Schweizer Aktien und CHF, April 2013

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01.04.2013 23:17
#1
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Schweizer Aktien und CHF, April 2013

Rückblick


Vor 100'000-enden von Jahren lebten die Menschen wie heute noch die Tiere in dauerndem Zank miteinander. Nur bei massiven äusseren Gefahren, z.B. von wilden Tieren, hielten sie zusammen. Sie raubten sich gegenseitig die Frauen oder erbeutetes Essen. Niemand brachte es auf einen grünen Zweig, und Gott erhielt sie doch und sie vermehrten sich trotzdem. Das Leben war beschwerlich (keine Maschinen, keine Autos) und extrem lebensgefährlich!


Danach, etwa vor 10'000-enden von Jahren, merkten die Menschen, dass wenn man sich gegenseitig behilflich ist, das Leben angenehmer gestaltet werden kann und man vor allem die Tiere bezwingen, die wilden töten oder vertreiben und die zahmeren domestizieren konnte. Dieses gegenseitige Helfen hatte grosse Vorteile, die niemand mehr missen wollte. Doch gab es damals Menschen die grosszügig halfen und auch grosszügige Gegenhilfe erwarteten. Leider aber waren nicht alle so, oder einfach nicht immer so. Deshalb gab es wieder Streit, wer wem wieviel geholfen und wer wem wieviel Gegenhilfe schuldete.


Deshalb einigte man sich später (in den letzten 1'000-enden von Jahren) darauf, das Eigentum Einzelner zu ehren und zu achten und zu schützen (Du sollst nicht stehlen! Du sollst nicht begehren nach dem Weibe deines Nächsten, nach dem Eigentum deines Nächsten! Du sollst nicht ehebrechen!). Und wenn jemand einem andern half, dann hatte er nun Anrecht auf einen Lohn. Dieser Lohn wurde anfänglich bestimmt in Naturalien ausgerichtet, später in Silber und Gold. Nun konnte man auch Eigentum kaufen und verkaufen.


Seit einigen hundert Jahren gibt es nun Banken und Papiergeld und Papierschulden. Und seit einigen Jahrzehnten gibt es Zentralbanken. Und seit 20 Jahren gibt es das Internet und seit 5 Jahren gibt es Bitcoin.


Rückblick März


Der März war in etwa eine Repetition des Februars. Das erwartete kleine Tief im März haben wir gegen Ende mit der Zypernkrise in homöopatischen Dosen erlebt. Eine kleine Kaufgelegenheit für Mutigere!


Ausblick


Mit etwas Aenlichem wie Bitcoin wird in den nächsten 10 Jahren vermutlich die erste Weltwährung aus der Taufe gehoben werden. Die Zentralbanken werden ihre Macht weiter ausbauen und eine Weltzentralbank wird ebenfalls in den nächsten 10 bis 20 Jahren gegründet werden. Ihre Aufgabe wird es sein diese Bitcoin Weltwährung zu verwalten. Papiergeld wird seinen Siegeszug ausweiten. Gold und Silber werden für edlere Zwecke verwendet (Kunstobjekte, Ringe, etc.) und ihr Wert wird dadurch noch gesteigert.


Ausblick April


Anstieg bis Mitte April. Konsolidierung bis 1. Mai. Anstieg bis Mitte Mai. Danach die Sintflut!


Ziel bis Mitte Mai: SMI 8000+, DAX 8000+, S&P 1600+, DJ 15000+, Nikkei 14000+


Währungen in etwa gleichbleibend bis Mitte Mai. Danach die Sintflut!


Nordkorea wird die Aktien weiter beflügeln. Wenn Nordkorea zuerst blinzelt, könnte eine internationale Friedenstruppe unter Leitung der UNO in Nordkorea einmarschieren, die Konzentrationslager öffnen und die verbrecherische Führung vor ein internationales Gericht stellen (und die Bevölkerung zwangsernähren?)!

