Schweizer Aktien und CHF, Januar 2013

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Supermario
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Ich kann mir das nicht vorstellen. Nur Schade macht man (wohl wieder) ein Theater daraus um einigermassen gut da zustehen bei seinem Wählern. Politik ist leider ein sau interessantes aber oft sehr "schmutziges" Geschäft Aggressive

Elias
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MarcusFabian hat am 20.01.2013 - 05:07 folgendes geschrieben:

Gibt es hier irgend jemanden, der auch nur eine Sekunde lang daran gezweifelt hat, dass die Schuldengrenze weiter angehoben wird?

Ja ich. Dass die Republikaner doof sind, ist ja allgemein sind, aber dass sie so selten dämlich sind, habe ich nicht erwartet. Hätten die Republikaner früher eingelenkt,wäre es nicht nötig gewesen.

Die Schuldenobergrenze wird ja auch nur kurzfristig erhöht und nicht permanent.  Das kann man nachlesen. Wer nur eine Sekunde daran glaubt, dass es mit der Erhöhung der Schuldenobergrenze weiter geht, der glaubt auch an die Hyperinfla.

 

Und hier noch was zu deinem Lieblingsthema "Geld drucken"

Banken vor Rückzahlung der EZB-LTRO-Kredite

 

Die beiden französischen Grossbanken BNP Paribas und Societe Generale könnten mit der Rückzahlung der längerfristigen Refinanzierungsgeschäfte (LTRO) der Europäischen Zentralbank innerhalb der nächsten Wochen beginnen.

Voraussetzung ist die Verbesserung an den Kreditmärkten. Die Rückzahlung solle schrittweise ab dem 30. Januar erfolgen, hieß es aus Kreisen. Ab diesem Termin nimmt die Zentralbank Rückzahlungen entgegen. Insgesamt hatten sich europäische Banken über die Sonderkredite in zwei Zuteilungen etwa 1 Billion Euro beschafft.

Sprecher der beiden Kreditinstitute wollten zu den Informationen gegenüber Bloomberg News nicht Stellung beziehen. http://www.cash.ch/news/top_news/banken_vor_rueckzahlung_der_ezbltrokred...

 

Es soll ja echt welche geben, die mehrere Sekunden glauben, dass dieses geliehene Geld für Aktien- oder Goldkäufe verwendet wird. Oder dass es in den Umlauf kommt und am Sonntagmorgen im Briefkasten landet. Einfach so, ohne Sicherheiten.

 

 

 

 

 

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Elias
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Dienstmädchenhausse

Eine Dienstmädchenhausse (auch: Dienstmädchen-Hausse) ist unter Wertpapierhändlern die Bezeichnung für steigende Börsenkurse, die vor allem durch Käufe wenig informierter Kleinanleger getragen werden und die letzte Phase einer Spekulationsblase anzeigen kann. Das Phänomen ist auch als Dienstmädchen-Spekulation, Putzfrauenhausse oder Hausfrauenrallye bekannt

 

 

Die Angst vor der Hausfrauenrally

 

Börse: Mit dem Jahresbericht wird Novartis am kommenden Mittwoch auch den Bonus für CEO Joe Jimenez bekannt gebenV. WEBER

 

ZÜRICH Diese Prognose hat ein Risiko, das gegen null tendiert: Der Jahresbericht, den Novartis am Mittwoch präsentiert, wird heuer auf besonders grosses Medieninteresse stossen, vor allem der integrierte Vergütungsrapport wird umgehend aufgeschlagen werden. Wenige Wochen vor der Abstimmung über die Volksinitiative «Gegen die Abzockerei» wollen alle wissen, wie viel Verwaltungsratspräsident Daniel Vasella und Konzernchef Joe Jimenez im Jahresvergleich verdient haben. Erhält der CEO einen etwas geringeren Bonus, wird die Frage aufkommen, ob sich Novartis aus politischen Gründen Zurückhaltung auferlegt hat. Dabei kämpft Jimenez mit handfesten Problemen, allen voran mit Produktionsschwierigkeiten in seiner Heimat USA.

In Genf ertönt morgen Montag der Glockenschlag zur Eröffnung des von Richemont ausgerichteten exklusiven Uhrensalons. Gleichentags informiert die Genfer Luxusgütergruppe (Cartier, IWC etc.), wie das Weihnachtsgeschäft ausgefallen ist und wie VR-Präsident Johann Rupert ins neue Jahr blickt. Richemont und Swatch Group haben sich an den Märkten und an der Börse im vergangenen Jahr exzellent geschlagen. Wird für sie die Luft dünner? Die Aktienrally der letzten Wochen deutet nicht darauf hin. Die Stimmung kann aber leicht umschlagen, auch wenn die amerikanische und chinesische Konjunktur angezogen haben. Strukturell ist die europäische Schuldenkrise nicht gemeistert. In der USA steht der Streit um die Anhebung der Schuldengrenze an. Und: Wenn seit Anfang Jahr so viel Geld in Aktienfonds geflossen ist wie seit fünf Jahren nicht mehr, sind wir vielleicht bald bei einer gefährlichen Hausfrauenrally angelangt.

 

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Supermario
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Regelmässige Leserinnen und Leser haben bestimmt schon bemerkt, dass ich schon seit Wochen über Strategiestudien aus dem Hause Merrill Lynch schreibe. In meinen Augen sind die Inhalte dieser Studien deshalb von Interesse, weil die Verfasser durch eine geradezu euphorische Haltung für die Aktienmärkte immer wieder für eine Schlagzeile gut sind.

So auch in einer mir gestern im Laufe des späteren Nachmittags aus dem Handel zugehaltenen Studie. Darin mutmassen die Verfasser, dass amerikanische Pensionskassen in Zukunft knapp 10 Prozent ihrer Vermögenswerte aus Anleihen in Aktien umschichten könnten. Von einem in den USA auf 2300 Milliarden Dollar geschätzten Pensionskassenvermögen lasse sich deshalb ableiten, dass 228 Milliarden Dollar geradezu darauf warten, in die Aktien zu fliessen.

Einerseits sei der Aktienanteil an den Vermögenswerten amerikanischer Pensionskassen in den letzten Jahren stark rückläufig gewesen. Den Experten zufolge fiel der Anteil alleine innerhalb der letzten 7 Jahre von 65 auf knapp über 40 Prozent. Da sich die seit nahezu drei Jahrzehnten andauernde Hausse an den Anleihenmärkten unaufhaltsam ihrem Ende entgegen bewege, würden die mit der Verwaltung der Vermögenswerte betrauten Verantwortlichen geradezu zu Umschichtungen in die Aktien gezwungen, so heisst es in der Studie.

