Prognosen 2013

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Prognosen 2013

Für die Aktien wird es wegen mangelnder Alternativen (Anlagenotstand) kein schlechtes Jahr.

Die Zinsen bleiben tief

Die Teuerung bleibt tief.

Die Arbeitslosenrate wird bei uns leicht steigen.

Die CH-Wirtschaft wächst um 2%

Die Untergrenze zum Euro überlebt 2013

Der Dollar wird sich leicht erholen.

Brunngass
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IM JAHR 2013

bleiben Aktien sicher wichtig, will man Kohle machen.

 

Zu beachten bleibt:

Leute wie unser Herr Nedoli,haben das Heufuder meist schon geladen, wenn sie im Forum aktiv werden.An der Börse werden immer wieder nützliche Idioten gesucht.

 

Auch im 2013 kann es 1 bis 2 Hochs geben und wer da nicht Gewinne realisiert,für den bleibt Börse ein Nullsummenspiel.

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Experten: Rally am Aktienmarkt geht 2013 weiter

Die Rally am globalen Aktienmarkt hat gerade erst begonnen. Diese Ansicht vertreten zumindest Börsenexperten. Sie nennen jede Menge Gründe für weiter steigende Kurse im neuen Jahr - und geben Aktientipps.

Nummer Eins: Aktien seien nach wie vor sehr günstig bewertet. "Aktien haben sich seit dem Jahr 2000 volatil seitwärts bewegt", erläutert Jürgen Meyer, der für SEB Asset Management in Frankfurt die europäische Aktienstrategie verantwortet. "Aber die Unternehmensgewinne sind in dieser Zeit stark gestiegen, und die Dividenden sind wesentlich höher." Zudem sind Aktien-Anlagen in Zeiten niedriger Zinsen und zunehmender Inflationsangst nach Ansicht viele Experten "alternativlos".

Von Reuters befragte Analysten gehen davon aus, dass sich chinesische Aktien mit einem zweistelligen Plus im Jahr 2013 am besten entwickeln werden; nachdem sie 2012 zu den globalen Schlusslichtern gehören. Dicht folgen dürften ihnen indische und japanische Titel. Auch europäischen Aktien trauen die mehr als 250 befragten Analysten weitere Kursgewinne zu. Allerdings sei ein so hohes Plus wie 2012 zum Beispiel beim Dax nicht mehr zu erwarten. Immerhin schneidet der hiesige Leitindex 2012 mit einem Zuwachs von fast 30 Prozent so gut ab wie seit 2003 nicht mehr. Anbei Empfehlungen verschiedener Aktienexperten:

UBS

"Aktien bieten das größte Wachstumspotenzial für das Portfolio, da die Aktien-Erträge direkt vom Wirtschaftswachstum abhängen und die Erträge die Anleger für die hohe Volatilität der Aktien entschädigen. Gegenwärtig bieten sich die besten langfristigen Chancen in Europa und den Schwellenländern."

DWS

Die Fondsgesellschaft setzt auf "Qualitätsaktien", also Aktien von Unternehmen, die innovativ, geografisch diversifiziert, global dominant und technologisch führend sind. Als Beispiele nennt die Fondsgesellschaft Nestle, BASF, Fresenius oder Linde.

EDMOND DE ROTHSCHILD

Die Privatbank empfiehlt europäische Aktien. Erstens seien sie mit einer Dividendenrendite von annähernd vier Prozent besonders attraktiv. Die Ausschüttungsquote liege immerhin bei 45 Prozent und sei damit fast doppelt so hoch wie bei US-Aktien. Zweitens seien die Aktien preiswert und dümpelten nach wie vor im unteren Bereich der historischen Bandbreite.

FIDELITY

"Deutsche Aktien bleiben für mich ein klarer Kauf", betont Fondsmanager Christian von Engelbrechten. "Die Märkte preisen immer noch ein Extremszenario ein und implizieren eine schwere Rezession 2013. Ich bin der Überzeugung, dass diese negative Sichtweise angesichts der robusten Entwicklung deutscher Unternehmen nicht gerechtfertigt ist."

Fidelity erwartet eine erhöhte Volatilität bei italienischen Aktien - zu einem Großteil abhängig vom Wahlausgang. Am spanischen Aktienmarkt hält Fondsmanager Firmino Morgado an Unternehmen fest, "die zwar unpopulär sind, jedoch eine solide Erholung erwarten lassen". In Frankreich empfiehlt die Fondsgesellschaft defensive Wachstumstitel, da die Konjunkturaussichten weiter fragil seien.

JULIUS BÄR

Die Schweizer Privatbank empfiehlt Aktien aus Schwellenländern und sieht besondere Chancen in Mexiko, das sie auch als "Deutschland der Schwellenländer" bezeichnet. "Wir sehen, dass die mexikanischen Unternehmen insgesamt extrem diszipliniert waren, vielleicht auch unter dem Druck der chinesischen Konkurrenz", sagt der Chefstratege des Instituts, Christian Gattiker. Sollte der Export für China absehbar weniger wichtig werden, könnte Mexiko die entsprechende Lücke füllen. http://www.cash.ch/news/top_news/experten_rally_am_aktienmarkt_geht_2013...

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«Zehn Überraschungen» für 2013

Byron Wien stellt traditionell seine Liste mit den «Zehn Überraschungen» für 2013 vor. Eine böse Überraschung birgt für ihn das Börsenjahr 2013.

Für dieses Jahr sagt Wien eine Talfahrt der europäischen Börsen um zehn Prozent voraus. Für den US-Leitindex Standard & Poor’s 500 rechnet er mit einem Rückgang auf 1300 Punkte. Gegenüber 2012 wäre das ein Minus von rund neun Prozent.

Deutlich bessere Chancen sieht der 79-Jährige beim chinesischen Shanghai Composite Index, der seiner Ansicht nach 2013 um 20 Prozent hochschnellen dürfte. Für den Goldpreis prognostiziert er einen Anstieg bis auf 1900 Dollar je Unze.

“Druck auf die Gewinnmargen und begrenztes Umsatzwachstum führen dazu, dass die Gewinne im Standard & Poor’s 500 in 2013 unter 100 Dollar fallen und die Investoren enttäuscht werden”, erklärte Wien. “Die strukturellen Probleme in Europa bleiben im Großen und Ganzen ungelöst, und die leichte Rezession, die dort 2012 eingesetzt hat, setzt sich fort.”

Der frühere leitende Stratege von Morgan Stanley hatte vor einem Jahr richtig vorausgesagt, dass der S&P-Index in 2012 über die Marke von 1400 Punkten steigen würde. Der Index gewann im vergangenen Jahr 13 Prozent und schloss bei 1426. Wien hatte zudem für die Börsen in China, Indien und Brasilien Rallys um 15 Prozent oder mehr vorausgesagt. Der indische Sensex schnellte 26 Prozent hoch, der brasilianische Bovespa 7,4 Prozent und der Shanghai Composite 3,2 Prozent.

Die Top-10-Liste von Wien wird seit 1986 alljährlich veröffentlicht.

 

Hier die Liste der "zehn Überraschungen"

1.) Der Iran verfügt über genügend angereichertes Uran um eine Atombombe zu bauen

2.) Der S&P 500 fällt unter 1300 Punkte

3.) Finanz-Aktien verlieren ihre Zugewinne aus 2012

4.) Die Demokraten legen ein Programm zur Förderung erneuerbarer Energien auf. Der WTI-Ölpreis fällt auf 70 US-Dollar

5.) Die Republikaner forcieren eine Reform der US-Einwanderungsgesetze

6.) Der Shanghai Composite gewinnt mehr als 20 Prozent, weil China der Korruption den Kampf ansagt.

