Prognosen für 2014

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15.11.2013 15:07
#1
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Prognosen für 2014

«2014 wird wieder ein Aktien-Jahr»

 

Im kommenden Jahr sollen Anleger weiterhin auf Aktien setzen, sagt Valentijn van Nieuwenhuijzen. Im cash-Video-Interview sagt der Chefstratege von ING, wo er spezielle Renditechancen sieht.

Das zu Ende gehende 2013 geht als eines der besten Börsenjahre des neuen Jahrtausends in die Geschichte ein - und im kommenden Jahr soll die Hausse an den Aktienmärkten weitergehen. So sieht es zumindest Valentijn van Nieuwenhuijzen, der bei ING Investment Management als Chefstratege arbeitet. "2014 sieht noch immer gut aus für Aktien", sagt er im cash-Video-Interview.

Seinen Optimismus begründet Van Nieuwenhuijzen vor allem mit der anhaltenden Wirtschaftserholung in den entwickelten Ländern. Zuletzt hatten die Konjunkturdaten in Europa und den USA für Erleichterung an den Finanzmärkten gesorgt. Mit der jüngsten Zinssenkung will die Europäische Zentralbank (EZB) die Erholung in Europa zusätzlich stützen. Zuletzt ist auch die Niederlande aus der Rezession gekommen.

Europäische Aktien im Fokus

Diese Aussichten sprechen laut Van Nieuwenhuijzen im Hinblick auf 2014 für europäische Aktien - und zwar für jene aus den krisengeschüttelten Peripherieländern. Die Börsen in Italien, Spanien und Portugal haben bereits in den letzten Monaten stark performt. "Hier sehen wir die grössten Renditechancen im Bereich der Aktien", sagt der ING-Strategiechef.

Vorsichtiger zeigt er sich gegenüber den Schwellenländern. Zwar hat China im dritten Quartal das Wirtschaftswachstum wieder etwas ankurbeln können, aber dennoch liegen in den weniger entwickelten Ländern 2014 nicht nur die grössten Herausforderungen, sondern auch die erheblichsten Risiken. "Es gibt einige Länder, in die es sch zu investieren lohnt", sagt Van Nieuwenhuijzen. Aber man müsse sehr selektiv sein. Zu seinen Favoriten zählen Mexiko, Taiwan und Korea sowie Polen.

http://classic.cash.ch/news/top_news/2014_wird_wieder_ein_aktienjahr-314...

 

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Benjamin Franklin

30.12.2014 10:58
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Wem die Börse recht gegeben hat

Börsenprognosen sind naturgemäss mit grosser Vorsicht zu geniessen. Doch 2014 lagen viele Wahrsager gar nicht so weit daneben.

Das Ökonomenteam der Credit Suisse hatte das Glück dieses Jahr auf seiner Seite. In ihrem Jahresausblick sagten die Finanzmarktforscher vor zwölf Monaten weiter steigende Kurse voraus. Damit lagen sie grosso modo richtig. So stieg der S&P 500, ein repräsentativer Aktienindex für die USA, im Lauf des Jahres um 11 Prozent von 1830 auf 2082 Punkte an (Stand am 24. Dezember). Wer auf US-Titel setzte, verdiente sogar noch mehr als die optimistischen 6,5 Prozent, welche das CS-Team errechnet hatte.

«Propheten im Blindflug» lautete der Titel des vor Jahresfrist erschienenen und von Skepsis gegenüber Börsen- und Wirtschaftsprognosen geprägten Artikels. Als Beispiel wurden besagte CS-Vorhersagen angeführt, die beispielsweise dem Schweizer Börsenindex einen Anstieg von 8270 auf 8800 Punkten und damit um 6,4 Prozent vorhersagten. Tatsächlich legte der SMI einen Anstieg um 9,7 Prozent auf derzeit 9022 Punkte hin. Die Schätzung traf das Ergebnis gar nicht so schlecht. Hier eine Grafik des Schweizer Aktienindex:

Im Rückblick verlief das Wirtschaftsjahr 2014 erstaunlich gut – vor allem angesichts der Russland-Krise und der anhaltenden Strukturprobleme in Europa. Die Realität deckte sich mit den Modellen: Diese hatten im laufenden Jahr eine Erholung der Wirtschaft bei gleichzeitiger Beibehaltung der Tiefzinspolitik angezeigt. Entsprechend waren die Publikationen des vergangenen Dezembers betitelt. «Kurs halten in einem Meer von Liquidität» hiess es etwa bei J.P. Morgan Asset Management.

Gepatzt bei den Zinsen

Bei der Zinsentwicklung verschätzten sich die allermeisten Beobachter dennoch. Die Renditen langlebiger Staatsanleihen – eine der wichtigsten Kennzahlen in der Finanzwelt – entwickelten sich in den grossen Wirtschaftsräumen nicht aufwärts, sondern abwärts.

In den USA notieren 10-jährige Treasuries derzeit bei 2,3 Prozent, entsprechende Bundesanleihen aus Deutschland werfen 0,6 Prozent ab. Banken wie Julius Bär waren vor zwölf Monaten noch von 3,0 resp. 2,7 Prozent ausgegangen. Auch die Rendite Eidgenössischer Anleihen ist mit 0,3 Prozent deutlich niedriger als die angenommenen 1,7 Prozent.

