Schweizer Aktien und CHF, Juli 2012

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Zyndicate
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Die Arbeitslosigkeit in den OECD-Ländern ist weiter gestiegen. Im Mai 2012 waren rund 48 Millionen Menschen ohne Arbeit - fast 15 Millionen mehr als zu Beginn der Finanzkrise Ende 2007. Eine kurzfristige Besserung ist nicht in Sicht.


Auch im kommenden Jahr dürfte die Arbeitslosenquote bei etwa 8 Prozent verharren, heisst es im aktuellen Arbeitsmarkt-Ausblick der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Noch düsterer sieht es in der Eurozone aus: Hier hat die Arbeitslosigkeit im Mai mit 11,1 Prozent ihren bisher höchsten Wert erreicht.


Grosse Unterschiede


Dabei sind die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern gewaltig: Während im Mai rund jeder vierte Spanier keinen Job hatte, lag die Arbeitslosigkeit in Österreich bei 4,1 und in Deutschland bei 5,6 Prozent. In der Schweiz betrug die Arbeitslosigkeit nach dem international vergleichbaren Standard im ersten Quartal 4,3 Prozent. Für Mai liegen noch keine Daten vor.


Insgesamt stehen die Nicht-Euroländer am Arbeitsmarkt spürbar besser da als die Eurozone und drücken die Arbeitslosigkeit für die gesamte EU auf 10,3 Prozent im Mai. Im ersten Quartal 2012 lag die Quote bei 10,1 Prozent.


Für die Euroländer rechnen die OECD-Experten mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit, bevor sich die Lage im Laufe des kommenden Jahres stabilisiert. Wesentlich günstiger sieht der Trend jenseits des Atlantiks aus: Während die Arbeitslosigkeit in Europa in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen ist, ist sie in den USA gesunken und betrug zuletzt 8,2 Prozent.


Viele Jugendliche ohne Arbeit


Besonderen Anlass zur Sorge gibt die hartnäckig hohe Jugendarbeitslosigkeit. Sie betrug im Mai in den OECD-Ländern knapp über 16 Prozent und war damit so hoch wie vor einem Jahr. Auch hier gibt es grosse Unterschiede zwischen den Ländern: In Deutschland (7,9 Prozent) und Österreich (8,7 Prozent) etwa ist die Jugendarbeitslosigkeit vergleichsweise tief.


Hoffnungslosigkeit macht sich hingegen unter den Jugendlichen in den Euro-Krisenländern breit: In Griechenland und Spanien hat nicht einmal jeder zweite junge Mensch unter 25 Jahren Arbeit. In Portugal, Italien und Irland sucht jeder Dritte vergeblich einen Job.


In der gesamten Eurozone betrug die Jugendarbeitslosigkeit im ersten Quartal 22,2 Prozent und erhöhte sich bis Mai auf 22,6 Prozent. In der Schweiz belief sich die Jugendarbeitslosigkeit laut der OECD im ersten Quartal auf 8,3 Prozent.


Der Bericht offenbart eine weitere beunruhigende Zahl: Mehr als 35 Prozent aller Arbeitslosen brauchten mindestens ein Jahr, um wieder eine Stelle zu finden. In den EU-Ländern waren im Durchschnitt rund 44 Prozent aller Arbeitslosen langzeitarbeitslos. In den USA ist die Langzeitarbeitslosigkeit von etwa 10 Prozent im Jahr 2007 auf rund 30 Prozent im ersten Quartal 2012 gestiegen.


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Friederich
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Italien: Monti schließt EU-Hilfen nicht mehr aus

"Italiens Regierungschef Mario Monti hat die Möglichkeit von EU-Hilfen für sein schuldengeplagtes Land ins Spiel gebracht. Es sei gefährlich zu behaupten, dass Italien niemals unter den Rettungsschirm schlüpfen werde, sagte er am Dienstag. Monti fügte hinzu: „Italien könnte interessiert sein.“ Bislang haben fünf Länder aus der Euro-Zone unter dem Rettungsschirm Schutz gesucht: Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Zypern. Der Fall Italien macht den Finanzmärkten wegen seiner Größe am meisten Sorgen – viele Anleger befürchten, die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone könnte die Rettungsmechanismen überfordern."

Solche Aussagen, wie heute von Monti, werden morgen einen roten Tag an der Börse generieren. Natürlich will Italien jetzt auch ein Stück vom fetten Kuchen abschneiden.

 

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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Supermario
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Friederich hat am 10.07.2012 - 22:45 folgendes geschrieben:

"Italiens Regierungschef Mario Monti hat die Möglichkeit von EU-Hilfen für sein schuldengeplagtes Land ins Spiel gebracht. Es sei gefährlich zu behaupten, dass Italien niemals unter den Rettungsschirm schlüpfen werde, sagte er am Dienstag. Monti fügte hinzu: „Italien könnte interessiert sein.“ Bislang haben fünf Länder aus der Euro-Zone unter dem Rettungsschirm Schutz gesucht: Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Zypern. Der Fall Italien macht den Finanzmärkten wegen seiner Größe am meisten Sorgen – viele Anleger befürchten, die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone könnte die Rettungsmechanismen überfordern."

Solche Aussagen, wie heute von Monti, werden morgen einen roten Tag an der Börse generieren. Natürlich will Italien jetzt auch ein Stück vom fetten Kuchen abschneiden.

 

 

Wahrscheinlich nicht nur morgen... zudem die Berichtsaison in den USA nicht gerade positiv gestartet ist.

Ich hoffe jedenfalls nur, es "eskaliert" jetzt nicht gleich. Langsam wird mir das Ganze nämlich echt "zu bunt". Ich überlasse die Börsen momentan lieber den Mutigen.

Ich bin jedenfalls froh meine 3a Fondsanteile per heute vorerst verkauft zu haben, nachdem ich mich letzte Woche nicht entscheiden konnte, da dieser gerade wieder ziemlich in Fahrt gekommen ist.

