Prognosen für 2014

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15.11.2013 15:07
#1
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Prognosen für 2014

«2014 wird wieder ein Aktien-Jahr»

 

Im kommenden Jahr sollen Anleger weiterhin auf Aktien setzen, sagt Valentijn van Nieuwenhuijzen. Im cash-Video-Interview sagt der Chefstratege von ING, wo er spezielle Renditechancen sieht.

Das zu Ende gehende 2013 geht als eines der besten Börsenjahre des neuen Jahrtausends in die Geschichte ein - und im kommenden Jahr soll die Hausse an den Aktienmärkten weitergehen. So sieht es zumindest Valentijn van Nieuwenhuijzen, der bei ING Investment Management als Chefstratege arbeitet. "2014 sieht noch immer gut aus für Aktien", sagt er im cash-Video-Interview.

Seinen Optimismus begründet Van Nieuwenhuijzen vor allem mit der anhaltenden Wirtschaftserholung in den entwickelten Ländern. Zuletzt hatten die Konjunkturdaten in Europa und den USA für Erleichterung an den Finanzmärkten gesorgt. Mit der jüngsten Zinssenkung will die Europäische Zentralbank (EZB) die Erholung in Europa zusätzlich stützen. Zuletzt ist auch die Niederlande aus der Rezession gekommen.

Europäische Aktien im Fokus

Diese Aussichten sprechen laut Van Nieuwenhuijzen im Hinblick auf 2014 für europäische Aktien - und zwar für jene aus den krisengeschüttelten Peripherieländern. Die Börsen in Italien, Spanien und Portugal haben bereits in den letzten Monaten stark performt. "Hier sehen wir die grössten Renditechancen im Bereich der Aktien", sagt der ING-Strategiechef.

Vorsichtiger zeigt er sich gegenüber den Schwellenländern. Zwar hat China im dritten Quartal das Wirtschaftswachstum wieder etwas ankurbeln können, aber dennoch liegen in den weniger entwickelten Ländern 2014 nicht nur die grössten Herausforderungen, sondern auch die erheblichsten Risiken. "Es gibt einige Länder, in die es sch zu investieren lohnt", sagt Van Nieuwenhuijzen. Aber man müsse sehr selektiv sein. Zu seinen Favoriten zählen Mexiko, Taiwan und Korea sowie Polen.

http://www.cash.ch/news/top_news/2014_wird_wieder_ein_aktienjahr-3144626...

 

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Benjamin Franklin

30.12.2014 10:58
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Wem die Börse recht gegeben hat

Börsenprognosen sind naturgemäss mit grosser Vorsicht zu geniessen. Doch 2014 lagen viele Wahrsager gar nicht so weit daneben.

Das Ökonomenteam der Credit Suisse hatte das Glück dieses Jahr auf seiner Seite. In ihrem Jahresausblick sagten die Finanzmarktforscher vor zwölf Monaten weiter steigende Kurse voraus. Damit lagen sie grosso modo richtig. So stieg der S&P 500, ein repräsentativer Aktienindex für die USA, im Lauf des Jahres um 11 Prozent von 1830 auf 2082 Punkte an (Stand am 24. Dezember). Wer auf US-Titel setzte, verdiente sogar noch mehr als die optimistischen 6,5 Prozent, welche das CS-Team errechnet hatte.

«Propheten im Blindflug» lautete der Titel des vor Jahresfrist erschienenen und von Skepsis gegenüber Börsen- und Wirtschaftsprognosen geprägten Artikels. Als Beispiel wurden besagte CS-Vorhersagen angeführt, die beispielsweise dem Schweizer Börsenindex einen Anstieg von 8270 auf 8800 Punkten und damit um 6,4 Prozent vorhersagten. Tatsächlich legte der SMI einen Anstieg um 9,7 Prozent auf derzeit 9022 Punkte hin. Die Schätzung traf das Ergebnis gar nicht so schlecht. Hier eine Grafik des Schweizer Aktienindex:

Im Rückblick verlief das Wirtschaftsjahr 2014 erstaunlich gut – vor allem angesichts der Russland-Krise und der anhaltenden Strukturprobleme in Europa. Die Realität deckte sich mit den Modellen: Diese hatten im laufenden Jahr eine Erholung der Wirtschaft bei gleichzeitiger Beibehaltung der Tiefzinspolitik angezeigt. Entsprechend waren die Publikationen des vergangenen Dezembers betitelt. «Kurs halten in einem Meer von Liquidität» hiess es etwa bei J.P. Morgan Asset Management.

Gepatzt bei den Zinsen

Bei der Zinsentwicklung verschätzten sich die allermeisten Beobachter dennoch. Die Renditen langlebiger Staatsanleihen – eine der wichtigsten Kennzahlen in der Finanzwelt – entwickelten sich in den grossen Wirtschaftsräumen nicht aufwärts, sondern abwärts.

In den USA notieren 10-jährige Treasuries derzeit bei 2,3 Prozent, entsprechende Bundesanleihen aus Deutschland werfen 0,6 Prozent ab. Banken wie Julius Bär waren vor zwölf Monaten noch von 3,0 resp. 2,7 Prozent ausgegangen. Auch die Rendite Eidgenössischer Anleihen ist mit 0,3 Prozent deutlich niedriger als die angenommenen 1,7 Prozent.

Robuste Schwellenländer

Vier der fünf Thesen, die Tagesanzeiger.ch/Newsnet vor einem Jahr herausgriff, haben sich im Verlauf des Jahres 2014 bewahrheitet. Die prominenteste von ihnen ist der Anstieg des Dollars, den Banken praktisch unisono veranschlagt hatten. Dass der Goldpreis, der im Jahr zuvor dramatisch gefallen war, sich nicht so bald wieder erholen würde, sah auch die Mehrzahl korrekt voraus.

Richtig lagen die meisten Schätzer auch bei den Schwellenländern: Nach einem turbulenten Jahr 2013 gerieten Länder wie die Türkei oder Brasilien auch 2014 leicht ins Wanken. Gefallen aber ist keines von ihnen, zumindest nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Mit grossen Deals wie jenem des chinesischen Internetunternehmens Alibaba hat sich 2014 wie von vielen vorausgesagt auch als grossartiges Jahr für Börsengänge entwickelt. Die vorteilhafte Börsenentwicklung dürfte ein wichtiger Treiber hierfür gewesen sein.

Der «unerhörte» Ölpreisverfall

Mit dem fallenden Ölpreis hat hingegen kaum jemand gerechnet. Einzig bei der Saxo-Bank war Ende des vergangenen Jahres ein solches Szenario erwähnt worden – allerdings nicht im ernst gemeinten Anlageausblick, sondern in den «zehn unerhörten Vorhersagen», welche die Bank traditionell im Dezember veröffentlicht.

Nicht eingetreten ist auch ein Trend, den eine AXA-Ökonomin vergangenes Jahr kommen sah: dass die Löhne ausgehend von Ländern wie den USA nun wieder steigen würden. Ausgehend von der sinkenden Arbeitslosigkeit in den USA rechnen Banken wie J. Safra Sarasin damit, dass der Trend zur Lohninflation im kommenden Jahr und vor allem 2016 doch noch einsetzt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Wem-die-Boerse-recht-gegeben...

 

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27.11.2014 16:09
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Spezialisten

Bei Amateur-Spezialisten würde ich auch nicht mehr von Spezialisten reden, sondern Amateuren im guten Sinne. Sie sind auch günstiger. Meine Erfahrung mit Spezialisten der CS sind: Sie haben viel gelabert, hat sich auch gut angehört, haben entsprechend an Kommissionen kassiert, war alles regelkonform. Aber seit ich das selbst mache, ist meine Performance doppelt so hoch: nahezu keine Kommissionen, niedrigste Depotgebühren und erst noch bessere Entwicklung der Titel. Aber man lernt immer dazu und nie aus. Mal schauen, was wird.

27.11.2014 15:32
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Spezialisten

Dafür ist dieser Thread gedacht: um zu sehen, wie die Trefferquote ist.

Und wenn die Profis innerhalb eines Jahres nicht besser treffen, wird es auf lange Sicht nicht genauer.

Folglich sollte man den Amateur-Propheten erst recht misstrauen.

 

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27.11.2014 14:41
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Spezialisten

Diese Spezialisten haben nach meinem subjektiven Gefühl eine Trefferquote von gut 50%. So wie die Spezialisten in ihrer Mehrheit noch nie eine Finanzkatastrophe vorhergesehen haben, es war immer nur eine kleine Minderheit, so wie es keine Finanzwissenschaft gibt, so sicher ist es, dass die Trefferquote nicht mehr als 50% sein kann, bzw. zufällig ist. Was es dann bringt, so grosse Stäbe an "Experten" durchzufüttern, möge sich jeder selbst fragen. Ich begnüge mich mit der Stimmung im Forum, meinem Bauchgefühl oder einer Münze. Die Resultate dürften ähnlich präzise sein.

27.11.2014 14:05
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CS rechnet fest mit Jahresendrally

Der Aufschwung an den Börsen dürfte im laufenden Jahr noch anhalten. Dieser Meinung ist jedenfalls die Anlagestrategin der Credit Suisse.

http://www.cash.ch/news/top_news/cs_rechnet_fest_mit_jahresendrally-3269...

 

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05.11.2014 13:30
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Absturz??

Nächster Rückschlag noch diesen Monat? Knallt es bald???

05.11.2014 12:30
 

Kepler Cheuvreux sagt den Aktienmärkten noch für diesen Monat einen erneuten Rückschlag vorher - Und: Ein Schweizer Börsenliebling mit Raum für positive Überraschungen.

Wie schnell die Aktienmärkte rund um den Globus sich wieder fangen und zu einer Erholung ansetzen konnten, ist wahrlich beeindruckend. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die amerikanische Leitbörse ihre Rekordjagd wieder aufgenommen. Mit dem angekündigten Ausbau ihrer Wertpapierkäufe erwischte die Bank of Japan auch die letzten Baissiers eiskalt. Diese hatten in der ersten Hälfte Oktober schon Blut geleckt.

Nach diesem historischen Sieg haben die Haussiers auch in unseren Breitengraden wieder Mut gefasst. Obschon sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter eingetrübt haben, konnten sich die europäische Aktienmärkte weitestgehend von ihrem Rückschlag erholen.

