Schweizer Aktien und CHF, Juni 2013

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Gerard
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Welco

Ich verstehe dein Anliegen. Ich gehöre jetzt auch schon zu einer auslaufenden Konsumgeneration (61 jährig). Ich verstehe auch z.b. wenn mein ehemaliger Geschirrspühler 15 - 20 Jahre alt wurde ( habe mein Miele übrigens nach 19 Jahren vor 2 Mte gegen einen neuen Miele getauscht), mein jetziger nicht so alt werden wird. Ich errachte in meiner Denkensart, dass wir vielleicht das Maximum unseres Konsum erreicht haben. Wenn ich so alle Teilnehmer in diesem Forum lese, ist es nicht so einfach mit der Kaufkraft für jeden. Jetzt braucht es 2 Autos (Autoindustrie), braucht es 2 bis 3 x Ferienbuchungen (Tourismus), braucht es eine eigene Zweit-Ferienwohnung (Baubranche), braucht es in einem Haushalt 2-3 Fernsehapparate, 1 Computer, 1 Tablet, 1-2 i-Phone (IT-Industrie) usw. Das alles sind Fragen, die ich mich als Konsummensch am Anfang des 3.Alters jetzt stelle. Werde ich zu weise wie früher der Ältestenrat (Senatoren), ich weis es nicht. Eins weiss ich als immer Selbstständigerwerbender, ein Angestellter, der 4 -6 Wochen Ferien im Jahr hat, bezahlst ca 13 - 14 Monatslöhne (ist nur 10,5 bis 11 Monate anwesend), kostet an Sozialkosten 50% der AHV/AI/APG + 50% 2. Säule am Arbeitgeber, um das alles an Konsum zu finanzieren, wie lange kann das unsere Gesellschaft noch finanzieren. Und die Schwellenländer, bis die einmal über diese Schwelle gesprungen sind, wie lange wird das dauern. Ehrlich gesagt, nehmt's nicht schlecht, es sind nur Fragen, die ich so aus dem Bauch heraus stelle.

Elias
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Wohlstand (auch Wohl, Wohlergehen) ist ein positiver Zustand, der individuell unterschiedlich wahrgenommen wird. Wohlstand setzt sich aus immateriellem und materiellem Wohlstand (siehe auch Lebensstandard) zusammen. Der Lebensstandard ist leichter zu messen. Umgangssprachlich ist mit Wohlstand gemeint, dass jemand mehr Geld als normal zur Verfügung hat bzw. dass es ihm in materieller Hinsicht an nichts mangelt.

Im Rahmen politischer Entscheidungen und Wirkungsweisen wird bislang meist der materielle Wohlstand bzw. das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf als Indikator für materiellen Wohlstand berücksichtigt. Weitere Wohlstandsindikatoren sind der Engel-Koeffizient und der Human Development Index.

Im Rahmen der Veränderungen unserer Gesellschaft wird gefordert, dass auch andere Aspekte von Wohlstand wahrgenommen und in den politischen Diskurs aufgenommen werden, z. B. die geistige Entwicklung und das seelische Gleichgewicht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Wohlstand

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Gerard
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Elias

Was du fettgedruckt geschrieben hast ist für mich sehr wichtig und sind nicht materielle Werte, die man sich sowieso nur erkauft (meistens nur zum Ansehen und Prestige gegenüber den andern).

Gerard
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Aktuelle Cashumfrage

Macht Arbeit depressiv: 54% ja, 46 nein. Micht würde eher Konsumkredit (Leasing) usw. Depressiv machen. Es geht ca in der Richtung meines und Elias letzten Posting's.

expertus
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MarcusFabian hat am 15.06.2013 - 15:16 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 15.06.2013 - 11:53 folgendes geschrieben:

Grob gesagt:

Wachstum pro Kopf = Wohlstandszuwachs

 

Nicht unbedingt.
Beispiel:

Familienvater, verheiratet, 2 Kinder bekommt eine Lohnerhöhung von 10'000 pro Jahr.
Die Familie kann sich nun ein drittes Kind leisten (Wachstum) oder 4-köpfig bleiben und jeder bekommt etwas mehr ab (Wohlstand).

Wohlstands-Steigerung kann es auch ohne Wachstum geben. Wenn dank Technologie die Preise für Weizen, Autos oder Technische Geräte sinkt, bekommt man bei gleichem Gehalt mehr für's Geld. Auch das steigert den Wohlstand.

