Schweizer Aktien und CHF, Januar 2012

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Januar 2012

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in_God_we_trust
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Happy New Year to all of you!

Happy New Year to all of you!

Rückblick 2011

Wer die Börsenregel "Sell in May and go away, but remember to be back in September" befolgt hat und nicht alle Eier im gleichen Körbchen hatte, kann auf einen schönen Gewinn in Schweizer Aktien von bis zu 10% zurückblicken. (Leider gehörte ich nicht zu den Disziplinierten und habe deshalb einen Verlust von -0.5% eingefahren).

Der CHF hat an Wert zugenommen, zumindest gegenüber dem Euro. Insgesamt also ein positives Jahr für schweizer Anleger. Von dem Kasperlitheater einer Finanz- und Staatskrise sollte man sich nicht übermässig beeindruckt haben lassen.

Rückblick Dezember

Ein ganz normaler Dezember mit kleinen Volumen, ups and downs, sowie einem Jahresendrally.

Ausblick 2012

Börsenjahr wird besser ausfallen, als 2011. Steigende Tendenz bis Februar, Einbruch im März und Wiederanstieg bis Anfangs Mai. Sell in May and go away! Bei grossen Höhen im Februar Teilverkäufe schon im Februar und Wiedereinstieg im März.

Grund des Anstiegs: Neben saisonalen Faktoren, Hoffnungen auf Rezessionsende auch in Europa.

Ab Mai spitzt sich Irankrise zu und kommen Finanz- und Schuldenkrisen erneut aufs Tapet. Deshalb sind im Sommer und Herbst auch aus saisonalen Gründen Kurseinbrüche zu erwarten (Tiefs bei SMI 5300 Punkten, können aber auch bei 1000 Punkten sein, mir egal)! Aber, da wir im Mai eh alles verkauft haben, berühren die uns überhaupt nicht. Danach gibt es im Sept/Okt. wieder Einstiegschancen.

Ende 2012 neue Hochs, z.B. SMI bei rund 7000.

Ausblick Januar

Einfach steigende Tendenz, aller Unkenrufe zum Trotz. SMI bei 6000 Punkten.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Miami
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Happy new year - Ich teile

Happy new year - Ich teile deine Meinung und schätze die Lage sehr ähnlich ein, Aktien dürften in den nächsten Wochen tendenziell steigen. Grundsätzlich bin ich für dieses Jahr durchaus optimistischer als viele Anleger bzw. als die ganzen düsteren Aussichten (über den Maya Kalender kann man ja diskutieren....). Gehst du bei speziellen Titeln long?

Geld ist immer vorhanden, aber die Taschen wechseln

in_God_we_trust
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Miami hat am 02.01.2012 - 10

Miami hat am 02.01.2012 - 10:05 folgendes geschrieben:

 

Grundsätzlich bin ich für dieses Jahr durchaus optimistischer als viele Anleger bzw. als die ganzen düsteren Aussichten (über den Maya Kalender kann man ja diskutieren....). Gehst du bei speziellen Titeln long?

Nur SMI Titel. U.a.  ZFS.

Gruss
iGwt

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Friederich
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Eine alte Börsenweisheit: Wie

Eine alte Börsenweisheit: Wie der erste Tag im Jahr, so das ganze Jahr!

Hoffen wir auf einen guten ersten Tag  Clapping

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

Elias
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<p><strong>Friederich hat am

Friederich hat am 02.01.2012 - 13:57 folgendes geschrieben:

Eine alte Börsenweisheit: Wie der erste Tag im Jahr, so das ganze Jahr!

von wem soll denn diese "alte" Börsenweisheit stammen?

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

CrashGuru
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Elias hat am 02.01.2012 - 14

Elias hat am 02.01.2012 - 14:49 folgendes geschrieben:

Friederich hat am 02.01.2012 - 13:57 folgendes geschrieben:

Eine alte Börsenweisheit: Wie der erste Tag im Jahr, so das ganze Jahr!

von wem soll denn diese "alte" Börsenweisheit stammen?

Nur ein Versuch, wollte mal sehen, wie die Verschachtelung nun aufgehoben wurde......:P

CrashGuru
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CrashGuru hat am 02.01.2012 -

CrashGuru hat am 02.01.2012 - 14:56 folgendes geschrieben:

Elias hat am 02.01.2012 - 14:49 folgendes geschrieben:

Friederich hat am 02.01.2012 - 13:57 folgendes geschrieben:

Eine alte Börsenweisheit: Wie der erste Tag im Jahr, so das ganze Jahr!

von wem soll denn diese "alte" Börsenweisheit stammen?