Dass sich die Banken und ihre Aktienstrategen in ihrer positiven Haltung für Aktien jetzt erst recht bestätigt fühlen, liegt da geradezu auf der Hand. Neun von zehn Experten raten ihrer Anlagekundschaft selbst nach der Erholung noch immer zum Einstieg.

Nur bei Kepler Cheuvreux hält man unbeirrt an der schon seit Wochen vorsichtigen Einschätzung der europäischen Aktienmärkte fest. Der für das Cross Asset Research verantwortliche Stratege hält die im Oktober begonnene Korrektur noch nicht für ausgestanden. Diese sei keine Frage von Wochen, sondern viel eher von Monaten. Daran ändere auch die Jubelstimmung an der Börse in New York nichts, so der Experte.

Er schliesst nicht aus, dass die Rekordjagd in Übersee den dortigen S&P-500-Index im Laufe des Novembers in der Spitze bis auf 2050 Punkte klettern lässt. Von dort aus setze dann aber die nächste Phase der Korrektur und ein nächster Rückschlag ein.

Vor dem Hintergrund der äusserst tiefen Teuerung herrsche an den Märkten die allgemeine Grundhaltung vor, dass die führenden Zentralbanken die Sache schon regeln würden. So gelte ein Anleihenrückkaufprogramm durch die Europäische Zentralbank (EZB) als so gut wie sicher, eine Erhöhung der Leitzinsen durch die US-Notenbank im Laufe des nächsten Jahres hingegen nicht.

Der Stratege ist sich sicher, dass diese etwas gar sorglose Grundhaltung früher oder später für Ungemach sorgen wird. Denn Europa sei nicht Japan und die EZB nicht die Bank of Japan.

Der eigenen Anlagekundschaft rät der Experte davon ab, in defensiven Aktien und Sektoren Zuflucht zu suchen. Zum Vermögensschutz bedürfe es konsequenter Gewinnmitnahmen. Beim DJ EuroStoxx 50 Index empfiehlt er, in der Region von 3100 bis 3200 Punkten Geld vom Tisch zu nehmen, beim S&P-500-Index spätestens in der Region von 2050 bis 2060 Punkten.

Auch ich bleibe bei meiner Meinung, dass sich die liquiditätsgetriebene Aktien-Hausse in einem weit fortgeschrittenen Stadium befindet. Die geradezu gefährlich sorglose Haltung der Marktakteure macht die Märkte verletzbar. Dasselbe gilt für die nach wie vor positive wenn nicht gar euphorische Haltung eines Gros der Banken und Aktienstrategen.

Hier noch einmal ein kurzer Zusammenschnitt der jüngsten Aussagen von Instituten wie der Citigroup ("Jetzt Mut beweisen, denn er wird belohnt"), Barclays Capital ("Der jüngste Ausverkauf ist übertrieben"), J. Safra Sarasin ("Jetzige Korrektur könnte zu attraktiver Einstiegsgelegenheit führen"), der Credit Suisse ("Breiter Pessimismus, kurzfristig Raum für eine Gegenbewegung von 10 Prozent"), Julius Bär ("Keine fundamentalen Gründe, die positive Einschätzung der Aktienmärkte in Frage zu stellen"), Morgan Stanley ("Übertrieben scharfe Korrektur zum Zukauf nutzen"), Nomura ("Wenn das mal keine Kapitulation ist") und RBC Capital Markets ("Europäische Politik hat die richtigen Schritte eingeleitet, um die Wachstumsschwäche zu bekämpfen").
 

 

Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

30.09.2014 08:40
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SMI-Stand Ende 2014: Das sagen Anlageprofis

Noch drei Monate, und das Anlagejahr 2014 ist Geschichte. Bislang verzeichnet der Swiss Market Index (SMI) ein Plus von 7 Prozent. Der Schweizer Leitindex profitiert heuer von seiner defensiven Ausrichtung in einem geopolitisch heiklen Umfeld.

Der SMI lässt mit seiner Performance andere europäischen Börsen weit hinter sich. So weisen der DAX oder der britische FTSE 100 2014 gar eine leichte Negativperformance aus. Da ein Abklingen der vielen geopolitischen Unruheherde nicht in Sicht ist, müsste eigentlich weiterhin Kapital in den Schweizer Markt fliessen.

Laut den meisten von cash befragten Anlageprofis bleibt dem Index nicht mehr viel Raum nach oben. Bei rund 8900 Punkten sieht Vontobel-Researchleiter Panagiotis Spiliopoulos den SMI Ende Jahr stehen - zum aktuellen Stand ein Plus von noch gut 1 Prozent. Der Kurszuwachs werde aus besseren Unternehmensgewinnen resultieren. "In den ersten neun Monaten des Jahres betrug das Gewinnwachstum nahezu null", sagt Spiliopoulos zu cash.

«Dicke Berta» stützt Märkte

Etwas höher, bei 8950 Punkten, sieht Thomas Stucki, Anlagechef bei der St.Galler Kantonalbank, den SMI per Ende Jahr. "Die solide US-Wirtschaft und die anhaltend aktienfreundliche Geldpolitik der Zentralbanken geben den Aktienkursen eine gute fundamentale Basis." Dadurch werde das Ausmass von vorübergehenden Rückschlägen, die auf den aktuellen Bewertungsniveaus häufiger vorkommen werden, begrenzt, so Stucki.

Einen stabilen bis leicht höheren SMI sehen auch jene sechs Anlageberater, welche kürzlich an einem cashPublikumsevent teilnahmen (zum Video). Von den sechs Anlageberatern glaubt nur einer an eine Korrektur im Rahmen von 5 Prozent bis Ende 2014. Am höchsten griff Sales Bischofberger, Portfolio-Manager bei Solitare Aquila, mit einem Kursziel von 9100 Punkten – ein Plus von knapp 4 Prozent.

Angeschoben oder zumindest gehalten werden die Börsen auch von der "Dicken Berta", so die Erwartung im Markt. Damit ist ein umfangreiches Kaufprogramm besicherter Unternehmenskredite durch die Europäische Zentralbank (EZB) gemeint. Ziel ist es, die Wirtschaft anzukurbeln. EZB-Präsident Mario Draghi wird am Donnerstag die technischen Details zum Kaufprogramm bekanntgeben.

Bessere Konjunkturzahlen, insbesondere aus Europa, seien denn auch notwendig, um eine nachhaltige Kurssteigerung an den Aktienmärkten zu erreichen, sagt Anlagechef Stucki. Doch vor allem in Europa stockt es derzeit gewaltig. Die Konjunkturlokomotive Deutschland hat deutlich an Zugkraft verloren, Frankreichs Wirtschaft stagniert und Italien steckt im Rezessionssumpf fest. Die Lähmung befällt zusehends auch die Schweiz. Diverse Ökonomen haben in den vergangenen Wochen ihre BIP-Prognosen für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert.

Holprige Fahrt

Dies wird nicht spurlos an den Börsen vorbei ziehen. Roger Keller, Anlagechef bei BNP Paribas Wealth Management Schweiz, erwartet in den kommenden drei Monaten denn auch eine holprige Fahrt. Er verweist auf den Ende Oktober anstehenden Stresstest der europäischen Banken, die Anfang November stattfindenden Parlamentswahlen in den USA – den so genannten Midterm-Elections - und auf wichtige Makrodaten, unter anderem auf die regelmässig erscheinenden Arbeitsmarktdaten der USA.

Die Entwicklung der Arbeitslosenrate ist zentral für die Zinspolitik der USA. Besser als erwartet ausfallende Arbeitsmarktdaten machen eine frühzeitige Anhebung der US-Leitzinsen wahrscheinlich. Dies dürfte zu temporären Verstimmungen an den Aktienmärkten führen. Derzeit geht der Markt von einer US-Leitzinserhöhung im 2. Quartal 2015 aus.

Trotz stärkeren Kursausschlägen rät Keller nicht, Aktien zu verkaufen. Vielmehr empfiehlt er, in den Märkten investiert zu bleiben, er sieht auch Einstiegschancen. "Denn 2015 werden die Unternehmensgewinne anziehen und so den Markt nach oben hieven", so Keller. "Die Bewertungen sind vernünftig, und Anleger haben immer noch wenig Aktien im Depot", sagt Keller.

http://www.cash.ch/news/top_news/smistand_ende_2014_das_sagen_anlageprof...

 

 

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16.09.2014 10:36
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BAK Basel senkt BIP-Prognose für 2014 und 2015

- Unsicherheiten belasten

Das Forschungsinstitut BAK Basel senkt seine Wachstumsprognosen für die Jahre 2014 und 2015 deutlich. Die konjunkturelle Erholung verlaufe schleppend und weniger ausgeprägt als bisher erwartet. Die vielfältigen Unsicherheiten würden zu einem eher zögerlichen Verhalten der Wirtschaftsakteure führen.

Die Schweizer Wirtschaft wird gemäss den Prognosen des BAK im laufenden Jahr nur um 1,4% wachsen, heisst es in einer Mitteilung des Instituts am Dienstag. Bislang waren die Experten des BAK Basel von einem Plus um 2,0% ausgegangen. Für das Jahr 2015 wurde die Wachstumserwartung von 2,3% auf 1,9% reduziert. Die Prognoserevision sei hauptsächlich auf das unerwartet schwache zweite Quartal 2014 zurückzuführen, heisst es. Das grundlegende Prognosebild eines nach dem Konsum- und Bauboom der letzten Jahre verstärkt vom Aussenhandel und den Ausrüstungsinvestitionen getragenen Wachstums habe weiter Bestand, allerdings verzögert und weniger stark als zuvor erwartet.

SCHWEIZER WIRTSCHAFT HAT IM ZWEITEN QUARTAL AN SCHWUNG VERLOREN

Im ersten Semester habe die Schweizer Konjunktur deutlich an Schwung verloren. Der Abbau von zuvor wirkenden Sondereffekten habe die Abschwächung jedoch deutlich überzeichnet. Aber auch unter Herausrechnung dieser Faktoren seien die privaten Konsumausgaben, Exporte und Ausrüstungsinvestitionen im bisherigen Jahresverlauf hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Es gebe weiterhin gute Gründe, welche für eine verstärkt durch Exporte und Investitionen getragene Erholung sprechen, heisst es vom BAK Basel. Unverkennbar sei jedoch auch, dass der konjunkturelle Erholungsprozess zögerlicher und weniger ausgeprägt verlaufe als bisher erwartet. Der Risikomix gebe sich insgesamt heterogener und unberechenbarer als noch vor kurzem. Dies gelte insbesondere mit Blick auf die geopolitischen Spannungen. Hier nennt das Institut die Ukraine und die Konflikte im arabischen, aber auch im asiatischen Raum als Faktoren. Weiter werden bei den ökonomischen Risiken die deflationären Tendenzen im Euroraum genannt sowie Befürchtungen zu einem Misslingen des Richtungswechsels der US-Geldpolitik. Der globale Erholungsprozess werde dadurch zwar behindert, komme aber nicht zum Stillstand, heisst es weiter.

Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2014 nicht vom Fleck bewegt. Laut Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft von letzter Woche blieb das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal unverändert. Im Vorjahresvergleich resultierte ein leichtes Wachstum von 0,6%.

http://www.nzz.ch/finanzen/newsticker/bak-basel-senkt-bip-prognose-fuer-...

 

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14.07.2014 10:07
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Börsenparty bald vorbei – doch keiner will gehen

Dax 10'000 Punkte, Dow Jones 17'000 Punkte: Nach dem Erreichen magischer Marken könnten sich Anleger leicht blenden lassen. Experten mahnen zur Vorsicht.

 

Ganzer Beitrag http://www.20min.ch/finance/news/story/Boersenparty-bald-vorbei---doch-k...

 

Es können nicht alle aussteigen, weil immer ein Käufer da sein muss, der einem die Papiere abnimmt.

Wer nur "Kaufen-und-halten" kann, hat es schon seit Jahrzehnten schwer.

 

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10.07.2014 16:13
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Faber, ca -25% Prognose
10.07.2014 15:51
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marabu hat am 10.07.2014 - 14:46 folgendes geschrieben:

Ich wundere mich, dass immer noch Leute an das Perpetuum Mobile glauben, entgegen allen Erkenntnissen aus der Physik.

Das hat nichts mit Physik zu tun

 

Wie die US-Notenbank ihre gigantische Bilanz abtragen will

http://www.cash.ch/comment/572742#comment-572742

 

 

Interessant in dem Artikel:

Dieser Leitzins kann daher künftig nicht mehr die gleiche Rolle spielen wie bisher: Die meisten Mitglieder des Fed-Entscheidungsgremiums wollen ihn noch beibehalten, um die Absichten der Notenbanken zu kommunizieren, in dem etwa ein Zielband festgelegt wird, den das Fed für ihn anstrebt

 

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10.07.2014 14:46
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Und wenn eine Billion nicht genügt,...

... steigert man auf eine Fantastillion (10hochx, mit x gegen unendlich)! Nein, Spass beiseite. Ich wundere mich, dass immer noch Leute an das Perpetuum Mobile glauben, entgegen allen Erkenntnissen aus der Physik.

Früher hatte man konjunkturelle Hochs und Tiefs. Die Tiefs liessen unrentable Unternehmen oder überschuldete Banken eingehen. Gleichzeitig gab es Chancen für Neues. Vielleicht sind dies die letzten Zuckungen des Wallstreet-Kapitalismus?

10.07.2014 13:24
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EZB will eine Billion in die Wirtschaft pumpen

Mit einem gigantischen Konjunkturprogramm aus der Notenpresse will die EZB die Euro-Wirtschaft aufpäppeln. Eine Billion soll in den nächsten zwei Jahren in die europäischen Unternehmen gepumpt werden.

1'000'000'000'000 Euro - die Summe ist unvorstellbar.

Schon einmal, auf dem Höhepunkt der Euro-Krise vor drei Jahren, pumpte die Europäische Zentralbank gut eine Billion Euro ins Finanzsystem. In den nächsten zwei Jahren wollen die Notenbanker noch einmal dieselbe Summe locker machen. Doch während das Ziel damals war, wankende Banken zu stabilisieren, soll das Geld nach dem Kalkül der EZB nun direkt in die Wirtschaft fliessen: zu tausenden mittelständischen Firmen zwischen Dublin, Rom, Flensburg, Helsinki und Athen, als Kredite für Fabrikhallen, moderne Maschinen oder neue Lastwagen - ein gigantisches Konjunkturprogramm, nur eben aus der Frankfurter Notenpresse.

Doch aus Sicht der EZB ist es damit nicht getan. Für Peter Praet, den Chefökonom der Notenbank und Kopf hinter dem neuen Programm, ist die neue Billion auch dazu da, die vielen immer noch angeschlagenen Banken in den Euro-Ländern zu päppeln. Für sie soll es günstiger werden sich zu refinanzieren, wenn sie zum Dank für mehr Kredite an die Wirtschaft zusätzliches Geld von der EZB bekommen und damit nicht mehr so stark von den freien Refinanzierungsmärkten abhängen. Dahinter steckt ein einfaches Kalkül: jede Bankanleihe, die nicht ausgegeben wird, weil genug Geld von der EZB kommt, zieht die Kurse an diesen Märkten nach oben und drückt zugleich die Zinsen - davon profitieren Banken und mögliche Kreditnehmer dann gleichermassen.

Banken sollen Job der EZB machen

«Wir stellen sicherlich Kredite zur Verfügung, aber es sind eben nicht nur Kredite, es handelt sich zusätzlich auch um eine weitere Liquiditätsspritze, mit der die Banken Geld bekommen, um ihre eigene Refinanzierung zu ersetzen», sagte Praet am Mittwoch in Paris. Erwünschter, zusätzlicher Nebeneffekt: die Banken können der EZB eine politisch heikle Aufgabe abnehmen und Wertpapiere in grossem Stil aufkaufen, die die Notenbank sonst vielleicht eines Tages selbst erwerben müsste, sollte die Konjunktur doch abschmieren.

Dass die Banken seit Jahren weniger Kredite vergeben, ist fraglos das grösste Problem für die Konjunkturentwicklung in den Schuldenländern, weniger allerdings in Deutschland. Und es ist der wahr gewordene Alptraum von EZB-Präsident Mario Draghi: Denn ohne neue Kredite für Unternehmer wird die Wirtschaft in den 18 Euro-Ländern nicht an Fahrt gewinnen.

Kreditvergabe wird belohnt

Damit das möglichst nicht passiert, kommen auch die Banken bei dem jetzt aufgelegten Programm nicht zu kurz - ganz im Gegenteil: quasi zum Dank, dass sie ihre Kreditvergabe nicht weiter einschränken, haben Draghi und Praet die Bedingungen der Billigkredite so gestaltet, dass sie für findige Institute zu einem richtig guten Geschäft werden, wenn diese im Sinne der EZB mitspielen: Vergibt eine Bank über die nächsten zwei Jahre nur einen Euro mehr als zuletzt, also schränkt ihre Kreditvergabe nicht ein, dann bekommt sie für jeden Euro mehr Kredit, den sie vergibt, drei Euro von der EZB. Mit diesem Geld kann sie machen, was sie will - also im besten Fall noch mehr Kredite vergeben. Sie kann die zusätzlichen Euros auch zur eigenen Refinanzierung nutzen. Oder Wertpapiere in grossem Stil kaufen, zum Beispiel Staatsanleihen.

Machen die Banken letzteres in grossem Stil, wäre der Effekt praktisch der gleiche, als würde die EZB selbst am Finanzmarkt aktiv, um das Zinsniveau zu senken, sagt Richard Barwell, Ökonom bei der Royal Bank of Scotland: «Sie geben den Banken billiges Geld und fordern die Banken auf, ihre Bilanz auszuweiten, und dabei schaffen diese selbst Geld und kaufen dann Wertpapiere. Das sieht verdammt nach dem aus, was die EZB sonst selbst hätte tun müssen. Aber es ist dann eben nicht die EZB, die das macht, sondern es sind die privaten Unternehmen.» Die Notenbank erspart sich damit eine heikle politische Debatte.

Banken sind der Flaschenhals

Denn «Quantitative Easing», wie ein solches Aufkaufprogramm von Fachleuten genannt wird, wird insbesondere in Deutschland abgelehnt. Wohl keineswegs zufällig legte die neue deutsche EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger Anfang der Woche die Hürde für den Einsatz solcher Mittel extrem hoch und stellte sich damit demonstrativ an die Seite von Bundesbank-Chef Jens Weidmann, dem wohl prominentesten Gegner einer zu laxen EZB-Geldpolitik: «Nur in einer wirklichen Notlage, zum Beispiel im Fall unmittelbar bevorstehender Deflation, könnte meines Erachtens ein solches Instrument in Erwägung gezogen werden.»

Sollte das Kalkül der EZB aufgehen, müsste es dazu aber gar nicht kommen. Vorausgesetzt, die Banken spielen mit. Nochmals Peter Praet: «Der Plan hat das Potenzial, den Teufelskreis aus beschränkter Kreditvergabe, mauer Konjunktur und der steigenden Zahl von Kreditausfällen zu durchbrechen.» Skeptiker zweifeln jedoch, ob das funktionieren wird, da die Banken nach der grossen Krise noch immer ihre Wunden lecken. Sassam Ghahramani, der mit seiner Firma in New York Hedgefonds-Manager berät, sagt: «Der Nutzen wird schon ohne Zweifel grösser sein als der Schaden. Die Frage ist aber, ob die Banken das Geld der EZB wirklich wie gewünscht vermehren. Sie sind der Flaschenhals.»

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/ezb-will-eine-billion-die-wirtsc...

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Benjamin Franklin

10.07.2014 12:53
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marabu hat am 10.07.2014 - 12:47 folgendes geschrieben:

Mittelständische Haushalte sind überschuldet, nicht nur mit Hypotheken, sondern auch mit Leasing-Verträgen aller Art.

Gibt es einen Link dazu?

 

Kreditvolumen 2013 erneut rückläufig - Leasingvolumen unverändert

In der Schweiz ist das Kredit- und Leasingvolumen im Jahr 2013 das vierte Jahr in Folge gesunken. Das Volumen der Konsumkredite ging um 2,2% auf 7,52 Mrd CHF zurück, teilte die Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) am Dienstag mit. Zu den Konsumkrediten zählen Bar-, Fest-, Kontokorrentkredite sowie Teilzahlungsverträge.

