Schweizer Aktien und CHF, März 2012

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02.03.2012 18:02
#1
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Schweizer Aktien und CHF, März 2012

Rückblick

Wer die Börsenregel "Sell in May and go away, but remember to be back in September" befolgt hat und nicht alle Eier im gleichen Körbchen hatte, kann auf einen schönen Gewinn in Schweizer Aktien von bis zu 17% zurückblicken.

Der CHF hat an Wert zugenommen, gegenüber dem Dollar und dem Euro. Insgesamt also fast 25% Gewinn seit letztem September für Anlagen im SMI!

Rückblick Februar

Ein ganz normaler Februar mit Aktienrally.

Ausblick

Einbruch im März und Wiederanstieg bis Anfangs Mai. Sell in May and go away! Bei bald zu erwartenden Tiefs Wiedereinstieg im März nicht verpassen!

Ab Mai spitzt sich Irankrise zu und kommen Finanz- und Schuldenkrisen erneut aufs Tapet. Deshalb sind im Sommer und Herbst auch aus saisonalen Gründen Kurseinbrüche zu erwarten (Tiefs bei SMI 5300 Punkten, können aber auch bei 1000 Punkten sein, mir egal)! Aber, da wir im Mai eh alles verkauft haben, berühren die uns überhaupt nicht. Danach gibt es im Sept/Okt. wieder Einstiegschancen.

Ende 2012 neue Hochs, z.B. SMI bei rund 7000.

Ausblick März

SMI sinkt auf oder leicht unter 6000 (natürlich abhängig von stabilem CHF/$/€ Kurs). Das sind dann wieder Einstiegskurse für das folgende Rally bis Anfangs Mai!

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Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.03.2012 11:37
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PRESSE/Steuerabkommen mit Deutschland gescheitert
 

Zürich (awp) - Das anvisierte Steuerabkommen der Schweiz mit Deutschland ist nach Informationen der "Neuen Zürcher Zeitung" (NZZ) offenbar gescheitert. Ein Sprecher des federführenden rheinland-pfälzischen Finanzministeriums habe gegenüber der NZZ bestätigt, dass die rot-grün geführten deutschen Bundesländer auch dem nachgebesserten Abkommen nicht zustimmen werden. Es habe in der Nacht zum Freitag eine entsprechende Einigung unter den oppositionellen Bundesländern gegeben, so ein Artikel auf der NZZ-Webseite.


Die Entscheidung sei demnach von den Ministerpräsidenten der Länder in einer langen Nachtsitzung getroffen. Als Grund für das Scheitern wurde laut NZZ angegeben, dass grundlegende Kritikpunkte nicht hätten ausgeräumt werden können. So wurde auch der nachgebesserte Abgeltungssteuersatz für "Altfälle" als zu niedrig angesehen, und es wurde moniert, dass Steuersünder ihr Geld weiterhin noch bis Anfang 2013 hätte aus der Schweiz abziehen können.


Quelle: www.nzz.ch


 

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29.03.2012 17:55
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Gute Aussichten für die

Gute Aussichten für die Schweizer Erwerbstätigen: Die Zahl der Erwerbstätigen ist in der Schweiz im vierten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal angestiegen. Dementsprechend sank die Zahl der Erwerbslosen. In der Europäischen Union (EU) nahm die Erwerbslosenquote im Vergleich zum Vorjahr dagegen zu.


(sda) Die Zahl der Erwerbstätigen ist in der Schweiz im vierten Quartal 2011 gegenüber dem Vorjahresquartal um 2,6 Prozent gestiegen. Entsprechend sank die Quote der Erwerbslosen gemäss Definition des Internationalen Arbeitsamts (ILO) von 4,2 auf 4,1 Prozent.


Insgesamt gingen im vierten Quartal (Oktober bis Dezember) 4,766 Mio. Menschen einer Erwerbstätigkeit nach, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) in seiner am Donnerstag veröffentlichten Arbeitskräfteerhebung ausweist. Dabei stieg die Zahl der erwerbstätigen Männer innert Jahresfrist um 2,7 und die der Frauen um 2,3 Prozent.


Gegenüber dem Vorjahresquartal stieg sowohl die Zahl der erwerbstätigen Schweizer als auch jene der Ausländer. Bei den Schweizern betrug der Zuwachs 1,4 Prozent auf 3,419 Mio. Die erwerbstätigen Ausländer verzeichneten einen Zuwachs um 5,8 Prozent auf 1,346 Mio.