Zyndicate
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Dem Nein zur Bausparinitiative ist das steuerbegünstigte Bausparen in Basel-Landschaft bald Vergangenheit. Weiterhin wird aber auf Direktzahlungen gesetzt. Die Effizienz dieses auch anderswo bestehenden Mittels ist indes fraglich.

Auf Bundesebene gibt es von bürgerlicher Seite Vorstösse zugunsten eines Kompromisses bei den Steuerabzügen (siehe Zusatztext). In den Kantonen wird das Bausparen teilweise mit Direktzahlungen gefördert, etwa in Basel-Landschaft. Diese Bausparprämien verletzen im Gegensatz zu den steuerlichen Abzügen das Bundesrecht nicht und sollen daher weitergeführt werden. Neben Basel-Landschaft kennen die Kantone Zug und Genf solche Direktzahlungen. Der Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) ist kein grosser Anhänger dieser Prämien. Grundsätzlich sei zwar nichts dagegen einzuwenden, eine Studie im Vorfeld der Bausparinitiative habe jedoch gezeigt, dass der Steuerabzug der primäre Anreiz zum Bausparen ist und nicht etwa die Prämie, sagt Pavlo Stathakis vom HEV.


Maximalbetrag nicht erreicht

«Die Steuererleichterung war wohl der Hauptanreiz fürs Bausparen», sagt Benjamin Pidoux, Leiter des Rechtsdienstes der Steuerverwaltung des Kantons Basel-Landschaft. Da diese Motivation für die Sparer nicht mehr bestehe, müsse man das System wohl modifizieren. Momentan sind die Prämien an die Zinskonditionen der Bank gebunden. Laut dem Wohnförderungsgesetz bezahlt der Kanton Bausparprämien in der doppelten Höhe der von Finanzinstituten gewährten Sonderkonditionen.


Die Obergrenze der gewährten Prämie beträgt 20 000 Franken. Bei einem tiefen Zinsniveau liegen die ausgeschütteten Prämien weit unter diesem Betrag, so dass Bausparen ohne Steuererleichterung wenig attraktiv ist. Um dies zu ändern, könnte laut Pidoux beispielsweise ein Vielfaches der Zinsen eines Bausparmodells als Prämie ausgeschüttet werden. Auch Daniel Bühler, Ressortleiter der Abteilung Wohnbauförderung Baselland, würde Anpassungen begrüssen: «Man prüft, den wegfallenden Steuerabzug durch eine Prämienerhöhung zu kompensieren.» Dies wäre ein zusätzlicher Anreiz zum Bausparen.


Der Baselbieter Altnationalrat und Direktor der Wirtschaftskammer, Hans Rudolf Gysin (fdp.), hat reagiert und eine kantonale Verfassungsinitiative zur «Förderung des selbstgenutzten Wohneigentums und des gemeinnützigen Wohnungsbaus» lanciert. Die erforderlichen 1500 Unterschriften sind beisammen und werden von den Gemeinden beglaubigt. Wann die Abstimmung dazu stattfinden wird, steht noch nicht fest. Die Initiative strebt eine Gleichbehandlung verschiedener Förderbereiche an. Der genossenschaftliche Wohnungsbau soll genauso gefördert werden wie der Erwerb eines Eigenheims. Des Weiteren wird staatliche Unterstützung für energiesparende und altersgerechte Bauten gefordert. «Die Bausparprämien alleine reichen nicht aus, um das Wohneigentum in Baselland effektiv zu fördern, deshalb sind diese zusätzlichen Massnahmen nötig», sagt Gysin. Eine Erhöhung der Prämien würde aber einen Anreiz schaffen und sei in Zukunft vorstellbar. Seit 1991 wurden in Baselland 956 Prämien ausgerichtet.


In Zug ein einziger Empfänger

Die Kantone Zug und Genf haben im Gegensatz zu Baselland keine Steuererleichterung fürs Bausparen vorgesehen. Auch was die Höhe der Beiträge betrifft, gibt es Unterschiede. Genf schreibt jedem Bausparer eine Prämie gut, die den jährlichen Zinserträgen des Bausparkontos entspricht. Maximal werden 1200 Franken ausgeschüttet. Der Kanton Zug orientiert sich ebenfalls an den von Banken gewährten Sonderkonditionen. Allerdings kann die Prämie bis zu einer Verdreifachung des gewährten Zinsbonus führen. Die Prämie beträgt höchsten 35 000 Franken und ist an eine Reihe von Bedingungen geknüpft. Seit der Anpassung des Wohnraumförderungsgesetzes im Jahr 2003 erfüllte nur eine Person diese neu definierten Voraussetzungen und erhielt einen Bausparbeitrag. Die Ausrichtung einer Prämie ist seit dieser Gesetzesrevision von einer festgelegten Vermögens- und Anlagekostengrenze abhängig.


Ohne solche Schranken profitierten tendenziell jene Leute von den Beiträgen, die nicht darauf angewiesen seien, sagt Kurt Landis, Leiter des Zuger Amtes für Wohnungswesen. Die primäre Zielgruppe seien junge Familien, die zum ersten Mal ein Eigenheim kaufen würden. Diese seien mittlerweile jedoch oft dazu in der Lage, Wohnraum aus eigenen Mittel zu erwerben. Oder sie erachten eine Mietwohnung als Alternative. Auf politischer Ebene gibt es bis jetzt keine Bestrebungen, das Bausparen im Kanton Zug attraktiver zu machen. Statt die Bedingungen für die Beiträge zu ändern, im Wissen darum, dass auf diese Weise unter Umständen die Falschen profitierten, fördert der Kanton den Bau von günstigen Mietwohnungen.