Die Anzahl offener Konsumkreditverträge hat ebenfalls abgenommen und zwar um 5,1% auf 424'317 Verträge. Das per Ende Jahr bestehende Leasingvolumen von 7,96 Mrd CHF ist gegenüber Vorjahr praktisch unverändert geblieben. Die Anzahl der 2013 neu abgeschlossenen Leasingverträge hat um 3,5% auf 164'536 abgenommen, die der neu abgeschlossenen Konsumkreditverträge um 3,9% auf 154'625. Die Quote der abgelehnten Kredit- und Leasinggesuche betrug 34,3% (VJ 34,8%).

http://www.nzz.ch/finanzen/newsticker/chkreditvolumen-2013-erneut-rueckl...

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Benjamin Franklin

10.07.2014 12:47
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 10.07.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:

Hat der nicht auch schon damals für Ende 2001 mit "über 10'000" gerechnet?

Ich bleibe nach wie vor dabei: Wenn die Banker plötzlich Aktien empfehlen, dann geht's massiv (und länger) runter! ..... Die FED hat es nun auch endlich eingesehen und mahnt zur Vorsicht!

Die Wende muss kommen! Bestimmen werden es die Grossinvestoren, seien es Superreiche oder spekulierende Hedgefonds aus dem anglosächsischen Raum. Die Diskrepanz zwischen Realwirtschaft und dem Spekulationsmonopoly kann sich nicht ständig weiter ausdehnen.

Es wird dann lustig, wenn die eine platzende Blase die nächste Reaktion auslöst. Aktien, Immobilien, Rohstoffe (zB Rohöl, Erze). Ganz typisch für eine Wende, wenn immer lauter nach "In Aktien investieren" geschrien wird.

Gerne hätte ich gewusst, wer denn noch mehr konsumieren kann. Mittelständische Haushalte sind überschuldet, nicht nur mit Hypotheken, sondern auch mit Leasing-Verträgen aller Art. Löhne, die stagnieren, Beschäftigungen, die gekündet und mit billigeren Ersatzleuten ersetzt werden...

Einfach abwarten.

10.07.2014 12:30
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 10.07.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:

Vor einigen Tagen habe ich bereits erwähnt, dass Mitte Juli die Wende kommen wird. 

Da bist du in guter Gesellschaft. Das machen andere schon viel länger.

Wettest du darauf?

 

Ich habe eben einen Auftrag platziert: Short-Put Holcim Strike 78 Verfall August Limite 2.15

 

 

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Benjamin Franklin

10.07.2014 12:21
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Hat der nicht auch schon damals für Ende 2001 mit "über 10'000" gerechnet?

Ich bleibe nach wie vor dabei: Wenn die Banker plötzlich Aktien empfehlen, dann geht's massiv (und länger) runter! Vor einigen Tagen habe ich bereits erwähnt, dass Mitte Juli die Wende kommen wird. 

Seit genau zwei Jahren ging es nur noch in eine Richtung (nach oben). Eigentlich unbegründet, da die Vorgaben unrealistisch waren. Jetzt sollten Tatsachen (Erfolge ab 2015!) kommen. Aber diese Tatsachen heissen wohl Gewinnwarnungen. Die FED hat es nun auch endlich eingesehen und mahnt zur Vorsicht!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

10.07.2014 12:05
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Bei den geringen Volumen? Glaub ich weniger....ganz einfach Flaute...

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

10.07.2014 12:03
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Link hat am 10.07.2014 - 11:54 folgendes geschrieben:

Sieht nach sell-off aus.... Meinungen?

Ich habe es heute morgen im Cosmo-Thread geschrieben. Gestern wurde das FED PROTOKOLL ERLÄUTERT vom 18.juni. Alarm!

Und die US Futures sehen nicht glänzig aus, also aufpassen. Soll nicht heissen alles zu verkaufen, jedoch ist Cash notwendig.

Meine Meinung, andere sehen dies anders!

10.07.2014 11:54
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Sieht nach sell-off aus.... Meinungen?

10.07.2014 11:18
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Elias hat am 10.07.2014 - 08:53 folgendes geschrieben:

Rudolf König, Manager Tavau Swiss Fund, sagt im Interview mit «Finanz und Wirtschaft», warum er noch Spielraum für CH-Aktien sieht und warum er glaubt, dass der SMI nächstes Jahr bei über 10'000 Punkten stehen wird.

http://www.fuw.ch/article/der-smi-wird-2015-funfstellig-notieren/

 

Ein Fonds mit gerade einmal 50 Millionen?

Wenn er über längere Zeit erfolgreich und treffsicher wäre/ist (?) hätte er wohl viel mehr Assets under Management. Er ist mir viel zu optimistisch für eine Short/Long-Strategie.

Zudem gefallen mir die Long-Picks nicht, nur ein Beispiel: Voegele und Managementqualität in einem Satz nennen tönt wie ein schlechter Witz...

Kein Wort zur Geldpolitik oder Makrolage - wenn die USA den Geldhahn zudrehen oder sonst die Stimmung kippt (seit 2009 geht es aufwärts, das ist schon sehr lange für einen Börsenzyklus!) kann er sich seine 2015-Prognosen ans Bein streichen.

10.07.2014 08:53
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Warum der SMI bis 2015 um 15% steigen könnte

Rudolf König, Manager Tavau Swiss Fund, sagt im Interview mit «Finanz und Wirtschaft», warum er noch Spielraum für CH-Aktien sieht und warum er glaubt, dass der SMI nächstes Jahr bei über 10'000 Punkten stehen wird.

http://www.fuw.ch/article/der-smi-wird-2015-funfstellig-notieren/

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

08.07.2014 10:46
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Banken drohen Milliarden an Rechtskosten

Den europäischen Banken stehen nach Einschätzung von Morgan Stanley noch weitere Milliarden-Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten bevor. Erwähnt wird auch die Credit Suisse.

Europäische Firmen, insbesondere Barclays und Credit Suisse, dürften im Zuge einer Reorganisation und der Anpassung an die strengeren Kapital- und Verschuldungsvorschriften weitere Einschnitte vornehmen, hiess es weiter. Dies ermögliche den US-Firmen, Marktanteile in dem Bereich FICC aufzubauen.

http://www.cash.ch/news/top_news/banken_drohen_milliarden_an_rechtskoste...

 

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05.07.2014 14:41
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BILANZ Standpunkte 29.06. Börse: Immer höher, immer weiter?

 

http://www.srf.ch/player/tv/bilanz-standpunkte/video/bilanz-standpunkte-...

 

Eine Sendung, wie ich es mag: unterschiedliche Meinungen.

 

 

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Benjamin Franklin

03.07.2014 16:56
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Der Dax wird über 11.000 Punkte steigen“

Das erste Halbjahr ist vorbei. Doch wie geht es mit dem Markt weiter? Analysten und Banken wagen einen Ausblick und prophezeien einen steigenden Dax, einen Rückschlag für den Goldpreis und einen fallenden Euro.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/mark...

 

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Benjamin Franklin

25.06.2014 15:34
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Heisser Herbst

Die US-Wirtschaft ist seit 1976 nie mehr so stark eingebrochen! Ich rechne mit einem gewaltigen Beben an den Börsen. Es braucht nur einen kleinen Funken dazu.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

19.06.2014 09:52
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Eine Aktie für die zweite Jahreshälfte

Gerade bei institutionellen Grossinvestoren wird den Unternehmensstudien von Helvea eine grosse Beachtung zuteil. In einer solchen bricht der Versicherungsanalyst nun eine Lanze für die Aktie von Swiss Life. Sie wird weiterhin mit einem Kursziel von 235 Franken zum Kauf empfohlen und als beste Idee für die zweite Jahreshälfte gefeiert. Derzeit notiert die Aktie bei rund 215 Franken.

Überzeugender Semesterausweis erwartet

Der in Zürich beheimatete Lebensversicherungskonzern werde heute ganz anders beurteilt als noch vor wenigen Jahren, so der Studienverfasser. Zwar habe die Aktie einen Grossteil des Bewertungsabschlags gegenüber jenen vergleichbarer Mitbewerber wettgemacht. Es gebe aber gute Gründe, weshalb noch einmal mit höheren Kursen zu rechnen sei.

Als Hauptgrund gibt der Analyst die Wahrscheinlichkeit eines starken und überzeugenden Ergebnisses für die ersten sechs Monate an. Er rechnet mit weiteren Fortschriften auf der Kostenseite und dank der tiefen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr mit einer Erholung bei den Kommissionserträgen. Überraschungspotenzial verspricht sich der Studienverfasser auch vom Neugeschäft, welches von einer Verschiebung der Zusammensetzung in Richtung rentablerer Produkte profitiert haben sollte. Den Halbjahrsabschluss präsentiert die Swiss Life am 13. August.

Es winken substanziellen Dividenden oder Rückkäufe

Mittelfristig werde der Versicherungskonzern zur alten Form zurückfinden. Mit der geplanten Transformation in Richtung Vermögensverwaltung werde das Unternehmen eine höhere Eigenkapitalrendite erzielen und die Eigenkapitalkosten auf nachhaltiger Basis erreichen.

Um die Eigenkapitalbasis zu stärken, sei noch für ein bis zwei Jahre eine Ausschüttung am unteren Ende der Zielspanne von 20 bis 40 Prozent geplant. Danach bestehe allerdings zunehmend Raum für eine signifikant höhere Bardividende oder ein Aktienrückkaufprogramm.

Mit der Empfehlung in bester Gesellschaft

Die Aktie von Swiss Life werde auf Basis des Buchwerts noch immer mit einem Abschlag zur Konkurrenz bewertet. Auf dem aktuellen Kurs- und Bewertungsniveau sei sie daher deutlich interessanter als jene von Bâloise, Helvetia oder National-Versicherung.

Mit dieser Kaufempfehlung befindet sich der Analyst von Helvea in bester Gesellschaft. Erst vor wenigen Tagen nahm der für Kepler Cheuvreux tätige Berufskollege die Wiederabdeckung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 245 Franken auf. Der Nachrichtenagentur awp zufolge stufen 7 von 11 Analysten den Titel mit "Kaufen" ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 229 Franken.

http://www.cash.ch/news/top_news/eine_aktie_fuer_die_zweite_jahreshaelft...

 

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Benjamin Franklin

12.06.2014 16:51
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 12.06.2014 - 15:34 folgendes geschrieben:

Elias hat am 12.06.2014 - 13:56 folgendes geschrieben:

Kein Weg führt an Aktien vorbei

Er meint wohl "an Putten vorbei".