Erwerbslosenquote leicht gesunken

Erwerbslos gemäss ILO-Definition waren im vierten Quartal 186'000 Personen. Dies waren 1000 weniger als ein Jahr zuvor und 5000 weniger als noch im dritten Quartal 2011. Die Erwerbslosenquote der Erwerbsbevölkerung (Ausländer und Schweizer) lag damit bei 4,1 Prozent, verglichen mit 4,2 Prozent im vierten Quartal 2010.


Zunahme der Erwerbslosenquote in der EU

In der Europäischen Union (EU) und im Euro-Raum nahm die Erwerbslosenquote im Vergleich zum Vorjahr dagegen zu: In den 27 EU-Ländern stieg sie von 9,6 auf 9,9 Prozent; in den 17 Euro-Ländern von 10,1 auf 10,6 Prozent.


Als erwerbslos gilt nach ILO-Definition, wer in den der Erhebung vorangegangenen vier Wochen aktiv nach Arbeit gesucht hat und für eine Tätigkeit verfügbar ist. Der Indikator hat den Vorteil, international vergleichbar zu sein. Zudem ist er nicht von Revisionen der Arbeitslosenversicherung tangiert.


Die ILO-Definition unterscheidet sich damit von jener des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco), das in seiner monatlichen Statistik nur die bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren eingeschriebenen Personen erfasst. Per Ende Dezember wies das Seco mit dieser Berechnungsmethode eine Arbeitslosenquote von 3,3 Prozent aus.


Quelle: www.nzz.ch

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28.03.2012 15:22
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Ich sehe viele rote Titel im

Ich sehe viele rote Titel im SMI wie auch im SPI. Die beiden Indexe sind in den letzten 3-4 Wochen mehrheitlich rot. Ich erinnere mich nun an letztes Jahr und werde langsam unruhig. Damals hats auch niemand vorausgesehen. Habe noch Titel die ich abstossen will, die sich aber noch nicht erholt haben. Hoffentlich habt ihr recht und es geht noch nicht nach unten.

28.03.2012 11:14
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Nö,

es gibt keinen Absturz. Jetzt nicht und in zwei Monaten nicht.


Natürlich vorausgesetzt, dass uns nicht der Himmel auf den Kopf fällt...


 

28.03.2012 11:12
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ponti2 hat am 28.03.2012 - 10

ponti2 hat am 28.03.2012 - 10:16 folgendes geschrieben:



Habe gedacht, der Absturz lässt noch so ein zwei Monate auf sich warten. Beginnt er jetzt schon, was denkt Ihr?


Wo siehst du einen Absturz?

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28.03.2012 10:16
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Habe gedacht, der Absturz

Habe gedacht, der Absturz lässt noch so ein zwei Monate auf sich warten. Beginnt er jetzt schon, was denkt Ihr?

27.03.2012 08:33
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Die SIX Group hat im

Die SIX Group hat im vergangenen Jahr ihren Gewinn vor allem dank Sondereffekten um 26 Prozent gesteigert. Das schwierige Marktumfeld schlug sich in der Profitabilität nieder. Für das laufende Jahr sind die Aussichten eingetrübt.

 


(sda) Die SIX Group, die unter anderem die Schweizer Börse betreibt, hat 2011 ihren Gewinn um 26 Prozent auf 218,6 Mio. Fr. gesteigert. Das kam aufgrund von Sondereffekten zustande, teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Ansonsten war das Umfeld eher widrig.


Das schwierige Marktumfeld schlug sich in der Profitabilität nieder. Das operative Ergebnis verschlechterte sich vor allem ab dem vierten Quartal, die Aussichten für 2012 sind eingetrübt. Bereinigt um die Sondereffekte sank das operative Ergebnis um 4,7 Prozent.


SIX erhöhte 2011 vor allem das internationale Geschäftsvolumen und baute die Position aus. Der Umsatz legte um 3 Prozent auf 1,26 Mrd. Fr. zu. Der Handel und das Post-Trading verzeichneten gemäss SIX ein erfreuliches Resultat. Das schwierige Marktumfeld und der starke Franken hinterliessen vor allem im Geschäft mit Finanzinformationen und im Zahlungsverkehr Bremsspuren.


