Schweizer Aktien und CHF, Juni 2012

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02.06.2012 00:46
#1
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Schweizer Aktien und CHF, Juni 2012

Rückblick


Nun, "Sell in May" ist vorbay! Wer seine Ernte noch nicht eingebracht hat, der ist zu bedauern. Seine reifen Kartoffeln verfaulen in der Erde, seine schönen Aepfel verdörren an den Bäumen oder werden von Wespen und Würmern gefressen!


Wohl aber dem, der seine Ernte zur richtigen Zeit in seine Scheunen eingebracht hat. Sie brachten ihm reichlichen Gewinn und sind der Lohn seiner harten Arbeit.


Nun kann es der Bauer etwas gemütlicher nehmen und den harten Winter auf der Ofenbank genüsslich verstreichen lassen. So auch der Investor. Von Juni bis September kann er die warme Sonne geniessen. Wie der Bauer den Schneeflocken nachschaut, vom warmen Küchenfenster aus, so sieht der Investor in den Medien die Börsen- und allerlei andere Kurse purzeln.


Rückblick Mai


Ja, wie letztes Jahr wäre es auch 2012 besser gewesen, seine Aktien schon im Februar oder spätestens im April abgestossen zu haben. Die Aktien weltweit haben sich im Mai um ca. 5% verbilligt, Erdöl um ca. 20% und der €/CHF zum $ um ca. 10%!


Ausblick


Zwischen Oktober und April waren die Relationen €-CHF-$ wie festgezurrt. Die Aktienmärkte stiegen überall. Jetzt sind wir schon wieder mitten in Turbulenzen. Der Markt schafft sich nun ein neues Gleichgewicht, das dann wieder von Oktober 2012 bis April/Mai 2013 zur Konstante wird. Am Besten, man hält sich jetzt da raus, aber beobachtet scharf, was da gespielt wird.


Ich denke der Oelpreis sinkt auch, da der Iran keine Rolle mehr spielt. Er wurde vom Weltmarkt praktisch abgeschnitten. Ob er sein Oel auf den Markt wirft oder nicht, ist irrelevant geworden.


Eine Frage ist auch, wann die Notenbanken wieder Geld verteilen. Das würde Gold im Besondern und allem andern vorübergehend auch wieder Schub verleihen.


Ausblick Juni


In June the markets swoon. Ein erstes Müsterchen haben wir heute vorgeführt bekommen: DAX -3.5%, S&P -2.5%, Oel -3.5%, Gold +4.5%, US Treasuries bei 1.45%! Gold scheint die Normal-Reaktion der Notenbanken schon vorwegzunehmen.


Nicht den Fehler machen schon jetzt, viel zu früh, zu viel Aktien zu kaufen! Nicht ohne sehr gute Handschuhe in das jetzt fallende Messer greifen!


 


Schönen Winter wünsche ich Euch, viel Vergnügen auf dem Ofenbänkli, bzw. (wenn Ihr nicht in Neuseeland wohnt) schöne Ferien auf der Trauminsel!


 

Aufklappen

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

01.07.2012 10:14
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EZB kann mit Zinssenkung Geschichte schreiben

Die Europäische Zentralbank (EZB) steht nächste Woche an der Schwelle einer neuen Ära. Erstmals in der Geschichte der Währungsunion könnte der Leitzins unter ein Prozent gesenkt werden.

Davon geht nach den jüngsten Äußerungen von EZB-Chefökonom Peter Praet die große Mehrheit der geldpolitischen Beobachter aus. Dass der EZB-Rat zudem mit einer Absenkung des Einlagezinses - den die Banken für geparktes Geld bei der EZB bekommen - auf null noch weiter geht, liegt im Bereich des Möglichen.

Praet hatte noch vor dem Brüsseler Krisengipfel die Katze aus dem Sack gelassen und in einem Interview erklärt: "Es gibt keine Doktrin, dass der Leitzins nicht unter einem Prozent liegen kann." Deutlicher kann ein Notenbanker nun wirklich nicht mehr werden.

Über die Frage, ob der Schlüsselzins für die Versorgung der Banken mit Zentralbankgeld um einen halben Prozentpunkt auf 0,5 Prozent oder nur um 25 Basispunkte auf 0,75 Prozent sinkt, sind sich die Analysten uneins. Die Mehrheit traut dem EZB-Rat aus Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Bundesbank aber nur einen kleinen Zinsschritt zu.

