Schweizer Aktien und CHF, Juni 2014

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Juni 2014

Sonntag, den 1. Juni 2014, Sommerbeginn!

Die Zehn Gebote

Exodus 20The Ten Commandments

20 And God spoke all these words:

                   2 “I am the Lord your God, who brought you out of Egypt, out of the land of slavery.

3 “You shall have no other gods before me.

4 “You shall not make for yourself an image in the form of anything in heaven above or on the earth beneath or in the waters below. 5 You shall not bow down to them or worship them; for I, the Lord your God, am a jealous God, punishing the children for the sin of the parents to the third and fourth generation of those who hate me, 6 but showing lo-ve to a thousand generations of those who lo-ve me and keep my commandments.

7 “You shall not misuse the name of the Lord your God, for the Lord will not hold anyone guiltless who misuses his name.

8 “Remember the Sabbath day by keeping it holy. 9 Six days you shall labor and do all your work, 10 but the seventh day is a sabbath to the Lord your God. On it you shall not do any work, neither you, nor your son or daughter, nor your male or female servant, nor your animals, nor any foreigner residing in your towns. 11 For in six days the Lord made the heavens and the earth, the sea, and all that is in them, but he rested on the seventh day. Therefore the Lord blessed the Sabbath day and made it holy.

12 “Honor your father and your mother, so that you may live long in the land the Lord your God is giving you.

13 “You shall not murder.

14 “You shall not commit adultery.

15 “You shall not steal.

16 “You shall not give false testimony against your neighbor.

17 “You shall not covet your neighbor’s house. You shall not covet your neighbor’s wife, or his male or female servant, his ox or donkey, or anything that belongs to your neighbor.”

 

Das sind die zehn Gebote an die sich jeder halten sollte. Dann können wir alle andern Gesetze dieser Welt mehr oder weniger vergessen. Wir wandeln dann eben alle wirklich glücklich als Halbgötter im Reiche Gottes. Wir erfreuen uns dann an allen schönen Dingen des kurzen irdischen Lebens, ohne unsere laufenden Pflichten zu vergessen. Das wahre Utopia, das zudem keine Utopie ist! Es ist "under construction" und schon zu einem grossen Teil verwirklicht.

 

Zum Juni:

- Der letzte Arbeits-Monat vor den Sommerferien.
- Grosse Handelsvolumen im Vergleich zu den kommenden zwei Monaten Juli und August.
- Am 5. Juni schüttet Draghi mehr Geld ins System, während Yellen weiter Geld abschöpft. Global ein Nullsummenspiel.
- Die USA (mit Europa und Japan) steuern auf einen Kalten Zweifrontenkrieg zu. Einerseits Expansionsgelüste Russlands nach Westen und Süden, andererseits Expansionsgelüste Chinas nach Osten und Süden.
- Der Sell in May ist vorüber. Bei Hochs hat man noch eine Gnadenfrist weiter zu verkaufen. Bei Tiefs kann man, vielleicht, langsam schon wieder ans Kaufen denken. Im September, Oktober, November muss man dann aber wieder richtig einsteigen.
- Der Sonnenstand im Juni ist sehr hoch (21. Juni am Höchsten). Achtung, holt Euch keinen Sonnenbrand!

 

Wichtig ist insgesamt aber nicht der schnelle kurzfristige Handel. Was zu wahrem Reichtum führt ist langsames langfristig ausgerichtetes Akkumulieren von preiswerten Assets mit hohem inneren Wert und guten Zukunftsperspektiven! Nehmt Euch ein Beispiel an Warren Buffet oder Marc Faber. Sie kaufen Aktien bzw. Gold um es nie mehr zu verkaufen!

Alles Weitere siehe in den Kommentaren unten. Alle sind eingeladen, einen Beitrag dazu zu leisten.

 

 

Bulldog
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Du verstehst ja schon was von der börse aber dennoch muss ich leider sagen, dass deine theorie vielfach völlig daneben liegt. Und egal wie viel du daneben liegst, irgendeine ausrede hast du immer bereit. Sell in mai ist vorbei und wir sind immer höher gestiegen. Aber nach deiner theorie müssten wir nun sehr viel tiefer liegen. Auch ich kann mir die jetzigen höhen nicht so richtig einordnen aber die börse hat immer recht. So einfach ist es. 

