DKSH

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DKSH gewinnt deutsche

DKSH gewinnt deutsche Cheplapharm als Kunden

Der DKSH-Konzern wird künftig die Produkte der deutschen Cheplapharm Arzneimittel in sieben asiatischen Märkten vermarkten und vertreiben.

09.01.2018 07:25

Konkret würden Apotheken und Spitäler in Thailand, Malaysia, Singapur, Myanmar, Kambodscha, Hongkong und Macao mit den Produkten beliefert, teilt das auf Marktexpansionsdienstleistungen spezialisierte Unternehmen am Dienstag mit. Finanzielle Angaben werden keine gemacht. Cheplapharm ist ein familiengeführtes Pharmaunternehmen. Von der Zusammenarbeit mit DKSH erhofft es sich eine Wachstumsbeschleunigung, wie der Mitteilung weiter zu entnehmen ist.

(AWP)

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DKSH-Aktie fällt mit

DKSH-Aktie fällt mit rätselhaftem Kursschwund auf

In den letzten Tagen stürzte die Aktie des Dienstleistungsunternehmens DKSH regelrecht ab. cash macht sich auf die Suche nach den Gründen für die plötzlichen Kursverluste.

Aktualisiert um 09:04

Von Lorenz Burkhalter

Noch im Januar war die Welt der Aktionäre bei DKSH in bester Ordnung. Damals stieg der Kurs der Aktie des Dienstleistungs- und Handelskonzerns in der Spitze bis auf 92,65 Franken und damit auf den höchsten Stand in der Firmengeschichte.

Doch das war einmal. Seit wenigen Tagen ist die Aktie des einstigen Börsenüberfliegers kaum mehr wieder zu erkennen. Alleine seit Mitte Juni beläuft sich das Minus auf fast 15 (!) Prozent. Begleitet wurde der Kurszerfall von auffällig hohen Handelsaktivitäten. Zeitweise gingen fünfmal mehr Titel um als an einem durchschnittlichen Tag. Auch ausserbörslich wechselten einige ausserbörsliche Aktienpakete die Hand, was auf Verschiebungen im Aktionariat hindeutet.

Titelverkäufe aus dem Grossaktionariat und dem Verwaltungsrat

Als naheliegendster Verkäufer von Aktien gilt Rainer-Marc Frey. Der Hedgefonds-Pionier und frühere UBS-Verwaltungsrat ist seit September 2013 Grossaktionär bei DKSH. Einer Beteiligungsmeldung zufolge fiel sein Stimmenanteil anfangs Juni im Zuge von Titelverkäufen auf 2,88 (zuvor 3,09) Prozent. Gut möglich, dass sich Frey seither von weiteren Aktien trennte, eventuell sogar ganz ausgestiegen ist.

Frey dürfte nicht der einzige Verkäufer gewesen sein. So trennten sich ein oder mehrere Verwaltungsräte von DKSH in der Zeit zwischen dem 28. Mai und dem 14. Juni insgesamt von 342'000 Titeln im Gegenwert von fast 27 Millionen Franken. Die letzte vergleichbare Häufung von Aktienverkäufen aus dem Verwaltungsrat oder der Geschäftsleitung gehen ins Jahr 2016 zurück.

Geheimnisvoller Kurszerfall der DKSH-Aktie über die letzten Wochen (Quelle: www.cash.ch)

Das wiederum lässt tief blicken, kürzten vergangene Woche doch gleich zwei Banken ihre Prognosen für DKSH. Aufgrund schwacher Detailhandelsumsätze und fehlender Preisgestaltungsmacht in den Schlüsselmärkten strich die britische HSBC die Gewinnschätzungen für die kommenden Jahre um bis zu 10 Prozent zusammen. Dadurch fiel das Kursziel für die mit "Reduce" eingestufte Aktie auf 68 (zuvor 73) Franken.