7.) Aufgrund von Ernteausfällen wird Mais auf 8 Dollar je Bushel, Weizen auf 9 Dollar je Bushel und Rindfleisch auf 1,5 Dollar je Pfund steigen

8.) Die expansive Geldpolitik der Notenbanken treibt den Goldpreis über 1900 Dollar

9.) Der Dollar steigt auf 100 Yen während der Nikkei 12.000 Punkte erreicht

10.) Europa verharrt in der Rezession, die Aktienmärkte verlieren zehn Prozent

 

Punkt 1, 4 und 5 sind keine Überraschungen. Es wäre eine, wenn es nicht so wäre.

Punkt 8 wäre schon eher überraschend, da man mit dem Ende von QE rechnet. Wenn Gold klettert, dann aus anderen Gründen (Krisen, Kriege)

Punkt 9: Der Yen fällt auf jeden fall. Vielleicht steigt der auch der Dollar. Kommt darauf an, was am Ende des Fisacal cliff an Massnahmen heraus kommt.

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UBS sieht Ende der Aktienrally

er seit 2009 anhaltende Aktien-Bullenmarkt steht nach Ansicht eines UBS-Charttechnikers vor dem Ende. Bis 2014 könnten dem SMI herbe Kursverluste drohen.

"Der Schweizer Leitindex SMI ist sowohl auf wöchentlicher als auch monatlicher Basis überkauft, so dass die Luft nach oben immer dünner wird", schreibt UBS-Charttechniker Michael Riesner in seinem wöchentlichen Ausblick. Er rechnet damit, dass der SMI bis Ende erstes Quartal oder spätestens August 2013 noch bis auf 7500 Punkte steigt.

Danach steigt das Risiko eines Kursrückgangs massiv. "Noch in diesem Jahr könnte ein Bären-Zyklus gestartet werden, der bis ins 2014 hineindauert und den SMI auf 6100, oder im schlimmsten Fall auf 5800, zurückbefördert", so Riesner. 

Eine ähnliche Entwicklung erwartet der UBS-Mann auch für den amerikanischen Aktienmarkt. Der S&P 500 dürfte bis Ende des Sommers dieses Jahres auf ein Hoch von 1570 Punkten steigen, so dass sich das Plus seit März 2009 auf 116 Prozent belaufen werde, prognostiziert Riesner. Danach werde auch in den USA ein “zyklischer” Bärenmarkt folgen, wobei die Benchmark bis 2014 bis auf 1100 Punkte fallen werde.

Aufwärtstrend steht vor Trendrückkehr

“Die seit März 2009 zu beobachtende zyklische Aufwärtsbewegung am Markt erreicht eine reife Phase und in diesem Zusammenhang erwarten wir, dass der S&P 500 und Risiko-Vermögenswerte 2013 eine wichtige Spitze ausbilden, gefolgt von einem neuen zyklischen Abwärtstrend ins Jahr 2014 hinein”, schrieben die Analysten in einer Mitteilung.

Den Experten zufolge hat im Jahr 2000 bei dem Börsenbarometer ein langfristiger Abwärtstrend begonnen, der jedoch mittelfristige oder zyklische Auf- und Abwärtsbewegungen umfasst. Eine davon war der 2009 einsetzende Aufwärtstrend, der nun offenbar vor einer Trendumkehr steht, wie eine Dreiecksformation andeutet, erläutern die Analysten.

Der darauf folgende Kurseinbruch wird nicht nur die gegenwärtige Rally beenden, sondern auch die längerfristige Baisse vollenden, die zur Jahrtausendwende begann. Darüber hinaus werde der Kursrutsch den Boden bereiten für den Beginn einer ähnlich langen Hausse, die in etwa zwei Jahren starten dürfte, so der Analyst. http://www.cash.ch/news/top_news/ubs_sieht_ende_der_aktienrally-3015370-771

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Die UBS hat sich noch vor 7 Tagen optimistisch zu Aktien geäussert. Siehe Posting weiter oben. Mit einer von beiden Prognosen wird sie also richtig liegen.

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Top-Notenbanker rechnet mit starkem US-Wachstum 2013

Ein führender Vertreter der US-Notenbank Fed rechnet für 2013 sowie 2014 mit starkem Wirtschaftswachstum und sinkender Arbeitslosigkeit.

Ein führender Vertreter der US-Notenbank Fed rechnet für dieses und das kommende Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von etwa 3,2 Prozent. Die Arbeitslosigkeit werde in dem Zeitraum sinken, die Inflation nahe des Fed-Ziels von zwei Prozent verharren, sagte der Präsident der Fed von St. Louis, James Bullard, in einer Rede in Wisconsin laut Manuskript am Donnerstag. Grund für den Anstieg des Wachstums sei die Lockerung der Geldpolitik der vergangenen sechs Monate, aber auch ein Nachlassen des allgemeinen wirtschaftlichen Gegenwinds. Bullard gehört dem für die Zinspolitik zuständigen Offenmarktausschuss der Fed als stimmberechtigtes Mitglied an. http://www.cash.ch/news/top_news/topnotenbanker_rechnet_mit_starkem_uswa...

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US-Wachstum: Optimistisches Fed-Mitglied

Das Führungsmitglied der US-Notenbank, Charles Evans, erwartet für dieses Jahr ein Wachstum der weltgrössten Volkswirtschaft von 2,5 Prozent.

2014 werde sich die Rate dann auf 3,5 Prozent verbessern, sagte Evans am Montag bei einer Rede in Hongkong beim Asia-Finanzforum. Die Arbeitslosenquote prognostizierte er für dieses Jahr mit 7,4 Prozent. Sie werde im Laufe des nächsten Jahres auf etwa sieben Prozent sinken.

Damit sich die Lage am Arbeitsmarkt nachhaltig verbessere, sei über mehrere Monate hinweg ein Stellenplus von jeweils rund 200'000 nötig. "Wir brauchen ein schnelleres Job-Wachstum und weniger Schwankungen", sagte er. Eine explizite Forderung nach einer weiteren Lockerung der US-Geldpolitik formulierte er in seiner Rede nicht.

Evans wechselt dieses Jahr auf einen stimmberechtigten Posten im Fed-Offenmarktausschuss. Das Gremium entscheidet über die Geldpolitik der US-Notenbank. http://www.cash.ch/news/top_news/uswachstum_optimistisches_fedmitglied-3...

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EZB sieht Aufschwung erst nächstes Jahr

EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny rechnet erst 2014 wieder mit einem Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone.

EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny rechnet erst 2014 wieder mit einem Wirtschaftswachstum in der Euro-Zone. "Wir erwarten noch einen Rückgang in 2013 für die Euro-Zone. Der Wendepunkt wird im ersten Quartal dieses Jahres sein", sagte Nowotny auf der Euromoney-Konferenz am Mittwoch in Wien. Die Krise sei jedoch noch nicht vorbei. Daher werde es erst im kommenden Jahr zu einem Aufschwung kommen. http://www.cash.ch/news/top_news/ezb_sieht_aufschwung_erst_naechstes_jah...

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Schwindende Euphorie bei den Gold-Auguren

17. Januar (Bloomberg) -- Die derzeit akkuratesten Gold- Auguren Danske Bank A/S und Credit Suisse Group AG prognostizieren, dass die Notierung des Edelmetalls dieses Jahr wahrscheinlich ihren höchsten Wert erreichen wird. Für ihren nächstbesten Konkurrenten UniCredit SpA dagegen ist dagegen kein Ende der seit zwölf Jahren währenden Gold-Rally in Sicht.

Die Unze Gold wird dieses Jahr durchschnittlich 1720 Dollar und 2014 1600 Dollar je Unze kosten, sagt Christin Tuxen von Danske Bank in Kopenhagen, der Bloomberg-Daten zufolge in den letzten acht Quartalen die Preisbewegungen am genauesten vorhergesagt hat.