Risiken und Nebenwirkungen

Dieser freilich ist trotz aller potenziellen Risiken und Nebenwirkungen aus Sicht der Ökonomenzunft auf jeden Fall gerechtfertigt: Erstens geht die Inflation zurück und zweitens sind seit der letzten Zinssitzung der Notenbanker Anfang Juni eine ganze Reihe von Wirtschaftsindikatoren weiter gefallen.

"Und gleichzeitig entspannte sich die Lage an den Märkten trotz der Hilfe für spanische Banken und des Sieges der Pro-Euro-Parteien in Griechenland deutlich weniger als dies vorher erhofft worden war", argumentiert Michael Schubert, seit vielen Jahren EZB-Beobachter und Geldpolitik-Experte der Commerzbank.

Sein Kollege Bernhard Eschweiler von Silvia Quandt Research argumentiert ähnlich, gibt allerdings zu bedenken, "dass eine Zinssenkung nur geringen direkten Effekt auf die Wirtschaft haben dürfte. Allerdings hätten geringere Refinanzierungskosten einen substanziellen Effekt auf die Finanzposition des Banken-Systems, da dieses stark von der EZB-Liquidität abhängt." Zur Erinnerung: ein noch niedrigerer Leitzins senkt beileibe nicht nur bei den regulären wöchentlichen Tendergeschäften mit der Zentralbank die Zinskosten der Institute.

Brücke ins Nirgendwo

Auch der Zinssatz der beiden für drei Jahre laufenden zusammen gut eine Billion Euro schweren Megatender, mit denen die EZB die Finanzmärkte flutete, ist an die Leitzinsentwicklung gekoppelt. Ein Zinssenkung um nur einen viertel Prozentpunkt, senkt die Zinslast aller Banken aus diesen Geschäften nach Berechnungen von Reuters somit zusätzlich pro Jahr um 2,5 Milliarden Euro.

Darüber hinaus hatte der EZB-Rat bereits vergangene Woche bei seinem Treffen Mitte des Monats zusätzliche Erleichterungen für die Banken beschlossen und die Anforderungen an Sicherheiten, die die Institute bei ihr als Pfand für frische Liquidität einlagern müssen, gesenkt. Eine Maßnahme, die von ihren Details her voll auf die angeschlagenen spanischen Banken zielt.

Mit weiteren Maßnahmen der EZB gegen die Krise rechnen die Experten deshalb und auch angesichts einiger greifbarer Gipfel-Ergebnisse nicht - etwa mit weiteren Liquiditätsspritzen mit langen Laufzeiten oder im äußersten Fall Staatsanleihenkäufen. Zu diesem ohnehin umstrittene Instrument hatten sich nicht wenige Notenbanker zuletzt eher skeptisch geäußert. Auch der Chef des zur Allianz gehörenden größten Anleihenhändlers der Welt Pimco, Andrew Bosomworth, sieht das so: "So lange die EZB nicht die politische Rückversicherung durch die Euro-Länder hat, dass diese die Konstruktionsfehler der Währungsunion korrigieren werden (...) werden sich Anleihenkäufe lediglich als Brücke ins Nirgendwo erweisen."

Kauflaune in London

Über diese Brücke dürfte am Donnerstag wahrscheinlich Mervyn King, seines Zeichens Chef der Bank von England gehen. Zuletzt im geldpolitischen Rat noch seinen Notenbankerkollegen höchst knapp unterlegen, wird King wegen der anhaltenden Probleme der britischen Wirtschaft wohl kommende Woche die Gelddruckmaschinen anwerfen und erneut Staatsanleihen kaufen.

Die große Mehrheit der Teilnehmer einer Reuters-Umfrage glaubt, dass King zu den bereits in den Büchern stehenden 325 Milliarden nochmals 50 Milliarden frischgedruckte Pfund Sterling ausgeben wird. Der britische Leitzins dürfte hingegen wohl nicht sinken - er steht bereits bei historisch niedrigen 0,5 Prozent. http://www.cash.ch/news/alle/ezb_kann_mit_zinssenkung_geschichte_schreib...

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Benjamin Franklin

30.06.2012 16:01
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MarcusFabian hat am 30.06.2012 - 14:54 folgendes geschrieben:

Geile T-Shirts, wo kann man die bestellen?

http://antifascist.eu/index.php?main_page=index&cPath=1

 

weico

30.06.2012 14:54
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Geile T-Shirts, wo kann man die bestellen?