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in_God_we_trust
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Bulldog hat am 01.06.2014 - 12:32 folgendes geschrieben:

1) Du verstehst ja schon was von der börse aber dennoch muss ich leider sagen, dass deine theorie vielfach völlig daneben liegt. Und egal wie viel du daneben liegst, irgendeine ausrede hast du immer bereit.

 

2) Sell in mai ist vorbei und wir sind immer höher gestiegen. Aber nach deiner theorie müssten wir nun sehr viel tiefer liegen. Auch ich kann mir die jetzigen höhen nicht so richtig einordnen aber die börse hat immer recht. So einfach ist es. 

1) Ich bin nicht unfehlbar (sogar der Papst ist nicht unfehlbar). Niemand ist unfehlbar und damit auch nicht gut, jeder sündigt täglich tausendmal. Nur ein Blick, ein Wort kann schon Sünde sein. Der eine denkt sich nichts dabei, der andere regt sich tödlich auf. - Trotzdem entschuldige ich mich persönlich bei Dir! Sorry 2

2) Ja, "sell in May" ist vorbei! Das heisst, dass ab heute die Aktien fallen mögen. Wenn die Aktien schon im Mai fallen würden, wäre "sell in May" kein guter Rat, denn dann müsste es heissen "sell in April", denn wir wollen ja beim Höchst verkaufen, nicht wenn die Aktien schon wieder viel gefallen sind, oder?

Gruss
iGwt

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Gerard
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Bulldog hat am 01.06.2014 - 12:32 folgendes geschrieben:

Du verstehst ja schon was von der börse aber dennoch muss ich leider sagen, dass deine theorie vielfach völlig daneben liegt. Und egal wie viel du daneben liegst, irgendeine ausrede hast du immer bereit. Sell in mai ist vorbei und wir sind immer höher gestiegen. Aber nach deiner theorie müssten wir nun sehr viel tiefer liegen. Auch ich kann mir die jetzigen höhen nicht so richtig einordnen aber die börse hat immer recht. So einfach ist es. 

Vielleicht nur etwas. Letztes Jahr begann der Sell in May im Juni, ca. - 13% erholte sich aber wie wir es wissen sehr, sehr positiv bis Ende Jahr.

Ich persönlich habe jetzt meine Bluechips auf ein Minimum reduziert, da ich alle Dividenden kassierte und die Aktien leicht über meinen EP liegen.

Bei meinem Bluechips - Depot halte ich jetzt ein Maximum an Cash und warte an der Seitenlinie (ca. 25% investiert)

 

Gruss. Gerard

Lavezz1
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Ich erwarte für die nächsten Wochen ein ähnliches Szenario, wenn erstmal die Stimmung kippt kann es schnell ~10% runtergehen. Auf die hohen Erwartungen könnte nun eine grosse Enttäuschung folgen, bin gespannt, wo wir in einer Woche stehen Wink

Zyndicate
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Schweizer Industrie verliert an Schwung
 

Der Schweizer Einkaufsmanager-Index (PMI, saisonbereinigt) hat im Mai 2014 den Schwung des Vormonats verloren und einen deutlichen Rückgang verzeichnet.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/schweizer_industrie_verliert_an_schwung-3210386-450

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Zyndicate
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CH/Umsatz Bauhauptgewerbe steigt im Q1 um 13% auf 3,8 Mrd CHF

04.06.2014 08:29



Zürich (awp) - Das Schweizer Bauhauptgewerbe hat im ersten Quartal 2014 von "beinahe optimalen" Witterungsbedingungen profitiert. Dies, nachdem die Brachne in den beiden Wintern zuvor mit teils schwierigen Bedingungen zu kämpfen hatte. Die Umsätze 2014 seien dementsprechend stark gestiegen, vor allem im Wohnungsbau, teilte der Schweizerische Baumeisterverband (SBV) am Mittwoch mit.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/chumsatz_bauhauptgewerbe_steigt_im_q1_um_13_auf_38_mrd_chf-3211122-450

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Zyndicate
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Was Anleger zur EZB-Sitzung wissen müssen
 

Diesen fünf Punkten sollten bei der Ratssitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) von heute Donnerstag besondere Beachtung geschenkt werden. cash.ch überträgt die Medienkonferenz der EZB ab 14:30 Uhr im Live Stream.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/was_anleger_zur_ezbsitzung_wissen_muessen-3211493-450

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in_God_we_trust
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Bald wissen wir mehr.

