Prognosen für 2015

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Elias
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Zinsausblick: So wird 2015 für Sparer und Schuldner

Die SNB hat Strafzinsen eingeführt. Das sind schlechte Nachrichten für Sparer und womöglich gute für Schuldner. Wie sich die Zinsen 2015 entwickeln werden, hängt aber auch stark von der EZB ab.

Der Entscheid lag in der Luft und überraschte doch so manchen Experten. Unvermittelt gab die Schweizerische Nationalbank (SNB) am Donnerstag bekannt, negative Leitzinsen einführen zu wollen – ein Tabubruch. Über einem Freibetrag werden Giroguthaben bei der SNB ab dem 22. Januar mit einem Zins von minus 0,25 Prozent belastet. Parallel senkte die Notenbank den sogenannten 3-Monats-Libor, einen Referenzzins für die Geschäfte von Banken untereinander, auf ebenfalls minus 0,25 Prozent.

Für die Zinsen in der Schweiz heisst das, dass sie auf absehbare Zeit äusserst niedrig bleiben werden. Das sind schlechte Nachrichten für Sparer, womöglich gute für Schuldner. Schon heute werden gewöhnliche Sparkonten so gut wie nicht mehr verzinst. Ob die Geschäftsbanken die negativen Zinsen an die Endkunden weiterreichen werden, bleibt abzuwarten.

Sparer verlieren, Schuldner gewinnen

UBS, Credit Suisse und die anderen Geschäftsbanken dürften aus Reputationsgründen nicht auf die formale Einführung von negativen Zinsen setzen wollen. Im Kundenwettbewerb wirken Strafzinsen abschreckend. Doch sollte die SNB-Massnahme mit steigenden Giroguthaben schmerzen, werden die Schweizer Kreditinstitute reagieren. Das teilten sie bereits mit.

So will etwa die Zürcher Kantonalbank (ZKB) neue Gelder von grossen Investoren womöglich zurückweisen «oder mit Konditionenanpassungen auf Einzelgeschäften reagieren». Die betroffenen Schweizer Banken könnten auch versuchen, über höhere Gebühren und Spesen die Negativzinsen der SNB an ihre Kunden weiterzureichen. Die UBS etwa will evaluieren, «ob weitere Schritte wie Gebühren oder negative Zinsen abgebracht sind».

Zehnjährige Hypotheken auf Tiefstand

Für Kreditnehmer dürfte der SNB-Coup unterm Strich positive Folgen haben, selbst wenn Banken versuchen, die höheren Kosten auf Endkunden abzuwälzen. Denn der Entscheid wirkt auch auf den Schweizer Häusermarkt. Bereits in den vergangenen Tagen fielen die Hypothekarzinsen auf neue Rekordtiefs. Noch nie waren die Finanzierungskosten für Wohneigentum so günstig. Wer aktuell eine Festhypothek über zehn Jahre aufnehmen will, zahlt dafür im Schnitt gerade einmal 1,8 Prozent, heisst es etwa beim Schweizer Finanzberatungsunternehmen Moneypark.

Wie sich die Schweizer Zinsen 2015 bewegen, hängt wegen der SNB-Wechselkursgrenze zum Euro stark von der Zinsentwicklung in der Euro-Zone ab. Da die Geldpolitik der Europäische Zentralbank aber 2015 noch expansiver werden wird, bleibt die Schweizer Zinskurve noch lange flach, sagt Christoph Schenk, Investmentchef bei der ZKB.

Dollar und Franken könnten schon bald Parität erreichen

Entsprechend rechnen die meisten Experten damit, dass der Franken trotz der neuen negativen Zinsen gegenüber dem Euro in den kommenden Monaten nicht merklich an Stärke einbüssen dürfte. Da in den USA die Zinsen hingegen schon bald wieder steigen, dürfte der Franken gegenüber dem Dollar weiter verlieren. So rechnen einige Beobachter damit, dass zwischen diesen beiden Währungen schon Anfang 2015 Parität herrschen könnte.

http://www.handelszeitung.ch/invest/zinsausblick-so-wird-2015-fuer-spare...