Bei Rott&Meier gibt es eine schöne Betrachtung der europäischen Wechselkurse und was daraus nach Einführung des Euros geworden ist:

Hier zunächst D-Mark, Franc, Lira und Peseten in der Zeit nach Bretton Woods bis zur Einführung des Euro in Dollar:

 

Danach wurden durch den Euro diese Kurse zementiert und der Druck entlud sich in den Renditen der Staatsanleihen.

 

Der Druck innerhalb der verschiedenen EU-Länder als Gedankenspiel: "Wie hätten sich die Währungen gegeneinander seit Einführung des Euros verändert, wenn es keinen Euro gegeben hätte und man die Erfahrung 1973-1998 extrapoliert?"

Lesenswert!

 

 

30.06.2012 13:14
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MarcusFabian hat am 30.06.2012 - 04:11 folgendes geschrieben:


Merkel hatte sich ja bis zuletzt dagegen gewehrt und nun wieder eine ihrer berühmten "alternativlosen" 180° Kehrtwenden gemacht.

.und dies Alles,damit eines der Endziele schnellstens erreicht wird..:

 

oder..

 

 

 

weico

 

 

30.06.2012 11:44
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Schweizer setzen vermehrt auf Tiefrisiko-Anlagen

Der durchschnittliche Cash-Anteil in den österreichischen Portfolios beträgt 44 Prozent und liegt damit doppelt so hoch wie vor zwei Jahren, was der Studie zufolge auf Umschichtungen aus Rohstoffen und riskanteren Vermögenswerten heraus zurückgeführt werden kann. In der Schweiz beträgt der Cash- Anteil wenig verändert 27 Prozent.  http://www.cash.ch/news/topnews/schweizer_setzen_vermehrt_auf_tiefrisiko...

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Benjamin Franklin

30.06.2012 04:11
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suchender hat am 29.06.2012 - 22:27 folgendes geschrieben:

Kann mich jemand aufklären, was denn genau gefeiert wird? 

Die Zustimmung Deutschlands nun eben doch den ESM-Vertrag zu unterzeichnen. Merkel hatte sich ja bis zuletzt dagegen gewehrt und nun wieder eine ihrer berühmten "alternativlosen" 180° Kehrtwenden gemacht.
Das spült 700 Mrd Euro Steuergelder in die Kassen der Banken, was vor allem im DAX und allgemein bei Finanztiteln das Kursfeuerwerk ausgelöst hat.

29.06.2012 23:14
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suchender hat am 29.06.2012 - 22:27 folgendes geschrieben:

 Kann mich jemand aufklären, was denn genau gefeiert wird? 

Mittsommernacht bei IKEA

29.06.2012 22:27
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Heute ist mir wieder mal voll bewusst worden, ich bin ein Suchender!!! Ich staune, wie die Börsen auf diesen 25.EURO-Krisengipfel reagieren. Man könnte glatt meinen, jetzt ist der Knoten gelöst. Kann mich jemand aufklären, was denn genau gefeiert wird? 

29.06.2012 20:59
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Vielleicht gibt's von September bis Mai auch Springfluten / Erdbeben / Vulkanausbrüche / Landung von Ausserirdischen.

Das wirft dann alles über den Haufen.... Wacko

29.06.2012 20:56
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geldsack hat am 29.06.2012 - 18:40 folgendes geschrieben:

Der SMI hat also ein Monatsplus von 3,7 % hingelegt.

Schade für alle, die schon im Mai verkauft haben...

Ja nu. Nur wegen 3.7% gehe ich keine solche Risiken ein. Wetten, dass von nächstem September bis Mai 2013 wieder mindestens 20% Steigung drin liegen wird? Da lohnt es sich sein Schärfchen zusammenzuhalten und bei der nächsten und übernächsten Panik, die ziemlich sicher kommen werden, wieder tief unten einzusteigen.

http://www.wealthwire.com/news/economy/3439?r=1

Jimy: “How many times has this happened in the last three years – they (EU leaders) have had a meeting, the markets have rallied, two days later the market says wait a minute this doesn’t solve the problem.”

Gruss
iGwt

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29.06.2012 20:26
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geldsack hat am 29.06.2012 - 18:40 folgendes geschrieben:

Der SMI hat also ein Monatsplus von 3,7 % hingelegt.

Schade für alle, die schon im Mai verkauft haben...

Oder Mitte Juni. Crazy

29.06.2012 18:55
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Perfektes Window Dressing! Besser hätte man es inklusive Timing nicht mehr hinkriegen können! Freuen wir uns an der heissen Sommernacht und machen wir uns erst ab morgen wieder Gedanken, wie es wohl im Juli nächste Woche weitergehen wird.

