Schweizer Aktien und CHF, Februar 2014

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Februar 2014

Rückblick

Der globale Reichtum hat sich vom Jahr 2000 bis heute mehr als verdoppelt. Die Weltbevölkerung hat in dieser Zeit um etwa 20% zugenommen. Also sind wir Erdenbürger klar reicher geworden. Dieser Reichtum kommt letztlich jeder und jedem zugute, in Form von guten Strassen, Bahn- und Flugverbindungen, mehr Nahrung, besserem Wohnraum, neuen Technologien, mehr Lebensqualität, mehr persönlicher Sicherheit und und und.

Rückblick 2013

Die Aktienmärkte haben sich phänomenal entwickelt. Dagegen sind Bond-, Gold- und Rohstoffpreise stark zurückgefallen. Immobilienpreise sind vor allem in der Schweiz und Deutschland auf neue Rekordmarken gestiegen.

Rückblick Januar

So wie die erste Woche oder der erste Monat im Jahr, so das ganze Jahr, sagt man.

Die erste Woche hat für den DJ und den DAX klar negativ, für den SMI aber positiv geendet. Der erste Monat für den DJ -5%, den DAX -2.5% und den SMI 0%!

Für das Gesamtjahr können wir also folgerichtig eine Abschwächung für DJ und DAX, aber ein Plus für den SMI erwarten.

Ausblick

Der globale Reichtum wird weiter zunehmen. Schätzungsweise wird er sich alle 15 Jahre verdoppeln. Das heisst nach Adam Riese, dass die Menschheit in 90 Jahren rund 64 Mal reicher sein wird als heute! Wer also heute stolzer Besitzer eines Hauses oder 1 Million CHF ist, dessen Kinder oder Kindeskinder werden stolze Besitzer von durchschnittlich rund 64 Millionen sein (inflationsbereinigt)! Freuen wir uns und danken wir Gott dafür. Es lohnt sich!

Ausblick 2014

Die Aktienmärkte werden sich eher verhalten entwickeln. Es wird relativ starke Einbrüche geben von bis zu 15% hauptsächlich Ende Februar/Anfangs März und Juni bis Oktober. Den grossen Crash erwarte ich noch nicht, sondern erst im nächsten Jahr. Aber bei Aktien und auch allen andern Assetklassen rate ich zur Vorsicht. Viel Cash halten scheint mir am Vorteilhaftesten.

Ausblick Februar

Steigende Kurse bis Mitte Februar, dann starker Abverkauf bis Anfangs/Mitte März. Themen: Debt Ceiling USA, Deflation im Euroraum, Währungen Schwellenländer, Immopreise in der Schweiz. Jetzt und in den nächsten Wochen allerletzte Kaufgelegenheiten für Aktien vor zweiter Jahreshälfte! Aber vorsichtig sein, denn wir bewegen uns auf Allzeithöchsts!

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 31.01.2014 - 23:58 folgendes geschrieben:

Rückblick

Der globale Reichtum hat sich vom Jahr 2000 bis heute mehr als verdoppelt.

Nicht der Reichtum sondern Vermögen und Schulden haben sich verdoppelt!

Vermögen und Schulden sind die zwei Seiten derselben Medaille und somit exakt gleich hoch, da in unserem Kreditgeldsystem Geld ausschliesslich durch Kredite erzeugt wird und nicht z.B. durch Leistung.

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 01.02.2014 - 03:16 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 31.01.2014 - 23:58 folgendes geschrieben:

Rückblick

Der globale Reichtum hat sich vom Jahr 2000 bis heute mehr als verdoppelt.

Nicht der Reichtum sondern Vermögen und Schulden haben sich verdoppelt!

Vermögen und Schulden sind die zwei Seiten derselben Medaille und somit exakt gleich hoch, da in unserem Kreditgeldsystem Geld ausschliesslich durch Kredite erzeugt wird und nicht z.B. durch Leistung.

Du darfst nicht alles durch diese schwarze Brille sehen, sonst siehst Du plötzlich nichts mehr.

Wenn eine Goldmine 1 Kilo Gold aus dem Erdreich buddelt, dann liegt 1 real existierendes Kilo Gold vor Dir, das vorher für die Menschheit nicht greifbar war, nun aber sehr wohl greifbar ist! Daneben liegt nicht ein virtuelles schwarzes Loch von Schulden. Vergiss diesen Teil einfach einmal. Er ist irrelevant für die Betrachtung des absoluten Vermögens. Wenn Du Dein Privatvermögen berechnest, dann zählst Du von Deinem Bruttovermögen die Schulden ab und erhältst Dein Nettovermögen. Du erhälst (hoffentlich) nicht Null!

Wenn die NEAT gebaut ist, dann ist sie da und noch in 1000 Jahren wird der Tunnel rege benutzt werden! Die Schulden werden irgendwann abgeschrieben und vergessen.

Hier kannst Du sehen, was die Zukunft so alles bringen wird (wenn auch vieles ein bisschen übertrieben und effekthaschend dargestellt ist):

http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2547086/Want-CYBORG-The-t...

 

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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Ich bin mit Dir durchaus einverstanden, dass wir uns stetig weiterentwickeln und somit uns ein immer besseres Leben ermöglichen.

Ich halte es nur für masslos übertrieben, dass sich der Reichtum der Welt in 13 Jahren verdoppelt haben soll. Es hat sich die Geldmenge verdoppelt. Keine Frage. Aber auch der Reichtum, der Wohlstand?

Stellt sich auch die Frage, wie man das überhaupt bemessen will:

* Klar, wenn jemand eine neue Ölquelle entdeckt und erschliesst, dann wird fast eins-zu-eins Reichtum erschaffen. Exakt in Höhe des Ertrages des Rohstoffes abzüglich der Förderkosten.

* Wenn jemand eine Brücke baut, die die Strecke zwischen A und B dramatisch verkürzt, trägt das auch zum Reichtum bei. Allerdings ist dieser Reichtum schwer zu bemessen.
Ein schönes Beispiel hierzu ist eine Szene aus dem Film "Margin Call", wo der soeben entlassene Investmentbanker seinem ex-Kollegen erzählt, dass er in einem früheren Leben mal als Architekt eine Brücke gebaut hat. Er rechnet vor, um wie viele Kilometer die Brücke den Arbeitsweg verkürzt, wie viele Leute täglich darüber fahren, wie viel somit an Zeit, Energie und Kilometerleistung gespart wurde:
http://www.youtube.com/watch?v=FSjW48JLJKU   (Knapp 2 Minuten lang)

* Wenn dank Internet und Fernwartungs-Tools Informatik-Dienstleister von zu Hause aus auf das System des Kunden zugreifen können, ohne ins Auto steigen und zum Kunden vor Ort fahren zu müssen, trägt das auch zum Wohlstand bei. Fliesst aber negativ ins GDP, weil hier nur Kosten gespart und nicht ausgegeben wurden.

* Wenn sich eine Krankheit ausbreitet und mehr Menschen medizinische Hilfe in Anspruch nehmen und entsprechend während der Krankheitszeit ausfallen, verringert sich der Wohlstand einer Nation, obschon die Heilungskosten als positiver Beitrag ins GDP fliessen.

