Idorsia N

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sarastro
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Kapitalerhöhung oder Anleihe

Idorsia hat rund eine Milliarde CHF flüssige Mittel zur Verfügung für die Entwicklung ihrer Pipeline. Realistisch gerechnet, können damit ein bis zwei Kandidaten zur Zulassung gebracht werden. Dann ist aber Ebbe in der Kasse und es müssen weitere Mittel gefunden werden für die Einführung der zugelassenen Medikamente.

Als Faustregel wird mit 100 bis 300 Millionen CHF für die Einführung eines Medikamentes und den Aufbau einer Verkaufsorganisation gerechnet. So überrascht es kaum, dass der CEO J.-P. Clozel neuerdings laut über die Beschaffung zusätzlicher Finanzmittel nachdenkt (https://www.cash.ch/news/top-news/jean-paul-clozel-biotechfirma-idorsia-will-sich-frisches-kapital-holen-1183478 ).

Vermutlich wird das weitere Geld nicht über eine Kapitalerhöhung, sondern über eine Anleihe beschafft. Gegen eine Kapitalerhöhung spricht der Umstand, dass das Ehepaar Clozel bei der Kapitalerhöhung mitziehen müsste, um der Gefahr eines erfolgreichen Übernahmeangebots vorzubeugen. Bekanntlich möchten sie die Kontrolle über "ihre" Idosria nicht verlieren, so wie das damals bei der Actelion geschehen ist. Für dieses Ziel müsste das Ehepaar Clozel bei einer Anleihe kein eigenes Geld einsetzen. Anleihen kosten zwar Zinsen, aber als faktische Mehrheitsaktionäre können sie in dieser Frage den Kurs bestimmen.

Eine Anleihe kann aber nur dann erfolgreich platziert werden, wenn eine Firma nicht schon finanziell ausgeblutet ist. Also müsste eine Anleihe bald aufgelegt werden.

 

PS. Die finanziellen Dimensionen bei Idorsia könnten den Spekulanten mit den bei Cash-Foristen beliebten Biotechzwergen hilfreiche Hinweise liefern.

 

Chris
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Neue Aktien

Der Ausgabepreis von 25.62 Fr. der neuen Aktien wurde heute auf den Rappen zum Schluss rege gehandelt. Idorsia verfügt über genug Eigenkapital für die nächste Zeit. Das Managment ist sehr seriös und vielversprechend. Ist diese Aktie nicht ein mast have im Depot?

Gruss,Chris

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Zyndicate
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Idorsia platziert erfolgreich

Idorsia platziert erfolgreich neue Aktien sowie Wandelanleihen

Das Biotechunternehmen Idorsia hat die gestern angekündigte Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Es platzierte 11'912'000 neue Aktien sowie eine vorrangige Wandelenanleihe. Die Hauptaktionäre Jean-Paul und Martine Clozel haben 28,4 Prozent der platzierten Aktien sowie 28,4 Prozent der Wandelanleihen erworben, wie die Gesellschaft am Mittwoch mitteilte.

11.07.2018 07:55

Die platzierten Aktien im Nennwert 0,05 Franken wurden zu 25,62 Franken je neuem Valor ausgegeben. Daraus resultierte ein Bruttoerlös von 305 Millionen Franken. Die neuen Aktien, die circa 10 Prozent des aktuell ausgegebenen Aktienkapitals der Idorsia entsprechen, stammen aus dem bestehenden genehmigten Kapital von Idorsia. Das Unternehmen erwartet, dass die Kotierung und die Zulassung zum Handel der platzierten Aktien an der SIX Swiss Exchange am oder um den 13. Juli 2018 erfolgen wird.

Anleihe mit Fälligkeit bis 2024

Die ebenfalls erfolgreich platzierten vorrangigen ungesicherten Wandelanleihen im Betrag von 200 Millionen Franken haben eine Fälligkeit bis 2024 und sind wandelbar in 5,9 Millionen Namenaktien von Idorsia. Die Wandelanleihen haben einen Coupon von 0,75 Prozent sowie einen Wandelpreis von 33,95 Franken, entsprechend einer Wandelprämie von 32,5 Prozent über dem Angebotspreis der platzierten Aktien.

Die Liberierung der Wandelanleihe ist für den 17. Juli 2018 vorgesehen. Das Gesuch zur Kotierung und zum Handel der Wandelanleihe werde zu einem späteren Zeitpunkt gestellt, schreibt Idorsia weiter.

