Coronavirus und die Auswirkungen auf die SIX

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Spanien verkürzt Corona

Spanien verkürzt Corona-Isolation auf sieben Tage

(Ausführliche Fassung) - Spanien verkürzt die verordnete Isolationsdauer nach einer Corona-Infektion ohne Symptome von zehn auf sieben Tage. Das wurde am Mittwoch bei einem Treffen der Gesundheitsexperten der Zentral- und der Regionalregierungen beschlossen, wie das Gesundheitsministerium in Madrid mitteilte. Diese Verkürzung gelte auch für nicht geimpfte Menschen mit einem noch nicht bestätigten Verdacht auf eine Corona-Ansteckung, etwa für die Kontaktpersonen eines Infizierten, hiess es. Geimpfte, die Kontakt zu einem Infizierten hatten, müssen sich in Spanien nicht isolieren.

29.12.2021 18:57

Erst am Montag hatten die USA die empfohlene Isolationsdauer nach einer Corona-Infektion von zehn auf fünf Tage verkürzt. Bereits zuvor hatte Grossbritannien eine Verkürzung von zehn auf sieben Tage eingeführt, sieht aber vorerst von einer weiteren Reduzierung ab. Das Thema wird derzeit auch in Italien sowie in Deutschland diskutiert.

Die Reduzierung der Isolationszeit in Spanien war von mehreren der 17 Regionalregierungen - darunter von Madrid, Andalusien und den Balearen - gefordert worden. Damit will man Beeinträchtigungen der Grundversorgung zum Beispiel in den Krankenhäusern oder im öffentlichen Verkehr verhindern. Wegen der rasant zunehmenden Zahl der Infektionsfälle melden sich auch in Spanien immer mehr Arbeitnehmer krank, um nach einer Ansteckung mit dem Coronavirus in Selbstisolation zu gehen.

Die Entscheidung habe auch unter anderem mit den Erkenntnissen zu tun, wonach die neue Virusvariante Omikron zwar ansteckender sei, aber offenbar einen eher milden Krankheitsverlauf habe, berichteten der staatliche Fernsehsender "RTVE" und andere spanische Medien unter Berufung auf Teilnehmer des Treffens.

Im beliebten Urlaubsland nimmt die Zahl der Neuinfektionen trotz einer sehr hohen Impfquote von rund 80 Prozent seit Wochen rapide zu. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei einem Rekordwert von 850, nachdem Mitte Oktober noch ein Jahrestiefstwert von rund 18 erreicht worden war. Spanien gilt deshalb wieder als Hochrisikogebiet. Reiserückkehrer, die weder geimpft noch genesen sind, müssen in Deutschland bis zu zehn Tage in Quarantäne. Die Lage in den spanischen Krankenhäusern ist allerdings nach Angaben der zuständigen Behörden weiterhin weitgehend unter Kontrolle./er/DP/stw

(AWP)

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Corona-Ausblick 2022: WHO

Corona-Ausblick 2022: WHO vorsichtig optimistisch

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) blickt mit vorsichtigem Optimismus auf die voraussichtliche Corona-Lage im nächsten Jahr. Es sei unter anderem wichtig, dass bis zur Jahresmitte in jedem Land mindestens 70 Prozent der Bevölkerung geimpft sei, sagte WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. Dann sei es möglich, dass die Pandemie zumindest mit ihren schweren Verläufen auslaufe. "Wir können die Phase der Hospitalisierungen und des Todes zu einem Ende bringen", sagte WHO-Experte Mike Ryan. Die WHO setzt auch auf weitere Fortschritte beim Einsatz von Medikamenten bei der Therapie gegen Covid-19 im nächsten Jahr.

29.12.2021 17:29

Tedros appellierte erneut eindringlich an alle Staaten, nicht egoistisch zu sein, sondern bei einer gerechten Verteilung des Impfstoffs zu helfen. "Es ist Zeit, sich über kurzfristigen Nationalismus hinwegzusetzen und durch eine weltweit gerechte Verteilung des Impfstoffs die Bevölkerungen und die Wirtschaft zu schützen." Kurz vor Weihnachten waren in rund der Hälfte der 194 WHO-Mitgliedsländer noch keine 40 Prozent der Bevölkerung geimpft. In rund 40 Ländern waren es noch nicht einmal zehn Prozent.

Zwei Jahre nach Ausbruch der Pandemie erinnerte die WHO an die 278 Millionen Corona-Infektionen und die weltweit knapp 5,4 Millionen Toten. "Die eigentliche Zahl der Opfer ist viel höher", sagte Tedros. Ganz abgesehen von den vielen Millionen Menschen, die mit den Folgen von Long-Covid zu kämpfen hätten. Populismus, engstirniger Nationalismus und das Horten von medizinischer Ausrüstung hätten den Boden für neue Varianten bereitet, kritisierte die WHO.

Die aktuelle Corona-Welle durch die Omikron-Variante ist laut WHO besorgniserregend. Zusammen mit der Delta-Variante könne es zu einem "Tsunami von Fällen" kommen, sagte Tedros. Die Omikron-Variante verbreite sich nach bisherigen Beobachtungen deutlich schneller als es die Delta-Variante getan habe. In den Vereinigten Staaten und Grossbritannien sei sie inzwischen die dominierende Mutante. Allerdings sei in Südafrika zuletzt ein Rückgang der Fälle verzeichnet worden.

Ausserdem wiesen vorläufige Daten aus Grossbritannien, Südafrika und Dänemark darauf hin, dass im Vergleich zur Delta-Variante die Erkrankten nicht so häufig in einer Klinik behandelt werden müssten, teilte die WHO in ihrem Wochenbericht weiter mit. Es brauche aber noch weitere Studien, um diese Beobachtungen wirklich zu verstehen. Es sei zu erwarten, dass bisher bewährte Medikamente auch bei dieser Variante helfen.

(AWP)

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Zwei Jahre Corona: Der Kampf

Zwei Jahre Corona: Der Kampf gegen die Pandemie

An Silvester vor zwei Jahren wurde in der chinesischen Stadt Wuhan der erste Covid-19-Fall gemeldet. Seitdem wurden weltweit mehr als 282 Millionen Infektionen registriert. Die Chronik.

30.12.2021 20:30

Vor zwei Jahren wurde der erste Covid-19-Fall gemeldet. Seitdem starben über 5,4 Millionen Menschen infolge einer Corona-Erkrankung. Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, wurden weltweit bislang mehr als 8,7 Milliarden Impfdosen verabreicht. Die Chronik. 

31. Dezember 2019

Die Gesundheitskommission in Wuhan meldet eine gehäufte Anzahl von Lungenentzündungen.

Januar 2020

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) teilt mit, dass die chinesischen Behörden ein neuartiges Coronavirus bei den Krankheitsausbrüchen festgestellt haben. Kurze Zeit später meldet Thailand den ersten bestätigten Corona-Fall ausserhalb Chinas.

Am 23. Januar verhängt China in Wuhan einen Lockdown und ruft zum Monatsende den Gesundheitsnotstand aus. Am 27. Januar wird im bayerischen Starnberg der erste Corona-Fall in Deutschland gemeldet. Am 28. Januar löst die Europäische Union auf Antrag Frankreichs das EU-Katastrophenschutzverfahren aus.

Februar 2020

Die WHO nennt das neuartige Virus Sars-Cov2, eine Abkürzung für "schweres akutes respiratorisches Syndrom Coronavirus 2."

Am 5. Februar bestätigt das Bundesamt für Gesundheit einen ersten Covid-19 Fall in der Schweiz. Über eine Million Fälle in der Schweiz werden folgen. 

Rund 100 Personen werden aus Wuhan nach Deutschland zurückgeholt. Die Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung schätzt das Robert Koch-Institut (RKI) als gering ein. Am 26. Februar werden erste Fälle in NRW und Baden-Württemberg gemeldet. Am 27. Februar wird ein Krisenstab eingesetzt.

Die Schweiz startet am gleichen Tag eine Präventionskampage. Hände waschen, in den Ellenbogen oder in ein Taschentuch niesen und bei Fieber zu Hause bleiben, heisst es dort. Einen Tag später verbietet der Bundesrat Veranstaltungen mit mehr als 100 Personen in der Schweiz. 

März 2020

Die WHO stuft den Coronavirus-Ausbruch als Pandemie ein. In den Skigebieten im Norden Italiens entstehen die ersten Hotspots. Mit mehr als 3000 Corona-Toten wird in der Lombardei die weltweit höchste Zahl von Todesfällen registriert.

Am 5. März meldet das Bundesamt für Gesundheit den ersten Coronavirus-bedingten Todesfall in der Schweiz. 

Knapp eine Woche später verkündet der Bundesrat ein erstes Hilfspaket für die Wirtschaft. 10 Milliarden Franken stehen zur Verfügung. 

Kurz darauf überschlagen sich die Ereignisse: Am 15. März wird die Frühjahressession des Parlaments abgebrochen. Einen Tag später versetzt der Bundesrat das Land in den Ausnahmezustand. In einer Sondersitzung schliesst er Schulen, Läden und Restaurants, verbietet Veranstaltungen und mobilisiert die Armee, unter anderem für Grenzkontrollen. Bis auf Lebensmittelgeschäfte, Apotheken und Drogerien werden alle Geschäfte geschlossen. Der Lockdown ist Tatsache. 

Auch die EU-Länder bereiten den ersten Lockdown vor. Die Grenzen werden abgeschottet und sind nur für Warenlieferungen frei.

In Deutschland wird das öffentliche Leben ab dem 22. März heruntergefahren. Ausser dem Lebensmitteleinzelhandel müssen die meisten Geschäfte schliessen. Gottesdienste und Versammlungen werden verboten.

April 2020

Weltweit übersteigt die Zahl der Corona-Infektionen die Millionengrenze. Am 15. April verlängern in Deutschland Bund und Länder die Kontaktbeschränkungen bis zum 3. Mai. Immer mehr Bundesländer verhängen eine Maskenpflicht.

In der Schweiz kündigt der Bundesrat die schrittweise Aufhebung des Lockdowns an. Bereits ab dem 27. April durften Coiffeure wieder Haare schneiden oder die Gärtner ihre Blumen verkaufen. 

