Schweizer Aktien und CHF, Juni 2013

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Juni 2013

Rückblick

Seit März 2009 (eigentlich schon seit 2001) sind die Aktien wieder auf Höchststände gestiegen, zum Teil auf Allzeithöchsts, besonders in den USA. Ich denke, die Hausse wird weitergehen bis 2015. Dies wird aber kein gleichmässiger Aufstieg sein, sondern mit relativen Tiefs im Herbst 2013 und im Herbst 2014. Die Aktienmärkte bewegen sich schon immer in einer groben leicht ansteigenden Sinuskurve. Jetzt bewegen wir uns wieder im oberen Bereich dieser Kurve. Die Spitze wird voraussichtlich 2015 erreicht werden. Der Absturz 2008/9 fällt eigentlich ein wenig aus dem Rahmen, da sich die Crashs sonst alle 14 Jahre (1973, 1987, 2001, 2015) wiederholen (7 fette und 7 magere Jahre).

Rückblick Mai

An Pfingsten erreichten wir den Höhepunkt an den Börsen. Nach Pfingsten hat Japan die Baisse angestossen.  Auch der vor Wochen erfolgte Kurssturz des Goldes war ein Vorbote. Gegen Ende Mai sind heftige Abgaben von 5% oder mehr eingetreten.

Ausblick

Wichtig scheint mir, jetzt die Bondzinsen Japans und der USA besonders im Auge zu behalten! Nach dem Juni werden wir wieder zum x-ten Male ein Sommertheater in den Ferienmonaten Juli und August bewundern dürfen. Danach wird es wieder interessant und man sollte im September wieder Kaufbereitschaft erstellen. Es kann aber auch ab sofort schon sinnvoll sein, bei grösseren Tiefs oder Flashcrashs kleine Käufe zu tätigen. Aber keinesfalls in ein fallendes Messer greifen!

Ausblick Juni

Der Juni ist noch ein Arbeitsmonat, deshalb erwarte ich noch grössere Bewegungen in diesem Monat. Diese Bewegungen müssen sich nicht unbedingt am Aktienmarkt abspielen, es könnten auch grössere Verschiebungen der Relationen von Bonds, Währungen, Gold oder Rohstoffen sein.

in_God_we_trust
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http://www.handelszeitung.ch/konjunktur/boerse-ist-nicht-wirtschaft

"Warten wir es gelassen ab. Nach dem kalten Frühling kommt mit Sicherheit der Sommer. Und auch die grösste Börseneuphorie geht irgendwann zu Ende. Hoffentlich folgt dann nur die Ernüchterung und nicht die Enttäuschung".

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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Blocher über das Banken US Chaos in Bern:

http://www.blocher-prinzip.ch/

 

Nicht die USA sind zu blamieren, denn wer die Macht hat, hat immer recht!

Zu kritisieren ist einzig und allein die sogenannte Schweizer Regierung. Sie leckt den USA am A. Kann man ja mal machen in der Not, wenn der andere dabei sehr viel Spass hat und sich erkenntlich zeigt, aber nicht immer und immer wieder sich aufdrängen, wenn der andere sich dessen schon fast überdrüssig ist. Meine bescheidene Meinung.

Und unsere Linken wollen den automatischen Informationsaustausch im Inland, damit sie nachher schwarz auf weiss wissen, was jeder Bürger hat und wieviel man jedem einzelnen Bürger wegnehmen kann.

Wäre ja auch denkbar, aber dann müsste auch genau festgestellt werden, wie gross jede BürgerIn ist, wie dick sie ist, ob sie eine Glatze hat, oder nicht, wie gescheit sie ist, wie viele Stunden sie hart gelernt hat, ohne dabei einen Cent zu verdienen, wie viele Bücher sie gelesen hat und was für welche, wie schön sie ist, wie gesund sie ist, wie alt sie ist, wie glücklich sie sich fühlt, wieviel sie arbeitet und in ihrem Leben schon gearbeitet hat und wie hochwertig diese Arbeit war, wie viel Glück sie in ihrem vergangenen Leben schon genossen hat, etc. etc.. All dies müsste dann mit einem "gerechten" Geldbetrag ausgeglichen werden. Viel Spass beim Herstellen der absoluten Gerechtigkeit durch den Staat!