Robuste Schwellenländer

Vier der fünf Thesen, die Tagesanzeiger.ch/Newsnet vor einem Jahr herausgriff, haben sich im Verlauf des Jahres 2014 bewahrheitet. Die prominenteste von ihnen ist der Anstieg des Dollars, den Banken praktisch unisono veranschlagt hatten. Dass der Goldpreis, der im Jahr zuvor dramatisch gefallen war, sich nicht so bald wieder erholen würde, sah auch die Mehrzahl korrekt voraus.

Richtig lagen die meisten Schätzer auch bei den Schwellenländern: Nach einem turbulenten Jahr 2013 gerieten Länder wie die Türkei oder Brasilien auch 2014 leicht ins Wanken. Gefallen aber ist keines von ihnen, zumindest nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Mit grossen Deals wie jenem des chinesischen Internetunternehmens Alibaba hat sich 2014 wie von vielen vorausgesagt auch als grossartiges Jahr für Börsengänge entwickelt. Die vorteilhafte Börsenentwicklung dürfte ein wichtiger Treiber hierfür gewesen sein.

Der «unerhörte» Ölpreisverfall

Mit dem fallenden Ölpreis hat hingegen kaum jemand gerechnet. Einzig bei der Saxo-Bank war Ende des vergangenen Jahres ein solches Szenario erwähnt worden – allerdings nicht im ernst gemeinten Anlageausblick, sondern in den «zehn unerhörten Vorhersagen», welche die Bank traditionell im Dezember veröffentlicht.

Nicht eingetreten ist auch ein Trend, den eine AXA-Ökonomin vergangenes Jahr kommen sah: dass die Löhne ausgehend von Ländern wie den USA nun wieder steigen würden. Ausgehend von der sinkenden Arbeitslosigkeit in den USA rechnen Banken wie J. Safra Sarasin damit, dass der Trend zur Lohninflation im kommenden Jahr und vor allem 2016 doch noch einsetzt.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/geld/Wem-die-Boerse-recht-gegeben...

 

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27.11.2014 16:09
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Spezialisten

Bei Amateur-Spezialisten würde ich auch nicht mehr von Spezialisten reden, sondern Amateuren im guten Sinne. Sie sind auch günstiger. Meine Erfahrung mit Spezialisten der CS sind: Sie haben viel gelabert, hat sich auch gut angehört, haben entsprechend an Kommissionen kassiert, war alles regelkonform. Aber seit ich das selbst mache, ist meine Performance doppelt so hoch: nahezu keine Kommissionen, niedrigste Depotgebühren und erst noch bessere Entwicklung der Titel. Aber man lernt immer dazu und nie aus. Mal schauen, was wird.

27.11.2014 15:32
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Spezialisten

Dafür ist dieser Thread gedacht: um zu sehen, wie die Trefferquote ist.

Und wenn die Profis innerhalb eines Jahres nicht besser treffen, wird es auf lange Sicht nicht genauer.

Folglich sollte man den Amateur-Propheten erst recht misstrauen.

 

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27.11.2014 14:41
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Spezialisten

Diese Spezialisten haben nach meinem subjektiven Gefühl eine Trefferquote von gut 50%. So wie die Spezialisten in ihrer Mehrheit noch nie eine Finanzkatastrophe vorhergesehen haben, es war immer nur eine kleine Minderheit, so wie es keine Finanzwissenschaft gibt, so sicher ist es, dass die Trefferquote nicht mehr als 50% sein kann, bzw. zufällig ist. Was es dann bringt, so grosse Stäbe an "Experten" durchzufüttern, möge sich jeder selbst fragen. Ich begnüge mich mit der Stimmung im Forum, meinem Bauchgefühl oder einer Münze. Die Resultate dürften ähnlich präzise sein.

27.11.2014 14:05
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CS rechnet fest mit Jahresendrally

Der Aufschwung an den Börsen dürfte im laufenden Jahr noch anhalten. Dieser Meinung ist jedenfalls die Anlagestrategin der Credit Suisse.

http://www.cash.ch/news/top_news/cs_rechnet_fest_mit_jahresendrally-3269...

 

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05.11.2014 13:30
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Absturz??

Nächster Rückschlag noch diesen Monat? Knallt es bald???

05.11.2014 12:30
 

Kepler Cheuvreux sagt den Aktienmärkten noch für diesen Monat einen erneuten Rückschlag vorher - Und: Ein Schweizer Börsenliebling mit Raum für positive Überraschungen.

Wie schnell die Aktienmärkte rund um den Globus sich wieder fangen und zu einer Erholung ansetzen konnten, ist wahrlich beeindruckend. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die amerikanische Leitbörse ihre Rekordjagd wieder aufgenommen. Mit dem angekündigten Ausbau ihrer Wertpapierkäufe erwischte die Bank of Japan auch die letzten Baissiers eiskalt. Diese hatten in der ersten Hälfte Oktober schon Blut geleckt.

Nach diesem historischen Sieg haben die Haussiers auch in unseren Breitengraden wieder Mut gefasst. Obschon sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter eingetrübt haben, konnten sich die europäische Aktienmärkte weitestgehend von ihrem Rückschlag erholen.

Dass sich die Banken und ihre Aktienstrategen in ihrer positiven Haltung für Aktien jetzt erst recht bestätigt fühlen, liegt da geradezu auf der Hand. Neun von zehn Experten raten ihrer Anlagekundschaft selbst nach der Erholung noch immer zum Einstieg.

Nur bei Kepler Cheuvreux hält man unbeirrt an der schon seit Wochen vorsichtigen Einschätzung der europäischen Aktienmärkte fest. Der für das Cross Asset Research verantwortliche Stratege hält die im Oktober begonnene Korrektur noch nicht für ausgestanden. Diese sei keine Frage von Wochen, sondern viel eher von Monaten. Daran ändere auch die Jubelstimmung an der Börse in New York nichts, so der Experte.