* Wenn eine Bank oder Zentralbank Geld schöpft und die Geldmenge erhöht, fliesst das in Statistiken (wie GDP) als Reichtum. Ist es aber nicht, denn hier wurde ja nur leistungslos Geld geschaffen. Da können Billionen gedruckt werden, ohne dass deshalb auch nur ein einziger Mensch eine Kartoffel mehr zu futtern hätte.

---

Das Problem ist also, dass sich Reichtum - oder nennen wir es besser Wohlstand - nicht einfach messen lässt. Wir können nicht unterscheiden, ob Geld durch echte Leistung generiert worden ist wie beim Finden einer Ölquelle, der Umwandlung von Eisen in eine Maschine oder ob es leistungslos von Banken geschöpft wurde.

Wir können positive Wohlstandseffekte wie Ersparnisse nicht bemessen. Also das Geld, das nicht fliessen musste dank einer Brücke oder dem Internet.

Wir können negativen Wohlstandseffekt von geflossenem Geld nicht unterscheiden. Also z.B. höhere Medizin-Kosten.

Mein Kritikpunkt geht also dahin, dass es falsch ist zu sagen: "Wir haben eine doppelt so hohe Geldmenge, also auch doppelten Wohlstand." Ich gebe allerdings zu, dass es keine saubere Messmethode für Wohlstand gibt.

 

Elias
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MarcusFabian hat am 01.02.2014 - 03:16 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 31.01.2014 - 23:58 folgendes geschrieben:

Rückblick

Der globale Reichtum hat sich vom Jahr 2000 bis heute mehr als verdoppelt.

Nicht der Reichtum sondern Vermögen und Schulden haben sich verdoppelt!

Vermögen und Schulden sind die zwei Seiten derselben Medaille und somit exakt gleich hoch, da in unserem Kreditgeldsystem Geld ausschliesslich durch Kredite erzeugt wird und nicht z.B. durch Leistung.

Den Schuldnern stehen Gläubiger gegenüber und das gleicht sich aus.

Wertsachen nehmen im (Bewertungs-)Wert zu oder ab, ohne dass sich eine eventuelle Schuld gegenüber dem Gläubiger verändert. Erst wenn die Wertsache veräussert wird, kann es zu einer zusätzlichen Verschuldung durch den Käufer kommen. Muss aber nicht, wenn der Käufer genügend liquide ist. Es kommt zu einem Tausch der Aktiven.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Elias hat am 01.02.2014 - 14:46 folgendes geschrieben:


Den Schuldnern stehen Gläubiger gegenüber und das gleicht sich aus.

Yep. Eine Hand in kochendes Wasser, die andere in Trockeneis - das gleicht sich auch aus.

 

Erst wenn die Wertsache veräussert wird, kann es zu einer zusätzlichen Verschuldung durch den Käufer kommen. Muss aber nicht, wenn der Käufer genügend liquide ist. Es kommt zu einem Tausch der Aktiven.

Ebenso einverstanden: Wenn jemand der Meinung ist, dass es JETZT der günstigste Zeitpunkt ist, um eine Wertsache gegen Währung zu tauschen, dann soll er das tun.
Auf der Gegenseite wird er jemanden finden, der JETZT den günstigsten Zeitpunkt sieht, Währung gegen diesen Sachwert zu tauschen.

sime
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MarcusFabian hat am 01.02.2014 - 16:09 folgendes geschrieben:

Elias hat am 01.02.2014 - 14:46 folgendes geschrieben:

 

Den Schuldnern stehen Gläubiger gegenüber und das gleicht sich aus.

Yep. Eine Hand in kochendes Wasser, die andere in Trockeneis - das gleicht sich auch aus.

 

Erst wenn die Wertsache veräussert wird, kann es zu einer zusätzlichen Verschuldung durch den Käufer kommen. Muss aber nicht, wenn der Käufer genügend liquide ist. Es kommt zu einem Tausch der Aktiven.

Ebenso einverstanden: Wenn jemand der Meinung ist, dass es JETZT der günstigste Zeitpunkt ist, um eine Wertsache gegen Währung zu tauschen, dann soll er das tun.
Auf der Gegenseite wird er jemanden finden, der JETZT den günstigsten Zeitpunkt sieht, Währung gegen diesen Sachwert zu tauschen.

 

 

Völlig einverstanden zu Deinen Aussagen zur Problematik der Wohlstandsmessung. Anscheinend gibt es aber nach all den unzähligen Diskussionen über das vorherrschende Geldsystem einfach Leute, die wollen oder können es einfach nicht verstehen und setzen die Geldmenge mit dem Wohlstand, ja schlimmer noch mit der Wohlfahrt gleich. Ein Wunder habe ich von igwt die Parabel von Geldmenge mit Himmelfahrt noch nicht gelesen, Gott seis gedankt. Biggrin

Im Gegenteil, was bringt es uns, wenn wir den Wohlstand von heute mit dem Wohl-stand von früher und damals zu Gotthelfs-Zeiten in einer absurden Währungseinheit messen und danach beurteilen wollen, als ob wir die Toten wecken könnten und sie fragen, wie sie es denn so sehen mit dem Wohlstand von damals? Es waren völlig unterschiedliche Zeiten und unsere Vorfahren haben unbestritten ein viel härteres Los gehabt als unsere von Konsum gesättigten Generationen. Ich betrachte es z.B. nicht als herausragende Errungenschaft der Menschheit, dass an jedem Werktag der Woche Post zugetragen wird mit Rechnungen auf Papier, welche uns ein bürokratischer Papierkrieg beschert, der uns soviel Zeit und Aufmerksamkeit kostet, dass ich mir wünschen würde, dass der Landvogt jedes Jahr genau einmal aufs Land kam, um den Zehnten einzufordern und dazwischen hat man seine Ruhe. Es gäbe noch viele andere Beispiele. Wohlstand lässt sich weder sinnvoll vergleichen, noch messen. Wenn wir das Jahr für Jahr tun, ist das im Grunde nur etwas, was für den Konsumentenpreisindex relevant ist, sofern die Warenkörbe einheitlich und gleich bleiben und nicht wie die Arbeitslosenzahlen geschönt und getürkt werden, um Politik der Notenbanken und Politik der Regierungen zu betreiben, wie das letztes Jahr Obama geschickt anstellte, indem er die Warenkörbe für die Teuerung anpasste, nachdem er die Rentenbezüge der verschiedenen Altersklassen in ihrer Höhe herabstufte, was auch eine Form der Teuerung auf Kosten der betagten Menschen ist und tatsächlich den CPI herabsetzt, weil man die Nachfrage, z.B. nach Medikamenten künstlich senkt.

