Private Equity Business

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11.09.2013 15:11
#1
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Private Equity Business

Bei Partners Group wäre interessant zu erfahren, warum die Aktie von 2013 höchst CHF 273.50 auf zuletzt CHF 214.70 implodiert. CHF 60.00 Kurskorrektur für diesen High-Flyer im Börsen-Jahr 2013 rufen nach Erklärungen. Möglicherweise hat es Forum-Mitglieder welche hier die Gründe nennen können. Bisher zählte  Partners Group hierzulande zu den absoluten Koryphäen auf diesem Gebiet.

 

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11.09.2013 16:49
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Es gibt bereits einen Thread von Partners Group!

http://www.cash.ch/comment/442085#comment-442085

Bitte dort weiterschreiben!

Thread closed....

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

11.09.2013 15:30
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Taucher-Verständnis

ich danke Bellavista für diese ausführlichen Erläuterungen. Obwohl  nicht engagiert,  bin ich sehr dankbar die Hintergründe erfahren zu haben.

 

mit freundlichen Grüssen.

 

Franziskus.

11.09.2013 15:19
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Gründe für Taucher

Hier ein Artikel zum Thema:

ürich (awp) - Der globale Manager von Privatmarktanlagen Partners Group hat im ersten Semester 2013 zwar mehr verdient als im Vorjahr, die Resultate fielen aber bis auf den Reingewinn enttäuschend aus. Insbesondere die Entwicklung der sogenannten Performance-fees lag unter den Erwartungen. Das Management zeigte sich aber nach wie vor optimistisch bezüglich der Kundennachfrage im zweiten Halbjahr und bestätigte entsprechend seine Zielvorgabe. Der Markt reagierte mit deutlichen Kursabgaben auf die Resultate.

 

Insgesamt steigerte die Gesellschaft im ersten Halbjahr 2013 die Einnahmen um 4,2% auf 222 Mio CHF. Diese Zunahme ist aber in erster Linie den wiederkehrenden Einnahmen zu verdanken, die mit einer Steigerung von 13% auf 195 Mio CHF 88% zu den Gesamteinnahmen beisteuern. Rückläufig waren dagegen die erfolgsabhängigen Gebühren (Performance-fees), die sich um 35% auf 13 Mio verringerten, und auch die Late Management-Gebühren und andere Einkünfte, die um 26% auf 14 Mio abnahmen.

 

VERZÖGERUNGEN BEI GENEHMIGUNGEN DRÜCKEN AUF GEBÜHREN

 

CFO Cyrill Wipfli erklärte anlässlich einer Medienkonferenz diese Entwicklung damit, dass gewisse regulatorische Genehmigungsprozesse neuer Investitionsprogramme in der ersten Jahreshälfte 2013 mehr Zeit als erwartet in Anspruch genommen habe. Entsprechend sei es zu Verzögerungen in deren Aufsetzung gekommen. Zudem sei eine Verschiebung der Investitionsentscheide der Kunden vom ersten ins zweite Halbjahr feststellbar.

 

Weil im ersten Semester die erfolgsabhängigen Gebühren rückläufig waren und nur geringe Late Management-Gebühren anfielen, nahm die Gesamtmarge auf den durchschnittlich verwalteten Vermögen auf 1,27% von 1,37% ab. Sie befindet sich damit unter der mittelfristigen Zielvorgabe von 1,30-1,40%. Über die letzten acht Jahre betrachtet falle die Marge aber nicht aus dem Rahmen, ergänzte Wipfli.

 

Zugenommen um 5% auf 86 Mio haben die Ausgaben, wobei der Personalaufwand als grösster Ausgabenposten wegen des Ausbaus des Personalbestand (+68 Mitarbeitende) um 4,5% zulegte.

 

BETRIEBSMARGE BEI 61%

 

Der Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA verbesserte sich im Berichtszeitraum um knapp 4% auf 135 Mio. Die EBITDA-Marge betrug unverändert 61% und liege damit über dem Ziel von rund 60%. Realistischerweise müsse davon ausgegangen werden, dass sich die EBITDA-Marge künftig auf diesem Niveau bewegen werde, ergänzte Wipfli.

 

Das Netto-Finanzergebnis, als Resultat der starken Performance in den eigenen Investments, nahm um 33% auf 16 Mio zu. Der Nettogewinn stieg um 30% auf 156 Mio und der um Wertveränderungen von Derivaten aus Versicherungsverträgen adjustierte Nettogewinn legte um 7% auf 134 Mio zu.

 

Die verwalteten Kundenvermögen beliefen sich per Mitte Jahr auf 30,3 Mrd EUR, nach 28,6 Mrd per Ende 2012. Dem Unternehmen flossen Neugelder im Umfang von 2,2 Mrd zu, wobei in den ersten sechs Monaten des Vorjahres der Neugeldzufluss noch 2,4 Mrd betragen hatte.

 

Einen konkreten Ausblick zum Gesamtjahr gab das Management nicht ab, zeigte sich aber zuversichtlich bezüglich der Kundennachfrage. "Unsere Pipeline ist voll", sagte Co-CEO André Frei. Vor diesem Hintergrund sei er zuversichtlich, dass "wir im Gesamtjahr bezüglich Kundennachfrage im Zielband von 4-6 Mrd EUR zu liegen kommen", so Frei weiter. Der Nettozuwachs des verwalteten Vermögens für 2013 werde allerdings durch negative Effekte in Höhe von 1,0 bis 1,5 Mrd beeinflusst werden, wiederholte CFO Wipfli früher gemachte Aussagen.

 

AKTIEN TAUCHEN

 

Der CFO betonte im weiteren, dass sich die erfolgsabhängigen Gebühren dank der stetigen Zunahme der verwalteten Vermögen auf einem langfristig steigenden Wachstumspfad befänden. Dieser Wachstumstrend werde ab und an kurzfristig unterbrochen, so wohl auch im laufenden Jahr, ergänzte Alfred Gantner, Mitbegründer und Executive Chairman.

 

Die Aktien reagierten mit deutlichen Kursabgaben auf die Resultate. Bis gegen 13.40 Uhr büssen die Valoren von Partners Group 7,2% auf 230,20 CHF ein (bisheriges Tagestief 228,40 CHF). Der Gesamtmarkt, gemessen am SPI, steht derweilen 1,14% höher. Der Abschluss zeige insgesamt tiefere Zahlen als erwartet, heisst es in einem Kommentar. Insbesondere die Ertragsentwicklung fiel enttäuschend aus, so lag der stark beachtete Betriebsgewinn auf Stufe EBITDA klar unter dem Konsens-Erwartungen.

mfg Bellavista

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