Quelle: www.nzz.ch

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26.03.2012 22:31
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Vorsicht

In dem Umfeld ist alles möglich. Es fehlt nur noch, dass die SNB die Mindestgrenze anhebt.

Ich verschreibe meine Titel diese Woche auf Verfall Mai

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26.03.2012 22:26
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Ist nicht etwas Vorsicht

Ist nicht etwas Vorsicht geboten? Mich dünkt, alles brüllt nach oben. Wenn sie am lautesten brüllen werde ich skeptisch, besonders auch aufs Quartalsende hin.

Ich bin wohl ein alter Skeptiker?

26.03.2012 22:06
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Lorenz hat am 26.03.2012 - 20:00 folgendes geschrieben:

Gibt es eigentlich noch sowas wie Windowdressing oder ist das aus der Vorzeit, wo sich Anleger noch für Fonds, Baskets u.dgl. interessierten?

Das git es immer noch. Der Begriff taucht meistens gegen Ende Jahr häufiger auf.

 

Hedgefonds verpassen Rally und erhöhen Aktienquote

Hedgefonds wechseln bei Aktien auf die Käuferseite - nach fünf Monaten, in denen sie die Aufwärtsbewegung beim US-Leitindex S&P 500 verpasst haben. Mittlerweile kaufen sie Aktien in einem Ausmass wie seit zwei Jahren nicht mehr. http://www.cash.ch/news/topnews/hedgefonds_verpassen_rally_und_erhoehen_...

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26.03.2012 20:00
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Gibt es eigentlich noch sowas

Gibt es eigentlich noch sowas wie Windowdressing oder ist das aus der Vorzeit, wo sich Anleger noch für Fonds, Baskets u.dgl. interessierten?

26.03.2012 13:10
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Ifo-Geschäftsklima steigt überraschend

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im März überraschend aufgehellt. http://www.cash.ch/news/alle/ifogeschaeftsklima_steigt_ueberraschend-115...

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26.03.2012 08:21
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Schweizer Börse ist reif für eine Erholung

Die Schweizer Börse dürfte am Montag etwas fester starten. Händler setzten auf eine Erholung, nachdem die Aktienkurse in der Vorwoche stetig unter Abgaben gelitten hatten.

Zudem seien die Vorgaben aus den USA positiv. "Wir sind reif für eine Erholung", sagte ein Händler. Zudem seien die meisten Konjunkturzahlen positiv ausgefallen. "Von einzelnen Rückschlägen sollten wir uns nicht verschrecken lassen", sagte ein Marktexperte. Ausserdem deuteten auch die US-Aktien-Futures eine freundliche Tendenz an der Wall Street an. http://www.cash.ch/news/topnews/schweizer_boerse_ist_reif_fuer_eine_erho...

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25.03.2012 14:25
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Quartalsende lockt Investoren in die Rally

Das Quartalsende steht bevor und dürfte dank der anhaltenden Rally an den US-Börsen auch bislang zögerliche Investoren aus der Deckung locken. Hedgefonds zum Beispiel hätten eine Menge aufzuholen.

"Ich rechne mit einer Rally"

Unter Zugzwang stehen demnach aber auch Investoren, die vor allem auf Staatsanleihen und andere festverzinsliche Produkte gesetzt haben. Auch sie müssten nun handeln und höhere Renditen im Aktienmarkt abgreifen, sagt Orlando. "Ich rechne mit einer Rally", betont auch Peter Cardillo von Rockwell Global Capital in New York.

Spekulationen über weitere Konjunkturhilfen der US-Notenbank stützen die Zuversicht. Es gebe anhaltend Hinweise darauf, dass die Fed eine neuerliche Öffnung der geldpolitischen Schleusen nicht ausschließe, sagt Natalie Trunow von Calvert Investment Management in Maryland.

Eine Reihe von Konjunkturdaten dürfte den Börsianern helfen, genauer abzuschätzen, wie die US-Wirtschaft in Gang kommt. Den Auftakt macht das Verbrauchervertrauen für März am Dienstag. Am Mittwoch folgt der Auftragseingang im Februar für langlebige Güter. Wie das BIP im vierten Quartal endgültig ausgefallen ist, ist am Donnerstag zu erfahren. Am Freitag kommen Daten zu Einkommen und Ausgaben der Verbraucher im Februar sowie der Chicagoer Einkaufsmanagerindex. http://www.cash.ch/news/topnews/quartalsende_lockt_investoren_in_die_ral...

