Schweizer Aktien und CHF, Juni 2013

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in_God_we_trust
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@sime

Wie gesagt, nobody is perfect (including me)!

(Hildebrand habe ich nur als Beispiel eines geschniegelten Bankers gebraucht. Sorry Herr Hildebrand, falls sie dies eben gelesen haben oder es Ihnen zu Ohren kommt. Aber letztendlich sitzen wir alle im gleichen Boot. Und wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!)

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

sime
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Ich habe Hildebrand letzten Sommer in Interlaken am SEF in der Mittagspause zufällig gekreuzt. Der Mann ist ziemlich gross. Als er zu Blackrock wechselte, war für mich klar, dass er ein Hochgradfreimaurer und eine Geldhure ist, die nun die Notenbankinfos der SNB an die Privatwirtschaft verkauft.

in_God_we_trust
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@sime

Man sollte niemanden verurteilen oder richten! Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet werden! Und wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! Aber wir sind ja alle Sünder.

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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sime hat am 09.06.2013 - 13:38 folgendes geschrieben:

Er hat Kaufaufträge bei psychologisch wichtigen Marken platziert, aber er weiss ja nicht, wie tief der Goldpreis fällt. Das sind auch keine Empfehlungen, sondern sein Handeln. Als er letzten Sommer südeuropäische Aktien empfohlen hat, hätte bis heute eine 100% Performance. Faber betrachtet Gold ja nicht als Spekulationsobjekt wie Aktien oder Bonds, sondern als Wertaufbewahrungsmittel. Ich denke, das hat er schon ehrlich gemeint. Er hält meines Wissens glaube ich 20% seines PFs in Gold.

Da bin ich mit Dir 100% gleicher Meinung!

Gruss
iGwt

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Gerard
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in_God_we_trust hat am 09.06.2013 - 13:37 folgendes geschrieben:

Noch etwas zu den Banken:

Sie werde nie mehr die Bedeutung erlangen, wie sie kürzlich noch hatten. Die Banken werden alle verschwinden. Sie werden ersetzt durch Computer und z.B. Hedge Funds und Hedge Fund Manager nach dem Muster von Hugh Hendry, der bei CNBC eine Banane isst!

http://www.youtube.com/watch?v=OVAoZ5g7iF8

Also jetzt greifen alle die Banken, den Finanzplatz CH an , bedenkndoch welchen wir dadurch in der CH erreicht habe. Und kommt mir nicht scheinheilig wegen Schwarzgeld, ich will nicht mal von den verschiedenen britischen Inseln rund um die Welt sprechen, mit Delaware und sonstige in der USA, mit Singapur usw.usw. Ich kenne viele korrekte Bänkler (ich arbeite nur mit meiner KB) vom Schalter bis ins Direktorium hinauf. Setzt nicht alles auf den gleichen Haufen. Und ein kleines Beispiel: Ein US/CH Doppekbürger, der das ganze Leben in der Schweiz weilte und vielleicht niemals dort war und ist trotzdem dort steuerpflichtig, sollte jeder Bänker ihm den Scheissdrecknaus dem Arsch ziehen. Klar gibt es hochvermögende die immer noch aus Gier die Steuern hinterziehen wollen, obwohl sie genug haben für 10 Leben nur weil sie Glauben das Todeshemd habe Säcke. Uff jetzt hab ich mich ausgetobt, hoffe aber ich war nicht unfreundlich.

in_God_we_trust
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Ja zum Asylgesetz und Nein zur Volkswahl des BR! Das Volk hat gesprochen. So soll es geschehen. Punkt. Kein weiterer Kommentar.

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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Gerard hat am 09.06.2013 - 13:13 folgendes geschrieben:

 Die werden ihre Druchplatten schon marktschonend ausschalten. Und die Börsenindizes werden nie auf Null sein auch nach QE3 nicht.

Nun, wir wollen es nicht übertreiben. Auf Null fällt kaum jemals etwas (es sei denn, die Firma geht konkurs).

Ich weiss nicht, ob Du Dir auf CNBC das Greenspan-Interview angeschaut hast, das iGwt oben verlinkt hat. Hier nochmals der Link: http://www.cnbc.com/id/100798203

Natürlich spricht Greenspan hier in gewohnter Weise sehr verklausuliert und wage. Er ist ja bekannt für seine Aussage: "Wenn sie mich verstanden haben, habe ich mich nicht unklar genug ausgedrückt".

