Schweizer Aktien und CHF, Juni 2012

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Juni 2012

Rückblick


Nun, "Sell in May" ist vorbay! Wer seine Ernte noch nicht eingebracht hat, der ist zu bedauern. Seine reifen Kartoffeln verfaulen in der Erde, seine schönen Aepfel verdörren an den Bäumen oder werden von Wespen und Würmern gefressen!


Wohl aber dem, der seine Ernte zur richtigen Zeit in seine Scheunen eingebracht hat. Sie brachten ihm reichlichen Gewinn und sind der Lohn seiner harten Arbeit.


Nun kann es der Bauer etwas gemütlicher nehmen und den harten Winter auf der Ofenbank genüsslich verstreichen lassen. So auch der Investor. Von Juni bis September kann er die warme Sonne geniessen. Wie der Bauer den Schneeflocken nachschaut, vom warmen Küchenfenster aus, so sieht der Investor in den Medien die Börsen- und allerlei andere Kurse purzeln.


Rückblick Mai


Ja, wie letztes Jahr wäre es auch 2012 besser gewesen, seine Aktien schon im Februar oder spätestens im April abgestossen zu haben. Die Aktien weltweit haben sich im Mai um ca. 5% verbilligt, Erdöl um ca. 20% und der €/CHF zum $ um ca. 10%!


Ausblick


Zwischen Oktober und April waren die Relationen €-CHF-$ wie festgezurrt. Die Aktienmärkte stiegen überall. Jetzt sind wir schon wieder mitten in Turbulenzen. Der Markt schafft sich nun ein neues Gleichgewicht, das dann wieder von Oktober 2012 bis April/Mai 2013 zur Konstante wird. Am Besten, man hält sich jetzt da raus, aber beobachtet scharf, was da gespielt wird.


Ich denke der Oelpreis sinkt auch, da der Iran keine Rolle mehr spielt. Er wurde vom Weltmarkt praktisch abgeschnitten. Ob er sein Oel auf den Markt wirft oder nicht, ist irrelevant geworden.


Eine Frage ist auch, wann die Notenbanken wieder Geld verteilen. Das würde Gold im Besondern und allem andern vorübergehend auch wieder Schub verleihen.


Ausblick Juni


In June the markets swoon. Ein erstes Müsterchen haben wir heute vorgeführt bekommen: DAX -3.5%, S&P -2.5%, Oel -3.5%, Gold +4.5%, US Treasuries bei 1.45%! Gold scheint die Normal-Reaktion der Notenbanken schon vorwegzunehmen.


Nicht den Fehler machen schon jetzt, viel zu früh, zu viel Aktien zu kaufen! Nicht ohne sehr gute Handschuhe in das jetzt fallende Messer greifen!


 


Schönen Winter wünsche ich Euch, viel Vergnügen auf dem Ofenbänkli, bzw. (wenn Ihr nicht in Neuseeland wohnt) schöne Ferien auf der Trauminsel!


 

MarcusFabian
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Mir ist jetzt nicht ganz klar, was Du dem Aktionär empfehlen willst:
Anfang Mai waren wir beide uns einig, dass die Märkte sinken würden und damit hatten wir auch beide recht.
Ich behaupte in meinem SMI im Juni, dass sich dieser Abwärtstrend noch bis etwa Ende Juli hinziehen wirst.
Du nicht? Weil Du schreibst ja zu Beginn "Sell in May ist vorbei".
Rechnest Du mit einer Sommerrally oder mit Seitwärtsbewegung bis kurz vor den Wahlen?

Versace
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Das Verlinken in das Baby-Forum ist hier gänzlich unerwünscht, auch mitten in der Nacht! :new_russian:

Entspann Dich in der Natur: http://www.youtube.com/embed/MOKseXu8FOs

ponti2
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Juni Rally, gemäss Marc Fabre?

