Schweizer Aktien und CHF, Juni 2013

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Elias
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in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 11:40 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.06.2013 - 11:11 folgendes geschrieben:

Ob die Chinesen das in Afrika toppen können? Vielleicht. Im eigenen Land gehen sie mit ihren Bürgern ja auch nicht zimperlich um.

Das ist die Reaktion eines Verlierers, der eine Chance verpasst hat und nun dem Gewinner die Schuld in die Schuhe schiebt.

Wo steht da was von "Schuld in die Schuhe" schieben?

 

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

in_God_we_trust
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Elias hat am 19.06.2013 - 11:52 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 11:40 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.06.2013 - 11:11 folgendes geschrieben:

Ob die Chinesen das in Afrika toppen können? Vielleicht. Im eigenen Land gehen sie mit ihren Bürgern ja auch nicht zimperlich um.

Das ist die Reaktion eines Verlierers, der eine Chance verpasst hat und nun dem Gewinner die Schuld in die Schuhe schiebt.

Wo steht da was von "Schuld in die Schuhe" schieben?

 

 

 

Interessant. Du kennst offenbar nur den Unterschied zwischen stark schlechtreden, und weniger stark schlechtreden. Dies war jetzt "weniger stark schlechtgeredet". Aber das Gutreden kennst Du offenbar nur bei Deinem Liebling Hawkins. Never mind! Ich will mich mit Dir nicht streiten. But, cheer up! Take it easy! Sehe auch einmal das Positive in der Welt:

http://www.youtube.com/watch?v=E2VCwBzGdPM

 

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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"Ich höre Babies weinen, ich sehe sie aufwachsen. Sie werden mehr lernen, als ich je wissen werde. Und ich denke bei mir selber, was für eine wunderbare Welt!"

http://www.youtube.com/watch?v=A3yCcXgbKrE

Gruss
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Elias
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in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 12:07 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.06.2013 - 11:52 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 19.06.2013 - 11:40 folgendes geschrieben:

Elias hat am 19.06.2013 - 11:11 folgendes geschrieben:

Ob die Chinesen das in Afrika toppen können? Vielleicht. Im eigenen Land gehen sie mit ihren Bürgern ja auch nicht zimperlich um.

Das ist die Reaktion eines Verlierers, der eine Chance verpasst hat und nun dem Gewinner die Schuld in die Schuhe schiebt.

Wo steht da was von "Schuld in die Schuhe" schieben?

 

 

 

Interessant. Du kennst offenbar nur den Unterschied zwischen stark schlechtreden, und weniger stark schlechtreden. Dies war jetzt "weniger stark schlechtgeredet". Aber das Gutreden kennst Du offenbar nur bei Deinem Liebling Hawkins. Never mind! Ich will mich mit Dir nicht streiten. But, cheer up! Take it easy! Sehe auch einmal das Positive in der Welt:

 

Ich rede auch andere Sachen gut wie. z.B. die Rettung der UBS. Grundsätzlich bin ich ein optimistischer Mensch.

 

Die Vatikanische Sternwarte finde ich auch gut. die habe ich auch schon mehrmals löblich erwähnt

Die Vatikanische Sternwarte (it. Specola Vaticana) ist die astronomische Forschungs- und Bildungsinstitution des Heiligen Stuhls. Das Institutszentrum ist in Castel Gandolfo (Italien) untergebracht, die Forschungseinrichtungen sind seit 1981 an die University of Arizona verlegt worden. Mit der Forschungseinrichtung VATT (Vatican Advanced Technology Telescope) wird seit 1993 auf dem Mount Graham bei Safford (Arizona) in den USA ein eigenes Observatorium betrieben, das mit einem 1,8-Meter-Teleskop arbeitet.

 :bye:  Zu den vielen geistes- und naturwissenschaftlichen Symposien (u. a. über Evolution, Astrophysik, Urknall und Kosmologie, Wissenschaft und Religion), die von der Vatikanischen Sternwarte veranstaltet wurden, zählte zuletzt 2006 eine internationale Tagung für Physiker über Schwarze Löcher und aktive galaktische Kerne.

 

 

 

 

 

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Wie die «Tequila-Krise» Mexiko vor Zinswende schützt

Mexiko ist derzeit wohl eines der am wenigsten gefährdeten Länder, sollte es wieder zu einem Anstieg der aktuell weltweit extrem niedrigen Zinsen kommen.

Das Land hat aus der “Tequila“-Krise in den 1990er Jahren gelernt und die Laufzeit seiner Staatsanleihen verlängert. Die mexikanische Regierung hat durchschnittlich 8,25 Jahre Zeit, um ihre 158 Mrd. Dollar an Peso-Schulden zu begleichen. Das ist nicht nur mehr Zeit als andere Länder in Latein- und Südamerika wie Brasilien, Kolumbien, Argentinien und Venezuela haben, sondern auch mehr als bei westlichen Staaten wie USA, Kanada und der Schweiz. Das belegen Daten von Bloomberg.