Im gleichen Atemzug schreiben die Verfasser aber, dass die nicht gedeckten Pensionsverpflichtungen amerikanischer Unternehmen im vergangenen Jahr von 371 auf 429 Milliarden Dollar angewachsen seien. Als Grund hierfür sehen die Experten vor allem den tieferen technischen Zinssatz zur Abdiskontierung der Verbindlichkeiten.

Alleine in der ersten vollständigen Handelswoche flossen den Aktienfonds in den USA nicht weniger als 18,3 Milliarden Dollar netto zu. Gleichzeitig wurden Milliarden von Dollars aus den Anleihenfonds abgezogen. Den neusten Statistiken des Beratungsunternehmens Lipper zufolge hat sich dieser Trend in den fünf Handelstagen bis zum vergangenen Mittwoch fortgesetzt – wenn auch in einer etwas abgeschwächten Form. Den mir vorliegenden Statistiken zufolge wurden in dieser Zeit weitere 7,2 Milliarden Dollar netto in Aktienfonds angelegt. Da Anleihenfonds gleichermassen von einem Zufluss aus Geldmarktfonds profitieren konnten, haben sich die Prognosen der für Merrill Lynch tätigen Strategen noch nicht zu bewahrheiten begonnen. Ich werde die Statistiken in den kommenden Wochen jedenfalls im Auge behalten.

Supermario
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Elias hat am 20.01.2013 - 10:39 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 20.01.2013 - 05:07 folgendes geschrieben:

Gibt es hier irgend jemanden, der auch nur eine Sekunde lang daran gezweifelt hat, dass die Schuldengrenze weiter angehoben wird?

Ja ich. Dass die Republikaner doof sind, ist ja allgemein sind, aber dass sie so selten dämlich sind, habe ich nicht erwartet....

 

 

 

 

 

Doof sind meiner Meinung nach nicht die Republikaner ansich, sondern der verdammte Einfluss der Tea Party movement. Hoffe die schwindet endlich mit der Zeit!

weico
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MarcusFabian hat am 20.01.2013 - 05:07 folgendes geschrieben:

Gibt es hier irgend jemanden, der auch nur eine Sekunde lang daran gezweifelt hat, dass die Schuldengrenze weiter angehoben wird?

....wenn zwei Dumme (Rep.+Dem.) sich streiten und dabei noch gleich stark sind,dann gibt's eben kein gescheites Resultat.

 

Darum ist zu hoffen,dass es KEINE Einigung gibt und somit der Automatimus zum Tragen kommt (Steuern rauf,Ausgaben werden gekürzt)

Für die anschliessende ...sehr heilsame Rezession..können sich die zwei Dummen dann ja gegenseitig die Schuld zuschieben. :oops:

 

P.S:...bei einer Einigung der Dummen... wird sicherlich nicht mehr als ein "fauler Kompromiss" herausschauen,dessen Resultat dann, (einfach später...) eh in einer Rezession enden wird...!

 

P.P.S:...wie "zara" aus dem "Gelben" schön schreibt:

 

"Im 18. und 19. Jahrhundert gab es keine langfristige makroökonomische Aufschuldung in Relation zur Produktion.
Stattdessen eine ständige Abfolge kurzfristiger Zyklen von Inflation und Deflation, Boom and Bust, Aufschuldung und Bereinigung, Krieg und 'Frieden'.
Seit 80 Jahren ist dies nicht mehr der Fall. Seither wird nur noch aufgeschuldet. Die Busts, die durch langfristige Aufschuldung und Verhinderung von Bankrotten seither politisch verhindert werden konnten und dementsprechendes Bereinigungspotential auftürmen, werden folglich in einem Super-Bust wieder zum Vorschein kommen. "

 

 

 

 

 

http://defiancecitizensforchange.org/wp-content/uploads/2011/02/inflation-history.jpg

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=275372&page=0&categor...

 

 

weico

 

 

Elias
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Der Franken fällt, keiner schaut hin

Gestern überschoss der Wechselkurs zum ersten Mal seit langem kurzzeitig wieder die Marke von 1.25 Franken. Der Währungsstreit zwischen Japan, USA und der EU lenkt das Interesse der Investoren um.

Boomende Aktienmärkte, entfesselte Kreditmärkte – die Investoren jagen seit Jahresbeginn zunehmend hektisch den renditeträchtigsten Anlagen hinterher. Dass sie dabei nach und nach auch die Angst vor dem Risiko verlieren, manifestiert sich unter anderem an der frappanten Abschwächung des Schweizer Frankens in den vergangenen Tagen.

Im Wochenvergleich hat die helvetische Valuta gegenüber dem Euro mehr als drei Prozent an Wert eingebüsst. Gestern überschoss der Wechselkurs zum ersten Mal seit bald zwei Jahren wenigstens kurzzeitig wieder die Marke von 1.25 Franken. Der Euro- Mindestkurs von 1.20 Franken, den die Schweizerische Nationalbank SNB am 8. September 2011 einführen musste, um die Flucht der verängstigten Anleger in den Franken zu bremsen, liegt damit endlich wieder einmal in einer für die SNB komfortablen Distanz zum Tageskurs.

Auffallend ist allerdings, dass sich die Abschwächung des Frankens zum amerikanischen Dollar in deutlich engeren Grenzen hält. Im Wochen- vergleich beträgt die Abwertung lediglich rund ein Prozent. Im Unterschied zum Euro bewegte sich der Dollar Anfang November beim Kurs von 95 Rappen noch zwei Prozent über dem aktuellen Niveau.

Zwangsverkäufe nehmen zu

Der Frankenkurs fällt also, weil die Investoren wieder verstärkt an den Euro zu glauben scheinen. Wirklich fundamentale Gründe gibt es dafür freilich keine. Die wirtschaftlichen Perspektiven für die Eurozone sind im laufenden Jahr wenig erbaulich. Immerhin sind sie aber nicht so schlecht, dass sich EZB-Chef Mario Draghi vergangene Woche hätte genötigt sehen müssen, eine ­weitere Zinssenkung in Aussicht zu ­stellen. Die Akteure auf den Devisenmärkten haben diesen Hinweis dankbar aufgenommen, um auf ihrer Renditejagd auch die Gemeinschaftswährung vor den Karren zu spannen. Manche ­haben den Franken dabei freiwillig und andere gezwungenermassen ­verkauft.

