derselbe Befund: Von 1995 bis 2019 fiel der Anteil der Vollzeit arbeitenden Männer von 91,9 auf 82,3 Prozent. 2020 setzte sich bei ihnen der Abwärtstrend fort, während er sich bei den Frauen umkehrte.

Erwerbslosenquote stieg bei Männer stärker

Die Erwerbslosenquote gemäss ILO (Definition des Internationalen Arbeitsamts) stieg 2020 bei Männern stärker als bei Frauen: um 0,6 Prozentpunkte auf 4,7 Prozent, während sie bei Frauen nur um 0,3 Prozentpunkte anstieg und nun 5 Prozent erreicht hat - ein Wert, der schon in früheren Jahren immer wieder aufschien.

Backslash bei Frauen in leitender Stellung

Die hierarchische Stellung von Frauen zeigte in den letzten 30 Jahren einen leichten Trend aufwärts: 1991 wirkten 12,2 Prozent der arbeitnehmenden Frauen in Vorgesetztenfunktion, 2011 waren es 15,9 Prozent, 2019 erreichte dieser Anteil einen Rekord von 17,4 Prozent. 2020 gings wieder abwärts: um 0,5 Prozentpunkte auf 16,9 Prozent. Das war allerdings immer noch der zweithöchste bisher erreichte Wert.

In der Unternehmensleitung liegen die Werte seit Jahren bei etwa 4 von 100 arbeitnehmenden Frauen. Bei den Männern sind 7,5 bis 8 von 100 Arbeitnehmern Chefs. Von allen Vorgesetzten stellten Frauen im ersten Coronajahr 36 Prozent, 0,6 Prozentpunkte weniger als im Spitzenjahr 2019. Seit die Frauenquote in Vorgesetztenfunktionen 2005 das Drittel erreichte, steigt ihr Anteil offensichtlich nur sehr langsam.

(AWP)

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EU-Arzneibehörde prüft

EU-Arzneibehörde prüft russischen Impfstoff Sputnik V

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eröffnet ein schnelles Prüfverfahren für den russisches Corona-Impfstoff Sputnik V. Die Entscheidung basiere auf Ergebnissen von Laborversuchen und klinischen Studien bei Erwachsenen, wie die EMA am Donnerstag in Amsterdam mitteilte. Nach den Studien rege Sputnik V die Bildung von Antikörpern gegen das Virus an und könne beim Schutz vor Covid-19 helfen.

04.03.2021 10:51

Die Experten der EMA werden die Wirksamkeit des Impfstoffes nach dem schnellen "Rolling-Review-Verfahren" bewerten. Dabei werden Testergebnisse bereits geprüft, auch wenn noch nicht alle Ergebnisse vorliegen und auch kein Zulassungsantrag gestellt wurde. Wann eine Zulassung erfolgen könnte, ist nicht abzusehen.

Der russische Impfstoff wird bereits in mehreren Ländern ausserhalb Russlands gespritzt. Auch einige EU-Länder wollen das Präparat auch ohne EU-Zulassung anwenden. Der Hersteller von Sputnik V hatte zwar mehrfach angegeben, dass ein Antrag bei der EU-Behörde gestellt worden sei. Das war aber nach Angaben der EMA nicht der Fall. Der russische Hersteller hatte bei der EMA als EU-Partner die Firma R-Pharm Germany GmbH angegeben.

In der EU sind bisher drei Corona-Impfstoffe zugelassen worden. Sie stammen von den Herstellern Pfizer/Biontech, Moderna und AstraZeneca. Am 11. März wird die EMA voraussichtlich auch die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Johnson&Johnson empfehlen. Die endgültige Entscheidung über eine Zulassung trifft die EU-Kommission; das aber gilt als Formsache.

(AWP)

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Erstmals Export von

Erstmals Export von Astrazeneca-Impfstoff aus der EU gestoppt

(Ausführliche Fassung) - Erstmals ist die Ausfuhr von Corona-Impfstoff aus der Europäischen Union in einen Drittstaat gestoppt worden. Italien verhinderte die Lieferung von 250 000 Dosen Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca an Australien, wie EU-Kreise am Donnerstag bestätigten. Zuerst hatte die "Financial Times" darüber berichtet.

04.03.2021 16:16

Grundlage ist ein Ende Januar eingeführtes System zur Exportkontrolle. Danach müssen Pharmakonzerne, die Lieferverpflichtungen für die EU haben, Ausfuhrgenehmigungen für in der EU produzierte Impfstoffe beantragen. Wenn Hersteller die EU bei Liefermengen unrechtmässig benachteiligen, könnten Genehmigungen verweigert werden. Astrazeneca hatte die vertraglich zugesagte Liefermenge an die EU im ersten Quartal drastisch gesenkt und damit für grossen Unmut gesorgt.

Ausgenommen von dem System sind Exporte in eine Reihe von Partnerländern und in Entwicklungsländer. Zu den Partnerländern zählen die Schweiz, Israel und die Ukraine - nicht aber Grossbritannien und Kanada. Zuständig für die Ausfuhrgenehmigungen ist der EU-Mitgliedstaat, in dem die für den Export vorgesehenen Impfstoffe produziert wurden. Die EU-Staaten holen vor Entscheidungen die Stellungnahme der EU-Kommission ein.

