Prognosen für 2015

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14.11.2014 12:34
#1
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Prognosen für 2015

Früher als sonst legt die UBS ihren Ausblick vor. Die der Investmentbank zurechenbaren Strategen setzen ganz klar auf die europäischen Aktienmärkte. Diesen trauen sie bis Ende des nächsten Jahres ein Aufwärtspotenzial von 13 Prozent zu, abgeleitet vom nächstjährigen Zielwert von 380 Punkten für den viel beachteten Stoxx-600-Index.

Das Modell der Experten stützt sich auf eine moderate Belebung der Wirtschaft sowie einen weiterhin leicht rückläufigen Euro ab. Bei den Unternehmensgewinnen wird im kommenden Jahr mit einer Erholung von 10 Prozent gerechnet, gefolgt von einem Wachstum von 9 Prozent im Folgejahr.

Der eigenen Anlagekundschaft liefern die Strategen auch gleich eine interaktive Version ihres Modells mit. Sofern die eigenen Erwartungen in Bezug auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen oder die Währungsentwicklung von den bankeigenen Prognosen abweichen sollten, können die Kunden diese durch ihre eigenen Erwartungen ersetzen.

Nichtsdestotrotz spielen die Experten im Ausblick auch zwei extreme Szenarien durch. Da wäre auf der einen Seite mal ein als sehr unwahrscheinlich bezeichnetes Abgleiten Europas in eine Rezession, was den Stoxx-600-Index um 30 Prozent auf 235 Punkte fallenlassen würde. Auf der anderen Seite könnte eine wirtschaftliche Erholung in Europa in Kombination mit einer Wachstumsbeschleunigung in Übersee das Börsenbarometer um 30 Prozent auf 440 Zähler klettern lassen.

Nachholpotenzial orten die Strategen der UBS Investmentbank vor allem bei den Unternehmensgewinnen in Europa. Während amerikanische Firmen heute rund 27 Prozent mehr als vor der Finanzkrise von 2007 verdienen würden, liege der Gewinn ihrer europäischen Mitbewerber noch immer um 23 Prozent tiefer als damals. Um die unterschiedliche Sektorengewichtung bereinigt, machen die Experten Raum für eine Aufholjagd von rund 30 Prozent aus.

In diesem Zusammenhang setzt die Grossbank auf Aktien solcher Einzelunternehmen wie Total, BBVA, Randstad, Marks & Spencer und Société Générale sowie auf konjunkturabhängige Dividendenperlen wie Swedbank, CRH, HSBC, Amec und Michelin. Zu dieser Gruppe zählen die Strategen auch die beiden hiesigen Firmen Swiss Re und Syngenta.

Zuversichtlich zeigt man sich im Ausblick auch für den amerikanischen Aktienmarkt. Die Verfasser sehen den breit gefassten S&P-500-Index bis Ende des nächsten Jahres auf 2225 Punkte klettern. Im besten Fall sei mit einem Anstieg bis auf 2400 Zähler, im ungünstigsten Fall mit einem Rückschlag auf 1750 Punkte zu rechnen. Ihre Zuversicht begründen die Experten mit den soliden Bilanzen und den davon ausgehenden Übernahmefantasien sowie mit den soliden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Der Fokus liegt neben den Finanzwerten auf den Sektoren Technologie und Gesundheit.

Etwas zurückhaltender äussern sich ihre für die Credit Suisse tätigen Berufskollegen in ihrem 140 Seiten starken Werk. Den Strategen zufolge wird 2015 ein Jahr der Veränderungen. Zwar sehen auch sie den amerikanischen S&P-500-Index auf 2200 Punkte klettern. Aufgrund der restriktiveren Zinspolitik der US-Notenbank rechnen sie im Laufe der zweiten Jahreshälfte dann allerdings mit rückläufigen Aktiennotierungen und einem Rückschlag des Börsenbarometers auf 2100 Zähler.

Die Risikoprämie für Aktien bleibe ungewöhnlich hoch, die Geldpolitik der meisten führenden Zentralbanken ultralocker, die Überschussliquidität weltweit noch immer überdurchschnittlich stark wachsend und das Unternehmensgewinnwachstum gut.

Was die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anbetrifft, so sagen die Strategen den verschiedenen Weltregionen sehr unterschiedliche Entwicklungen vorher. Dasselbe gilt für die jeweilige Zins- und Geldpolitik. Es liegt deshalb auf der Hand, dass die Experten mit grösseren Verschiebungen bei den Kapitalströmen rechnen. Die grösste Angst dabei: Dass höhere Zinsen zu einer Repatriierung von in den Schwellenländern investiertem Kapital in die USA führen. In diesem Zusammenhang steht vermutlich auch die Prognose eines auch weiterhin festen Dollars.