Anstehende Halbjahreszahlen sorgen für Nervosität

Im Hinblick auf die Halbjahresergebnispräsentation von Mitte Juli kürzte tags zuvor schon Kepler Cheuvreux die Gewinnschätzungen im um bis zu 8 Prozent und das Kursziel auf 74,30 (zuvor 82) Franken. Um das Wachstum im Geschäft mit Konsumgütern anzukurbeln bedürfe es höher Vorausinvestitionen. Eine Gewinnerholung könnte deshalb länger als erwartet dauern und einmal mehr die Geduld der Investoren auf die Probe stellen, so die Begründung. Wie bei HSBC lautet das Anlageurteil für die DKSH-Aktie auch bei Kepler Cheuvreux "Reduce".

Die bisweilen optimistisch gestimmte MainFirst Bank stuft die Aktie am Dienstagmorgen von "Outperform" auf "Neutral" herunter. Nach einer Reduktion der Gewinnschätzungen um bis zu 13 Prozent wird das Kursziel neu mit 73 (zuvor 88) Franken angegeben.

Händlern zufolge lässt diese Häufung von Schätzungsreduktionen im Hinblick auf die Halbjahresergebnisveröffentlichung nichts Gutes erahnen. Die Angst vor einer Ergebnisenttäuschung geht um, und diese erweist sich wiederum als Gift für den Aktienkurs. Ob begründet oder nicht, wird sich am 14. Juli zeigen.

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DKSH übernimmt das

DKSH übernimmt das Getränkegeschäft von Davies Foods

DKSH expandiert in Neuseeland. Dort übernimmt der Konzern das dortige Getränkegeschäft von Davies Foods.

29.06.2018 07:17

"Zur Höhe des Kaufpreises haben beiden Parteien Stillschweigen vereinbart", teilte der Schweizer Konzern am Freitag in einem Communiqué mit. Die Getränkesparte von Davies Foods erziele mit Energydrinks, Sport- und Softdrinks sowie Wasser einen Umsatz von etwas mehr als drei Millionen Franken. Die Profitabilität sei gut.

Das Sortiment von Davies ergänze das lokale Produktportfolio von DKSH optimal, hiess es weiter. DKSH werde die Vermarktung, den Vertrieb und die Distribution in den neuseeländischen Supermärkten intensivieren. Die Getränke würden sukzessive über die eigenen Vertriebsstrukturen von DKSH im Detailhandel angeboten.

DKSH sei seit 1958 in Neuseeland präsent. In den drei Geschäftseinheiten Konsumgüter, Spezialrohstoffe und Technologie beschäftige der Schweizer Konzern rund 370 Spezialisten, hiess es.

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DKSH arbeitet in Asien mit

DKSH arbeitet in Asien mit Coty Professional Beauty zusammen

Der Handelskonzern DKSH spannt in Asien mit dem Konsumgüterkonzern Coty Professional Beauty zusammen.

02.07.2018 07:26

DKSH übernehme für Coty den Vertrieb einer grossen Palette von Haarpflegeprodukten an die Coiffeur-Salons von Singapur und Malaysia, teilt die Gruppe am Montag mit. Dazu zähle etwa die Logistik, das Abwickeln von Bestellungen oder auch der Kundenservice. Finanzielle Details zum Auftrag werden keine genannt.

DKSH und Coty arbeiten bereits in Thailand beim Vertrieb von Pflegeprodukten und Parfums der Marke Adidas zusammen. In Singapur und Malaysia soll der Handelskonzern nun für Coty die Voraussetzungen für den Verkauf von Produkten der Marken Wella, System Professional, Nioxin und Sebastian Professional schaffen.

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DKSH steigert Umsatz im

DKSH steigert Umsatz im Halbjahr um 7,4 Prozent auf 5,67 Milliarden Fr.

DKSH hat in der ersten Jahreshälfte 2018 mehr umgesetzt. Der Absatz stieg um 7,4 Prozent auf 5,67 Milliarden Franken. Ohne Wechselkurseffekte und Übernahmen hätte das Plus jedoch nur 3,7 Prozent betragen. Die Profitabilität konnte nicht Schritt halten, der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT verharrte mit 139,5 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau. DKSH berät und unterstützt andere Unternehmen bei der Expansion nach Asien.