Im vorliegenden Fall waren sich Rom und Brüssel nach dpa-Informationen einig. Zuvor waren etliche andere Exportanträge anderer Firmen genehmigt worden, die meisten kamen von Biontech/Pfizer, das von Europa aus viele Länder beliefert.

Anders als Biontech/Pfizer und Moderna liefert Astrazeneca der EU bisher nicht die vertraglich zugesagten Mengen Impfstoffe. So reduzierte das Unternehmen die Menge für das erste Quartal von 80 Millionen auf 40 Millionen Dosen. Es stand die Vermutung im Raum, dass in der EU produzierte Vakzine in Drittstaaten gebracht wurden. Das war der Anlass zur Einführung des Exportmechanismus.

Exportbeschränkungen sind für die EU politisch heikel. Denn es ist gewünscht, dass die Pharmafirmen in Europa produzieren und hier neue Standorte aufbauen. Und es wird anerkannt, dass die Konzerne Lieferpflichten gegenüber anderen Ländern haben. Die EU-Kommission betont deshalb die Linie, solange Verträge mit der EU eingehalten würden, würden Ausfuhren nicht gestoppt. Vielmehr werde sehr viel aus der EU in Drittstaaten geliefert, aus den USA und Grossbritannien hingegen nichts oder fast nichts./vsr/DP/eas

(AWP)

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Neuseeland kündigt Lockerung

Neuseeland kündigt Lockerung der Corona-Massnahmen in Auckland an

Neuseeland will nach einem rund einwöchigen Lockdown die Corona-Beschränkungen in der grössten Stadt Auckland von Sonntag an wieder lockern. Das kündigte Premierministerin Jacinda Ardern am Freitag an. Dann dürften unter anderem Schulen und Geschäfte regulär öffnen. Zudem seinen Versammlungen von bis zu 100 Menschen unter Einhaltung von Abstandsregeln erlaubt.

05.03.2021 06:38

Nach der Meldung einer einzigen Corona-Neuinfektion wurde in Auckland am vergangenen Sonntag ein Lockdown verhängt. Die neuen Regelungen in der rund 1,6 Millionen-Einwohner-Stadt sollten zunächst mindestens fünf Tage lang gelten. Im Rest des Landes wurden die Corona-Massnahmen bis auf eine Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr aufgehoben.

Neuseeland gilt als Musterland in der Corona-Pandemie. In dem Land mit 4,8 Millionen Einwohnern wurden nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bisher 2016 Infektionsfälle nachgewiesen, 26 Menschen sind nach einer bestätigten Corona-Infektion gestorben./rjl/DP/zb

(AWP)

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Australien über Impfstoff

Australien über Impfstoff-Lieferstopp aus EU enttäuscht

Australien hat den Lieferstopp von Corona-Impfstoff aus der Europäischen Union scharf kritisiert. "Wir sind natürlich enttäuscht und frustriert über diese Entscheidung, aber das ist auch der Grund, warum wir uns doppelt abgesichert haben", sagte Finanzminister Simon Birmingham dem Sender Sky News am Freitag.

05.03.2021 06:37

"Wir haben bis zu 150 Millionen Dosen Impfstoff in Auftrag gegeben, davon 50 Millionen Dosen, die hier in Australien produziert werden sollen", sagte er. Die Welt befinde sich derzeit in einem ziemlich unerforschtem Gebiet, da sei es wenig überraschend, "dass einige Länder das Regelbuch zerreissen werden".

Italien hatte EU-Kreisen zufolge die Lieferung von 250 000 Dosen Impfstoff des britisch-schwedischen Herstellers Astrazeneca an Australien verhindert - und damit erstmals die Ausfuhr von Corona-Impfstoff aus der Europäischen Union in einen Drittstaat gestoppt. Ende Januar hatte die Europäische Union Exportkontrollen für Corona-Impfstoff gestartet. Im Visier sind Hersteller, die ihre EU-Lieferpflichten nicht erfüllen. Nun trifft es Astrazeneca.

Grundlage ist ein Ende Januar wegen des Impfstoffmangels eingeführtes System zur Exportkontrolle. Demnach müssen Pharmakonzerne mit EU-Lieferverpflichtungen Ausfuhrgenehmigungen für in der EU produzierte Impfstoffe beantragen. Wenn Hersteller die EU bei Liefermengen unrechtmässig benachteiligen, können Genehmigungen verweigert werden. Astrazeneca hält die ursprünglich zugesagte Liefermenge an die EU im ersten Quartal nicht ein, was für grossen Unmut gesorgt hat.

Zuständig für die Ausfuhrgenehmigungen ist der EU-Mitgliedstaat, in dem die für den Export vorgesehenen Impfstoffe produziert wurden. Der italienische Aussenminister Luigi Di Maio schrieb auf Facebook: "Australien wird heute als ein Land betrachtet, das nach den EU-Regeln "nicht gefährdet" ist". Die Sperre sei "kein feindseliger Akt gegenüber Australien".

