Schweizer Aktien und CHF, Juni 2013

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in_God_we_trust
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sime hat am 09.06.2013 - 15:02 folgendes geschrieben:

Was für ein Risiko des Kreditgebers meinst Du? Die Notenbanken bestimmen den Mindestreservesatz zur Kreditvergabe für die Banken. Die Banken haben nun das Recht, aus ihren Einlagen, welche die Einlagen ihrer Kunden sind, ein Vielfaches davon an einen Kreditnehmer zu geben. In der Schweiz ist die Mindestreserve 2.5%, in den USA 10%. Das Geld, das noch gar nicht da war, entsteht nun durch den Kredit. Darauf verlangt die Bank nun Zinsen, die der Kreditnehmer sich erarbeiten muss. Die Bank hatte das Geld gar nicht. Wenn der Kreditnehmer ausfällt, haftet er zu 100% für diesen Kredit, sprich die Bank wird nun Eigentümer und Besitzer des Hauses zugleich. Der Kreditnehmer ist sein Haus los, die Bank übernimmt es und doch hat ja die Bank gar kein Risiko gehabt, weil sie gar nicht ihr Geld riskiert hat, sondern Geld, das gar nicht existierte vorher. Man muss einfach genauer darüber nachdenken.

Na, gut. Ich gebe Dir recht. Ich habe wiedereinmal den Hebeleffekt vergessen, ich geb es zu. Ich dachte ganz naiiv, die Bank gibt Kredite allein von den Einlagen der Sparer. Wenn dem so wäre, hätten wir zwar mehr Sparer und viel höhere Zinsen, nämlich etwa 5% real, denn sonst würde wohl niemand sein Geld auf dem Sparkonto lassen. Dafür gäbe es weniger Eigenkapital und damit insgesamt weniger Investitionen! Dadurch dass die Zentralbank die Politik Mindestreserve verfolgt, können die Kredite durch Zentralbankgeld stark ausgeweitet werden, die Zinsen fallen stark und das Geld der Sparer wird als Eigenkapital, z.B. für Hauskäufe oder Unternehmen frei, denn sparen und auf dem Konto lassen lohnt sich bei 0 % Realzinsen wohl nicht mehr. Wer also viel Geld (>200'000) auf seinem Sparkonto belässt ist gelinde gesagt nicht ganz bei Trost. Aber die Investitionen steigen, die Wirtschaft wächst stark. Das wollen wir offenbar alle, denn wir wollen wenig Arbeitslosigkeit und jedes Jahr mehr Reallohn in der Tasche.

Gruss
iGwt

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Elias
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Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 18:08 folgendes geschrieben:

Aber eines kannst du mir glauben: Es gäbe kaum eine Inflation!

Grund: Dieses Jahr würden also etwa 1% der Bevölkerung 1 Million erhalten, während 99% nicht mehr Geld als vorher haben.

 

Wenn JEDES JAHR 70'000 Personen auf einen Schlag 1 Million erhalten, wird die Hölle los sein.

Jede Wette, dass die sich damit das lang ersehnte teure Autos, teueren Schmuck, teuere Kleider etc. leisten werden. Abgesehen davon können die Banken ihre Kreditabteilungen schliessen. Und die Mädels aus dem Ostblock, Thailand, Südamerika, etc. werden den Jungs die restliche  Kohle schon wieder abnehmen, nachdem sie den Schweizer Pass ervögelt haben.

Wer sich das Geld nicht erarbeiten musste, kann es nicht zu schätzen wissen und kann nicht damit umgehen. Es sind schon vile Lottomillionäre am Ende bettelarm geworden.

----

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Benjamin Franklin

Petrosilius Zwa...
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Elias hat am 09.06.2013 - 18:24 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 18:08 folgendes geschrieben:

Aber eines kannst du mir glauben: Es gäbe kaum eine Inflation!

Grund: Dieses Jahr würden also etwa 1% der Bevölkerung 1 Million erhalten, während 99% nicht mehr Geld als vorher haben.

 

Wenn JEDES JAHR 70'000 Personen auf einen Schlag 1 Million erhalten, wird die Hölle los sein.

Jede Wette, dass die sich damit das lang ersehnte teure Autos, teueren Schmuck, teuere Kleider etc. leisten werden. Abgesehen davon können die Banken ihre Kreditabteilungen schliessen. Und die Mädels aus dem Ostblock, Thailand, Südamerika, etc. werden den Jungs die restliche  Kohle schon wieder abnehmen, nachdem sie den Schweizer Pass ervögelt haben.

Wer sich das Geld nicht erarbeiten musste, kann es nicht zu schätzen wissen und kann nicht damit umgehen. Es sind schon vile Lottomillionäre am Ende bettelarm geworden.

Ja, abe rdiese Lottomillionäre sind selber schuld. Sie hatten ihre Chance. Klar kann man sagen, sie könnten nichts dafür, dass ihr Charakter dazu führt, dass nach 10 Jahren kein Geld mehr da ist. Aber sie hatten die Chance.

Ich gewinne keine Million, könnte aber damit umgehen.

Wie gesagt, könnte man auch nur 100'000 CHF verteilen an das Volk.

Hätte ich eine Million, würde ich heute aktuell das Geld wie folgt verteilen:

Anteil A: 200'000 CHF auf ein Konto, mit Karte etc. zum Verbrauchen/Leben. Soll das Budget für 2 Jahre sein. Hiervon können auch monatlich 5'000 CHF gespendet werden oä.

Anteil B: 800'000 CHF würde ich in Bargeld halten, bis die Börsen wieder unten sind. Egal ob man das Korrektur, Crash oder Bärenmarkt nennt. Sobald der SMI unter 5'000 (oder 6'000) Punkte läge, würde ich sicher mal 400'000 CHF, evtl. mehr, in Aktien und Optionen (Laufzeit 5 Jahre) stecken, um das Geld zu vermehren.