Mai 2020

Ab 4. Mai werde die Kontaktbeschränkungen gelockert. Mitte Mai öffnet Deutschland seine Grenzen zu den EU-Nachbarstaaten wieder.

In der zweiten Lockerungs-Etappe dürfen Schweizer Läden wieder öffnen,  man kann im Restaurant speisen und die Schülerinnen und Schüler können wieder im Klassenzimmer lernen. 

Juni 2020

Am 6. Juni öffnen Theater, Kinos, Zoos und andere Freizeitbetriebe. Für öffentliche Veranstaltungen gilt noch eine 300-Personen-Obergrenze, die später im Juni auf 1000 Personen erhöht werden. 

Am 15. Juni darf wieder uneingeschränkt in die EU und nach Grossbritannien gereist werden. Die Grenzen sind offen. 

Juli 2020

Moderna und Pfizer/Biontech starten die klinischen Studien für ihre Impfstoffe.

Am 6. Juli verkündet Bundesrat Alain Berset eine Maskenpflicht im öffentlichen Verkehr. Eine Kehrtwende: Zu Beginn der Pandemie hiess es noch, Masken würden nichts nützen.  Gleichzeitig startet die Quarantäne-Liste. Wer aus einem besonders betroffenen Gebiet einreist, darf das Haus für zehn Tage nicht verlassen.

September 2020

Die Zahl der Corona-Toten übersteigt weltweit die Millionen-Grenze.

Oktober 2020

Ab dem 1. Oktober sind in der Schweiz Grossanlässe mit über 1000 Personen wieder erlaubt. Gleichzeitig rollt die zweite Welle an. Der Kanton Tessin schliesst als erster Kanton Clubs und Discos. Weitere Kantone folgen. 

Am 19. Oktober wird die Maskenpflicht auf öffentlich zugängliche Innenräume ausgeweitet. 

Der damalige US-Präsident Donald Trump wird positiv auf Corona getestet.

November 2020

Pfizer und Biontech melden für ihren Impfstoff eine 90-prozentige Sicherheit gegen Covid-19, Wettbewerber Moderna 94,5 Prozent.

In Deutschland gilt seit Anfang November ein Teil-Lockdown, der Betriebsschliessungen in der Gastronomie und im Freizeitbereich einschliesst. Pfizer und BioNTech schliessen eine Liefervereinbarung mit der EU über 200 Millionen Dosen ihres mRNA-basierten Impfstoffkandidaten.

Dezember 2020

Pfizer und Biontech haben einen Antrag auf bedingte Zulassung für COVID-19-Impfstoff bei der EMA eingereicht. Am 21. Dezember erfolgt die Zulassung. Grossbritannien startet zuvor per Notfallzulassung mit diesem Vakzin die Massenimpfung. Die USA und Kanada folgen.

Am 12. Dezember schliesst der Bundesrat Restaurants, Geschäfte und Freizeiteinrichtungen zwischen 19.00 Uhr bis 6.00 Uhr morgens. Zehn Tage später müssen Gaststätten und Freizeiteinrichtungen ganz schliessen. Die Skigebiete bleiben offen.

Swissmedic lässt am 19. Dezember den Impfstoff von Pfizer zu. Am 23. Dezember startet die Impfkampage. Jedoch beginnen nur die Hälfte aller Kantone noch im 2020 mit impfen – der Rest startet im Januar. 

Deutschland beginnt am 27. Dezember mit Impfungen. Zudem werden weitere Kontaktbeschränkungen beschlossen, die zunächst bis zum 10. Januar gelten und auch die Schliessung sämtlicher Geschäfte jenseits des täglichen Bedarfs vorsehen.

In Indien, Grossbritannien und Südafrika wird die Virus-Variante Delta entdeckt. Am Heiligabend treten die ersten Fälle auch in der Schweiz auf.

Januar 2021

Die WHO klassifiziert die später als Gamma-Variante bezeichnete Virus-Mutation als bedenklich.

Der Bundesrat entscheidet, dass Restaurants und Freizeiteinrichtungen bis Ende Februar bleiben zu. Auch Läden des nicht-täglichen Bedarfs werden geschlossen und private Zudem gilt eine Homeoffice-Pflicht. Der zweite Lockdown.

In Deutschland überschreitet die Zahl der Impfungen Mitte Januar die Millionen-Grenze. Bund und Länder beschliessen, Schulen und Kitas geschlossen zu halten. Die Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt den Covid-19-Impfstoff von AstraZeneca nur für unter 65-Jährige. Moderna erhält am 6. Januar seine Zulassung.

März 2021

Ab dem 1. März können Läden, Museen und die Lesesäale von Bibliotheken wieder öffnen. Draussen darf zudem wieder Sport gemacht werden. Die Restaurants bleiben geschlossen. 

Nach mehreren europäischen Ländern stoppt Mitte des Monats auch Deutschland zunächst AstraZeneca-Impfungen nach Wirbel um Blutgerinnsel. Der Impfstoff von Johnson & Johnson erhält am 11. März in Deutschland seine Zulassung. Anders als BioNTech und Moderna muss er nur einmal verimpft werden.

April 2021

Restaurants dürfen ihre Terassen wieder öffnen.

Mai 2021

Die WHO deklariert die Delta-Variante als besorgniserregend.

Am 31. Mai dürfen Restaurants auch drinnen wieder öffnen.

Juni 2021

Inzwischen sind mehr als vier Millionen Menschen infolge von Corona gestorben.

Zum ersten Mal darf das Stimmvolk direkt über die Coronapolitik mitentscheiden. In einem Referendum unterstützen 60,2 Prozent die Politik des Bundesrates. 

Der Bundesrat hebt per Ende Juni die Maskenpflicht im Freien auf und erlaubt weitere Lockerungen.

Juli 2021

Israel startet als erstes Land die Booster-Impfungen mit Biontech.

August 2021

Die US-Gesundheitsbehörde FDA lässt Pfizer/Biontech für Booster-Impfung zu.

September 2021

Ab Mitte September gilt eine Zertifikatspflicht im Inneren von Restaurant und Freizeiteinrichtungen.

In den USA sollen Menschen ab 65 oder Risikopatienten eine dritte Impfung erhalten.

Oktober 2021

In den USA wird Moderna für weite Teile der Bevölkerung für Drittimpfungen zugelasssen und Johnson & Johnson für junge Menschen ab 18.

November 2021

Grossbritannien genehmigt als erstes Land eine Covid-19-Pille, die von Merck und Ridgeback Biotherapeutics entwickelt wurde.

In Südafrika wird mit Omikron eine weitere Virus-Varinate entdeckt, die sich rasant ausbreitet. Die Schweiz beschliesst wieder eine Quarantänepflicht für Reisende aus bestimmten Ländern. Ende November trifft sich der Bundesrat zu einer ausserordentlichen Sitzung und gibt weitere Massnahmen in die Vernehmlassung.

Zum zweiten Mal kann die Schweizer Bevölkerung über das Covid-Gesetz abstimmen. 62 Prozent unterstützen das Gesetz und damit insbesondere die Zertifikatspflicht. 

Dezember 2021

Der Bundesrat weitet die Zertifkats- und Maskenpflicht weiter aus. Später gilt statt 3G nur noch 2G: Ein negativer Test reicht nicht mehr, um Einlass in Restaurants oder andere Freizeiteinrichtungen zu bekommen.

Am 28. Dezember treten in Deutschland neue Kontaktbeschränkungen in Kraft. Deutschland beschliesst eine Impfpflicht für Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Pflegebereichs. 

(Reuters/cash)

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US-Behörde unterstreicht

US-Behörde unterstreicht Wichtigkeit von Impfungen bei Minderjährigen

Die US-Gesundheitsbehörde CDC hat mit zwei neuen Studien die Wichtigkeit von Impfungen gegen Covid-19 bei Kindern und Jugendlichen hervorgehoben. Nach der Verabreichung von etwa acht Millionen Dosen an Personen im Alter von fünf bis elf Jahren seit Oktober seien schwerwiegende Reaktionen auf das Vakzin selten berichtet worden, hiess es in einem der Berichte.

30.12.2021 20:23

In einer weiteren Untersuchung an sechs Krankenhäusern fanden die US-Wissenschaftler heraus, dass die grosse Mehrheit aller wegen Covid-19 behandelten Minderjährigen nicht vollständig geimpft war - nur 0,4 Prozent von diesen hatten die Impfserie aus zwei Injektionen abgeschlossen. Zwei Drittel der Covid-Patienten im Alter von 12 bis 17 Jahren seien dabei fettleibig gewesen. Die CDC rief dazu auf, Minderjährige durch Impfungen vor Covid-19 zu schützen - vor allem jene mit starkem Übergewicht oder Vorerkrankungen./scb/DP/he

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Israel will zunächst

Israel will zunächst Immungeschwächten vierte Corona-Impfung geben

Israel will zunächst nur Menschen mit Immunschwäche eine vierte Dosis des Corona-Impfstoffs geben. Diese Entscheidung gab Nachman Asch, Generaldirektor des Gesundheitsministeriums, am Donnerstagabend bekannt. Ein Expertengremium hatte angesichts der raschen Ausbreitung der Omikron-Variante empfohlen, neben Immungeschwächten auch Menschen über 60 und medizinisches Personal zum vierten Mal zu impfen. Asch sagte, er sei noch nicht überzeugt, dass dies bereits notwendig sei. Man wäge aber jeden Tag neu das weitere Vorgehen ab. Bei Versammlungen von 50 Personen und mehr solle auch im Freien ab sofort wieder eine Maskenpflicht gelten, sagte Asch zudem.

30.12.2021 20:10

Ein israelisches Krankenhaus hatte am Montag eine Studie zur vierten Impfung gegen das Coronavirus begonnen. Israel hat die vierte Corona-Welle bereits hinter sich, zuletzt sind die Infektionszahlen jedoch wieder massiv angestiegen. Am Donnerstag stieg die Zahl der registrierten Corona-Fälle erstmals seit September wieder über 4000. Die Zahl der Schwerkranken lag jedoch weiterhin unter 100.