Australien hat seit Beginn der Pandemie rund 29 000 Coronavirus-Fälle verzeichnet - eine deutlich niedrigere Pro-Kopf-Rate als in den meisten Industrieländern. Die Zahl der Todesfälle liegt derzeit bei 909. In dem Land leben rund 25 Millionen Menschen./cvp/DP/zb

(AWP)

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WHO Europa lehnt geplante

WHO Europa lehnt geplante Impfpässe ab - Pandemie Anfang 2022 vorbei

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) lehnt die von der EU-Kommission geplanten Impfpässe ab. Zwar sei die für den Sommer angekündigte Einführung "wohl unvermeidlich", sagte der Regionaldirektor der WHO/Europe, Hans Kluge, der "Welt" (Freitag). "Aber es ist keine Empfehlung der WHO." Es gebe ernste Bedenken: So sei unsicher, wie lang eine Immunität anhalte. Auch könne ein Impfstoff "nicht unbedingt die Ansteckung anderer Menschen verhindern".

05.03.2021 06:36

Die EU-Kommission will am 17. März den Gesetzentwurf für einen "digitalen grünen Pass" vorlegen, der Corona-Impfungen, Covid-Erkrankungen und negative Tests vermerken soll. Ziel ist, einen sicheren Weg zur Aufhebung von Beschränkungen und zum Reisen in Europa zu finden. Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union hatten zuvor vereinbart, die Pläne für einen digitalen Impfpass voranzutreiben. Binnen drei Monaten sollen die technischen Voraussetzungen stehen, damit Corona-Geimpfte europaweit fälschungssicher ihre Immunisierung nachweisen können.

Kluge rechnet damit, dass die Corona-Pandemie in rund zehn Monaten zu Ende sein werde. Er gehe davon aus, dass 2021 ein weiteres Covid-Jahr werde, 2020 sei "Terra Incognita" gewesen. "Ein Jahr später wissen wir viel mehr. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Pandemie Anfang 2022 vorbei ist." Was nicht heisse, dass das Virus weg sei. "Aber hoffentlich braucht es dann keine der disruptiven Interventionen mehr."

Kluge warnte davor, Corona-Mutationen nicht ernst genug zu nehmen, weil sich manche sehr schnell verbreiten könnten und schwere Krankheitsverläufe auslösten. "Wenn dies nun zusammenfällt mit einer nur langsamen Impfkampagne, dann verlieren wir das Momentum. Dann kann das Virus wieder die Oberhand gewinnen." Jetzt sei noch nicht die Zeit für die Menschen in Europa, sich zurückzulehnen.

Das Europabüro der WHO hatte am Donnerstag mitgeteilt, dass die Anzahl der Neuinfektionen in Europa um neun Prozent gestiegen sei. Damit habe der vielversprechende Rückgang der letzten sechs Wochen gestoppt. Die Virusvariante B.1.1.7, die zuerst in Grossbritannien auftrat, sei inzwischen in 43 der 53 europäischen Länder aufgetreten./hme/DP/zb

(AWP)

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Astrazeneca: 'Verzerrung der

Astrazeneca: 'Verzerrung der Wahrnehmung' des Vakzins in Deutschland

Der Vize-Chef von Astrazeneca in Deutschland stellt eine "Verzerrung der Wahrnehmung" des eigenen Impfstoffs fest. "In Deutschland wird der Impfstoff vor allem bei Jüngeren, also Berufstätigen eingesetzt. Diese haben generell stärkere Immunreaktionen und können sich - anders als Rentner - auf der Arbeit krank melden", sagte Klaus Hinterding, deutscher Vize-Chef des Pharmaunternehmens, der Deutschen Presse-Agentur. "Das hat in Deutschland zu einer Verzerrung der Wahrnehmung geführt."

05.03.2021 06:35

In vielen deutschen Regionen lag das Mittel von Astrazeneca, das gemeinsam mit der renommierten Universität Oxford entwickelt wurde, in den vergangenen Tagen und Wochen auf Halde - auch, weil etliche Bürger ihre Impfangebote nicht wahrnehmen. Nach ersten Studiendaten und Berichten hatten viele das Mittel wohl für deutlich weniger wirksam oder sicher gehalten als die Impfstoffe von Biontech oder Moderna . "Ich weiss gar nicht, ob wirklich etwas schief gelaufen ist", sagte Hinterding mit Blick auf das Imageproblem. "Es gingen unglaublich viele Zahlen durch die wissenschaftliche Literatur und auch durch die Tagespresse", so der Vize-Chef. "Das Wesentliche war immer, dass der Impfstoff mit ganz grosser Wirksamkeit vor schweren Verläufen der Krankheit schützt."

Ein weiterer Grund für die grossen Mengen an Impfdosen, die derzeit in deutschen Kühlschränken liegen, ist auch, dass vielerorts die zweite Dosis für eine Impfung zurückgelegt wird, um sie beim zweiten Termin des Patienten parat zu haben. Anderswo, unter anderem in Grossbritannien, vertraut man auch den Liefernachschub und impft, was da ist. Auch wenn Astrazeneca Schwankungen bei den Lieferungen nicht ausschliessen wollte, sagte Hinterding: "Ich persönlich würde keine Unmengen an Impfdosen im Kühlschrank liegen lassen." Es bestünde aber keine Gefahr, dass Impfstoff tatsächlich verfalle. Bei Kühlschranktemperaturen sei das Vakzin bis zu sechs Monate haltbar.

