Schweizer Aktien und CHF, Juni 2013

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Elias
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in_God_we_trust hat am 08.06.2013 - 11:07 folgendes geschrieben:

Elias hat am 08.06.2013 - 10:57 folgendes geschrieben:

Wie ich schon ein paar mal erwähnt habe: Ich verkaufte 30 Call-Kontrakte ABB per Juli zum Strike 22. Ich habe dafür eine Prämie von rund 40 Rappen pro Aktie erhalten.

Als Optionen-newbie, verzeihe meine Frage: Also hast Du dabei 30 mal 40 Rappen = 12 Franken Gewinn gemacht? Gut, wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert!

Die Kontraktgrösse wird an der Eurex vorgegeben.

Bei ABB ist ein Kontrakt 100 Aktien. Ich bekomme pro Aktie 40 Rappen, nicht pro Kontrakt.

Bei anderen Titeln wie. z.B. Swisscom ist die Kontraktgrösse 10.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

in_God_we_trust
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Elias hat am 08.06.2013 - 11:12 folgendes geschrieben:

 

Die Kontraktgrösse wird an der Eurex vorgegeben.

Bei ABB ist ein Kontrakt 100 Aktien. Ich bekomme pro Aktie 40 Rappen, nicht pro Kontrakt.

Bei anderen Titeln wie. z.B. Swisscom ist die Kontraktgrösse 10.

OK, danke! Also 1200 Franken Gewinn! Das ist gut. In wieviel Tagen und wie gross wäre der Totalverlust und wie hoch die Gebühren?

Gruss
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"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Petrosilius Zwa...
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in_God_we_trust hat am 08.06.2013 - 11:38 folgendes geschrieben:

Elias hat am 08.06.2013 - 11:12 folgendes geschrieben:

 

Die Kontraktgrösse wird an der Eurex vorgegeben.

Bei ABB ist ein Kontrakt 100 Aktien. Ich bekomme pro Aktie 40 Rappen, nicht pro Kontrakt.

Bei anderen Titeln wie. z.B. Swisscom ist die Kontraktgrösse 10.

OK, danke! Also 1200 Franken Gewinn! Das ist gut. In wieviel Tagen und wie gross wäre der Totalverlust und wie hoch die Gebühren?

Also wenn ihr hier so intensiv über Optionen sprecht:

Weiss jemand, wieso bei Swissquote zB im Diagramm Intraday nie was angezeigt wird?

Dh irgendeine Option ist zB 1.50 CHF, und 3 Stunden später (am selben Tag) ist sie 1.12 CHF. Aber im Intraday-Diagramm steht nix, bzw unter Vortag steht 1.12 CHF. Vielleicht aktuailisiert Swissquote auc nur die Gesamtübersicht falsch.

Weil dort wo sich der Wert geändert hat, steht zugleich "Tagesveränderung" 0.0%.

 

Wie dem auch sei:

Wisst ihr wieso es nicht zu allen Titeln Optionen gibt, zB Schmolz+Bickenbach?

Ich versuche gerade Value-Investing mit Optionen (Laufzeit min. 4 Jahre) zu kombinieren. Details gerne auf Anfrage bzw in meinem eigenen Thread. Ich nehme dafür natürlich nur Call-Optionen mit einer Mindestlaufzeit von 4 Jahren. Die Auswahl ist da natürlich beschränkt.

Insbesondere nach einem Absturz der Börsen müsste das doch lohnenswert sein, oder?

 

Petrosilius Zwa...
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Primax hat am 08.06.2013 - 09:21 folgendes geschrieben:

 

