Schweizer Aktien und CHF, August 2012

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Schweizer Aktien und CHF, August 2012

Rückblick

DAX, DJ stehen heute nur noch unwesentlich (15%, bzw. 10%) unter ihrem Allzeithoch 2006/2007. Beim SMI ist die Differenz grösser: rund 30%.

Damals stand das USD/CHF Verhältnis bei 1.2 und das EUR/CHF Verh. bei 1.6, EUR/USD also etwa bei 1.3

Heute ist USD/CHF 1.0, EUR/CHF 1.2, EUR/USD 1.2

Gold stand damals bei etwa 750$/oz, heute bei 1500$/oz

Das Welt BIP ist in diesen 5 Jahren etwa um 20% gestiegen.

 

Erkenntnis 1: Das wirtschaftliche Gewicht der USA und des $ haben sich gegenüber Europa und dem € um etwa 15% erhöht!

Erkenntnis 2: Der Wert des Papiergeldes (u.a. $ und €) hat sich gegenüber Gold, Oel, Rohstoffen in 5 Jahren um 50 - 100% verringert. 

Erkenntnis 3: Da der Wert des CHF um 25% gegenüber $ und € gewachsen ist, steht auch der SMI in diesen Währungen nur noch ca. 10% unter seinem Allzeithoch von damals.

Erkenntnis 4: Gemessen an Gold und Rohstoffen, haben aber die Aktien gewaltig an Wert verloren und sind gegenüber 2006/2007 stark unterbewertet.

Erkenntnis 5: Der Menschheit geht's heute besser denn je!

Rückblick Juli

Der Börsenmonat Juli hat sich klar besser verhalten als der Wettermonat Juli, zumindest in Europa. Ein klassisches Sommerrally hat sich entwickelt. Wohl dem der im kurzen Einbruch im Mai und Juni schon wieder etwas Aktien akkumuliert hat. Wie Teetasse erwähnte, empfiehlt es sich vielleicht spätestens jetzt Gewinne davon zu realisieren.

Da auch die typischen Sommertheater (Schweinegrippen etc.) in der Presse diesmal bislang ausgeblieben sind, vermute ich stark, dass dieses Jahr viele Hauptakteure in Politik und Wirtschaft ihre Sommerferien verschoben haben oder ganz darauf verzichteten, aus Angst vor grösseren politischen oder wirtschaftlichen Turbulenzen (ähnlich letztem Jahr).

Ausblick

Die Zinsen sind jetzt ausserordentlich tief. Tiefer geht's wohl bald nicht mehr. Falls in dieser Woche oder in den nächsten paar Wochen die Zinsen von den Notenbanken weiter gedrückt werden, geht's nochmals etwas tiefer. Das wäre kurzfristig negativ für die Aktienbörse.

Danach aber würden tendenziell steigende Zinsen den Aktien einen enormen Schub verleihen!

Niemand weiss, wann dieser Zinsanstieg kommen wird, ausser dem Vater. In der Schweiz kommt er wohl früher als wir denken. Die USA wird sich, falls möglich noch bis 2014 Zeit lassen.

Ausblick August

Im August sollten wir schon etwas wachsam sein: "... but remember to be back in September!". Es ist noch nicht September, aber bald! Bei Tiefs im August könnte vorsichtige langsame Akkumulation von Aktien vorteilhaft sein.

 

Therefore keep watch, because you do not know the day or the hour. Matthew 25

 

Fröhlichen 1. August an alle!

geldsack
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Ein Risikofaktor weniger:

US-Kongress verhindert neue Etatkrise

(01.08.2012 / 11:17:32)

 

WASHINGTON (awp international) - Demokraten und Republikaner im US-Kongress haben eine erneute Etatkrise verhindert. Mitten im Präsidentenwahlkampf einigten sie sich am Dienstag auf einen Deal, zumindest erst einmal die Finanzierung der ersten sechs Monate des Staatshaushalts 2012/13 (Beginn: 1. Oktober) sicherzustellen. Dazu wolle man gut eine Billion Dollar (812 Milliarden Euro) bewilligen.

"Diese Einigung zwischen dem Senat, dem Repräsentantenhaus und dem Weissen Haus gibt für die nächsten Monate Stabilität", sagte Harry Reid, Fraktionschef der Demokraten im Senat. Jetzt komme es darauf an, die anstehenden Probleme zu lösen, meinte Reid mit Blick auf Steuererleichterungen, die Ende des Jahres auslaufen.

Auch das Weisse Haus begrüsste die Einigung. Ein entsprechendes Haushaltsgesetz soll noch im September durchs Parlament. Im Jahr 2011 musste die Regierung beinahe Bundesbehörden schliessen, weil sich die Parteien nicht über den Haushalt einigen konnten. In den USA wird der Haushalt häufig nicht für zwölf Monate, sondern in mehreren Etappen beschlossen./aw/pm/DP/zb

in_God_we_trust
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  DJ ECB's Weidmann Warns Against Overstepping Mandate
01.08.12 10:40:04- TSGE

Jens Weidmann, a member of the European Central Bank's rate-setting Governing Council, says that the ECB "should be aware" that its independence "also requires it to respect and not overstep its own mandate."