Nach neuen Studiendaten aus England und Schottland, die die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs auch bei älteren Menschen eindeutig belegen, hat die Ständige Impfkommission (Stiko) das Mittel von Astrazeneca mittlerweile auch für Menschen über 65 Jahren empfohlen. In vielen anderen Ländern wurden schon von Beginn an alle Altersgruppen damit geimpft. Die neue Freigabe könnte den Impf-Stau in Deutschland entspannen. "Ich bin davon überzeugt, dass es sich in die richtige Richtung entwickelt", sagte Hinterding. "Die Impfungen sind der einzige Weg aus der Pandemie. Ohne den Astrazeneca-Impfstoff schaffen wir es nicht. Diese Erkenntnis wird sich durchsetzen."

In dieser Woche ist erstmals die Lieferung von 250 000 Astrazeneca-Impfdosen aus der EU nach Australien gestoppt worden. Es war die erste Massnahme dieser Art, nachdem die EU eine Exportkontrolle von Impfstoffen eingeführt hatte, um eine Benachteiligung der Staatengemeinschaft zu verhindern. Zu Anträgen auf Ausfuhren aus der Europäischen Union und konkret zugesagten Liefermengen wollte Hinterding sich jedoch nicht äussern./swe/DP/zb

(AWP)

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Entwickler von Astrazeneca

Entwickler von Astrazeneca-Impfstoff bitten um Vertrauen

Die Entwickler des Astrazeneca-Impfstoffs haben um Vertrauen für in die in Europa verfügbaren Impfstoffe geworben. "Öffentliches Vertrauen ist entscheidend. Wissenschaft und Politiker müssen klare Botschaften vermitteln", sagte Andrew Pollard von der Universität Oxford, der die klinischen Studien mit dem Präparat betreut, am Dienstag. "Impstoffe haben keine Wirkung, wenn sie im Regal herumliegen."

09.03.2021 15:14

In Deutschland blieb in den vergangenen Wochen eine Vielzahl von Astrazeneca-Impfdosen ungenutzt - unter anderem, weil frühere Berichte über eine geringere Wirksamkeit sowie Nebenwirkungen die Skepsis gegenüber dem Impfstoff erhöht hatten. Zudem empfahl die Ständige Impfkomission (Stiko) das Präparat zunächst nur für Menschen unter 65 Jahren. Mittlerweile rät sie, das Vakzin für alle zu verwenden.

Daten aus England und Schottland, wo bereits Millionen Menschen geimpft sind, bescheinigen dem Impfstoff eine sehr hohe Wirksamkeit gegen schwere Verläufe von Covid-19 in allen Altersgruppen.

"Wir haben sehr hart daran gearbeitet, diesen Impfstoff für die Welt zu entwickeln", sagte die Immunologin Sarah Gilbert, die die Entwicklung des Mittels an der Universität Oxford geleitet hat. "Wir müssen nun hart an dem Prozess arbeiten, dass der Impfstoff auch genutzt wird." Nur so könne die Pandemie beendet und der Tod Tausender Menschen verhindert werden.

Pollard empfahl der Politik, die Menschen noch stärker zu ermuntern, Impfangebote auch wahrzunehmen. Dabei solle nicht zwischen einzelnen Präparaten unterschieden werden. Alle zugelassenen Impfstoffe seien hochwirksam. "Es geht darum, über den ganzen Kontinent hinweg Leben zu retten."/swe/DP/stw

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Johnson & Johnson steht

Johnson & Johnson steht offenbar «unter Stress» für Impfstoff-Lieferungen an EU

Ein weiterer Covid-19-Impfstoffhersteller steht womöglich vor Lieferproblemen.

09.03.2021 15:03

Der US-Pharmakonzern Johnson & Johnson hat gegenüber der EU erklärt, dass er mit Problemen kämpft, die die geplante Auslieferung von 55 Millionen Impfstoffdosen im zweiten Quartal erschweren könnte, wie die Nachrichtenagentur Reuters von einem EU-Vertreter erfuhr. In der vergangenen Woche habe J&J mitgeteilt, dass das Unternehmen wegen Problemen bei der Versorgung mit Impfstoff-Inhaltsstoffen und Ausrüstung "unter Stress" steht, das vereinbarte Lieferziel bis Ende Juni zu erfüllen. Dem Insider zufolge hat der Konzern erklärt, es sei nicht ausgeschlossen, das Ziel zu erreichen, J&J sei aber vorsichtig.

J&J wollte sich dazu nicht äußern und erklärte, der Konzern erwarte, im zweiten Quartal mit der Lieferung der zugesagten Impfdosen an die Europäische Union beginnen zu können. Ein Sprecher der EU-Kommission wollte sich nicht dazu äußern. Die Staatengemeinschaft hat sich bei dem Unternehmen für dieses Jahr insgesamt 200 Millionen Dosen gesichert. Es wird erwartet, dass die Europäische Arzneimittelagentur EMA am 11. März grünes Licht für den Einsatz des Vakzins gibt.

In der EU sind bislang Covid-19-Impfstoffe von Biontech/PfizerModerna und AstraZeneca zugelassen. Auch hier gab es Lieferverzögerungen. Der Herstellungsprozess ist komplex, die Einrichtungen dafür begrenzt und bei Bestandteilen gibt es Versorgungsengpässe. 

(Reuters)

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Impfstoff-Streit: EU

Impfstoff-Streit: EU-Vertreter ins Londoner Aussenministerium zitiert

In einer neuen Eskalation des Impfstoff- Streits zwischen Brüssel und London ist ein Vertreter der EU ins britische Aussenministerium einbestellt worden. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Regierungskreisen in London am Dienstagabend. Grund sei eine Äusserung von EU-Ratspräsident Charles Michel zu einer angeblichen Sperre für Impfstoff-Exporte des Landes gewesen. Es handle sich dabei um eine Falschbehauptung, die auf verschiedenen Ebenen innerhalb der EU immer wieder vorgebracht worden sei, so die Quelle.