 

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Schnitthelm Wac...
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"An Aktien führt auch 2015 kein Weg vorbei!". Wenn ich so was lese, läuft es mir kalt den Rücken runter! Bei einer solchen Zuversicht, gibt es immer ein böses Erwachen. Und massive Verluste!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Chrigu
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 22.12.2014 - 10:09 folgendes geschrieben:

"An Aktien führt auch 2015 kein Weg vorbei!". Wenn ich so was lese, läuft es mir kalt den Rücken runter! Bei einer solchen Zuversicht, gibt es immer ein böses Erwachen. Und massive Verluste!

Wenn ich Deine Kommentare so lese, mir ebenso... nur weil Du eine short-Strategie fährst und die Rally an Dir vorbeigegangen ist, prophezeist Du seit geraumer Zeit den Absturz. Der wird eh kommen, irgendwann, wie immer mal wieder.

In Anbetracht des Tiefzins-Umfeldes sind Aktien als Inhaberteil einer Unternehmung dennoch fast unschlagbar. Wie lange der Hype noch geht, kann Dir niemand sagen. Allerdings bringt das bashen in Richtung Krise dann auch niemandem was;-).

 

Frohe Festtage und einen guten Rutsch

Nicht zu gierig werden vs. Hin und Her macht Taschen leer

Domtom01
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Aktien, Aktien und Aktien

Aktien sind in den meisten Jahren die bessere Wahl gewesen. Wer Glück hat, findet vielleicht noch einigermassen günstige Immobilien. Aber Aktien sind fast für jedes Budget eine realistische und langfristig ohnehin gute Anlage. Neu in Aktien investiere ich kein frisches Kapital mehr, sondern baue Cash auf. Man darf dabei aber nicht vergessen, dass Aktien nicht gleich Aktien sind. Wer in Aktien erfolgreich investieren will, sollte Zeit mitbringen, Freude am Lernen haben und über gute Nerven verfügen (siehe Langzeitstrategien). Ich investiere dabei 2015 wie auch schon 2014 überwiegend in Biotech: Newron, Basilea, Cosmo, Evolva, Achillion, Array, Ariad, Gilead (seit heute wieder drin!), Salix um nur die wichtigeren zu nennen.

pageup
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2015

Ich sehe für das nächste Jahr auch kaum Alternativen zu Aktien.

Entsprechend bleibe ich investiert. hingegen werde ich versuchen  bei Kursschwächen meine EP's zu verbessern.

Meine Titel im Moment und für das kommende Jahr: Basilea, Newron, Copn, AMS, Myriad & Hecla M. 

Am besten gelaufen für mich sind in 2014 AMS & Newron. Die werde ich trotz sehr gutem Lauf behalten. ich denke die werden sich noch weiter entwickeln.

Das einzige wovor ich Respekt habe ist eine größere Korrektur der Börsen. Wir befinden uns nahe ATH und stehen inmitten ungelöster Probleme. In dem Falle ist Cash wichtig um entsprechend einkaufen zu können.

Was man jedoch gut beobachten kann ist das einige user ein ähnliches Portfolio aufweisen. Ohne zu werten, da ist der Herdentrieb zu beobachten. Mich eingeschlossen. Forum sei Dank.

Allen wünsche ich viel Erfolg und Gesundheit für 2015 Drinks

mats
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Einer meiner Favoriten ist Life watch...

Die Firma wird meiner Meinung nach zu ca. 20.- verkauft an einen grossen Player.

Geva und Himalaya Fonds schauen in die Röhre. (gibt ja immerhin Kohle)

Das jetzige Managment bleibt als Tochter im neuen Unternehmen bestehen...

 

Schnitthelm Wac...
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Deutschland gibt den Ton an!

Um einen markanten Wachstumsschub im Euroland zu erzielen, benötigt es einen tiefen Euro. Das reicht aber für die Weltnation Deutschland immer noch nicht! Deutschland möchte den Euro auch gleich an den russischen Rubel angleichen (Russlandexport!).