Man kann den Wohlstand tatsächlich nicht messen, paradoxerweise aber durch Konsumentenpreisindex den Trendverlauf des Unwohlstands. Jetzt denkt Ihr wohl ich spinne, doch ich meine nichts anderes als die Geldentwertung wie beispielsweise des Dollar seit 1913. Es ist ein simples Gesetz, wenn man es einmal verstanden hat. Wie Boltzmann die Gaskonstante herausfand, als er jegliches Gas von einem kleineren Raum in einen grösseren Raum ausbreiten liess und sehr wichtig und richtig dabei feststellte, dass dieser Prozess irreversibel ist, sprich er lässt sich nicht umkehren. Jeder Stoff nimmt im gasförmigen Zustand nach genügend Zeit konstant genau gleichviel Raum und bleibt statisch dann gleichmässig verteilt. Das Gas wird niemals mehr alles zurück in den kleineren Raum gehen, sobald es sich verteilt hat. Auf unser heutiges Geldsystem übertragen, ist es ein einfaches Gleichnis, nämlich dass wir Teuerung sprich Entwertung des Geldes benötigen, um die Altschulden samt Zins und Zinseszins zu bedienen, weil sonst das System kollabiert und wir Deflation, also Zahlungsausfälle haben, die vom System nicht getragen werden können.  Die Expansion der Geldmenge ist dadurch vorgegeben, weil durch den Zins und Zinseszins niemals genügend Geld, ob jetzt gesetzliches oder Giralgeld ist egal, im Umlauf ist, um alle Schulden zu bedienen. Um die Altschulden zu bedienen, brauchen wir also stets eine Neuverschuldung in der Höhe der Zinsen und Zinseszinsbeträgen auf die Altschulden, um keine Geldverknappung zu erzeugen. Da dies genau heute das Problem ist, wo an allen Fronten, also Staat, Haushalte und KMUs Geld oder Nachfrage mangels Geld fehlt, deflationäre Tendenzen bei den restlichen 95% aller Menschen direkte oder indirekte Auswirkungen zeigen, wären die oberen 5% Jahr für Jahr noch reicher werden.

 

Wir können also tatsächlich nur eines tun in unserem heutigen Geldsystem und das ist der Unwohlstand aller vom Zins leidenden durch die jährlich Teuerung in einer Einheit zu messen oder den wachsenden Wohlstand von dem Zins profitierenden Anteil Jahr für Jahr zu messen, indem wir die homogene Teuerungsrate heranziehen. Natürlich ist auch das problematisch und relativ, weil Teuerung ist sowohl gesellschaftlich wie auch individuell. Das, was igwt so rühmlich anpreist, ist die jährliche Vermögenszunahme der oberen 5% oder anders gesagt die jährlich steigende Leidenskurve der unteren 95%. Deflation verträgt das System nicht, weil es wie ein Dominoeffekt oder wie Krebs das System zum Einsturz bringt. Deflation kann nur durch Krieg bekämpft werden.

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 01.02.2014 - 13:52 folgendes geschrieben:

Das Problem ist also, dass sich Reichtum - oder nennen wir es besser Wohlstand - nicht einfach messen lässt. Wir können nicht unterscheiden, ob Geld durch echte Leistung generiert worden ist wie beim Finden einer Ölquelle, der Umwandlung von Eisen in eine Maschine oder ob es leistungslos von Banken geschöpft wurde.

 

Ich bin sehr einverstanden mit Deiner Analyse! Ich habe aber nun mal einige Zeit aufgewendet, die Daten zu sammeln, was nicht ganz einfach war.

Es deckt sich aber mit meiner Vermutung, dass das BIP Wachstum das effektive Wachstum stark untertreibt. So wie Du in den Medien vergebens Nachrichten findest, die optimistisch sind und das enorme Wachstum kommentieren, das wir unzweifelhaft in den letzten 90 Jahren sahen.

Was wir aber in den Medien täglich vernehmen ist, wie schlecht es den Menschen geht und dass es ihnen immer schlechter geht. Das ist eine ungeheure Diskrepanz mit der Wirklichkeit! Deshalb meine Warnung vor den Mainstremmedien.

Alle Mainstreammedien wie Tagesschau (ganz zu schweigen von 10vor10), Tagesanzeiger, NZZ sind ein Witz. Man kann sie nur geniessen, wenn man jede 20 Sekunden den Kopf schüttelt und sich an die Stirne greift, ob dem totalen Blödsinn, den sie verzapfen und den Prioritäten, die gesetzt werden. Zum Glück gibt es heute im Internet gratis und franko jede Menge von mehr oder weniger vernünftigeren Alternativen.

Aber wenn man nur daran denkt, dass man vor 90 Jahren hauptsächlich noch mit Pferden kutschierte und fliessend warm und kalt Wasser keineswegs eine Sebstverständlichkeit war, keine Kühlschränke existierten, geschweige denn TV oder Internet, das Bügeleisen mit glühenden Kohlen heizte etc., kann man schon erahnen, wie enorm der Vermögens- oder Wohlstandszuwachs sein muss! Oder denken wir nur an China und Indien, die seit 1980 von quasi Null auf den heutigen Reichtum explodierten!

Wer angesichts dieser Tatsachen noch daran zweifelt, dass sich der Wohlstand ver50- oder ver100facht hat in den letzten 90 Jahren, dem ist wohl nicht mehr zu helfen! Und heute geht die Entwicklung noch schneller als je in der Vergangenheit. Sie beschleunigt sich. Also ist es wahrscheinlich, dass der Wohlstand sich in den nächsten 90 Jahren sogar ver70- bis ver200fachen wird, besonders noch, wenn man daran denkt, dass sich die einhergehende Bevölkerungsexplosion stark verringert hat.

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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sime hat am 01.02.2014 - 19:54 folgendes geschrieben:

 Deflation kann nur durch Krieg bekämpft werden.

Nein, Krieg im Grossen ist keine Option mehr. Seit es die H-Bomben gibt, haben wir nur noch die Wahl zwischen sich friedlich zusammenraufen oder gemeinsam untergehen.

Gruss
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martinidrink
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Es gibt kein Zurück mehr, denn was in den USA und EU .. abgeht ist der verzweifelte Versuch alles daran zu setzen ihres wirtschaftliche A*chen zu retten.   Verschuldungs Boom-Bombe wird der Auslöser sein ....

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Elias
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sime hat am 01.02.2014 - 19:54 folgendes geschrieben:

Völlig einverstanden zu Deinen Aussagen zur Problematik der Wohlstandsmessung.

Wo steht da was von Wohlstandsmessung?

Abgesehen davon hat er völliges Blech zusammen geschrieben. Es geht nicht um den Zeitpunkt.

Wohlstand wird unterschiedlich wahrgenommen und setzt sich nicht nur aus den materiellen Gütern zusammen..

Ein guter Indikator für den materiellen Wohlstand ist die Zu-oder Abwanderung. New Glarus wurde von Schweizern gegründet, die Geld vom Schweizer Staat für die Auswanderung bekommen haben, weil es damals billiger war, sie abzuschieben.

Die aktuelle Zuwanderung hat eine negativen Einfluss auf den immateriellen Wohlstand.

Erfolgreiche Länder haben Zuwanderer. Polen hat seine Landsleute zurückgerufen und hat auch viele wieder zurück geholt. Und das hat vor dem demografischen Wandel statt gefunden.

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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sime hat am 01.02.2014 - 19:54 folgendes geschrieben:

Deflation kann nur durch Krieg bekämpft werden.

Wenn Du mit Deflation "sinkende Preise" meinst, kann sie sehr einfach bekämpft werden, indem man Geld verteilt (die berühmte Heli-Ben Rede von 2002). Steuersenkungen, Höhere Löhne für die Unter- und Mittelschicht. ...
Wenn die Menschen mehr Geld in der Tasche haben, geben sie es auch aus.

Die Schuldenkrise kann man bekämpfen, indem man Vermögen und Schulden gegeneinander verrechnet. Also z.B. durch einen Schuldenschnitt, hohe Steuern für Superreiche, inkl. Erbschafts- und Vermögenssteuer. Im Extremfall durch eine Währungsreform also einem Reset des Systems, das danach schuldenfrei wieder bei nahe Null anfängt.

