Prognosen für 2014

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Prognosen für 2014

«2014 wird wieder ein Aktien-Jahr»

 

Im kommenden Jahr sollen Anleger weiterhin auf Aktien setzen, sagt Valentijn van Nieuwenhuijzen. Im cash-Video-Interview sagt der Chefstratege von ING, wo er spezielle Renditechancen sieht.

Das zu Ende gehende 2013 geht als eines der besten Börsenjahre des neuen Jahrtausends in die Geschichte ein - und im kommenden Jahr soll die Hausse an den Aktienmärkten weitergehen. So sieht es zumindest Valentijn van Nieuwenhuijzen, der bei ING Investment Management als Chefstratege arbeitet. "2014 sieht noch immer gut aus für Aktien", sagt er im cash-Video-Interview.

Seinen Optimismus begründet Van Nieuwenhuijzen vor allem mit der anhaltenden Wirtschaftserholung in den entwickelten Ländern. Zuletzt hatten die Konjunkturdaten in Europa und den USA für Erleichterung an den Finanzmärkten gesorgt. Mit der jüngsten Zinssenkung will die Europäische Zentralbank (EZB) die Erholung in Europa zusätzlich stützen. Zuletzt ist auch die Niederlande aus der Rezession gekommen.

Europäische Aktien im Fokus

Diese Aussichten sprechen laut Van Nieuwenhuijzen im Hinblick auf 2014 für europäische Aktien - und zwar für jene aus den krisengeschüttelten Peripherieländern. Die Börsen in Italien, Spanien und Portugal haben bereits in den letzten Monaten stark performt. "Hier sehen wir die grössten Renditechancen im Bereich der Aktien", sagt der ING-Strategiechef.

Vorsichtiger zeigt er sich gegenüber den Schwellenländern. Zwar hat China im dritten Quartal das Wirtschaftswachstum wieder etwas ankurbeln können, aber dennoch liegen in den weniger entwickelten Ländern 2014 nicht nur die grössten Herausforderungen, sondern auch die erheblichsten Risiken. "Es gibt einige Länder, in die es sch zu investieren lohnt", sagt Van Nieuwenhuijzen. Aber man müsse sehr selektiv sein. Zu seinen Favoriten zählen Mexiko, Taiwan und Korea sowie Polen.

http://classic.cash.ch/news/top_news/2014_wird_wieder_ein_aktienjahr-314...

 

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Dax soll auf 10.200 Punkte steigen

Die Strategen der DZ Bank heben den Daumen für das kommende Aktienjahr. Sie trauen dem Dax vom derzeitigen Stand bis Ende 2014 ein Plus von mehr als 11 Prozent auf 10.200 Punkte zu. Vor allem die verbesserte Konjunkturlage und eine rasche Belebung der Unternehmensgewinne sollten die Treiber sein. „Für die Weltwirtschaft erwarten wir eine durchgreifende Erholung“, sagte Aktienstratege Christian Kahler am Donnerstag in Frankfurt.

Davon dürften vor allem die deutschen Firmen mit ihrer Exportstärke profitieren - im Schnitt traut er den Dax-Firmen deshalb knapp 10 Prozent höhere Gewinne als in diesem Jahr zu. Die Gefahr eines Absturzes an den Börsen sieht Kahler momentan nicht. So seien beispielsweise deutsche Aktien zwar nicht mehr generell günstig bewertet, allerdings sei das für 2014 zu erwartende Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 13,3 noch kein Grund zur Sorge. Erst ab einem KGV von 15 werde es brenzlig. „Bis dahin haben wir noch Platz, aber die Luft wird schon dünner.“

Derzeit geht die Rekordjagd an den Börsen, vor allem in den Vereinigten Staaten, noch auf das Konto des billigen Zentralbankgeldes. Erst am Montag hatte der amerikanische Großinvestor Carl Icahn mit Blick auf die Niedrigzinsphase vor Übertreibungen und einem Absturz der Aktienmärkte gewarnt. Schwierig gestaltet sich aufgrund des Rekordniveaus an den Börsen für Anleger der Zeitpunkt des Einstieges oder der Aufstockung bei Aktien. Investoren sollten nach Meinung der DZ Bank auf Rücksetzer warten. „Alles unter 8800 Punkten wäre interessant“, sagte Chefvolkswirt Stefan Bielmeier. Derzeit notiert das deutsche Barometer bei 9170 Punkten.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/aktien/bis-ende-2014-dax-soll-auf-10...

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UBS favorisiert 2014 europäische Aktien

Die Experten der Schweizer Großbank UBS setzen auch im kommenden Jahr auf DAX, EuroStoxx50 & Co.

 

"Aktien sind unsere favorisierte Anlageklasse", sagte Chef-Aktienstratege Nick Nelson am Mittwoch in Frankfurt. Kurstreiber seien das Wirtschaftswachstum und höhere Gewinnen der Unternehmen. 2012 und 2013 hatten die Börsen vor allem von den immer neuen Wellen billigen Notenbank-Geldes profitiert.

"Die Gewinnerwartungen der Analysten für 2014 könnten erstmals seit drei Jahren zu niedrig sein", fügte Nelson hinzu. Die Unternehmen hätten bei den Gewinnmargen noch viel Luft nach oben, da diese auf dem niedrigsten Niveau seit 2009 lägen. Die Talsohle sei jedoch durchschritten. "Im dritten Quartal sind die Spannen voraussichtlich erstmals seit zehn Quartalen wieder gestiegen."

Nelson riet dazu, kontinentaleuropäische und britische Aktien in den Depots überzugewichten. Die Konjunktur erhole sich. Gleichzeitig lockerten die Banken ihre Konditionen für die Vergabe von Krediten. Außerdem hätten sich US-Papiere in den vergangenen Jahren überdurchschnittlich entwickelt. Im Vergleich zu den Tiefs vom März 2009 hat der breit gefasste US-Index S&P 500 rund 125 Prozent zugelegt. Der pan-europäische Stoxx600 gewann im gleichen Zeitrum etwas mehr als 80 Prozent.

http://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/UBS-favorisiert-2014-euro...

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Die zehn Finanztrends für 2014

Geldpolitik, Aktien, Währungen, Rohstoffe: Auch heuer nennt Goldman Sachs zehn zentrale Marktrends und Anlagethemen für das neue Jahr.

Seit einigen Jahren geben die Volkswirtschaftsexperten von Goldman Sachs jeweils einen Ausblick für das neue Jahr ab. Dies geschah nun auch diese Woche. Die Analysten nennen zehn Anlagethemen, welche das Geschehen an den Finanzmärkten 2014 ihrer Meinung nach grundlegend beeinflussen werden.

1. Wirtschaftserholung in den USA und Europa nimmt Formen an

Während die Privathaushalte in den USA wieder gesünder da stehen, wurde die Wirtschaftsentwicklung im laufenden Jahr durch die finanzielle Situation der öffentlichen Hand gebremst. Für das kommende Jahr erwarten die Experten in Übersee eine vom Privatkonsum und den Geschäftsinvestitionen getragene Wachstumsbeschleunigung. Das Wachstum beim Bruttoinlandprodukt werde sich in den USA auf über 3 Prozent beschleunigen. Und auch für Europa prognostiziert man bei Goldman Sachs eine Belebung. Aufgrund von Überkapazitäten werde sich die Inflation in der westlichen Hemisphäre in Grenzen halten.

2. Zins- und Geldpolitik der Zentralbanken schwieriger vorherzusehen

In Erwartung einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung in den USA und Europa wird die zukünftige Zins- und Geldpolitik der Zentralbanken führender Wirtschaftsnationen im kommenden Jahr noch schwieriger zu prognostizieren, befürchten die Experten. Die US-Notenbank werde das Rückkaufprogramm für amerikanische Staatsanleihen und verbriefte Hypothekarkredite frühestens ab März nach und nach zurückfahren. Mit Leitzinserhöhungen sei nicht vor 2016 zu rechnen. Sollte die Wachstumsbeschleunigung stärker als erhofft ausfallen, könne sich das allerdings auch ändern. Das zins- und geldpolitische Umfeld bleibe über weite Strecken des kommenden Jahres dennoch günstig für Aktien und andere Risikoanlagen.

3. Die Risikoprämie wird weiter fallen

Bei Goldman Sachs wird auch 2014 mit einer weiter fallenden Risikoprämie für Aktien und andere Risikoanlagen gerechnet. Insbesondere in den entwickelten Märkten werde die Risikoprämie von ihrem historisch betrachtet hohen Stand weiter zurückfallen. Die Experten sehen daher gute Chancen für eine weitere Neubewertung der westlichen Aktienmärkte. Die europäischen Börsen sollten davon stärker als die amerikanischen profitieren können. Grundvoraussetzung dafür sei, dass die Realzinsen nicht deutlich anziehen.

4. Gute und schlechte Gelegenheiten für Carry-Trades

Durch den Renditedruck im von historisch tiefen Zinsen geprägten Marktumfeld seien die Gelegenheiten für Carry-Trades weniger geworden, so die Experten von Goldman Sachs. Gerade auf der Zinsseite müssten die Risiken im kommenden Jahr besonders stark in die Beurteilung solcher Transaktionen miteinfliessen.

5. Kehrtwende bei der Geldpolitik erster Zentralbanken möglich

Goldman Sachs macht nicht nur in den USA, sondern auch in einigen Schwellenländern eine sich abzeichnende Kehrtwende in der Geldpolitik aus. Insbesondere in Neuseeland, Norwegen und Schweden sei ab der zweiten Hälfte nächsten Jahres eine restriktivere Geldpolitik wahrscheinlich. Australien werde die Zins- und Geldpolitik im Laufe des Jahres hingegen weiter lockern und auch in Japan sei eine geldpolitische Kehrtwende unwahrscheinlich. Die Experten rechnen deshalb mit einem schwächeren Yen, einem höheren japanischen Aktienmarkt und einem sich gegenüber dem australischen Dollar festeren neuseeländischen Dollar. Ausserdem werde die seit Wochen beobachtete Schwäche bei der norwegischen und der schwedischen Krone ein Ende finden.

6. Neubeurteilung durch die Zentralbanken

In Ländern wie Norwegen, Kanada, Neuseeland, Schweden und der Schweiz habe der Kampf der Zentralbanken gegen die starke eigene Währung zu höheren Immobilienpreisen und in einigen Fällen zu einem anziehenden Kreditwachstum geführt. Die Zentralbanken hätten diese Exzesse über zu einem gewissen Grad toleriert. Die Experten glauben, dass in einigen Ländern ab dem kommenden Jahr gegen diese Übertreibungen vorgegangen werde, was wiederum Folgen für das Zinsgefüge und die Währungsentwicklung dieser Länder habe.

7. Schwellenländer bleiben mit Problemen behaftet

Nach einem schwierigen laufenden Jahr werde sich die Situation in den Schwellenländer beruhigen, so sind sich die Experten sicher. Allerdings werden diese Länder weniger stark vom Weltwirtschaftswachstum und den tiefen Zinsen profitieren als in der Vergangenheit. In Erwartung einer restriktiveren Geldpolitik der US-Notenbank sei in einigen Ländern auch im kommenden Jahr mit Währungsturbulenzen zu rechnen. Denn die strukturell bedingten Ungleichgewichte seien noch nicht aus der Welt geschafft worden.

8. Differenzierung in den Schwellenländern erwartet

Bei den Schwellenländern wird sich die Spreu vom Weizen trennen. Länder mit hohen Handelsbilanzdefiziten, einem geringen Exportanteil in den Westen oder überhitzten Volkswirtschaften hätten auch im kommenden Jahr einen eher schweren Stand, so der Bericht. Andere Länder könnten sich hingegen fangen und sogar erholen. Solche Länder machen die Experten vor allem in Osteuropa, beispielsweise in Polen, Tschechien oder Ungarn, aber auch in Korea und Taiwan aus.

9. Abwärtsrisiken bei den Rohstoffen nehmen zu

Aufgrund der schwierigen Situation in den Schwellenländern machen die Experten bei den Rohstoffen vermehrt Abwärtsrisiken aus. Am stärksten gefährdet sind die Industriemetalle, Bohnen sowie  :bye: Gold. Rohstoff herstellende Länder und Unternehmen müssten sich erst noch an die neue Realität gewöhnen, was ein schmerzhafter Prozess werde. Etwas weniger gefährdet ist das Rohöl, allerdings berge auch dieses gewisse Abwärtsrisiken. Goldman Sachs rät, Währungen von rohstofffördernden Ländern wie Australien, Südafrika oder Brasilien zu meiden.