10.03.2021 06:39

"Die britische Regierung hat nicht einmal den Export einer einzigen Covid-19-Impfung blockiert", teilte ein Downing-Street-Sprecher am Dienstagabend mit. Alle Verweise auf ein britisches Export-Verbot oder jegliche Einschränkungen für Impfstoffe seien komplett falsch. Ein gleichlautendes Schreiben schickte der britische Aussenminister Dominic Raab zudem an den EU-Ratspräsidenten.

Michel hatte zuvor in seinem Newsletter das Programm zu Impfstoffbeschaffung der EU-Kommission verteidigt. Behauptungen, die EU betreibe Impf-Nationalismus seien schockierend, schrieb er. Beispielsweise stamme der grösste Teil des in Israel verabreichten Impfstoffs aus Belgien. Die EU habe nie aufgehört zu exportieren.

Anders sei das in den USA und Grossbritannien. "Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten haben eine regelrechte Sperre verhängt für den Export von Impfstoffen oder Impfstoff-Komponenten, die auf ihrem Gebiet produziert werden", schrieb Michel. Später legte er sogar noch nach. Er suggerierte dabei, Grossbritannien habe die Exporte auf indirektem Wege gestoppt. "Froh, wenn die britische Reaktion zu mehr Transparenz und erhöhten Exporten in die EU und Drittländer führt", schrieb er auf Twitter und fügte hinzu: "(Es gibt) verschiedene Wege, um Sperren oder Beschränkungen für Impfstoffe/Medikamente einzuführen."

London hatte Brüssel kürzlich wegen des Stopps einer Lieferung von Astrazeneca -Impfstoff an Australien kritisiert. Die EU hatte einen Export-Kontrollmechanismus eingeführt, nachdem das britisch- schwedische Unternehmen seine Lieferzusage erheblich gekürzt hatte. Grossbritannien ist von den Lieferproblemen Astrazenecas aber nicht betroffen. Nach Angaben von Geschäftsführer Pascal Soriot hat sich London in seinem Vertrag mit Astrazeneca ausbedungen, dass die Werke auf britischem Boden zuerst nur für den britischen Markt produzieren dürfen. Das scheint aber der Abmachung mit Brüssel zu widersprechen./cmy/DP/zb

(AWP)

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Biontech stellt für 2022 bis

Biontech stellt für 2022 bis zu drei Milliarden Impfdosen in Aussicht

Der Impfstoffhersteller Biontech stellt für den Fall einer entsprechenden Nachfrage eine deutliche Steigerung der Produktion mit seinem Partner Pfizer in Aussicht. Im Jahr 2022 könne die Kapazität für drei Milliarden Corona-Impfdosen erreicht werden, sagte Biontech-Chef Ugur Sahin der Nachrichtenagentur Bloomberg in einem Interview am Dienstag. Das hänge aber auch von der Nachfrage ab und davon, ob etwa Auffrisch-Impfungen benötigt würden. Drei Milliarden Dosen wären nochmals 50 Prozent mehr als die für 2021 geplanten zwei Milliarden./mis/ajx

09.03.2021 22:29

(AWP)

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Korr: Chile überholt Israel

Korr: Chile überholt Israel als am schnellsten gegen Corona impfendes Land

(Relation ergänzt im ersten Satz: in den letzten sieben Tage. Absolut hat Israel weiter am meisten Menschen pro 100 Einwohnern geimpft.) - Chile ist das Land mit den weltweit meisten innerhalb der letzten sieben Tage gegen das Coronavirus geimpften Menschen pro 100 Einwohnern und hat Israel damit überholt. "Heute haben wir einen neuen Grund, stolz zu sein: Chile hat den ersten Platz im weltweiten Ranking der (innerhalb der letzten sieben Tage) verabreichten Dosen pro 100 Einwohnern eingenommen", schrieb die Regierung des südamerikanischen Landes am Dienstag auf Twitter, nachdem die Daten des Statistikportals "Our World in Data" bekanntgeworden waren. Demnach hat Chile im Durchschnitt der vergangenen sieben Tage 1,08 Dosen am Tag pro 100 Einwohnern geimpft, Israel 1,03.

09.03.2021 21:31

Insgesamt hat das 18-Millionen-Einwohner-Land seit Beginn seiner Impfkampagne im Dezember 4 176 094 Millionen Menschen mindestens eine Impfstoff-Dosis verabreicht. Das entspricht mehr als 21 Prozent der Bevölkerung. Am Montag registrierte Chile einen Tagesrekord mit 319 014 Geimpften, wie die Zeitung "La Tercera" berichtete.

Chile hatte zusammen mit Mexiko und Costa Rica zu den Ländern in Lateinamerika gehört, die als erste mit der Impfung der Bevölkerung begannen und hatte frühzeitig wegen des Erwerbs von Impfstoffen verhandelt. So gelang es, 35 Millionen Dosen zu garantieren, von denen 10 Millionen bereits eingetroffen sind. Die meisten stammen von dem chinesischen Unternehmen Sinovac.