Aufklappen

Gruss
iGwt

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30.04.2013 15:59
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Home Prices in 20 U.S. Cities Climb by Most Since May 2006

The S&P/Case-Shiller index of property values in 20 cities rose 9.3 percent from February 2012, more than forecast, after advancing 8.1 percent in the year ended in January, the group said today in New York. The increase exceeded the 9 percent median forecast in a Bloomberg survey. Compared with the prior month, prices rose the most since October 2005.  http://www.bloomberg.com/news/2013-04-30/home-prices-in-20-u-s-cities-in...

 

Das ist gut für die Schrottpapiere

 

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Benjamin Franklin

30.04.2013 08:42
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SNB Q1: Konzerngewinn 11,22 Mrd CHF - StabFund mit 582 Mio USD Gewinn

30.04.2013 08:24
 


Bern (awp) - Die Schweizerische Nationalbank (SNB) weist für das erste Quartal 2013 einen Konzerngewinn von 11,22 Mrd CHF aus nach einem Verlust in der entsprechenden Vorjahresperiode von 1,56 Mrd. Dabei wurde die Rechnungslegung des Stabilisierungsfonds per 1. Oktober 2012 von fortgeführten Anschaffungskosten auf Fair Value umgestellt, teilt die SNB am Dienstag mit.


http://www.cash.ch/news/alle/snb_q1_konzerngewinn_1122_mrd_chf_stabfund_mit_582_mio_usd_gewinn-3057743-448

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

30.04.2013 08:03
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An der Vorbörse sind CS und UBS rund 3% im Plus

 

Der SMI wir grün eröffnen.

 

 

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30.04.2013 08:02
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Elias hat am 29.04.2013 - 11:45 folgendes geschrieben:

Leopardenhaie gab es endlich wieder mal zu sehen. Und die Ammenhaie bei Alimata waren der Knaller. Die "superschlauen" Italiener haben sie angefüttert und machen jetzt für die Schnorchler eine Attraktion daraus. Wir als Taucher wussten davon nichts, was das Ganze unerwartet spannend werden liess. Wir waren den Tieren immer im Weg und wurden einfach platt gewalzt. Oben die Schnorchler und wir auf 8  bis 10 Meter. Tiefer ging es dort nicht und viele Ausweichmöglichkeiten gab es auch nicht.  Die kamen von allen Seiten.

Hoffentlich beisst Dich keiner in die Waden, wie hier! Wink

Gruss
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30.04.2013 07:54
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sime hat am 28.04.2013 - 23:56 folgendes geschrieben:

Wenn der Crash 2015 kommt, wie Du sagst, möchte ich ja gerne Deine Argumente der Ursachen hören.

Meine Ansicht ist eben die, dass nicht die Ursachen direkt die Märkte beeinflussen, sondern die Märkte in einem allgemeinen Börseler-Konsens "vorprogrammierten" Zyklen folgen, grosso Modo. Deshalb kommt es zwischen November und Mai praktisch nie zu einem Crash, weil das einfach nicht die Zeit für Crashs ist. Wenn die Ursachen mal zu dieser Unzeit da sind, dann werden sie vorübergehend ignoriert und quasi der Abschwung auf den Sommer oder Herbst verschoben. So ist es auch mit den Crashs, die fast genau alle 14 Jahre einschlagen: 1945, 1959, 1973, 1987, 2001, 2015 ...

Die lieben Analysten suchen dann im Nachhinein irgendeinen Anlass, z.B. die Schweinegrippe, die den Crash ausgelöst haben soll. Wink

Die Bäume wachsen nicht in den Himmel. Wenn die Kurse zu hoch fliegen müssen sie mindestens teilweise einmal wieder zurückkommen. Die Schwankungen sind natürlich, alles schwankt, auch unser Leben ist ständigen Schwankungen unterworfen, so auch die Jahreszeiten, Tag und Nacht und somit eben auch die Börse.

Gruss
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29.04.2013 22:47
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Libor-Skandal war gross und doch nicht so gross...

