Preisgestaltung Optionen

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09.07.2013 23:53
#1
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Preisgestaltung Optionen

Hallo

 

ich rede hier von Optionen an der Eurex, nach "amerikanischer Art".

Ich finde die Preisgestaltung unlogisch.

 

Beispielsweise waren an einem Tag (vermutlich durch Kursänderung der Aktie, während der Kurs bei der Option erst nach Börsenschluss angepasst wurde) eine Weile lang ein negativer Wert bei einer Call-Option auf Swisscom, die stark "im Geld" war.

Die Erklärung, die einer dann gab im Aktien Schweiz Juni 2013 Thread, wonach das ja wohl klar sei, weil die Option im Geld liegt, ist natürlich grundfalsch.

Auch Optionen die im Geld liegen, haben gewisse Chancen, noch im Wert zu wachasen, müssen daher auch einen Zeitwert haben.

 

Nun beobachte ich folgendes interessantes Phänomän:

zB Optionen, Laufzeit 2017:

Eine Put-Option, die deutlich "im Geld ist", hat einen Preis von zB 30 CHF. Innerer Wert ist 20 CHF, Zeitwert 10 CHF. Also Verhältnis 2 zu 1.

Das scheint soweit logisch. Obwohl sie stark im Geld ist, liegt ein hoher Zeitwert vor.

Jetzt gibts für dieselbe Aktie Call-Optionen, die auch bis 2017 laufen und auch deutlich im Plus sind.

Da ist dann der Preis 23.72 CHF, der innere Wert 22.52 CHF und der Zeitwert 1.20 CHF.

Dh der Zeitwert macht unter 5% (ok in meinem Beispiel nicht ganz) aus vom gesamten Wert der Optoin. Wieso ist der Zeitwert so nahe 0?

Die Antwort, das sei ja klar, weil sie so deutlich im Geld liege, gilt nicht:

Einerseits erklärt das nicht, warum dann Put-Optionen einen viel höheren Zeitwert haben. Und andererseits müssten auch Call-optionen, die deutlich im "Geld" liegen, noch einen klaren Zeitwert (wg. Chance auf weitere Wertsteigerung) aufweisen.

 

Also?

 

Gruss

PZ

 

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15.07.2013 12:31
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Aber nicht doch. Beweise sind nicht nötig. Da lieferst Du ja jeden Tag ausreichend von. Respekt und Hochachtung.

Der kleine schwarze Lurch (ex Geldsack)

 

15.07.2013 12:29
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bscyb hat am 15.07.2013 - 12:15 folgendes geschrieben:

Es geht bzw. ging um Preisgestaltung Optionen. Dazu habe ich oben und in anderen Threads Links zu Literatur und Einstieg zu den "Griechen" gegeben, dies wurde aber offenbar ignoriert von PZ.

Zu juristischen Aufsätzen und langen Monologen abseits des eigentlichen Themas mag ich keine Stellung nehmen, darum keine weiteren Antworten mehr von mir. Wer sachlich zu Aktien und Anlagen diskutieren möchte findet mich drüben im Traderforum.

Ja was.

Du weisst ja gar nicht, was ich alles gelesen habe. Feststellen,  Beurteilen, Befehlen. Nur das Feststellen hast du vergessen.

Wie gesagt: Ich habe im Thema "Meine Erkenntnisse" nochmals dargelegt, warum ich vielleicht besser fahre, mich nicht auf die "Griechen" zu konzentrieren. Weil sie vom Wesentlichen ablenken.

Sieh doch meine Vorgehensweise einfach als Alternative an.

Ob sie auch funnktioniert, werde ich noch beweisen müssen. Aber gebt mir doch eine Schonfrist für meine Beweise.

 

15.07.2013 12:15
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Es geht bzw. ging um Preisgestaltung Optionen. Dazu habe ich oben und in anderen Threads Links zu Literatur und Einstieg zu den "Griechen" gegeben, dies wurde aber offenbar ignoriert von PZ.

Zu juristischen Aufsätzen und langen Monologen abseits des eigentlichen Themas mag ich keine Stellung nehmen, darum keine weiteren Antworten mehr von mir. 

Wer sachlich zu Aktien und Anlagen diskutieren möchte findet mich drüben im Traderforum.

 

PS: Vielleicht erkennt/entdeckt PZ eines Tages die Wichtigkeit der impliziten Volatilität (Vega) auf den Optionspreis sowie zweitens kombinierte Optionsstrategien (Chains...), die nicht nur stur direktional in eine Richtung gehen.