10. Stabilisierung in China sollte ausreichen

Im bisherigen Jahresverlauf sind die Wachstumserwartungen an China auf ein realistischeres Mass zurückgenommen worden. Für die Finanzmärkte ist ein stabiles, wenn auch unbeeindruckendes Wirtschaftswachstum in der Volksrepublik ins kommende Jahr hinein ausreichend. Eine Stabilisierung in China werde 2014 den ganzen asiatischen Raum stützen. Das gelte insbesondere für die dortigen Aktienmärkte, so die Experten.

http://www.cash.ch/news/im_fokus/die_zehn_finanztrends_fuer_2014-3146780...

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So wird das Aktienjahr 2014
 

Nomura ist für das Börsenjahr 2014 zuversichtlich - nicht so für die Schweiz.

 

Von Lorenz Burkhalter

 

Beinahe täglich treffen neue Ausblicke auf das Börsenjahr 2014 ein: Mit Nomura äussert sich am Dienstag ein weiteres Bankinstitut zur nächstjährigen Entwicklung der europäischen Aktienmärkte.

Die Strategen von Nomura sehen auf das Gesamtjahr betrachtet ein weiteres Aufwärtspotenzial von 14 Prozent. Unter Miteinbezug der Dividendenzahlungen rechnen sie sogar mit einem Gesamtertrag von 17 Prozent. Für den Schweizer Aktienmarkt sind die Strategen allerdings negativ gestimmt.

Aufgrund ihrer Branchenpräferenzen fällt die Beurteilung der Strategen für den pharmalastigen Schweizer Aktienmarkt negativ aus. Schweizer Aktien hätten sich in den vergangenen Jahren vor allem in unsicheren Zeiten gut entwickelt. Im bisherigen Jahresverlauf habe sich der Markt trotz seinem Bewertungsaufschlag von 20 Prozent gegenüber den übrigen europäischen Aktienmärkten überraschend gut gehalten. Der hohe Anteil von Aktien aus dem Pharma- und dem Nahrungsmittelsektor spreche über die kommenden Monate für ein unterdurchschnittliches Abschneiden des Schweizer Aktienmarktes, so sind sich die Strategen sicher.

Anhaltender Kapitalfluss in die Aktien erwartet

Die Verfasser des Ausblicks zeigen sich zuversichtlich, dass weltweit die liquiditätsgetriebene Hausse im kommenden Jahr in eine gewinngetriebene übergehen wird. Das und ein ungebremster Rückgang der Risikoprämie werde weitere Umschichtungen in die Aktien nach sich ziehen.

Die Strategen schätzen, dass umgerechnet noch einmal 130 Milliarden Dollar in europäische Aktienfonds fliessen müssen, damit sich die Situation wie vor der Finanzkrise präsentiert. Weltweit betrage die Differenz zu damals sogar 5 Billionen Dollar.

Schweizer Aktienmarkt kommt im Ausblick schlecht weg

Bei Nomura sieht man im Hinblick auf das Börsenjahr 2014 von Qualitätsaktien ab. Diese würden sich auf das Gesamtjahr betrachtet schlechter als die übrigen Aktiensegmente entwickeln. Deshalb raten die Strategen der eigenen Anlagekundschaft dazu, Qualitätsaktien leerzuverkaufen.

Auf Branchenebene werden sowohl der Versicherungs- als auch der Telekommunikationssektor von «Übergewichten» auf «Neutral» gesenkt. Mit dem Verkaufserlös wird der Anteil konjunkturabhängiger Aktien ausgebaut. Ausserdem verdoppelt Nomura die Titelpositionen im Gesundheitsbereich. Dieser wird allerdings noch immer mit «Untergewichten» eingestuft. Favorisiert werden die Sektoren Banken, Vermögensverwalter, Industrie, Luftfahrtgesellschaften, Transport, Medien und Technologie. Die Sektoren Bergbau, nichtzyklische Verbrauchsgüter und Versorger finden gar nicht erst in den Aktienportfolios von Nomura Einzug.

CASH

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Goldman rät zu billigen Schwellenländer-Aktien
 

Goldman Sachs hat seine Aussichten für Aktien aus Russland und China aufgebessert.

Ein Anziehen des Wachstums in Industrieländern und staatliche Reformen in den Schwellenstaaten besserten die Aussichten für die “billigsten” Schwellenländer, hiess es. Die Analysten von Goldman Sachs stuften die Aktien aus den beiden Ländern von “marktgewichten” auf “übergewichten” hoch, was einer Kaufempfehlung entspricht. Das geht aus einer Studie vom späten Dienstag hervor. Den Goldman-Angaben zufolge könnten chinesische Banken und russische Energiekonzerne eine “moderate Bewertungs-Expansion” erleben.

Laut Goldman sind Russland und China “relativ isoliert” von den Sorgen um einen Rückbau der Fed-Konjunkturmassnahmen. Zudem würden sich die Effizienz bei der Kapital-Allokation und die Behandlung von Minderheitsaktionären verbessern. Die jüngsten Reformen, die in diesem Monat in China vorgestellt wurden, werden laut Goldman “die Nachhaltigkeit und die Ausgewogenheit des chinesischen Wirtschaftswachstum” verbessern.

Der russische Micex Index wurde zuletzt beim 4,3-fachen der prognostizierten 12-Monats-Gewinne gehandelt - verglichen mit dem 8,6-fachen des Shanghai Composite Index. Das belegen Daten von Bloomberg News. Beim MSCI Emerging Markets Index insgesamt liegt die Kennzahl bei 10,5.

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Raiffeisen: 2014 wird ein Traumjahr

Eine neue Konjunkturprognose sagt der Schweizer Wirtschaft im kommenden Jahr ein Traumwachstum voraus. Nur in einem Bereich verläuft das Wachstum weniger gut.

Die Schweizer Wirtschaft wird nach Einschätzung der Raiffeisen-Gruppe im kommenden Jahr deutlich an Fahrt gewinnen. Die Ökonomen der Bankengruppe prognostizieren ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 2,6 Prozent und liegen damit deutlich über den Schätzungen aller anderen wichtigen Konjunkturauguren.

Bisher war das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) mit einer Prognose von 2,3 Prozent am optimistischsten.

«Outperformer»

«Die Schweizer Wirtschaft ist seit geraumer Zeit ein Wachstums-Outperformer», erklärte Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff am Dienstag vor den Medien in Zürich. Die hiesige Wirtschaft habe den Knick von 2009 relativ schnell wieder wettgemacht.

Das gute Wachstum sei das Resultat intensiver Aufräumarbeiten und gelöster Hausaufgaben. Die Schweiz habe die Lehren aus der Immobilienkrise der 1990er-Jahre gezogen, die für die Grösse des Landes die gleiche Dimension wie die US-Immobilienkrise für die USA gehabt habe.

«Impulse aus dem Ausland»

Die Wirtschaft profitiert aber auch von Impulsen aus dem Ausland. In den USA zieht das Wachstum gemäss der Raiffeisen-Prognose an, auch wenn die Ökonomen der Bank ein Fragezeichen hinter die zukünftige Geldpolitik der Notenbank setzen. Auch die Euro-Zone dürfte sich erholen und mit einem Wachstum von 1 Prozent die Rezession hinter sich lassen.

Der private Konsum in der Schweiz dürfte 2014 weiter gut laufen, prophezeit die Raiffeisen. Stärkere Impulse erwartet die Bank vom Aussenhandel, während die Bauwirtschaft nur leicht wachsen dürfte.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Raiffeisen--2014-wird-ein-Traumja...

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Die Prognosen zum Börsenjahr 2014
 

Aktien, Gold oder doch Obligationen? Experten geben Antworten auf die wichtigsten Fragen zum nächsten Börsenjahr und sagen, wo sich interessante Investmentmöglichkeiten bieten.

 

Von Ivo Ruch

 

Bleiben Schweizer Aktien auch 2014 attraktiv?

Der Schweizer Aktienmarkt gehört für Christian Gattiker von der Bank Julius Bär im nächsten Jahr nicht zu seinen absoluten Lieblingen: "Es gibt attraktivere Märkte." Dennoch bietet die Schweizer Wirtschaft solide Rahmenbedingungen. Economiesuisse rechnet für 2014 mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts um 2,2 Prozent. Das ist zwar mehr als doppelt so viel wie die Eurozone, aber weniger als die prognostizierten 3,4 Prozent der USA.

Die defensiven Titel an der Schweizer Börse seien langsam teuer, sagt Gérard Piasko im cash-Video-Interview. Der Anlagechef Schweiz der Deutschen Bank setzt deshalb auf konjunkturabhängige Branchen, beispielsweise Maschinenbau. Für die Hyposwiss zählt neben Zurich auch der Swatch-Titel zu den Aktienfavoriten für das kommende Jahr. Dies aufgrund des wachsenden Schwellenländermarkts, der eine wichtige Rolle für den Uhrenkonzern spielt. Dividenden-Favorit von Anlagechef Thomas Stucki ist Kaba. Beim Schliesstechnikkonzern sieht er steigende Ausschüttungen – aktuell beträgt die Dividendenrendite eher durchschnittliche 2,7 Prozent.

Welche Aktienmärkte werden weiter steigen?

Der MSCI World, als Index der weltweiten Aktienmärkte, hat in diesem Jahr 21 Prozent zugelegt und damit die meisten Experten überrascht. Doch Aktien sind trotz dieses Kursanstiegs noch nicht überbewertet, meint Stucki. Er sagt, die Kurs-Gewinn-Verhältnisse lägen in Europa, Japan und den USA "im langjährigen Durchschnitt". Und die Schwellenländer-Aktien seien sogar unterbewertet. Dennoch mahnen andere Stimmen zur Vorsicht. Piasko bevorzugt im nächsten Jahr vor allem asiatische Aktien - ganz im Gegensatz zu den südamerikanischen Titeln.

Zusätzlichen Antrieb werden die Aktienmärkte von der Wirtschaftsentwicklung erhalten. Die Konjunkturerholung in den entwickelten Ländern werde 2014 weitergehen, sind die Experten der Bank Julius Bär überzeugt. Das führe dazu, dass die Abkoppelung der Wachstumsraten in den Schwellenländern vom Rest der Welt vorerst vorbei sei, sagt Chefstratege Gattiker.

Trotz allgemein positiver Aussichten müssen sich die Anleger auch im kommenden Jahr auf Kursschwankungen einstellen. Solange die Vorgehensweise der amerikanischen Zentralbank offen bleibt, sind die Börsen anfällig auf Volatilität. Zudem könnten im Frühling wieder politische Grabenkämpfe um das US-Budget die Börsen beunruhigen. "Die Märkte werden auf jedes Gerücht reagieren", sagt Stucki von der Hyposwiss.


Bleiben die Zinsen tief?

Die US-Notenbank werde zwar 2014 einen Teil ihrer expansiven geldpolitischen Massnahmen zurückfahren oder ganz beenden. Doch die erste US-Leitzinserhöhung seit der Finanzkrise komme erst Ende 2015 oder gar erst 2016, sagen die Bär-Experten. Auch die Notenbanken in Europa, Japan, Grossbritannien und der Schweiz werden ihre Leitzinsen im nächsten Jahr unverändert nahe bei Null lassen.

Der Zinsanstieg am langen Ende dauere hingegen an, so Thomas Stucki von der Hyposwiss. Die Rendite der 10-jährigen US-Treasuries steigt seit Mitte 2012 an und steht momentan bei 2,8 Prozent. Im Verhältnis zur konjunkturellen Entwicklung sei das Zinsniveau noch zu tief, so Stucki. Zudem steigen die Zinsen am langen Ende, "wenn die Fed ihre Bond-Käufe zurückfährt", so Piasko zu cash. Und er sagt: "Weil die Konjunktur gut läuft, sind auch Anleihen mit tieferer Kreditqualität im Portfolio interessant."


(K)eine Immobilienblase?