Gruss
iGwt

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29.06.2012 18:40
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Der SMI hat also ein Monatsplus von 3,7 % hingelegt.

Schade für alle, die schon im Mai verkauft haben...

Dirol

28.06.2012 15:16
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EZB-Chef erwägt Zinsschritt in unbekanntes Territorium

Er rechnet damit, dass die Währungshüter auf ihrer nächsten geldpolitischen Sitzung am 5. Juli die Zinsen reduzieren.

Neuland

Sollte Draghi tatsächlich den Einlagesatz auf Null oder darunter senken, betritt er Territorium, in das sich vor ihm nur wenige Zentralbanker gewagt haben. Im Juli 2009 verlangte die schwedische Riksbank als erste Zentralbank weltweit von Banken Geld für Tagesgeldeinlagen. Im vergangenen Jahr entschied sich die Fed dagegen, ihren Einlagesatz von 0,25 Prozent zu senken. Angesichts der Schuldenkrise in Europa, die den Inflationsdruck dämpft und das Wachstum bremst, könnte die EZB zum Schluss kommen, dass die Vorteile niedrigerer Zinsen die Nachteile aufwiegen. http://www.cash.ch/news/topnews/ezbchef_erwaegt_zinsschritt_in_unbekannt...

 

Das dürfte dann auch auf unsere Zinsen durchschlagen.

 

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Benjamin Franklin

28.06.2012 09:54
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Muss auch F>rankreich seine Banken bald retten?

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/der-verhaeng...

Spanische 10 jährige wieder auf 7!

http://pigbonds.info/

Gruss
iGwt

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27.06.2012 16:54
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Bern (awp/sda) - Mit Einnahmen von 64,5 Mrd und Ausgaben von 64,9 Mrd CHF weist der Voranschlag 2013 des Bundes ein Defizit von rund 400 Mio auf. Der Bundesrat hat ihn am Mittwoch zusammen mit dem Finanzplan 2014-2016 materiell verabschiedet.


Die Schuldenbremse erlaubt für 2013 wegen der andauernden Unterauslastung der Wirtschaft ein konjunkturelles Defizit von gut 500 Millionen. Diese Vorgaben werden im Voranschlag 2013 mit einem Finanzierungsdefizit von 400 Mio um gut 100 Mio übertroffen (struktureller Überschuss), wie das Eidg. Finanzdepartement (EFD) mitteilte.


Anlässlich der finanzpolitischen Standortbestimmung im Februar 2012 war noch ein strukturelles Defizit von rund 100 Millionen erwartet worden. Die Verbesserung ergab sich vor allem dank leicht höher geschätzten Einnahmen (insbesondere bei der direkten Bundessteuer), einem einmaligen Effekt bei der Rückverteilung der CO2-Abgabe und weiteren Entlastungen bei den Passivzinsen.


Damit konnten auch die Mehrausgaben im Migrationsbereich (Bewältigung der steigenden Zahl der Asylgesuche) und im Energiebereich (Energiestrategie 2050 und Energieforschung im Jahr 2013) aufgefangen werden.


IN BESSERER VERFASSUNG


Auch der Finanzplan 2014-2016 präsentiert sich in einer besseren Verfassung als im Februar 2012, als noch mit hohen strukturellen Defiziten gerechnet wurde.


Der wichtigste Grund für die Verbesserung ist laut EFD die geringere und später einsetzende Erhöhung des Ausgabenplafonds der Armee. Statt mit 5 Mrd ab 2014 wird im vorliegenden Zahlenwerk mit 4,7 Mrd ab 2015 gerechnet (spätere Beschaffung neuer Kampfflugzeuge).


Daneben trugen auch die höher geschätzten Einnahmen aus der direkten Bundessteuer sowie tiefere Ausgaben für die Passivzinsen zur Verbesserung bei.


Im Finanzplanjahr 2014 verbleibt aus heutiger Sicht ein strukturelles Defizit von rund 150 Millionen. Die Jahre 2015 und 2016 präsentieren strukturelle Überschüsse von 100 bzw. 200 Millionen.


Über den gesamten Planungshorizont 2012-2016 wachsen die Ausgaben durchschnittlich um 2,7 Prozent. Die Botschaft zum Voranschlag 2013 und der Bericht zum Finanzplan 2014-2016 werden im August 2012 veröffentlicht.