Mit jedem Rappen, den sich die Schweizer Valuta weiter abwertet, nehmen die Zwangsverkäufe zu, sagt UBS-Devisenspezialist Thomas Flury. Er verweist dabei auf den Umstand, dass mehrere grosse Banken wie die Citigroup oder die Deutsche Bank dem Franken schon in naher Zukunft einen Wechselkurs zum Euro von nur mehr 1.30 Franken prophezeien. Noch vor sieben Monaten hatten die Devisenspezialisten der US-Grossbank nicht mehr damit gerechnet, dass die SNB die Mindestkursgrenze bis Ende 2012 werde verteidigen können. Wer damals mit dieser pessimistischen Haltung in den Franken investierte, steht jetzt vor der Frage, wann er seine Verlustposition auflösen soll. «Die meisten dieser Positionen müssen noch aufgelöst werden», heisst es in einem Marktbericht von BNB Paribas. Der Euro werde sich zum Franken weiter verteuern.

Übereilte Forderung der Unia?

Im Zuge der auch für die Schweizer Exportwirtschaft willkommenen Frankenabwertung hat gestern die Gewerkschaft Unia die Forderung nach einer Erhöhung des Euro-Mindestkurses von 1.20 Franken auf 1.25 Franken erhoben. Die Nationalbank solle die günstige Gelegenheit nutzen, zumal in den kommenden Monaten weitere Massenentlassungen und Arbeitsplatzverlagerungen ins Ausland drohten.

Doch diese Forderung kommt sogar für Arbeitgeber- und Branchenverbände übereilt daher. Es sei verfrüht, mit einer weiteren Aufwertung des Euro zu rechnen und die Wechselkurspolitik zu ändern, sagte Rudolf Wehrli, Präsident des Wirtschaftsdachverbandes Economiesuisse am Dienstag anlässlich der Jahrespressekonferenz.

Diese vorsichtige Haltung erscheint angezeigt. Denn die politisch zunehmend unübersichtliche Lage auf den Märkten kann rasche Stimmungsumschwünge in die eine oder andere Richtung bewirken. Als Warnsignal zu verstehen war Anfang Woche die Aussage eines Vertreters der amerikanischen Zentralbank, Charles Plosser, der unter Verweis auf die neue expansive Politik der japanischen Notenbank das Wort «Währungskrieg» in den Mund zu nehmen wagte. Tags darauf war auch Jean-Claude Juncker, Chef der Eurogruppe, mit der Bemerkung zur Stelle, die Bewertung des Euro sei «gefährlich hoch». In diesem verbalen Wettstreit, in dem grosse Länder gegenseitig ihre eigenen ­Währungen schwach zu reden versuchen, ist der Schweizer Franken wenigstens vorläufig etwas in Vergessenheit geraten.

Anleger bleiben vorsichtig

Doch auch UBS-Experte Flury warnt: «Die Abschwächung des Frankens ist möglicherweise nur eine vorübergehende Erscheinung.» Beim derzeitigen Trend seien die gehandelten Volumina deutlich geringer als in den Stressphasen des Euro in den vergangenen zwei Jahren. «Das bedeutet, dass viele Anleger vorsichtig bleiben und ihre Frankenpositionen halten.» Für eine grosse und dauerhafte Gegenbewegung müsste auch die Zinsdifferenz zwischen Franken und Euro, die es ­derzeit praktisch nicht mehr gibt, wieder auf ein Prozent oder mehr anwachsen. Realistisch ist dies erst dann, wenn das Ende der Schuldenkrise absehbar wird. http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Der-Fr...

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in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 20.01.2013 - 05:07 folgendes geschrieben:

Gibt es hier irgend jemanden, der auch nur eine Sekunde lang daran gezweifelt hat, dass die Schuldengrenze weiter angehoben wird?

Ich zweifle daran, dass sie noch oft angehoben werden kann und wird!

 

2007 war das Jahr des Aktienhochs

2008 war das Jahr der Subprime, Northern Rock, Bear Stearns, Fannies, Lehman's etc., Tarp

2009 war das Jahr der Kapitulation der Märkte, der Abwrackprämien, Island, G20

2010 war das Jahr der Erholung, Portugal, Irland und Griechenlands und des QE1

2011 war das Jahr des Double Dips, Portugal, Griechenland, Spanien, Italien, contagion, der 1. US Debt Crisis und 1. Downgrading und des QE2

2012 war das Jahr der finalen Eurokrise, US Wahlen, von QE3+ und Draghi's "Whatever it takes" und der Aktienmarkterholung

 

2013 wird das Jahr von Japans Währungsabwertung, der 2. US Debt Crisis und 2. Downgrading, weiterer Aktienmarkterholung, aber auch von bis zu 20% Aktien-Einbrüchen, Wirtschaftserholung, ++

Gruss
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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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weico hat am 20.01.2013 - 11:36 folgendes geschrieben:


 

Darum ist zu hoffen,dass es KEINE Einigung gibt und somit der Automatimus zum Tragen kommt (Steuern rauf,Ausgaben werden gekürzt)

Für die anschliessende ...sehr heilsame Rezession..

Genau so sehe ich das auch. Meine Frage war allerdings nicht, was zu hoffen oder zu wünschen ist sondern was die USA tatsächlich tun werden und da ist die Erhöhung der Schuldenobergrenze die einzige politisch tragbare Variante (Merkel würde "alternativlos" sagen). Schliesslich will keine der beiden Parteien an der Rezession schuld sein.

 


Seit 80 Jahren ist dies nicht mehr der Fall. Seither wird nur noch aufgeschuldet. Die Busts, die durch langfristige Aufschuldung und Verhinderung von Bankrotten seither politisch verhindert werden konnten und dementsprechendes Bereinigungspotential auftürmen, werden folglich in einem Super-Bust wieder zum Vorschein kommen. "


 

 

Stimmt. Im Moment arbeiten wir einfach an der Fallhöhe und spielen auf Zeit. Je höher die Schulden, desto tiefer der Fall, wenn diese letzte ultimative Blase mal platzt.

 

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 20.01.2013 - 14:12 folgendes geschrieben:


Ich zweifle daran, dass sie noch oft angehoben werden kann und wird!

 

Das Anheben der Schuldenobergrenze ist nicht ein Phänomen der letzten paar Jahre. Es ist nur so, dass es diese Anhebungen vor 2011 nie in die Schlagzeilen geschafft haben:

Die Letzten echten Sparbemühungen (also Reduktion der Schuldenobergrenze) gab es zwischen 1945 und 1960.

Zitat aus der unten verlinkten Quelle, Seite 9:

World War II and After
The debt ceiling was raised to accommodate accumulating costs for World War II in each year
from 1941 through 1945, when it was set at $300 billion. After World War II ended, the debt
limit was reduced to $275 billion. Because the Korean War was mostly financed by higher taxes
rather than by increased debt, the limit remained at $275 billion until 1954. After 1954, the debt
limit was reduced twice and increased seven times, until March 1962 when it again reached $300
billion, its level at the end of World War II.