Tom Kendall von Credit Suisse in London erwartet 1740 Dollar beziehungsweise 1720 Dollar, und Jochen Hitzfeld von UniCredit in München sagt 1700 Dollar für dieses und 1800 Dollar für 2014 voraus. Seit Beginn der Phase steigender Notierungen 2001 hat sich der Goldpreis mehr als versechsfacht.

Alle drei Analysten erwarten Durchschnittspreise auf Rekordniveau, weil wegen der Konjunkturanreize der Zentralbanken Edelmetall weiter als Schutz vor Inflation gekauft wird. Danske und Credit Suisse prognostizieren für 2014 niedrigere Preise, weil das Wirtschaftswachstum die Nachfrage nach Gold als Wertspeicher dämpft. UniCredit glaubt dagegen, dass rekordniedrige Zinsen Gold weiter attraktiv erscheinen lassen.

“Der Goldpreis wird sicher weiter steigen, aber die Euphorie hat nachgelassen”, sagt Donald Selkin, Leitender Marktstratege bei National Securities in New York. “Die Erfolgsbilanz ist super, aber dieses Jahr wird eine Verschnaufpause eingelegt.”

Längste Aufwärtsbewegung seit mindestens 90 Jahren

Während der längsten Aufwärtsbewegung seit mindestens 90 Jahren haben Investoren über börsengehandelte Produkte (ETP) Gold im Wert von 141,9 Milliarden Dollar gekauft - ein Schatz, den nur zwei Nationen mit ihren Goldreserven übertreffen. Die Preise sind in den letzten drei Monaten zurückgegangen, nachdem sich die europäische Schuldenkrise entspannte und anziehendes Wachstum in den USA und China Spekulationen anheizte, dass die Zentralbanken ihre Stimuli zurückfahren werden.

“Wenn die Fed ihre Lockerungsmaßnahmen einstellt und die Wirtschaftsaktivität zunimmt, wird das den Goldpreis belasten”, sagt Tuxen von Danske Bank. “Ab der zweiten Jahreshälfte wird das dann eingepreist.”

Rekordniedrige Zinsen und Renditen für Staatspapiere, die unterhalb der Inflationsrate liegen, dürften die Nachfrage nach Gold stützen. Die US-Notenbank hatte erklärt, die Zinsen nahe Null halten zu wollen, solange die Arbeitslosigkeit über 6,5 Prozent und die Inflationsprognosen nicht über 2,5 Prozent liegen. Im Dezember verharrte die Arbeitslosigkeit bei 7,8 Prozent, und die Verbraucherpreise waren im November 1,8 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die Europäische Zentralbank beließ die Zinsen am 10. Januar auf einem Rekordtief von 0,75 Prozent.

“Der wichtigste Faktor sind die negativen realen Zinsen, und da sehen wird kein Ende in den nächsten Jahren”, sagt Hitzfeld von UniCredit.

Grösste Investoren bleiben bei Gold

Es gibt keine Anzeichen dafür, dass die größten Investoren Gold verkaufen. Soros Fund Management hat im dritten Quartal seine Beteiligung am größten börsengehandelten Goldprodukt SPDR Gold Trust um 49 Prozent auf 215 Millionen Dollar erhöht, wie SEC-Meldungen zeigen. Paulson ist weiterhin größter Investor mit einem Anteil, der jetzt 3,56 Milliarden Dollar wert ist.

Die weltweiten Goldbestände in börsengehandelten Produkten liegen bei 2620 Tonnen, etwa 0,5 Prozent unter ihrem Rekordvolumen vom 20. Dezember. Seit Graham Tuckwell 2003 in Australien das erste solche Produkt auflegte, hat die Anlageklasse mehr Gold eingesammelt als die australischen Minen in einem Jahrzehnt förderten. Nur die USA und Deutschland halten höhere offizielle Goldbestände.

“Wenn Sie auf Gold setzen, sollten Sie auf schlechte Wirtschaftsdaten hoffen”, sagt Michael Shaoul, Chef von Marketfield Asset Management in New York. “Seit gut sechs Monaten werden die Leute davon überrascht, wie schnell sich die Wirtschaft in den USA und Europa verbessert. Die langfristige Gold-Rally kommt unter stärkeren Druck.”

Manche Investoren sind weiterhin optimistisch im Hinblick auf die Goldpreisentwicklung weil die Eurozone immer noch in einer Rezession steckt und Japan am 11. Januar ankündigte, 10,3 Billionen Yen (90 Milliarden Euro) auszugeben, um die Deflation zu bekämpfen. 19 von 23 Analysten und Händlern, die von der London Bullion Market Association beobachtet werden, erwarten für 2013 Durchschnittspreise auf Rekordniveau und ein Hoch von 1914 Dollar je Unze, wie der Verband letzte Woche meldete. http://www.cash.ch/news/top_news/schwindende_euphorie_bei_den_goldaugure...

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Prognose: SMI verliert bis Jahresende 10 Prozent

Eine Schweizer Privatbank prophezeit dem Swiss Market Index bis Ende Jahr einen deutlichen Rückgang. Aber danach könnte die Post so richtig abgehen.

Der Schweizer Leitindex SMI wird das Jahr unter 7'000 Punkte beenden. An dieser Prognose hält das Research der Bank Sarasin in einer Studie fest, die am Dienstag verschickt wurde. Die Prognose entspricht einem Rückgang von mindestens 10 Prozent vom derzeitigen Niveau.

"An diesem Basis-Szenario, welches auf einer Wachstumsverlangsamung in der zweiten Jahreshälfte gründet, halten wir fest. Auch für die übrigen Aktienmärkte sehen wir gegen Ende Jahr wieder tiefere Kurse", schreibt Sarasin-Chefstratege Philipp Bärtschi in der Studie.

Nachdem jedoch der Dow Jones Industrials ein neues Rekordhoch erreicht habe und der Dax nahe daran sei, fragen sich die Analysten, wie es mit dem mittelfristigen Aufwärtspotenzial für die Aktienmärkte stehe und was passieren müsste, damit der SMI in den nächsten Jahren ein neues Rekordhoch erreichen würde.

Die Autoren der Studie mit dem Titel "SMI bei 10'000 Punkten?" kommen dabei zum Schluss, dass es an den Aktienmärkten sowohl auf kurz- wie mittelfristige Sicht kaum zu einer Stagnation kommen werde. "Im kurz- bis mittelfristigen Zeithorizont sind sowohl ein sogenanntes Meltup-Szenario wie auch ein alternatives, durch politische Fehlentscheidungen getriebenes Meltdown- Szenario wahrscheinlicher als ein mehrjähriger Seitwärtstrend".

SMI bei 10'000 in zwei Jahren

Die zuletzt weltweit gefällten geld- und fiskalpolitischen Massnahmen, die sich in einer finanzielle Repression ausdrückten, machten ein MeltUp-Szenario allerdings wahrscheinlicher. In diesem Szenario würde der SMI-Index die 10‘000-er Marke in zwei Jahren knacken und der S&P 500 Index würde auf über 2000 Punkte steigen, so die Autoren.

Aus Bewertungssicht läge das KGV im 2015 immer noch unter 20 und wäre mit der Phase von 1996 bis 1999 vergleichbar, kommt die Studie zum Schluss. Auf eine solche Aktienblase würde dann allerdings in den Folgejahren wieder ein Melt-Down mit erheblichen Kursrückschlägen folgen.

"Im Melt-Up-Szenario besteht für die Aktienmärkte auch nach der jüngsten Rallye noch ein Potenzial von über 30 Prozent", schreibt die Bank Sarasin weiter. http://www.cash.ch/news/top_news/prognose_smi_verliert_bis_jahresende_10...