FRAGILES GLEICHGEWICHT


Das Gleichgewicht im Finanzplan sei fragil, hiess es weiter. Der Bundesrat hat bereits beschlossen, im Herbst 2012 zwei Vorlagen zur Energiestrategie 2050 und zur Energieforschung zu verabschieden, die insgesamt zu Mehrausgaben von 100 bis 150 Mio CHF pro Jahr führen dürften.


Er will auch die Vorruhestandsregelung für besondere Personalkategorien (u.a. Berufsoffiziere und Grenzwachtkorps) anpassen, was in einer Übergangsphase mit Mehrkosten von bis zu 50 Mio verbunden sein wird.


Unter Berücksichtigung dieser Mehrbelastungen, die im Zahlenwerk noch nicht enthalten sind, weil die Vorlagen noch nicht definitiv verabschiedet sind, ergibt sich im Jahr 2014 ein Bereinigungsbedarf von knapp 300 Mio.


SPARPLAN NÖTIG


Hinzu kommen verschiedene Steuervorlagen des Parlaments, die bereits ab 2014 namhafte Einnahmenausfälle zur Folge haben könnten. So könnten im Finanzplan rasch erhebliche strukturelle Defizite entstehen, die Sparmassnahmen erforderlich machen würden, hielt der Bundesrat fest.


Die Arbeiten am Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspaket würden daher fortgesetzt. Der Bundesrat werde nach den Sommerferien 2012 prüfen, mit welchen Verzichts- und Reformmassnahmen der Haushalt kurz- und mittelfristig substanziell entlastet werden könne. Ende 2012 wolle er eine Sammelbotschaft mit diesen Massnahmen verabschieden.


Quelle: www.nzz.ch

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27.06.2012 16:36
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NEW YORK. Die US-Ratingagentur Egan-Jones hat Deutschlands Kreditwürdigkeit in der Nacht auf Mittwoch von AA- auf A+ herabgestuft.

http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,914799

Allerdings ist das keine von den drei grossen Rating-Agenturen.

27.06.2012 14:34
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So, morgen klopft Herr Rampuy auf den Tisch! Wer ist Rampuy? Dieser:

http://www.youtube.com/watch?v=lqovTGjYjM4

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27.06.2012 08:06
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Zürich (awp) - Nach einer Erhebung der Bonitätsdienstleister Dun & Bradstreet (D&B) haben die Firmeninsolvenzen hierzulande im Mai um 21% auf 425 gegenüber dem Vorjahr zugenommen. In den ersten fünf Monaten stiegen sie um 9% auf 1'833 Fälle. Besonders gefährdet von einem Konkurs seien dabei Betriebe aus dem Gastgewerbe, das Risiko einer Insolvenz sei 2,2 Mal über dem schweizerischen Durchschnitt, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Im selben Zeitraum von Januar bis Mai verzeichnet D&B zudem 2'579 Konkurse (1'833 Insolvenzen sowie 746 Konkurse nach OR 761b). Auch das Baugewerbe sowie die Handwerksbetriebe haben ein stark erhöhtes Risiko.


Die Unsicherheit der Unternehmer zeigt sich auch in den Neugründungen: Sie sanken gegenüber der Vorjahresperiode um 3% auf 16'279 Firmen. Am meisten Gründungen gab es im Grosshandel, wo 1'794 neue Firmen entstanden, gefolgt von den Unternehmens- und Steuerberatungen mit 1'545 und dem Handwerk mit 1'453 neuen Betrieben.


Quelle: www.nzz.ch

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26.06.2012 22:25
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2013 wird das Armagedon, wenn man Jim glauben will:

http://www.youtube.com/watch?v=bfAqFw_9IQI&feature=endscreen

Stimmt. 12 ist ja eine Glückszahl (Zahl der Jünger etc.) 13 eine Unglückszahl (Judas). Geniessen wir noch ein glückliches Jahr und bereiten uns gleichzeitig auf ein hartes nächstes Jahr vor!

Dieses Jahr wird noch Geld gedruckt werden (sagt auch Marc). Nächstes Jahr kommt die Stunde der Wahrheit. Dann werden keinerlei Rücksichten mehr genommen. Wer Ohren hat, der höre!

Gruss
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26.06.2012 14:38
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UBS spielt Bruch des Euro-Mindestkurses durch

Im hiesigen Berufshandel schlägt am Dienstag eine Strategiestudie aus dem Hause UBS ein wie eine Bombe. In der Studie spielen die Verfasser einen Bruch des von der Schweizerischen Nationalbank im vergangenen September eingeführten Euro-Mindestkurses durch.