Jens Weidmann, a member of the European Central Bank's rate-setting Governing
 Council, said Wednesday that the ECB "should be aware" that its independence
 "also requires it to respect and not overstep its own mandate." 

  The comments by Weidmann, who is also president of the Deutsche Bundesbank,
 come from an interview conducted more than a month ago in an internal
 Bundesbank magazine, but which were first published Wednesday on the
 Bundesbank's website. 

  "What is politically desirable and what is economically prudent have often not
 matched up," Mr. Weidmann said in the interview. "Whether we're talking about
 interest rates or some sort of non-standard measures, in the end it always
 comes down to the central bank being instrumentalised for fiscal policy
 objectives," he said. 

  He added that policymakers "thereby overestimate the central bank's
 possibilities and expect too much of it by assuming that it can be used not
 only for price stability, but also for promoting growth, reducing unemployment
 and stabilising the banking system." 

  He said that such a pattern happens "again and again," but now may be "more
 pronounced" given elevated doubts among the general public about the ability of
 policymakers to get things done, "and the central bank is seen as the sole
 institution that is capable of doing something." 

   (Margit Feher contributed to this article) 

  Write to Todd Buell at todd.buell@dowjones.com 

 

  (END) Dow Jones Newswires

  August 01, 2012 05:40 ET (09:40 GMT)

  Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.

 

Gruss
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MarcusFabian
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Elias hat am 01.08.2012 - 08:13 folgendes geschrieben:

 

Verlust   In was? In Papierwährung? Seit wann interessiert dich das?

 

Der Verlust ist in erster Linie 1445t Gold, die wir vor 12 Jahren noch hatten und jetzt nicht mehr. Die wurden gegen grün bedruckte Zettel eingetauscht, die seither beständig an Wert verlieren.

Aber hast Recht: In Franken gerechnet ist es "entgangener Gewinn" und nicht "Verlust".

geldsack
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Auch diesen Monat wird es wieder aufwärts gehen:

US/ADP-Beschäftigtenzahl steigt stärker als erwartet

(01.08.2012 / 14:29:40)

 

WASHINGTON (awp international) - In den USA ist die Beschäftigung des Privatsektors im Juli stärker als erwartet gestiegen. Im Monatsvergleich sei die Zahl der Beschäftigten um 163.000 geklettert, teilte der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) am Mittwoch in Washington mit. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um lediglich 120.000 Beschäftigte gerechnet. Allerdings wurde der Anstieg im Vormonat von zunächst 176.000 auf 172.000 gesenkt.

Die offiziellen Arbeitsmarktdaten wird das US-Arbeitsministerium an diesem Freitag veröffentlichen. Die ADP-Daten gelten als Indikator hierfür./jkr/hbr

Elias
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MarcusFabian hat am 01.08.2012 - 13:44 folgendes geschrieben:

Der Verlust ist in erster Linie 1445t Gold, die wir vor 12 Jahren noch hatten und jetzt nicht mehr. Die wurden gegen grün bedruckte Zettel eingetauscht, die seither beständig an Wert verlieren.

Aber hast Recht: In Franken gerechnet ist es "entgangener Gewinn" und nicht "Verlust".

Nein, die wurden nicht für grün bedruckte Zettel eingetauscht. Ein Teil landete beim Bund, der Rest ist für die Kantone. In Franken. Dafür zahlen wir via Steuern weniger Schuldzinsen an die Banken. Diese Gelder haben den Schuldenabbau zusätzlich erleichtert und dank den tieferen Steuern bleibt den Konsumenten mehr in der Tasche, was sich im Konsum niederschlägt. Mittlerweile eine wichtige Stütze unserer Wirtschaft. Und das alles auch schon recht lange.

Reichensteuer: Italien und Frankreich schicken uns noch ein paar reiche Steuerzahler.

Habe das auch schon mehrfach gefragt: Was nützen den Griechen, Portugiesen, Spanier und Italiener ihre Goldreserven? Es gibt doch niemanden, der ernsthaft mit diesen Ländern tauschen will, oder doch?

 

----

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Elias hat am 01.08.2012 - 14:41 folgendes geschrieben:


Habe das auch schon mehrfach gefragt: Was nützen den Griechen, Portugiesen, Spanier und Italiener ihre Goldreserven? Es gibt doch niemanden, der ernsthaft mit diesen Ländern tauschen will, oder doch?

 

Ich habe es auch schon mehrfach beantwortet aber ich fürchte, das wirst Du nicht nachvollziehen können:
Gold ist die letzte Reserve, die benötigt wird um im dümmsten Fall eine neue Währung aufzubauen.

MarcusFabian
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weico hat am 01.08.2012 - 03:13 folgendes geschrieben:

..solch Annahmen mögen ja für ZB-Theorie-Anfänger und Schuldgeldsystem-Gläubige durchaus zutreffen.

