Flughafen Zürich

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24.08.2016 08:10
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Flughafen Zürich

Flughafen Zürich steigert Umsatz

Der Flughafen Zürich hat zwar weniger Umsatz eingefahren als erwartet, aber dafür die Gewinnprognose übertroffen. Die Passagierzahlen sollen weiter steigen.

Der Flughafen Zürich hat im ersten Halbjahr 2016 den Umsatz um 2,6 Prozent auf 480,7 Mio Franken gesteigert. Dabei legte das Fluggeschäft um 4,7 Prozent auf 292,2 Mio zu, wogegen die kommerziellen Erträge im Nichtfluggeschäft um 0,6 Prozent auf 188,5 Mio zurückgingen, wie der Flughafen Zürich am Mittwoch mitteilt.

Ohne Berücksichtigung der Sondereffekte aus dem Vorjahr erhöhte sich der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA um 6,4 Prozent auf 265,9 Mio Franken, entsprechend verbesserte sich diese Marge um 2 Prozentpunkte auf 55,3 Prozent. Im Vorjahr wirkten ein Teilverkauf des Grundstücks und die damit verbundene Entstehung der Miteigentümerstruktur für das Projekt "The Circle" positiv auf die Gewinnziffern, Rückstellungen für das erweiterte Schallschutzprogramm in der Höhe von 100 Mio Franken dagegen negativ. Der Reingewinn legte gegenüber dem bereinigten Vorjahreswert um 15,3 Prozent auf 103,8 Mio Franken zu.

Damit hat der Flughafen Zürich die Prognosen der Analysten mit dem Umsatz nicht ganz erreicht, mit dem Gewinn dagegen übertroffen. Der AWP-Konsens für den Umsatz lag bei 482,4 Mio Franken, für den EBITDA bei 260,9 Mio und für den Reingewinn bei 100,9 Mio.

«The Circle» schreitet voran

Das Grossprojekt "The Circle" schreitet laut der Mitteilung baulich wie auch hinsichtlich der Vermarktung gut voran. Zusammen mit dem Miteigentümer Swiss Life sei deshalb beschlossen worden, die zweite Etappe des Bauwerks bereits jetzt auszulösen, so dass beide Etappen gleichzeitig realisiert werden können. Dies werde im zweiten Semester zu einem zusätzlichen Sonderergebnis von 7,3 Mio Franken vor Steuern führen.

Für das Gesamtjahr 2016 zeigt sich das Unternehmen mit Blick auf das Passagierwachstum etwas offensiver als zuletzt. Dieses soll demnach bei rund 3,5 Prozent liegen, gestützt durch eine positive Entwicklung bei den Lokalpassagieren. Der EBITDA ohne Sondereffekte und ohne allfällige weitere ausserordentliche Einflüsse wird im Rahmen des Vorjahres erwartet, der Reingewinn ohne Lärmeinflüsse dürfte dagegen wegen höherer Abschreibungen unter dem Vorjahr ausfallen.

Die Prognosen vom vergangenen Juni wurden damit was die Gewinnziffern betrifft bestätigt, hinsichtlich der Passagierzahlen aber leicht nach oben angepasst. Bisher wurde für das Gesamtjahr ein Passagierwachstum von 3 bis 3,5 Prozent in Aussicht gestellt. Insgesamt sollten die Einbussen durch die ab September tieferen Flugbetriebsgebühren durch das Passagierwachstum aufgefangen werden.

(AWP)

Valor: 
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16.11.2016 12:57
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Key Figures October 2016

   

Traffic figures
2,662,445 passengers were handled at Zurich Airport in October (+8.6% vs. previous year). Local passengers increased by 9.3% and transfer passengers by 6.5%. The transfer rate which was at 25.3% last October is at 24.8% in the month under review.

Air traffic movements
In October, air traffic movements increased to 23,809 (+1.3% vs. previous year).