Nur rund 60 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Dies sind zweifach Geimpfte bis zu 6 Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Booster-Impfung. 31 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung schon abgelaufen./le/DP/he

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Corona-Lage in Russland:

Corona-Lage in Russland: Höchststand bei Todeszahlen im November

In Russland sind im November nach offiziellen Angaben mehr als 87'000 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben - ein Monatsrekord seit Beginn der Pandemie. In den meisten Fällen gelte das Virus als Haupttodesursache, teilte das Statistikamt Rosstat am Donnerstag in Moskau mit. Die Zahlen der russischen Regierung für den Vormonat fallen der Staatsagentur Tass zufolge mit 37 000 Todesfällen deutlich niedriger aus. Die Diskrepanz wird dem Bericht zufolge damit erklärt, dass hierbei nur Fälle erfasst würden, bei denen Corona die Haupttodesursache gewesen sei und eine Bestätigung für eine Infektion schnell vorgelegen habe.

30.12.2021 19:52

Die Statistik der Regierung wies zuletzt über Wochen jeden Tag mehr als 1000 neue Corona-Todesfälle aus. Bei diesem Wert war aber bereits von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen worden. Zuletzt hatte sich die Corona-Lage im flächenmässig grössten Land der Erde aber etwas entspannt - mit mehr als 900 Toten binnen eines Tages.

Vor den anstehenden Feiertagen rund um den Jahreswechsel gibt es in Russland keine grösseren Einschränkungen. Die Gesundheitsbehörden haben die Menschen aber dazu aufgerufen, möglichst auf Reisen zu verzichten. Stichproben auf Portalen für Fahrkarten zeigen aber eine hohe Auslastung von Zügen zum Jahreswechsel./cht/DP/stw

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Italien meldet mehr als 100

Italien meldet mehr als 100 000 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsbehörden in Italien haben am Donnerstag mehr als 100'000 Corona-Neuinfektionen binnen eines Tages verzeichnet. Das Gesundheitsministerium meldete am Abend fast 127 000 Corona-Fälle. In den zurückliegenden 24 Stunden starben demnach fast 160 Menschen mit dem Virus. Die Bundesregierung stuft Italien ab Samstag als Hochrisikogebiete ein.

30.12.2021 18:59

Das Mittelmeerland erreichte erneut einen Rekordwert nach den rund 98 000 registrierten Corona-Fällen vom Vortag. In den vergangenen Tagen stieg zudem die Zahl der gemachten Corona-Tests stetig an. Ein negativer Nachweis ist in vielen Teilen des öffentlichen Lebens mittlerweile notwendig. Zuletzt hat sich auch der Anteil der positiven Ergebnisse unter allen Test immer weiter erhöht.

Italiens Regierung einigte sich am Mittwochabend auf weitere Corona-Massnahmen gegen die anhaltende Ausbreitung des Virus. Vor einem Jahr war das Land mit rund 60 Millionen Einwohnern in einem Lockdown und verzeichnete lediglich rund 16 200 Corona-Neuinfektionen. Allerdings meldeten die Behörden zu dieser Zeit 575 Tote mit dem Virus, es starben damals also deutlich mehr Menschen mit or an Sars-CoV-2./jon/DP/stw

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Paris lässt heimreisende

Paris lässt heimreisende Briten über Festtage Frankreich durchqueren

Paris hat ein Durchfahrtverbot für Briten durch Frankreich vorübergehend aufgehoben, das in London Irritationen ausgelöst hatte. In der Zeit nach Weihnachten und Silvester dürften Briten, die zu ihrem Hauptwohnsitz in einem anderen EU-Land reisen wollten, Frankreich ausnahmsweise durchqueren, teilte das französische Innenministerium am Donnerstag auf dpa-Anfrage mit.

30.12.2021 18:25

Als Grund gab das Ministerium an, dass viele ausgewanderte Briten über die Festtage in ihr Heimatland gereist seien und nun wegen des von Frankreich verhängten Transitverbots vor Schwierigkeiten stünden, zu ihrem Wohnort zurückzukehren. Ausserhalb der zeitlich begrenzten Ausnahmeregelung gelte aber wieder ein Durchreiseverbot für Briten, die ihren Hauptwohnsitz in einem anderen EU-Land hätten.

Frankreich stuft Grossbritannien wegen der dort dominierenden Omikron-Variante des Coronavirus als Land der "roten Zone" ein. Von dort aus kommend darf daher derzeit nur einreisen, wer zwingende Gründe vorweisen kann: also wer etwa seinen Hauptwohnsitz in Frankreich hat oder selbst französischer Staatsbürger ist. Es gibt aber Ausnahmen, etwa für Lastwagen. Die Regierung in London hatte Paris am Donnerstag zu einer Klarstellung aufgefordert, ob Briten auf ihrer Fahrt in andere EU-Länder durch Frankreich reisen dürfen.

Das britisch-französische Verhältnis ist derzeit schwer belastet. So streiten London und Paris etwa über Fischereilizenzen im Ärmelkanal./vio/DP/stw

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Bundesrat trifft sich zu

Bundesrat trifft sich zu ausserordentlicher Corona-Telefonkonferenz

(Zusammenfassung) - Der Bundesrat berät an diesem Freitag in einer ausserordentlichen Telefonkonferenz über die Corona-Lage. Am Mittwoch hatte Gesundheitsminister Alain Berset noch mitgeteilt, dass die Landesregierung vorerst auf weitere Verschärfungen der Corona-Massnahmen verzichte.

30.12.2021 16:48

"Morgen Freitag findet um 13.00 Uhr eine Sitzung des Bundesrats zum Coronavirus statt. Sie dient dem Informationsaustausch zur aktuellen Lage und wird als Telefonkonferenz durchgeführt", teilte Bundesratssprecher André Simonazzi am Donnerstag auf Twitter mit. Anschliessend sei eine schriftliche Kommunikation vorgesehen.

Berset hatte am Mittwoch nach einem Austausch mit Bundespräsident Guy Parmelin und Lukas Engelberger, Präsident der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), getwittert, falls sich die Lage verschlechtere oder genauere Daten zur Gefährlichkeit der Omikron-Variante vorlägen, sei man in der Lage, rasch zu reagieren. Ein nächstes Massnahmenpaket sei bereit, und es sehe auch Schliessungen vor.

Die letztmals verschärften Corona-Massnahmen sind seit dem 20. Dezember in Kraft. Für alle Innenräume im Kultur-, Freizeit- und Sportbereich gilt die 2G-Regel (geimpft oder genesen), teilweise die 2Gplus-Regel (geimpft oder genesen plus Corona-negativer Test) bei Discos, Hallenbädern, Bars, Blasmusikproben oder Indoor-Sportarten.

Kritik vom Basler Kantonsarzt

Nicht nur lobende Worte findet der scheidende baselstädtische Kantonsarzt Thomas Steffen gegenüber der Politik. Einerseits findet er, dass die Schweiz bis jetzt nicht schlecht durch die Corona-Pandemie gekommen sei, wie er gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA sagte. "Dennoch bin ich der Meinung, dass wir es hätten besser machen können", relativiert er.

Teilweise sei es dem Bund, den Kantonen und den Fachleuten nicht gelungen, den nötigen Konsens hinzubekommen, so Steffen. Für ihn ist unumstritten, dass die Zuständigkeiten zwischen Kantonen und Bund bei einer nächsten Krise klarer geregelt werden müssten. "Es braucht einen klar erkennbaren Führungsstab", sagte er.

In der Kommunikation sei es kontraproduktiv gewesen, dass Task-Force-Mitglieder Entscheide des Bundesrates auf den sozialen Medien heftig kritisierten, die gleichzeitig von der Task-Force mitgetragen wurden. "Das versteht die Bevölkerung nicht", sagte Steffen.

Deutliche Zunahme der Infektionen

Am Donnerstag wurden dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) für die Schweiz und Liechtenstein innerhalb von 24 Stunden 19'032 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 23 neue Todesfälle und 129 Spitaleintritte. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 66,2 Prozent gestiegen. Die Spitaleintritte nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 16,2 Prozent ab.

Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 654 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 75,90 Prozent. 37,70 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen zwei Wochen 1640,03 laborbestätigte Coronavirus-Ansteckungen gemeldet. Die Reproduktionszahl R, die angibt, wie viele Personen eine infizierte Person im Durchschnitt ansteckt, lag am 17. Dezember bei 1,10. Unterdessen sind 67,17 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz vollständig geimpft.

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Party-Veranstalter mit

Party-Veranstalter mit Silvester-Feiern trotz Covid-Massnahmen zufrieden

Die Veranstalter von Silvester-Events sind gemäss der Schweizer Club- und Bar-Kommission trotz der Corona-Massnahmen zufrieden mit den Partys. Allerdings sei es wegen der grossen Kontrollen zu langen Warteschlangen gekommen.

03.01.2022 07:46

Es sei natürlich im Vergleich zu den letzten Jahren kein normales Neujahr gewesen, sagte Alexander Bücheli, Sprecher der Schweizer Club- und Bar-Kommission, am Montag gegenüber Schweizer Radio SRF. Wegen der Corona-Massnahmen - die Gäste mussten für den Einlass geimpft oder genesen und zusätzlich getestet sein - habe man natürlich mit weniger Gästen als üblich gerechnet.

Einige Veranstalter hätten von vornherein darauf verzichtet, eine Party, ein Konzert oder Ähnliches zu organisieren. Jene Veranstaltungen aber, die stattgefunden hätten, seien relativ gut besucht gewesen, sagte Bücheli. Die Betriebe seien zufrieden. Es sei lediglich zu langen Warteschlangen gekommen, weil grosse Kontrollen durchgeführt werden mussten.

Wie hoch die Einsatzeinbussen wegen der Corona-Massnahmen waren, konnte Bücheli nicht genauer beziffern oder abschätzen. Allerdings würden Veranstalter im November und Dezember in der Regel bis zu 40 Prozent ihres Jahresumsatzes machen. Dieses Jahr dürften es etwa 50 bis 60 Prozent weniger Umsatz gewesen sein.