Den Strategen zufolge wird die Entschiedenheit der Währungshüter, den Mindestkurs mit allen Mitteln zu verteidigen, nicht angezweifelt. Dennoch sei möglich, dass die Schweizerische Nationalbank das Handtuch werfe, sollte die Angelegenheit zu teuer werden, Inflation einsetzen oder der Widerstand in der Bevölkerung zu gross werden.

Zeichne sich dieses Szenario ab, sei mit einer weiteren Erstarkung des Frankens zu rechnen. Unter der Annahme einer weiteren Verschlechterung der Situation in Europa treffe dies die Aktien international tätiger konjunkturabhängiger Unternehmen gleich in zweifacher Hinsicht. Nämlich einerseits in Form negativer Währungseinflüsse und andererseits in Form einer noch deutlicheren Risikoaversion der Marktteilnehmer.

Rückschlagspotenzial sehen die Experten dann vor allem in den Papieren von Firmen wie Lonza, Clariant, Richemont, ABB oder den Privatbanken. Dank dem hohen Anteil konjunkturunabhängiger Aktien und Sektoren werde sich der Schweizer Aktienmarkt allerdings dennoch behaupten können.

Das Gegenteil sei der Fall, sollte eine europaweite Lösung der Probleme den Finanzmärkten die Angst vor einem weltweiten Wachstumseinbruch nehmen. Auch dann sei möglich, dass die Schweizerische Nationalbank den Euro-Mindestkurs aufheben werde. Zeichne sich dieses Szenario ab, so sei bei den defensiven Titeln wie jenen von Novartis, Roche, Nestlé und Sonova mit Abgaben zu rechnen.

Für mich bleibt der Schweizer Aktienmark derzeit das Mass aller Dinge. Wie die UBS in der Strategiestudie schreibt, haben sich die hiesigen Dividendenpapiere seit dem Frühsommer 2007 zwar um nicht weniger als 45 Prozent besser als die europäischen entwickelt. Die Bewertung des Schweizer Aktienmarktes liegt trotzdem nur um rund 20 Prozent über jener Europas. Die Dividendenrendite ist sogar in etwa gleich hoch, obschon das Zinsniveau hierzulande um einiges tiefer ist. http://www.cash.ch/news/topnews/ubs_spielt_bruch_des_euromindestkurses_d...

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26.06.2012 11:49
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Spekulanten greifen mit Rohstoff-Wetten daneben

Spekulanten haben in der vergangenen Woche ihre Wetten auf eine Rally bei den Rohstoffpreisen erneut ausgebaut. Sie wurden damit allerdings auf dem völlig falschen Fuß erwischt. Die Preise sackten weiter deutlich ab und traten in einen Bärenmarkt ein, nachdem die US-Notenbank keine zusätzlichen geldpolitischen Stützungsmaßnahmen ankündigte.

Hedgefonds und andere Vermögensverwalter erhöhten die Zahl ihrer Netto-Kaufaufträge für 18 US-Terminkontrakte und Optionen in der Woche bis zum 19. Juni um sieben Prozent auf 628.560 Kontrakte, wie aus Daten der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hervorgeht. Das entspricht der höchsten Zahl in vier Wochen und dem zweiten Wochenanstieg in Folge.

Markt gibt nach

Schon am 21. Juni trat der Rohstoffmarkt in eine Bärenphase ein - er hat also in letzter Zeit mehr als 20 Prozent nachgegeben. Einen Tag zuvor hatte die Federal Reserve zwar angekündigt, ihr Programm zum Verkauf kurzfristiger Anleihen und Kauf längerfristiger Papiere (Operation Twist) etwas aufzustocken. Allerdings gab es keine dritte Runde von Anleihekäufen, eine so genannte quantitative Lockerung. Hinzu kamen einige negative Konjunkturzahlen: So fielen die Arbeitslosenzahlen in der vergangenen Woche schwach aus und auch Zahlen vom Immobilienmarkt und zum herstellenden Gewerbe enttäuschten.

“Alle haben damit gerechnet, dass es zu einer weiteren geldpolitischen Lockerung kommt und haben sich entsprechend positioniert”, sagt Jeffrey Sherman, Vermögensverwalter bei DoubleLine Capital in Los Angeles. “Wir stehen vor volatilen Zeiten bei den Rohstoffen, da alle versuchen herauszufinden, was der nächste Wachstumsmotor sein wird.”