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Elias
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Bill Gross warnt vor Unheil an den Weltbörsen

Der legendäre Fondsmanager Bill Gross warnt Anleger vor riskanten Investments in diesem Jahr. «Seien Sie 2015 vorsichtig und zufrieden mit niedrigen Renditen. Die Zeit für Risiken ist vorbei», schrieb der Starinvestor in seinem monatlichen Investmentausblick. Der 70-jährige Gross war Ende September von der Allianz-Fondstochter Pimco zum kleinen Rivalen Janus gewechselt.

Gross nannte seine Prognose «Die Iden» in Anlehnung an «Die Iden des März». Dabei handelt es sich um eine in vielen Sprachen gebräuchliche Metapher für bevorstehendes Unheil. «Wenn das Jahr vorüber ist, wird bei vielen Anlageklassen ein Minuszeichen vor den Renditen stehen. Die guten Zeiten sind vorbei», schrieb er.

Staatsanleihen und gute Unternehmensbonds

Gross riet den Anlegern, qualitativ hochwertige Anlagen mit stabilen Cashflows wie Staatsanleihen und erstklassige Unternehmensbonds in Erwägung zu ziehen. Zudem sei ein Einstieg in Aktien von nur wenig verschuldeten Unternehmen mit attraktiven Dividenden und breit gefächerten Umsatzerlösen denkbar.

«2015 könnten wir eine weitere Reise nach Jerusalem sehen, bei der riskantere Anlagekategorien immer weniger erstrebenswert werden», warnte Gross. Erst am Montag hatte er die an den Märkten überwiegend zur Jahresmitte erwartete Zinswende der US-Notenbank infrage gestellt.

Bei Janus Milliardenmarke geknackt

Gross hatte bei seinem neuen Arbeitgeber Janus Capital im November 770 Millionen US-Dollar an Anlagegeldern angeworben und beim verwalteten Vermögen damit erstmals die Marke von einer Milliarde Dollar geknackt.

Beim Pimco-Vorzeigefonds Total Return Fund wurden nach Schätzung der Branchenexperten von Morningstar 2014 dagegen 103 Milliarden Dollar abgezogen. Bei den offenen US-Investmentfonds musste Pimco im vergangenen Jahr demnach Rekordabflüsse von 150 Milliarden Dollar verkraften.

http://www.handelszeitung.ch/invest/bill-gross-warnt-vor-unheil-den-welt...

 

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MarcusFabian
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Chrigu hat am 22.12.2014 - 10:28 folgendes geschrieben:

 nur weil Du eine short-Strategie fährst und die Rally an Dir vorbeigegangen ist, prophezeist Du seit geraumer Zeit den Absturz.

Ich unterstelle mal das Gegenteil: Er fährt eine Shortstrategie, weil er dem Bullenmarkt nicht mehr traut Wink

 

Elias
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ZKB-Prognose: Schweizer Börse schmiert 2015 um 5 Prozent ab

Vor dem Ende des Mindestkurses prognostizierte die Zürcher Kantonalbank noch ein stattliches Plus für die Schweizer Börse. Nun haben die Experten ihre Vorhersage für den SPI eindrucksvoll kassiert.

Wie andere Analysten gehen auch die Ökonomen der ZKB von einer beschleunigten negativen Inflation aus: Die Preise werden neu 0.8 Prozent statt 0.3 Prozent nachgeben. Auch das Wirtschaftswachstum leidet: Für das gesamte Jahr hatte die Bank ohnehin mit einem gebremsten Wachstum gerechnet. Durch einen starken Franken sieht sie die Schweizer Wirtschaft stärker belastet und rechnet statt mit einem Wachstum von 1,5 Prozent nur noch mit 0,5 Prozent.

http://www.handelszeitung.ch/invest/boerse/zkb-prognose-schweizer-boerse...

 

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Elias
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UBS rechnet mit Parität zwischen Euro und Franken

Die Ökonomen der UBS erwarten in den nächsten sechs Monaten eine leichte Abwertung des Frankens gegenüber dem Euro.

