Coronavirus und die Auswirkungen auf die SIX

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Kliniken in England sagen

Kliniken in England sagen Operationen aus Personalmangel ab

Hohe Infektionszahlen in der Omikron-Welle der Corona-Pandemie führen in Grossbritannien immer mehr zu Personalmangel und Versorgungsengpässen in Krankenhäusern und anderen Bereichen. Wie die Verwaltung des Grossraums Manchester am Mittwoch ankündigte, sollen nicht dringende Operationen in den Krankenhäusern der Region vorerst aufgeschoben werden. Nicht betroffen seien Krebs-, Herz- und Gefässerkrankungen sowie Transplantationen, hiess es in der Mitteilung.

05.01.2022 09:45

Hauptgrund für die Entscheidung sei vor allem das "hohe und steigende" Niveau des Personalmangels. Demnach sind etwa 15 Prozent der Mitarbeiter in den Krankenhäusern der Region derzeit an Covid-19 erkrankt oder in Quarantäne. Auch in anderen Teilen des Landes lösten Krankenhausträger in den vergangenen Tagen den Katastrophenfall aus.

Berichten zufolge wollte die Regierung in London noch am Mittwoch eine Änderung der Testregeln ankündigen. Demnach soll kein PCR-Test zur Bestätigung einer Infektion nach einem positiven Antigen-Test mehr notwendig sein, um eine verpflichtende Isolation auszulösen. Das soll die Isolationszeit verkürzen und die hohe Nachfrage nach PCR-Tests verringern.

Premierminister Boris Johnson musste inzwischen eingestehen, dass der Gesundheitsdienst NHS unter "erheblichem Druck" steht. Trotzdem lehnt er eine Verschärfung der Corona-Massnahmen ab. Er begründet das damit, dass die hohen Infektionszahlen bislang nicht zu einer ähnlich hohen Zahl an Krankenhauseinweisungen führen.

Am Dienstag wurden in Grossbritannien mehr als 218 000 Neuinfektionen gemeldet. In diesem Wert sind einige Nachmeldungen der vergangenen Tage enthalten./cmy/DP/jha

(AWP)

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Korr: Israels Studie zur

Korr: Israels Studie zur vierten Corona-Impfdosis: Gut, aber nicht genug

(Im letzten Absatz, letzter Satz, wurden die Angaben zu den dritten und vierten Impfungen korrigiert.) - Die Leiterin einer israelischen Studie zur Wirksamkeit einer vierten Corona-Impfung sieht einen beobachteten fünffachen Anstieg der Antikörper als "gut, aber nicht ausreichend" an. "Wir sehen einen bestimmten Anstieg der Antikörper, aber der Anstieg ist nicht sehr beeindruckend", sagte Professor Gili Regev der israelischen Nachrichtenseite "ynet" am Mittwoch zu vorläufigen Ergebnissen der Studie.

05.01.2022 11:59

Man sei kurz nach der vierten Impfung wieder auf demselben Antikörper-Stand wie kurz nach der dritten, sagte Regev. Sie habe sich von einer zweiten Booster-Impfung mehr erhofft. Es könne nicht das Ziel sein, sich etwa alle vier Monate erneut gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Sie sei zwar froh, dass man gefährdeten Bevölkerungsgruppen wie Immungeschwächten und über 60-Jährigen in Israel bereits die vierte Dosis gebe, sagte Regev. "Aber ich bin mir wirklich nicht sicher, ob man sie nun allen geben sollte. Wir brauchen noch mehr Informationen."

Regev betonte gleichzeitig die enorme Wichtigkeit der ersten Booster-Impfung: "Wer die erste und zweite Dosis bekommen hat, muss dringend auch die dritte bekommen." Wer noch keinen Booster erhalten habe, solle zur Impfstation "rennen", riet sie.

Am Mittwoch begann im Schiba-Krankenhaus ein weiterer Versuch mit einer vierten Impfdosis gegen das Coronavirus. 150 Teilnehmer sollen nach drei Dosen des Präparats von Biontech /Pfizer eine vierte Impfung mit Moderna erhalten. "Es kann sein, dass eine Kombination von Impfstoffen besser ist", sagte Regev. Es sei weltweit der erste Versuch mit einer vierten Impfung mit kombinierten Vakzinen.

Nur rund 61 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Dies sind zweifach Geimpfte bis zu sechs Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Booster-Impfung. 30 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung abgelaufen. Mehr als vier Millionen Israelis haben nach Angaben des Gesundheitsministeriums bereits die dritte Impfdosis erhalten, mehr als 70 000 schon die vierte./le/DP/stw

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Indien: Corona-Neuinfektionen

Indien: Corona-Neuinfektionen innerhalb weniger Tage verdoppelt

In Indien hat sich die Zahl der täglichen Corona-Neuinfektionen innerhalb weniger Tage mehr als verdoppelt. In dem 1,3-Milliarden-Einwohner-Land gab es am Dienstag 58 000 gemeldete Neuinfektionen, wie Zahlen des Gesundheitsministeriums in Neu Delhi am Mittwoch zeigten. Die Zahl für Samstag hatte bei rund 27 600 gelegen. Indische Medien berichteten, dass sich Krankenhauspersonal in etlichen Bundesstaaten infiziert habe, Mitarbeitende seien aus dem Urlaub zurück in den Dienst gerufen worden. Aus der besonders betroffenen Stadt Kolkata hiess es, viele Einwohnerinnen und Einwohner hätten zwei Tage lang warten müssen, um einen PCR-Test machen zu können.

05.01.2022 11:38

Etliche Regionalregierungen erliessen inzwischen strengere Corona-Massnahmen. In Neu Delhi und Karnataka etwa wurden die Menschen angewiesen, abgesehen von Notfällen am Wochenende zu Hause zu bleiben. Etliche Politiker haben inzwischen auch grosse Wahlkampfveranstaltungen für anstehende Regionalwahlen abgesagt.

Indien erlebte im Frühling 2021 unter anderem im Zusammenhang mit Delta eine heftige und tödliche zweite Welle, die Krankenhäuser und Krematorien überlastete. Anschliessend waren die Corona-Zahlen in dem Land monatelang sehr tief. Mit "Booster"-Impfungen will das Land bald beginnen - zunächst für Krankenhauspersonal und bestimmte ältere Menschen./asg/DP/stw

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Frankfurt sagt wegen Pandemie

Frankfurt sagt wegen Pandemie erneut Konsumgütermessen ab

Wegen der weltweit dynamischen Pandemielage hat die Frankfurter Messegesellschaft erneut ihre Frühjahrsmessen für Konsumgüter abgesagt. Dazu gehört auch die Weltleitmesse "Ambiente", die eigentlich für Mitte Februar vorgesehen war und bereits im vergangenen Jahr nicht stattfinden konnte. Bei der bislang letzten Ausgabe im Jahr 2020 hatten noch über 4500 Aussteller die Plattform auf dem gesamten Frankfurter Messegelände genutzt.

