Schweizer Aktien und CHF, Januar 2014

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29.12.2013 20:04
#1
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Schweizer Aktien und CHF, Januar 2014


Das abgelaufene Jahr 2013 war eindeutig das Jahr der Aktien!

Wer Anfang 2013 in Aktien investiert hat, hat alles richtig gemacht und eine Performance von 20-27% erwirtschaftet.
Verlierer des Jahres waren US-Staatsanleihen, knapp gefolgt von Silber (-33.7%) und Gold (-27%)

Beste Performance erreichte somit jemand, der von Anleihen in Aktien umgeschichtet hat. Oder auch wer von Silber oder Gold in Aktien umgeschichtet hat. Und ja, ich gebe es zu: Ich war nicht dabei!

Aber lassen wir zunächst mal das Jahr 2013 Revue passieren und schauen uns an, was uns so beschäftigt hat:
Neben der 90 Billionen Yen (1 Billion Dollar) Bazooka der Bank of Japan, die ich bereits in meinem Eröffnungsthread im SMI Januar 2013 erwähnt hatte, waren es vor allem zwei Finanz-Themen, die uns beschäftigten:
1. Tapering
2. US Debt Ceiling (Schuldenobergrenze)

Beim Debt-Ceiling ist genau das passiert, was wir schon in über 70 Fällen in den letzten 50 Jahren erlebt haben: Es wurde heraufgesetzt. Wenn es auch im Herbst 2013 für etwa 2 Wochen relativ spannend wurde.

Viel Interessanter ist das Tapering:
Die beiden Tapering Gerüchte im Mai und August 2013 haben den Anleihen einen Anstieg der Zinsen von im Schnitt 100% beschert.
Genauer: bei den 30-jährigen gab es einen Anstieg von etwa 30%, bei den 10 jährigen um 80%, bei den 5-jährigen um etwa 130%. Die 13-Wöchigen um 480%.
Da bei Anleihen Preis und Renditen gegensätzlich verlaufen bedeutet ein Anstieg der Zinsen um 100% einen in etwa gleichlautenden Verlust des Preises, also um etwa 50%.

Bei Aktien hatten die beiden Tapering-Gerüchte Mai/August kurzfristige Verluste von 4.9% bzw. 5.6% zur Folge, die aber sehr schnell wieder ausgeglichen wurden - sprich: Gute Einstiegsmöglichkeiten boten.
Das eigentliche Tapering im Dezember hingegen hat - entgegen meinen Erwartungen - die Aktienkurse beflügelt, statt gebremst!

Wie kann das sein? Die Gerüchte wirken negativ auf Aktien, das effektive Ereignis sogar positiv?

Mögliche Begründungen:
1. Die Diskussion um Tapering und somit die Unsicherheit ist nun vom Tisch.
2. 10 Mrd. Tapering sind nur ein "Tapering-Light".
3. Die Tatsache, dass die Fed tapert, bestätigt in den Augen der Fed die positiven Wirtschaftsaussichten der USA.
(4. Verschwörungstheorie: Die Fed hat ein bisschen Aktien gekauft)

Wie dem auch sei: Die Aktienmärkte sind 2013 praktisch ununterbrochen nach oben geschossen. Korrekturen blieben so gut wie aus.
Marcello hat das hier sehr schön zusammengetragen:
2010 lag die grösste Korrektur bei -17.3%
2011 bei -21.9%
2012 bei -11.3%
2013 bei nur noch -7.5%


Aktien und Anleihen
Als Aktionär wissen wir (selbst wenn wir noch so bullisch sind), dass die Unternehmenszahlen und das Wirtschaftswachsum weitaus weniger stark gestiegen sind als die Preise für Aktien.
Und wer das kritisch hinterfragt kommt unweigerlich an den Fragen nicht vorbei: Sind Aktien preiswert, teuer, zu teuer oder gar in einer Blase?
Was sind überhaupt die Gründe dafür, dass Aktien im Preis stärker steigen als Inflation, Wirtschaftswachstum und Unternehmensgewinne zusammen?
Welche Faktoren haben den Aktienpreis in den letzten 4 Jahren beeinflusst? Und wie geht es weiter?

Um das zu beantworten, müssen wir drei Faktoren miteinander kombinieren. Das wird zwar komplex aber schauen wir mal, wohin uns das führt:

Da wäre zum einen das KGV[*] des S&P500, das derzeit bei knapp 19 liegt. Das ist im historischen Vergleich zwar teuer (Durchschnitt der letzten 100 Jahr liegt bei 14.5) aber noch nicht im Bereich von überteuert (ab 20) oder einer Blase (ab 25).
Ein KGV von 19 bedeutet eine Aktienrendite von 5.2%. Beim aktuell historisch niedrigen Zinsniveau ist das also durchaus attraktiv! Selbst die Dividendenrendite von knapp 2% kann mit Staatsanleihen durchaus noch mithalten, deren Rendite weitaus niedriger liegen.
Fazit: Aktien sind im historischen Vergleich teuer. Aber sie sind noch nicht ZU TEUER (wenn man das Zinsniveau berücksichtigt) und sie sind erst recht nicht in einer Blase!
Anders als beim S&P sieht es allerdings bei den US-Nebenwerten des Russell 2000 aus. Hier liegt das KGV bei über 87 und ist somit ganz klar in einer Blase. Hiervon sollte man also tunlichst die Finger lassen!
([*]Stand 27.12.13, Aktuelle Werte können mittlerweile also leicht differieren. Quelle: http://online.wsj.com/mdc/public/page/2 ... yield.html )


Der zweite Faktor für steigende Aktienpreise ist das, was die Analysten von Merrill Lynch Ende 2012 als "Great Rotation" bezeichnet haben. Gemeint ist damit die Umschichtung von Anleihen in Aktien.
Die Logik dahinter ist folgende: Wie erwähnt laufen bei Anleihen Preis und Rendite entgegengesetzt. Steigen die Renditen, fallen die Preise und umgekehrt.
Die Renditen (Zinsen) sind nahe Null und können nicht mehr weiter fallen. Daraus ergibt sich, dass die Preise nicht mehr weiter steigen können.
Das heisst: Die Preise von Anleihen können nur stabil bleiben oder sie können fallen. Steigen können sie nicht. Entsprechend schichten die Banken ihre QE-Gelder von Anleihen in Aktien um. Deshalb sinken die Anleihenpreise (= steigen deren Renditen) und steigen die Aktienpreise (= Kaufdruck).

Der dritte und wichtigste Faktor ist die Gelddruckerei (aka QE3 im Moment) der Fed.
Es gibt eine 84%ige Korrelation zwischen der Fed-Bilanz und den Aktienpreisen:



Wir sehen hier, seit 2009 eine sehr schöne Korrelation zwischen der Ausweitung der Geldmenge der Fed und dem S&P500. Also der roten und der grün gepunkteten Linie. Vor 2009 war diese Korrelation noch nicht vorhanden bzw. sie betrug nur 20%.
Um das in Worte zu fassen: Vor 2009 wurden die Aktienpreise in erster Linie von Unternehmenszahlen und in zweiter Linie vom Wirtschaftswachstum bestimmt. Mittlerweile bestimmt grösstenteils die Geldpolitik der Fed die Aktienpreise.

Wenn wir das auf die nächsten Jahre - bis Ende 2016 - extrapolieren, bekommen wir folgendes Bild:



Die Aussage dahinter: Wenn QE3 bis 2016 ungebrochen mit $70 Mrd. weiter läuft (und es auch sonst keinen Gegenwind gibt) dürfte der S&P500 per Ende 2016 gegen 2200 Punkte laufen. Das wäre also ein zu erwartender Anstieg der Aktienpreise von 20% rein aufgrund der Ausweitung der Geldmenge. Wirtschaftliche Leistung etc. mal aussen vor!
Das soll jetzt bitte nicht als Prognose betrachtet werden. Die Gelddruckerei ist ja nur ein Faktor unter vielen. Aber das Beispiel zeigt auf, dass sich die Gelddruckerei günstig auf die Aktienpreise auswirkt.

---

Aus diesen drei Argumenten ergibt sich aus aktueller Sicht - und so kolportiert von der Mehrheit der Analysten:

Aktien werden im nächsten Jahr weiter steigen und zwar mit folgender Begründung:
* Die Umschichtung (Great Rotation) von Anleihen zu Aktien ist noch lange nicht abgeschlossen. Immerhin ist das Volumen der Anleihen etwa doppelt so hoch wie das von Aktien. Da geht noch was
* Die Zinsen werden weiterhin rekord-niedrig bleiben, was die Umschichtung weiterhin beflügeln wird.
* Die Teuerung bleibt konstant niedrig unter offiziell 2%. Aktien-Renditen sind und bleiben also weiterhin attraktiv.
* Die US-Wirtschaft nimmt an Fahrt auf und erfüllt die Prognosen eines Wirtschaftswachstums von 4%+
* Die Arbeitslosenquote sinkt auf unter 6.5% (der Schwelle, die sich die Fed als Limite gesetzt hat, um ZIRP (Zero Interest Rate Policy) auszusetzen.)

Die oben stehenden Argumente geben in etwa die im Markt vorherrschende Meinung wieder: Die Wirtschaft steigt, Arbeitslosigkeit sinkt, die Fed kauft weiterhin für 70 Mrd. auf unbestimmte Zeit Anleihen auf, deren Preise bleiben also hoch und so kann gefahrlos weiterhin von Anleihen in Aktien umgeschichtet werden. Der Aufwärtsdruck für Aktien bleibt also erhalten.