Gerade für solche Leute ist darum die wunderbar-treffende Ausführung von Herrn Jordan ja so ausserordentlich lehrreich.Dann fällt vielleicht auch bei solchen Leuten einmal der 20er....

 

 

 

Ich hab die Rede gelesen. Du hast recht, er hat das wirklich sehr einfach und auch interessant beschrieben.
Stimmt schon: Über unendlich lange Zeit darf sich eine ZB nicht über die Druckerpresse (bzw. ihr elektronisches Äquivalent) über Wasser halten, ansonsten verliert sie und ihre Währung an Vertrauen.
Allerdings hat das der Fed in den letzten 10 Jahren noch nicht sonderlich geschadet. Und wer denkt heutzutage schon in solchen Zeiträumen.

Politiker sicher nicht Wink

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weico
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MarcusFabian hat am 01.08.2012 - 16:34 folgendes geschrieben:

 


Stimmt schon: Über unendlich lange Zeit darf sich eine ZB nicht über die Druckerpresse (bzw. ihr elektronisches Äquivalent) über Wasser halten, ansonsten verliert sie und ihre Währung an Vertrauen.
Allerdings hat das der Fed in den letzten 10 Jahren noch nicht sonderlich geschadet. Und wer denkt heutzutage schon in solchen Zeiträumen.

Politiker sicher nicht

Es hat der FED nicht geschadet,weil ein vermeintliches "GELDDRUCKEN" (REAL und "im Sinne von Geld aus dem Nichts") eben schlicht nicht stattfindet.

Die Bilanzen der Zentralbanken werden z.T ja wöchentlich veröffentlich und unzählige Institutionen,Investoren,Private usw. schauen genau darauf,wass da vonstatten geht.

Ein WIRKLICHES GELDDRUCKEN würde sofort auffallen und sich sehr schnell an den Zinsen bemerkbar machen.

 

Die Fed handelt z.T genau wie es auch Jordan bei der SNB geschildert hat :

http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.com/2011/02/druckt-die-fed-nu...

 

Die wöchentliche  Bilanz der FED :

http://www.federalreserve.gov/releases/h41/current/h41.htm#h41tab9

 

weico

 

 

 

MarcusFabian
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weico hat am 02.08.2012 - 02:08 folgendes geschrieben:


Ein WIRKLICHES GELDDRUCKEN würde sofort auffallen und sich sehr schnell an den Zinsen bemerkbar machen.

Ich nehme an, dass Du  wie ich die Fed-Bilanz in den letzten 10 Jahren schon öfter angeschaut hast. Deshalb ist Dir sicher auch die Position "US Treasury Securities" aufgefallen und wie sie in den letzten Jahren gestiegen ist?

Was ist da passiert? Der Staat hat kein Geld und braucht Kredit. Also gibt er Staatsanleihen aus. Mit denen "besichert" er den Kredit, den er von der Fed kriegt.
Etwas plakativer: Der Staat druckt ein Papier und tauscht es gegen neu gedruckte Papiere der Fed. So entstehen neue Staatsschulden und neues Geld aus dem "Nichts".

Ich mache einen Unterschied zwischen einem "besicherten" Kredit im Sinne von Heinsohn (also z.B. ein Gebäude, eine Maschine, ein Stück Land das verpfändet wird) und der Besicherung durch einen Schuldschein, der durch nichts gedeckt ist und nie zurückbezahlt werden kann.

Dabei sind wir uns einig, dass der Begriff "Drucken" nicht wörtlich zu nehmen ist, denn weder der Treasury Secretary noch Ben Bernanke gehen in den Keller ihrer jeweiligen Paläste und werfen eine Druckerpresse an.

Hier entsteht Geld durch einen reinen Buchungssatz: Forderung an Verbindlichkeit. Ohne die geringste Leistung!
Das nenne ich "Gelddrucken". Du kannst es auch höflicher als "Monetarisierung von Staatschulden" bezeichnen. Der Effekt ist derselbe.

Streng genommen kannst Du jetzt noch einwerfen, dass obenstehendes Szenario gar nicht legal ist und die Fed nicht direkt und nur im Notfall US-Treasuries kaufen darf. Wenn sie es tut, muss sie diese innert 30 Tagen über eine Auktion versteigern.
Stimmt. Der Einwurf ist korrekt. Also was passiert?
Die Fed schaltet eine der Grossbanken als Vermittler ein. Z.B. JPM nimmt Kredit bei der Fed auf und bekommt die Staatsanleihen vom Staat. Das Geld wird an den Staat weitergeleitet, die Staatsanleihen als Sicherheit an die Fed. Abgesehen davon, dass JPM dabei ein paar Basispunkte Zinsdifferenz kassiert und das Ganze Spiel jetzt legal ist, bleibt es unter dem Strich dasselbe. Der Staat bekommt sein Geld, die Fed die Treasuries und die Geldmenge steigt.