Quelle: www.nzz.ch

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Markttechnik

Der SMI ist gestern schon in der ersten Tageshälfte aus der Flagge ausgebrochen. Damit hat er auch die Konsolidierung des Aufwärtstrends, der am 25. Juni begonnen hat, abgeschlossen. Der Verlauf der Indikatoren deutet darauf hin, dass der SMI in den nächsten Handelsstunden seitwärts bis leichter tendieren dürfte. Das wäre keineswegs aussergewöhnlich. Es kann vielfach beobachtet werden, dass es nach einem Ausbruch aus einer Formation zu einem Rückfall auf diese kommt. Im konkreten Fall könnte der SMI bis gegen die 6‘150 abrutschen, ohne dass die für die kommenden ein bis drei Tage positive Ausgangslage gefährdet wäre. Nach dem möglichen Rücksetzer gegen die erwähnten 6‘150 dürfte der SMI wieder Fahrt nach oben aufnehmen. Um 6‘250 sind dann die ersten gewichtigen Widerstände, die den Index wirklich auf den Prüfstand stellen.


Aus heutigem FuW-Report


 

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ILO warnt vor wachsender Arbeitslosigkeit in der Eurozone

 


GENF (awp international) - Die Internationale Arbeitsorganisation (ILO) hat vor einer erheblichen Zunahme der Arbeitslosigkeit in der Eurozone gewarnt. Ohne Gegenmassnahmen drohen der UN-Sonderorganisation zufolge in den 17 Euro-Ländern weitere 4,5 Millionen Jobs verloren zu gehen. Die Zahl der Arbeitslosen könne innerhalb der nächsten vier Jahre von derzeit 17,4 Millionen auf rund 22 Millionen anwachsen, erklärte die ILO in einer am Mittwoch in Genf veröffentlichten Studie. Als Gegenmassnahme empfiehlt die Organisation unter anderem, Aktionen zur Reparatur des Finanzsystems mit Krediten für kleine und mittelständige Firmen zu verbinden, die Jobs schaffen./


Quelle: www.nzz.ch


 

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CH/SNB, Bundesrat und Pensionskassen: Drei Initiativen gescheitert

 


Bern (awp/sda) - Das Schweizer Volk wird nicht darüber abstimmen, ob der Nationalbank, dem Bundesrat und den Pensionskassen enge Zügel angelegt werden sollen: Die drei Volksinitiativen des Basler Gymnasiallehrers Marc Meyer sind gescheitert. Die nötigen je 100'000 Unterschriften kamen nicht zusammen.


Einzelkämpfer Meyer bestätigte am Mittwoch eine entsprechende Meldung der Tageszeitung "Blick". Wie viele Unterschriften er sammelte, wollte er nicht sagen. Die Sammelfrist für die drei im Januar 2011 lancierten Volksinitiativen läuft in einer Woche ab.


"Es gab einfach zu wenig Geld, um die Unterschriften zu sammeln", sagte Meyer. Er habe die Kampagne aus seinen privaten Mitteln bestritten. Auch habe die Unterstützung der Medien gefehlt.


Inhaltlich hatten die drei Initiativen nichts miteinander zu tun. Sie berührten die Geld- und die Sicherheitspolitik sowie die zweite Säule.


RADIKALE ABKEHR


Die erste Initiative mit dem Titel "Unsere Nationalbank gehört allen" verlangte eine radikale Abkehr von der bisherigen Geldpolitik. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) sollte ihr Geld nicht mehr selbständig in ausländischen Währungen anlegen dürfen. Die heute von der Politik unabhängige Notenbank sollte solche Anlagen künftig nur noch mit Genehmigung des Parlaments tätigen dürfen.


Die zweite Initiative "Unsere Armee benötigt eine klare Kompetenzregelung für den Einsatz im Ernstfall" verlangte, dass der Gesamtbundesrat über Einsätze der Armee mit scharfer Munition im In- oder Ausland entscheiden muss. Dazu verlangte der Initiant ein qualifiziertes Mehr von 5 zu 2 Stimmen.


Die dritte Initiative "Unsere Pensionskassen nicht missbrauchen" verlangte, dass Pensionskassen ihre Aktionärsrechte im Sinne der Versicherten ausüben müssen. Die Vorsorgeeinrichtungen sollten gezwungen werden, vor einer Generalversammlung einer Gesellschaft, an der die Pensionskasse Aktien hält, die Meinung der Versicherten mittels Umfrage einzuholen.


Quelle: www.nzz.ch


 

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Elias
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Hedgefonds-Star Paulson immer tiefer in der Tinte

Der Multimilliardär und Hedgefonds-Betreiber John Paulson versucht, seine Rekordverluste von 2011 auszugleichen. Weil seine Wette auf den Euro-Kollaps nicht aufgegangen ist, gräbt er sich aber ein immer tieferes Loch. http://www.cash.ch/news/topnews/hedgefondsstar_paulson_immer_tiefer_in_d...


Wenn man im Loch sitzt, sollte man aufhören zu graben.

 

bengoesgreen hat am 06.10.2011 - 11:19 folgendes geschrieben:

Wenn ein Steven Cohen oder John Paulson bullish für Gold ist... dann heisst das etwas.

 

 

 

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Zyndicate
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US-Börsenmakler bricht zusammen: Kundengelder sind verschwunden (AF)

 


NEW YORK (awp international) - In der US-Finanzwelt ist wieder ein Spieler zusammengebrochen. Der Börsenmakler PFGBest reichte am späten Dienstag (Ortszeit) vor einem Gerichte in Chicago seinen Insolvenzantrag ein. Den Unterlagen zufolge müssen bis zu 25.000 Gläubiger um ihr Geld bangen - darunter viele Farmer, die über die Firma ihre Warentermingeschäfte abgewickelt hatten.