Die Laufzeit der mexikanischen Anleihen ist heutzutage 14 Mal so lang wie 1994 mit durchschnittlich rund sieben Monaten. Damals trugen Zinserhöhungen in den Vereinigten Staaten zu einer Peso-Entwertung bei - was wiederum eine Kapitalflucht und die so genannte “Tequila“-Krise auslöste.

Mexikos Fähigkeit, die Laufzeiten zu verlängern und sich das derzeit niedrige Zinsniveau zu sichern, bedeutet laut Bank of America, dass das Land einen Anstieg der Renditen besser verkraften würde. Hinter den Niedrigzinsen steht das Bestreben vieler Notenbanken, die Finanzierungskosten niedrig zu halten und so die Wirtschaft wieder anzutreiben. Zuletzt sind jedoch Spekulationen am Markt aufgekommen, die US-Notenbank Federal Reserve werde womöglich bald ihre beispiellos lockere Geldpolitik zurückstutzen.

Schulden in Peso

Rund 80 Prozent der mexikanischen Verbindlichkeiten lauten heute auf die Landeswährung Peso - im Jahr 1994 war es weniger als die Hälfte. Im Durschnitt liegt der Kupon der Papiere bei 7,7 Prozent - das ist die niedrigste Nominalverzinsung aller Zeiten.

“Sie haben sich das Umfeld niedriger Zinsen zunutze gemacht”, sagt Claudio Irigoyen, Leiter Festverzinsliche und Devisenstrategie Lateinamerika bei Bank of America in New York, gegenüber Bloomberg News. Der Fehler der “Tequila“-Krise war gewesen, “zu versuchen, eine billige Kurzfrist-Finanzierung in Dollar zu erhalten. Und das funktionierte offensichtlich nicht.”

Kollegen sehen das ähnlich. “Die Laufzeiten zu verlängern, das hilft immer, falls es zu Problemen kommt, wie wir sie in 2008 gesehen haben und die Märkte dicht machen”, sagt Henry Stipp, Vermögensverwalter für Schwellenländer-Festverzinsliche bei Threadneedle Asset Management in London.

Auch Roberto Ivan Garcia Castellanos, Anleihe-Händler bei Casa de Bolsa Finamex SAB in Guadalajara, sagt, dass Mexiko besser geschützt ist als manch andere Länder. Er weist allerdings auch darauf hin, dass sich Mexiko keinesfalls von kurzfristigen Schwankungen bei den Finanzierungskosten frei machen kann: “Die Volatilität, die wir beobachten, ist global”.

Die Risikoprämie mexikanischer Dollar-Anleihen gegenüber US-Staatsanleihen lag zuletzt bei 198 Basispunkten, wie Daten von JPMorgan Chase & Co. zeigen. Die Kosten, sich gegen einen Zahlungsausfall bei mexikanischen Anleihen für fünf Jahre über Kreditausfallswaps (CDS) abzusichern, kamen auf 128 Basispunkte, wie Daten von Bloomberg belegen.

Mexiko profitiert nicht nur von den niedrigen Zinsen. Auch an anderer Stelle hat das Land vieles richtig gemacht, sagt Irigoyen von Bank of America. Die längeren Laufzeiten der Anleihen und die Tatsache, dass die Inflation seit 2009 nie über 5 Prozent gelegen hat, begrenzen seiner Meinung nach einen Anstieg der Finanzierungskosten.

“Sie verlängern die Laufzeiten, sie halten die Inflation niedrig - und daher können sie mit geringen Risikoaufschlägen am langen Ende emittieren”, sagt Irigoyen. “Sie machen ihre Hausaufgaben.”

http://www.cash.ch/news/top_news/wie_die_tequilakrise_mexiko_vor_zinswen...

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Weltbankchef warnt vor dem Zudrehen des Geldhahns

Vielen Schwellenländern droht bei einem Eindämmen der Notenbank-Geldflut in den USA laut Weltbankchef Jim Yong Kim Schaden.

Wenn die US-Zentralbank Federal Reserve ihre lockere Geldpolitik straffe, sei ein Anstieg der Refinanzierungskosten für Staaten absehbar, warnte Kim am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Sie steigen dann auch für Schwellenländer. Und das ist wirklich eine Sorge", betonte Kim wenige Stunden vor einer mit Spannung erwarteten Pressekonferenz von US-Zentralbankchef Ben Bernanke. Der Fed-Präsident hatte im Mai ein Zurückfahren der monatlichen Geldflut der Fed auf "einer der nächsten Sitzungen" in Aussicht gestellt, falls es zu einer durchgreifenden Besserung der Beschäftigungslage kommen sollte.

Da sich zuletzt die Arbeitslosenquote jedoch sogar leicht erhöht hat, rechneten Experten nicht mit einem baldigen Ausschleichen der Krisenbekämpfung. Derzeit kauft die Fed Monat für Monat Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Volumen von insgesamt 85 Milliarden Dollar.