Über drohende Immobilienblasen wird in seit Monaten spekuliert. Auch in der Schweiz haben die Preise für Eigentumswohnungen einen neuen Höchststand erreicht. Angetrieben wird der Run auf Wohneigentum nicht zuletzt durch die nach wie vor tiefen Zinsen. So tendiert der UBS-Immobilienblasenindex in Richtung Überhitzung. In einer kürzlich durchgeführten Umfrage äusserten sich auch die cash-Leser besorgt: Für 62 Prozent der Umfrage-Teilnehmer ist die Immobilienblase in der Schweiz bereits Tatsache.

Anderer Meinung ist Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff. Er sieht keinen bevorstehenden Crash bei Wohnimmobilien . Plötzliche Preiseinbussen innert zwölf Monaten könnten nur passieren, wenn das Zinsniveau explodiere. Und davon geht Neff nicht aus.

Dennoch ist bei einem künftigen Investment in Immobilien Vorsicht angesagt. Insbesondere an Schweizer Hotspots wie Genf, Zürich, Zug oder in gewissen Bergregionen sind die Preise bereits stark angestiegen. Als internationale Blasenherde gelten die Immobilienmärkte von London, Hongkong oder Shanghai.

Was läuft an der Währungsfront?

Am Dollar scheiden sich die Geister. Während die Analysten der Bank Julius Bär eine schwächere US-Valuta erwarten, ist die Hyposwiss gegenteiliger Meinung. Geht es nach der Privatbank, kommt es 2014 zu einer "Wiedererstarkung des US-Dollars". Der "Greenback" werde im Zuge der Konjunkturerholung und des Fed-Taperings an Gunst gewinnen, während der Euro an Wert verlieren dürfte, so die Hyposwiss.

Für Julius-Bär-Chefstratege Christian Gattiker wird sich der chinesische Yuan im nächsten Jahr "als neue globale Reservewährung" etablieren. Der Grund: China werde seine Währung nicht abwerten, sondern mit einem starken Renminbi den Binnenkonsum ankurbeln. Anleger, die sich aus der Komfortzone wagen, könnten mit dem Renminbi eine hübsche Rendite erzielen, so das Fazit des Bär-Analysten.

Beide Banken sind sich indes einig, dass die Schweizerische Nationalbank die Anbindung des Frankens an den Euro auch im nächsten Jahr beibehalten wird. Das hat zur Folge, dass das Schicksal des Frankens weiterhin vom Euro abhängen wird.

Findet Gold den Boden?

"Mit Gold wird man im nächsten Jahr nicht reich", bringt Thomas Stucki die allgemeine Befindlichkeit gegenüber dem Edelmetall auf den Punkt. Tatsächlich sind die positiven Goldstimmen momentan kaum hörbar. Der einstige sichere Hafen notierte am Dienstag bei 1218 Dollar und hat in diesem Jahr bereits 27 Prozent an Wert verloren. Eine Talfahrt, die laut Experten auch 2014 andauern wird.

Wird der Dollar stärker, ist das in der Regel schlecht für Gold. Mit diesem Szenario rechnet Gérard Piasko von der Deutschen Bank. Er sieht einen "seitlich bis abwärts" gerichteten Goldpreis, der aber vierstellig bleiben werde. Konkret wird Christian Gattiker, der Gold einen Sturz auf 1000 bis 1100 Dollar pro Unze zutraut.

Wer trotzdem an Edelmetallen interessiert ist, dem bietet sich Palladium als Alternative an. Das Metall wird vor allem in der Autoindustrie verwendet und übertrifft Gold in der Performance schon seit längerem. Der wachsende Automarkt in China und den USA biete Palladium eine gute Zukunft, ist Davis Hall, der Edelmetallexperte von Crédit Agricole, überzeugt.

Geben Rohstoffe Gas?

Sobald sich die politischen Spannungen zwischen den USA und Iran weiter beruhigen, wird wieder mehr iranisches Öl auf den Markt fliessen und dementsprechend den Ölpreis nach unten drücken. Das wird 2014 eintreten, ist Gérard Piasko überzeugt. Auch Christian Gattiker traut Rohstoffen nicht sonderlich viel zu und sagt, diese brauche es als Anlage nicht im Portfolio: "Der Boom ist vorbei." Schon in diesem Jahr ist der Ölpreis mit einem Plus von 0,8 Prozent kaum vom Fleck gekommen.

Eher lohnt es sich, auf Aktien von Rohstoffunternehmen zu setzten. Diese Titel stehen so weit hinter dem Gesamtmarkt wie seit 15 Jahren nicht mehr. Und bei einigen Titeln wie Freeport-McMoran Copper & Gold oder DuPont sehen Analysten überdurchschnittliches Gewinnpotenzial.

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Die fünf Aktienfavoriten von Kepler Cheuvreux

Auf der sogenannten «Swiss Selected List» führt Kepler Cheuvreux derzeit die Aktien von Actelion (Kursziel 85 Franken), Clariant (Kursziel 20 Franken), OC Oerlikon (Kursziel 15 Franken), Richemont (Kursziel 110 Franken) und Swiss Re (Kursziel 98 Franken). Die Papiere von Clariant und OC Oerlikon sind zudem auf der «European Small & Midcaps Selected List» des Bankinstituts zu finden.

Ausserdem verweisen die Verfasser im Ausblick auf Aktien von Branchenfavoriten wie Aryzta (Kursziel 70 Franken), Basilea (Kursziel 160 Franken), Credit Suisse (Kursziel 32 Franken), Schindler (Kursziel 145 Franken) und Zurich Insurance Group (Kursziel 295 Franken). Diese hätten es nicht auf die Empfehlungsliste geschafft, seien aber dennoch attraktiv.

http://www.cash.ch/news/top_news/die_fuenf_aktienfavoriten_von_kepler_ch...

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Zehn Regeln für ein erfolgreiches Anlagejahr
 

Sei Aktienbesitzer und kein Anleihengläubiger. Diese und neun weitere Regeln für ein erfolgreiches Anlagejahr 2014 hat eine grosse US-Bank zusammengestellt.

 

Was Goldman Sachs kann, können wir auch. Das dürften sich die Strategen der Bank of America Merrill Lynch wohl gedacht haben. Denn nur gut zwei Wochen nach ihren Berufskollegen stellen auch sie zehn Regeln auf, damit das 2014 ein erfolgreiches Anlagejahr wird. Hier sind sie:

1. Sei ein Aktienbesitzer und kein Anleihengläubiger

Die Verfasser des Strategiepapiers sind sich einig, dass die Drosselung des Rückkaufprogramms für amerikanische Staatsanleihen und verbriefte Hypotheken durch die US-Notenbank mit höheren Zinsen einhergehen wird. Doch auch das freundlichere Wirtschaftsumfeld und die erwartete Erholung bei den Unternehmensgewinnen sprechen für Aktien und nicht für Anleihen.

2. Barmittel sind Abfall, Hochzinsanleihen jedoch nicht

Am Anleihenmarkt setzt die US-Bank im Hinblick auf das kommende Jahr auf Hochzinsanleihen. Dieser Bereich des Anleihenmarktes wird zu den besten des ganzen Jahres gehören. Von Geldmarktanlagen und anderen kurzfristigen Anlagen ist hingegen bis ins Frühjahr 2016 hinein eine Nullrendite zu erwarten.

3. Setze auf Einzelaktien und nicht auf ganze Indizes

Die Korrelation zwischen einzelnen Aktien hat über die letzten Wochen und Monate abgenommen, so die Strategen. Dadurch wird es immer wichtiger, auf die richtigen Aktien zu setzen. Gleichzeitig spricht auch das Umfeld für sogenanntes «Stock-Picking».

4. Je grösser desto besser

Im bisherigen Jahresverlauf hätten die Nebenwerte deutlich besser als die Standardwerte abgeschnitten. Erstere sind mittlerweile nicht mehr günstig bewertet. Und auch die erwartete Beschleunigung des Weltwirtschaftswachstums spricht ab dem kommenden Jahr für eine Aufholjagd der Aktien grosskapitalisierter Unternehmen.

5. Beurteile Investments nach und nicht vor Steuern

Für die meisten Investoren, auch für solche mit Steuervergünstigungen, ist die Rendite auf Anleihen amerikanischer Kommunalanleihen höher als die Rendite nach Steuern auf anderen Anleihen.

6. Hände weg von konsumbezogenen Investments

Der Trend weg von konsumabhängigen Aktien und Sektoren in Richtung des Industriesektors und weltweit tätigen zyklischen Aktien befindet sich zwar erst in einem frühen Stadium. Allerdings wird er sich weit ins kommende Jahr hineinziehen, so sind sich die Strategen sicher.

7. Nutze die Zinskurve

Die Bank of America Merrill Lynch rät der eigenen Anlagekundschaft bei Anleiheninvestments auf mittelfristige Laufzeiten zu setzen. Aufgrund der steilen Zinskurve setzt die US-Bank allerdings nicht auf zu kurze Laufzeiten und rät gleichzeitig von Anlagen am kurzen Ende ab.

8. Finde die nächste Google-Aktie

Die Etats für die Forschung und Entwicklung hätten sich seit 1989 mehr als verdreifacht, so die Strategen. Gerade in den USA gibt es innovative Unternehmen mit einzigartigen Technologien. Im Technologiesektor sind Cloud-Computing und Big Data ein Thema, ansonsten Energieeffizienz, industrielles Internet und 3D-Printing. Darüber hinaus wird die Genentschlüsselung die Gesundheitsindustrie revolutionieren.

9. Schaue über den grossen Teich

Die Erholung in Europa hat gerade erst begonnen. Diese Region ist im Hinblick auf das kommende Jahr geradezu für eine lange und nachhaltige Aktienhausse prädestiniert. Bei der Bank of America Merrill Lynch werden Aktien aus den Bereichen Banken, Telekommunikation, Energie und Pharma favorisiert.

10. Bei den Rohstoffen einen klaren Kopf bewahren

Die Strategen rechnen im kommenden Jahr auf breiter Front mit leicht nachgebenden Rohstoffpreisen. Diese Haltung begründen sie zum einen mit dem Ende der Politik des billigen Geldes durch die US-Notenbank, höheren Zinsen in den USA, einem dadurch erstarkten Dollar sowie mit Überkapazitäten und einer weiteren Wachstumsverlangsamung in China.

BLOOMBERG

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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Für die Wirtschaft wird 2014 ein Jubeljahr

Mit der Schweizer Wirtschaft geht es im nächsten Jahr kräftig aufwärts. Fast alle Konjunkturexperten rechnen mit einem BIP-Wachstum von mehr als 2 Prozent.

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UBS Wealth Management 2014 optimistisch für Aktien und Obligationen

11.12.2013 11:13



Zürich (awp) - Das anziehende globale Wirtschaftswachstum und eine weitere lockere Geldpolitik dürften 2014 und darüber hinaus Aktien und Unternehmensanleihen für Anleger attraktiv machen. Das meint das Chief Investment Office (CIO) des UBS Wealth Management in seinem am Mittwoch vorgestellten Jahresausblick 2014.

Für das Jahr 2014 erwarten die UBS-Ökonomen ein Wachstum der globalen Wirtschaftsleistung von 3,4%. Die Zinsen von Staatsanleihen und anderen Anleihen mit hohen Ratings dürften sich gemäss der Prognose im Zuge des wirtschaftlichen Wachstums langsam normalisieren, nachdem sie sich in den letzten Jahren auf historischem Rekordtief bewegt hatten.

Für renditesuchende Anleger werde das Umfeld 2014 günstig sein, heisst es in der Publikation. Zu Beginn des kommenden Jahres will das UBS Wealth Management Anlageklassen mit einem höheren Renditepotenzial übergewichten und nennt dabei insbesondere Aktien und US-Hochzins-Unternehmensanleihen.

Für ihre längerfristigen "strategischen Vermögensallokationen" (SAA) mit Anlageziel für die nächsten fünf bis sieben Jahre erhöhen die UBS-Anlageexperten insbesondere die Gewichtung von Kreditanlagen; dazu gehören Unternehmensanleihen und Hochzinsanleihen in den Industrieländern sowie Staats- und Unternehmensanleihen in den aufstrebenden Volkswirtschaften.

Zur Diversifikation empfiehlt das CIO einen Anteil an ausgewählten Hedge Funds, dies im Tausch gegen leicht tiefere Liquidität. Keine Rolle spielen in den Empfehlungen dagegen Rohstoffe, die im kommenden Jahr und darüber hinaus an einer gedämpften Nachfrage und leicht negativen Erträgen leiden sollten. Dem Gold billigt die UBS immerhin noch den Vorteil einer "langfristigen Versicherung" gegen extreme Risiken wie Hyperinflation zu.