Die Zeit um 1954 hat mit der heutigen Zeit eines gemeinsam: Die Zinsen sind rekord-tief.
Nach 1954 stiegen die Zinsen langsam bis in den zweistelligen Bereich und erreichten so um 15% ein Hoch 1981.

Seit 1962 wurde die Schuldenobergrenze 76 mal nach oben gesetzt (Quelle). Im Schnitt also alle 8 Monate. (Die Zahl von 76 muss man mittlerweile auf 78 korrigieren, der Artikel stammt ja aus dem Jahr 2011).

Hier nur die letzten 20 Jahre. Anfang 1993 lag die Schuldenobergrenze bei 4.37 Billionen, mittlerweile bei 16.5 Billionen, also 55 mal so hoch wie 1960.

 

Das Problem ist, dass Sparmassnahmen (siehe Beispiel Griechenland und Spanien) die Wirtschaft abwürgen würde. Einige Überlegungen hierzu:

1. Wenn der Staat spart, konsumiert und investiert er weniger. Er fällt also als Käufer weitgehend aus und die Wirtschaft schrumpft. Konkret wäre z.B. die Bauindustrie betroffen (Strassenbau).

2. Die geplanten Sparmassnahmen sehen auch vor, dass der Staat schlanker werden soll. Beamte werden entlassen oder Gehälter gekürzt. Also auch von dieser Seite her weniger Konsum und steigende Arbeitslosigkeit.

3. Steuererhöhungen schlagen ebenfalls auf niedrigeren Konsum durch. Muss man mehr Steuern bezahlen, bleibt weniger frei verfügbares Einkommen für den Konsum. Wobei es hier darauf ankommt, wem die Steuern erhöht werden. Betrifft es nur die Reichen, nimmt der Konsum kaum ab. Betrifft es auch den Mittelstand, schlagen Steuererhöhungen voll auf den Konsum durch.

4. Arbeitslose und Firmen, die weniger Gewinne machen, zahlen keine bzw. weniger Steuern. Also sinken die Steuereinnahmen.

Es ist ein Teufelskreis : Steuererhöhungen würgen die Wirtschaft und den Konsum ab und sorgen somit schlussendlich für sinkende Steuereinnahmen, was es wiederum verunmöglicht, die Schulden zurückzuzahlen.
Griechenland ist nicht nur in dieser Beziehung ein gutes Beispiel. Auch was zunehmende soziale Unruhen betrifft, wenn Sparmassnahmen den Kleinen Mann treffen, der nichts mehr zu verlieren hat.

Der zweite Problemkreis sind die Zinsen: Wenn die FED als "Buyer of last resort" die Anleiheneinkäufe einstellt und somit die Renditen nicht mehr künstlich unten hält, werden die Anleihenpreise sinken und die Zinsen steigen. Denn kein privater oder staatlicher ausländischer Investor ist bereit, den USA auf 30 Jahre Kredit zu 3.04% oder auf 1 Jahr zu 0.15% (aktuelle Kurse) zu gewähren. Steigen aber die Renditen von Anleihen, steigen auch die geforderten Renditen auf Aktien. Die Aktienpreise werden also entsprechend sinken. Auch die Zinsen für Hypotheken, Kreditkarten, Leasings, Studentendarlehen werden entsprechend steigen. Die steigenden Zinsen sind dann eine weitere Zusatzbelastung für private und öffentliche Haushalte und Unternehmen.

Aus Sicht des normalen US-Familienvaters ist die Überlegung also: Die Steuern steigen, die Zinszahlungen für das Haus steigen, mein Job ist in Gefahr, ergo werden wir uns dieses Jahr kein neues Auto, keine neue Sofagarnitur leisten, keine Ferien, nur noch selten auswärts essen gehen ... sondern sparen.

Das zarte Pflänzchen der auf Pump basierten Wirtschaftserholung wird also zertreten und in den Boden gestampft.

Die Dems und Reps sind sich beide dieser Zusammenhänge bewusst und werden deshalb auch weiterhin brav die Schulden ausbauen, denn keiner will an der beschriebenen Rezession schuld sein.

Notabene waren es genau diese Überlegungen, die Alan Greenspan um 2000 veranlasste, die Zinsen zu senken und die Rezession, die auf das Platzen der Dotcom-Blase eigentlich hätte folgen müssen, abzuwürgen. Die finanziellen Auswirkungen damals konnte die Fed noch alleine tragen. Greenspan wurde entsprechend als "Maestro" gefeiert. "Nie mehr Rezession, die Fed hat alles im Griff ... !"

Behaftet mich nicht auf die Zahl aber soweit ich mich erinnere, betrug der Schaden damals rund 760 Mrd. Dollar, die nötig waren, um die Rezession 2000 zu unterdrücken.

Mittlerweile wissen wir, dass die Bekämpfung der Rezession 2000 die weit grössere Immobilienblase aufgebaut hat. Wie jede Blase ist auch die geplatzt und die Auswirkungen der Finanzkrise 2008 haben wir alle noch im Gedächtnis. Geschätzter Schaden diesmal rund 13.6 Billionen Dollar, also fast das 20fache. Die Fed alleine konnte das nicht mehr stemmen. Der Schaden wurde - grob formuliert - auf die Zentralbanken und Staaten (schlussendlich also die Steuerzahler) weltweit verteilt.

Auch das Platzen der Immobilienblase 2008 konnte so verhindert werden und wieder sind es die Zentralbankchefs und Politiker, die für ihre vermeintlich gute Arbeit belobigt werden. Man hat nun wieder ein paar Jahre Zeit gewonnen.
Die Kehrseite der Medallie ist, dass nun eine dritte Blase aufgebläht wird. Die Anleihenblase. Auch bekannt als Staatsschuldenblase. Deren Volumen liegt derzeit um 100 Billionen Dollar. (Je nach Quelle irgendwo zw. 40 und 200 Billionen). Auch diese Blase wird dereinst platzen. Ich weiss nicht, wann und auch nicht, auf welchem Niveau aber es wird noch eine zeitlang dauern und die Blase wird bis dahin noch weiter aufgebläht werden.

Fazit:
Die geplatzte Dotcom-Blase konnte noch von der Fed alleine getragen werden.
Bei der Immobilienblase mussten die Staaten helfen.
Bei der Anlageblase: Wer "bailoutet" die Staaten?