Ich würde mir erhoffen, dass Anteil B schneller wächst (200'000 CHF/Jahr) als Anteil A sich verbraucht. Bräuchte bei vollem Einsatz rund eine Performance von 25% (1/4 von 800'000), was aber durchaus realistisch ist, wenn die Börsen am Boden sind und sich innert 5 Jahren stark erholen (so wie ab März 2009).

Ich würde also auch bei einem Lottogewinn im  Bereich bis 25 Millionen alles machen, um das Geld zu vermehren (bei unter 5 Mio.) bzw (ab 5 Mio . CHF) es zu erhalten.

Dh ich würde schon am Tag des Gewinnes, obwohl ich von Emotionen überflutet wäre, denken:

"Ok, das Geld ist da, ich bin 33 Jahre alt. Was mache ich, damit ich mit 50 oder 60 Jahren noch was davon habe, und meinen allfälligen Kindern oder Geschwistern was vererben/verschenken kann?".

Und ich würde mir mit einer Million ein striktes Budget machen, wie zB erste 2 Jahre, um einmal das Leben auch finanziell z ugeniessen, jährlich max. 100'000 ausgeben (da liegt auch mal ein Elektro-Auto drin) und andererseits nicht mehr auszugeben, als ich einnehme.

Ab 25 Millionen wärs mir egal, da könnte ich ja 500'000 CHF pro Jahr ausgeben (inkl. Spenden und Geschenke) und könnte 50 Jahre davon leben.

Mir gehts darum: Jeder sollte diese Chance haben. Wer damit nicht umgehen kann, hat halt Pech gehabt.

 

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 09.06.2013 - 16:12 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 09.06.2013 - 14:53 folgendes geschrieben:

Das wäre ungerecht den andern gegenüber, die sich besonders einsetzen, Kurse besuchen, sich weiterbilden, mit dem Kopf und ganzer Seele bei der Arbeit sind und denken und tüfteln!

Ich glaube, wir sehen beide, worauf die Diskussion hinausläuft. Ich könnte Dir massenhaft Beispiele von fleissigen Armen bringen, die es nicht auf einen grünen Zweig bringen und von faulen Reichen, die auf Kosten der Gesellschaft leben.
Du würdest mit fleissigen Reichen kontern, die ihren Reichtum verdienen (Gates, Buffet ...) und mit faulen Armen, die auf Kosten des Sozialstaates leben. Alle Argumente von uns wären schlüssig.

Einigen wir uns darauf, dass es alle vier Gruppen gibt: fleissige und faule Arme, fleissige und faule Reiche.

Grundsätzlich bin ich gegen faule. Egal ob sie arm oder reich sind. Es ist ok, wenn jemand durch Fleiss, Intelligenz und Cleverness zu einem stattlichen Vermögen kommt. Aber soll sein fauler Sohn und sein fauler Enkel noch von diesem Vermögen ein sorgenfreies arbeitsloses Leben geniessen können?
Vielleicht teilweise. Aber ich meine, das Vermögen müsste im Laufe einer Generation langsam dahinschmelzen, sodass zumindest der Enkel genötigt wäre, zumindest teilweise einer Arbeit nachzugehen.
Heute hingegen ist es so, dass sich dank Zinseszinseffekt das Vermögen des Grossvaters sogar noch erhöht. Und diese Zinsen und Zinseszinsen müssen eben von der Gesellschaft (sprich: Mittelstand) getragen werden.

Schlussendlich bringt dieses System weder den Armen noch den Reichen etwas. Im Extremfall müssen sich - wie in Sao Paolo - die Reichen selbst einsperren und rund um die Uhr bewachen lassen. Weitet sich die Schere zu weit aus, zehrt das auch an der Lebensqualität der Reichen, dient also niemandem.

Schau. Hier haben wir nur wenig Uebereinstimmung! Fleissige (in meinem beschriebenen Sinn) Arme wirst Du wohl keine finden, denn alle werden den Rank irgendwann finden, sich selbständig machen oder in einem Unternehmen aufsteigen, denn sie sind hartnäckig und lassen sich durch Widerstände nicht unterkriegen! Im Gegensatz zu Dir bin ich nicht voreingenommen gegen Faulheit. Wenn man müde ist, ist man faul und legt sich schlafen, um später ausgeschlafen wieder bei der Sache zu sein, vorausgesetzt man spricht nicht Alkohol oder andern Drogen zu. Wenn man Drogen zuspricht, dann geb ich keinen Pfifferling auf das langfristige Vermögen solcher Leute, denn es gibt genug Leute, die es auf das Vermögen anderer abgesehen haben.

Ich würde es anders formulieren: Es gibt nüchterne Arme, die immer reicher werden und es gibt drogenabhängige Arme, die sich im Sumpf wälzen und es gibt nüchterne Reiche, die immer reicher werden (oder immer philantropischer) und es gibt drogenabhängige Reiche, die immer dümmer und damit immer ärmer werden oder ihre Gesundheit und ihr Leben frühzeitig zum Stillstand bringen.

Alles wird vom Markt und von Gott geregelt und braucht keine staatlichen Eingriffe. Die bestehenden Gesetze, die für jedermann gelten, genügen vollauf. Dies ist meine Ueberzeugung.

Gruss
iGwt

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Petrosilius Zwa...
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Gerard hat am 09.06.2013 - 18:21 folgendes geschrieben:

Ich komme aus der Gosse und jetzt 3 Ratschläge: 1. Arbeiten 2. Weniger verbrauchen als man gewinnt, also sparen 3. Anlegen wie du es für richtig empfindest und hoffen, dass du nich falsch investierst war, wo und wie auch. Und jetzt: Wir kommen alle aus einem tiefen oder etwas gehoberenem Mittelstand. In dieser Situation erhältst du alles nicht in einem Jahr. Ich musste ÜBER 40 Jahre chrampfen und hab nie geweint und war nie neidisch über andere. Also ich motze nicht!