Anders als viele amerikanische Bankinstitute sind die beiden Grossbanken nicht übertrieben euphorisch, was die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten anbetrifft. Dennoch sind die jeweiligen Ausblicke vermutlich von Zweckoptimismus geprägt.

Nach der substanziellen, von der ultralockeren Geldpolitik führender Notenbanken angetriebenen, Höherbewertung der Aktienmärkte der letzten Jahre sind diese verletzbar geworden. Vermutlich steht den Märkten spätestens im kommenden Jahr eine Bewährungsprobe bevor. Gerade jetzt ist Zweckoptimismus meines Erachtens deshalb ziemlich fehl am Platz.

http://classic.cash.ch/news/top_news/so_wird_das_boersenjahr_2015-326553...

 

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30.12.2015 13:55
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Für Börsenguru Buffett war 2015 ein mieses Aktienjahr

Börsenanleger hatten es 2015 schwer. Doch Investorenlegende Warren Buffett steht mit seiner Gesellschaft besonders tief im Minus. Die Gründe für das schlechteste Aktienjahr seit der Finanzkrise.

Investorenlegende Warren Buffett ist offenbar auf dem Weg zum schlechtesten Jahr im Vergleich zum amerikanischen Aktienmarkt seit der Finanzkrise 2009: Laut Recherchen des Finanzblatts «Financial Times» notieren die Anteile seiner Gesellschaft Berkshire Hathaway 2015 bis zum gestrigen Tag 11 Prozent im Minus. Zum Vergleich: Für den wichtigen Index S&P 500 steht in diesem Jahr bislang immerhin ein kleines Plus von fast 2 Prozent.

Die vergleichsweise schwache Performance trifft das «Orakel aus Omaha» ausgerechnet in seinem 50. Jubiläumsjahr als Berkshire-Chef. Laut Bericht traf Buffett in diesem Jahr besonders der anhaltende Rückgang der Rohstoffpreise. Zwar besitzt Berkshire direkt keine Anteile an Öl oder Gas, allerdings transportiert deren Eisenbahngeschäft Öl, Kohle und landwirtschaftliche Produkte. Zudem verkaufen Buffetts Industriegesellschaften Produkte an die schrumpfende Ölindustrie.

American Express und IBM sackten 2015 ab

Darüber hinaus leidet Berkshire offenbar auch unter massiven Abschlägen, die zwei der grössten Investments in diesem Jahr an der Börse hinnehmen mussten: Das Papier des Kreditkartenanbieters American Express sackte 2015 laut «FT» um fast ein Viertel ab, die IBM-Aktie um rund 13 Prozent.

Insgesamt dürfte der prominente US-Investor hat mit seiner Beteiligungsgesellschaft 2015 indes gut verdient haben: Im dritten Quartal verdoppelte sich der Überschuss binnen Jahresfrist auf einen Rekord von 9,43 Milliarden Dollar. Grund war ein grosser Gewinn mit der Beteiligung an Kraft Heinz. Buffett hatte im Sommer den Zusammenschluss des Ketchup-Herstellers Heinz mit dem heimischen Rivalen Kraft zum drittgrössten Nahrungsmittel- und Getränkekonzern Nordamerikas vorangetrieben. Berkshire hält 51 Prozent an der Firma.

Operativ zeichnete sich jedoch schon im Herbst ein Minus ab: Der Betriebsgewinn gab seinerzeit um vier Prozent auf 4,55 Milliarden Dollar nach, hatte das Unternehmen seinerzeit mitgeteilt.

Personenkult um Buffett wächst und wächst

Das US-Magazin Forbes sieht Buffett mit einem geschätzten Vermögen von 63,4 Milliarden Dollar als weltweit drittreichsten Mann. Der Kult um die Person Buffett wird Jahr für Jahr grösser: Beim diesjährigen Investorentreffen reisten Aktionäre aus der ganzen Welt nach Omaha im US-Bundesstaat Nebraska, um ein Wochenende mit ihrem Idol zu verbringen.

Das von den Besuchern als «Woodstock des Kapitalismus» bezeichnete Event platzte aus allen Nähten. Über 40'000 Fans versetzten Buffetts Heimatstadt in Ausnahmezustand. Zum Vergleich: Beim ersten Aktionärstreffen vor 50 Jahren kamen gerade mal zwölf Personen.

http://www.handelszeitung.ch/invest/boerse/fuer-boersenguru-buffett-war-...