Und wenn dann einer zu viel lacht in der Oeffentlichkeit, wird ihm das Gehalt gekürzt, weil Lachen ein Glücksindikator ist. Deshalb wird nach kurzer Zeit niemand mehr ein Lächeln hervorbringen sondern nur noch möglichst griessgrämig herumlaufen. Viel Spass! George Orwell lässt grüssen.

Anstatt dass man diesen Ausgleich den freien Markt schaffen lässt! Aber das geht diesen Boneheads niemals in den engen Kopf. Und wir machen diese Narren zu unseren Führern! Viel Glück für so einen Staat!

Gruss
iGwt

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Gerard
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Martin Ebner

Wenn ich das Cash-Interview von M. Ebner lese, sind wir uns aufs Detail genau einig. Finger weg von Bankaktien, eher Rück statt Erstversicherer, in Gesundheit Übersicht bewahren auf grosse Pharma Firmen und investiert in Biotech. Frage mich mal ob er die gleichen Biotechs hält wie ich?

aprecio
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@igwt

dein posting zeugt aber nicht gerade von vertrauen in deine behörden.

stattdessen lässt du dich immer wieder von maischter blocher in die angststarre versetzen.

der eu beitritt damals hätte bewirkt, dass die schweiz seit jahrzehnten an einem tisch mit den grossen und mächtigen dieser welt gesessen hätte und an einem tisch über die zukunft mit diskutiert hätte. aber mister b hat ja die zukunft gesehen und behauptet, die schweiz werde ausgenommen. so ist es nun.

du glaubst, weil du dich mit dem DOS auskennst, dass windows zu schliessen ist.

falsch gedacht.

expertus
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aprecio hat am 03.06.2013 - 10:39 folgendes geschrieben:

dein posting zeugt aber nicht gerade von vertrauen in deine behörden.

stattdessen lässt du dich immer wieder von maischter blocher in die angststarre versetzen.

der eu beitritt damals hätte bewirkt, dass die schweiz seit jahrzehnten an einem tisch mit den grossen und mächtigen dieser welt gesessen hätte und an einem tisch über die zukunft mit diskutiert hätte. aber mister b hat ja die zukunft gesehen und behauptet, die schweiz werde ausgenommen. so ist es nun.

du glaubst, weil du dich mit dem DOS auskennst, dass windows zu schliessen ist.

falsch gedacht.

Die Schweiz als eigenständiges, kleines, neutrales Land hat mehr zu sagen als als einzelnes, kleines Land unter X anderen EU-Ländern.

Die Schweiz kommt in beiden Fällen unter Druck, jetzt haben wir es wenigstens in dein eigenen Händen und auch wenn der Finanzsektor etwas leiden wird, wir werden es überleben

MarcusFabian
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Elias hat folgendes geschrieben:

Es geht nicht um recht haben. Aber in dem Umfeld zu glauben, uns ginge es besser, wenn man einfach eine UBS fallen lassen oder eine Rezession zugelassen hätte, ist grenzwertig.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, mit inkompetenten Banken umzugehen. Man muss sich nicht auf das eine oder andere Extrem beschränken:

1.) Bank fallen lassen wie Lehman Brothers -> Schlecht, weil es katatsrophale Auswirkungen auf die Bank selbst hat. Auf das Vertrauen in das Finanzsystem allgemein und einen zerstörerischen Dominoeffekt auslösen kann. .

2.) Bank gezielt abwickeln, gute Teile ausgliedern und geordnet in Insolvens schicken (Bsp.: Bear Stearns) --> Gut, weil die Abwicklung ohne Panik und ohne Vertrauensverlust über die Bühne geht.

3.) Bank auf Kosten der Steuerzahler "retten", ohne die Probleme der Bank strukturell zu lösen (so wie es leider mit den meisten "too-big-to-fail" Banken gemacht wurde) --> Schlecht.

4.) Bank rekapitalisieren, wenn sie zu retten ist: Die Eigentümer (Aktionäre) verlieren alles. Junior-Bond-Halter verlieren ebenso. Wenn das noch nicht reicht, um die Schulden zu decken, verlieren auch die Senior-Bond-Halter. Schulden werden in Aktien umgewandelt. Die verbleibenden Gläubiger bekommen also Aktien statt Geld. Beispiel Zypern. --> Gut, wenn die Bank eine Chance hat, wieder auf die Beine zu kommen.