Rohstoffindex verliert

Der Rohstoffindex Standard & Poor’s GSCI Spot Index büßte in der vergangenen Woche 3,2 Prozent ein und hat damit seit seinem Jahreshoch im Februar 21 Prozent verloren. Von den 24 Rohstoffen in dem Index rutschen die Preise von 16 letzte Woche ab. Angeführt wurde die Verliererliste von Silber, das sich um sieben Prozent verbilligte. Der Baumwollpreis sackte am 21. Juni um 6,9 Prozent ab - so stark wie seit 1991 nicht mehr.

In der Woche bis zum 20. Juni steckten Investoren zusätzlich 1,16 Mrd. Dollar in Rohstoff-Fonds, wie aus Daten von EPFR Global hervorgeht. Dafür verantwortlich waren hauptsächlich Zuflüsse in Gold- und andere Edelmetall-Fonds - sie zogen 1,2 Mrd. Dollar an neuem Geld an. Das waren die höchsten Zuflüsse für die Fonds in 20 Wochen, erklärte Cameron Brandt von EPFR.

Die Wetten auf einen steigenden Goldpreis gingen um fünf Prozent hoch auf 104.646 Kontrakte, erklärte CFTC. Sie stiegen damit die vierte Woche in Folge und waren so hoch wie seit dem 1. Mai nicht mehr. Die Kaufaufträge für Silber zogen per Saldo um 2,4 Prozent auf 7490 Kontrakte an.

Goldpreis fällt

Mit beiden Wetten lagen die Spekulanten daneben. Der Goldpreis fiel letzte Woche um 3,8 Prozent und verzeichnete damit seinen stärksten Wochenrückgang in diesem Jahr. Zurückzuführen war der Verlust auf rasche Verkäufe der Investoren nach der Entscheidung der US-Notenbank.

“Die Fed hat die US-Wachstumserwartungen gedämpft”, sagt Chad Morganlander, ein Fondsmanager bei Stifel Nicolaus & Co. Solange China nicht die Nachfrage ankurbelt und auch die Federal Reserve mehr unternimmt “verhalte ich mich auch lieber abwartend”, fügte er hinzu. http://www.cash.ch/news/topnews/spekulanten_greifen_mit_rohstoffwetten_d...

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Benjamin Franklin

25.06.2012 23:57
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Hans Werner Sinn die Situation in der EU ganz langsam und deutlich erklärt. Es macht wirklich Sinn!

http://www.youtube.com/watch?v=OGGDl_eJte8

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25.06.2012 22:33
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Analysten rechnen, dass die Börsen bis Okt/Nov 2012 noch bis 20-30% einbrechen werden. Spez. zyklische Titel bzw. Banken/Versicherungen werden noch ausbluten. Ich gehe davon aus, dass Mitte Juli bis Mitte August (kleine Umsätze!) und später nochmals im Herbst grosse Abschläge erfolgen werden. 

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

25.06.2012 17:57
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Extrem geringe Handelsumsätze im SMI heute!

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24.06.2012 23:26
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Ich wünsche allen viel Spass beim Schaufensterschmücken diese letzte Semesterwoche! In 6 Monaten sind dann ähnliche Qualitäten beim Christbaumschmücken wieder gefragt.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

22.06.2012 15:35
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Genf (awp/sda) - Französische Senatoren haben am Freitag in Genf die von der Schweiz ausgehandelten Steuerabkommen scharf kritisiert. Die darin enthaltende Abgeltungssteuer unter Beibehaltung der Anonymität der Bankkunden ermuntere weiterhin zur Steuerflucht.


Die drei Senatoren sammeln seit Donnerstag in der Schweiz Informationen über das Bankkundengeheimnis. Ziel ist es, Steuerflucht aus Frankreich zu unterbinden. Die erhaltenen Informationen fliessen in einen Bericht an die französische Regierung ein.


Die bilateralen Steuerabkommen, wie sie die Schweiz mit Deutschland, Grossbritannien und Österreich abgeschlossen habe, seien vor allem für die Banken eine gute Lösung, deren Priorität es sei, die Kunden zu behalten, sagte der kommunistische Abgeordnete Eric Bocquet an einer Medienkonferenz in Genf. Für Paris kämen die Abkommen einer Steueramnestie gleich.


Er verstehe auch nicht, so Bocquet, wie die Staaten einen Teil ihrer Steuersouveränität delegieren könnten.


Die kritisierten Abkommen sehen eine einmalige Besteuerung auf bisher nicht deklarierten Vermögen in der Schweiz vor. Künftige Einkommen sollen einer Quellensteuer unterliegen. Die Kontoinhaber bleiben dabei anonym.