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Medikament gegen schwere

Medikament gegen schwere Corona-Verläufe soll bald einsatzbereit sein

Mit dem Medikament Paxlovid soll möglichst noch im Januar ein neues Mittel zur Behandlung schwerer Covid-19-Verläufe in Deutschland eingesetzt werden können. "Ich bin zuversichtlich, dass wir bis Ende dieses Monats das dafür notwendige Paket geschnürt haben, dass wir also Lieferungen des Medikaments erhalten und eine Notfallzulassung erreicht haben", sagte Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach der "Welt am Sonntag".

03.01.2022 06:32

Laut dem SPD-Minister bereitet das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) derzeit eine solche nationale Zulassung des Medikament des US-Pharmakonzerns Pfizer vor. Deutschland solle so bereits vor der noch ausstehenden Zulassung durch die Europäische Arzneimittelagentur EMA in der Lage sein, Paxlovid einzusetzen.

Vor knapp einer Woche hatte Lauterbach die Order von einer Million Packungen Paxlovid bekanntgegeben. Der SPD-Politiker geht davon aus, dass damit der absehbare Bedarf ausreichend abgedeckt werde. "Das Mittel eignet sich insbesondere für die Behandlung ungeimpfter Risikopatienten." Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte kurz vor Weihnachten eine Notfallzulassung für Paxlovid ausgesprochen.

Patienten nehmen nach Angaben des Herstellers über fünf Tage zwei Mal täglich jeweils drei Tabletten ein. Paxlovid besteht unter anderem aus dem Wirkstoff Nirmatrelvir, der ein Sars-CoV-2-Protein hemmt. Damit soll die Vermehrung des Virus gestoppt werden. Nach Angaben von Pfizer von Anfang November verhindern die Corona-Pillen sehr erfolgreich schwere Krankheitsverläufe bei Hochrisikopatienten.

Zu den möglichen Nebenwirkungen gehören eine Beeinträchtigung des Geschmackssinns, Durchfall, Bluthochdruck und Muskelschmerzen. Die EU-Arzneimittelbehörde hatte ausserdem mitgeteilt, dass Paxlovid nicht von Patienten mit schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen eingenommen werden dürfe und wegen Wechselwirkungen auch nicht in Kombination mit bestimmten anderen Arzneimitteln. Nicht empfohlen wird das Medikament für Schwangere./bw/DP/he

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Taskforce-Mitglied: "Innert

Taskforce-Mitglied: "Innert Wochen könnte das halbe Land erkranken"

(Update; Zitate Emma Hodcroft im fünften Abschnitt nach Lead) - In der Schweiz könnte innert weniger Wochen die halbe Bevölkerung nach Ansicht des Taskforce-Experten Richard Neher am Coronavirus erkranken. Dies, wenn sich die Omikron-Variante im gleichen Tempo wie bisher ausbreite. 30'000 Fälle pro Tag seien im Januar "denkbar".

02.01.2022 20:12

Nur schon 20'000 Fälle pro Tag in der Schweiz und eine ebenso hohe Dunkelziffer bedeuteten, dass sich pro Woche rund 3 Prozent der Bevölkerung infizierten, sagte das 42-jährige Mitglied der wissenschaftlichen Corona-Taskforce des Bundes im Interview mit der "SonntagsZeitung".

Zwar sei die Omikron-Variante gemäss ersten Daten aus Grossbritannien und Südafrika "etwas milder", sagte der Virenforscher und Biophysiker der Universität Basel. Trotzdem seien die Zahl der Hospitalisierungen nicht unerheblich.

"Die Fallzahlen steigen sehr schnell, und wir haben nicht mehr viel Spielraum in den Spitälern", sagte Neher. Selbst wenn ein kleinerer Bruchteil der Fälle hospitalisiert werde, könnten sehr viele Fälle in kurzer Zeit das System schnell an die Grenze bringen. Wolle man eine grössere Krise in den Spitälern verhindern, "muss die Ausbreitung jetzt gebremst werden".

Als mögliche Massnahmen nannte der Wissenschaftler Beschränkungen von Grossveranstaltungen und für Orte, wo sich Menschen weiterhin ohne Maske in Innenräumen treffen. Die letzten knapp zwei Jahre hätten gezeigt, dass Kontaktbeschränkungen funktionierten und damit Wellen gebrochen werden könnte, sagte Neher.

Die Berner Epidemiologin Emma Hodcroft gab sich im am Sonntagabend veröffentlichten Interview mit blick.ch "zuversichtlich, dass wir keine Vollschliessung brauchen werden". Sollte es aber nicht ohne Triage gehen, sei "ein ein- bis zweiwöchiger Lockdown leider das wirksamste Mittel, um den Druck auf das Gesundheitssystem zu verringern", sagte Hodcroft auf die entsprechende Frage.

Cassis: Lage "noch zu managen"

Bundespräsident Ignazio Cassis sah vorerst keinen Handlungsbedarf. Kurzfristig müsse eine Überlastung der Intensivstationen verhindert werden, aktuell sei aber deren schweizweite Belegung mit circa 80 Prozent "noch zu managen", sagte der Tessiner Bundesrat und Arzt im Interview mit dem "SonntagsBlick".

Die Kapazitäten könnten gesteigert werden, falls dies nötig sei, erklärte Cassis. "Im Moment ist das aber nicht der Fall." Lokale Engpässe könne es geben, dann komme wie in der ersten Welle "die interkantonale Solidarität" zum Tragen. "Und wir sind jederzeit bereit, auch mit Bundesmitteln wie dem Zivilschutz oder der Armee darauf zu reagieren."

Für den obersten Gesundheitsdirektor Lukas Engelberger sind die nächsten Tage "entscheidend". Bis am Mittwoch würden neue Daten vorliegen, die zeigten, in welche Richtung es gehe, wurde der Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz und Basler Regierungsrat in der "SonntagsZeitung" zitiert. Steige die Auslastung der Intensivstationen bis dahin weiter an, werde der Bundesrat nicht darum herumkommen, nächste Woche neue Massnahmen zu beschliessen oder den Kantonen zur Konsultation vorzulegen.

Das Gröbste Ende Januar vorbei?

Taskforce-Vizepräsident Urs Karrer warnte in der "NZZ am Sonntag" davor, Omikron zu unterschätzen. "Unsere grösste Sorge ist aktuell, dass wir im Januar und Februar sehr viele Covid-19-Patientinnen und -Patienten behandeln müssen und dass uns gleichzeitig sehr viel Personal fehlen wird, das selber krank, in Isolation oder in Quarantäne ist."

Auch die Betreuung kranker oder isolierter Kinder des Personals könnten die Engpässe zusätzlich verschärfen, sagte der Infektiologe am Kantonsspital Winterthur im Interview. Zudem könne es trotz intensivierten Hygienemassnahmen schwierig werden, Omikron-Ansteckungen in den Spitälern und Pflegeheimen zu verhindern.

Bereits Ende Januar könnte das Gröbste der Omikron-Welle vorüber sein, schätzte Taskforce-Mitglied Richard Neher. Dem Virus würden ab einem gewissen Zeitpunkt die Wirte allmählich ausgehen. In Teilen Südafrikas scheine dieser Punkt schon erreicht zu sein.

"Das Virus wird zwar nicht verschwinden und uns sicher auch im nächsten Winter beschäftigen", sagte Neher. "Aber nicht in dem Ausmass, dass es erneut zu einer Krise kommen wird."

(AWP)

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Israel genehmigt vierte

Israel genehmigt vierte Corona-Impfung für über 60-Jährige

Israel will nun auch über 60-Jährige und medizinisches Personal zum vierten Mal gegen das Coronavirus impfen. Der israelische Ministerpräsident Naftali Bennett sagte am Sonntagabend vor Journalisten, das Gesundheitsministerium habe diesen Schritt gebilligt. Es folgte damit der Empfehlung eines Expertengremiums angesichts der rasanten Ausbreitung der Omikron-Variante. Am Freitag hatten in Israel zunächst die Viertimpfungen für Menschen mit Immunschwäche begonnen. Auch in Pflegeeinrichtungen für Senioren war der zweite Booster bereits erlaubt worden.

02.01.2022 20:06

Das Schiba-Krankenhaus bei Tel Aviv hatte vor einer Woche eine Studie zur vierten Impfung gegen das Coronavirus mit dem Impfstoff von Pfizer/Biontech begonnen. Die Klinik teilte am Sonntag Zwischenergebnisse mit: Die Nebenwirkungen seien ähnlich wie nach der dritten Dosis. In den kommenden Tagen wolle man auch darüber informieren, in wieweit die Antikörper nach der vierten Dosis wieder ansteigen.

Israel hat die vierte Corona-Welle bereits hinter sich, zuletzt sind die Infektionszahlen jedoch wieder massiv gestiegen. Gegenwärtig liegen die Zahlen durchschnittlich bei 5000 Neuinfektionen am Tag. Bennett sagte, man rechne angesichts der Omikron-Welle damit, dass sie bis Ende der Woche die 20 000 überschreiten. Einen weiteren Lockdown lehnt er ab. "Unser Hauptziel ist immer noch, eine funktionierende Wirtschaft zu haben, während wir die Schwächsten schützen."

Nur rund 60 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Dies sind zweifach Geimpfte bis zu sechs Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Booster-Impfung. 31 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung schon abgelaufen.

(AWP)

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Länder passen Coronaregeln

Länder passen Coronaregeln wegen Omikron an

Weil die Omikron-Variante des Coronavirus rasant um sich greift, reagieren die betroffenen Länder mit immer neuen Massnahmen. England führt die Maskenplicht für ältere Schüler wieder ein, die Vereinigten Arabischen Emirate verbieten Ungeimpften das Reisen. Aus Sorge um die Aufrechterhaltung des täglichen Lebens entscheidet sich Frankreich indes zu Lockerungen der Quarantäneregeln.

02.01.2022 14:38

Ungeachtet einer Rekordzahl von zuletzt mehr als 200 000 Corona-Neuinfektionen pro Tag verkürzt Frankreich seine Quarantänefristen. Vollständig Geimpfte müssen im Fall einer Infektion von Montag an nur noch sieben Tage in Quarantäne. Das kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran in der Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche" an. Die Quarantäne kann mit einem negativen Schnelltest oder PCR-Test auf fünf Tage verkürzt werden. Für nicht oder nicht vollständig Geimpfte bleibt es bei einer Quarantäne von zehn Tagen, die mit einem negativen Test auf sieben Tage verkürzt werden kann. Kontaktpersonen, die nicht oder nicht vollständig geimpft sind, müssen weiterhin sieben Tage in Quarantäne.

