Schweizer Aktien und CHF, Januar 2013

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in_God_we_trust
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Elias
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in_God_we_trust hat am 17.01.2013 - 14:36 folgendes geschrieben:

@Elias

Vertraue einfach darauf, dass sich das Bessere über kurz oder lang durchsetzen wird! Offenbar hat sich nach 1000 Jahren kein anderes System durchgesetzt. Mir genügt das.

Das Bessere ist der Feind des Guten.

Zu den Blütezeiten des Islam ging es uns in Europa besch.....eiden. Durchgesetzt hat sich in der jeweiligen Gesellschaft das entsprechende System. Beide haben sich "durchgesetzt".

Wobei das Zinssystem schon mehrfach tief unten durch musste und nachweislich immer wieder Menschen wegen den Zinsen in die Schuldenfalle treibt.

Steigende Zinsen wären aktuell für viele Länder der Ruin. Sooo gut kann das System also nicht sein. Wer rechnen kann, dem ist das schon lange klar.

 

 

 

 

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MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 17.01.2013 - 14:00 folgendes geschrieben:

Und da gibt es tatsächlich Leute, die behaupten "Buy in September and Sell in May" sei veraltet

Ist es auch. Siehe hier

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 17.01.2013 - 15:39 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 17.01.2013 - 14:00 folgendes geschrieben:

Und da gibt es tatsächlich Leute, die behaupten "Buy in September and Sell in May" sei veraltet

Ist es auch. Siehe hier

Mit ein paar Balkendiagrammen lässt sich alles und jedes "beweisen". Man muss eben den Kopf trotzdem eingeschaltet lassen und nicht wie ein Roboter am 1. September 100% kaufen und am 1. Mai 100% verkaufen, natürlich ist das dann nicht optimal.

Man kauft von September bis Anfangs November gestaffelt, bei relativ tiefen Tiefs kauft man jeweils ein bisschen mehr. Ab Januar verkauft man dann wieder gestaffelt etwas bis Ende Februar, bei relativ hohen Hochs wiederum eher ein bisschen mehr. Im März kauft man dann wieder gestaffelt ein, um ab April bis Anfangs Mai gestaffelt dann alles zu verkaufen. Achtung: Nie 100% kaufen, maximal 66%, d.h. nie weniger als 33% "Cash" halten (für den noch praktisch nie dagewesenen Fall, dass es im Frühling einen grossen Crash gibt, ohne schnelle Erholung danach)!

Natürlich muss man auch das wirtschaftlich/politische Umfeld beobachten. Dieses Jahr scheint mit der Debt-Ceiling Geschichte die Politik optimal auf Ende Februar getimed zu sein. Bin wirklich gespannt, was da in wenigen Wochen oder Tagen auf uns zukommt!

Ich werde das in Zukunft nicht mehr allzu oft wiederholen. Habe das bis jetzt schon mehr als genug oft geschrieben.

Uebrigens:

Niemand, der einigermassen bei Trost ist, fährt eine Buy and Hold Strategie mit Aktien. Das ist eine Strategie, die direkt zur Hölle führt! Dafür verändert sich unsere Welt heute viel zu schnell.

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Elias
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Saaaagenhaft. Seit 20 Minuten feilst du jetzt an dem Text herum

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Schon bald keine Negativzinsen mehr auf den 2 jährigen Schweizer Bonds!
http://pigbonds.info/

 

SMI 7430!

Langsam beängstigend. Ich muss meine Voraussage bis Mai womöglich noch auf 9000 hinaufkorrigieren. Wacko

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Elias hat am 17.01.2013 - 17:06 folgendes geschrieben:

Saaaagenhaft. Seit 20 Minuten feilst du jetzt an dem Text herum

Freut mich sehr, dass Du meinem Text solche Beachtung schenkst! Smile

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Noch etwas möchte ich sagen, sozusagen eine übergeordnete Börsenregel:

Früher dachten die Menschen, so egozentriert wie sie waren, dass die Erde stillsteht und die Sonne um die Erde kreist.

Heute an der Börse denken viele Menschen, so egozentriert wie sie sind, dass sie selbst stabil sind und die Börse schwankt und wankt, völlig unvorhersehbar.