Zu einem (Bürger-)Krieg kommt es dann, wenn Arbeitslosigkeit und Hoffnungslosigkeit in Frustration und Gewaltbereitschaft umschlägt.

sime
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MarcusFabian hat am 02.02.2014 - 02:00 folgendes geschrieben:

Wenn Du mit Deflation "sinkende Preise" meinst

Nein, das sind Symptome. Ich meine mit Deflation die Verringung der Geldmenge, ausgelöst durch Konkurse, Abschreibungen und Nichteinhaltung der Rückzahlungsversprechen, weil die Zinslasten nicht mehr bedient werden kann. Es gibt ein Sprichwort für Banker, das sagt: " Nicht Dein Zins wollen wir, sondern Dein Fleisch!" Sie wollen also nicht das Geld zurück, dass sie Dir geliehen haben, aber vorher gar nicht besassen, sondern lieber früher als später Deine mit den Krediten finanzierten Sachwerte pfänden.

Wenn Geld gehortet wird, fliesst es nicht, es treten Mangelerscheinungen auf. Hier können nur Staaten einspringen, indem sie sich weiter und weiter verschulden. Weder mit Keynes Methode der antizyklischen Investitionen, noch mit Austerität kann das bekämpft werden. Es bleiben Symptombekämpfungen, da die Propleme auf die Zukunft verschoben werden. Das Einzige, was hilft, sofern Innovationen ausbleiben, ist Merkantilismus. Doch das führt dann unweigerlich zu Konflikten, Spannungen und Krieg. Mit Rüstung kann man die Beschäftigungsquote und Staatsverschuldung erhöhen, durch Krieg die Infrastruktur zerstören, um eine erneute Nachfrage zu haben, weil man sie wieder aufbauen muss und die Staatsverschuldung dann durch Reparationszahlungen des unterlegenen Landes wieder abbezahlen. Profitieren tun meistens die Hochfinanz und Rüstungsbetriebe.

Schuldenschnitte und Währungsreform sind im aktuellen System nicht vorgesehen, sondern erst die Folge des Systemzusammenbruchs. Ich glaube nicht, dass das global vernetzte Casino-System Puts oder Hedges auf Schuldenschnitte ganzer Länder verträgt, weil das Leveraging einen ziemlich negativen Rückkoppelungseffekt haben wird. Die Massenproteste für ein Systemreset wären praktisch immanent.

sime
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Elias hat am 02.02.2014 - 00:49 folgendes geschrieben:

sime hat am 01.02.2014 - 19:54 folgendes geschrieben:

Völlig einverstanden zu Deinen Aussagen zur Problematik der Wohlstandsmessung.

Wo steht da was von Wohlstandsmessung?

Abgesehen davon hat er völliges Blech zusammen geschrieben. Es geht nicht um den Zeitpunkt.

Wohlstand wird unterschiedlich wahrgenommen und setzt sich nicht nur aus den materiellen Gütern zusammen..

Ein guter Indikator für den materiellen Wohlstand ist die Zu-oder Abwanderung. New Glarus wurde von Schweizern gegründet, die Geld vom Schweizer Staat für die Auswanderung bekommen haben, weil es damals billiger war, sie abzuschieben.

Die aktuelle Zuwanderung hat eine negativen Einfluss auf den immateriellen Wohlstand.

Erfolgreiche Länder haben Zuwanderer. Polen hat seine Landsleute zurückgerufen und hat auch viele wieder zurück geholt. Und das hat vor dem demografischen Wandel statt gefunden.

Den immatriellen Wohlstandsaspekt habe ich mit Wohlfahrt ansprechen wollen. Habe es aber zugegeben nicht näher präzisiert. Polen hat vor allem von der Auslagerung des deutschen Industriesektors profitiert und nur darum sind die Polen zurück. Z.B. Siemens, Miele usw.

aprecio
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geld macht primitiv

ich schmeiss folgende verknüpfung einfach mal hier rein.

http://www.pbs.org/newshour/making-sense/is-your-money-safe-at-the-bank-...

darin enthalten sind links, buchempfehlungen, tipps und videos über börsenpsychologie.

MarcusFabian
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sime hat am 02.02.2014 - 03:47 folgendes geschrieben:

Es gibt ein Sprichwort für Banker, das sagt: " Nicht Dein Zins wollen wir, sondern Dein Fleisch!" Sie wollen also nicht das Geld zurück, dass sie Dir geliehen haben, aber vorher gar nicht besassen, sondern lieber früher als später Deine mit den Krediten finanzierten Sachwerte pfänden.

Also ganz im Sinne von Goethes Faust 2, wo Mephisto dem verschuldeten König das Angebot macht, ihm genügend Geld für die Lösung seiner finanziellen Probleme zur Verfügung zu stellen, wenn er dafür in Besitz der Gold- und Silberminen kommt?

Biggrin

Sehe ich genau so wie Du. Geld ist ja im Überfluss vorhanden - bei den Banken. Die Erholung im US-Immobilienmarkt, die wir jetzt sehen geht ja darauf zurück, dass Banken mit dem billigen Fed-Geld in grossem Stil Immobilien kaufen.

Es gibt hierzu eine nette Verschwörungstheorie und die geht so:

Die Banken vergeben einige Jahre lang locker Kredite und sorgen dafür, dass sich Private und Firmen hoch verschulden.
Danach wird die Schraube angezogen, das Geld verknappt, die Schuldner können ihre Kredite nicht mehr bedienen und die Banken übernehmen nun zu Spottpreisen Land, Häusern, Firmen ... Sachwerte, mit denen das einst billige Kreditgeld besichert wurde.

 

sime
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MarcusFabian hat am 02.02.2014 - 15:31 folgendes geschrieben:

sime hat am 02.02.2014 - 03:47 folgendes geschrieben:

Es gibt ein Sprichwort für Banker, das sagt: " Nicht Dein Zins wollen wir, sondern Dein Fleisch!" Sie wollen also nicht das Geld zurück, dass sie Dir geliehen haben, aber vorher gar nicht besassen, sondern lieber früher als später Deine mit den Krediten finanzierten Sachwerte pfänden.

Also ganz im Sinne von Goethes Faust 2, wo Mephisto dem verschuldeten König das Angebot macht, ihm genügend Geld für die Lösung seiner finanziellen Probleme zur Verfügung zu stellen, wenn er dafür in Besitz der Gold- und Silberminen kommt?

smiley

Sehe ich genau so wie Du. Geld ist ja im Überfluss vorhanden - bei den Banken. Die Erholung im US-Immobilienmarkt, die wir jetzt sehen geht ja darauf zurück, dass Banken mit dem billigen Fed-Geld in grossem Stil Immobilien kaufen.

Es gibt hierzu eine nette Verschwörungstheorie und die geht so:

Die Banken vergeben einige Jahre lang locker Kredite und sorgen dafür, dass sich Private und Firmen hoch verschulden.
Danach wird die Schraube angezogen, das Geld verknappt, die Schuldner können ihre Kredite nicht mehr bedienen und die Banken übernehmen nun zu Spottpreisen Land, Häusern, Firmen ... Sachwerte, mit denen das einst billige Kreditgeld besichert wurde.