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Sarasin

Also da brauche ich keine Prognose um selber zu verstehen, dass es in diesem Rythmus nicht weiter gehen kann. Ich bin heute schon 50 % cash, warte auf die Dividenden, oder verkaufe noch vorher, je nach Kurse. Dann bin ich 75 % cash.  Für mich gilt sowieso immer "sell in may and go away"'auch wenn es nicht immer stimmt. SMI 10'000 in 2 Jahren, das ist wundervoll. Aber das ist die Kristallkugel.

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Ich habe den Thread genau darum gemacht, damit man die die Prognosen in einem Topf hat. Wenn sie eintreffen, klopfen sich Hellseher auf die Schultern, wenn nicht, erinnert sich hoffentlich niemand daran.

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Börsen-Talk: «Nun kommt Unruhe in die Märkte»

Alfred Herbert sieht die Korrektur an den Börsen gekommen, nicht bloss kurzfristig. Im cash-Börsen-Talk teilt er die Einschätzung, wonach der Swiss Market Index bis Ende Jahr über 10 Prozent verlieren wird,

Mit der Ruhe an den Börsen und mit dem unaufhaltsamen Anstieg der Aktienindizes dürfte es vorbei sein. Die Europäische Zentralbank stellte dem Eurozonen-Sorgenkind Zypern am Donnerstag ein Ultimatum. Das Land könne nur bis Montag auf Hilfskredite zählen. Die Märkte reagierten mit Abschlägen, und die Nervosität wird wohl nicht temporärer Natur sein.

"Die Unruhe dürfte an den Märkten nun beginnen, wir haben bereits am Donnerstag die ersten Vorboten gesehen", sagt cash-Guru Alfred Herbert im cash-Börsen-Talk. Der Swiss Market Index gab am Donnerstag rund 1 Prozent nach. "Das Problem Zypern ist eine Prüfung für die Europäische Union. Die Probleme rund um dieses Land werden sich in den nächsten Tagen sicher zuspitzen", so Herberts Einschätzung. "Es wird Ernüchterung einkehren".

Zypern will nun einen Fonds gründen, der mit Kapital von Kirche, Rentenkasse sowie anderen Einrichtungen gefüllt wird und Staatsanleihen ausgibt. Auch die Goldreserven sollen angezapft werden. Damit sollen die 5,8 Milliarden Euro zusammenkommen, die die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) als Eigenbeitrag Zyperns fordern. Ein erstes EU-Rettungspaket hatte das zyprische Parlament abgelehnt.

Das SMI-Minus vom Donnerstag war bereits der dritte Verlust in den letzten vier Handelstagen des Schweizer Leitindex, nachdem dieser letzte Woche den höchsten Stand seit Januar 2008 erreicht hatte. Die Jahresperformance 2013 des SMI beträgt 14 Prozent. Solche Höhenflüge müssen sich Investoren laut Herbert nun langsam abgewöhnen.

Eine Korrektur muss kommen

Er beurteilt eine Prognose der Bank Sarasin von Mitte März als "realistisch", wonach der Schweizer Leitindex das Jahr unter 7'000 Punkte beenden werde. Die Prognose entspricht einem Rückgang von mindestens 10 Prozent vom derzeitigen Niveau.

Herbert sieht nicht bloss die wiederkehrenden Probleme der Eurozone als Grund für den erwarteten Börsenrückgang. Auch jüngst sich verschlechternde Konjunkturdaten und die sinkende Nachfrage nach Aktien wegen des Endes der Dividendenausschüttungen werden zum Rückgang beitragen. Eine Korrektur müsse kommen, denn "einen derartigen Jahresanfang an den Aktienmärkten habe ich in meinen 60 Jahren Börsenerfahrung noch nicht erlebt", sagt Herbert.

Vielleicht nimmt der chinesische Aktienmarkt den anderen Börsenplätzen die Korrektur bereits vorweg. Sowohl der Hang-Seng-Index in Hongkong wie auch den Shanghai Composite Index fallen seit Anfang Februar. Entsprechend sieht Herbert auch für die asienlastige Schweizer Uhrenindustrie in den nächsten Monate Probleme.

Mit der Ruhe an den Börsen und mit dem unaufhaltsamen Anstieg der Aktienindizes dürfte es vorbei sein. Die Europäische Zentralbank stellte dem Eurozonen-Sorgenkind Zypern am Donnerstag ein Ultimatum. Das Land könne nur bis Montag auf Hilfskredite zählen. Die Märkte reagierten mit Abschlägen, und die Nervosität wird wohl nicht temporärer Natur sein.

"Die Unruhe dürfte an den Märkten nun beginnen, wir haben bereits am Donnerstag die ersten Vorboten gesehen", sagt cash-Guru Alfred Herbert im cash-Börsen-Talk. Der Swiss Market Index gab am Donnerstag rund 1 Prozent nach. "Das Problem Zypern ist eine Prüfung für die Europäische Union. Die Probleme rund um dieses Land werden sich in den nächsten Tagen sicher zuspitzen", so Herberts Einschätzung. "Es wird Ernüchterung einkehren".

Zypern will nun einen Fonds gründen, der mit Kapital von Kirche, Rentenkasse sowie anderen Einrichtungen gefüllt wird und Staatsanleihen ausgibt. Auch die Goldreserven sollen angezapft werden. Damit sollen die 5,8 Milliarden Euro zusammenkommen, die die Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) als Eigenbeitrag Zyperns fordern. Ein erstes EU-Rettungspaket hatte das zyprische Parlament abgelehnt.

Das SMI-Minus vom Donnerstag war bereits der dritte Verlust in den letzten vier Handelstagen des Schweizer Leitindex, nachdem dieser letzte Woche den höchsten Stand seit Januar 2008 erreicht hatte. Die Jahresperformance 2013 des SMI beträgt 14 Prozent. Solche Höhenflüge müssen sich Investoren laut Herbert nun langsam abgewöhnen.

Eine Korrektur muss kommen

Er beurteilt eine Prognose der Bank Sarasin von Mitte März als "realistisch", wonach der Schweizer Leitindex das Jahr unter 7'000 Punkte beenden werde. Die Prognose entspricht einem Rückgang von mindestens 10 Prozent vom derzeitigen Niveau.

Herbert sieht nicht bloss die wiederkehrenden Probleme der Eurozone als Grund für den erwarteten Börsenrückgang. Auch jüngst sich verschlechternde Konjunkturdaten und die sinkende Nachfrage nach Aktien wegen des Endes der Dividendenausschüttungen werden zum Rückgang beitragen. Eine Korrektur müsse kommen, denn "einen derartigen Jahresanfang an den Aktienmärkten habe ich in meinen 60 Jahren Börsenerfahrung noch nicht erlebt", sagt Herbert.

Vielleicht nimmt der chinesische Aktienmarkt den anderen Börsenplätzen die Korrektur bereits vorweg. Sowohl der Hang-Seng-Index in Hongkong wie auch den Shanghai Composite Index fallen seit Anfang Februar. Entsprechend sieht Herbert auch für die asienlastige Schweizer Uhrenindustrie in den nächsten Monate Probleme.

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Fredy Herbert

Dass ein Korrektur überfällig ist, weiss ich auch, dazu Brauch ich kein Guru. Vorhersage wo der SMI in 9 Monaten liegt, da ist er sackstark, also ein richtiger GURU auch mit Hilfe der Bank Sarasin. So weit sieht meine Kristallkugel, auch mit einigen Jahrenzehnten dabei, nicht. In der Vergangenheit kam es erstens immer, und zweitens nicht wie man dachte.