Auf diese Weise hat die Fed seit 2008 die ganze neue US-Staatsverschuldung geschluckt.

weico
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MarcusFabian hat am 02.08.2012 - 02:57 folgendes geschrieben:

 

Was ist da passiert? Der Staat hat kein Geld und braucht Kredit. Also gibt er Staatsanleihen aus. Mit denen "besichert" er den Kredit, den er von der Fed kriegt.
Etwas plakativer: Der Staat druckt ein Papier und tauscht es gegen neu gedruckte Papiere der Fed. So entstehen neue Staatsschulden und neues Geld aus dem "Nichts".

Ich mache einen Unterschied zwischen einem "besicherten" Kredit im Sinne von Heinsohn (also z.B. ein Gebäude, eine Maschine, ein Stück Land das verpfändet wird) und der Besicherung durch einen Schuldschein, der durch nichts gedeckt ist und nie zurückbezahlt werden kann.

Die Staatsanleihen sind gedeckt durch das staatliche Steuermonopol.

Diese Deckung kann aber auch schnell (weg)fallen,durch das staatliche Machtmonopol...

Es liegt schlussendlich ganz alleine an dem Käufer der Staatsanleihen,ob er dem Staat (ver)traut.

 

Herr Stocker hat seine Erfahrungen schön beschrieben:

"Ich habe meine Lektion gelernt

Es war eine Lektion, eine teure, aber ich habe sie gelernt. Ich weiß nun, warum über Jahrhunderte galt: Leihe nie einem Fürsten Geld! Denn wer einem Privatmann oder einer Firma etwas borgt, der kann Gericht und Polizei bemühen, um sein Geld einzutreiben. Ein Staat, der nicht zahlt, kann dagegen nicht belangt werden. Er kann Gesetze und Prinzipien mit Füßen treten - es gibt kein Mittel dagegen. Man wird entrechtet"

http://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article13928914/Die-griechische-L...

 

Oder wie es Enhofer und Knospe ,in ihrem Arbeitspapier ,beschrieben:

3.3.3. Die Staatsschulden

Dem Staat wird eine theoretisch unendliche „Lebensdauer" unterstellt, die ihm aufgrund der Besteuerungshoheit eine nahezu grenzenlose Verschuldung ermöglicht. Die Solidität des Wirtschaftssystems beruht aber auf der Erfüllung der eingegangen Schuldkontrakte zum Fälligkeitstermin. Der sonst so essentielle Anreiz zur Deckung der Schulden ist beim Staat aber nicht vorhanden, eben weil er „ewig" prolongieren – also fällige Schulden mit neuen ablösen – kann und genau das aus Anreizinkompatibilitäten auch tut.

Außerdem stellt der Staat ja gerade das Machtmonopol, welches für den Schutz der Eigentumsrechte unerlässlich ist und die Leistungserstellung durch die Haftung der privaten Akteure durch die Zwangsvollstreckung ins Vermögen sicherstellt. Diese Zwangsvollstreckung bei Nichterfüllung der Schulden zum Fälligkeitstermin ist nun aber gerade durch das beim Staat befindliche Machtmonopol in diesen gar nicht möglich.

usw.......

Die Staatsschulden sind eben darum  die schlechteste Schuldenform in einer Eigentumsgesellschaft und müssten institutionell – etwa durch harte Verfassungsgrundsätze – deutlich stärker und zwingender beschränkt, bestenfalls jedoch vollständig ausgeschlossen werden."

 http://www.eigentumsoekonomik.de/docs/AP-2-Enghofer-Knospe-formatiert.pdf

 

 

weico

 

kleiner
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Danke für den guten Beitrag. Hoffe es werden ihn viele lesen und sich daran halten.


Wünsche ein schöner Tag kleiner

Kapitalist
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Markttechnik

Der SMI zeigte sich am Dienstag unentschlossen. Phasen solcher Ambivalenz fördern Merkmale zutage, die Marktteilnehmer überhaupt nicht schätzen: Unsicherheit und ausbleibende Rendite. Durch seine hohen Schwankungen verliert der Index zudem an Reiz: Die dem 19. Juli folgenden Verluste waren doppelt so hoch wie das Plus der dem 27. Juli folgenden Tage. Kein Wunder daher, wenn die Marktteilnehmer zunehmend timingsensibel  vorgehen. Gerade aus dieser Perspektive hat der SMI aber wenig zu bieten. Die inzwischen ausgeprägten negativen Divergenzen lasten deutlich auf der Entwicklung. Fällt der SMI unter den Support bei 6370, wäre daher mit zunehmendem Verkaufsdruck zu rechnen. Neue Jahreshochs sind bis dahin zwar nicht ausgeschlossen. Wesentliche Fortschritte sind jedoch nicht mehr zu erwarten.