Die vier Asset-Klassen Aktien, Anleihen, Rohstoffe (+ EM) und Immobilien stehen in Konkurrenz zu einander. Je nach Situation wird von der einen in die andere Asset-Klasse umgeschichtet.
Konzentrieren wir uns rein auf Aktien und Anleihen: US-Aktien zahlen im Moment knappe 2% Rendite, 2-yr Staatsanleihen 0.3%. Entsprechend ist klar, dass Aktien rentabler sind als Anleihen. Die offizielle Teuerung der USA wird mit 1.7% ausgewiesen. Somit hat der Aktionär noch einen Vermögenserhalt und eine reale Rendite von 0.3%, während der Halter von Staatsanleihen real einen Verlust von 1.4% in Kauf nimmt.

Es ist somit logisch, dass jeder vernünftige Anleger lieber Aktien als Staatsanleihen kauft. Zumal mittlerweile die alte Regel nicht mehr stimmt, dass Staatsanleihen sicherer sind als Aktien. So hat z.B. Coca-Cola ein besseres Rating als die USA, Danone ein besseres als Frankreich ...

Würde die Premisse von iGwt stimmen, dass der Markt sich selbst regelt, müsste folgendes passieren:
Da Anleihen für Anleger unattraktiv sind, werden sie nicht mehr nachgefragt. Entsprechend sind die Emittenten der Anleihen gezwungen, höhere Zinsen zu zahlen, um ihre Anleihen zu plazieren. Oder vereinfacht: Wenn ich von Dir Kredit will und Dir zu wenig Zins biete, wirst Du mir schlicht keinen Kredit geben. Ergo muss ich entweder auf den Kredit verzichten oder Dir ein besseres Angebot machen.

Somit würden die Zinsen von Anleihen steigen, die Preise bestehender Anleihen entsprechend fallen, bis Anleihen wieder konkurrenzfähig gegenüber Aktien sind. Entsprechend würde dann Geld von Aktien in Anleihen umgeschichtet, was die Aktienpreise belasten würde. Das Spiel läuft dann so lange, bis der Markt einen Ausgleich zwischen Aktien und Anleihen gefunden hat. In der Regel also dann, wenn Aktien etwa 1% besser rentieren als Anleihen.

Soweit ist das der ganz normale Ausgleich des Marktes, wie er bis 2008 auch Jahrzehntelang sauber und zuverlässig funktioniert hat.

Das Problem ist nun, dass die Banken zu viele Anleihen im PF haben. Würden die Anleihenpreise sinken, müssten sie entsprechend neu bewertet werden und dafür reicht das Eigenkapital der Banken nicht. Nun gut, seit März 2009 dürfen sie bis zur Maturität auch mit 100% bewertet werden aber es gibt noch ein zweites Problem: Die Banken finanzieren langfristige Kredite, die sie vergeben, durch kurzfristige Kredite, die sie aufnehmen. Steigen also die kurzfristigen Zinsen über die aktuell langfristigen, bekommen die Banken ein Problem.

Die Gefahr steigender Zinsen war ja der Grund, weshalb die QE-Programme überhaupt erst eingeführt wurden: Die Fed tritt als Käufer für Anleihen auf und hält somit künstlich die Zinsen niedrig.
Wird QE nun eingestellt, stellt sich die Frage, weshalb man es 2009 überhaupt erst gestartet hat. Die Situation wäre dann noch schlimmer als wenn man 2009 die Bereinigung zugelassen hätte, denn mittlerweile hat sich in der Summe die Menge der Anleihen mehr als verdoppelt.

Vereinfacht ausgedrückt: Die Schulden sind mittlerweile so hoch, dass man sich einen Zinsanstieg nicht mehr leisten kann.

Es ist also richtig, wenn Greenspan sein Augenmerk vor allem auf die Anleihen und nicht auf die Aktien richtet.

sime
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in_God_we_trust hat am 09.06.2013 - 13:49 folgendes geschrieben:

@sime

Man sollte niemanden verurteilen oder richten! Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet werden! Und wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! Aber wir sind ja alle Sünder.