 

 

Ich suche schon lange nach den gelben Reclam-Bücher von Faust 1 und 2. Wollte mir die schon lange mal wieder antun. Im Gymnasium war es eine Pflichtlektüre, die mich anwiderte, heute weiss ich, dass Goethe viel tiefer und halt auch metaphorisch schrieb, als ich damals nur ahnen konnte. War Goethe an Schillers Ermordung wohl sogar beteiligt, ist eine oft gestellte Frage im Internet? Beide waren Freimaurer, doch angeblich lehnte Schiller den Beitritt zum Illuminatenorden ab.

Zur oberen Verschwörungstheorie gibts doch die abgekürzte Fassung mit dem Regenschirm, den die Banken Dir bei gutem Wetter leihen und ihn bei Regen wieder zurückwollen. Biggrin

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MarcusFabian hat am 02.02.2014 - 15:31 folgendes geschrieben:

Es gibt hierzu eine nette Verschwörungstheorie und die geht so:

Die Banken vergeben einige Jahre lang locker Kredite und sorgen dafür, dass sich Private und Firmen hoch verschulden.
Danach wird die Schraube angezogen, das Geld verknappt, die Schuldner können ihre Kredite nicht mehr bedienen und die Banken übernehmen nun zu Spottpreisen Land, Häusern, Firmen ... Sachwerte, mit denen das einst billige Kreditgeld besichert wurde.

 

Das ist keine Verschwörungstheorie. Habt Ihr je daran gezweifelt, dass es so ist? So ist die Welt. Aber so muss sie auch sein, denn Gott will es so, und niemand kann dies gegen den Willen Gottes ändern! So tut eben das Teufelchen GS auch das Werk Gottes.

Passen wir also auf, dass wir nicht zu den Geschädigten gehören. Denn die Geschädigten sind eben selber schuld, weil sie so naiv waren. Naivität, Dummheit und Bosheit sind praktisch Synonyme! Man muss Dummheit, Naivität und Bosheit bestrafen, sonst greifen sie um sich.

Gruss
iGwt

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sime hat am 02.02.2014 - 19:41 folgendes geschrieben:

Im Gymnasium war es eine Pflichtlektüre, die mich anwiderte, heute weiss ich, dass Goethe viel tiefer und halt auch metaphorisch schrieb, als ich damals nur ahnen konnte. War Goethe an Schillers Ermordung wohl sogar beteiligt, ist eine oft gestellte Frage im Internet? Beide waren Freimaurer, doch angeblich lehnte Schiller den Beitritt zum Illuminatenorden ab.

Du bist zu verbildet worden von Deinem Gymnasium. So sind eben diese linken Theoretiker und Gymnasiallehrer. Sie interessiert nur das Persönliche des Authors, seine Dummheiten und Schweinereien. Was er aber Grosses geschrieben hat, das interessiert diese Gaukler überhaupt nicht.

Ich habe viel von Göthe gelesen und was ich von ihm gelernt habe, führte mich direkt zu Christentum und Bibel!

Was nützt es, wenn Du alles über eines Menschen und der Welt Schweinereien weisst, aber nichts über ihre guten Taten?

So ist es auch mit Jeremias Gotthelf. Die Presse stürzt sich auf seine angeblichen Schweinereien, aber keiner von den "weisen" Journalisten hat je mehr als "die schwarze Spinne" gelesen und an Gott glauben sie sowieso nicht glauben zu müssen! Dafür sind sie sich zu schön und zu "weise".

Gruss
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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

sime
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in_God_we_trust hat am 02.02.2014 - 19:56 folgendes geschrieben:

sime hat am 02.02.2014 - 19:41 folgendes geschrieben:

Im Gymnasium war es eine Pflichtlektüre, die mich anwiderte, heute weiss ich, dass Goethe viel tiefer und halt auch metaphorisch schrieb, als ich damals nur ahnen konnte. War Goethe an Schillers Ermordung wohl sogar beteiligt, ist eine oft gestellte Frage im Internet? Beide waren Freimaurer, doch angeblich lehnte Schiller den Beitritt zum Illuminatenorden ab.

Du bist zu verbildet worden von Deinem Gymnasium. So sind eben diese linken Theoretiker und Gymnasiallehrer. Sie interessiert nur das Persönliche des Authors, seine Dummheiten und Schweinereien. Was er aber Grosses geschrieben hat, das interessiert diese Gaukler überhaupt nicht.

Ich habe viel von Göthe gelesen und was ich von ihm gelernt habe, führte mich direkt zu Christentum und Bibel!

Was nützt es, wenn Du alles über eines Menschen und der Welt Schweinereien weisst, aber nichts über ihre guten Taten?

So ist es auch mit Jeremias Gotthelf. Die Presse stürzt sich auf seine angeblichen Schweinereien, aber keiner von den "weisen" Journalisten hat je mehr als "die schwarze Spinne" gelesen und an Gott glauben sie sowieso nicht glauben zu müssen! Dafür sind sie sich zu schön und zu "weise".

 

Du willst Goethe kennen und kannst nicht mal seinen Namen richtig schreiben? Ausserdem, was weisst Du schon von meiner Deutschlehrerin? Das Persönliche des Autors, übrigens ohne h geschrieben, interessiert mich und nicht meine ehemaligen Deutschlehrer. Dein Christentum-Geklecker kannst Du Dir sparen, Du Gutmensch! Zum Glück ist Glauben kein gesellschaftliches Müssen mehr und Gott hat uns auch nicht vorgeschrieben, an ihn glauben zu müssen, denn sonst wäre er ja ein gemeiner, fieser Rächer, der uns zuerst die Freiheit überlässt, an ihn glauben zu können, nur um bei Nichtglauben uns dann jämmerlich zu bestrafen, weil es insgeheim doch ein Muss war. Ach diese armen JHWH-Schuldschafe, sie terrorisieren und missionieren ihre Mitmenschen, wo sie nur können, heben stets mahnend den Finger, halten Moralpredigten noch und nöcher, und merken nicht, dass sie nur davon ablenken, dass sie ein Leben lang im Krieg mit ihrem inneren Schweinehund stehen, der sie plagt und noch schlimmer, dass sie durch ihre Selbstverblendung und Selbstgerechtigkeit in ihrem Umfeld nur Unheil und Unwohlsein stiften und die Freiheit der Menschen, die uns Gott geschenkt hat, falls es ihn gibt, mit Füssen treten, da sie immer mit Gottes Buch herumwandeln.

SVP Bremgarten
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Eure Grundlagen-Diskussionen haben nichts mit dem Thema "SMI im Februar" zu tun.

Könntet ihr einfach den Anstand haben, dafür ein neues Thema aufzumachen?

 

Ihr könntet statt dessen mal eure Jahresperformance 2013 in Prozent mitteilen.

Da bin ich sehr gespannt, wie schlecht ihr abgeschnitten habt.

 

in_God_we_trust
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@sime

Ich hoffe, Du fühlst Dich jetzt besser, nach Deiner Tirade! Smile

Ein bisschen recht hast Du schon. Ja, Du bist frei, zu glauben oder nicht. Ich war mal wie Du, ich habe anfangs auch nicht glauben können. Doch ich bin zuversichtlich, was Dich betrifft. Nur weiter so!

Nur wer eine Zeitlang gottlos gelebt hat, kann wohl ermessen, wie unendlich besser das Gegenteil ist. Wir Menschen können Gott noch so im Stich lassen, Gott dagegen verlässt uns nie.