Ich bin überzeugt davon, dass die Wirtschaftshistoriker dereinst - nachdem die ultimative Blase geplatzt ist und die Welt sich wieder beruhigt hat - schreiben werden, dass es keine gute Idee von Greenspan war, die Rezession 2000 zu unterdrücken. Er hätte sie zulassen sollen. Er hätte somit die Finanzkrise 2008 und die grosse Finanzkrise 201? verhindern können.

 

 

 

in_God_we_trust
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Fact ist, dass die US Staatsschulden rund 100% des BIP betragen. Das ist genug. Höher darf es nicht mehr steigen, sonst folgt der Bankrott auf dem Fusse.

Also muss der US Haushalt schnellstens ausgeglichen werden! Wenn der Haushalt nicht schnellstens ausgeglichen wird, ist der Kollaps unabwendbar. Das haben die Republikaner begriffen, die Demokraten weniger, denn sonst würden sie gar keine Anhebung der Schuldenobergrenze mehr verlangen. Nur das Verlangen einer Schuldenobergrenzenerhöhung ist schon die grösste Unverantwortlichkeit!

Es bleibt keine Wahl, der Haushalt muss einfach ausgeglichen werden, sonst spielen die Märkte verrückt. Wenn es auch sonst niemand erkennt, wie ernst die Lage ist, der Markt erkennt es bestimmt, denn kein Marktteilnehmer will freiwillig und wissentlich Geld verlieren.

Gruss
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MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 20.01.2013 - 16:56 folgendes geschrieben:

Fact ist, dass die US Staatsschulden rund 100% des BIP betragen. Das ist genug. Höher darf es nicht mehr steigen, sonst folgt der Bankrott auf dem Fusse.

Ja und nein Wink

Auch wenn ich mir jetzt den User Supermario (den ich übrigens sehr schätze!) zum Feind mache: Die ersten, die das begriffen haben, war die Tea-Party. Namentlich Ron Paul, dem man zu Gute halten muss, dass er die laufende Erweiterung der Staatsschulden bereits vor 20 Jahren kritisiert hat.

Aber das nur am Rande.

Staatsverschuldung von 103% BIP in den USA ist auch nur die Spitze des Eisbergs. Nehmen wir die Schulden von Privaten, Unternehmen, Gemeinden, Bundesstaaten dazu sowie die Verpflichtungen von Pensionskassen, MediCare und Medicaid, liegen die Gesamt-Schulden bei über 56 Billionen Dollar oder rund 340% BSP, was übrigens dem globalen Durchschnitt entspricht. Einige Länder liegen darunter. Z.B. Italien mit knapp über 300% BIP oder die Schweiz mit 297% BIP.

Deine Forderung nach Reduktion der Staatsschulden ist durchaus gerechtfertigt. Das predige ich hier ja schon seit 13 Jahren. Japan übrigens hat reine Staatsschulden von knapp 230% BIP und lebt noch. Ok. In Japan sind die privat- und Unternehmens-Schulden geringer als in den USA.

Was Du offenbar noch nicht ganz antizipiert hast, sind die Auswirkungen, die ein Sparprogramm auf die Wirtschaft und den Lebensstandard der USA hätte. Wir sprechen hier - siehe mein Posting oben - von Verlusten im Aktienmarkt von locker über 50% und entsprechend natürlich auch entsprechende Abstürze im Euro-STOXX oder SMI.
Nicht, dass die Wirtschaft um 50% einbricht aber alleine die steigenden Zinsen, die steigende Teuerung und somit die Forderung nach 100% höheren Zinsen, würde dafür sorgen.

Bedenke, dass die durchschnittliche Aktienrendite in den letzten 100 Jahren bei 4.5% lag. Derzeit liegt die Dividendenrendite im S&P bei 2.13%. Um also auf 4.5% zu kommen müssen sich die Aktienpreise mehr als halbieren. Und wenn die Zinsen - was wahrscheinlich ist - über den langjährigen Durchschnitt von 4.5% steigen, sinken die Aktienpreise noch weiter als die 50%. Nehmen wir jetzt zu diesem Aktiencrash von 50% noch hinzu, dass wegen Rezession/Depression die effektiven Gewinne sinken oder gar Verluste entstehen, sinken die Aktienpreise nochmals. Alles in allem vielleicht ab aktuellem Niveau um 70%? 80% oder noch mehr? Da liegt also noch einiges vor uns.

 

Wenn der Haushalt nicht schnellstens ausgeglichen wird, ist der Kollaps unabwendbar. Das haben die Republikaner begriffen, die Demokraten weniger, denn sonst würden sie gar keine Anhebung der Schuldenobergrenze mehr verlangen.

Das muss man relativieren: Was "Ausgleich des Haushaltes" bedeutet habe ich oben bereits erklärt: Etwas zwischen Rezession und Depression. Das will keine Partei auf ihre Schultern laden.

Was die konkrete Umsetzung betrifft (Sparmassnahmen und Steuererhöhungen) argumentieren meiner Meinung nach die Demokraten um einiges besser als die Republikaner!

Begründung:

1. Die Republikaner fordern Steuererhöhungen für den Mittelstand, die Demokraten nur für die Superreichen.
Aus Sicht der Demokraten sollen nur Reiche mit einem Einkommen von $40'000/Mt.  (konkret $495'000 pro Jahr) stärker besteuert werden. Auf den Konsum bezogen macht es keinen grossen Unterschied, ob jemand pro Monat $20'000 (o. erwähntes Einkommen abzg. der aktuellen Steuern von rund 50%)  oder $15'000 zur freien Verfügung hat. Er wird deshalb nicht weniger konsumieren.

Je weiter wir uns aber in der Einkommenshirarchie nach unten bewegen um so relevanter werden Kürzungen in Bezug auf den Konsum. Wer ganz arm ist und praktisch 100% seines Einkommens für Miete, Lebensmittel und Transport ausgeben muss, der wird eins-zu-eins weniger konsumieren, wenn sein Einkommen gekürzt wird.

Anders ausgedrückt: Amerika lebt wie jedes Land vom Mittelstand. Der Mittelstand finanziert nämlich durch seine Arbeit sowohl die Reichen, die von arbeitslosen Zinserträgen leben wie auch die Schwachen, Armen, Kranken, Behinderten. Das gilt nicht nur für die USA: In jedem Land ist der Mittelstand das Rückgrat der Gesellschaft. Den Mittelstand also noch weiter zu belasten ist keine sehr gute Idee!