Petrosilius Zwa...
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Mein Traum

ich schrieb vorgestern im Thread "Meine Strategie":

Ich habe vor etwa 4 Nächten davon geträumt, dass der SMI bis 7'800 oder 8'000 steigt und danach noch ein bisschen steigt, 5 oder 10% oder 50 oder 100 Punkte, und danach lange nicht mehr steigt oder sogar fällt. Ja es ist etwas schwammig, aber genauer erinnere ich mich nicht. Würde er so steigen wie bisher, wären wir im April bei 8'000 Punkten, und noch dieses Jahr bei 9'000 Punkten. Bei der Steigrate der letzten 9 Monate.. Und nach meinem traum wird das eben nicht passieren. Etwas mit 8 war da das Limit.

 

 

Der Höchststand war 7'874. Der höchste Tagesschlusskurs war bei 7'86x.

Meinen Traum hatte ich wohl vor 1 Woche, als ich noch gar nichts von der Zypernkrise wusste (lese nicht viel Zeitung und vor 1 Woche war die Lage offenbar noch nicht so am Eskalieren).

Aus heutiger Sicht interpretiere ich meinen Traum wie folgt:

Der SMI steigt bis 7'8xx oder bis 8'0xx Punkte, und steigt danach sehr lange (restliches Jahr?) nicht mehr über diese Marke. Ob der Kurs stagniert oder sinkt, weiss ich nicht. Aber der SMI bleibt ja selten in einem engen Feld, daher vermute ich einfach mal ein starkes sinken der Börsen für den Rest des Jahres.

Nun ja, wir werden sehen. Evtl. war diese Woche also tatsächlich der Wechsel vom Bullen- zum Bärenmarkt.

Apropos Bullen,  kennt ihr schon den? .....

Petrosilius Zwackelmann

 

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Das von der Zyprenkrise ist schon ein Moment auf dem Tisch, das kommt nicht von Heut auf Morgen. Das du nicht weist wo Ende Jahr der SMI liegt, gebe ich dir recht, ich weiss es auch nicht. Werde unser GURU aber dann vormerken. Vor ungefähr ein Monat war er bei Aeschbacher und verkündete gross er sei rausgestiegen. Seither hat er schon etwas verfehlt, ist vielleicht frustriert und probiert durch seine Kristallkugel wieder billig einzusteigen. Wird ihm sicher auch gelingen, eben wegen einer Korrektur. Aber Voraussagen auf Ende Jahr sollte er unterlassen, ohne Fakten, und diese hat er nicht, wie wir auch nicht. Also bis Ende 2013 lieber GURU.

Elias
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Marc Faber: «US-Börse hat Jahreshöchst gesehen»

Investor Marc Faber äussert sich im cash-Video-Talk zur Börse, zu seinen jüngsten Trades bei Schweizer Aktien und zu einem möglichen neuen Goldpreis-Tief. Dazu publiziert cash eine Liste mit Fabers Einzel-Investments.

Seit einigen Wochen befinden sich die Börsen im lange erwarteten Korrektur-Modus. Die Märkte korrigierten hauptsächlich wegen Spekulationen über eine möglich Abschwächung der geldpolitischen Massnahmen, welche die US-Zentralbank zur Stärkung der Wirtschaft ins Leben gerufen hatte. Der Swiss Market Index (SMI) zum Beispiel büsste in den letzten vier Wochen gegen 8 Prozent ein. Deutlich geringer fiel die Korrektur an den US-Börsen aus. Denn gute makroökonomische Zahlen aus den USA legen den Schluss nahe, dass die US-Wirtschaft schneller wachsen wird als etwa die Eurozone - was sich auch in Rekordständen sowohl beim US-Leitindex Dow Jones und dem breiter gefassten S&P 500 äusserte.

Laut dem Schweizer Investor Marc Faber, auch als Crash-Prophet bekannt, werden diese Bestmarken von Ende Mai 2013 aber kaum mehr "getoppt" werden können: "Ich nehme an, dass wir den Höchststand beim S&P 500 für dieses Jahr erreicht haben", sagt Faber im Video-Interview mit cash.ch. "Wenn man die technische Indikatoren des Marktes analysiert, ist es höchst unwahrscheinlich, dass die Mehrheit der Aktien im Index ihre Höchststände nochmals übertreffen wird", so Faber.

Der Schweizer Investor, der im Norden Thailands wohnt und in Hongkong sein Büro hat, ist der bekannteste Schweizer Börsenexperte weltweit. Er ist regelmässiger Interview-Gast bei TV-Sendern wie CNBC, BBC, Fox News oder Bloomberg TV. Faber, der auch Mitglied des bekannten Anlegerrates "Barron's Round Table" ist, hatte im Jahr 1987 den Börsencrash - den so genannten Black Monday - vorausgesagt.

Herausgeber des "Gloom, Boom & Doom Reports"

Nicht nur bei der Analyse der Aktiencharts ist Faber skeptisch, dass die US-Börsen zu neuen Höhenflügen ansetzt. "Ich habe gewisse Zweifel daran, ob sich die US-Wirtschaft besser entwickelt als anderswo." Die gute Entwicklung am Häusermarkt in den USA, die zu viel Optimismus geführt habe, sei vor allem auf die Immobilienkäufe von Hedgefonds und Private-Equity-Gesellschaften zurückzuführen, was auch zu einem Boom bei den Luxusimmobilien geführt habe. "Viele Immobilienbesitzer in den USA können aber ihr Objekt noch immer nicht verkaufen, weil die Hypothek mehr Wert hat als das Haus."

Der Herausgeber des "Gloom, Boom & Doom Reports" besitzt keine US-Aktien, er bevorzugt europäische Dividendenpapiere. Faber begann im Mai 2012, kurz vor dem lange anhaltenden Anstieg der Börsen, Aktien aus der Eurozone zu kaufen. Darunter befinden sich viele Aktien aus dem Telecom-Sektor und Versorger-Titel (siehe Auflistung unten), wie er Anfang Monat im US-Anlegermagazin "Barron's" offenbarte. Aktien machen traditionell 25 Prozent seines Portfolios aus.

Faber glaubt zwar, dass auch in Europa die Märkte weiter korrigieren werden. Aber historisch gesehen wird dies limitiert bleiben. "Die Börse ist heute nicht höher als vor 15 Jahren. Aus diesem Grund nehmen ich an, dass die Aktienmärkte nicht grauenhaft fallen werden. Die europäischen Aktien werden auch nicht unter ihre Tiefstände von 2012 fallen."

UBS lieber als Credit Suisse

Faber hat vor einem Jahr auch seinen Bestand an Schweizer Aktien erhöht, wie er im Video-Interview sagt. Allerdings kam es jüngst zu Umschichtungen im Schweiz-Portfolio. "Ich habe meine Versicherungswerte wie Zurich, Swiss Re und Swiss Life reduziert, dafür die Positionen bei Roche, Novartis und Nestlé erhöht", so Faber im Video-Talk.

Er verrät gegen über cash.ch auch, dass er Aktien der UBS hält und nicht solche von der Credit Suisse, bei welcher er Konten hat und grosse Teile seines Goldbestandes aufbewahrt. "Ich habe inmitten der Finanzkrise gefunden, dass die Aktie der UBS tiefer bewertet ist als die Aktie der Credit Suisse.", begründet Faber seine Schweizer Bankaktien-Wahl.

Aufgrund der Interventionen durch Zentralbanken in den USA und in der Eurozone, die Faber traditionell scharf kritisiert, rät Faber den Anlegern weiterhin, das Geld in Aktien zu investieren statt in Staatsanleihen oder in Cash zu halten. "Wenn Sie heute in Schweizer Staatsobligationen investieren und das Geld zusätzlich auf dem Bankkonto ruhen lassen, und ich halte gleichzeitig ein Portefeuille von Aktien mit gut geführten Firmen wie Novartis, Roche, Nestlé undsoweiter: Dann werde ich mit hoher Wahrscheinlichkeit eine bessere Performance haben als Sie, vielleicht drei bis fünf Prozent pro Jahr", sagt Faber.