Hey, ich motze nicht.

Und neidisch bin ich kein bisschen! Nicht ansatzweise!

Ganz im Gegenteil: Ich bin selbst in einer ausserordentlich privilegierten Lage:

Zwar habe ich kein Geld, aber mir gehts besser als einem durchschnittlichen Russen, Afrikaner, Südamerikaner, Chinesen, etc.

Also mir ist schon bewusst, dass ich gar nicht so schlecht dastehe und nicht hungern muss.

Mir gehts einfach darum, dass ich glaube, cih kann eine gute Performance auf das eingesetzte Geld erzielen. und das weckt in mir 2 Gefühle oder Feststellungen:

1. Bei einer Performance von X (wobei egal ist, ob X 10 oder 50 ist)%, hat einer, der 3 Millionen einsetzen kann, rasch mal 300'000 CHF in einem Jahr (oder Tag) verdient, während ich in der selben zeit Verluste mache, weil bei Kleinstbeträgen die Gebühren höher als der Gewinn bei 10% Steigung sind. Da werde ich doppelt bestraft. Nicht nur dass 50% von 1'000 CHF 1000 mal weniger sind als 50% von einer Million. Nein, die 50% Gewinn senken sich auch noch durch die Gebühren überproportional.

2. Ich frage mich: Wie kann es sein, dass ich zB mit einem Einsatz von 2'000 CHF in 6 Monaten einfach mal so 369 CHF verdient habe, ohne dafür zu arbeiten? Oder eben ein Millionär hier drin verdient 100'000 CHF. Mein Vater hingegen arbeitete das Leben lang, ist nun ziemlcih kaputt und besitzt so gut wie nichts. Er hätte doch auch das Recht, nach all dieser Arbeit, einmal ein wenig Geld zu haben, und wenns nur 50'000 CHF wären.

 

Das alles hat nichts mit Neid zu tun. Ich selber bin sehr zufrieden mit meinem Leben (solange meine Wohnung nicht von bewaffneten Männern gestürmt wird).

Ich mache auch meine Gewinne an der Börse. ich glaube ich bin sogar recht gut. Ich glaube sogar, dass ich davon reich werde.

Trotzdem bedeutet dieses "Reich werden" für mich 20 Jahre Verzicht, da ich solange sehr sparsam leben muss.

PZ

Elias
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Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 18:37 folgendes geschrieben:

Hätte ich eine Million, würde ich heute aktuell das Geld wie folgt verteilen:

..

..

..

..

Mir gehts darum: Jeder sollte diese Chance haben. Wer damit nicht umgehen kann, hat halt Pech gehabt.

Jeder hat die Chance, an der Börse an eine Million zu kommen. Es können nun mal aber nicht alle gewinnen.

Und Geld einfach nur verteilen geht nun wirklich nicht. Wer Geld haben will, kriegt es aktuell sensationell günstig von den Banken. Wenn man ja so gut damit umgehen kann, vermehrt man es.

Wenn man es nicht so gut kann, sollte man die Finger davon lassen.

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Gerard
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Elias

Im letzten Abschnitt hast du es auf den Punkt gebracht. Im zweitletzten Abschnitt stimmt es leider vielmals und dann sind wir wieder an deinem letzten Abschnitt.. Und die Leute verbrauchen dann manchmal das Geld noch blöder als in deinem vorletzten Abschnitt und sind auch genau wieder an deinem letzten Abschnitt.

in_God_we_trust
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Gerard hat am 09.06.2013 - 18:21 folgendes geschrieben:

Ich komme aus der Gosse und jetzt 3 Ratschläge: 1. Arbeiten 2. Weniger verbrauchen als man gewinnt, also sparen 3. Anlegen wie du es für richtig empfindest und hoffen, dass du nich falsch investierst war, wo und wie auch. Und jetzt: Wir kommen alle aus einem tiefen oder etwas gehoberenem Mittelstand. In dieser Situation erhältst du alles nicht in einem Jahr. Ich musste ÜBER 40 Jahre chrampfen und hab nie geweint und war nie neidisch über andere. Also ich motze nicht!

Das kann ich zu 100% unterschreiben!

Wer mit seinem eigenen Geld nicht klar kommt, kommt nie und nimmer mit dem Geld anderer klar! Und wer mit wenig Geld nicht klar kommt, kommt auch mit viel Geld niemals klar!

Gruss
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Elias hat am 09.06.2013 - 18:24 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 18:08 folgendes geschrieben:

Aber eines kannst du mir glauben: Es gäbe kaum eine Inflation!

Grund: Dieses Jahr würden also etwa 1% der Bevölkerung 1 Million erhalten, während 99% nicht mehr Geld als vorher haben.

 

Wenn JEDES JAHR 70'000 Personen auf einen Schlag 1 Million erhalten, wird die Hölle los sein.

Jede Wette, dass die sich damit das lang ersehnte teure Autos, teueren Schmuck, teuere Kleider etc. leisten werden. Abgesehen davon können die Banken ihre Kreditabteilungen schliessen. Und die Mädels aus dem Ostblock, Thailand, Südamerika, etc. werden den Jungs die restliche  Kohle schon wieder abnehmen, nachdem sie den Schweizer Pass ervögelt haben.

Wer sich das Geld nicht erarbeiten musste, kann es nicht zu schätzen wissen und kann nicht damit umgehen. Es sind schon vile Lottomillionäre am Ende bettelarm geworden.