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22.03.2012 15:15
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http://www.pigbonds.info/

Es gefällt mir nicht, dass die pigbond Renditen von Italien und Spanien steigen, während deren Aktienkurse fallen. Normal ist es ja umgekehrt.

Hoffentlich kann der allgemeine Optimismus noch einen Monat aufrechterhalten werden, durch wen oder was auch immer!

Gruss
iGwt

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22.03.2012 14:01
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Bis Mai/Juni werden wir zuerst nochmals höhere Kurse sehen.

Chliialeger hat am 22.03.2012 - 11:48 folgendes geschrieben:

Friederich hat am 22.03.2012 - 11:21 folgendes geschrieben:

Der gegenwärtige Verlauf von SMI ist identisch mit dem Vorjahr: Januar bis Mitte März steigend, danach leicht sinkend und ab August wohl stark einbrechend. Verzweifeld melden Profis von baldigem "jahrelangen Steigen von Aktien" etc.

Ich rechne, dass u.a. Portugal und Italien bald an die Türen der EZB anklopfen werden. Auch Griechenland wird bald wieder neue Forderungen stellen. Das Spiel beginnt von Neuem!

Bis Mai/Juni werden wir zuerst nochmals höhere Kurse sehen.

Kann sein, aber bis spätestens Anfangs Mai werde ich mich völlig von Aktien verabschiedet haben, ausser wir befinden uns dann kursmässig in einer Delle. Mitte April spätestens beginne ich gestaffelt zu verkaufen.

Gruss
iGwt

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22.03.2012 11:48
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Friederich hat am 22.03.2012

Friederich hat am 22.03.2012 - 11:21 folgendes geschrieben:

Der gegenwärtige Verlauf von SMI ist identisch mit dem Vorjahr: Januar bis Mitte März steigend, danach leicht sinkend und ab August wohl stark einbrechend. Verzweifeld melden Profis von baldigem "jahrelangen Steigen von Aktien" etc.

Ich rechne, dass u.a. Portugal und Italien bald an die Türen der EZB anklopfen werden. Auch Griechenland wird bald wieder neue Forderungen stellen. Das Spiel beginnt von Neuem!

Bis Mai/Juni werden wir zuerst nochmals höhere Kurse sehen.

22.03.2012 11:21
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Der gegenwärtige Verlauf von

Der gegenwärtige Verlauf von SMI ist identisch mit dem Vorjahr: Januar bis Mitte März steigend, danach leicht sinkend und ab August wohl stark einbrechend. Verzweifeld melden Profis von baldigem "jahrelangen Steigen von Aktien" etc.

Ich rechne, dass u.a. Portugal und Italien bald an die Türen der EZB anklopfen werden. Auch Griechenland wird bald wieder neue Forderungen stellen. Das Spiel beginnt von Neuem!

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

20.03.2012 14:59
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Die schöne neue Welt im Jahresausblick

Ist der aufkommende Optimismus der Unternehmen berechtigt? Und sollen Anleger diese positive Stimmung nutzen und in die Unternehmen investieren?

Die Antwort auf die erste Frage heisst eindeutig Ja. Zu sehr wurde in den letzten Monaten schwarz gemalt. Es schien, als glichen viele Firmen ihren Sprachduktus denjenigen der Banken an. Und es schien, als stünde dem Industriestandort Schweiz wegen des starken Frankens der Untergang bevor. Den Schweizer Unternehmen geht es den makroökomischen Umständen entsprechend noch immer sehr gut.

Die Antwort auf die zweite Frage heisst Jein. Zwar scheint der derzeitige Börsenaufschwung trotz des mächtigen Anstiegs der letzten Wochen noch nicht ausgereizt. Und ein Rückfall, der in den nächsten Monaten kommen wird und muss, dürfte nicht allzu heftig ausfallen. Doch viele Aktien haben in den letzten Monaten bereits heftig zugelegt. Die Kuoni-Aktie hat seit Anfang Jahr über 40 Prozent gewonnen, der Titel von Forbo fast 60 Prozent allein in den letzten drei Monaten. Vor allem bei vielen zyklischen Aktien ist die Luft oben dünn geworden. http://www.cash.ch/news/topnews/die_schoene_neue_welt_im_jahresausblick-...