Er schliesst nicht aus, dass die Rekordjagd in Übersee den dortigen S&P-500-Index im Laufe des Novembers in der Spitze bis auf 2050 Punkte klettern lässt. Von dort aus setze dann aber die nächste Phase der Korrektur und ein nächster Rückschlag ein.

Vor dem Hintergrund der äusserst tiefen Teuerung herrsche an den Märkten die allgemeine Grundhaltung vor, dass die führenden Zentralbanken die Sache schon regeln würden. So gelte ein Anleihenrückkaufprogramm durch die Europäische Zentralbank (EZB) als so gut wie sicher, eine Erhöhung der Leitzinsen durch die US-Notenbank im Laufe des nächsten Jahres hingegen nicht.

Der Stratege ist sich sicher, dass diese etwas gar sorglose Grundhaltung früher oder später für Ungemach sorgen wird. Denn Europa sei nicht Japan und die EZB nicht die Bank of Japan.

Der eigenen Anlagekundschaft rät der Experte davon ab, in defensiven Aktien und Sektoren Zuflucht zu suchen. Zum Vermögensschutz bedürfe es konsequenter Gewinnmitnahmen. Beim DJ EuroStoxx 50 Index empfiehlt er, in der Region von 3100 bis 3200 Punkten Geld vom Tisch zu nehmen, beim S&P-500-Index spätestens in der Region von 2050 bis 2060 Punkten.

Auch ich bleibe bei meiner Meinung, dass sich die liquiditätsgetriebene Aktien-Hausse in einem weit fortgeschrittenen Stadium befindet. Die geradezu gefährlich sorglose Haltung der Marktakteure macht die Märkte verletzbar. Dasselbe gilt für die nach wie vor positive wenn nicht gar euphorische Haltung eines Gros der Banken und Aktienstrategen.

Hier noch einmal ein kurzer Zusammenschnitt der jüngsten Aussagen von Instituten wie der Citigroup ("Jetzt Mut beweisen, denn er wird belohnt"), Barclays Capital ("Der jüngste Ausverkauf ist übertrieben"), J. Safra Sarasin ("Jetzige Korrektur könnte zu attraktiver Einstiegsgelegenheit führen"), der Credit Suisse ("Breiter Pessimismus, kurzfristig Raum für eine Gegenbewegung von 10 Prozent"), Julius Bär ("Keine fundamentalen Gründe, die positive Einschätzung der Aktienmärkte in Frage zu stellen"), Morgan Stanley ("Übertrieben scharfe Korrektur zum Zukauf nutzen"), Nomura ("Wenn das mal keine Kapitulation ist") und RBC Capital Markets ("Europäische Politik hat die richtigen Schritte eingeleitet, um die Wachstumsschwäche zu bekämpfen").
 

 

Ich bin der mit dem gefährlichen Halbwissen! Also aufpassen!

30.09.2014 08:40
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SMI-Stand Ende 2014: Das sagen Anlageprofis

Noch drei Monate, und das Anlagejahr 2014 ist Geschichte. Bislang verzeichnet der Swiss Market Index (SMI) ein Plus von 7 Prozent. Der Schweizer Leitindex profitiert heuer von seiner defensiven Ausrichtung in einem geopolitisch heiklen Umfeld.

Der SMI lässt mit seiner Performance andere europäischen Börsen weit hinter sich. So weisen der DAX oder der britische FTSE 100 2014 gar eine leichte Negativperformance aus. Da ein Abklingen der vielen geopolitischen Unruheherde nicht in Sicht ist, müsste eigentlich weiterhin Kapital in den Schweizer Markt fliessen.

Laut den meisten von cash befragten Anlageprofis bleibt dem Index nicht mehr viel Raum nach oben. Bei rund 8900 Punkten sieht Vontobel-Researchleiter Panagiotis Spiliopoulos den SMI Ende Jahr stehen - zum aktuellen Stand ein Plus von noch gut 1 Prozent. Der Kurszuwachs werde aus besseren Unternehmensgewinnen resultieren. "In den ersten neun Monaten des Jahres betrug das Gewinnwachstum nahezu null", sagt Spiliopoulos zu cash.

«Dicke Berta» stützt Märkte

Etwas höher, bei 8950 Punkten, sieht Thomas Stucki, Anlagechef bei der St.Galler Kantonalbank, den SMI per Ende Jahr. "Die solide US-Wirtschaft und die anhaltend aktienfreundliche Geldpolitik der Zentralbanken geben den Aktienkursen eine gute fundamentale Basis." Dadurch werde das Ausmass von vorübergehenden Rückschlägen, die auf den aktuellen Bewertungsniveaus häufiger vorkommen werden, begrenzt, so Stucki.

Einen stabilen bis leicht höheren SMI sehen auch jene sechs Anlageberater, welche kürzlich an einem cashPublikumsevent teilnahmen (zum Video). Von den sechs Anlageberatern glaubt nur einer an eine Korrektur im Rahmen von 5 Prozent bis Ende 2014. Am höchsten griff Sales Bischofberger, Portfolio-Manager bei Solitare Aquila, mit einem Kursziel von 9100 Punkten – ein Plus von knapp 4 Prozent.