Ein guter Teil des Geldes könnte futsch sein. Die staatliche Finanzaufsicht CFTC wirft der auch als Peregrine Financial Group auftretenden Firma vor, in grossem Umfang Kundengelder veruntreut zu haben. Bei einer Überprüfung sei aufgefallen, dass rund 215 Millionen Dollar fehlten (175 Mio Euro). Der Börsenmakler habe die Lücke mit falschen Belegen verschleiert, heisst es in einer Klage. Inzwischen hat sich auch die US-Bundespolizei FBI eingeschaltet.


Die Aufseher der CFTC sprechen davon, dass die Betrügereien bis mindestens Anfang 2010 zurückreichten. Die fehlenden Millionen waren aufgefallen, nachdem Firmenchef Russell Wasendorf Senior am Montag versucht hatte, sich umzubringen. Er liegt im Krankenhaus. Die brancheneigene Finanzaufsicht NFA war in der Folge auf Unstimmigkeiten gestossen und hatte PFGBest noch am gleichen Tage untersagt, weitere Geschäfte einzugehen.


Die Geschichte erinnert an den Kollaps des US-Wertpapierhändlers MF Global im vergangenen Oktober, der die Wall Street erschüttert hatte. MF Global hatte sich mit riskanten Wetten auf europäische Staatsanleihen verzockt. Von einem "Mini-Lehman" war damals die Rede gewesen in Anspielung auf den Zusammenbruch der US-Investmentbank 2008. Bei MF Global waren Kundengelder von bis zu 1,6 Milliarden Dollar verschwunden.


PFGBest wurde 1972 gegründet und beschäftigte zuletzt etwa 200 Mitarbeiter. Ihnen droht nun die Arbeitslosigkeit. Denn im Gegensatz zum üblichen Gläubigerschutz nach Kapitel 11 des US-Insolvenzrechts, der die Sanierung einer Firma ermöglicht, hat PFGBest ein Insolvenzverfahren nach Kapitel 7 beantragt. In aller Regel wird ein Unternehmen auf diesem Wege aufgelöst. Das geschieht, um den Kunden möglichst rasch ihr Geld auszahlen zu können.


PFGBest hat im Auftrag seiner Kunden Termingeschäfte abgewickelt, etwa bei Rohstoffen wie Getreide. Dabei wird an spezialisierten Börsen schon heute ein Preis für eine Ware festgelegt, die erst zu einem bestimmten Zeitpunkt in der Zukunft tatsächlich gekauft oder verkauft wird. Wegen der Insolvenz kommen die Kunden nun zunächst nicht mehr an ihre Konten bei PFGBest heran


 

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MarcusFabian
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Friederich hat am 10.07.2012 - 22:45 folgendes geschrieben:

"Italiens Regierungschef Mario Monti hat die Möglichkeit von EU-Hilfen für sein schuldengeplagtes Land ins Spiel gebracht. Es sei gefährlich zu behaupten, dass Italien niemals unter den Rettungsschirm schlüpfen werde,


 

Ich wette ein Goldvreneli, dass es keine 6 Monate dauert, bis Italien sich aus dem ESM-Topf bedient! Biggrin

in_God_we_trust
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Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Simona
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Macht nix

Biggrin

http://www.youtube.com/watch?v=4lrqs_ViPS8

 

Gruss,

Simona

Elias
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MarcusFabian hat am 11.07.2012 - 19:31 folgendes geschrieben:

Friederich hat am 10.07.2012 - 22:45 folgendes geschrieben:

"Italiens Regierungschef Mario Monti hat die Möglichkeit von EU-Hilfen für sein schuldengeplagtes Land ins Spiel gebracht. Es sei gefährlich zu behaupten, dass Italien niemals unter den Rettungsschirm schlüpfen werde,

 

 

Ich wette ein Goldvreneli, dass es keine 6 Monate dauert, bis Italien sich aus dem ESM-Topf bedient! smiley

Monti schließt weitere Finanzhilfen nicht aus11.07.2012, 06:52 Uhr

Mario Monti will nicht ausschließen, dass Italien doch noch Geld aus dem Rettungsfonds ESM beantragen wird. Aktuell bestehe zwar kein Bedarf, aber es sei schwer zu sagen, dass „Italien niemals Hilfe benötigen wird“.

Brüssel/RomItaliens Ministerpräsident Mario Monti hat nicht ausgeschlossen, dass sein Land eines Tages Hilfen aus dem Euro-Rettungsfonds benötigt. "Es ist sehr schwer zu sagen, dass Italien niemals Hilfe aus dem einen oder anderen Fonds benötigen wird, und Umsicht bringt mich dazu, nicht über solche Dinge zu sprechen", sagte Monti am Dienstag nach einem zweitägigen Treffen der EU-Finanzminister in Brüssel. Zugleich betonte er, dass die italienische Regierung derzeit keine Hilfen anfordern müsse. http://www.handelsblatt.com/politik/international/geldbedarf-in-italien-...

 

Ob in 6 oder 12 Monaten ist unwichtig.

 

 

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Friederich
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Elias hat am 12.07.2012 - 08:10 folgendes geschrieben:

 

Mario Monti will nicht ausschließen, dass Italien doch noch Geld aus dem Rettungsfonds ESM beantragen wird. Aktuell bestehe zwar kein Bedarf, aber es sei schwer zu sagen, dass „Italien niemals Hilfe benötigen wird“.

 

 

 

Das hörten wir doch bereits von Spanien und auch von Irland. Keine zehn Tagen später kam das Gichthändli hervor Stop

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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Kapitalist
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Markttechnik

Was der SMI gestern geboten hat, überrascht nicht. Nach dem Ausbruch aus der orange markierten Flagge bröckelten die Notierungen wieder ab. Der skizzierte Fahrplan bleibt so weit gültig. Aufgrund der neuen Ausgangslage dürfte der SMI auch in den kommenden ein bis zwei Tagen kaum gross Fahrt aufnehmen. Das lässt sich zum einen aus den technischen Formationen schliessen. Zum anderen zeigen die Indikatoren keine klare Richtung. Sie bewegen sich im neutralen Bereich. Damit der Markt gegen oben wieder Fahrt aufnimmt, muss die Widerstandszone um 6‘200 / 6‘250 überwunden werden. Dafür benötigt der Index aber zuerst einen grösseren Anlauf. Sprich, er muss schwächer werden. Ein plausibles Sprungbrett wäre die Zone um 6‘150.