Nein, meint er nicht. Er meint das Anlageinstrument Aktie.

Er prognostiziert weitere "zwei bis vier Jahre fette Renditen". Die Bewertung der Aktienmärkte könne noch weiter ansteigen, bis ein höheres Zinsniveau erreicht sei.

 

Ich persönlich werde weiter Optionen auf Aktien schreiben. Unter anderem Puts, damit andere putten können.

 

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12.06.2014 15:34
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Elias hat am 12.06.2014 - 13:56 folgendes geschrieben:

 

Kein Weg führt an Aktien vorbei

 

 

 

 

Er meint wohl "an Putten vorbei".

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

12.06.2014 13:56
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«Schweizer Zinserhöhung erst ab 2018»

Die neuen geldpolitischen Schritte der Europäischen Zentralbank verzögern die Zinswende in der Schweiz wohl um Jahre, sagte Jan Amrit Poser an einem Publikumsevent von cash. Für die Börsen bleibt er sehr optimistisch.

Kein Weg führt an Aktien vorbei

Laut Poser führt in diesem Tiefzinsumfeld auch in Zukunft kein Weg an Aktien vorbei. Er prognostiziert weitere "zwei bis vier Jahre fette Renditen". Die Bewertung der Aktienmärkte könne noch weiter ansteigen, bis ein höheres Zinsniveau erreicht sei.

http://www.cash.ch/news/front/schweizer_zinserhoehung_erst_ab_2018-32136...

 

 

 

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06.06.2014 12:01
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Zinssenkung EZB: Gold, Dollar, Aktien – wie es jetzt weitergeht

Wie es weitergeht – worauf Anleger jetzt setzen sollten

Aktien

Der MIB 40, PSI 20, IBEX 35 und ASE dürften von der Lockerung der Geldpolitik durch die EZB  am meisten profitieren. Anleger setzen auf Indexzertifikate, zum Beispiel auf: IBEX 35 (CH0225227112, Laufzeit endlos) oder FTSE MIB 40 (DE0007036832, Laufzeit endlos). Der MIB 40 ist übrigens derzeit auch charttechnisch gesehen hochinteressant. Notiert der italienische Leitindex doch knapp unter der wichtigen Hürde von 22'000 Punkten. Fällt die Marke, könnte das der Börse Mailand einen besonderen Auftrieb geben. 

Gold

Die Zinssenkung treibt möglicherweise wieder vermehrt Anleger aus dem Euro-Raum in das Edelmetall. Mit einem Call-Hebelzertifikat (ISIN: CH0214852052, Laufzeit endlos, Basispreis und Knock-out jeweils 1171,23 Dollar) setzen Börsianer auf die Überwindung des Widerstands beim Goldpreis bei 1260 und auf einen Sturm auf die Marke von 1280 Dollar je Unze. Sollte das Edelmetall jedoch unter 1240 Dollar rutschen, steigen vorsichtige Anleger wieder aus.

Dollar

Während im Währungspaar Franken/Euro wegen des von der SNB genannten Mindestkurses von 1,20 im Moment keine Phantasie steckt, dürfte der Dollar gegenüber dem Franken weiter unter Druck bleiben. Nach dem Abpraller des Kursverhältnisses USD/CHF von der 0,90-Hürde spekulieren Anleger mit einem Put-Hebelzertifikat (ISIN: CH0238741380, Laufzeit 18.6.15, Basis und Knock-out jeweils 0,92) nun darauf, dass der Greenback rasch sein Tief von Mitte März bei 0,87 wieder erreichen wird.

http://www.handelszeitung.ch/invest/stocksDIGITAL/zinssenkung-ezb-gold-d...

 

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Benjamin Franklin

27.05.2014 10:15
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Eine Aktie für die Zeit bis Ende Jahr

Die Suche nach zurückgebliebenen Aktien wird immer schwieriger. Die eines Ostschweizer Bauzulieferers drängt sich im Hinblick auf die zweite Jahreshälfte jedoch geradezu auf.

Liegen die Analysten von Merrill Lynch richtig, dann dürfte der mittlerweile gut 10 Prozent umfassende Bewertungsabschlag gegenüber anderen Mitbewerbern im weiteren Jahresverlauf hinfällig werden und die Aktie überdurchschnittlich stark steigen.

http://www.cash.ch/news/top_news/eine_aktie_fuer_die_zeit_bis_ende_jahr-...

 

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Benjamin Franklin

27.05.2014 08:15
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Tops und Flops der Schweizer Aktiensektoren
 

Die Sektoren am Schweizer Aktienmarkt haben 2014 eine durchzogene Bilanz. cash zeigt die guten und weniger guten Branchen und sagt, wie sich die Sektoren weiter entwickeln werden.

Von Ivo Ruch

Der Schweizer Aktienmarkt befindet sich weiter im Hoch. Nicht nur der Swiss Performance Index (SPI) steht seit Jahresbeginn mit fast 10 Prozent im Plus. Auch der SMI legt zu: Am Freitag stand der Leitindex vorübergehend bei 8704 Punkten – ein Stand, den er letztmals Mitte Dezember 2007 erreicht hatte. Seit Jahresanfang hat der SMI rund 6 Prozent zugelegt und gehört mit dieser Performance unter den weltweit gewichtigen Indizes zu den besten.

Betrachtet man den Schweizer Aktienmarkt allerdings nach Sektoren getrennt, so zeigen sich grosse Unterschiede (siehe Tabelle). Ein wichtiger Einflussfaktor für die Sektor-Performance in diesem Jahr war und ist zweifelsohne die Entwicklung der langfristigen Zinsen. Seit Ende März sind diese etwas zurückgekommen und haben zu einem Comeback von defensiven Titeln mit starken Dividenden geführt. " In der Schweiz haben davon beispielsweise Roche, Novartis oder Swisscom profitiert", sagt Thomas Jäger, Aktienanalyst bei der St. Galler Kantonalbank, zu cash.

Gleichzeitig habe er eine breite Umschichtung von Small- und Mid-Caps hin zu Large-Caps beobachtet, so Jäger. "Die kleinen und mittelgrossen Titel neigen momentan zur Schwäche." Diese Entwicklung ist weltweit erkennbar - auch in den USA, wo der wichtige Nebenwerte-Index Russell2000 in den letzten vier Wochen deutlich weniger Gewinn als der S&P500 gemacht hat.

Die Tendenzen in den letzten Woche hatten Auswirkungen auf die Aktiensektoren. Folgende Schweizer Branchen fielen in diesem Jahr durch markante Zugewinne oder Null-Performance auf:

SPI-Sektor Gesundheit (plus 14 Prozent seit 1.1.2014)

Die defensiven Schwergewichte Novartis und Roche haben mit ihrer starken Entwicklung entscheidend zur Outperformance dieses Sektors beigetragen. "Roche wurde in jüngster Zeit von Patentabläufen verschont. Und bei Novartis fand ein Rerating statt aufgrund der durchgeführten Portfolio-Bereinigung", sagt Experte Jäger. Aber auch der aktuelle Börsen-Überflieger Santhera hat der Gesundheitsbranche Auftrieb verliehen – die Biotech-Firma hat ihren Börsenwert in den letzten vier Wochen mehr als versechsfacht. Unternehmen aus diesem Sektor dürften auch in Zukunft interessant sein.

Kommt es im Nachgang einer möglichen Zinssenkung der EZB am 5. Juni zu Gewinnmitnahmen an den Börsen, könnten Pharma-Titel aufgrund der stabilen Geschäftsmodelle unterdurchschnittlich leiden, sagt Jäger. "Dies, obwohl die fundamentale Bewertung nicht mehr ganz günstig erscheint und bereits viel Positives vorweg nimmt." Anders sieht das die UBS. Ihre Strategen haben in einer kürzlich erschienenen Rangliste mit den attraktivsten Aktiensektoren Europas den Pharmasektor dem letzten Drittel zugeordnet.

SPI-Sektor Bauwesen/Materialien (plus 15 Prozent):

Dieser von zyklischen Titeln geprägte Sektor hat den Gesamtmarkt seit Jahresbeginn ebenfalls deutlich geschlagen. Hauptverantwortlich dafür war der Verlauf der Holcim-Aktie, die in diesem Zeitraum 18 Prozent zulegen konnte und dabei vom Fusionsbonus mit Lafarge profitieren konnte. Bei Sika, einem anderen starken Titel, haben die sehr guten Zahlen für Auftrieb gesorgt. Auch die Aktien von Burkhalter und Forbo haben zwischen 16 und 20 Prozent zugelegt.

Der Ausblick für den Sektor Bauwesen und Materialien ist allerdings nicht so rosig, falls man das Wirtschaftswachstum eher pessimistisch beurteilt. Die Bank J. Safra Sarasin schrieb Anfang April in einem Anlagekommentar, dass zyklische Sektoren in naher Zukunft aufgrund einer Verlangsamung des wirtschaftlichen Wachstums zu meiden seien.

SPI-Sektor Konsumgüter (plus 2 Prozent):

Mit einem Minus von 8 Prozent seit Jahresbeginn ist es ist in erster Linie die Swatch-Inhaberaktie, die den Konsumgüter-Sektor zurückgehalten hat. Grund für den Swatch-Taucher waren die unsichere Situation in China und ungünstige Wechselkurse. Daneben ist in diesem Sektor auch Richemont vertreten, der trotz dem Einfluss von Fremdwährungen und der Verlangsamung des Wachstums in Asien 6 Prozent zugelegt hat.

Handelt die EZB in Bälde an der Zinsfront, sieht Jäger für Firmen aus der Luxusgüterbranche allerdings wenig Erfreuliches. "Solche Titel dürften bei Gewinnmitnahmen nach der EZB-Sitzung am ehesten leiden. Daher empfehlen wir eine defensive Positionierung."

SPI-Sektor Industriegüter (plus 1 Prozent):

Dieser sehr heterogene Sektor ist kaum vom Fleck gekommen. Seit Jahresbeginn hat der Index der Industriegüterbranche lediglich 1 Prozent dazugewonnen. Insbesondere die ABB-Aktien haben mit ihrer schwachen Performance in den letzten Wochen auf die Sektor-Performance gedrückt. "Bei diesem Titel sind wir auch in Zukunft nicht besonders positiv eingestellt", sagt Aktienanalyst Jäger. Zudem trifft diesen Sektor die Aktien-Umschichtung von Small- und Mid-Caps hin zu Large-Caps besonders. So hat die Aktie von Georg Fischer in den letzten vier Wochen 2,5 Prozent verloren.