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 02.06.2012 - 01:50 folgendes geschrieben:

Mir ist jetzt nicht ganz klar, was Du dem Aktionär empfehlen willst:
Anfang Mai waren wir beide uns einig, dass die Märkte sinken würden und damit hatten wir auch beide recht.
Ich behaupte in meinem SMI im Juni, dass sich dieser Abwärtstrend noch bis etwa Ende Juli hinziehen wirst.
Du nicht? Weil Du schreibst ja zu Beginn "Sell in May ist vorbei".
Rechnest Du mit einer Sommerrally oder mit Seitwärtsbewegung bis kurz vor den Wahlen?

Mit "Sell in May ist vorbei" meine ich, dass die letzte Gelegenheit mit Profit zu Verkaufen nun wohl vorbei ist. Wer jetzt noch Aktien im Portfeuille hat, hat verloren und steckt jetzt im Morast (oder schmort in der Hölle, mit religiösen Worten verziert). Er kann nun nur noch halten bis nächsten Mai 2013 oder panikartig not-verkaufen.

Ich denke der Abwärtstrend wird anhalten mindestens bis zu den Wahlen in Griechenland Mitte Juni oder bis zum nächsten QE der Nationalbanken. Ich nehme an, dass wir im September Tiefstkurse sehen werden, wie jedes Jahr.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

lanker63
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in_God_we_trust hat am 02.06.2012 - 10:03 folgendes geschrieben:


Mit "Sell in May ist vorbei" meine ich, dass die letzte Gelegenheit mit Profit zu Verkaufen nun wohl vorbei ist. Wer jetzt noch Aktien im Portfeuille hat, hat verloren und steckt jetzt im Morast (oder schmort jetzt in der Hölle, mit religiösen Worten beschrieben). Er kann jetzt nur noch halten bis nächsten Mai 2013 oder panikartig not-verkaufen.

Ich denke der Abwärtstrend wird anhalten mindestens bis zu den Wahlen in Griechenland Mitte Juni oder bis zum nächsten QE der Nationalbanken. Ich nehme an, dass wir im September Tiefstkurse sehen werden, wie jedes Jahr.

Ich habe in diesem lausigen Mai immerhin mit kleinem Einsatz ganz schön verdient! Es kommt eben auch auf die Aktienauswahl an. Wenn der Gesamtmarkt sinkt, heisst das noch lange nicht, dass gleich sämtliche Aktien weltweit sinken. In solchen Phasen kommt es auf die richtige Auswahl an und man sollte mehr auf Nebenwerte achten, die nicht immer gleich von einem grossen Abwärtsstrudel erfasst werden. Werte in grossen Indizies leiden jedoch immer alle, da Aktienfonds dann rigoros verkaufen müssen, um den Stand abzubilden!

Ja gebe dir insofern Recht, dass ich im Juni das Jahrestief erwarte und nach GREXIT kann es noch zu einem kurzen Sell-Off kommen. Aber insgesamt bin ich für dieses Jahr noch recht zuversichtlich. Du vergisst in deiner Analyse, dass im Nov. in USA gewählt wird. Immer in solchen Jahren werden Statistiken gefälscht, dass sich die Balken biegen und Geld gedruckt bis die Maschinen glühen. Der Präsident will wieder gewählt werden und mit extrem hoher Arbeitslosigkeit und lausigen Aktienmärkten schafft er das garantiert nicht. Daher wird ziemlich sicher im Juni QE3 kommen und nicht erst im September, das wäre zu spät, um noch was zu bewirken. Die EZB wird ebenfalls den Euro mit Garantie nicht schon dieses Jahr scheitern lassen, vorher wird man Noten aus Jumbos abwerfen! Das wird wie immer auch die Aktienmärkte beflügeln, ebenso auch Edelmetalle und entsprechend die Minenaktien. 