Natürlich ist Gott eine Idee in unserem Hirn. Doch auch die Welt, die wir mit den Augen sehen, existiert für uns nur als ein Abbild in unserem Hirn. Das Magnetfeld der Erde z.B. können wir nicht fühlen und nicht sehen, aber es existiert doch und ist ebenfalls eine Idee in unserem Kopf.

Gruss
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in_God_we_trust
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SVP Bremgarten hat am 02.02.2014 - 21:47 folgendes geschrieben:

Ihr könntet statt dessen mal eure Jahresperformance 2013 in Prozent mitteilen.

Da bin ich sehr gespannt, wie schlecht ihr abgeschnitten habt.

 

In CHF gerechnet: Jahresperformance Aktien 3%. Jahresperformance insgesamt 6%.

In Dollar gerechnet Jahresperformance insgesamt 9%.

In Goldunzen gerechnet: Jahresperformance insgesamt 53%.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

SVP Bremgarten
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in_God_we_trust hat am 02.02.2014 - 22:49 folgendes geschrieben:

SVP Bremgarten hat am 02.02.2014 - 21:47 folgendes geschrieben:

Ihr könntet statt dessen mal eure Jahresperformance 2013 in Prozent mitteilen.

Da bin ich sehr gespannt, wie schlecht ihr abgeschnitten habt.

 

In CHF gerechnet: Jahresperformance Aktien 3%. Jahresperformance insgesamt 6%.

In Dollar gerechnet Jahresperformance insgesamt 9%.

In Goldunzen gerechnet: Jahresperformance insgesamt 53%.

Ok, danke für die Antwort.

Dh aber du hast den Index in CHF nicht geschlagen, oder? Woran lags?

Ersiees

 

 

sime
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in_God_we_trust hat am 02.02.2014 - 22:43 folgendes geschrieben:

@sime

Ich hoffe, Du fühlst Dich jetzt besser, nach Deiner Tirade! smiley

Ein bisschen recht hast Du schon. Ja, Du bist frei, zu glauben oder nicht. Ich war mal wie Du, ich habe anfangs auch nicht glauben können. Doch ich bin zuversichtlich, was Dich betrifft. Nur weiter so!

Nur wer eine Zeitlang gottlos gelebt hat, kann wohl ermessen, wie unendlich besser das Gegenteil ist. Wir Menschen können Gott noch so im Stich lassen, Gott dagegen verlässt uns nie.

Natürlich ist Gott eine Idee in unserem Hirn. Doch auch die Welt, die wir mit den Augen sehen, existiert für uns nur als ein Abbild in unserem Hirn. Das Magnetfeld der Erde z.B. können wir nicht fühlen und nicht sehen, aber es existiert doch und ist ebenfalls eine Idee in unserem Kopf.

 

Zugegeben, ein bisschen Dampf ablassen tut immer gut. :excuse:

Ich habe nie gesagt, dass ich gottlos lebe. Die Griechen hatten das Panthenon, die Römer das Pantheon, die Heiden Thor, Odin, Freia, wenn man so will eine Vielgötterei. Diese macht toleranter, weil sie mehrere Götter nebeneinander erlaubt, aber sie macht auch zornig, wenn andere einem einen einzigen Gott aufdrücken wollen. Die alten Mythen sprechen von den Urgewässern als die Zeit bevor Alles war. Selbst der erste Gott, der alles andere erschuf, ist aus diesen Urgewässern hervorgegangen. Eines fernen Tages wird alles wieder zurück in diesen Urzustand gehen, selbst der Allerhöchste, um dann irgendwann wieder daraus hervorzugehen. Es ist die Ursuppe, das Alles darin enthaltene Potential, alpha und omega, das Aus- und Einatmen alles potentiell Möglichen. Darum ist das Heilsversprechen Paradies und ewiges Leben für mich nicht das höchste Ziel, weil es schlussendlich auch nur eine Illusion ist. Selbst der Allerhöchste wird sich wieder ins Nichts auflösen. Es ist wie das Leben, wenn man jung ist, strotzt man vor Kraft und Lebensfreude, man will nie sterben. Wenn man alt und müde ist, kann der Tod eine Erlösung sein. Die Emanation des Bewusstsein, die Kristallisation des Erschaffens und des Potentials  ist nicht auf Immer das Höchste. Im Zustand des Erschaffens, in der Expansion (omega) , wird das höchste Ziel auch einmal wieder seine Auflösung ins "Nichts" sein, also Implosion (alpha). Shiva ist dieses Prinzip.

Auch wenn ich mit der Art der historischen Wiedergabe dieses Textes nicht ganz konform gehe, finde ich den Vergleich der Denkmatrix zweier auf den ersten Blick unvereinbarer Denksysteme ein gelungener Prozess. Das monotheistische Prinzip auf dem Prüfstand.

MONOTHEISMUS

 

"  Ich bin JAHVE, dein GOTT!

. . .

Du sollst keine anderen Götter haben neben mir. "

(1. Mose 20, 1+2)

Welche Inhalte transportieren religiöse Mythologien in Klartext?

Vielleicht stellten polytheistische Mythologien wie die der Germanen und Kelten natürliche Vorläufer  zu Pluralismus und Demokratie dar. Dann entsprechen die verschiedenen Götter den konkurrierenden demokratischen Kräften und Interessensgruppen und Institutionen, etc.

Im Monotheismus ist alle Gewalt in einer Hand gebündelt.

Was die Frage aufwirft, welches politische System dem entspricht?

Stellen wir mal die Gewissensfrage, ob die Menschheitsgeschichte der letzten 2000 Jahre weniger grausam verlaufen wäre, wenn sich der judaistische Monotheismus nicht in Form des Christentums in Europa multipliziert haben würde.

Denn dem judaistisch-christlichen Dogmatismus steht die weitaus tolerantere heidnische polytheistische Religiosität gegenüber, deren plurale Tendenz im gelten Lassen vieler verschiedener Götter, auch Götter anderer Völker, zum Ausdruck kommt.

Der biblische Gott jedoch verteufelt alles Nicht-Biblische, alles Nicht-Christliche und intendiert es zu "vernichten", "auszurotten", zu "vertilgen", Vokabeln der Bibel, die, bezogen auf deren viel-1000-fache Gehäuftheit, Hitlers "Mein Kampf" nicht nachsteht. Das Entstehen von totalitären Ideologien im 20. Jahrhundert ist überhaupt nur unter Einbeziehung der vorprogrammierten polarisierten Denkstrukturen (schwarz - weiß, gut - böse) des europäischen christlichen Menschen erklärbar.

Eliminatorische Ideologien stehen in der atavistischen Tradition der Handlungsweise eines Gottes, der in seinen Kriegsordern den antiken Israelis befahl, Kriege gegen die Nachbarvölker zu führen, "den Bann zu vollstrecken" und

" ohne Erbarmen Männer und Frauen, Kinder und Säuglinge, Rinder, Schafe, Kamele und Esel "

(1.Sam. 15, 1-3)

- man beachte die zynische Gleichsetzung von Menschen mit Schlachtvieh - zu ermorden, d.h. Völkermord zu  begehen.

Zur Erinnerung: Göbbels setzte Menschen mit "Ratten und Schmeißfliegen" gleich.

 

Die dogmatische Denkstruktur, nach der der Geist der Menschen geprägt wurde, schafft den idealen Nährboden für totalitäre Ideologien.