Wir beide sind uns einig, dass 1.) eine schlechte Lösung ist.

Ich bin auch gegen 3 und finde 2 oder 4 wäre je nach Fall die ideale Variante gewesen.



 

in_God_we_trust
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aprecio hat am 03.06.2013 - 10:39 folgendes geschrieben:

dein posting zeugt aber nicht gerade von vertrauen in deine behörden.

stattdessen lässt du dich immer wieder von maischter blocher in die angststarre versetzen.

der eu beitritt damals hätte bewirkt, dass die schweiz seit jahrzehnten an einem tisch mit den grossen und mächtigen dieser welt gesessen hätte und an einem tisch über die zukunft mit diskutiert hätte. aber mister b hat ja die zukunft gesehen und behauptet, die schweiz werde ausgenommen. so ist es nun.

du glaubst, weil du dich mit dem DOS auskennst, dass windows zu schliessen ist.

falsch gedacht.

Aprecio, I appreciate your statement!

Doch, ich habe einiges Vertrauen in unsere Behörden. Ich warne sie nur davor, dieses Vertrauen zu missbrauchen!

Blocher versetzt mich keinesfalls in Angst, sondern in Erstaunen und Freude, denn am Ende hat er fast immer recht. Nicht weil er Blocher heisst und reich ist, sondern weil er ein gottesfürchtiger Mensch ist (und darum ist er reich).

DOS und Windows:

Nein, ich verschliesse mich der Zukunft nicht! Ich bin kein Revoluzzer. Ich gehorche der Regierung, selbst wenn sie vorwiegend aus Linken besteht. Aber ich benutze auch mein Recht auf Meinungsfreiheit und kritisiere sie manchmal, aber nicht oft.

Neuer Wein in neue Schläuche! Aber den alten Wein geniesse ich trotzdem jetzt lieber! Der neue Wein wird mit der Zeit wahrscheinlich auch einmal alt und gut!

 

Gruss
iGwt

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expertus
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Wichtig ist doch, dass man die Konsequenzen aus der Krise zieht. Striktere Eigenkapitalforderungen, wie aktuell vorgesehen, sind da schon einmal eine gute Massnahme. Problematisch ist noch, dass die Berechnungen der Banken das Risiko schönrechnen und so weniger Kapital unterlegen müssen. Daher sollte auch die Anforderungen an das ungewichtete Kapital substantiell sein

MarcusFabian
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expertus hat am 03.06.2013 - 11:36 folgendes geschrieben:

Striktere Eigenkapitalforderungen, wie aktuell vorgesehen, sind da schon einmal eine gute Massnahme. Problematisch ist noch, dass die Berechnungen der Banken das Risiko schönrechnen und so weniger Kapital unterlegen müssen.

Richtig, aber damit werden die gut gemeinten Massnahmen ad-absurdum geführt. Die Kernkapitalquote ist ein Witz!

in_God_we_trust
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"In einer mir aus dem Berufshandel zugetragenen Strategiestudie äussert sich mit Merrill Lynch nun erstmals ein prominentes amerikanisches Bankinstitut zu Wort. Die Botschaft an die eigene Anlagekundschaft ist unmissverständlich: Die Anleihen-Blase steht kurz vor dem Platzen.

Der Immobilienmarkt habe in vielen Teilen des Landes die Talsohle durchschritten, was grundlegende Veränderungen für die Finanzmärkte genauso wie für die Realwirtschaft mit sich bringe. Auch bei der eigenen Anlagekundschaft sei wieder eine grössere Risikobereitschaft zu verspüren, so die Studienverfasser. Für höhere Zinsen spreche auch der höhere Aktienmarkt. In der Vergangenheit habe sich Letzterer als ziemlich zuverlässiger Indikator für bevorstehende Veränderungen am Anleihenmarkt erwiesen. Das Risiko eines Einbruchs am Anleihenmarkt sei daher gross.