Verstehe ich deinen letzten Satz richtig, dass du eine Erbschaftssteuer von 99% einführen willst für grosse Vermögen, oder noch anders, niemand darf mehr als 1 Million erben?

Denn diejenigen haben es ja auch nciht erarbeitet und könnten auch nicht damit umgehen.

Abgesehen davon haben die Kinder von Warren Buffett Stiftungen gegründet, und erhalten Millliarden von ihrem Papa und können damit auch umgehen.

 

in_God_we_trust
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Elias hat am 09.06.2013 - 18:24 folgendes geschrieben:

Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 18:08 folgendes geschrieben:

Aber eines kannst du mir glauben: Es gäbe kaum eine Inflation!

Grund: Dieses Jahr würden also etwa 1% der Bevölkerung 1 Million erhalten, während 99% nicht mehr Geld als vorher haben.

 

Wenn JEDES JAHR 70'000 Personen auf einen Schlag 1 Million erhalten, wird die Hölle los sein.

Jede Wette, dass die sich damit das lang ersehnte teure Autos, teueren Schmuck, teuere Kleider etc. leisten werden. Abgesehen davon können die Banken ihre Kreditabteilungen schliessen. Und die Mädels aus dem Ostblock, Thailand, Südamerika, etc. werden den Jungs die restliche  Kohle schon wieder abnehmen, nachdem sie den Schweizer Pass ervögelt haben.

Wer sich das Geld nicht erarbeiten musste, kann es nicht zu schätzen wissen und kann nicht damit umgehen. Es sind schon vile Lottomillionäre am Ende bettelarm geworden.

Wo Du recht hast, hast Du recht!

Gruss
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in_God_we_trust hat am 09.06.2013 - 18:53 folgendes geschrieben:

Gerard hat am 09.06.2013 - 18:21 folgendes geschrieben:

Ich komme aus der Gosse und jetzt 3 Ratschläge: 1. Arbeiten 2. Weniger verbrauchen als man gewinnt, also sparen 3. Anlegen wie du es für richtig empfindest und hoffen, dass du nich falsch investierst war, wo und wie auch. Und jetzt: Wir kommen alle aus einem tiefen oder etwas gehoberenem Mittelstand. In dieser Situation erhältst du alles nicht in einem Jahr. Ich musste ÜBER 40 Jahre chrampfen und hab nie geweint und war nie neidisch über andere. Also ich motze nicht!

Das kann ich zu 100% unterschreiben!

Wer mit seinem eigenen Geld nicht klar kommt, kommt nie und nimmer mit dem Geld anderer klar! Und wer mit wenig Geld nicht klar kommt, kommt auch mit viel Geld niemals klar!

Sorry, aber dasist Quatsch. Niemand kommt mit wenig Geld klar. Wie willst du mit 100 CHF pro Monat überleben?

Ich habe zB so wenig Geld, dass ich mich bei Luxusgütern einschränken muss. Dh esse ich zu oft unterwegs (und wir reden hier von nem Sandwich für 6.90 CHF), spüre ich das im Laufe des Monats, dass weniger Geld da ist.

Von Essen in einem Restaurant gar nicht zu sprechen. Die Kosten für den öV spüre ich auch.

Und ich denke, ich kann durchaus mit dem Geld umgehen, auch wenn ich nicht immer auf Sparflamme lebe.

Beispielsweise heisst es immer, Warren Buffett lebe Bescheiden in seinem Haus von 1958 und gebe nicht viel Geld aus. Das bewundere ich auch an ihm.

Dennoch komme ich nochmals mit einem mehrfach bescheideren Lebensstandard als Herr Buffett aus. Ich könnte mir nciht mal die billigste Wohnung der SChweiz kaufen.

Ich bin davon überzeugt: Wenn ich 1 Million zur Verfügung hätte, könnte ich ein Leben lang davon leben. Ausser die Börsen stürzen ab und bleiben über 10 Jahre unten (was möglich, aber selten ist).

Mit einer Million könnte ich auch ein Mehrfamilienhaus bauen/kaufen (mit vielleicht 4 Wohnungen wenn es neu ist, oder etwas altes mit 12 Wohnungen) und danach von den Mieteinnahmen leben (auch da: Hälfte auf die Seite für spätere Renovationen).

Oder eine Firma gründen mit 2 Angestellten.

Beispielsweise eine AG würde ich gründen, die zB Software entwickelt oä nach meinen Vorgaben.

Ich wäre als einziges Mitglied im Verwaltungsrat. Oder noch besser: Jeder Angestellte wäre zugleich im Verwaltungsrat. So könnten wir alles gemeinsam bestimmen.

Falls es grosse Probleme gibt (Angestellter ruiniert Firma), könnte ich, als Mehrheitsaktionär, immer noch einen nicht wieder wählen.

Ich würde mir für gewisse betriebswirtschaftliche Scahen etc. auch externe Berater stundenweise dazu holen, damit wir von anfang an seirös funktionieren.

Ich bin sicher, das könnte ich.

 

Umgekehrt finde ich es ind er Schweiz krass, dass theoretisch jeder in ein politisches Amt kann.

In der Schweiz könnte ein Vorbestrafter einfach Bezirksrichter werden oder Gemeindepräsident. Niemand kann das verhindern.

Da sind die Chancen wieder "zu gross", ich finde, da bräcuhte es eine Art Prüfung.

Aber eines könnt ihr mir glauben:

Mein Vermögen wächst jährlich.

 

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@Petrosilius

Proverbs 28:20

A faithful man will be richly blessed, but one eager to get rich will not go unpunished.

 

Matthew 6:33 

But seek first his kingdom and his righteousness, and all these things will be given to you as well.