FuW-Report von heute

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Wetten auf SMI-Talfahrt steigen auf Rekordhoch

Kontrakte zur Absicherung gegen eine Talfahrt des Swiss Market Index (SMI) um zehn Prozent kosteten 1,54-mal mehr als Papiere, die auf ein Plus von zehn Prozent setzen, wie aus Bloomberg-Daten hervorgeht. Die als “Skew” bekannte Preis- Relation erreichte am 3. Juli bei 1,67 ihren bisherigen Rekord.

Sollte sich die Staatsschuldenkrise Europas vertiefen, werden sich Investoren dem Schweizer Franken zuwenden, der als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt, sagt Manish Singh von Crossbridge Capital. Dadurch würde es der Schweizerischen Nationalbank SNB schwerer fallen, den Mindestkurs von 1,20 Franken je Euro aufrecht zu erhalten, der zur Unterstützung der exportorientierten Unternehmen des Landes eingeführt wurde. Sollte sich die Lage hingegen verbessern, würden die Investoren Geld in Märkte stecken, deren Unternehmensgewinne stärker vom Wirtschaftswachstum profitieren, fügte er hinzu.

Sollte die Risikobereitschaft zunehmen, würden Schweizer Aktien dadurch belastet, sagt Singh. Wenn sich hingegen der Euro weiter abschwächt, werde der Euro-Mindestkurs von 1,20 in Frage gestellt. Sollte er fallen und der Franken zulegen, würde das “der Wirtschaft und den Aktien” der Schweiz schaden. http://www.cash.ch/news/topnews/wetten_auf_smitalfahrt_steigen_auf_rekor...

 

 

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Ich bin bekanntlich kein Pessimist, aber die Situation ist denkbar schlecht: EU, Verschlechterung der Wirtschaftslage, US-Wahlen etc. Ich rechne, dass wir im Herbst d.J. einen um 30% tieferen SMI sehen werden. In Deutschland spricht man bereits von einer "Vermögensenteignung" um die EU zu retten.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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Friederich hat am 12.07.2012 - 13:51 folgendes geschrieben:

Ich bin bekanntlich kein Pessimist, aber .....

Das wäre schon fast einer für Freebys Witzkiste

 

Friederich hat am 11.06.2012 - 18:10 folgendes geschrieben:

Was ich gestern bereits vermutet habe: Die neue Spanien-Kohle treibt die Börse nicht an!

SMI (08:00) = 5'985

SMI (17:30) = 5'871 (-1,90%)

Ich rechne, dass wir morgen um die 2% tiefer liegen. Ende Woche 5'500. Die Luft ist draussen!

am 13.6 lag er bei 5'944, Ende Woche lag er 5'911. Und heute 200 Punkte höher als vor einem Monat.

 

Friederich hat am 28.05.2012 - 22:07 folgendes geschrieben:

Griechenland hat man - vorerst bis zu den Neuwahlen - vergessen. Aktuell wird nun Spanien sein. Aber Italien steht ebenfalls bereit! Der SMI wird morgen aber wohl grün eröffnen und gegen Mittag immer tiefer rot werden.

5'914 am 28.5 und 5'902 am 29.5.

 

Friederich hat am 15.05.2012 - 10:12 folgendes geschrieben:

Derzeit herrscht Hoffnung auf den letzten Strohhalm der Griechen: Um 13:00 Uhr beginnt die Sitzung wieder in Athen. Rot sehe ich erst gegen Abend, wenn Ernüchterung auftaucht. Sollten heute keine Entscheide fallen, kommt es zu Neuwahlen Mitte Juni! Heute Nachmittag entscheidet sich der weitere Weg von Griechenland. Neuwahlen bedeuten nicht nur weg vom Euro, sondern Ausschluss aus der EU! Beginnt dann der Zerfall der EU? Es ist ja nicht nur GR das aus dem letzten Loch pfeifft: Spanien, Italien, Portugal und evtl. auch Frankreich werden wohl dann die Nachfolge von GR antreten.

Tönt auch nicht zuversichtlich

 

"Optimistisch" warst du letztmals im 2011.

Friederich hat am 04.08.2011 - 16:39 folgendes geschrieben:

Re: @ Friedrich

 

holdencaulfield30 wrote:

Dein Wort in Gottes Ohrsmiley

Ich bin doch immer optimistisch smiley

Sehe es - wie oben erwähnt - als Schlussverkauf (2-3 Tage hohe Verluste). Danach erfolgt (meistens) eine Gegenbewegung.

 

 

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martinidrink
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Banken und Politiker haben es ...

fertig gebracht die Schweiz aber vor allem das Volk zu verarschen.  Schöne Zukunftsaussichten ......   :fool:

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Elias
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SMI zieht im Herbst auf 6800 Punkte

Obwohl die Anleger verunsichert sind, die Konjunkturindikatoren keine goldenen Zeiten versprechen und die Euro-Krise weit davon entfernt ist, gelöst zu werden, hat der SMI in den letzten fünf Wochen eine beachtliche Performance auf das Börsenparkett gelegt: "Wir befinden uns mitten in der Sommerrally",

Ein weiterer Indikator, dass sich das Sommerrally dem Ende zuneigt, ist die Zunahme der Wetten auf eine SMI-Talfahrt. So sind die Kosten für die Absicherung gegen einen Einbruch bei Schweizer Aktienkursen auf eine neues Rekordhoch gestiegen. "So hoch wie seit 1997 nicht mehr", sagt Ritter.