Angeschoben oder zumindest gehalten werden die Börsen auch von der "Dicken Berta", so die Erwartung im Markt. Damit ist ein umfangreiches Kaufprogramm besicherter Unternehmenskredite durch die Europäische Zentralbank (EZB) gemeint. Ziel ist es, die Wirtschaft anzukurbeln. EZB-Präsident Mario Draghi wird am Donnerstag die technischen Details zum Kaufprogramm bekanntgeben.

Bessere Konjunkturzahlen, insbesondere aus Europa, seien denn auch notwendig, um eine nachhaltige Kurssteigerung an den Aktienmärkten zu erreichen, sagt Anlagechef Stucki. Doch vor allem in Europa stockt es derzeit gewaltig. Die Konjunkturlokomotive Deutschland hat deutlich an Zugkraft verloren, Frankreichs Wirtschaft stagniert und Italien steckt im Rezessionssumpf fest. Die Lähmung befällt zusehends auch die Schweiz. Diverse Ökonomen haben in den vergangenen Wochen ihre BIP-Prognosen für das laufende Jahr deutlich nach unten korrigiert.

Holprige Fahrt

Dies wird nicht spurlos an den Börsen vorbei ziehen. Roger Keller, Anlagechef bei BNP Paribas Wealth Management Schweiz, erwartet in den kommenden drei Monaten denn auch eine holprige Fahrt. Er verweist auf den Ende Oktober anstehenden Stresstest der europäischen Banken, die Anfang November stattfindenden Parlamentswahlen in den USA – den so genannten Midterm-Elections - und auf wichtige Makrodaten, unter anderem auf die regelmässig erscheinenden Arbeitsmarktdaten der USA.

Die Entwicklung der Arbeitslosenrate ist zentral für die Zinspolitik der USA. Besser als erwartet ausfallende Arbeitsmarktdaten machen eine frühzeitige Anhebung der US-Leitzinsen wahrscheinlich. Dies dürfte zu temporären Verstimmungen an den Aktienmärkten führen. Derzeit geht der Markt von einer US-Leitzinserhöhung im 2. Quartal 2015 aus.

Trotz stärkeren Kursausschlägen rät Keller nicht, Aktien zu verkaufen. Vielmehr empfiehlt er, in den Märkten investiert zu bleiben, er sieht auch Einstiegschancen. "Denn 2015 werden die Unternehmensgewinne anziehen und so den Markt nach oben hieven", so Keller. "Die Bewertungen sind vernünftig, und Anleger haben immer noch wenig Aktien im Depot", sagt Keller.

http://www.cash.ch/news/top_news/smistand_ende_2014_das_sagen_anlageprof...

 

 

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16.09.2014 10:36
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BAK Basel senkt BIP-Prognose für 2014 und 2015

- Unsicherheiten belasten

Das Forschungsinstitut BAK Basel senkt seine Wachstumsprognosen für die Jahre 2014 und 2015 deutlich. Die konjunkturelle Erholung verlaufe schleppend und weniger ausgeprägt als bisher erwartet. Die vielfältigen Unsicherheiten würden zu einem eher zögerlichen Verhalten der Wirtschaftsakteure führen.

Die Schweizer Wirtschaft wird gemäss den Prognosen des BAK im laufenden Jahr nur um 1,4% wachsen, heisst es in einer Mitteilung des Instituts am Dienstag. Bislang waren die Experten des BAK Basel von einem Plus um 2,0% ausgegangen. Für das Jahr 2015 wurde die Wachstumserwartung von 2,3% auf 1,9% reduziert. Die Prognoserevision sei hauptsächlich auf das unerwartet schwache zweite Quartal 2014 zurückzuführen, heisst es. Das grundlegende Prognosebild eines nach dem Konsum- und Bauboom der letzten Jahre verstärkt vom Aussenhandel und den Ausrüstungsinvestitionen getragenen Wachstums habe weiter Bestand, allerdings verzögert und weniger stark als zuvor erwartet.

SCHWEIZER WIRTSCHAFT HAT IM ZWEITEN QUARTAL AN SCHWUNG VERLOREN

Im ersten Semester habe die Schweizer Konjunktur deutlich an Schwung verloren. Der Abbau von zuvor wirkenden Sondereffekten habe die Abschwächung jedoch deutlich überzeichnet. Aber auch unter Herausrechnung dieser Faktoren seien die privaten Konsumausgaben, Exporte und Ausrüstungsinvestitionen im bisherigen Jahresverlauf hinter den Erwartungen zurückgeblieben.

Es gebe weiterhin gute Gründe, welche für eine verstärkt durch Exporte und Investitionen getragene Erholung sprechen, heisst es vom BAK Basel. Unverkennbar sei jedoch auch, dass der konjunkturelle Erholungsprozess zögerlicher und weniger ausgeprägt verlaufe als bisher erwartet. Der Risikomix gebe sich insgesamt heterogener und unberechenbarer als noch vor kurzem. Dies gelte insbesondere mit Blick auf die geopolitischen Spannungen. Hier nennt das Institut die Ukraine und die Konflikte im arabischen, aber auch im asiatischen Raum als Faktoren. Weiter werden bei den ökonomischen Risiken die deflationären Tendenzen im Euroraum genannt sowie Befürchtungen zu einem Misslingen des Richtungswechsels der US-Geldpolitik. Der globale Erholungsprozess werde dadurch zwar behindert, komme aber nicht zum Stillstand, heisst es weiter.

Die Schweizer Wirtschaft hat sich im zweiten Quartal 2014 nicht vom Fleck bewegt. Laut Mitteilung des Staatssekretariats für Wirtschaft von letzter Woche blieb das reale Bruttoinlandprodukt (BIP) gegenüber dem Vorquartal unverändert. Im Vorjahresvergleich resultierte ein leichtes Wachstum von 0,6%.

http://www.nzz.ch/finanzen/newsticker/bak-basel-senkt-bip-prognose-fuer-...