AWP

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«Der Januar wird besser»

Die Rede ist vom sogenannten Januar-Effekt.

Im ersten Monat des Jahres performen Aktien in der Regel besser als im restlichen Jahr. Dafür gibt es laut Steinemann primär zwei Gründe: Mit einem neuen Bilanzjahr stünden institutionelle Anlegern jeweils neue Risikobudgets zur Verfügung, die Anfang Januar in neue Portfoliostrukturen implementiert werden.

Als zweites nennt Steinemann das "Window Dressing": Darunter versteht man die optische Verschönerung des Portfolios jeweils zum Jahresende durch den Verkauf der "Underperformer", unpopulärer Small Caps und langweiliger Value-Titel. Im Januar werden diese Massnahmen wieder rückgängig gemacht, was zu Kurssteigerungen führt.

Auf Value-Stocks setzen

Auf welche Titel sollen Anleger denn setzen? Laut Steinemann ist dies mittlerweile ein schwieriges Unterfangen: "Man muss mit der Lupe suchen, um noch günstig bewertete Titel zu finden, die zugleich noch ein interessantes Wachstumspotenzial zeigen." Im Fachjargon werden solche Titel "Value-Stocks" genannt.

Und diese "Value-Stocks" hätten, so Steinemann, im Gegensatz zu mittlerweile teuer gewordenen "Schlachtrössern" wie Nestlé Aufholpotenzial. Laut Steinemann steht den Anlegern ein Paradigmawechsel bevor. "Man wird verstärkt auf Small- und Mid-Cap-Titel umschichten." 

Unter diese Kategorie fallen nach dem Anlagechef die Titel des Technologiekonzerns Ascom, der Kiosbetreiberin Valora und des Baustoffzulieferers Forbo. Bei diesem Dreigespann sei relativ wenig Wachstum im Aktienkurs eingepreist, so Steinemann. Bei den Blue Chips empfiehlt er Titel aus der Versicherungsbranche wie Swiss Re oder Zurich Insurance Group.

Ein total vergessener Titel

Steinemann bringt noch einen weiteren Titel ins Spiel: Den US-amerikanischen Soft- und Hardware-Hersteller Microsoft. Diese Aktie ist bei Anlegern "völlig in Vergessenheit geraten". Laut seinen Berechnungen ist bei Microsoft praktisch kein Gewinnwachstum im Kurs eingepreist. Derzeit notiert die Aktie bei rund 37 Dollar.

Obwohl Steinemann ein gutes Anlagejahr 2014 erwartet, dürfen Anleger nicht allzu sorglos agieren. Der Anlageprofi betont die Risiken der anhaltenden Nullzinspolitik der Notenbanken weltweit. So würden Unternehmen weiterhin existieren, die unter einem unmanipulierten Zinsregime eigentlich pleite sein müssten. "Der natürliche Bereinigungsprozess greift nicht mehr." 

Hinzu kommt: In einem anhaltenden Nullzinsumfeld werden auch die Bewertungen laufend angeheizt. "In etwa drei Jahren werden wir Markt-Bewertungen in luftigen Höhen sehen", warnt Steinemann.

http://www.cash.ch/news/front/der_januar_wird_besser_-3153213-449

 

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Dax könnte 2014 noch mehr zulegen

Der Höhenflug der europäischen Aktienmärkte geht Banken und Brokerhäusern zufolge im kommenden Jahr weiter. Dem Dax wird mehr als 20 Prozent zugetraut.

Von Reuters befragte Analysten sagen im Schnitt einen Anstieg des Dax bis Ende 2014 auf 10'000 Punkte voraus. Einige Börsenprofis halten sogar einen Sprung auf bis zu 11'000 Zähler für möglich. Im Vergleich zum aktuellen Stand von 9000 Punkten wäre dies ein Plus von mehr als 20 Prozent.

Der EuroStoxx50 wird den Prognosen zufolge binnen Jahresfrist auf 3300 Stellen steigen. Damit läge er auf dem Niveau unmittelbar vor der Pleite der US-Investmentbank Lehman Brothers im Herbst 2008.

http://www.cash.ch/news/top_news/dax_koennte_2014_noch_mehr_zulegen-3153...

 

Könnte .....

 

 

 

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Zehn provokante Anlagethesen für 2014
 

Die Saxo Bank hat ihre alljährlichen «Outrageous Predictions» für 2014 publiziert. Das Institut will mit den provokativen Thesen aufrütteln - und landet hin und wieder einen Volltreffer.

In disem Jahr gelang der Saxo Bank sogar zwei Treffer ins Schwarze. So orakelte die Bank vor einem Jahr, dass der Goldpreis innerhalb dieses Jahres auf 1200 Dollar fallen könnte. Was Anfang 2013 noch als kaum denkbar galt, ist inzwischen eingetroffen. Und auch die Ansage, dass sich die Renditen 30-jähriger US-Staatsanleihen verdoppeln könnte, traf dank dem Zinssprung im Mai ein.

Die diesjährigen Prognosen reichen von der Einführung einer EU-weiten Vermögensteuer über die Ausbuchung aller Staatstitel durch die Bank of Japan und der Blase der "Fat Five" des Tech-Sektors bis hin zum Preissturz bei Brent-Preis infolge einer Ölschwemme. Eine weitere provokante These besagt, dass den USA zu Jahresbeginn deflationäre Stagnation droht, während Deutschland unter Umständen seinen Platz als Europas Konjunkturlokomotive räumen muss und in eine Rezession zurückfällt.

"Diese Prognosen sind durchaus nicht als Unkenrufe zu verstehen. Es geht vielmehr um kritische Ereignisse, die einen Wandel anstossen könnten", sagt Steen Jakobsen, Chefökonom der Saxo Bank. Wohlstand und Einkommen seien weltweit nach wie vor völlig ungleich verteilt, insofern könnten untragbare Missverhältnisse tatsächlich zu grundlegendem Wandel führen. "2014 könnte das Jahr sein, in dem dies nicht nur Notwendigkeit ist, sondern Realität wird", so Jakobsen.

Die zehn provokanten Thesen im Überblick:

1. EU-weite Einführung von Vermögensteuer läutet Rückkehr zu einer Wirtschaft im Sowjetstil ein
Deflation und mangelndes Wachstum versetzen die EU-Kommission in Panik. Sie verfällt daher auf die Idee, eine Vermögensteuer für Ersparnisse von über 100'000 Euro beziehungsweise Dollar einzuführen. Dies geschieht vorgeblich, um Ungleichheit abzubauen und ausreichende Mittel für einen "Krisenpuffer" zu beschaffen. Das wäre der letzte Schritt in Richtung eines totalitären europäischen Staates und der Tiefpunkt für individuelle und Vermögensrechte. Das hiesse: Assets wie Immobilien kaufen und Finanzanlagen verkaufen.

2. Anti-europäische Allianz wird stärkste Fraktion im Europäischen Parlament
Aus den Wahlen zum Europaparlament im Mai geht eine transnationale anti-europäische Allianz als stärkste Kraft und grösste Fraktion im EU-Parlament hervor. Das neu gewählte Europaparlament kürt einen EU-skeptischen Präsidenten. Zugleich gelingt es den europäischen Staats- und Regierungschefs nicht, sich auf einen Präsidenten der Europäischen Kommission zu einigen. Damit verfällt Europa wieder in politisches und wirtschaftliches Chaos.

3. Die "Fat Five" des Technologiesektors erwachen 2014 mit einem üblen Kater
Während die Aktien des amerikanischen IT-Sektors derzeit um rund 15 Prozent unter der aktuellen Bewertung des S&P 500 notieren, wird eine Handvoll von Technologieaktien mit einem massiven Aufschlag von gegen 700 Prozent über der Marktbewertung gehandelt. Diese "Fat Five" – Amazon, Netflix, Twitter, Pandora Media und Yelp – stellen sozusagen eine neue Blase innerhalb der alten Blase dar. Zu verdanken ist das dem Run von Anlegern auf seltene Wachstumstitel im Nachgang zur Finanzkrise.

4. Nachdem der Dollar auf unter 80 Yen fällt, bucht Bank of Japan Staatstitel aus
2014 erlahmt der globale Aufschwung. Die Kurse riskanter Assets purzeln, und Investoren sehen sich gezwungen, Yen zu kaufen. In der Folge fällt der USD/JPY-Wechselkurs unter 80. Daher greift die Bank of Japan zu einer verzweifelten Massnahme und bucht ihre gesamten Staatstitelbestände aus ihrer Bilanz aus. Das ist ein ebenso simpler, wie unerprobter buchhalterischer Trick, der dem Land nervenaufreibende Ungewissheit und ein potenzielles Desaster mit ungeahnten Nebenwirkungen beschert.

5. US-Deflation: Bald auch in Ihrer Nähe!
Zwar mögen einige Indikatoren darauf hindeuten, dass die US-Wirtschaft sich erholt hat, doch der Häusermarkt bleibt schwach und die Löhne stagnieren. Für Januar steht im Kongress der zweite Akt der Tragikomödie "Wie man die US-Wirtschaft am besten sabotiert" auf dem Programm. Die Leidtragenden sind Investitionen, Beschäftigung und Zuversicht der Verbraucher. Im Ergebnis würde die Inflation sinken, und Deflation stände wieder ganz oben auf der Tagesordnung des FOMC.

6. Quantitative Lockerung erfasst sogar Hypothekenanleihen
Durch die quantitative Lockerung in den USA sind die Zinskosten gesunken und die Preise für riskante Assets in die Höhe geschnellt. Dadurch ist der trügerische Eindruck entstanden, die Wirtschaft erhole sich. Es gibt immer noch massive Probleme, vor allem am Häusermarkt, der künstlich gestützt wird. Daher wird der FOMC die dritte Runde seiner quantitativen Lockerung 2014 auf den Hypothekenanleihemarkt ausweiten. Anstatt mit dem Tapering zu beginnen, wird die Fed ihr nunmehr völlig auf Mortgage Bonds ausgerichtetes Ankaufprogramm auf ein Volumen von über 100 Milliarden US-Dollar pro Monat hochschrauben.

7. Brent-Rohölpreis fällt infolge von Ölschwemme auf 80 Dollar/Barrel
Durch die zunehmende Ölförderung mit neuen Methoden und dem wachsenden Fördervolumen Saudi-Arabiens entsteht ein Überangebot am Markt. Erstmals seit vielen Jahren bauen Hedgefonds umfassende Short-Positionen auf. Im Ergebnis fällt der Preis für Brent Crude auf 80 Dollar pro Barrel. Sobald die Ölproduzenten ihren Output jedoch drosseln, wird der Ölpreis wieder in die Höhe schnellen. Letztlich wird die Branche realisieren müssen, dass hohe Preise durchaus nicht selbstverständlich sind.

8. Deutschland in der Rezession
Der anhaltende Aufwärtstrend in Deutschland wird 2014 enden und die Konsensprognosen widerlegen. Nach Jahren übertriebener Sparsamkeit in Deutschland wenden sich jetzt sogar die USA gegen Europas grösste Volkswirtschaft. Es ist durchaus möglich, dass man gemeinsam mit anderen grossen Volkswirtschaften einen koordinierten Plan ausarbeitet, um den übermässigen Handelsüberschuss zu verringern. Hinzu kommen sinkende Energiepreise in den USA, die deutsche Firmen dazu veranlassen, ihre Produktion gen Westen zu verlagern. Weitere Faktoren sind sinkende Wettbewerbsfähigkeit infolge steigender Reallöhne, mögliche Forderungen der SPD, des Juniorpartners in der Grossen Koalition, zur Verbesserung der Situation einkommensschwacher Schichten in Deutschland und zunehmende Konzentration auf die Binnennachfrage in China im Anschluss an das Dritte Plenum der KP.