Für gewöhnlich nimmt der Aktienmarkt zukünftige Ereignisse um 6 bis 9 Monate vorweg, manchmal sogar noch früher. Noch sind die jüngsten Entwicklungen in Übersee hierzulande kein Thema. Das könnte sich allerdings schlagartig ändern, spricht bei uns doch auch der nachlassende Status des Frankens als sicherer Hafen für höhere Zinsen. Zum einen weil die Schweizerische Nationalbank zunehmend wieder höhere Zinsen zulassen kann, zum anderen weil sich ein Abfluss von ausländischem Kapital im hiesigen Zinsniveau niederschlägt.

Interessant ist auch, dass ausländische Emittenten in den letzten Wochen noch einmal im grossen Stil Franken-Anleihen aufgelegt haben. Aufgrund des auf Wochen wenn nicht gar Monate hinaus schwächeren Frankens und der höheren Zinsen kann man dies den Emittenten in keinster Weise verübeln. In meinen Augen geht von den Aktivitäten durchaus Signalwirkung für die Märkte aus."

http://www.cash.ch/news/top_news/usstrategen_sehen_anleihenblase_platzen...

Gruss
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So etwas Dummes:

"Dass ein neuer Held die Eidgenossenschaft aus dieser sehr misslichen Situation heraushauen wird, ist sehr unwahrscheinlich geworden".

Ein Held ist ja per Definition jemand, der etwas oder jemanden aus einer "sehr misslichen Situation heraushaut" und ist immer sehr unwahrscheinlich! Sonst ist er nämlich kein Held, oder wozu brauchen wir sonst Helden? Um Bleistifte zu spitzen? Der Verfasser dieses Artikel muss zumindest diesen Satz wohl im Vollrausch geschrieben haben.

http://bazonline.ch/schweiz/standard/Blochers-Held-der-den-USA-die-Stirn...

Gruss
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Elias
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«Die Wirtschaftswissenschaft ist ein anspruchsvolles Gedankensystem, das hervorragend darin ist, Politikern präzise zu erklären, warum ihre in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen falsch waren», sagte Bernanke am Sonntag. «Bezüglich der Zukunft nicht so sehr.»

http://www.20min.ch/finance/news/story/US-Notenbankchef-macht-sich-ueber...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

martinidrink
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Siehst du, ich sage dir, mein Verstand macht wirklich ein irre Ding! und das heisst: denken und eigene Meinung bilden, wach auf!!

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

weico
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MarcusFabian hat am 03.06.2013 - 11:20 folgendes geschrieben:


Ich bin auch gegen 3 und finde 2 oder 4 wäre je nach Fall die ideale Variante gewesen.
 

Exakto !

 

War übrigens schon damals mein Ideal bzw. der Kritikpunkt an der UBS-Rettung....

http://www.cash.ch/comment/337935#comment-337935

 

weico

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martinidrink hat am 03.06.2013 - 17:50 folgendes geschrieben:

Siehst du, ich sage dir, mein Verstand macht wirklich ein irre Ding! und das heisst: denken und eigene Meinung bilden, wach auf!!

Bravo! Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung und ist auch Teil des eigenständigen Denkens. Zudem sind die Gedanken frei und ein erster grosser Schritt in die Freiheit!

Gruss
iGwt

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sime
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Elias hat am 03.06.2013 - 17:17 folgendes geschrieben:

«Die Wirtschaftswissenschaft ist ein anspruchsvolles Gedankensystem, das hervorragend darin ist, Politikern präzise zu erklären, warum ihre in der Vergangenheit getroffenen Entscheidungen falsch waren», sagte Bernanke am Sonntag. «Bezüglich der Zukunft nicht so sehr.»

http://www.20min.ch/finance/news/story/US-Notenbankchef-macht-sich-ueber...

Jetzt will sich Bernanke wohl noch als gefeiter Philosoph und Dialektiker profilieren, wo er seine Schrottbude gerade in die Tonne tritt als möchte er vor dem Insolvenzverfahren das Recht auf Geldschöpfung noch etwas ausschöpfen. Biggrin Am 1. August 2013 endet das 100- jährige Privileg der privaten, jüdischen Geldschöpfung, welcher im FED-Act damals kurz vor Weihnachten 1912, als die allermeisten Senatoren und Abgeordneten bereits auf dem Weg zu ihren Familien waren, um Weihnachten zu feiern, beschlossen wurde. 