Bärische Argumente ergeben sich entsprechend aus der Enttäuschung eines oder mehrerer der oben erwähnten bullischen Argumente:
* Die Wirtschaft steigt nicht wie erwartet
* Das Zinsniveau steigt zu schnell
* Die Teuerung steigt stärker als erwartet
* Unerwartetes Tapering der Fed
Ich gehe auf diese 4 Punkte weiter unten detaillierter ein.

Empfehlung Aktien
Aufgrund all dieser Faktoren lautet meine Empfehlung an Aktienhalter für das Jahr 2014 wie folgt:
Beachtet nicht nur den aktuellen Kurs, die Dividendenrendite, und erwartete Unternehmensgeswinne.
Achtet auch darauf, wie hoch (im Verhältnis zum Umsatz) die Firma verschuldet ist!
Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, um zu wissen, dass steigende Zinsen gut für Firmen mit Vermögen und schlecht für Firmen mit Schulden sind.
Sollten wir steigende Zinsen sehen, kann das verschuldete Firmen sehr schnell von schwarze in rote Zahlen führen. Mit entsprechenden Konsequenzen für den Aktienpreis.
Dementsprechend sind Firmen mit solider Finanzierung und wenig oder gar keinen Schulden immun gegen steigende Zinsen.

Das bedeutet: "Risk off"!!!

Es ist mir klar, dass nichts attraktiver für den Investor ist als eine Firma, die neu gegründet wurde, in der viel Phantasie steckt und die es von den roten in die schwarzen Zahlen schafft. Solche Firmen verhalten sich beim Aktienpreis wie Warrants, die das Delta von 0.5 überschreiten und sehr hohe Preisgewinne bringen.
Ich meine aber, dass in den nächsten 1-3 Jahre eher jene Firmen einen Vorteil bringen, die nicht auf die Gefahren von steigenden Schuldzinsen und Teuerung reagieren. Also die langweiligen Schwergewichte wie Nestlé, Novartis, Roche, Swisscom. Oder wer's lieber ausländisch mag: Coca-Cola, Danone, EON, Merck.
Wer dennoch lieber auf die hoch-attraktiven neuen "Schätzle" wie Twitter, Facebook, Tesla, Netfix oder Veeva setzt, tut gut daran, die Zinsen und die Teuerung sehr genau im Auge zu behalten!
Eine buy-and-hold Strategie im Sinn von "Kaufen, vergessen, Dividenden realisieren" ist also meiner Meinung nach nur bei etablierten Firmen angebracht, die schon seit Jahr(zehnt)en regelmässige Dividenden ausschütten und die gut finanziert und schuldenfrei sind.

Potenzielle Risiken 2014
1.) Falsche Hoffnung auf ein Wirtschaftswachstum der USA von 4%+:
Zum einen wissen wir, dass die Berechnungsmethoden für das US-GDP per 1. Juli 2013 derart geändert wurden, dass das GDP um 3% nach oben aufgemotzt wird. Das habe ich bereits im "SMI im Mai 2013") beschrieben.
Wir müssten also diese 3% abziehen, um vergleichbare Werte (z.B. im Vergleich zum GDP Europa oder Schweiz) zu erhalten.

Ein weiterer Punkt sind die Arbeitslosenstatistiken der USA:
Da gibt es zwei unterschiedliche Ansätze, wenn wir die Frage beantworten wollen: "Wie viele Amerikaner, die arbeiten können und wollen, haben auch Arbeit?

Da wäre einerseits die Arbeitslosenquote:


Die Arbeitslosenquote ist der Prozentsatz jener Amerikaner, die arbeiten können und die sich mindestens einmal pro Woche nachweislich um einen neuen Arbeitsplatz bemühen.
Und genau da liegt die Fehlerquote dieser Zahl: Jene, die sich monatelang erfolglos um einen Job bemüht haben und es jetzt aufgegeben haben, sind in der Statistik nicht mehr enthalten.

Das andere ist die Beschäftigungsquote:


Das ist der Anteil der arbeitsfähigen 16-65 jährigen Amerikaner, die effektiv Arbeit haben.
Hier liegt derzeit die Quote bei 58% was bedeutet, dass etwa 104 Mio Amerikaner im Alter von 16-65 Jahren keinen Job haben.
Auch diese Statistik hat für sich alleine genommen keine gültig Aussage, denn in einer Zeit, wo der Mann genug verdient, um die Familie zu ernähren, ist es plausibel, dass eine arbeitsfähige Frau freiwillig auf einen Job verzichtet, um sich ganz der Familie, dem Haushalt, den Kindern zu widmen.

Wollen wir also beide Statistiken kombinieren, stellt sich die Frage, warum 104 Mio Amerikaner nicht arbeiten. Verzichten sie freiwillig auf einen Job, weil der Ehepartner genug verdient oder haben sie es aufgegeben, nach Arbeit zu suchen, weil die Nachfrage nach Arbeitskräften schwach ist?

Nun, vielleicht hilft diese Grafik, die Frage zu klären: Die Anzahl der Amerikaner, die auf Lebensmittelmarken angewiesen sind:



Im Moment ist fast ein Viertel der amerikanischen Kinder auf "food-stamps" angewiesen (22.7%, Stand März 2013, Tendenz steigend).

Was Kinderarmut betrifft liegen die USA derzeit also zwischen Lettland und Rumänien:


Quelle

Das legt also nahe, dass das Sinken der Beschäftigungsquote weniger mit Frauen zu tun hat, denen es so gut geht, dass sie freiwillig auf einen Job verzichten als vielmehr damit, dass viele Arbeitsfähige es aufgegeben haben, nach einem Job zu suchen.

Wie dem auch sei: Ich hege nicht die falsche Hoffnung, dass sich ein SMI-Aktionär auch nur eine Sekunde lang Gedanken um die Kinderarmut in den USA macht. Aber unter dem Strich sollten dennoch folgende Schlussfolgerungen hängen bleiben:
1. Der SMI hängt fast zu 100% an den amerikanischen Indizes Dow Jones und S&P 500. "Rauf-und-Runter" in den USA bedeutet also unweigerlich eine entsprechende Spiegelung beim SMI.
2. Die US-Wirtschaft hängt zu 68% am privaten Konsum. Geht es also den Privaten schlechter (egal ob wegen Arbeitslosigkeit, höherer Zinsen oder Teuerung), fliesst das relativ schnell eins-zu-eins in die Unternehmensgewinne ein.

2.) Ein weiteres Risiko für Aktien sind steigende Zinsen.
Wenn die Zinsen steigen, werden Anleihen wieder attraktiver, denn es macht wenig Sinn, sich mit 2% Dividendenrendite zufrieden zu geben, wenn man mit Anleihen 4% oder 5% verdienen kann.
Steigende Zinsen können also die "Great Rotation" stoppen und sogar umkehren. Dann würden wieder Aktien gegen Anleihen verkauft und die Aktienpreise sinken.
Hinzu kommt, dass steigende Zinsen nicht nur die Staatsanleihen betreffen sondern sich die Kette nach unten auch zu Hypotheken, Kreditkartenzinsen und Studentendarlehen arbeiten, die ebenfalls entsprechend steigen.
Je mehr ein Konsument aber für Zinsen ausgeben muss, um so weniger bleibt ihm als frei verfügbares Einkommen für den Konsum. Steigende Zinsen bedeuten deshalb weniger Konsum und entsprechend auch weniger Umsatz und Gewinne für die Unternehmen.

3.) Steigende Teuerung
Steigende Teuerung wäre für Aktionäre ein zweischneidiges Schwert, denn sie beeinflusst Aktienpreise positiv wie auch negativ:
Positiv: Aktien sind Sachwerte und bieten somit einen gewissen Inflationsschutz. Dies im Gegensatz zu Anleihen. So gesehen dürfte steigende Teuerung die Rotation von Anleihen in Aktien verstärken.
Negativ: Investoren erwarten eine positive Realrendite. Sie erwarten, dass Renditen die Teuerung zumindest ausgleichen. Bei einer Teuerung von z.B. 5% wären sie mit einer Dividendenrendite von 2% nicht mehr zufrieden. Aktien würden dann fallen, bis die Rendite bei 5-6% angelangt wäre.
Erfahrungsgemäss (siehe Periode 1967-1981) wiegen die negativen Faktoren stärker. Damals blieben die Aktienpreise zwar nominal konstant, die Teuerung hat während dieser 14 Jahre aber 56% der Kaufkraft weggefressen.

4.) Tapering, Aussetzen von QE3
Wie die nachfolgende Grafik sehr schön zeigt, hängen die Aktienmärkte sehr stark am Tropf der QE-Gelder:


Man beachte die Perioden zwischen den QE's: Z.B. um Mai 2010 oder Juni 2011: Sobald ein QE-Programm beendet wurde, sanken die Märkte, bis sie vom nächsten QE wieder aufgefangen und zu neuen Höhen getrieben wurden. Es ist zwar nicht zu erwarten, dass QE3 abgeschafft wird aber ein grösseres Tapering dürfte die Aktienmärkte durchaus schwächen.