Als alter erfahrener Börsianer halte ich mich seit vielen Jahren an den Nachsatz über die Strategie sowie Konsequenz den Bugatti am 23.05.2013 und die von Gerard erwähnten (KERNREGELN) sei nicht zu Gierig jeweils geschrieben haben. Als am Donnerstag der EZB Zinsentscheid bekannt war und von dieser Seite her keine Gefahr mehr bestand habe ich mich entschlossen wieder einen Kurzeinsatz zu machen. Am Freitag morgen habe ich den Leiter-Aktienhandel bei meiner Bank angerufen und ihm den Auftrag gegeben er soll mir für einen SMI-Titel mit meinem gewohnten Einsatz zu einem bestimmten EP kaufen. Er meinte noch die bekommst du zu diesem Preis nicht, kurz vor der Mittagszeit kam sein Anruf ich habe sie bekommen die Stückzahl 170`450 zu einem Mittelkurs der noch 4 Rappen unter dem vorgegeben EP lag. Soll ich sie gerade wieder zum Verkauf reinlegen. Ich sagte ja und gab ihm den VP bekannt, du spinnst heute wieder der geht so nicht weg. Ich habe in der zwischenzeit ein von mir Hochgeschätztes Forums-Mitglied  über PN informiert. Um ca.  5 Uhr ruft mich mein Händler wieder an, der grossteil ist gegangen, was willst du machen, ich sagte im lege Sie sofort Bestens, in die Schlussauktion ein. Wir waren während dieser Zeit telefonisch miteinander verbunden und verfolgten die Auktion, jetzt sind auch diese noch gegangen. Der VP Mittelkurs lag 2 Rappen unter meinem gewünschten VP. Nach Abzug der Ankaufs- und Verkaufskosten blieb ein Netto-Betrag in der Höhe übrig, für den ein sehr gut bezahlter Mitarbeiter 1 ganzes Jahr arbeiten gehen muss.


Im Börsengeschäft kommt es für Profis, nicht auf ellenlange Statistiken und Grafiken an, sondern auf den gesunden Menschenverstand und die strikte Einhaltung der Eingangs erwähnten Regeln.  

Hoi Primax,

dein Posting besagt also:

  • du hast Aktien im Umfang von mehr als 1 Million CHF gekauft (170'450 Stück).
  • Du hast aus der Tagesveränderung über 100'000 CHF Gewinn gemacht

Na dann herzliche Gratulation.

Aber eben, schade, dass jemand wie ich, der auch geduldig ist (zB war ich diese Woche immer zwischen 110 und 369 CHF im Plus bei einem Einsatz von unter 2'000 CHF, dh teilweise fast 20% seit Beginn an der Börse vor 6 Monaten), nicht die nötigen Mittel hat.

Hätte ich einmal 1 Million leihweise auf meinem Aktienkonto,  könnte ich auch ein paar Zehntausender (= je 1 Wacko Gewinne machen, die Million danach zurück überweisen und danach von den paar Zehntausend CHF weitere Investments tätigen.

 

Gruss

PZ

 

MarcusFabian
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Elias hat am 08.06.2013 - 00:01 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 07.06.2013 - 18:35 folgendes geschrieben:

Ich bin nun mal kein Freund des Kommunismus und Zentralbanken sind nun mal das letzte Überbleibsel von Karl Marx.

Von Karl Marx und Kommunismus hast du offensichtlich auch keine Ahnung.

In Punkt 5 des kommunistischen Manifests fordert Karl Marx: die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.“

sime
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in_God_we_trust hat am 08.06.2013 - 11:07 folgendes geschrieben:

Elias hat am 08.06.2013 - 10:57 folgendes geschrieben:

 

Wie ich schon ein paar mal erwähnt habe: Ich verkaufte 30 Call-Kontrakte ABB per Juli zum Strike 22. Ich habe dafür eine Prämie von rund 40 Rappen pro Aktie erhalten.

 

Als Optionen-newbie, verzeihe meine dumme Frage: Also hast Du dabei 30 mal 40 Rappen = 12 Franken Gewinn gemacht? Gut, wer den Rappen nicht ehrt, ist des Frankens nicht wert!

ROFL

Elias
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MarcusFabian hat am 08.06.2013 - 13:04 folgendes geschrieben:

Elias hat am 08.06.2013 - 00:01 folgendes geschrieben:

MarcusFabian hat am 07.06.2013 - 18:35 folgendes geschrieben:

Ich bin nun mal kein Freund des Kommunismus und Zentralbanken sind nun mal das letzte Überbleibsel von Karl Marx.

Von Karl Marx und Kommunismus hast du offensichtlich auch keine Ahnung.

In Punkt 5 des kommunistischen Manifests fordert Karl Marx: die „Zentralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.“

Zentralbanken gab es schon vor Karl Marx und dem Kommunismus.

Das Monopol beim Geld lag seit jeher beim Staat. Die SNB konnte nur unter der Bedingung gegründet werden, dass die Kantone am Gewinn beteiligt werden.

 

 

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http://bazonline.ch/basel/stadt/Basel-im-Sommerschlaf/story/21343966

Sogar in den USA selbst sehen sie langsam, was für ein Wahnsinn die Obama Administration im Begriff ist zu tun:

http://www.politico.com/story/2013/06/glenn-greenwald-us-privacy-92400.h...