14.07.2013 00:56
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sime hat am 10.07.2013 - 23:52 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 23:11 folgendes geschrieben:

bscyb hat am 10.07.2013 - 22:23 folgendes geschrieben:

 

PS: Du glaubst "Fehler" gefunden zu haben, die man ausnutzen könne? Hm, sorry, gelinde gesagt hochnäsig. Es gibt täglich Milliarden zu verdienen und Du bist Deiner Meinung nun der erste, der da "Fehler" gefunden hat? So, das wars auch schon wieder. Zeitverschwendung 2.0
 

 

Du bist hochnäsig, nicht ich.

Wenn ein Jurist behauptet "Die Rechtslage ist so und so" und ich sage dann zu ihm "Nein, ich sehe das anders", ist das dann auch hochnäsig von mir?

Wenn Du kein Jurist bist, dann würde ich das laizistisch nennen, wie das Stammtischgerede. Warum suchst Du den Weg durch die Wand, wenn die Tür offen ist? Ich bin sicher, für Deine Fragen gibt es vernünftige Gründe, doch Du stellst Dich mit Absicht dumm und nimmst die Ratschläge von Materiekennern nicht an.

Richterin: "Herr M., Herr S. stellte einen Strafantrag für die Bestrafung nach Artikel XX StGB und fordert eine Strafe von 20 Tagen, was sagen Sie dazu?"

Ich: "Das ist so nicht zulässig, nach dem genannten Artikel beträgt die Mindeststrafe 30 Tage. Er kann nicht einerseits eine BEstrafung nach diesem Artikel verlangen, und zugleich nur 20 Tage fordern. Also kann ich so auf die Frage nichts sagen."

Richterin: "Doch Herr M., die Frage ist schon richtig gestellt, beantworten Sie sie einfach."

Rechtgsanwältin: (Schaut auf meine Aufforderung im Gesetzbuch nach und sagt danach) "Aber Herr M. hat da schon Recht, das steht da so drin."

Richterin: "Also was meinen Sie jetzt genau? Können Sie mir den Artikel nochmals nennen?"

Anwältin sagt Richterin den Artikel und wiederholt quasi was ich gesagt habe, Richterin liest nach und sagt

"Ok Herr M., dann ist das halt so wie Sie sagen, dann gehen wir halt von einer Forderung von 30 Tagen aus. Was sagen Sie nun z udiesem Strafantrag?"

Dh die Richterin hat folgende Fachjuristischen Fehler begangen:

1. Sie bemerkt einen Fehler im Strafantrag nicht.

2. Obwohl ich sie darauf hinweise, weigert sie sich, auch nur nachzuschauen, ob meine Behauptung stimmt, sie ignoriert mich einfach.

 

Weiteres Beispiel, Gespräch mit Vormundscahftsbheörde:

ICH: "Diese Aussagen in den Akten sind ehrverletzend, faktisch werden mir üble Straftaten vorgeworfen, die so nie passiert sind und für die es nie Aussagen des Opfers und nie auch nur ein Verfahren gab. Ich verlange daher die Löschung. Das Datenschutzgesetz schreibt vor, dass ich falsche Daten löschen oder berichtigen lassen kann."

Jurist und gewähltes Behördenmitglied der Vormundschaftsbehörde (nachfolgend VB): "Nein, das steht so sicher nicht im Gesetz. Wir können Akten nicht einfach abändern oder verschwinden lassen. Das ist nicht zu lässig."

Ich verlor die Geduld, wurde ausfällig, wir beendeten das Gespräch. Jurist und ich riefen kurz nacheinander meine Rechtsawnältin an.

Als ich später ein zweites mal mit meiner Rechtsanwältin telefonierte sagte mir dieser:

"Herr M., also der VB-Jurist hat mir gesagt, er habe inzwischen im Gesetz nachgelesen, und er hat mir erklärt, dass Sie tatsächlich recht hätten, dasss sie eine Berichtigung oder Léschung verlangen könnten. Er schaut jetzt, was wir da machen können."

Übrigens: Das ist 10 Jahre her, die Daten wurden dennoch nie beseitigt. Nicht mal das Opfer wurde gefragt, obwohl es entlastende AUssagen gemacht hätte.