9. Aufgrund der französischen Misere purzelt der CAC 40 um 40 Prozent
Der Aufwärtstrend bei den Aktienkursen findet ein jähes Ende und die Kurse gehen in den freien Fall. Grund: Es setzt sich zunehmend die Erkenntnis durch, dass das Einzige, was den Markt treibt, die Hoffnung ist, es finde sich bestimmt jemand, der eine überbewertete Aktie zu einem noch höheren Kurs kauft. Gleichzeitig vertieft sich die Misere in Frankreich infolge der Misswirtschaft der Regierung Hollande. Die Häuserpreise, die sich nach der Krise nie richtig erholt haben, rutschen ins Bodenlose. Das belastet Konsum und Zuversicht. Zum Jahresende bricht der CAC 40 Index gegenüber seinem Höchststand von 2013 um über 40 Prozent ein, als sich die Anleger scharenweise vom Markt verabschieden.

10. "Fragile Five" fallen um 25 Prozent gegenüber dem Dollar
In den USA führt der erwartete allmähliche Ausstieg aus der QE (Tapering) infolge steigender Zinsen zu höheren Grenzkosten für Kapital. In der Folge sinkt der Risikoappetit bei weiten Teilen der globalen Anlegerschaft. Davon sind insbesondere Länder mit wachsenden Leistungsbilanzdefiziten betroffen, die ihre Währung schliesslich – vor allem gegenüber dem US-Dollar – abwerten müssen. Bei diesen sogenannten Fragile Five handelt es sich um Brasilien, Indien, Südafrika, Indonesien und die Türkei.

 

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Warum die Börsen auch ohne billiges Geld steigen

Gespannt blicken die Börsianer am Mittwochabend auf Washington. Pünktlich um 20 Uhr Schweizer Zeit wird dort die US-Notenbank Fed das Protokoll ihrer letzten Sitzung veröffentlichen. Darin wird vor allem ein Wort die Gemüter der Anleger bewegen: «Tapering», gemeint ist damit die Drosselung der monatlichen Anleihenkäufe durch die Fed. Damit würden die US-Notenbanker alle Befürchtungen wahrmachen und die Finanzmärkte ihrer «Droge» entziehen.

Bisher kaufte die US-Notenbank Monat für Monat Anleihen im Wert von 85 Millionen Dollar und pushte damit die Börsen weltweit auf neue Höchststände.

Wird dieser Geldhahn nun plötzlich zugedreht, dürfte dies zu heftigen Turbulenzen an den Finanzmärkten führen, befürchten Experten. In einzelnen Börsenbriefen ist sogar vom Shorttrade (Leerverkäufe, mit denen Anleger auf fallende Kurse wetten) des Jahrzehnts zu lesen. In Erinnerung gerufen wird da vor allem der letzte Mai, als Fed-Chef Ben Bernanke das Wort «Tapering» erstmals in den Mund nahm. Was folgte, glich nackter Angst, Angst vor dem kalten Entzug. Aktien brachen ein, die gerade zuvor noch neue Höchststände erreicht hatten.

Massvoller Entzug

«Tapering» ist also das neue Codewort der Finanzmärkte. Doch inzwischen setzt sich die Erkenntnis durch: Ein massvolles Tapering ist gut und gesund. Die Aktienmärkte sind denn seit Mai längst wieder auf neue Höchststände geklettert. Das sieht auch Investment-Expertin Nannette Hechler-Fayd’herbe von der Credit Suisse so: «Die Investoren haben sich offenbar an den Gedanken gewöhnt, dass die US-Notenbank nun doch mit einem langsamen Ausstieg aus der Politik des lockeren Geldes beginnen könnte.»

Allgemein erwarten die Experten, dass der Entzug massvoll und schrittweise vonstatten gehen wird. Beispielsweise, dass die Notenbank die Anleihekäufe monatlich um 10 Milliarden Dollar reduziert, bis sie ganz eingestellt werden. Denn ein abrupter Ausstieg würde die Finanzwelt kurzzeitig doch heftig durchschütteln, sagt Raiffeisen-Ökonom Domagoj Arapovic auf Anfrage von 20 Minuten. Aber: «Ist erst einmal die Unsicherheit bezüglich des Tapering-Beginns ausgeräumt, könnte früher oder später ein Paradigmenwechsel stattfinden und für positive Börsenimpulse sorgen.»

Helikopter-Ben dürfte es richten

Tapering hin oder her, die Finanzmärkte dürften ihren Höhenflug also auch im nächsten Jahr fortsetzen. Wichtig ist dabei nur die Dosierung des Tapering und dass die Leitzinsen weiter bleiben, stellt Arapovic fest: «Die Fed könnte bei der Ankündigung des Tapering auch klarstellen, dass die Leitzinsen noch lange niedrig bleiben, vielleicht sogar noch länger als bisher erwartet. Dies dürfte den Aktienmärkten Rückenwind verleihen.»

Dass er bei heiklen Ankündigungen die richtigen Worte für die Börsianer findet, hat Fed-Chef Ben Bernanke schon des Öfteren bewiesen. Nicht umsonst trägt er den Namen Helikopter-Ben, weil seine Reden regelmässig die Aktienkurse in die Lüfte abheben lässt.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Warum-die-Boersen-auch-ohne-billi...

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Für die Wirtschaft wird 2014 ein Jubeljahr

Mit der Schweizer Wirtschaft geht es im nächsten Jahr kräftig aufwärts. Fast alle Konjunkturexperten rechnen mit einem BIP-Wachstum von mehr als 2 Prozent.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Fuer-die-Wirtschaft-wird-2014-ein...

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spylong
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25-50% im Jahr 2014

Nun scheint alles wieder planbar und die bleichgewordenen Trader die das Short verpasst haben können wieder.....

Folgende Aktien ausserhalb des SMI Universums haben im ersten Halbjahr 2014 Aussichten (gute, auch technische) auf 25 - 50%: Baloise, Komax,BB Biotech, Logitech, Temenos und G.Fischer.

Übernamespekulationen bei Nobel Biocare und Actelion.

Wer bietet mehr?

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So, diese Woche mein Portfolio für's nächste Jahr um folgende Positionen ergänzt:

 

ZKB Aktien Gold

Mobilezone

BKW

 

Mal schauen ob daraus schon im 2014 was wird. Habe mich auf langes Halten eingestellt.

Damit verabschiede ich mich in die Weihnachtsferien.

Elias
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Die 31 aussichtsreichsten Aktien für 2014

Zu den besten europäischen Aktien für 2014 zählt JP Morgan auch die Titel von drei Schweizer Unternehmen. Gleichzeitig hebt die US-Bank bei diversen Titeln auch den Warnfinger.

Die gute Nachricht zuerst: JP Morgan sieht die europäischen Börsen im Laufe des nächsten Jahres weiter nach oben klettern. Mit 1470 Punkten liegt das Jahresendziel der US-Bank für den viel beachteten MSCI Equity Europe Index um gut 10 Prozent über dem aktuellen Stand.

Die Strategen von JP Morgan haben eine Liste von 31 europäischen Aktien mit besonders guten Aussichten zusammengestellt. Unter ihnen sind mit jenen von Glencore Xstrata, Nestlé und UBS auch die Aktien von drei in der Schweiz beheimateten Unternehmen vertreten.

Die Liste setzt sich darüber hinaus aus den Aktien von EADS, Daimler, Vinci, Serco, Wärtsilä, Akzo Nobel, Anheuser Busch InBev, Carrefour, L'Oréal, Whitbread, Pandora, Britisch American Tobacco, Schroders, Generali, Publicis, GN Store Nord, Lundin Petroleum, Total, Petrofac, Bayer, Land Securities, Arcelor Mittal, Ericsson, Hexagon, United Internet, Deutsche Post, IAG und Snam.

Gleichzeitig nennen die Strategen 30 Aktien, welche Anleger im kommenden Jahr besser meiden sollten. Und auch auf dieser Liste finden sich mit den Aktien von Bâloise, Holcim und Nobel Biocare jene von drei prominenten Schweizer Unternehmen wieder.

Auf der Liste stehen zudem die Aktien von Finmeccanica, Michelin, Royal Bank of Scotland, Rentokil, Sandvik, BASF, Heineken, Unilever, Tesco, Henkel, William Hill, Swedish Match, London Stock Exchange, Wolters Kluwer, Norsk Hydro, DNO International, OMV, Hunting, Novo Nordisk, Corio, Acerinox, ARM Holdings, Software AG, Orange, Austrian Post, Air France-KLM und Veolia.

JP Morgan rät zu einem selektiven Anlageverhalten

An den europäischen Aktienmärkten habe über die letzten Jahre eine Neubewertung stattgefunden, so die Strategen von JP Morgan. Gleichzeitig sei die Stimmung unter den Anlegern nicht mehr länger als negativ zu bezeichnen. Jetzt schon von einem Ende der Aufwärtsbewegung zu sprechen, sei dennoch voreilig.

Die Strategen sehen die liquiditätsgetriebene Aktienhausse im kommenden Jahr allerdings in eine gewinngetriebene übergehen. Sie raten deshalb zu einem selektiveren Anlageverhalten als in der Vergangenheit. Aktien aus den Sektoren Banken, Versicherungen, Detailhandel und Pharma geben die Strategen mit «Übergewichten» den Vorzug. Jene aus den Sektoren Bergbau, Chemie, Energie und nicht-zyklische Verbrauchsgüter stufen sie hingegen mit «Untergewichten» ein. Diese Branchenpräferenzen finden auch in den beiden Titellisten von JP Morgan Einzug.

http://www.cash.ch/news/front/die_31_aussichtsreichsten_aktien_fuer_2014...

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cash Insider: Meine Aktienfavoriten für 2014

Auch der Schweizer Aktienmarkt profitierte in den letzten Tagen vom Entscheid der US-Notenbank, das Rückkaufprogramm für amerikanische Staatsanleihen und verbriefte Hypotheken ab Januar zu drosseln. Einerseits deshalb, weil der Entscheid nicht unerwartet kam, andererseits aber auch, weil die Währungshüter ab Januar noch immer Monat für Monat für 75 Milliarden Dollar Schuldtitel über den offenen Markt zurückkaufen werden. Ausserdem bekannte sich die US-Notenbank zur bisherigen Tiefzinspolitik, solange sich die Situation am Arbeitsmarkt nicht noch einmal deutlich aufhellt. Ein geldpolitischer Kurswechsel sieht anders aus.

Vor Jahresfrist schrieb ich an dieser Stelle, dass die liquiditätsgetriebene Hausse erst noch in eine gewinngetriebene übergehen müsse. Aufgrund der extrem lockeren Zins- und Geldpolitik der Zentralbanken führender Wirtschaftsnationen hat sich daran bis heute nichts geändert. Gleichzeitig haben sich die Aktienmärkte weiter von der Entwicklung der Unternehmensgewinne nach oben abgekoppelt. Solange die Zentralbanken das Finanzsystem mit Liquidität fluten, wird sich daran so schnell nichts ändern.

Irgendwann wird der Tag jedoch kommen, an dem sich die Märkte schlichtweg wieder an den Unternehmensgewinnen orientieren müssen. Bleibt aus Sicht von uns Aktieninvestoren zu hoffen, dass bis dahin die schon seit längerer Zeit überfällige Verbesserung bei den Unternehmensgewinnen eingesetzt hat. Denn noch nie ging eine liquiditätsgetriebene Hausse reibungslos in eine gewinngetriebene über.

Hätte man mich vor Jahresfrist nach günstig bewerteten Schweizer Aktien gefragt, so wäre mir auf Anhieb ein gutes Dutzend solcher Aktien in den Sinn gekommen. Fragt man mich heute, macht sich bei mir eine gewisse Ratlosigkeit bemerkbar.

Im Hinblick auf das kommende Jahr rate ich deshalb zu einem noch selektiveren Ansatz als im Dezember vergangenen Jahres. Bei meinen Schweizer Aktienfavoriten für das Jahr 2014 halte ich mich an Aktien von Unternehmen, welche sich im Umbruch befinden. Diese Aktien ergänze ich mit solchen aus den defensiven Sektoren Agrarchemie und Nahrungsmittel, wobei das eine das andere nicht ausschliessen muss. An dieser Stelle sei einmal mehr gesagt, dass auch ich nur mit Wasser koche...

Die Bilanz meiner letztjährigen Aktienfavoriten werde ich übrigens heute in einer Woche vorlegen.