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MarcusFabian hat am 09.06.2013 - 17:29 folgendes geschrieben:

expertus hat am 09.06.2013 - 16:54 folgendes geschrieben:

 

Erzähl doch keine Märchen!

Der Unterschied von Eigenkapital und Fremdkapital und von Aktiven und Passiven wohl noch nie gehört?  Wenn in deinem Fall der Kredit futsch geht, dann ist das ein direkter Verlust für die Bank und wirkt direkt negativ auf das Eigenkapital der Bank.

 

 

 

Das ist kein Märchen sondern eine korrekte Zusammenfassung des Reservebanken-Systems.

Vergiss nicht, dass sich Banken Kredite besichern lassen. Z.B. bei einer Hypothek über das Haus. Wenn der Häuslebauer die Hyp nicht mehr bedienen kann, bekommt die Bank das Haus. Sie muss also nicht 100% abschreiben. Im dümmsten Fall (Subprime-Krise) vielleicht 40-50%.

Eine seriöse Bank wird deshalb bei der Kreditvergabe darauf achten, dass die Besicherung (eben das Haus, ein Stück Land, eine Fabrik ... ) auf alle Fälle den Kredit deckt und der Kreditnehmer auch zahlen kann.

Kritisch wird es für die Bank bei Staatsanleihen, denn denen steht keine Besicherung gegenüber. Beispiel griechische Anleihen, bei denen mittlerweile zwei Schuldenschnitte durchgeführt wurden. Hier würde die Bank real Geld verlieren. Doch zum Glück - für die Bank - durften die Banken die griechischen Staatsanleihen vor dem Schuldenschnitt noch der EZB verkaufen smiley

Natürlich war das ein Märchen, du hast behauptet, dass es gar kein Risiko für die Banken gibt. Natürlich ist es die Aufgabe das Risiko zu minimieren, aber das heisst nicht, dass es gar kein Risiko gibt

expertus
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Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 19:07 folgendes geschrieben:

Sorry, aber dasist Quatsch. Niemand kommt mit wenig Geld klar. Wie willst du mit 100 CHF pro Monat überleben?

Ich habe zB so wenig Geld, dass ich mich bei Luxusgütern einschränken muss. Dh esse ich zu oft unterwegs (und wir reden hier von nem Sandwich für 6.90 CHF), spüre ich das im Laufe des Monats, dass weniger Geld da ist.

Von Essen in einem Restaurant gar nicht zu sprechen. Die Kosten für den öV spüre ich auch.

Und ich denke, ich kann durchaus mit dem Geld umgehen, auch wenn ich nicht immer auf Sparflamme lebe.

Beispielsweise heisst es immer, Warren Buffett lebe Bescheiden in seinem Haus von 1958 und gebe nicht viel Geld aus. Das bewundere ich auch an ihm.

Dennoch komme ich nochmals mit einem mehrfach bescheideren Lebensstandard als Herr Buffett aus. Ich könnte mir nciht mal die billigste Wohnung der SChweiz kaufen.

Ich bin davon überzeugt: Wenn ich 1 Million zur Verfügung hätte, könnte ich ein Leben lang davon leben. Ausser die Börsen stürzen ab und bleiben über 10 Jahre unten (was möglich, aber selten ist).

Mit einer Million könnte ich auch ein Mehrfamilienhaus bauen/kaufen (mit vielleicht 4 Wohnungen wenn es neu ist, oder etwas altes mit 12 Wohnungen) und danach von den Mieteinnahmen leben (auch da: Hälfte auf die Seite für spätere Renovationen).

Oder eine Firma gründen mit 2 Angestellten.

Beispielsweise eine AG würde ich gründen, die zB Software entwickelt oä nach meinen Vorgaben.

Ich wäre als einziges Mitglied im Verwaltungsrat. Oder noch besser: Jeder Angestellte wäre zugleich im Verwaltungsrat. So könnten wir alles gemeinsam bestimmen.

Falls es grosse Probleme gibt (Angestellter ruiniert Firma), könnte ich, als Mehrheitsaktionär, immer noch einen nicht wieder wählen.

Ich würde mir für gewisse betriebswirtschaftliche Scahen etc. auch externe Berater stundenweise dazu holen, damit wir von anfang an seirös funktionieren.

Ich bin sicher, das könnte ich.

 

Umgekehrt finde ich es ind er Schweiz krass, dass theoretisch jeder in ein politisches Amt kann.

In der Schweiz könnte ein Vorbestrafter einfach Bezirksrichter werden oder Gemeindepräsident. Niemand kann das verhindern.

Da sind die Chancen wieder "zu gross", ich finde, da bräcuhte es eine Art Prüfung.

Aber eines könnt ihr mir glauben:

Mein Vermögen wächst jährlich.

 

Es gibt im Fall auch noch die Möglichkeit zu arbeiten. Wir haben in der Schweiz das Glück eine so gut laufende Wirtschaft, das jeder der es wirklich will (und jetzt nicht gesundheitlich schlimm benachteiligt ist), auch eine Arbeit finden kann und man davon leben kann.

Und bei den Gebühren, solltest du dir einfach Mal einen gescheiten Broker holen, der wenig abkassiert. Sparsam leben ist sicherlich auch eine gute Idee, ich verbrauche selber weniger als 2000 CHF im Monat, alles eingerechnet und fühle mich trotzdem tiptop. Uns geht es in der Schweiz super, wir wissen gar nicht wie gut es uns geht. Und jeder hat die Möglichkeit was aus sich zu machen.

Allgemein gilt, mehr tun, weniger meckern. Ein Startup kannst du auch mit Paar 10'000 Franken gründen, wenn die Idee passt. Kapital ist genug vorhanden in der Schweiz. Du musst es nur tun und auch das Risiko tragen

Gerard
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Risiko

Wer auch investiert, seien es Banken, Gesellschaften, Private, ein Risiko ist immer vorhanden. Darum bestehen ja bei Banken verschiedene Zinssätze, je nach Garantie des Schuldners. Das ist Risikoprämie.