Sechs Monate bei Parität

In ihrem Hauptszenario gehen die UBS-Analysten für den Euro-Franken-Kurs über die nächsten sechs Monate von einer Seitwärtsbewegung um Parität aus. Ein breit abgestütztes Wachstum in Europa dürfte die Attraktivität europäischer Anlagen erhöhen und die politischen Risiken reduzieren. Deshalb rechnen die UBS-Analysten für die nächsten zwölf Monate mit einem leichten Anstieg des Euro-Franken-Kurses, wobei die Mitte der Schwankungsbreite bei 1,05 liegen dürfte.

Ganzer Beitrag http://www.20min.ch/finance/news/story/UBS-rechnet-mit-Paritaet-zwischen...

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pageup
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pageup hat am 22.12.2014 - 22:34 folgendes geschrieben:

Ich sehe für das nächste Jahr auch kaum Alternativen zu Aktien.

Entsprechend bleibe ich investiert. hingegen werde ich versuchen  bei Kursschwächen meine EP's zu verbessern.

Meine Titel im Moment und für das kommende Jahr: Basilea, Newron, Copn, AMS, Myriad & Hecla M. 

Am besten gelaufen für mich sind in 2014 AMS & Newron. Die werde ich trotz sehr gutem Lauf behalten. ich denke die werden sich noch weiter entwickeln.

Das einzige wovor ich Respekt habe ist eine größere Korrektur der Börsen. Wir befinden uns nahe ATH und stehen inmitten ungelöster Probleme. In dem Falle ist Cash wichtig um entsprechend einkaufen zu können.

Was man jedoch gut beobachten kann ist das einige user ein ähnliches Portfolio aufweisen. Ohne zu werten, da ist der Herdentrieb zu beobachten. Mich eingeschlossen. Forum sei Dank.

Allen wünsche ich viel Erfolg und Gesundheit für 2015 Drinks

Nach gut einem halben Jahr ist es für mich an der Zeit für eine kleine Zwischenbilanz.

Ich hatte die 6 Aktien am 1.1.15 real in meinem Depot. Die Gewichtung lasse ich außen vor.

Es wäre zu kompliziert geworden da ich innerhalb der Positionen Verschiebungen hatte.

Was ich aber sagen kann ist dass Newron & Basilea mit Abstand meine größten Beteiligungen waren und immer noch sind.

Das erste Halbjahr war geprägt vom Franken-Mindestkurs, Ölpreiszerfall, dem Syrienthema und von Griechenland.

Neu kommen die Konjunktursorgen aus China dazu.

Alle Probleme sind nach wie vor ungelöst und werden die Börse auch in der zweiten Jahreshälfte beschäftigen.

Den Einfluss zur Aufhebung des Franken-Mindestkurs erfahren wir jetzt in der Berichtssaison.

 

Performance seit 1.1.15:

33.8% Basilea

19.4% AMS 

13.8% Copn

12.4% Newron

5.6% Myriad

-22.2% Hecla

macht im Schnitt 10.4%

 

Verkauft habe ich vor kurzem mit Verlust Myriad und Hecla.

Die restlichen 4 Aktien behalte ich für die zweite Jahreshälfte in meinem Depot.

Das Portfolio ist zwar sehr Biotech-lastig aber ich hoffe auf wichtige Zulassungen und auch dass AMS trotz der Applegerüchte seine Umsätze wie geplant machen wird. Am Montag wissen wir dazu mehr....

 

brancusi-serrat
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Ich bin auch sehr Chemie- und Biotech-lastig unterwegs.

Ferner Halbleiter, Auto (Tesla, BYD) oder Autozulieferer (EMS, AUTONEUM).

Nun überleg ich mir (trotz Aversion gegen Bankentiteln) in Vontobel einzusteigen vor den Halbjahreszahlen,

eher kurzfristig vielleicht

Meine Performance mit meinem Portfolio seit 1. Januar 10.2 (ohne Dividenden eingerechnet)

Elias
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So viel Feuerwerk steckt noch im SMI

Die Schweizer Börse liebäugelt mit dem höchsten Stand ihrer Geschichte. Hat der SMI bis Ende Jahr noch Potenzial oder wird die Luft langsam dünn? Die Prognosen von Börsen-Profis liegen weit auseinander.