 

Besser reich und gesund als arm und krank!

in_God_we_trust
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TeeTasse83 hat am 02.08.2012 - 08:51 folgendes geschrieben:

igwt: wozu soll ich den Link anychauen? mF rennt weiterhin blind seiner These nach, versteht die Situation in meinen Augen aber nur unzureichend, und versucht sein bild mit gefälschten / irrtümlich fslschen Statistiken zu belegen.
Die SMI in Gold vs. Gold in CHF Tabelle ist konplett falsch... sein Tonfall ist mir persönlich zu fundamentalistisch.

Gruss

Man soll auf alle Fälle keinem einzigen Menschen vollständig vertrauen. U.a. deshalb glaube ich an Gott. Dann werde ich nicht in Versuchung geführt, unter Menschen einem Führer nachzulaufen.

Jeder Mensch hat Stärken und Schwächen. Es geht vielleicht darum, dass wir von den Stärken unserer Krankbrüder profitieren und ihre Schwächen links liegen lassen. Genauso lese ich die Bibel und jedes andere Buch. Ich profitiere von dem, was ich nachvollziehen kann, was nicht, lasse ich links liegen.

Ich bewundere an MF, dass er den Dingen auf den Grund geht und sie uns mit viel Geduld darlegt. Aber ich bin nicht immer mit allem einverstanden.

Es ist besser im Leben im allgemeinen die guten Dinge herauszustreichen und die schlechten zu übersehen, als umgekehrt, vor allem wenn Emotionen im Spiel sind und es um Menschen geht. Bei einer wissenschaftlichen Erörterung lässt sich natürlich auch Negatives behandeln.

Z.B. besitze ich kein Gold. Es ist mir einfach zu umständlich. Zu Hause will ich es nicht haben, weil ich keine Diebe anziehen will und im Banktresor - eben zu umständlich. klar kann man Gewinne machen, wenn man zu tiefen Preisen kauft und zu hohen verkauft. Aber das kann man bei allem andern auch. Das timing ist dabei die grosse Herausforderung.

Gruss
iGwt

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Elias
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MarcusFabian hat am 01.08.2012 - 15:32 folgendes geschrieben:

Elias hat am 01.08.2012 - 14:41 folgendes geschrieben:

 

Habe das auch schon mehrfach gefragt: Was nützen den Griechen, Portugiesen, Spanier und Italiener ihre Goldreserven? Es gibt doch niemanden, der ernsthaft mit diesen Ländern tauschen will, oder doch?

 

Ich habe es auch schon mehrfach beantwortet aber ich fürchte, das wirst Du nicht nachvollziehen können:
Gold ist die letzte Reserve, die benötigt wird um im dümmsten Fall eine neue Währung aufzubauen.

Das habe ich schon lange verstanden. Es dient nach deiner Meinung nur für den dümmsten Fall. Saublöd nur, dass schon im Vorfeld gemunkelt wird, dass die Drachme dann abstürzen würde.

Also nicht mal für den dümmsten Fall ist das Metall zu gebrauchen. Hat denn jemals ein  Land in der jüngeren Geschichte das Gold herausgerückt?

Somit können wir also festhalten: die Goldreserven nützen den Ländern in der aktuellen Situation nichts.

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TeeTasse83 hat am 02.08.2012 - 09:55 folgendes geschrieben:

 

MF ist in der Tat sehr gut darin, komplexe Zusammenhänge einfach verständlich zu schildern. Um diese Kunst beneide und bewundere ich ihn. Wenn ich dann allerdings aussagen sehe im Sinne von:


- SMI YTD (in CHF): 7.19%
- Gold YTD (in CHF): 6.69%
- SMI in Gold YTD: 6.17%


Da muss ich nur noch den Kopf schütteln.


Gruss

Ich sehe den Fehler nicht. Dann hätte er ja eher untertrieben. SMI in Gold müsste dann nur etwa um 1% gewachsen sein?

Gruss
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in_God_we_trust hat am 02.08.2012 - 10:08 folgendes geschrieben:

TeeTasse83 hat am 02.08.2012 - 09:55 folgendes geschrieben:

 

MF ist in der Tat sehr gut darin, komplexe Zusammenhänge einfach verständlich zu schildern. Um diese Kunst beneide und bewundere ich ihn. Wenn ich dann allerdings aussagen sehe im Sinne von:

 

- SMI YTD (in CHF): 7.19%
- Gold YTD (in CHF): 6.69%
- SMI in Gold YTD: 6.17%

 

Da muss ich nur noch den Kopf schütteln.

 

Gruss

Ich sehe den Fehler nicht. Dann hätte er ja eher untertrieben. SMI in Gold müsste dann nur etwa um 1% gewachsen sein?

Nichts ist einfacher, als etwas zu verkomplizieren.

Der SMI (ein Korb aus Aktien) wird in Franken bewertet
Gold (ein einzelnes Metall)  wird in Franken bewertet.
Rechne

Diese Berechnungen und Vergleiche sind bestenfalls für diejenigen interessant, die sowohl auf den SMI wie auf Gold wetten. Einzelne Titel haben besser oder schlechter abgeschnitten. Einen praktischen Nutzen hat es nicht.