Standardwerte:

Holcim

Die vergangenen 12 Monate erwiesen sich aus Sicht der Aktionäre von Holcim als Nullsummenspiel. Der in den Jahren zuvor geradezu frenetisch gefeierte hohe Ergebnisbeitrag aus den Schwellenländern erwies sich auf einmal als Bumerang für den Ostschweizer Zementhersteller. Die wirtschaftliche Wachstumsverlangsamung legte in vielen dieser Ländern schonungslos die strukturell bedingten Probleme offen. Insbesondere im Fall von Indien mündeten diese Probleme in einem regelrechten Zerfall der dortigen Währung.

Mittlerweile hat das Schweizer Mutterhaus allerdings reagiert und nebst den in der Vergangenheit eingeleiteten Kostensenkungsmassnahmen eine grundlegende Restrukturierung des Indien-Geschäfts in Angriff genommen. Mit einer Verschmelzung der beiden dortigen Tochtergesellschaften ACC und Ambuja Cement verspricht man sich bei Holcim über die Kosteneinsparmassnahmen hinaus zusätzliche Synergien.

Die Geschäftsleitung um den erfahrenen CEO Bernard Fontana dürfte schon bald erste Früchte der in der Vergangenheit eingeleiteten Massnahmen ernten. Ausserdem verspricht der hohe Ergebnisbeitrag aus den Schwellenländer längerfristig überdurchschnittliche Wachstumschancen.

Nestlé

Gerade in Zeiten sich aufhellender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen gelten die Aktien von Nestlé als langweilig. Das mag ja der Wahrheit entsprechen, wären da nicht die sich abzeichnenden Veränderungen im Firmenportfolio. Der Westschweizer Nahrungsmittelkonzern hat damit begonnen, nicht zum Kerngeschäft zählende oder hinter den Erwartungen zurückbleibende Geschäftsbereiche zu veräussern.

Im abgelaufenen Jahr musste Nestlé die milliardenschwere Übernahme des Kindernahrungsgeschäfts von Pfizer verdauen. Mittlerweile verfügt das Unternehmen wieder über finanziellen Spielraum um eigene Aktien zurück zu kaufen. Die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms dürfte reine Formsache sein. Und sollte sich Nestlé nach Ablauf des Aktionärsbindungsvertrags im April für einen Verkauf der L'Oréal-Beteiligung entscheiden, winkt den Aktionären erst recht ein Geldsegen. Im Hinblick auf diesen Entscheid rechnet kaum jemand mit einem Beteiligungsverkauf, was das Aktienpaket zu einem Ass im Ärmel der Haussiers macht.

SGS

Man darf ruhig sagen, dass der Börsenliebling SGS in den letzten Wochen und Monaten am Markt in Ungnade gefallen ist. Die schwierige Situation in Europa und der Abschwung bei den Kunden aus dem Bergbaubereich blieben nicht ohne Folgen für das Genfer Warenprüfunternehmen. Deshalb konnte letzteres auch sein wahres Ertragspotenzial nicht wirklich entfalten.

An der Jahresergebnispräsentation vom 21. Januar wird SGS neue Ziele für das Geschäftsjahr 2014 kommunizieren. Dass die bisherigen Zielsetzungen unrealistisch sind, ist mittlerweile weitreichend bekannt. Denn schon heute liegen die Konsensschätzungen für das kommende Jahr deutlich dahinter zurück.

Die Aktien des einstigen Börsenlieblings sind zwar nicht günstig bewertet, waren es aber auch noch nie. Aufwärtspotenzial sehe ich im Zusammenhang mit der auf gezielte kleinere und mittelgrosse Firmenübernahmen ausgelegten Akquisitionsstrategie.

Syngenta

Die Liste der zuletzt in Ungnade gefallenen Börsenlieblinge liesse sich ohne Probleme durch Syngenta ergänzen. Aufgrund von Verzögerungen bei der Einführung eines umsatzträchtigen Pilzbehandlungsmittels im Schlüsselmarkt Brasilien droht dem Basler Agrarchemiehersteller seine diesjährigen Wachstumsprognosen zu verfehlen. Und noch konnten sich nicht alle Analysten zu einer Abwärtsrevision ihrer Umsatz- und Gewinnschätzungen durchringen.

Dank dem Anbaubeginn in Nordamerika ist im ersten Quartal mit einer saisonal bedingten Absatzbeschleunigung zu rechnen. Noch bleibt abzuwarten, ob die Befürchtungen einiger Analysten zutreffen und die zuletzt rückläufigen Getreidepreise auf die Investitionsbereitschaft nordamerikanischer Landwirte drücken.

An den strukturell bedingten Wachstumstreibern hat sich bei Syngenta hingegen nichts geändert. Faktoren wie das Bevölkerungswachstum, die immer eiweishaltigere Ernährung oder die Öffnung Chinas sollten dem Unternehmen helfen, das bis Ende 2020 definierte Ziel eines Jahresumsatzes von 25 Milliarden Dollar erreichen zu können. Und noch spiegelt sich dieses Ziel in keinster Weise im Unternehmenswert wider.

Zurich Insurance Group

Alleine in den vergangenen drei Monaten haben die Aktien der Zurich Insurance Group gut 20 Prozent schlechter als der Vergleichssektor abgeschnitten. Und das nicht ohne Grund, blickt das Unternehmen doch auf ein schwieriges Jahr zurück. Neben zwei Ergebnisenttäuschungen in der ersten Jahreshälfte hinterliessen auch der Freitod von CFO Pierre Wauthier und der damit verbundene Rücktritt von Verwaltungsratspräsident Joe Ackermann Spuren in der Aktienkursentwicklung. Ausserdem holte die Zurich Insurance Group anlässlich des diesjährigen Investorentages von Anfang Dezember nicht zum erhofften strategischen Rundumschlag aus.

Es gibt mittlerweile jedoch Faktoren, welche für eine Aufholjagd der Aktien auf jene vergleichbarer Mitbewerber sprechen. Zum einen scheint die attraktiv hohe Dividende auf Jahre hinaus gesichert und zum anderen konnte mit George Quinn ein sehr erfahrener und gerade in angelsächsischen Breitengraden geachteter neuer CFO verpflichtet werden. Quinn gilt beim ehemaligen Arbeitgeber Swiss Re als einer der Hauptverantwortlichen für den bilderbuchmässigen Turnaround und die grosszügige Jubiläumsdividende. Für Fantasie ist aus Sicht der leidgeplagten Aktionäre der Zurich Insurance Group jedenfalls gesorgt.


Nebenwerte:

AMS

Seit wenigen Tagen wird die Aktie von AMS wieder zu dreistelligen Kursen gehandelt. Zwar sah sich der in Österreich beheimatete Halbleiterhersteller erst vergangene Woche noch einmal zu einer Reduktion seiner Umsatzprognosen gezwungen. Die von den Firmenverantwortlichen gemachten Aussagen lassen allerdings vermuten, dass das Unternehmen ab dem kommenden Jahr auf den Wachstumspfad zurückfindet.

Aufwärtspotenzial verspricht eine erst kürzlich von Apple erzielte Zusammenarbeit mit dem Mobilfunkanbieter China Mobile. Der amerikanische Grosskunde ist bei AMS angeblich für rund einen Viertel des Jahresumsatzes verantwortlich, Tendenz steigend. Und auch die in Aussicht gestellten Produktneuheiten lassen vermuten, dass 2014 das Jahr der Österreicher werden könnte.

Basilea

An der Börse gilt Basilea heute gut doppelt soviel wie noch Anfang Jahr. Trotzdem verfügen die Aktien des Basler Biotechnologieunternehmens über weiteres Aufwärtspotenzial. Denn mit der Marktzulassung des Antibiotikums Ceftobiprole in Europa hat die Wahrscheinlichkeit einer solchen in den USA spürbar zugenommen. Derzeit befindet sich Basilea auf der Suche nach einem Vertriebspartner für das Medikament.

Gut möglich, dass die Partnersuche in einer Übernahme des Unternehmens enden wird. Das wiederum würde die beiden bisherigen Partner GlaxoSmithKline und Astellas in Zugzwang versetzen. Mit Astellas arbeitet Basilea bei der Entwicklung des Pilzmedikaments Isavuconazole zusammen. Aufgrund überzeugender Studienergebnisse ist eine Marktzulassung schon für das kommende Jahr zu erwarten. Und mit geschätzten Barmitteln von 220 Millionen Franken steht das Unternehmen auf grundsoliden finanziellen Beinen.

Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass Basilea im Laufe des nächsten Jahres von einem der bisherigen Partner übernommen wird. Doch selbst ohne Übernahmefantasien verfügen die Aktien über Raum für noch einmal deutlich höhere Kurse.

BCV

Im US-Steuerstreit zählt sich die Banque Cantonale Vaudoise (BCV) zu den der Kategorie 2 angehörenden Banken. Noch ist die Höhe der drohenden Vergleichszahlung nur schwer abschätzbar. Die Analystenschätzungen reichen von 90 bis 150 Millionen Franken. Eine Zahlung am oberen Ende dieser Bandbreite würde knapp einem Jahresgewinn des Instituts entsprechen. Möglicherweise kommt die BCV allerdings glimpflicher davon. Eigenen Angaben zufolge ist die grosszügige Dividendenpolitik nicht durch den US-Steuerstreit gefährdet. Es wird eine ordentliche Dividende von 22 bis 27 Franken je Aktie sowie eine Sonderdividende von jährlich 10 Franken angestrebt. Davon lässt sich eine Rendite von mindestens 6,6 Prozent ableiten.

Aufwärtspotenzial sehen Experten auch im Zusammenhang mit der zunehmend wieder steileren Zinskurve. Im Zusammenhang mit der Erneuerung fällig werdender Hypotheken werde der Zinsertrag bei der BCV jährlich um 5 bis 10 Millionen Franken steigen, höhere Kreditvolumen sowie eine aktivere Bewirtschaftung des Kreditportfolios noch nicht eingerechnet.

Micronas

Micronas blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Kein anderes Schweizer Unternehmen fiel der Yen-Schwäche so sehr zum Opfer wie der Halbleiterhersteller. Gleichzeitig erreichte das Schlüsselprojekt mySens zwar wichtige Meilensteine, erlitt gleichzeitig jedoch Verzögerungen. Beide Faktoren hinterliessen tiefe Spuren in der Aktienkursentwicklung, was meines Erachtens Chancen bietet.

Denn Micronas schreibt trotz allen diesen Faktoren noch immer schwarze Zahlen und erwirtschaftet einen positiven Free-Cash-Flow. Auch wenn sich die Aktien dieses Turnaround-Kandidaten nur für sich des Risikos bewusste Anleger eignet, so könnte sich ein Einstieg auf längere Sicht durchaus lohnen. Und wer weiss, vielleicht wird aus dem währungsseitigen Gegenwind in wenigen Wochen ja sogar Rückenwind für das Unternehmen.

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«Der Franken wird 2014 schwächeln»

Die Ausgangslage, um Fremdwährungen gegen den Franken zu kaufen, ist günstig, sagt Bruno Knechtle. Der Handelschef bei der Coutts Privatbank in Zürich nennt zudem seine Währungsfavoriten.

Im laufenden Jahr büsste der Franken nur gegen den Euro und die dänische Krone geringfügig an Wert ein. Das Minus beträgt je rund 1,5 Prozent. Gegenüber allen anderen acht Hauptwährungen hingegen blieb er stabil oder wertete deutlich auf.

Der Aussie-Dollar zum Beispiel kostet rund 19 Prozent weniger als noch zu Jahresbeginn, und der Yen sackte sogar fast 23 Prozent ab. Für einen Dollar müssen Schweizer aktuell gut 2 Prozent mehr bezahlen als noch im Januar. Doch dies dürfte sich in den kommenden Monaten bald ändern. "Wir sind auf guten Levels, um Fremdwährungen gegen Franken zu kaufen", sagt Bruno Knechtle, Handelschef bei der Privatbank Coutts, im Gespräch mit cash.

Dollar und Euro «long» gehen

Positiv gestimmt ist Knechtle für den US-Dollar. Damit reiht er sich in den Experten-Mainstream ein. "Ich erwarte eine graduelle Aufwertung des Dollars zum Franken", sagt er im cash-Video-Interview. Seiner Prognose zufolge wird sich der "Greenback" im kommenden Jahr quartalsweise um je 2 Rappen verteuern. Im vierten Quartal 2014 rechnet er mit einem Wechselkurs von 99 Rappen pro Dollar – im Vergleich zum aktuellen Stand eine Verteuerung um 10 Prozent.