“There is this massive surveillance state that the United States government has built up that has extraordinary implications for how we live as human beings on the earth and as Americans in our country, and we have the right to know what it is that that government and that agency is doing.

Erpressung der Schweiz, IRS Skandal und nun der NSA Skandal hauen alle in die gleiche Kerbe!

http://drudgereport.com/

Gruss
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Elias
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TeeTasse83 hat am 08.06.2013 - 14:01 folgendes geschrieben:

Ellias: Sehe ich es richtig dass du bei deinen Short Calls / Short Puts eine "Garantie" im Sinne von ABB Aktien im Wert von ca. 60k hinterlegt hast?

Ist natürlich genial wenn man sich Monat für Monat ca. 1'200 CHF rein durchs Verschreiben geschickter Puts / Calls generieren kann. Wenn man deine Performance aufs Jahr rechnet, so erreichst Du (annahme 5 bis 6 "guter" Monate) so ca. 10% p.A. rein nur fürs Verschreiben. Die Aktien selber werfen dann noch ab was sie halt so abwerfen? Hätte ned gedacht dass die Strategie dermassen lukrativ ist.

 

Konditionen- Mässig: Darf ich fragen worüber sich sowas am besten einrichten lässt? Sehe dass Swissquote für Eurex geschäfte relativ gute Konditionen hat. Oder hättest Du diesbezüglich einen anderen Favoriten?

Ja, die Deckung muss da sein. Beim Short-Call die Aktien, beim Short-Put das Geld.

Monat für Monat wäre der Idealzustand. Ich "musste" die ABB im Mai bei 22 kaufen, weil ich die Dividende kassieren wollte. EP abzgl. Prämie + Dividende rund 20.90. Ich konnte sie erst wieder per Juli verschreiben, weil sonst die Prämie per Juni zu tief gewesen wäre. Ansonsten hat man die Möglichkeit, einen Roll-Over zu machen, d.h. kurz vor Vrefall die Position zu schliessen und einen neue zu eröffnen. Das Problem dabei: man muss oft eine Laufzeit von 3  Monaten wählen, damit man etwas Gewinn macht. Das kommt auf die Volatilität an.

Konditionen: Das geht bei Swissquote via Internet-Plattform? Das ist neu für mich. Ich dachte, dass das bis jetzt nur telefonisch abgewickelt werden kann. Muss mich da mal schlau machen.

 

Diese Strategie ist für mich persönlich ideal, weil ich nicht dauernd die Börse überwachen muss. Ich bin Stillhalter. Abgesehen davon verbrate ich sonst schon viel zu viel Zeit hier im Forum.

 

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sime
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 @ Elias

Warum heissen Deine Puts/ Calls Short Puts/  Short Calls? Wegen der Laufzeit? Shorten heisst ja sonst leerverkaufen.

Elias
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sime hat am 08.06.2013 - 14:42 folgendes geschrieben:

 @ Elias

Warum heissen Deine Puts/ Calls Short Puts/  Short Calls? Wegen der Laufzeit? Shorten heisst ja sonst leerverkaufen.

Wer kauft geht long. Der Wert kann sich vervielfachen. Wer short geht, wettet auf die Marge. Der Leerverkäufer wettet auf die Marge zwischen Verkauf und Rückkauf.

Du kannst an der Eurex Puts und Calls kaufen. Dann bist du long, der Verkäufer (vielleicht ich) ist short. Es können nicht beide gleichzeitig short und long sein.

Der Emittent eines Warrant ist immer short. Er verpflichtet sich, bestimmte Titel zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen. Zusätzlich ist der Emittent auch der Marketmaker und stellt oft unvorteilhafte Kurse.

 

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Gerard
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Petrosilius

Ich habe Freitag den Deal von Primax verfolgt und effektiv stimmt alles, nur dass der Einsatz ca. 2'775'000.- war. Ich denke Primax werde gegenüber meiner Indiskretion nicht nachhaltig sein, da ich nichts anderes über diesen Deal verrate. Effektiv kommunizieren wir beide gerne über PN, da wir in den meisten Börsenregeln einstimmig sind. Ich habe diesbezüglich noch eine Regel, die ich befolge. Nie Derivative, was es auch für welche sind, nur Aktien. Ich könnte manchmal das hundertfache bis tausendfache mit Derivativen einsacken statt mit Aktien. Da ich aber viel mit Biotech handle, die eben grosse Kursschwankungen aufweisen können je nach Good oder Badnews, ist mit den Summen die ich handle das Geschäft zu riskant. Und zweitens die Volumen die ich handle und die Täglichen Volumen in den Derivaten der Aktien die ich handle, bräuchte ich nach Verkaufsentscheid mehrere Tage bis ich alles loswerden könnte, dass ist für mich zu heiss.