Trotz der vergleichsweise erfolgreichen Impfkampagne verzeichnet das Land hohe Infektionszahlen - zuletzt mehr als täglich 5000 neue Infizierte - und das an mehreren Tagen hintereinander. Insgesamt 864 064 Menschen in Chile haben sich nach den jüngsten Daten des Gesundheitsministeriums nachweislich mit dem Coronavirus infiziert, 21 182 Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben./mfa/DP/mis

(AWP)

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Grossbritannien bestellt

Grossbritannien bestellt wegen Impfstreit EU-Diplomatin ein

(Zusammenfassung) - Nach einer Eskalation im Impfstoff-Streit mit der Europäischen Union hat Grossbritannien die derzeitige EU-Vertreterin in London am Mittwoch ins Aussenministerium einbestellt. Dies gilt im diplomatischen Umgang als scharfe Form des Protests. Hintergrund ist Kritik von EU-Ratspräsident Charles Michel an einer angeblichen Sperre für den Export von Corona-Impfstoffen aus Grossbritannien. London nennt dies eine "Falschbehauptung".

10.03.2021 16:20

Der britische Premierminister Boris Johnson sagte in London: "Wir haben nicht einmal den Export einer einzigen Covid-19-Impfung blockiert." Grossbritannien verurteile "Impf-Nationalismus in all seinen Formen". Alle Verweise auf ein Exportverbot oder Einschränkungen für Impfstoffe seien komplett falsch, hiess es zuvor schon von einem Regierungssprecher. Ein gleichlautendes Schreiben schickte Aussenminister Dominic Raab an Michel.

Der Ratspräsident werde mit einem offiziellen Schreiben antworten, teilte die EU-Vertretung in London mit. Die Kritik bei dem Treffen im Londoner Aussenministerium habe sich vor allem auf die Wortwahl des EU-Ratspräsidenten bezogen.

Der ehemalige belgische Regierungschef hatte in seinem Newsletter am Dienstag das EU-Programm zur Impfstoffbeschaffung verteidigt. Behauptungen, die EU betreibe Impf-Nationalismus seien schockierend, schrieb Michel. Beispielsweise stamme der grösste Teil des in Israel verabreichten Impfstoffs aus Belgien. Die EU habe nie aufgehört zu exportieren.

Nach Angaben aus EU-Kreisen haben Pharmahersteller seit dem 1. Februar rund 34 Millionen Dosen Corona-Impfstoff aus der EU an etwa 30 Länder in aller Welt geliefert. Davon seien allein 9 Millionen Dosen nach Grossbritannien gegangen und eine Million in die USA.

Ratschef Michel betonte, anders sei das in den USA und Grossbritannien. "Das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten haben eine regelrechte Sperre verhängt für den Export von Impfstoffen oder Impfstoff-Komponenten, die auf ihrem Gebiet produziert werden", schrieb Michel.

Tatsächlich beklagen EU-Vertreter seit Wochen, dass faktisch nur aus der EU in grossem Massstab Corona-Impfstoff in Drittstaaten exportiert werde. Das ist intern politisch heikel, weil gleichzeitig in der EU Impfstoffmangel herrscht und die Impfkampagnen nur langsam vorankommen.

Der CDU-Europaabgeordnete Peter Liese kritisierte, Grossbritannien verfolge mit dem "Oxford-Impfstoff" von Astrazeneca eine "UK-First"-Politik ("Vereinigtes Königreich zuerst"). Astrazeneca begründe seinen grossen Rückstand bei Lieferungen an die EU genau damit: "Sie sagen, sie haben einen Uk-First-Vertrag", sagte Liese. "Erst wenn es genug für Grossbritannien gibt, sind sie bereit zu exportieren."

Der Fraktionschef der Europäischen Volkspartei, Manfred Weber (CSU) forderte den britischen Aussenminister Raab auf offenzulegen, wie viel Impfstoff Grossbritannien nach Europa und in andere Regionen exportiert habe. "Wie viele Impfungen haben Sie nach Europa gesendet?"

Ein Regierungssprecher in London wollte keine genauen Zahlen nennen. "Die Bewegungen von Impfstoffen und ihren Bestandteilen von und nach Grossbritannien sind abhängig von vertraglichen Verpflichtungen, die Impfstoffhersteller mit ihren Kunden haben", sagte er. Details aus dem Vertrag zwischen der britischen Regierung und Astrazeneca könnten nicht preisgegeben werden.

Die EU hatte einen Export-Kontrollmechanismus eingeführt, nachdem das Unternehmen seine Lieferzusage gekürzt hatte. Grossbritannien ist von Lieferproblemen nicht betroffen. Nach Angaben von Geschäftsführer Pascal Soriot hat sich London in seinem Vertrag ausbedungen, dass die Werke auf britischem Boden zuerst nur für den britischen Markt produzieren dürfen./vsr/DP/stw

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Eurowings sieht sprunghaften

Eurowings sieht sprunghaften Buchungsanstieg für den Sommer

Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings stellt sich nach dem Geschäftseinbruch durch die Corona-Pandemie auf kräftige Zuwächse in den nächsten Monaten ein. "Ich sehe einen sprunghaften Anstieg der Buchungen, der uns jetzt für den Frühsommer und Sommer ins Haus steht", sagte Eurowings-Chef Jens Bischof am Mittwoch in einer Videokonferenz anlässlich der Tourismusmesse ITB, die in diesem Jahr nur online stattfindet. Zu Ostern will er das Flugangebot im Vergleich zu jetzt mehr als verdoppeln. In der heissen Jahreszeit will die Airline voraussichtlich wieder 80 ihrer noch 100 Flugzeuge in die Luft bringen.