 

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14.07.2014 10:07
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Börsenparty bald vorbei – doch keiner will gehen

Dax 10'000 Punkte, Dow Jones 17'000 Punkte: Nach dem Erreichen magischer Marken könnten sich Anleger leicht blenden lassen. Experten mahnen zur Vorsicht.

 

Ganzer Beitrag http://www.20min.ch/finance/news/story/Boersenparty-bald-vorbei---doch-k...

 

Es können nicht alle aussteigen, weil immer ein Käufer da sein muss, der einem die Papiere abnimmt.

Wer nur "Kaufen-und-halten" kann, hat es schon seit Jahrzehnten schwer.

 

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10.07.2014 16:13
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Faber, ca -25% Prognose
10.07.2014 15:51
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marabu hat am 10.07.2014 - 14:46 folgendes geschrieben:

Ich wundere mich, dass immer noch Leute an das Perpetuum Mobile glauben, entgegen allen Erkenntnissen aus der Physik.

Das hat nichts mit Physik zu tun

 

Wie die US-Notenbank ihre gigantische Bilanz abtragen will

http://www.cash.ch/comment/572742#comment-572742

 

 

Interessant in dem Artikel:

Dieser Leitzins kann daher künftig nicht mehr die gleiche Rolle spielen wie bisher: Die meisten Mitglieder des Fed-Entscheidungsgremiums wollen ihn noch beibehalten, um die Absichten der Notenbanken zu kommunizieren, in dem etwa ein Zielband festgelegt wird, den das Fed für ihn anstrebt

 

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10.07.2014 14:46
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Und wenn eine Billion nicht genügt,...

... steigert man auf eine Fantastillion (10hochx, mit x gegen unendlich)! Nein, Spass beiseite. Ich wundere mich, dass immer noch Leute an das Perpetuum Mobile glauben, entgegen allen Erkenntnissen aus der Physik.

Früher hatte man konjunkturelle Hochs und Tiefs. Die Tiefs liessen unrentable Unternehmen oder überschuldete Banken eingehen. Gleichzeitig gab es Chancen für Neues. Vielleicht sind dies die letzten Zuckungen des Wallstreet-Kapitalismus?

10.07.2014 13:24
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EZB will eine Billion in die Wirtschaft pumpen

Mit einem gigantischen Konjunkturprogramm aus der Notenpresse will die EZB die Euro-Wirtschaft aufpäppeln. Eine Billion soll in den nächsten zwei Jahren in die europäischen Unternehmen gepumpt werden.

1'000'000'000'000 Euro - die Summe ist unvorstellbar.

Schon einmal, auf dem Höhepunkt der Euro-Krise vor drei Jahren, pumpte die Europäische Zentralbank gut eine Billion Euro ins Finanzsystem. In den nächsten zwei Jahren wollen die Notenbanker noch einmal dieselbe Summe locker machen. Doch während das Ziel damals war, wankende Banken zu stabilisieren, soll das Geld nach dem Kalkül der EZB nun direkt in die Wirtschaft fliessen: zu tausenden mittelständischen Firmen zwischen Dublin, Rom, Flensburg, Helsinki und Athen, als Kredite für Fabrikhallen, moderne Maschinen oder neue Lastwagen - ein gigantisches Konjunkturprogramm, nur eben aus der Frankfurter Notenpresse.

Doch aus Sicht der EZB ist es damit nicht getan. Für Peter Praet, den Chefökonom der Notenbank und Kopf hinter dem neuen Programm, ist die neue Billion auch dazu da, die vielen immer noch angeschlagenen Banken in den Euro-Ländern zu päppeln. Für sie soll es günstiger werden sich zu refinanzieren, wenn sie zum Dank für mehr Kredite an die Wirtschaft zusätzliches Geld von der EZB bekommen und damit nicht mehr so stark von den freien Refinanzierungsmärkten abhängen. Dahinter steckt ein einfaches Kalkül: jede Bankanleihe, die nicht ausgegeben wird, weil genug Geld von der EZB kommt, zieht die Kurse an diesen Märkten nach oben und drückt zugleich die Zinsen - davon profitieren Banken und mögliche Kreditnehmer dann gleichermassen.

Banken sollen Job der EZB machen

«Wir stellen sicherlich Kredite zur Verfügung, aber es sind eben nicht nur Kredite, es handelt sich zusätzlich auch um eine weitere Liquiditätsspritze, mit der die Banken Geld bekommen, um ihre eigene Refinanzierung zu ersetzen», sagte Praet am Mittwoch in Paris. Erwünschter, zusätzlicher Nebeneffekt: die Banken können der EZB eine politisch heikle Aufgabe abnehmen und Wertpapiere in grossem Stil aufkaufen, die die Notenbank sonst vielleicht eines Tages selbst erwerben müsste, sollte die Konjunktur doch abschmieren.

Dass die Banken seit Jahren weniger Kredite vergeben, ist fraglos das grösste Problem für die Konjunkturentwicklung in den Schuldenländern, weniger allerdings in Deutschland. Und es ist der wahr gewordene Alptraum von EZB-Präsident Mario Draghi: Denn ohne neue Kredite für Unternehmer wird die Wirtschaft in den 18 Euro-Ländern nicht an Fahrt gewinnen.