Der Nettoerlös aus den gleichzeitigen Angeboten werde es Idorsia ermöglichen, die Phase 3-Studien ihrer spätklinischen Entwicklungspipeline mit Aprocitentan, Clazosentan, Lucerastat und Nemorexant sowie die Weiterentwicklung ihrer diversifizierten Pipeline mit frühklinischen Entwicklungskandidaten in verschieden therapeutischen Gebieten zu finanzieren, heisst es weiter.

sig/kw/ra

(AWP)

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Zyndicate
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Idorsia mit Betriebsverlust

Idorsia mit Betriebsverlust im Halbjahr - Jahresprognose bestätigt

Beim Biotech-Unternehmen Idorsia steht der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2018 ganz im Zeichen der zahlreichen initiierten Phase-III-Programme. Entsprechend weist das seit gut einem Jahr an der Börse kotierte Unternehmen für den Zeitraum einen Verlust auf. Trotz der zahlreichen Forschungsprogramme bleibt Idorsia aber mit Blick auf das Gesamtjahr bei den früheren Prognose für den Betriebsaufwand.

24.07.2018 08:00

Für die ersten sechs Monate weist das Biotechunternehmen einen Verlust nach US-GAAP von 159 Millionen Franken aus. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 139 Millionen. Operativ lag der Verlust nach US-GAAP bei 155 Millionen Franken, nach Non-GAAP ebenfalls bei 139 Millionen, teilte Idorsia am Dienstag mit. Ein Vergleich mit den Vorjahreszahlen hinkt, da Idorsia 2017 bei der Vorlage der Halbjahreszahlen gerade erst wenige Wochen eigenständig operativ und an der Börse gelistet war.

Die Ausgaben in den ersten sechs Monaten beziffert der Konzern nach US-GAAP auf 168 Millionen Franken, nach Non-GAAP lagen sie bei 153 Millionen. Dem standen Einnahmen in Höhe von 13 Millionen gegenüber.

Für das gesamte Jahr 2018 stellt Idorsia unverändert einen Betriebsaufwand von etwa 390 Millionen in Aussicht, sofern keine unvorhersehbaren Ereignisse eintreten würden und keine potenziellen Meilensteinzahlungen anfielen.

Vier Phase-III-Programme auf den Weg gebracht

In den drei Monaten seit der Vorlage der Quartalszahlen im April hat Idorsia den Start von vier Phase-III-Programmen angekündigt. Damit hat das Unternehmen seine selbst gesteckten Ziele erreicht.

Die liquiden Mittel per Ende Juni beziffert Idorsia auf 949 Millionen Franken. Da das Unternehmen noch kein Präparat auf dem Markt hat, interessiert bei einem Forschungsunternehmen auch die finanzielle Ausstattung.

Anfang Juli hatte sich Idorsia noch neue Mittel über eine Finanzierungsrunde besorgt. Dabei hatte es knapp 12 Millionen neue Aktien sowie eine vorrangige Wandelenanleihe platziert. Er sei zuversichtlich, dass man mit dem angepeilten Betriebsaufwand "und der im Juli neu geschaffenen Liquidität von 505 Millionen Schweizer Franken die Wirkstoffe in unserer fortgeschrittenen Pipeline zur Marktreife entwickeln und damit das wahre Potenzial unserer Vermögenswerte einschätzen und entsprechende strategische Entscheidungen zu deren Kommerzialisierung treffen können," kündigte Finanzchef André Muller in der Mitteilung weiter an.

hr/rw

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epfi
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erfolgsgeschichte

flopt jetzt total obwohl keine Nachrichten vorhanden.Ich glaube Herr Clozel hat sich total überschätzt und glaubt er könne die erfolgsgeschichte von Actelion wiederholen.Bei Idorsia braucht man sicher 10 Jahre bis man in die Gewinnzone kommt

Chris
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Erfolg oder nicht?

Ob es eine Erfolgsgeschichte wird werden wir sehen aber es lohnt sich auf jeden Fall diese Aktie gut im Auge zu behalten Wink 

https://blog.tagesanzeiger.ch/geldblog/index.php/73679/kann-indorsia-den-erfolg-von-actelion-toppen

Schönes Wochenende,Chris

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epfi
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Idorsia down

Idorsia hat bis heute dieses Jahr schn 28 %  verloren. Die wahrheit liegt wohl unter dem Ausgabekurs von 10 Franken,

Im Vergleich mit anderen Biotech Unternehmen braucht Idorsia sicher 10 Jahre bis satte Gewinne eingefahren werden.

Hier wird das Geld nur in den Sand gesetzt mit Beteiligungen und viel zu viel Personal.Kuros lässt grüssen.

Ice9
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epfi hat am 09.08.2018 15:09

epfi hat am 09.08.2018 15:09 geschrieben:

darum ist die Aktie im freien Fall weil wenige sogenannte Analysten gesgat haben die Aktie habe einen Wert von 14 Franken was in meinen Augen 

schon an Panikmache grenzt. Ich bin wohl ein bisschen zu hoch eingestiegen werde sicher nicht verkaufen sondern im gegenteil abwarten und zukaufen.

Also "im freien Fall" sieht für mich etwas anders aus....Sag das mal jemandem der bei Newron oder Santhera investier tist haha

Ist doch eine relativ gesunde Entwicklung für eine Pharmafirma oder nicht?

Zyndicate
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Idorsia erneuert Vereinbarung

Idorsia erneuert Vereinbarung mit US-Firma ReveraGen

Das Biotechunternehmen Idorsia arbeitet weiterhin mit dem US-Unternehmen ReveraGen zusammen. Die Kooperation werde fortgesetzt, teilt Idorsia am Montag mit. Konkret geht es um die Erforschung und gemeinsame Entwicklung des Wirkstoffs Vamorolone gegen die Krankheit Muskeldystrophie Duchenne (DMD).

05.11.2018 07:57

Die beiden Gesellschaften kündigten vor zwei Jahren eine Zusammenarbeit an. Idorsia rsp. die "Vorgängerfirma" Actelion erwarb damals eine Lizenzoption.

Nachdem der Studienbericht zur Phase 2a von Vamorolone vorliege, erhalte ReveraGen nun 15 Millionen US-Dollar zur Weiterführung der Vereinbarung, schreibt Idorsia weiter. Zusätzlich hätten sich die beiden Gesellschaften auf eine geänderte Vertragsgestaltung geeinigt, welche die Meilensteinzahlungen stärker an den Verkaufserfolg knüpften.

rw/hr

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epfi
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Danke

danke für dein Lob

zu Idorsia wenn seriös gearbeitet wird kann die Aktie eine Erfolgsgeschichte werden. Dass die Aktie so runtergefallen ist haben wir einigen gross Investoren zu verdanken wie die Inhaberfamilie die mit Millioneneischüssen den Aktienkurs anfangs Jahr richtig getrieben haben.Ich bin bei 19   21  und 25 Franken eingestiegen und habe einen moderaten Verlust von 20%. Die Akie wird sich sicher erholen kann aber auch auf den Einstandspreis vo 10 Franken sinken, Analysten sagen die Wahrheit liegt bei 14 Franken. Idorsia hat noch kein Medikament zur Marktreife gebracht das heisst dass kein Geld reinkommt und bei 600 Mitarbeitern sind die Ausgaben enorm. Man braucht minimum 5 Jahre bis die Firma erfolgreich wird und dann auch die Aktien Kurse schnell ansteigen, Bei der Vorgänger Firma Actelion hats auch geklappt die innerhalb von 10 Jahren von 8 Franken auf 238 Franken gestiegen ist. Die Chancen bei Idorsia sind gut und kann zur Erfolgsgeschichte werden. Man bedenke auch dass nächstes Jahr eine eventuelle Rezession bevorsteht.

Und noch eins  Aktien sind immer ein Risiko was zu einem total Verlust führen kann.

F1
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@Gertrud

Du hast Dich einmal als diejenige im Forum bezeichnet, welche die Pharmabranche bzw. Pharmaentwicklung wahrscheinlich am Besten beurteilen kann. Deinen bisher sehr fundierten und realistischen Beurteilungen auch zu anderen Aktien zufolge finde ich diese Aussage glaubwürdig.

Mich würde deshalb Dein Statement zu Idorsia sehr interessieren. Welche Chancen gibst Du diesem Unternehmen? Kennst Du ev. auch den Forschungsstand etwas näher? Könntest Du Dir ein Engagement vorstellen, oder noch zuwarten, bis klinische Phase III eines Produktes erreicht wurde?

Vielen Dank

epfi
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sosolala

sehr gut    aber 38% Jahresverlust sprechen Bände

Zyndicate
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Idorsia erzielt Fortschritte

Idorsia erzielt Fortschritte bei Mitteln gegen Herzkrankheiten

Das Biotechunternehmen Idorsia hat in zwei Phase-II-Studien mit seinem Produktkandidaten Selatogrel die gesteckten Ziele erreicht.

18.12.2018 08:18

Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, wurde der Kandidat zur Behandlung von Patienten mit bestimmten Herzleiden eingesetzt und hat dabei eine schnelle Wirkung gezeigt. So wurde der P2Y12-Rezeptor-Antagoniste einerseits bei Patienten eingesetzt, die an einer stabilen koronaren Herzkrankheit (CAD) leiden und bei Patienten, die einen akuten Herzinfarkt (Myokardinfarkt; AMI) hatten. In beiden Studien war es das Ziel, die Plättchenaggregation deutlich zu hemmen.

So wurde Selatogrel unter die Haut gespritzt und hat seine Wirkung innerhalb von 15 Minuten gezeigt, wobei sich die Höhe seiner Wirkung je nach Dosis über 4-8 Stunden erstreckt, wie es weiter heisst. Idorsia bereitet sich nun auf das Ende der Phase-II-Treffen mit den Gesundheitsbehörden vor, bei denen dann auch die Phase-III-Studie diskutiert werden soll.

(AWP)

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F1
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Danke Gertrud

für Dein ausführliches Statement. Wie ich richtig vermutet habe, bist Du quasi eine Insiderin in dieser Branche. Also ich jedenfalls befolge Deinen Rat und lasse es bleiben, bei Idorsia einzusteigen. Vermutlich werde ich eher wieder in Bankaktien investieren, denn in diesem Bereich kenne ich mich besser aus, als in der Pharma....

gertrud
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F1 hat am 20.12.2018 13:41

F1 hat am 20.12.2018 13:41 geschrieben:

Du hast Dich einmal als diejenige im Forum bezeichnet, welche die Pharmabranche bzw. Pharmaentwicklung wahrscheinlich am Besten beurteilen kann...

Das geschieht mir recht, das habe ich jetzt von meiner Angeberei. Dabei will ich ja gerade nicht über Pharmaentwickler schreiben. Aber es stimmt, ich arbeite in einer Umgebung, wo praktisch im 3-Monatsrhythmus ein Pharmaprojekt beerdigt wird, und hab wohl schon an die 60 solcher Terminierungen erlebt. Und - natürlich - auch ein halbes Dutzend erfolgreicher Launches, von denen einer ein richtig grosser Blockbuster geworden ist.

Ich investiere nicht in Pharmaentwickler und auch nicht in Idorsia aus folgender Ueberlegung, wobei ich jetzt etwas vereinfache:
Jedes Entwicklungsprojekt ist im Grunde ein Los auf einen Erfolg. Niemand weiss es, und man kann fast nicht beeinflussen, ob man  eine gute oder schlechte Firma / Entwicklungskandidat wählt. Auch das Projektteam kann eigentlich nur EINEN wichtigen Entscheid selber fällen, nämlich ein Projekt so früh wie möglich stoppen und den Cash Burn zu minimieren, wenn es realisiert, dass es nicht erfolgreich werden wird.
Solange das Projekt lebt, MUSS das Team daran glauben, deshalb darf man auch die Meiers und Webers nicht dauernd beschimpfen, die können und dürfen gar nicht anders, als dauernd von ihren Projekten zu schwärmen.

Also, zu Idorsia: Was den Unterschied ausmacht, ist wahrscheinlich die Finanzierung. Und dann der Clozel-Bonus. Ich will das jetzt nicht runterspielen, Clozel hatte einfach auch unheimliches Forscherglück mit Tracleer.

Einmal mehr, ich kaufe solche Entwickler-Aktien nicht. Roche und Novartis haben je etwa 40 - 60 Entwicklungsprojekte am laufen. Wenn Du so eine Big Pharma Aktie hältst, hast Du eine stete Rendite und bist sozusagen an 10 kleinen Idorsia's beteiligt. Oder dann BB Biotech.

 

 

Zyndicate
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Idorsia gibt Start der

Idorsia gibt Start der Dosierungs-Studie mit Cenerimod bekannt

Das Biotechunternehmen Idorsia hat eine Mehrfachdosisstudie mit seinem Produktkandidaten Cenerimod gestartet. In dem Programm soll der Kandidat zur Behandlung von Patienten getestet werden, die an systemischem Lupus erythematodes (SLE) leiden, einer seltenen chronisch-entzündlichen Bindegewebserkrankung.

07.01.2019 08:02

Wie das Unternehmen in seiner Mitteilung vom Montag weiter erklärte, soll in dem Programm Wirksamkeit und Sicherheit des Kandidaten in unterschiedlichen Dosierungen ausprobiert werden. Bei Cenerimod handelt es sich den Angaben zufolge um einen selektiven S1P1-Rezeptor-Modulator. Laut Idorsia hat der Kandidat das Potenzial, den Behandlungsmöglichkeiten für diese unterversorgte Patientenpopulation einen eigenen Mechanismus hinzuzufügen.

hr/rw

(AWP)

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BlackJack
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@Gertrud

ich denke mit deiner erfahrung beziehst du dich auf pharmaneulinge, denke mal dies trifft bei idorsia nicht wirklich oder nur halb zu, klar ist auch idorsia wieder ein neuling, aber mit sehr viel erfahrung, die wissen schon was sie tun, die machen das nicht aus spass, denn mit dem geld das sie vom actelion verkauf erhalten haben, hätten sie locker in rente gehen können, tun sie aber nicht... die clozel's sind von anfang an viele schritte weiter, als ein eigentlicher neuling...

gertrud
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@ BlackJack

Prinzipiell gilt bei Idorsia genau das gleiche.
Sie sind einfach besser finanziert und durch die Anzahl Projekte und therapeutischer Gebiete etwas breiter abgestützt. Und ja, sie haben ein erfahrenes und grosses (teures) Team. Doch wäre da noch ein wirklich heisser Kandidat in der Pipeline gewesen, hätte J&J den wohl kaum Idorsia überlassen. Und einige PhIII Kandidatien, die J&J mit übernommen haben, sind soviel ich weiss gestoppt worden.

Ich habe es an anderer Stelle geschrieben: Tracleer / Actelion war in der Schweizer Pharma-Szene der "Lucky Punch" in a life time, meiner Meinung nach.
Aber klar, diese Pharmaentwickler würden wohl kaum existieren, wenn nicht viele glaubten, dass ihre Kandidaten potentielle Blockbuster sind. Doch ich zweifle daran, dass wir Kleinanleger auch nur im geringsten eine Chance haben, die zukünftigen "Volltreffer" frühzeitig zu identifizieren. Wer einen Pharmaentwickler kauft, kauft ein Lotterielos, ausser es stehen charttechnische Überlegungen dahinter.

Aber eben, das ist meine Meinung. Und wenn jemand diesen Bereich realistisch einschätzen kann und dennoch in einen Einzelwert investieren will, so ist das voll in Ordnung.
Mich verwundert einfach, mit welcher Verbissenheit in manchen Pharma-Threads Glaubenskämpfe ausgetragen werden. Bei Swisslos beschimpft man sich ja auch nicht.
 

 

BlackJack
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@trudi ;-)

das mag alles sein, was man aber auch beachten müsste ist, dass j&j bereits wieder eine beteiligung im zweistelligen bereich an idorsia hat, wurde sogar beim abschluss gedeckelt, damit j&j die beteiligung nur erhöhen darf, wenn die clozel's dies auch vorher getan haben, wohl zur absicherung, dass j&j die bude nicht gleich wieder übernimmt und dann die zukünftigen erfolge einkassiert... dies hat ja auch einen beachtlichen grund und soll was heissen...

Zyndicate
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Idorsia erwartet dieses Jahr

Idorsia erwartet dieses Jahr steigende Kosten

Beim Biotech-Unternehmen Idorsia haben im vergangenen Geschäftsjahr die zahlreichen neuen Forschungsprogramme ihre Spuren hinterlassen.

07.02.2019 07:50

Da das Unternehmen noch kein eigenes Produkt auf dem Markt hat, haben die gestiegenen Kosten zu einem höheren Verlust geführt. Auf der Einnahmenseite stehen 61 Millionen Franken. Hierzu trugen ein aufgeschobener Vertragserlös von 26 Millionen und eine Options- und Sublizenz-Vereinbarung mit Santhera 34 Millionen bei, teilte Idorsia am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte das Biotechunternehmen 158 Millionen an Einnahmen. Sie waren auf den realisierten Teil einer von Janssen erhaltenen Meilensteinzahlung zurückzuführen.

Angesichts der zahlreichen Phase-III-Programme, die Idorsia im Laufe des vergangenen Jahres gestartet hat, sind die Kosten klar gestiegen. So belief sich der Betriebsaufwand nach US GAAP 432 Millionen Franken nach 166 Millionen im Jahr zuvor. Wie Idorsia in der Mitteilung betonte, wurden für Forschung und Entwicklung im letzten Jahr 370 Millionen Franken ausgegeben.

Ausgaben in etwa wie erwartet

Nach Non-GAAP lag der Aufwand im vergangenen Geschäftsjahr bei 399 Millionen Franken. Das ist nur knapp mehr als das Unternehmen selbst in Aussicht gestellt hatte. Idorsia war von einem Aufwand von 390 Millionen ausgegangen. Wie das Unternehmen betont, berechnet, berichtet und prognostiziert es die Geschäftsergebnisse auf der Grundlage der Non-GAAP-operativen Performance. Diese Messwerte bilden laut Mitteilung die zugrundeliegende Geschäftsleistung genauer ab.

Unter dem Strich wies Idorsia für 2018 einen Reinverlust nach US-GAAP von 386 Millionen Franken aus. Im Vorjahr lag das Minus noch bei 14 Millionen. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Verlust von 340 Millionen nach einem Gewinn von 5 Millionen im Jahr zuvor.

Für das Jahr 2019 stellt Idorsia einen US GAAP-Betriebsaufwand von rund 570 Millionen Franken in Aussicht. Nach Non-GAAP dürfte der Betriebsaufwand bei rund 530 Millionen liegen.

Programme sollen vorangetrieben werden

Mit Blick auf die verschiedenen laufenden Forschungsprogramme, hiess es in der Mitteilung, das Unternehmen habe gute Fortschritte gemacht. So hat Idorsia 2018 insgesamt vier Produktkandidaten in Phase-III-programme gebracht. Darüber hinaus habe man aber auch frühe Pipeline weiter vorangetrieben. Daran werde man nun auch weiterarbeiten.

Zur Finanzierung seiner Geschäfte stand Idorsia per Ende 2018 eine Liquidität von 1,22 Milliarden Franken zur Verfügung. Per Ende September 2018 lag sie bei 1,35 Milliarden Franken.

(AWP)

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Idorsia rutscht tiefer in die

Idorsia rutscht tiefer in die roten Zahlen

Das Biotech-Unternehmen Idorsia ist im ersten Quartal wie erwartet tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

18.04.2019 07:56

Da das Unternehmen noch kein Produkt auf dem Markt hat, werden noch keine Umsätze generiert und stattdessen die Barmittel aufgebraucht. Diese liegen aktuell bei 1'111 Millionen Franken.

Nach US-GAAP weist Idorsia einen Verlust von 106 Millionen Franken aus nach 79 Millionen im Vorjahreszeitraum. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 108 Millionen (VJ: -69 Millionen), teilte Idorsia am Donnerstag mit. Der Anstieg des Nettoverlusts ist den Angaben zufolge hauptsächlich auf höhere Betriebskosten zurückzuführen.

Der Aufwand für die Monate Januar bis März stieg nach US-GAAP auf 125 Millionen Franken an, nach Non-GAAP lag er bei 117 Millionen. Im Auftaktquartal 2018 hatte er bei 81 Millionen, bzw. 73 Millionen nach Non-GAAP gelegen.

Wie das Unternehmen herausstellt, machten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung dabei den Löwenanteil aus. Nach US-GAAP lagen sie bei 110 Millionen Franken. Hierin spiegeln sich die zahlreichen Phase-III-Programme wider, die Idorsia 2018 gestartet hat.

Wichtige Studienergebnisse ab 2020

Hierzu teilte das Unternehmen mit, dass alle Studien nun Patienten rekrutieren. Die Veröffentlichung der Studienresultate werde in den Jahren 2020 und 2021 erfolgen.

Für das Gesamtjahr stellt Idorsia unverändert einen US GAAP-Betriebsaufwand von etwa 570 Millionen Franken in Aussicht. Der Non-GAAP-Betriebsaufwand wird weiterhin bei rund 530 Millionen erwartet. Dabei sind in beiden Prognosen noch keine möglichen Meilensteinzahlungen enthalten.

Wie Idorsia weiter mitteilt, wurden auch bei Wirkstoffen im Frühstadium Fortschritte erzielt. Darüber hinaus habe man im ersten Quartal 2019 in der frühen Entwicklungspipeline Fortschritte erzielt. ACT-1004-1239, ein neuer Krebsimmuntherapie- / Immunologie-Wirkstoff, wurde in Phase 1 der klinischen Entwicklung gebracht.

Da Idorsia noch kein Präparat auf dem Markt hat, interessiert bei einem Forschungsunternehmen auch die finanzielle Ausstattung. Den Finanzmittelbestand per Ende März bezifferte das Unternehmen auf 1'111 Millionen Franken. Ende 2018 lagen sie noch bei 1'220 Millionen.

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@all

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Ich würde mir gerne eine Biotech ins Depot legen (Evolva rechne ich nicht dazu; für mich ein Papier sans-valeur und keine eigentliche Biotech-Aktie).

Ich kann mich zwischen Idorsia und Addex nicht entscheiden (bitte kommt nicht mit Newron Blush ). Ich hab Zeit und die Risiken auf ein Totalverlust sind mir bewusst Dirol

Bei Idorsia werden ja fast CHF 600 Mio. in der Weiterentwicklung investiert. Meinungen?

Zyndicate
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Idorsia präsentiert

Idorsia präsentiert Studiendaten gegen Schlafprobleme

Die Forschungen bei Idorsia zeigen, dass ein Wirkstoff gegen Schlaflosigkeit gut verträglich ist.

13.06.2019 07:51

Das Biotechunternehmen Idorsia hat Daten zweier Phase-II-Studien zur Effektivität des Wirkstoffs ACT-541468 präsentiert. Das Mittel wird zur Behandlung von Erwachsenen und älteren Patienten mit Schlaflosigkeit eingesetztt.

Die Studien würden zeigen, dass das Mittel das Einschlafen und das Schlafen verbessere und in allen Dosierungen gut vertragen werde, teilte Idorsia am Donnerstag mit. Ausserdem habe es keinen verbleibenden Effekt am nächsten Morgen bei irgendeiner Dosierung gegeben.

Die Studiendaten wurden am Forum Sleep 2019, die vom 8. bis 12. Juni stattfand, im texanischen San Antonio präsentiert.

(AWP)

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Actelion-Mitbegründer Thomas

Actelion-Mitbegründer Thomas Widmann gestorben

Der Mitgründer und erste CEO der Pharma-Forschungsfirma Actelion, Thomas Widmann, ist tot. Der Manager verstarb vor einer Woche nach kurzer, schwerer Krankheit, wie seine Familie in einer Todesanzeige in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Mittwoch schreibt. Der Kardiologe wurde 71 Jahre alt.

10.07.2019 07:20

Actelion mit Sitz in Allschwil BL wurde 1997 von Widmann und vier weiteren ehemaligen Roche-Kadermitarbeitern aus dem Herz-Kreislauf-Bereich gegründet. CEO Widmann war zuvor Entwicklungsleiter. Walter Fischli, Jean-Paul Clozel und seine Frau Martine Clozel hatten als Forscher agiert.

Die neue Firma spezialisierte sich auf Medikamente gegen seltene Krankheiten. Widmann habe die Internationalisierungsstrategie des Start-Ups mit Eifer vorangetrieben und bald darauf den Börsengang der Actelion ermöglicht, schrieb das Unternehmen in einer Traueranzeige vom Mittwoch. Bis 2003 war der Manager auch stellvertretender Verwaltungsratspräsident. Er war unter anderem auch als Professor für Medizin an der Universität von Kalifornien in San Diego tätig.

Das einst mit 18 Millionen Franken gestartete Biotech-Unternehmen Actelion ging im Jahr 2000 an die Börse. Im Jahr 2017 wurde die Firma, die bis zu 2600 Mitarbeiter zählte, für 30 Milliarden Dollar vom US-amerikanischen Konzern Johnson & Johnson übernommen. Gleichzeitig startete unter dem Namen Idorsia der von Actelion abgespaltene Forschungs- und Entwicklungsteil als eigenständiges Unternehmen.

yr/

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Idorsia weitet Verlust aus -

Idorsia weitet Verlust aus - Ausblick bestätigt

Idorsia ist der Verlust im ersten Halbjahr erwartungsgemäss weiter angewachsen. Die Zielsetzung bezüglich Betriebsaufwand für das Gesamtjahr bleibt unverändert.

23.07.2019 08:01

Da das Unternehmen noch kein Produkt auf dem Markt hat, werden noch keine Umsätze generiert. Vielmehr zehrt das Unternehmen von seinen Barmitteln, die per Ende Juni bei 1'004 Millionen Franken lagen.

Nach US-GAAP weist Idorsia einen Verlust von 232 Millionen Franken aus nach 159 Millionen im Vorjahreszeitraum. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 222 Millionen (VJ -139 Millionen), wie Idorsia am Dienstag mitteilte. Der Anstieg des Nettoverlusts ist den Angaben zufolge hauptsächlich auf höhere Betriebskosten zurückzuführen.

Der Aufwand für die Monate Januar bis Juni stieg nach US-GAAP auf 252 Millionen Franken an, nach Non-GAAP lag er bei 234 Millionen. Im Vorjahreszeitraum hatte er bei 168 Millionen, bzw. 153 Millionen nach Non-GAAP gelegen.

Wie das Unternehmen herausstellt, machten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung dabei den Löwenanteil aus. Hierin spiegeln sich die zahlreichen Phase-III-Programme wider, die Idorsia 2018 gestartet hat.

Das betont auch der Idorsia-CEO Jean-Paul Clozel: "Das erste Halbjahr 2019 stand im Zeichen unserer laufenden klinischen Studien und der Vorbereitungen auf die nahende Welle der kommenden Studienergebnisse und deren Publikation", wird er in der Mitteilung zitiert. "Alle Unternehmensbereiche rüsten sich derzeit für die mögliche Einreichung der Zulassungsunterlagen für unsere fortgeschrittenen Entwicklungskandidaten."

Vorbereitungen für spätere Zulassungen

Mit der Ernennung von Simon Jose zum Chief Commercial Officer habe das Unternehmen auch die Weichen für den Aufbau eines zentralen Vertriebs als Voraussetzung für die Entwicklung eines kommerziellen Business Plans gestellt. Idorsia geht laut Mitteilung davon aus, dass die ersten zulassungsrelevanten Daten im ersten Halbjahr 2020 vorliegen werden.

Mit Blick auf die Pipeline heisst es, man sei mit dem globalen Phase-III-Programm mit Daridorexant auf Kurs, um im ersten Halbjahr 2020 die 3-monatigen Wirksamkeitsergebnisse und im weiteren Verlauf des Jahres die langfristigen Wirksamkeits- und Sicherheitsergebnisse zu berichten. "Sollten sich die in Phase II beobachteten Ergebnisse bestätigen, so wird Daridorexant wahrscheinlich eines unserer ersten Produkte sein, für die wir die Zulassung bei den Gesundheitsbehörden beantragen werden", stell der klinische Leiter Guy Braunstein in Aussicht.

Für das Gesamtjahr stellt Idorsia unverändert einen US-GAAP-Betriebsaufwand von etwa 570 Millionen Franken in Aussicht. Der Non-GAAP-Betriebsaufwand wird weiterhin bei rund 530 Millionen erwartet. Dabei sind in beiden Prognosen noch keine möglichen Meilensteinzahlungen enthalten.

Den Finanzmittelbestand per Ende März bezifferte das Unternehmen auf 1'004 Millionen Franken. Zum Ende des ersten Quartals 2019 lagen sie noch bei 1'111 Millionen.

(AWP)

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Idorsia-Partner erzielt

Idorsia-Partner erzielt positive Ergebnisse

Der Idorsia-Partner Janssen Pharmaceutical hat gute Ergebnisse in einer Phase-III-Studie mit dem Produktkandidaten Ponesimod erzielt.

26.07.2019 07:57

Das sind auch gute Nachrichten für das Schweizer Biotechunternehmen, das nämlich im Falle einer Zulassung an den Erlösen teilhaben würde.

Die Partnerschaft zwischen der Pharma-Tochter des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson und Idorsia sieht vor, dass Janssen die Entwicklungsarbeit leistet. Dabei sind für Idorsia allerdings keine Meilensteinzahlungen zu erwarten.

(AWP)

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Idorsia und Antares

Idorsia und Antares entwickeln Auto-Injektor für Herzmedikament Selatogrel

Des Biotechunternehmen Idorsia arbeitet mit der US-Firma Antares Pharma zusammen. Ziel ist es, dass sich Patienten dereinst das Herzmedikament Selatogrel selbst mit dem Auto-Injektor "QuickShot" von Antares bei einem vermuteten akuten Myokardinfarkt (AMI) verabreichen können.

19.11.2019 07:48

Wie Idorsia am Dienstag mitteilte, bereitet das Unternehmen derzeit eine entsprechende Phase-III-Studie vor. Idorsia trage die Kosten für die Entwicklung des Produkts und sei verantwortlich für die Beantragung und Einholung der Zulassungen.

Ferner sähen die Parteien vor, einen separaten kommerziellen Lizenz- und Liefervertrag abzuschliessen. Demnach ist vorgesehen, dass Antares Anspruch auf Lizenzgebühren für den Nettoumsatz des kommerziellen Produkts hat.

ra/tt

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Idorsia und Mochida

Idorsia und Mochida schliessen Lizenzvertrag für Daridorexant in Japan ab

Das Biotechunternehmen Idorsia ist mit dem japanischen Unternehmen Mochia eine exklusive Lizenzvereinbarung über den Produktkandidaten Daridorexant eingegangen. Die Vereinbarung umfasse die Lieferung, gemeinsame Entwicklung und Vermarktung des Kandidaten zur Behandlung von Schlaflosigkeit, wie Idorsia am Donnerstag mitteilte.

05.12.2019 07:57

Idorsia erhält laut Mitteilung dafür eine erste Zahlung von 1 Milliarde japanischer Yen (rund 9 Millionen Franken) und hat Anspruch auf drei weitere Meilensteinzahlungen in den Bereichen Entwicklung und Zulassung. Idorsia wird auch Anspruch auf Verkaufsmeilensteine und gestaffelte Lizenzzahlungen haben, die auf den von Mochida erzielten Nettoerlösen basieren. Die Kosten im Zusammenhang mit der gemeinsamen Entwicklung von Daridorexant werden geteilt.

hr/rw

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Idorsia winkt Zahlung von

Idorsia winkt Zahlung von amerikanischer Partnerfirma

Das Biotechunternehmen Idorsia könnte im Rahmen einer Lizenzvereinbarung von seinem US-Partner Neurocrine Biosciences eine Vorauszahlung von 45 Millionen US-Dollar erhalten.

10.01.2020 07:55

Das US-Unternehmen hat sich entschiedenen, von seiner Option Gebrauch zu machen, einen Produktkandidaten exklusiv einzulizenzieren, wie Idorsia am Freitag mitteilte.

Konkret geht es um eine Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr. Seinerzeit hatten sich die beiden Unternehmen eine Vereinbarung unterzeichnet, die Neurocrine Biosciences eine Option auf die Lizenzierung von ACT-709478 einräumt, einem Produktkandidaten zur Behandlung einer seltenen pädiatrischen Epilepsie.

Die Option beinhaltet den Angaben zufolge auch eine Forschungskooperation zur Entdeckung, Identifizierung und Entwicklung weiterer neuartiger Kalziumkanalblocker vom T-Typ.

Bei der Vereinbarung im vergangenen Jahr hatte Neurocrine Biosciences bereits eine Upfront-Fee in Höhe von 5 Millionen US-Dollar für die Optionsrechte gezahlt. Weiter sieht die Vereinbarung vor, dass Neurocrine Biosciences die zusätzlichen Kosten für den sogenannten IND-Antrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA übernimmt.

Eine Entscheidung der US-Behörde wird für Mitte 2020 erwartet. Danach hat Neurocrine Biosciences 30 Tage Zeit, um die Option zur Lizenzierung von ACT-709478 auszuüben. Wird sie ausgeübt, erhält Idorsia eine Vorauszahlung von 45 Millionen US-Dollar in bar. Darüber hinaus wird Neurocrine Biosciences im Rahmen der Forschungskooperation weitere 7 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln für Idorsia bereitstellen.

Darüber hinaus hat Idorsia Anspruch auf gestaffelte Lizenzgebühr, die vom niedrigen zweistelligen bis zum oberen Zehner-Prozentbereich in den USA reichen. Ausserhalb der USA werden sie gestaffelt, basierend auf dem gesamten weltweiten Nettoumsatz.

(AWP)

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Wieso eigentlich hier niemand

Wieso eigentlich hier niemand diese Perle im Fokus hat, bleibt mir auch ein Rätsel... die Abspaltung der Forschungsabteilung von damals Actelion...! Wird hier wieder mit den selben Mitarbeiter/innen eine noch viel bessere Story geben ...

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