Nur ein Versuch, wollte mal sehen, wie die Verschachtelung nun aufgehoben wurde......

Und gleich noch einmal. Irgendwie ist es halt immer noch nicht ideal mit dieser Verschachtelung. Die Abgrenzung mittels den übergrossen Apostroph helfen nicht. Das war mit den Rahmen besser und grau ist halt sowieso unglücklich.....

CrashGuru
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Und wenn ich nun antworte

Und wenn ich nun antworte sieht es dann so aus.

 

womit ich dann zwar geantwortet habe, aber nicht daraus hervor geht, auf was ich geantwortet habe.......:crazy:

 

Und bei der Auswahl der Smileys brauche ich doppelt so lange, wie für die Antwort Lol

Ladycool
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Vor eventuellen Abkäufen am 1

Vor eventuellen Abkäufen am 1.ten Handelstag werde ich mich hüten.


:yahoo:Andere vermutlich auch.


:rose:Solche die noch tief sind kommen ins Visier, auch stimme ich in etwa mit "Cash" Favoriten überein.


z.B. Weatherford.


Wenn z.B. die Roche noch ansteigen, folgen alsbald die angekündigten Entlassungen.


:angry:Diese werden ihr gross angestautes Aktienpaket verkaufen, was dann zu Kurseinbussen führt.


meine Vorsätze für 2012 : keine Verluste mehr einfahren. Vermehrt an der Seitenlinie. Sparen.


 

Cash is King

Friederich
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Börsenprofi Dirk Müller

Börsenprofi Dirk Müller rechnet 2012 mit einem sehr schlechten Jahr:

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/boerse/boersen-ausblick-2012-21811876.bild.html

 

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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in_God_we_trust
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Friederich hat am 02.01.2012

Friederich hat am 02.01.2012 - 16:31 folgendes geschrieben:

Börsenprofi Dirk Müller rechnet 2012 mit einem sehr schlechten Jahr:

http://www.bild.de/geld/wirtschaft/boerse/boersen-ausblick-2012-21811876.bild.html

 

Ja, aber das ist für mich irrelevant. Mich interessiert nur der Anstieg bis Ende April! Der Abstieg bis September ist mir völlig schnuppe. Da kann von mir aus der SMI auf Minus 9000 sinken! Smile

 

Gruss
iGwt

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Friederich
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Wie wird morgen der SMI

Wie wird morgen der SMI reagieren, nachdem heute z.B. der DAX um 3% gestiegen ist? Meine Vermutung: Der SMI wird grün eröffnen, dann je länger je mehr fallen. Beim DAX wird es sicher Gewinnmitnahmen geben. Leider konnten wir heute nicht profitieren.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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MarcusFabian
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Der SMI wird sicher auch

Der SMI wird sicher auch positiv eröffnen. Aber nicht so extrem wie der DAX heute.

Hängt mit deutschen Steuergesetzen (Stichwort Freibetrag) zusammen: Viele Aktionäre verkaufen Ende Jahr die Aktien, weil der Bestand 31.12. für die Steuerabrechnung zählt und kaufen dann Anfang Januar wieder zurück.

Was dem SMI 1-2 Wochen lang Auftrieb verleihen wird sind die PK-Einzahlungen.

Speedy3
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Zum Thema Schweizer Franken

Zum Thema Schweizer Franken:


Wird die SNB diesen Monat den Schweizer Franken nochmals um 10% schwächen?


Momentan schreit alles danach, aber niemand will die SNB akustisch dazu drängen,


sie könnte sich ja wieder unter Druck gestellt fühlen und auf stur stellen.


 


Fakt ist: Die Schweizer Exportwirtschaft verliert aktuell monatlich x-100 Mio Aufträge ins Ausland, weils sie wegen dem starken Schweizer Franken nicht mehr konkurenzfähig ist.


Stellt sich die Frage was wirtschaftlicher ist: SNB interveniert jetzt oder in drei Monaten 2% mehr Arbeitslose.