Ein Viertel des Portefeuilles sollte laut Faber wegen der durch Notenbanken herbeigeführten Liquiditätsschwemme an den Märkten in Edelmetallen investiert sein. Allerdings kam es bei Gold bekanntlich zu einem massiven Abverkauf seit dem Rekordstand von Ende 2011. "Langfristig bin ich noch immer positiv eingestellt für Gold", sagt Faber. Der Preis könnte gar bis 1000 Dollar pro Feinunze fallen, wie Faber gegenüber cash.ch sagt. Die Fundamentaldaten für das Edelmetall und der langfristige Ausblick seien aber immer noch intakt.

http://www.cash.ch/news/top_news/marc_faber_usboerse_hat_jahreshoechst_g...

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Elias
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Marc Faber sieht den Crash nahen

«Dr. Doom» Marc Faber vergleicht die aktuelle Situation am Aktienmarkt mit der kurz vor dem Börsen-Crash des Jahres 1987.

http://www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/boersen_und_maerkte/marc-faber-sie...

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Petrosilius Zwa...
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Elias hat am 14.08.2013 - 14:19 folgendes geschrieben:

«Dr. Doom» Marc Faber vergleicht die aktuelle Situation am Aktienmarkt mit der kurz vor dem Börsen-Crash des Jahres 1987.

http://www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/boersen_und_maerkte/marc-faber-sie...

Also ich erwarte ja klar einen "Crash", wobei ich eher eine "Korrektur" meine von ca 20-30%, so auf 6500 oder 6000 runter, jedoch mit sofortiger Erholung.

Wie seht ihr denn das, ist die Lage mit 1987 vergleichbar? Also auf einen längerfristigen Crash hoffe nicht mal ich.

 

Petrosilius Zwa...
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Elias hat am 14.08.2013 - 14:19 folgendes geschrieben:

«Dr. Doom» Marc Faber vergleicht die aktuelle Situation am Aktienmarkt mit der kurz vor dem Börsen-Crash des Jahres 1987.

http://www.nzz.ch/finanzen/uebersicht/boersen_und_maerkte/marc-faber-sie...

Konkret sagt er, für ihn sei das was bevor stehe, kein Crash, sondern einfach ein rascher Rückgang um 20 % bis ende Jahr.

Hm, das wären ja 6'400 Punkte, gerade an der Grenze, wo ich mir eine erste Aktie gönnen könnte.

 

bscyb
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Der dazugehörige Artikel ist da aussagekräftiger, Euphorie ist da, immer gefährlich und oft Vorbote einer Korrektur oder gar Crash:

http://www.nzz.ch/finanzen/strukturierte_produkte/uebersicht/gefaehrlich...

Nach 4-5 Jahren Aufwärtstrend seit Frühling 2009 kann es jetzt gut einen Seitwärtsmarkt oder eine (heftige) Korrektur im Herbst 2013 geben; keine Hexerei, diese Prognose, ist statistisch oft nach dieser Zeitdauer - kann aber gut auch erst 2014, 2015 sein.

Hängt stark von dem Kurs der US-FED ab meiner Meinung in diesem Herbst (Tapering ab September 2013 ?) und 2014 - und auch dem Nachfolger von Bernanke (wer, wann und ob er/sie Kurs stärker ändert).

Jedenfalls bin ich praktisch ganz raus aus Aktien für die nächsten Monate, soeben noch meine AAPL abgestossen zu 500$.

Nebukadnezar
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Crash-Gefahr wegen Hindenburg Omen?

 

Der US-Aktienmarkt ist in den vergangenen Monaten von einem Allzeithoch zum nächsten geeilt. Nicht wenige Anleger und Experten machen sich aber Sorgen, dass die Rally bald ein Ende finden könnte. Zu den besorgten Experten gehört auch Art Cashin, der den Handel der Schweizer Großbank UBS an der NYSE leitet. In einem Interview mit dem US-Finanzsender CNBC und in einem täglichen Research-Artikel wies Cashin auf die starke Häufung des sogenannten Hindenburg Omens in den vergangenen Handelstagen hin.

Cashin beruft sich auf eine Untersuchung von Jason Goepfert von SentimenTrader, wonach das Signal des Hindenburg Omens zuletzt innerhalb von acht Handelstagen insgesamt fünf Mal aufgetreten ist. So eng beieinander sei das Signal in den letzten Jahren nur vor dem Ende der Bullenmärkte in den Jahren 2000 und 2007 aufgetreten, sagt Goepfert. Auch Marc Faber machte zuletzt auf das Hindenburg-Omen aufmerksam und verband dies gleich mit der Prognose, dass die Aktienkurse bald um 20 Prozent einbrechen könnten.

Das Hindenburg Omen ist ein rein technisches Signal und ist nach dem Absturz des deutschen Luftschiffs Hindenburg am 6.Mai 1937 benannt. Für die Regeln des Hindenburg Omens existieren verschiedene Varianten, so dass oft nicht eindeutig ist, ob das Hindenburg Omen nun tatsächlich aufgetreten ist oder nicht.

Regeln

Nach einer recht ursprünglichen Variante des Hindenburg Omens ist das Signal immer dann gegeben, wenn folgende Regeln alle am selben Handelstag erfüllt sind:

1. Die Zahl der neuen 52-Wochen-Hochs UND 52-Wochen-Tiefs an der NYSE ist jeweils um mehr als 2,5% höher als die Zahl aller Aktien, die an diesem Tag an der NYSE steigen oder fallen.

2. Der 10-Wochen-Durchschnitt des NYSE Composite Index, der alle an der NYSE gehandelten Aktien abbildet, steigt.

3. Der sogenannte McClellan Oscillator (siehe hier) ist negativ.

4. Die Zahl der neuen 52-Wochen-Hochs ist nicht mehr als doppelt so hoch wie die Zahl der neuen 52-Wochen-Tiefs.

Oft wird es zur Bedingung gemacht, dass das Signal innerhalb von 30 Tagen nach dem ersten Auftreten mindestens ein weiteres Mal auftritt. Nur dann gilt das Signal als bestätigt.

Signal oder Fehlsignal?

Wie zuverlässig ist das Hindenburg Omen? Tatsächlich ist das Hindenburg Omen vor allen größeren Crashs in den vergangenen Jahrzehnten meist mehrfach aufgetreten. Problematisch ist allerdings, dass das Omen seit der Finanzkrise 2008 öfters gesichtet wurde, ohne dass es im Anschluss tatsächlich zu einem Einbruch kam.

Es ist sicher nicht falsch, das zuletzt gehäufte Auftreten des Hindenburg Omens als mögliches Warnsignal zu betrachten. Die recht hohe Zahl der Fehlsignale in den vergangenen Jahren sollte aber zur Vorsicht mahnen. Andere Faktoren, wie der derzeitige Zustand der Zinsstrukturkurve, deuten aktuell nicht auf eine erhöhte Crash-Gefahr hin.

http://www.godmode-trader.de/nachricht/Crash-Gefahr-wegen-Hindenburg-Ome...

 

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Elias
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Börsen-Talk: «SMI steht vor grösserer Korrektur»

Die Schweizer Börse wird kurzfristig deutlich unter Druck kommen, sagt Daniel Egger von der Privatbank Maerki Baumann im cash-Börsen-Talk. Er empfiehlt deshalb für die kommenden Monate vor allem defensive Werte.

Von Frédéric Papp

Wohin geht die nächste grössere Bewegung an den Aktienmärkten? Diese Frage beschäftigt Börsianer wie Marktbeobachter gleichermassen. Klar scheint zumindest, dass der seit einigen Tagen herrschende Aufwärtstrend am Donnerstag jäh gestoppt wurde. Mit dem grössten Tagesverlust seit zwei Monaten fiel der Leitindex wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 8000 Punkten. 