Auf Rückschläge warten

"Krisenresistente" Titel wie Nestlé, SGS und Richemont empfiehlt der Anlagechef im Portfolio zu belassen, oder erst dann einzusteigen bis der Gesamtmarkt einen Rückschlag verzeichnet. Dem können sich nämlich auch die SMI-Schwergewichte nur schwer entziehen. Dann sei der Einstieg günstig, sagt Ritter. http://www.cash.ch/news/topnews/boersentalk_smi_zieht_im_herbst_auf_6800...

 

Schau ma mal. In dem Umfeld ist alles möglich. Ich schreibe weiterhin meine Calls und hoffe, dass ich nicht liefern muss

 

 

 

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sandrop74
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Ghana sicherer als Spanien oder Italien


Einfach peinlich! Italien, Spanien und Griechenland schlimmer als Afrika! Vor 10 Jahren hätten wir darüber gelacht und uns amusiert über solche Sätze, jetzt sind wir an der Punkt, dass mehrere EU Ländern wie Afrika oder schlimmer geworden sind.

Kapitalist
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Markttechnik

Das Thema «Flagge» dürfte den Markt auch noch heute und morgen begleiten. Denn ob und wie schnell die grössere, im Chart orange markierte Formation aktiviert wird, entscheidet, ob der SMI über die nächsten Tage entscheidende Fortschritte macht. Die Ausgangslage dafür wäre nicht schlecht. Einen ersten kleinen Sprung hat er gemacht. Aber wenig überraschend fehlte das Quäntchen Energie für einen grösseren Befreiungsschlag, weshalb der SMI schon an der ersten bedeutenderen Hürde um 6‘200 scheitert. Dass die Kraft fehlt, zeigen die Indikatoren. Ihre Hochpunkte lagen in den vergangenen vier bis fünf Tagen tiefer als in der trendigen Phase von Anfang Juli, als der SMI zügig gegen 6‘250 vorgerückt ist. Damit sich das aktuelle Patt zwischen Bullen und Bären zugunsten der Ersteren auflöst, muss der Index nochmals Anlauf nehmen. Die Anlaufstrecke darf allerdings nicht länger als bis gegen 6‘120 werden. Fällt der SMI darunter, hat er sehr wahrscheinlich seine gute Ausgangslage für höhere Kurse verspielt.



 

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Elias
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TERMINE SCHWEIZ bis Ende September 2012

Die wichtigsten Wirtschafts- und Finanztermine vom 16.07.2012 - 30.09.2012 http://www.cash.ch/news/kalender/termine_schweiz_bis_ende_september_2012...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Kapitalist hat am 16.07.2012 - 08:35 folgendes geschrieben:

 


Dass die Kraft fehlt, zeigen die Indikatoren.

 

Novartis, Roche und Nestle machen 60% des SMI aus. Jeder dieser Titel hat für sich alleine schon einen wesentlichen Einfluss auf den Index. Jetzt kommen die Halbjahreszahlen. Schau ma mal. Die (Karls)Ruhe vor dem Sturm. Es wird massiv auf tiefere Kurse gewettet. Es wäre nicht das erste mal, dass Positionen um jeden Preis geschlossen werden müssen.

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Charttechniker sehen Aufwärtspotenzial für den SMI

Der Standardwerteindex dürfte nach Ansicht der ZKB-Charttechniker in den kommenden ein bis zwei Wochen die starken Widerstände bei 6250 und 6340 Zählern testen. Danach sei eine Gegenbewegung bis in den Bereich 6000 Punkte denkbar. Ein Absinken unter 5930 Zähler würde die Aussichten trüben und könnte den SMI in Richtung 5550 Punkte abrutschen lassen. Ein Anstieg über 6400 Punkte dagegen brächte Entlastung.

Die Experten der Credit Suisse sprachen von einer Konsolidierung zwischen 6150 und 6200 Punkten. Sie räumen dem SMI aber Aufwärtspotenzial ein. Widerstände, die es dabei zu überwinden gelte, sehen sie bei 6250 und 6350 Punkten. http://www.cash.ch/news/topnews/charttechniker_sehen_aufwaertspotenzial_...

 

Es hat in den Prognosen für jeden was dabei.

 

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9/11 ..... 9/12

Karlsruhe entscheidet später

Das Bundesverfassungsgericht will sich für die Prüfung der Euroanträge gegen den Euro-Rettungsschirm ESM Zeit lassen und seine Entscheidung am 12. September verkündigen. "Der Euro bleibt unter Druck", sagte Folker Hellmeyer Chefanalyst der Bremer Landesbank. Die Kursverluste seien angesichts der rechtlichen Lage in Deutschland verständlich. "Derartige Steilvorlagen werden von den Finanzplätzen London und New York gerne angenommen", sagte Hellmeyer. In diesem Umfeld komme es nicht einmal zu nennenswerten technischen Erholungen. Die Reformanstrengungen und -erfolge der Krisenländer der Eurozone werden laut Hellmeyer von den Märkten nicht gewürdigt.

Zum Franken bewegte sich der Euro kaum und kostete gegen Mittag 1,2010 nach zuletzt 1,2011 CHF. Der Dollar legte entsprechend der Euroschwäche weiter zu und stieg auf 0,9856 nach 0,9816 CHF am Morgen. Die ZKB geht davon aus, dass am vergangenen Freitag eine Trendwende eingeläutet wurde. Die Eurokrise werde den Markt weiter auf Trab halten. Damit der Greenback aber neuen Schwung nach Norden entwickeln könne, brauche es Kurse über 0,9870 CHF, so die Experten http://www.cash.ch/boerse/kursinfo/news/Currency%20Dealings/275000/148/1...

