Huber & Suhner

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25.02.2012 19:56
#1
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Huber & Suhner

Was meint ihr zu Huber & Suhner? Sicher auch eine attraktive Aktie, welche noch Luft nach oben hat. As denkt ihr? Mit einer Dividende von gut 3% auch nicht schlecht für einen Industrietitel

13.09.2012 11:33
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Nur wegen cash.ch so stark heute? Wacko Kann doch nicht sein...

 

13.09.2012 11:31
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Heute bisher auf jeden Fall eine gute Kursentwicklung. So wird aus meinem Minus vielleicht schon bald wieder ein Plus Smile

13.09.2012 09:56
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Diese Nebenwerte sind «Spätzünder»
Die Kursentwicklung der Valoren von Huber+Suhner hinkt dem Gesamtmarkt hinterher.
Bild: Keystone13.09.2012 06:00

Die Sommer-Rally an der Schweizer Börse ist bislang an diversen Nebenwerten komplett vorbeigegangen - bei manchen zu Unrecht. cash nennt drei Kandidaten, die in den kommenden Wochen Nachholbedarf haben.

Von Frédéric Papp

Diverse Zykliker-Titel und Finanzaktien haben in den vergangenen Wochen kräftig zulegen können. So haussierten die Titel des Waadtländer Technologiekonzerns Kudelski seit dem Start der Sommer-Rally Anfang Juni 37 Prozent. Und die Valoren des Hedgefonds-Anbieters Gottex schossen sogar 80 Prozent in die Höhe. Im selben Zeitraum legte der Swiss Performance Index (SPI) 12 Prozent zu.

Andere Nebenwerte hingegen liegen zum Teil deutlich hinter dem Markt zurück, obwohl die fundamentalen Fakten durchaus höhere Aktienkurse rechtfertigen würden. Allerdings könnten diese Aktien diesen Rückstand bald wettmachen. Denn zwischen November und April beeinflussen der "Small- und Mid Cap-Effekt" sowie der "Januareffekt" die Aktienkurse der Nebenwerte.

"Während dieser Zeitspanne findet eine substanzielle Outperformance von kleineren und mittleren Unternehmenswerten statt", sagt der Zuger Vermögensverwalter und Nebenwerte-Spezialist Marc Possa auf Anfrage von cash. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass dieser Effekt regelmässig eintreffe, so Possa.

cash hat das Universum der an der Schweizer Börse kotierten Unternehmen anhand fundamentaler Fakten sowie der jüngsten Kursentwicklung untersucht und präsentiert drei Aktien, die von diesen Effekten am meisten profitieren könnten.

Huber+Suhner-Aktie im Aufwind

Erster Kandidat ist Huber+Suhner. Die Herstellerin von elektronischer und optischer Verbindungstechnik hatte im ersten Halbjahr 2012 einen Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Mühe bekundet das im zürcherischen Pfäffikon beheimatete Unternehmen vor allem die Geschäftsbereiche Solar und Bahn.

Vor allem nach der Präsentation der Erstquartalszahlen Ende März verbuchten die Titel einen herben Kursrutsch, der sie auf das Jahrestief von 35 Franken absacken liess. Seit Anfang Juni konnten die Titel aber rund 10 Prozent auf derzeit 40 Franken wettmachen. Damit liegt die Aktie noch deutlich unter dem Jahreshoch von 49 Franken. Auch gegenüber dem SPI liegt der Titel noch 5 Prozent zurück.

Auch Possa sieht gute Chancen, dass die Titel in den kommenden Wochen eine Outperformance zeigen werden. Dies, weil die Transport- und Telekommunikationsbereiche dank der Wiederaufnahme gewisser chinesischer Bahnprojekte zusammen mit dem Ausbau des G4-Mobil-Netzes in den USA für steigende Umsätze sorgen werden.

Sika hinkt dem Markt hinterher

Mit etwas Verspätung ist der Bauzulieferer Sika in die Sommer-Rally gestiegen. Entscheidender Auslöser waren die Halbjahreszahlen Ende Juli, welche die Markterwartungen übertrafen. In den vergangenen sechs Wochen haben die Titel 6 Prozent an Wert gewonnen. Zum Gesamtmarkt liegen die Sika-Aktien aber noch immer zurück.