Auch hier wieder folgende Juristen-Fehler:

1. VB nimmt falsche Akteneinträge mit sehr schweren Anschuldigungen vor, ohne mich zu fragen. (Verletzung des rechtlichen Gehörs).

2. Mein Hinweis auf das was im damaligen Datenschutzgesetz schwarz auf weiss stand, wurde ignoriert und wahrheitswidrige Behauptungen aufgestellt (das würde so nicht im Gesetz stehen).

 

Dann gab es noch den Fall, wo ein Polizist mich festnahm wegen "Nichtbefolgens einer polizeilichen Anweisung", weil eine Woche zuvor irgendein Polizist (Name nicht bekannt) mir irgendwie (ob mündlich oder schriftlich war den Polizisten auch nicht klar), für den Rest meines Lebens verbot, mich an das amerikanische Konsulat an der Dufourstrasse in Zürich auf nicht näher als 2 Kilometer anzunähern.

Damals war der Wegweisungsartikel (der heute die Wegweisung eines viel kleineren Gebietes für maximal 2 Wochen und mittels schriftlicher Verfügung erlaubt) noch gar nicht existent.

Trotzdem schrieb der Polizist eine Anzeige und nahm mich vor Ort fest.

Der Rechtsdienst der Stadtpolizei bestand darauf, dass man eine Anzeige gg mich schreiben müsse.

Das Stadtrichteramt verurteile mich zu einer Busse.

2,5 Jahre später hat der Staatsanwalt, der das Verfahren nach rund einem Jahr übernahm (weil er es mit Vergehen zusammen legte) eingestellt und mir eine Entschädigung von 50 CHF zugesprochen (die natürlich mit anderen Schulden bei der Justiz verrechnet wruden.

 

Also diese Juristen, alleine im dritten Beispiel 1 Polizist, der ganze Rechtsdienst des drittgrössten Polizeikorps der Schweiz und das Stadtrichteramt Zürich, haben sich komplett geirrt, während ich vom ersten Tag an die Rechtslage richtig eingeschätzt habe.

 

Welche Schlussfolgerungen zieht ihr daraus?

(Und bitte nicht "Dass du ein Querlant bist" oder "dass du diese stories nur erfunden hast". Die Geschichten sind wahr und sind durch Akten belegbar).

 

Und was will ich damit sagen? Ich werde meist unterschätzt und nicht ernst genommen. Würde man mich ernst nehmen, müsste man mir viel öfters Recht geben.

 

 

11.07.2013 16:33
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@MarkusFabian


Intraday Swissquote.


Was mich zu denken gab: gerade diese Geld-/Briefkursänderung, unmittelbar nach mein Verkauf. Und wie erwähnt, der Aktienkurs ging weiter nach Süden. Jetzt sehe ich auch 0.20/0.21. Seltsam.

11.07.2013 15:36
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Im Moment wieder 0.20. Ob da Julius Bär mit der Impliziten Vola gespielt hat?
Leider für mich nicht nachvollziehbar. Oder hast Du einen Intraday-chart der IV für VATXO?

 

11.07.2013 15:29
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VATXO heute nachmittag für 0.20 verkauft (Geld/Brief: 0.20/0.21).


Jetzt, wenn ich nachschaue, hätte ich sie für 0.21 verkaufen können (Geld/Brief: 0.21/0.22).


Der Aktienkurs ist seither aber nicht gestiegen, im Gegenteil, seit dem Verkauf hat er weiter nachgegeben...soviel zu Warrants!

11.07.2013 02:04
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@PZ,

Ohne zu wissen, um welche Optionen es sich handelt und welche Daten zugrunde liegen (ausser Laufzeit und Strike), lässt sich keine vernünftige Aussage machen.

Also schieb mal die Links oder Tickersymbole rüber.

---

 

P.S.: Dieser Thread gehört eigentlich in die Rubrik "Derivate" und nicht "Aktien Schweiz". Vielleicht kann ihn der Admin mal verschieben.

 

11.07.2013 00:43
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Petrosilius Zwackelmann hat am 09.07.2013 - 23:53 folgendes geschrieben:

Hallo

 

ich rede hier von Optionen an der Eurex, nach "amerikanischer Art".

Ich finde die Preisgestaltung unlogisch.

 

Beispielsweise waren an einem Tag (vermutlich durch Kursänderung der Aktie, während der Kurs bei der Option erst nach Börsenschluss angepasst wurde) eine Weile lang ein negativer Wert bei einer Call-Option auf Swisscom, die stark "im Geld" war.