"Auf unsicherem Terrain"

Kim geht davon aus, dass der krisengestählte Notenbanker Bernanke geldpolitisch nicht "abrupt" den Fuß vom Gas nehmen wird. Auch werde es beim Eindämmen der Geldflut in den USA nicht zu einer Kapitalflucht aus den Schwellenländern im großen Stil kommen, wie es etwa in der Asienkrise Ende der 90er Jahre der Fall war. Angesichts der global zirkulierenden Mengen an Notenbank-Liquidität, die durch die in Japan erzeugte Geldflut noch erhöht werde, bewege sich die Weltwirtschaft aber "auf unsicherem Terrain", sagte Kim, der am Donnerstag zu einem Besuch in Berlin erwartet

Falls der Preis für Kapital steigen sollte, seien neue Instrumente nötig, um zum Beispiel Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Dazu soll auf Initiative der Weltbank ein Fonds für solche Vorhaben aufgelegt werden. Die Weltbank treibe diese Pläne mit "Nachdruck" voran. Das Interesse vieler Länder sei groß, da das Engagement der Weltbank auch privates Kapital anlocken könne. Bei steigenden Zinsen sei es dringlich, dass Kapital für Schwellenländer erschwinglich bleibe, betonte Kim.

http://www.cash.ch/news/top_news/weltbankchef_warnt_vor_dem_zudrehen_des...

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Gerard
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Religion

In meinem Geschäftsleben habe ich mich nie bemüht zu wissen welcher Religion mein Geschäftspartner angehörte. Wichtig war für mich immer, dass wir sauber geschäfteten und beide ein Profit erzielten. Korrektheit und sich Jahre danach noch die Hand drücken können, das ist das Wichtigste im Geschäft. Der Rest hat für mich keinen Sinn.

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Gerard hat am 19.06.2013 - 16:19 folgendes geschrieben:

In meinem Geschäftsleben habe ich mich nie bemüht zu wissen welcher Religion mein Geschäftspartner angehörte. Wichtig war für mich immer, dass wir sauber geschäfteten und beide ein Profit erzielten. Korrektheit und sich Jahre danach noch die Hand drücken können, das ist das Wichtigste im Geschäft. Der Rest hat für mich keinen Sinn.

richtig.

 

Die Idealform ist das Gentlemen's Agreement.

Ein Beispiel für ein Gentlemen’s Agreement ist auch heute noch der internationale Diamantenhandel. Dabei wird der Handel mit Edelsteinen im Wert von mehreren Millionen US-Dollar oft per Handschlag verabredet.

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Gerard
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Elias

Stimmt, nur das heute das Gentlements Agreement nicht mehr so ist wie es war. Ich kaufte Immobilien mit Handschlag und etwas später ging man zum Notar zur Einschreibung ins Grundbuchamt, weil wir alle nur ein Wort hatten. Heute bist du im gleichen Bereich nur noch sicher, wenn der Notar das Dokument im Grundbuchamt eingetragen hat. Die Differenz... Wo liegt sie ?

expertus
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Aus der NZZ am Sonntag:

"Killerzellen gegen Krebs

Durchbruch: Neue Wirkstoffe befähigen das Immunsystem, Tumoren zu vernichten. Die Fortschritte bei der Behandlung des gefürchteten Melanoms verleihen der ganzen Krebsmedizin neuen Schwung. Von Theres Lüthi

Innerhalb der Krebsmedizin fristete der schwarze Hautkrebs, auch Melanom genannt, lange Zeit ein Nischendasein. Das zeigte sich nicht zuletzt daran, dass Melanom-Veranstaltungen an grossen Krebskongressen meist nur spärlich besucht wurden. Das hat sich geändert. Am weltgrössten Onkologentreffen, dem Kongress der American Society of Clinical Oncology (Asco), der kürzlich in Chicago zu Ende ging, drängten sich an die 4000 Krebsforscher zur Melanom-Session.

Grund für das rege Interesse waren Vorträge über neue Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Melanom im fortgeschrittenen Stadium - bis heute ein sicheres Todesurteil, da nur wenige Tumoren so rasch auf andere Organe übergreifen wie der schwarze Hautkrebs. Die klinischen Daten, die mit einer Gruppe neuer Wirkstoffe erzielt und an der Asco nun präsentiert wurden, sorgen unter Onkologen für Begeisterung. «Die Wirksamkeit dieser Therapien ist äusserst beeindruckend», sagt Melanom-Experte Reinhard Dummer, Leiter des Hautkrebszentrums am Unispital Zürich.

Anders als frühere Medikamente greifen die neuen Wirkstoffe die Tumoren nicht direkt an; vielmehr versetzen sie das körpereigene Immunsystem in die Lage, den Tumor zu vernichten. Dass das Immunsystem beim Melanom eine wichtige Rolle spielen könnte, ahnte man schon lange. So gab es immer wieder Berichte von einzelnen Melanom-Patienten, deren Körper bereits mit Metastasen durchsetzt waren, die aber plötzlich von selber verschwanden. Man vermutete, dass immunologische Mechanismen dafür verantwortlich sind.