Nein, die rabenschwarzen Zeiten sehe ich erst 2013 bis 2014, da vermutlich dann der Tiefpunkt. Die quasi US-Erholung wird sich dann als Phatamorgana entpuppen, nach den Wahlen wird die extreme Überschuldung der USA wieder in den Blickpunkt rücken, auch die massiven Probleme in Europa und China werden sich dann nicht mehr mit dieser enormen Lügenpropaganda mehr übertünken lassen und dann dürfte es dann ziemlich übel werden. Dann dürften dann auch grössere Länder bankrott gehen mit den entsprechenden Folgen. Es trifft sich auch, dass alle Konjunkturzyklen genau 2014 enden, bzw. ihren Tiefpunkt haben. Dann dürften dann weltweit Währungsreformen folgen, oder allenfalls dürfte auch noch ein grösserer Krieg ausbrechen. Krieg ist immer ein beliebtes Mittel, um die Bevölkerung ruhig zu stellen, Probleme in den Hintergrund zu rücken und auch um die Konjunktur wieder anzuschieben.

Nun, wir werden sehen... ich sehe als Tiefpunkt im Juni beim DJ 11300, beim Dax ca. 5500. Danach dürfte es stabil bis Dez. aufwärts gehen. Dann sollte man dann aber wieder ans definitive Verkaufen der Aktien denken und Goldbarren zu Hause einlagern!

MarcusFabian
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Also in einem Punkt sind wir drei uns einig: Die Ankündigung von QE3 wird logischer Weise zugleich den Tiefstand der Aktienmärkte bedeuten.
Was nichts mit den Aktienmärkten zu tun haben wird, denn der Dollar wird einfach gegen alles andere geschwächt: Aktien, Rohstoffe, Edelmetalle ...

Wegen des Zeitpunktes von QE3 stehen drei Termine (FOMC Meetings) zur Auswahl:

20. Juni, 1. August und 13. September.

Natürlich könnte QE3 auch irgend wo dazwischen beschlossen werden aber das müsste dann in einer Not-Sitzung geschehen und hätte somit negative psychologische Wirkung.

20. Juni halte ich für zu früh. Das sind nur 2 Arbeitstage (17.6. ist ein Sonntag) nach den Griechenland-Wahlen und ich meine, die Fed wird erst noch abwarten wollen, was Griechenland entscheidet und wie der Markt darauf reagiert. Wenn es zu keinem Notfall kommt, dürfte QE3 später kommen.

1. August und 13. September würden beide noch rechtzeitig zu den Wahlen kommen. In Hinblick auf die Wahlen wäre der 13. September sogar besser, denn die Wahlen würden just in den Liquiditätsschub hinein stattfinden, den QE3 auslösen wird.
Der 1. August würde Saisonal besser passen.

Ausschlaggebend dürfte unter dem Strich sein, wie stark im nächsten Monat die Märkte fallen und der Dollar steigt.

in_God_we_trust
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Hier ein Licht, das man auch nicht unter den Scheffel stellen sollte:

http://www.trader-forum.ch/viewtopic.php?f=12&t=599&sid=ee7fb0d5c5944bac...

Gruss
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bJKer
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Interessante Aussage von Oswald Grübel: 

" Ex-UBS-Chef Oswald Grübel schreibt in seiner Kolumne in der Zeitung «Der Sonntag», es sei «nur eine Frage der Zeit und der Entwicklung der Eurokrise», dass die Strategie des Mindestkurses aufgegeben werden müsse. Je früher die SNB dies tue, umso besser: «Je länger wir daran festhalten, umso höher wird der Preis, den wir alle dafür bezahlen.» "

Ganz klar meine Meinung, die Untergrenze war nur kurzfristig gedacht, Mittel- und Langfristig kann diese die Schweiz in den Abgrund führen.

Kapitalist
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bJKer hat am 03.06.2012 - 09:56 folgendes geschrieben:



 


Interessante Aussage von Oswald Grübel: 


" Ex-UBS-Chef Oswald Grübel schreibt in seiner Kolumne in der Zeitung «Der Sonntag», es sei «nur eine Frage der Zeit und der Entwicklung der Eurokrise», dass die Strategie des Mindestkurses aufgegeben werden müsse. Je früher die SNB dies tue, umso besser: «Je länger wir daran festhalten, umso höher wird der Preis, den wir alle dafür bezahlen.» "


Ganz klar meine Meinung, die Untergrenze war nur kurzfristig gedacht, Mittel- und Langfristig kann diese die Schweiz in den Abgrund führen.