Vollständig geimpfte Kontaktpersonen müssen hingegen ab Montag nicht mehr in Quarantäne, vorausgesetzt sie testen sich binnen sechs Tagen jeweils jeden zweiten Tag. Die Lockerung der Regeln solle eine Destabilisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens verhindern, betonte Véran. Denn wenn sich ganz Frankreich in Quarantäne befände, käme das Land zum Stillstand.

In England sollen ältere Schüler wegen der rasanten Ausbreitung der Corona-Variante Omikron im Klassenzimmer nun wieder Masken tragen. Die vorläufige Empfehlung gilt von der siebten Klasse an, also etwa ab dem Alter von zwölf Jahren, wie die britische Regierung am Sonntag wenige Tage vor Ferienende mitteilte. Dies solle sicherstellen, dass so viele Jugendliche so lange wie möglich die Schule besuchen können.

In England wurden zuletzt mehr als 160 000 neue Corona-Fälle gemeldet. In den übrigen britischen Landesteilen Schottland, Wales und Nordirland gilt seit Langem eine Maskenempfehlung in Klassenzimmern. Gesundheitspolitik ist im Vereinigten Königreich Sache der Regionalregierungen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate verhängten ein Reiseverbot für alle Bürger, die nicht gegen das Coronavirus geimpft sind. Ab 10. Januar dürften Ungeimpfte das Land nicht mehr verlassen, teilte das Aussenministerium am Samstag mit. Mit wenigen Ausnahmen müssen bereits Geimpfte vor einer Auslandsreise zudem eine Booster-Impfung erhalten.

Die Emirate haben ihre Bevölkerung so schnell wie kaum ein anderes Land gegen das Coronavirus geimpft. Ende November hatte die Regierung bereits verkündet, alle Bewohner mindestens einmal geimpft zu haben. Mehr als 90 Prozent wurden zweimal geimpft. Etwa ein Drittel der Bevölkerung hat eine Booster-Impfung erhalten.

International wird die Sorge geäussert, dass die gängigen Schnelltests die neue Omikron-Variante möglicherweise weniger gut erkennen. Die meisten der in Deutschland angebotenen Corona-Schnelltests sind nach Einschätzung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) jedoch auch zum Nachweis der Omikron-Variante geeignet. Die grosse Mehrheit der Tests schlage auf ein Protein des Virus an, das von den Omikron-Mutationen vergleichsweise wenig betroffen sei. Für eine "endgültige, qualitative und quantitative Aussage" seien allerdings weitere Untersuchungen erforderlich.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte zuvor mitgeteilt, dass vorläufige Daten einer Studie mit Lebendviren von Patienten darauf hindeuteten, "dass Antigentests die Omikron-Variante erkennen, aber möglicherweise eine verringerte Sensitivität aufweisen."/evs/DP/he

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Frankreich lockert Quarantäne

Frankreich lockert Quarantäne-Regeln für Infizierte und Kontaktfälle

Ungeachtet einer Rekordzahl von Corona-Neuinfektionen verkürzt Frankreich seine Quarantäne-Fristen. Vollständig Geimpfte müssten im Fall einer Infektion von Montag an nur noch sieben Tage in Quarantäne, kündigte Gesundheitsminister Olivier Véran in der Sonntagszeitung "Le Journal du Dimanche" an. Die Quarantäne kann mit einem negativen Schnelltest oder PCR-Test auf fünf Tage verkürzt werden. Für nicht oder nicht vollständig Geimpfte bleibt es bei einer Quarantäne von zehn Tagen, die mit einem negativen Test auf sieben Tage verkürzt werden kann.

02.01.2022 11:43

Kontaktpersonen, die nicht oder nicht vollständig geimpft sind, müssen weiterhin sieben Tage in Quarantäne. Vollständig geimpfte Kontaktpersonen müssen hingegen in Frankreich ab Montag nicht mehr in Quarantäne, vorausgesetzt sie testen sich binnen sechs Tagen jeweils jeden zweiten Tag. Die entsprechenden Tests gibt es gratis in der Apotheke.

Die Lockerung der Quarantäne-Regeln solle eine Destabilisierung des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens verhindern, betonte Véran. Denn wenn sich ganz Frankreich in Quarantäne befinde, komme das Land zum Stillstand. Alleine am Samstag gab es über 219 000 registrierte Neuinfektionen. Die Sieben-Tage-Inzidenz, das heisst die Zahl der registrierten Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche, lag zuletzt bei 1456.

Um in Frankreich als vollständig geimpft zu gelten, müssen Menschen nach ihrer Immunisierung spätestens sieben Monate danach ihre Auffrischimpfung erhalten haben. Diese Frist wird ab dem 15. Februar auf vier Monate verkürzt, kündigte der Gesundheitsminister an.

Der vollständige Impfstatus soll vom 15. Januar auch zur Voraussetzung für den digitalen Corona-Pass werden. Dieser 2G-Nachweis ist Zugangsvoraussetzung für Veranstaltungen, Cafés und Restaurants und wird für Fernreisen per Zug oder Flugzeug benötigt.

(AWP)

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England führt Masken in

England führt Masken in höheren Schulklassen wieder ein

Wegen der rasanten Ausbreitung der Corona-Variante Omikron sollen ältere Schüler in England im Klassenzimmer wieder Masken tragen. Die vorläufige Empfehlung gilt für Schülerinnen und Schüler von der siebten Klasse an, also etwa im Alter von zwölf Jahren, wie die britische Regierung am Sonntag wenige Tage vor dem Wiederbeginn der Schulen mitteilte. Dies solle sicherstellen, dass so viele Jugendliche so lange wie möglich die Schule besuchen können.

02.01.2022 11:42

Derzeit greift die hochansteckende Omikron-Variante schnell um sich. Allein in England waren am Samstag 162 572 neue Corona-Fälle gemeldet worden - ein Tagesrekord im grössten britischen Landesteil.

Der Verband der Schulleiter begrüsste die Empfehlung. Bisher rät die Regierung allen Jugendlichen von der siebten Klasse an bereits das Maskentragen in öffentlichen Schulbereichen. Zudem kündigte das Gesundheitsministerium weitere 7000 Luftfilter für Schulklassen an. Die Lehrergewerkschaft NEU kritisierte die Zahl als viel zu niedrig.

In Schottland, Wales und Nordirland gilt seit langem eine Maskenempfehlung in Klassenzimmern. Gesundheitspolitik ist im Vereinigten Königreich Sache der Regionalregierungen. Für England, das keine eigene Regierung hat, ist die Zentralregierung in London zuständig.

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Mehrheit der Kantone verkürzt

Mehrheit der Kantone verkürzt Quarantänedauer auf sieben Tage

Die Mehrheit der Schweizer Kantone verkürzt die Quarantänedauer für Personen, die mit einer infizierten Person engen Kontakt hatten, auf sieben Tage. Am Montag haben sich auch die Zentralschweizer Kantone und die Kantone Neuenburg und Bern dazu entschieden.

03.01.2022 11:20

Am letzten Tag des Jahres hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) den Kantonen vorgeschlagen, die Dauer der Quarantäne für Personen, die mit einer infizierten Person engen Kontakt hatten, von zehn auf sieben Tage zu verkürzen.

Mit der Verkürzung sollten die Auswirkungen der Quarantäne-Massnahmen auf die Gesellschaft abgemildert werden. Die Funktionsfähigkeit der Gesellschaft in vielen Bereichen sollten so gewährleistet und Personalengpässen verhindert werden.

Vorreiter-Kantone

Einige Kantone reagierten umgehend: Tessin, Genf, Basel-Stadt, Waadt, Wallis und Jura verkürzten die Dauer der Quarantäne entsprechend. Im Kanton Tessin und in Genf gilt die Anpassung bereits seit Samstag. In der Waadt, in Basel-Stadt, im Wallis und im Jura trat das neue Regime ab (heutigem) Montag in Kraft.

Die Kantone Freiburg und Zürich beschlossen in den vergangenen Tagen ebenfalls, diese Anpassung ab Montag einzuführen.

Am Montag teilten die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und Direktorenkonferenz mit, dass Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug und Luzern ebenfalls ab sofort den entsprechenden BAG-Empfehlungen folgen würden. Und der Kanton Neuenburg verkürzte ebenfalls die Quarantänedauer.

Der Sprecher der bernischen Gesundheitsdirektion Gundekar Giebel bestätigte am Montag auf Anfrage, dass auch der Kanton Bern der BAG-Empfehlung folge. Die Anpassung der Prozesse laufe.

Noch kein entsprechender Entscheid ist im Kanton Aargau gefallen, wie es auf Anfrage hiess.

Kritik aus Solothurn

Die Solothurner Kantonsärztin Yvonne Hummel erklärte am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA, Solothurn werde vorerst keine Änderungen der Quarantäneregeln vornehmen. Die Isolations- und Quarantäneregeln würden auf nationaler Ebene detailliert geregelt. Eine Änderung der Isolations- und Quarantäneregeln müsse deshalb auch auf nationaler Ebene durch den Bundesrat angepasst werden, so Hummel.

"Für die vom BAG vorgeschlagenen Quarantäneregeln (u.a. Verkürzung der Quarantänedauer, bzw. Einschränkung der Kontaktpersonen auf Familienmitglieder) fehlen medizinisch-wissenschaftliche Daten, um dieses Vorgehen aktuell vertreten zu können", sagte die Solothurner Kantonsärztin weiter.

Es bestünden bisher keine zuverlässigen wissenschaftlichen Daten, die eine verkürzte Ansteckungsfähigkeit von infizierten oder potentiell infizierten Personen dokumentierten. Bei Einführung von verkürzten Quarantäneregeln bestehe ein hohes Risiko, dass sich die epidemiologische Lage rasch verschlechtere, erklärte Hummel.