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

29.04.2013 20:44
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Zinshoffnung gibt Schweizer Börse Auftrieb

Vor allem die an die EZB gerichteten Erwartungen seien gross, hiess es im Markt. Die Märkte hätten eine Zinssenkung bereits eingepreist und hofften auf zusätzliche Massnahmen der Notenbank zur Bekämpfung der Krise. http://www.cash.ch/news/top_news/zinshoffnung_gibt_schweizer_boerse_auft...

 

Dann müsste der Markt drehen, sollte der Zins nicht gesenkt werden.

 

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29.04.2013 11:45
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MarcusFabian hat am 29.04.2013 - 10:40 folgendes geschrieben:

Die aktuellen Zahlen relativieren diese optimistische Schätzung aus dem Jahr 2012. Entsprechend ist es durchaus plausibel, dass sich die Aktienpreise der Realität - nach unten - anpassen.

 

P.S.: Wie waren Deine Boot-Ferien? Nicht seekrank geworden?

 

Fallende Aktienpreise sind noch kein Crash. Meiner Meinung nach gibt es zur Zeit auch keine Euphorie, dazu sind die Umsätze zu mager.

 

Seekrank: am ersten Tag der dritte Tauchgang liess uns grün anlaufen. Aber sonst waren Wind, Wellengang und Wetter schon lange nicht mehr so gut gewesen. Am Letzten Tag gab es etwas Regen. Leopardenhaie gab es endlich wieder mal zu sehen. Und die Ammenhaie bei Alimata waren der Knaller. Die "superschlauen" Italiener haben sie angefüttert und machen jetzt für die Schnorchler eine Attraktion daraus. Wir als Taucher wussten davon nichts, was das Ganze unerwartet spannend werden liess. Wir waren den Tieren immer im Weg und wurden einfach platt gewalzt. Oben die Schnorchler und wir auf 8  bis 10 Meter. Tiefer ging es dort nicht und viele Ausweichmöglichkeiten gab es auch nicht.  Die kamen von allen Seiten.

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29.04.2013 10:40
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Elias hat am 29.04.2013 - 09:39 folgendes geschrieben:

Wer der Meinung ist, es komme ein Crash, sollte sich Long-Puts zulegen.

Das KGV ist bei den meisten Titeln nicht so schlecht.

 

 

Das Problem liegt hier:

Die Gewinn-Erwartungen (US-Märkte, aber dort spielt ja die Musik) sind - gelinde gesagt - etwas hoch gegriffen mit 27% QE4 2012 bis 2013.

Die aktuellen Zahlen relativieren diese optimistische Schätzung aus dem Jahr 2012. Entsprechend ist es durchaus plausibel, dass sich die Aktienpreise der Realität - nach unten - anpassen.

 

P.S.: Wie waren Deine Boot-Ferien? Nicht seekrank geworden? Wink

 

29.04.2013 09:39
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Wer der Meinung ist, es komme ein Crash, sollte sich Long-Puts zulegen.

Das KGV ist bei den meisten Titeln nicht so schlecht.

 

 

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29.04.2013 02:42
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in_God_we_trust hat am 28.04.2013 - 17:14 folgendes geschrieben:


Ein Crash ab heute wäre also keine Katastrophe mehr, sondern einfach courrant normal.

Der Crash von 2000 hat einen Schaden von 760 Mrd. Dollar verursacht und konnte noch von der Fed alleine gestemmt werden.

Der Crash von 2008 hat bereits ein Volumen von 16'000 Mrd. Dollar und neben sämtlichen Zentralbanken müssen auch die Staaten ran. Evtl. (s. Zypern) auch Sparer.

Die Blase, die sich derzeit aufbaut und das dahinterstehende Crashpotenzial will ich nicht abschätzen. Es ist aber wiederum um Faktoren höher als die Finanzkrise von 2008.

Unter dem Strich haben also Greenspan 2001 und Bernanke nur an der Fallhöhe gearbeitet und die notwendigen Bereinigungen auf der Zeitskala nach rechts verschoben.