5.) Aktien auf Kredit
Ein zusätzliches bärisches Argument findet sich in der aktuellen Blase der auf Kredit gekauften Aktien, die im Oktober 2013 die Rekordhöhe von $400 Mrd. erreicht hat. Hier befinden sich Aktien in sehr zittrigen Händen, die bereits dann verkaufen werden, wenn die Kurse stagnieren. Die Marktkapitalisierung des S&P500 liegt bei 10.7 Billionen. Somit sind 400 Mrd. "nur" knappe 4%. Dennoch sollte man dieses Zünglein an der Waage nicht ganz ausser Acht lassen.

Gold und Silber
Gold und Silber gehörten 2013 wie erwähnt mit etwa -30% zu den Verlierern des Jahres! Das muss man (auch als Gold-Bug) ohne Umschweif anerkennen!

Ein paar Zahlen und Fakten:
Die Menge des 2013 gehandelten physischen Goldes belief sich auf geschätzte 3780t.
Die Menge des neu geförderten Goldes lag bei etwa 2750t.
Das heisst, dass neben dem neu geförderten Gold auch etwa netto 1000t bereits bestehendes Gold aus Lagerbeständen gehandelt wurde.
Dabei muss man sogar noch berücksichtigen, dass grosse Förderländer wie China und Russland ihr gefördertes Gold direkt behalten haben. Das heisst, die etwa 430t der Chinesen und die 300t der Russen sind gar nicht erst auf den freien Markt gekommen.

In den Jahren 2005 bis 2011 haben westliche Investoren und Spekulanten Gold entdeckt. Mit steigendem Goldpreis haben sie in Gold investiert. Vor allem in Gold-ETF's, weniger in physisches Gold.
Gold ETF's haben den Vorteil, dass hier reine Goldversprechen verkauft werden. Also "Ansprüche auf Gold", ohne dass dabei auch nur eine einzige Unze Gold fliessen muss.
Nun, das heisst nicht, dass bei Käufen von Gold-ETF's (aka. "Papiergold") kein Gold geflossen ist. Aber vergleichsweise wenig: Im Durchschnitt liegt der Anteil des Papiergoldes 100 mal höher als die effektive Menge physischen Goldes.
Etwas plastischer ausgedrückt: Jeder physisch vorhandene Goldbarren wurde an 100 ETF-Besitzer verkauft.
Man kann sich nun sehr gut ausmalen, was passiert wäre, wenn ein Teil der Papiergold-Besitzer auf physischer Lieferung bestanden hätten. Sofern dieser Anteil die 1%-Marke überschritten hätte, wären die Herausgeber der ETF's wohl am Ar…h gewesen. Aber das ist ein anderes Thema ...

Nun, das Gegenteil ist passiert. Was genau?

Am 12.April (Freitag) bzw. 14. April 2013 (Sonntag) wurden 130t und 300t Gold via Globex (die 24/7 Internet-Plattform der COMEX) leer verkauft.
Der erste Leerverkauf hat den Goldpreis auf die damals gültige Unterstützung von $1520 gedrückt.
Der zweite, grössere, Leerverkauf hat diese charttechnische Marke nach unten durchbrochen.
Da am Sonntag keine Trader am Markt sind, hat der Leerverkauf von 300t sämtliche Kauf-orders mitgenommen und den Preis locker im freien Fall nach unten gedrückt.
In der Folge wurden massenhaft weitere Stop-Losses mit ins Grab genommen und es fand ein massiver Abverkauf von Papiergold statt.
In der Folge haben viele Papiergold-Investoren ihre ETF's geschmissen, was entsprechend auch physische Verkäufe der ETF's nach sich zog. Insgesamt wurden somit in der Folge 2200t Gold physisch verkauft.
Unter dem Strich passierte also folgendes: Ausgelöst durch enorme Leerverkäufe kam es zu einem massiven Preisverfall und in der Folge fand ein sehr grosser Gold-Fluss von West nach Ost, von USA/Europa nach Asien statt.
Für die auf Spekulationsgewinne orientierten Spekulanten in USA/EU war Gold tot und wurde billig an Chinesen, Inder und Araber verkauft.
Anders ausgedrückt: Amerikaner/Europäer kauften 2005-2011 in steigende Goldpreise hinein und kauften Gold bis zum Preis von $1900/oz hinauf. Als Gold dann billiger wurde verkauften sie es.
Für die Chinesen und Inder gilt das umgekehrte: Sie schlagen nicht bei hohen sondern bei niedrigen Preisen zu.

Schlussendlich ist es auch eine Frage der Kultur: Die Inder vertrauen ihrer Rupie eben so wenig wie die Chinesen ihrem Remimbi oder die Araber ihrem Dirham. In diesen Ländern wird traditionell in Gold und nicht in Papier gespart.
Ganz anders bei uns, die wir unseren Landeswährungen vertrauen. Für uns ist Gold mehrheitlich nur ein Spekulationsobjekt und dient bestenfalls dazu einen Gewinn in Dollar, Euro, Franken oder Pfund zu generieren.
So gesehen hatten wir Glück, dass wir in den Asiaten ein paar Idioten fanden, die uns unser Gold gegen das begehrte Papiergeld abgekauft haben.
Die Asiaten wiederum finden es geil, dass sie in uns Abnehmer für ihre Papiergeld -Überschüsse finden, die ihnen dafür ihr Gold überlassen. In deren Augen sind also wir im Westen die Idioten.

Wer schlussendlich der Idiot ist, wird die Zukunft weisen müssen

Fazit: 2013 ist sehr viel Gold von West nach Ost geflossen und beide Seiten sind über den Tausch von Gold <---> Papiergeld glücklich.

Notabene: Nächtliche Leerverkäufe von Gold fanden weiterhin im August und Oktober statt. In ähnlichem Stil allerdings mit geringerem Volumen.

In diesem Zusammenhang mag vielleicht dem einen oder anderen SMI-Aktionär die Frage auf der Zunge brennen, ob so ein Crash im SMI ebenfalls möglich wäre. Also ein Crash, der nichts mit den SMI-Unternehmen (analog: dem physischen Gold) zu tun hat sondern rein von Spekulanten in Nachtschlafender Zeit via Internet ausgelöst wird!?

Die beruhigende Antwort lautet: Nein!

Es ist zwar möglich, ausserhalb der Börsenzeiten den SMI zu handeln aber schlussendlich sind das bestenfalls Kauf/Verkaufs-Orders, die während der regulären Handelszeiten bestätigt werden müssen. Es ist also nicht zu befürchten, dass man am Freitag Abend beim SMI von 8200 den Computer ausschaltet und Montag morgen steht der SMI bei 7000, weil ein paar Shorty-Freaks während des Wochenendes mehr Nestlé-Aktien verkauft haben als überhaupt zum Verkauf stehen.
So gesehen ist die Handelsplattform der SWX um einiges zuverlässiger und realistischer als die COMEX. Ich will mich nicht festlegen aber wenn wir mal unterstellen (reine Phantasiezahl), dass es 1 Mio UBS-Aktien gibt, dann dürfte es unmöglich sein, 1.5 oder 2 Mio UBS-Aktien leer zu verkaufen, um den Preis der UBS-Aktie zu drücken.
Bei Gold und vor allem Silber an der COMEX ist das anders: Da kann durchaus eine Short-Position eingegangen werden, die die verfügbare Menge des an der COMEX registrierten Goldes bei weitem übersteigt.


Zusammenfassende Aussichten 2014
Great Rotation, Niedrige Zinsen, Niedrige Teuerung, erwartetes Wirtschaftswachstum in den USA … das sind im Moment die Gründe, die Aktien 2013 enorm in die Höhe getrieben haben und auch weiterhin in die Höhe treiben werden.
Es gibt derzeit noch keinen Grund, dass sich diese ändert, es sei denn, eines (oder mehrere) dieser Argumente verliert an Kraft.
Über die Gefahren, warum das Wirtschaftswachstum in den USA niedriger ausfallen könne als erwartet, habe ich bereits geschrieben.
Zinsen und Teuerung lassen sich nicht voraussagen. Die können sich graduelle über Wochen und Monat verschieben aber auch innerhalb eines einzigen Börsentages enorm steigen! Zum Beispiel durch die Ankündigung Chinas, seine US-Treasuries zu verkaufen.
Auch die "Great Rotation", die Verschiebung von Anleihen in Aktien darf nicht zwangsläufig als Fakt genommen werden. Was, wenn Anleihen wie auch Aktien im Preis sinken? Wohin fliesst dann das Geld? Ins Ausland (aus Sicht der USA)? In Rohstoffe? Edelmetalle? Immobilien?

Was also tue ich und worauf achte ich als Aktionär?

Wenn ich auf Firmen mit hohem Potenzial spekuliere, die zugleich hohe Schulden haben, dann achte ich in erster Linie auf das Zinsniveau. Die US-treasury Yields sind hierbei ein guter Anhaltspunkt.

Wenn ich Aktien von Firmen habe, die nahezu schuldenfrei sind und langweilig aber konsistent Dividenden liefern, können mir die Zinsen einigermassen egal sein. Bei einem Absturz der Aktienmärkte werden diese Firmen zu den Outperformern zählen. Auch wenn "Outperforming" dann lediglich bedeutet, dass die Verluste geringer sind als beim Durchschnitt.