Gruss
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Zyndicate
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EZB senkt erneut den Leitzins
 

Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt den Leitzins im Euro-Raum auf rekordtiefe 0,15 Prozent. cash.ch überträgt die EZB-Medienkonferenz ab 14.30 Uhr im Livestream.

Die Europäische Zentralbank senkt den Leitzins von 0,25 Prozent auf 0,15 Prozent und damit weniger stark als die Mehrheit von Ökonomen erwartet hatte.

Mit der Massnahme will die EZB unter der leitung von Mario Draghi Deflationsgefahren im Euroraum bekämpfen. Niedrige Teuerung birgt zum einen das Risiko, dass die Eurowirtschaft in eine Deflation abgleitet. Darunter verstehen Ökonomen eine Abwärtsspirale aus sinkenden Preisen und schwachem Wachstum. Dazu kann es kommen, wenn Konsumenten und Unternehmen in Erwartung weiter sinkender Preise Konsum und Investitionen aufschieben.

Die EZB hat oft betont, dass auch eine zu lange Phase mit niedriger Inflation eine Gefahr darstelle. Dauerhaft geringer Preisauftrieb erschwert den Schuldenabbau, weil ein grösserer Teil der Wirtschaftsleistung für Zinszahlungen aufgewendet werden muss. In fast allen Staaten im Euroraum ist die Verschuldung hoch.

Die Inflationsrate im Euroraum liegt seit Oktober unter der Marke von ein Prozent, während die EZB eine Jahresteuerung von knapp unter zwei Prozent anpeilt. Im vergangenen Monat schwächte sich der Preisauftrieb im Euroraum sogar auf 0,5 Prozent ab.

21 von 60 Ökonomen in einer Umfrage vor dem Zinsentscheid hatten einen Schnitt von 10 Basispunkten auf 0,15 Prozent erwartet, 34 Analysten hatten eine Minderung um 15 Basispunkte auf 0,10 Prozent prognostiziert. Drei Experten sahen den Leitzins sogar noch tiefer.

CASH

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Elias
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EZB führt zum ersten Mal Negativzins ein

Die europäische Zentralbank hat den Leitzins auf ein neues Rekordtief gesenkt. Ausserdem müssen Banken für ihre Einlagen bei der Zentralbank neu einen Strafzins zahlen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/EZB-fuehrt-zum-ersten-Mal-Negativ...

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

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Soweit war das schon zu 95% eingepreist, wie die (geringen) Marktreaktionen zeigen!

Gruss
iGwt

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Elias
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Reaktionen auf den EZB-Zinsbeschluss

Martin Wansleben, DIHK-Hauptgeschäftsführer:
"Die Zinssenkung ist nachvollziehbar, aber mit grossen Risiken verbunden. Angesichts der aktuell niedrigen Inflation musste die EZB handeln. Und sie hat die Entscheidung mit frühzeitigen Andeutungen auch klug vorbereitet. Ebenso klug müssen die Regierungen in der Euro-Zone jetzt agieren und den geldpolitischen Spielraum für weitere Anstrengungen bei den Strukturreformen nutzen. Denn die Niedrigzinsphase darf nicht ewig anhalten. Sie erhöht sonst das Risiko neuer Blasen an den Finanzmärkten."

Sven Giegold, Mitglied des Europa-Parlaments (Grüne):
"Die Geldpolitik handelt, während die Fiskalpolitik ausser einseitiger Sparorgien nichts zuwege bringt. Damit werden die Mitgliedstaaten ihrer Verantwortung nicht gerecht. Ich bin sehr froh, dass wir mit der EZB eine europäische Institution haben, auf die Verlass ist. Menschen, die leichtfertig von Enteignung der Sparer reden, sollten sich vor Augen führen, welches Elend im letzten Jahrhundert durch Deflation ausgelöst wurde."