28.04.2013 23:56
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in_God_we_trust hat am 28.04.2013 - 17:14 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 28.04.2013 - 15:27 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 28.04.2013 - 07:21 folgendes geschrieben:

 

Im Unterschied zu Gold gibt es im Aktienmarkt keine mehrjährigen Korrekturen!

Aber sicher doch, auch wenn wir seit 1981 keine mehr erlebt haben:
2000-2003 oder 2007-2009. Die waren beide kürzer als 2 Jahre und somit überschaubar.
Früher gab es auch längere Korrekturen: 1929-1945, 1967-1980. Beide über 10 Jahre und um mehr als 50%.

Du hast recht. Jedoch wollen Bernanke und Co. die Fehler von 1929 bis 1945 vermeiden durch Gelddrucken. Der Neid muss ihm das lassen, er war erfolgreich, neue Höchststände in DJ und S&P sind erreicht worden! Damit hat er bewiesen, dass er eine langjährige Börsenschwäche vermeiden konnte. Ein Hoch auf Bernanke also!

Ein Crash ab heute wäre also keine Katastrophe mehr, sondern einfach courrant normal. Wer seine Gewinne auf Kurshöchstständen nicht aufs Trockene gebracht hat ist selber schuld, wenn die Aktienmärkte jetzt kollabieren. Aber, wie schon früher gesagt, rechne ich erst 2015 mit dem ganz grossen Crash, wie anno 2001.

Trotzdem ist man immer aufs Schlimmste vorbereitet und auf der sicheren Seite, wenn man stur im Mai aussteigt und bei Tiefs im Herbst wieder gestaffelt zugreift.

Ich verstehe nicht, wie man so inkonsequent argumentieren kann. Du lobst Bernanke, dass der Aktienmarkt keine mehrjährige Schwäche zeigte, dank seiner super geführten Geldpolitik. Dann prophezeist Du einen grossen Crash fürs Jahr 2015 wie anno 2000. Wir erinnern uns doch an die Dotcom-Bubble. War dieser Crash nicht das Resultat einer mehrjährigen Anlageblase in die IT-Branche und einer verantwortungslosen Kreditvergabe an Spekulanten und Investoren, um in der IT-Branche Kohle zu scheffeln? Das Linux-IPO war der erfolgreichste Börsengang aller Zeiten und schloss 700% höher am ersten Tag als der offizielle Ausgabepreis war. Das war im November 1999, ein halbes Jahr vor dem Crash. Wenn die Reaktion auf diese Blase nicht die von Bush eingeläutete Immobilienblase durch das GSE plus die Angriffskriege gegen Afghanistan und Irak gewesen wäre, wären die Aktienmärkte schon damals nicht mehr aus dem Loch gekommen, weil die Wirtschaft in eine Rezession geschlittert wäre, die noch bis heute aufgeschoben wurde, zumindest, wenn man sie an den Aktienmärkten ablesen will. Die letzte Waffe von Bernanke war diese Geldpolitik, doch genau diese Hinauszögerung der unabwendbaren Schuldenkonsolidierung wird ein umso grösserer Impact haben auf die gesamte Wirtschaft, wenn die Geldblase platzt. Was es also an Bernanke zu loben gibt, kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wenn der Crash 2015 kommt, wie Du sagst, möchte ich ja gerne Deine Argumente der Ursachen hören. Ob Du da an Bernanke vorbeikommst, wage ich zu bezweifeln. Man sollte nicht mit zweierlei Mass argumentieren, wenn es um die Analyse der Vergangenheit und Gegenwart geht und  dann nicht die gleichen Masse für die Zukunftsprognose  verwendet. Die Zukunft ist schliesslich ein Produkt seiner Vergangenheit.

28.04.2013 17:14
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MarcusFabian hat am 28.04.2013 - 15:27 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 28.04.2013 - 07:21 folgendes geschrieben:

 

Im Unterschied zu Gold gibt es im Aktienmarkt keine mehrjährigen Korrekturen!

