Schweizer Aktien und CHF, Juli 2014

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01.07.2014 14:09
#1
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Schweizer Aktien und CHF, Juli 2014

Gutes Neues Halbjahr!

Tauchen wir doch bald ins Sommerloch hinein.

But remember to be back in September (spätestens)!

Alles weitere siehe in den Thread-Kommentaren unten.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

04.08.2014 07:46
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Genug Erdöl !!!

Genau, völlig überflüssige Diskussion, aber einfach aus dem Grund, dass noch Jahrzehnte Erdöl für die westliche Welt hat! Bis heute wurden höchstens 25% des vorhandenen Erdöl unter den Ozeanen gefördert!

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

04.08.2014 07:40
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Diskussionen über zur Neige gehende fossile Energieträger sind überflüssig. Der limitierende Faktor sind die CO2 Emissionen. Leider hat das - vor lauter peak oil Panikmache - die Öffentlichkeit nicht Ansatzweise verstanden.

PS: Wer sich selbst überzeugen will, dass wir auch ohne Öl können googelt mal nach Kohleverflüssigung. Aber wie gesagt, limitierend ist schlussendlich der CO2 Gehalt in der Atmosphäre - Das sind keine Märchen!

04.08.2014 01:12
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MarcusFabian hat am 03.08.2014 - 17:51 folgendes geschrieben:


Damit bin ich nur zum Teil einverstanden:

Einverstanden, weil auslaufende Energieformen durch neue ersetzt werden können. Wenn dereinst das Erdöl zu knapp und damit zu teuer wird, werden wir Menschen unsere Innovationsfähigkeit dafür einsetzen, dass neue Energien (und hoffentlich nicht Fracking sondern regenerative Energien) diese Lücke füllen. Sei es Sonne, Wind, Gezeiten, Thermal ...

Exakto. Die Innovationsfähigkeit der Menschen sollte man nie unterschätzen.

 

Nicht einverstanden, weil rein auf das Öl bezogen derzeit schlicht der Verbrauch stärker steigt als die Produktion und seit über einem Jahrzehnt keine namhaften neuen Vorkommen mehr gefunden wurden.
Guckst Du hierzu auch : http://www.peakprosperity.com/video/234/playlist/153/chapter-17a-peak-oil

 

Dafür wurden riesige Technologiefortschritte gemacht ,die die bekannten Vorkommen wirtschaftlich fördern können

Sollte sich der Mehrverbrauch dann wirklich stark auf den Preis durchschlagen,dann wird dies den Ablöseprozess auf andere Energiearten halt mehr beschleunigen.

 

Bei der Zusammensetzung des Benzinpreises,erkennt man die "Kostentreiber".

http://www.erdoel-vereinigung.ch/UserContent/Shop/Benzinpreis_Zusammense...

 

 

weico

 

03.08.2014 18:08
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Auch 2050 werden wir noch mit den Benzinern im Cabrio über die Landstrasse brausen, kein Problem, es hat Erdöl genug für die westliche Welt.

Überheblich, arrogant oder eben doch "nur" genial?

03.08.2014 17:51
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weico hat am 03.08.2014 - 10:08 folgendes geschrieben:


Man braucht also wirklich keine Angst vor irgendwelchen Peaks bzw. der Zukunft zu haben.

 https://www.youtube.com/watch?v=sddjd4OTHJk

 

 

Damit bin ich nur zum Teil einverstanden:

Einverstanden, weil auslaufende Energieformen durch neue ersetzt werden können. Wenn dereinst das Erdöl zu knapp und damit zu teuer wird, werden wir Menschen unsere Innovationsfähigkeit dafür einsetzen, dass neue Energien (und hoffentlich nicht Fracking sondern regenerative Energien) diese Lücke füllen. Sei es Sonne, Wind, Gezeiten, Thermal ...

Nicht einverstanden, weil rein auf das Öl bezogen derzeit schlicht der Verbrauch stärker steigt als die Produktion und seit über einem Jahrzehnt keine namhaften neuen Vorkommen mehr gefunden wurden.
Guckst Du hierzu auch : http://www.peakprosperity.com/video/234/playlist/153/chapter-17a-peak-oil

 

03.08.2014 11:26
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aprecio hat am 03.08.2014 - 10:15 folgendes geschrieben:


hey, warum kopierst du das lied nicht auf eine kassette, fährst damit ins emmental, legst sie in deinen ghettoblaster und drehst voll auf?

Kassette..??? Gibt's die noch in deiner Heimat..?? :bomb:

 

die roten und grünen sind schuld, wenn ihr morgen nicht arbeiten könnt.

Arbeiten..? Bin schon lange in den wohlverdienten Ferien. Drinks

 

weico

03.08.2014 10:15
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keine angst

weico hat am 03.08.2014 - 10:08 folgendes geschrieben:

aprecio hat am 03.08.2014 - 09:00 folgendes geschrieben:

 

wie deutlich muss man es "den leuten" machen, dass andere leute veränderungen anstreben, während "die leute" sie kleinmachen?