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<gelöscht>

 

Interview: Sommer-Rally? Europa-Front zeigt abnehmenden Grenz-Schock-Nutzenvon Jochen StanzlMontag 16.07.2012, 10:36 UhrDownload-+

Vermögensverwalter haben sich für die Sommerzeit abgesichert, kaum jemand hat einen Anstieg des DAX bis 7000 Punkten auf dem Schirm. Dennoch gibt es einige Gründe, warum der früher oft, aber in diesem Jahr kaum bemühte Terminus der „Sommerrally“ gerade jetzt zutreffen könnte. Warum, das verriet uns Daniel Zindstein, einer der wenigen optimistischen Stimmen in einem Kanon einer Wahrnehmung der Marktteilnehmer, die sich vorwiegend auf die Risiken und negativen Argumente konzentriert.

KURZVITA: Daniel Zindstein ist verantwortlich für das Portfoliomanagement der vier Dachfonds des unabhängigen Finanzdienstleisters GECAM AG (http://www.gecam.de/).

Das Interview führte Jochen Stanzl. Es erschien im aktuellen Gold- & Rohstoff-Report.

Herr Zindstein, in ihrem monatlichen Marktkommentar vertreten Sie die These, dass der DAX <span id="contentsparkline133962" "="" style="padding-top: 0px; padding-right: 0px; padding-bottom: 0px; padding-left: 0px; margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; position: relative; width: 38px; height: 20px; "> um weitere 20% ansteigen könnte. Wie kommen Sie darauf?

Ich stütze mich dabei unter anderem auf Research der Landesbank Baden-Württemberg. Die LBBW hat die Gewinnentwicklung der DAX-Unternehmen summiert, indexiert und in Gewinnpunkten zusammengefasst. Ein DAX-Stand von 6400 Punkten impliziert einen Wert von rund 540 DAX-Gewinn-Punkten. Die Summe der Analysten, etwa der LBBW, die die einzelnen Unternehmen analysieren und daraus Gewinnprognosen ableiten, implizieren für die 12-Monats-Gewinne, also für heute in einem Jahr, knapp 700 DAX-Gewinn-Punkte. Die Differenz sind rd. 20%, woraus man deuten kann, dass der DAX einen um 20% niedrigeren Gewinn unterstellt, als das die Analysten tun. Sollte die Prognose der Analysten eintreffen, dann müsste der DAX also um 20% ansteigen. Im Umkehrschluss bedeutet das: Die Gewinne könnten um 20% einbrechen, und der DAX hätte das bei 6400 Punkten schon vorweggenommen.

Ist das letztere nicht die realistischere Variante?

Ja die konjunkturellen Perspektiven haben sich ziemlich eingetrübt in den letzten drei Monaten. Sollte sich das fortsetzen, mögen Gewinnrevisionen durchaus realistisch sein, allerdings sind wir schon ziemlich weit im Zyklus fortschritten. Ich erwarte in den nächsten zwei bis drei Monaten dass sich die konjunkturellen Indikatoren auch wieder drehen.

Sie sprechen in Ihrem Marktkommentar auch die SENTIX-Indikatoren für die DAX-Stimmung an. Was lässt sich hier ablesen?

Der Einmonatsindikator hat sich zwar etwas verbessert, die mittelfristige Einschätzung, sprich die mittelfristige Wertwahrnehmung der Anleger ist aber weiterhin schlecht. Diese Indikatoren sind insgesamt eigentlich prozyklisch zu bewerten, und nicht antizyklisch. In diesem Jahr glaube ich jedoch, dass man die negative Stimmung antizyklisch deuten kann, denn wir haben jetzt zwei Jahre in Folge eine Verschlechterung der Stimmung erlebt und wurden Zeuge von Kurseinbrüchen im August 2010 und auch im August 2011. In diesem Jahr dürfte keiner meiner Kollegen in den Urlaub fahren, ohne zuvor entsprechende Sicherheitsvorkehrungen getroffen zu haben, sei es durch eine breitere Diversifizierung, die Verringerung der Investitionsquote oder durch entsprechende Absicherungen. Deshalb erwarte ich in diesem Sommer auch keinen großen Einbruch der Kurse. Es kann sich ja keiner vorstellen dass der DAX jetzt im August auf 7000 Punkte steigt, also ich kenne zumindest niemanden. Das Wort „Sommerrally“ wurde in den letzten Jahren immer wieder angeführt. Gerade bei amerikanischen Aktien zählt der Juli zu den besten Börsenmonaten und das hat wegen der negativen Stimmung keiner mehr im Bewusstsein, weshalb jeder vorsichtig ist, und gerade deshalb könnte es ein relativ guter Börsensommer werden. Das gilt natürlich nur, wenn nichts besonders Schlimmes passiert, etwa von der Europa-Front. Doch selbst da muss schon immer noch mehr kommen, dass die Anleger geschockt sind. Wir haben es quasi mit einem abnehmenden Grenz-Schock-Nutzen zu tun – irgendwann schockt es einen halt nicht mehr. Es muss wirklich immer noch mehr kommen, sodass der Markt dann richtig drunter leidet. Hedgefonds werden vielleicht wieder einen Angriff versuchen wie im August letzten Jahres auch. In dieser Zeit sind die meisten Leute im Urlaub. Jedoch glaube ich nicht, dass es noch einmal so krass kommen wird wie in den letzten beiden Jahren. Die Kurse könnten eher auf der Oberseite überraschen.

Herr Zindstein, herzlichen Dank für das Gespräch.

 

Kapitalist
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Markttechnik

Die Ausgangslage für den SMI bleibt im Kern positiv. Eine grössere Flagge wurde aktiviert, und neu hat sich ihre kleinere Variante (blau markiert) herausgebildet. Damit sind die Voraussetzungen für einen festeren Markt während der kommenden Tage weiterhin gegeben. Allerdings nicht bedingungslos. Die erste Bedingung: Der Index darf nicht in die grössere Flagge (orange) zurückfallen. Das wäre bei Kursen unter 6‘160/6150 gegeben. Die zweite: Der nächste Schub gegen oben sollte zügig erfolgen. Das Zeitfenster für weiter anziehende Notierungen ist nicht beliebig lang offen. Der Grund ist in der mittlerweile hohen Reife des übergeordneten Zyklus zu suchen. Bildlich gesprochen verliert der Hauptmotor an Kraft. Das Boot ist immer stärker auf den Hilfsmotor angewiesen, der es schon bei nur leicht höherem Wellengang nicht mehr auf Kurs halten kann.
Hinweis: Diese Studie fokussiert auf den kurzfristigen 1- bis 3-Tages-Horizont.