 

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06.11.2015 09:23
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2015 steigen die Zinsen: Das Fehlurteil der Experten

Notenbank-Experten hatten dieses Jahr eine miserable Trefferquote: Bei 20 von 28 Zentralbanken lagen sie mit ihrer Prognose daneben. Nun sagen sie eine US-Zinswende im Dezember voraus – zu Recht?

Anfang des Jahres sah es für die Weltwirtschaft recht ordentlich aus. Der Arbeitsmarkt in den USA näherte sich der Vollbeschäftigung, grosse Schwellenländer wie China oder Brasilien schienen sich ganz gut zu schlagen und es sah so aus, als würde 2015 das Jahr, in dem die Zentralbanken weltweit mit der Normalisierung der Geldpolitik beginnen würden.

Doch dann setzte der Verfall der Rohstoffpreise ein. Die Erholung in den USA verlangsamte sich, und die chinesische Wirtschaft kühlte erst so richtig ab. Infolgedessen erwies es sich als ziemlich schwierig, die Leitzinsen vorherzusagen. Bei 20 von 28 grossen Zentralbanken weltweit lagen die Analysten daneben. Meist unterschätzten sie, wie tief die Zinsen gehen würden. Bei manchen Notenbanken verkalkulierten sie sich aber auch beim Ausmass der Straffungen.

Nur ein Land straffte stärker als erwartet

«Im Vergleich zu Anfang des Jahres bestand die Fehldiagnose über die Zentralbanker in der Dynamik des globalen Wachstums zusammen mit der Hartnäckigkeit des deflationären Drucks», sagte Mike Moran von Standard Chartered Bank in New York. «Dadurch wurde die Prognose zu einer grossen Herausforderung.»

Und so teilen sich die 20 Fehlurteile auf: Zwölf Zentralbanken haben heute niedrigere Zinsen als für Jahresende vorhergesagt, wie die ursprüngliche Februaranalyse von Bloomberg für diese Gruppe zeigt. Sieben davon lockerten aggressiver und fünf entschieden sich für unveränderte Zinsen, anstatt sie zu straffen.

Prognose: US-Zinswende im Sommer

Die anderen acht Zentralbanken haben jetzt höhere Zinsen als vorhergesagt, fast alle davon in Schwellenländern, die die Zinsen anhoben, um die zunehmende Inflation bei schwachem Wachstum zu bekämpfen. Nur ein Land - Brasilien - straffte stärker als erwartet. Ins Schwarze trafen die Analysten bei den übrigen acht Zentralbanken; drei davon lockerten die Zinsen, und fünf liessen sie unverändert. 

Im Februar erwarteten die meisten Ökonomen, dass die Federal Reserve ihren Leitzins im Juni anheben würde. Das erwies sich als falsch, als das Wachstum im ersten Quartal abkühlte. Die Analysten gehen nun von einer Anhebung im Dezember aus, nachdem Marktturbulenzen dazu beitrugen, eine Erhöhung im September zu verhindern. Für die Bank von England wird prognostiziert, dass die Straffung im April kommenden Jahres beginnt, nachdem die Ökonomen zuvor eine Anhebung im September 2015 vorhergesagt hatten.

Chinesen handelten entschlossen

Die Analysten lagen richtig bei der russischen Zentralbank, die ihren Leitzins fünf Mal auf das aktuelle Niveau von elf Prozent gesenkt hat, nachdem sie im vergangenen Jahr auf 17 Prozent erhöhte, um einen Rubel-Kollaps zu verhindern.  Weit daneben lagen die Ökonomen bei ihrer Einschätzung, wie weit die People’s Bank of China gehen würde, um die zweitgrösste Volkswirtschaft der Welt zu schützen. Die Bank senkte in den letzten zwölf Monaten den Leitzins sechs Mal auf ein Rekordtief von 4,35 Prozent, verglichen mit einer Jahresendprognose vom Februar von 5,35 Prozent.

Von den sieben Ländern in der Gruppe, die dieses Jahr bislang die Zinsen anhoben, bezweckten die meisten eine Abschwächung der hohen Inflation und nicht eine Verbesserung der Wirtschaftslage. Einer der extremsten Fälle ist Kenia, das den Leitzins um drei Prozentpunkte auf 11,5 Prozent anhob, als die Währung des Landes absackte. 

Brasilien will die Inflation bändigen

Die brasilianische Notenbank hob dieses Jahr trotz Rezession den Leitsatz Selic auf 14,25 Prozent an. Die Geldpolitiker erhöhten den Satz fünf Mal, um die hohe Inflation zu bändigen, die von der lockereren Haushaltspolitik und der schwachen Währung ausgelöst worden war. Bei ihren letzten beiden Sitzungen hielt die Zentralbank still, sie hofft auf eine Verlangsamung der Preissteigerungen. 