05.01.2022 11:35

Die verschärften Reise- und Kontaktregeln machten auch das Messe-Trio Paperworld, Creativeworld und Christmasworld unmöglich, wie die Messegesellschaft am Mittwoch weiter mitteilte. Die globale Reisebereitschaft sinke derzeit enorm. Die regional ausgerichtete Fachmesse "Nordstil" (15.-17. Januar) in Hamburg soll hingegen wie geplant stattfinden. Hier sei man in enger Abstimmung mit den zuständigen Behörden. Der traditionelle Frankfurter Messeauftakt "Heimtextil" war schon früher abgesagt worden.

Die über lange Zeit profitable und umsatzstärkste deutsche Messegesellschaft litt 2021 erneut unter zahlreichen Absagen und Reisebeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie. Der Umsatz schrumpfte nach Unternehmensangaben auf etwa 140 Millionen Euro, was knapp einem Fünftel der Erlöse aus dem Vorkrisenjahr 2019 entspricht. Zum zweiten Mal in Folge musste die von Stadt und dem Land Hessen getragene Gesellschaft einen dreistelligen Millionenverlust wegstecken./ceb/DP/stw

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Macron will Ungeimpfte

Macron will Ungeimpfte 'nerven' und löst Kritik aus

Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat Frankreichs Präsident Emmanuel Macron den Ton gegenüber Ungeimpften spürbar verschärft. "Ich habe grosse Lust, sie zu nerven, also werden wir fortfahren, dies bis zum Ende zu tun", zitierte ihn die Zeitung "Le Parisien" in einem Interview vom Mittwoch mit Blick auf Ungeimpfte. Grundsätzlich wolle er die Franzosen nicht nerven, aber die Gruppe derjenigen, die störrisch seien, verkleinere man so. "Ich werde sie nicht ins Gefängnis bringen, ich werde sie nicht zwangsimpfen", sagte der Staatschef mit Blick auf die Alternative einer Impfpflicht.

05.01.2022 09:43

Macrons Aussage löste heftige Kritik der Opposition aus. Die extrem Rechte Präsidentschaftskandidatin des Rassemblement National, Marine Le Pen, nannte Macron seines Amtes unwürdig. Der Linkenpolitiker Jean-Luc Mélenchon bezeichnete die Aussage als "schockierend". Grünen-Kandidat Yannick Jadot schrieb in einem Impfaufruf, die Menschen seien Macron egal. Sozialistenchef Olivier Faure sprach von einer Aussage, die nicht auf der Höhe eines Präsidenten sei.

Auch in Frankreichs Nationalversammlung gab es Debatten um Macrons Aussage. Erneut unterbrach die Kammer deshalb in der Nacht ihre Beratungen zur Verschärfung von Corona-Regeln für Ungeimpfte. Macron hatte in seinen Ausführungen ebendiese geplanten Regeln angesprochen. Die Regierung will, dass ab Mitte Januar nur noch Geimpfte Zugang etwa zu Restaurants, Kulturstätten oder Fernzügen haben. Ob der Zeitplan eingehalten werden kann, ist ungewiss. Nach der Nationalversammlung muss auch der Senat als Oberhaus des Parlaments das Gesetz billigen.

Die Infektionszahlen sind in Frankreich in den vergangenen Wochen immer weiter angestiegen. Erst am Dienstag wurde mit mehr als 270 000 gemeldeten Neuinfektionen an einem Tag ein Rekordwert verzeichnet. Landesweit lag die Inzidenz, also die Zahl der Ansteckungen innerhalb einer Woche pro 100 000 Menschen, zuletzt bei mehr als 1800./rbo/DP/mis

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Zahl der Corona

Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel auf Höchststand

Die Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus hat in Israel einen Höchststand seit Beginn der Pandemie erreicht. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Mittwoch mit, binnen 24 Stunden seien 11 978 neue Fälle registriert worden. Die bisher höchste Zahl hatte am 2. September letzten Jahres bei 11 345 gelegen.

05.01.2022 08:48

Zum Vergleich: Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages fast 59 000 Corona-Neuinfektionen. Deutschland hat etwa neun Mal so viele Einwohner als Israel.

Angesichts der Ansteckungswelle mit der Omikron-Variante des Coronavirus werden in Israel seit dieser Woche vierte Impfungen an über 60-Jährige und medizinisches Personal verabreicht. Laut einer Studie des Schiba-Krankenhauses bei Tel Aviv erhöht die vierte Impfdosis mit dem Präparat von Biontech /Pfizer die Zahl der Antikörper gegen Omikron binnen einer Woche um das Fünffache.

Israels Regierungschef Naftali Bennett warnte am Dienstag, die Fallzahlen könnten während der Omikron-Welle auf bis zu 50 000 am Tag steigen. "Der Omikron-Sturm wird immer stärker", sagte Bennett.

Nur rund 61 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. In Israel werden dazu zweifach Geimpfte bis zu sechs Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Auffrischungsimpfung gezählt. 30 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung abgelaufen./le/DP/mis

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Corona-Zahlen in Australien

Corona-Zahlen in Australien nehmen dramatisch zu - Sorge in Kliniken

Die Corona-Lage in Australien spitzt sich dramatisch zu: Die Behörden in dem Land mit 25 Millionen Einwohnern meldeten am Mittwoch mehr als 64 700 Neuinfektionen, fast 17 000 mehr als am Dienstag. Seit Tagen verzeichnen die Behörden vor allem wegen der Ausbreitung der ansteckenden Omikron-Variante immer neue Rekordwerte. Zum Vergleich: Ende November lagen die Zahlen noch bei 1000 bis 1500 Neuinfektionen täglich.

05.01.2022 08:48

Besonders betroffen sind die bevölkerungsreichsten Bundesstaaten New South Wales mit der Grossstadt Sydney und Victoria mit der Metropole Melbourne. Allein in New South Wales wurden am Mittwoch rund 35 000 neue Fälle gemeldet, nach 23 000 am Dienstag. Fast 1500 Menschen liegen in der Region an der Ostküste mittlerweile in Verbindung mit Covid-19 im Krankenhaus - sehr zur Sorge der Gesundheitsbehörden.

Da rund 2500 Krankenhausmitarbeiter nach Kontakten mit dem Virus in Isolation geschickt worden seien, fehle es vielerorts an Personal, um die Kranken zu betreuen, berichtete der australische "Guardian". In einigen Kliniken würden deshalb bereits "verzweifelte Massnahmen" ergriffen: Pfleger und Pflegerinnen seien zurück zum Dienst gerufen worden, obwohl sie positiv auf das Virus getestet worden seien, so das Blatt unter Berufung auf Betroffene.