Das ist auch Wachstum, nur nicht nominal, sondern real (berücksichtigt Inflation bzw. Deflation), meiste Wachstumszahlen sind schon so berechnet

Die Lösung zu dieser Konsumsättigung hat der berühmte Ökonom Schumpeter schon Anfangs 19. Jahrhundert erfasst. Es nennt sich Innovation, welche bestehende Technologien ablöst. Es gibt noch viel, was die Menschheit noch nicht erreicht hat.

Weltraumtourismus/ Ressourcenabbau im Weltraum

Robotik

3D Druck

Biotechnologie

Erneuerbare Energien

etc. gibt noch vieles was zu Wachstum und höherer Produktivität verhelfen kann

weico
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expertus hat am 15.06.2013 - 18:03 folgendes geschrieben:


Die Lösung zu dieser Konsumsättigung hat der berühmte Ökonom Schumpeter schon Anfangs 19. Jahrhundert erfasst. Es nennt sich Innovation, welche bestehende Technologien ablöst. Es gibt noch viel, was die Menschheit noch nicht erreicht hat.

Exakto !

 

Schumpeter's "schöpferische Zerstörung "

...schöne Beschreibung:

http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/lexikon-der-wirtschaft/20588/schoe...

 

weico

MarcusFabian
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Ebenfalls schön erklärt: Garfield (Danny de Vito) im Film Other Peoples moeny (1991)

http://www.youtube.com/watch?v=62kxPyNZF3Q

 

in_God_we_trust
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aprecio hat am 15.06.2013 - 12:02 folgendes geschrieben:

aber dann musst du "wohlstand" definieren und welche menge es einschliesst.

 

Wohlstand ist, wenn es einem wohl ist, das heisst, man nüchtern ist und man noch stehen kann und nicht torkelt und hinfällt. Die Menge des Wohlstands ist umgekehrt proportional zur Menge der Gläser Bier, die man getrunken hat. Smile

Gruss
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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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Es ist halt individuell mit dem Wohllstand Wink

Der immaterielle Wohlstand steigt meiner Meinung nach mit den Gläsern Bier die man getrunken hat. Zumindest bis zum 3. Glas. Danach nimmt er ab. Aber eben, das ist individuell.

Die Politik definiert den materiellen Wohlstand als BIP pro Kopf. Eine recht wage Zahl, denn das BIP pro Kopf ist auch davon abhängig, wie gut das BIP verteilt ist.

Auch das Wachstum wird von der Statistik anders definiert als es ein normaler Mensch intuitiv tun würde, denn ins Wachstum fliessen alle Erzeugnisse, unbesehen ob sie den Wohlstand steigern oder nicht. Und noch schlimmer: Auch Kosten fliessen ins Wachstum.

Extrembeispiel: Wären die Hälfte der Schweizer Dialyse-Patienten und die andere würde nur Waffen produzieren, hätten wir eine enormes Wirtschaftswachstum, unser Lebensstandard bzw. Wohlstand wäre aber am Boden.

in_God_we_trust
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Wenn die Zahlen stimmen, dann sind die Condominium Sales in Tokyo im Mai um 50% gestiegen! Einige Japaner erwarten offenbar ein Ansteigen der Inflation.

http://www.dailyfx.com/calendar

Gruss
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aprecio
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probier mal bier und kuchen

https://www.youtube.com/watch?v=1grhmdzoHrw

ich kann auch bier predigen und wasser trinken.

oder cola sehen und meeressalz verkaufen.

https://www.youtube.com/watch?v=-CXJ9a_HhAY

schlecht gemixt aber treibt den heiligen montag vorwärts...

sime
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in_God_we_trust hat am 17.06.2013 - 09:12 folgendes geschrieben:

Wenn die Zahlen stimmen, dann sind die Condominium Sales in Tokyo im Mai um 50% gestiegen! Einige Japaner erwarten offenbar ein Ansteigen der Inflation.

http://www.dailyfx.com/calendar

Genau wie ich vermutet habe. Das Geld fliesst jetzt in die Immobilien oder Wohneigentum. Mit einer Wachstumsrate von 50% scheinen die Immobilienverkäufer gerade Hochkonjunktur zu haben, doch aus welchen Gründen? Wer sind die Käufer? Die staatlichen Pensionskassen, die Banken oder die Sparer? In Japan geht das Schreckgespenst um, zu stark die Erinnerung an das Jahr 1987.

Elias
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Deutsche sind ärmer als Spanier und Italiener

Das durchschnittliche Vermögen deutscher Haushalte beträgt 51'400 Euro. In den Krisenländern Spanien und Italien haben die Haushalte weit mehr als dreimal so viel Vermögen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Deutsche-sind-aermer-als-Spanier-...