 

 

 

Elias
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Gerard hat am 08.06.2013 - 14:52 folgendes geschrieben:

Da ich aber viel mit Biotech handle, die eben grosse Kursschwankungen aufweisen können je nach Good oder Badnews, ist mit den Summen die ich handle das Geschäft zu riskant.

Tönt echt gut. Das ist das Ideale Umfeld für Straddle und Stangle.

Was für Titel sind denn das, die so schwanken?

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sime
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Elias hat am 08.06.2013 - 14:52 folgendes geschrieben:

sime hat am 08.06.2013 - 14:42 folgendes geschrieben:

 @ Elias

Warum heissen Deine Puts/ Calls Short Puts/  Short Calls? Wegen der Laufzeit? Shorten heisst ja sonst leerverkaufen.

Wer kauft geht long. Der Wert kann sich vervielfachen. Wer short geht, wettet auf die Marge. Der Leerverkäufer wettet auf die Marge zwischen Verkauf und Rückkauf.

Du kannst an der Eurex Puts und Calls kaufen. Dann bist du long, der Verkäufer (vielleicht ich) ist short. Es können nicht beide gleichzeitig short und long sein.

Der Emittent eines Warrant ist immer short. Er verpflichtet sich, bestimmte Titel zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen. Zusätzlich ist der Emittent auch der Marketmaker und stellt oft unvorteilhafte Kurse.

 

Ah voilà. Mir wollte zuerst einfach nicht rein, was das mit den short calls soll. Wenn ich also Käufer von Optionen bin, dann bin ich long. Hast Du es schon erlebt, dass Du Deine Optionen nicht verkaufen konntest? Weil Du den Strike zu hoch oder zu tief angesetzt hast?

Gerard
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Elias

Im ganzen kenne ich ich jetzt ca 10 Biotechs mit denen ich handle. Freitag habe ich wieder eine total verkauft. Jetzt bleiben in meinem momentanigen Portefeuille noch Basilea, Cosmopharmaceuticals und für US Biotechs handle ich mit BB Biotech, da ich nicht selber in $ handeln will. In DE halte ich noch Morphosys ( Freitag machte ich ein Teilverkauf).

sime
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Bitte hört auf, Eure Einsätze zu verraten. Von solchen Summen kann einem schwindlig werden. Ihr habt echt zuviel Asche auf dem Konto! Biggrin

Elias
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sime hat am 08.06.2013 - 15:00 folgendes geschrieben:

Hast Du es schon erlebt, dass Du Deine Optionen nicht verkaufen konntest? Weil Du den Strike zu hoch oder zu tief angesetzt hast?

ja, dann versucht man es entweder mit einem anderen Strike oder lässt die Finger davon.

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Gerard
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Sime

Ich habe meinerseits nichts verraten über meine Einsätze, ich Sage nur soviel, dass das Spiel mit Derivaten mit meinen Einsätzen FÜR MICH zu heiss wären.

Elias
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Gerard hat am 08.06.2013 - 15:10 folgendes geschrieben:

Ich habe meinerseits nichts verraten über meine Einsätze, ich Sage nur soviel, dass das Spiel mit Derivaten mit meinen Einsätzen FÜR MICH zu heiss wären.

Man soll nur mit dem handeln, was man versteht, mit dem man sich wohl fühlt und man gut schlafen kann. Es gibt Zeiten, da ist "kein Verlust machen" schon ein grosser Gewinn.

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Gerard
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Elias

XDas ist die Regel von Warren Buffet und das ist auch ein meiner Börsenregel. Und würde ich in die Börse einsteigen um nur keinen Verlust zu machen, gehe ich lieber Fischen.

in_God_we_trust
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Everything Created Digitally Is Nearly Free--Including Money:

http://www.wealthwire.com/news/liberty/4880

Das heisst jetzt aber nicht, dass ich für die Revolution bin. Das ist einfach so, wie die Welt nun einmal ist, damit muss man leben und das Beste daraus machen! Vielleicht wird sich das einmal ändern in x Jahren, aber wir leben heute und müssen heute die richtigen Entscheide treffen, jeder für sich selber.