Die oberste Gesundheitsbeamtin von New South Wales, Kerry Chant, hatte zuletzt die Bürger dazu aufgerufen, sich nur noch dann ins Krankenhaus zu begeben, wenn es absolut notwendig sei. Ein PCR-Test sollte nur dann gemacht werden, wenn jemand auch Symptome habe, riet sie. "Es ist wichtig, dass wir alle unseren Beitrag dazu leisten, das Gesundheitssystem nicht unnötig zu belasten", betonte sie.

Australien hatte lange eine Null-Covid-Strategie verfolgt und seine Landesgrenzen für Besucher geschlossen. Zur Eindämmung der Pandemie waren strenge Regeln eingeführt und regional lange Lockdowns verhängt worden./cfn/DP/mis

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Corona-Rekord in Argentinien:

Corona-Rekord in Argentinien: Mehr als 80 000 Fälle an einem Tag

Argentinien hat mehr als 80 000 Corona-Infektionen innerhalb eines Tages registriert - so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums des südamerikanischen Landes vom Dienstagabend (Ortszeit) wurden 81 210 neue Fälle in 24 Stunden gemeldet. Am Montag waren rund 44 400 Fälle registriert worden. Die bisherige Rekordmarke hatte am 30. Dezember bei 50 506 gelegen.

05.01.2022 12:51

Anfang Dezember hatte Argentinien seinen ersten Fall mit der Omikron-Variante gemeldet. Der neue Höchstwert trifft mit den Sommerferien auf der Südhalbkugel zusammen, Tausende Menschen reisen im Land umher. Nur in wenigen Provinzen gelten noch Einschränkungen. Die argentinische Regierung hatte im September zahlreiche Corona-Massnahmen einkassiert und die Grenzen für Ausländer schrittweise geöffnet.

Im Jahr 2020 hatte Argentinien sehr strenge Massnahmen gegen die Ausbreitung der Corona-Pandemie verhängt. Teilweise durften die Menschen ihre Wohnung nur für wichtige Einkäufe und Arztbesuche verlassen. Trotz Lieferschwierigkeiten der Vakzine sind mehr als 70 Prozent der Argentinier vollständig geimpft./mfa/DP/stw

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Elias
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Positionierung bei einem Ende der Pandemie

Sollte es sich bewahrheiten, dass das die letzte Welle ist, gibt es Sektoren, die davon profitieren würden.

Ich denke z.B. über ETFs im Bereich Tourismus nach.

Putin oder neue Varianten können einen Rebound verhindern.

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Fiat pecunia, et pereat mundus!

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64'340 Corona-Neuinfektionen

64'340 Corona-Neuinfektionen in Deutschland- Inzidenz bei 285,9

Das Robert Koch-Institut (RKI) hat einen deutlichen Anstieg der offiziellen bundesweiten Sieben-Tage-Inzidenz gemeldet. Das RKI gab den Wert der Neuinfektionen pro 100'000 Einwohner und Woche am Donnerstagmorgen mit 285,9 an. Er steigt seit Ende Dezember von Tag zu Tag, wobei das RKI weiterhin von einer Untererfassung der Neuinfektionen wegen weniger Tests und Meldungen im Zuge der Feiertage und der Ferien ausgeht.

06.01.2022 06:31

Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 258,6 gelegen. Vor einer Woche lag die bundesweite Inzidenz bei 207,4 (Vormonat: 441,9). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 64'340 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.03 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 42 770 Ansteckungen.

Deutschlandweit wurden den neuen Angaben zufolge binnen 24 Stunden 443 Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 383 Todesfälle. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 7 361 660 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

Die Zahl der Genesenen gab das RKI am Donnerstagmorgen mit 6 626 500 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 113 368./höz/DP/zb

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Italien führt Corona

Italien führt Corona-Impfpflicht für über 50-Jährige ein

Italien führt eine Corona-Impfpflicht für Menschen ab 50 Jahren ein. Dies wurde bei einer Ministerratssitzung am Mittwochabend in Rom beschlossen. Wer sich nicht an die ab 15. Februar geltende Vorschrift hält, riskiert eine Geldstrafe von 600 Euro bis 1500 Euro.

05.01.2022 21:34

Die italienische Regierung hatte zuvor bereits eine Impfpflicht für Lehrer und Beschäftigte im Gesundheitsbereich eingeführt. Seit Oktober gilt zudem eine 3-G-Pflicht für alle Arbeitnehmer am Arbeitsplatz. Eine Verweigerung der Regelungen führt zur Suspendierung von der Arbeit ohne Bezahlung, aber nicht zur Entlassung.

Die Massnahmen, die am Mittwochabend vom Kabinett beschlossen wurden, hatten im Vorfeld innerhalb der Mehrparteien-Koalition von Premier Mario Draghi zu Reibereien geführt.

Die Minister der rechtsgerichteten Lega distanzierten sich in einer Erklärung von der Impfpflicht für Über-50-Jährige und kritisierten, sie sei "ohne wissenschaftliche Grundlage, wenn man bedenkr, dass die absolute Mehrheit der mit Covid ins Krankenhaus eingelieferten Personen weit über 60 Jahre alt ist". Schliesslich stimmten sie jedoch trotzdem für die Impfpflicht.

Italien wurde später als mehrere nordeuropäische Länder von der hochansteckenden Omikron-Variante heimgesucht, die Zahl der bestätigten Fälle ist in den vergangenen Wochen aber stetig gestiegen, sodass die Krankenhäuser und Intensivstationen zunehmend unter Druck geraten.

In den vergangenen zwei Wochen gab es durchschnittlich mehr als 150 Todesfälle pro Tag, mit 231 Todesfällen am Mittwoch und 259 am Dienstag. Am Mittwoch wurden 189'109 Neuinfektionen registriert, die höchste Zahl in Italien seit Beginn der Pandemie.

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Corona-Rekordwert von mehr

Corona-Rekordwert von mehr als 332 000 Neuinfektionen in Frankreich

Frankreich hat mit mehr als 330 000 gemeldeten Corona-Infektionen innerhalb eines Tages einen Rekordwert verzeichnet. Nach Angaben der französischen Gesundheitsbehörde vom Mittwochabend wurden binnen 24 Stunden 332 252 Neuinfektionen registriert. Erst am Vortag war mit mehr als 270 000 Infektionen ein Höchstwert erzielt worden.

05.01.2022 19:42

Die Omikron-Variante ist in Frankreich mittlerweile vorherrschend. Die Fallzahlen stiegen in den vergangenen Wochen rasant an. Der Inzidenzwert, also die Zahl der registrierten Ansteckungen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche auf 100 000 Menschen, lag landesweit zuletzt bei circa 1851.

Angesichts dessen plant die Regierung drastische Einschränkungen für Ungeimpfte. Ab Mitte Januar sollen sie keinen Zugang mehr zu Restaurants, Kinos oder Fernzügen haben. Noch ist das Gesetzesvorhaben aber nicht vom Parlament beschlossen. Die Nationalversammlung setzte die Prüfung bereits zweimal aus und könnte den engen Zeitplan der Regierung damit ins Wanken bringen.