...genau.

Darum hab ich ja geschrieben:

Umweltbelastungen lassen sich problemlos in den Griff kriegen,wenn der politische Wille dazu auch da ist.Technisch absolut kein Problem.

 

Man braucht also wirklich keine Angst vor irgendwelchen Peaks bzw. der Zukunft zu haben.

 https://www.youtube.com/watch?v=sddjd4OTHJk

 

 

weico

hey, warum kopierst du das lied nicht auf eine kassette, fährst damit ins emmental, legst sie in deinen ghettoblaster und drehst voll auf?

nimm doch igwt mit. dann steht ihr aufs dach eures autos und schreit "let's dance!".

die roten und grünen sind schuld, wenn ihr morgen nicht arbeiten könnt.

03.08.2014 10:08
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aprecio hat am 03.08.2014 - 09:00 folgendes geschrieben:


wie deutlich muss man es "den leuten" machen, dass andere leute veränderungen anstreben, während "die leute" sie kleinmachen?

...genau.

Darum hab ich ja geschrieben:

Umweltbelastungen lassen sich problemlos in den Griff kriegen,wenn der politische Wille dazu auch da ist.Technisch absolut kein Problem.

 

Man braucht also wirklich keine Angst vor irgendwelchen Peaks bzw. der Zukunft zu haben.

 https://www.youtube.com/watch?v=sddjd4OTHJk

 

 

weico

03.08.2014 10:00
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Each new climate-change study seems more pessimistic than the last. This May and June, for example, were the hottest ones on record for the planet. Storms and droughts occur with increasing frequency. Glaciers are rapidly retreating, portending rising seas that could eventually displace hundreds of millions of people.

Effective countermeasures now could actually ward off many of these threats at relatively modest cost. Yet despite a robust scientific consensus that greenhouse gas emissions are at the root of the problem, legislation to curb them has gone nowhere in Congress. In response, President Obama has proposed stricter regulations on electric utilities, which some scientists warn may be too little, too late.

Why aren’t we demanding more forceful action? One reason may be the frequent incantation of a motley collection of myths, each one rooted in bad economics:

Myth 1: The enormous uncertainty of climate science argues for a wait-and-see strategy.

...

http://www.nytimes.com/2014/08/03/upshot/shattering-myths-to-help-the-cl...

03.08.2014 09:00
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mama macht das bett schon

weico hat am 03.08.2014 - 01:44 folgendes geschrieben:

Umweltbelastungen lassen sich problemlos in den Griff kriegen,wenn der politische Wille dazu auch da ist.Technisch absolut kein Problem.

Die Menschen heute staunen über die Luftverschmutzung in den chinesischen Grossstädten und vergessen,wie es noch vor kurzem in London war:

http://de.wikipedia.org/wiki/Smog-Katastrophe_in_London_1952

...oder sie haben das sogenannte "Waldsterben" in der Schweiz vergessen....

...oder die "sauren Seen" in der Schweiz...

Heute....wächst der Schweizer Wald und die Seen sind fast zu sauber (nach Meinung der Fischer..)

 

Der Peak im Erdöl wurde schon so X-mal ausgerufen (wie der Rückgang der Weltbevölkerung..) .....dass es die Leute langsam nicht mehr pikst,wenn die Weltverbesserer jährlich  mal wieder etwas von sich geben.

 

 

weico

 

 

 

achso. und die weltverbesserer schwafeln dummes zeug oder wie?

merkst du eigentlich wie widersprüchlich dein kommentar ist? oder möchtest du dich bei irgendwelchen umweltzerstörern einschleimen?

wie deutlich muss man es "den leuten" machen, dass andere leute veränderungen anstreben, während "die leute" sie kleinmachen?

Erfinder des ersten Autoabgaskatalysators war der französische Ingenieur Eugene Houdry. Um 1950, als die Ergebnisse erster Untersuchungen über Smog in Los Angeles veröffentlicht wurden, machte er sich Gedanken über den Einfluss von Autoabgasen auf die Luftverschmutzung und gründete ein spezielles Unternehmen, die Oxy-Catalyst Company, die Abgaskatalysatoren für Benzinmotoren entwickeln sollte – eine Idee, die ihrer Zeit weit voraus war. Er entwickelte den ersten Autoabgaskatalysator und erhielt 1956 ein Patent dafür (US2742437). Allerdings wurden diese ersten Autoabgaskatalysatoren nicht eingesetzt, da sie vom Blei im Antiklopfmittel Tetraethylblei vergiftet wurden.