Gruss
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Petrosilius Zwa...
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Elias hat am 08.06.2013 - 14:52 folgendes geschrieben:

sime hat am 08.06.2013 - 14:42 folgendes geschrieben:

 @ Elias

Warum heissen Deine Puts/ Calls Short Puts/  Short Calls? Wegen der Laufzeit? Shorten heisst ja sonst leerverkaufen.

Wer kauft geht long. Der Wert kann sich vervielfachen. Wer short geht, wettet auf die Marge. Der Leerverkäufer wettet auf die Marge zwischen Verkauf und Rückkauf.

Du kannst an der Eurex Puts und Calls kaufen. Dann bist du long, der Verkäufer (vielleicht ich) ist short. Es können nicht beide gleichzeitig short und long sein.

Der Emittent eines Warrant ist immer short. Er verpflichtet sich, bestimmte Titel zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen. Zusätzlich ist der Emittent auch der Marketmaker und stellt oft unvorteilhafte Kurse.

 

Was müsste ich tun, um zB selber Optionen zu emittieren? Wie geht das?

 

Gerard
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Mein Gott Petrosilius, welch eine Frage!

Petrosilius Zwa...
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Gerard hat am 08.06.2013 - 15:34 folgendes geschrieben:

Mein Gott Petrosilius, welch eine Frage!

Wüsstest du es?

Oder meinst du, es lohnt sich sowieso nur mit viel Vermögen?

(Hinweis: Ich spreche nicht vom Kauf einer Option. ich habe derzeit diverse Optionen in Besitz.)

 

Gerard
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Petrosilius

Also ich habe meinen eigenständigen Baumaler (Einmannbetrieb). Er hat einen Bus, 2 bis 3 Leitern, einige zu diesem Geschäft gehörigen Aggregate. Vielleicht fragt er mir auch mal ob er sein Geschöft an die Börse bringen kann? Spass beiseite, Optionen emittieren Banken und verschiedene Handelshäuser. Da braucht es im Depot die Zahl Aktien gegenüber der Anzahl Optionen die er emittiert oder dementsprechenden Cash. Da ich aber nicht der Spezialist auf diesem Gebiet bin, kann dir Elias sicher besser antworten.

sime
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Gerard hat am 08.06.2013 - 15:10 folgendes geschrieben:

Ich habe meinerseits nichts verraten über meine Einsätze, ich Sage nur soviel, dass das Spiel mit Derivaten mit meinen Einsätzen FÜR MICH zu heiss wären.

Nicht über Deine, aber über seine. Biggrin

Irgendwie muss ich sogar schmunzeln. Ich nehme mal an, Du bist so um die siebzig und Primax geniesst wohl auch schon den Lebensabend, bitte nicht böse sein, wenn ich mich irre. Jedenfalls stelle ich mir vor, wie ihr da so die Kurse beobachtet, vor eurem Bildschirm, auf einmal geht die Glocke an auf eurer Watchlist und drückt den Button. Ein paar Stunden später habt ihr mehr eingenommen als der Wegmeister in einem Jahr verdient, dem es in der Nachmittagssonne gerade den Schweiss auf die Stirn treibt und vor eurer Haustür die Strassenböschung mit dem dröhnenden Handmäher zurückschneidet. Nach dem Trade nehmt ihr ein kühles Bier aus dem Kühlschrank, geht auf die Terrasse und beobachtet den sich abmühenden Wegmeister. Dieser blickt gerade hoch und sieht euch das kühle Bier ansetzen. Der Situation die Komik abgenommen, hebt ihr ihm bekennend das Bier hoch zum Zeichen des Prosts. Der Wegmeister denkt sich, mein Gott haben die es gut, was würde ich jetzt nicht für ein kühles Bier tun, aber mein Chef sitzt mir andauernd im Nacken. Wenn ich in zwanzig Jahren pensioniert bin, dann werde ich auch so da sitzen und zufrieden mein Bierchen trinken und meinem Lehrling das Bier zum Zeichen des Prosts hochhalten. Doch der Wegmeister wird abrupt aus seinen Tagträumen geholt, als der Chef ihm von Weiten zuruft, dass er sich beeilen soll, denn sonst gibts später Feierabend, denn die Arbeit muss fertig sein heute und Zeit ist Geld. Gehorchend wischt er sich den Schweiss von der Stirn und schraubt das Gas auf, um das lange Gras abzumähen. Ja, was so ein Bier doch träumen lässt! Biggrin

sime
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Petrosilius Zwackelmann hat am 08.06.2013 - 15:31 folgendes geschrieben:

Elias hat am 08.06.2013 - 14:52 folgendes geschrieben:

sime hat am 08.06.2013 - 14:42 folgendes geschrieben:

 @ Elias

Warum heissen Deine Puts/ Calls Short Puts/  Short Calls? Wegen der Laufzeit? Shorten heisst ja sonst leerverkaufen.