Performance von SPI-Sektor-Indizes

SektorPerformance seit 1.1.2014Medien+37%Zulieferer Auto+34%Rohstoffe+24%Telekommunikation+19%Bauwesen / Materialien+15%Gesundheit+14%Technologie+13%Nahrungsmittel / Getränke+11%Energieversorgung+10%Erdöl / Erdgas+10%Versicherungen+8%Finanzdienstleistungen+7%Chemie+6%Banken+5%Konsumgüter / Haushaltwaren+2%Reisen / Freizeit+2%Industriegüter+1%Einzelhandel-2%

Quelle: cash.ch, Stand: 26.5.2014

 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

21.05.2014 15:34
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Aktien werden sehr unterschiedlich performen

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit einer heftigen Korrektur der Aktienmärkte?
Wir argumentieren grundsätzlich nicht mit Wahrscheinlichkeiten. Die Wahrscheinlichkeit eines Einbruchs kann nicht vorausgesagt werden. Niemand weiss, welche Faktoren eine Krise auslösen, das haben die letzten Jahrzehnte gezeigt. Man ist immer erst im Nachhinein klüger.

 

Was muss der Investor heute besonders beachten?
Wegen dem Wegbrechen der Korrelation werden sich Aktien sehr unterschiedlich und unabhängig voneinander entwickeln.

 

 

 

 

Korrelation

Statistisches Mass, das den linearen Zusammenhang zwischen zwei Zahlenreihen (beispielsweise der Performance einer Aktie und des Marktes) misst. Definitionsgemäss bewegt sich die Korrelation zwischen +1 und –1. Ein Wert von +1 (–1) bedeutet, dass sich Index und Aktie gleichgerichtet (entgegengesetzt) bewegen. Hedge Funds versuchen, zu Aktien und Obligationen wenig korrelierte Renditen zu erzielen. Kann auch als Basiswert für Korrelationsprodukte verwendet werden.

 

Ganzer Beitrag http://www.fuw.ch/article/aktien-werden-sehr-unterschiedlich-performen/

 

 

 

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Benjamin Franklin

16.05.2014 15:21
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Hypothekarzinsen für Langläufer sinken deutlich

Trotz der fallenden Tendenzen erwartet Credit Suisse keine Rückkehr zu den Tiefzinsen von 2012. Sie rechnet je nach Laufzeit mit Zinserhöhungen zwischen 45 und 65 Bp binnen Jahresfrist und einem Anstieg des zehnjährigen Hypothekarzinses auf 2,85%. Die Entwicklung dürfte aber volatil verlaufen – im historischen Vergleich bleibt die Finanzierung von Wohneigentum weiterhin attraktiv.

http://www.fuw.ch/article/hypothekarzinsen-fur-langlaufer-sinken-deutlich/

 

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12.05.2014 08:56
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Hummler: «Aktien haben Raum nach oben»

Es gibt kaum eine Alternative. Für mich ist die Aktie ein Langfristinvestment, mit dem Charme eines Realwertcharakters, und zwar in diesem Sinne, dass gute Firmen fähig sind, künftig Cashflow generieren zu können.

http://www.cash.ch/news/front/hummler_aktien_haben_raum_nach_oben-320308...

 

 

US-Bank rät bei Aktien zum Einstieg

Eine viel beachtete US-Bank rät bei europäischen Aktien zum Einstieg. Gerade die grosser Unternehmen seien so günstig wie seit 30 Jahren nicht mehr.

http://www.cash.ch/news/front/usbank_raet_bei_aktien_zum_einstieg-320347...

 

 

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05.05.2014 15:45
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Prognose: Fed stoppt Anleihenkäufe im Herbst

US-Notenbanker Richard Fisher rechnet mit einem Stopp der Fed-Anleihenkäufe im Herbst. Eine Zinsanhebung würde erst danach diskutiert. Damit ist nicht mit einem Zinsanstieg Anfang 2015 zu rechnen.

Der US-Notenbanker Richard Fisher geht davon aus, dass die Fed ihr konjunkturstützendes Programm zum Aufkauf von Anleihen im Oktober beendet. Er erwarte zudem, dass die Notenbank (Fed) erst danach über eine mögliche US-Zinsanhebung debattiere, sagte Fisher am Sonntag dem Sender Fox News. «Ich persönlich gehe davon aus, dass wir das Programm im Oktober auslaufen lassen. Und dann werden wir uns anschauen müssen, wie es der Wirtschaft geht, wo wir stehen, inklusive auch der breiteren Betrachtung des Arbeitsmarktes, bevor wir darüber reden können, wie wir mit den kurzfristigen Zinsen umgehen sollten.»

Derzeit könne noch nicht gesagt werden, wann die Wirtschaft wieder für höhere Zinsen bereit sei. «Lassen sie es mich so sagen: Irgendwann in den nächsten 100 Jahren werden die Zinsen wieder steigen», sagte Fisher scherzhaft.

Spekulation über Zinsanstieg

Die US-Notenbank pumpt zur Stützung der Konjunktur seit Jahren viel Geld in den Wirtschaftkreislauf. Anfangs waren es 85 Milliarden Dollar pro Monat. Damit wurden auch die Kurse an den weltweiten Börsen gestützt. Seit dem wirtschaftlichen Aufschwung zum Jahreswechsel werden die Geldspritzen Schritt für Schritt zurückgefahren. Sorgen mancher Anleger, dass damit auch die Börsen-Kurse unter Druck geraten, haben sich als unbegründet erwiesen.

Am Finanzmarkt gibt es die Erwartung, dass das Fed-Aufkauf-Programm im Herbst endet. Auch wird darüber spekuliert, wann die Zinsen angehoben werden. Im März hatte die neue Fed-Chefin Janet Yellen dies etwas überraschend bereits für das erste Halbjahr 2015 in Aussicht gestellt.

Inzwischen erwarten Händler aber, dass der Schritt nicht vor Juli nächsten Jahres kommt.

Fisher ist in diesem Jahr stimmberechtigtes Mitglied im Offenmarktausschuss der Fed, der über die US-Zinspolitik entscheidet. Der Chef der regionalen Notenbank von Dallas hat sich wiederholt dafür ausgesprochen, die Anleihen-Aufkäufe eher früher als später zu beenden. Zudem hatte er gewarnt, sehr niedrige Zinsen über einen sehr langen Zeitraum könnten zu einer gefährlichen Aufblähung an den Finanzmärkten führen. Der US-Leitzins liegt seit Jahren ultraniedrig bei Null bis 0,25 Prozent.

EZB Geldpolitik eher weiter lockern

Auch im Euro-Raum liegt der Leitzins auf einem Rekord-Tief von 0,25 Prozent. Hier steht aber eine Anhebung der Zinsen aktuell nicht zur Debatte. Im Gegenteil: Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte zuletzt klargemacht, bei einer Verschärfung der Deflationsgefahren die Geldpolitik noch weiter lockern zu können, auch durch den Ankauf von Wertpapieren.

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/prognose-fed-stoppt-anleihenkaeu...

 

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01.05.2014 11:42
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Sell-Out bei US-Small Caps schlechtes Omen?

Hedgefonds wenden sich in diesen Tagen von jenen Aktien ab, die während des Bullenmarktes die besten Erträge geliefert haben: Small Caps.

Einsetzender Ausverkauf von Small Caps

Der einsetzende Ausverkauf von Small Caps lässt Anleger langsam das Vertrauen in die fünf Jahre währende Rally am Aktienmarkt verlieren. Gerade schwächelnde Small Caps werden von einigen Analysten als ein schlechtes Omen für den breiteren Markt gesehen.

“Kleine Aktien sind so teuer, wie ich es bislang noch nie gesehen habe. Und ich bin immerhin seit 20 Jahren im Geschäft”, sagte Eric Cinnamond, der Manager des 724 Mio. Dollar schweren Aston/River Road Independent Value Fonds, in einem Interview mit Bloomberg News: “Wer als Hedgefonds beobachtet, wie die Leute mit dem Verkauf von Dingen wie Netflix und Facebook und Biotech beginnen, dann ist der Verkauf des Russell 2000 ein netter Weg, um Risiken zu senken.”

Der technische Analyst Sid Mokhtari von CIBC World Markets stimmt zu: “Wir haben defensives Verhalten am Markt gesehen. Zu einem gewissen Grad haben wir bei Small Caps den Schwung verloren.”

Aktien kleiner Unternehmen hatten stark zugelegt

Im vergangenen Monat hatte der Russell 2000 eine Bewertung beim 10,8-fachen der jährlichen Gewinne seiner Mitglieder vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) erreicht, zeigen Bloomberg-Daten. Es war das höchste Niveau seit mindestens 1995. Der Russell 1000 Index für größere Aktien wie Apple wurde hingegen zuletzt beim 8,7-fachen des Ebitda gehandelt. Die kleineren Aktien werden entsprechend im Vergleich zu größeren Werten mit einem Aufschlag von 18 Prozent gehandelt. Im März betrug das Plus sogar 23 Prozent.

Die Aktien kleiner Unternehmen hatten in den vergangenen Jahren stark zugelegt, nachdem sich die Gewinne zwischen 2008 und 2013 laut Bloomberg-Daten nahezu vervierfacht hatten. Im selben Zeitraum waren die Gewinne im S&P 500 Index für große Aktien nur um 86 Prozent gestiegen.

“Es kommt ein Punkt, bei dem die Bewertung von Small Caps so hoch werden kann im Vergleich zu großen Aktien, dass deren Wachstumsvorteil vollständig eingepreist ist”, sagte Stratege Kevin Caron von Stifel Nicolaus. Es könne sein, dass dieses Limit erreicht sei.

http://www.cash.ch/news/front/sellout_bei_ussmall_caps_schlechtes_omen-3...