Traffic ratios
The average seat load factor is at 79.3% (+0.5 percentage points vs. previous year) and the average passenger per movement figure increased to 125.4 (118.2 previous year).

Commercial Activities
Total turnover in October was CHF 49.1m (+4.4% vs. previous year). The increase divides into +3.3% for airside and +5.9% for landside.
Year-to-date, total turnover saw an increase of +2.1% compared to last year (airside +2.9%, landside +0.9%). The spend per departing passenger is currently at CHF 38.8 (-2.5% vs. previous year).

 

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07.10.2016 10:05
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Flughafen-Zürich-CFO wechselt spätestens per 1. April 2017 zur SIX
07.10.2016 07:29

Zürich (awp) - Der Finanzchef beim Flughafen Zürich wechselt zur SIX Group. Der Verwaltungsrat habe ihn zum neuen Chief Financial Officer (CFO) und zum Mitglied der Konzernleitung ernannt, heisst es in einer Mitteilung des Börsenbetreibers vom Freitag. Er werde seine Funktion spätestens am 1. April 2017 antreten.

Der langjährige Flughafen-Zürich-CFO verlasse daher das Unternehmen spätestens per Ende März 2017. Der genaue Austrittszeitpunkt werde nach der Nachfolgereglung bestimmt, heisst es vom Flughafen in einer separaten Mitteilung. Der Suchprozess sei bereits gestartet.

Schmucki wolle sich nun einer neuen beruflichen Herausforderung stellen. Der 48-Jährige stiess den Angaben zufolge Ende 1999 zur damaligen Flughafen-Immobilien-Gesellschaft und prägte die Entwicklung vom Flughafen Zürich "von Beginn weg wesentlich" mit. Seit 2008 war er Chief Financial Officer und Mitglied der Geschäftsleitung.

Anfang Juni war bekannt geworden, dass SIX-CFO Stefan Mäder die Gruppe nach sechs Jahren auf eigenen Wunsch verlassen wird. Er werde die Geschäfte bis Ende Februar 2017 weiterführen und damit einen reibungslosen Übergang gewährleisten, hiess es damals.

Bis zum Antritt von Schmucki werde Mäder seine Funktion weiterführen und eine geordnete Übergabe an den neuen CFO sicherstellen, heisst es am Freitag von der SIX.

ys/cp

(AWP)

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28.09.2016 08:15
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Flughafen-CEO: Dividendenpolitik soll beibehalten werden

Die Aktie vom Flughafen Zürich ist eine der besten an der Börse. Im cash-Interview sieht CEO Stephan Widrig weitere Kursgewinne, stabile Dividenden - und er sagt, warum er Chinas Investoren am Flughafen begrüsst.

http://classic.cash.ch/news/top_news/flughafenceo_dividendenpolitik_soll...

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27.09.2016 10:48
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Bund passt Vorgaben an für mehr Sicherheit am Flughafen Zürich
27.09.2016 10:01

Bern/Zürich (awp/sda) - Am Flughafen Zürich sollen bei Nebel oder Bise "Südstarts geradeaus" möglich sein, und verlängerte Pisten sollen in Betrieb genommen werden. Diese Massnahmen schlägt das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) vor. Sie sollen die Sicherheit des Flugbetriebs erhöhen.

BAZL-Direktor Christian Hegner stellte am Dienstag vor den Medien in Bern die vorgeschlagenen Anpassungen im Rahmen des Sachplans Infrastruktur Luftfahrt (SIL) vor. Mit diesem sollen die Voraussetzungen geschaffen werden, um die Sicherheit des Betriebs des wichtigsten Schweizer Flughafens weiter zu verbessern. Er bildet den Rahmen für den Betrieb und für die Bauten des Flughafens.

Die grösste Herausforderung für den Flugbetrieb stelle heute vor allem der Betrieb bei Bise oder bei Nebel dar, hält das BAZL fest. Werde bei solchen Wetterlagen mit Südabflügen geradeaus gestartet, könne die Sicherheitsmarge deutlich verbessert werden.