Weitere Veränderungen bei den Zentralbanken könnten noch bevorstehen. Für Neuseeland und Russland werden weitere Lockerungen noch vor Jahresende prognostiziert. Für die USA, Mexiko und Südafrika werden Straffungen für 2015 und weiter für 2016 vorhergesagt. Brasilien sticht unter den Zentralbanken mit Lockerungspolitik heraus, mit einer prognostizierten Zinssenkung von mehr als 1,5 Prozentpunkten bis Jahresende. 

(Bloomberg/mbü)

http://www.handelszeitung.ch/invest/2015-steigen-die-zinsen-das-fehlurte...

 

 

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27.10.2015 10:14
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Prognose: Starker Franken drückt SMI bis Ende Jahr

Viele Firmenchefs haben sich bereits auf den starken Franken eingestellt. An der Börse jedoch befürchtet Experte Adrian Scherer Konsequenzen. Für das Jahr 2015 rechnet er mit einer Nullrendite im SMI.

http://www.handelszeitung.ch/invest/boerse/prognose-starker-franken-drue...

 

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28.09.2015 17:19
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Das also nennen alle Korrektur. Ich würde dies eher als schleichenden Crash bezeichnen. Stetig nur eine Richtung mit ab und zu ein paar Hoffnungsschimmern zwischendurch.

28.09.2015 16:12
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Kleine Korrektur heute an den Börsen?

Seit Juli ist mir aufgefallen, dass die Börsen immer wieder in der zweiten Nachmittagshälfte einbrechen. Die Amis verkaufen wie verrückt!

Sehen wir diese Woche noch eine 7xxx im SMI? Wundern würde ich mich jedenfalls nicht.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

23.09.2015 11:20
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Faber: «Börsen fallen weitere zehn Prozent»

Für Marc Faber ist die Korrektur an den Märkten noch nicht vorbei, wie er im cash-Börsen-Talk sagt. Er geht davon aus, dass die US-Notenbank ein neues Anleihekaufprogramm lanciert oder gar Negativzinsen einführen könnte.

http://www.cash.ch/news/front/faber_boersen_fallen_weitere_zehn_prozent-...

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26.08.2015 12:37
Bild des Benutzers Domtom01
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@GEKO74

So ein Schwachsinn: zuerst die Währung abzuwerten und anschliessend die Zinsen zu senken. Das ist doch eine riesige Lachnummer und schöpft kein Vertrauen und zeugt von Ratlosigkeit, von einer Strategie ist nicht mal im Ansatz was zu erkennen....

Ne, ne, so ein Schwachsinn ist das nicht. Die chinesische Regierung hat nicht die Währung abgewertet, sondern den Rahmen des Oszillationsbands neu adjustiert, was de facto marktnäher ist, als es zuvor war.

Dass wir uns in einem Währungskrieg befinden, wird allerorts erwähnt, da passen die Chinesen nun ihr System ein wenig an, sodass der Markt besser (zu ihren Gunsten natürlich) spielen kann.

Für mich ist die Frage: Reicht die Zinssenkung aus? Da sind Zweifel mehr als angebracht. Aber was die FED in den vergangenen Jahren gebastelt hat, dass können die Chinesen heute noch besser, denn ihre Zinsen können sie senken und Cash für Investitionsprogramme ist auch reichlich vorhanden.

Mal eine andere Frage: Was ausser Aktien kann man denn sinnvollerweise (langfristig) kaufen? Auch bei einem Zinsniveau von 2 oder 3 % ist Wachstum an den Börsen möglich, wenn das Wachstum stimmt. Ich bleibe zum grossen Teil in Aktien investiert, fahre aber auch eine Versicherung (Put) und halte ca. 20% Cash.

26.08.2015 12:18
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Fed-Zinserhöhung per Oktober?

Wann erhöht die Fed die US-Zinsen? Oktober ist reine Spekulation. Aber die Banken von der Wall Street haben den Monat nun auf der Rechnung.

http://www.cash.ch/news/front/fedzinserhoehung_per_oktober-3361369-449

 

Wie Taleb im Link unten erklärt: Nachkaufen ist keine gute Strategie.

 

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26.08.2015 12:17
Bild des Benutzers GEKO74
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Es wird weiter abwärts gehen. China ist seit langer Zeit eine blackbox. Wir alle wissen das und nun dringt über panikartige Entscheidungen der chinesischen Regierung und Notenbank, ganz langsam Licht ins Dunkle.