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Schweizer Covid-19-Zertifikat

Schweizer Covid-19-Zertifikat neu auch für Novavax-Geimpfte

Personen, die mit dem Impfstoff der US-Firma Novavax gegen das Coronavirus geimpft wurden, haben neu auch Anspruch auf ein schweizerisches Covid-19-Zertifikat. Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) hat am Mittwoch die Verordnung entsprechend geändert.

05.01.2022 19:24

Die Änderung, die in der Amtlichen Sammlung des Bundesrechts veröffentlicht wurde, tritt am Donnerstag um Mitternacht in Kraft.

Bisher war die Erteilung eines Zertifikats für die drei in der Schweiz zugelassenen Impfstoffe (Pfizer/BioNTech, Moderna und Janssen) sowie für die Produkte des englisch-schwedischen Konzerns Astrazeneca, der chinesischen Unternehmen Sinopharm und Sinovac sowie des indischen Unternehmens Covaxin möglich.

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Bundesrat Berset sieht

Bundesrat Berset sieht vorerst keine schärferen Massnahmen vor

Gesundheitsminister Alain Berset sieht derzeit keine schärferen Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie vor. Berset hatte sich am Mittwoch mit dem Präsidenten der kantonalen Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK), Lukas Engelberger, und weiteren Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren telefonisch über die Corona-Pandemie ausgetauscht.

05.01.2022 18:15

"Schärfere Massnahmen (u.a. Schliessungen) sind parat. Sollten sie nötig werden, kann der Bundesrat rasch entscheiden", stellte Berset anschliessend in einem Tweet fest. Die Wirtschaft müsse sich aufgrund der auf mehr Ausfälle vorbereiten und alles daransetzen, Ansteckungen zu vermeiden.

Berset stellte fest, dass die Situation ist wegen Omikron sehr angespannt sei. Spitäler hätten noch Kapazität, müssten sich aber auf mehr Akutfälle vorbereiten.

"Wir verfolgen sehr genau, wie sich Ferienende und Schulbeginn auswirken und wie sich der Druck auf die Spitäler - Hospitalisierungen und IPS-Auslastung - entwickelt", so Berset. Entscheidend sei, wie viele Omikron-Infizierte Intensivpflege benötigten.

Berset rief die Bevölkerung erneut dazu auf, sich Impfen zu lassen. Impfung und Booster böten guten Schutz vor schwerer Krankheit und Hospitalisierung. Ausserdem sei es wichtig, Kontakte zu reduzieren, Maske zu tragen, regelmässig zu lüften und bei Symptomen umgehend zu testen.

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Omikron-Welle: Jeder Zehnte

Omikron-Welle: Jeder Zehnte in London mit Corona infiziert

Die Zahl der Corona-Infektionen in Grossbritannien hat durch die besonders ansteckende Omikron-Variante des Virus einen weiteren Höchststand erreicht. Wie die Statistikbehörde ONS (Office for National Statistics) am Mittwoch mitteilte, waren Schätzungen zufolge in der letzten Woche des alten Jahres rund 3,7 Millionen Menschen infiziert - so viele wie noch nie. In der Hauptstadt London hatte in dieser Woche sogar jeder Zehnte das Virus.

05.01.2022 16:29

Die Omikron-Welle hat Grossbritannien derzeit noch immer fest im Griff - auch wenn Experten Anzeichen für eine Abflachung in London erkennen. Am Dienstag wurden in Grossbritannien mehr als 218 000 Neuinfektionen gemeldet. Die Sieben-Tage-Inzidenz - die Zahl der Neuinfektionen innerhalb einer Woche pro 100 000 Einwohner - wird mit knapp 1600 angegeben (Stand 30. Dezember).

Das britische Gesundheitssystem gerät wegen der hohen Zahl an krankheitsbedingten Ausfällen beim Personal immer mehr unter Druck. Viele Krankenhausträger riefen den Katastrophenfall aus. Strengere Einschränkungen lehnt die Regierung bislang aber unter Verweis auf die verhältnismässig geringe Zahl der Krankenhauseinweisungen und Todesfälle ab. Am Dienstag wurden 48 Todesfälle gemeldet. Grossbritannien hat etwa 67 Millionen Einwohner./cmy/DP/stw

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Österreich verschärft Corona

Österreich verschärft Corona-Regeln: FFP2-Masken im Freien

Österreich reagiert mit neuen Beschränkungen und kürzeren Quarantänefristen auf die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus. Künftig muss im Freien eine FFP2-Maske getragen werden, wenn kein Zwei-Meter-Abstand eingehalten werden kann, wie Bundeskanzler Karl Nehammer am Donnerstag in Wien ankündigte. Das gilt zum Beispiel für Fussgängerzonen und Warteschlangen. Ausserdem wird der Handel zu Kontrollen verpflichtet, damit die 2G-Regel - also Einlass nur für Geimpfte und Genesene - eingehalten wird.

06.01.2022 15:18

Um die Infrastruktur nicht zu gefährden, können sich Kontaktpersonen von Infizierten künftig nach dem fünften Tag aus der Quarantäne freitesten. Mit täglichen Tests und dem Tragen einer FFP2-Maske sollen Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur auch als Kontaktperson weiterarbeiten können. Die Situation sei sehr ernst, sagte Nehammer. Mit einer gemeinsamen Kraftanstrengung könne ein neuer Lockdown aber verhindert werden. Der sogenannte Grüne Pass als Nachweis einer Impfung wird den Angaben zufolge von Februar an nur noch sechs Monate gültig sein.

Die Kurve der Neuinfektionen geht in Österreich steil nach oben. Binnen 24 Stunden steckten sich nach Angaben der Behörden vom Donnerstag in dem Neun-Millionen-Einwohner-Land 8853 Menschen mit dem Virus an./mrd/DP/mis

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70 Prozent der Passagiere auf

70 Prozent der Passagiere auf Italien-Indien-Flug positiv getestet

Nach einem Flug von Italien nach Indien sind 70 Prozent der Passagiere positiv auf das Coronavirus getestet worden. Vor dem Abflug in Mailand mussten die Fluggäste bereits einen negativen Test vorweisen, um nach Indien einreisen zu dürfen. Nach der Landung am Mittwochnachmittag seien dann von den 179 Passagieren alle 160 Erwachsenen erneut getestet worden, berichteten indische Medien am Donnerstag unter Berufung auf Behördenmitarbeitende und den Flughafenchef in Amritsar. Danach waren 125 Menschen positiv und wurden laut dem Fernsehsender NDTV in institutionelle Quarantäne geschickt.