 

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28.04.2014 18:36
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Es ist immer dasselbe: Nach einer (längeren) Hausse folgt kaum eine 180° Wende, sondern zuerst eine Seitwärtsbewegung. Und in dieser sind wir bereits seit Wochen. Ich rechne, dass dieser Seitwärtstrend Mitte Mai endgültig beendet sein wird.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

28.04.2014 10:01
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Schwache Konsumgüteraktien als Warnung vor Abschwung

Die grossen Aktienindizes laufen weiter seitwärts. Zyklische Konsumgüter zeigten jüngst Schwäche. Dies könnte eine Warnung vor einer Konjunkturverschlechterung sein. Das hätte Folgen für die Börse.

In der Natur spriessen zwar seit Wochen die Blumen, doch an der Börse verläuft der Frühling zäh. Die grossen amerikanischen Indizes befinden sich seit gut zwei Monaten in einer Seitwärtsbewegung. Ob sich daraus eine Top-Bildung ergibt oder ob sich die Aktienmärkte zu neuen Höchstständen aufmachen, ist noch offen. Es gibt Indizien für beides.

Einerseits beginnt saisonal gesehen mit dem Mai an der Börse traditionell eine Schwächephase, die bis September/Oktober andauert. Zudem gibt es mit dem Nasdaq 100 ein grosses Barometer, bei dem sich eine «Schulter-Kopf-Schulter-Information» bilden könnte, welche mittelfristig fallende Kurse induzieren würde. Andererseits sind die Aufwärtstrends trotz der Seitwärtsbewegung der vergangenen Wochen noch intakt. Die Marktbreite hat sich wieder deutlich erholt: So befindet sich die Advance/Decline-Linie für die New Yorker Börse sowie für einzelne Indizes wie etwa den S&P 500 auf Rekordniveau. Schwächesignale sendet die Linie lediglich für sehr breite Aktienindizes wie den Russell 2000. Zudem sind die Privatanleger in den USA derzeit relativ pessimistisch. Normalerweise ist diese Anlegergruppe jedoch äusserst optimistisch, wenn sich an den Aktienmärkten ein Top bildet. Auch die sogenannte Put/Call-Ratio befindet sich auf einem Niveau, von dem aus es in der Regel weiteres Aufwärtspotenzial für die Aktienmärkte gibt.

http://www.nzz.ch/finanzen/strukturierte_produkte/uebersicht/schwache-ko...

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27.04.2014 12:59
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Hier hatte die Erde 26 Mal Glück

Seit 2000 ereigneten sich auf der Erde 26 atombombenartige Meteoritenexplosionen. Fast alle blieben unbemerkt. Erst die Stiftung B612 machte sie letzte Woche publik. Eine Karte zeigt nun, wo die 26 Riesenbrocken niedergingen.

Die kosmischen Bomben hatten eine Sprengkraft zwischen einer und 600 Kilotonnen TNT und lagen damit im Atombombenbereich. «Da wir nicht wissen, wo und wann der nächste grosse Einschlag passieren wird, ist das einzige, was eine Katastrophe durch einen City-Killer-Asteroiden verhindert hat, pures Glück gewesen», sagte der amerikanische Astronauten Ed Lu, der die Organisation B612 mitbegründete.

Eine Karte, die von der NGO Globaia ins Netz gestellt wurde, zeigt nun, wo sich die 26 Explosionen ereigneten.

 

 

http://blog.tagesanzeiger.ch/datenblog/index.php/2072/hier-hatte-die-erd...

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26.04.2014 15:05
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Wird 2014 ein «El Niño»-Jahr?

Ausfall von Messbojen erschwert Prognosen

http://www.nzz.ch/wissenschaft/uebersicht/ausfall-von-messbojen-erschwer...

 

Erdbebenserie in Los Angeles: Kalifornien fürchtet "The Big One"

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/erdbeben-serie-in-los-angeles-k...

Als Beispiel 2 Natur-Ereignisse, die Auswirkungen auf die Börse haben können. Es gibt weitere Kandidaten.

 

 

Frankreich bettelt um Lockerung der Defizitziele

http://www.welt.de/wirtschaft/article126679419/Frankreich-bettelt-um-Loc...

 

Frankreich ist der wahre kranke Mann Europas.

 

Dazu kommen noch unvorhersehbare  politische oder kriegerische Ereignisse.

 

 

Darum mache ich in dem Umfeld keine Prognosen und bin schon sehr froh, wenn meine Wetten auf 1 bis 3 Monate aufgehen. Danach schaue ich jeweils weiter.

 

 

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Benjamin Franklin

23.04.2014 17:45
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Platzt 2014 die zweite Tech-Blase?

An den Börsen haben Facebook, Twitter oder Amazon rasant an Wert verloren. Erste Auguren erklären den Tech-Boom bereits für beendet – und ziehen Vergleiche zur geplatzten Dot-Com-Blase im Jahr 2000.

Heute veröffentlicht Facebook seine Geschäftzahlen fürs erste Quartal. Die Erwartungshaltung ist gross. Noch Mitte Februar schien es für den kalifornischen Konzern nur eine Richtung zu geben: nach oben. Facebook hatte gerade die Rekordsumme von 19 Milliarden Dollar in die Hand genommen, um den Nachrichtendienst Whatsapp zu kaufen. An den Börsen sorgte das für einen Stimmungsschub in der gesamten Branche. Nun, gerade einmal zwei Monate später, ist breite Ernüchterung eingekehrt.

An der New Yorker Tech-Börse Nasdaq findet in diesen Wochen ein regelrechter Ausverkauf statt. Anfang April gab es den grössten Tagesverlust seit über zwei Jahren. Seit dem Whatsapp-Deal im Februar verlor die Facebook-Aktie bis heute unterm Strich rund 10 Prozent an Wert, Google 12 Prozent. Die Titel von Amazon büssten gegenüber ihrem Hoch zu Jahresbeginn rund 20 Prozent ein, der Kurznachrichtendienst Twitter sogar fast 40 Prozent.

Ist es diesmal wirklich anders?

Ist dies bereits der Anfang vom Ende des gegenwärtigen Tech-Booms? Einige Indizien sprechen dafür. Denn der Ausverkauf bleibt nicht auf die US-Börse beschränkt, sondern schwappte bereits nach Europa. In London sind die Verluste besonders heftig: Ocado, einer der grössten Online-Supermärkte auf der Insel, verlor in den vergangenen Wochen rund 44 Prozent. Der Internet-Versandhandel Asos kostet mittlerweile ein Drittel weniger.

Nach Ansicht von Tom Stevenson, der um die Jahrtausendwende mit Investorenlegende Jim Slater zusammenarbeitete, ist die Sache klar: Die Geschichte wiederholt sich. Aber warum spielen alle das Spiel mit und treiben die Preise nach oben? Weil viele an die vier gefährlichsten Worte im Investment glauben, wie er im britischen Telegraph schreibt: «It's different this time.»

Inzwischen wettet offenbar auch Hedgefonds-Manager David Einhorn gegen den Tech-Hype: „Es gibt einen klaren Konsens, dass wir die zweite Tech- Blase innerhalb von 15 Jahren erleben”, erklärte die in New York ansässige Hedgefonds-Firma am Dienstag laut «Handelsblatt» in einem Brief an die Investoren.

«Der Tech-Optimismus scheint zu Ende zu sein»

Dass es wie 2000 kommen wird, sagt auch Prem Watsa. Der Chef des kanadischen Versicherers Fairfax hält Tech-Titel wie Twitter noch immer für viel zu teuer. «Als man dachte, dass Twitter mit 26 Dollar pro Anteil stark überbewertet sei, verdoppelte sich der Preis plötzlich», schrieb er laut Bloomberg kürzlich in einem Brief an seine Mitarbeiter. «Diese Art der Spekulation wird ebenso enden wie der vorherige Tech-Boom 1999 und 2000 – sehr böse.»

Damit stehen diese Auguren nicht mehr allein da. Zwar erwarten Anleger mehrheitlich noch immer, dass die Tech-Industrie sich an den Börsen besser schlägt als andere Branchen. Doch in den kommenden Wochen dürften noch mehr Investoren ihre Erwartungen nach unten revidieren, glaubt Sebastian Wanke, Experte bei Sentix. Die Forschungsfirma analysiert die Stimmungen an den Finanzmärkten.

«Der seit 2006 bestehende strukturelle Technologie-Optimismus scheint zu Ende zu sein», sagt Wanke. Sein heute veröffentlichter Indikator für die Anlegerstimmung gegenüber Technologie-Aktien weist in diesem Monat den zweistärksten Rückgang in seiner bis 2002 zurückreichenden Historie auf.

http://www.handelszeitung.ch/invest/boerse/platzt-2014-die-zweite-tech-b...

 

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Benjamin Franklin

21.04.2014 17:16
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Bundesregierung hält an Konjunkturprognose fest

Bundeswirtschaftsminister Gabriel geht davon aus, dass die deutsche Wirtschaft 2014 um 1,8 Prozent wächst. Daran ändert auch die Ukraine-Krise nichts. Auch für 2015 ist Gabriel optimistisch.

http://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/wirtschaftsau...

 

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Benjamin Franklin

14.04.2014 09:41
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Zinsen steigen Ende Jahr deutlich an

Zinsspezialist Alessandro Bee von J. Safra Sarasin äussert sich im Gespräch mit cash zur Entwicklung der Geld- und Kapitalmarktzinsen. Er sagt, was Hypothekarschuldner beachten sollten.

http://www.cash.ch/news/top_news/zinsen_steigen_ende_jahr_deutlich_an-31...

 

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11.04.2014 23:23
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Der Aktien-Korb für die nächsten Monate

Die Börsen werden ihren Normalisierungskurs in den nächsten Monaten fortsetzen. Diese Meinung vertritt Christoph Schenk, Anlagechef der Zürcher Kantonalbank, im cash-Börsen-Talk. Normalisierung heisst: Weg von einer Börse, die durch billiges Geld der Zentralbanken angetrieben wird, und hinein in die Phase, in welcher sich die Märkte auf Zinserhöhungen vorbereiten und ohne Geldspritzen der Notenbanken auskommen müssen.

Für den Ökonomen und Finanzanalysten Schenk ist die Kurskorrektur bei den Technologiewerten Ausdruck der Verunsicherung über die Zinsentwicklung. Investoren haben Ende Februar und Anfang März begonnen, sich aus sogenannten Momentum-Aktien zurückzuziehen und ihr Geld bevorzugt in Titel zu stecken, bei denen die Bewertungen nicht so hochtrabend und die Gewinne und Dividenden garantiert sind. Schenk glaubt indes nicht, dass die Schwäche der Technologie- und Biotechnologieaktien "wie ein Virus auf den Gesamtmarkt übergreift." Die volkswirtschaftlichen Fundamentaldaten stimmten vielerorts, der Wirtschaftsmotor laufe.