So ein Schwachsinn: zuerst die Währung abzuwerten und anschliessend die Zinsen zu senken. Das ist doch eine riesige Lachnummer und schöpft kein Vertrauen und zeugt von Ratlosigkeit, von einer Strategie ist nicht mal im Ansatz was zu erkennen....

...und in China alleine steckt definitiv das Potential, dass wir weitere 10-20% fallen bis zur Bodenbildung.

Ich habe meine Gewinne von diesem Jahr mitgenommen und einen cut gemacht. Mit Barem an der Seitenlinie warten und versuchen beim SMI-Stand von 7800 erste Tranchen aufzubauen, kann ein Szenario sein. Die kommenden Monate bleiben ungemütlich und wie bereits mehrfach geschrieben, für Kleinanleger in dieser Phase im Normalfall nur sehr schwer mit Gewinn zu handeln. Die Banken werden sich über die Courtagen freuen!

Stahlhelm auf und viel Erfolg!

26.08.2015 12:00
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prominent?

Ob prominent oder nicht, geht mir am Hinterteil vorbei. Wie du schreibst: Hinterher...

Wer zwei Experten befragt, erhält mindestens drei Antworten: alles bullshit!

Was man braucht: eine klare Strategie, Geld, welches man nicht zum Leben braucht und Zuversicht, was starke Nerven mit einbezieht.

Mein Beispiel (auch wenn ich mich wiederhole): Cosmo

Firma auf dem besten Weg zu einer Cash-Cow, neue Produkte vor Markteinführung, bereits heute profitabel. Also kaufe ich dazu, wenn die Kurse fallen, ohne zu vergessen, dass eine Cash-Position als Reserve aus meiner Sicht unverzichtbar ist. Sonst läuft man Gefahr, bei Ausnahmesituationen nicht kaufen zu können und würde sich in den Arsch beissen. Und das wollen wir doch nicht. Aber alles nicht überhastet, Eile ist ein schlechter Ratgeber, genauso wie Angst und Gier. Das war's auch schon.

26.08.2015 11:40
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Charttechniker: China-Börse fällt weiter

Der prominente Charttechniker Tom DeMark von DeMark Analytics rechnet mit einer weiteren Korrektur des Shanghai Composite Index um 13 Prozent.

http://www.cash.ch/news/front/charttechniker_chinaboerse_faellt_weiter-3...

 

Am Ende werden wir wieder sehen, wer richtig "gerechnet" hat und können dann über die anderen spotten. Gewusst haben wir es ja schon immer (nur nicht wann es eintritt).

 

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26.08.2015 10:45
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"die einfachen Anleger sind jetzt schwer in Panik"

vielleicht holen sich die Börsengurus ihre Anregungen ja bei Schnitthelm?

 

Wenn solche Sätze fallen,isch der Mischt meischtens gführt.

 

Aber bis dieses famose Sabbatjahr vorbei ist wird es volatil bleiben.

 

Meiner Meinung nach haben wir heute einfach eine Reaktion auf die übertriebenen Anstiege von Gestern.

IN meinem Potfolio gibt es "Schrottaktien" die gestern mehr als 8 % zulegten,also 160 Jahresrentite bei Postfinace.

 

Nach Kurzabsturz heute Morgen ist das Ding schon fast wieder 1 % im Plus (HDM,definitv keine Anlageempfehlung)

26.08.2015 09:58
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 26.08.2015 - 09:55 folgendes geschrieben:

Es ist einfacher auf fallende Kurse zu wetten als auf steigende.

 

Wenn es so einfach ist, dann bist du sicher auch dabei.

 

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26.08.2015 09:57
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Paedaericco hat am 26.08.2015 - 09:45 folgendes geschrieben:

Das heutige Minus ist doch nur weil die Amis nicht geschnallt haben, dass die Korrektur in China langsam zu Ende ist. Denke ....

nö, erst die DJ-Nachrichten lesen

Der SMI ist wegen dem DJ im Minus. Und der DJ ist im Minus, weil

Anfangs gingen noch viele Anleger auf Schnäppchenjagd....

Experten skeptisch  

Ob die erneute Leitzinssenkung der chinesischen Zentralbank den gewünschten Effekt bringt und die Talfahrt der Börsen aufhalten kann, ist fraglich. Experten zeigten sich skeptisch.«Theoretisch sollte eine Zinssenkung den Aktienmarkt ankurbeln, aber die einfachen Anleger sind jetzt schwer in Panik, deswegen ist ungewiss, ob dieser Schritt die deprimierte Stimmung an den Märkten ändern kann», sagte die unabhängige Finanzexpertin Ye Tan der Deutschen Presse-Agentur.

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/chinas-boersen-rutschen-weiter...