Amen - ein Mensch.

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@Gerard

Nein, der heilige Zorn ist über Dich gekommen!

Trotzdem haben alle gutmeinenden und ehrlichen Bänker das Desaster nicht verhindern können!

Nochmals, die Banken werden verschwinden, und die Schweizer Banken zuerst. Es gilt ja immer noch der Spruch: "Wenn du einen Schweizer Bänker aus dem Fenster springen siehst, dann springe hinternach, denn es gibt sicher etwas dabei zu verdienen!"

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Gerard
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MarcusFabian

Sehr gut argumentiert ist sehr lesenswert. Wenn man bedenkt, dass das Ersparte in der Welt sich jetzt auf 135'000 Mia beläuft (es ist sicher nicht immer in den guten Taschen), geht das Finanzsystem noch nicht zugrunde, ob die Welt zugrunde geht, dass ist eine andere Frage.

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@MarcusFabian

Sehr gute Zusammenfassung und Ueberlegung! Bin ganz Deiner Meinung! Deshalb sage ich auch, wir müssen in den nächsten Tagen die Bondpreise gut im Auge behalten, besonders, wenn die Aktienkurse wieder ansteigen!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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Gerard hat am 09.06.2013 - 14:11 folgendes geschrieben:

Wenn man bedenkt, dass das Ersparte in der Welt sich jetzt auf 135'000 Mia beläuft (es ist sicher nicht immer in den guten Taschen), geht das Finanzsystem noch nicht zugrunde, ob die Welt zugrunde geht, dass ist eine andere Frage.

Unkraut vergeht nicht!

Gruss
iGwt

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Gerard
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in_God_we_trust hat am 09.06.2013 - 14:04 folgendes geschrieben:

@Gerard

Nein, der heilige Zorn ist über Dich gekommen!

Trotzdem haben alle gutmeinenden und ehrlichen Bänker das Desaster nicht verhindern können!

Nochmals, die Banken werden verschwinden, und die Schweizer Banken zuerst. Es gilt ja immer noch der Spruch: "Wenn du einen Schweizer Bänker aus dem Fenster springen siehst, dann springe hinternach, denn es gibt sicher etwas dabei zu verdienen!"

Der Bänker, der aus dem 10. Stock eines Hochhauses aus dem Fenster springt, kann am 1. Stock angekommen immer noch sagen, bis jetzt ist mir noch nichts passiert.

sime
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@ MF

Gut geschrieben. Gibt es eine Exitstrategie für die Notenbanken? Bis jetzt ist mir noch keine unter den Nagel gekommen.

 

MarcusFabian
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Gerard hat am 09.06.2013 - 14:11 folgendes geschrieben:

geht das Finanzsystem noch nicht zugrunde, ob die Welt zugrunde geht, dass ist eine andere Frage.

Ich sehe das anders. Die Chancen, dass das Finanzsystem vor die Hunde geht ist höher als dass die Welt (die Wirtschaft) zugrunde geht:

Betrachte es mal so: Egal welche Währung, welches Geld oder Tauschmittel wir verwenden: Die Kühe fressen weiter ihr Gras und geben Milch. Der Bäcker bäckt weiter sein Brot und der Mechaniker schraubt am Motor.
Die Krise ab 2008 war ja eine reine Finanzkrise, nicht eine Wirtschaftskrise! Es war ja nicht etwa so, dass die ABB-Mitarbeiter schlechtere Turbinen gebaut oder die Bauern bis Mittags geschlafen hätten. Die Wirtschaft hat sich nichts zu schulden kommen lassen. Wer mehr erarbeitet als er verbraucht, musste sich noch nie Sorgen machen und das wird sich auch in Zukunft nicht ändern.

Was die Menschen hingegen stinkig macht ist, wenn sie für andere arbeiten müssen und den Lohn ihrer Arbeit nicht voll geniessen können. Damit meine ich nicht nur die Diskussion über Sozialhilfe, Asylanten und andere Transferleistungen sondern auch die Zinsen, die der Mittelstand erarbeiten muss, um diese globalen Vermögen von 135 Billionen zu verzinsen. So ist Deutschland zwar Exportweltmeister aber die Reallöhne sind in den letzten 10 Jahren gesunken. Unser Geldsystem ist so ausgelegt, dass der Mittelstand langsam ausdünnt weil er sowohl die armen Arbeitslosen als auch die reichen Arbeitslosen finanzieren muss. Vermögen fliessen von unten nach oben. So etwas führt über kurz oder lang zu sozialen Spannungen, die bis zu Revolutionen und Bürgerkriegen führen können. Beispiele ist die Französische Revolution. Damals war das gesamte Vermögen Frankreichs auf 100 Superreiche konzentriert.