Später entwickelten John J. Mooney und Carl D. Keith[1] den Drei-Wege-Katalysator bei der Engelhard Corporation, die ihn 1973 in den Markt einführte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeugkatalysator

ja, "Edelmetalle Platin, Rhodium und/oder Palladium" werden in einen auspuff gebaut und verdreckt, damit das waldsterben, übersäuerung und klimawandel gebremst werden. stell dir das mal vor, was diese weltverbesserer so alles erfinden. hah!

http://www.vukcevic.talktalk.net/CO2-Arc.gif

nein, nicht vulkane verursachen diesen anstieg an CO2 sondern der mensch. und nein, dinosaurier gibt es nicht mehr und man weiss nicht genau, warum sie ausgestorben sind und warum die geologische und klimatische aktivität so unterschiedlich ist und wohin sie führt...

also, nur weil manche leute sich nicht dafür interessieren wollen, heisst es nicht, dass das problem nicht gelöst werden muss. früher wusch die mama das besteck von hand - heute stellen wir es in den geschirrspüler, damit wir uns nicht mit dem selben aufwand herumschlagen müssen.

https://www.youtube.com/user/HawkkeyDavisChannel

03.08.2014 01:44
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MarcusFabian hat am 02.08.2014 - 14:45 folgendes geschrieben:


Es nützt uns in Westeuropa auch relativ wenig, wenn in Asien oder Afrika die Geburtenrate noch steigt.

Es nützt unserer Industrie sicherlich,wenn Märkte wachsen.

 

 

Es sei denn wir wären bereit, deren Geburtenüberschüsse zu uns zu holen. Mit allen langfristigen kulturellen und politischen Konsequenzen.

Man kann gezieht die Leute holen, die man braucht und will.

 

Ist es (@weico) ein erstrebenswertes Ziel, dass die Inder und Chinesen auf westliches Konsumniveau wachsen. Sprich: Den selben Energieverbrauch die gleiche Anzahl Autos pro Kopf haben wie wir im Westen?

..sicherlich mag ich jedem Menschen einen guten,westlichen Lebensstil gönnen.Die Inder und Chinesen sind übrigens sehr eifrig darin,möglichst schnell einen solchen zu erreichen.

In Chinazeigt sich auch,wie schnell ein Umschwung vonstatten gehen kann,wenn der politische Wille und der Anreiz über den Geldbeutel gegeben sind.

E-Scooter in China

"Die günstigen Preise und die Tatsache, dass sie dort als Fahrräder gelten, haben E-Roller in der VR China bereits vor 2010 sehr populär werden lassen.

China ist das erste Land, in dem im Jahr 2006 erstmals mehr Elektrofahrzeuge als Benzinfahrzeuge verkauft wurden (19 Mio. Elektrofahrzeuge, 13,4 Mio. Benzinfahrzeuge). Der Elektromotorroller gehört mittlerweile zum gewöhnlichen Alltagsbild wie vor 20 Jahren das berühmte chinesische Fahrrad. In manchen Großstädten und Ballungszentren wie z. B. Guangzhou einschl. Umland sind Roller mit Verbrennungsmotor offiziell verboten"

http://de.wikipedia.org/wiki/Elektromotorroller#E-Scooter_in_China

 

 

Aus Sicht des Individuums vielleicht schon aber wir wissen, dass das unrealistisch ist, da unser Planet die dafür benötigten Ressourcen nicht hergibt und unter der Umweltbelastung ersticken würde.Unendliches Wachstum ist halt auf einem endlichen Planeten nicht möglich. Und ich meine, auf manchen Gebieten sind wir bereits am Peak angekommen. Z.B. Erdöl, Kupfer

Umweltbelastungen lassen sich problemlos in den Griff kriegen,wenn der politische Wille dazu auch da ist.Technisch absolut kein Problem.

Die Menschen heute staunen über die Luftverschmutzung in den chinesischen Grossstädten und vergessen,wie es noch vor kurzem in London war:

http://de.wikipedia.org/wiki/Smog-Katastrophe_in_London_1952

...oder sie haben das sogenannte "Waldsterben" in der Schweiz vergessen....

...oder die "sauren Seen" in der Schweiz...

Heute....wächst der Schweizer Wald und die Seen sind fast zu sauber (nach Meinung der Fischer..)

 

Der Peak im Erdöl wurde schon so X-mal ausgerufen (wie der Rückgang der Weltbevölkerung..) .....dass es die Leute langsam nicht mehr pikst,wenn die Weltverbesserer jährlich  mal wieder etwas von sich geben.

 

 

weico

 

 

 

02.08.2014 14:45
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aprecio hat am 02.08.2014 - 07:53 folgendes geschrieben:

vielleicht sollte der satz so lauten: "nicht mehr um x% pro Jahr erhöht sondern entsprechend der Demographie eher abnimmt".

Ja, mit dieser Verbesserung meiner Aussage bin ich einverstanden.

Es nützt uns in Westeuropa auch relativ wenig, wenn in Asien oder Afrika die Geburtenrate noch steigt. Es sei denn wir wären bereit, deren Geburtenüberschüsse zu uns zu holen. Mit allen langfristigen kulturellen und politischen Konsequenzen.

Ist es (@weico) ein erstrebenswertes Ziel, dass die Inder und Chinesen auf westliches Konsumniveau wachsen. Sprich: Den selben Energieverbrauch die gleiche Anzahl Autos pro Kopf haben wie wir im Westen? Aus Sicht des Individuums vielleicht schon aber wir wissen, dass das unrealistisch ist, da unser Planet die dafür benötigten Ressourcen nicht hergibt und unter der Umweltbelastung ersticken würde.