12.07.2018 07:57

Unter dem Strich blieben 97,5 Millionen Franken als Reingewinn, 4,5 Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Zürcher Konzern am Donnerstag mitteilte. Dazu trugen Wechselkurseffekte bei. Auf der anderen Seite hatte im Vorjahr noch der Verkauf eines Distributionszentrums 6,8 Millionen Franken zusätzlich in die Firmenkasse gespült.

Mit dem organischen Wachstum verfehlt DKSH die Erwartungen von Branchenbeobachtern, beim EBIT erfüllten sich die Prognosen. Von AWP befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Umsatz von 5,68 Milliarden Franken, einem organischen Wachstum von 4,4 Prozent und einem EBIT von 135,9 Millionen Franken gerechnet.

Im Konsumgüterbereich ging es erstmals seit knapp drei Jahren wieder bergauf. So lief es im Hauptmarkt Thailand wieder besser. Auch die Inflation und Wechselkurseffekte sorgten für Rückenwind. Der Umsatz in der ehemals wichtigsten Sparte legte um 9,4 Prozent zu. Die grösste Sparte Gesundheit setzte ihr Wachstum mit einem Plus von 6,7 Prozent fort.

Das Management schraubte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr herunter. Für das Geschäftsjahr 2018 gehe DKSH von einem operativen Ergebnis im Rahmen des Vorjahres aus. Zuvor hiess es, es werde weiteres Umsatz- und Gewinnwachstum angepeilt. Am erwarteten Umsatzwachstum hält DKSH fest.

tt/kw

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DKSH vertreibt Körperpflege

DKSH vertreibt Körperpflege-Produkte neu auch in Frankreich

Das deutsche Chemienunternehmen Schülke & Mayr beauftragt den Schweizer Asienspezialisten DKSH mit dem Produktevertrieb in Frankreich.

16.07.2018 08:00

Der vor allem auf Asien spezialisierte Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH hat sein Vertriebsabkommen mit dem deutschen Chemie- und Pharmaunternehmen Schülke & Mayr auf Frankreich ausgeweitet.

Das Abkommen hatte bisher für die Länder Kambodscha, Myanmar, Thailand, Vietnam, Philippinen, Spanien und Portugal gegolten. Neu werde die DKSH-Division Performance Materials das breite Schülke-Portfolio aus Spezialitätenchemie-Produkten vor allem im Bereich der Körperpflege auch in Frankreich vermarkten, teilte DKSH am Montag mit. Genauere finanzielle Details dazu wurden allerdings nicht bekannt gegeben.

DKSH hat erst in der vergangene Woche seine Halbjahreszahlen bekannt gegeben. Der Absatz stieg zwar um 7,4 Prozent auf 5,67 Milliarden Franken, die Profitabilität auf operativer Stufe konnte aber nicht Schritt halten. Der Betriebsgewinn auf Stufe EBIT verharrte mit 139,5 Millionen Franken auf dem Vorjahresniveau. Unter dem Strich blieben 97,5 Millionen Franken (+4,5%) als Reingewinn.

(AWP/cash)

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DKSH vertreibt Kokosnuss

DKSH vertreibt Kokosnuss-Milch neu auch in Kambodscha

Der vor allem auf Asien spezialisierte Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH hat sein Vertriebsabkommen mit thailändischen Asiatic Agro ausgeweitet. Neu werde die DKSH-Division Consumer Goods Kokoswasser und -Milch des Kunden auch in Kambodscha vertreiben, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Genauere finanzielle Details dazu wurden allerdings nicht bekannt gegeben.