Entsprechend folgerichtig ist, dass Finanzsysteme so alle 80 Jahre mal über den Jordan gehen wenn sich die Schere zu weit ausgeweitet hat. Sind die Schulden nicht mehr tragbar kommt es immer zu einem Schuldenschnitt oder einer Währungsreform. Ob vorgängig mit oder ohne sozialen Unruhen ist abhängig von der Fähigkeit der Einsicht der jeweiligen Regierung. Die Menschheit hatte in ihrer Geschichte 3800 Währungsreformen (also "zugrunde gehen von Finanzsystemen") und die Erde dreht sich immer noch.

 

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Vielleicht ist das der Anfang vom Ende der Schweizer Banken:

http://bazonline.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Schweizer-Bank...

Gruss
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Gerard
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MarcusFabian

Ich bin mit dir auch wieder einig. Ich habe geträumt von einer vollkommenen, sozialen Welt. Ich habe geträumt, dass Spartacus das römische Reich unterworfen hat. Ich habe geträumt, dass Rockefeller sein ganzes Vermögen verschenkt hat, ich habe geträumt, dass die Nazis eine gerechte Welt aufgebaut hätten, ich habe geträumt, dass die Afroamerikaner die Weissen (also Anglosachsen) zu Sklaven gemacht hätten, ich habe geträumt, dass wir alle gleiche Chance auf dieser Welt hätten. Aber da ist der Mensch in all seiner Blüte und Fehlern. Zwei Ansprachen haben mich in meinen jungen Jahren geprägt: Martin Luther King "I have a Dream" und J.F.K "Ich bin ein Berliner" Sie wurden beide niederträchtig ermordet. Traum und Freiheit..........

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MarcusFabian hat am 09.06.2013 - 14:27 folgendes geschrieben:

 

Was die Menschen hingegen stinkig macht ist, wenn sie für andere arbeiten müssen und den Lohn ihrer Arbeit nicht voll geniessen können. Damit meine ich nicht nur die Diskussion über Sozialhilfe, Asylanten und andere Transferleistungen sondern auch die Zinsen, die der Mittelstand erarbeiten muss, um diese globalen Vermögen von 135 Billionen zu verzinsen.

Vorher und nachher bin ich voll mit Dir einverstanden. Z.B. ist es eine Tatsache, dass z.B. in sogenannten Drittweltländern eine Mittelschicht entsteht, mit Auto und drum und dran, die für ihren Lebensunterhalt die Hälfte oder einen Drittel ausgeben müssen, wie heute in Deutschland, bei einem BIP pro Kopf von vielleicht einem 50-stel! Auch China ist so ein Beispiel! Wahrscheinlich gibt es heute in China 80 Millionen Menschen, die reicher sind und mehr verdienen, als die 80 Millionen Deutschen selber!

Aber obige zwei Sätze gefallen mir nicht ganz. Erstens können Arbeiter, die einfach routiniert und fast gedankenlos ihre Arbeit tun und abends ihr Bierchen trinken, nie in den Genuss des "vollen Lohns" (was immer Du darunter verstehst) kommen. Das wäre ungerecht den andern gegenüber, die sich besonders einsetzen, Kurse besuchen, sich weiterbilden, mit dem Kopf und ganzer Seele bei der Arbeit sind und denken und tüfteln! Und das mit den Zinsen ist mir auch suspekt. Ein Kredit ist immer ein Risiko für den Kreditgeber, deshalb braucht er einen Zins und auch eine Belohnung, dass er sich etwas angespart hat, das er nun ausleihen kann.

Deshalb, bitte nicht zu schnell von Revolution etc. sprechen. Ein gewisses Mass von ungleicher Verteilung der Vermögen ist einfach notwendig und gerecht! Ueber dieses Mass können wir dann streiten.