Bei Generationen von Menschen, denen 2000 Jahre lang eingebläut wurde, daß es

nur eine wahre christliche Kirche und nur einen wahren monotheistischen Gott an der Spitze gibt und alles andere als teuflisch vernichtet werden muß bzw. bedenkenlos vernichtet werden kann, wird nachvollziehbar, daß großen Teilen der Bevölkerung in einer Zeit der Erschütterung gewohnter Werte, politischer Ordnungen, extremer sozialer und wirtschaftlicher Not, militärischer Demütigung, aberwitzig überhöhten Reparationsforderungen, qua dieser internalisierten Logik prompt der Reflex einfällt:

Nur die Arier sind die von der Vorsehung auserwählte Herrenrasse,

nur die Deutschen bilden die von der Vorsehung auserwählte Volksgemeinschaft,

mit einem monokratischen Führer an der Spitze und die Volksfeinde Juden, Zigeuner, politisch Verdorbene müssen als teuflisches Krebsgeschwür vernichtet werden.

In Funktion engrammatisierten Totalitarismus.

 

In beiden strukturkongruenten, kompatiblen Systemen ist dualistisch zum Guten, Wahren, Schönen

in Sündenbockfunktion ein globaler Unhold Satan bzw. minderwertige feindliche Rassen und deren Weltverschwörungen konstitutiv notwendig, um systemimmanente Defizite zuordnen zu können.

 

Mit in pluralistischen Denkkategorien geprägten Menschen würden solche Vorstellungen bereits intuitiv als nihilistisch erkennbar gewesen sein, sie würden kognitiv Zugriff auf intelligentere kausalitätsorientierte Problemlösungsmuster gehabt haben.

 

Beiden monofokalen Systemen ist gemein, daß sie sich auf der Basis der Bewältigung von Problemen durch Schuldverlagerung auf einen äußeren Feind konstituieren. Mit dieser Methode können irgendwelche Mißstände natürlich nicht wirklich behoben werden, sondern verschärfen sich in der Tendenz. Ende der 30-er Jahre kam es zur großen Problembewältigung. Wie konnte es soweit kommen? Welcher psychologische Mechanismus lief dabei ab?

Beiden monofokalen Systemen sind, unabhängig von ihren unterschiedlichen Inhalten, bis zur Verwechselbarkeit nahezu identische Tiefenstrukturen unterlegt. Große Teile der christlich geprägten Menschen der 30-er Jahre erkannten auf der Ebene des Unbewußtseins Muster wieder, sie empfanden emotionale Geborgenheit, sie fühlten sich verstanden,

sie entwickelten Vertrauen in den Nationalsozialismus, mit den extremen äußeren Bedingungen fertig zu werden

und traten in die Partei ein.

Die Leute machen Politik gemäß der Struktur die sie im Kopf haben.  Es geht gar nicht anders.

 

Was war passiert? In Termini der Chaos-Physik formuliert, sind synergetische Prozesse in Effekt getreten, bei denen es in einer Phase historischer Instabilität zu kritischen Fluktuationen gekommen war und im Umkippen auf den folgenden Ordnungszustand, in dem hier diskutierten speziellen Fall, totalitäre Optionen von vornherein begünstigt bzw. prädisponiert waren.

 

Dem Monotheismus liegt die geniale Idee zu Grunde, das Böse in der Welt einfach durch Dissoziation abzuschaffen,

auf daß nur noch der Liebe Gott übrig bleibe und seine satanischen Anteile personifiziert als Satan final handlich entsorgt werden können.

1886 hat Robert Louis Stevenson diese Philosophie in seinem Roman "The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde",

der vielfach verlegt, übersetzt, interpretiert, verfilmt und sogar als Musical inszeniert wurde, literarisch verarbeitet,

aber das Experiment des Dr. Jekyll ist gründlich unkontrolliert aus dem Ruder gelaufen.

 

Der Teufel steckt im System / im Paradigma / in der Denkstruktur.

Das monotheistische Paradigma benötigt integral konstitutiv den Satan, um die ßbel der Welt ursächlich erklären zu können, denn ein ausschließlich guter Gott kann logischerweise nicht schuld sein. Daraus ergibt sich zwingend das Schuldprinzip:

Auf der spirituellen Ebene trägt Satan für alle Schlechtigkeit Schuld. In der praktischen Umsetzung sind es Feinde, Juden, ausländische Agenten, kritische Geister, Un- und Andersgläubige und sonstige Mißliebige....

Wenn im Sinne des geistigen Überbaus des Monotheismus-Paradigmas über Jahrhunderte und Jahrtausende bei jedem auftretenden Problem der Aufbau von Feindpositionen und Pogromstimmung kultiviert wird und die Bewältigung des Bösen aus der inneren binären Logik die Vernichtung der teuflischen Feinde bedeutet, kann man mit einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit mit langfristigen Aufschaukelungen zu letztlich unberechenbaren katastrophalen Eskalationen rechnen.

Offenbare Logik der Apokalypse.

Damit wird der Monotheismus, welcher bezeichnenderweise so abstruse mentale Verstiegenheiten wie das Dogma 'der Mensch sei von Natur aus böse' aus sich selbst abgeleitet konstruiert, selbst zum Problem, denn:

der Monotheismus definiert nicht nur das Böse, sondern perpetuiert es und erzeugt es erst. Strukturell. Konstitutiv.

Jeder muß sich selbst fragen, ob sich ein Glaube an einen monotheistischen Gott mit dem eigenen Gewissen vereinbaren läßt? Darf man als aufrechter Christ aus seinem Herzen eine Mördergrube machen?

Wenn im Sinne des geistigen Überbaus eines Vernunft-Paradigmas über lange Zeiträume das Einüben und Entwickeln vernünftiger Problemlösungen kultiviert wird, kann mit einer gewissen Berechtigung eine langfristige Evolution zu relativ berechenbaren Verhältnissen erwartet werden.

Von einem allweisen Gott müßte eigentlich erwarten können, diesen Sachverhalt zu durchblicken und würde nicht ein so untaugliches Instrument wie das Monotheismus-Paradigma verordnet haben.

Ein im Wortsinn Lieber Gott würde nicht Propheten gesandt haben, die Dogmatismus in Reinkultur verbreiten, sondern Lehrer des Pluralismus, die ein verständnisvolles und bewußtseinserweiterndes Geltenlassen der verschiedensten ethnischen, religiösen und kulturellen Formen menschlicher Existenz gepredigt haben.

Er würde die zum großen Teil bereits angelegten pluralen Tendenzen im "heidnischen" Denken gefördert haben, was in einem kybernetischen, d.h. auf die Rahmenbedingungen rückwirkenden Evolutionsprozess, zu offenen, demokratischen Gesellschaften führt.

Gesellschaftssysteme, die geistigen Fortschritt und damit Paradigmenwechsel ideologisch nicht zulassen, erfahren dennoch einen sochen: in Form des nächsten Krieges. Siehe Altes Testament.