Die Erklärung, die einer dann gab im Aktien Schweiz Juni 2013 Thread, wonach das ja wohl klar sei, weil die Option im Geld liegt, ist natürlich grundfalsch.

Auch Optionen die im Geld liegen, haben gewisse Chancen, noch im Wert zu wachasen, müssen daher auch einen Zeitwert haben.

 

Nun beobachte ich folgendes interessantes Phänomän:

zB Optionen, Laufzeit 2017:

Eine Put-Option, die deutlich "im Geld ist", hat einen Preis von zB 30 CHF. Innerer Wert ist 20 CHF, Zeitwert 10 CHF. Also Verhältnis 2 zu 1.

Das scheint soweit logisch. Obwohl sie stark im Geld ist, liegt ein hoher Zeitwert vor.

Jetzt gibts für dieselbe Aktie Call-Optionen, die auch bis 2017 laufen und auch deutlich im Plus sind.

Da ist dann der Preis 23.72 CHF, der innere Wert 22.52 CHF und der Zeitwert 1.20 CHF.

Dh der Zeitwert macht unter 5% (ok in meinem Beispiel nicht ganz) aus vom gesamten Wert der Optoin. Wieso ist der Zeitwert so nahe 0?

Die Antwort, das sei ja klar, weil sie so deutlich im Geld liege, gilt nicht:

Einerseits erklärt das nicht, warum dann Put-Optionen einen viel höheren Zeitwert haben. Und andererseits müssten auch Call-optionen, die deutlich im "Geld" liegen, noch einen klaren Zeitwert (wg. Chance auf weitere Wertsteigerung) aufweisen.

 

Also?

 

Gruss

PZ

 

 

Ich muss zugeben, dass ich mich mit der Materie nicht auskenne und die Griechen nicht gelesen habe!, doch möchte ich auch meinen Senf dazugeben, weil mir die Antwort logisch erscheint.

Die Put-Option liegt also deutlich im Geld, d.h. also, dass die zugrunde liegende Aktie in die gewünschte Richtung läuft und die Wahrscheinlichkeit, dass die Option ausgeübt wird, sei es nun auf amerikanisch oder europäische Art, weit höher ist als die Call-Option. Die Zeit arbeitet also für die Put-Option, im Gegensatz zur Call-Option. Die Aktie ist ja nicht ohne Grund gefallen, was bedeutet, dass die Aktie nicht einfach zum Spass zuerst fällt, um dann deutlich ins Plus zu drehen. Deshalb nimmt für die Call-Option die Wahrscheinlichkeit proportional zur Laufzeit ab, dass sich die Option ins Geld bewegt. Also muss der Zeitwert abnehmen, weil die Wahrscheinlichkeit für einen Strike geringer geworden ist. Stell Dir vor, du willst das Jungfraujoch besteigen. Du fährst aber zuerst mit der Zahnradbahn bis etwa zur Mitte und willst dann zu Fuss den Aufstieg machen. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du gleich wieder hinuntersteigst, nachdem Du ausgestiegen bist, ist gleich NUll, die Wahrscheinlichkeit, dass Du hinaufkletterst ist gleich 100%. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du oben ankommst ist von der Mitte ausgesehen etwa gleich gross, wie die Wahrscheinlichkeit, dass Du unten ankommst, ohne oben gewesen zu sein. Die Calls und Puts fangen also beim Emissionspreis an und ihre Wahrscheinlichkeit ist am Anfang gleich gross. Nun steigst Du ein Stück weit hoch, doch fühlst Du Dich relativ schnell schon erschöpft, die Bahn fährt auch nicht mehr hoch und es ziehen Wolken auf. Dass Du es zeitig noch schaffst nach oben, wird also knapp, denn Du musst ja den Abstieg auch einberechnen. Du hast also 3/4 des Aufstiegs geschafft und bisher hat die Zeit für dich gearbeitet. Übersetzt, die Call-Option ist bisher gut ins Geld gekommen, der Zeitwert ist also höher als bei der Put-Option. Bei 3/4 merkst Du, dass der Aufstieg gefährdet ist und die Wahrscheinlichkeit, dass Du es nicht schaffst, nimmt zu. Bei der Call-Option nimmt der Zeitwert also ab, weil die Wahrscheinlichkeit gesunken ist, dass die Aktie den Widerstand bei sagen wir 25.- CHF innerhalb der Optionslaufzeit meistert und noch bis 30.- CHF hochgeht. Stattdessen nimmt der bis anhin gesunkene Zeitwert der Put-Option wieder zu, weil es nun wahrscheinlicher wird, dass die Aktie am Widerstand abprallt und auf 20.- CHF runterkonsolidiert. Du wirst bei 3/4 des Berges Dich also entschliessen, alle Widerstände zum erfolgreichen Aufstieg anzuerkennen und Dich zum Abstieg entscheiden. Wenn Du absteigst, dann steigt auch der Zeitwert der Put-Option wieder, während natürlich der Zeitwert der Call-Option abnimmt.