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Ich pflichte Expertus bei. Wir sollten auf dem Boden der Realitäten bleiben. Niemand bestreitet, dass es die Einen leichter haben als die Anderen. Aber ich gehe davon aus, dass die, die es leichter haben, von den Früchten Ihrer vorgängigen harten Arbeit zehren. Auch sie hatten es einmal nicht leicht! Und wenn nicht, dann sind wir doch nicht neidisch? Gönnen wir ihnen das kurze Glück!

Deshalb liegt es in der Natur der Sache, dass es die Jungen noch nicht so leicht haben, wie die Alten. Das gilt auch für reichere Familien, denn die Kinder der Reichen müssen die Welt erst kennenlernen und mit ihren eigenen Emotionen umgehen lernen, genauso wie die Kinder der Armen. Ausserdem gibt es nicht nur schwarz und weiss, sondern viele Grautöne, also weniger Reiche und weniger Arme.

Ausserdem können die Reichen die Armen auch nicht nach Belieben ausnutzen, denn das würde wiederum die Gewalt schüren, was den Reichen nur schaden kann. Es gibt also irgendwo ein Gleichgewicht zwischen Reich und Arm.

Das wirkliche und grösste Uebel aber ist der Alkohl und sind die Drogen. Sie zersetzen und sabotieren unsere eigenen Gedanken und den gesunden Menschenverstand. Sie verdrehen die Wahrheit in die Unwahrheit und lassen uns eine blanke Lüge als Wahrheit erscheinen. Und dies egal, ob wir reich oder arm sind. Für die Reichen sind sie sogar noch viel gefährlicher als für die Armen, denn die Reichen können tiefer fallen als die Armen! Doch die Armen kommen nur aus dem Sumpf heraus, wenn sie sich von den Drogen verabschieden!

Deshalb müssen wir gegen uns selber kämpfen, dass wir nicht schwach werden, nicht in erster Linie gegen scheinbare äussere Feinde einen Don Quichotischen Kampf gegen Windmühlen führen. Ich empfehle, statt zum Glas, einmal zur Bibel zu greifen! Schaden kann es jedenfalls nicht.

Gruss
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Noch ein Gedanke wird mir heute immer klarer:

Ich denke manchmal: Oh, wenn ich doch in meiner Jugend schon gewusst hätte, was ich heute im gesetzten Alter weiss! Wie viel besser hätte ich doch mein Leben gestalten können!

Tatsache ist aber, dass die Gesellschaft andere Pläne mit uns Individuen hat, als wir mit uns. Für uns scheint das höchste Glück zu sein, viele Kinder, eine intakte Familie, Wohlstand. Diese Individualziele decken sich aber immer weniger mit den Zielen der Gesellschaft, wenn wir an die heutige überbordende Ueberbevölkerung überall auf der Erde denken!

Deshalb werden wir bewusst von der Gesellschaft scheinbar in die Irre geführt und unser Leben scheint für uns schiefzulaufen. In Wirklichkeit ist es aber genau das, was die Gesellschaft mit uns im Schilde führt. Auch hier sollten wir uns nicht gegen die Pläne der Gesellschaft auflehnen.

Mit Gesellschaft meine ich nicht den Staat, sondern die globale Erdengesellschaft. Wir könnten sie auch kurz Gott nennen.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Gerard
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IGwt

Kleine Rechnung! Weisst du, dass die ganze Weltbevölkerung aneinandergestellt (Durchschnittsdurchmesser ca. 50 cm) in 2,5 x auf der Fläche des Genfersee Platz hat, kannst ausrechnen. Das Problem liegt beim Überkonsum, Verschwendung, schlechtem Managment der Erde.

in_God_we_trust
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@Gerard

So zusammengepfercht komme ich auf rund 1/5 der Schweiz.

Aber wieviel Kartoffeln, Rinder, Kaninchen, Hähnchen, Reis, Weizen, Gemüse, Früchte isst Du pro Jahr? Da wird der Radius dann um ein Vielfaches grösser und dies nur für bebaubares Land!

Anderseits wieviele Tierarten wie Tiger, Nashörner, Nilpferde, Elefanten, Löwen, Affen, Geparde, Leoparde, Panther etc. gibt es heute noch? Warum soll es 7 Mia. Menschen, aber nur noch je ein paar Tausend Tiger, Nashörner, etc. geben? Für eine gesunde Population (auch der verschiedenen Unterarten) bräuchte es da vermutlich auch eher je Millionen.

In der Schweiz haben wir den Wolf, den Bär schon vor langer Zeit ausgerottet. Dasselbe wird in Kürze in Afrika, Brasilien, Indonesien geschehen mit all ihren wilden Tieren!

http://www.telegraph.co.uk/earth/earthnews/9815862/Humans-are-plague-on-...

 

Doch Du hast recht, es lässt sich über das Mass auch hier streiten.

Auf alle Fälle, das Glück des Einzelnen lässt sich nicht einfach mit der Anzahl der Erdenmenschen multiplizieren. Irgendwann ist weniger dann mehr. Und Angesichts der weltweiten Beschäftigungs- und Arbeitslosenraten und anderer Probleme ist dieser Punkt wohl schon Ueberschritten worden.

Das heisst nicht, dass wir jetzt panisch reagieren müssen, sondern überlegt, nachhaltig und bestimmt! D.h. wir müssen gar nichts. Die Natur, der Markt, Gott wird das schon regulieren! Wir müssen nichts, ausser sterben!