Gruss
iGwt

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Gerard hat am 09.06.2013 - 14:40 folgendes geschrieben:

Zwei Ansprachen haben mich in meinen jungen Jahren geprägt: Martin Luther King "I have a Dream" und J.F.K "Ich bin ein Berliner" Sie wurden beide niederträchtig ermordet. Traum und Freiheit..........

Martin Luther King ist eben in die Fussstapfen von Jesus Christus getreten und hat sich ans Kreuz nageln lassen! Aber damit hat er mehr bewirkt und für die Schwarzen getan als jeder andere. Und teilweise ist dieser Traum heute Wirklichkeit geworden, mit einem Braunen Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika!

Seine Ermordung ist keine Bankrotterklärung, sondern die absolute Siegeserklärung! Deshalb müssen wir als Christen uns darüber freuen und besonders M. L. King hoch in Ehren halten! Er ist nicht nur für Schwarze, sondern für alle Christen ein grosses Vorbild, für mich ganz besonders!

http://www.youtube.com/watch?v=smEqnnklfYs

Gruss
iGwt

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sime
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Was für ein Risiko des Kreditgebers meinst Du? Die Notenbanken bestimmen den Mindestreservesatz zur Kreditvergabe für die Banken. Die Banken haben nun das Recht, aus ihren Einlagen, welche die Einlagen ihrer Kunden sind, ein Vielfaches davon an einen Kreditnehmer zu geben. In der Schweiz ist die Mindestreserve 2.5%, in den USA 10%. Das Geld, das noch gar nicht da war, entsteht nun durch den Kredit. Darauf verlangt die Bank nun Zinsen, die der Kreditnehmer sich erarbeiten muss. Die Bank hatte das Geld gar nicht. Wenn der Kreditnehmer ausfällt, haftet er zu 100% für diesen Kredit, sprich die Bank wird nun Eigentümer und Besitzer des Hauses zugleich. Der Kreditnehmer ist sein Haus los, die Bank übernimmt es und doch hat ja die Bank gar kein Risiko gehabt, weil sie gar nicht ihr Geld riskiert hat, sondern Geld, das gar nicht existierte vorher. Man muss einfach genauer darüber nachdenken.

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 09.06.2013 - 14:53 folgendes geschrieben:

Das wäre ungerecht den andern gegenüber, die sich besonders einsetzen, Kurse besuchen, sich weiterbilden, mit dem Kopf und ganzer Seele bei der Arbeit sind und denken und tüfteln!

Ich glaube, wir sehen beide, worauf die Diskussion hinausläuft. Ich könnte Dir massenhaft Beispiele von fleissigen Armen bringen, die es nicht auf einen grünen Zweig bringen und von faulen Reichen, die auf Kosten der Gesellschaft leben.
Du würdest mit fleissigen Reichen kontern, die ihren Reichtum verdienen (Gates, Buffet ...) und mit faulen Armen, die auf Kosten des Sozialstaates leben. Alle Argumente von uns wären schlüssig.

Einigen wir uns darauf, dass es alle vier Gruppen gibt: fleissige und faule Arme, fleissige und faule Reiche.

Grundsätzlich bin ich gegen faule. Egal ob sie arm oder reich sind. Es ist ok, wenn jemand durch Fleiss, Intelligenz und Cleverness zu einem stattlichen Vermögen kommt. Aber soll sein fauler Sohn und sein fauler Enkel noch von diesem Vermögen ein sorgenfreies arbeitsloses Leben geniessen können?
Vielleicht teilweise. Aber ich meine, das Vermögen müsste im Laufe einer Generation langsam dahinschmelzen, sodass zumindest der Enkel genötigt wäre, zumindest teilweise einer Arbeit nachzugehen.
Heute hingegen ist es so, dass sich dank Zinseszinseffekt das Vermögen des Grossvaters sogar noch erhöht. Und diese Zinsen und Zinseszinsen müssen eben von der Gesellschaft (sprich: Mittelstand) getragen werden.