So in etwa würde ich das beschreiben, doch wie gesagt, ich kenne mich nicht aus mit Optionen und ich denke, dass BSCYB recht hat, wenn er sagt, dass es Monate, wenn nicht Jahre dauert, um die Derivate zu verstehen und Ineffizienzen ausnützen und traden zu können.

10.07.2013 23:52
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Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 23:11 folgendes geschrieben:

bscyb hat am 10.07.2013 - 22:23 folgendes geschrieben:

 

PS: Du glaubst "Fehler" gefunden zu haben, die man ausnutzen könne? Hm, sorry, gelinde gesagt hochnäsig. Es gibt täglich Milliarden zu verdienen und Du bist Deiner Meinung nun der erste, der da "Fehler" gefunden hat? So, das wars auch schon wieder. Zeitverschwendung 2.0
 

 

Du bist hochnäsig, nicht ich.

Wenn ein Jurist behauptet "Die Rechtslage ist so und so" und ich sage dann zu ihm "Nein, ich sehe das anders", ist das dann auch hochnäsig von mir?

Wenn Du kein Jurist bist, dann würde ich das laizistisch nennen, wie das Stammtischgerede. Warum suchst Du den Weg durch die Wand, wenn die Tür offen ist? Ich bin sicher, für Deine Fragen gibt es vernünftige Gründe, doch Du stellst Dich mit Absicht dumm und nimmst die Ratschläge von Materiekennern nicht an.

10.07.2013 23:11
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bscyb hat am 10.07.2013 - 22:23 folgendes geschrieben:

 

PS: Du glaubst "Fehler" gefunden zu haben, die man ausnutzen könne? Hm, sorry, gelinde gesagt hochnäsig. Es gibt täglich Milliarden zu verdienen und Du bist Deiner Meinung nun der erste, der da "Fehler" gefunden hat? So, das wars auch schon wieder. Zeitverschwendung 2.0
 

 

Du bist hochnäsig, nicht ich.

Wenn ein Jurist behauptet "Die Rechtslage ist so und so" und ich sage dann zu ihm "Nein, ich sehe das anders", ist das dann auch hochnäsig von mir?

(Das ist eine ernste Frage, bitte beantworten).

Also wenn es kein Fehler ist: Was ist denn der Grund für den faktisch fehlenden Zeitwert bei Call-Optionen die stark im Geld sind?

 

Genau das meine ich: Ihr kritisiert mich, beleidigt mich, aber selber seit ihr nicht mal in der Lage, meine Frage nachzuvollziehen.

Bitte beantworte doch obige beiden Fragen.

 

Gruss

PZ

 

10.07.2013 22:23
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Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 14:19 folgendes geschrieben:

eBEN. Aber genau das Argument bringe ich immer:

Nur weil ich mich nicht detailiert mit den "Griechen" befasst hatte, kann ich dennoch Ahnung von Optionen haben. Ich habe halt einfach einen eigenen Weg, diese zu analysieren und untersuchen und sammle dadurch kein totes theoretisches Wissen an, sondern reale Erfahrungen.

Du bringst also ein Argument, welches genau von mir verwendet wird.

Soviel mehr als ich wisst ihr auch nicht über Optionen.

Und ich denke, ich habe ienen Fehler gefunden, den ich auszunutzen gedenke.

Wieso bin ich dann noch nicht reich? Weil es auch so rund 20 Jahre dauert, reich zu werden.

Aber ich arbeite daran.

Zudem investiere ich nur bei SMI unter 7500 Punkten bzw. wenn die Chance nach meiner Formel über 80% liegt, dass die Börse steigt. Im Moment liegt die Chance für steigende Kurse unter 40 % nach meinen Berechnungen.