Aber auch bei defensiven Aktien gilt, dass sie im Preis fallen werden, wenn der Markt wegen steigender Zinsen oder Teuerung höhere Renditen erwartet.
Des weiteren muss man auch beachten, ob eine Firma, deren Aktien man besitzt ein unverzichtbares Gut herstellt (Lebensmittel, Energie, Telekommunikation) oder ein verzichtbares. Denn wenn der Konsument weniger Geld in der Tasche hat, wird er Prioritäten setzen. Und er wird nicht auf die Heizung verzichten, damit sein Nachwuchs das neue iPad Air bekommt!

Meine persönliche Strategie
Meine persönliche Anlagestrategie habe ich zwar schon mehrmals (in beiden Foren, CF wie auch TF) erwähnt aber da ich immer wieder danach gefragt werden, stelle ich sie hier kurz nochmals vor.
Das Ganze unter der Prämisse, dass ich diese Strategie AUF KEINEN FALL IRGEND JEMANDEM EMPFEHLE!. Nicht, weil ich nicht davon überzeugt wäre aber weil ich es leid bin, regelmässig dafür angemotzt zu werden.
Vor allem dann, wenn es mal in die andere Richtung geht

Die kurze Zusammenfassung lautet, dass ich die Zyklen zwischen Aktien und Edelmetallen reite.

Wenn wir die letzten 50 Jahren mal durchgehen, dann hätte man 1967 Aktien gegen Gold verkaufen sollen, 1981 Gold gegen Aktien verkaufen und 2000 wiederum Aktien gegen Gold verkaufen sollen.
Grafisch:


Ich gehe davon aus, dass wir auch in diesem Zyklus einen unteren Wendepunkt im Dow:Gold-Ratio zwischen 3:1 und 1:1 sehen werden.
Wenn dies der Fall ist, dann gedenke ich, all mein Gold gegen Aktien zu verkaufen. Also teures Gold in billige Aktien zu tauschen.
Die Diskussion im Gold-Thread bezog sich zum grossen Teil auch darauf, ob beim letztenTief von 5.7 dieser untere Wendepunkt langfristig erreicht worden sei oder nicht.

Gehen wir einen Schritt weiter:
Wenn ich Dow:Gold vergleiche, dann klammere ich die Währung - den Dollar - aus der Formel aus. Denn wir vergleichen eigentlich Dow in Dollar und Gold in Dollar.

Mathematisch: ((Dow/Dollar) / (Gold/Dollar)) und wenn wir die Formel auflösen erhalten wir ((Dow/Gold) / (Dollar/Dollar)) und da (Dollar/Dollar) = 1 ist können wir den Dollar aus der Gleichung streichen.

Verbal: Der Dollar fällt aus dieser Gleichung raus und mich interessiert nur, wie viele Unzen Gold ich für den Dow bekäme.

Um das zu abstrahieren: Wenn ich beim Verhältnis Dow:Gold von 1:1 gedenke, von Gold in Aktien umzuschichten, ist mir der Wert des Dollars scheissegal. Es kümmert mich nicht, was der Dow oder was eine Unze Gold für einen Preis in Dollar hat.
Da können Dow und Gold bei $1000 stehen oder bei $100 oder bei $1'000'000 oder bei $5 Phantastilliarden.

Meine Motivation, weshalb ich Gold seit 10 Jahren halte lautet.:
1. : Spiel mit dem Dow:Gold Ratio
2. : Absicherung gegen allfällige Währungskrise

Zu 1: Ich halte den aktuellen Spike im Dow:Gold ratio (im Chart der letzte uptick) von 5.7 auf die aktuellen 12.96 nur für eine kurz- bis mittelfristige Korrektur im intakten
Abwärtstrend. Analog der Jahre 1974-1976, als das Dow:Gold Ratio ebenfalls von 3.1 auf etwa 9 anstieg, um in den folgenden 5 Jahren auf 1.0 zu sinken.
Zu 2: Wir haben es in der Geschichte sehr oft erlebt, dass Staaten sich aus den Schulden drucken wollten. Das hat noch nie geklappt. Ich bin davon überzeugt, dass das auch diesmal böse enden wird. Aber da ich von Punkt 1 her die Währung ohnehin ausklammere aus der Betrachtung, ist eine Währungsreform für mich irrelevant.
Mir ist allerdings auch durchaus bewusst, dass im Mainstream die Gelddruckerei keinerlei Bedenken auslöst. Aktueller Konsens: "Die Zentralbanken können so viel Geld drucken wie sie wollen, das wird sich diesmal nie in Teuerung niederschlagen. Wir wissen zwar, dass es in der Menschheitsgeschichte 3800 mal den Versuch gab, Schulden durch Gelddruckerei zu lösen und dass diese Versuche zu 100% gescheitert sind. Aber diesmal wird alles anders. Die Gelddruckerei wird alle Probleme auf ewige Zeiten lösen. Amen".
Ich weiss, dass es eine Minderheit in diesem Forum gibt, die meine Bedenken teilt. Aber diese Minderheit besitzt genau aus diesem Grund bereits seit langem physisches Gold. Für alle anderen gilt: Wenn sie sich in den letzten 10 Jahren nicht haben überzeugen lassen, dass Gelddruckerei gefährlich ist, werden sie sich auch jetzt nicht mehr überzeugen lassen.

Nochmals: Mich interessiert nur das Verhältnis Dow:Gold. Es ist mir egal, ob dereinst Dow und Gold in Dollar bewertet werden oder ob es eine neue Währung Globo, Amero oder Bitcoin sein wird, in der Dow und Gold gemessen werden. Die Währung ist aus meiner Betrachtungsweise mathematisch völlig korrekt ausgeklammert!
Deshalb ist es mir auch so egal, ob der Preis von Gold in Dollar im Moment am Steigen oder Fallen ist. Ich vergleiche nur, wie viele Unzen der Dow kostet.
Ich weiss, dass das ein hoher Abstraktionsgrad ist, den die meisten nicht werden nachvollziehen können.

So betrachtet interessiert mich einzig und alleine die Diskussion, wann der untere Wendepunkt im Verhältnis Dow:Gold erreicht ist. Im Speziellen, ob der endgültige 10, 20-jährige Wendepunkt bereits vor einem Jahr beim Verhältnis 5.7 erreicht wurde oder ob das nur eine Korrektur im intakten Bärenmarkt war.
Was mich an meiner Meinung festhalten lässt, dass wir den unteren Wendepunkt noch nicht gesehen haben, ist die Tatsache, dass wir nach wie vor eine sich aufblähende Schulden-, Geld,- Anleihenblase haben. Und ja: Wenn diese Blase platzt, werden wir in eine Goldblase laufen. Und genau darauf warte ich.

---

Notabene: Wenn man in einem Bärenmarkt Dow:Gold ist - der, wie ich meine immer noch besteht - ist das Leben relativ einfach: Es gibt ja nur ein Gold.
Sorgen mache ich mir eher über die Frage, in welche Aktien ich dereinst investieren soll, wenn das Dow:Gold Ratio einen Wendepunkt signalisiert bzw. wenn die Anleihen- und Schuldenblase geplatzt ist. Denn Aktien gibt es sehr viele!
Zweitens hat in dieser Phase Gold gegen Aktien noch einen psychologischen Vorteil: Von Aktien trennt man sich nicht so leicht. Hinter Aktien stehen Menschen, Firmen, Schicksale. Gold hingegen ist nur ein sinnloses, totes Metall. Davon trennt man sich sehr leicht, wenn es die Situation gebietet.

Und ja, die letzten zwei Sätze sind nicht reine Polemik. Ich habe keinerlei emotionale Beziehung zu Gold. Ich warte einfach auf den richtigen Zeitpunkt, Gold gegen Aktien zu tauschen. Dass es halt schon 10 Jahre (oder mehr) sind, wo Gold Aktien im Schnitt outperformed, ist nicht mein Fehler und auch nicht mein Problem. Und wenn es noch weitere 5 Jahre dauert, bis das Dow:Gold Ratio den Wendepunkt erreicht, so werde ich halt noch weitere 5 Jahre Gold gegen Aktien empfehlen. Und wenn mich das in den Augen meiner Leser zum Goldfanatiker macht, dann sei's drum.

Das perverse daran: Ich kann mir die Situation vorstellen, dass dereinst Aktien dramatisch abschmieren, die Währungen an Vertrauen verlieren, alle Anleger Aktien verkaufen und verzweifelt in Gold rennen. Dass es also wieder einen ähnlichen Artikel gibt wie damals in der Business-Week 1979 (siehe viewtopic.php?p=65306#p65306 , ganz unten). Und dann werde ich allein auf weiter Flur der einzige sein, der empfiehlt, Gold zu verkaufen und Aktien zu kaufen.

Es ist also - um das klarzustellen und abzuschliessen - keinesfalls so, dass ich ein Feind der Aktien bzw. eingefleischter Goldfanatiker bin, wie mir häufig unterstellt wird. Ich sehe einfach den Zeitpunkt noch nicht gekommen, um von Gold in Aktien umzuschichten. Und wahrscheinlich wünscht sich niemand so sehr wie ich, dass dieser Zeitpunkt sehr bald kommen möge!

In diesem Sinne
Happy Trades im Jahr 2014!

Seid optimistisch, zuversichtlich aber nicht blauäugig.

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01.02.2014 00:00
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Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

31.01.2014 23:33
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Die meisten Firmen haben für dieses Jahr noch nicht bekannt gegeben wie hoch die Dividende sein wird, wann Ex Dividende ist und wann die Auszahlung erfolgt. Die Mitteilung erfolgt meist mit der Präsentation der Jahreszahlen und wird durch SIX in oben geposteter Excel-Liste nachgeführt sobald es offiziell ist (bei Givaudan zwar noch nicht).