06.01.2022 14:03

Nach der heftigen und tödlichen Corona-Welle vor knapp einem Jahr waren die Infektionszahlen in Indien monatelang tief. Nun steigen sie seit einiger Zeit wieder stark. In dem Land mit mehr als 1,3 Milliarden Einwohnern waren am Donnerstag knapp 91 000 Neuinfektionen erfasst worden. Am Tag davor waren es 58 000. Allerdings dürfte es bei den Infektionszahlen eine gewisse Dunkelziffer geben./asg/DP/mis

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Corona-Infektionen in Afrika

Corona-Infektionen in Afrika nähern sich der 10-Millionen-Marke

Der afrikanische Kontinent nähert sich bei der Zahl der Corona-Infektionen mittlerweile der 10-Millionen-Marke und befindet sich in fünf Ländern nun in der fünften Infektionswelle. "Wir mögen ermattet sein durch dieses Virus, doch das Virus ist noch nicht müde", sagte John Nkengasong von der Gesundheitsorganisation der Afrikanischen Union (Africa CDC). Die neue Coronavirus-Variante Omikron sei nun in 42 afrikanischen Ländern registriert worden, erklärte er am Donnerstag. Nkengasong hält die Entdeckung weiterer Varianten im Laufe des Jahres für durchaus möglich.

06.01.2022 11:57

Südafrika würdigte er nicht nur wegen der guten Informationspolitik der dortigen Behörden als eine Art Trendsetter beim Umgang mit der Omikron-Variante: "Ich denke, Südafrika hat uns den Weg gewiesen, wie wir mit steigenden Infektionen umgehen und einen harten Lockdown vermeiden, der die Wirtschaft schwer schädigen kann." Der steile Fall der Infektionszahlen nach dem ebenso steilen Anstieg in dem Kap-Staat sei eine sehr gute Nachricht. Allerdings müsse nach der Rückkehr vieler Südafrikaner aus den Sommerferien nun erst mal beobachtet werden, ob der Trend auch anhalte. "Die Zeit, in der wir einen harten Lockdown als Instrument genutzt haben, ist vorbei", betonte er.

In ganz Afrika wurden vergangene Woche 300 000 Corona-Neuinfektionen gezählt - ein Anstieg von fünf Prozent im Vergleich zur Vorwoche. Allerdings entfielen 49 Prozent der Fälle dabei auf das südliche Afrika. Der Kontinent hat mittlerweile knapp 547 Millionen Impfdosen beschafft, doch sind in Afrika weiter erst gut zehn Prozent der Bevölkerung zweifach gegen das Coronavirus geimpft. Nkengasong hofft, bis zum Jahresende diesen Wert auf 70 Prozent zu steigern.

Die CDC versucht, die Mittel der afrikanischen Staaten zu bündeln und Massnahmen im Kampf gegen die Pandemie zu koordinieren. Insgesamt wurden bisher in Afrika laut CDC gut 9,8 Millionen Infektionen dokumentiert, von denen mehr als 229 000 tödlich waren. Die Dunkelziffer dürfte nach Angaben von Experten auf dem Kontinent mit seinen 1,3 Milliarden Menschen jedoch höher liegen./rek/DP/ngu

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Elias
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Deltakron

Bei 25 Corona-Patienten finden Wissenschaftler in Zypern einen neuen Strang des Virus, der die beiden Varianten Delta und Omikron aufweist. Er taucht vor allem bei Infizierten auf, die klinisch behandelt werden müssen. Ob es sich bei "Deltakron" um eine neue Variante handelt, ist jedoch fraglich.

https://www.n-tv.de/panorama/Forscher-in-Zypern-entdecken-Deltakron-arti...

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Booster schützt Ältere zu 90

Booster schützt Ältere zu 90 Prozent vor schwerem Verlauf

Booster-Impfungen gegen das Coronavirus bieten Senioren laut einer aktuellen Analyse auch bei einer Infektion mit der Omikron-Variante einen hohen Schutz vor einem schweren Verlauf.

08.01.2022 07:08

Drei Monate nach der Drittimpfung liegt der Schutz vor Einlieferung ins Spital bei rund 90 Prozent, wie die britische Gesundheitsbehörde UKHSA zu Beginn des Wochenendes mitteilte. Nach nur zwei Impfdosen liege der Schutz vor schweren Verläufen drei Monate nach der Impfung bei rund 70 Prozent, nach sechs Monaten noch bei 50 Prozent.

Der Schutz vor einer Corona-Infektion mit milden Symptomen lag auf Omikron bezogen drei Monate nach der Booster-Impfung noch bei rund 30 Prozent.

Für die Studie wertete die britische Behörde die Daten von Senioren ab 65 Jahren aus, bei denen die Booster-Impfung bereits einige Monate zurücklag. Auch in Grossbritannien werden für die Booster-Impfungen, die im vergangenen Herbst starteten, in allen Altersgruppen die Impfstoffe von Biontech und Moderna verwendet.

(AWP)

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Corona-Impfpflicht für über

Corona-Impfpflicht für über 50-Jährige in Italien in Kraft getreten

In Italien ist die Corona-Impfpflicht für Menschen im Alter von mehr als 50 Jahren in Kraft getreten. Das am Mittwoch im Ministerrat beschlossene Dekret wurde am Samstag wirksam, nachdem es am Freitag in Amtsblatt erschien. Ungeimpfte haben jedoch noch Zeit, bis ihnen Konsequenzen drohen. Ab dem 1. Februar ist eine Strafe von 100 Euro für diejenigen vorgesehen, die bis dahin noch ungeimpft sind oder ihre zweite Dosis beziehungsweise den Booster nicht erhalten haben, obwohl sie es könnten.

08.01.2022 10:52

Die Impfpflicht gilt bis zum 15. Juni und für alle Menschen über 50 mit Wohnsitz in Italien, also auch ausländische Staatsbürger. Ab dem 15. Februar greift für die über 50-Jährigen zudem die 2G-Regel auf der Arbeit. Wer ab dann nicht geimpft oder nachweislich genesen ist, kann zum Beispiel nicht mehr ins Büro kommen. Für jüngere Arbeitnehmer reicht ein negativer Test. Wer dennoch erscheint und erwischt wird, muss wie bisher mit einer Strafe zwischen 600 und 1500 Euro rechnen.

Die Massnahme hatte für reichlich Kritik, aber auch Lob gesorgt. Viele Politiker aus den mitregierenden Parteien befürworteten das Vorgehen. Regierungschef Mario Draghi hatte die Massnahmen damit gerechtfertigt, in der Altersgruppe einzuschreiten, die stärker vom Risiko betroffen ist, bei einer Infektion ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.

Der Gründer der grössten Parlamentspartei Fünf-Sterne-Bewegung, Berufskomiker Beppe Grillo, kritisierte, die Kontrolle der Zentralregierung rufe "orwellsche Bilder" hervor, die schwer auf der Psyche lasteten. Liguriens Regionalpräsident und Mitbegründer der konservativen Partei Coraggio Italia (Mut Italien), Giovanni Toti, sprach sich in der Zeitung "La Repubblica" (Samstag) dafür aus, die 2G-Regel auszuweiten. Bei einer Impfpflicht hätte man alle Erwachsenen einbeziehen müssen.