Alexander Erdland, Präsdident des Versicherungsverbandes GDV:
"Der Schritt der EZB markiert eine neue Eskalationsstufe. Damit wird das Niedrigzinsniveau weiter verfestigt, zulasten der Vorsorgesparer in Deutschland. Ihre Sparanstrengungen werden durch die EZB untergraben. Deshalb sind wir in Sorge. Ökonomisch ist die Massnahme genau das falsche Rezept. Denn die niedrigen Zinsen lösen kaum noch Wachstumsimpulse aus. Viel wichtiger wäre die Fortsetzung der Strukturreformen zur Wiedergewinnung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Politik des billigen Geldes wird zum Irrweg."

Otmar Lang, Chefökonom Targobank:
"Auch wenn sich die konkreten Auswirkungen für private Sparer stark in Grenzen halten werden, ist die Strategie der EZB aus mehreren Gründen kritisch zu sehen. Zum einen nimmt die Niedrigzinspolitik immer extremere Formen an, obwohl schon die bisherigen Massnahmen keinen wirklich durchgreifenden Erfolg zeigten. Eines ihrer wichtigsten Ziele, nämlich die Banken zu einer grosszügigeren Kreditvergabe an die Wirtschaft zu bewegen, hat die EZB bislang nicht erreicht. Zum anderen erreichen die europäischen Aktienmärkte - insbesondere der DAX - befeuert durch die niedrigen Zinsen Woche für Woche neue Höchststände. Diese Entwicklung ist jedoch nicht durch die konjunkturelle Entwicklung in Europa unterlegt. Insbesondere für europäische Aktien sehe ich daher die Gefahr für eine Blasenbildung. Last but not least existiert derzeit auch keine wirkliche Deflationsgefahr, die extreme Massnahmen rechtfertigen würde. Die heutige Entscheidung der EZB geht daher zu weit."

Ulrich Wortberg, Analyst Helaba:
"Die EZB hat die Markterwartungen mit der Zinssenkung erst einmal erfüllt. Grosse Überraschungen gab es nicht, von daher wundert es mich, dass der Euro jetzt nachgibt. Nun richtet sich die Aufmerksamkeit auf die Pressekonferenz mit EZB-Chef Mario Draghi, da wird sicherlich noch einiges kommen."

Ulrich Leuchtmann, Devisenstratege Commerzbank:
"Die Zinssenkung war keine Überraschung. Aber es gibt den Hinweis der EZB, dass noch mehr kommt. Der Markt setzt offensichtlich darauf, dass eine starke Liquiditätsmassnahme in hohem Umfang kommen könnte oder eine deutliche Andeutung, dass es QE durch die EZB geben könnte - deshalb fällt der Euro. Ich empfinde das allerdings als mutig, denn es könnten ja auch lediglich relativ schwache Massnahmen verkündet werden."

Marcel Fratzscher, Präsident des deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung:
"Für sich betrachtet sind die Zinssenkungen und der negative Einlagezins eher symbolische Massnahmen: Sie werden weder die Kreditvergabe in den Krisenländern massgeblich verbessern noch das Deflationsrisiko deutlich mindern. Ich interpretiere sie aber als Startsignal und Anfang einer neuen EZB-Strategie einer stärkeren geldpolitischen Expansion. Als erste Schritte in einer Reihe von weiteren Massnahmen in den kommenden Monaten sind sie bedeutungsvoll. Die EZB-Massnahmen bergen grosse Risiken: Sie könnten die Blasenbildung und das riskante Verhalten von Banken noch verstärken. Allerdings wäre es noch riskanter und eine deutlich schlechtere Option, wenn die EZB nichts täte.