Als Richtwert kann man sonst die Termine vom Vorjahr nehmen, die Zeiträume sind immer in etwa gleich.
Eine andere Liste gibt es wohl nicht.

31.01.2014 21:37
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@ nirvana

Vielen Dank für den Hinweis mit dem Link. Die meisten Dividenden beziehen sich jedoch noch aufs vergangene Jahr. Ich würde jedoch so etwas vom 2014 suchen.

Vielleicht gibt es eine solche Auflistung schon, denn von vielen Firmen sind die Dividenden ja schon bekannt.

Danke

R.Sieber

 

31.01.2014 18:16
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Uebrigens, wenn irgendjemand den Februar Thread eröffnen will, nur zu! Der Gschwinder ist der Gschneller.

Gruss
iGwt

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31.01.2014 18:09
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War ja alles nur halb so schlimm. Schlussendlich enden die Börsen noch im Plus. Aber ein bisschen nervös ist der Markt schon.

Gruss
iGwt

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31.01.2014 15:15
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Fed testet neue «Geheimwaffe»

Die US-Notenbank experimentiert diskret mit einem Programm, um die Zinsen beim Rückzug aus der ultralockeren Geldpolitik feiner zu steuern.

Das Federal Reserve hält an seinem Fahrplan fest. Wie erwartet hat es diese Woche beschlossen, die monatlichen Wertschriftenkäufe im Rahmen des Stimulusprogramms QE3 um weitere 10 auf 65 Mrd. $ zu kürzen. Die US-Währungshüter geben den Finanzmärkten damit klar zu verstehen, dass es mehr braucht, um sie von ihrem Kurs abzubringen, als die aktuellen Turbulenzen in den Schwellenländern und einen enttäuschenden Arbeitsmarktbericht wie für Dezember.

Erwartungen steuern

Der vom geldpolitischen Steuerungsgremium einstimmig gefällte Entscheid gibt Investoren einen ersten Eindruck ­davon, was sie von der neuen Fed-Präsidentin Janet Yellen erwarten können. Die Sitzung der US-Notenbank wurde zwar noch ein letztes Mal von Ben Bernanke geleitet. Nach acht Jahren an der Spitze hat er sein Amt diesen Freitag aber offiziell abgegeben. Dass sich der Fed-Vorsitz geschlossen hinter die Kürzung des QE-Programms gestellt hat, ist damit ein Anhaltspunkt dafür, dass die Wertschriftenkäufe auch unter dem Präsidium von Yellen weiter gesenkt werden, sofern sich die Konjunkturlage in den USA nicht gravierend ändert.

http://www.fuw.ch/article/fed-testet-neue-geheimwaffe/

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31.01.2014 15:14
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in_God_we_trust hat am 31.01.2014 - 12:59 folgendes geschrieben:

 Aber im März rappeln sie sich bestimmt wieder auf, wenigstens für kurze Zeit.

Nach den Dividendenausschüttungen werden die (Dividenden)Aktien brutal abgeschoben und erst im Januar wieder gekauft! Und diese Aktien sind im SMI. Fazit: Der SMI wird noch einige Wochen abschmieren. So wie in den letzten 10 Tage. Ich rechne, dass es erst wieder ab Oktober hinauf gehen wird.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

31.01.2014 15:05
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31.01.2014 14:51
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Dividendenzahlungen

Kann mir jemand sagen, wo ich nachschauen kann, an welchem Datum die Dividenden ausbezahlt werden.  Ich weiss, dass die Dividenden jeweils einige Tage nach den Generalversammlungen ausbezahlt werden. Aber vielleicht gibt es eine Uebersicht dazu.

Besten Dank.

R.Sieber

 

31.01.2014 14:32
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TeeTasse83 hat am 31.01.2014 - 11:27 folgendes geschrieben:

Dritte Säule liegt aktuell bei genau 0%. Na toll...

Ja, ja, sind S.hwe.n.h.nde! Aber was solls, Vater vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben haben...

Die Letzten beissen eben die Hunde! Zuerst kommen die Bonis, dann die Dividenden, dann die Löhne und zuallerletzt die Bankkunden.

Aber ich will eigentlich nicht klagen. Danken wir besser Gott, für das was wir haben!

Gruss
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31.01.2014 12:59
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Ich will ja nicht auf Panik machen, aber irgendwie erinnert mich das ein bisschen an die Subprimekrise, als fast jeden Donnerstag/Freitag, die Börsen taumelten. Aber im März rappeln sie sich bestimmt wieder auf, wenigstens für kurze Zeit.

Gruss
iGwt

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31.01.2014 12:34
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TeeTasse83 hat am 31.01.2014 - 11:27 folgendes geschrieben:

Scheiss Jahr...

Tja, Du kannst eben nicht davon ausgehen, dass die Aktienkurse ewig steigen werden. Irgendwann kommt der Turnaround, wenn nicht dieses Jahr, dann ein Folgendes.

Darum heisst es jetzt und die nächsten paar Jahre vor allem: viel Cash halten!

Gruss
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31.01.2014 12:27
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Immos sind immer eine gute Anlage. Aber selber halten, nicht über Immofonds.

Für Aktien ist jetzt immer noch bis Anfangs März bei Tiefs eine Kaufgelegenheit. Viele Dividenden kommen im April/Mai. Doch würde ich mich bei den gegenwärtig hohen Kursen nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, sprich das Engagement klein halten.

Doch ab Anfangs März dann auf keinen Fall mehr Aktien kaufen! Frühestens dann wieder bei sehr grossen Tiefs ab Juni.

Gruss
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31.01.2014 12:12
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TeeTasse83 hat am 31.01.2014 - 11:27 folgendes geschrieben:

Scheiss Jahr... aktuell stehe mich mit +0.16% YTD da. Kanns ja nicht sein.

Jetzt kommen dann die Dividenden.

Ich kümmere mich nicht um YTD. Es sind Buchwerte. Ich kann mir davon nichts kaufen.

 

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30.01.2014 20:40
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US-Aktien sind noch nicht teuer

In der laufenden Berichtssaison über das vierte Quartal 2013 überwiegen erneut die positiven Überraschungen.

Die USA werden weltweit wieder zur Konjunkturlokomotive.

Nachdem der Wachstumsmotor der grössten Volkswirtschaft der Welt im vergangenen Jahr mit einem Plus von schätzungsweise 1,6 Prozent ins Stottern geraten ist, soll die Drehzahl in den nächsten Jahren deutlich hochfahren. So rechnet die Weltbank für die Staaten mit einem Wachstumsplus von 2,8 Prozent in diesem und von 2,9 Prozent im nächsten Jahr. 2016 sollen es 3,0 Prozent sein. Schon jetzt zeigen sich US-Firmen robust. Die am 9. Januar mit Alcoa gestartete Berichtssaison zum Schlussquartal 2013 bringt positive Überraschungen. Von den 53 Firmen, die bis vor wenigen Tagen ihre Quartalszahlen präsentiert haben, konnte mehr als die Hälfte - nämlich 57 Prozent - die Konsensschätzung der Analysten übertreffen. Besonders gut lief es in der Finanzindustrie. Wegen tieferen Belastungen durch Kreditausfälle verbuchten die US-Banken mit 24,6 Prozent das höchste Gewinnwachstum unter den Viert-Quartals-Ausweisen der verschiedenen Branchen.

Dass Goldman Sachs im Ranking des Zürcher Researchhauses Obermatt ganz oben im Dow Jones Index steht, ist also nicht verwunderlich, ebenso wenig wie die gute Platzierung weiterer Finanzhäuser wie Visa (siehe Brennpunkt), JP Morgan Chase und Travelers. Trotz der Kursgewinne im Dow Jones von 30 Prozent in den letzten zwei Jahren und von 50 Prozent im S&P 500 ist der US-Aktienmarkt nicht sonderlich hoch bewertet. Die 500 Mitglieder im S&P 500 kommen auf ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17,3, die Schätzung für 2014 liegt bei 15,6. Zum Vergleich: In den letzten zehn Jahren lag der Schnitt bei 16,3. Angesichts der guten Wachstumsperspektiven gibt es da noch Luft nach oben.

http://www.finanzen.ch/nachrichten/aktien/US-Aktien-sind-noch-nicht-teue...

 

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30.01.2014 14:53
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Breaking News

US-BIP im vierten Quartal wie erwartet +3,2% (Erstveröffentlichung)

 

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30.01.2014 14:51
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 30.01.2014 - 09:46 folgendes geschrieben:

Maisgold hat am 30.01.2014 - 08:57 folgendes geschrieben:

SMI heute wohl unter 8K. Zeit die Schiffe zu verlassen.

Hat nicht Ende Jahr so ein Prophet gedeutet, dass die Börsen anfangs Jahr bis 30% sinken werden?

Eigentlich ist es völlig normal, dass auf 18 steigende Monate nun 9 fallende kommen. Die Frage ist nur, wieviel ( es tiefer gehen wird.

Jetzt sind die zwei Indexschwergewichte Roche und Novartis im Plus und somit auch der SMI.