2. Die Demokraten fordern höhere Einsparungen beim Militär als die Republikaner.
Let's face it: Militär und Kriege sind Kontenstellen und nicht Kostenträger! Die Zeiten, wo mit Kriegen mehr Geld zu verdienen war als die Kriege gekostet haben, sind seid dem römischen Kaiser Vespasian vorbei. Die ursprüngliche Idee der Amerikaner, durch Eroberung des Irak dessen Öl-Output von 1.5 auf 6 Mio Barrel pro Tag zu steigern, somit den Ölpreis zu senken und die US-Wirtschaft dank billigem Öl zu unterstützen sind eben so wenig aufgegangen, wie die ursprünglich veranschlagten $300 Mrd. an Kriegs-Investition, die dieses Ziel erreichen sollten. Der Ölpreis ist weniger stark gesunken als die Amis geplant hatten und die Kriegskosten haben die $300 Mrd. bereits bei weitem überstiegen. Auch dem dümmsten Joe Sixpack dürfte mittlerweile klar sein, dass dieser Krieg finanziell nicht das gewünschte Ergebnis aus Sicht der USA gebracht hat. (Menschliches Leid auf beiden Seiten mal ausgeklammert, denn das lässt sich nicht beziffern).

Etwas plakativ auf den Punkt gebracht:
Es hätte dem amerikanischen Volk als Ganzes mehr gebracht, wenn die Helikopter der US-Army im Jahr 2005 den Überlebenden des Hurricane Katrina in New Orleans zur Verfügung gestanden hätten als im Irak Zivilisten zu killen.
Und es würde der US-Wirtschaft mehr dienen, wenn die 1'456'900 US-Soldaten zumindest teilweise für anstehende wichtige Arbeiten wie Verbesserung der US-Infrastruktur (Wasserleitungen, Stromnetz, Überschwemmungsschutz, ... ) eigesetzt würden statt ... was immer unproduktives die auch tun.

3. Verschlankung des Staates
Hier muss ich Dir, iGwt, recht geben, dass die Demokraten schlechte Arbeit geleistet haben. Die Anzahl der Beamten gg. Gesamtbevölkerung in den USA ist weitaus höher als in der - auch nicht für Effizienz berühmten - EU und weitaus höher als der Schweiz.
Im Gegenteil habe die Demokraten sogar Arbeitslose von der Strasse geholt und als Wahlhelfer und Statistik-Befrager angestellt, um a) die Arbeitslosenquote künstlich zu senken und b ) diesen Leuten eine Arbeit (und somit auf Kosten des Staates eine Konsumnachfrage) zu geben, die eigentlich nicht gerechtfertigt war.

Die Forderung, diese Leute wieder in die Arbeitslosigkeit zu entlassen ist sicher gerechtfertigt. Es stellt sich nur die Frage, was die danach tun sollen? Und was ist mit den anderen Beamten, die entlassen werden sollen? Was sollen die arbeiten? Wie finden die einen Job in einer sinkendend oder statgnierenden Wirtschaft?

---

Halten wir mal fest:

Man kann Menschen produktiv einsetzen, sodass sie dem Volk etwas positives beitragen. Sei es als Bauer, Mechaniker, Krankenschwester, Feuerwehrmann, Holzfäller, Fabrikarbeiter, Altenpfleger(in).
Oder man setzt sie unproduktiv ein. Sei es als Soldat, Investment-Banker, Analyst, Politiker, Steuerbeamter.

Es ist Aufgabe jedes Volkes, den Mix aus produktiven und unproduktiven Menschen so zu wählen, dass für das Volk als Gesamtes die optimale Mischung herauskommt.

Natürlich ist ein Richter oder ein Polizist nicht per se produktiv. Aber beide sorgen dafür, dass sich der Bauer und der Mechaniker einer gewissen Sicherheit erfreuen und sich somit auf ihre Kernarbeit konzentrieren können. Und das ist auch gut so.

Aus volkswirtschaftlicher Sicht erfüllt ein Soldat dieselbe Aufgabe: Seine Aufgabe ist es, das eigene Land vor Angriffen zu schützen. Eine starke Armee erhöht das Vertrauen in ein Land. Entsprechend sinken die Zinsen, während die Stabilitat steigt. Ein stabiles Rechtssystem, wie es die USA einmal hatten (vor Guantanamo und NDAA 1021) trägt das übrige dazu bei.

In Bezug auf die USA ergibt sich hier allerdings das Problem, das keiner der Nachbarn (Kanada und Mexiko) irgendwelche bösen Absichten gegenüber den USA erkennen lässt und sich somit die aktuelle Grösse der US-Armee bestenfalls als "überdimensioniert" beschreiben lässt.

Es macht somit durchaus Sinn, wenn die Demokraten dahin tendieren, die von den Republikanern begonnenen teuren Angriffskriege gegen Irak und Afghanistan zu beenden, ihre Boys nach Hause zu holen und dort im Sinne der Wirtschaft sinnvoller einzusetzen.

Man kann Obama anlasten (und ich tue dies auch!), dass er sein Wahlversprechen 2008 gebrochen und die Soldaten nicht aus diesen von den Republikanern begonnenen Kriegen zurückgezogen hat. Vielleicht wird dies ja - mit oder ohne Schuldengrenze - noch passieren: Dass sich die Amis wieder auf ihr eigenes Land konzentrieren, dass sie versuchen wirtschaftlich wieder konkurrenzfähig zu werden, ihren eigenen Bedarf selbst zu decken (sprich: Kein Handelsdefizit) und ihre Ressourcen, ihre Manpower, im eigenen Land produktiv einsetzen statt sie im Ausland kontraproduktiv zu verheizen.

 

 

in_God_we_trust
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Obama macht leider den Fehler dass er nicht führen will oder nicht führen kann. Er allein ist der Commander in Chief now und niemand anders!

Wäre ich Obama, würde ich morgen vor das Volk treten und ihm reinen Wein einschenken und sagen: "Fellow Americans, let's face it, we are broke! Leider müssen wir alle ob reich oder arm den Gürtel enger schnallen! Fragt nicht mehr, was der Staat für euch tun kann, sondern fragt, was ihr für den Staat tun könnt!"

http://www.youtube.com/watch?v=JLdA1ikkoEc

Niemand kann Georg W. Bush vorwerfen, dass er nicht rechtzeitig auf die Bedrohung Amerikas nach 9/11 reagiert hat. Hätte er etwa sagen sollen: "Liebe Terroristen, bitte bitte macht dies nie wieder, bitte, bitte!"?

http://www.youtube.com/watch?v=_CSPbzitPL8

 

Es ist gefährlich, dass sich Obama als 2. Abraham Lincoln sieht. Jeder weiss, dass Lincoln einen Bürgerkrieg zu bestreiten hatte. Das und seine unversöhnlichen und feindlichen Attacken an die Adresse der Republikaner zieht einen künstlichen Graben durch Amerika und könnte einen neuen Bürgerkrieg jetzt und heute provozieren.