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 18:01 folgendes geschrieben:


Gegenfrage:

1. Bist du der Meinung, dass der heutige Zustand, wonach einige Krampfen bis zum Umfallen, ohne Chance auf Wohlstand (Vermögen über 500'000 CHF), während Andere den Jahreslohn der Ersten durch ein paar Klicks erschaffen, grundsätzlich gerecht ist?

Falls ja: beachte die weiteren Fragen nicht.

2. Findest du, man sollte gegen die Ungerechtigkeit aus Punkt 1 etwas unternehmen?

Falls Nein: beachte die weiteren Fragen nicht.

3. Hast du einen besser umsetzbaren oder wirksamen Vorschlag, um die Problematik aus Punkt 1 zu lösen?

Falls Nein: Was motzt du dann?


 

1. Nein

2. Ja

3. Geld drucken und verteilen bringt's nicht, denn damit gibt es Inflation. Man müsste das bestehende Geld gerechter verteilen. Von oben nach unten holen. Sei das über Erbschaftssteuern, höhere Vermögenssteuer oder negative Realzinsen. Oder über ein Geldsystem, das Geld nicht aus Kredit sondern aus Leistung schafft.

MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 09.06.2013 - 18:42 folgendes geschrieben:

Fleissige (in meinem beschriebenen Sinn) Arme wirst Du wohl keine finden, denn alle werden den Rank irgendwann finden, sich selbständig machen oder in einem Unternehmen aufsteigen, denn sie sind hartnäckig und lassen sich durch Widerstände nicht unterkriegen!

Im Kapitalismus kann jeder reicht werden. Aber nicht alle.
Denke z.B. an die Altenpfeger oder Krankenschwestern. Die können so viel arbeiten bis sie umfallen und werden dennoch nie auf einen grünen Zweig kommen.
Natürlich kann die eine oder andere einen privaten Pflegedienst - oder sonst was - gründen. Aber da sprechen wir von vielleicht maximal 1-2% der Pflegekräfte. Und jene, die den Beruf verlassen, müssen durch andere ersetzt werden. Es können sich einfach nicht alle Krankenschwestern selbständig machen.
 

Vielleicht müsste man sich einfach mal die Frage stellen, warum unsere Gesellschaft einem Investmentbanker 100 mal mehr bezahlt als einer Krankenschwester, einem Polizisten oder einem Feuerwehrmann. Leistet der Investmentbanker 100 mal mehr für die Gesellschaft?

 

in_God_we_trust
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@Petrosilius, @MarcusFabian

Es ist irgendwie löblich, dass Euch das "gerechte" Wohl jedes einzelnen Erdenmenschens, jeder Krankenschwester, etc. - ob sie/er es will oder nicht - am Herzen liegt! Vielleicht könnt Ihr Eure selbstlose Fürsorge noch auf Katzen, Vögel, Frösche, Fliegen, Pflanzen, Amöben, ja Moleküle und Atome ausweiten, damit auch ja alle mit Eurer persönlichen Definition von Glück und Gerechtigkeit beglückt werden? Smile

Gruss
iGwt

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in_God_we_trust
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Uebrigens ist es nun Morgen in Asien und der Nikkei hat 3% zugelegt.

Gruss
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MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 10.06.2013 - 02:41 folgendes geschrieben:

Vielleicht könnt Ihr Eure selbstlose Fürsorge noch auf Katzen, Vögel, Frösche, Fliegen, Pflanzen, Amöben, ja Moleküle und Atome ausweiten, damit auch ja alle mit Eurer persönlichen Definition von Glück und Gerechtigkeit beglückt werden? smiley

Nein, Gerechtigkeit unter den Menschen reicht mir.

 

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 10.06.2013 - 03:23 folgendes geschrieben:

in_God_we_trust hat am 10.06.2013 - 02:41 folgendes geschrieben:

Vielleicht könnt Ihr Eure selbstlose Fürsorge noch auf Katzen, Vögel, Frösche, Fliegen, Pflanzen, Amöben, ja Moleküle und Atome ausweiten, damit auch ja alle mit Eurer persönlichen Definition von Glück und Gerechtigkeit beglückt werden? smiley

Nein, Gerechtigkeit unter den Menschen reicht mir.

 

Gut. Es wäre auch etwas schwierig, zu bestimmen, auf welcher Bahn das Elektron in jedem persönlichen H Atom, um das Proton kreisend, gerechterweise Platz nehmen sollte. Noch schwieriger wäre es, dies auch durchzusetzen und wiederum noch schwieriger diesen neuen Zustand für alle Zeiten aufrechtzuerhalten!

Ahnst Du, worauf ich hinauswill?

Gruss
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MarcusFabian
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in_God_we_trust hat am 10.06.2013 - 06:16 folgendes geschrieben:


Ahnst Du, worauf ich hinauswill?

Na ja, ich schätze mal, dass Du auf die Dir übliche Art polarisierst und mich jetzt in die kommunistische Ecke stellen willst Biggrin

 

Elias
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in_God_we_trust hat am 10.06.2013 - 06:16 folgendes geschrieben:

Es wäre auch etwas schwierig, zu bestimmen, auf welcher Bahn das Elektron in jedem persönlichen H Atom, um das Proton kreisend, gerechterweise Platz nehmen sollte.

Elektronen kreisen nicht. Jede Rotation verbraucht Energie. Irgendwann müssten sie abstürzen.

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Aufenthaltswahrscheinlichkeit

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Elias
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Petrosilius Zwackelmann hat am 09.06.2013 - 19:07 folgendes geschrieben:

Ich bin davon überzeugt: Wenn ich 1 Million zur Verfügung hätte, könnte ich ein Leben lang davon leben.

Ausser die Börsen stürzen ab und bleiben über 10 Jahre unten (was möglich, aber selten ist).