Ich habe mich auch schon gefragt ob man dieses Geld, das man verwendet um den Franken zu schwächen, nicht besser in unsere Wirtschaft investieren würde. Eigentlich hätten wir doch noch genügend Infrastrukturaufgaben zu lösen,  nötigenfalls auch auf Pump, das würde einerseits die Wirtschaft ankurbeln und den Franken auch schwächen. Aber in dem man Milliarden verlocht um den Franken zu schwächen, das ist doch sinnlos verbranntes Geld.


 

Besser reich und gesund als arm und krank!

MarcusFabian
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Kapitalist hat am 03.06.2012 - 11:38 folgendes geschrieben:

 

Aber in dem man Milliarden verlocht um den Franken zu schwächen, das ist doch sinnlos verbranntes Geld.

 

Damit hast Du natürlich recht. Aber spielt das eine Rolle?

Schlussendlich geht es doch um die Frage, was für uns wichtiger ist: Die Exportindustrie oder ein Buchgewinn in der SNB-Bilanz.
Böse formuliert: Die SNB kann beliebig Franken drucken. Papiergeld ist ja gratis.

Stellt sich höchstens die Frage, warum die SNB die gekauften Euros nur rumliegen lässt anstatt damit (z.B. über einen Staatsfonds) in Europa Sachwerte zu kaufen. Land, Aktien, etc.

weico
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MarcusFabian hat am 03.06.2012 - 16:45 folgendes geschrieben:


Stellt sich höchstens die Frage, warum die SNB die gekauften Euros nur rumliegen lässt anstatt damit (z.B. über einen Staatsfonds) in Europa Sachwerte zu kaufen. Land, Aktien, etc.

..wenn die SNB dann schon die rumliegenden Euros in Sachwerte tauscht,dann soll sie bitte auch gleich die rumliegenden Goldhaufen (..auch die im Ausland rumliegenden..) ebenfalls in  renditebringende Sachwerte investieren . Aber das hatten wir ja schon einmal...:

http://www.cash.ch/comment/447263#comment-447263

 

weico

MarcusFabian
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Sind Land, Aktien keine renditebringende Sachwerte?

 

Gold zu kaufen wäre übrigens der aktuellen SNB-Politik abträglich, denn das würde den Franken stärken, nicht schwächen.

weico
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MarcusFabian hat am 03.06.2012 - 19:45 folgendes geschrieben:

 

 

Gold zu kaufen wäre übrigens der aktuellen SNB-Politik abträglich, denn das würde den Franken stärken, nicht schwächen.

Gold zu kaufen...?????????? :wacko::stop:

..sie sollen das Gold  VERKAUFEN ...

 

weico

martinidrink
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Gold verkaufen ...

welches Gold, die Schweiz besitzt nichts physisches mehr, genauso wie die Amis! System: Weshalb etwas kaufen, wenn alles Leer verkaufen werden kann ohne es zu besitzen! Der reale Stresstest bringt uns alle noch ins schwitzen.... 

 

:help:

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Matthäus
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martinidrink hat am 03.06.2012 - 22:33 folgendes geschrieben:



welches Gold, die Schweiz besitzt nichts physisches mehr, genauso wie die Amis! System: Weshalb etwas kaufen, wenn alles Leer verkaufen werden kann ohne es zu besitzen! Der reale Stresstest bringt uns alle noch ins schwitzen.... 


 



Die SNB hatte gemäss ihrer Bilanz per 31.12.2011 Gold im Wert von


CHF 48.7 Mia.


Das würde ich nicht eben als nichts bezeichnen.

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Bei der Anpassung der Goldreserven an den aktuellen Kurs resultierte ja auch eine Riesengewinn für die SNB, allerdings ist es ja nur ein Buchgewinn gewesen.