Michael Kemmer, Hauptgeschäftsführer des deutschen Bankenverbands:
"Ein negativer Zins auf die Einlagen der Geschäftsbanken bei der EZB wird kaum zur gewünschten Belebung der Kreditvergabe und des Interbankenmarktes führen. An Liquidität zur Kreditvergabe mangelt es im Eurosystem nicht. Es sind eher überschuldete Unternehmen beziehungsweise hohe Kreditrisiken, die in den Peripherieländern eine Ausweitung der Kreditvergabe verhindern. Die Banken werden daher vermutlich entweder ihre Überschussliquidität weiter abbauen oder lieber Verluste durch den negativen Einlagenzins in Kauf nehmen, als zu hohe Risiken an anderer Stelle einzugehen - etwa durch zusätzliche Interbankenkredite."

Holger Sandte, Europa-Chefanalyst Nordea:
"Mit den Zinssenkungen hat die EZB meine Erwartungen erfüllt. Vermutlich werden auf der Pressekonferenz weitere Massnahmen bekanntgegeben, die auf eine stärkere Kreditvergabe der Banken abzielen. Wunderwirkungen sollte man allerdings von all dem nicht erwarten. Interessant wird werden, wie sich (EZB-Chef Mario) Draghi zum 'starken Euro' äussert und wie weit offen die Tür für weitere Massnahmen bleibt."

Jörg Krämer, Chefökonom Commerzbank:
"Die EZB hat ihren Hauptrefinanzierungssatz nur um 10 Basispunkte auf 0,15 Prozent gesenkt und nicht wie von den meisten Beobachtern erwartet um 15 Basispunkte. Wenn die EZB ihre Politik in den kommenden Monaten noch einmal lockern wollte, könnte sie ihre Leitzinsen also noch einmal senken und müsste nicht direkt zum Hammer der Staatsanleihenkäufe greifen. Der negative Einlagenzins führt nicht dazu, dass die Banken in den Krisenländern mehr Kredite an die Unternehmen ausreichen. Denn die Banken leiden nicht unter vermeintlich zu hohen Notenbankzinsen, sondern unter dem hohen Bestand fauler Kredite, an dem Negativzinsen nichts ändern. Die wahren Nutzniesser des negativen Leitzinses sind die Finanzminister der hochverschuldeten Krisenländer."

Jörg Zeuner, KFW-Chefökonom:
"Die Zinssenkung von heute gibt wenig neue Impulse für richtiges Wachstum. Die EZB muss daher vielleicht sogar noch mehr tun. Für die Sparer ändert sich mit dem heutigen Schritt wenig. Die wichtigste Einkommensquelle für die überwältigende Mehrheit aller Europäer ist ohnehin das Gehalt, der Lohn oder die beitragsfinanzierte Rente. Das alles steigt nur, wenn die Wirtschaft wächst. Dann steigen auch die Zinsen an den Finanzmärkten - übrigens auch ohne die EZB - wieder, denn es wird mehr investiert und die Nachfrage nach Kredit steigt. Wie wir das schaffen, darüber sollten wir derzeit vor allem nachdenken."

http://www.cash.ch/news/front/reaktionen_auf_den_ezbzinsbeschluss-321171...

 

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Lavezz1
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Die Märkte haben nun während der Pressekonferenz doch noch reagiert und der DAX ist auf 10000! Bin jedoch weiterhin an der Seitenlinie, wartend auf eine grössere Korrektur, die m.M.n. im Juni/Juli überfällig ist. Es bleibt spannend Wink

Nirvana
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DAX hat die 10'000 geknackt, beim SMI ging es auch noch ein wenig verspätet nach oben.
Ob das nachhaltig ist? Ich denke es ist das letzte Aufbäumen bevor es zur grossen Korrektur kommt. Ich baue meine Positionen nach und nach ab.

onenightinbangkok
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Selten so ein schwachsinniges Eröffnungspost gelesen wie in diesem Thread! IGWT in meinen Augen hast du NULL Ahnung von gar nichts - weder von der Börse, noch von Religionen und ich freue mich auf den Tag wo deine komplett überflüssigen Posts die Threads nicht mehr zu müllen!

Go to hell!!!

 

 

in_God_we_trust
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onenightinbangkok hat am 05.06.2014 - 15:05 folgendes geschrieben:

Selten so ein schwachsinniges Eröffnungspost gelesen wie in diesem Thread! IGWT in meinen Augen hast du NULL Ahnung von gar nichts - weder von der Börse, noch von Religionen und ich freue mich auf den Tag wo deine komplett überflüssigen Posts die Threads nicht mehr zu müllen!