Mit einer Million könnte ich auch ein Mehrfamilienhaus bauen/kaufen (mit vielleicht 4 Wohnungen wenn es neu ist, oder etwas altes mit 12 Wohnungen) und danach von den Mieteinnahmen leben (auch da: Hälfte auf die Seite für spätere Renovationen).

Oder eine Firma gründen mit 2 Angestellten.

 

Beispielsweise eine AG würde ich gründen, die zB Software entwickelt oä nach meinen Vorgaben.

Eine Million reicht nie und nimmer für ein Leben, ausser du planst einen frühzeitigen Suizid.

Wenn du ein geeignetes Mehrfamilienhaus gefunden hast, wird  dir eine Bank mit gut zureden das Geld zu 100% vorschiessen. Sie nimmt das Haus als Sicherheit. Wenn die Bank Zweifel an der Rendite hat, sieht es schlecht aus. Auf jeden Fall wird sie zuerst mal auf direkte Amortisation bestehen. Mit "von den Mieteinnahmen leben" wird erst mal nichts.

Mit einer guten Idee und Businessplan kannst du ein Startup-Unternehmen gründen http://www.startups.ch/de?gclid=COCv_sGO2bcCFU0V3godblYA9A

Und um Software zu entwickeln, braucht man keine AG. Du kannst ganz einfach ein Offshore-Unternehmen suchen, welches dir zu äusserst günstige Konditionen dein Paket schreibt.

 

"Willst du den Wert des Geldes erkennen, versuche dir welches zu borgen". (Benjamin Franklin)

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sime
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Japans Aktienmarkt spielt verrückt, diese Vola ist nicht mehr normal. Fassen wir mal zusammen. Als Kuroda am 1.Mai seine expansive Geldpolitik bestätigte, obschon schon seit Monaten Geld in die Märkte gepumpt wurde und sich der Yen bis dato um 20 % gegenüber Dollar und Euro abschwächte, brach entgegen der allgemeinen Vorstellung der Bondmarkt um mehr als 4% an einem Tag ein. Die Aktien schossen in den Wochen darauf auf bis über 15 500 Punkte. Mittlerweile verteuert sich der Yen gegenüber den Devisen wieder, der Nikkei fiel auf Wochenschluss unter die 13 000 Marke, wo wir vor Kurodas Ankündigung waren, die Wirtschaft soll im ersten Quartal angeblich 3.5% gewachsen sein, die japanischen Bonds sind seit Jahresbeginn weltweit am meisten eingebrochen. Was will das heissen? Erst mal, dass sich durch die Abschwächung des Yen die Importe stark verteuert haben. Das Wachstum wurde natürlich zum Missfallen der globalen Handelspartner durch die Exporte dank des billigen Yen erzeugt. Ist dieser Effekt aber bereits verpufft? Der Yen verteuert sich wieder, vielleicht auch, weil die Medien allenthalben von einer Erholung der Wirtschaft in den USA und der EU sprechen, was natürlich Nonsens ist, wenn man nur etwas hinter die Kulissen blickt. Jedenfalls dürfte sich das Wachstum wieder abschwächen, da dies auf den Wertverlust des Yen zurückzuführen ist. Allerdings denke ich, dass es alarmierend ist, dass sich der Bondmarkt weiter abschwächt, die Aktienmärkte bereits wieder unter das Niveau des 1.Mai gefallen sind, denn bei einer schwachen Währung bleibt die Währung im Land eingeschlossen. Eine Immobilienblase droht, da das Geld in inländische Anlagen fliesst, insbesondere eben in das M1-Aggregat. Die Umlaufgeschwindigkeit dürfte sich erhöhen ja, die Inflation somit erreicht werden, doch wenn die Exporte sich wieder abkühlen, kann das Wachstum mit der Inflation nicht schritt halten, da die Importe sich weiter verteuern. Damit die BoJ die Inflation dann stoppen könnte, müsste sie ihre gekauften Anleihen mit Gewinn verkaufen können, doch wer sollte der Käufer sein? Die Verschuldung liegt bei unglaublichen 200% pro Kopf. Wer kauft japanische Bonds mit Minimalrendite, im Bereich des Gewinns für die BoJ, wenn die Währung international sich weiter abschwächt? Die Vola am Nikkei ist doch ein Zeichen der grossen Verunsicherung. Hat jemand Informationen über die Entwicklung am japanischen Häusermarkt?

http://www.cash.ch/news/top_news/ausverkauf_bei_japanbonds_geht_weiter-3...

Petrosilius Zwa...
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Mit Put-Optionen vollgestopft

So, habe heute den Kauf von Put-Optionen auf diverse schweizer Aktien gelegt:

Alles sind Put-Optionen, die im Dezember 2017 ablaufen:

SLHN DEC7 100P (Swiss Life, Strike 100 CHF, 1 Kontrakt für 1'250 CHF).

SCMN DEC7 320P (Swisscom, Strike 320 CHF, 1 Kontrakt für 400 CHF).

UBSN DEC7 12P (UBS, Strike 12 CHF, 1 Kontrakt für 2 CHF).

Zum jetztigen Zeitpunkt (13:15 Uhr) sind noch alle Aufträge offen.

Der Grund ist einfach: Ich rechne damit, dass alle schweizer Aktien massiv sinken im 2014.

Wenn dies stimmt, kann ich einen 4-stelligen Betrag gewinnen, alleine mit den Swiss Life Put-Optionen. Und Weihnachten 2017 ist noch 4,5 Jahre weit weg.

Wenn ich Pech habe, verliere ich alles.

Dies kann aber nur passieren, wenn die Aktien nicht unter das heutige Niveau fallen die nächsten 4 Jahre. Und wer glaubt das schon.

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