Aber die Goldblase, von der so oft geschrieben wurde, kommt definitiv nicht zum Platzen. Der Kilopreis liegt bereits wieder bei über 50k.

Ein Gerücht, das in die Welt gesetzt wurde, um Kleinanleger vom Gold fernzuhalten und nochmals günstige Einkaufsmöglichkeiten für die grossen zu schaffen?

Allerdings wenn der Goldpreis nochmals so ansteigt wie jetzt, macht mir das für den Aktienmarkt schon sorgen.

MarcusFabian
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ponti2 hat am 04.06.2012 - 10:45 folgendes geschrieben:

Bei der Anpassung der Goldreserven an den aktuellen Kurs resultierte ja auch eine Riesengewinn für die SNB,

Na ja, nicht wirklich: Der aktuelle Goldwert (1073tonnen) liegt bei Fr. 53.4Mrd. Wenn man die 12% verliehenen Goldes abschreibt und nur mit 945t rechnet, Fr. 47.5 Mrd. Die Zahlen von Matthäus stimmen also schon.

Aber es wäre ohnehin sinnfrei, Gold zu verkaufen, wo wir doch Franken in beliebiger Menge gratis drucken können!

Friederich
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Der DJ wird sicher um 17:30 Uhr wieder grün. Wie am Donnerstag.

 

Dies könnte sich morgen für den SMI positiv auswirken. Wenigstens so bis um 10:00 Uhr.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

martinidrink
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Auch UBS bankrott war einst als ...

unmögliches Szenario erklärt worden und dies von den Ex-perten!

Und heute wollen wir tatsächlich glauben, dass die Nationalbank physisches Gold besitzt aber die Frage stellt sich, wo ist das Zeugs?!

 

http://alles-schallundrauch.blogspot.ch/2011/09/wo-ist-das-schweizer-gol...

 

 

Unknw

 

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

in_God_we_trust
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Fabers latest comments (mit seinem teuflischen Lächeln):

http://www.youtube.com/watch?v=lPwvxS2kgWo

 

SMI auf CHF Jahrestiefst! In Dollar gerechnet ist der SMI so tief wie etwa seit 2005 nicht mehr! Entweder ist demnach der Dollar noch kein Klopapier, oder aber die SMI-Aktien kann man nicht mal mehr als Klopapier bezeichnen (d.h. sind unter allem Hund).

Gruss
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Friederich
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in_God_we_trust hat am 04.06.2012 - 17:51 folgendes geschrieben:

Fabers latest comments (mit seinem teuflischen Lächeln):

http://www.youtube.com/watch?v=lPwvxS2kgWo

 

SMI auf CHF Jahrestiefst! In Dollar gerechnet ist der SMI so tief wie etwa seit 2005 nicht mehr! Entweder ist demnach der Dollar noch kein Klopapier, oder aber die SMI-Aktien kann man nicht mal mehr als Klopapier bezeichnen (d.h. sind unter allem Hund).

Der CHF ist zu hoch für den Export! Sollten die 1.20 unterschritten werden, dann fällt der SMI erst recht! Zudem lässt es sich auf die "kleinen umsatzschwachen" SMI-Titel besser wetten (ABB ist so ein Kanditat). Gefahr sehe ich eher beim Euro als beim Dollar. 

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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@ iGwt

Immer wieder eine Freude wie Faber mit einem lächeln im Gesicht von den Katastrophen und worst-case Szenarien spricht.

Auch ist es immer spannend Eure Theorien zu lesen. Wie gesagt, ganz ein guter Thread hier.