 

Ich versuche einen Eurex-Put auf den SMI Strike 5'800 Verfall September zu Fr. 16.20 zu kaufen

 

 

 

 

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Elias hat am 02.08.2012 - 10:30 folgendes geschrieben:

Nichts ist einfacher, als etwas zu verkomplizieren.

 

 

 

 

 

Guter Satz! .. oder Dummheit ist lernbar. Manche Leute machen sich viel Mühe um nichts. Besser wäre manchmal, sich weniger Mühe, aber dafür um etwas kleines, aber sicher Gutes zu machen. Weniger ist manchmal mehr. Keep it simple, stupid!

Gruss
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TeeTasse83 hat am 02.08.2012 - 11:11 folgendes geschrieben:

 

Gleichzeitig hat der SMI aber auch noch Dividenden ausgeschüttet

Ich frage mich, ob das in dieser Berechnung seine Richtigkeit hat, da die Dividende bei einer Wette auf den SMI / SPI nicht zur Zug kommt. Bei Einzeltiteln (Dividendenperle) schon.

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Elias hat am 02.08.2012 - 10:30 folgendes geschrieben:


Ich versuche einen Eurex-Put auf den SMI Strike 5'800 Verfall September zu Fr. 16.20 zu kaufen

 

 

Last:16.20  -3.1  -16.06%On last volume: 20  (11:49:13)

 

Das habe ich so nicht erwartet. Alle Indexschwergewichte plötzlich satt im Plus. Das wäre günstiger zu haben gewesen.

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EZB lässt Leitzins unverändert

Erst im Juli hatte die EZB den Zins um einen viertel Prozentpunkt auf rekordtiefe 0,75 Prozent gesenkt. 

Ab 14.30 Uhr äussert sich EZB-Präsident Mario Draghi an einer Pressekonferenz zu weiteren Massnahmen der EZB zur Bekämpfung der Schuldenkrise. Anleger rechnen damit, dass die Notenbank die Käufe von Staatsanleihen wieder aufnimmt. 

Wie immer können Sie die Pressekonferenz im Livestream auf cash.ch verfolgen.

http://www.cash.ch/news/topnews/ezb_laesst_leitzins_unveraendert-1200476...

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SMI charttechnisch in Hochform

Mit etwas Fantasie lässt sich beim Swiss Market Index über die vergangenen 18 Monate übrigens eine inverse Schulter-Kopf-Schulter-Formation mit einer Nackenlinie bei 6240 Punkten erkennen. Dem Lehrbuch zufolge spricht diese Formation auf einen Zeithorizont von zwölf Monaten für einen Vorstoss bis auf 8300 Punkte. Dieses Ziel scheint mir allerdings doch gerade etwas hoch gegriffen. http://www.cash.ch/news/topnews/smi_charttechnisch_in_hochform-1200490-771

 

Vielleicht findet man ja noch eine Tasse mit Henkel oder eine Kerze.

 

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bravo Teetasse, wahrscheinlich gut getippt!

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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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Elias hat am 02.08.2012 - 11:35 folgendes geschrieben:


Ich frage mich, ob das in dieser Berechnung seine Richtigkeit hat, da die Dividende bei einer Wette auf den SMI / SPI nicht zur Zug kommt. Bei Einzeltiteln (Dividendenperle) schon.

Ich nehme einfach die jeweiligen Monatsschlusskurse und Vergleiche jeweils den Monat n mit Monat n-1 sowie mit dem 31. Dezember 2011

Dividenden berücksichtige ich nicht.
Quelle für die Kurse (ausser Gold): Comdirekt

(Wer mir per PN eine e-mail Adresse angibt, bekommt gerne das verwendete Excel-Worksheet.)

Elias
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Hier locken Kursgewinne für Value-Investoren

Das KBV zeigt das Verhältnis des bilanziellen Werts einer Unternehmung pro Aktie. Ein Wert unter 1 bedeutet, dass Anleger nicht mehr an die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens glauben oder eine deutliche Verschlechterung der Bilanz erwarten. Aber panikartige Aktienverkäufe  – wie beispielsweise bei der Swiss Life – spiegeln oftmals nur eine kurzfristige Optik. Für risikotolerante Anleger entstehen so Chancen für mittel- bis langfristig steigende Kurse.

«Lächerlich» tiefer Wert bei Swiss Life

Mit 0,3 weist die Swiss Life – zusammen mit sechs weiteren Unternehmen – den tiefsten Wert aus. "Dieser ist lächerlich tief", sagt Peter Casanova, Leiter Aktienanalyse bei der Bank Sarasin, auf Anfrage von cash. Das Tiefzinsniveau hierzulande, die Angst vor Verlusten bei Anlagen von südlichen Euro-Peripheriestaaten und die geringe Eigenkapitalrendite lassen Anleger zurückschrecken. Weiter lastet ein möglicher Goodwill-Abschreiber von 200 Millionen Franken für der Swiss-Life-Tochter AWD auf den Titeln. "Doch selbst bei einem Totalabschreiber wäre das KBV nach wie vor bei 0,6", sagt Peter Stenz, Portfoliomanager bei Swisscanto. Das Kurspotenzial für die kommenden zwölf Monate liege zwischen 120 bis 130 Franken, so Stenz.