→ Für längerfristige Analysen, auch in Aktien: www.invest.ch/rooster



 

Besser reich und gesund als arm und krank!

Elias
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Die Umsätze sind mager und die Kurse steigen trotzdem.

Diesen Freitag ist wieder Optionsverfall.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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Leerverkäufe deuten auf Aktien-Rally hin

Die Zahl der Leerverkäufe von Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE) hat den Höchststand aus dem vergangenen Jahr übertroffen. Optimisten sehen darin ein sicheres Zeichen dafür, dass die nächste Rally am Aktienmarkt vor der Tür steht.

Nachdem im vergangenen September das Hoch erreicht worden war, setzte eine fünf Monate anhaltende Rally ein, die den Leerverkäufern hohe Verluste bescherte.

Im Juni kletterte der Anteil der leerverkauften Titel an allen handelbaren Aktien auf 5,35 Prozent, wie aus Daten von NYSE Euronext hervorgeht. Das übertrifft die 5,28 Prozent vom 15. September, als die pessimistischen Wetten ihren Höhepunkt erreicht hatten. Für die 25 am meisten leerverkauften Aktien im Standard & Poor’s 500 Index begann daraufhin eine Rally um 21 Prozent, zeigen Bloomberg-Daten.

In den vergangenen zwei Jahren hatten Investoren immer wieder auf Talfahrten gewettet und die Zahl der Leerverkäufe ausgebaut. Sie waren damit jedoch jedes Mal auf die Nase gefallen, nachdem Maßnahmen der Zentralbanken Aktienmarkt-Rallys nach sich zogen.

Gleiches Muster wie in Vorjahren

Optimisten sagen, dass in diesem Jahr das gleiche geschehen wird, da sich die Entscheidungsträger Europas darum bemühen, die Krise in den Griff zu bekommen, und da die Unternehmensergebnisse das 14. Quartal in Folge die Analystenprognosen übertreffen. Pessimisten hingegen rechnen damit, dass sich die Leerverkäufe diesmal endlich auszahlen und verweisen auf das nachlassende Wirtschaftswachstum von China bis Deutschland.

“Es sieht danach aus, als würde sich auch in diesem Sommer wieder das gleiche Muster wie in den vergangenen zwei Jahren zeigen”, sagt Eric Teal, Chief Investment Officer von First Citizens Bancshares Inc. “Aber wie auch in den vergangenen Jahren bleibt der US-Markt attraktiv. Ich glaube nach wie vor, dass die Fundamentaldaten auf steigende Kurse hindeuten: Gewinne, Bewertungen und Wachstumspotenzial gegenüber anderen Märkten.”

Schnellt der Leitindex wieder hoch?

Seit dem Jahreshoch bei US-Aktien am 2. April wurde am Markt fast eine Billion Dollar an Aktienkapital vernichtet. Bedenken, dass die Rezessionen in europäischen Ländern und das nachlassende Wachstum in China die weltweite Erholung ausbremsen werden, haben die Zahl der Leerverkäufe in letzter Zeit angetrieben. Im vergangenen September erreichten die pessimistischen Wetten ihren Höhepunkt zu einem Zeitpunkt, als der S&P-500-Index kurz vor seinem Jahrestief bei 1099,23 Punkten stand. In den folgenden sechs Monaten schnellte der Leitindex 29 Prozent hoch.

Investoren, die im September auf Kursverluste gewettet hatten, verbrannten sich die Finger, nachdem Werte wie PulteGroup Inc. und Whirlpool Corp. und andere am stärksten leerverkaufte Aktien bis zum 2. April 2012 im Schnitt 21 Prozent gewannen, wie aus Bloomberg-Berechnungen hervorgeht. Der Anstieg war etwa 3,4 Prozentpunkte stärker als der für den breiten Index.

Die Kursgewinne bei den meist-gehassten Aktien haben die Ergebnisse professioneller Vermögensverwalter belastet. Hedgefonds mit einem Fokus auf Leerverkäufen haben in diesem Jahr bislang 8,3 Prozent eingebüßt. Sie weisen damit die schlechteste Entwicklung unter den 19 Hedgefonds-Strategien auf, die von Hedge Fund Research Inc. verfolgt werden.

Hinzu kommt, dass viele Leerverkauf-Fans auch auf die falschen Pferde setzten. So zählten die Titel von Applied Materials Inc. und Cummins Inc. zu den 100 Titeln im S&P-Index, die am wenigsten leerverkauft wurden. Die Kurse dieser Konzerne sackten jedoch seit September jeweils etwa zehn Prozent ab.

“Ironischerweise ist der Unternehmenssektor zurzeit der gesündeste Teil der Wirtschaft”, sagt Russ Koesterich, weltweiter Chef-Investmentstratege bei IShares, einer Tochtergesellschaft von BlackRock Inc., im Interview mit Bloomberg Television. “Aktien sind recht vernünftig gepreist und verglichen mit Bonds wohl günstig.” http://www.cash.ch/news/alle/leerverkaeufe_deuten_auf_aktienrally_hin-11...

 

schau ma mal. Ich habe Mühe mit diesen "Mustern". Nur weil es ein paarmal hintereinander eingetreten ist, muss es sich nicht zwangsläufig wiederholen. Darum bin ich auch mit dem Einfluss des eventuell kommenden QE3 skeptisch. Wenn viele etwas erwarten, ruft es oft jene auf den Plan, die damit die grosse Kasse zu machen versuchen.

 

 

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