10.03.2021 15:31

Bischof baut darauf, dass die Politik die Quarantänepflicht nach Urlaub in Risikoländern durch eine Testpflicht ersetzt - und das Robert-Koch-Institut die Balearen und andere wichtige Reiseziele von der Liste der Risikogebiete nimmt. Dann könnte möglicherweise schon zu Ostern Urlaub auf Mallorca oder Teilen der Kanarischen Inseln wieder interessant werden, weil sich die Menschen nach ihrer Rückkehr nicht mehr zehn Tage in Quarantäne begeben müssten. "Alle wollen wieder weg in den Urlaub - unabhängig davon, welcher Test verlangt wird", sagte Bischof. Im Sommer sollte zudem ein grosser Teil der Bevölkerung gegen Covid-19 geimpft sein.

Derzeit ist Eurowings wegen der Pandemie und der internationalen Reisebeschränkungen laut Bischof nur mit 20 Maschinen unterwegs. Zu Ostern sollen es schon 45 sein - "und die werden intensiver fliegen als die 20 derzeit". Das Sitzplatzangebot werde sich deutlich mehr als verdoppeln. Für 2022 plant der Manager mit der künftigen Flotte von 100 Flugzeugen. Bis das Geschäft wieder das Niveau aus dem Vorkrisenjahr 2019 erreicht, dürfte es aus heutiger Sicht aber noch ein bis zwei Jahre dauern, sagte er.

Eurowings hat die eingesetzte Flugzeugflotte im Zuge der Pandemie deutlich verkleinert. Ihre Schwestergesellschaft Germanwings und die Luftfahrtgesellschaft Walter (LGW), die beide über Jahre hinweg im Auftrag von Eurowings geflogen waren, mussten ihren Betrieb einstellen. Deren Mitarbeiter suchen nun nach neuen Jobs - genau wie diejenigen des ebenfalls geschlossenen Lufthansa-Ablegers Sunexpress Deutschland.

Bischof erwartet, dass Eurowings all ihre Beschäftigten im Sommer aus der Kurzarbeit holen kann. "Ich gehe davon aus, dass wir mit dem jetzigen Personalbestand der Eurowings Mitte des Jahres wieder im Volleinsatz sind." Dann böten sich auch Perspektiven für Teile der bisherigen Crews von Germanwings und Sunexpress. Durch Neueinstellungen werde die Zahl der Eurowings-Beschäftigten voraussichtlich von knapp 3000 auf dann gut 3000 steigen, sagte Bischof./stw/eas/men

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Österreich schnürt neues

Österreich schnürt neues Hilfspaket für Kellner und Kunst

Mit neuen Hilfen für Kultur, Sport und Tourismus will Österreich die Schäden für Unternehmen in der Corona-Krise in Grenzen halten. Das 430-Millionen-Euro-Paket soll nach Regierungsangaben von Mittwoch unter anderem Betrieben helfen, deren Mitarbeiter seit November in Kurzarbeit sind. Sie erhielten 825 Euro netto pro Beschäftigten für angehäufte Urlaubsansprüche. Arbeitnehmer in Trinkgeld-intensiven Branchen sollen einmalig netto 175 Euro bekommen. Davon könnten voraussichtlich 20 000 Betriebe und 150 000 Mitarbeiter profitieren, hiess es. Über bisherige Zusagen hinaus gingen 20 Millionen Euro an Kunst- und Kulturbetriebe.

10.03.2021 14:59

Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) hob hervor, dass sich Österreich bei den Corona-Hilfen international im Spitzenfeld bewege. In Summe habe Österreich aktuell mehr als 33 Milliarden Euro an Hilfen zugesagt oder ausbezahlt. Allein an Direkthilfen sei - im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt - wesentlich mehr Geld geflossen als in Deutschland. Es gelte das Motto "retten, überbrücken, rausinvestieren", sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). Aus der weiterhin geschlossenen Hotel- und Gaststättenbranche kamen positive Signale. "Diese Massnahmen helfen uns über die nächste Etappe" der Pandemie, hiess es von der Hoteliervereinigung./mrd/DP/eas

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Ein Jahr Pandemie - Europa

Ein Jahr Pandemie - Europa vor Zulassung eines vierten Impfstoffes

Ein Jahr nach der Erklärung einer Pandemie durch die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat in Deutschland nach Überzeugung des Robert Koch-Instituts die dritte Corona-Welle begonnen. "Wir haben ganz klare Anzeichen dafür: In Deutschland hat die dritte Welle schon begonnen", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler im Gespräch mit der UN-Journalistenvereinigung (ACANU) in Genf. "Ich bin sehr besorgt." Die strikte Anwendung von Schutzmassnahmen wie Maske tragen und Abstand halten sei trotz Impfungen weiter dringend nötig.

11.03.2021 07:32

Die Impfkampagne sei ein Wettlauf gegen das mutierende Virus. Die Ziellinie sei aber in Sicht: Wenn es keine Unterbrechungen wegen Produktionsausfällen oder aus anderen Gründen gebe, könnten bis Herbst 80 Prozent der Bevölkerung immun gegen das Virus sein. "Wenn das der Fall ist, können alle Massnahmen aufgehoben werden", sagte Wieler.