Bernanke ist gut darin, andere an ihrem Unvermögen zu kritisieren, aber selber konnte er der Untersuchungskomission nicht einmal sagen, wohin genau die 5 Billionen Dollar geflossen sind, als man die Banken rettete. Es werden viele kommen in meinem Namen, doch sie sind voll der Lüge. An ihren Taten werdet ihr sie erkennen. Um auch einmal Bibelverse zu zitieren, aber fragt mich nicht wo. Biggrin

 

expertus
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weico hat am 03.06.2013 - 18:48 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 03.06.2013 - 11:20 folgendes geschrieben:

 

Ich bin auch gegen 3 und finde 2 oder 4 wäre je nach Fall die ideale Variante gewesen.
 

Exakto !

 

War übrigens schon damals mein Ideal bzw. der Kritikpunkt an der UBS-Rettung....

http://www.cash.ch/comment/337935#comment-337935

 

weico

Zur Vollständigkeit sollte man noch anfügen, dass der Schweizer Staat und die Nationalbank mit (kleinem) Gewinn aus der UBS Rettung hervorgingen und somit die Steuerzahler nichts zahlen mussten.

Heisst aber nicht, dass ich die Rettung optimal fand.

martinidrink
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expertus hat am 03.06.2013 - 23:07 folgendes geschrieben:

weico hat am 03.06.2013 - 18:48 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 03.06.2013 - 11:20 folgendes geschrieben:

 

Ich bin auch gegen 3 und finde 2 oder 4 wäre je nach Fall die ideale Variante gewesen.
 

Exakto !

 

War übrigens schon damals mein Ideal bzw. der Kritikpunkt an der UBS-Rettung....

http://www.cash.ch/comment/337935#comment-337935

 

weico

Zur Vollständigkeit sollte man noch anfügen, dass der Schweizer Staat und die Nationalbank mit (kleinem) Gewinn aus der UBS Rettung hervorgingen und somit die Steuerzahler nichts zahlen mussten.

Heisst aber nicht, dass ich die Rettung optimal fand.

Da bin ich mir aber nicht so ganz sicher, dass die UBS gerettet ist... ich traue dieser Sache überhaupt nicht! Bald werden die Weltweiten-Börsen uns um die Ohren fliegen, angefangen in Japan und USA ...

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Elias
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sime hat am 03.06.2013 - 20:24 folgendes geschrieben:

Jetzt will sich Bernanke wohl noch als gefeiter Philosoph und Dialektiker profilieren, wo er seine Schrottbude gerade in die Tonne tritt als möchte er vor dem Insolvenzverfahren das Recht auf Geldschöpfung noch etwas ausschöpfen.

An ihren Taten werdet ihr sie erkennen. Um auch einmal Bibelverse zu zitieren, aber fragt mich nicht wo. smiley

Richtig heisst es: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Matthäus 7,16 . Aus dem gleichen Kapitel stammt der erste Satz: Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Matthäus 7,1

 

Früher war es Greenspan, der allein an allem Schuld war und auf den man eindreschte, jetzt ist es Bernanke.

 

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MarcusFabian
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sime hat am 03.06.2013 - 20:24 folgendes geschrieben:

 

Bernanke ist gut darin, andere an ihrem Unvermögen zu kritisieren, aber selber konnte er der Untersuchungskomission nicht einmal sagen, wohin genau die 5 Billionen Dollar geflossen sind, als man die Banken rettete.

 

Wahrscheinlich hätte er es gewusst aber er hat's einfach nicht gesagt.
Was auch verständlich ist: Würde beispielsweise bekannt, dass die xy-Bank von der Fed Hilfe erhalten hat, würden dieser Bank die Kunden davon laufen.

 

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Elias hat am 04.06.2013 - 08:57 folgendes geschrieben:

sime hat am 03.06.2013 - 20:24 folgendes geschrieben:



An ihren Taten werdet ihr sie erkennen. Um auch einmal Bibelverse zu zitieren, aber fragt mich nicht wo. smiley

Richtig heisst es: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Matthäus 7,16 . Aus dem gleichen Kapitel stammt der erste Satz: Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet. Matthäus 7,1

 

 

Schön, dass Ihr die Bibel zitiert, da kann ich mich dagegen etwas zurückhalten.