Unendliches Wachstum ist halt auf einem endlichen Planeten nicht möglich. Und ich meine, auf manchen Gebieten sind wir bereits am Peak angekommen. Z.B. Erdöl, Kupfer

02.08.2014 14:08
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in_God_we_trust hat am 02.08.2014 - 10:40 folgendes geschrieben:

Ist zwar ein bisschen offtopic, aber ich gebe weico recht: Es ist absurd, sich jetzt schon über abnehmende Bevölkerung Sorgen zu machen, wenn wir vor lauter Menschen auf der Erde fast ersticken.

Das wäre etwa so, wie wenn man sich Sorgen würde um abnehmende Verkehrszahlen, während man auf der A1 bald nur noch mit Durchschnittsgeschwindigkeit 50 von Bern nach Zürich fährt. Wahrscheinlich würde man dann zum Schluss kommen, es müssten auf der A1 ab sofort Schwellen eingebaut werden.

Richtig, man soll sich keine Sorgen machen, weil es immer irgendwie weitergeht

Aber darüber nachdenken sollte man (muss aber nicht). Wir tun es, z.B. ich Sachen Personalverleih.

 

Wer sich für Aktien interessiert: Es gibt Branchen, die davon profitieren, andere nicht.

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

02.08.2014 10:53
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Zurück zum Thema. Ich sehe nächste Woche wieder alles grün im Versuch, im August wieder Aktiengewinne zu realisieren. Ob das dann in der 2. Augustwoche so weitergeht, das ist eine andere Frage.

Gruss
iGwt

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02.08.2014 10:40
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Ist zwar ein bisschen offtopic, aber ich gebe weico recht: Es ist absurd, sich jetzt schon über abnehmende Bevölkerung Sorgen zu machen, wenn wir vor lauter Menschen auf der Erde fast ersticken.

Das wäre etwa so, wie wenn man sich Sorgen würde um abnehmende Verkehrszahlen, während man auf der A1 bald nur noch mit Durchschnittsgeschwindigkeit 50 von Bern nach Zürich fährt. Wahrscheinlich würde man dann zum Schluss kommen, es müssten auf der A1 ab sofort Schwellen eingebaut werden.

Gruss
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02.08.2014 07:53
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was soll man noch glauben?!

weico hat am 02.08.2014 - 03:08 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 01.08.2014 - 18:02 folgendes geschrieben:

Wir werden uns also daran gewöhnen müssen, dass sich die Anzahl der Autos - oder anderer Wirtschaftsgüter - nicht mehr um x% pro Jahr erhöht sondern entsprechend der Bevölkerungszahl eher abnimmt.

...nur nimmt die entsprechende Bevölkerungszahl aber nicht ab,wie viele "glauben"....sondern REAL eben ZU.

http://www.tageswoche.ch/de/2014_16/schweiz/656674/

 

Wenn man bedenkt,dass die riesige Mehrheit der Weltbevölkerung noch gewaltigen Nachholbedarf bei praktisch ALLEN Produkten hat,dann sind Wachstumsbedenken wohl noch "etwas gar verfrüht".

 

weico

vielleicht sollte der satz so lauten: "nicht mehr um x% pro Jahr erhöht sondern entsprechend der Demographie eher abnimmt".

in den westlichen grossstädten sollen ja einwanderer gestapelt werden. um ausbildungs- und lohnkosten zu sparen, lässt man sich so einiges einfallen.

die orte, welche "gewaltigen nachholbedarf" haben, werden aktuell noch zerbombt und mit pharma-stoffen zugedröhnt. schlechtgeredet wurden diese vom wachstum überesehenen landschaften schon immer. nun will weico dies ändern.

die indios sollen sich den pipimann nicht mehr mit dem gürtel an den bauch befestigen, sondern arbeiten, kleider kaufen, benzin verbrennen, miete bezahlen und fern gucken. wie jeder andere auch.

Effizienz (lat: efficere „zustande bringen“) beschreibt das Verhältnis vom Nutzen zum Aufwand, mit welchem der Nutzen erzielt wird.

Mathematisch dargestellt sieht Effizienz in etwa folgendermassen aus: Effizienz = Nutzen/Aufwand.

Mit einem effizienten Verhalten kann ein grösstmöglicher Nutzen beim geringst nötigen Aufwand erzielt werden.


Entweder versucht man dabei, mit einem gegebenen Aufwand einen maximalen Nutzen zu erzielen. Oder man versucht, einen gegebenen Nutzen mit einem möglichst geringen Aufwand zu erzielen.