Schlussendlich bringt dieses System weder den Armen noch den Reichen etwas. Im Extremfall müssen sich - wie in Sao Paolo - die Reichen selbst einsperren und rund um die Uhr bewachen lassen. Weitet sich die Schere zu weit aus, zehrt das auch an der Lebensqualität der Reichen, dient also niemandem.

expertus
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sime hat am 09.06.2013 - 15:02 folgendes geschrieben:

Was für ein Risiko des Kreditgebers meinst Du? Die Notenbanken bestimmen den Mindestreservesatz zur Kreditvergabe für die Banken. Die Banken haben nun das Recht, aus ihren Einlagen, welche die Einlagen ihrer Kunden sind, ein Vielfaches davon an einen Kreditnehmer zu geben. In der Schweiz ist die Mindestreserve 2.5%, in den USA 10%. Das Geld, das noch gar nicht da war, entsteht nun durch den Kredit. Darauf verlangt die Bank nun Zinsen, die der Kreditnehmer sich erarbeiten muss. Die Bank hatte das Geld gar nicht. Wenn der Kreditnehmer ausfällt, haftet er zu 100% für diesen Kredit, sprich die Bank wird nun Eigentümer und Besitzer des Hauses zugleich. Der Kreditnehmer ist sein Haus los, die Bank übernimmt es und doch hat ja die Bank gar kein Risiko gehabt, weil sie gar nicht ihr Geld riskiert hat, sondern Geld, das gar nicht existierte vorher. Man muss einfach genauer darüber nachdenken.

Erzähl doch keine Märchen!

Der Unterschied von Eigenkapital und Fremdkapital und von Aktiven und Passiven wohl noch nie gehört?  Wenn in deinem Fall der Kredit futsch geht, dann ist das ein direkter Verlust für die Bank und wirkt direkt negativ auf das Eigenkapital der Bank. Das neu entstandene Geld ist Fremdkapital welches die Bank an die Nationalbank zurückzahlen MUSS.

Bin auch für die Erhöhung des Eigenkapitalanteil der Banken, aber dass die Banken bei der Vergebung der Kredite kein Risiko tragen, ist einfach nur ein Märchen. Wieso wohl ist Lehman Brothers zusammengebrochen.. Häuser übernommen, die nur ein Bruchteil des Kredits wert waren

 

 

Gerard
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Klar, haben mich die Banken für eine Immobilie zu 100% des Wertes belehnt (oder auch mehr) oder sie haben mir nur zu 80% des Wertes  belehnt (oder auch weniger) ist für sie das Risiko nicht das gleiche. Das war ja der Effekt vom Immobiliencasino der zu Blase führte in den früh 90er. Von dem kann ich sprechen, denn ich kenne es auswendig. Und da hab ich viele konkrete Beispiele.

Petrosilius Zwa...
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Hallo zusammen,

 

heute wurde ja allerhand geschrieben, also eine rechte Menge.

 

sime hat am 09.06.2013 - 13:11 folgendes geschrieben:

Gerard

Ok. Primax hat natürlich genügend Angaben gemacht, dass der Minimaleinsatz mindestens in Grössenordnung von ca. 3 Mio CHF war. Billigster Titel UBS * 177 000 Aktien. Gratulation an den Trade. Das Verrückte ist, das man nun sieht, das bei solchen Einsätzen nur ein paar Prozent Kursunterschiede das Jahreseinkommen eines gut bezahlten Mitarbeiters schon übertroffen wird. Jetzt würde mich mal interessieren, wieviel Courtage man für solch einen Trade bezahlt?

Zu den Smileys kann ich Dir nicht sagen, woran es liegt. Bei mir gehts. smiley Den Smiley-Kopf in der Symbolleiste hast Du ja sicher schon gesehen?

Genau das stört mich. Nichts gegen Primax, nichts gegen reiche Leute.

Aber es ist eine der grössten Ungerechtigkeiten, dass jemand mit weniger Geld keine Chance hat, mit seiner Intelligenz und so wenig Aufwand einen Jahreslohn einzunehmen.

Klar, jeder kann reich werden. Aber wer schwierige Voraussetzungen hat, hat halt die erste Million mit 60, die zweite mi 80 und musste dafür aber dennoch viel sparen (weil man jeden Rappen in die Börsen stecken muss etc).