Für das Unternehmen spricht auch die angekündigte Verschlankungskur. Sika werde die Konzernleitung per 1. Januar 2013 auf 9 von bisher 14 Mitgliedern anpassen, teilte das Unternehmen Anfang September mit. Zudem würden im Rahmen der Neuorganisation die bisher 6 geografischen Regionen auf 4 reduziert. "Insgesamt macht uns die neue Organisation deutlich effizienter und noch fokussierter auf die Bedürfnisse unserer Kunden", wurde Sika-CEO Jan Jenisch in der Mitteilung zitiert.

Schaffner: Ein möglicher Übernahmekandidat?

Einen weit grösseren Rückstand zum Vergleichsinde verzeichnen die Valoren von Schaffner. Die Sommer-Rally ging bis anhin am Produzenten von Elektronikkomponenten vollumfänglich vorbei. Die Underperformance liegt deshalb bei rund 13 Prozent. Gemäss Possa ist dies ein typisches Muster von illiquiden Titeln. In der Regel würden diese erst mit ein bis zwei Quartalen Verspätung den Rückstand auf den Gesamtmarkt aufholen. Es zeigen sich allerdings bereits erste Aufwärtstendenzen. So hat sich der Aktienkurs von den Jahrestiefstwerten um 204 Franken gelöst und notiert derzeit bei 224 Franken.

Possa, der über den SaraSelect Investmentfonds knapp 10 Prozent der Aktien an Schaffner hält, glaubt aber, dass noch mehr drin liegt. So sei die Elektrifizierung der Welt einen starken strukturellen Kurstreiber. Und: ABB oder ein anderer Grosskonzern könnte mal an einer Übernahme von Schaffner interessiert sein. Nach dem Vermögensverwalter würde das Unternehmen gut zur Strategie der Rückintegration von ABB passen.

27.08.2012 08:59
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Gewinn- und Umsatzeinbruch bei Huber+Suhner
In der Schweiz baute Huber+Suhner 89 Stellen ab.
Bild: Keystone27.08.2012 07:35

Beim Kabelhersteller Huber+Suhner sind im ersten Halbjahr 2012 Umsatz und Gewinn eingebrochen.

Der Umsatz sank um 22,5 Prozent auf 314,5 Mio. Franken. Der Konzerngewinn erreichte noch 6,4 Mio. Fr. nach 39 Mio. Fr. in der Vorjahresperiode.

Der Auftragseingang blieb mit 390,2 Mio. Fr. zwar 8,5 Prozent unter Vorjahresniveau, hatte sich gegenüber dem zweiten Halbjahr 2011 aber um über 25 Prozent erholt. Wie Huber+Suhner am Montag mitteilte, erreichte der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern 8,8 Mio. Fr. nach 53,6 Mio. Fr. (bzw. 37,7 Mio. unter Ausschluss eines Einmalertrags) im ersten Halbjahr 2011.

Auf dem Betriebsergebnis lasteten der starke Franken und der daraus resultierende Preisdruck, die ungenügende Auslastung der Produktionskapazität und die Kosten einer neu eingeführten Software.

Anhaltende Unwägbarkeiten

Grund für den schwierigen Start waren nach Unternehmensangaben auch die weiterhin anhaltenden Unwägbarkeiten im chinesischen Eisenbahnmarkt und im Solarmarkt. Hinzu kamen überhöhte Lagerbestände bei den Mobilfunkausrüstern, was sich negativ auf die Geschäfte der Sparte Hochfrequenz niederschlug.

Wegen der neu eingeführten Software gab es Lieferschwierigkeiten. Die Lieferrückstände waren Mitte Jahr noch nicht vollständig aufgearbeitet.

Der Personalbestand ging weltweit um 210 auf 3746 Festangestellte zurück. In der Schweiz baute Huber+Suhner 89 Stellen ab und beschäftigt noch 1480 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

(SDA)