Wirkung hält lange an

2010 dann kam ein erster Wirkstoff auf den Markt, der in das Immungeschehen eingreift und inzwischen auch in der Schweiz zugelassen ist. Allerdings sprechen nur etwa 10 Prozent der Melanom-Patienten auf das Medikament mit dem Namen Ipilimumab an, diese dafür über eine erstaunlich lange Zeit, manchmal mehrere Jahre lang. Die drei neuen Wirkstoffe, die in Chicago vorgestellt wurden, haben einen ähnlichen Wirkmechanismus, scheinen aber noch sehr viel effizienter ans Werk zu gehen.

In einer Studie etwa untersuchte man den von der Firma Merck entwickelten Wirkstoff Lambrolizumab bei 135 Patienten mit Melanom im fortgeschrittenen Stadium. Jeder zweite sprach auf die Therapie an, bei vielen verringerte sich das Tumorvolumen um 80 Prozent. In einer anderen Studie testete man den Wirkstoff Nivolumab von Bristol-Myers Squibb bei 52 Patienten. Auch hier schrumpften die Tumoren bei 40 Prozent der Patienten, bei einigen verschwanden sie ganz.

Für Onkologen ist das phänomenal. «Man muss bedenken, dass das Patienten im Endstadium sind, die schon maximal behandelt wurden und resistent sind gegen alles, was wir im Medikamentenschrank haben», sagt Niko Andre, Medizinischer Direktor Onkologie bei Roche, die ebenfalls einen Wirkstoff in der Entwicklung hat.

Und nicht nur die Wirksamkeit beeindruckt Mediziner. Ebenso faszinierend ist die Dauer der Wirkung. «Im Mittel sprechen die Patienten zwei Jahre darauf an», sagt Dummer. So lange nämlich dauern die bisher längsten Studien, wobei viele Patienten noch gar nicht so lange dabei sind. «Es ist also gut möglich, dass die Wirkung noch länger anhält», sagt Dummer.

Das ist ein klarer Fortschritt gegenüber früher. Vor wenigen Jahren noch betrug die mittlere Überlebensdauer für einen Patienten mit Melanom im fortgeschrittenen Stadium 5 bis 8 Monate. Mit den zielgerichteten, individualisierten Arzneien, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen, verdoppelte sich die Überlebenszeit. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, entwickeln die Krebszellen aber relativ rasch Resistenzen gegen diese Präparate. Die neuen Immuntherapien bringen nun weiteren Schub in die Melanom-Behandlung.

50 Beileidsbriefe pro Jahr

Selbst bei intensiv vorbehandelten Patienten, das zeigen die neuen Daten, sind mit der Therapie 80 Prozent nach einem Jahr noch am Leben. «Das ist ausserordentlich hoch für Patienten, die ohne Therapie innerhalb der nächsten 3 oder 4 Monate verstorben wären», sagt Dummer, der am Unispital in Zürich inzwischen selber Erfahrungen mit Lambrolizumab sammelt. Der Fortschritt ist so gewaltig, dass er sich Gedanken ganz anderer Art machen muss. «Ich schreibe pro Jahr 50 bis 80 Beileidsbriefe. Wenn nun plötzlich nur noch 20 Prozent der Patienten sterben, werde ich innerhalb von zwei Jahren doppelt so viele Patienten haben.» Das Unispital sei aber gar nicht ausgerüstet für so viele Patienten.

Welcher der Wirkstoffe der beste ist und ob in Kombination womöglich noch bessere Resultate erzielt werden, sind Fragen, die jetzt in grösseren Phase-3-Studien beantwortet werden sollen. Ihre Wirkung erzielen sie indessen auf ähnliche Weise: Krebszellen gelingt es, dem Immunsystem zu entkommen, indem sie bestimmte Immunzellen - sogenannte Killerzellen - lahmlegen. Dies erreichen sie über einen Schalter, der sich auf der Oberfläche der Killerzellen findet. Die neuen Wirkstoffe verdecken diesen Schalter vor den Krebszellen, wodurch die Immunzellen aktiv werden können. Dann sind die Killerzellen offensichtlich in der Lage, Tumorzellen sehr effizient abzutöten. Nebenwirkungen wie Hautausschläge, Durchfälle oder allergische Entzündungen der Lunge treten gemäss ersten Erfahrungen bei 10 bis 20 Prozent der behandelten Patienten auf.

Die Aufregung um die neuen Immuntherapien wäre aber nur halb so gross, gäbe es nicht Hinweise, dass sie womöglich auch bei anderen Krebserkrankungen helfen könnten. «Der Wirkmechanismus dieser Therapien hat generell Gültigkeit, unabhängig davon, was das für ein Tumor ist, solange er mit dem Immunsystem interagiert», sagt Niko Andre. So ist der dritte Wirkstoff aus dem Hause Roche bereits bei 240 Patienten mit unterschiedlichen Krebserkrankungen getestet worden. Neben Melanom-Patienten waren es solche mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, Nierenzellkarzinom, Kolonkarzinom und Magenkarzinom. «Im Prinzip behandeln wir das grosse Spektrum der soliden Tumoren», sagt Andre. Zwischen 20 und 30 Prozent der Patienten, die sich bereits im Endstadium der Krankheit befinden, sprechen gemäss den ersten Auswertungen auf diese Therapie an.