18.07.2018 07:32

DKSH erbringe alle Leistungen einschliesslich Marketing, Vertrieb und Logistik, hiess es weiter. Das Abkommen hatte bisher für Thailand gegolten, den Heimmarkt den Kunden Asiatic Agro.

ra/rw

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DKSH unterzeichnet

DKSH unterzeichnet Vertriebsvertrag mit SC Johnson für Neuseeland

Der vor allem auf Asien spezialisierte Vertriebs- und Dienstleistungskonzern DKSH hat einen weiteren Auftrag erhalten. Demnach wird DKSH für das auf Reinigungs- und Haushaltmittel spezialisierte amerikanische Familienunternehmen SC Johnson den Vertrieb von deren Produkte in Neuseeland übernehmen, wie DKSH am Mittwoch mitteilte.

08.08.2018 06:35

SC Johnson führt im Produktportfolio zahlreiche in den USA bekannte Marken und erzielt mit rund 13'000 Mitarbeitern einen jährlichen Umsatz von rund 10 Milliarden US-Dollar.

cf/kw

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DKSH kooperiert mit

DKSH kooperiert mit asiatischem Medizintechnikunternehmen

Der Handelskonzern DKSH wird künftig mit dem Medizintechnik-Unternehmen LivaNova zusammenarbeiten.

22.08.2018 07:24

Im Rahmen der Kooperation sollen Herzchirurgiegeräte in der Region Asien vertrieben werden, wie DKSH am Mittwoch mitteilte. Finanzielle Angaben werden in der Mitteilung keine gemacht.

DKSH übernehme den Vertrieb und die Logistik in Asien für das an der Nasdaq kotierte Unternehmen. Ziel sei es, die Expansion der auf Maschinen zur Herz-Lungen-Wiederbelebung und Herzklappen spezialisierten LivaNova in der Region voranzutreiben, hiess es weiter.

an/ra

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Wie die DKSH-Aktie wieder zum

Wie die DKSH-Aktie wieder zum Höhenflug zurückfinden kann

Die DKSH-Aktie ist in den vergangenen Monaten unter die Räder gekommen. Neue Impulse für den Asien-Dienstleister sind aber möglich, weshalb Anleger die Aktie weiter beobachten sollten.

Aktualisiert um 13:46

Von Marc Forster

Fällt der Name DKSH, treten vor das innere Auge die Bilder von traditionsreichen Zürcher Handelsfamilien und Häfen in Asien, an denen Waren verladen werden. Aber das Image des "Asienhandelshauses" möchte sich das Unternehmen, das auf die 1860er Jahre zurückgeht, nicht mehr so gern überstreifen. DKSH sieht sich als Dienstleister für Unternehmen, die in Asien tätig sind und dort ihre Präsenz ausbauen möchten.

Der englische Begriff für die Kerntätigkeit des Unternehmens ist Market Expansion Services. Unternehmen können fixe Kosten zu variablen Kosten umwandeln, wenn sie mit DKSH zusammenarbeiten. Bei komplexen Themen sind die Kunden nach wie vor auf DKSH angewiesen. Auch asiatische Firmen wenden sich mehr und mehr an DKSH, um in asiatischen Märkten voranzukommen.

Aber trotz dieser beneidenswerten Marktstellung, welche die Folge einer langen Geschichte ist, ist es DKSH dieses Jahr an der Börse nicht gut ergangen. Das Unternehmen, das sich Anfang 2012 mit einem Aktienpreis bei 46 Franken kotierte, erreichte im Januar einen zwar Höchstwert von 92,65 Franken. Im Vergleich dazu ist der Kurs aktuell mit 65,15 Franken 24 Prozent weniger wert. Den Jahrestiefststand erreichte der Kurs vor wenigen Tagen bei 61,95 Franken.

Der Kurs der DKSH-Aktie seit Anfang Jahr (Grafik: cash.ch)

Auffällig ist, dass der Kurs Mitte Juni innerhalb von wenigen Tagen um 12,5 Prozent einbrach. Spekuliert wurde damals über grössere Verkäufe von wichtigen Aktionären. In der Tat stiessen Grossaktionär Rainer-Marc Frey und der ehemalige DKSH-CEO und heutige Verwaltungsratspräsident Jörg Wolle grössere Mengen Aktien ab. Dazu kam, dass die Grossbank HSBC, der Broker Kepler Cheuvreux wie auch die Credit Suisse die Kursziele senkten.