Eine neue, bessere Technologie kann beispielsweise die Effizienz eines Autos erhöhen, indem man mit weniger Benzin eine weitere Strecke fahren kann also zuvor.

http://www.vimentis.ch/d/lexikon/492/Effizienz.html

wenn uns nicht die puste ausgeht und wir effizient tot sind, dann können wir uns weitere gedanken machen (z.t. lustig oder verwirrend):

https://www.youtube.com/watch?v=Qaptvhky8IQ

geht um technologien, personen, statistiken etc.

02.08.2014 03:08
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MarcusFabian hat am 01.08.2014 - 18:02 folgendes geschrieben:

Wir werden uns also daran gewöhnen müssen, dass sich die Anzahl der Autos - oder anderer Wirtschaftsgüter - nicht mehr um x% pro Jahr erhöht sondern entsprechend der Bevölkerungszahl eher abnimmt.

...nur nimmt die entsprechende Bevölkerungszahl aber nicht ab,wie viele "glauben"....sondern REAL eben ZU.

http://www.tageswoche.ch/de/2014_16/schweiz/656674/

 

Wenn man bedenkt,dass die riesige Mehrheit der Weltbevölkerung noch gewaltigen Nachholbedarf bei praktisch ALLEN Produkten hat,dann sind Wachstumsbedenken wohl noch "etwas gar verfrüht".

 

weico

01.08.2014 18:08
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Supermari hat am 01.08.2014 - 17:57 folgendes geschrieben:


... dann sollte es aber auch ein Chart mit log. Skala sein. Alles andere macht bei einem Chart über 50 Jahre + wenig Sinn!

Stimmt. Absolut richtig (hätte ich eigentlich beachten sollen, weil ich das selbst immer postuliere)!

Sorry, der Punkt geht eindeutig an Dich.

Hier SP500 log seit 1960

01.08.2014 18:02
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Ein Freund von mir, der seinen Lebensunterhalt als Trader und Vermögensberater verdient, den ich schon seit über einem Jahrzehnt kenne und der bisher bei langfristigen Entwicklungen eine pervers-präzise Trefferquote hat, hat mir beim Tief um 2003 folgendes gesagt:

Damals, wir erinnern uns, fiel der DAX mal kurz unter die 2000er Marke und ich ging damals davon aus, dass der DAX weiter südwärts gehen würde. Etwa in Richtung 1500 Punkte.

Er meinte dazu: "Zuerst wird der DAX über 10'000 gehen, bevor er unter 1500 zurückfällt."

Damals begann ich an seiner Intelligenz zu zweifeln. DAX=10'000 also eine Verfünffachung vor dem endgültigen Absturz? Ummöglich!!

Nun, aus jetziger Sicht muss ich sagen, dass er zumindest mit DAX>10000 recht behalten hat. Ob es wieder einen Absturz unter 2000 geben wird (inflationsbereinigt natürlich höher), steht noch in den Sternen.

Wenn Du das so betrachtest ist die Finanzkrise 2008/2009 fast ein Nonevent, nur ein grösserer Einbruch beim Aufstieg von 2003 bis 2015 oder so.

Das ist richtig. Bin ich voll mit einverstanden.
Es ist halt so, dass es weder 2001 noch 2008 zu einem echten Bärenmarkt und somit einer Bereinigung kam, weil 2001 die Fed, 2008 die Fed und alle anderen Zentralbanken, den Absturz mit neuen liquiden Mitteln (aka. "Druckerpresse") verhindert haben.

Ob dies eine nachhaltige Lösung war oder nur den Absturz hinausgezögert hat, wissen wir noch nicht. Ich halte es für plausibel, dass die seither erfolgte Verdoppelung bis Vervierfachung der Geldmenge zwecks Stabilisierung der Börsen im Endeffekt nur dazu führt, dass der Wert der Papierwährung gegenüber Sachwerten sinkt und das Ganze ein "Kick-the-tin-down-the-road" war. Also ein Spiel auf Zeit.

Es gibt auch andere Sichtweisen, die nahelegen, dass die nächsten 20 Jahre komplett anders verlaufen werden als die nächsten 20 Jahre.

Siehe hierzu Chris Martenson's "Crash course", der die Faktoren Energie, Wirtschaft, Ressourcen und Geldmenge miteinander vergleicht und in Zusammenhang bringt.

Auch der Thread von Elias hier im Forum: der demografische Wandel zündet in diese Richtung.

Unter dem Strich geht es bei beiden um die Schlussfolgerung: "Mit weniger Menschen in der zivilisierten Welt, mit weniger und schwerer zugänglichen Ressourcen, müssen wir uns daran gewöhnen, dass es kein Wirtschaftswachstum mehr geben wird."

Das soll bitte nicht als pessimistisch verstanden werden: Wenn sich 90 Menschen die Ressourcen teilen, die sich zuvor 100 Menschen geteilt haben, dann ist das durchaus auch ein Fortschritt im Sinn von "Wohlstand pro Kopf". 