Aber sicher doch, auch wenn wir seit 1981 keine mehr erlebt haben:
2000-2003 oder 2007-2009. Die waren beide kürzer als 2 Jahre und somit überschaubar.
Früher gab es auch längere Korrekturen: 1929-1945, 1967-1980. Beide über 10 Jahre und um mehr als 50%.

Du hast recht. Jedoch wollen Bernanke und Co. die Fehler von 1929 bis 1945 vermeiden durch Gelddrucken. Der Neid muss ihm das lassen, er war erfolgreich, neue Höchststände in DJ und S&P sind erreicht worden! Damit hat er bewiesen, dass er eine langjährige Börsenschwäche vermeiden konnte. Ein Hoch auf Bernanke also!

Ein Crash ab heute wäre also keine Katastrophe mehr, sondern einfach courrant normal. Wer seine Gewinne auf Kurshöchstständen nicht aufs Trockene gebracht hat ist selber schuld, wenn die Aktienmärkte jetzt kollabieren. Aber, wie schon früher gesagt, rechne ich erst 2015 mit dem ganz grossen Crash, wie anno 2001.

Trotzdem ist man immer aufs Schlimmste vorbereitet und auf der sicheren Seite, wenn man stur im Mai aussteigt und bei Tiefs im Herbst wieder gestaffelt zugreift.

Gruss
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28.04.2013 15:27
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in_God_we_trust hat am 28.04.2013 - 07:21 folgendes geschrieben:


Im Unterschied zu Gold gibt es im Aktienmarkt keine mehrjährigen Korrekturen!

Aber sicher doch, auch wenn wir seit 1981 keine mehr erlebt haben:
2000-2003 oder 2007-2009. Die waren beide kürzer als 2 Jahre und somit überschaubar.
Früher gab es auch längere Korrekturen: 1929-1945, 1967-1980. Beide über 10 Jahre und um mehr als 50%.

28.04.2013 07:21
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MarcusFabian hat am 27.04.2013 - 21:22 folgendes geschrieben:

 

Das Problem mit den Aktienpreisen ist grundsätzlich, dass wir niemals wissen können, ob wir bei einem Kurs-Sturz eine günstige Nachkaufgelegenheit im Bullenmarkt sehen oder ob wir im Moment die letzte Gelegenheit haben, einigermassen sauber aus dem Trade rauszukommen, weil uns eine mehrjährige Korrektur erwartet.

 

Im Unterschied zu Gold gibt es im Aktienmarkt keine mehrjährigen Korrekturen! Die Korrekturen sind meistens kurz und heftig, was man gut an Deinem Chart sehen kann. Und diese kurzen und heftigen Korrekturen finden hauptsächlich im Sommer bis Herbst statt. (Mit Ausnahme des Sturzes im März 2009. Der wurde aber sofort wieder korrigiert! Und Anfangs 2008, aber dort war eine Korrektur wohl überfällig.).

Gruss
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27.04.2013 21:22
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in_God_we_trust hat am 27.04.2013 - 17:17 folgendes geschrieben:

Danke, gleichfalls! Ich gehe sowieso meist schon Mitte April, spätestens Mitte Mai weg.

Das Problem mit den Aktienpreisen ist grundsätzlich, dass wir niemals wissen können, ob wir bei einem Kurs-Sturz eine günstige Nachkaufgelegenheit im Bullenmarkt sehen oder ob wir im Moment die letzte Gelegenheit haben, einigermassen sauber aus dem Trade rauszukommen, weil uns eine mehrjährige Korrektur erwartet.

Hier mal der SMI gaaaanz langfristig und somit ausserhalb Deines beliebten "Sell in May ... come back in September".

Wer 2007 aus dem SMI ausgestiegen ist, hat bisher grundsätzlich und langfristig nichts falsches getan.

Natürlich wäre es am besten gewesen, 2007 auszusteigen und März 2009 wieder einzusteigen. Aber wer konnte das schon ahnen?