Mit dieser Vorgabe kommt der Bund den Anwohnern der betroffenen Zürcher Gebiete gleichzeitig etwas entgegen: Bei der Ausarbeitung war auch die Variante erwogen worden, Südabflüge geradeaus während der Spitzenzeiten oder "über den ganzen Tag hinweg" zuzulassen. Davon sieht das BAZL nun "aufgrund der zu erwartenden deutlichen Zunahme der Lärmbelastung" ab.

KOMPLEXITÄT VERRINGERN

Weiter legt der Bund dem Flughafen nahe, den Flugbetrieb auf verlängerten Pisten zu ermöglichen. So lasse sich die Komplexität des Flugbetriebs reduzieren. Die Raumsicherung für die Verlängerungen der Pisten 28 und 32 wurde bereits angegangen. Mit der Verlängerung der Piste 28 von heute 2500 Meter auf 2900 Meter könnten sämtliche Flugzeugtypen auch bei schlechteren Bedingungen wie bei Nässe oder zu starkem Rückenwind auf dieser Piste landen.

Heute wichen Langstreckenflugzeuge häufig auf den Südanflug aus, was die Komplexität des Betriebes erhöhe. Mit der Pistenverlängerung 32 von 3300 auf bis zu 3700 Meter könnten auch schwere Langstreckenflugzeuge von dieser Piste starten, was zu weniger Kreuzungspunkten am Boden führen würde.

Im Sommer 2013 hatte der Bundesrat das SIL-Objektblatt für den Flughafen Zürich verabschiedet (SIL1). Dieses basierte weitgehend auf der bestehenden Infrastruktur und dem aktuellen Betrieb. Mit der nun vorliegenden Anpassungen (SIL2) sollen die Grundlagen für wichtige Entwicklungsschritte des Flughafens gelegt werden.

ra/

(AWP)

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26.09.2016 16:12
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Flughafen Zürich fürchtet um Air Berlin

Artikel im Blick vom 26.09.2016 "Sollte die zweitgrösste deutsche Fluggesellschaft den Hub in Zürich aufgeben, hätte dies auch für die Flughafenbetreiberin Auswirkungen. «Air Berlin ist für den Flughafen Zürich sehr wichtig», sagt Flughafen-Sprecherin Sonja Zöchling auf Anfrage. «Sie war im letzten Jahr gemessen an den Passagierzahlen nach der Swiss die Nummer zwei.» 

________________

Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 25.09.2016

Air Berlin soll halbiert werden

Air Berlin schrumpft auf die Hälfte.

  • Massive Einsparungen bei Personal und Maschinen sollen die angeschlagene Airline Air Berlin retten.
  • Hauptaktionär Etihad Airways verhandelt mit dem Touristikkonzern Tui und mit der Lufthansa.
  • Air Berlin leidet unter dem harten Wettbewerb im Luftverkehr, aber auch unter der verspäteten Fertigstellung des Berliner Flughafens.

Von Jens Flottau, Frankfurt

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin wird kräftig schrumpfen - und am Ende wahrscheinlich nur noch halb so viele Flugzeuge betreiben wie heute. Auch die Zahl der Arbeitsplätze in der Verwaltung soll halbiert werden, nach Informationen der Süddeutschen Zeitung wird sich das Unternehmen in den nächsten Monaten deshalb voraussichtlich von circa 1000 seiner insgesamt 8600 Mitarbeiter trennen.

Um die angeschlagene Airline zu retten, verhandelt Air-Berlin-Hauptaktionär Etihad Airways derzeit mit dem Touristikkonzern Tui darüber, Teile von Air Berlin mit Tuifly zusammenzulegen und in einer eigenen Ferienfluggesellschaft fortzuführen. Vor einigen Wochen war bereits durchgesickert, dass Etihad mit der Lufthansa über ein breit angelegtes Geschäft verhandelt: Air Berlin will rund 40 Jets an Eurowings vermieten, den Billigableger der Lufthansa, und sich auf die Standorte Berlin und Düsseldorf konzentrieren.