Zu "Ahnung von Optionen haben" ohne die "Griechen". Nein, kannst Du nicht. Weil der Rest der Welt mit diesen Formeln (und damit den "Griechen") arbeitet und so die Preise festlegt:


Bjerksund-Stensland Model: is for American equity options, i.e. stock–settled products.


Black-Scholes Model: is for European equity options, i.e. cash–settled products.
 

Binomial Model: is relevant for American, European and Bermudan-style options with dividends.


Wir hatten diese Diskussion doch schon im "SMI 2020"-Thread vor ein paar Wochen? Warum kaufst Du nicht zuerst gute Literatur zu Derivaten und arbeitest Dich sauber ein ins Thema?

Glaub mir, das wird Monate dauern bis man in (komplexen) Options-Strategien und Derivaten allgemein etwas sattelfest ist.

PS: Du glaubst "Fehler" gefunden zu haben, die man ausnutzen könne? Hm, sorry, gelinde gesagt hochnäsig. Es gibt täglich Milliarden zu verdienen und Du bist Deiner Meinung nun der erste, der da "Fehler" gefunden hat? So, das wars auch schon wieder. Zeitverschwendung 2.0
 

10.07.2013 18:21
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Elias hat am 10.07.2013 - 15:14 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 14:19 folgendes geschrieben:

Soviel mehr als ich wisst ihr auch nicht über Optionen.

Dann halt nicht.

Es muss einen Grund geben, weshalb meine Eurex-Aufträge nicht von jedem entgegen genommen werden dürfen. Vielleicht weil es zu einfach ist.

 

Wenn du einen Fehler gefunden hast, dann nütze ihn aus und behalte es für dich, sonst versiegt die Quelle im Nu.

 

Schön, dass wir jetzt in der Nähe des eigentlichen Themas sind.

 

Bis jetzt kann die Frage niemand beantworten.

Ich were mal beobachten, evtl. ist das so Teil der Formel, weil die von mir ausgewählten Kurse teilweise auf 2-Jahres-Hochs uä sind. Vielleicht erhalten nach stark gesunkenen Kursen die Call-Optionen plötzlich sehr hohe zeitwerte?

 

Naja, ich werde halt ausnutzen, was ich kann.

 

Gruss

PZ

 

10.07.2013 15:14
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Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 14:19 folgendes geschrieben:

Soviel mehr als ich wisst ihr auch nicht über Optionen.

Dann halt nicht.

Es muss einen Grund geben, weshalb meine Eurex-Aufträge nicht von jedem entgegen genommen werden dürfen. Vielleicht weil es zu einfach ist.

 

Wenn du einen Fehler gefunden hast, dann nütze ihn aus und behalte es für dich, sonst versiegt die Quelle im Nu.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.07.2013 14:19
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Elias hat am 10.07.2013 - 12:56 folgendes geschrieben:

Ich habe auch mal gelernt, wie man den Bremsweg eines Autos bei nasser und trockener Fahrbahn berechnet. Obwohl ich die Formeln nicht mehr weiss, gelingt es mir ab und zu, rechtzeitig anzuhalten. Die Frage ist, ob man wegen dieser Wissenslücke keine Ahnung vom Autofahren hat.

eBEN. Aber genau das Argument bringe ich immer:

Nur weil ich mich nicht detailiert mit den "Griechen" befasst hatte, kann ich dennoch Ahnung von Optionen haben. Ich habe halt einfach einen eigenen Weg, diese zu analysieren und untersuchen und sammle dadurch kein totes theoretisches Wissen an, sondern reale Erfahrungen.

Du bringst also ein Argument, welches genau von mir verwendet wird.

Soviel mehr als ich wisst ihr auch nicht über Optionen.

Und ich denke, ich habe ienen Fehler gefunden, den ich auszunutzen gedenke.

Wieso bin ich dann noch nicht reich? Weil es auch so rund 20 Jahre dauert, reich zu werden.

Aber ich arbeite daran.

Zudem investiere ich nur bei SMI unter 7500 Punkten bzw. wenn die Chance nach meiner Formel über 80% liegt, dass die Börse steigt. Im Moment liegt die Chance für steigende Kurse unter 40 % nach meinen Berechnungen.

10.07.2013 12:56
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Nachtrag

Ich habe auch mal gelernt, wie man den Bremsweg eines Autos bei nasser und trockener Fahrbahn berechnet. Obwohl ich die Formeln nicht mehr weiss, gelingt es mir ab und zu, rechtzeitig anzuhalten. Die Frage ist, ob man wegen dieser Wissenslücke keine Ahnung vom Autofahren hat.