Betrachten wie den SMI mal aus kürzerer Sicht, auf 5 Jahre:

Werden wir in der Zeit von jetzt bis September eine kleine Korrektur bis vielleicht nur 7000 sehen mit anschliessend weiter starkem Bullenmarkt in die Region bis 8000 und darüber hinaus zu den alten ATH oder vielleicht eher einen Fall in die Region um 5000?

Natürlich wissen wir es nicht. Im Moment sind Aktien äusserst beliebt und teuer und das ist üblicher Weise die Situation, in der Kleinanleger bevorzugt in Aktien investieren. Die Wirtschaftsdaten zumindest bestätigen diese Euphorie nicht. Aber wie auch immer, wir wissen beide aus langjähriger Erfahrung, dass die Kleinanleger erst dann zur Einsicht kommen, wenn sie massive Verluste eingefahren haben. Also lassen wir sie weiterhin in Aktien investieren und reden dann in ein paar Monaten über "do's and dont's" Biggrin

Meine persönliche Strategie ist insofern irrelevant als sie nicht mit der Strategie der meisten Anleger kongruent ist. Ich investiere derzeit in Assets, bei denen die Stimmung schlecht und die Preise günstig sind. Gold und Silber. Aktien sind bereits viel zu stark im Preis gestiegen, was sich allerdings durch die euphorische Stimmung begründen lässt.

Vielleicht schreibe ich ja mehr dazu als Posting #2 auf Deinen "Schweizer Aktien und CHF, Mai 2013", den Du in den nächsten Tagen veröffentlichen wirst.

 

27.04.2013 17:17
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Danke, gleichfalls! Ich gehe sowieso meist schon Mitte April, spätestens Mitte Mai weg.

Gruss
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27.04.2013 15:28
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Bin deiner Meinung, schau aber noch 1-2 Wochen zu, je nach EZB Entscheid. Dann bin ich nur noch mit ca. 20% drin mit Langzeitinvestitionen. Schönen Sommer und bis September.

27.04.2013 15:06
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Gerard hat am 27.04.2013 - 11:19 folgendes geschrieben:

Haben die Bären oder die Bullen die Oberhand wird sich zeigen.

Langfristig haben die Bullen auf den Indices wie SMI etc. immer die Oberhand! Zwischen Mai und September aber ist die Wahrscheinlichkeit gering. 2009 war so eine Ausnahme, jedoch verständlich, nachdem im März ein enormes Tief erreicht wurde. Aber heute sind wir auf absoluten Höchstständen! Also ich wette jetzt lieber auf einen Rückgang bis September, als auf einen Anstieg.

Zudem werden sich die Börsianer bis und mit Herbst wieder Raum schaffen wollen, damit die Börse von Herbst 2013 bis Frühjahr 2014 wieder ansteigen kann und Gewinne eingefahren werden können. Ihr könnt es ja nachprüfen, wer in den letzten hundert Jahren im Herbst bei Tiefs gekauft und im Frühling bei Hochs verkauft hat, hat höchstens eine Handvoll Mal maximal 5% verloren (oder eher noch weniger)!

Aber, wie immer, die Wahrheit glaubt einem (glücklicherweise?) fast niemand! Dies ist so, weil die meisten Menschen in ihrem eigenen Kopf ein Durcheinander anrichten. Meist ist Alkohol im Spiel, aber das wird auch fast niemand gerne hören (leider). Der Grund liegt darin, dass mit Alkohol im Blut man zu einfältigem Denken tendiert. Das Gehirn ist teilweise gelähmt. Man fühlt sich glücklich, weil einem dann alles viel einfacher erscheint.

Aber leider ist die Welt nicht einfältig sondern vielfältig. Wer nicht vielfältig denken kann gehört dann immer zu den Verlierern. Das ist leider so, oder glücklicher- und gerechterweise? Zudem stirbt man wahrscheinlich früher und wird früher krank.