Das DKSH-Halbjahresergebnis, das im Juli publiziert wurde, verriet ein unerwartet schwaches organisches Wachstum. Die Profitabilität hatte sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessert. Das Management musste das Ziel für 2018 aufgeben, den Betriebsgewinn zu steigern. Die Sparten Healthcare, Spezialrohstoffe und Technologie entwickelten sich relativ gut, das Problem bleibt der Bereich Konsumgüter. Diese war lange der wichtigste Geschäftszweig von DKSH und hat einen Hauptmarkt immer noch in Thailand, wo die Vorläufer des heutigen Konzerns schon im 19. Jahrhundert tätig waren.

Thailand, wo etwa ein Drittel des Umsatzes erzeugt wird, ist seit längerem ein Sorgenkind. So kam die DKSH-Aktie beispielsweise im Oktober 2016 kurzzeitig unter Druck, als der Tod des jahrzehntelang amtierenden König Bhumibol Sorgen um die Stabilität des Landes nährten. Auch die seit 2014 regierende Militärregierung ist ein Unsicherheitsfaktor, wobei das Regime auch grössere öffentliche Investitionen anschiebt, was dem Dienstleistungsgeschäft generell zuträglich ist.

Investitionen drücken den Gewinn

Die Analysten von HSBC, Credit Suisse und Kepler Cheuvreux empfehlen DKSH zum Verkauf, ebenso Helvea. Die UBS, Berenberg und die Zürcher Kantonalbank stufen die Aktie auf neutral. Pascal Furger von der Bank Vontobel hingegen verleiht DKSH nach wie vor ein "Buy". "Das Geschäftsmodell von DKSH ist nachhaltig", sagt er. Das Unternehmen investiere und der Trend zu Outsourcing bestehe weiter. Auch der Handelskonflikt zwischen den USA und China scheint DKSH nicht besonders zu treffen – allerdings ist das China-Geschäft relativ klein, denn die wichtigste Weltregion für DKSH ist nach wie vor Südostasien.

Die Aktie von DKSH wird dann wieder interessant, wenn die Ebit-Entwicklung mit dem Umsatzwachstum wieder Schritt hält. Was im ersten Halbjahr ja nicht der Fall gewesen ist, vor allem wegen der Invetitionstätigkeit. Ob dies gelingt, ist nicht umstritten: Die Credit Suisse etwa geht davon aus, dass die Gewinne auch weiterhin unter Investitionen leiden werden.

"Immerhin sind sequentiell verbesserte Cash-Flows sichtbar", sagt Pascal Furger. Dies deute darauf hin, dass das Payout-Potential hinsichtlich der Dividenden erhöht werden könnte, oder, dass das finanzielle Gewicht des Unternehmens bei möglichen Übernahmen zunehme. Mit Näherrücken der nächsten Zahlenpräsentation Anfang des nächsten Jahres könne die Aktie wieder mehr Auftrieb bekommen, sagt Furger. Anlegerinnen und Anleger sollten DKSH also auf jeden Fall auf dem Schirm behalten.

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DKSH vertreibt für

DKSH vertreibt für australische TNG Spezialrohstoff Titandioxid

Der Handelskonzern DKSH hat einen Auftrag vom australische Rohstoffunternehmen TNG erhalten. Exklusiv solle Titandioxid (TiO2) vermarktet werden, heisst es in einer Mitteilung vom Montag. Die beiden Unternehmen haben demnach eine Grundsatzvereinbarung für eine jährliche Kapazität von bis zu 150'000 Tonnen vereinbart.

29.10.2018 07:50

Die DKSH-Geschäftseinheit Spezialrohstoffe übernimmt den Angaben zufolge für die Lebenszeit der Mine Vermarktung und Vertrieb, Distribution und Logistik sowie technische Unterstützung. Das Titandioxid wird am Mount Peake im nördlichen Teil von Australien abgebaut. Mit Ausnahme von der iberischen Halbinsel und Skandinavien wird DKSH den Rohstoff an die weltweite Beschichtungsindustrie vertreiben.