..

..

Wie viel ist schon eingepreist?

In einem ähnlichen Bereich liegt die Prognose von Thomas Della Casa. Der Anlagechef der Neuen Helvetischen Bank bekräftigt gegenüber cash die Marke von 9475 Punkten, die er bereits im Mai ausgegeben hatte. Die Zürcher Kantonalbank (ZKB) sieht einen technischen Widerstand bei 9470 Punkten. Mittelfristig rechnet sie mit einem Anstieg über diesen Stand und mit neuen Allzeithochs.

Auch der Zürcher Vermögensverwalter WMPartners hält neue Rekorde für realistisch. "9800 Punkte liegen bis Ende Jahr drin", sagt Anlagechef Urs Eilinger zu cash. Allerdings nur unter einer Bedingung: Wenn der Euro gegenüber dem Franken weiter zulegt und in den Bereich zwischen 1,08 und 1,10 vorstösst. In den letzten Tagen hat der Euro-Franken-Kurs zwischenzeitlich die Hürde von 1,07 erreicht, ist aber wieder auf unter 1,06 zurückgefallen. Dass sich der Franken derart abschwächt, hält Caroline Hilb für unwahrscheinlich. Der Schweizer Franken dürfte ihrer Meinung nach überbewertet bleiben, solange die Europäische Zentralbank ihre Geldschleusen weit geöffnet hält.

Mit deutlich fallenden Kursen rechnet Roland Egger von Lombard Odier: "Am Schweizer Aktienmarkt sehen wir in diesem Jahr nicht mehr viel Potenzial. Wir erwarten einen Jahresendstand von 9200 Punkten." Mehr traut er hingegen den Märkten in Europa und in Japan zu. Vorsichtig ist er gegenüber Schwellenländern.

Noch pessimistischer ist Raiffeisen-Chefökonom Martin Neff. Im cash-Börsen-Talk sagte er jüngst: "Im SMI ist alles eingepreist, was an good news einzupreisen ist." Er rechnet deshalb damit, dass der Leitindex bis Ende Jahr noch einmal die Linie von 9000 Punkten durchbricht.

http://www.cash.ch/news/front/so_viel_feuerwerk_steckt_noch_im_smi-33529...

 

 

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Elias
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TeeTasse83 hat am 24.08.2015 - 16:17 folgendes geschrieben:

Na also, wie erwartet kommt der Crash. Hatte im Februar zwar geschrieben dass es per Juli nach Unten geht, aber der Monat tut nichts zur Sache. Meine Erwartung ist dass es nun die nächsten 6 Monate nach Unten geht.

 

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Elias
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 24.08.2015 - 07:54 folgendes geschrieben:

Ich rechne erst ab ca. Mitte September mit dem grossen Ausverkauf.

 

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 Blum 3 Mein neuer Börsenthriller: Das chinesische Lächeln an der Wall Street. SmileDirol

Gruss vom Eptinger

Schnitthelm Wac...
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Gestern flop - heute top...

Sehr gefährliche Situation: Es wird gegenwärtig wieder auf alles gewettet! Ich bin mir sicher, morgen werden wir die Fortsetzung von Montag sehen. Wer heute mit Aktien handelt, kann nur verlieren. Man muss heute nur den Verlauf des SMI nach Börsenschluss anschauen.

Viele Kleinanleger haben am Montagabend mit Verlust verkauft, sind heute wieder (mit viel höheren Kursen) eingestiegen und morgen wenn wieder ein Absturz eintreffen wird, verkaufen sie wieder!

In einer solchen unsicheren Zeit darf man keine Aktien haben. Die China-Geschichte wird von diversen Kreisen brutal ausgenützt.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Schnitthelm Wac...
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Gestern flop - heute top...

Sehr gefährliche Situation: Es wird gegenwärtig wieder auf alles gewettet! Ich bin mir sicher, morgen werden wir die Fortsetzung von Montag sehen. Wer heute mit Aktien handelt, kann nur verlieren. Man muss heute nur den Verlauf des SMI nach Börsenschluss anschauen.