GloomBoomDoom
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in_God_we_trust hat am 02.01

in_God_we_trust hat am 02.01.2012 - 20:18 folgendes geschrieben:



Friederich hat am 02.01.2012 - 16:31 folgendes geschrieben:



Börsenprofi Dirk Müller rechnet 2012 mit einem sehr schlechten Jahr:


http://www.bild.de/geld/wirtschaft/boerse/boersen-ausblick-2012-21811876.bild.html


 


Ja, aber das ist für mich irrelevant. Mich interessiert nur der Anstieg bis Ende April! Der Abstieg bis September ist mir völlig schnuppe. Da kann von mir aus der SMI auf Minus 9000 sinken!


 


Na gut relativ einfache Aussage, das es Dir egal ist, wie weit wir sinken! Wenn Du nicht mehr investiert bist, ist das super. Für jemand wie igwt hätte ich mehr moralischen Bedenken =P

Mir ist einfach immer nicht klar, wie man An- und Abstiege der Börse an Monate binden kann? Wenn die Probleme bei den Kapitalauktionen der Italiener im Februar beispielsweise schon heftiger ausfallen als erwartet, kannst Du Dein Anstieg bis April wohl vergessen!

=> Ich binde meine Aktienstrategie an das MOMENTUM und betrachte zudem die einzelnen vorauslaufenden Indikatoren für die Zukunftsbeurteilung! Na gut, wenns so einfach ist... Nehm ich auch den Kalender 2012 für meine Strategieplanung ^^

(Muss trotz der guten Börsenstimmung heute ein wenig Zwiespalt erzeugen) Biggrin

Speedy3
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SNB sollte Eurountergrenze 1

SNB sollte Eurountergrenze 1.20  mit Erhöhung auf 1.30 absichern


Aktuell nur noch 1.7Cent über Deadline Eurogrenze der SNB


Auch Hedgefonds setzen in grossen Stil auf einen Kursrutsch des Euro. Wie die "Financial Times" am Dienstag berichtet, lag die Zahl der Shortpositionen im Euro-Dollar am 27. Dezember um fast 128000 über den Longpositionen. Ein klares Zeichen dafür, dass die Zuversicht der Investoren in den Euro dahinschmilzt. 

MarcusFabian
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Speedy3 hat am 03.01.2012 -

Speedy3 hat am 03.01.2012 - 11:41 folgendes geschrieben:

 

 

Stellt sich die Frage was wirtschaftlicher ist: SNB interveniert jetzt oder in drei Monaten 2% mehr Arbeitslose.

Du unterstellst also: Schwache Währung bekämpft Arbeitslosigkeit?

Aber hallo!!!

Guck mal als Beispiel in die 1990er Jahre:

Länder mit starker Währung: Schweiz, Singapur, Malaysia

Länder mit schwacher Währung: Argentinien, Mexico, Simbabwe, 

Welche Länder hatten hohe und welche niedrige Arbeitslosigkeit?

 

 

 

MarcusFabian
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GloomBoomDoom hat am 03.01

GloomBoomDoom hat am 03.01.2012 - 12:22 folgendes geschrieben:

 

Mir ist einfach immer nicht klar, wie man An- und Abstiege der Börse an Monate binden kann? 

 

Du meinst: Sell in May and go away but remember to come back in September?

Das hat(te) durchaus seine Berechtigung:
Im Frühling haben die Bauern auf dem Land Kredit in der Stadt aufgenommen, um Saatgut zu kaufen. 
Es floss also Geld von der Stadt aufs Land und somit war weniger Geld vorhanden um Aktien zu kaufen. Die Kurse sanken.
Im Herbst verkaufen die Bauern ihre Ernte und zahlen die Kredite zurück. Es floss also Geld vom Land in die Stadt und das wurde über den Winter angelegt.

 

 

GloomBoomDoom
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MarcusFabian hat am 03.01

MarcusFabian hat am 03.01.2012 - 16:55 folgendes geschrieben:



GloomBoomDoom hat am 03.01.2012 - 12:22 folgendes geschrieben:



 


Mir ist einfach immer nicht klar, wie man An- und Abstiege der Börse an Monate binden kann? 


 


Du meinst: Sell in May and go away but remember to come back in September?


Das hat(te) durchaus seine Berechtigung:
Im Frühling haben die Bauern auf dem Land Kredit in der Stadt aufgenommen, um Saatgut zu kaufen. 
Es floss also Geld von der Stadt aufs Land und somit war weniger Geld vorhanden um Aktien zu kaufen. Die Kurse sanken.
Im Herbst verkaufen die Bauern ihre Ernte und zahlen die Kredite zurück. Es floss also Geld vom Land in die Stadt und das wurde über den Winter angelegt.