(AWP)

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Impfkommissions-Präsident

Impfkommissions-Präsident sieht Funktionieren des Landes in Gefahr

Nach Ansicht des Präsidenten der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif) bedroht die Omikron-Variante des Coronavirus die allgemeine Versorgung in der Schweiz. Nicht nur in den Spitälern drohten Probleme, sagte Christoph Berger der "Samstagsrundschau" von Radio SRF. Mit Impfen und Boostern allein lasse sich die Situation nicht bewältigen.

08.01.2022 14:51

Die Situation laufe wahrscheinlich aus dem Ruder, warnte Berger. Wenn sich die Neuansteckungen alle zwei bis drei Tage verdoppelten, komme man zu Zahlen, bei denen es - etwa wegen Personalengpässen - generell schwierig werde.

Dies sei eine neue Dimension, betonte er. Entsprechend sei die Zahl der Hospitalisationen nicht mehr das einzige Kriterium, das es zu beachten gelte. Die Impfung sei dabei nur eine Massnahme - ohne andere Schritte gehe es nicht.

Konkrete politische Empfehlungen wollte Berger, Kinderarzt am Kinderspital Zürich, nicht machen. Über das weitere Vorgehen müssten der Bundesrat und das Bundesamt für Gesundheit (BAG) entscheiden.

Er persönlich würde in der derzeitigen Lage Grossveranstaltungen meiden, sagte Berger. Dabei gehe es um Eigenverantwortung: "Man muss nicht nur machen, was der Bundesrat sagt". Schutzmassnahmen wie Abstand halten oder Maskentragen seien hinreichend bekannt.

Booster für alle nur eine Notlösung

Berger wurde in den vergangenen Wochen in der Öffentlichkeit im Zusammenhang mit den Auffrischimpfungen hart kritisiert. Dies insbesondere weil in der Schweiz die Empfehlung für die sogenannte Booster-Impfung später kam als etwa in Israel.

Berger erklärte dazu, es mache in dieser Frage einen grossen Unterschied, ob man das Individuum vor einem schweren Verlauf schützen wolle - oder die ganze Bevölkerung vor der Ausbreitung des Virus.

Rückblickend hätte die Ekif die Booster-Impfung für über 65-Jährige zwei oder drei Wochen vorher empfehlen können, räumte Berger ein. Sobald im Herbst klargeworden sei, dass es bei dieser Gruppe viele Impfdurchbrüche gebe, habe man aber rasch reagiert.

Was den Booster für die allgemeine Bevölkerung angeht, muss laut dem Ekif-Präsidenten differenziert werden: Wenn in anderen Ländern bereits über eine vierte Impfung diskutiert werde, sei das zwar aus epidemiologischer Sicht sinnvoll. Langfristig solle die Impfung aber dem Schutz vor schwerer Erkrankung dienen.

Hoffen auf künftige Grundimmunität

Irgendwann werde die Bevölkerung eine Grundimmunität haben, zeigte sich Berger zuversichtlich. Auffrischimpfungen seien dann nur noch für besonders gefährdete Personen nötig.

Bei der Kinderimpfung müsse der Entscheid ein individueller sein, bekräftigte Berger frühere Aussagen. Man könne Impflücken bei den Erwachsenen nicht schliessen, indem man Kinder und Jugendliche impfe. Ohnehin sei für die Entwicklung der Kinder am wichtigsten, dass die Schulen offen blieben.

(AWP)

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Zahlreiche

Zahlreiche Gesundheitsdirektorinnen fordern kürzere Quarantäne

Die Gesundheitsdirektorinnen und - direktoren der Ostschweizer Kantone haben den Bundesrat in einem Brief aufgefordert, die Quarantäne- und Isolationsdauer auf fünf Tage zu reduzieren. Das sagte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli.

09.01.2022 08:34

In einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" sagte die SVP-Politikerin, dass es wegen der Omikron-Variante allein im Kanton Zürich schon Ende Januar zu täglich bis zu 40'000 Fällen kommen könnte. Das würde die Gesellschaft lähmen, wenn man jetzt nicht handle.

Deshalb müsse der Bund die Dauer der Quarantäne und der Isolation dringend auf fünf Tage reduzieren. Darum hätten die Ostschweizer Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren den Bundesrat am Freitag in einem Brief gebeten.

Wer 48 Stunden symptomfrei sei, solle dann die Isolation oder Quarantäne beenden dürfen. Denn Omikron habe eine kürzere Inkubationszeit als frühere Varianten. Personen mit Symptomen müssten zu Hause bleiben.

Auch der Berner Gesundheitheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg sagte gegenüber dem Westschweizer Radio RTS am Samstagabend, dass die Reduktion auf fünf Tage schnell kommen müsse. Er hoffe sehr, dass das schon nächste Woche der Fall sein könne. "Danach wäre es gut, über die Abschaffung der Quarantänepflicht zu diskutieren", sagte Schnegg.

Der Präsident der Kantonsärzte, Rudolf Hauri, zeigte gegenüber der "NZZ am Sonntag" Verständnis für diese Forderung. Auch er würde es begrüssen, wenn der Bundesrat die Dauer von Isolation und Quarantäne verkürzen würde. Denn es gebe Hinweise, dass mit Omikron Infizierte weniger lange infektiös seien.

Am Freitag befanden sich nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) rund 89'989 Personen in Isolation und 28'247 Personen in Quarantäne. Bereits vergangene Woche hatte der Wirtschaftsdachverband Economiesuisse deshalb eine Reduktion der Quarantänefrist für symptomfreie Personen auf fünf Tage gefordert. So könne die Gefahr von Produktionsausfällen gesenkt werden.

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Über eine Viertelmillion

Über eine Viertelmillion Israelis viermal gegen Corona geimpft

Binnen einer Woche haben schon mehr als eine Viertelmillion Israelis eine vierte Corona-Impfdosis erhalten. Das israelische Gesundheitsministerium teilte am Sonntag mit, bisher seien 254 000 Menschen mit der vierten Dosis geimpft worden. Entsprechend einer Expertenempfehlung bekommen diese bisher nur über 60-Jährige, Immungeschwächte und medizinisches Personal.

09.01.2022 11:38

Der israelische Regierungschef Naftali Bennett sprach am Sonntag bei der wöchentlichen Kabinettssitzung von einer hohen Impfbereitschaft innerhalb der Risikogruppen, "die sehr viele schwere Erkrankungen und Leid vermeiden wird".

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Israel ist in der Omikron-Welle so hoch wie nie seit Beginn der Pandemie. Laut Gesundheitsministerium sind binnen 24 Stunden mehr als 17 500 neue Fälle registriert worden.