Übertriebener Optimismus wäre dennoch verfrüht. Die vorläufigen Resultate müssen nun in grösseren Studien bestätigt werden. Auch fehlen bisher Tests, die eine zuverlässige Voraussage bezüglich jener Personen ermöglichen, die tatsächlich auf die Therapie ansprechen. Warum nämlich manche Patienten keinerlei Reaktionen zeigen, ist zurzeit noch unklar.

Nicht geklärt sind zudem die Behandlungskosten. Alles deutet darauf hin, dass sie erheblich sein werden. Eine Behandlung mit dem bereits zugelassenen Antikörper Ipilimumab, das viermal per Infusion verabreicht wird, kostet etwa 120 000 Franken. «Lambrolizumab verabreicht man häufiger. «Mit der entsprechenden Summe hat man vermutlich jedes Vierteljahr einen Ferrari oder Lamborghini beieinander», sagt Dummer. Kommt hinzu, dass die Patienten mit den neuen Wirkstoffen voraussichtlich länger in Behandlung sein werden.

Gleichwohl sind sich die Experten einig, dass mit den Immuntherapien eine neue Entwicklung angestossen wurde, die die Krebsmedizin in den nächsten Jahren umwälzen könnte. «Man wird in Zukunft zwischen immunologisch zugänglichen und immunologisch nicht zugänglichen Tumoren unterscheiden und erstere einer Immuntherapie zuführen», sagt Dummer. Davon werden viele Patienten mit bisher unheilbaren Krebserkrankungen profitieren können. «Unsere Hoffnung ist ganz klar, mit dem Immunsystem einen starken Partner im Kampf gegen Krebs zu gewinnen», sagt Andre. «So dass wir bei einer bestimmten Gruppe von Patienten Tumoren langfristig kontrollieren und vielleicht sogar vollständig eliminieren können.»"

 

Könnte der nächste grosse Durchbruch bei der Krebsbehandlung sein. Schon Wahnsinn was die marktwirtschaftlich getriebene Forschung hinkriegt Wink

 

in_God_we_trust
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Elias hat am 19.06.2013 - 15:50 folgendes geschrieben:

Vielen Schwellenländern droht bei einem Eindämmen der Notenbank-Geldflut in den USA laut Weltbankchef Jim Yong Kim Schaden.

Wenn die US-Zentralbank Federal Reserve ihre lockere Geldpolitik straffe, sei ein Anstieg der Refinanzierungskosten für Staaten absehbar, warnte Kim am Mittwoch im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Reuters. "Sie steigen dann auch für Schwellenländer. Und das ist wirklich eine Sorge",

Seht Ihr, wenn der Ausstieg schadet, dann muss auch der Einstieg den Schwellenländern in der Entwicklung geholfen haben!

Das Gute an QE ist, dass es geholfen hat, die Entwicklungsländer langsam aus dem Dreck zu ziehen.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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Gerard hat am 19.06.2013 - 16:19 folgendes geschrieben:

In meinem Geschäftsleben habe ich mich nie bemüht zu wissen welcher Religion mein Geschäftspartner angehörte. Wichtig war für mich immer, dass wir sauber geschäfteten und beide ein Profit erzielten. Korrektheit und sich Jahre danach noch die Hand drücken können, das ist das Wichtigste im Geschäft. Der Rest hat für mich keinen Sinn.

Ja, Du hast recht! Jede Religion oder Philosophie, die sich der Wahrheitsfindung verpflichtet fühlt, ist gut und am Ende sind alle gleich. Denn was zählt ist nur die Wahrheit und Weisheit.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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Hauptsächliche Veränderungen gestern:

10 year Treasury von 2.15 auf 2.35% gestigen!

Goldpreis von 1390 auf 1330 gefallen!

$/CHF von 0.92 auf 0.93 gestiegen!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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Die Aktienkurse sind im Moment der ruhende Pol.

Gruss
iGwt

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aprecio
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@igwt

in_God_we_trust hat am 20.06.2013 - 10:32 folgendes geschrieben:

Die Aktienkurse sind im Moment der ruhende Pol.

dann ist es mir vielleicht in diesem moment erlaubt, zu fragen, in welche richtung du gehst.

du kommst mir vor, wie saulus/ paulus: es ist noch nicht lange her, da äussertest du dich erniedrigend über die 3. welt und wie wichtig es ist, das geld möglichst bei dir an zu häufen. du lebst in einer kommune ohne könig oder fürst und trotzdem äusserst du dich niederträchtig über sozialismus und kommunismus.

also erzähl uns mehr über die wahrheit und gottesfurcht bitteschön.

in_God_we_trust
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aprecio hat am 20.06.2013 - 10:49 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 20.06.2013 - 10:32 folgendes geschrieben:

Die Aktienkurse sind im Moment der ruhende Pol.

dann ist es mir vielleicht in diesem moment erlaubt, zu fragen, in welche richtung du gehst.

du kommst mir vor, wie saulus/ paulus: es ist noch nicht lange her, da äussertest du dich erniedrigend über die 3. welt und wie wichtig es ist, das geld möglichst bei dir an zu häufen. du lebst in einer kommune ohne könig oder fürst und trotzdem äusserst du dich niederträchtig über sozialismus und kommunismus.

also erzähl uns mehr über die wahrheit und gottesfurcht bitteschön.