 

 

Hirn aus, Navi ein

10. Juli 2013 11:18; Akt: 10.07.2013 12:51

Tourist fährt auf Luzerner Rathaustreppe

 

Mit einem Mietauto fuhr ein Tourist am Dienstag durch die Luzerner Altstadt. Er vertraute blindlings seinem Navi – und landete auf der Rathaustreppe.

 

Bildstrecke im Grossformat »

1|4Mit seinem Mietauto landete ein Tourist aus den USA am Abend des 9. Juli 2013 auf der Rathaustreppe in der Luzerner Altstadt.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.07.2013 12:36
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Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 12:00 folgendes geschrieben:

Aha und du verstehst also die Optionen?

Dann frage ich dich nochmals, und ich bitte dich, entweder inhaltlich zu antworten, oder ansonsten einfach aufzuhören, vom Thema abzulenken:

Wieso werden bei Put-Optionen, die deutlich "im Geld" sind, rund 50% als Zeitwert aufgeschlagen und bei Call-Optionen nicht?

 

Wer diese Frage nicht beantworten kann, versteht Eurex-Optionen nicht wirklich. (ICh stehe dazu, sie nicht wirklich zu verstehen).

Die Preise der Call-Optionen sind ja faktisch ein riesiges Geschenk, da der Zeitwert 20 mal zu billig angesetzt wird.

 

Wenn du der Meinung bist, dass es faktisch ein riesiges Geschenk ist, dann kauf. An der Börse wird nichts geschenkt. Die Berechnung wird richtig sein.

Ich bin an der Eurex dabei, seit es die Eurex gibt und zuvor habe ich am SMI über Prämien gehandelt. Es wäre mir neu, dass der Algorithmus an der Eurex fallweise nicht stimmt. Es gibt auch Tool, die einem die einzelnen Parameter berechnen.

http://www.eurexchange.com/blob/exchange-de/154094/154288/1/data/optionm...

http://eurexchange.com/static/dav/Option_master/en/index.html

 

Hier ein Simulator für Warrants http://www.payoff.ch/product/Tool-Box/simulator.html

Zu deinen Titeln wirst du Warrants finden, die ähnliche Laufzeiten und Strikes haben wie die Eurex-Optionen und du wirst sehen, dass auch die sich in etwa gleich verhalten.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.07.2013 12:00
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Elias hat am 10.07.2013 - 11:51 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 11:36 folgendes geschrieben:

Elias hat am 10.07.2013 - 00:30 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.07.2013 - 23:53 folgendes geschrieben:

ich rede hier von Optionen an der Eurex, nach "amerikanischer Art".

Ich finde die Preisgestaltung unlogisch.

Eurex ist Eurex und Warrant ist Warrant.

Ob etwas europäische Art ist oder amerikanische Art, hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt einen Option / Warrant ausgeübt werden kann.

Die Preisgestaltung hängt vom Marketmaker ab. Und wenn ausser ihm niemand Lust hat mehr zu bezahlen, kommt kein besserer Preis zustande.

Den Weihnachtsmann gibt es nicht.

Danke, das war mir alles bekannt. Wir haben hier im Forum soweit ich weiss festrgestellt, dass die Optionen an der Eurex "amerikanische Art" sind.

 

Und was der Weihnachtsmann damit zu tun hat, ist mir ein Rätsel.

Dein Beitrag war nicht ansatzweise hilfreich.

Meine Frage ist äusserst interessant, weil Call-Optionen komischerweise total anders berechnet werden (was den Zeitwert anbelangt) als Put-Optionen und es ist keine Logik dahinter zu erkennen.

Also hat jemand einen Tipp, an was das liegt? Es gibt hier so viele Leute, die sich mit Optionen auskennen.

Ich handle ausschliesslich mit Eurex-Optionen.

An der Eurex (wie an den meisten Optionsbörsen) werden nicht ausschliesslich american style gehandelt. Begründung siehe oben. Optionen auf Indizes sind european style.

 

Mein Rat: lass die Finger von Dingen, die du nicht verstehst.

 

 

 

Aha und du verstehst also die Optionen?