 

Gruss
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27.04.2013 11:19
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Habe meinen Aktienanteil jetzt wieder bis auf 40% heruntergefahren. Sobaldmöglich werde ich ihn noch bis auf 20% herunterfahren und schauen was passiert diesen Sommer. Haben die Bären oder die Bullen die Oberhand wird sich zeigen. Widme mich jetzt bis Herbst an Renovationen an meinen Immobilien und einwenig Ferien. Meine Nettoperformance seit Anfang Januar 14%. Ausser eventuell einige Kommentare, bis September.

26.04.2013 17:42
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Jetlag hat am 24.04.2013 - 10:26 folgendes geschrieben:

Ich bin an eurer Meinung interessiert.

Habe schon seit längerer Zeit ein Depot, jedoch ca. 2.5 Jahre nicht mehr reingeschaut. Dementsprechend schlecht sieht auch die Performance aus...

ABBN -7%

CSGN -40%

HOLN -40%

SREN -30%

UBSN -18%

ZURN -25%

ich habe nicht so viel investiert, deshalb hält sich der Schmerz in Grenzen   Nun aber die Frage - was macht man in so einer  Situation?

-manche sagen, stop loss setzen ist sinnvoll. In meinem Fall aber eh zu spät.

-verkaufen, und das Lehrgeld abschreiben?

-so lassen und möglicherweise mehrere Jahre warten, da ich auf das Geld eh nicht angewiesen bin?

Danke für eure Inputs.

Sell in May and go away! Egal was der Einstandspreis war. Jedes Jahr hat man damit auch die Gelegenheit, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und im nächsten September wieder einen Neuanfang zu wagen!

Gruss
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26.04.2013 17:35
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Elias ist am Tauchen und geht den Nichtfinanzhaien aus dem Weg, denke ich mal. Und meine Wenigkeit ist auf Reisen, habe gerade den Jetlag überstanden, und das Internet ist schaurig l a n g s a m. Sonst im Osten nichts Neues.

Gruss
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25.04.2013 08:30
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Drei SMI-Firmen sind von der Ventilklausel betroffen

 
Die Schweiz hat am Mittwoch die Zuwanderung aus Ländern der Europäischen Union (EU) gedrosselt. Das könnte unter anderem drei SMI-Firmen treffen.

“Erwerbstätige aus den EU-Staaten haben in den nächsten 12 Monaten nur beschränkt Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt. Der Bundesrat hat heute beschlossen, die im Freizügigkeitsabkommen vorgesehene Ventilklausel in Anspruch zu nehmen”, teilte die Regierung am späten Mittwoch mit. Aufenthaltsbewilligungen vom Typ B würden ab Mai kontingentiert.


In der Schweiz sind die Gehälter in aller Regel höher als im Rest Europas, während die Arbeitslosigkeit vergleichsweise niedrig ausfällt. Dem Land ist es gelungen, der Schuldenkrise und der Rezession in der Eurozone zu entfliehen.


Auf ausländische Mitarbeiter angewiesen


Laut der Mitteilung gelte es, “Missbräuche im Bereich des Ausländerrechts und der sozialen Sicherheit konsequent zu bekämpfen. Auch im Bereich der Raumplanung, des günstigen Wohnungsbaus sowie bei der Infrastruktur müssen Bund, Kantone und Gemeinden mit gemeinsamen Projekten dafür sorgen, dass die für die Wirtschaft willkommene Zuwanderung auch gesellschaftsverträglich ist”.


Dennoch: Die gedrosselte Zuwanderung könnte Unternehmen wie Credit Suisse und Roche treffen. Viele Firmen haben Probleme, offen Stellen mit Schweizer Bürgern zu besetzen. Banken und auch Pharmahersteller wie Novartis haben darauf hingewiesen, dass sie auf gut ausgebildete Mitarbeiter angewiesen sind - viele kommen aus dem Ausland.


AWP

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

25.04.2013 08:15
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Wo sind eigentlich Elias und Igwt???