Wer kauft geht long. Der Wert kann sich vervielfachen. Wer short geht, wettet auf die Marge. Der Leerverkäufer wettet auf die Marge zwischen Verkauf und Rückkauf.

Du kannst an der Eurex Puts und Calls kaufen. Dann bist du long, der Verkäufer (vielleicht ich) ist short. Es können nicht beide gleichzeitig short und long sein.

Der Emittent eines Warrant ist immer short. Er verpflichtet sich, bestimmte Titel zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen. Zusätzlich ist der Emittent auch der Marketmaker und stellt oft unvorteilhafte Kurse.

 

Was müsste ich tun, um zB selber Optionen zu emittieren? Wie geht das?

 

Man müsste Aktien haben, um sie gegebenfalls zu liefern, wenn man auf tiefere Kurse setzt und Call-Optionen verkauft, oder falls man Put-Optionen verkauft und selber auf höhere Kürse setzt. Dann ruft man seine Bank/ Broker an, sie solle die Optionen zu seinen Aktien an der Eurex zum Verkauf anbieten, sell Put/ sell Call. Werden die Optionen dann gekauft, gibt es eine Prämie, die der Käufer natürlich bezahlt. Der Bank oder dem Broker zahlt man  natürlich Gebühren. Der Emittent von Optionen gewinnt, falls die Optionen gekauft werden und die Option nicht ausgeübt wird, also den Strike so ansetzt, dass die Option wertlos verfällt. Ist das richtig Elias?

Gerard
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Lieber Sime

Du bezeugst einen gewissen Humor, wenn auch sarkastisch. Gehen wir mal deinem Posting nach. Das Alter: ja du machst mich schon einwenig älter als ich bin: Ende Juni 61 jährig, bist nicht sehr weit davon entfernt, aber es ist wahr, ich probiere auf meine Art den Lebensabend zu geniessen. Um nicht zuviel Zeit über mein Leben zu verbrauchen, gleichwohl einige Eckzeiten. Ich wurde alles andere, als in der Wiege des Geldes geboren. Ich fing sehr früh an zu chrampfen und als eigensinniger Charakter, hat ich nur mal bis 22 jährig einen Meister und machte mich dann selbstständig. Wer das ist, weiss wovon ich spreche, so einfach ist das nicht. Mein damaliges Geschäft hab ich meinen 12 Mitarbeitern Gegen Ende der 80er Jahre sehr korrekt verkauft. Seither bin ich ein sogenannter Selmadmen. Mitte 2000er wurden meine Ehefrau, ich und mein jüngster Sohn schwer krank. Ohne die heutige Medizin wären wir alle nicht mehr auf dieser Welt (daher mein Interesse am Gesundheitswesen und an der Zukunftsmedizin, sag Biotech). Viel mehr kann ich nicht erklären. Ist mein Leben eine amerikanische Tellerwäscherstory auf Schweizerart? Ich nehm alles philosophisch, das meiste Verdiente jetzt verteile ich unter Kindern. Kleinkindern, Leute die es nötig haben, natürlich nach meinen eigenen Bedürfnissen (die sehr bescheiden sind). Ich fahre kein Ferrari, sondern einen 8 jährigen Peugeot 206 (mache nur 5000 km im Jahr). Uff jetzt geht mir die Puste raus. Noch eins, mein Wegmeister trinkt vielmals ein Bier mit mir und er bekommt auch noch ordentlich Trinkgeld, wir sind ja per Du. Ich hoffe ich hab dich nicht zuviel versäumt mit meinem Gepapper und war nicht zu sarkastisch.

in_God_we_trust
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Gerard, keinesfalls wollte ich damit bezwecken, dass Du das Gefühl hast, Dich rechtfertigen zu müssen. Sorry, wegen dem Alter, zehn Jahre sind schon ein Unterschied.

Wenn ich sarkastisch gewesen bin, dann nur weil ich überzeugt davon bin, dass Geld nicht arbeiten kann, unser System jedoch genau das mehr fördert als die ehrliche Arbeit. Ich mache Dir keineswegs einen Vorwurf, denn Du hast dieses System ja auch nicht konstruiert.

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