Die Zulassung eines vierten Vakzins in der EU am Donnerstag könnte helfen, den Impfstoffmangel abzumildern. Es wird erwartet, dass die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) die Zulassung des Impfstoffes des US-Herstellers Johnson & Johnson empfehlen wird. Dann muss zwar noch die EU-Kommission zustimmen - doch das gilt als Formsache und könnte noch am selben Tag erfolgen.

Die EU-Kommission hat bereits Impfdosen für 200 Millionen Menschen bestellt. Davon würde Deutschland 36,7 Millionen erhalten. Allerdings gibt es Befürchtungen, dass das Unternehmen nicht rechtzeitig liefern könne. Der Hersteller sicherte zu, dass er sich an die Absprachen halten und ab April liefern werde.

Ein grosser Teil der Impfungen - egal mit welchem Vakzin - wird durch Hausärzte vorgenommen werden. Der Start der Massenimpfungen in den Arztpraxen kann sich jedoch bis Mitte April verzögern. Ziel sei es, frühestmöglich, jedoch spätestens in der Woche vom 19. April damit zu beginnen. Das beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Mittwoch nach dreistündigen Video-Beratungen als Empfehlung an die Regierungschefs von Bund und Ländern.

Der Impfstart in den Praxen war am Montag zunächst noch für Anfang April vorgesehen gewesen und steht auch jetzt unter dem Vorbehalt, dass es "die noch zu konkretisierenden Liefermengen der Hersteller für April zulassen". Regierungssprecher Steffen Seibert hatte mitgeteilt, dass Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Länder zeitnah über die Empfehlungen der Gesundheitsministerkonferenz entscheiden wollen.

Der bayerische Gesundheitsminister und derzeitige Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz, Klaus Holetschek (CSU), beschrieb die Strategie als Zwei-Säulen-Modell: "Wir binden ab April die Hausärzte ein, und wir halten an der bewährten Struktur der Impfzentren fest, die die Bundesländer in den vergangenen Monaten aufgebaut haben." In der Anfangsphase im April werde noch nicht genügend Impfstoff zur Verfügung stehen, damit Ärzte im ganzen Land voll durchstarten könnten. "Aber wenn die Lieferungen so kommen, wie der Bund sie uns in Aussicht gestellt hat, dann können wir die Impfungen bei den Ärzten schnell hochfahren."

Auch Bundesfinanzminister Olaf Scholz rechnet weiter mit einer rasanten Steigerung des Impftempos. "Wir werden in den nächsten Wochen und Monaten viel mehr Impfdosen zur Verfügung haben. Es werden jede Woche mehr, mehrere Millionen in der Woche müssen verimpft werden. Im Sommer geht es um bis zu 10 Millionen Impfungen in der Woche - in den Impfzentren, in Arztpraxen und Betrieben", sagte er der "Bild" (Donnerstag).

Auch die Zahnärzte boten an, bei den Impfungen zu unterstützen. Zahnärzte seien als approbierte Ärzte grundsätzlich dazu befähigt, Impfungen durchzuführen, sagte der Vorsitzende der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV), Wolfgang Esser, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Donnerstag). "Mit ihrer Expertise und Fachkompetenz hat die Zahnärzteschaft schon frühzeitig ihre Unterstützung bei Test- und Impfmassnahmen angeboten. Das Angebot gilt weiterhin."

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach geht derweil nicht davon aus, dass die Einbindung der Hausärzte in die Corona-Impfstrategie vor Ende April grosse Auswirkungen haben wird. "Es ist richtig, die Hausärzte in die Impfstrategie einzubinden, auch wenn sich dadurch das Impftempo wegen des Mangels an Dosen bis Ende April noch nicht wesentlich erhöhen lässt", sagte Lauterbach der "Rheinischen Post" (Donnerstag).

Die WHO hatte den Ausbruch des Coronavirus am 11. März 2020 zur Pandemie erklärt. Zu dem Zeitpunkt waren weltweit 118 000 Infektionen gemeldet und knapp 4300 Menschen nach einer Infektion gestorben. Ein Jahr später sind es nach der WHO-Statistik fast 120 Millionen gemeldete Infektionen weltweit und gut 2,6 Millionen Todesfälle./sax/DP/zb

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Corona-Krise: Malta schliesst

Corona-Krise: Malta schliesst Schulen und Geschäfte

Malta schliesst im Kampf gegen die steigenden Corona-Zahlen ab Donnerstag die Schulen sowie alle Geschäfte und Dienstleistungen, die nicht als systemrelevant gelten. Die Sperren gelten für rund einen Monat, kündigte Premierminister Robert Abela in einer Ansprache am Mittwoch an. Reisen auf Maltas Schwesterinsel Gozo würden eingeschränkt. Organisierter Sport ist künftig verboten. Hochzeiten dürften nicht mehr gefeiert werden.

10.03.2021 22:05

Die Beschränkungen gelten den Angaben zufolge bis mindestens 11. April, wenn die Osterferien enden. Zuvor hatte das kleine EU-Land mit rund 500 000 Einwohnern einen Rekordwert von über 500 Corona-Neuinfektionen in 24 Stunden registriert.

(AWP)

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