Viele Kleinanleger haben am Montagabend mit Verlust verkauft, sind heute wieder (mit viel höheren Kursen) eingestiegen und morgen wenn wieder ein Absturz eintreffen wird, verkaufen sie wieder!

In einer solchen unsicheren Zeit darf man keine Aktien haben. Die China-Geschichte wird von diversen Kreisen brutal ausgenützt.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Monetas
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Verstehe nicht was dieser Daumen runter soll. Höchstens dass er nicht SMI sondern DJ oder SP500 meint. Heute vom Top mehr als 5% verloren. Morgen wird es wieder richtig rot zur Eröffnung. Wir haben im Dow Jones mit einem Lowest Low seit Februar 2014 geschlossen.

Domtom01
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Aus dem spiegel-online:

Crash, Erholung, erneuter Absturz - wie kommt es zu den Turbulenzen an den Börsen? Der Finanzmarkt funktioniert nicht mehr, sagt der Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Trotzdem prophezeit David Folkerts-Landau dem Dax einen rasanten Aufstieg.

So ein Quatsch! Volatilität gehört zum Markt, auch wenn sie stark ausfällt. Diesen Titel habe ich beispielhaft ausgewählt, aber wer aufmerksam liest, findet noch mehr solchen Stuss. Einfach nicht vergessen: eigenen Kopf nicht ausschalten, denn viele Artikel entstehen aus der Notwendigkeit Platz zu füllen und nicht, um wertvolle Tipps zu geben.

 

 

Elias
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 25.08.2015 - 21:50 folgendes geschrieben:

In einer solchen unsicheren Zeit darf man keine Aktien haben. Die China-Geschichte wird von diversen Kreisen brutal ausgenützt.

Ich verstehe nicht, wie man zu einer solchen Aussage kommen kann.

Die Zeiten waren schon immer unsicher. Wenn man sich in sicheren Zeiten wähnt, hat man nur die Gefahr noch nicht erkannt.

Wenn man die Aktien verkauft, hat sie ein anderer.
Man muss sich das mal vorstellen, wenn die Pensionskassen / AHV auf die Idee kämen, alles zu verkaufen.

Und da wir alle eine AHV haben, haben wir alle indirekt auch Aktien

 

 

Es lohnt sich wirklich, da mal reinzuhören:

Nassim Taleb

http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/nassim-taleb-der-mit...

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Dass die Börsen bereits heute wieder tüchtig im Minus stehen und die Erholung nur gerade einen Tag dauerte, werte ich
als Zeichen einer längerfristigen Abwärtsbewegung an den europäischen Börsen. Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Elias
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Krokodil hat am 26.08.2015 - 09:34 folgendes geschrieben:

Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Es ist ein Möglichkeit. Gerade bei Leuten mit Verlustaversion.

Ich habe Calls geschrieben, die im September wertlos zu meinen Gunsten verfallen, sofern die Börse bis dann nicht fundamental dreht. Und selbst dann kann ich noch einen Rollover machen.

Und wie schon mehrfach erwähnt: dem Put aus dem Strangle würde ein fallender SMI gut tun.

 

Es ist wohl nicht völlig falsch, investiert zu bleiben..... sagt auch Nassim Taleb

http://www.srf.ch/sendungen/sternstunde-philosophie/nassim-taleb-der-mit...

 

Es hat für jeden Anlegertyp was dabei.

 

 

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Paedaericco
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Krokodil hat am 26.08.2015 - 09:34 folgendes geschrieben:

Dass die Börsen bereits heute wieder tüchtig im Minus stehen und die Erholung nur gerade einen Tag dauerte, werte ich
als Zeichen einer längerfristigen Abwärtsbewegung an den europäischen Börsen. Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Das heutige Minus ist doch nur weil die Amis nicht geschnallt haben, dass die Korrektur in China langsam zu Ende ist. Denke die Eröffnung in den Staaten wird heute (nachdem China im Plus geschlossen hat) wieder deutlich positiv sein. Somit gehe ich davon aus, dass wir das Minus in Europa heute wieder aufholen werden.