Dann frage ich dich nochmals, und ich bitte dich, entweder inhaltlich zu antworten, oder ansonsten einfach aufzuhören, vom Thema abzulenken:

Wieso werden bei Put-Optionen, die deutlich "im Geld" sind, rund 50% als Zeitwert aufgeschlagen und bei Call-Optionen nicht?

 

Wer diese Frage nicht beantworten kann, versteht Eurex-Optionen nicht wirklich. (ICh stehe dazu, sie nicht wirklich zu verstehen).

Die Preise der Call-Optionen sind ja faktisch ein riesiges Geschenk, da der Zeitwert 20 mal zu billig angesetzt wird.

 

10.07.2013 11:51
Bild des Benutzers Elias
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Petrosilius Zwackelmann hat am 10.07.2013 - 11:36 folgendes geschrieben:

Elias hat am 10.07.2013 - 00:30 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.07.2013 - 23:53 folgendes geschrieben:

ich rede hier von Optionen an der Eurex, nach "amerikanischer Art".

Ich finde die Preisgestaltung unlogisch.

Eurex ist Eurex und Warrant ist Warrant.

Ob etwas europäische Art ist oder amerikanische Art, hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt einen Option / Warrant ausgeübt werden kann.

Die Preisgestaltung hängt vom Marketmaker ab. Und wenn ausser ihm niemand Lust hat mehr zu bezahlen, kommt kein besserer Preis zustande.

Den Weihnachtsmann gibt es nicht.

Danke, das war mir alles bekannt. Wir haben hier im Forum soweit ich weiss festrgestellt, dass die Optionen an der Eurex "amerikanische Art" sind.

 

Und was der Weihnachtsmann damit zu tun hat, ist mir ein Rätsel.

Dein Beitrag war nicht ansatzweise hilfreich.

Meine Frage ist äusserst interessant, weil Call-Optionen komischerweise total anders berechnet werden (was den Zeitwert anbelangt) als Put-Optionen und es ist keine Logik dahinter zu erkennen.

Also hat jemand einen Tipp, an was das liegt? Es gibt hier so viele Leute, die sich mit Optionen auskennen.

Ich handle ausschliesslich mit Eurex-Optionen.

An der Eurex (wie an den meisten Optionsbörsen) werden nicht ausschliesslich american style gehandelt. Begründung siehe oben. Optionen auf Indizes sind european style.

 

Mein Rat: lass die Finger von Dingen, die du nicht verstehst.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.07.2013 11:36
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Elias hat am 10.07.2013 - 00:30 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.07.2013 - 23:53 folgendes geschrieben:

ich rede hier von Optionen an der Eurex, nach "amerikanischer Art".

Ich finde die Preisgestaltung unlogisch.

Eurex ist Eurex und Warrant ist Warrant.

Ob etwas europäische Art ist oder amerikanische Art, hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt einen Option / Warrant ausgeübt werden kann.

Die Preisgestaltung hängt vom Marketmaker ab. Und wenn ausser ihm niemand Lust hat mehr zu bezahlen, kommt kein besserer Preis zustande.

Den Weihnachtsmann gibt es nicht.

 

 

Danke, das war mir alles bekannt. Wir haben hier im Forum soweit ich weiss festrgestellt, dass die Optionen an der Eurex "amerikanische Art" sind.

 

Und was der Weihnachtsmann damit zu tun hat, ist mir ein Rätsel.

Dein Beitrag war nicht ansatzweise hilfreich.

Meine Frage ist äusserst interessant, weil Call-Optionen komischerweise total anders berechnet werden (was den Zeitwert anbelangt) als Put-Optionen und es ist keine Logik dahinter zu erkennen.

Also hat jemand einen Tipp, an was das liegt? Es gibt hier so viele Leute, die sich mit Optionen auskennen.

 

Gruss

Er

 

10.07.2013 00:30
Bild des Benutzers Elias
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Kommentare: 16250

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.07.2013 - 23:53 folgendes geschrieben:

ich rede hier von Optionen an der Eurex, nach "amerikanischer Art".

Ich finde die Preisgestaltung unlogisch.

Eurex ist Eurex und Warrant ist Warrant.

Ob etwas europäische Art ist oder amerikanische Art, hängt davon ab, zu welchem Zeitpunkt einen Option / Warrant ausgeübt werden kann.

Die Preisgestaltung hängt vom Marketmaker ab. Und wenn ausser ihm niemand Lust hat mehr zu bezahlen, kommt kein besserer Preis zustande.

Den Weihnachtsmann gibt es nicht.

 

 

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