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Zypern verlangt künftig zwei

Zypern verlangt künftig zwei PCR-Tests für alle Besucher

Reisende nach Zypern müssen künftig zwei PCR-Tests machen - einen vor und einen unmittelbar nach der Einreise. Der erste PCR-Test darf zum Zeitpunkt der Ankunft höchstens 48 Stunden alt sein. Wer keine Drittimpfung hat, muss zudem 72 Stunden nach der Ankunft noch einen Antigen-Schnelltest machen. Ausgenommen sind Kinder unter zwölf Jahren. Die Tests müssen selbst bezahlt werden. Das sagte eine Sprecherin der Gesundheitsbehörde Zyperns der Deutschen Presse-Agentur am Montag. Die neuen Massnahmen gegen die Verbreitung der Omikron-Variante gelten ab Dienstagabend 23.00 Uhr Ortszeit (22.00 Uhr MEZ) sowohl für Geimpfte als auch Ungeimpfte.

03.01.2022 10:22

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus auf Zypern waren in den vergangenen sieben Tagen rasant gestiegen. Wie das Gesundheitsministerium mitteilte, waren am 2. Januar 3538 Fälle registriert worden. Eine Woche zuvor hatte es noch 1925 Fälle gegeben. Die neuen Massnahmen gelten vorerst bis zum 15. Januar. Dann will die Regierung in Nikosia die Lage erneut prüfen, hiess es./tt/axa/DP/jha

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Corona trifft Luftverkehr in

Corona trifft Luftverkehr in Deutschland besonders hart

Im europäischen Vergleich hat die Corona-Krise den deutschen Luftverkehr im vergangenen Jahr besonders hart getroffen. Die Zahl der Flüge erreichte hierzulande mit 1,04 Millionen Starts und Landungen nur rund 50 Prozent des Vorkrisenjahres 2019, wie aus einer detaillierten Auswertung der Luftsicherheitsorganisation Eurocontrol vom Montag hervorgeht. Einen stärkeren Einbruch erlebten nur die Briten mit einem Rückgang um 63 Prozent auf 823 000 Flugbewegungen. In der Folge gehörten sowohl die deutschen Flughäfen als auch die Lufthansa Group zu den Verlierern des Jahres.

03.01.2022 14:34

Insgesamt zählte Eurocontrol auf dem Kontinent 6,2 Millionen Starts und Landungen, was einen Rückgang um 4,9 Millionen gegenüber 2019 bedeutet und nur knapp über dem Niveau von 2020 lag. Zwischen 1,4 und 1,5 Millionen weniger Passagiere bedeuteten laut Eurocontrol-Schätzung etwa 18,5 Milliarden Euro Verluste für die Airlines nach 22,2 Milliarden Euro im Jahr zuvor.

Weniger Flugverkehr brachte aber auch erneut deutlich geringere Umweltbelastungen mit sich. Bis einschliesslich November 2021 wurde vom Flugverkehr nur rund die Hälfte des 2019 verursachten Kohlendioxids freigesetzt, berichtete Eurocontrol. Die CO2-Menge reduzierte sich demnach um 106 Millionen Tonnen.

Der Billigflieger Ryanair blieb trotz eines Rückgangs um 1000 tägliche Flüge der grösste Anbieter in Europa. Die Iren boten im Schnitt 1321 Flüge pro Tag und damit 43 Prozent weniger an als 2019. Turkish Airlines kürzte das Programm nur um 30 Prozent und wurde so mit 938 täglichen Flügen zur europäischen Nummer 2. Die Lufthansa (-59 Prozent) gehörte mit Easyjet (-64 Prozent) und SAS (-61 Prozent) zu den grossen Airlines mit besonders vielen Flugstreichungen. Noch heftiger traf es die IAG-Tochter British Airways, Aeroflot und Norwegian .

Der innerdeutsche Flugverkehr ist zudem mit einem Rückgang um 52 Prozent gegenüber 2019 stärker geschrumpft als die Binnenverkehre in anderen europäischen Ländern wie Spanien (-27 Prozent), Frankreich (-24 Prozent) oder der Türkei (-23 Prozent). Frankfurt hat seinen Rang als verkehrsreichster Flughafen im Jahr 2019 verloren, weil sich die Zahl der durchschnittlichen Flugbewegungen nahezu halbierte auf 718 pro Tag. Zum Jahresende 2021 lagen nun Amsterdam, Paris und Istanbul vor dem grössten deutschen Flughafen. Fast zwei Drittel ihres Verkehrs büssten München und Düsseldorf ein./ceb/DP/stw

(AWP)

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BAG: 67,21 Prozent der

BAG: 67,21 Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft

Aktuell sind 67,21 Prozent der Schweizer Bevölkerung komplett geimpft. 25,12 Prozent haben bereits eine Auffrischimpfung erhalten. Dies geht aus den Angaben hervor, die das Bundesamt für Gesundheit (BAG) - Stand heute Montag - auf seiner Website veröffentlicht hat.

03.01.2022 13:37

Vom 27. Dezember bis 2. Januar sind in der Schweiz insgesamt 323'419 Erst-, Zweit- und Auffrischimpfungen gegen Covid-19 registriert worden.

Bei den über 65-Jährigen beträgt die Impfquote 90,23 Prozent, zudem wurden 64,32 Prozent eine Boosterimpfung verabreicht. Bei den 16- bis 64-Jährigen liegt der Anteil der komplett geimpften Personen bei 74,71 Prozent, geboostert wurden 19,99 Prozent. In der Altersgruppe der 12- bis 15-Jährigen sind 39,89 Prozent komplett geimpft.

awp-robot/sw/

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Mehrere Kantone starten mit

Mehrere Kantone starten mit Kinderimpfungen zu Corona

Mehrere Kantone haben am Montag den Startschuss für die Kinderimpfungen gegen das Coronavirus gegeben. In verschiedenen Kantonen wurden entsprechende Impftermine freigeschaltet. Einzelne Kantone impfen bereits.

03.01.2022 13:10

Im Kanton Aargau sind Impfungen für Fünf- bis Elfjährige ab Montag möglich. Kinderimpfungen sind vorerst nur in den Kinderkliniken der Kantonsspitäler Aarau und Baden und im Impfzentrum im Tivoli in Spreitenbach möglich.

Die Kantone Zürich, Uri und Graubünden haben am Montag Termine für Kinderimpfungen freigeschaltet. Ab Mittwoch können dann in den kantonalen Impfzentren St. Gallen und Rapperswil-Jona Kinder geimpft werden.

Ebenfalls ab Mittwoch können sich im Appenzell Ausserrhoden auch Fünf- bis Elfjährige gegen das Covid-19 impfen lassen. Die Impfungen werden in den Impfzentren in Herisau und Heiden durchgeführt.

Schwyz und Nidwalden nehmen seit Ende Dezember Anmeldungen entgegen und der Kanton Luzern tut dies seit dem 1. Januar. In Schwyz können sich Kinder ab Mittwoch impfen lassen.

Im Kanton Schaffhausen werden Kinder ab 8. Januar jeweils am Samstag im kantonalen Impfzentrum Charlottenfels geimpft.

Im Kanton Bern konnten Eltern ihre Kinder ebenfalls bereits Mitte Dezember für die Impfung in separaten U-12-Impfzentren in Bern-Insel, Biel und Thun anmelden. Daneben bieten auch einzelne Haus- und Kinderärzte die Kinderimpfung ab Januar an.

Erstmals geimpft werden Urner Kinder ab dem 10. Januar. Die Impfungen werden von drei Kinderärztinnen vorgenommen.

Bereits seit dem 31. Dezember können sich im Kanton Zug Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren gegen das Covid-19 impfen lassen. Die Impfung wird im Impfzentrum in Baar unter Aufsicht von Kinderärztinnen und Kinderärzte durchgeführt.

Mitte Dezember hatte der Bund eine Empfehlung für die Impfung gegen Covid-19 auch für Kinder im Primarschulalter abgegeben. Der spezielle Impfstoff von Pfizer/Biontech für Fünf- bis Elfjährige war zuvor durch das Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen worden. In der Schweiz gibt es 600'000 Kinder dieser Alterskategorie.

mk/

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Oberste Bildungsdirektorin:

Oberste Bildungsdirektorin: "Schulen werden sehr gefordert sein"

Silvia Steiner, Präsidentin der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren, schliesst einzelne Schulschliessungen wegen hoher Corona-Fallzahlen nicht aus. "Die Schulen werden diese Woche sehr gefordert sein", sagte sie in einem Interview.

04.01.2022 07:00

Die Zürcher Bildungsdirektorin sprach im am Montag auf srf.ch veröffentlichten Interview von einer anspruchsvollen Zeit für die Schulen. Diese seien sehr gut vorbereitet und gut unterwegs gewesen bisher. "Aber wir wissen nicht, wie sich die Situation entwickelt."

Einzelne Schulschliessungen könne man wahrscheinlich nicht ausschliessen, wenn die Fallzahlen in einzelnen Schulen sehr hoch und auch Lehrkräfte betroffen seien, sagte Steiner. "Dann wird man das als Worst-Case-Szenario wahrscheinlich ins Auge fassen müssen."

Steiner äusserte sich auch zur Frage, weshalb die Schulen in der Schweiz nicht auf einheitliche Massnahmen gegen Covid-19 setzten. Die Schulen vor Ort müssten die Massnahmen umsetzen, und die Situation sei jeweils sehr unterschiedlich.

"In den Städten ist die Akzeptanz immer sehr gross, dass bei den Massentests mitgemacht wird. Aber es gibt auch Gebiete mit riesigen Widerständen, da entlädt sich der Druck dann auf Schulen und Lehrpersonen", sagte Steiner. Tests seien eine gute Sache, aber Teil eines "Massnahmenmix". Auch seien Schulen darauf angewiesen, die Testresultate "relativ schnell" zu bekommen.

mk/

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GB und Südafrika für

GB und Südafrika für Deutschland ab Dienstag nur noch Hochrisikogebiete

Die Bundesregierung hat die wegen der starken Ausbreitung der Omikron-Variante verhängten Einreisebeschränkungen für Grossbritannien, Südafrika, Namibia und sechs weitere afrikanische Staaten gelockert. Die neun Länder, zu denen auch Botsuana, Eswatini, Lesotho, Malawi, Mosambik und Simbabwe gehören, werden ab Dienstag von Virusvariantengebieten zu Hochrisikogebieten zurückgestuft, wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Montagabend mitteilte.