Die Valoren der Swiss Life befinden sich im Gleichschritt mit der Schweizer Börse seit Anfang auf dem Erholungspfad. Von Mitte März bis Anfang Juni sackten die Titel aber über 35 Prozent ab. Kursrückgänge dieser Dimension sind mitverantwortlich für tiefe Kurs-Buch-Verhältnisse.

Weitere Kennzahlen beachten

Anleger sollten ihre Kaufentscheide aber nicht ausschliesslich auf das KBV abstellen. Denn das KBV kann zu falschen Schlüssen führen, wenn Aktiva historisch bewertet werden oder stille Reserven bestehen. So sind zum Beispiel sowohl die stillen Reserven auf nichtbetriebsnotwendigen Immobilien als auch Joint-Ventures nicht in der Bilanz des Werbevermarktes Publigroupe enthalten. Dies verzerrt das KBV. Würde man diese bilanzieren, dann gäbe es ein Kurspotenzial von gegen 300 Franken, so Stenz. Am Donnerstag notieren die Titel bei 138 Franken.

Eine der bekanntesten und am häufigsten verwendeten Indikatoren ist neben dem KBV das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Die Kennzahl sagt aus, in welchem Verhältnis die aktuelle Marktkapitalisierung zum Unternehmensgewinn steht. Es gilt: Je niedriger das KGV, desto attraktiver die Bewertung. Wobei die KGV jeweils branchenspezifisch verglichen werden sollten. Weiter ist auch ein Blick auf eine nachhaltige Dividendenrendite zu werfen (zum Artikel).

Weitere Titel-Kandidaten mit Kurspotenzial

Swiss Re: Hier zeigen sich interessante Kaufgelegenheiten. "Die Titel des Rückversicherers handeln trotz gutem Geschäftsgang und erfolgreichem Turnaround mit einem Discount von 30 Prozent", sagt Casanova. Die Aktien bewegen sich in Richtung Jahreshöchstkurse.

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http://www.cash.ch/news/topnews/hier_locken_kursgewinne_fuer_valueinvest...

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Elias
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in_God_we_trust hat am 02.08.2012 - 15:07 folgendes geschrieben:

bravo Teetasse, wahrscheinlich gut getippt!

 

oder auch nicht. Der SMI hebt ab.

 

But remember to come back in September

 

Der Mai: Vom Renditekiller…
In einigen Jahren waren Anleger mit der zweigeteilten Börsenregel besonders gut beraten, so etwa 2011: Der Dax büßte in diesem Jahr zwischen Anfang Mai und Anfang September satte 24 Prozent ein!

Doch es lohnt sich auch hier, genauer hinzusehen. Denn Fakt ist: Anleger waren vor allem früher gut beraten, der "Sell in May"-Regel zu folgen. Der technische Analyst Dimitri Speck hat das für den Dow Jones und die Jahre 1956 bis 1982 nachgewiesen: "Typischerweise wurde das Niveau von Anfang Mai erst sieben Monate später wieder erreicht", so Speck.

 

… zum Outperformer
Blickt man hingegen auf den saisonalen Verlauf des Dow Jones von 1983 bis 2010, so kehrt sich das Bild interessanterweise komplett um: "Man erkennt deutlich, dass der Mai kein schlechter, sondern nunmehr ein guter Börsenmonat war, und dass der beste saisonale Verkaufszeitpunkt nun im Juli lag – also zwei Monate später", erläutert Speck.

Dies kann Jörg Scherer, Leiter Chartanalyse von HSBC Trinkaus mit einer gewissen Vorliebe für saisonale Muster, nur bestätigen. Scherer ist ein großer Anhänger der  "saisonalen Superstrategie" "Sell in Summer".

 

(Einleuchtende) Erklärungsversuche
Tatsächlich ist der Einbruch beim Dax, wie auch beim Dow Jones und S&P 500 im Spätsommer/Frühherbst äußerst frappant: Mit schöner Regelmäßigkeit purzeln die Kurse ab Juli und erholen sich erst im Oktober wieder. So fiel etwa der Dax in 36 Jahren im Schnitt nur im August und September ins Minus (siehe Grafik).

Natürlich gibt es auch ein paar Erklärungsversuche. Allerdings klingen diese oftmals nicht gerade überzeugend: So soll es etwa in den Sommermonaten einen geringeren Nachrichtenfluss und fehlende Dividendenprognosen geben. Zudem würden in der Urlaubszeit dünne Börsenumsätze und heißes Wetter die Euphorie dämpfen.