Wir werden uns also daran gewöhnen müssen, dass sich die Anzahl der Autos - oder anderer Wirtschaftsgüter - nicht mehr um x% pro Jahr erhöht sondern entsprechend der Bevölkerungszahl eher abnimmt. Und das ist auch gut so, denn ein Wachstum von 5% (als Beispiel) würde bedeuten, dass sich die Anzahl der Autos alle 14 Jahre verdoppelt!
Wer - wie ich - regelmässig die A1 Bern-Zürich befährt, weiss, was eine Verdoppelung der Autos per 2028 bedeuten würde.

Deshalb teile ich die Schlussfolgerung von Chris Martenson: "The next 20 years will be completely different from the last 20 years".

 

01.08.2014 17:57
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MarcusFabian hat am 01.08.2014 - 15:11 folgendes geschrieben:

orangebox hat am 01.08.2014 - 13:02 folgendes geschrieben:

 

Woher diese Schwarzmalerei? Man beachte den Langzeit Chart DAX sieht doch alles sehr sauber aus.

Eine Korrektur war mehr als nur nötig. Langfristig gesehen ist alles noch im sauberen Bereich 


 

 

Wenn Du "Langfristig" schreibst, dann solltest Du zur Illustration auch einen "Langfrist"-Chart reinstellen. Und nicht einen über 3 Jahre!

 

 

... dann sollte es aber auch ein Chart mit log. Skala sein. Alles andere macht bei einem Chart über 50 Jahre + wenig Sinn!

01.08.2014 17:42
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Supermari hat am 30.07.2014 - 20:36 folgendes geschrieben:

Ja Monatlich macht Sinn. Ich finde das Zeitfenster genau richtig. Zu kurze Zeitfenster wären wohl zu ungenau. Zudem geht es ja darum eine "Trend" auszumalen.

 

Darf ich fragen wie es ungefähr Konstruiert ist? Vornehmlich Indikatoren? Etwas völlig anderes, z.B. wirtschaftliche Daten? Oder eine Mischung aus verschiedenen Felder.

 

Ich persönlich bin zur Zeit neutral für August. Je nach dem wo wir morgen landen eher long oder eher short. Arbeite vornehmlich mit Indikatoren.

 

Somit. Posten ja bitte danke Zeitrahmen monatlich finde ich ideal (ich arbeite mit Monatscharts).

 

Auch wenn wir anfangs August sind. Nach dem heutigen Tag bin ich nun klar bearish / short eingestellt.

 

DAX Chart sieht dank dem Taucher ziemlich - nett ausgedrückt - angeschlagen aus. Monatschart / Wochenchart / Tageschart. Alles sehr angeschlagen.

Indikatoren Monatschart > SSTO geht in den Keller... resp. Richtung Keller. MACD Verkaufssignal (okay wir sind anfangs Monat... egal. Denke der wird bleiben). SAR auf neg. gewechselt. usw.

 

Wochenchart ähnlich wie Monatschart... nur gab es dort früher Anzeichen.

 

Tageschart > Bollinger Bänder sprechen für Panik. Krass rausgefallen + EMA 200 krass unterschritten. Sieht nach ein paar Tagen Panikverkäufe aus... dürfte dann bald auch Volumen steigen bald. Dann kommt richtig Druck drauf. etc.

 

In der jetztigen Lagen kaufen nur wenig. Eher Trader. DAX hat problemlos noch 1000 Punkte nach unten Platz ohne dass das LÄNGERFRISTIGE bullishe Bild Kratzer bekäme. Es könnte gar auf die 6000 Punkte fallen und as Bild wäre weiter i.O. Damit das Bild aber klar bullish bleibt sollte sie nicht gross unter 7800 gehen.

 

Nää... ich lasse die Börse für August mind. links liegen. Eher bis Mitte / Ende Sep. Dann wäre auch Hexensabbat vorbeit.

 

Jetzt die Börsen "retten" könnte noch der freche Mario. Ganz glauben tu ich aber nicht daran. Die Bazokas hebt er glaube ich besser für die Zeit nach dem Stresstest Banken Resultate da sind und Bankenunion steht.

 

Ich rechne von den 10000 aus mit einer +/- 20-25% Korrektur. Wäre gesund. Dann erhöhe ich Aktienquote auf 75%. Momentan wieder auf 45%. Vor allem wegen Verluste.

 

PS: Ich habe mich mit ein Put abgesichert. DAX Put genommen Laufzeit Ende Sep. Strike 8900. Rein zur kurzfristigen Absicherung!

01.08.2014 16:02
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MarcusFabian hat am 01.08.2014 - 15:11 folgendes geschrieben:


 

Gut. Wenn Du die knapp 14 Jahre seit 2003 betrachtest erhältst Du eine Vervierfachung (von 2500 auf 10'000), Verglichen mit 1987 bis 2000 ist das aber gar nichts, da verachtfachte sich der DAX fast von 1000 auf 7500! Von 1973 bis 1987 hingegen hatten wir wieder bloss eine Vervierfachung.

Vielleicht war die Verachtfachung 1987 bis 2000 eine Ausnahme wegen dem Jahrtausendwechsel und dem Zusammenbruch der Sowjetunion.