TiO2 ist gemäss Mitteilung ein natürlich vorkommendes Titanoxid und das weltweit am meisten eingesetzte Weisspigment. Es wird unter anderem in Lacken, Plastik, laminiertem Papier, Druckfarben und Fasern verwendet. Qualitätsmerkmale wie Deckkraft, Glanz, Wasserfestigkeit sowie Abriebfähigkeit werden genannt.

ys/uh

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DKSH erhält Zertifizierung

DKSH erhält Zertifizierung für Medizintechnik in Indonesien

DKSH hat mit der Modernisierung des Vertriebszentrums von Wicaksana in Jakarta die Zertifizierung für Medizintechnik des Gesundheitsministeriums in Indonesien erhalten.

31.10.2018 07:17

DKSH hatte PT Wicaksana Ende 2017 übernommen. Neben den Investitionen in die Modernisierung wurde auch die Herstellerbasis in den Bereichen Konsumgüter und Healthcare erweitert, teilte DKSH am Mittwoch mit.

Zudem soll in Übereinstimmung mit der Geschäftserweiterung weiter in die Infrastruktur investiert werden. Seit der Übernahme von Wicaksana wurden derweil die Aktivitäten in die gruppenweite SAP-Plattform integriert. DKSH könne ab sofort in Indonesien sämtliche Marktexpansionsdienstleistungen anbieten. Erste internationale Hersteller aus dem Healthcare- und Konsumgüterbereich hätten den indonesischen Markt bereits DKSH anvertraut, darunter Unilever, PharmaCare aus Australien und Medinova aus der Schweiz.

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Rochaden im Management von

Rochaden im Management von DKSH

In der Geschäftsleitung von DKSH kommt es zu einer Änderung. Martina Ludescher, Leiterin der Geschäftseinheit Konsumgüter verlässt das Unternehmen per Ende Jahr.

19.11.2018 07:49

Chief Commercial Officer Ludescher verlasse das Unternehmen per 31. Dezember 2018, teilte die Gesellschaft am Montag mit. CEO Stefan Butz wird die direkte Verantwortung für die Geschäftseinheit Konsumgüter übernehmen, bis ein geeigneter Nachfolger etabliert ist.

Die Trennung erfolgt aufgrund unterschiedlicher Vorstellungen bezüglich der strategischen Ausrichtung und der Umsetzung von organisatorischen Massnahmen in der Geschäftseinheit Konsumgüter. Der Verwaltungsrat von DKSH bedauert in der Mitteilung Ludeschers Abgang und dankt ihr für ihre Beiträge zur Entwicklung des Unternehmens in den letzten 16 Jahren, die letzten acht davon als Mitglied der Konzernleitung.

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DKSH unterzeichnet

DKSH unterzeichnet Vertriebsabkommen mit Laurent Ferrier in Japan

Der Handelskonzern DKSH erhält einen Auftrag in Japan. Ab Januar 2019 werden exklusiv Produkte von Laurent Ferrier, einem Schweizer Hersteller von Luxusuhren, in Japan vermarktet, wie das Unternehmen am Montag mitteilte. Eine entsprechende Vertriebsvereinbarung sei unterzeichnet worden.

26.11.2018 07:51

Laurent Ferrier wurde den Angaben zufolge 2009 gegründet und das erste Model wurde an der Baselworld 2010 vorgestellt.

ys/cf

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DKSH vertreibt künftig

DKSH vertreibt künftig Bahlsen-Produkte in Malaysia

Der auf Asien spezialisierte Handelskonzern DKSH hat einen weiteren Auftrag erhalten. Mit dem deutschen Kekse-Hersteller Bahlsen wurde eine Vertriebsvereinbarung für dessen Produkte in Malaysia unterzeichnet, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Demnach wird DKSH die Marktexpansion für verschiedene Produkte von Bahlsen sowohl im Westen als auch im Osten von Malaysia vorantreiben.

30.11.2018 06:31

cf/jb

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