"Die Zeit ist reif für eine Korrektur am Schweizer Aktienmarkt", sagt Daniel Egger, Leiter des Anlageausschusses bei der Zürcher Privatbank Maerki Baumann, im cash-Börsen-Talk. Auf kurze Sicht geht Egger von einem Taucher von mindestens 10 Prozent aus. Aber auch ein Rückgang von bis zu 20 Prozent liege durchaus im Bereich des Möglichen, so Egger.

Bewertungen am oberen Ende

Gefahr für eine mögliche Korrektur geht von den gestiegenen Bewertungen aus. Egger verweist dabei auf das sogenannte Shiller-KGV, benannt nach dem US-Ökonomen Robert Shiller. Der Wert für den US-Aktienmarkt beträgt aktuell knapp 24. "Dieser liegt im Vergleich mit dem langfristigen Durchschnitt am oberen Ende", sagt Egger. Eine Korrektur am US-Aktienmarkt habe unweigerlich auch negative Auswirkungen auf die Schweizer Börse.

Die Berechnungsgrundlage des Shiller-KGV sind nicht die kurzfristig erwarteten Unternehmensgewinne, sondern die durchschnittlichen Gewinne der vergangenen zehn Jahre. Die Berechnung erfolgt inflationsbereinigt und ist dafür geeignet, auf lange Sicht Über- oder Unterbewertungen an Börsen zu erkennen.

Auch von politischer Seite drohen Turbulenzen. So schweben beispielsweise die sogenannten "Tapering Fears", also die Angst vor einer vorzeitigen Drosselung des Anleihenkaufprogramms der US-Notenbank Fed, wie ein Damoklesschwert über den Börsen. Jede Aussage aus dem Umfeld der Fed, die in Richtung Drosselung zielt, führt umgehend zu Verkäufen an den Aktienmärkten weltweit.

Allerdings glaubt Anlageprofi Egger, dass die Fed diesbezüglich noch zuwarten werde. Nicht wenige Marktbeobachter hingegen glauben, dass der amerikanische Notenbankpräsident Ben Bernanke am FOMC-Meeting vom 17. bis 18. September eine Reduktion verkünden werde.

Korrekturen abwarten und dann einsteigen

Laut Egger dürfen Anleger auch die Gefahr einer erneuten Zuspitzung der Euro-Schuldenkrise nicht unterschätzen. Zwar sei die Eurozone vorwärts gekommen, aber es gäbe noch einiges zu tun. So müssten beispielsweise in Ländern wie Italien oder Frankreich Arbeitsmarktreformen dringend angegangen werden, sagt Egger.

Vor dem Hintergrund einer Korrektur an den Aktienmärkten empfiehlt Egger, mit Käufen noch zuzuwarten und Cash zu halten. In einem ausgewogenen Portfolio seien Bargeldbestände von 20 bis 30 Prozent vernünftig, so Egger. Er empfiehlt bei einer Korrektur, in Pharmawerte wie Roche oder Novartis einzusteigen. 

Auf den Kaufzettel gehören laut Egger auch Nestlé und Zurich Insurance Group. Beide Unternehmen hatten durchzogene Halbjahreszahlen präsentiert, worauf die Aktien deutlich korrigierten. Diese Kursrücksetzer sind nach Egger eine gute Möglichkeit, um mit gestaffelten Käufen einzusteigen.

http://www.cash.ch/news/top_news/boersentalk_smi_steht_vor_groesserer_ko...

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Rookie65.
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Faber in Ehren, aber jede kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit...


Crash: Wahrscheinlich nein, ausser ein unabsehbarer externer Schock (Politisch, wirtschaftlich, o.ä.) trifft ein. Wobei ein solcher i.d.R. eher kurze Beine hätte. Crashs treten dann auf wenn kaum jemand damit rechnet, oder die Euphorie unbegrenzt hoch ist (derzeit nicht der Fall!).


Was psychologisch fast schlimmer ist wäre ein schleichender Rückgang wie wir Ihn zwischen Februar 2010 und dem low im August 2011 erlebt haben. "Lousy prices" über längere Zeit. Das Desinteresse steigt und die Volumen fallen zurück. Nicht unbedingt das, was ich mir wünsche. Traders heaven: Relativ starke Kursbewegungen in vielen verschiedenen Basiswerten. DAS bringt Geld... 

Einer Straßenbahn und einer Aktie darf man nie nachlaufen. Nur Geduld: Die nächste kommt mit Sicherheit. André Kostolany

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Petrosilius Zwackelmann hat am 22.03.2013 - 12:37 folgendes geschrieben:

ich schrieb vorgestern im Thread "Meine Strategie":

Ich habe vor etwa 4 Nächten davon geträumt, dass der SMI bis 7'800 oder 8'000 steigt und danach noch ein bisschen steigt, 5 oder 10% oder 50 oder 100 Punkte, und danach lange nicht mehr steigt oder sogar fällt. Ja es ist etwas schwammig, aber genauer erinnere ich mich nicht. Würde er so steigen wie bisher, wären wir im April bei 8'000 Punkten, und noch dieses Jahr bei 9'000 Punkten. Bei der Steigrate der letzten 9 Monate.. Und nach meinem traum wird das eben nicht passieren. Etwas mit 8 war da das Limit.

 

 

Obiger Traum war mitte März.

Seither hängt der SMI um 8'000 Punkte, kam einmal auf 8'400 und sank sofort wieder.

Also 8'000 und einmal 5% darüber.....

Ich schrieb damals auch schon, dass wir bis ende Jahr sicher keine 9'000 Punkte sehen.

Leute zieht euch warm ein, es wird ein Bären-Winter!

 

Petrosilius Zwa...
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Rookie65 hat am 16.08.2013 - 12:19 folgendes geschrieben:

 

Faber in Ehren, aber jede kaputte Uhr zeigt zweimal am Tag die richtige Zeit...


Crash: Wahrscheinlich nein, ausser ein unabsehbarer externer Schock (Politisch, wirtschaftlich, o.ä.) trifft ein. Wobei ein solcher i.d.R. eher kurze Beine hätte. Crashs treten dann auf wenn kaum jemand damit rechnet, oder die Euphorie unbegrenzt hoch ist (derzeit nicht der Fall!).


Was psychologisch fast schlimmer ist wäre ein schleichender Rückgang wie wir Ihn zwischen Februar 2010 und dem low im August 2011 erlebt haben. "Lousy prices" über längere Zeit. Das Desinteresse steigt und die Volumen fallen zurück. Nicht unbedingt das, was ich mir wünsche. Traders heaven: Relativ starke Kursbewegungen in vielen verschiedenen Basiswerten. DAS bringt Geld... 

Ich las mal irgendwo, dass die langen Bärenmärkte eigentlich pro Monat einen Rückgang um weniger als 1% verursachen, dafür gehts dann wirklich sehr lange bergab.

 

Jetzt wo du es sagst, könnte das tatsächlich sein.

Im April 2010 mit fast 7'000 Punkten, sank der SMI bis Juli 2010 auf unter 6'000 Punkte ab, erholte sich danach und ging dann monatelang leicht bergauf bis 6'750 Punkte im Februar 2011.

Danach gings wieder langsam bergab (mit einem kurzen steilen Abwärtsgang, der sofort korrigiert wurde), bevor dann ende Juli der SMI innert 4 Wochen von 6'250 auf 4'750 abstürzte...

 

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass wir uns in so einem Zustand befinden.

Immerhin hatten wir anfang Mai schon 8'000 Punkte erreicht.

Jetzt stehen wir wieder an der selben Stelle.

 

Ja, ich glaube, darauf läuft es hinaus:

Ein sehr langsam und lange Zeit sinkender Markt...

Am Schluss gehts vielleicht etwas schneller bergab und danach gehts bergauf.

Das All-Time-High des SMI war 9'548 Punkte.