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in_God_we_trust
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Elias hat am 18.06.2013 - 08:33 folgendes geschrieben:

Das durchschnittliche Vermögen deutscher Haushalte beträgt 51'400 Euro. In den Krisenländern Spanien und Italien haben die Haushalte weit mehr als dreimal so viel Vermögen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Deutsche-sind-aermer-als-Spanier-...

Kein Wunder, wenn der deutsche Fiskus jeden Cent konfisziert!

Gruss
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Elias
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Signale für Abschied von Fed-Chef Bernanke

Der Chef der US-Notenbank Fed wird 2014 wohl nicht zur Wiederwahl nominiert. US-Präsident Obama sendete klare Anzeichen dafür.

http://www.handelszeitung.ch/politik/signale-fuer-abschied-von-fed-chef-...

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in_God_we_trust
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http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/schmidheiny-und-frey-investiere...

Afrika ist heute (2013) das Asien von gestern (ca. 1990) und Asien ist heute (2013) das Europa von gestern (ca. 1990)!

Gruss
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expertus
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in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 09:18 folgendes geschrieben:

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/schmidheiny-und-frey-investiere...

Afrika ist heute (2013) das Asien von gestern (ca. 1990) und Asien ist heute (2013) das Europa von gestern (ca. 1990)!

 

Glaube ich nicht. Da gibt es noch viel zu viele Probleme (andere Kultur, Religionskriege, schlechte klimatische Bedingungen, unpassende Grenzen, Korruption), die nicht so schnell gelöst werden.  Was nicht heisst, das nicht einzelne Länder in Afrika zu Erfolgsgeschichten werden

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expertus hat am 19.06.2013 - 09:33 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 09:18 folgendes geschrieben:

http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/schmidheiny-und-frey-investiere...

Afrika ist heute (2013) das Asien von gestern (ca. 1990) und Asien ist heute (2013) das Europa von gestern (ca. 1990)!

 

Glaube ich nicht. Da gibt es noch viel zu viele Probleme (andere Kultur, Religionskriege, schlechte klimatische Bedingungen, unpassende Grenzen, Korruption), die nicht so schnell gelöst werden.  Was nicht heisst, das nicht einzelne Länder in Afrika zu Erfolgsgeschichten werden

Ich war schon ein paar Jahre nicht mehr in Afrika. Aber in Asien ist der Wandel extrem spürbar! Europäer, Amerikaner, Australier sind hier jetzt als Touristen und Expats definitiv in der Minderheit. Die Mehrheit bildet sich aus Arabern, Russen, Indern, Chinesen! Diese geben ihre Petrodollars etc. wie Wasser aus! Statt "Good morning" heisst es jetzt immer öfters "salam alaikum", "dobre dien" und "ni  hau"!

Gruss
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Elias
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Fitch bestätigt Top-Rating der Schweiz

 Starkes Bankensystem

 

Die Rating-Agentur Fitch Ratings hat am späten Dienstag die langfristige Bonitätsnote der Schweiz von «AAA» bestätigt. Der Ausblick wurde darüber hinaus mit stabil festgelegt, was eine Rating-Abstufung in der nächsten Zeit eher unwahrscheinlich macht.

Die Schweiz habe eine fortschrittliche, breit aufgestellte und reiche Volkswirtschaft – welche unterstützt werde von einer Erfolgsgeschichte niedriger und stabiler Inflation und makroökonomischer Stabilität, trotz der schleppend verlaufenden weltweiten Erholung und der Euro-Krise, schreibt Fitch unter anderem zur Begründung.

Die Rating-Agentur ist der Ansicht, dass das Schweizer Bankensystem relativ stark ist. Die grössten Banken des Landes hätten sich signifikant entschuldet, die Kosten umfangreich gesenkt und sich in Richtung höherer Kapitalanforderungen der Aufsicht bewegt.

http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/fitch-bestae...

 

 

Nicht auszudenken wo wir stünden, hätte man die UBS seinerzeit fallen lassen.

 

 

 

 

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MarcusFabian
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expertus hat am 19.06.2013 - 09:33 folgendes geschrieben:

Da gibt es noch viel zu viele Probleme (andere Kultur, Religionskriege, schlechte klimatische Bedingungen, unpassende Grenzen, Korruption), die nicht so schnell gelöst werden.  Was nicht heisst, das nicht einzelne Länder in Afrika zu Erfolgsgeschichten werden

Es gibt wahrscheinlich nicht sehr viele Menschen im Westen, die sich auch nur annähernd ein Bild davon machen können und wollen, was derzeit in Afrika abgeht. Die Chinesen kaufen praktisch ganze Staaten. ich durfte das 2008 hautnah miterleben.
Hab' darüber mal kurz hier etwas angetönt.