 

So, das war jetzt mein Wort zum Sonntag. Fröhliche neue Woche!

http://www.youtube.com/watch?v=yXW2lRhmgTo&NR=1

Gruss
iGwt

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Elias
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Am Freitag war Optionsverfall, was am Montag oft zu Ausschlägen führen kann.

Die Titel, die knapp an einem Strike liege, lässt man in aller Regel laufen und wettet darauf, dass sie wertlos verfallen.

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MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 20.01.2013 - 22:47 folgendes geschrieben:


Niemand kann Georg W. Bush vorwerfen, dass er nicht rechtzeitig auf die Bedrohung Amerikas nach 9/11 reagiert hat. Hätte er etwa sagen sollen: "Liebe Terroristen, bitte bitte macht dies nie wieder, bitte, bitte!"?

http://www.youtube.com/watch?v=_CSPbzitPL8

 

Es liegt irgendwo zwischen schwierig und unmöglich, ein Netzwerk von Terrorzellen, die sich nicht einmal kennen ("Al Quaida" bedeutet "die Zelle") mit militärischen Mitteln zu sprengen. Die Armee ist ein Breitschwert, kein Skalpell. Hier wären also Polizei und Geheimdienste gefragt. Was die USA ja auch tun. Militärisch kämen dann lediglich Spezialeinheiten zum Einsatz, die gezielt Ziele ausheben. So wie am Beispiel Osama Bin Laden. Terrorzellen bekämpft man nicht mit Bombardierungen von Städten, Brücken, Infrastruktur. Im Gegenteil, damit legt man nur die Saat für neuen Hass und neue Terrorzellen.

Selbst GWB musste einräumen, dass weder Afghanistan noch Irak etwas mit 9/11 zu tun hatte. Kurz, die Amis haben schlicht und ergreifend die falschen angegriffen. Ein Zusammenhang zwischen 9/11 und den Kriegen gegen Irak und Afghanistan ist schlicht nicht vorhanden.

Aber das soll auch nur am Rande das Thema sein. Es geht mir darum, dass die USA viel zu viele wertvolle Resourcen für Militär und Kriege einsetzen. Wenn es also in der Diskussion darum geht, dass die USA sparen sollen, macht es durchaus Sinn, auch über den Abbau des Militärs zu sprechen. Seit dem Zerfall der Sowjetunion haben die USA keinen grossen Feind mehr. Die USA wären nicht die erste grosse Nation, die schlussendlich an Militärkosten scheitert, weil sie sich wirtschaftlich diesen Apparat nicht mehr leisten kann.

Hier liesse sich also sehr einfach sehr viel einsparen. Und wenn die USA gleichzeitig eine friedliche Aussenpolitik einführen, wird der Terrorismus automatisch zurückgehen, denn wer weniger Hass säht, wird auch weniger Hass ernten.

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MarcusFabian hat am 21.01.2013 - 14:20 folgendes geschrieben:

 wer weniger Hass säht, wird auch weniger Hass ernten.

Natürlich hast Du damit völlig recht.

Frag Dich aber selbst, wer mehr Hass säht, Islamisten, die den einfachen Leuten Arme und Beine abhacken für nichts und wiedernichts oder vollbesetzte Flugzeuge mit Frauen und Kindern in Häuser mit Frauen und Kindern rammen, oder Amis, welche reaktiv die Islamisten, die solches tun, in Afghanistan und Pakistan (ja, manchmal auch mit Frauen und Kindern, wenn es sein muss und nicht anders geht) verfolgen? Wer muss wohl zuerst damit aufhören, damit all dies Morden aufhört?

Lasst uns kämpfen mit Worten oder an der Börse oder auf dem Fussballfeld, aber nicht mehr mit Waffen! Diese gehören auf den Misthaufen der Vergangenheit! Aber, leider gilt immer noch, wer Frieden will, der muss sich zum Krieg rüsten. Und leider gibt es immer noch Leute, die sich unter keine Autorität beugen wollen, so freundlich sie auch ist. Diese Leute wollen ihre eigenen Gesetze der Welt aufzwingen.

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust hat am 21.01.2013 - 14:42 folgendes geschrieben:

Wer muss wohl zuerst damit aufhören, damit all dies Morden aufhört?

Der Klügere.

Nenne mir einen asymmetrischen Krieg, der zum Erfolg geführt hat. Vietnam ging in die Hosen. Die Franzosen wurden überrannt und die Amis haben ihn letztendlich auch verloren. In Somalia hat es nichts gebracht. Der Kongo bekam alle Unterstützung inkl. militärischer Ausbildung und kürzlich desertierten die halbe Arme, liess die Waffen stehen und plündert nun auf dem Rückzug. In Afghanistan hatten sich die Russen schon die Zähne ausgebissen und es sieht jetzt auch nicht rosig aus. Und nun läuft was ähnliches in Mali ab.

Irgendwann muss man zum Schluss kommen, dass es so nicht geht.

 

Armut und Aussichtslosigkeit ist das Fundament für den Extremismus.

 

 

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Jede Sekunde vergeht genau so, wie es Gott gefällt.

Dies sowohl an der Main Street als auch an der Wall Street.

Was sorgt Ihr Euch?

http://www.youtube.com/watch?v=d-diB65scQU

Gruss
iGwt

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Erstaunlich, was ihm so alles gefällt. Es gefällt ihm wohl jeder Mist. Ansprüche scheint er keine zu haben.

 

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Elias hat am 21.01.2013 - 16:13 folgendes geschrieben:

Erstaunlich, was ihm so alles gefällt. Es gefällt ihm wohl jeder Mist. Ansprüche scheint er keine zu haben.

 

Doch, Er stellt sehr hohe Ansprüche. Ihm gefällt sogar dieser Satz, den Du vor ca. 2 Stunden hier oben geschrieben hast! Smile

(Und wenn Du z.B. eben auf der Toilette warst und ... gemacht hast - pardon - so gefällt Ihm das wohl auch sehr).

 

OK, ich muss das jetzt etwas ausführlicher erklären, sonst wirkt es lächerlich:

Man muss genau unterscheiden zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Alles was vorbei ist, also die Vergangenheit, ist von Gott so gewollt und es ist gut so. Denn Gott ist per Definition allmächtig. Daraus folgt, dass wenn Er etwas hätte verhindern wollen, dann hätte Er es auch verhindern können.