Angesichts steigender Infektionszahlen auch bei medizinischem Personal erwägt das Gesundheitsministerium nach Medienberichten, Ärztinnen und Ärzte sowie Krankenschwestern und -pfleger trotz positivem Corona-Befund arbeiten zu lassen, solange sie keine Symptome haben. Grund sei die Sorge vor einem Pflege-Notstand wegen einer Isolierung von Fachkräften.

Im vergangenen Jahr war Israel immer wieder als Vorreiter beim Impfen gegen das Coronavirus beschrieben worden. Doch nur rund 61 Prozent der 9,4 Millionen Israelis gelten noch als vollständig geimpft. Dies sind zweifach Geimpfte bis zu sechs Monate nach der Zweitimpfung und Menschen mit Booster-Impfung. 30 Prozent der Bevölkerung sind gar nicht geimpft, bei rund neun Prozent ist die Gültigkeit der Impfung schon abgelaufen.

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Corona Schweiz: Wegen Omikron

Corona Schweiz: Wegen Omikron wird sogar die Abschaffung der Quarantäne zum Thema

Die starke Ausbreitung von Omikron löst eine Grundsatzdebatte über die Quarantäne aus. Ostschweizer Gesundheitsdirektoren möchten sie auf 5 Tage verkürzen, Epidemiologe Marcel Salathé bringt eine Abschaffung aufs Tapet.

09.01.2022 12:35

Man müsse auf jeden Fall verhindern, dass die Schweiz bald stillstehe, sagte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli der "NZZ am Sonntag". Wegen der Omikron-Variante könnte es allein im Kanton Zürich schon Ende Januar zu täglich bis zu 40'000 Fällen kommen.

In diesem Zusammenhang steht gemäss Rickli der Vorstoss der Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren der Ostschweizer Kantone. Sie hätten den Bundesrat in einem Brief aufgefordert, die Quarantäne- und Isolationsdauer auf fünf Tage zu reduzieren, erklärte Rickli in dem Interview.

Wer 48 Stunden symptomfrei sei, solle dann die Isolation oder Quarantäne beenden dürfen, so die SVP-Politikerin, denn Omikron habe eine kürzere Inkubationszeit als frühere Varianten. Personen mit Symptomen müssten zu Hause bleiben.

Präsident der Kantonsärzte zeigt sich offen

Auch der Berner Gesundheitheitsdirektor Pierre-Alain Schnegg (SVP) sagte gegenüber dem Westschweizer Radio RTS am Samstagabend, dass die Reduktion auf fünf Tage schnell kommen müsse. Er hoffe sehr, dass das schon nächste Woche der Fall sein könne.

Der Präsident der Kantonsärzte, Rudolf Hauri, zeigte gegenüber der "NZZ am Sonntag" Verständnis für diese Forderung. Auch er würde es begrüssen, wenn der Bundesrat die Dauer von Isolation und Quarantäne verkürzen würde. Denn es gebe Hinweise, dass mit Omikron Infizierte weniger lange infektiös seien.

Einige wollen sogar noch weiter gehen. Nach der Verkürzung auf fünf Tage wäre es gut, über die Abschaffung der Quarantänepflicht zu diskutieren, sagte der Berner Gesundheitsdirektor Schnegg im Gespräch mit RTS.

Täglicher Test statt Quarantäne

Ideen, wie dies umgesetzt werden könnte, werden in Fachkreisen bereits diskutiert. Mit entsprechender Technologie könnte man vielleicht ganz auf die Quarantäne verzichten, sagte der Epidemiologe Marcel Salathé der "Sonntagszeitung".

Man könnte allen, die Kontakt Infizierten hatten, umgehend zehn Schnelltests zukommen lassen, so Salathés Vorschlag. Die Person solle sich dann täglich testen. Solange der Test negativ sei, könne man "mit vorsichtigem Verhalten" auch wieder zur Arbeit gehen.

Bei den Kantonen stösst der Ruf nach einer Abschaffung der Quarantäne auf ein geteiltes Echo. Unterstützung findet er beim Luzerner Gesundheitsdirektor Guido Graf (Mitte). Eine Quarantäne von fünf Tagen sei einfach nicht umsetzbar, sagte Graf der "Sonntagszeitung".

GDK-Präsident gegen Abschaffung

Skeptischer äusserte sich der Präsident der Konferenz der kantonalen Gesundheitsdirektorinnen und -direktoren (GDK), Lukas Engelberger. Eine Reduktion der Quarantäne auf fünf Tage sei prüfenswert, zitierte ihn die "Sonntagszeitung".

Eine Abschaffung der Quarantäne sei hingegen zu riskant, sagte der Basler Gesundheitsdirektor. Selbsttests seien zu wenig zuverlässig. Ein solches Vorgehen sei für ihn frühestens in einer Übergangsphase denkbar, wenn das Schlimmste der Omikron-Welle vorbei sei.

Der Mitte-Politiker sieht bei der Quarantäne nun erst einmal den Bundesrat am Zug. Dieser müsse in der kommenden Woche Klarheit schaffen. Hintergrund ist, dass die bundesrechtlichen Bestimmungen noch immer eine Quarantänedauer von zehn Tagen vorsehen.

Allerdings hatte das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat Ende Dezember den Kantonen empfohlen, die Frist auf sieben Tage zu verkürzen - was die meisten daraufhin taten. Diese Diskrepanz habe zu Unsicherheit geführt, so Engelberger.

Grundversorgung in Spitälern gefährdet

Am Freitag befanden sich nach Angaben des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) rund 89'989 Personen in Isolation und 28'247 Personen in Quarantäne.

Welche Belastung Personalausfälle für die Spitäler bedeuten, machte Dorit Djelid, stellvertretende Direktorin des Spitalverbands H+, am Samstagabend in der SRF-"Tagesschau" klar. Je nach Szenario könnten 10 bis 40 Prozent des Personals ausfallen.

Doch schon Ausfälle von mehr als 15 Prozent seien für die Grundversorgung kritisch, so Djelid. Das bedeute, dass beispielsweise Notfälle "nicht mehr so gut" versorgt werden könnten.

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Omikron lässt viele

Omikron lässt viele Infizierte zu Superspreadern werden

Beim ursprünglichen Wildtyp des Coronavirus Sars-CoV-2 war rund jeder tausendste Infizierte ein sogenannter Superspreader. Bei Delta ist es jeder dreissigste, bei Omikron gar jeder zwanzigste bis zehnte. Darauf deutet eine Modellierungsstudie hin.

10.01.2022 12:56

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass chirurgische Masken nur noch selten ausreichten, um sich vor einer Infektion zu schützen. FFP2-Masken hingegen bieten immer noch ausreichend Schutz, ausser in Situationen mit hoher Aerosolproduktion wie Singen oder lautem Sprechen. Das schreiben die Forschenden um den Aerosol-Experten Michael Riediker, Direktor des Schweizerischen Zentrum für Arbeits- und Umweltgesundheit (SCOEH), im Fachmagazin "Swiss Medical Weekly".