 

Und jetzt hängt vieles beim SMI vom DJ-Future ab

 

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26.08.2015 09:55
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Krokodil hat am 26.08.2015 - 09:34 folgendes geschrieben:

Dass die Börsen bereits heute wieder tüchtig im Minus stehen und die Erholung nur gerade einen Tag dauerte, werte ich
als Zeichen einer längerfristigen Abwärtsbewegung an den europäischen Börsen. Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Es ist einfacher auf fallende Kurse zu wetten als auf steigende. Dass wissen auch die HF, welche seit Ende Juli wieder vermehrt erwacht sind. Darum auch die hohen Schwankungen. Wir Kleinanleger haben da keine Chancen, da der Zeitpunkt für Kauf/Verkauf immer ungünstig sein wird. Bis wir kaufen/verkaufen sind die Kurse wieder weit vom Ziel weg. Das haben wir diese Woche eindeutig gesehen! Beim Handel jetzt unbedingt Limiten setzen! Noch besser ist: warten auf ruhigere Zeiten!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

26.08.2015 09:45
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Krokodil hat am 26.08.2015 - 09:34 folgendes geschrieben:

Dass die Börsen bereits heute wieder tüchtig im Minus stehen und die Erholung nur gerade einen Tag dauerte, werte ich
als Zeichen einer längerfristigen Abwärtsbewegung an den europäischen Börsen. Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Das heutige Minus ist doch nur weil die Amis nicht geschnallt haben, dass die Korrektur in China langsam zu Ende ist. Denke die Eröffnung in den Staaten wird heute (nachdem China im Plus geschlossen hat) wieder deutlich positiv sein. Somit gehe ich davon aus, dass wir das Minus in Europa heute wieder aufholen werden.

Bleibe optimistisch, dass wir bald wieder deutlich steigen werden.

26.08.2015 09:42
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Krokodil hat am 26.08.2015 - 09:34 folgendes geschrieben:

Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Es ist ein Möglichkeit. Gerade bei Leuten mit Verlustaversion.

Ich habe Calls geschrieben, die im September wertlos zu meinen Gunsten verfallen, sofern die Börse bis dann nicht fundamental dreht. Und selbst dann kann ich noch einen Rollover machen.

Und wie schon mehrfach erwähnt: dem Put aus dem Strangle würde ein fallender SMI gut tun.

 

Es ist wohl nicht völlig falsch, investiert zu bleiben..... sagt auch Nassim Taleb

http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/nassim-taleb-der-mit...

 

Es hat für jeden Anlegertyp was dabei.

 

 

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26.08.2015 09:34
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Dass die Börsen bereits heute wieder tüchtig im Minus stehen und die Erholung nur gerade einen Tag dauerte, werte ich
als Zeichen einer längerfristigen Abwärtsbewegung an den europäischen Börsen. Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

26.08.2015 09:33
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 25.08.2015 - 21:50 folgendes geschrieben:

In einer solchen unsicheren Zeit darf man keine Aktien haben. Die China-Geschichte wird von diversen Kreisen brutal ausgenützt.

Ich verstehe nicht, wie man zu einer solchen Aussage kommen kann.

Die Zeiten waren schon immer unsicher. Wenn man sich in sicheren Zeiten wähnt, hat man nur die Gefahr noch nicht erkannt.

Wenn man die Aktien verkauft, hat sie ein anderer.
Man muss sich das mal vorstellen, wenn die Pensionskassen / AHV auf die Idee kämen, alles zu verkaufen.

Und da wir alle eine AHV haben, haben wir alle indirekt auch Aktien

 

 

Es lohnt sich wirklich, da mal reinzuhören:

Nassim Taleb

http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/nassim-taleb-der-mit...

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26.08.2015 07:57
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Aus dem spiegel-online:

Crash, Erholung, erneuter Absturz - wie kommt es zu den Turbulenzen an den Börsen? Der Finanzmarkt funktioniert nicht mehr, sagt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Trotzdem prophezeit David Folkerts-Landau dem Dax einen rasanten Aufstieg.

So ein Quatsch! Volatilität gehört zum Markt, auch wenn sie stark ausfällt. Diesen Titel habe ich beispielhaft ausgewählt, aber wer aufmerksam liest, findet noch mehr solchen Stuss. Einfach nicht vergessen: eigenen Kopf nicht ausschalten, denn viele Artikel entstehen aus der Notwendigkeit Platz zu füllen und nicht, um wertvolle Tipps zu geben.