Auch gegenüber der Gemeinschaftswährung ist Knechtle, der seit 2011 für Coutts tätig ist, zuversichtlich. Im ersten Halbjahr werde sich der Euro in etwa auf den heutigen Niveaus halten können. Im zweiten Halbjahr hingegen "wird der Euro in Richtung 1,26 Franken gehen", sagt Knechtle. Er hält die jüngst von der Credit Suisse lancierte Debatte über die Kaufkraftparität zwischen Euro und Franken für überbewertet.

So bezeichnete die Grossbank kürzlich in einer Analyse den Franken gegenüber dem Euro für nicht mehr überbewertet. Dabei bezieht sie sich auf die historisch enge Zinsdifferenz beider Währungsräume. Dies begrenze das Aufwärtspotenzial der Gemeinschaftswährung, so die Studie weiter (zum Artikel).

Für risikotolerante Anleger, die "etwas mit Juice" im Depot haben wollen, empfiehlt Knechtle die indische Rupie. Im laufenden Jahr ist die Währung arg unter die Räder gekommen – das Minus zum Franken beträgt 13 Prozent. Doch Knechtle ist überzeugt: "Die indische Rupie bietet in den kommenden Monaten Aufwärtspotenzial." Die Inflation in Indien habe vermutlich den Höchststand erreicht, und nach den Wahlen im Mai 2014 könnte das Wachstum durch Reformen geprägt werden, sagt Knechtle. 

Währungsrisiken absichern

Die Währungsallokation in einem Portfolio steuert Coutts nicht durch das Halten von Barbeständen in Fremdwährungen, sondern vorwiegend über den Kauf von diversen Assetklassen wie zum Beispiel Bonds oder Aktien, die in Fremdwährungen gehandelt werden. "Man braucht eine Zielallokation für Währungen", sagt Knechtle.

Für das kommende Jahr wird eine aktive Bewirtschaftung des Währungsrisikos wichtiger. Denn laut dem Ausblick von Coutts, den die Privatbank letzten Donnerstag präsentierte, werden die Börsen im 2014 nur ein Wachstum im einstelligen Prozentbereich erzielen. Zudem stünden den Finanzmärkten volatile Monate bevor. Da sind Gewinne auf Währungen ein willkommener Zustupf – doch es kann auch in die andere Richtung gehen.

Dies zeigt sich deutlich in Japan. Zwar stieg der Nikkei-Index im laufenden Jahr um 52 Prozent. Gleichzeitig sackte der Yen gegenüber den Franken aber um fast 20 Prozent ab. Auch die norwegische Krone verlor gegen 16 Prozent an Wert. Somit lohnt es sich für Anleger, das Währungsrisiko abzusichern.

Währungsgewinne mitnehmen

Doch auch Währungsgewinne können mitgenommen werden. Sollte die US-Notenbank Fed die Anleihenkäufe aufgrund über Erwarten besserer Arbeitsmarktdaten um 20 anstatt 10 Milliarden Dollar drosseln, "dann verteuert sich der Dollar schnell um zwei bis drei Rappen", sagt Knechtle.

In diesem Fall würden laut dem Devisenprofi viele Anleger die Position verkaufen, um die Währungsgewinne zu realisieren. Doch es gibt eine Alternative: Anstatt die Anlage in Fremdwährung zu verkaufen, empfiehlt Knechtle die Währungsgewinne kurzfristig mitzunehmen, zum Beispiel mit einem Devisentermingeschäft oder einen Devisenwarrant.

http://www.cash.ch/news/front/der_franken_wird_2014_schwaecheln-3156525-449

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Propheten im Blindflug

Ein starker Dollar, tiefe Zinsen und neue Börsenrekorde: Was Banken fürs Jahr 2014 erwarten – und warum die Vorhersagen mit Vorsicht zu geniessen sind.

Das Gemeinsame an Wirtschaftsprognosen ist: Sie liegen meistens daneben.

Im Nachhinein besonders haarsträubend sind manche Vorhersagen zum Finanzmarkt. So meinte ein Kollektiv von 43 Banken, die das Portal Boerse.de Ende 2012 befragte, dass der US-Aktienindex S & P 500 im Lauf dieses Jahres von 1426 auf 1526 Punkte ansteigen würde. Das wäre ein Plus von 7 Prozent gewesen. Tatsächlich kletterte besagter Index im Jahr 2013 dann um über 26 Prozent, aktuell steht er bei 1809 Punkten. Keines der befragten Institute hatte diesen Anstieg auch nur annähernd erwartet.

Die beste Prognose zum S & P 500 stammt von der Bremer Landesbank. Die Regionalbank lag auch beim Eurokurs mit geschätzten 1.42 Dollar pro Euro nicht allzu weit vom tatsächlichen Kurs entfernt – weniger weit jedenfalls als die UBS (UBSN 16.84 0.24%) mit ihren vorausgesagten 1.20 Dollar. Vor einem Jahr wurden für einen Euro 1.32 Dollar bezahlt, heute sind es 1.37 Dollar. Besser hat die UBS dafür den Eurokurs gegenüber dem Franken vorhergesehen. Dieser oszillierte im vergangenen Jahr konstant in der Region von 1.22 bis 1.23 Franken. Anders sahen es Institute wie J. Safra Sarasin oder die Credit Suisse: (CSGN 27.02 0.75%) Sie hatten lange mit einem schrittweisen Anstieg bis auf 1.30 Franken gerechnet.

Oft nur Zufallstreffer

Kurzfristige Bewegungen auf dem Finanzmarkt vorherzusagen, ist praktisch unmöglich: Für diese Erkenntnis erhielt der Ökonom Eugene Fama dieses Jahr sogar den Nobelpreis. Als speziell schwierig vorauszusagen gelten Devisenkurse, weil ihre Entwicklung von sehr vielen Faktoren abhängt.

Fehlprognosen sind auch bezüglich der Realwirtschaft nicht selten. Auf dem falschen Fuss erwischt wurden die Ökonomen letzte Woche, als das US-Handelsministerium die revidierten BIP-Zahlen veröffentlichte: Nicht mit den prognostizierten 3,3 bis 3,8 Prozent wuchs die Wirtschaft im dritten Quartal, sondern mit 4,1 Prozent.

Die Finanzprospekte bleiben trotz der Unwägbarkeiten gefragt. Zu Recht? «Prognosen für Wertpapierpreise oder die Wirtschaftsentwicklung sind nicht von vornherein aussichtslos», meint der Berner Wirtschaftsprofessor Dirk Niepelt. Die akademische Welt sei aber eher skeptisch gegenüber der angewandten Prognosetätigkeit – besonders, wenn diese sich auf komplexe Modelle mit vielen Gleichungen stütze. «Derartige Modelle setzen voraus, dass zahlreiche Annahmen getroffen werden, und solche Annahmen können falsch sein», so Niepelt. «Notorisch unzuverlässig» seien Konjunkturprognosen sogar, wenn sie den Beginn eines Auf- oder Abschwungs ankündigten.

Versagt hat die Weisheit der Banken zuletzt für die Schweiz. Noch im Dezember 2012 lag die Konsensprognose zum Wachstum 2013 bei 1,0 Prozent. Jüngste Schätzungen deuten an, dass die Vorhersage um fast ein ganzes Prozent zu tief ausgefallen ist. 2014 wird nun ein Wachstum von 2,1 Prozent prognostiziert – wobei die Spannweite der Schätzungen von 1,7 bis 3,0 Prozent beträchtlich ist.

Manchmal liegen die Prognosen auch richtig. In einer vor Jahresfrist geführten Bloomberg-Umfrage veranschlagten 44 befragte Banken das BIP-Wachstum in der Eurozone für 2013 beispielsweise mit –0,1 Prozent. Damit lagen sie im Schnitt nur 0,3 Prozent über dem Wert, der sich laut letzten Zahlen tatsächlich einstellen dürfte. Der Konsens für 2014 liegt für die Eurozone bei 1,0 Prozent. Für die USA werden 2,6 Prozent veranschlagt.

Laut vielen Instituten steht 2014 ein ausgeglichenes Jahr bevor. «Niedrig für längere Zeit» betitelt Blackrock diesen Ausblick verhalten; «Wachstum, tiefe Inflation und gute Liquidität» heisst es etwas technischer bei der Credit Suisse. Die Erwartung ist, dass sich die Vorbereitungen der US-Notenbank zum Ausstieg aus der Tiefzinspolitik und der einsetzende Aufschwung alles in allem etwa die Waage halten.

Es locken die Aktienmärkte

Laut einer bei Pictet vertretenen These könnte fast schon ein langweiliges Börsenjahr bevorstehen. Die Privatbank spekuliert in ihrem Prospekt, dass die Schwankungen von Aktien 2014 noch geringer sein werden, als Investoren gemeinhin annehmen. Der entsprechende Trend hat bereits eingesetzt: Volatilitätsindizes haben sich zuletzt auf den niedrigsten Werten seit der Finanzkrise eingependelt.

In ihren Anlageempfehlungen 2014 lehnen sich die Banken erneut zum Fenster hinaus. Beispielsweise die Credit Suisse in ihrem letzten Ausblick zur globalen Anlagestrategie. Die Bank rechnet weiter mit steigenden Kursen. Ihr zufolge soll der US-Index S & P 500 im Jahr 2014 auf den neuen Rekord von 1950 Punkten klettern. Es wäre ein Plus von 8 Prozent zum heutigen Stand.

Noch stärker, nämlich um 15 Prozent auf 3510 Punkte, soll der europäische Index Eurostoxx 50 anschwellen. Investments in der Einheitswährung lohnen sich laut der CS, weil die Unternehmensbewertungen auf dem alten Kontinent vergleichsweise niedrig sind. Auch der Schweizer Aktienindex SMI soll im Vergleich zum heutigen Stand noch einmal um 8 Prozent auf 8800 Punkte steigen.

Es versteht sich von selbst, dass diese Angaben ohne Gewähr sind. Unvorhersehbare Risiken und modelltheoretischen Schwierigkeiten machen die Prognosen zu einem abenteuerlichen Business. Auch Herdentrieb und der Ruf nach Aufmerksamkeit prägen das Geschäft. «Prognostiker, die sich am Markt bewähren müssen, sind in einer zwiespältigen Lage», sagt der Wirtschaftsprofessor Dirk Niepelt. «Einerseits haben sie einen Anreiz, nicht zu stark vom Konsens abzuweichen; andererseits wollen sie als eigenständig wahrgenommen werden.»

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Propheten-im-Blindflug/story...

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Wie die Fed 2014 das Geld verknappen wird

Die Federal Reserve wird wahrscheinlich ihre monatlichen Anleiheaufkäufe in Schritten von jeweils 10 Milliarden Dollar über die nächsten sieben Treffen reduzieren, bevor das Programm im Dezember 2014 auslaufen dürfte.

http://www.cash.ch/news/top_news/wie_die_fed_2014_das_geld_verknappen_wi...

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Die UBS sieht den Goldkurs 2014 bei 1050 US-Dollar

Im Gegensatz zur Strategie des Fed dürfte sich die Währungspolitik der Schweizerischen Nationalbank SNB nicht verändern. Keiner der Experten rechnet ernsthaft damit, dass die SNB bereits im kommenden Jahr die Untergrenze von 1.20 Franken zum Euro aufgeben wird. Selbst wenn die Zinsen leicht steigen und sich die Lage im Euroraum stabilisiert, wird die SNB im nächsten Jahr wohl noch nicht reagieren.

Das Tapering und der erwartete Zinsanstieg in den USA, Europa und der Schweiz sprechen eindeutig gegen einen Boom der Anleihenmärkte, Edelmetalle und Rohstoffe. Bei Gold rät derzeit fast niemand zum Kauf. Der Preis fiel 2013 um rund 30 Prozent und liegt derzeit bei rund 1217 US-Dollar. Die UBS sieht eine Fortsetzung der Talfahrt bis hinab auf ein Preisniveau von lediglich 1050 US-Dollar.

http://www.sonntagszeitung.ch/wirtschaft/artikel-detailseite/?newsid=270589

 

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2014 wird der Euro wenig Sorgen bereiten

Analysten rechnen mit einem ruhigen Jahr für die europäische Gemeinschaftswährung.