Hallo aprecio! Du hast das wahrscheinlich poetisch sehr schön geschrieben. Aber, als einfacher und gemeiner Mensch habe ich nichts verstanden! Kannst Du bitte Deinen obigen Kommentar - für einen Simpel wie mich - etwas ausdeutschen? Dankeschön im voraus!

Gruss
iGwt

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aprecio
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@igwt

ich wollte dir damit sagen, dass du dir zeit nehmen kannst, bis der pol nicht mehr ruht.

du kannst englisch, chinesisch, afrikanisch oder albanisch lernen, wenn du möchtest.

vielleicht kannst du dann deine weisheiten auch ein wenig ausdeutschen.

danke.

Selector
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Ob wohl heute viele Kleinaktionäre ihre Papiere geschmissen haben? In Panik geraten durch die Verunsicherung der Medien? Oder waren es nur die Grossen, die kurz mal Kasse machten zum anstehenden Halbjahresverfall.

 

Anbei eine kurze, mir einleuchtende Zusammenfassung (bei Cash gefunden) der gestrigen FED-Sitzung, die angeblich gewaltige Turbulenzen an den Börsen ausgelöst haben soll. Mir nicht ganz klar, wieso.

 

 

Helikopter-Ben bereitet sanfte Landung vor



Fed-Chef Ben Bernanke zieht langsam an der Bremse.
Bild: Bloomberg
20.06.2013 14:24

Fed-Chef Ben Bernanke hat die US-Wirtschaft durch schwere Turbulenzen gesteuert und bereitet nun die sanfte Landung vor.


Er geht mit einer Strategie in den Sinkflug, die der US-Notenbank Bewegungsspielraum für das heikle Manöver ermöglicht und den Märkten zugleich Planungssicherheit für das Ende der Ära des billigen Geldes verspricht. Auch wenn an den Börsen kurzfristig der Schmerz über den schleichenden Entzug der Krisenhilfe überwiegt, hat Bernanke ein Beruhigungsmittel parat: Die Nullzinspolitik wird die Zeit der Konjunkturspritzen lange überdauern.

"Bernanke hat deutlich gemacht, dass es die Fed mit einer Zinserhöhung nicht eilig hat", betont Bernd Weidensteiner von der Commerzbank. Mit dem Hinweis, dass zwischen dem Ende der Geldspritzen und dem Beginn der Zinserhöhungen "geraume Zeit" vergehen wird, hat der mächtige Notenbankchef die Furcht vor einem hastigen Ausstieg genommen. Um die sanfte Landung zu ermöglichen, ist es aus Weidensteiners Sicht nötig, dass "die Fed in ihrer Kommunikation keine Nebelkerzen auf die Landebahn wirft". Zuletzt hatte Bernanke die Märkte mit Äußerungen in einem Kongressausschuss aufgeschreckt, die Geldflut könne unter Umständen "auf einer der nächsten Sitzungen" eingedämmt werden.

Den Ausstieg berechenbar machen

Nun gab der kühle Rechner Bernanke den Märkten jede Menge Zahlen an die Hand, die einen tiefen Einblick in die Ausstiegsstrategie ermöglichen. Fed-Kenner Harm Bandholz von der Großbank Unicredit erwartet, dass die Fed bereits im September damit beginnen wird, die Konjunkturspritzen von 85 Milliarden Dollar pro Monat schrittweise zu verringern. Bernanke blieb in diesem Punkt aber vage und sprach nur von einem moderaten Zurückfahren "im späteren Jahresverlauf". Wahrscheinlich wird die Fed die nächsten Arbeitsmarktberichte abwarten, bevor sie zur Tat schreitet.

Konkret peilt sie hingegen bereits einen Endpunkt für die Anleihenkäufe an: Mitte 2014. Doch von einem Automatismus will Bernanke nichts wissen. Alles sei von der Konjunkturlage abhängig. Als zweiten konkreten Anhaltspunkte, wann die Geldflut definitiv enden soll, gab er eine Arbeitslosenquote von rund sieben Prozent vor. Sollte sich der Arbeitsmarkt schneller erholen, könnte die Fed somit die Geldspritzen auch früher wieder absetzen. Danach sieht es derzeit allerdings nicht aus, da die Quote zuletzt sogar leicht auf 7,6 Prozent gestiegen war.

Marco Bargel, Chefökonom der Postbank, sieht gute Gründe für das umsichtige Agieren des Fed-Chefs vor der Presse: "Bernanke ist sicherlich so vorsichtig mit seiner Kommunikation, weil er Angst hat, die Finanzmärkte zu verprellen, wenn er zu forsch Richtung Exit marschiert." Überdies sei ein zu starker Anstieg der Anleihe-Renditen negativ für die Häuslebauer in den USA und auch für den Staat, für den die Refinanzierung dann teurer würde.