 

Strukturkonvergenzen:

Philosophische Struktur

 

Subliminale Tiefenstruktur

Religiöse Struktur

 

FASCHISMUS

 

Sorten- reine Lehre engrammatischer Ausschließlichkeitslogik

 

MONOTHEISMUS

 

 

Monokratischer Führer

Monofokale absolute Kontrollfunktion

monotheistischer Gott

 

alles andersartige

(z.B. die falsche Rasse)

 

 

Feindbild

(die falsche Sorte)

 

Andere Denkstrukturen

(z.B. die falsche Religion)

 Führer

 Herrenrasse, Arier

 Nationalsozialismus=ICH = Welt

 Deutschland, Volksdeutsche

 Endsieg, Endlösung

 

Identifikationsebene

Psychologisch motivierte

Flucht in die Arroganz

Erfordert hypertrophe Inhalte

 GOTT

 allmächtig, allweise

ICH = Welt =

              Christentum

 Glaubens-Wahrheit

 Apokalypse

= existentielle Bedrohung

wird als minderwertig diffamiert

und muß vernichtet werden;

Weltverschwörung minderwertiger

Feindlicher Rassen;

Opposition

 

Feindbild

zwecks Projektion

systemimmanenter Defizite

in Sündenbockfunktion;

Schuldprinzip

 

= existentielle Bedrohung

werden verteufelt und deren Träger

müssen vernichtet werden;

globaler Bösewicht Satan;

 

Ketzer, Häretiker, Ungläubige

Bedingungsloses Gehorsamsprinzip

 

Machtinstrument

biblisches Gehorsamsprinzip

Endlösung, Endsieg

Konfliktbewältigungsstrategie

 

alttest. Vernichtungsweihe, Apokalypse

1000-jähriges Reich

Heilsversprechen

 

Himmelreich

oder Paradies auf Erden

Monopol auf rassische Überlegenheit

Monopolanspruch

 

Monopol auf Glückseligkeit

Struktur der faschistischen Ideologie

 

 

Paradigma

im "Hinterkopf"

 

Struktur des jüdisch / christlichen

Glaubenssystems

Gesinnungsrelevantes

Völkisches Empfinden

und im Herzen

mit Libido resp.

fundamentalistischem Eifer besetzt

 

Obiger Strukturkongruenzvergleich ist nicht als 1 : 1 -Zuordnung  Gott = Hitler zu mißverstehen,

was nicht nur nicht zulässig ist, weil es unhistorisch wäre und es sich im einen Falle um einen realen Verbrecher handelt und im anderen um eine wunderbare Illusion, einer mythologischen kosmischen Projektion, einem idealen Vater-, Mutter-, Realitätsersatz; Gottesglaube kann u.U. ein effektives Mittel realitärer Lebenshilfe sein. Worauf es hier ankommt ist: die systemischen bewußtseinsdeterminierenden Strukturübereinstimmungen der Denkmatrix, die sich in totalitären Staaten konsequent in der Organisationsstruktur entsprechend abbildet und in der Politik nach innen und außen auswirkt.

Das Machtinstrument des bedingungslosen Gehorsamsprinzips öffnet im Zusammenspiel mit Ausschaltung und Verbot der Opposition Tür und Tor für eine Entwicklung in Richtung Willkür und Despotismus.

 

So und jetzt Schluss mit off-topic.

 

in_God_we_trust
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SVP Bremgarten hat am 02.02.2014 - 23:35 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 02.02.2014 - 22:49 folgendes geschrieben:

SVP Bremgarten hat am 02.02.2014 - 21:47 folgendes geschrieben:

Ihr könntet statt dessen mal eure Jahresperformance 2013 in Prozent mitteilen.

Da bin ich sehr gespannt, wie schlecht ihr abgeschnitten habt.

 

In CHF gerechnet: Jahresperformance Aktien 3%. Jahresperformance insgesamt 6%.

In Dollar gerechnet Jahresperformance insgesamt 9%.

In Goldunzen gerechnet: Jahresperformance insgesamt 53%.

Ok, danke für die Antwort.

Dh aber du hast den Index in CHF nicht geschlagen, oder? Woran lags?

Ersiees

 

 

Erstens, weil ich ziemlich vorsichtig bin, besonders jetzt bei ATHs, denn gebrannte Kinder fürchten das Feuer. Zweitens bin ich immer noch ein Anfänger mit 5 Jahren Börsenerfahrung. Doch ich bin zuversichtlich für die Zukunft.

Besonders stolz bin ich auf die 53% Performance in Goldunzen, obwohl ich dazu keinen Finger gerührt habe. Da bewahrheitet sich wiedereinmal der Spruch "Den seinen gibt's der Herr im Schlaf".

Zugegeben ich teile dieses Glück mit fast allen Schweizern mit CHF Konto. Aber die Meisten können ihr Glück gar nicht sehen. Das ist ein Grund, warum so viele Leute arm sind, oder sich arm wähnen, weil sie ihren Reichtum gar nicht sehen können oder wollen! Oder, was ist Gesundheit für ein Reichtum, die viele Milliardäre vergeblich suchen, doch für viele andere ist sie nichts wert!

Gruss
iGwt

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Elias
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SVP Bremgarten hat am 02.02.2014 - 21:47 folgendes geschrieben:

Eure Grundlagen-Diskussionen haben nichts mit dem Thema "SMI im Februar" zu tun.

Könntet ihr einfach den Anstand haben, dafür ein neues Thema aufzumachen?

 

Ihr könntet statt dessen mal eure Jahresperformance 2013 in Prozent mitteilen.

Da bin ich sehr gespannt, wie schlecht ihr abgeschnitten habt.

Und was hat die Jahresperformance 2013 mit dem Thema "SMI im Februar" zu tun?

Es ist eine Zeitaufnahme, die nichts aussagt. Wer Steuern zahlt, hat per 31.12 lieber eine tiefe Bewertung.

Wenn es um "Performance" geht, sind mir die tiefen Hypozinsen mittlerweile wichtiger geworden.

 

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Zyndicate
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Schweizer Industrie startet gut ins neue Jahr
 

Der Schweizer Einkaufsmanager-Index ist im Januar 2014 gegenüber dem Vormonat klar höher ausgefallen.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/schweizer_industrie_startet_gut_ins_neue_jahr-3168335-450

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 03.02.2014 - 11:51 folgendes geschrieben:


Besonders stolz bin ich auf die 53% Performance in Goldunzen,

Wie hast Du das denn geschafft?

Gold ist seit Anfang Jahr in Dollar nur um schlappe 1.2% gestiegen, in Franken um 0.16%

 

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 03.02.2014 - 13:52 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 03.02.2014 - 11:51 folgendes geschrieben:

 

Besonders stolz bin ich auf die 53% Performance in Goldunzen,

Wie hast Du das denn geschafft?

Gold ist seit Anfang Jahr in Dollar nur um schlappe 1.2% gestiegen, in Franken um 0.16%

 

Wir sprachen von 2013. Eben, weil ich kein Gold besass, habe ich 53% gewonnen. Nun habe ich aber einige Goldminentitel gekauft, um mich gegen ein mögliches Wiedererstarken von Gold ein wenig abzusichern.

Gruss
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Elias
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in_God_we_trust hat am 03.02.2014 - 14:46 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 03.02.2014 - 13:52 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 03.02.2014 - 11:51 folgendes geschrieben:

 

Besonders stolz bin ich auf die 53% Performance in Goldunzen,

Wie hast Du das denn geschafft?

Gold ist seit Anfang Jahr in Dollar nur um schlappe 1.2% gestiegen, in Franken um 0.16%

 

Wir sprachen von 2013. Eben, weil ich kein Gold besass, habe ich 53% gewonnen. Nun habe ich aber einige Goldminentitel gekauft, um mich gegen ein mögliches Wiedererstarken von Gold ein wenig abzusichern.

 

Dann hat wohl ein grossteil der Schweizer viel gewonnen.

 

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