Trotzdem könnte der DAX bis nächstes Jahr noch auf 15'000 steigen. Ob das Wahrscheinlich ist, ist eine andere Frage. Vermutlich wirken tapering und beabsichtigter Anstieg der Zinsen Mitte 2015 dem eher entgegen. Doch ausgeschlossen ist es nicht, ist der DAX doch auch innert Jahresfrist ums Jahr 2000 von 5500 auf 7500 gestiegen!

Wenn Du das so betrachtest ist die Finanzkrise 2008/2009 fast ein Nonevent, nur ein grösserer Einbruch beim Aufstieg von 2003 bis 2015 oder so. Zusätzlich kann man mit etwas Fantasie eine riesengrosse "W"-Formation von 2000 bis 2013 ausmachen, die einen weiteren Anstieg auf ungeahnte Höhen profezeiht! Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

01.08.2014 15:11
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orangebox hat am 01.08.2014 - 13:02 folgendes geschrieben:


Woher diese Schwarzmalerei? Man beachte den Langzeit Chart DAX sieht doch alles sehr sauber aus.

Eine Korrektur war mehr als nur nötig. Langfristig gesehen ist alles noch im sauberen Bereich 



 

Wenn Du "Langfristig" schreibst, dann solltest Du zur Illustration auch einen "Langfrist"-Chart reinstellen. Und nicht einen über 3 Jahre!

 

01.08.2014 15:02
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orangebox hat am 01.08.2014 - 12:57 folgendes geschrieben:

-BIP Wachstum USA: BIP Q2 +4,0%.

 

 

Hier eine kleine Zäsur:

Wir erinnern uns, dass die Methode zur Berechnung des US-BIP per 1. August 2013 geändert hat. Es wurden neue Geschäftsaktivitäten ins BIP eingerechnet, die vorher nicht drin waren. Die Differenz beträgt etwa 3%.

Das heisst, wir vergleichen nun das BIP Q2 2013 noch ohne diese Anpassung mit einem BIP Q2 2014, das entsprechend um 3% nach oben gerechnet (oder manipuliert, wenn man will) wurde.

Interessant wird deshalb erst wieder der Vergleich der Q3-BIP's 2013/2014, denn hier basieren beide BIPs wiederum auf derselben Berechnungsmethode.

01.08.2014 14:53
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orangebox hat am 01.08.2014 - 12:57 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 01.08.2014 - 00:27 folgendes geschrieben:


Bessere Arbeitsmarktdaten aus den USA als erwartet --> Angst, Yellen könne früher mit den Zinsen rauf --> Börsen, Rohstoffe schmieren ab.

Also einer jeder unlogischen Tage, wo gute Nachrichten für fallende Märkte sorgen.

 

Wieso unlogisch?


 

Unlogisch deshalb, weil es zwei Möglichkeiten gibt, die Nachricht zu interpretieren:

Positiv: Die Situation am Arbeitsmarkt beruhigt sich ... Mehr Leute haben also Arbeit und Brot, können konsumieren. Der Konsum steigt, die Unternehmensgewinne steigen und deshalb wird diese positive Entwicklung in steigenden Aktienpreisen manifestiert.

Negativ: ... diese Erholung kann dafür sorgen, dass die Fed die Zinsen früher als erwartet erhöht und das führt zu sinkenden Aktienpreisen.

Die positive Variante ist für jeden Menschen einfach nachzuvollziehen. Bei der negativen muss man um die Ecke denken.

Man könnte das Spiel auch umdrehen und durchdenken, was passiert wäre, wenn die Arbeitsmarktdaten schlechter als erwartet ausgefallen wären: Schlechtere Aussichten für die Wirtschaft aber steigende Aktienpreise, weil nun eine Zinserhöhung nicht mehr auf absehbare Zeit zur Debatte steht.

Schnitthelm-Wachtvogel hat es ja weiter oben in einem Satz auf den Punkt gebracht: "Gute Nachrichten werden ignoriert."

Das ist ein bärisches Zeichen.

 

P.S.: So allgemein als Anhaltspunkt wo wir stehen: Das letzte offizielle Statement der Fed lautet, dass die Zinsen etwa 6 Monate nach Auslaufen von QE3 angehoben werden könnten. QE3 steht derzeit bei 25 Mrd./Mt und wird pro Monat um 10 Mrd. reduziert. Das heisst, dass es entweder im September (wenn die letzten 15 Mrd. auf einen Schlag reduziert werden) oder im Oktober auslaufen wird. Entsprechend ergibt sich aus Oktober 2014 + 6 Monate = April 2015 für eine erste Zinserhöhung.

01.08.2014 13:06
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in_God_we_trust hat am 01.08.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

Heute verliert der DAX nochmals 2% und Portugal nochmals 3.33%, das dritte mal in 3 Tagen! Portugal hat damit seit Mittwoch 10% verloren.

Mein Rat: Momentan nicht ins fallende Messer greifen.