Um Deine implizite Frage zu beantworten: Richtig, die Afrikaner schaffen das aus eigener Kraft nicht. Massgebend sind die Chinesen, die die Ländereien aufkaufen (Nahrungsmittelproduktion ist eines der grössten Probleme in China) und zugleich auch nachhaltig dafür sorgen, dass die Infrastruktur stimmt. Da werden auf chinesische Kosten Eisenbahnlinien, Strassen gebaut, Schulen, Spitäler, Infrastruktur etc. Es kommt - wenn man so will - einer Kolonialisierung gleich. Wenn auch mit Geld statt Waffengewalt.

Ich hatte 2008 mit einer Firma in Dubai zusammengearbeitet, die die Chinesen bei der "Eroberung" Malis unterstützte und dabei sehr interessante Einblicke gewonnen. Ich darf wohl nicht zu sehr ins Detail gehen und im SMI-Thread interessiert das auch niemanden aber es ging unter anderem um Probleme wie:
* Wie stellt man pro Monat am schnellsten 10'000 neue Arbeitskräfte ein?
* Wie investiert man eine Milliarde Dollar pro Monat am effizientesten?

Damals ging es also noch um den Aufbau des Managements und der Logistik. Kurz gesagt: China kauft ganz Mali (bzw. so 80-90% der Landwirschaftsfläche, Minen, Rohstoffressourcen) und soweit ich das beurteilen kann läuft das darauf hinaus, dass Mali - salopp ausgedrückt - zu einem chinesischen Sub-Unternehmen wird.

Somit stellt sich die Frage nach Kultur und Religion gar nicht sondern nach den Fähigkeiten des chinesischen Managements.

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 19.06.2013 - 10:48 folgendes geschrieben:

 

Somit stellt sich die Frage nach Kultur und Religion gar nicht sondern nach den Fähigkeiten des chinesischen Managements.

Du hast völlig recht, die Frage nach Kultur und Religion stellt sich gar nicht mehr, weil sie schon vor ca. 2000 Jahren und laufend danach entschieden wurde! Die Erfolgsgeschichte des Christentums legt Zeugnis davon ab. Auch die Juden werden allmählich einsehen, dass ihr Messias schon längst gekommen ist. Selbst ein Einstein ist in einer christlichen Kultur und einem christlichen Schulsystem ausgebildet worden. Ich will damit alles andere als bluffen, es ist einfach eine Tatsache; wer Augen hat, der sehe! Auch was die Chinesen offenbar in Afrika machen ist christlich. Sie sind vielleicht jetzt die besseren Christen als wir, weil wir zu satt geworden sind, zu dick und zu schwerfällig!

Gruss
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expertus
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Nee, so einfach ist das nicht.  Auch die Chinesen konnten nichts machen als Mali von den Islamisten überannt wurde. Auch jetzt noch ist die Lage auf längere Sicht instabil mit Tuaregs, Islamisten, verschiedene Warlords, etc. Ich habe das mit den Chinesen schon beobachtet.. so einfach ist es schlussendlich dann doch nicht und auch die Chinesen sind teilweise schon auf die Schnauze gefallen. Auch dein angetöntes Zaire ist immer noch im Bürgerkrieg, viel Aufschwung sehe ich da nicht

expertus
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in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 11:03 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 19.06.2013 - 10:48 folgendes geschrieben:

 

Somit stellt sich die Frage nach Kultur und Religion gar nicht sondern nach den Fähigkeiten des chinesischen Managements.

Du hast völlig recht, die Frage nach Kultur und Religion stellt sich gar nicht mehr, weil sie schon vor ca. 2000 Jahren und laufend danach entschieden wurde! Die Erfolgsgeschichte des Christentums legt Zeugnis davon ab. Auch die Juden werden allmählich einsehen, dass ihr Messias schon längst gekommen ist. Selbst ein Einstein ist in einer christlichen Kultur und einem christlichen Schulsystem ausgebildet worden. Ich will damit alles andere als bluffen, es ist einfach eine Tatsache; wer Augen hat, der sehe! Auch was die Chinesen offenbar in Afrika machen ist christlich. Sie sind vielleicht jetzt die besseren Christen als wir.

Ja, als das Christentum in Europa noch bedeutend war, war tiefstes Mittelalter.