03.01.2022 21:43

Fluggesellschaften durften zuletzt aus den Ländern im Wesentlichen nur noch deutsche Staatsbürger oder in Deutschland lebende Personen nach Deutschland befördern. Die Regel galt auch für den Bahn- oder Schiffsverkehr. Für Einreisende aus Virusvariantengebieten gilt zudem eine zweiwöchige Quarantänepflicht - auch für Geimpfte und Genesene.

Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist und nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss für zehn Tage in Quarantäne und kann sich frühestens fünf Tage nach der Einreise mit einem negativen Test davon befreien. Als Hochrisikogebiete werden Länder und Regionen mit einem besonders hohen Infektionsrisiko eingestuft. Dafür sind aber nicht nur die Infektionszahlen ausschlaggebend. Andere Kriterien sind das Tempo der Ausbreitung des Virus, die Belastung des Gesundheitssystems oder auch fehlende Daten über die Corona-Lage./stz/DP/he

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US-Arzneimittelbehörde

US-Arzneimittelbehörde erlaubt Booster-Impfung für 12- bis 15-Jährige

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat am Montag Auffrischungsimpfungen gegen das Coronavirus für 12- bis 15-Jährige zugelassen. Die Behörde sei nach der Auswertung von Daten zu 6300 Jugendlichen in Israel zu dem Ergebnis gekommen, dass der zusätzliche Schutz vor dem Virus, vor Krankenhausbehandlungen und vor Todesfällen die geringen Risiken deutlich überwiege. In den USA ist für Kinder und Jugendliche zwischen 5 und 17 Jahren nur der Impfstoff von Biontech und Pfizer zugelassen.

03.01.2022 20:00

Auch an einige gefährdete Kinder zwischen fünf und elf Jahren mit besonders geschwächtem Immunsystem sei die Verabreichung einer dritten Impfdosis möglich, teilte die FDA weiter mit - beispielsweise nach einer Organspende.

Die Behörde hat ausserdem den nötigen zeitlichen Abstand für eine Auffrischungsimpfung für alle Altersgruppen mit dem Impfstoff von Biontech und Pfizer von sechs auf fünf Monate verkürzt. Bei Moderna -Geimpften bleibt es in den USA vorerst bei sechs Monaten Abstand zwischen der zweiten Impfung und der Auffrischung./cfa/DP/he

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Kürzere Quarantäne in den

Kürzere Quarantäne in den meisten Kantonen - Fast 60'000 neue Fälle

Eine Quarantänefrist von sieben statt zehn Tagen wird in der Schweiz zur Regel - allerdings regt sich auch Kritik an der Verkürzung. Bei den Ansteckungszahlen für das Neujahrswochenende zeigt sich im Wochenvergleich ein deutlicher Anstieg - bei den Hospitalisationen und Todesfällen jedoch nicht.

03.01.2022 18:14

Auch in der Zentralschweiz, im Kanton St. Gallen und in den beiden Appenzell dauert die Corona-Quarantäne künftig nur noch sieben statt wie bisher zehn Tage. Ebenso folgten Bern und Neuenburg am Montag einer entsprechenden Empfehlung des Bundes.

Dies bedeutet, dass fast alle Kantone die kürzere Quarantänefrist einführen. Ziel der Verkürzung ist es, angesichts der starken Ausbreitung der Omikron-Variante das Funktionieren von Wirtschaft und Gesellschaft sicherzustellen und Personalengpässen vorzubeugen, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am vergangenen Freitag erklärte.

Es bleiben regionale Unterschiede

Für Betroffene, die mit einer mit dem Coronavirus infizierten Person engen Kontakt hatten oder mit ihr im gleichen Haushalt leben, bleibt es in den kommenden Tagen dennoch entscheidend, wo sie wohnen: Während das Tessin und der Kanton Genf die neue Regelung bereits am Samstag in Kraft setzten, trat das neue Regime in der Waadt, in Basel-Stadt, im Wallis und im Jura am Montag in Kraft.

Ebenfalls seit Montag gilt die kürzere Dauer in Freiburg und Zürich, in Neuenburg, Thurgau sowie in den Zentralschweizer Kantonen Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden, Zug und Luzern.

Anders sieht es in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden und St. Gallen aus: Dort gilt die neue Reglung ab Mittwoch. Der Kanton Bern seinerseits will der BAG-Empfehlung folgen, nennt aber keine Frist. Die Anpassung der Prozesse laufe, teilte Gundekar Giebel, Sprecher der Berner Gesundheitsdirektion, mit.

Graubünden und Solothurn machen nicht mit

Im Kanton Graubünden ist laut der kantonalen Kommunikationsstelle Coronavirus eine Verkürzung der Quarantäne momentan nicht geplant. Es bestehe bereits die Möglichkeit, sich mit einer Reihe negativer Tests aus der Quarantäne am siebten Tag "herauszustesten", hiess es auf Anfrage.

Grundsätzliche Kritik an der kürzeren Quarantänedauer kommt aus dem Kanton Solothurn: Für die vom BAG vorgeschlagenen Quarantäneregeln fehlten medizinisch-wissenschaftliche Daten, erklärte die Solothurner Kantonsärztin Yvonne Hummel am Montag auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA.

Es bestünden bisher keine zuverlässigen wissenschaftlichen Daten, die eine verkürzte Ansteckungsfähigkeit von infizierten oder potentiell infizierten Personen dokumentierten, so Hummel. Bei Einführung der verkürzten Quarantäne bestehe ein hohes Risiko, dass sich die epidemiologische Lage rasch verschlechtere.

Die Solothurner Kantonsärztin pochte zudem auf Einheitlichkeit: Die Isolations- und Quarantäneregeln seien auf nationaler Ebene schon detailliert geregelt. Eine Änderung müsse deshalb durch den Bundesrat vorgenommen werden.

Noch kein Entscheid über eine allfällige Verkürzung der Quarantänefrist ist in den Kantonen Aargau und Glarus gefallen.

Mehr als anderthalbmal so viele Neuinfektionen

Am Montag wurden dem Bundesamt für Gesundheit 57'387 Neuinfektionen innerhalb von 96 Stunden gemeldet. Zudem gab es 278 Hospitalisationen und 57 Todesfälle. Am Montag vor einer Woche waren innerhalb von 96 Stunden 36'261 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Zugleich registrierte das BAG 69 neue Todesfälle und 345 Spitaleinweisungen.

In einigen Kantonen beginnen die Kinderimpfungen. Im Aargau etwa sind Impfungen für Fünf- bis Elfjährige seit Montag möglich. Ab Mittwoch können auch im Kanton St. Gallen sowie in Appenzell Ausserrhoden sowie in Schwyz Kinder geimpft werden.

Schwyz und Nidwalden nehmen seit Ende Dezember Anmeldungen entgegen und der Kanton Luzern tut dies seit dem 1. Januar. Die Kantone Zürich, Uri und Graubünden haben am Montag Termine für Kinderimpfungen freigeschaltet.

Im Kanton Schaffhausen werden Kinder ab 8. Januar jeweils am Samstag im kantonalen Impfzentrum Charlottenfels geimpft.

Im Kanton Bern beginnt die Impfung von fünf- bis elfjährigen Kindern gegen das Coronavirus ebenfalls am 8. Januar in Bern, Biel und Thun. Ab sofort können Eltern ihre Kinder via Impfwebsite des Kantons Bern für die Impfung anmelden.

In Uri werden erstmals am 10. Januar Kinder geimpft. Im Kanton Zug können sich Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren bereits seit 31. Dezember gegen Covid-19 impfen lassen.

Mitte Dezember hatte der Bund eine Empfehlung für die Impfung gegen Covid-19 auch für Kinder im Primarschulalter abgegeben. Der spezielle Impfstoff von Pfizer/Biontech für Fünf- bis Elfjährige war zuvor durch das Heilmittelinstitut Swissmedic zugelassen worden.

(AWP)

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Maskenpflicht im Tessin ab

Maskenpflicht im Tessin ab der 1. Klasse

Das Tessin verhängt im Kampf gegen die Omikron-Variante neue Massnahmen. Bei Grossanlässen gilt neu "2G" sowie eine Maskenpflicht. Alle Personen sind zudem zum Sitzen verpflichtet, wie die Regierung mitteilt. Schüler müssen neu ab der 1. Klasse eine Maske tragen.

04.01.2022 14:25

Mit den zusätzlichen Massnahmen will die Regierung die Ausbreitung der Omikron-Variante eindämmen, wie sie in einem am Dienstag verschickten Communiqué schreibt.

Bei kulturellen und sportlichen Grossanlässen mit über 1000 Personen dürfen die betreffenden Räume oder Stadien nur noch zu maximal Zweidritteln belegt werden. Ausserdem ist die Konsumation von Speisen und Getränken ausschliesslich in den Restaurants der betreffenden Gebäuden erlaubt, wie die Regierung weiter schreibt. Um Menschenansammlungen vor und nach Grossanlässen zu verhindern, dürfen neu nur noch die Tribünensitzplätze belegt werden. Die Massnahmen für Grossevents gelten bis 16. Januar.

Stark gestiegene tägliche Fallzahlen

In den Schulen, die am kommenden Montag den Unterricht nach den Ferien wieder aufnehmen, ist ab der 1. Klasse das Tragen einer Schutzmaske obligatorisch. Vor Weihnachten galt im Tessin ein Maskenobligatorium ab der 4. Klasse. Die Massnahme für die Schulen gilt bis zum 25. Februar.

Im Tessin ist die Anzahl der täglichen Neuinfektionen mit dem Coronavirus nach Weihnachten stark angestiegen. Insbesondere die Omikron-Variante breitete sich im Südkanton schneller aus als in anderen Regionen. Am Dienstag wurden dem Kanton 1354 Neuinfektionen innert 24 Stunden gemeldet. Damit ist das Tessin derzeit erneut einer der am stärksten von der Pandemie betroffenen Kantone der Schweiz.