Falsch! Die Börse ist stabil, nur wir Menschlein schwanken und wanken und handeln völlig chaotisch!

Jeden Tag haben wir eine andere Stimmung. Mal verkaufen wir eine Aktie aus Wut, dann kaufen wir eine Andere, weil sie uns verlockend erscheint. Ein Andermal haben wir wieder finanzielle Probleme und müssen deshalb verkaufen. Oder, was das Schlimmste ist, wir haben eine Scheidung hinter uns, sind vom Regen in die Traufe gefallen oder wir müssen um unsere Stelle bangen. Etc. etc.

Fazit:

Wenn es uns gelingt, uns selbst wirklich einigermassen über Jahre hinaus zu stabilisieren, dann haben wir die Börse schon zur Hälfte im Sack, denn so schwer ist sie wirklich nicht zu verstehen! Oder man kann sich auf sie einstellen, wie auf einen launischen aber durchschaubaren (weiblichen) Partner. Smile

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in_God_we_trust hat am 17.01.2013 - 18:28 folgendes geschrieben:

Elias hat am 17.01.2013 - 17:06 folgendes geschrieben:

Saaaagenhaft. Seit 20 Minuten feilst du jetzt an dem Text herum

Freut mich sehr, dass Du meinem Text solche Beachtung schenkst! smiley

Ich habe den Inhalt nicht angeschaut. Man sieht es in der Übersicht, wenn im Minutentakt die Zeit wieder zurückgesetzt wird.

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@in_God_we_...

Ist es nicht der November? Egal.

Der Anstieg erfreut auch mein Depot. Aber ich finde es blauäugig (siehe "SMI-Rally") zu glauben, dass jetzt der Weg frei ist nach oben. Viele Hausaufgaben wurden nocht nicht gemacht - Gefahren lauern noch überall.

Ich sehe in dieser momentane Aktienrally eher eine Hausfraurally. Ja ich weiss, ich bin wohl wieder viel zu pessimistisch.

Amarok
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In den letzten Tagen, habe ich mich von 25 Prozent meiner Aktien getrennt.

Wenn die Rallye weiter läuft, kann ich mich immer noch freuen. Smile

Wenn die Aktienpreise sinken, kann ich wieder etwas zukaufen. Good

Gruss

Amarok



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Amarok hat am 17.01.2013 - 20:55 folgendes geschrieben:

In den letzten Tagen, habe ich mich von 25 Prozent meiner Aktien getrennt.

Wenn die Rallye weiter läuft, kann ich mich immer noch freuen. smiley

Wenn die Aktienpreise sinken, kann ich wieder etwas zukaufen. smiley

Ich denke, das machst Du gut. Man sollte immer gleichmütig gestimmt sein, d.h. es sollte einem in jedem Moment egal sein, ob die Aktien steigen oder fallen werden. Dann kann man auch immer gut schlafen. Ich habe sogar schon 50% reduziert.

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Elias
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Wenn es einem egal ist, ob die Kurse steigen oder fallen, kann man die Titel gleich behalten und die Dividende mitnehmen. Kommt unter dem Strich meistens besser raus. Ansonsten sollte man auch mit fallenden wie auch mit stagnierenden Kursen Kasse machen.

Letztes Jahr war ja ein gutes Beispiel. Da hat einer im Februar alles verkauft und die Dividenden wie auch Sommerralye verpasst.

Bis Ende Februar kommt der Entscheid bezüglich Fiscal Cliff. Wenn die Unsicherheit mal weg ist, kann es - je nach Geschäftszahlen - weiter rauf gehen.

Heute ist Verfallstag. Ich schreibe wieder ein paar Puts

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in_God_we_trust
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Dividenden lassen mich kalt. Sie sind ja sowieso zu einem Drittel für die Katz.

Interessant sind sie nur als Lockvogel für diejenigen, die jetzt mit Frühlingsgefühlen gedankenlos Aktien kaufen und den Index zum Wohl der gelegentlichen Verkäufer zum Ansteigen bringen.

Gruss
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maka
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in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 11:37 folgendes geschrieben:

Dividenden lassen mich kalt. Sie sind ja sowieso zu einem Drittel für die Katz.