 


 


Hat(te) ....  =P

Amüsant, aber verstehe dies aufgrund deines Argumentes immer noch nicht! I-m so happy

MarcusFabian
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GloomBoomDoom hat am 03.01

GloomBoomDoom hat am 03.01.2012 - 17:13 folgendes geschrieben:

 

 

Hat(te) .... 

Amüsant, aber verstehe dies aufgrund deines Argumentes immer noch nicht!

Dann versuche ich es anders rum:

Aktien steigen im Preis, wenn viel Geld da ist, um Aktien zu kaufen. Im Frühling wurden Aktien verkauft, um Kredit an die Bauern zu vergeben. Also sanken die Preise.
Im Herbst wurden dann wieder vermehrt Aktien gekauft, weil nun das Geld der Bauern wieder da war, die ihre Schulden bezahlten.

 

 

Elias
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GloomBoomDoom hat am 03.01

GloomBoomDoom hat am 03.01.2012 - 17:13 folgendes geschrieben:


Amüsant, aber verstehe dies aufgrund deines Argumentes immer noch nicht!

 

Was hinter der Börsenweisheit steckt http://www.faz.net/aktuell/finanzen/fonds-mehr/sell-in-may-and-go-away-w...

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Speedy3
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MarcusFabian hat am 03.01

MarcusFabian hat am 03.01.2012 - 16:49 folgendes geschrieben:



Speedy3 hat am 03.01.2012 - 11:41 folgendes geschrieben:



 


 


Stellt sich die Frage was wirtschaftlicher ist: SNB interveniert jetzt oder in drei Monaten 2% mehr Arbeitslose.


Du unterstellst also: Schwache Währung bekämpft Arbeitslosigkeit?


Aber hallo!!!


Guck mal als Beispiel in die 1990er Jahre:


Länder mit starker Währung: Schweiz, Singapur, Malaysia


Länder mit schwacher Währung: Argentinien, Mexico, Simbabwe, 


Welche Länder hatten hohe und welche niedrige Arbeitslosigkeit?


 


 


 


Nein, Markus Fabian, du verwechselst da etwas.


Ich unterstelle einer zu starken Währung als Arbeitsplatztöter. Es gibt genug Fakten, die dies beweisen. Es geht darum, dass die SNB eine viel zu starke Währung ausnivelliert. 


- Deutschland heimst sich das en gros der Aufträge der Schweizer Wirtschaft ein. Deutscher Export ist auf Rekordstand!


- Exportunternehmen beginnen mit Entlassungen, Arbeitszeitsteigerungen um noch überleben zu können.


Frag Dich mal bei Exportunternehmen durch, die sehen nicht nur schwarz, die sehen dunkelschwarz, wenn der Schweizer Franken auf dieser Höhe bleibt.


 

MarcusFabian
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Speedy3 hat am 03.01.2012 -

Speedy3 hat am 03.01.2012 - 17:37 folgendes geschrieben:

 

Ich unterstelle einer zu starken Währung als Arbeitsplatztöter. Es gibt genug Fakten, die dies beweisen. Es geht darum, dass die SNB eine viel zu starke Währung ausnivelliert. 

 

Dann frag' ich mal anders:
Ist der Franken zu stark oder sind Euro/Dollar zu schwach? (Stichwort Gelddruckerei und so)

Es ist mir schon klar, dass die Exportindustrie leidet und lauthals nach einer Schwächung des Franken geschrien hat.
Andererseits haben wir auch Importe, die teurer werden, wenn der Franken schwächer wird.
Die Waage geht kurzfristig - soweit einverstanden - zu Gunsten der Exportindustrie, weil wir ja eine positive Handelsbilanz haben, also mehr exportieren als importieren.
Daneben haben wir auch ein Bankenwesen, das von ausländischer Kundschaft lebt und ein Deutscher Kunde wird sich nun wohl fragen, ob er seine Euros nicht lieber in Norwegen oder Kanada als in der Schweiz anlegt. Schliesslich ist der Franken ja nicht mehr sicherer als der Euro.

Wenn man also die abziehenden Kundengelder der Banken mit in Waagschale der Importe wirft, stellt sich schon die Frage, ob es nicht besser gewesen wäre, den starken Franken zu behalten und die Exportindustrie aus anderer Quelle zu entschädigen.