Ich lehn mich jetzt weit aus dem Fenster, nur mal so als Gedanke, aber der Dollar, von dem auch China eine beträchtliche Menge besitzt wird kaum zum Klopapier verkommen, speziell jetzt wo noch dazu der Euro am Wackeln ist. Glaube in den USA hat es viele lachende Gesichter, wenn sie einen Blick in die Eurozone werfen. Auch ist eine andere Überlegung noch ganz interessant. Wem nützt oder schadet denn ein tiefer Aktienkurs. Sicherlich nicht den Unternehmungen, denn der grosse Teil gehört ja nicht Ihnen, sondern Aktionären. Und, obwohl in der Bilanz unten rechts, also eigentlich EK ist es ja irgendwie doch ein FK, wenn auch ohne irgendwelche Verpflichtungen. Wenn der Kurs also massiv sinkt können ohne Probleme die Aktien zurückgekauft werden und vernichtet werden. Die Differenz ist dann der geschöpfte Gewinn. Und, bei niedrigen Kursen, kann das ganze dann noch als Rückkaufprogramm dem Aktionär als Kursstütze verkauft werden.

Wie gesagt nur eine Überlegung und das ganze mal auf den Kopf gestellt.

Deinem Spruch von Adenauer, einem gewieften Poliltiker, setze ich entgegen: "Was nützt dem Stamm ein Häuptling, der am Abend nicht mehr weiss, was er am Morgen gesagt hat." Denn ich glaube genau mit der "Adenauereinstellung" haben die Politiker das Vertrauen der Bürger verloren. :roll:

 

Übrigens, sehe ich da gewisse gemeinsamkeiten zwischen Friederich und Faber, beides gloom, boom, dooms. Lol (nicht böse gemeint)

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@teetasse: wieso gerade mittwoch? ist mir da ein wichtiges ereignis entgangen? oder meinst du den EZB-Zinsentscheid? stehen zahlen zum tatsächlichen geldbedarf der spanier an? oder meinst du das beige book? passiert einfach zu vieles im moment!

 

thanks für dein update.. Biggrin

Friederich
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In Japan geht man wieder "long": Der Nik befindet sich bei +1%  Biggrin

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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geldsack
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Wenn es der DJ jetzt in der letzten Handelsstunde noch ins Plus schafft, sehen wir in der Schweiz morgen auch höhere Kurse!

KONSOLIDIERUNG !!

 

dangermouse
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träum weiter....

D | a | n | g | e | r | m | o | u | s | e

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 04.06.2012 - 17:51 folgendes geschrieben:

In Dollar gerechnet ist der SMI so tief wie etwa seit 2005 nicht mehr! Entweder ist demnach der Dollar noch kein Klopapier, oder aber die SMI-Aktien kann man nicht mal mehr als Klopapier bezeichnen (d.h. sind unter allem Hund).

Der Dollar ist eher Klopapier als SMI Aktien. Schliesslich repräsentieren Aktien Firmen, die etwas sinnvolles produzieren.

Seit Gründung der Fed hat der Dollar 97% seiner Kaufkraft eingebüsst. Das heisst, 3% hat er noch. Er ist also noch kein Klopapier aber auf dem Wege dorthin. Die letzten 3% schaffen wir nämlich auch noch. Und so lange die Schuldenorgien weitergehen, wird sich an dieser Richtung auch nichts ändern.

Zyndicate
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Der Schweizer Wirtschaft stehen schwierige Zeiten bevor. Gemäss Prognosen von Economiesuisse werden die Exporte 2012 und 2013 schrumpfen. Der Wirtschaftsdachverband warnt vor einer Lockerung der Euro-Kursuntergrenze von 1, 20 Franken.

Nicole Rütti


Als kleine, offene Volkswirtschaft kann sich die Schweiz den Folgen der Euro-Krise nicht entziehen, denn die Unsicherheit belastet zunehmend den Konsum und die Investitionstätigkeit in ganz Europa. Gemäss Economiesuisse wird das Wachstum in der Schweiz während der nächsten zwei Jahre deshalb klar unter dem Potenzialwachstum liegen. Rudolf Minsch, Chefökonom des Dachverbandes, stellte an einer Medienkonferenz für 2012 eine Zunahme des Bruttoinlandproduktes (BIP) von 0,9% in Aussicht, was etwa den Durchschnittserwartungen der übrigen Prognostiker entspricht. Mit einem erwarteten BIP-Wachstum von 0,8% fällt die Prognose für 2013 demgegenüber deutlich pessimistischer aus als die Konsensschätzung, was daran liegen dürfte, dass die meisten Institute erst in den kommenden Wochen ihre aktualisierten Konjunkturausblicke veröffentlichen werden.