Ich persönlich kaufe je eine Aktie für 2'000 CHF bei Unterschreitung dieser Schwellen:

  1. 20% (nach Höchststand 9'548 entspricht das aktuell 7'640)
  2. 30% (6'700)
  1. 40% (5'700)
  1. 45% (5'250)
  1. 50% (4'775)

 

Dies hat den Vorteil, dass ich bei geringen kurzfristigen Abstürzen des Marktes schon eine Aktie kaufen kann.

Sinkt der Markt immer weiter, kaufe ich günstig immer weitere Aktien zu. Mindestens eine ist dann nahe dem Tiefpunkt gekauft.

Und um so tiefer es geht, um so mehr kaufe (5%-Schritte).

 

Und danach die Aktien lange halten, durch alle auf und ab-Phasen hindurch, da man eh nie sagen kann, ob es noch weiter bergauf geht, wie rasch sich die Börse nach einem Absturz erholt, usw.

 

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Wenn ich den 5Jahres-Chart ansehe, dann wird mir etwas schummrig. MACD hat vor ein paar Tagen die Nulllinie nach unten durchbrochen. In der Vergangenheit haben die Korrekturen deutlich an Schwung zugelegt, wenn dies der Fall war. Gegenmittel? Möglichst rasch für steigende Kurse sorgen.... Aber mit dem Umfeld und DER Bewertung? Ich weiss nicht...

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Elias
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«Fed nimmt im September den Fuss vom Gaspedal»

Adrian Brass, Fondsmanager bei Fidelity, äussert sich im cash-Interview zu den bevorstehenden geldpolitischen Entscheiden der US-Notenbank Fed.

Am Meeting der amerikanischen Notenbank (Fed) vom 17. und 18. September wird eine richtungsweisende Entscheidung erwartet. Womit rechnen Sie?

Meiner Meinung nach wird sich die amerikanische Zentralbank im September entscheiden, die Anleihenkäufe zurückzufahren. Das Fed wird den Fuss aber langsam vom Gaspedal nehmen, um die US-Wirtschaft an ihrem Wachstum nicht zu hindern. Es würde in meinen Augen auch keinen Sinn machen, wenn das Fed nach so enormem finanziellem Aufwand einen raschen Ausstieg riskieren würde.

http://www.cash.ch/news/top_news/fed_nimmt_im_september_den_fuss_vom_gas...

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«SMI sinkt im September weiter»

Der Swiss Market Index wird im September weiter schwächeln, bevor er bis Ende Jahr wieder anziehen dürfte, sagt der Vermögensverwalter Alex Hinder im cash-Börsen-Talk. Auf lange Sicht setzt er auf Aktien der Grossbanken.

Die alte Börsenweisheit, dass man im September an die Börsen zurückkehren sollte, könnte in diesem Jahr zutreffen. Allerdings sollten Anleger noch besser den Oktober abwarten.

"Kurzfristig, das heisst im September, erwarte ich einen Rückschlag des Swiss Market Index, dann geht es bis Jahresende wohl nochmals in Richtung 8250 Punkte", sagt Alex Hinder, Vermögensverwalter und Inhaber von Hinder Asset Management, im cash-Börsen-Talk.

Der Vermögensverwalter, der bis 2006 Anlagechef der Bank Leu war und sich dann selbständig machte, glaubt aber nicht, dass der SMI-Spitzenwert von 8411 vom Mai in diesem Jahr nochmals erreicht wird. "Das Jahreshöchst beim Swiss Market Index haben wir wohl gesehen."

Hinder erwartet einen weiteren Anstieg der langfristigen Zinsen, was die Börsen kurzfristig weiter schwächen würden. Dieser Umstand, zusammen mit der nachlassenden Gewinndynamik der Unternehmen, drücke seit längerem auf die Aktienkurse. "Wir befinden uns seit Monaten in einer Konsolidierungsphase." Er habe die Aktienpositionen in den letzten Monaten denn auch graduell gesenkt, sagt Hinder.

Weiterer Kursrückgang in einzelnen Schwellenländern

Der Anstieg der langfristigen Zinsen geht auf Anmerkungen von Federal-Reserve-Chef Ben Bernanke im Mai zurück. Er erklärte damals, dass die US-Notenbank ihre ultralockere Geldpolitik beenden wolle, sobald die Konjunkturerholung für einen nachhaltigen Rückgang der Arbeitslosigkeit sorge. Die US-Notenbanker entscheiden das nächste Mal am 18. September über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und über die Frage, wann sie konkret damit beginnen wollen, weniger Staats- und Immobilienanleihen zu kaufen.

Hinder rechnet damit, dass die Notenbank den Umfang ihrer Anleihenkäufe im September zurückfahren wird. Aber auch darüber hinaus werde noch weiterhin jeden Monat darüber gerätselt werden, wie die US-Notenbank mit dem Programm weiterfahren werde. Dies werde die Börsen weiter verunsichern.

Der Anstieg der langfristigen Renditen hat in den Schwellenländern zu Turbulenzen geführt. Aktien und Devisen fallen seit Mai dramatisch. "Die Firmen dort haben teilweise sehr hohe Dollarschulden, und die Dollarzinsen steigen an", erklärt Hinder im Börsen-Talk. Investoren ziehen daher ihre Gelder panikartig ab und kaufen stattdessen amerikanische oder europäische Aktien. "In einzelnen Schwellenländern steht uns noch ein weiterer deutlicher Kursrückgang bevor. Daher ist es noch zu früh, in Emerging Markets einzusteigen", so Hinder. Besonders Indien und die Türkei seien sehr verwundbar.

Grossbanken auf der Kaufliste

Aus einheimischer Aktiensicht bevorzugt Hinder die Titel von Grossbanken. "Längerfristig steht der Bankensektor vor einer Neubewertung. Das Preis-Buchwert-Verhältnis bewegt sich noch immer um 1. Das heisst, die Banken sind im längerfristigen Bereich noch immer unterbewertet", so Hinder. Ein Umfeld von steigenden Zinsen werde den Bankensektor weiter stimulieren in den nächsten Jahren, da die Banken die Zinsmarge so ausweiten könnten.

Ein Kursziel der Credit-Suisse-Aktie von 37 Franken auf die nächsten 12 Monate, wie dies die Bank of America Merrill Lynch diese Woche propagiert hatte, beurteilt Hinder zwar als "sportlich". Er sieht aber einen weiteren Kursanstieg von 20 bis 30 Prozent bei den Grossbankaktien in den nächsten zwei Jahren. Die Aktien des Pharma- und Nahrungsmittelsektors im SMI sind für Hinder relativ teuer bewertet.

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Franziskus
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Fuss weg vom Gaspedal!

Diese ganzen Schwarzgeld-Kunden Massaker (ab heute Frankreich: siehe Inside Paradeplatz), sind alles andere als produktiv. Nach Frankreich wird es Italien und andere Länder erfassen.  

Ich frage mich schon die ganze Zeit, wie diese unerhörten Asset-Verminderungen,  physisch und moralisch, einkommensmässig egalisiert werden können? Ausserdem werden hunderte von MA demoralisiert durch das Krebsgeschwür Weissgeld-Politik, wo keiner weiss ob sie / er morgen noch seinen Job hat.

Wurde da nicht kürzlich (zirka drei Wochen) kund getan, dass seit Juli d.J. sehr grosse Insider-Verkäufe durch das Top-Management erfolgen?  Diese wissen in der Regel sehr genau wann es Zeit ist die Gewinne zu realisieren! UBS und CS.

Und im Hinter- bzw.Unter-Grund leuchtet bereits seit Monaten ein Hypotheken- bzw. Immobilien-Debakel welches mit jedem Tag näher rückt..............

 

Deshalb: Fuss weg vom Gas-Pedal!

 

Gruss

 

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