 

 

25.08.2015 22:15
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Verstehe nicht was dieser Daumen runter soll. Höchstens dass er nicht SMI sondern DJ oder SP500 meint. Heute vom Top mehr als 5% verloren. Morgen wird es wieder richtig rot zur Eröffnung. Wir haben im Dow Jones mit einem Lowest Low seit Februar 2014 geschlossen.

25.08.2015 21:50
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Gestern flop - heute top...

Sehr gefährliche Situation: Es wird gegenwärtig wieder auf alles gewettet! Ich bin mir sicher, morgen werden wir die Fortsetzung von Montag sehen. Wer heute mit Aktien handelt, kann nur verlieren. Man muss heute nur den Verlauf des SMI nach Börsenschluss anschauen.

Viele Kleinanleger haben am Montagabend mit Verlust verkauft, sind heute wieder (mit viel höheren Kursen) eingestiegen und morgen wenn wieder ein Absturz eintreffen wird, verkaufen sie wieder!

In einer solchen unsicheren Zeit darf man keine Aktien haben. Die China-Geschichte wird von diversen Kreisen brutal ausgenützt.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

25.08.2015 21:50
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Gestern flop - heute top...

Sehr gefährliche Situation: Es wird gegenwärtig wieder auf alles gewettet! Ich bin mir sicher, morgen werden wir die Fortsetzung von Montag sehen. Wer heute mit Aktien handelt, kann nur verlieren. Man muss heute nur den Verlauf des SMI nach Börsenschluss anschauen.

Viele Kleinanleger haben am Montagabend mit Verlust verkauft, sind heute wieder (mit viel höheren Kursen) eingestiegen und morgen wenn wieder ein Absturz eintreffen wird, verkaufen sie wieder!

In einer solchen unsicheren Zeit darf man keine Aktien haben. Die China-Geschichte wird von diversen Kreisen brutal ausgenützt.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

25.08.2015 09:03
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 Blum 3 Mein neuer Börsenthriller: Das chinesische Lächeln an der Wall Street. SmileDirol

Gruss vom Eptinger

25.08.2015 08:25
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 24.08.2015 - 07:54 folgendes geschrieben:

Ich rechne erst ab ca. Mitte September mit dem grossen Ausverkauf.

 

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25.08.2015 08:15
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TeeTasse83 hat am 24.08.2015 - 16:17 folgendes geschrieben:

Na also, wie erwartet kommt der Crash. Hatte im Februar zwar geschrieben dass es per Juli nach Unten geht, aber der Monat tut nichts zur Sache. Meine Erwartung ist dass es nun die nächsten 6 Monate nach Unten geht.

 

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Benjamin Franklin

03.08.2015 09:13
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So viel Feuerwerk steckt noch im SMI

Die Schweizer Börse liebäugelt mit dem höchsten Stand ihrer Geschichte. Hat der SMI bis Ende Jahr noch Potenzial oder wird die Luft langsam dünn? Die Prognosen von Börsen-Profis liegen weit auseinander.

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Wie viel ist schon eingepreist?

In einem ähnlichen Bereich liegt die Prognose von Thomas Della Casa. Der Anlagechef der Neuen Helvetischen Bank bekräftigt gegenüber cash die Marke von 9475 Punkten, die er bereits im Mai ausgegeben hatte. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sieht einen technischen Widerstand bei 9470 Punkten. Mittelfristig rechnet sie mit einem Anstieg über diesen Stand und mit neuen Allzeithochs.

Auch der Zürcher Vermögensverwalter WMPartners hält neue Rekorde für realistisch. "9800 Punkte liegen bis Ende Jahr drin", sagt Anlagechef Urs Eilinger zu cash. Allerdings nur unter einer Bedingung: Wenn der Euro gegenüber dem Franken weiter zulegt und in den Bereich zwischen 1,08 und 1,10 vorstösst. In den letzten Tagen hat der Euro-Franken-Kurs zwischenzeitlich die Hürde von 1,07 erreicht, ist aber wieder auf unter 1,06 zurückgefallen. Dass sich der Franken derart abschwächt, hält Caroline Hilb für unwahrscheinlich. Der Schweizer Franken dürfte ihrer Meinung nach überbewertet bleiben, solange die Europäische Zentralbank ihre Geldschleusen weit geöffnet hält.

Mit deutlich fallenden Kursen rechnet Roland Egger von Lombard Odier: "Am Schweizer Aktienmarkt sehen wir in diesem Jahr nicht mehr viel Potenzial. Wir erwarten einen Jahresendstand von 9200 Punkten." Mehr traut er hingegen den Märkten in Europa und in Japan zu. Vorsichtig ist er gegenüber Schwellenländern.