Taten sind eben auch Früchte. Wenn Du z.B. ein gutes Haus baust, das Jahrhunderte standhält, dann hast Du eine gute Tat vollbracht und bist ein guter Baum, der nicht umgehauen und ins Feuer geworfen wird!

Oder wenn Du ein Auto gut reparierst oder unterhältst, dass es lange läuft, ebenfalls. Oder wenn Du ein gutes Programm programmierst, das lange Freude bereitet, ebenfalls.

Dasselbe gilt, wenn Du Kinder gut erziehst, oder als Pfarrer die Gemeinde gut betreust, dass die Kinder gute tätige Bürger werden und die Leute bessere und glücklichere und tätigere Menschen werden.

Denn unser Wohlstand hängt ganz direkt von unseren guten Taten ab! Gute nachhaltige Arbeit, sowohl geistige wie körperliche, ist alles!

 

Gruss
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Elias
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in_God_we_trust hat am 04.06.2013 - 14:22 folgendes geschrieben:

Taten sind eben auch Früchte.

Nein, es ist das Resultat aus einer Tätigkeit.. Ob etwas gut herauskommt oder nicht, zeigt sich erst später. Wer hat nicht schon in guter Absicht etwas gutes tun wollen und es ist am Ende schlecht herausgekommen? Das sind dann diese Tage, wo man besser im Bett geblieben wäre.

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MarcusFabian
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Nachfolgendes ist hier vielleicht ein bisschen off-topic. Evtl. würde das auch in einen der Threads Infla/Defla, Krise USA oder Krise EU passen. Aber solange hier nur Bibelzitate getauscht werden, ist etwas börsenrelevantes vielleicht doch nicht ganz so fehl am Platz:

 

Das nachfolgend beschriebene Dokument der Allianz Global Investors sollte sich jeder Langfristanleger durchlesen. 14 Seiten, davon netto 10 und viele Grafiken. In 15 Minuten hat man's also durch.

https://www.allianzglobalinvestors.de/kapitalmarktanalyse/publikationen/...

Kurze Zusammenfassung:
Es geht darum, wie lange es dauern könnte, bis Deutschland bzw. die USA von der aktuellen Verschuldungsquote auf die Maastrich-Grenze von 60% Schulden/BSP herunterkommen.
Dabei spielen 4 Faktoren eine Rolle:
1. Die Inflation (Teuerung). Je höher die Inflation, um so schneller können die Staatsschulden abgebaut werden.
2. Die Renditen auf Staatsanleihen: Je weniger der Staat auf seinen Schulden Zinsen zahlen muss, um so schneller schmilzt der Schuldenberg.
3. Das Wirtschaftswachstum: Je höher das Wachstum um so höher die Steuereinnahmen um so schneller können Schulden abgebaut werden.
4. Die primäre Staatsverschuldung (also Einnahmen minus Ausgaben, ohne Berücksichtigung von Zinszahlungen). Die primäre Staatsverschuldung muss bei Null sein. Steigt die Neuverschuldung wird der Abbau der Schulden verzögert bis verunmöglicht.

Fazit des Artikels: Die Inflation und primäre Neuverschuldung spielen die Hauptrolle. Das Wirtschaftswachstum selbst hat nur einen untergeordneten Einfluss auf die Geschwindigkeit des Schuldenabbaus.

Idealszenario aus Sicht des deutschen Staates: Wirtschaftswachstum 1.5%, Durchschnittliche Renditen auf Staatsanleihen 2%, Teuerung 6%, ausgeglichener Staatshaushalt ==> Per 2018 wird die 60% Verschuldungsgrenze erreicht.

Dieselben Überlegungen für die USA: Wirtschaftswachstum 2%, Durchschnittliche Renditen 2%, ausgeglichener Haushalt, Teuerung 6% ==> 2022

Was uns dieses Idealszenario eigentlich verrät ist, dass die Halter von Staatsanleihen indirekt den Schuldenabbau finanzieren: Sie bekommen 2% Rendite, verlieren aber über die Teuerung 6%. Ergo geben sie in Kaufkraft gemessen pro Jahr 4% ihres Anleihenvermögens an den Staat ab. Ob die dieses Spiel mitmachen, ist fraglich. So lange aber Fed/EZB als Käufer dieser Anleihen auftreten, kann es theoretisch funktionieren.
Im Falle der USA stellt sich natürlich die Frage, wie die Chinesen das sehen ;)
 

Elias
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Wer soll die Renditen erwirtschaften? Es steigen ja  dann alle Zinsen. In der Schweiz haben wir allein 700 Milliarden im BVG. Kommt dazu, dass wegen der Teuerung die Kaufkraft schwindet. Das bleibt nicht ohne Nebenwirkung. Der Staat hat wegen der Teuerung auch wieder Mehrausgaben.