Kreditvergabe wird belohnt

Damit das möglichst nicht passiert, kommen auch die Banken bei dem jetzt aufgelegten Programm nicht zu kurz - ganz im Gegenteil: quasi zum Dank, dass sie ihre Kreditvergabe nicht weiter einschränken, haben Draghi und Praet die Bedingungen der Billigkredite so gestaltet, dass sie für findige Institute zu einem richtig guten Geschäft werden, wenn diese im Sinne der EZB mitspielen: Vergibt eine Bank über die nächsten zwei Jahre nur einen Euro mehr als zuletzt, also schränkt ihre Kreditvergabe nicht ein, dann bekommt sie für jeden Euro mehr Kredit, den sie vergibt, drei Euro von der EZB. Mit diesem Geld kann sie machen, was sie will - also im besten Fall noch mehr Kredite vergeben. Sie kann die zusätzlichen Euros auch zur eigenen Refinanzierung nutzen. Oder Wertpapiere in grossem Stil kaufen, zum Beispiel Staatsanleihen.

Machen die Banken letzteres in grossem Stil, wäre der Effekt praktisch der gleiche, als würde die EZB selbst am Finanzmarkt aktiv, um das Zinsniveau zu senken, sagt Richard Barwell, Ökonom bei der Royal Bank of Scotland: «Sie geben den Banken billiges Geld und fordern die Banken auf, ihre Bilanz auszuweiten, und dabei schaffen diese selbst Geld und kaufen dann Wertpapiere. Das sieht verdammt nach dem aus, was die EZB sonst selbst hätte tun müssen. Aber es ist dann eben nicht die EZB, die das macht, sondern es sind die privaten Unternehmen.» Die Notenbank erspart sich damit eine heikle politische Debatte.

Banken sind der Flaschenhals

Denn «Quantitative Easing», wie ein solches Aufkaufprogramm von Fachleuten genannt wird, wird insbesondere in Deutschland abgelehnt. Wohl keineswegs zufällig legte die neue deutsche EZB-Direktorin Sabine Lautenschläger Anfang der Woche die Hürde für den Einsatz solcher Mittel extrem hoch und stellte sich damit demonstrativ an die Seite von Bundesbank-Chef Jens Weidmann, dem wohl prominentesten Gegner einer zu laxen EZB-Geldpolitik: «Nur in einer wirklichen Notlage, zum Beispiel im Fall unmittelbar bevorstehender Deflation, könnte meines Erachtens ein solches Instrument in Erwägung gezogen werden.»

Sollte das Kalkül der EZB aufgehen, müsste es dazu aber gar nicht kommen. Vorausgesetzt, die Banken spielen mit. Nochmals Peter Praet: «Der Plan hat das Potenzial, den Teufelskreis aus beschränkter Kreditvergabe, mauer Konjunktur und der steigenden Zahl von Kreditausfällen zu durchbrechen.» Skeptiker zweifeln jedoch, ob das funktionieren wird, da die Banken nach der grossen Krise noch immer ihre Wunden lecken. Sassam Ghahramani, der mit seiner Firma in New York Hedgefonds-Manager berät, sagt: «Der Nutzen wird schon ohne Zweifel grösser sein als der Schaden. Die Frage ist aber, ob die Banken das Geld der EZB wirklich wie gewünscht vermehren. Sie sind der Flaschenhals.»

http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/ezb-will-eine-billion-die-wirtsc...

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Benjamin Franklin

10.07.2014 12:53
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marabu hat am 10.07.2014 - 12:47 folgendes geschrieben:

Mittelständische Haushalte sind überschuldet, nicht nur mit Hypotheken, sondern auch mit Leasing-Verträgen aller Art.

Gibt es einen Link dazu?

 

Kreditvolumen 2013 erneut rückläufig - Leasingvolumen unverändert

In der Schweiz ist das Kredit- und Leasingvolumen im Jahr 2013 das vierte Jahr in Folge gesunken. Das Volumen der Konsumkredite ging um 2,2% auf 7,52 Mrd CHF zurück, teilte die Zentralstelle für Kreditinformation (ZEK) am Dienstag mit. Zu den Konsumkrediten zählen Bar-, Fest-, Kontokorrentkredite sowie Teilzahlungsverträge.

Die Anzahl offener Konsumkreditverträge hat ebenfalls abgenommen und zwar um 5,1% auf 424'317 Verträge. Das per Ende Jahr bestehende Leasingvolumen von 7,96 Mrd CHF ist gegenüber Vorjahr praktisch unverändert geblieben. Die Anzahl der 2013 neu abgeschlossenen Leasingverträge hat um 3,5% auf 164'536 abgenommen, die der neu abgeschlossenen Konsumkreditverträge um 3,9% auf 154'625. Die Quote der abgelehnten Kredit- und Leasinggesuche betrug 34,3% (VJ 34,8%).

http://www.nzz.ch/finanzen/newsticker/chkreditvolumen-2013-erneut-rueckl...

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Benjamin Franklin

10.07.2014 12:47
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 10.07.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:

Hat der nicht auch schon damals für Ende 2001 mit "über 10'000" gerechnet?

Ich bleibe nach wie vor dabei: Wenn die Banker plötzlich Aktien empfehlen, dann geht's massiv (und länger) runter! ..... Die FED hat es nun auch endlich eingesehen und mahnt zur Vorsicht!

Die Wende muss kommen! Bestimmen werden es die Grossinvestoren, seien es Superreiche oder spekulierende Hedgefonds aus dem anglosächsischen Raum. Die Diskrepanz zwischen Realwirtschaft und dem Spekulationsmonopoly kann sich nicht ständig weiter ausdehnen.