Schenk, der Anfang Januar die Nachfolge von Marco Curti als ZKB-Anlagechef (Chief Investment Officer) angetreten war, geht von weiter steigenden Börsen aus, die Schwankungen bleiben aber. "Wir werden vielleicht auch mal eine deutliche Korrektur sehen. Man muss sich bewusst sein, dass Aktien immer 15 Prozent fallen können." Vor diesem Hintergrund geht Schenk von einem Stand des Swiss Market Index von 8650 Punkten per Ende 2014 aus (Stand heute: 8440). Dies entspräche noch einem Anstieg von zwei bis drei Prozent bis Jahresende und einer Jahresrendite von etwa 5 Prozent.

ABB muss ins Körbchen

Wegen der Schwankungsanfälligkeit der Märkte ist es für Schenk wichtig, dass ein mittelfristig-orientierter Aktien-Korb defensive Werte beinhalten muss. Solche werden bei einer Aktienkorrektur normalerweise nicht derart in die Tiefe gerissen. Schenk, der zuvor Anlagechef des UBS Wealth Management und Leiter der Pensionkasse der Grossbank war, empfiehlt deshalb Pharma-Aktien wie Novartis oder Roche.

Um aber den Aufschwung in Europa nicht zu verpassen, sollten Anleger dem Portfolio auch riskantere Titel beimischen. "Das Klima in Europa hellt sich auf. Die Schweiz ist eine Exportnation, ein sehr hoher Anteil der Erträge kommt aus Deutschland und Europa. Davon werden Industriewerte profitieren", sagt Schenk im Börsen-Talk. "ABB ist dafür eine valable Wahl bei den Standardwerten."

Vor der Korrektur der Technologiewerte hatte schon ein anderer Markt negativ auf die US-Zinsängste reagiert: Die Emerging Markets (EM). Laut Schenk bieten die Schwellenländer bessere Möglichkeiten als Technologiewerte, zu tieferen Preisen einzusteigen. Seine EM-Favoriten sind dabei China und Brasilien.

http://www.cash.ch/news/im_fokus/der_aktienkorb_fuer_die_naechsten_monat...

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Benjamin Franklin

11.04.2014 15:34
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Die SVP Bremgarten gibt diese Prognose ab:

Seit 2014 gibt es ein stark ausgeprägtes Bergmuster. Die Kurse steigen, und sinken wieder, wie wenn es abprallt, bei leicht steigender Tendenz.

Sowas ähnliches gab es im 2011:

Auch da gab es ein zwischenhoch, dann gings einige Prozente runter, und danach ging es bei starkem Auf und Ab langsam aufwärts, wobei nur 1 mal das vorherige Hoch überschritten wurde, dann Stagnation und dann Absturz. Später Erholung.

Der Absturz war recht heftig, unter 4'500 SMI.

Ich glaube langsam, dass das derzeitige Muster (wobei ich Charttechnik ablehne) auf eine Schwächung hindeutet, die Kurse mögen nicht so recht steigen.

Einerseits weil es seit angeblich 5 Jahren bergauf geht (eignetlich gabs 2011 nen Crash in Europa, dh hier gehts erst 3 Jahre aufwärts, andererseits geht der Dow-Jones 5 Jahre aufwärts und wenn der abstürzt reisst er uns mit),

andererseits aber auch weil der SPI schon längst auf Rekordhoch ist (höher als vor der Finanzkrise), und der SMI zeitweise auch nur 10% unter seinem All-Zeit-Hoch. UNd das in der noch immer laufenden Krise.

Ich tippe jetzt darauf, dass wir dieses Jahr Kurse von SMI 6'000, evtl. gar 5'000 sehen werden, wobei der Tiefpunkt vor ende Jahr erreicht ist.

Danach gehts dann Mittel- und Langfristig wieder bergauf. Dass wir nen SPI von 10'000 und 1 Jahr später auch im SMI 10'000 Punkte sehen, halte ich ab 2018 für recht wahrscheinlich.

Ab diesem Zeitpunkt werden wir im SPI und SMI nur noch in einem Crash 4-stellige Zahlen sehen.

 

09.04.2014 15:10
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«Erstquartalszahlen werden sehr gut sein»

Bereits nächste Woche präsentieren die ersten SMI-Unternehmen die Eckdaten zum ersten Quartal 2014. Im Video-Interview macht Vontobel-Researchleiter Panagiotis Spiliopoulos einen Ausblick.

Auch wenn noch nicht alle an der SIX kotierten Unternehmen ihre Jahreszahlen 2013 publiziert haben, beginnt bereits Ende Woche die Berichtssaison zum ersten Quartal 2014. Den Anfang macht am Freitag Givaudan mit den Umsatzzahlen, nächste Woche folgen Nestlé, Roche und die Credit Suisse

Panagiotis Spiliopoulos, Leiter Research bei der Bank Vontobel, ist optimistisch. "Wir erwarten sehr gute Ergebnisse fürs erste Quartal“, sagt Spiliopoulos im Video-Interview. Er begründet die Einschätzung damit, dass die Vergleichsbasis mit dem Vorjahresquartal "sehr einfach" sei.

Auf Titelebene ist Spiliopoulos vor allem gegenüber der Aktie der Credit Suisse skeptisch. Momentan rät er von diesem Titel ab, da diese noch immer stärker ins Investmentbanking involviert sei als beispielsweise die UBS.

http://www.cash.ch/news/top_news/erstquartalszahlen_werden_sehr_gut_sein...

 

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Benjamin Franklin

28.03.2014 13:16
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Stehen Aktien vor zwei starken Quartalen?

Bei Kepler Cheuvreux jagt seitens des Cross Asset Research eine Strategiestudie die nächste. Und obschon sich am positiven Grundton des viel beachteten Verfassers schon seit Wochen kaum etwas geändert hat, setzt der Stratege in seinem jüngsten Papier noch einen drauf: Er sagt den europäischen Aktienmärkten die zwei stärksten Quartale des ganzen Jahres vorher.

Die mitverfolgten Indikatoren für das Investmentklima hätten sich über die letzten Wochen kontinuierlich verbessert. Und auch die Frühindikatoren seien in einem gesunden Zustand, so der Studienverfasser. Die Folgen der Krise in der Ukraine seien auf längere Sicht zwar ungünstig. Doch weder Russland noch der Westen seien derzeit an einer Eskalation interessiert.

Zuversicht schöpft der Stratege nicht zuletzt aus den steigenden Zinsen in Übersee. Der amerikanischen Wirtschaft traut der Experte im zweiten Quartal ein über dem Trend liegendes Wachstum zu. Gleichzeitig bereite die US-Notenbank die Märkte auf eine Rückkehr zu einer normaleren Zins- und Geldpolitik vor. Selbst bei ausbleibendem Teuerungsdruck werde die Rendite zehnjähriger amerikanischer Staatsanleihen im Laufe des nächsten Quartals erstmals wieder über die Marke von 3 Prozent klettern.

Für die europäischen Aktienmärkte gehe von höheren Zinsen in Übersee gleich in mehrfacher Hinsicht Signalwirkung aus. Der Stratege von Kepler Cheuvreux wähnt vor allem die kleineren Nebenwerte in einer guten Ausgangslage für eine weiterhin überdurchschnittliche Kursentwicklung. Doch auch die Aktien grosser und international agierender Unternehmen sollten im Zuge eines stärkeren Dollars vermehrt wieder in die Gunst der Anleger gelangen, was den europäischen Aktienindizes helfen sollte. Dasselbe gelte für die über die vergangenen sechs Monate teilweise vernachlässigten Finanzwerte.

Der Stratege empfiehlt der eigenen Anlagekundschaft ein Übergewicht in den Sektoren zyklische Konsumgüter, Banken, Versicherungen, Transport, Informationstechnologie und Telekommunikation. Zu einem Untergewicht rät er im Gegenzug in den Sektoren nicht-zyklischer Konsum und Energie. Aufgrund seines defensiven Charakters wird der Schweizer Aktienmarkt nur mit "Neutral" eingestuft.

Alleine schon auf Basis saisonaler Gegebenheiten sind die Aussagen seitens des Cross Asset Research von Kepler Cheuvreux mutig. Denn für gewöhnlich gehen die Aktienmärkte ab Mai in eine schwierigere Phase über. Mit seiner positiven Haltung steht der verantwortliche Stratege allerdings nicht alleine da. Erst zu Wochenbeginn gelangte sein für Barclays Capital tätiger Berufskollege mit einer geradezu euphorischen Studie zu den europäischen Aktienmärkten an die Öffentlichkeit.

Ich bleibe dabei, dass sich die über die letzten fünf Jahre beobachtete Aktien-Hausse in einer fortgeschrittenen Phase befindet. Die europäischen Märkte haben sich von der Entwicklung der Unternehmensgewinne abgekoppelt und ein Eigenleben entwickelt. Früher oder später wird sich diese Lücke schliessen müssen. Vor dem Hintergrund der Wachstumsverlangsamung in den Schwellenländern und der damit einhergehenden Währungsturbulenzen wird das meines Erachtens ein schwieriges Unterfangen. Mir ist dabei durchaus bewusst, dass Trends für gewöhnlich länger als erwartet dauern.

Vermutlich werden die Karten in den ersten Tagen des neuen Quartals neu gemischt. Ich erhoffe mir schon nächste Woche erste konkrete Anhaltspunkte, welche Tendenzen uns in den kommenden Monaten an den Aktienmärkten erwarten.

http://www.cash.ch/news/top_news/stehen_aktien_vor_zwei_starken_quartale...

 

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Benjamin Franklin

27.03.2014 12:57
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Was die Commerzbank vom Franken erwartet

Die Commerzbank rechnet noch bis in den Herbst nächsten Jahres hinein mit einem stabilen Euro in der Region von 1,22 Franken. Erholungspotenzial macht das deutsche Bankinstitut hingegen beim Dollar aus, sehen sie den Greenback bis Ende 2014 doch bei 0,91 Franken und bis Ende September 2015 sogar bei 0,97 Franken.

http://www.cash.ch/news/top_news/was_die_commerzbank_vom_franken_erwarte...

 

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