Stabile Wechselkurse kommen bei Unternehmern eigentlich immer gut an: So gesehen könnte der Euro nächstes Jahr in den Chefetagen der Konzerne für zufriedene Gesichter sorgen. Denn viele Analysten gehen für 2014 von einer kontinuierlichen leichten Abschwächung der Gemeinschaftswährung auf etwa 1,30 von derzeit 1,37 Dollar aus.

Starke Kurseinbrüche bis unter 1,20 Dollar werden nur von wenigen erwartet. Als Hauptgrund wird der wachsende Zinsvorteil des Dollar angeführt. Schon jetzt werfen zehnjährige US-Staatsanleihen mehr Rendite ab als ihre deutschen Pendants.

Einig sind sich die meisten Börsianer darin, dass die Kursentwicklung in relativ ruhigen Bahnen verlaufen wird. "Wir rechnen damit, dass die Fed im März mit der Drosselung der Anleihekäufe beginnen wird", erklärt Devisenanalyst Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank. "Der Devisenmarkt hat das aber schon vorweg genommen. Daher dürfte der Dollar davon kaum mehr profitieren." Alles in allem sollte der Euro daher bis Mitte 2014 nur wenig abwerten. Die Experten der Commerzbank rechnen erst für das zweite Halbjahr mit einer Abschwächung auf 1,28 Dollar.

Abschwächung des Euro erwartet

Mit dieser Prognose liegt die Commerzbank voll im Trend. Nach einer in der ersten Dezemberwoche veröffentlichten Reuters-Umfrage unter 60 Analysten wird der Euro in zwölf Monaten bei 1,27 Dollar erwartet. Im laufenden Jahr hat sich die Gemeinschaftswährung deutlich besser als erwartet entwickelt. Denn angesichts der Schuldenkrise in Griechenland, Portugal, Spanien und Italien hatten viele Analysten für 2013 eine Euro-Talfahrt prognostiziert.

Doch entgegen den Erwartungen war der Euro angesichts der politisch bedingten Dollar-Schwäche recht stabil geblieben und hatte meist um 1,34 Dollar notiert. Die Bandbreite war mit 1,2750 Anfang April bis 1,3830 im Oktober deutlich enger als im Vorjahr. 2012 hatte der Euro zwischen 1,20 und 1,35 Dollar geschwankt, um dann das Jahr mit rund 1,32 Dollar abzuschließen.

Viele Analysten hatten 2013 offenbar die Schwere der politischen Zerwürfnisse in Washington unterschätzt, die die US-Regierung im Oktober an den Rand der Zahlungsunfähigkeit brachte. Die an den Märkten schon erwartete Drosselung der Geldpolitik war verschoben worden. Die im November anstehenden Zwischenwahlen für den Kongress könnten die Kompromissbereitschaft der Politiker erneut schmälern.

Zinsen werden steigen   :roll:

Ungeachtet dessen gehen viele Börsianer aber nach den jüngsten guten Arbeitsmarktdaten davon aus, dass die Fed die Konjunktur bald nicht mehr durch milliardenschwere Anleihekäufe - derzeit sind es monatlich 85 Milliarden Dollar - stützen muss. Denn insgesamt hat die US-Wirtschaft den Haushaltsstreit im Herbst locker weggesteckt.

So sollten die Zinsen am US-Rentenmarkt 2014 steigen. Folker Hellmeyer, Chefvolkswirt bei der Bremer Landesbank, rechnet damit, dass die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen die Drei-Prozent-Marke klar hinter sich lassen werden. Derzeit beläuft sich die Rendite auf 3 Prozent, verglichen mit 1,8 Prozent vor Jahresfrist. Die deutschen Bundesanleihen rentieren mit rund 1,9 Prozent etwas höher als Ende 2012 mit 1,3 Prozent. Die LBBW rechnet für 2014 mit einem weiteren Anstieg auf 2,3 Prozent.

Dabei hat die überraschende Senkung des Leitzinses in der Euro-Zone auf das Rekordtief von 0,25 Prozent im November die Renditen kaum beeinflusst. Denn an den Märkten wurde der nahenden Zinswende in den USA größere Bedeutung beigemessen. Daher rechnen viele Fachleute für 2014 mit anziehenden Renditen - auch in der Euro-Zone, obwohl die EZB an ihrer Niedrigzinspolitik festhalten dürfte.

http://www.cash.ch/news/top_news/2014_wird_der_euro_wenig_sorgen_bereite...

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Was 2014 der Wirtschaft bringt

Frieden im US-Steuerstreit? Die Rückkehr der deutschen Gäste oder Schluss mit Preiskampf im Detailhandel? Was die Schweizer Wirtschaft erwartet – ein Ausblick auf fünf Branchen.

Neues Jahr – neues Glück: das gilt auch für die Schweizer Wirtschaft. Die Aussichten sind rosig, die Schweiz befindet sich 2014 im Vorwärtsgang. Die Analysten der Credit Suisse rechnen mit einem Wachstum von 2 Prozent, die des Bundes mit 2,3 Prozent und jene von Raiffeisen sogar mit 2,6 Prozent! Das bedeutet Good News für die Jobfront: Der Bund geht davon aus, dass die Arbeitslosenquote von 3,2 auf 3,1 Prozent sinken wird. So wollen beispielsweise Novartis, Swisscom und die Swatch Group je über 1000 neue Jobs schaffen.

Tourismus: Deutsche anlocken

Die Branche hat ein schwieriges Jahr hinter sich – und wird die Probleme so schnell nicht hinter sich lassen. «Die Wechselkurs-Herausforderung bleibt bestehen», sagt Daniela Bär von Schweiz Tourismus. Der starke Franken sorgt dafür, dass die Schweiz für ausländische Gäste teuer bleibt. Dennoch rechnet Schweiz Tourismus für 2014 mit einem Plus von 2,6 Prozent bei den Hotelübernachtungen und stützt sich dabei auf die Prognosen der Konjunkturforscher von BAK Basel. «Wir wollen die europäischen Gäste zurückgewinnen, allen voran die Deutschen», sagt Bär. Der Tiefpunkt des Rückgangs dürfte erreicht sein. Zudem gelobt Schweiz Tourismus: «Die Branche wird weiterhin an der Servicequalität arbeiten. Im Idealfall sollte man die Gästeerwartungen übertreffen.»

Finanzplatz: Millionenbussen an die USA

Der Steuerstreit mit den USA hat den Schweizer Finanzplatz 2013 geprägt – und wird es auch 2014. Das Umsetzten des US-Programms bleibe die grosse Herausforderung, der sich die Schweizer Banken stellen müssten, «damit ein Schlussstrich unter die Vergangenheit gezogen werden kann», sagt Thomas Sutter von der Bankiervereinigung auf Anfrage. Lange Zeit hatten die Schweizer Banken gut gelebt, indem sie unversteuerte ausländische Vermögen verwalteten. 2014 werden sie dafür büssen, denn etliche Banken dürften 2014 als Strafe Millionensummen in die USA überweisen. Insgesamt ist von Beträgen von über 10 Milliarden die Rede. Zur Zukunft heisst es bei den Bankiers: «Der Finanzplatz wird sich wieder stärker auf seine Vorteile wie Stabilität und Innovation konzentrieren können.» Was die Jobs im Finanzsektor betrifft, gibt es aber keine guten Nachrichten. Laut BAK Basel können die Banken zwar von der allgemeinen Konjunkturaufhellung profitieren, die Zahl der Erwerbstätigen wird aber weiter sinken.

Exportwirtschaft: Eurozone als Lokomotive

Europa kommt wieder in Fahrt: Statt einer um 0,4 Prozent schrumpfenden Wirtschaft (2013) dürfte Europas Wirtschaftsleistung im neuen Jahr um fast 1 Prozent wachsen. Davon profitieren auch die Schweizer Exporteure: Für den Schweizer Güteraussenhandel prophezeit BAK Basel 2014 ein Nachfragewachstum von 4,6 Prozent. Das ist beinahe doppelt so viel im Vorjahr. Zudem erwarten die Basler Analysten eine leichte Entlastung an der Wechselkursfront, was Schweizer Produkte im Ausland etwas günstiger machen dürfte. Zu den Stützen des Exportsektors werden erneut die Pharma- und die Uhrenindustrie gehören. Letztere dürfte im neuen Jahr aber weniger stark auftrumpfen, da die Verkäufe nach China schwächeln. Die exportierten Stückzahlen steigen zwar, doch der Wert der Verkäufe sinkt. Anders gesagt: Die Chinesen kaufen billigere Schweizer Uhren. Grund dafür ist ein strenges Anti-Korruptionsgesetz, das es Beamten untersagt, auf Staatskosten Uhren zu kaufen und zu «verschenken».

Bauwirtschaft: Die Auftragsbücher sind voll

Wer im Bausektor arbeitet, muss sich 2014 keine Sorgen machen. Hypotheken und Kredite bleiben vergleichsweise günstig, so dass weiter kräftig gebaut wird. «Die Baukonjunktur konsolidiert sich auf hohem Niveau. Der Ausblick bleibt bis Ende 2014 für alle Bausparten positiv», schreibt die Credit Suisse in einer Analyse zum Immobilienmarkt. Haupttreiber im Hochbau bleibt der Wohnungsbau mit vollen Auftragsbüchern und vielen im Bau befindlichen Wohnungen. Das hohe Bauvolumen birgt aber das Risiko eines Überangebotes, das zu Preisrückgängen und nachlassender Baunachfrage führen könnte. Etwas pessimistischer sind die Ökonomen von BAK Basel. Prognostizierten sie für 2013 noch ein Wachstum der Bauinvestitionen von 2,7 Prozent, sind es 2014 noch 1,2 Prozent, ein Jahr danach 0,3 Prozent. Grund für die Verlangsamung: Bis 2015 schlagen die Effekte der Zweitwohnungsinitiative verstärkt durch.

Detailhandel: Kampf um Online-Marktanteile

Zwar ist das Thema Einkaufstourismus aus den grossen Schlagzeilen verschwunden. Dies bedeutet aber nicht, dass das Phänomen verschwunden ist. Der Einkaufstourismus kostet den Schweizer Detailhandel jährlich beinahe 9 Milliarden Franken – und das dürfte auch 2014 so bleiben. Weiter unter Druck bleiben durch den Preiskampf die Gewinne der Detailhändler. Immerhin: Der private Konsum in der Schweiz dürfte 2014 weiter gut laufen, heisst es bei nahezu allen Prognostikern. Laut dem Staatssekretariat für Wirtschaft Seco kommt es 2014 nach Jahren mit sinkenden Preisen zur Umkehr. Die Inflation beträgt geschätzte 0,3 Prozent. Weiter auf dem Vormarsch befindet sich 2014 der Onlinehandel, obwohl sich das Wachstum verlangsamen wird. Nichtsdestotrotz werden die stationären Händler versuchen, sich ein grösseres Stück vom Kuchen abzuschneiden und die verschiedenen Verkaufskanäle miteinander zu verschmelzen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Was-2014-der-Wirtschaft-bringt-13...

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Elias hat am 30.12.2013 - 10:05 folgendes geschrieben:

 Die UBS sieht eine Fortsetzung der Talfahrt bis hinab auf ein Preisniveau von lediglich 1050 US-Dollar.

 

....die UBS übernimmt die Prognose von Goldman Sachs, ob dem so wird muss sich erst noch weisen...

Gruss Hans

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Hans hat am 02.01.2014 - 10:54 folgendes geschrieben:

Elias hat am 30.12.2013 - 10:05 folgendes geschrieben:

 Die UBS sieht eine Fortsetzung der Talfahrt bis hinab auf ein Preisniveau von lediglich 1050 US-Dollar.

 

....die UBS übernimmt die Prognose von Goldman Sachs, ob dem so wird muss sich erst noch weisen...

 

 

Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen

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2014: Rekord-Geldsegen für Schweizer Aktionäre

2014 schütten die Schweizer Unternehmen rekordhohe Dividenden aus. Langfristig lohnt es sich, auf die Dividendenstars zu setzen – vor allem, wenn die Börsen wie heute nahe ihrer Rekordhochs stehen.

http://www.handelszeitung.ch/invest/2014-rekord-geldsegen-fu-r-schweizer...

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weico
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 2014

Der holländische Bestsellerautor und konservative Vordenker Leon de Winter rät der Schweiz zu einer illusionslosen Einwanderungspolitik. 

http://www.tagesanzeiger.ch/extern/storytelling/story_dewinter.html

 

 

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