Für mich ist klar: Jeder hier Lebende müsste 1 Million CHF vom Staat erhalten. Es gäbe 2 Auszahlvarianten:

Variante A: Mit 30 Jahren eine Million aufs mal. Das Alter deshalb, damit man es in der Jugend nicht verschwendet. Zudem sollte man trotzdem eine Lehrstelle machen, etc.

Variante B: Man erhielte ab etwa dem 25.Lebensjahr ein Leben lang eine Rente von 2'000 CHF. Das ist in der Schweiz zu wenig zum Leben, dh man wäre durchaus gut bedient, dennoch zu arbeiten nebenbei.

Die Ungeduldigen etc. würden halt schon früher Geld bekommen, aber bekämen es erst nach und nach. Diejenigen mit Variante A hätten eine Million auf einen Schlag und danach nichts mehr.

Als weitere Möglichkeiten innerhalb Variante könnte man es so machen:

A1. Im Alter von 25 und dann mit 50 Jahren erhielte man je 500'000 CHF. (Für den Fall, dass man es beim ersten mal verschleudert).

oder noch einfacher und günstiger:

Jeder erhielte im Alter von 50 Jahren einmalig 100'000 CHF. Das würde den Staat weniger Kosten, man hätte mehr Lebenserfahrung, etc. Voraussetzung könnte ja sein, seit 25 Jahren offiziell in der Schweiz zu leben (damit nicht massenhaft 49-jährige Deutsche etc. her kämen) oder es auf den Schweizer Pass zu beschränken.

Weil so wie es heute ist, ist es einfach unfair:

Ich könnte 50'000 gut gebrauchen, würde es auch gut und vorsichtig in Aktien anlegen. Andere verdienen innert einer Woche ein mehrfaches davon, hätten es aber nicht mal nötig. Das kanns doch wohl nicht sein?

Wirklcih: Ich habe nichts gegen Reiche. Ich finds nur ungerecht, dass ich nicht auch die Möglichkeit habe, einfach mal ein Jahreseinkommen innert einem Tag zu generieren. Und gerade für mich würde es alles im Leben verändern.

Denn ich werde voraussichtlich ein Leben lang nicht reich werden. Zwar könnte ich mit guten Aktiengewinnen 1 Millionen ansparen und einnehmen, aber bis dann bin ich 75 Jahre alt und brauche das geld auch nicht mehr.

 

MarcusFabian
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expertus hat am 09.06.2013 - 16:54 folgendes geschrieben:


Erzähl doch keine Märchen!

Der Unterschied von Eigenkapital und Fremdkapital und von Aktiven und Passiven wohl noch nie gehört?  Wenn in deinem Fall der Kredit futsch geht, dann ist das ein direkter Verlust für die Bank und wirkt direkt negativ auf das Eigenkapital der Bank.


 

 

Das ist kein Märchen sondern eine korrekte Zusammenfassung des Reservebanken-Systems.

Vergiss nicht, dass sich Banken Kredite besichern lassen. Z.B. bei einer Hypothek über das Haus. Wenn der Häuslebauer die Hyp nicht mehr bedienen kann, bekommt die Bank das Haus. Sie muss also nicht 100% abschreiben. Im dümmsten Fall (Subprime-Krise) vielleicht 40-50%.

Eine seriöse Bank wird deshalb bei der Kreditvergabe darauf achten, dass die Besicherung (eben das Haus, ein Stück Land, eine Fabrik ... ) auf alle Fälle den Kredit deckt und der Kreditnehmer auch zahlen kann.

Kritisch wird es für die Bank bei Staatsanleihen, denn denen steht keine Besicherung gegenüber. Beispiel griechische Anleihen, bei denen mittlerweile zwei Schuldenschnitte durchgeführt wurden. Hier würde die Bank real Geld verlieren. Doch zum Glück - für die Bank - durften die Banken die griechischen Staatsanleihen vor dem Schuldenschnitt noch der EZB verkaufen Wink

MarcusFabian
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Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 17:27 folgendes geschrieben:


Für mich ist klar: Jeder hier Lebende müsste 1 Million CHF vom Staat erhalten.

 

Was würde dann zwei Wochen später ein Brot oder ein Liter Benzin kosten? Wacko

Einfach mal die Geldmenge der Schweiz von aktuell vielleicht 500 Mrd. um 7000 Milliarden erhöhen?