Die französische Regierung, die der Abgeltungssteuer gegenüber zuerst positiv eingestellt war, wechselte letzten November ihre Meinung. Für die drei Senatoren aus Frankreich kann der Kampf gegen Steuerflucht nur mit einem multilateralen Abkommen bekämpft werden.


Quelle: www.nzz.ch

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22.06.2012 10:30
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Zürich (awp) - Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich hat anlässlich der Sommerprognose 2012 ihre Schätzung für das Wachstum des realen Schweizer Bruttoinlandproduktes (BIP) im laufenden Jahr erhöht. Neu rechnet sie mit einem BIP-Wachstum 2012 von +1,2%, nach zuvor +0,8%. Für 2013 hat sie die Prognose dagegen leicht gesenkt und rechnet neu mit +1,7% (alt: +1,9%). Im März hatte die KOF ihre Prognose 2012 auf 0,8% von 0,2% erhöht, davor hatte sie im Dezember 2011 ihre BIP-Prognose auf +0,2% von zuvor +1,5% gesenkt.


Die Schweizer Wirtschaft sei im Winterhalbjahr 2011/12 besser gelaufen als erwartet, heisst es in einer Mitteilung der KOF vom Freitag zur Begründung für die höhere Prognose 2012. Die Unsicherheiten bezüglich des weiteren Konjunkturverlaufs seien hoch, so dass für die nächste Zeit mit eher tiefen Wachstumsraten gerechnet werden müsse, heisst es weiter. Die Arbeitslosigkeit bleibe mit 3,1% (alte Prognose: 3,2%) in diesem Jahr niedrig, für 2013 rechnet sie mit 3,2%. Inflationsgefahr sieht die KOF ebenfalls nicht, für dieses Jahr dürften die Konsumentenpreise im Durchschnitt um 0,5% fallen und nächstes Jahr nur um 0,7% steigen.


Ein Grund für die gute Entwicklung in diesem Jahr ist laut KOF der private Konsum. Die positive Reallohnentwicklung, die anhaltende Einwanderung sowie der robuste Arbeitsmarkt dürften dafür der Grund sein.


Neben der KOF haben zuletzt die meisten Prognose-Institute ebenfalls ihre BIP-Prognosen aufgrund des besser als erwartet ausgefallenen Winterhalbjahres erhöht. Mit ihrer Prognose 2012 steht die KOF etwa im Durchschnitt der Prognose, für 2013 ist sie am oberen Rand.


Quelle: www.nzz.ch

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21.06.2012 22:17
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Es sieht nicht besonders gut aus: Jetzt auch USA und China im Abstiegskampf. Spanien, Portugal, Italien kennen wir. Bald auch Deutschland. Der Euro knabbert auch an der 1.20er Marke. Somit rechne ich, dass der SMI morgen nur wenig grün schliessen wird  :mrgreen:

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

21.06.2012 16:01
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Zürich (awp) - Die Ratingagentur Fitch hat das Kreditrating für die Schweiz mit "AAA" bestätigt, der Ausblick bleibt stabil. Damit solle die diversifizierte, fortgeschrittene und wohlhabende Wirtschaft des Landes zum Ausdruck gebracht werden, die von einer Serie niedriger und stabiler Inflation sowie makroökonomischer Stabilität unterstützt werde, heisst es in einer Mitteilung vom Donnerstag.


Die Schweizer Wirtschaft habe sich trotz der globalen Finanzkrise als robust erwiesen und sich schnell vom Rückgang im Jahr 2009 erholt. Gut gemanagte öffentliche Finanzen und starke Institutionen unterstützten ebenfalls das Top-Rating. Die seit 2003 deutlich verringerte Verschuldung lasse Spielraum für Fiskalmassnahmen, wenn sie nötig werden. Allerdings müssten Massnahmen aufgrund der Alterung der Bevölkerung getroffen werden, so Fitch.


Zwar habe die Untergrenze des Eurokurses durch die SNB den Einfluss der Eurozonen-Krise gedämpft. Eine deutliche Verschärfung der Krise könne aber aufgrund der starken Verzahnung der Schweizer Wirtschaft mit Europa zu Abwärtsdruck für das Rating führen. Hinzu komme ein gewisses Risiko einer Überhitzung am Immobilienmarkt, was sich auf den Hypothekenmarkt und die Banken auswirken könne.


Quelle: www.nzz.ch

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