Einfach gesagt: Je weniger (fanatisch) religiös eine Gesellschaft ist, desto besser läuft die wirtschaftliche Entwicklung. Bissel Werte hilft sicherlich, aber Fanatismus schadet egal bei welcher Religion. Die Asiaten sind in dieser Hinsicht schon Mal klar im Vorteil

 

Elias
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in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 11:03 folgendes geschrieben:

Ich will damit alles andere als bluffen, es ist einfach eine Tatsache; wer Augen hat, der sehe! Auch was die Chinesen offenbar in Afrika machen ist christlich. Sie sind vielleicht jetzt die besseren Christen als wir.

Dank den Christen wurden viele Amerikanische Völker auf brutalste Weise dezimiert oder ausgelöscht. Die Christen haben auch in Afrika viel Schaden angerichtet.

Ob die Chinesen das in Afrika toppen können? Vielleicht. Im eigenen Land gehen sie mit ihren Bürgern ja auch nicht zimperlich um.

 

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expertus hat am 19.06.2013 - 11:09 folgendes geschrieben:

 

Ja, als das Christentum in Europa noch bedeutend war, war tiefstes Mittelalter.

Einfach gesagt: Je weniger (fanatisch) religiös eine Gesellschaft ist, desto besser läuft die wirtschaftliche Entwicklung. Bissel Werte hilft sicherlich, aber Fanatismus schadet egal bei welcher Religion. Die Asiaten sind in dieser Hinsicht schon Mal klar im Vorteil

 

Ja, Du hast recht, das wahre Christentum musste und muss sich dauernd entwickeln und an die neuen Umstände anpassen. Das wahre Christentum wird dauernd an die Wahrheit angepasst und keinesfalls umgekehrt!

Fanatiker jedwelcher Religionen sind Leute, die die Wahrheit an ihre falsche Vorstellung von Religion ums verrecken anpassen wollen!

Die wahre Religion aber passt sich dauernd an die neuen Erkenntnisse der Wahrheit an!

Gruss
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Elias hat am 19.06.2013 - 11:11 folgendes geschrieben:

 

Dank den Christen wurden viele Amerikanische Völker auf brutalste Weise dezimiert oder ausgelöscht. Die Christen haben auch in Afrika viel Schaden angerichtet.

Ob die Chinesen das in Afrika toppen können? Vielleicht. Im eigenen Land gehen sie mit ihren Bürgern ja auch nicht zimperlich um.

 

Du bist sehr gut im Wiederholen von Clichés, die man täglich in jeder Zeitung lesen kann und im Radio und Fernsehen hört. Smile

Ich weiss nicht, ob es sehr sinnvoll ist, das Bier nach München mitzubringen?

Vielleicht muss man etwas Salz in die Suppe streuen, damit sie genussvoller wird?

Gruss
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Zyndicate
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Bitte nicht immer den Text wieder abändern! Man meint immer, es gäbe ein neues Posting!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 11:19 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.06.2013 - 11:11 folgendes geschrieben:

 

Dank den Christen wurden viele Amerikanische Völker auf brutalste Weise dezimiert oder ausgelöscht. Die Christen haben auch in Afrika viel Schaden angerichtet.

Ob die Chinesen das in Afrika toppen können? Vielleicht. Im eigenen Land gehen sie mit ihren Bürgern ja auch nicht zimperlich um.

 

Du bist sehr gut im Wiederholen von Clichés, die man täglich in jeder Zeitung lesen kann und im Radio und Fernsehen hört. smiley

Ich weiss nicht, ob es sehr sinnvoll ist, das Bier nach München mitzubringen?

Vielleicht muss man etwas Salz in die Suppe streuen, damit sie genussvoller wird?

Das reicht bei dir alles nicht. Zuerst müsstest du mal deinen Denkmuskel einschalten, falls das überhaupt möglich ist. Sinnvoll wäre es. Ob es danach gehaltvoller wird, bezweifele ich.

 

 

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Elias hat am 19.06.2013 - 11:11 folgendes geschrieben:

 

Ob die Chinesen das in Afrika toppen können? Vielleicht. Im eigenen Land gehen sie mit ihren Bürgern ja auch nicht zimperlich um.

 

Das ist die Reaktion eines Verlierers, der eine Chance verpasst hat und nun dem Gewinner die Schuld in die Schuhe schiebt. Mit unseren Träumen vom Sozialismus haben wir diese grosse Chance verpasst und das Feld den Chinesen überlassen, die mit Recht von Sozialismus und Kommunismus völlig desillusioniert sind. Wohl niemand auf der Welt heute hasst den Kommunismus und den Sozialismus mehr als der Chinese!

Gruss
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Zyndicate hat am 19.06.2013 - 11:31 folgendes geschrieben:

Bitte nicht immer den Text wieder abändern! Man meint immer, es gäbe ein neues Posting!!!

Sorry, ich werde mir Mühe geben!

Gruss
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