Im Urteil von Minsch handelt es sich bei der Euro-Krise um einen hartnäckigen Schwelbrand, der weit über das laufende Jahr hinaus anhalten wird. Die Gefahr eines totalen Vertrauensverlustes gegenüber dem Bankensystem vor allem in den südeuropäischen Staaten ist seiner Ansicht nach latent. Ein «durchaus möglicher Kollaps» Griechenlands könnte eine deutliche Rezession in Europa zur Folge haben. Entscheidend für die mögliche Schwere der Rezession ist gemäss Economiesuisse, ob der Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone kontrolliert erfolgen wird und die Ansteckung auf Italien und Spanien verhindert werden kann. In seinem Basisszenario geht der Dachverband nicht vom «worst case» aus, der «dramatische Auswirkungen» auf die europäische Wirtschaft hätte. Aber auch gemäss dem Basisszenario werden die Turbulenzen im Schweizer Aussenhandel deutliche Spuren hinterlassen, was sich sowohl 2012 (–0,6%) als auch 2013 (–1%) in einem Exportrückgang niederschlagen wird. Insgesamt lassen die BIP-Wachstumsraten gemäss Economiesuisse aber auf eine wettbewerbsfähige Volkswirtschaft schliessen. Die Schweiz schlage sich nicht zuletzt dank der robusten Binnennachfrage, den tiefen Zinsen und der Zuwanderung «erfreulich gut». Die Arbeitslosigkeit werde voraussichtlich mit 3,3% (2012) und 3,5% (2013) tief bleiben. Weil sich die Industrie seit Jahren kontinuierlich aus der Herstellung von arbeitsintensiven Produkten zurückgezogen habe, dürfte der Arbeitsplatzabbau für die Exportbranche relativ bescheiden ausfallen.


Die Fixierung der Kursuntergrenze zum Euro durch die Schweizerische Nationalbank (SNB) hat sich im Urteil von Minsch bewährt, und der Chefökonom kritisiert die jüngst verbreiteten Behauptungen, wonach der Mindestkurs dauerhaft nicht zu halten sei. Es sei «kontraproduktiv», darüber zu spekulieren, dass die Untergrenze aufgehoben werde. Das Signal an die Märkte sei glaubwürdiger, wenn Wirtschaft und Politik geschlossen hinter der SNB stünden. Umso «günstiger» könne dadurch die Wechselkursuntergrenze verteidigt werden.


Quelle: www.nzz.ch
 

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ponti2 hat am 04.06.2012 - 18:57 folgendes geschrieben:

@ iGwt

 

Deinem Spruch von Adenauer, einem gewieften Poliltiker, setze ich entgegen: "Was nützt dem Stamm ein Häuptling, der am Abend nicht mehr weiss, was er am Morgen gesagt hat." Denn ich glaube genau mit der "Adenauereinstellung" haben die Politiker das Vertrauen der Bürger verloren.

Du hast recht. Vielleicht wäre folgender Spruch besser:

"Der Wind weht, wo er will. Du hörst ihn zwar, aber du kannst nicht sagen, woher er kommt und wohin er geht. So ist es bei jedem, der aus dem Geist geboren ist." ( Joh. 3, 8 )

http://www.bibel-online.net/buch/neue_evangelistische/johannes/3/

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

geldsack
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Soso, die Einkaufsmanagerindexe sind also sch... Hach, wie überraschend ist das denn?

Und schon geht es wieder bachab...

Bei Affen im Zoo weiss man nie was sie gleich als nächstes tun werden, bei Affen an der Börse schon...

Oder, iGwt, Gott ist einfach kein Börseler...

 

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