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

24.04.2013 10:26
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Ich bin an eurer Meinung interessiert.

Habe schon seit längerer Zeit ein Depot, jedoch ca. 2.5 Jahre nicht mehr reingeschaut. Dementsprechend schlecht sieht auch die Performance aus...

ABBN -7%

CSGN -40%

HOLN -40%

SREN -30%

UBSN -18%

ZURN -25%

ich habe nicht so viel investiert, deshalb hält sich der Schmerz in Grenzen Unknw  Nun aber die Frage - was macht man in so einer  Situation?

-manche sagen, stop loss setzen ist sinnvoll. In meinem Fall aber eh zu spät.

-verkaufen, und das Lehrgeld abschreiben?

-so lassen und möglicherweise mehrere Jahre warten, da ich auf das Geld eh nicht angewiesen bin?

Danke für eure Inputs.

19.04.2013 17:13
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Let's call it a day. 08:15. And a dismal week, -2%.

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18.04.2013 11:34
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CH/Adecco-Index: Stellenmarkt entwickelt sich im ersten Quartal positiv

18.04.2013 10:41



Zürich (awp) - Der Schweizer Stellenmarkt hat sich im ersten Quartal 2013 positiv entwickelt und den saisonal geprägten Rückgang des Vorquartals weitgehend überwunden. Dies würden die von der Universität Zürich erhobenen Quartalswerte des Adecco Swiss Job Market Index (ASJMI) zeigen, teilte Adecco am Donnerstag mit. Der Aufwärtstrend unterstreiche die gute Verfassung der Schweizer Wirtschaft. Der ASJMI stieg gegenüber dem Vorquartal um 5% auf 97,4 Punkte, gegenüber dem Vorjahr ergibt sich indes ein Minus von 3%.


http://www.cash.ch/news/alle/chadeccoindex_stellenmarkt_entwickelt_sich_im_ersten_quartal_positiv-3053158-448

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

18.04.2013 11:31
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UBS rechnet mit BIP-Wachstum von 0,9 Prozent

Die UBS erwartet für die Schweizer Wirtschaft im laufenden Jahr ein Wachstum von 0,9 Prozent. Damit bleiben die Konjunkturauguren der UBS bei ihrer im Januar publizierten Prognose.

http://www.cash.ch/news/alle/ubs_rechnet_mit_bipwachstum_von_09_prozent_-3053148-448

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17.04.2013 23:20
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in_God_we_trust hat am 17.04.2013 - 22:02 folgendes geschrieben:

Ich schlage vor, auf's Bier zu verzichten und an dessen Stelle ein Glas Hahnenwasser zu trinken. Dies ist unendlich mal gesünder und erst noch unendlich mal billiger! Wohl bekomms!

(P.S. Und statt auf den Geist in der Flasche in rauchiger Spelunke, auf den Heiligen Geist an der frischen Luft setzen! )

Vorschlag abgelehnt! Aber zugegeben, das Schweizer Hahnenwasser ist wunderbar. Wie haben wir Schweizer dieses Wasserschloss nur verdient, fragt man sich. Dieser Reichtum hier ist mir manchmal suspekt, vor allem die Selbstverständlichkeit, die damit einhergeht. Wenn man betrachtet, wieviel Wasser wir fürs Autowaschen, Geschirrwaschen, Duschen, WC, Rasenbewässerung etc. Pi Pi brauchen, hoffe ich, dass sich das nie rächt. Aber i nimme mi är eigene Nase, ke Angscht! So und jetzt ein kühles Blondes! Biggrin

17.04.2013 22:02
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Ich schlage vor, auf's Bier zu verzichten und an dessen Stelle ein Glas Hahnenwasser zu trinken. Dies ist unendlich mal gesünder und erst noch unendlich mal billiger! Wohl bekomms! Drinks

(P.S. Und statt auf den Geist in der Flasche in rauchiger Spelunke, auf den Heiligen Geist an der frischen Luft setzen! Smile )

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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