Delta und Omikron sind deutlich ansteckender als alle zuvor aufgetretenen Varianten. Das ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass Infizierte mehr Viren ausscheiden und die Viren infektiöser sind, also besser in der Lage, die Zellen zu kapern. Zudem ist die Schutzwirkung einer Impfung bei Omikron deutlich reduziert, sodass vermehrt Impfdurchbrüche auftreten.

Gestützt auf die Modellierungsergebnisse berichten die Forschenden, dass schätzungsweise die Hälfte bis zwei Drittel der mit Omikron infizierten Bevölkerung ausreichend viele Viren ausscheidet, um andere Menschen anzustecken.

FFP2-Masken: Deutlich besserer Schutz

Weiter ging aus der Studie hervor, dass FFP2-Atemschutzmasken in den meisten Situationen, etwa in Büros, in öffentlichen Verkehrsmitteln oder Restaurants, nach wie vor ausreichenden Schutz vor einer Infektion bieten. Denn korrekt getragen, entfernen sie mindestens 95 Prozent der eingeatmeten Aerosole. "Wenn man sich jedoch längere Zeit in Situationen mit extremer Aerosolbildung aufhält, können selbst FFP2-Atemschutzmasken nicht ausreichen", warnen die Forschenden.

Um die jüngste Welle der Covid-19-Pandemie zu bewältigen, empfehlen sie daher nicht nur das Tragen von gutsitzenden FFP2-Masken in Innenräumen. Sie weisen ebenso darauf hin, dass Lüften dazu beitrage, die Viruskonzentration in der Luft zu verringern und dass Situationen mit lautem Singen und Sprechen vermieden werden sollten.

https://doi.org/10.4414/smw.2022.w30133

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Gastrosuisse: 70 Prozent der

Gastrosuisse: 70 Prozent der Betriebe defizitär wegen Massnahmen

Fast 70 Prozent der Restaurants, Cafés und Bars sind laut Gastrosuisse in den roten Zahlen wegen der Corona-Massnahmen. Zugespitzt habe sich die Lage nach der Einführung der Zertifikatspflicht und weiter im Dezember mit der 2G-Regel (geimpft oder genesen). Gastrosuisse fordert vom Bundesrat auch rückwirkende finanzielle Unterstützung.

10.01.2022 17:10

"Die wirtschaftliche Lage im Gastgewerbe ist weiterhin ernst", wird Casimir Platzer, Präsident des Branchenverbandes Gastrosuisse, in einer Mitteilung vom Montag zitiert. Wegen der anhaltenden Corona-Massnahmen arbeiteten inzwischen fast 70 Prozent der Betriebe defizitär, wie eine Befragung bei knapp 1900 Mitgliedern von Gastrosuisse ergab, die in der ersten Januarwoche durchgeführt wurde.

Auch den Mitarbeitenden mache die Situation je länger desto mehr zu schaffen. Nach der weiteren Verschärfung der Corona-Massnahmen im Dezember sei besonders das Feiertagsgeschäft "den Bach hinunter" gegangen, so Platzer. Die gastgewerblichen Betriebe hätten nur 53 Prozent Umsatz gemacht im Vergleich zu einem üblichen Geschäftsjahr.

Massive Umsatzeinbussen

Gesamthaft liegen die Umsätze im vergangenen Jahr rund 40 Prozent tiefer als in den Jahren vor der Corona-Pandemie, wie Gastrosuisse weiter mitteilte. Der Branchenverband begrüsst es, dass das Härtefallprogramm wieder hochgefahren werden soll und der Bund jetzt versuche die betroffenen Branchen möglichst rasch und national einheitlich zu entschädigen.

Wichtig sei aber, dass die ungedeckten Kosten nicht nur in diesem Jahr, sondern auch rückwirkend bis zum September 2021 entschädigt würden. Entscheidend werde auch die Umsetzung sein. "Es braucht eine praxistaugliche Lösung", wird Platzer zitiert. Und es bleibe ausserdem zu hoffen, dass der Bundesrat keine weiteren Verschärfungen beschliesse.

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Bundesrat wird am Mittwoch

Bundesrat wird am Mittwoch Entscheid über Quarantänedauer fällen

Der Bundesrat wird am Mittwoch über mögliche weitere Massnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie entscheiden. Ein wichtiger Diskussionspunkt werde dabei eine allfällige Verkürzung der Quarantänedauer sein, erklärte Bundesrat Ueli Maurer am Montagabend.

11.01.2022 06:32

Schliessungen seien aber derzeit nicht angezeigt, denn in den Spitälern bleibe es noch ruhig, sagte Maurer in der Sendung EcoTalk von Schweizer Fernsehen SRF. Er selber sei klar der Meinung, dass man Schliessungen vermeiden sollte.

Offensichtlich brauche die Schweiz mehr Intensivbetten. Für künftige Pandemien müsse daher eine Lösung gefunden werden.

mk/

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Auf Höhepunkt ist wohl jede

Auf Höhepunkt ist wohl jede sechste arbeitstätige Person zu Hause

Die Gesundheitsbehörden gehen davon aus, dass auf dem Höhepunkt der Omikron-Welle 10 bis 15 Prozent der arbeitstätigen Bevölkerung gleichzeitig in Isolation oder in Quarantäne sein werden. Damit dürfte der Weiterbetrieb in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens gefährdet sein.

11.01.2022 14:59

"Es wird an allen Ecken und Enden zu Ausfällen kommen", sagte Tanja Stadler, Präsidentin der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes, am Dienstag vor den Medien in Bern. Oberstes Ziel sei es, das nichts zum Erliegen komme.

Laut Virginie Masserey vom Bundesamt für Gesundheit (BAG) muss ein "guter Kompromiss" gefunden werden zwischen der Pandemie-Bekämpfung und dem Weiterbetrieb der Infrastrukturen.

(AWP)

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Taskforce rechnet mit bis zu

Taskforce rechnet mit bis zu 300 Einweisungen auf Intensivstation pro Woche

Laut der wissenschaftlichen Covid-Taskforce des Bundes wird der Höhepunkt der Omikron-Welle noch im Januar erreicht sein. Dann werden voraussichtlich mehrere tausend Corona-Patienten ins Spital eingeliefert, auf dem Höhepunkt müssten dann bis zu 300 Personen pro Woche auf die Intensivstation.

11.01.2022 14:50

Das sagte Taskforce-Präsidentin Tanja Stadler am Dienstag vor den Medien in Bern. "Wir rechnen mit einem Anstieg der Spitaleintritte in den nächsten drei Wochen."

Aktuell verdoppelten sich die Fallzahlen alle acht bis zehn Tage, sagte Stadler. Auf dem Höhepunkt der Welle dürften demnach rund 10 bis 30 Prozent der Bevölkerung innerhalb einer Woche infiziert werden. "Danach wären 65 bis 85 Prozent immun gegen Omikron - sei es wegen einer Infektion oder einer Impfung."

(AWP)

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