 

In dem Umfeld ist es schwierig, Prognosen zu machen

 

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30.01.2014 12:32
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Gold, Geld und Rohöl im Tausch gegen mehr Transparenz

Der Bundesrat passt das Schweizer Sanktionsregime jenem der EU an. Das Verbot für Edelmetallgeschäfte und die Meldepflichte von petrochemischen Gütern aus dem Iran gilt vorläufig nicht mehr.

http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/transparenz-gegen-gold-und-rohoel-1.18...

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30.01.2014 11:40
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Europa ist in bester Wirtschaftsstimmung

Die Wirtschaftsstimmung im Euroraum hat sich zu Beginn des neuen Jahres weiter aufgehellt. Der Economic Sentiment Indicator stieg im Januar um 0,5 auf 100,9 Zähler. Und auch die Schweizer Finanzchefs sind gut gelaunt.

Der Economic Sentiment Indicator kletter damit auf den höchsten Stand seit Juli 2011. Ökonomen hatten allerdings einen etwas stärkeren Anstieg auf 101,0 Punkte erwartet. Bereits im Dezember hatte der Indikator wieder seinen langjährigen Durchschnittswert von 100 Punkten erreicht.

In den einzelnen Wirtschaftsbereichen zeigte sich eine unterschiedliche Entwicklung. Während sich die Stimmung im Bereich Dienstleistungen und Einzelhandel aufhellte, trübte sie sich in der Industrie und im Bausektor ein. Der ESI reiht sich damit in eine Vielzahl von Frühindikatoren ein, die eine anziehende Konjunktur erwarten lassen. Auch die zuletzt veröffentlichen "harten" Konjunkturdaten zeigen, dass die Konjunktur in vielen Euroländern zu einer leichten Erholung ansetzt.

Optimistische Schweizer Finanzchefs

Auch die Finanzchefs der Schweizer Unternehmen sehen dem Jahr 2014 so zuversichtlich entgegen, wie seit März 2011 nicht mehr. 80% von ihnen hegen positive Erwartungen, nur 4% sehen eine Rezession heraufdämmern.

44% der Finanzchefs gehen von steigenden und nur 15% von sinkenden Investitionen aus, wie die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsfirma Deloitte am Donnerstag zu ihrer neuesten Umfrage aus dem vierten Quartal 2013 mitteilte.

Das Risiko schätzten die Befragten insgesamt als moderat ein. Globale Risiken und Unsicherheiten wurden als weniger bedrohlich eingeschätzt als noch Ende 2012. Potenziell negative Einflüsse für 2014 orteten die Finanzchefs vor allem kostenseitig. 42% von ihnen führten hier steigende Lohnkosten an.

Bei Umsatz und Margen zeigten sich die Finanzchefs optimistisch. 74% gehen von höheren Umsätzen aus, nur 8 Prozent glaubten an einen Rückgang. 35 Prozent rechnen mit steigenden und 23% mit sinkenden Margen. Noch Ende 2012 hatten 50% der Befragten mit sinkenden Margen gerechnet.

Den Kurs des Euro zum Franken sehen die Finanzchefs bei 1,24. Damit bleibt der Franken stark und stellt für die exportorientierten Unternehmen eine Herausforderung dar, schreibt Deloitte. An der Umfrage nahmen nach Deloitte-Angaben mehr als 120 Finanzchefs teil.

http://www.cash.ch/news/front/europa_ist_in_bester_wirtschaftsstimmung-3...

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30.01.2014 11:35
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So sieht mein Fahrplan aus, bis jetzt liege ich noch ziemlich genau drin (oberstes post):

http://www.cash.ch/comment/552921#comment-552921

Gruss
iGwt

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30.01.2014 11:24
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 30.01.2014 - 09:46 folgendes geschrieben:


Eigentlich ist es völlig normal, dass auf 18 steigende Monate nun 9 fallende kommen. Die Frage ist nur, wieviel ( es tiefer gehen wird.

Die Pensionskassen sind wieder eingedeckt. Bis Anfangs März wird die Börse nun schwächeln (es ist ja draussen so kalt und abweisend).

Danach hört man draussen wieder die Vöglein zwitschern, Frühlingsgefühle stellen sich ein und man wir wieder zuversichtlicher und hoffnungsvoller. Irreführenderweise auch hoffnungsvoller, dass die Aktien weiter steigen werden, was sie auch anfangs tun (da ja alle kaufen).

Doch im Mai gehen die zaghaften Frühlingsgefühle in Sommerferienstimmung über und die Börse stürzt ab.

Gruss
iGwt

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30.01.2014 11:15
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... und halte jetzt ausschliesslich nur dividendenstarke Titel (KMU's) im Depot.

Kannst Du einige dieser Titel hier benennen. Wäre nett, dankeschön im voraus!

Gruss
iGwt

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30.01.2014 11:13
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MarcusFabian hat am 30.01.2014 - 01:45 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 29.01.2014 - 18:44 folgendes geschrieben:

Die privatisierte Polizei lebt einzig von Bussen. Gibt es viele Uebertretungen, gibt es viel Bussgelder, können mehr Polizisten eingestellt werden. Werden die Bürger disziplinierter, gibt es weniger Bussgelder, also können Polizisten entlassen werden. Alles reguliert sich von selber, gemäss Angebot und Nachfrage. Kaum Planung notwendig.

Eine privatisierte Polizei wäre wohl das schlimmste aller Szenarien:

* Es würde nur noch lukrative Aufgaben wahrgenommen wie das Verteilen von Bussen. Die Aufklärung Mord, Vergewaltigung, Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung etc. ist teuer und bringt nichts ein. Solche Aufgaben würden also vernachlässigt.

* Wer reich wäre käme dann mit jedem Verbrechen durch. Er müsste nur die richtigen Stellen innerhalb der Polizei korrumpieren. Es wäre also schlimmer als heute in jeder Bananenrepublik.

 

Ich denke mal, Mord und Totschlag und andere schwere Verbrechen gehören nicht zum Hauptgeschäft der Polizei. Dann dürfte das Gefängnis, nach Abzug von Kost und Logis durchaus Gewinne erwirtschaften, die der Aufklärung von solchen Verbrechen zugutekämen. Das würde die Aufklärungsrate in die Höhe schnellen lassen, da ja Gefängnisinsassen profitabel wären.

Wer reich wäre, hätte nur den Vorteil nicht so hart arbeiten zu müssen, da sein Vermögen seinen Gefängnisaufenthalt oder Bussen bezahlen würden.

Ich denke nicht, dass ein privat angestellter Polizist korrupter wäre, als ein öffentlich angestellter (ganz im Gegenteil). Ihm ist egal, woher sein Lohn kommt, hauptsächlich er kommt! Und je zuverlässiger der Lohn kommt, desto weniger ist er auf Korruption angewiesen.

Gruss
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30.01.2014 09:58
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 30.01.2014 - 09:46 folgendes geschrieben:

Maisgold hat am 30.01.2014 - 08:57 folgendes geschrieben:

SMI heute wohl unter 8K. Zeit die Schiffe zu verlassen.

Hat nicht Ende Jahr so ein Prophet gedeutet, dass die Börsen anfangs Jahr bis 30% sinken werden?

Eigentlich ist es völlig normal, dass auf 18 steigende Monate nun 9 fallende kommen. Die Frage ist nur, wieviel ( es tiefer gehen wird.

Der SMI ist nicht dividendenbereinigt.

Wenn in der Dividendensaison nur schon ein einziger Titel wie das Schwergewicht Roche um die  ex-Dividende tiefer gehandelt wird, schlägt sich das halt im Index nieder.

Novartis zahlt im Februar die Dividende.

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30.01.2014 09:46
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Maisgold hat am 30.01.2014 - 08:57 folgendes geschrieben:

 

SMI heute wohl unter 8K. Zeit die Schiffe zu verlassen.


 


CHEERS

Hat nicht Ende Jahr so ein Prophet gedeutet, dass die Börsen anfangs Jahr bis 30% sinken werden?

Eigentlich ist es völlig normal, dass auf 18 steigende Monate nun 9 fallende kommen. Die Frage ist nur, wieviel (%) es tiefer gehen wird.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

30.01.2014 09:45
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Frühindikator weist auf verlangsamtes Wachstum Chinas hin

Chinas Industriesektor neigte im Januar zum ersten Mal seit sechs Monaten zu Schwäche. Der privat erhobene HSBC-Einkaufsmanagerindex (Purchasing Managers Index, PMI) fiel von 50,5 im Dezember auf 49,5 im Janaur. Das ist der definitive Wert, die erste Schätzung (Flash PMI) vor einer Woche ergab 49,6. Ein Wert unter 50 weist auf einen schrumpfenden Industriesektor hin.

http://www.fuw.ch/article/fruhindikator-weist-auf-verlangsamtes-wachstum...

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30.01.2014 09:38
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Maisgold hat am 30.01.2014 - 08:57 folgendes geschrieben:



 


SMI heute wohl unter 8K. Zeit die Schiffe zu verlassen.



 



CHEERS


Ich habe letzte und anfangs dieser Woche mein Depot grösstenteils in Cash umgewandelt und halte jetzt ausschliesslich nur dividendenstarke Titel (KMU's) im Depot.

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

30.01.2014 09:36
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Pensionskassen erwägen Klagen gegen namhafte Banken

Vergütungen auf Anlageprodukte gehören den Kunden und nicht den Banken. Im Fall der Pensionskassen geht es um sehr viel Geld der Versicherten.

