Grossbanken - Ruinöses C/I-Ratio

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06.02.2014 10:52
#1
Bild des Benutzers Fine-Tuner
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Grossbanken - Ruinöses C/I-Ratio

Eine der wichtigsten Grössen im Bankgeschäft ist das Cost-Income-Ratio. Das Verhältnis zwischen Kosten und Einkommen. In den letzten Jahren ist dieses stetig gestiegen und liegt heute bei den Grossbanken bei über 70%

Während die Erträge in allen hochrisiko - aber eben auch hochrentablen Bereichen wie Steuerschlupfberatung, Investmentbanking, Eigenhandel etc. etc. weggebrochen sind konnten die Kosten nur langsam zurückgefahren werden. Da nützen auch Steuergeschenke nichts. UBS und CS wollen weiter Personal abbauen---und das müssen die auch...eine C/I über 70% hält keine Bank lange durch....und der globale Wettbewerb um jeden Anlage-Franken ist ebenso ruinös.

Der Schrumpfungsprozess dieser Branche ist noch lange nicht abgeschlossen. ....und wo's schrumpft kann man kaum steigende Aktienkurse erwarten (?)

Fine-Tuner

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06.02.2014 13:09
Bild des Benutzers Elias
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Cost/Income Ratio

Das Schweizer Private Banking muss sparen 

Löhne treiben Kosten

Kostentreiber bei den Banken insgesamt und bei den Schweizer Instituten im besonderen sind die Personalaufwendungen. Rund 55 Prozent der Kosten bei den helvetischen Banken entfallen auf Löhne und Boni und 11 Prozent auf andere Personalausgaben.

http://www.finews.ch/news/banken/13413-private-banking-schweiz-studie-un...

 

 

GE Money Bank verrät ihre Eckdaten

3200 Vertriebskanäle, 700 Mitarbeiter – und eine Cost/Income-Ratio,  :yes: welche die meisten anderen Banken zum Weinen bringt.

Der Reingewinn betrug im letzten Geschäftsjahr 133 Millionen Franken, die Nettozinsmarge lag bei 6,9 Prozent, die Cost/Income Ratio bei 46,2 Prozent und Rendite der durchschnittlichen Aktiven bei 3,1 Prozent.

http://www.finews.ch/news/banken/13236-ge-money-bank-geschaeftszahlen

 

 

Die Banken werde sich gesundschrumpfen.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin