Idorsia

Idorsia N 

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Idorsia erwartet dieses Jahr

Idorsia erwartet dieses Jahr steigende Kosten

Beim Biotech-Unternehmen Idorsia haben im vergangenen Geschäftsjahr die zahlreichen neuen Forschungsprogramme ihre Spuren hinterlassen.

07.02.2019 07:50

Da das Unternehmen noch kein eigenes Produkt auf dem Markt hat, haben die gestiegenen Kosten zu einem höheren Verlust geführt. Auf der Einnahmenseite stehen 61 Millionen Franken. Hierzu trugen ein aufgeschobener Vertragserlös von 26 Millionen und eine Options- und Sublizenz-Vereinbarung mit Santhera 34 Millionen bei, teilte Idorsia am Donnerstag mit. Im Vorjahr hatte das Biotechunternehmen 158 Millionen an Einnahmen. Sie waren auf den realisierten Teil einer von Janssen erhaltenen Meilensteinzahlung zurückzuführen.

Angesichts der zahlreichen Phase-III-Programme, die Idorsia im Laufe des vergangenen Jahres gestartet hat, sind die Kosten klar gestiegen. So belief sich der Betriebsaufwand nach US GAAP 432 Millionen Franken nach 166 Millionen im Jahr zuvor. Wie Idorsia in der Mitteilung betonte, wurden für Forschung und Entwicklung im letzten Jahr 370 Millionen Franken ausgegeben.

Ausgaben in etwa wie erwartet

Nach Non-GAAP lag der Aufwand im vergangenen Geschäftsjahr bei 399 Millionen Franken. Das ist nur knapp mehr als das Unternehmen selbst in Aussicht gestellt hatte. Idorsia war von einem Aufwand von 390 Millionen ausgegangen. Wie das Unternehmen betont, berechnet, berichtet und prognostiziert es die Geschäftsergebnisse auf der Grundlage der Non-GAAP-operativen Performance. Diese Messwerte bilden laut Mitteilung die zugrundeliegende Geschäftsleistung genauer ab.

Unter dem Strich wies Idorsia für 2018 einen Reinverlust nach US-GAAP von 386 Millionen Franken aus. Im Vorjahr lag das Minus noch bei 14 Millionen. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Verlust von 340 Millionen nach einem Gewinn von 5 Millionen im Jahr zuvor.

Für das Jahr 2019 stellt Idorsia einen US GAAP-Betriebsaufwand von rund 570 Millionen Franken in Aussicht. Nach Non-GAAP dürfte der Betriebsaufwand bei rund 530 Millionen liegen.

Programme sollen vorangetrieben werden

Mit Blick auf die verschiedenen laufenden Forschungsprogramme, hiess es in der Mitteilung, das Unternehmen habe gute Fortschritte gemacht. So hat Idorsia 2018 insgesamt vier Produktkandidaten in Phase-III-programme gebracht. Darüber hinaus habe man aber auch frühe Pipeline weiter vorangetrieben. Daran werde man nun auch weiterarbeiten.

Zur Finanzierung seiner Geschäfte stand Idorsia per Ende 2018 eine Liquidität von 1,22 Milliarden Franken zur Verfügung. Per Ende September 2018 lag sie bei 1,35 Milliarden Franken.

(AWP)

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Idorsia rutscht tiefer in die

Idorsia rutscht tiefer in die roten Zahlen

Das Biotech-Unternehmen Idorsia ist im ersten Quartal wie erwartet tiefer in die roten Zahlen gerutscht.

18.04.2019 07:56

Da das Unternehmen noch kein Produkt auf dem Markt hat, werden noch keine Umsätze generiert und stattdessen die Barmittel aufgebraucht. Diese liegen aktuell bei 1'111 Millionen Franken.

Nach US-GAAP weist Idorsia einen Verlust von 106 Millionen Franken aus nach 79 Millionen im Vorjahreszeitraum. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 108 Millionen (VJ: -69 Millionen), teilte Idorsia am Donnerstag mit. Der Anstieg des Nettoverlusts ist den Angaben zufolge hauptsächlich auf höhere Betriebskosten zurückzuführen.

Der Aufwand für die Monate Januar bis März stieg nach US-GAAP auf 125 Millionen Franken an, nach Non-GAAP lag er bei 117 Millionen. Im Auftaktquartal 2018 hatte er bei 81 Millionen, bzw. 73 Millionen nach Non-GAAP gelegen.

Wie das Unternehmen herausstellt, machten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung dabei den Löwenanteil aus. Nach US-GAAP lagen sie bei 110 Millionen Franken. Hierin spiegeln sich die zahlreichen Phase-III-Programme wider, die Idorsia 2018 gestartet hat.

Wichtige Studienergebnisse ab 2020

Hierzu teilte das Unternehmen mit, dass alle Studien nun Patienten rekrutieren. Die Veröffentlichung der Studienresultate werde in den Jahren 2020 und 2021 erfolgen.

Für das Gesamtjahr stellt Idorsia unverändert einen US GAAP-Betriebsaufwand von etwa 570 Millionen Franken in Aussicht. Der Non-GAAP-Betriebsaufwand wird weiterhin bei rund 530 Millionen erwartet. Dabei sind in beiden Prognosen noch keine möglichen Meilensteinzahlungen enthalten.

Wie Idorsia weiter mitteilt, wurden auch bei Wirkstoffen im Frühstadium Fortschritte erzielt. Darüber hinaus habe man im ersten Quartal 2019 in der frühen Entwicklungspipeline Fortschritte erzielt. ACT-1004-1239, ein neuer Krebsimmuntherapie- / Immunologie-Wirkstoff, wurde in Phase 1 der klinischen Entwicklung gebracht.

Da Idorsia noch kein Präparat auf dem Markt hat, interessiert bei einem Forschungsunternehmen auch die finanzielle Ausstattung. Den Finanzmittelbestand per Ende März bezifferte das Unternehmen auf 1'111 Millionen Franken. Ende 2018 lagen sie noch bei 1'220 Millionen.

(AWP)

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@all

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Ich würde mir gerne eine Biotech ins Depot legen (Evolva rechne ich nicht dazu; für mich ein Papier sans-valeur und keine eigentliche Biotech-Aktie).

Ich kann mich zwischen Idorsia und Addex nicht entscheiden (bitte kommt nicht mit Newron Blush ). Ich hab Zeit und die Risiken auf ein Totalverlust sind mir bewusst Dirol

Bei Idorsia werden ja fast CHF 600 Mio. in der Weiterentwicklung investiert. Meinungen?

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Idorsia präsentiert

Idorsia präsentiert Studiendaten gegen Schlafprobleme

Die Forschungen bei Idorsia zeigen, dass ein Wirkstoff gegen Schlaflosigkeit gut verträglich ist.

13.06.2019 07:51

Das Biotechunternehmen Idorsia hat Daten zweier Phase-II-Studien zur Effektivität des Wirkstoffs ACT-541468 präsentiert. Das Mittel wird zur Behandlung von Erwachsenen und älteren Patienten mit Schlaflosigkeit eingesetztt.

Die Studien würden zeigen, dass das Mittel das Einschlafen und das Schlafen verbessere und in allen Dosierungen gut vertragen werde, teilte Idorsia am Donnerstag mit. Ausserdem habe es keinen verbleibenden Effekt am nächsten Morgen bei irgendeiner Dosierung gegeben.

Die Studiendaten wurden am Forum Sleep 2019, die vom 8. bis 12. Juni stattfand, im texanischen San Antonio präsentiert.

(AWP)

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Actelion-Mitbegründer Thomas

Actelion-Mitbegründer Thomas Widmann gestorben

Der Mitgründer und erste CEO der Pharma-Forschungsfirma Actelion, Thomas Widmann, ist tot. Der Manager verstarb vor einer Woche nach kurzer, schwerer Krankheit, wie seine Familie in einer Todesanzeige in der "Neuen Zürcher Zeitung" vom Mittwoch schreibt. Der Kardiologe wurde 71 Jahre alt.

10.07.2019 07:20

Actelion mit Sitz in Allschwil BL wurde 1997 von Widmann und vier weiteren ehemaligen Roche-Kadermitarbeitern aus dem Herz-Kreislauf-Bereich gegründet. CEO Widmann war zuvor Entwicklungsleiter. Walter Fischli, Jean-Paul Clozel und seine Frau Martine Clozel hatten als Forscher agiert.

Die neue Firma spezialisierte sich auf Medikamente gegen seltene Krankheiten. Widmann habe die Internationalisierungsstrategie des Start-Ups mit Eifer vorangetrieben und bald darauf den Börsengang der Actelion ermöglicht, schrieb das Unternehmen in einer Traueranzeige vom Mittwoch. Bis 2003 war der Manager auch stellvertretender Verwaltungsratspräsident. Er war unter anderem auch als Professor für Medizin an der Universität von Kalifornien in San Diego tätig.

Das einst mit 18 Millionen Franken gestartete Biotech-Unternehmen Actelion ging im Jahr 2000 an die Börse. Im Jahr 2017 wurde die Firma, die bis zu 2600 Mitarbeiter zählte, für 30 Milliarden Dollar vom US-amerikanischen Konzern Johnson & Johnson übernommen. Gleichzeitig startete unter dem Namen Idorsia der von Actelion abgespaltene Forschungs- und Entwicklungsteil als eigenständiges Unternehmen.

yr/

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Idorsia weitet Verlust aus -

Idorsia weitet Verlust aus - Ausblick bestätigt

Idorsia ist der Verlust im ersten Halbjahr erwartungsgemäss weiter angewachsen. Die Zielsetzung bezüglich Betriebsaufwand für das Gesamtjahr bleibt unverändert.

23.07.2019 08:01

Da das Unternehmen noch kein Produkt auf dem Markt hat, werden noch keine Umsätze generiert. Vielmehr zehrt das Unternehmen von seinen Barmitteln, die per Ende Juni bei 1'004 Millionen Franken lagen.

Nach US-GAAP weist Idorsia einen Verlust von 232 Millionen Franken aus nach 159 Millionen im Vorjahreszeitraum. Nach Non-GAAP-Rechnungslegung ergab sich ein Fehlbetrag von 222 Millionen (VJ -139 Millionen), wie Idorsia am Dienstag mitteilte. Der Anstieg des Nettoverlusts ist den Angaben zufolge hauptsächlich auf höhere Betriebskosten zurückzuführen.

Der Aufwand für die Monate Januar bis Juni stieg nach US-GAAP auf 252 Millionen Franken an, nach Non-GAAP lag er bei 234 Millionen. Im Vorjahreszeitraum hatte er bei 168 Millionen, bzw. 153 Millionen nach Non-GAAP gelegen.

Wie das Unternehmen herausstellt, machten die Ausgaben für Forschung und Entwicklung dabei den Löwenanteil aus. Hierin spiegeln sich die zahlreichen Phase-III-Programme wider, die Idorsia 2018 gestartet hat.

Das betont auch der Idorsia-CEO Jean-Paul Clozel: "Das erste Halbjahr 2019 stand im Zeichen unserer laufenden klinischen Studien und der Vorbereitungen auf die nahende Welle der kommenden Studienergebnisse und deren Publikation", wird er in der Mitteilung zitiert. "Alle Unternehmensbereiche rüsten sich derzeit für die mögliche Einreichung der Zulassungsunterlagen für unsere fortgeschrittenen Entwicklungskandidaten."

Vorbereitungen für spätere Zulassungen

Mit der Ernennung von Simon Jose zum Chief Commercial Officer habe das Unternehmen auch die Weichen für den Aufbau eines zentralen Vertriebs als Voraussetzung für die Entwicklung eines kommerziellen Business Plans gestellt. Idorsia geht laut Mitteilung davon aus, dass die ersten zulassungsrelevanten Daten im ersten Halbjahr 2020 vorliegen werden.

Mit Blick auf die Pipeline heisst es, man sei mit dem globalen Phase-III-Programm mit Daridorexant auf Kurs, um im ersten Halbjahr 2020 die 3-monatigen Wirksamkeitsergebnisse und im weiteren Verlauf des Jahres die langfristigen Wirksamkeits- und Sicherheitsergebnisse zu berichten. "Sollten sich die in Phase II beobachteten Ergebnisse bestätigen, so wird Daridorexant wahrscheinlich eines unserer ersten Produkte sein, für die wir die Zulassung bei den Gesundheitsbehörden beantragen werden", stell der klinische Leiter Guy Braunstein in Aussicht.

Für das Gesamtjahr stellt Idorsia unverändert einen US-GAAP-Betriebsaufwand von etwa 570 Millionen Franken in Aussicht. Der Non-GAAP-Betriebsaufwand wird weiterhin bei rund 530 Millionen erwartet. Dabei sind in beiden Prognosen noch keine möglichen Meilensteinzahlungen enthalten.

Den Finanzmittelbestand per Ende März bezifferte das Unternehmen auf 1'004 Millionen Franken. Zum Ende des ersten Quartals 2019 lagen sie noch bei 1'111 Millionen.

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Idorsia-Partner erzielt

Idorsia-Partner erzielt positive Ergebnisse

Der Idorsia-Partner Janssen Pharmaceutical hat gute Ergebnisse in einer Phase-III-Studie mit dem Produktkandidaten Ponesimod erzielt.

26.07.2019 07:57

Das sind auch gute Nachrichten für das Schweizer Biotechunternehmen, das nämlich im Falle einer Zulassung an den Erlösen teilhaben würde.

Die Partnerschaft zwischen der Pharma-Tochter des Gesundheitskonzerns Johnson & Johnson und Idorsia sieht vor, dass Janssen die Entwicklungsarbeit leistet. Dabei sind für Idorsia allerdings keine Meilensteinzahlungen zu erwarten.

(AWP)

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Idorsia und Antares

Idorsia und Antares entwickeln Auto-Injektor für Herzmedikament Selatogrel

Des Biotechunternehmen Idorsia arbeitet mit der US-Firma Antares Pharma zusammen. Ziel ist es, dass sich Patienten dereinst das Herzmedikament Selatogrel selbst mit dem Auto-Injektor "QuickShot" von Antares bei einem vermuteten akuten Myokardinfarkt (AMI) verabreichen können.

19.11.2019 07:48

Wie Idorsia am Dienstag mitteilte, bereitet das Unternehmen derzeit eine entsprechende Phase-III-Studie vor. Idorsia trage die Kosten für die Entwicklung des Produkts und sei verantwortlich für die Beantragung und Einholung der Zulassungen.

Ferner sähen die Parteien vor, einen separaten kommerziellen Lizenz- und Liefervertrag abzuschliessen. Demnach ist vorgesehen, dass Antares Anspruch auf Lizenzgebühren für den Nettoumsatz des kommerziellen Produkts hat.

ra/tt

(AWP)

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Idorsia und Mochida

Idorsia und Mochida schliessen Lizenzvertrag für Daridorexant in Japan ab

Das Biotechunternehmen Idorsia ist mit dem japanischen Unternehmen Mochia eine exklusive Lizenzvereinbarung über den Produktkandidaten Daridorexant eingegangen. Die Vereinbarung umfasse die Lieferung, gemeinsame Entwicklung und Vermarktung des Kandidaten zur Behandlung von Schlaflosigkeit, wie Idorsia am Donnerstag mitteilte.

05.12.2019 07:57

Idorsia erhält laut Mitteilung dafür eine erste Zahlung von 1 Milliarde japanischer Yen (rund 9 Millionen Franken) und hat Anspruch auf drei weitere Meilensteinzahlungen in den Bereichen Entwicklung und Zulassung. Idorsia wird auch Anspruch auf Verkaufsmeilensteine und gestaffelte Lizenzzahlungen haben, die auf den von Mochida erzielten Nettoerlösen basieren. Die Kosten im Zusammenhang mit der gemeinsamen Entwicklung von Daridorexant werden geteilt.

hr/rw

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Idorsia winkt Zahlung von

Idorsia winkt Zahlung von amerikanischer Partnerfirma

Das Biotechunternehmen Idorsia könnte im Rahmen einer Lizenzvereinbarung von seinem US-Partner Neurocrine Biosciences eine Vorauszahlung von 45 Millionen US-Dollar erhalten.

10.01.2020 07:55

Das US-Unternehmen hat sich entschiedenen, von seiner Option Gebrauch zu machen, einen Produktkandidaten exklusiv einzulizenzieren, wie Idorsia am Freitag mitteilte.

Konkret geht es um eine Vereinbarung aus dem vergangenen Jahr. Seinerzeit hatten sich die beiden Unternehmen eine Vereinbarung unterzeichnet, die Neurocrine Biosciences eine Option auf die Lizenzierung von ACT-709478 einräumt, einem Produktkandidaten zur Behandlung einer seltenen pädiatrischen Epilepsie.

Die Option beinhaltet den Angaben zufolge auch eine Forschungskooperation zur Entdeckung, Identifizierung und Entwicklung weiterer neuartiger Kalziumkanalblocker vom T-Typ.

Bei der Vereinbarung im vergangenen Jahr hatte Neurocrine Biosciences bereits eine Upfront-Fee in Höhe von 5 Millionen US-Dollar für die Optionsrechte gezahlt. Weiter sieht die Vereinbarung vor, dass Neurocrine Biosciences die zusätzlichen Kosten für den sogenannten IND-Antrag bei der US-Gesundheitsbehörde FDA übernimmt.

Eine Entscheidung der US-Behörde wird für Mitte 2020 erwartet. Danach hat Neurocrine Biosciences 30 Tage Zeit, um die Option zur Lizenzierung von ACT-709478 auszuüben. Wird sie ausgeübt, erhält Idorsia eine Vorauszahlung von 45 Millionen US-Dollar in bar. Darüber hinaus wird Neurocrine Biosciences im Rahmen der Forschungskooperation weitere 7 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln für Idorsia bereitstellen.

Darüber hinaus hat Idorsia Anspruch auf gestaffelte Lizenzgebühr, die vom niedrigen zweistelligen bis zum oberen Zehner-Prozentbereich in den USA reichen. Ausserhalb der USA werden sie gestaffelt, basierend auf dem gesamten weltweiten Nettoumsatz.

(AWP)

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nachhaltig
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Wieso eigentlich hier niemand

Wieso eigentlich hier niemand diese Perle im Fokus hat, bleibt mir auch ein Rätsel... die Abspaltung der Forschungsabteilung von damals Actelion...! Wird hier wieder mit den selben Mitarbeiter/innen eine noch viel bessere Story geben ...

Buffet
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Habe schon im 17 geschrieben.

Habe schon im 17 geschrieben. Aber eben Dash 1

 

 

 

Ben hat am 20.12.2017 07:30 geschrieben:

Idorsia Pharmaceuticals Ltd. Press Release : Idorsia geht Forschungskooperation mit Roche auf dem Gebiet der Krebs-Immuntherapie ein. 

www.idorsia.com

Ja, die Aktie steigt und steigt und keiner interesiert es Dash 1

nachhaltig
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Genau so ist es.. weiter und

Genau so ist es.. weiter und weiter! 

die Clozels äusserst erfolgreich... Vertrauen die ein Weber leider verspielt hat...

jedoch habe ich heute noch paar Tausend Newron gekauft... auch hier sagen meine Recherchen das Newron im März/April mit positiven Ergebnissen den Transformationsprozess gelingen wird! Dann Kurse mit einer provisorischen Zulassung Richtung 50!

Allen gutes Gelingen und seid lieb zueinander ..

nachhaltig
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Volle Pipeline - hier muss

Volle Pipeline - hier muss man jetzt kaufen! 

Idorsia hat nicht weniger als vier Wirkstoffe in der letzten Phase der klinischen Entwicklung. Zudem stehen drei Wirkstoffe in der klinischen Phase II und deren vier in Phase I. Für ein junges Pharmaunternehmen verfügt Idorsia damit über eine ungewöhnlich dichte Pipeline. Die Wahrscheinlichkeit, dass davon mindestens ein oder zwei Produkte den Weg in den Markt schaffen werden, ist relativ hoch. Ein (rudimentärer) Erfahrungswert für die Erfolgschancen von Phase-III-Wirkstoffen liegt bei rund 50%.

Etwa in diesem Bereich sieht der Markt derzeit auch die Chancen von Aprocitentan, einem Präparat zur Behandlung von resistentem Bluthochdruck. Die Entwicklung des Medikaments treiben Idorsia und Johnson & Johnson derzeit gemeinsam voran. Im Erfolgsfall erhält J&J die weltweiten Vermarktungsrechte, und Idorsia kann Lizenzrechte von bis zu 35% des Umsatzes einfordern.

Die Eckwerte zu der Phase-III-Studie werden gegen Mitte Jahr erwartet, sodass mit einem allfälligen Zulassungsantrag für Anfang 2022 und einer allfälligen Markteinführung für 2023 gerechnet werden könnte. Die Erwartungen zum Umsatzpotenzial von Aprocitentan in Höhe von etwa 2 Mrd. $ pro Jahr prägen die aktuelle Idorsia-Bewertung.

Für Kursfantasie sorgt zunehmend auch das Schlafmittel Daridorexant, für das Idorsia ebenfalls bis Mitte Jahr Eckdaten zu der noch laufenden Studie in der dritten klinischen Phase vorlegen will. Vorausgesetzt, die Tests verlaufen erfolgreich, könnte das Medikament schon Ende Jahr oder Anfang 2021 in den Zulassungsprozess gebracht werden.

Der Schlafmittelmarkt ist riesig. In den Industrieländern leiden nach Schätzung von Ärzten 20 bis 30% der Menschen an Schlafstörungen. In etwa 10% der Fälle sind sie chronischer Natur. In dem Markt herrscht seit Jahrzehnten Innovationsflaute. In der ärztlichen Verschreibungspraxis dominieren Benzodiazepine, die in höheren Dosen auch als Narkotika eingesetzt werden und erhebliche Nebenwirkungen aufweisen. Viele Betroffene behelfen sich offenbar auch mit Medikamenten gegen Depressionen oder gegen Allergien, die eine einschläfernde Nebenwirkung besitzen.

Idorsia will diesen Markt mit einem Wirkstoff revolutionieren, der die Patienten nicht in ohnmachtsähnliche Zustände versetzen soll, sondern den Schlaf-Wach-Rhythmus steuern kann. Der Bedarf für ein solches Medikament sei gross, sagen spezialisierte Ärzte, zumal viele Patienten wenig Bereitschaft zeigten, ihre Lebensgewohnheiten dem Schlafmanko anzupassen.

nachhaltig
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Idorsia auch hier erwähnt
jiroen
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Idorsia hat eine Market Cap

Idorsia hat eine Market Cap von 4 Milliarden. Das ist schon viel für eine Biotech, die noch kein Produkt auf dem Markt hat. 

Im Vergleich:

Cosmo 1,2B (30%)
Basilea 650M (16%)
Molecular 500M (13%)
Cassiopea 400M (10%)
Obseva 160M (4%)
Santhera 120M (3%)
Newron 115M (3%)
Addex 60M (1,5%)

Clozel bezeichnet die Schlaflosigkeitsbehandlung Daridorexant als Idorsias Top-Medikament und bezeichnet es als "sicherlich das grösste der Medikamente in Bezug auf das Marktpotenzial, das wir in Phase III haben.

Aber das ist keine Garantie. Ein interessanter Artikel: 

Experts doubtful of Idorsia’s daridorexant uptake potential in insomnia
https://www.clinicaltrialsarena.com/comment/daridorexant-insomnia-potential/

DISCLAIMER I'm long with Cassiopea, Obseva, AC Immune.

pedro
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market cap versus sharevalue

@nachhaltig

Ein etwas anderer Blick auf das Potential von Indorsia gibt der innere Wert der Aktie bei 131'060'423 Aktien à nominal 0.05 CHF ergibt sich nominales Akttienkapital von CHF 6'553'021.25 versus einer Marktkapitalisierung von phantasievollen sage und schreibe CHF 4'057'630'696.08‬ Kurs 31.01.20 ...

Ich stelle mir die Frage wie Cozel, Analysten und Anleger sowie Kommentarschreiber zum Urteil kommen, dass diese Aktie (auch bei vier laufenden Phase II + III Studien) ohne irgend eine Einkommensgarantie und/oder Produkte im Markt verkaufen, ein Kauf wäre und die Marktkapitalisierung seriös und ernst zu nehmen wäre/ist.

Zum Vergleich - Basilea hat 11'878'556  Aktien à nominal CHF 1.- also 5'325'535.- CHF mehr Aktienkapital als Indorsia und nur eine Marktkapitalisierung von 656'290'219.- CHF und ist mit mehreren Produkten am Markt im Verkauf und generiert steigende Einnahmen > 125 Mio. / Jahr.

Weiter z.B. Kuros hat 21'463'633 Aktien à nominal CHF 1.- also 14'910'612.- CHF mehr Aktienkapital als Indorsia und nur eine Marktkapitalisierung von 65'678'717.- CHF und ist mit MagnetOS im Aufbau einer weltweiten Verkaufsorganisation für dieses auf allen Kontinenten zum Verkauf freigegebene Produkt mit sehr grossem Marktpotential, also sehr viel positivere und plausiblere Aussichten als Indorsia

In beiden Vergleichen (man könnte da noch einige weitere hinzufügen) schneidet Indorsia "krottenschlecht" ab, weswegen ich mir die Frage erlaube was dieser utopische Hype für ein Engagement in diese Aktie rechtfertigt. Meiner Ansicht ist Indorsia komplett überbewertet und erhält viel zu viel positive Vorschuss Lorbeeren ohne dass irgend eine Einnahme aus im Verkauf stehenden Produkten gegenüber steht und/oder die Erwartung davon gewährleistet ist.

Ja Gozel hat schon im Juli erzählt, man rechne 2021 schwarze Zahlen schreiben zu können - bis dahin können aber noch viele negative Berichte über die Phase II und III Studien publiziert werden, es ist also gar nichts garantiert ausser dass Geld verbrannt wird. Scratch one-s head

 - pedro -

swissrain
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pedro hat am 02.02.2020 02:04

pedro hat am 02.02.2020 02:04 geschrieben:

es ist also gar nichts garantiert ausser dass Geld verbrannt wird.

Solch fantasievolle Bewertungen, mit denen Idorsia nicht die einzige Aktie ist,  siehe z.B. die unglaubliche Bewertung von Tesla, zeigen, dass die Märkte insgesamt Anzeichen der Blasenbildung zeigen, nach meiner bescheidenen Ansicht, ein Stich, und der pralle Ballon platzt. Dann wird man sehen, bei welchen Aktien Fleisch am Knochenist und bei welchen ein jahrelanger Bullenmarkt und Spekulationssucht nach noch höhreren Kursen die Aktienpreise loslösten von einer fundamentalen Bewertung. 

Guru vom Freitag: Research Partners passt auf 21 (16) an, aber mit Verkaufsempfehlung. 

pedro
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Kursballone versus Leerverkäufer

swissrain hat am 02.02.2020 07:05 geschrieben:

Guru vom Freitag: Research Partners passt auf 21 (16) an, aber mit Verkaufsempfehlung. 

Guter Hinweis swissrain - der Schlusskurs von Indorsia war am Freitag CHF 30.96 also CHF 10.- höher als das von Research Partners von 16.- auf 21.- nach oben angepasste Kursziel versehen mit einer Verkaufsempfehlung.
Will heissen all die Enthusiasten die bei 30.96 oder gar 31.94 gekauft haben könnten also nächste Woche oder auch später 35 % ihres eingesetzten Kapitals verlieren wenn die Aktie wie von Research Partners empfohlen nach unten auf 21.- korrigiert.

Da kann ich besser mit den Leerverkäufern z.B. von BSLN leben - die geben wenigstens das reziproke Bild des Aktienwertes ab, bzw. müssen ab und zu ihre Leerverkäufe dem steigenden Kurs anpassen/gleichstellen, weil sie sehen dass der Aktienkurs aus gerechtfertigten Gründen steigt oder gestiegen ist.

ich wünsche allen einen guten Wochenstart   Pleasantry
- pedro -

nachhaltig
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Mittel-/Längerfristig wird

Mittel-/Längerfristig wird Idorsia noch sehr viel Freude bereiten... Wiederspiegelung wie Tesla... hier liegt sehr viel in der Zukunft..

Vertrauen absolut wichtig an der Börse.. das wichtigste Gut und das haben die Clotzels bei Actelion bewiesen!

Wird hier wieder passieren bei Idorsia! 

pedro
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Kapitalist hat am 19.06.17 geschrieben

@nachhaltig:

Cashinsider

Am Freitag feierte der Basler Pharmahersteller Idorsia seinen Einstand an der Schweizer Börse SIX. Rückblickend blieben aggressive Verkäufe seitens ausländischer Arbitrageure aus (siehe Kolumne vom 14. Juni). Nach einer Eröffnung bei 10 Franken kletterten die Aktien vorübergehend auf 14 Franken – heute in der Spitze sogar bis auf 15,25 Franken.

Jean-Paul Clozel und seine Frau Martine dürfen zu Recht stolz sein. Das Börsendebut ist geglückt. Die Ambitionen des Gründerehepaares sind denn auch nicht gerade bescheiden: Idorsia soll innerhalb von wenigen Jahren zur neuen Actelion heranwachsen. Und mit dem jüngst an Johnson & Johnson verkauften ehemaligen Mutterhaus konnten Anleger der ersten Stunde ein halbes Vermögen machen.

Für gewöhnlich dauert es Tage, wenn nicht gar Wochen, bis die Banken ein neu an die Börse gebrachtes Unternehmen mitverfolgen. Im Fall von Idorsia geht jedoch alles sehr viel schneller.
So nimmt der für Notenstein La Roche tätige Analyst als erster seiner Berufsgruppe die Erstabdeckung der Aktien mit "Verkaufen" auf.

Beeindruckender Einstand der Idorsia-Aktien seit Freitag (Quelle: www.cash.ch)

Er räumt zwar ein, dass der Pharmahersteller mit neun Wirkstoffkandidaten über eine reichlich gefüllte Forschungs- und Entwicklungspipeline verfügt. Allerdings erwartet der Analyst die erste Marktzulassung eines Wirkstoffs frühestens in drei Jahren. Bis dahin werde das Unternehmen Jahr für Jahr Geld verbrennen und die von Johnson & Johnson injizierte Starthilfe von 1 Milliarde Franken relativ zügig wegschmelzen, so schreibt er weiter.

Seines Erachtens erreichen weniger als 10 Prozent der Forschungsprojekte in der Phase I (bei Idorsia fünf von neun Wirkstoffkandidaten) überhaupt die Marktzulassung. In der Phase II (die restlichen vier Wirkstoffe) sind die Erfolgswahrscheinlichkeiten nur unwesentlich höher.

Mit 9 bis 11 Franken liegt der von Notenstein La Roche ermittelte faire Aktienkurs weit unter den aktuellen Notierungen. Das lässt sich mit dem beeindruckenden Leistungsausweis von Jean-Paul und Martine Clozel erklären, brachten sie bei Actelion doch gleich mehrere Wirkstoffe erfolgreich zur Marktreife.

Clozel und seine Frau träumen, die Aktie steht aktuell bei chf 30.96, substanziell hat sich aber überhaupt nichts verändert.
Die Kernaussage in obigem Artikel "Bis dahin werde das Unternehmen Jahr für Jahr Geld verbrennen und die von Johnson & Johnson injizierte Starthilfe von 1 Milliarde Franken relativ zügig wegschmelzen" gilt auch heute noch - eine unsichere Investition für Anleger denn die Wahrscheinlichkeit, dass IDIA in den nächsten drei Jahren keine schwarzen Zahlen schreiben wird ist viel grösser als umgekehrt.

Beim Schlusskurs vom 31.01.20 von IDIA (chf 30.96) und BSLN (chf 55.25) bevorzuge ich jedenfalls den Kauf von BSLN und nicht IDIA, Begründung mit IDIA kaufe ich viel warme Luft und Risiko für den halben Preis von BSLN während BSNL eine Aktie mit stetig steigendem positiven Jahresertrag ist.

vielleicht solltest Du darüber nachdenken - ein anderes negatives Beispiel ist Polyphor - schau Dir den Leidensweg dieser Aktie an seit sie an der Börse ist - gruss pedro -

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Jedem seine eigene Meinung.

Jedem seine eigene Meinung. Verläuft vielfach irrational.. habe hier ein saugutes Gefühl

mats
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Clozel möchte ja in einigen

Clozel möchte ja in einigen Jahren mehr wert sein als Actelion. Wenn man nur die Hälfte von den 28 Milliarden (Übernahme Actelion) annimmt und Idorsia noch einige hundert Millionen Geld aufnimmt zur Forschung könnte vom jetzigen Stand  bis in 6-8 Jahren immer noch eine Verdoppelung drinliegen..alles natürlich mit Vorbehalt und Risiken.

nachhaltig
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Overweight!

In den vorbörslichen Kurstafeln ist aktuell nur ein Gewinner auszumachen: Idorsia. Die Papiere reagieren mit einem Kursplus von 3 Prozent auf die Neueinstufung der britischen Barclays-Bank. Sie empfiehlt die Papiere mit "Overweight".

nachhaltig
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verfügen die vergleichsweise

Oft verfügen Unternehmen nur über wenige Kandidaten in ihrer Pipeline und wenn dann noch einer davon floppt, sind Kurseinbrüche von 50 und mehr Prozent durchaus möglich. Letztlich ist auch Idorsia so ein Biotechunternehmen. Der Unterschied: Das Ehepaar Clozel hat bereits bei Actelion sein Können unter Beweis gestellt und den Konzern gewinnbringend verkauft. Bei Idorsia arbeiten sie nun an einigen Kandidaten, die sie seinerzeit bei Actelion etwas vernachlässigt hatten. Für die ersten Kandidaten werden denn auch in diesem Jahr Daten erwartet. Wie die Experten von Barclays meinen, könnten sie Idorsia aus dem Dornröschenschlaf wecken - immerhin seien einige Studien durchaus vielversprechend. Daher empfehlen sie die Aktien in einer Ersteinstufung auch mit "Overweight".

pedro
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Idorsia setzt auf gesunden Schlaf

Tagesanzeiger 06.02.20 / 20:27

Die Schweizer Biotechfirma will ein Schlafmittel ohne Nebenwirkungen auf den Markt bringen. Dafür braucht sie Geld.

Forschen ist teuer. Das zeigen die Zahlen des Allschwiler Biotechunternehmens Idorsia. Der Nettoverlust von 448 Millionen Franken fällt um 108 Millionen Franken höher aus als vor Jahresfrist. Die Einnahmen haben sich von 61 auf 24 Millionen verringert, und die Aufwendungen sind um 71 Millionen auf 470 Millionen gestiegen. Trotzdem zeigte sich die Firma gestern bei der Präsentation der Zahlen des Vorjahres optimistisch. Hoffnung schöpft sie ausgerechnet aus einem Schlafmittel: Dora, so die Kurzform für Daridorexant, befindet sich aktuell in der letzten klinischen Testphase III.

Idorsia-Chef Jean-Paul Clozel stellte am Donnerstag den Zulassungsantrag für Ende Jahr in Aussicht. Spätestens Anfang 2022 soll die Arznei auf den Markt kommen und die Kasse klingeln lassen. Dafür haben die Baselbieter ein Lizenzabkommen mit Mochida für Japan abgeschlossen.

Idorsia verspricht sich von Dora einen «bedeutsamen klinischen Nutzen beim Ein- und Durchschlafen». Mit Dora soll für Patienten, die unter Schlafschwierigkeiten leiden, die Nacht nicht zum Tag werden. Die Arznei soll ihnen auch helfen, nach einer durchschlafenen Nacht gut durch den Tag zu kommen. Symptome wie Rebound, Entzugserscheinungen oder Toleranzentwicklung sollen vermieden werden. Damit, so das Versprechen von Idorsia, werde sich Dora von anderen Schlafmitteln unterscheiden.

Idorsia war im Frühjahr 2017 von Martine und Jean-Paul Clozel gegründet worden, nachdem das Ärztepaar seine Actelion für 30 Milliarden Dollar an den amerikanischen Gesundheits- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson verkauft hatte.

Abschied nach Paris

Dora ist aber nur einer von mehreren Hoffnungsträgern der Baselbieter. Hinzu kommen drei weitere Wirkstoffe in der spätklinischen Phase-III-Entwicklung. Insgesamt forscht Idorsia an zwölf Arzneien. Doch selbst nach dem Actelion-Verkauf werden langsam die Gelder knapp.

Im Fall von Idorsia schätzen Analysten, dass eine weitere Milliarde Franken notwendig sein wird. Diese Summe sei nötig, um mit den eigenen Medikamenten die Gewinnschwelle zu erreichen. Selbst für die nach dem Actelion-Verkauf finanziell äusserst gut ausgestatteten Allschwiler ist das zu viel.

Die Liquidität werde nicht bis zur Gewinnschwelle ausreichen, sagte daher auch Finanzchef André C. Muller. Sonst sei es nicht möglich, «unsere Produkte auf den Markt zu bringen». Ende Jahr hatte Idorsia noch 739 Millionen Franken liquide Mittel in der Bilanz.

Auch Clozel machte klar, dass nicht alle Wirkstoffe aus eigener Kraft entwickelt werden können. Es würden deshalb «geeignete Partnerschaften» gesucht. Zudem sollen die strategischen Prioritäten verfeinert werden. Clozel will als grösster Idorsia-Aktionär aber weiterhin möglichst viel Kontrolle über die Medikamenten-Pipeline behalten. An diesem Anspruch ändert auch die Tatsache nichts , dass der Gründer mittlerweile in Paris domiziliert ist. Seine gesamten Bezüge beziffern sich für 2019 auf über 2,9 Millionen Franken – rund 232’000 Franken weniger als 2018.
Erstellt: 06.02.2020, 20:10 Uhr   Scratch one-s head

@nachhaltig: Es stellt sich die Frage ob Barclay mit der Einstufung "overweight" wohl richtig liegt, weiter was wohl der Grund der heutigen Kurskorrektur von IDIA war und wieso der IDIA shareprice im Aktienmonitor als "Stark überbewertet" aufgeführt wird?  
Das heisst ja nicht dass, IDIA eine schlechte Aktie ist aber wohl dass sie vollkommen überbewertet ist.

- pedro -

BlackJack
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Hans was Heiri

Ob die Aktie überbewertet ist oder nicht ist doch bei einer Pharma-Aktie absolut nicht relevant, die haben ihre eigenen "Gesetze". Solche Sätze, dass die Aktie überbewertet ist, kann man hier nun schon seit 2 1/2 Jahren lesen, wie auch immer, wenn die Aktie dann mal in einigen Jahren die CHF 100.00 übersteigt, interessiert das auch keinen mehr, ob die nun heute überbewertet war, ist... Actelion lässt grüssen, sag ich ja schon lange...

nachhaltig
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Genau.. Actelion lässt

Genau.. Actelion lässt grüssen;). Idorsia wird den gleichen Weg gehen. 

Habe einen Mini-Futures long im Depot..

Studiendaten kommen demnächst, da wird die Post abgehen..

pedro
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TA Marktschreiber vom 08.02.20

BlackJack hat am 07.02.2020 07:49 geschrieben:

Ob die Aktie überbewertet ist oder nicht ist doch bei einer Pharma-Aktie absolut nicht relevant, die haben ihre eigenen "Gesetze". Solche Sätze, dass die Aktie überbewertet ist, kann man hier nun schon seit 2 1/2 Jahren lesen, wie auch immer, wenn die Aktie dann mal in einigen Jahren die CHF 100.00 übersteigt, interessiert das auch keinen mehr, ob die nun heute überbewertet war, ist... Actelion lässt grüssen, sag ich ja schon lange...

Hier noch die Meldung zu Idorsia vom Marktschreiber (TA 08.02.2020)

Vorschusslorbeeren sind gerechtfertigt

https://blog.tagesanzeiger.ch/geldblog/index.php/81450/ubs-ist-dank-dividende-eine-ueberlegung-wert/

Das Biotech-Unternehmen Idorsia hat nach einer Avance von 85 Prozent im vergangenen Jahr einen stattlichen Börsenwert von mehr als 4 Milliarden Franken erreicht. Anleger sind offenbar bereit, dem Ehepaar Jean-Paul und Martine Clozel sowie ihrem von Actelion übernommenen, erfahrenen Team viel Vorschusslorbeeren zu geben. Das scheint mir gerechtfertigt, denn sie haben bisher einen fast fehlerfreien Parcours in der Medikamentenentwicklung hingelegt. Trotzdem: Einen Produktumsatz erzielt Idorsia noch nicht. Ein erstes Medikament kommt frühestens 2022 auf den Markt. Einen ersten kleinen Gewinn könnte das Unternehmen 2024 erzielen – wenn alles gut geht.
Für April oder Mai werden Studiendaten zu dem am weitesten fortgeschrittenen Medikament erwartet, dem Schlafmittel Dora. Fallen sie positiv aus, sollte das dem Aktienkurs Auftrieb geben. Fällt die Studie durch, dürfte Idorsia kräftig Federn lassen. Vorsichtige Anleger sollten zumindest einen Teil ihrer Gewinne schon jetzt mitnehmen. Verkaufen  Smile

@Blackjack - Du hast ja Zeit zu warten bis IDIA chf 100.- kostet - wann das ist, wissen die Götter ... - pedro -

 

Eleonore
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Einstiegsmöglichkeit? Yes for me...

Interessant zu lesen, wie die Meinungen hier auseinandergehen. Ich persönlich sehe hier Einstiegspreise (Psychologie, Risikobereitschaft, Abwägen der ökonomischen Fakten)

Allen viel Spass und das nötige Glück

Gruss 

E.

 

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