"Landung auf dem Flugzeugträger"

Bernanke amtiert bereits seit 2006 und steht wie kein anderer für eine expansive Geldpolitik und Rekord-Niedrigzinsen in den USA im Kampf gegen die Folgen der Finanzkrise. Diese Strategie hat ihm den Spitznamen "Helikopter-Ben" eingebracht. Er hatte einst erklärt, zur Abwehr einer Deflation könne man notfalls Dollar-Noten regnen lassen. Nun griff Bernanke das Bild vom Piloten am Steuerknüppel der Fed wieder auf und sagte, es gehe ihm mit seiner Ausstiegsstrategie darum, "die Maschine sanft auf dem Flugzeugträger aufzusetzen".

Bei diesem womöglich von der konjunkturellen Großwetterlage erschwerten Manöver will sich Bernanke nicht auf den Instrumentenflug verlassen und bei Bedarf auf Sicht fliegen. Die von der Fed ausgegebene Marke von 6,5 Prozent bei der Arbeitslosenquote, ab der die Notenbank über eine Zinserhöhung nachdenken will, soll nur als Orientierungshilfe dienen. Ein fester Landepunkt ist sie nicht.

Die große Mehrheit der Mitglieder im Offenmarktausschuss (FOMC) rechnet erst 2015 mit einer Zinsänderung. Denn Vollbeschäftigung, die die Fed qua Mandat fördern soll, liegt noch in weiter Ferne. Im FOMC herrscht die Meinung vor, dass die Quote hierfür auf Werte zwischen fünf und sechs Prozent sinken müsse. Zugleich sind die von der Fed vorgegebenen Schwellenwerte nicht in Stein gemeißelt. Wenn der Wert von 6,5 Prozent noch einmal geändert werde, dann nur nach unten, betonte Bernanke.

Da die Notenbank in ihrer optimistischsten Prognose die Schwelle bereits im kommenden Jahr erreicht sieht, müsste sie nicht umgehend die Zinsen erhöhen. Auch hier gilt Bernankes Vorgabe: bei Bedarf Sichtflug statt Autopilot. Eine gute Strategie, wie Christian Jasperneite von der Privatbank MM Warburg meint. Auch für potenzielle Nachfolger habe Bernanke, für den eine dritte Amtszeit ab Anfang kommenden Jahres immer unwahrscheinlicher wird, alle Optionen offen gelassen: "Bernanke hat niemandem die Tür zugemacht - mit dem jetzt auf dem Tisch liegenden Plan, kann jeder künftige Fed-Chef leben."

(Reuters)

Schnitthelm Wac...
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(...) Die Zentralbank werde ihr Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen zurückfahren, wenn die Wirtschaft sich weiter stabilisiere, sagte er (...)

Dies ist doch ein gutes Zeichen? Der Wirtschaft wird es wieder besser gehen. Somit müssten die Aktienkurse wieder steigen.

 

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Gerard
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 20.06.2013 - 17:05 folgendes geschrieben:

(...) Die Zentralbank werde ihr Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen zurückfahren, wenn die Wirtschaft sich weiter stabilisiere, sagte er (...)

Dies ist doch ein gutes Zeichen? Der Wirtschaft wird es wieder besser gehen. Somit müssten die Aktienkurse wieder steigen.

 

Da hast du natürlich absolut recht, und wenden sich die Börsen wieder den Unternehmensgewinnen zu wird es auch so kommen. Aber momentan sind eben Emotionen im Spiel, es braucht halt seine Zeit. Also, geht es der Konjunktur schlecht wird QE3 nicht reduziert, viel flüssiges Geld vorhanden, geht es ihr gut steigen die Unternehmensgewinne und gut für Kurse. Der Markt wie immer, wird das schon regeln.

martinidrink
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Reines Wunschdenken was nicht der Realität entspricht. Der Markt, welcher denn? der des Manipulanten ... Wir stehen erst am Anfang einer beispiellosen Weltdepression, logische Zusammenhänge besser verstehen um uns vor dem Schlimmsten zu bewahren. Meiner Meinung nach ist es die größte Tragödie was heute auf dieser Welt abgeht vor allem mit dem Papiergeld und wie das enden wird das kennen wir ja aus der Vergangenheit. 

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

onenightinbangkok
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Fabers Englisch ist reif für eine Satiresendung Wink und seine Asset-Allokation ist etwas starr und "goldlastig", aber ansonsten verliere ich kein schlechtes Wort über ihn - ein Schweizer Original halt!

Was uns hier mehr beschäftigt ist der heutige Börsentag - und ehrlich gesagt, ich wäre froh wenn dies der "wash-out" war, aber bei den eher durchschnittlichen Umsätzen bin ich mir da nicht ganz sicher! Für ein "stock picking" kann es der richtige Zeitpunkt sein. 