Lufthansa fliegt bald mit Air BerlinDie Fluggesellschaft will ab dem Winter ein Drittel der Flüge der kriselnden Air Berlin übernehmen - und die Airline damit vorläufig retten. Von Jens Flottau mehr ...

Enden die Verhandlungen mit Tui und Lufthansa erfolgreich, würde Air Berlin künftig nur noch etwa 70 Maschinen, also etwa halb so viele Flugzeuge in Eigenregie betreiben wie derzeit. Das beträfe auch die Besatzungen, also Piloten und Bordpersonal. Etihad ist mit 29,2 Prozent an Air Berlin beteiligt. Die Fluggesellschaft aus Abu Dhabi hat in den vergangenen Jahren weit mehr als eine Milliarde Euro in das defizitäre deutsche Unternehmen gesteckt.

In Branchenkreisen heißt es, die Einigung mit Lufthansa könne schon in dieser Woche verkündet werden. Andere Quellen sprechen davon, sie werde womöglich erst in einigen Wochen offiziell bekannt gegeben. Diesen Angaben zufolge wackelt der geplante Starttermin zu Beginn des Winterflugplans, weil Eurowings sich nicht ausreichend auf die massive Expansion habe vorbereiten können. Die beteiligten Unternehmen äußern sich nicht. Der Lufthansa-Aufsichtsrat tagt turnusgemäß am kommenden Mittwoch. Das Gremium müsste die Vereinbarung nicht formal genehmigen, soll aber darüber informiert werden.

Zusätzlich zu den 40 Maschinen, die an die Lufthansa gehen, will Air Berlin weitere Maschinen abgeben. So gilt es als wahrscheinlich, dass sich Air Berlin von seiner österreichischen Tochter FlyNiki trennt. FlyNiki mit seinen 17 Maschinen könnte gemeinsam mit den 14 Jets, die Tuifly für Air Berlin betreibt, in eine gemeinsame Gesellschaft mit Tuifly eingebracht werden, wie die SZ erfuhr. In einem Brief an seine Mitarbeiter hatte Tuifly zuvor mitgeteilt, dass das Unternehmen bereit sein müsse, seine wirtschaftlichen Interessen zu wahren, sollte sich die Lage bei Air Berlin weiter verschlechtern.

Air Berlin hat seit dem Börsengang im Jahr 2006 nur ein einziges Mal einen Gewinn gemacht. In den vergangenen drei Jahren hat das Unternehmen Verluste von insgesamt knapp 1,2 Milliarden Euro angehäuft. Das Unternehmen leidet unter dem harten Wettbewerb im Luftverkehr, aber auch unter der verspäteten Fertigstellung des Berliner Flughafens. In Air-Berlin-Kreisen wird argumentiert, gelängen die beiden Vereinbarungen mit Tui und Eurowings, wäre das Unternehmen gerettet. Luftfahrtexperten bezweifeln dies.

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14.09.2016 08:22
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Flughafen Zürich im August mit 4,0% mehr Passagieren als im Vorjahr
13.09.2016 18:22

Zürich (awp) - Das Passagier-Aufkommen am Flughafen Zürich ist im August 2016 erneut gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Passagiere um 4,0% auf 2,80 Mio Personen. Dabei stieg die Anzahl der Lokalpassagiere um 5,6% auf 1,97 Mio und die Zahl der Transferpassagiere um 0,4% auf 0,83 Mio Personen.

Der Anteil der Umsteigepassagiere lag damit bei 29,6%, wie die Flughafenbetreiberin am Dienstagabend mitteilt. In der Periode von Januar bis August stieg die Zahl der Passagiere um ebenfalls 4,0% auf 18,3 Mio.