Es wird dann lustig, wenn die eine platzende Blase die nächste Reaktion auslöst. Aktien, Immobilien, Rohstoffe (zB Rohöl, Erze). Ganz typisch für eine Wende, wenn immer lauter nach "In Aktien investieren" geschrien wird.

Gerne hätte ich gewusst, wer denn noch mehr konsumieren kann. Mittelständische Haushalte sind überschuldet, nicht nur mit Hypotheken, sondern auch mit Leasing-Verträgen aller Art. Löhne, die stagnieren, Beschäftigungen, die gekündet und mit billigeren Ersatzleuten ersetzt werden...

Einfach abwarten.

10.07.2014 12:30
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 10.07.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:

Vor einigen Tagen habe ich bereits erwähnt, dass Mitte Juli die Wende kommen wird. 

Da bist du in guter Gesellschaft. Das machen andere schon viel länger.

Wettest du darauf?

 

Ich habe eben einen Auftrag platziert: Short-Put Holcim Strike 78 Verfall August Limite 2.15

 

 

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Benjamin Franklin

10.07.2014 12:21
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Hat der nicht auch schon damals für Ende 2001 mit "über 10'000" gerechnet?

Ich bleibe nach wie vor dabei: Wenn die Banker plötzlich Aktien empfehlen, dann geht's massiv (und länger) runter! Vor einigen Tagen habe ich bereits erwähnt, dass Mitte Juli die Wende kommen wird. 

Seit genau zwei Jahren ging es nur noch in eine Richtung (nach oben). Eigentlich unbegründet, da die Vorgaben unrealistisch waren. Jetzt sollten Tatsachen (Erfolge ab 2015!) kommen. Aber diese Tatsachen heissen wohl Gewinnwarnungen. Die FED hat es nun auch endlich eingesehen und mahnt zur Vorsicht!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

10.07.2014 12:05
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Bei den geringen Volumen? Glaub ich weniger....ganz einfach Flaute...

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

10.07.2014 12:03
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Link hat am 10.07.2014 - 11:54 folgendes geschrieben:

Sieht nach sell-off aus.... Meinungen?

Ich habe es heute morgen im Cosmo-Thread geschrieben. Gestern wurde das FED PROTOKOLL ERLÄUTERT vom 18.juni. Alarm!

Und die US Futures sehen nicht glänzig aus, also aufpassen. Soll nicht heissen alles zu verkaufen, jedoch ist Cash notwendig.

Meine Meinung, andere sehen dies anders!

10.07.2014 11:54
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Sieht nach sell-off aus.... Meinungen?

10.07.2014 11:18
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Elias hat am 10.07.2014 - 08:53 folgendes geschrieben:

Rudolf König, Manager Tavau Swiss Fund, sagt im Interview mit «Finanz und Wirtschaft», warum er noch Spielraum für CH-Aktien sieht und warum er glaubt, dass der SMI nächstes Jahr bei über 10'000 Punkten stehen wird.

http://www.fuw.ch/article/der-smi-wird-2015-funfstellig-notieren/

 

Ein Fonds mit gerade einmal 50 Millionen?

Wenn er über längere Zeit erfolgreich und treffsicher wäre/ist (?) hätte er wohl viel mehr Assets under Management. Er ist mir viel zu optimistisch für eine Short/Long-Strategie.

Zudem gefallen mir die Long-Picks nicht, nur ein Beispiel: Voegele und Managementqualität in einem Satz nennen tönt wie ein schlechter Witz...

Kein Wort zur Geldpolitik oder Makrolage - wenn die USA den Geldhahn zudrehen oder sonst die Stimmung kippt (seit 2009 geht es aufwärts, das ist schon sehr lange für einen Börsenzyklus!) kann er sich seine 2015-Prognosen ans Bein streichen.

10.07.2014 08:53
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Warum der SMI bis 2015 um 15% steigen könnte

Rudolf König, Manager Tavau Swiss Fund, sagt im Interview mit «Finanz und Wirtschaft», warum er noch Spielraum für CH-Aktien sieht und warum er glaubt, dass der SMI nächstes Jahr bei über 10'000 Punkten stehen wird.

http://www.fuw.ch/article/der-smi-wird-2015-funfstellig-notieren/

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

08.07.2014 10:46
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Banken drohen Milliarden an Rechtskosten

Den europäischen Banken stehen nach Einschätzung von Morgan Stanley noch weitere Milliarden-Ausgaben für Rechtsstreitigkeiten bevor. Erwähnt wird auch die Credit Suisse.

Europäische Firmen, insbesondere Barclays und Credit Suisse, dürften im Zuge einer Reorganisation und der Anpassung an die strengeren Kapital- und Verschuldungsvorschriften weitere Einschnitte vornehmen, hiess es weiter. Dies ermögliche den US-Firmen, Marktanteile in dem Bereich FICC aufzubauen.

http://www.cash.ch/news/top_news/banken_drohen_milliarden_an_rechtskoste...

 

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Benjamin Franklin

05.07.2014 14:41
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BILANZ Standpunkte 29.06. Börse: Immer höher, immer weiter?

 

http://www.srf.ch/player/tv/bilanz-standpunkte/video/bilanz-standpunkte-...

 

Eine Sendung, wie ich es mag: unterschiedliche Meinungen.