700 Millionen Franken pro Jahr, 3,8 Milliarden inklusive Verzugszinsen auf fünf Jahre zurückgerechnet – Geld, das den Pensionskassen insgesamt und damit den gegenwärtigen und künftigen Rentnerinnen und Rentnern entgangen ist. Diese Rechnung macht die Basler Rechtsanwältin und Luzerner Hochschulprofessorin Monika Roth in ihrer Kolumne der «Neuen Luzerner Zeitung». Es sind Vertriebsentschädigungen für Anlageprodukte (Retrozessionen), die Banken und Vermögensverwalter nicht an die Kunden – die Pensionskassen – weitergeleitet haben. Das müssten sie aufgrund von Bundesgerichtsentscheiden tun.

http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/Pensionskassen-erwaegen-Klagen-ge...

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30.01.2014 09:30
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Wenn ein Indexschwergewicht wie Roche mit 2% im Minus ist, kann Givaudan mit +5% nicht viel ausrichten

Der Dax ist nur leicht im Minus

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30.01.2014 09:14
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Denke die Abwärtsspirale ist eingeleitet, konnte ja nicht ewig nach oben gehen. Derzeit Aktien zu kaufen scheint mir nicht sehr lohnenswert. 

Unsicherheiten wegen Tapering, Schwellenländern, Schuldenkrise, Nahostkonflikte und Johan Schneider- Ammann :evil: werden weiter die Börse belasten.

30.01.2014 08:57
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SMI heute wohl unter 8K. Zeit die Schiffe zu verlassen.


 


CHEERS

30.01.2014 01:45
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in_God_we_trust hat am 29.01.2014 - 18:44 folgendes geschrieben:

Die privatisierte Polizei lebt einzig von Bussen. Gibt es viele Uebertretungen, gibt es viel Bussgelder, können mehr Polizisten eingestellt werden. Werden die Bürger disziplinierter, gibt es weniger Bussgelder, also können Polizisten entlassen werden. Alles reguliert sich von selber, gemäss Angebot und Nachfrage. Kaum Planung notwendig.

Eine privatisierte Polizei wäre wohl das schlimmste aller Szenarien:

* Es würde nur noch lukrative Aufgaben wahrgenommen wie das Verteilen von Bussen. Die Aufklärung Mord, Vergewaltigung, Einbruch, Diebstahl, Körperverletzung etc. ist teuer und bringt nichts ein. Solche Aufgaben würden also vernachlässigt.

* Wer reich wäre käme dann mit jedem Verbrechen durch. Er müsste nur die richtigen Stellen innerhalb der Polizei korrumpieren. Es wäre also schlimmer als heute in jeder Bananenrepublik.

 

29.01.2014 23:03
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Bis auf Weiteres gilt:

schlechte Nachrichten -> Börse sinkt!

gute Nachrichten -> Börse sinkt!

keine Nachrichten -> Börse sinkt!

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

29.01.2014 20:50
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Fed drossselt Geldschwemme weiter

Ihren Leitzins bestätigte die Fed auf dem Rekordtief zwischen null und 0,25 Prozent. Auch lange nachdem die Arbeitslosenquote unter 6,5 Prozent gefallen sei, würden die Leitzinsen niedrig bleiben, erwartet das FOMC. Es war die letzte Sitzung und dem Vorsitz von Ben Bernanke. Am 1. Februar wird Janet Yellen den Vorsitz übernehmen.

http://www.cash.ch/news/front/fed_drossselt_geldschwemme_weiter-3167026-449

 

Die Zinsen bleiben bis auf weiteres noch tief

 

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Benjamin Franklin

29.01.2014 20:41
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Richtig. Was in den letzten Tagen abging an der Währungs- und Börsenkursfront ist eindeutig der erwarteten Fortsetzung des Taperings geschuldet.

Nach dem Entscheid um 20:00 sind die Aktienkurse weiter gefallen. Wie gesagt, ich erwarte eine schwache Börse bis Anfangs März. Da wird es sicher noch einige Kaufgelegenheiten geben!

Neue Aktienhochs finden dann wie fast jedes Jahr im Mai statt.

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29.01.2014 20:27
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TAPERING GEHT WEITER

Fed dreht Geldhahn ein Stück weiter zu

Die US-Währungshüter haben den immer noch weit geöffneten Geldhahn ein Stück weiter zugedreht.Bei der letzten Ratssitzung unter dem Vorsitz von Fed-Chef Ben Bernanke fiel der Beschluss, die massiven Käufe von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren um weitere 10 Milliarden US-Dollar zu drosseln. Dabei ließen sich die Geldpolitiker weder von zuletzt enttäuschenden Daten vom US-Arbeitsmarkt noch von den Währungskrisen in einigen Schwellenmärkten beirren und hielten beim Rückzug aus dem Anleihenmarkt die Spur.

   Damit erwirbt die Federal Reserve nur noch Papiere für 65 Milliarden Dollar pro Monat. Im vergangenen Jahr hatte die Federal Reserve noch jeden Monat für 85 Milliarden Dollar Wertpapiere gekauft, um trotz eines Leitzinses von praktisch null die Geldpolitik weiter zu lockern und die Beschäftigung, den Konsum und die Investitionen anzukurbeln.

   Doch wegen der zusehends festeren Konjunktur hatte die US-Zentralbank im Dezember einen ersten Schritt getan und die Käufe um 10 Milliarden Dollar gedrosselt. Die meisten Experten erwarten, dass die Währungshüter die Drosselung auf jeder der kommenden Sitzungen fortsetzen werden, bis das Programm im Oktober ausläuft.

   Nach der zweitägigen Sitzung fiel der Beschluss einstimmig. Es ist das erste Mal seit Juni 2011, dass es im Offenmarktausschuss (FOMC), der für die Geldpolitik entscheidet, kein abweichendes Votum gab.

   Die Anleihekäufe sind der eine Pfeiler der Fed-Strategie zur Belebung der US-Konjunktur, niedrige Zinsen sind der andere. Die Fed-Vertreter überlegen offenbar schon intern, wie sie ihre Pläne am besten kommunizieren sollen, wenn es irgendwann darum gehen sollte, die kurzfristigen Zinssätze anzuheben. Die Fed will verhindern, dass mit dem Zurückfahren der Anleihenkäufe gleichzeitig die Marktzinsen steigen und so die erhoffte Erholung vorzeitig abgewürgt wird.

   Schon im Dezember hatte die Fed erklärt, die Zinsen würden "noch lange nachdem" die Arbeitslosenrate unter 6,5 Prozent gefallen ist, nahe null bleiben. Die Aussage wurde nun wiederholt. Im Dezember war die Quote auf 6,7 Prozent gesunken. Die Fed könnte künftig den Schwellenwert tiefer ansetzen, ganz aufheben oder den Fokus verbal verstärkt auf die Inflation legen. Die Bernanke-Nachfolgerin Yanet Yellen könnte bereits bei der nächsten Sitzung mit Pressekonferenz im März die Kommunikation der Fed neu adjustieren.

http://www.finanzen.net/nachricht/aktien/Tapering-geht-weiter-Fed-dreht-...

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29.01.2014 19:54
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Da wird wieder auf jedes Wörtchen geachtet und zwischen den Zeilen gelesen...

29.01.2014 19:25
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in_God_we_trust hat am 29.01.2014 - 19:10 folgendes geschrieben:

Noch knapp eine Stunde bis zum Fed Entscheid!

Die Mehrheit geht von einer Drosselung um 10 Mrd aus. Das ist schon eingepreist, schliesslich wurde diese Massnahme vor längerer Zeit angekündigt --> jeden Monat 10 Mrd weniger, sofern dies die aktuelle Situation zulässt. Der Entscheid heute Abend sollte eigentlich ein No-Event sein hinsichtlich der Börse.

29.01.2014 19:10
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Noch knapp eine Stunde bis zum Fed Entscheid! :bomb:

Gruss
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29.01.2014 19:04
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Die Schulen wären rein privat. Es würde genau festgehalten, welche Schulen man besuchte in der Jugend.

Nach diesem Verteilschlüssel würde man später diese Schulen durch einen Obulus abzugelten haben. Viellecht die einzige Einkommens- und Vermögensabhängige Abgabe, die erlaubt wäre und dessen obligatorischer Teil möglichst gering gehalten werden müsste.

Mit diesem Prinzip würden Schulen, die im späteren Leben erfolgreiche Schulabsolventen hervorbrachten finanziell am Meisten profitieren, währenddessen schlechte oder konkursite Schulen praktisch leer ausgehen würden.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

29.01.2014 18:51
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Die Armee wäre weiterhin eine Milizarmee. Diejenigen die sich am Meisten einsetzten würden befördert und hätten mehr Macht und Ehre, aber auch Verantwortung. Also fast so wie es heute schon ist: Status Quo. Finanziert würde sie durch die Mehrwertsteuer allein.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

29.01.2014 18:44
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Die privatisierte Polizei lebt einzig von Bussen. Gibt es viele Uebertretungen, gibt es viel Bussgelder, können mehr Polizisten eingestellt werden. Werden die Bürger disziplinierter, gibt es weniger Bussgelder, also können Polizisten entlassen werden. Alles reguliert sich von selber, gemäss Angebot und Nachfrage. Kaum Planung notwendig.

Gruss
iGwt

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29.01.2014 18:38
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Die Beamten haben das Arbeiten ja nicht gerade erfunden und werden dafür noch fürstlich entlöhnt. Viele Beamte langweilen sich ja zu tote weil sie nichts zu tun haben.