Hast du etwa keine Steuererklärung, wo du diese angeben kannst?

Geiz ist des Anlegers Feind.

Elias
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maka hat am 18.01.2013 - 11:55 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 11:37 folgendes geschrieben:

Dividenden lassen mich kalt. Sie sind ja sowieso zu einem Drittel für die Katz.

Hast du etwa keine Steuererklärung, wo du diese angeben kannst?

Kommt dazu, dass in den letzten Jahren viele Ausschüttungen von der Verrechnungssteuer befreit waren.

Es gibt viele, die ganz kurz vor der Dividende verkaufen und nach der Dividende wieder einsteigen, weil oft am Auszahlungstag der Kurs um die Dividende tiefer notiert. Andere wiederum spekulieren genau wegen diesem Umstand auf fallende Kurse.

Egal ob man nun die Dividende einsackt oder sie anderweitig ins Kalkül mit einbezieht: sie zu ignorieren ist nicht schlau.

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in_God_we_trust
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Elias hat am 18.01.2013 - 13:05 folgendes geschrieben:

 

Egal ob man nun die Dividende einsackt oder sie anderweitig ins Kalkül mit einbezieht: sie zu ignorieren ist nicht schlau.

Richtig. Diejenigen, die nach Kochbuch im September eingestiegen sind, haben die Dividende im Kursanstieg bis heute schon lange kassiert, steuerfrei. Diese Saison vielleicht einige schon doppelt oder dreifach.

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maka
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Elias hat am 18.01.2013 - 13:05 folgendes geschrieben:


Kommt dazu, dass in den letzten Jahren viele Ausschüttungen von der Verrechnungssteuer befreit waren.

Es gibt viele, die ganz kurz vor der Dividende verkaufen und nach der Dividende wieder einsteigen, weil oft am Auszahlungstag der Kurs um die Dividende tiefer notiert. Andere wiederum spekulieren genau wegen diesem Umstand auf fallende Kurse.

Egal ob man nun die Dividende einsackt oder sie anderweitig ins Kalkül mit einbezieht: sie zu ignorieren ist nicht schlau.

Das mit den verrechnungssteuerfreien Dividenden dürfte noch einige Jahre andauern. Einige Firmen haben noch einiges zum Ausschütten.

In dieser Jahreszeit kommt den Kursen die Dividendenausschüttung meines Erachtens zugute. Viele Investoren scheinen noch einsteigen zu wollen, um in Genuss der Dividende zu kommen. Die Dividende muss mit dem Einkommen versteuert werden. Dies ist für mich der einzige Wermutstropfen.

Meine momentanen Dividenden Favoriten: ZURN und SREN. Bei SREN glauben viele Analysten an eine Sonderdividende. ZURN dürfte die momentane Ausschüttungspolitik weiterführen können.

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Elias
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in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 13:17 folgendes geschrieben:

Elias hat am 18.01.2013 - 13:05 folgendes geschrieben:

 

Egal ob man nun die Dividende einsackt oder sie anderweitig ins Kalkül mit einbezieht: sie zu ignorieren ist nicht schlau.

Richtig. Diejenigen, die nach Kochbuch im September eingestiegen sind, haben die Dividende im Kursanstieg bis heute schon lange kassiert, steuerfrei. Diese Saison vielleicht einige schon doppelt oder dreifach.

Vergiss es doch endlich.

Derjenige, der letztes Jahr nach "Kochbuch" im September eingestiegen ist, hat die Dividenden und die Sommerrallye kläglich verpennt und musste zu höheren Kursen kaufen, als er beim Verkauf bekommen hatte.  Was hatte sich die Schlafmütze damals im Mai gefreut, dass er die Ernte eingefahren hat und die anderen nicht. Das kann man alles nachlesen.

Ich habe nicht nur Rallye mitgemacht, ich habe auch mehrfach Calls auf meine Titel geschrieben, auch im letzten Mai. Erst im Dezember musste ich im grösseren Ausmass liefern, weil ich den Strike zu tief gesetzt hatte. Wäre ja zu schön, wenn es immer klappen würde.