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Elias hat am 04.06.2013 - 17:25 folgendes geschrieben:

Wer soll die Renditen erwirtschaften? Es steigen ja  dann alle Zinsen. In der Schweiz haben wir allein 700 Milliarden im BVG. Kommt dazu, dass wegen der Teuerung die Kaufkraft schwindet. Das bleibt nicht ohne Nebenwirkung. Der Staat hat wegen der Teuerung auch wieder Mehrausgaben.

Absolut einverstanden. Ich halte das Allianz-Szenario auch für sehr unwahrscheinlich. Aber es ist dennoch interessant, es zu lesen und darüber nachzudenken.
Ich schätze mal, dass es sich beim Autor um einen realitätsfremden Versicherungs-Mathematiker handelt Wink

Das Problem ist zunächst mal, dass es kaum Teuerung ohne Ausweitung der Geldmenge geben kann. Und da bekanntlich unser Geld durch Kreditvergabe erzeugt wird, müsste jemand anders - ausser dem Staat - sich neu verschulden.
Gretchenfrage: Wer? Unternehmen? Private?

Weiterhin wäre eine Stagnation der Geldmenge gleichzusetzen mit Deflation der Geldmenge, da ja die Zinsen auf bestehenden Schulden nach wie vor bedient werden müssen. Unter solchen Voraussetzungen wäre ein Wirtschaftswachstum von >0% wohl Wunschdenken.

Und last but not least: Eine Entkopplung von Teuerung und Zinsen wie im Szenario gewünscht, würde in der Realität wohl kaum funktionieren. Ich habe das ja bereits im Kommentar angetönt: 6% Teuerung und 2% Rendite? Wer würde da noch Anleihen kaufen, wenn er pro Jahr real 4% verliert?

Und genau jetzt kommen wir zum logischen Zirkelschluss: Die Zentralbank müsste - um die Renditen niedrig zu halten - sämtliche Staatsschulden aufkaufen. Damit würde aber die Geldmenge erweitert und nicht reduziert. Die Zentralbank würde somit zur ultimativen Bad-Bank für jeglichen Kredit. Neben Staatsanleihen müssten ultimo-ratio auch Unternehmensanleihen und Privatkredite aufgekauft werden, um die Zinsen niedrig zu halten. Somit würde schlussendlich das gesamte Kreditwesen bei der Zentralbank landen, weil ja niemand sonst - weder eine Bank noch ein privater Investor - bereit wäre, Kredite zu vergeben, deren Rendite unterhalb der Teuerung liegt.

Also nochmals: Teuerung ist nur möglich, wenn die Geldmenge (Schuldenmenge) erweitert wird. Wenn es nicht mehr der Staat ist, der die Schulden ausbaut (die Primärverschuldung soll ja bei Null liegen), dann muss es jemand anders sein. Der bekommt bei einer Teuerung von 6% aber nur einen Kredit zu mindestens 7%, denn der Kreditgeber will ja auch was verdienen.
Sollen die Schuldzinsen aber bei 2% bleiben, muss die Zentralbank den Kredit in ihre Bilanz übernehmen.

Noch einfacher ausgedrückt: Was kostet die Schweiz? (= sämtliches Land, alle Fabriken, Aktien, Waren, Dienstleistungen ... etc.)

Sagen wir mal: 10 Billionen Franken? (Phantasiewert)
Fein, warum druckt dann die SNB nicht einfach 10 Billionen Franken und kauft alles auf?

Dass das nicht so wirklich funktionieren kann, ist wohl jedem klar, oder?

 

Schnitthelm Wac...
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Erleben wir morgen einen schwarzen Mittwoch? Der Dow macht mir plötzlich Sorgen.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

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Elias hat am 04.06.2013 - 15:15 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 04.06.2013 - 14:22 folgendes geschrieben:

Taten sind eben auch Früchte.