Momentane Börsenflaute! Ukrainekrise und damit verbundene Russlandsanktionen, Gazastreifen, Argentinien, Spekulation auf eher frühere Zinserhöhung in den USA usw. und so fort. Dies alles belastet momentan die Börsen.

Ich halte jetzt 65 % Cash und warte mal ab. Beunruhigen tut mich aber die momentane Börsenlage nicht Bleiben heute die europäischen wo sie jetzt sind und USA macht auch noch ein Taucher, können wir uns ja vorstellen was Montag die CH Börse draufhat.

Und doch hat sich bei den verschiedenen Unternehmen nichts verändert, alles Börsenpsychologie. Also noch abwarten und geht es noch mehr runter, gehen wir auf Schnäppchenjagd und warten dann weiter!

Gruss und schönes patriotisches Fest.   Gerard

01.08.2014 13:02
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Urschweizer hat am 01.08.2014 - 12:21 folgendes geschrieben:

Es könnte sein, dass wir an einem Wendepunkt stehen.
Man sollte im Moment ein wenig über den Tellerrand hinausschauen,
dann sieht man, wie schnell es geht wenn der Markt dreht.
Der Dax, anfangs Juli noch über stolzen 10000 Punkten und heute,
1 Monat später, notiert er auf beinahe 9200 Punkten.

Frage: Wo macht er Halt?

 

Woher diese Schwarzmalerei? Man beachte den Langzeit Chart DAX sieht doch alles sehr sauber aus.

Eine Korrektur war mehr als nur nötig. Langfristig gesehen ist alles noch im sauberen Bereich :mosking:

 


 

 

 

Bedenke auch wenn die Untergangspropheten jetzt wieder aus ihren Löchern kriechen und das Ende der Welt sehe:

 

Die Welt dreht sich immer weiter egal welche Ereignisse stattfinden.

Zum Beweis nimm dir den Langzeit Chart des Dow Jones hervor mit all seinen Ereignissen wie Weltkriege,Seuchen, Börsen Crashes.

 

Der langfristige Trend zeigt immer in eine Richtung :

 

Nach oben:mamba:

 

Aber auch beim Dow Jones wäre nun einen grössere Korrektur notwendig und die FED wird mit ihren Zinsentscheid in nächster Zeit für die richtige Richtung vorsorgen.

 

 

querschuesse.de

01.08.2014 12:59
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in_God_we_trust hat am 01.08.2014 - 11:48 folgendes geschrieben:

Heute verliert der DAX nochmals 2% und Portugal nochmals 3.33%, das dritte mal in 3 Tagen! Portugal hat damit seit Mittwoch 10% verloren.

Mein Rat: Momentan nicht ins fallende Messer greifen.

Und wo verkaufe ich heute nun meinen DAX Minifuture short mit dem in fett im Gewinn bin?
Krokodile leben von der Hand zum Mund und denken nicht langfristig.
Uebrigens: Können Krokodile auch in den Himmel kommen oder fallen sie der ewigen Verdammnis anheim?

 

01.08.2014 12:57
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MarcusFabian hat am 01.08.2014 - 00:27 folgendes geschrieben:

orangebox hat am 01.08.2014 - 00:02 folgendes geschrieben:

 

Nun ja ich spüre es schon seid Tagen und Cash.ch kommt soeben mit der selben Meldung:

Ok, das mach Sinn: Bessere Arbeitsmarktdaten aus den USA als erwartet --> Angst, Yellen könne früher mit den Zinsen rauf --> Börsen, Rohstoffe schmieren ab.

Also einer jeder unlogischen Tage, wo gute Nachrichten für fallende Märkte sorgen.

 

Wieso unlogisch?

Eine Erhöhung des Leitzinses der FED ist wie wir schon seid langem wissen eine negative Eigenschaft für die Aktienmärkte.

Wie bei Reduzieren beziehungsweise beenden des QE Programm kommt diese Nachricht nicht unerwartet.

Dieser nächster Schritt wurde seitens der FED mehrmals kommuniziert anhand den Wirtschaftsdaten der USA:

-BIP Wachstum USA: BIP Q2 +4,0%. 

-Arbeitslosigkeit weiter stetig am sinken

-Arbeitslosenanträge seid langer Zeit markant am sinken.

-USA: Verbrauchervertrauen seid Monaten auf hohen Niveau

S&P Case Shiller Hauspreisindex ebenfalls positiv

 

 

Kurz Zusammengefasst seid längerer Periode stetig positive Nachrichten aus den USA.

 

Kursverhältnis USD/Euro und der US Dollar Index weisen ebenfalls den Weg der FED sprich Zinserhöhung.

 

 

 

 

querschuesse.de

01.08.2014 12:21
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Es könnte sein, dass wir an einem Wendepunkt stehen.
Man sollte im Moment ein wenig über den Tellerrand hinausschauen,
dann sieht man, wie schnell es geht wenn der Markt dreht.
Der Dax, anfangs Juli noch über stolzen 10000 Punkten und heute,
1 Monat später, notiert er auf beinahe 9200 Punkten.

Frage: Wo macht er Halt?

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