 

Besser "Sell in Summer"
Darüber hinaus ist es offensichtlich, dass herausragende Einmalereignisse die Statistik verzerrt haben: die Asienkrise im Sommer 1997, die Russlandkrise im August 1998, der Börsencrash am 11. September 2001 nach dem Einsturz der Twin Towers in New York und die Lehman Pleite im September 2008.

Als Zwischenfazit lässt sich somit festhalten, dass eine Verfeinerung der altbekannten Börsenregel "Sell in May…" durchaus sinnvoll erscheint. Offenbar gilt es weniger, den Mai, Juni und Juli, sondern vor allem die Monate August und September zu meiden.

Renditeplus durch saisonale Strategien?
Was können also Anleger tun, die sich diesen Effekt für die Wertentwicklung ihres Portfolios zunutze machen wollen? Sie können eines der zahlreichen saisonalen Zertifkate kaufen, die es etwa auf den DaxPlus Seasonal Strategy Performance-Index (WKN: A0C4BV) gibt.

Dieser Strategie-Index der Deutschen Börse schickt den Dax im August und September in den Urlaub – und besticht durch seine mittel- bis langfristige Performance. Sowohl in der Ein- als auch in der Drei- und Fünfjahres-Perspektive hatte der saisonal verfeinerte Dax die Nase vorn. So standen etwa zwischen Ende April 2009 und Ende April 2012 beim Dax Gewinne von 43 Prozent zu Buche, beim DaxPlus Seasonal Strategy war sogar ein Plus von 54 Prozent drin. http://boerse.ard.de/content.jsp?key=dokument_607600

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in_God_we_trust
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Man darf keinen Spruch überbewerten. "Sell in May .. be back in September" ist auch nur ein "Bibelspruch" unter vielen. Auch diesen muss man flexibel interpretieren und aufpassen, dass man mit keinem andern Spruch in die Quere kommt.

Z.B. was nützt es wenn Du Dich am Ende eines Trends an den Spruch "the trend is your friend" erinnerst? Dann könntest Du leicht ins fallende Messer greifen!

 

Also: Wer im Mai nicht verkauft hat, der hat jetzt noch eine Chance. Wer hingegen den Aufwärtstrend seit Anfangs Juni verpasst hat, für den ist es wohl zumindest vorläufig, zu spät.

Doch gibt es starke Aufwärtskräfte. Wir stecken jetzt schon 4 Jahre im dunklen Tunnel. Wenn gegen Ende des Tunnels wieder Licht erscheint, dann legen die Börsen los (oder vielleicht schon früher?). Bis zum von der Ferne Erblicken des nächsten Tunnels wird es dann wieder eine Weile dauern.

Gruss
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geldsack
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Tja

US/Arbeitslosenquote steigt auf 8,3 Prozent

(03.08.2012 / 14:34:00)

 


WASHINGTON (awp international) - In den USA ist die Arbeitslosenquote im Juli überraschend gestiegen. Die Quote sei von 8,2 Prozent im Vormonat auf 8,3 Prozent geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Ökonomen hatten mit einem unveränderten Wert gerechnet./jkr/jsl


 


US/Beschäftigung steigt deutlich stärker als erwartet

(03.08.2012 / 14:37:11)

 


WASHINGTON (awp international) - In den USA sind im Juli deutlich mehr Jobs geschaffen worden als erwartet. Im Monatsvergleich stieg die Beschäftigung ausserhalb der Landwirtschaft um 163.000 Stellen, wie das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mitteilte. Volkswirte hatten lediglich mit einem Zuwachs um 100.000 Stellen gerechnet.


Der Stellenaufbau im Vormonat wurde jedoch etwas schwächer ausgewiesen als zunächst ermittelt. Anstatt eines Zuwachses um 80.000 Stellen ergibt sich nun ein Plus von 64.000 Jobs. Auch im Mai und April waren jeweils deutlich weniger als 100.000 Stellen geschaffen worden./MNI/hbr/jkr


 


Arbeitslosenquote steigt, Beschäftigung steigt? Es sind 163000 neue Jobs geschaffen worden. Wieviele Jobs wurden aber vernichtet??


 

Elias
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War da was? Hat da jemand was von Finanzkrise gesagt?

♪ S' isch jo nur es chlieses Träumli gsi. Träumli gönd ja so schnäll verbie ♫

 

 

 

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Lorenz
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Arbeitslosenquote steigt, Beschäftigung steigt? Es sind 163000 neue Jobs geschaffen worden. Wieviele Jobs wurden aber vernichtet??

 

@geldsack

Gemäss Cash-News offenbar nicht viele. Es bestünde Zurückhaltung bei Neueinstellungen.

 

Ich finde es sehr schade übrigens, dass die Börse seit längerer Zeit eine Politdrehscheibe geworden ist. Je nachdem, was welcher Clown wann gerade nauschelt, hüben und drüben, geht sie runter oder rauf. Egal ob Firmen profitabel arbeiten oder nicht. Es geht nicht mehr darum, wer gut ist im Geschäft sondern, welcher Notenbankchef grad die Banken wie manipuliert.

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