Die Zahl der Flugbewegungen erhöhte sich im Berichtsmonat um 1,7% auf 25'260. Die durchschnittliche Zahl Passagiere pro Flug lag mit 127 Fluggästen um 1,8% über dem Vorjahresniveau. Die Sitzplatzauslastung ging dabei aber um 2,5 Prozentpunkte auf 80,1% zurück.

Weiter wurden im August 35'302 Tonnen Fracht am Flughafen Zürich abgewickelt, was einem Anstieg um 3,5% gegenüber dem Vorjahreswert entspricht. Der Kommerzumsatz in den Läden und Restaurants am Flughafen ging im Berichtsmonat dagegen um 1,5% auf 48,4 Mio CHF zurück und der Umsatz pro Passagier sogar um 5,3% auf 34,50 CHF.

cp/an

(AWP)

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05.09.2016 15:59
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Flughafen Zürich: Kantonsrat gegen striktere Einhaltung der Nachtflugsperre
05.09.2016 15:30

Zürich (awp/sda) - Der Zürcher Kantonsrat verlangt keine striktere Einhaltung der Nachtflugsperre am Flughafen. Zudem lehnt er es ab, dass für Flüge nach 22 Uhr markant höhere Gebühren erhoben werden. Er hat am Montag zwei Postulate von Grünen und SP mit 103 zu 69 beziehungsweise 102 zu 69 Stimmen abgelehnt.

Eines der Postulate wollte erreichen, dass die Nachtflugsperre von 23 bis 6 Uhr strikt eingehalten wird. Die Möglichkeit, dass zum Verspätungsabbau zwischen 23.00 und 23.30 Uhr ohne besondere Bewilligung gestartet oder gelandet werden kann, solle gestrichen werden.

De facto sei diese halbe Stunde nach 23 Uhr für den Flugbetrieb im Flugplan bereits eingeplant, kritisierte Postulantin Regula Käser-Stöckli (Grüne, Kloten). So grosszügig dürfe nicht mit der Nachtflugsperrzeit umgegangen werden. Die Nachtruhe dürfe "nicht nur Papiertiger sein". Nur in wirklich begründeten Fällen seien Ausnahmen zuzulassen.

Das zweite Postulat verlangte eine drastische Erhöhung der Flughafengebühren für Flüge nach 22 Uhr. Diese Massnahme habe eine lenkende Wirkung.

Die seit 2010 geltende siebenstündige Nachtruhe sei die grösste Errungenschaft für die lärmgeplagte Bevölkerung um den Flughafen. Das Allerwichtigste sei nun aber die Einhaltung der Sperrzeit, sagte Michèle Dünki (SP, Glattfelden). Die ständige Verletzung verärgere die Bevölkerung und sei inakzeptabel.

Zusätzliche Auflagen schaden Swiss

Es dürfe nicht sein, dass "mit immer mehr zusätzlichen Auflagen dem Homecarrier Swiss geschadet wird", fand Christian Lucek (SVP, Dänikon). Zur Sicherung der Hub-Funktion seien Langstreckenflüge in den Randstunden unverzichtbar.

Auch Yvonne Bürgin (CVP, Rüti) glaubt, dass es mit weiteren Einschränkungen für den Flughafen schwierig sein wird, sich wirtschaftlich zu behaupten. Und die Erhöhung der Gebühren falle gar nicht in die Kompetenz des Kantons Zürich.

Aufs Notwendigste beschränken

Eine strikte zeitliche Begrenzung des Flugbetriebs würde nach Ansicht von Volkswirschaftsdirektorin Carmen Walker Späh (FDP) zu einer Ausdehnung der Nachtflugsperre führen. Trotzdem verlangt sie, dass die Flugbewegungen zwischen 23.00 und 23.30 Uhr "aufs notwendigste beschränkt" werden.

(AWP)

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