 

 

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Benjamin Franklin

03.07.2014 16:56
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Der Dax wird über 11.000 Punkte steigen“

Das erste Halbjahr ist vorbei. Doch wie geht es mit dem Markt weiter? Analysten und Banken wagen einen Ausblick und prophezeien einen steigenden Dax, einen Rückschlag für den Goldpreis und einen fallenden Euro.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anlagestrategie/mark...

 

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Benjamin Franklin

25.06.2014 15:34
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Heisser Herbst

Die US-Wirtschaft ist seit 1976 nie mehr so stark eingebrochen! Ich rechne mit einem gewaltigen Beben an den Börsen. Es braucht nur einen kleinen Funken dazu.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

19.06.2014 09:52
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Eine Aktie für die zweite Jahreshälfte

Gerade bei institutionellen Grossinvestoren wird den Unternehmensstudien von Helvea eine grosse Beachtung zuteil. In einer solchen bricht der Versicherungsanalyst nun eine Lanze für die Aktie von Swiss Life. Sie wird weiterhin mit einem Kursziel von 235 Franken zum Kauf empfohlen und als beste Idee für die zweite Jahreshälfte gefeiert. Derzeit notiert die Aktie bei rund 215 Franken.

Überzeugender Semesterausweis erwartet

Der in Zürich beheimatete Lebensversicherungskonzern werde heute ganz anders beurteilt als noch vor wenigen Jahren, so der Studienverfasser. Zwar habe die Aktie einen Grossteil des Bewertungsabschlags gegenüber jenen vergleichbarer Mitbewerber wettgemacht. Es gebe aber gute Gründe, weshalb noch einmal mit höheren Kursen zu rechnen sei.

Als Hauptgrund gibt der Analyst die Wahrscheinlichkeit eines starken und überzeugenden Ergebnisses für die ersten sechs Monate an. Er rechnet mit weiteren Fortschriften auf der Kostenseite und dank der tiefen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr mit einer Erholung bei den Kommissionserträgen. Überraschungspotenzial verspricht sich der Studienverfasser auch vom Neugeschäft, welches von einer Verschiebung der Zusammensetzung in Richtung rentablerer Produkte profitiert haben sollte. Den Halbjahrsabschluss präsentiert die Swiss Life am 13. August.

Es winken substanziellen Dividenden oder Rückkäufe

Mittelfristig werde der Versicherungskonzern zur alten Form zurückfinden. Mit der geplanten Transformation in Richtung Vermögensverwaltung werde das Unternehmen eine höhere Eigenkapitalrendite erzielen und die Eigenkapitalkosten auf nachhaltiger Basis erreichen.

Um die Eigenkapitalbasis zu stärken, sei noch für ein bis zwei Jahre eine Ausschüttung am unteren Ende der Zielspanne von 20 bis 40 Prozent geplant. Danach bestehe allerdings zunehmend Raum für eine signifikant höhere Bardividende oder ein Aktienrückkaufprogramm.

Mit der Empfehlung in bester Gesellschaft

Die Aktie von Swiss Life werde auf Basis des Buchwerts noch immer mit einem Abschlag zur Konkurrenz bewertet. Auf dem aktuellen Kurs- und Bewertungsniveau sei sie daher deutlich interessanter als jene von Bâloise, Helvetia oder National-Versicherung.

Mit dieser Kaufempfehlung befindet sich der Analyst von Helvea in bester Gesellschaft. Erst vor wenigen Tagen nahm der für Kepler Cheuvreux tätige Berufskollege die Wiederabdeckung der Aktie mit einer Kaufempfehlung und einem Kursziel von 245 Franken auf. Der Nachrichtenagentur awp zufolge stufen 7 von 11 Analysten den Titel mit "Kaufen" ein. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 229 Franken.

http://www.cash.ch/news/top_news/eine_aktie_fuer_die_zweite_jahreshaelft...

 

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Benjamin Franklin

12.06.2014 16:51
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 12.06.2014 - 15:34 folgendes geschrieben:

Elias hat am 12.06.2014 - 13:56 folgendes geschrieben:

Kein Weg führt an Aktien vorbei

Er meint wohl "an Putten vorbei".

Nein, meint er nicht. Er meint das Anlageinstrument Aktie.

Er prognostiziert weitere "zwei bis vier Jahre fette Renditen". Die Bewertung der Aktienmärkte könne noch weiter ansteigen, bis ein höheres Zinsniveau erreicht sei.

 

Ich persönlich werde weiter Optionen auf Aktien schreiben. Unter anderem Puts, damit andere putten können.

 

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Benjamin Franklin

12.06.2014 15:34
Bild des Benutzers Schnitthelm Wachtvogel
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Elias hat am 12.06.2014 - 13:56 folgendes geschrieben:

 

Kein Weg führt an Aktien vorbei

 

 

 

 

Er meint wohl "an Putten vorbei".

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

12.06.2014 13:56
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«Schweizer Zinserhöhung erst ab 2018»

Die neuen geldpolitischen Schritte der Europäischen Zentralbank verzögern die Zinswende in der Schweiz wohl um Jahre, sagte Jan Amrit Poser an einem Publikumsevent von cash. Für die Börsen bleibt er sehr optimistisch.

Kein Weg führt an Aktien vorbei

Laut Poser führt in diesem Tiefzinsumfeld auch in Zukunft kein Weg an Aktien vorbei. Er prognostiziert weitere "zwei bis vier Jahre fette Renditen". Die Bewertung der Aktienmärkte könne noch weiter ansteigen, bis ein höheres Zinsniveau erreicht sei.

http://www.cash.ch/news/front/schweizer_zinserhoehung_erst_ab_2018-32136...

 

 

 

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