Noch pessimistischer ist Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff. Im cash-Börsen-Talk sagte er jüngst: "Im SMI ist alles eingepreist, was an good news einzupreisen ist." Er rechnet deshalb damit, dass der Leitindex bis Ende Jahr noch einmal die Linie von 9000 Punkten durchbricht.

http://www.cash.ch/news/front/so_viel_feuerwerk_steckt_noch_im_smi-33529...

 

 

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Benjamin Franklin

27.07.2015 01:40
Bild des Benutzers brancusi-serrat
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Kommentare: 45

Ich bin auch sehr Chemie- und Biotech-lastig unterwegs.

Ferner Halbleiter, Auto (Tesla, BYD) oder Autozulieferer (EMS, AUTONEUM).

Nun überleg ich mir (trotz Aversion gegen Bankentiteln) in Vontobel einzusteigen vor den Halbjahreszahlen,

eher kurzfristig vielleicht

Meine Performance mit meinem Portfolio seit 1. Januar 10.2 (ohne Dividenden eingerechnet)

25.07.2015 08:29
Bild des Benutzers pageup
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pageup hat am 22.12.2014 - 22:34 folgendes geschrieben:

Ich sehe für das nächste Jahr auch kaum Alternativen zu Aktien.

Entsprechend bleibe ich investiert. hingegen werde ich versuchen  bei Kursschwächen meine EP's zu verbessern.

Meine Titel im Moment und für das kommende Jahr: Basilea, Newron, Copn, AMS, Myriad & Hecla M. 

Am besten gelaufen für mich sind in 2014 AMS & Newron. Die werde ich trotz sehr gutem Lauf behalten. ich denke die werden sich noch weiter entwickeln.

Das einzige wovor ich Respekt habe ist eine größere Korrektur der Börsen. Wir befinden uns nahe ATH und stehen inmitten ungelöster Probleme. In dem Falle ist Cash wichtig um entsprechend einkaufen zu können.

Was man jedoch gut beobachten kann ist das einige user ein ähnliches Portfolio aufweisen. Ohne zu werten, da ist der Herdentrieb zu beobachten. Mich eingeschlossen. Forum sei Dank.

Allen wünsche ich viel Erfolg und Gesundheit für 2015 

Nach gut einem halben Jahr ist es für mich an der Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

Ich hatte die 6 Aktien am 1.1.15 real in meinem Depot. Die Gewichtung lasse ich außen vor.

Es wäre zu kompliziert geworden da ich innerhalb der Positionen Verschiebungen hatte.

Was ich aber sagen kann ist dass Newron & Basilea mit Abstand meine größten Beteiligungen waren und immer noch sind.

Das erste Halbjahr war geprägt vom Franken-Mindestkurs, Ölpreiszerfall, dem Syrienthema und von Griechenland.

Neu kommen die Konjunktursorgen aus China dazu.

Alle Probleme sind nach wie vor ungelöst und werden die Börse auch in der zweiten Jahreshälfte beschäftigen.

Den Einfluss zur Aufhebung des Franken-Mindestkurs erfahren wir jetzt in der Berichtssaison.

 

Performance seit 1.1.15:

33.8% Basilea

19.4% AMS 

13.8% Copn

12.4% Newron

5.6% Myriad

-22.2% Hecla

macht im Schnitt 10.4%

 

Verkauft habe ich vor kurzem mit Verlust Myriad und Hecla.

Die restlichen 4 Aktien behalte ich für die zweite Jahreshälfte in meinem Depot.

Das Portfolio ist zwar sehr Biotech-lastig aber ich hoffe auf wichtige Zulassungen und auch dass AMS trotz der Applegerüchte seine Umsätze wie geplant machen wird. Am Montag wissen wir dazu mehr....

 

13.02.2015 11:27
Bild des Benutzers Elias
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UBS rechnet mit Parität zwischen Euro und Franken

Die Ökonomen der UBS erwarten in den nächsten sechs Monaten eine leichte Abwertung des Frankens gegenüber dem Euro.

Sechs Monate bei Parität

In ihrem Hauptszenario gehen die UBS-Analysten für den Euro-Franken-Kurs über die nächsten sechs Monate von einer Seitwärtsbewegung um Parität aus. Ein breit abgestütztes Wachstum in Europa dürfte die Attraktivität europäischer Anlagen erhöhen und die politischen Risiken reduzieren. Deshalb rechnen die UBS-Analysten für die nächsten zwölf Monate mit einem leichten Anstieg des Euro-Franken-Kurses, wobei die Mitte der Schwankungsbreite bei 1,05 liegen dürfte.

Ganzer Beitrag http://www.20min.ch/finance/news/story/UBS-rechnet-mit-Paritaet-zwischen...

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