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in_God_we_trust
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Elias hat am 18.01.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

 

Ich habe nicht nur Rallye mitgemacht, ich habe auch mehrfach Calls auf meine Titel geschrieben, auch im letzten Mai. Erst im Dezember musste ich im grösseren Ausmass liefern, weil ich den Strike zu tief gesetzt hatte. Wäre ja zu schön, wenn es immer klappen würde.

Und was ist Dein Profit des Jahres 2012 unter dem Strich in %?

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in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 14:43 folgendes geschrieben:

Elias hat am 18.01.2013 - 13:34 folgendes geschrieben:

 

Ich habe nicht nur Rallye mitgemacht, ich habe auch mehrfach Calls auf meine Titel geschrieben, auch im letzten Mai. Erst im Dezember musste ich im grösseren Ausmass liefern, weil ich den Strike zu tief gesetzt hatte. Wäre ja zu schön, wenn es immer klappen würde.

Und was ist Dein Profit des Jahres 2012 unter dem Strich in %?

Kein Ahnung, müsste dazu die Veränderung aller Kontostände und Depots durchforsten. Mir ist die Performance auf Jahressicht egal, die interessiert höchstens das Steueramt, wenn es um das Vermögen geht.

Steuertechnisch sind tiefe Kurse per 31.12 ein Segen. Ich bezahle Rechnungen, welche das Folgejahr betreffen noch im alten Jahr, damit das vom Vermögen weggeht. Die direkte Bundessteuer für 2012 ist eben erst gekommen. Die darf man als Schuld abziehen, wie alle Rechnungen ,die erst noch nachträglich eintreffen.

 

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Ich bin in den letzten Jahren mit der "buy in September, sell in May" Regel sehr gut gefahren. Natürlich gibt es noach viele, viele andere Regeln zu beachten, die mehr oder weniger ebenso wichtig sind. Noch viel wichtiger ist z.B. die Regel, die ich neulich gepostet habe: "buy the truth and do not sell it" und ebenso wichtig die "7 gute und 7 schlechte Jahre" Regel.

Von Buffet's Börsenregeln kann man auch etwas abschneiden. Etc. etc.

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Der Mai: Vom Renditekiller...
In einigen Jahren waren Anleger mit der zweigeteilten Börsenregel besonders gut beraten, so etwa 2011: Der Dax büßte in diesem Jahr zwischen Anfang Mai und Anfang September satte 24 Prozent ein!


Doch es lohnt sich auch hier, genauer hinzusehen. Denn Fakt ist: Anleger waren vor allem früher gut beraten, der "Sell in May"-Regel zu folgen. Der technische Analyst Dimitri Speck hat das für den Dow Jones und die Jahre 1956 bis 1982 nachgewiesen: "Typischerweise wurde das Niveau von Anfang Mai erst sieben Monate später wieder erreicht", so Speck.

.. zum Outperformer
Blickt man hingegen auf den saisonalen Verlauf des Dow Jones von 1983 bis 2010, so kehrt sich das Bild interessanterweise komplett um: "Man erkennt deutlich, dass der Mai kein schlechter, sondern nunmehr ein guter Börsenmonat war, und dass der beste saisonale Verkaufszeitpunkt nun im Juli lag - also zwei Monate später", erläutert Speck. http://boerse.ard.de/analyse-und-strategie/anlagestrategie/-sell-in-may-...

 

Es wird wohl nichts nützen. Gegen Ignoranz ist kein Kraut gewachsen

 

 

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Elias hat am 18.01.2013 - 16:06 folgendes geschrieben:

 

Es wird wohl nichts nützen. Gegen Ignoranz ist kein Kraut gewachsen

 

 

Gegen wen das wohl gemünzt war? So etwas kann leicht zum Bumerang werden.

Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet werden! (eine weitere Börsenregel)

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in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 16:44 folgendes geschrieben:

Gegen wen das wohl gemünzt war? 

Gegen Kochbuch-Börseler und Betty-Bossi-Trader

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Elias hat am 18.01.2013 - 17:50 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 16:44 folgendes geschrieben:

Gegen wen das wohl gemünzt war? 