Bleibe optimistisch, dass wir bald wieder deutlich steigen werden.

Schnitthelm Wac...
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Krokodil hat am 26.08.2015 - 09:34 folgendes geschrieben:

Dass die Börsen bereits heute wieder tüchtig im Minus stehen und die Erholung nur gerade einen Tag dauerte, werte ich
als Zeichen einer längerfristigen Abwärtsbewegung an den europäischen Börsen. Es ist wohl nicht völlig falsch, das Geschehen von der Seitenlinie aus zu beobachten.

Es ist einfacher auf fallende Kurse zu wetten als auf steigende. Dass wissen auch die HF, welche seit Ende Juli wieder vermehrt erwacht sind. Darum auch die hohen Schwankungen. Wir Kleinanleger haben da keine Chancen, da der Zeitpunkt für Kauf/Verkauf immer ungünstig sein wird. Bis wir kaufen/verkaufen sind die Kurse wieder weit vom Ziel weg. Das haben wir diese Woche eindeutig gesehen! Beim Handel jetzt unbedingt Limiten setzen! Noch besser ist: warten auf ruhigere Zeiten!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Elias
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Paedaericco hat am 26.08.2015 - 09:45 folgendes geschrieben:

Das heutige Minus ist doch nur weil die Amis nicht geschnallt haben, dass die Korrektur in China langsam zu Ende ist. Denke ....

nö, erst die DJ-Nachrichten lesen

Der SMI ist wegen dem DJ im Minus. Und der DJ ist im Minus, weil

Anfangs gingen noch viele Anleger auf Schnäppchenjagd....

Experten skeptisch  

Ob die erneute Leitzinssenkung der chinesischen Zentralbank den gewünschten Effekt bringt und die Talfahrt der Börsen aufhalten kann, ist fraglich. Experten zeigten sich skeptisch.«Theoretisch sollte eine Zinssenkung den Aktienmarkt ankurbeln, aber die einfachen Anleger sind jetzt schwer in Panik, deswegen ist ungewiss, ob dieser Schritt die deprimierte Stimmung an den Märkten ändern kann», sagte die unabhängige Finanzexpertin Ye Tan der Deutschen Presse-Agentur.

http://bazonline.ch/wirtschaft/konjunktur/chinas-boersen-rutschen-weiter...

 

Und jetzt hängt vieles beim SMI vom DJ-Future ab

 

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Elias
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 26.08.2015 - 09:55 folgendes geschrieben:

Es ist einfacher auf fallende Kurse zu wetten als auf steigende.

 

Wenn es so einfach ist, dann bist du sicher auch dabei.

 

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Brunngass
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"die einfachen Anleger sind jetzt schwer in Panik"

vielleicht holen sich die Börsengurus ihre Anregungen ja bei Schnitthelm?

 

Wenn solche Sätze fallen,isch der Mischt meischtens gführt.

 

Aber bis dieses famose Sabbatjahr vorbei ist wird es volatil bleiben.

 

Meiner Meinung nach haben wir heute einfach eine Reaktion auf die übertriebenen Anstiege von Gestern.

IN meinem Potfolio gibt es "Schrottaktien" die gestern mehr als 8 % zulegten,also 160 Jahresrentite bei Postfinace.

 

Nach Kurzabsturz heute Morgen ist das Ding schon fast wieder 1 % im Plus (HDM,definitv keine Anlageempfehlung)

Elias
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Charttechniker: China-Börse fällt weiter

Der prominente Charttechniker Tom DeMark von DeMark Analytics rechnet mit einer weiteren Korrektur des Shanghai Composite Index um 13 Prozent.

http://www.cash.ch/news/front/charttechniker_chinaboerse_faellt_weiter-3...

 

Am Ende werden wir wieder sehen, wer richtig "gerechnet" hat und können dann über die anderen spotten. Gewusst haben wir es ja schon immer (nur nicht wann es eintritt).

 

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