29.01.2014 18:29
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Ja genau. 5000 Personen, die den Staat repräsentieren in Legislative, Exekutive und Judikative auf Staats-, Kantons- und Gemeindeebene zusammen. Die wirkliche Arbeit erledigt dann die Privatwirtschaft nach dem Verursacherprinzip. Abstimmungen jede Woche via Internet.

Ein Beispiel habe ich schon erwähnt:

Wer z.B. einen Gefängnisplatz beansprucht, muss dafür Miete bezahlen; entweder aus seinem Vermögen oder durch harte Arbeit. Auch für seine Verpflegung und die Kleider muss der Insasse bezahlen. Falls er arbeiten könnte, aber nicht will, dann gibt's nur eine lowcost Zelle ohne Heizung, ohne Strom, vielleicht mit Ratten als Haustieren sowie Brot und Wasser und ein gestreiftes fadenscheiniges Hemmli, eine Holzpritsche ohne Bettzeug, etc..

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

29.01.2014 18:02
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Elias hat am 29.01.2014 - 17:52 folgendes geschrieben:

 

 

Weniger Firmen und Zuwanderer = weniger Steuereinnahmen = Steuererhöhungen für die immer weniger werdenden Erwerbstätigen, die immer mehr Rentner finanzieren müssen.

Es muss es jeder selber wissen. Ich hoffe, dass ich meinen Hintern im Trockenen habe.

 

 

 

 

Ich wäre für weniger Staat. Weniger Staat = weniger Steuerbelastung. Der Staat wird langsam zu einer Krake. Wenn das mit der Ausweitung des Staates so weiterläuft sind wir nicht mehr weit von Kommunismus.

29.01.2014 17:52
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aprecio hat am 29.01.2014 - 17:20 folgendes geschrieben:

Elias hat am 29.01.2014 - 16:27 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 29.01.2014 - 16:15 folgendes geschrieben:

atürlich die auswanderung samt kapital. schön? falsch?

Natürlich kann man noch mehr ins Ausland verlagern.  Wer seinen Job nicht mehr haben will oder noch länger stempeln will, so laut und deutlich "hier" rufen.

 

Swisscom: Politik bekämpft Job-Auslagerung nach IndienInformatik

Das Auslagern von Informatikprozessen in Tieflohnländer gehört zum Standardrepertoire der Wirtschaft. Auch die Swisscom erwägt den Schritt - und trifft auf Widerstand.

im falle von swisscom oder allgemein, scheint es so, dass man in zukunft die informatik-sprache lernen muss.

den fünfer und das weggli kann man nicht haben. immer mehr firmen mit tiefen steuern locken und trotzdem jammern, dass zu wenig einnahmen fliessen, zuviel einwanderung kommt und immer weniger platz ist...

als ausländer bin ich halt fan von "chnöpfli drucke und es wird erledigt".

UBS und CS haben schon lange ausgelagert

 

Outsourcing: Fast jeder fünfte Job bei den Banken ist gefährdet

Neben viele Informatik-Jobs, die sie nach Indien verlagert haben, ist etwa auch bekannt, dass zunehmend auch Backoffice- und Middle-Office-Funktionen nach Osteuropa, namentlich nach Polen und in die Slowakei verlagert werden.

 

Weniger Firmen und Zuwanderer = weniger Steuereinnahmen = Steuererhöhungen für die immer weniger werdenden Erwerbstätigen, die immer mehr Rentner finanzieren müssen.

Es muss es jeder selber wissen. Ich hoffe, dass ich meinen Hintern im Trockenen habe.

 

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

29.01.2014 17:20
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Elias hat am 29.01.2014 - 16:27 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 29.01.2014 - 16:15 folgendes geschrieben:

Elias hat am 29.01.2014 - 15:48 folgendes geschrieben:

 

Es gibt kein ewiges Wachstum, erst recht nicht in einer überalternden Gesellschaft. Je weniger es im erwerbsfähigen Alter gibt, um so schwieriger wird es.

 

Am besten sich Selbständig machen, dann kann man mitreden. keine Sicherheiten, volles Risiko und dann noch Steuern zahlen auf etwas, was man bereit schon mal versteuert hat.

genau deswegen müsste man doch die produktion und den grössten teil der arbeit in die länder verlagern, die viel emigration haben, anstatt alles in die standorte, die schon alles haben.

dadurch kann man preise senken, die den vergreisenden gesellschaften zu gute kämen. die umwelt bliebe verschont und altbekannt, anstatt eine hektische vollgestopfte atmosphäre, wo sich ältere zeitgenossen nicht mehr wohlfühlen.

eine alternative für die pensionierten ist momentan natürlich die auswanderung samt kapital. schön? falsch?

 

Natürlich kann man noch mehr ins Ausland verlagern.  Wer seinen Job nicht mehr haben will oder noch länger stempeln will, so laut und deutlich "hier" rufen.

 

Swisscom: Politik bekämpft Job-Auslagerung nach IndienInformatik

Das Auslagern von Informatikprozessen in Tieflohnländer gehört zum Standardrepertoire der Wirtschaft. Auch die Swisscom erwägt den Schritt - und trifft auf Widerstand.

 

 

im falle von swisscom oder allgemein, scheint es so, dass man in zukunft die informatik-sprache lernen muss.

den fünfer und das weggli kann man nicht haben. immer mehr firmen mit tiefen steuern locken und trotzdem jammern, dass zu wenig einnahmen fliessen, zuviel einwanderung kommt und immer weniger platz ist...

als ausländer bin ich halt fan von "chnöpfli drucke und es wird erledigt".

irgendwo verschwinden halt einfach geld und ressourcen.

29.01.2014 16:27
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aprecio hat am 29.01.2014 - 16:15 folgendes geschrieben:

Elias hat am 29.01.2014 - 15:48 folgendes geschrieben:

 

Es gibt kein ewiges Wachstum, erst recht nicht in einer überalternden Gesellschaft. Je weniger es im erwerbsfähigen Alter gibt, um so schwieriger wird es.

 

Am besten sich Selbständig machen, dann kann man mitreden. keine Sicherheiten, volles Risiko und dann noch Steuern zahlen auf etwas, was man bereit schon mal versteuert hat.

genau deswegen müsste man doch die produktion und den grössten teil der arbeit in die länder verlagern, die viel emigration haben, anstatt alles in die standorte, die schon alles haben.

dadurch kann man preise senken, die den vergreisenden gesellschaften zu gute kämen. die umwelt bliebe verschont und altbekannt, anstatt eine hektische vollgestopfte atmosphäre, wo sich ältere zeitgenossen nicht mehr wohlfühlen.

eine alternative für die pensionierten ist momentan natürlich die auswanderung samt kapital. schön? falsch?

 

Natürlich kann man noch mehr ins Ausland verlagern.  Wer seinen Job nicht mehr haben will oder noch länger stempeln will, so laut und deutlich "hier" rufen.

 

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Das Auslagern von Informatikprozessen in Tieflohnländer gehört zum Standardrepertoire der Wirtschaft. Auch die Swisscom erwägt den Schritt - und trifft auf Widerstand.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

29.01.2014 16:15
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Elias hat am 29.01.2014 - 15:48 folgendes geschrieben:


Es gibt kein ewiges Wachstum, erst recht nicht in einer überalternden Gesellschaft. Je weniger es im erwerbsfähigen Alter gibt, um so schwieriger wird es.

 

Am besten sich Selbständig machen, dann kann man mitreden. keine Sicherheiten, volles Risiko und dann noch Steuern zahlen auf etwas, was man bereit schon mal versteuert hat.

genau deswegen müsste man doch die produktion und den grössten teil der arbeit in die länder verlagern, die viel emigration haben, anstatt alles in die standorte, die schon alles haben.

dadurch kann man preise senken, die den vergreisenden gesellschaften zu gute kämen. die umwelt bliebe verschont und altbekannt, anstatt eine hektische vollgestopfte atmosphäre, wo sich ältere zeitgenossen nicht mehr wohlfühlen.

eine alternative für die pensionierten ist momentan natürlich die auswanderung samt kapital. schön? falsch?

29.01.2014 15:48
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aprecio hat am 29.01.2014 - 15:39 folgendes geschrieben:

dass viele vom aktuellen wachstum nicht begeistert sind, sieht man an der MEI.

wie die steuer in den einzelnen ländern geregelt ist, entzieht sich meiner kenntnis. ich bin bereit, etwas dazu zu lernen und mich zu integrieren.

soviel ich weiss, vermindert sich das vermögen um den betrag des fremdkapitals. investiert man einen gewinn in das eigene unternehmen, kann es nicht als vermögen gelten.

ist doch ähnlich, wie wenn man die hypo-zinsen und unterhaltsarbeiten von den steuern abziehen kann. am schluss kommt etwa eine null dabei raus, ohne steuern hinterziehen zu müssen.

innovationspotenzial ist reichtum.

materie ist vergänglich.

 

Es gibt kein ewiges Wachstum, erst recht nicht in einer überalternden Gesellschaft. Je weniger es im erwerbsfähigen Alter gibt, um so schwieriger wird es.

 

Am besten sich Selbständig machen, dann kann man mitreden. keine Sicherheiten, volles Risiko und dann noch Steuern zahlen auf etwas, was man bereit schon mal versteuert hat.

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