(AWP)

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Mehrere britische Kliniken

Mehrere britische Kliniken rufen wegen Omikron Katastrophenfall aus

Mehrere britische Kliniken haben wegen eklatanter Personalausfälle im Zusammenhang mit der Omikron-Variante den Katastrophenfall ausgerufen. Mindestens sechs Krankenhausstiftungen, zu denen teilweise mehrere Kliniken gehören, haben sich angesichts der heftigen Corona-Welle bereits zu diesem Schritt entschieden, wie die BBC am Dienstag berichtete. Krankenhäuser rufen den Katastrophenfall aus, wenn die Verantwortlichen der Ansicht sind, dass sie notwendige Behandlungen nicht mehr gewährleisten können.

04.01.2022 13:19

Der Chef der NHS Confederation, in der Organisationen des nationalen Gesundheitsdienstes zusammengeschlossen sind, Matthew Taylor, schrieb der BBC zufolge in einem Beitrag, "in vielen Teilen des Gesundheitssystems sind wir aktuell im Krisenzustand". In einigen Krankenhäusern würden Beschäftigte bereits gebeten, freie Tage aufzugeben, damit der Betrieb aufrechterhalten werden könne.

Premierminister Boris Johnson gestand ein, dass der Druck auf das Gesundheitssystem voraussichtlich noch mehrere Wochen anhalten wird. Bislang wehrt sich die britische Regierung jedoch trotz Rekord-Neuinfektionszahlen, schärfere Massnahmen einzuführen.

Am Montag wurden allein in England und Schottland fast 160 000 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet, wegen der Feiertage sind die Zahlen allerdings lückenhaft und die Dunkelziffer dürfte hoch sein. Die Sieben-Tage-Inzidenz lag zuletzt bei 1526 (Stand: 29. Dezember).

Zum Schulstart in England rechnen Schulleiter mit massiven Personalausfällen. Auch in anderen Bereichen hinterlässt die hohe Zahl der Ansteckungen bereits Spuren: So ist der Rail Delivery Group zufolge einer von zehn Beschäftigten im Zugverkehr aktuell krank gemeldet.

(AWP)

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Neue Corona-Variante: Noch

Neue Corona-Variante: Noch keine grössere Besorgnis bei Experten

Eine in Frankreich entdeckte neue Corona-Variante sollte Experten zufolge beobachtet werden - eine grosse Gefahr können sie bislang aber nicht erkennen.

04.01.2022 13:18

"Wir sollten diese wie auch andere Varianten beobachten, aber es besteht kein Grund, speziell über diese Variante besorgt zu sein", sagte Richard Neher, Experte für Virusvarianten an der Uni Basel (Schweiz), am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. Der US-Epidemiologe Eric Feigl-Ding schrieb auf Twitter: "Ich mache mir wegen B.1.640.2 noch keine grossen Sorgen. Ich bezweifle, dass sie sich gegen Omikron oder Delta durchsetzt."

Französische Forscher um Didier Raoult vom Institut IHU Méditerranée Infection hatten die neue Variante bei zwölf Patienten im Südosten Frankreichs nachgewiesen, wie das Team Ende Dezember in einem sogenannten Preprint-Paper schrieb. Der Patient, der in Frankreich wohl zuerst infiziert war, sei von einer Reise aus Kamerun zurückgekommen. Die Studie wurde bislang nicht von Fachleuten begutachtet und in einem Fachjournal veröffentlicht.

Das Team um Raoult schreibt als Fazit: "Es ist zu früh, um über virologische, epidemiologische oder klinische Eigenschaften der neuen Variante zu spekulieren." Ihre Daten seien aber ein weiteres Beispiel dafür, wie unvorhersehbar Varianten des Coronavirus auftreten könnten.

B.1.640.2 hat einige Mutationen im sogenannten Spike-Protein, die Experten bereits von der besonders ansteckenden Omikron-Variante kennen, wie Raoult und sein Team schreiben. Das Spike-Protein ist bei der Beurteilung von Varianten von besonderer Bedeutung, weil das Virus damit an menschliche Zellen bindet und auch, weil Impfstoffe auf dieses Protein ausgerichtet sind. Mutationen am Spike-Protein können zu einer schnelleren Ausbreitung des Virus führen. Zudem ist es möglich, dass Impfstoffe ihre Wirkung verlieren.

Allerdings scheine sich B.1.640.2 bislang nicht stark auszubreiten, meint der Basler Experte Neher. Sie sei "damit "eine unter vielen", die sich gegen Omikron und Delta zumindest bislang nicht durchsetzt".

B.1.640.2 gehört zu einer Art Varianten-Familie, die seit November auf dem Radar der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist. Darauf verwies WHO-Epidemiologe Abdi Mahamud in Genf. B.1.640 wurde nach WHO-Angaben zuerst im September aus der Demokratischen Republik Kongo gemeldet und im November unter Beobachtung genommen, habe sich seitdem nach den vorliegenden Daten aber nicht erheblich ausgebreitet, sagte Mahamud. "Wir werden sie im Auge behalten."

Die WHO unterscheidet bei potenziell gefährlichen Corona-Varianten drei Kategorien: (1) besorgniserregende Varianten, (2) Varianten von Interesse und (3) Varianten unter Beobachtung. B.1.640 ist in Kategorie 3, ebenso wie zwei weitere Varianten, Omikron in Kategorie 1. Insgesamt 17 Varianten, die die WHO seit Beginn der Pandemie beobachtet hat, haben sich als kurzlebig oder wenig bedrohlich erwiesen und stehen nicht mehr unter besonderer Beobachtung.

mk/

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Spanien meldet drastischen

Spanien meldet drastischen Sprung der Corona-Inzidenz auf über 1300

Trotz einer hohen Impfquote klettert die Corona-Inzidenz auch in Spanien weiterhin rasant. Die Zahl der registrierten Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner binnen einer Woche stieg nun auf den neuen Höchstwert von 1348, wie das Gesundheitsministerium in Madrid am späten Montagabend mitteilte. Bei der letzten Veröffentlichung amtlicher Zahlen am vergangenen Donnerstag hatte die Sieben-Tage-Inzidenz noch bei 1086 gelegen. Seitdem seien mehr als 372 000 neue Ansteckungen erfasst worden, hiess es. Zum Vergleich: Die Sieben-Tage-Inzidenz betrug am Dienstag in Deutschland knapp 240.

04.01.2022 12:19

Mitte Oktober hatte Spanien bei der Sieben-Tage-Inzidenz noch einen Jahrestiefstwert von etwa 18 verzeichnet. Die Behörden beteuern unterdessen, dass die Lage in den Krankenhäusern auch dank der hohen Impfquote weiterhin weitgehend unter Kontrolle sei, da das Vakzin in den meisten Fällen für eine Ansteckung ohne Symptome oder mit einem milderen Krankheitsverlauf sorge.

Zuletzt waren in Spanien rund zehn Prozent aller Krankenhausbetten sowie 21 Prozent aller Intensivbetten mit Covid-Patienten belegt. Auch diese Zahlen klettern, aber langsamer. "Nur die wenigsten Infizierten müssen auf die Intensivstation", erklärte am Dienstag Präsidentschaftsminister Félix Bolaños.

Zur Eindämmung der Pandemie war kurz vor Heiligabend landesweit die Maskenpflicht im Freien wieder eingeführt worden. In mehrere Regionen gelten 3G-Regel, Sperrstunden oder nächtliche Ausgehbeschränkungen, in anderen - wie etwa in Madrid - gibt es derweil kaum Restriktionen. Mehr als 90 Prozent aller Bürger, die älter als zwölf sind, haben in Spanien bereits eine vollständige Grundimmunisierung. Zudem hat bereits rund ein Drittel aller Kinder im Alter zwischen fünf und zwölf eine erste Vakzindosis erhalten.

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Ringier-Chef Walder wehrt

Ringier-Chef Walder wehrt sich gegen Kritik zur Pandemie-Berichterstattung

Der Chef des Medienkonzerns Ringier, Marc Walder, wehrt sich gegen Vorwürfe, sein Unternehmen berichte in der Pandemie zu staatsnah. Eine Aussage zum Thema sei missverständlich formuliert gewesen, sagte er am Dienstag in Interviews mit der "NZZ" und Radio SRF.

04.01.2022 10:30

Ringier habe von Beginn an die Haltung gehabt, die Corona-Pandemie ernst zu nehmen und die Schutzmassnahmen zu unterstützen, sagte Walder in der SRF-Sendung "Heute Morgen". Man habe aber nicht unkritisch berichtet.

Walder reagierte auf die Veröffentlichung eines Videos durch das Satiremagazin "Nebelspalter" am Wochenende. In der vor fast einem Jahr aufgezeichneten Aufnahme an einem Wirtschaftsgespräch sagte Walder, er habe die Redaktionen des Ringier-Konzerns dazu angehalten, die Massnahmenpolitik der Regierung zu stützen.

"Das war ein Fehler", präzisierte Walder nun gegenüber der "NZZ". Das Video gebe seine Haltung nicht adäquat wieder. Ringier rede der Regierung natürlich nicht nach dem Mund. Den Medien komme in der Pandemie eine übergeordnete Verantwortung zu.

Hintergrund der Kontroverse ist die Abstimmung über das Massnahmenpaket zur Medienförderung am 13. Februar. Die Gegner der Vorlage warnen vor "Staatsmedien" - Im Nein-Komitee ist auch "Nebelspalter"-Autor Philipp Gut vertreten.

Die Vorlage sieht vor, dass der Bund Medienunternehmen stärker finanziell unterstützt. Finanziell grösster Brocken ist die indirekte Presseförderung, bei der es lediglich um die Zustellermässigung für Zeitungen und Zeitschriften geht. Sie soll von heute jährlich 50 Millionen Franken innert sieben Jahren auf 120 Millionen Franken im Jahr steigen.

Direkte Beiträge des Bundes sind für Schweizer Onlinemedien vorgesehen, nämlich jährlich 30 Millionen Franken. Mehr Geld aus der Radio und Fernhsehgebühr soll an private Radio- und Fernsehsender, aber auch die Nachrichtenagentur Keystone-SDA sowie in die Ausbildung Medienschaffender fliessen.

mk/

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