Go to hell!!!

 

 

Thank you very much! Then I wish you to go to heaven! Obviously it is that that makes you so angry, despite all odds. Smile

Sag ich ja immer, ich weiss (wenigstens), dass ich nichts weiss!

Hast Du eine Nacht zuviel in Bangkok verbracht und jetzt bist Du vom Teufel besessen? Wink
https://www.youtube.com/watch?v=P9mwELXPGbA

Gruss
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Elias
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Du warst ja auch mal Programmierer.....

 

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in_God_we_trust
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@MF

Siehst Du, hab ich es nicht gesagt, letztlich fast ein no-event! Smile Der Markt hat dies schon vor ein bis zwei Wochen fast genau so vorhergesehen (inklusive Press Conference)!

Gruss
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aprecio
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onenightinbangkok hat am 05.06.2014 - 15:05 folgendes geschrieben:

Selten so ein schwachsinniges Eröffnungspost gelesen wie in diesem Thread! IGWT in meinen Augen hast du NULL Ahnung von gar nichts - weder von der Börse, noch von Religionen und ich freue mich auf den Tag wo deine komplett überflüssigen Posts die Threads nicht mehr zu müllen!

Go to hell!!!

 

 

warum gehst du davon aus, dass er dort geduldet wird??

sonst noch irgendwelche wünsche?

Elias
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aprecio hat am 05.06.2014 - 16:20 folgendes geschrieben:

warum gehst du davon aus, dass er dort geduldet wird??

Stimmt. Wenn dort einzieht, zieht der Teufel freiwillig aus.

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Aladin
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echt, sogar ich als eigentllich  glaeubiger und meist praktizierender Christ ( wenn auch fehlbar, Gott sei Dank ! )

mag mir diesen  Schrott in einem BOERSENFORUM NICHT MEHR ANTUN !!!!!!

IGWT, bitte,schreibe deine Thesen in ein Religionsforum, dort passt es, aber nicht hier. Nicht dass alles was Du sagst / schreibst falsch ist, aber Deine Oberlehrermaessige Form geht mir auf den Wecker

Gruss

Aladin

aprecio
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in_God_we_trust hat am 05.06.2014 - 15:42 folgendes geschrieben:

onenightinbangkok hat am 05.06.2014 - 15:05 folgendes geschrieben:

Selten so ein schwachsinniges Eröffnungspost gelesen wie in diesem Thread! IGWT in meinen Augen hast du NULL Ahnung von gar nichts - weder von der Börse, noch von Religionen und ich freue mich auf den Tag wo deine komplett überflüssigen Posts die Threads nicht mehr zu müllen!

Go to hell!!!

 

 

Thank you very much! Then I wish you to go to heaven! Obviously it is that that makes you so angry, despite all odds. smiley

Sag ich ja immer, ich weiss (wenigstens), dass ich nichts weiss!

Hast Du eine Nacht zuviel in Bangkok verbracht und jetzt bist Du vom Teufel besessen? smiley
https://www.youtube.com/watch?v=P9mwELXPGbA

https://www.youtube.com/watch?v=HBjDZMJUduo

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@onenightinbangkok

Uebrigens muss ich Dir danken! Du bist der einzige hier, der meinen Eröffnungsthread einer Kritik würdig erachtet hat. Und Du weisst doch, je vernichtender die Kritik, desto grösser die Ehre für den Kritisierten. Smile

Gruss
iGwt

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aprecio hat am 05.06.2014 - 16:56 folgendes geschrieben:


https://www.youtube.com/watch?v=HBjDZMJUduo

Schwachstrom! Da muss ich Putin völlig recht geben, wir züchten hier in Mitteleuropa eine Generation von Schwulen heran, wenn das möglich wäre. Dafür müssen wir möglichst machige Ausländer importieren, die unsere gelangweilten Frauen vgln. Wink

Da lob ich mir dies:

https://www.youtube.com/watch?v=Lg5zoNlHq7g

 

Gruss
iGwt

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Aladin hat am 05.06.2014 - 16:24 folgendes geschrieben:

echt, sogar ich als eigentllich  glaeubiger und meist praktizierender Christ ( wenn auch fehlbar, Gott sei Dank ! )

mag mir diesen  Schrott in einem BOERSENFORUM NICHT MEHR ANTUN !!!!!!