Nein, es ist das Resultat aus einer Tätigkeit.. Ob etwas gut herauskommt oder nicht, zeigt sich erst später. 

Eine Frucht reift am Baum und wird jeden Tag grösser und süsser. Am Ende fällt sie vom Baum und wird verspeist. Wenn die Frucht gut ist, dann bekommt man danach kein Bauchweh und ist happy.

Ein Maurer, der ein Haus baut, Backstein um Backstein, sieht jeden Tag seine Frucht reifen. Wenn das Haus fertig ist, wird es bewohnt. Wenn es bewohnbar ist, bleiben die Bewohner lange drin, wenn aber das Dach rinnt, verlassen sie es wieder.

Taten kann man demnach schon mit einer reifenden Frucht vergleichen. Du hast aber recht: Ob es gut herauskommt, ob die Frucht oder die Tat gut ist oder nicht, zeigt sich erst wenn die Frucht reif ist, bzw. wenn die abgeschlossene Tat oder das Werk vollbracht ist.

Gruss
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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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MarcusFabian hat am 04.06.2013 - 17:14 folgendes geschrieben:

 

 

Das nachfolgend beschriebene Dokument der Allianz Global Investors sollte sich jeder Langfristanleger durchlesen. 14 Seiten, davon netto 10 und viele Grafiken. In 15 Minuten hat man's also durch.

https://www.allianzglobalinvestors.de/kapitalmarktanalyse/publikationen/...

 

Wir lassen uns immer wieder von andern einreden, dass es irgend ein Problem gäbe. Das ist schon unser erster Fehler.

Der Markt kennt keine Probleme, er löst sie immer sofort! (Genauso kennt der liebe Gott keine Probleme, er löst alle aufkommenden Probleme augenblicklich. So gibt es für Ihn auch keine guten und schlechten Menschen, jeder erhält einfach immer genau das, was ihm zusteht. Es gibt deshalb eigentlich auch gar keine Ungerechtigkeiten in der Welt!)

Ob jemand 40% oder 60% oder 80% Schulden hat, ist jedem Staat freigestellt. Der Markt stellt sich automatisch darauf ein. Bei Griechenland haben wir gesehen, wozu zu hohe Schulden dort geführt haben: Zu Haircuts! Aber das ist überhaupt kein Problem, sondern eine natürliche Strafe für unverantwortliche Kreditvergabe.

Für Investoren bedeutet das, immer den gesunden Menschenverstand brauchen. Diversifikation wie etwa Marc Faber empfiehlt: Immobilien, Gold, Aktien und viel Cash. Jedes Platzen einer Blase ist dann keine Katastrophe mehr, sondern eine neue Gelegenheit günstig einzusteigen. Leicht ist es dabei nicht Geld zu verdienen. Man sollte eigentlich fast damit zufrieden sein, nichts zu verlieren. Dann sollte man Gott besonders danken, für jeden Franken, den man vielleicht trotzdem noch dazugewinnen kann. Ja, man sollte Gott sowieso jeden einzelnen Tag danken, dass Er einem noch nicht alles weggenommen hat!

Marc Faber:
My asset allocation consists of 25% in equities, 25% in gold, 25% in bonds and cash, and 25% in real estate.

"Face it: it's never easy to make money. If a person wants to make easy money, then he or she should not be in the stock market."

It is very difficult to make money in stocks, because people tend not to diversify. They tend to buy popular stocks, such as Apple. And they sell stocks that are temporarily out of favor, such as mining stocks at the present time. They buy high and sell low. Not a recipe for success.

Gruss
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Elias
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MarcusFabian hat am 04.06.2013 - 17:44 folgendes geschrieben:

Also nochmals: Teuerung ist nur möglich, wenn die Geldmenge (Schuldenmenge) erweitert wird.

Da werden wir uns halt nie einig. Unter welchen Umständen Teuerung entsteht, kann man nachlesen.

Japan versucht mit allen Mitteln, Teuerung hinzukriegen. Argentinien versucht mit allen Mitteln, die Teuerung zu senken. Iran hat wegen den Sanktionen Teuerung.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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