Aber alle Pläne, die man im Kopfe schmiedet, sind noch nicht ausgeführt, sondern reine Zukunftsmusik. Im Kopf hat man schon einige Pläne, die dem lieben Gott weniger gefallen und einige, die Ihm besser gefallen. Wenn sie dann aber einmal ausgeführt, d.h. Vergangenheit sind, dann sind sie Ihm alle wieder genehm.

Aber nur ausgeführte Pläne muss man nachher verantworten, Pläne im Kopf sind z.B. nicht strafbar und bewirken keine grosse Reaktion, besonders, wenn man sie nicht ausplaudert!

Gruss
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"«Wir müssen harte Entscheidungen treffen», sagt Obama in seiner Rede und verweist auf grosse Aufgaben. Er denkt dabei an die Rechte von Homosexuellen."

Wenn ich solche Dinge lese, dann wird mir nur noch schlecht! Da werde ich sehr sehr pessimistisch für unsere Welt, sehr sehr pessimistisch!

:fool::wacko::roll::help::crazy:

Gruss
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CH/Firmenkonkurse steigen 2012 um 6% - Grosse regionale Unterschiede

 


http://www.cash.ch/comment/reply/13372#comment-form

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

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Ohne Worte:

 

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Gruss
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in_God_we_trust hat am 22.01.2013 - 13:20 folgendes geschrieben:

Ohne Worte:

 

Obama hat das Defizit und den Afghanistankrieg von den Republikanern geerbt. Die Finanzkrise hat ihren Beitrag dazu geleistet. Die Republikaner haben wir es zu verdanken, dass in Sachen Fisal Cliff immer noch nichts konkretes steht.

 

Wer ein Problem erkannt hat, aber nichts zur Lösung beiträgt, ist ein Teil des Problems. (Indianisches Sprichwort)

 

 

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Das Trauerspiel mit den Republikanern

Budgetentscheid bis im April - sonst keine Löhne

 

Im US-Haushaltsstreit haben die Republikaner einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Dieser sieht eine Aussetzung der Schuldenobergrenze bis Mitte Mai vor - und eine ungewöhnliche Klausel.

 

Geht es nach den Republikanern, soll die Schuldenobergrenze bis zum 18. Mai automatisch auf die notwendige Summe angehoben werden, um den Demokraten von US-Präsident Barack Obama und den Republikanern mehr Zeit für eine Lösung zu geben. Dazu müsste das Gesetz von beiden Parlamentskammern beschlossen und von Obama unterzeichnet werden. Infografik Das Regierungssystem der USAUS-Staatsverschuldung

Der Entwurf der Republikaner enthält eine ungewöhnliche Klausel: Sollten der Senat oder das Repräsentantenhaus nicht bis zum 15. April ein neues Budget für das im Oktober beginnende Steuerjahr 2014 beschliessen, soll ihren jeweiligen Mitgliedern kein Gehalt ausgezahlt werden.

Der Zahlungsstopp soll erst mit dem Beschluss eines neuen Budgets enden. Im Senat haben die Demokraten eine Mehrheit, im Repräsentantenhaus die Republikaner. Der Senat hat seit 2009 kein Budget mehr verabschiedet. Die US-Regierung erhält ihre Finanzmittel dank halbjährlicher Beschlüsse. http://www.20min.ch/ausland/news/story/Budgetentscheid-bis-im-April---so...

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Elias hat am 22.01.2013 - 14:05 folgendes geschrieben:

 

Obama hat das Defizit und den Afghanistankrieg von den Republikanern geerbt.

 

 

Dann kann ich auch sagen, dass Bush 9/11 von Clinton geerbt hat, weil Clinton die USA geschwächt hat. Deshalb musste Bush nun aussergewöhnliche Stärke zeigen.

Wer von wem eventuell was geerbt hat ist völlig unwesentlich. Was haben Du und ich von unseren Eltern geerbt? Können wir sie dafür haftbar machen?

Wichtig ist einzig und allein, was man aus seinem Erbe macht!

Gruss
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Elias hat am 22.01.2013 - 14:10 folgendes geschrieben:

Budgetentscheid bis im April - sonst keine Löhne

 

Im US-Haushaltsstreit haben die Republikaner einen Gesetzesentwurf vorgelegt. Dieser sieht eine Aussetzung der Schuldenobergrenze bis Mitte Mai vor -

Siehst Du, wie sich alle an den Spruch "sell in May .. " halten? Weil man vermutet, dass die Aktienmärkte kollabieren könnten, möchte man diesen vorhersehbaren Crash auf Aftter-May verschieben. Zuvor wollen sie noch eine schöne Ernte einbringen. Schön wie die Natur schafft, nicht wahr?

Sag mir nicht, dass das Zufall ist, dass zuerst auf März und dann auf Nach-Mai geschoben wird. Es gibt auch heuer, wie praktisch jedes Jahr einen Minicrash im März und einen vollen Crash dann nach dem Mai. Da kann man Gift darauf nehmen.

Gruss
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in_God_we_trust hat am 22.01.2013 - 15:37 folgendes geschrieben:

Elias hat am 22.01.2013 - 14:05 folgendes geschrieben:

Obama hat das Defizit und den Afghanistankrieg von den Republikanern geerbt.

Dann kann ich auch sagen, dass Bush 9/11 von Clinton geerbt hat, weil Clinton die USA geschwächt hat. Deshalb musste Bush nun aussergewöhnliche Stärke zeigen.

Busch ist unbestritten der Dümmste der Dummen.

Nicht einmal die Republikaner laden die Pfeife mehr zu einem Event ein. Clinton ist dafür weiterhin gefragt.

 

Nicht nur hier zeigt er seine aussergewöhnliche Stärke http://www.youtube.com/watch?v=U6mnWImtRTo

 

 

 

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Elias hat am 22.01.2013 - 15:47 folgendes geschrieben:

 

Busch ist unbestritten der Dümmste der Dummen.

 

Sprechen wir in 4 Jahren wieder darüber, dann liegt die ganze Bilanz Obamas auf dem Tisch. Ich wünsche ihm jedenfalls viel Glück bei der Rettung der Homosexuellen.

Gruss
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in_God_we_trust hat am 22.01.2013 - 15:52 folgendes geschrieben:

Elias hat am 22.01.2013 - 15:47 folgendes geschrieben:

Busch ist unbestritten der Dümmste der Dummen.

Sprechen wir in 4 Jahren wieder darüber, dann liegt die ganze Bilanz Obamas auf dem Tisch.

Bush ist unschlagbar. Seine Dummheit ist monumental.

 

George Bushs Most Dumbest Moments

http://www.youtube.com/watch?v=UbX35BLgJq4

 

 

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