Gegen Kochbuch-Börseler und Betty-Bossi-Trader

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. (weitere Börsenregel) Smile

 

Letztenendes ist der Baum, der gute Früchte bringt, der gute Baum. (noch eine Börsenregel)

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in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 18:41 folgendes geschrieben:

Elias hat am 18.01.2013 - 17:50 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 18.01.2013 - 16:44 folgendes geschrieben:

Gegen wen das wohl gemünzt war? 

Gegen Kochbuch-Börseler und Betty-Bossi-Trader

Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. (weitere Börsenregel) smiley

 

Letztenendes ist der Baum, der gute Früchte bringt, der gute Baum. (noch eine Börsenregel)

Wer zuletzt lacht, hat es nicht eher begriffen.

Der gute Baum: Herabfallende Kokosnüsse töten jedes Jahr über 100 Menschen. Andere werden von den guten Bäumen erschlagen.

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US-Republikaner signalisieren Einlenken

Die republikanische Mehrheit im US-Abgeordnetenhaus will in der kommenden Woche per Gesetz die Schuldenobergrenze des Landes kurzfristig erhöhen. Im Gegenzug müssen die Demokraten im Senat sparen.

 

Damit könnten der Regierung drei weitere Monate Zeit eingeräumt werden, um einen langfristigen Plan zum Abbau des Staatsdefizits vorzulegen, sagte der republikanische Fraktionschef im Repräsentantenhaus, Eric Cantor, am Freitag. Im Gegenzug verlangten die Republikaner, dass der von Präsident Barack Obamas Demokraten kontrollierte Senat ein Budget mit umfangreichen Ausgabenkürzungen verabschiedet.

«Bevor es aber eine langfristige Anhebung des Schuldenlimits gibt, sollten im Haushalt Ausgabenkürzungen verabschiedet werden», erklärte der Vorsitzende des Abgeordnetenhauses, Speaker John Boehner, am Freitag in Williamsburg, Virginia.

«Ermutigende Signale»

Der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Harry Reid, begrüsste den Vorstoss. «Es ist beruhigend zu sehen, dass die Republikaner beginnen, ihre Drohung zurückzuziehen, unsere Wirtschaft als Geisel zu nehmen», erklärte Reid.

Allerdings forderte er ein «sauberes» Gesetz zur Erhöhung des Schuldenlimits, damit die USA ihre finanziellen Verpflichtungen erfüllen könnten. Auch das Weisse Haus äusserte sich in einer Erklärung positiv: «Wir sind sehr ermutigt durch die Signale, die von den Republikanern im Kongress gesendet werden.»

Am Rand des Bankrotts

Die USA hatten am 31. Dezember den zulässigen Schuldenstand von 16,39 Billionen Dollar erreicht. Die Zahlungsfähigkeit der Regierung wird seitdem nur noch durch Sondermassnahmen wie das Aussetzen von staatlichen Beiträgen in die Pensionskasse gewährleistet.

Spätestens Ende Februar oder Anfang März ist dieser Puffer nach Berechnungen des Finanzministeriums aufgebraucht. Im Sommer 2011 hatte der Streit im Kongress um die Schuldenobergrenze die USA an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht. Die Ratingagentur Standard & Poor's entzog damals der US-Kreditwürdigkeit die Topnote. http://www.20min.ch/finance/news/story/US-Republikaner-signalisieren-Ein...

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Supermario
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Und das Theater beginnt von vorne... da erkennt man schnell Parallelen zu den ganzen Wochen vor Neu Jahr. Einlenken da, Kompromisbereitschaft dort und zum Schluss ein Showdown in Hollywood Manier. Würde mich gerne täuschen, dass es dieses mal anders Verlaufen soll, echt. Aber glauben tu ich kein bisschen daran. Bis auf eine Aktie habe ich mehr oder weniger alles ins Trockene gebracht bis letzten Freitag.... denn jetzt fängt wohl das Ganze erst richtig an. The show must go on.. März schauen wir weiter.

MarcusFabian
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Gibt es hier irgend jemanden, der auch nur eine Sekunde lang daran gezweifelt hat, dass die Schuldengrenze weiter angehoben wird?

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