Dass die SNB so reagieren würde, wie sie nun reagiert hat, war mir auch schon vor über einem Jahr klar.
Siehe hier Wink

martinidrink
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An die Börsenweisheit glaubt

An die Börsenweisheit glaubt niemand mehr.... was übrig bleibt ist zu wissen, wie die Börsenweisheit von Banken manipuliert wurde und das mit 100%-iger Börsenweisheit!!

 

 

Drinks Prosit Neujahr!

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

GloomBoomDoom
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Danke für die Erklärung, auf

Danke für die Erklärung, auf das wollte ich jedoch nicht raus!!

Die Bauern beeinflussen die Börse heute ja nicht mehr => weshalb sollte dies HEUTE noch so sein?!

Das ist meine FRAGE! Diese Börsenweisheit ist fundamental gar nicht mehr nachvollziehbar!! Oder hast du einen Grund?! (die Manipulation durch die "BigBoyz" und die darausfolgende Panik der Lemminge ist für mich kein fundamentaler Grund)

in_God_we_trust
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Du schriebst: Mir ist einfach

GloomBoomDoom schrieb: Mir ist einfach immer nicht klar, wie man An- und Abstiege der Börse an Monate binden kann?

Mir auch nicht. Es ist einfach eine Tatsache. Den Tatsachen muss man ins Auge schauen, man darf sie nicht einfach ignorieren, auch wenn man sie nicht versteht.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Speedy3
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@ Marcus F.

@ Marcus F.

Das Problem entspricht der nicht kongruenten Kaufkraft zum Ausland. Darum springen alle ins Ausland, weil sie genau dieses Ungleichgewicht nutzen will. Die Exportunternehmen haben dagegen keine Wahl, man bestellt einfach nicht mehr bei Ihnen. Ohne Aufträge werden Stellen gekürzt.

Der Schweizer Franken ist massiv aus dem Gleichgewicht, darum muss die SNB handeln.

MarcusFabian
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GloomBoomDoom hat am 03.01

GloomBoomDoom hat am 03.01.2012 - 18:00 folgendes geschrieben:

Diese Börsenweisheit ist fundamental gar nicht mehr nachvollziehbar!! Oder hast du einen Grund?!

Ich bin da ganz auf Deiner Linie. Es gibt keinen Grund mehr!

Der ganze Kampf (positiv gemeint), den ich hier im Forum seit 10 Jahren führe läuft zum grossen Teil darauf hinaus, den Lesern zu verklickern, dass sie vielleicht mal alte Traditionen und altes "Wissen" neu hinterfragen sollten. Ganz im Stil: "Was die letzten 10 oder 20 Jahre gültig war: Wird das auch noch die nächsten 10 oder 20 Jahre gültig sein?".
Beispiele hierzu: Warum in der aktuellen Phase Rohstoffe besser als Aktien performen oder warum wir nicht weitere 40 Jahre Schulden aufbauen können wie in den letzten 40 Jahren.

Aber um die Frage nach Sinn und Unsinn uralter Traditionen beantwortet zu kriegen, bist Du ja hier bei iGwt im richtigen Thread Wink
 

 

MarcusFabian
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Speedy3 hat am 03.01.2012 -

Speedy3 hat am 03.01.2012 - 19:16 folgendes geschrieben:

@ Marcus F.

Das Problem entspricht der nicht kongruenten Kaufkraft zum Ausland. Darum springen alle ins Ausland, weil sie genau dieses Ungleichgewicht nutzen will. Die Exportunternehmen haben dagegen keine Wahl, man bestellt einfach nicht mehr bei Ihnen. Ohne Aufträge werden Stellen gekürzt.

Der Schweizer Franken ist massiv aus dem Gleichgewicht, darum muss die SNB handeln.

Mit Ausnahme des letzten Satzes bin ich da ganz Deiner Meinung.
Können wir uns darauf einigen, dass nicht der Schweizer Franken aus dem Gleichgewicht ist sondern Dollar und Euro?

martinidrink
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Was uns allen bis heute

Was uns allen bis heute bekannt ist, wird uns die Zukunft zeigen. Unsere lieben Banker sowie National-Banker und Politiker sind meines Erachtens alle am verblöden.  Von mir aus sollte man Banken in diese Form sofort abschaffen, erst danach wird das Vertrauen wieder zurückkehren.

 

In diesem Sinne

:evil::no::crazy:

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

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