 

 

Gerard
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Auf Postings von 2 Teilnehmern geh ich gar nicht mehr ein, ich hatte es auch ausdrücklich erklärt warum.

martinidrink
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Kein Problem! Es gibt schlimmeres!!

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

Bulldog
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Ist das nun die sanfte landung???

Sollte das nun die vielzitierte sanfte landung sein. Herr Barnenke, es ist wirklich zeit, dass sie nun zurücktreten!!! Was hat dieser Mann in all seinen Jahren getan, ausser die Märkte mit geld zu fluten? Rein gar nichts. Muss man denn für so was eine hohe schule abschliessen? 

Nobody is perfekt

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aprecio hat am 20.06.2013 - 14:45 folgendes geschrieben:

ich wollte dir damit sagen, dass du dir zeit nehmen kannst, bis der pol nicht mehr ruht.

 

 

Ja, der ruhende Pol hat sich heute auch etwas bewegt! Jetzt sind alle Indices unter eine bestimmte Schwelle gesunken:

Dow unter 15'000, SMI unter 7500, DAX unter 8000, Gold unter 1300, der Nikkei wird vermutlich auch unter 13'000 fallen!

Ein Fall von 2.5 bis 3% ist nicht nichts. Und das an einem Donnerstag! Morgen könnte der Fall noch verdoppelt werden - oder auch nicht.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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Bulldog hat am 20.06.2013 - 21:50 folgendes geschrieben:

Sollte das nun die vielzitierte sanfte landung sein. Herr Barnenke, es ist wirklich zeit, dass sie nun zurücktreten!!! Was hat dieser Mann in all seinen Jahren getan, ausser die Märkte mit geld zu fluten? Rein gar nichts. Muss man denn für so was eine hohe schule abschliessen? 

Das Ziel der hohen Schule ist, einen einzigen Satz (von Sokrates), in und auswendig zu lernen: "Ich weiss, dass ich nichts weiss!". Wenn Du diesen Satz auswendig kannst, dann bist Du qualifiziert für die höchsten Aemter!

Gruss
iGwt

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Bulldog hat am 20.06.2013 - 21:50 folgendes geschrieben:

Sollte das nun die vielzitierte sanfte landung sein. Herr Barnenke, es ist wirklich zeit, dass sie nun zurücktreten!!! Was hat dieser Mann in all seinen Jahren getan, ausser die Märkte mit geld zu fluten? Rein gar nichts. Muss man denn für so was eine hohe schule abschliessen? 

Das Timing war gar nicht so schlecht! Denn der Spruch "Sell in May and go away" musste sich selbst erfüllen. Seit ca. 20. Mai fallen die Kurse! Wer den alten Spruch beherzigt hat, der hat sich nun einige Verluste erspart, wie fast jedes Jahr! Aber jedes Jahr im Mai schreiben die Medien, dass es diesmal anders sein wird und dass der Spruch veraltet sei und nicht mehr gelte. So wird man dauernd von der Presse in die Irre geführt, wenn man auf sie hört.

Kommentare der Presse muss man immer zwischen den Zeilen lesen. Einzig die Facts sind Facts, aber man muss sie mit anderen Medien und der Wirklichkeit abgleichen.

Gruss
iGwt

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Gerard
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IGwt

Ja die berühmte Börsenregel "sell in may..."  Hat sich wieder bewahrheitet, wenn auch ein wenig später. Zum Glück bin ich seit dem Jahreshoch von SMI 8400 massiv zurückgefahren. Der SMI ist jetzt wieder unter 10% im hoch im 2013. Die Verluste meiner aktuellen Investments halten sich momentan in Grenzen. Und die verbuchten Gewinne 2013 lassen sich schon sehen. Wenn ich aber den DJ auf Tagesschlussbasis anschaue, sind wir glaub ich noch nicht aus dem Schneider. Ich behalte jetzt meine Aktien und warte ab, hab noch immer 50 % Cash, sollte es noch mehr krachen. Gute Nacht.

MarcusFabian
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 20.06.2013 - 17:05 folgendes geschrieben:

(...) Die Zentralbank werde ihr Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen zurückfahren, wenn die Wirtschaft sich weiter stabilisiere, sagte er (...)

Dies ist doch ein gutes Zeichen? Der Wirtschaft wird es wieder besser gehen. Somit müssten die Aktienkurse wieder steigen.

 

Wenn es der Wirtschaft besser geht ...!

Die Befürchtung: Wenn QE3 zurückgefahren wird, steigen die Zinsen und steigende Zinsen sind Gift für Konsum, Immobilienmarkt, Unternehmen, den Staat und schlussendlich die ganze Wirtschaft.
Steigende Zinsen können das zarte Pflänzchen der wirtschaftlichen Erholung sehr schnell zerstören. Deshalb muss und wird Bernanke sehr langsam und vorsichtig vorgehen müssen.

Im Moment haben wir nur das Gerücht, dass QE3 reduziert werden soll. Bernanke wird also sehr genau beobachten, wie der Markt darauf reagiert. Vor allem die Anleihenmärkte.

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