Und welcher Bäcker würde sich dann morgens um 3 Uhr in die Backstube stellen, um für unser Millionärs-Frühstück die Brötchen zu backen?

 

Gerard
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Petrosilius

Zum 2.Mal: Mein Gott Petrosilius! Und eine Frage zusätzlich: Bist du Kommunist oder bist du noch so nass hinter den Ohren.

Petrosilius Zwa...
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Gerard hat am 09.06.2013 - 17:36 folgendes geschrieben:

Zum 2.Mal: Mein Gott Petrosilius! Und eine Frage zusätzlich: Bist du Kommunist oder bist du noch so nass hinter den Ohren.

Dein Wort in Ehren, aber ich bin nicht Gott. Aber nenn mich doch Jesus.

Wieso sollte ich Kommunist oder feucht sein?

Gegenfrage:

1. Bist du der Meinung, dass der heutige Zustand, wonach einige Krampfen bis zum Umfallen, ohne Chance auf Wohlstand (Vermögen über 500'000 CHF), während Andere den Jahreslohn der Ersten durch ein paar Klicks erschaffen, grundsätzlich gerecht ist?

Falls ja: beachte die weiteren Fragen nicht.

2. Findest du, man sollte gegen die Ungerechtigkeit aus Punkt 1 etwas unternehmen?

Falls Nein: beachte die weiteren Fragen nicht.

3. Hast du einen besser umsetzbaren oder wirksamen Vorschlag, um die Problematik aus Punkt 1 zu lösen?

Falls Nein: Was motzt du dann?

 

Gruss

PZ

 

Petrosilius Zwa...
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MarcusFabian hat am 09.06.2013 - 17:33 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 17:27 folgendes geschrieben:

 

Für mich ist klar: Jeder hier Lebende müsste 1 Million CHF vom Staat erhalten.

 

Was würde dann zwei Wochen später ein Brot oder ein Liter Benzin kosten? smiley

Einfach mal die Geldmenge der Schweiz von aktuell vielleicht 500 Mrd. um 7000 Milliarden erhöhen?

Und welcher Bäcker würde sich dann morgens um 3 Uhr in die Backstube stellen, um für unser Millionärs-Frühstück die Brötchen zu backen?

 

Zwei Wochen später?

Hättest du weiter als bis zum zitierten Satz gelesen, wüsstest du, dass nicht alle aufs mal das Geld erhalten.

Wenn pro Jahr rund 1-2% aller Leute beispielsweise das 30.Lebensjahr beenden, sind das etwa 80'000-160'000 Personen, die eine Million erhalten. Das wären pro Jahr also rund 100 Milliarden CHF, die dafür aufgewendet werden müssten.

Aber eines kannst du mir glauben: Es gäbe kaum eine Inflation!

Grund: Dieses Jahr würden also etwa 1% der Bevölkerung 1 Million erhalten, während 99% nicht mehr Geld als vorher haben. Wieso sollte das eine Inflation bewirken? Schon heute haben 1% extrem viel.

Nach meinem System würden ebenfalls 1% viel erhalten, aber jeder gehört einmal zu diesem 1 %.

Und hey, von mir aus 100'000 CHF im Alter von 25 und 50 Jahren.

Dann würden etwa 2%-4% der Bevölkerung halt pro Jahr ein wenig mehr Geld bekommen.

Das wären im schlimmsten Fall (4% werden dieses Jahr 25 oder 50) 320'000 Menschen. Jährliche Kosten: 32 Milliarden CHF. Ich denke, das wäre bezahlbar. Irgendwie.

However: Es bleibt dabei: Keine Inflation, weil nicht alle am selben Tag das Geld erhalten.

 

Gerard
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Petrosilius

Ich komme aus der Gosse und jetzt 3 Ratschläge: 1. Arbeiten 2. Weniger verbrauchen als man gewinnt, also sparen 3. Anlegen wie du es für richtig empfindest und hoffen, dass du nich falsch investierst war, wo und wie auch. Und jetzt: Wir kommen alle aus einem tiefen oder etwas gehoberenem Mittelstand. In dieser Situation erhältst du alles nicht in einem Jahr. Ich musste ÜBER 40 Jahre chrampfen und hab nie geweint und war nie neidisch über andere. Also ich motze nicht!

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