IGWT, bitte,schreibe deine Thesen in ein Religionsforum, dort passt es, aber nicht hier. Nicht dass alles was Du sagst / schreibst falsch ist, aber Deine Oberlehrermaessige Form geht mir auf den Wecker

Gruss

Aladin

Oh, sorry, wenn das so rüberkommt. Ich bin doch nur ein schwacher, ebenfalls fehlbarer, kleiner Bünzli! Habe ich das nicht schon oft gesagt? Trotzdem darf ich doch auch meine Stimme erheben, wie alle andern auch, oder?

Ich sage es nochmal. Es geht hier um wirtschaftliche Fragen. Aber diese Wirtschaft basiert auf der christlichen Religion, ohne die sie sofort zusammenbrechen würde. Das ist meine Ueberzeugung und das bringe ich hier ein.

Gruss
iGwt

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Nun werden einige mit recht fragen, wie geht es jetzt weiter, nachdem Draghi gehandelt und gesprochen hat?

Das zu analysieren ist dieses Forum eröffnet! Alle sind eingeladen ihren Senf dazuzugeben!

Ich denke es wird so weitergehen bis irgendwann die nicht-mehr-so-geheimen Wünsche der Notenbanker in Erfüllung gehen werden: Mehr Inflation!

Am Besten danken Obama, Merkel und co. nächstens ab und überlassen Yellen und Draghi und co. das Präsidentenamt! Smile

Gruss
iGwt

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aprecio
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hey bring mer...

kein wunder werden konten geplündert und autos gepfändet ohne gegenwehr.

frauen machen eine immer bessere figur: http://www.youtube.com/watch?v=TLGWQfK-6DY

reverend run simmons schreit und es wird gevolgt: http://www.youtube.com/watch?v=GynGe3i6z_Q

pump die marmelade! https://www.youtube.com/watch?v=9EcjWd-O4jI

Elias
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in_God_we_trust hat am 05.06.2014 - 17:32 folgendes geschrieben:

Nun werden einige mit recht fragen, wie geht es jetzt weiter, nachdem Draghi gehandelt und gesprochen hat?

nö, ich frage mich nicht. Der nächste Eurex-Verfall ist in 2 Wochen

Aber du als Sell-In-May und Letzte-Mahnung fragst dich mit Recht, warum du schon wieder daneben liegst.

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Schnitthelm Wac...
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So geht es weiter!

Wir werden auch weiterhin an den Börsen Gewinne einstecken. Auch wenn der SMI jetzt 2x tiefer schloss (währungsbereinigt).

Lieber iGwt, vergleiche einmal wie Du seinerzeit eingekauft hast und wie der Kurs (währungsbereinigt!) heute ist! Du wirst sicher satte Gewinne gemacht haben, ausser - was ich nicht hoffen werde - Du hast sog. Nieten bezogen.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

in_God_we_trust
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Schnitthelm Wachtvogel hat am 05.06.2014 - 18:24 folgendes geschrieben:

Wir werden auch weiterhin an den Börsen Gewinne einstecken. Auch wenn der SMI jetzt 2x tiefer schloss (währungsbereinigt).

Lieber iGwt, vergleiche einmal wie Du seinerzeit eingekauft hast und wie der Kurs (währungsbereinigt!) heute ist! Du wirst sicher satte Gewinne gemacht haben, ausser - was ich nicht hoffen werde - Du hast sog. Nieten bezogen.

Natürlich habe ich satte Gewinne gemacht von letztem Herbst bis diesen Frühling, lieber Schnitthelm, wie jedes Jahr! Das ist für mich mittlerweile fast eine Selbstverständlichkeit (trotzdem danke ich jedesmal Gott für seine gütige Gabe!). Ich hoffe, Du auch! Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

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