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Benjamin Franklin

18.03.2012 21:19
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IWF: Weltwirtschaft ist auf Erholungskurs

18.03.2012 09:23

Die Weltwirtschaft steht nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) nicht mehr am Rande des Abgrunds.

Aus der Eurozone und den USA kämen Anzeichen für eine Stabilisierung. Die hohe Verschuldung in den Industrieländern und der steigende Ölpreis seien aber entscheidende Risiken, die weiterhin bestünden, sagte IWF-Chefin Christine Lagarde in einer Rede am Sonntag in Peking. "Die Weltwirtschaft ist möglicherweise auf dem Weg der Erholung, es gibt aber nicht viel Spielraum und keinen Platz für politische Fehler", sagte Lagarde.

Europa habe mit den jüngsten Maßnahmen für Griechenland einen wichtigen Schritt zur Beilegung seiner Krise getan, die Konjunkturdaten der USA sähen etwas besser aus und die politischen Maßnahmen nach der globalen Finanzkrise zeitigten Erfolge, sagte die IWF-Chefin. Es gebe daher Grund zu mehr Optimismus.

"Der Optimismus darf uns aber nicht in trügerischer Sicherheit wiegen", sagte sie. Es gebe noch große wirtschaftliche und finanzielle Gefahren, denen sich die Welt stellen müsse. Als erstes nannte sie dabei die mit hohen Schulden belasteten und daher noch immer brüchigen Finanzsystem der Industrieländer. Die Bedienung der Schulden ihrer Staaten und Banken entspreche allein 2012 einem Anteil von 23 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

"Zweitens entwickelt sich der steigende Ölpreis zu einer Gefahr für das globale Wachstum", sagte Lagarde. Drittens sehe sie ein zunehmendes Risiko, dass sich das Wachstum in den Schwellenländern mittelfristig verlangsamt.

(Reuters)

 

Gruss Hans

18.03.2012 16:46
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Deutsche Wirtschaft erstarkt - mit Nebengeräuschen

Deutschland, der wichtigste Handelspartner der Schweiz, steht ein neuer Aufschwung ins Haus - und wird dennoch an Wettbewerbsfähigkeit einbüssen. Warum?

.....

Auch die Ökonomen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IFW) gehen davon aus, dass es in Deutschland nur noch einen "moderaten Produktionsfortschritt" geben wird. Sie erwarten zudem, dass die Produktivität auch durch die Energiewende einen Dämpfer erhalten wird. "Sie wirkt wie ein negativer Angebotsschock für die Volkswirtschaft, denn es ist zu erwarten, dass die Produktion von Energie künftig teurer wird, als sie ohne Energiewende gewesen wäre." Das IWH und das IFW gehören zum Kreis der Institute, die der Bundesregierung am 19. April ihr Frühjahrsgutachten zur Konjunkturentwicklung vorlegen.

.....


Es droht eine Rezession
Laut IFW-Konjunkturchef Joachim Scheide sind solche geldpolitisch getriebenen Hochphasen generell nicht von Dauer. "Vielmehr droht später eine Rezession", warnt der Ökonom. Soweit will das IWH allerdings nicht gehen. Die Forscher erwarten, dass die deutsche Wirtschaft m Zeitraum von 2011 bis Ende 2016 im Jahresdurchschnitt immerhin mit zwei Prozent wachsen wird. http://www.cash.ch/news/topnews/deutsche_wirtschaft_erstarkt_mit_nebenge...

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18.03.2012 15:04
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Anleger freuen sich auf weitere Wall-Street-Rally

Seit Wochen stellen sich US-Anleger jeden Freitag erneut nur eine Frage: Ist die derzeitige Rally der US-Aktienmärkte stark genug für eine Fortsetzung und kann die gefürchtete Korrektur weiter vermieden werden?

 Legt man den Volatilitätsindex der Wall Street VIX zugrunde, brauchen sich die Investoren keine Sorgen zu machen. Die Antwort lautet ganz klar: Ja. Mit 14,47 Punkten liegt der Angst-Index auf dem niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Laufburschen der Konzerne Jüngste US-Konjunkturdaten deuteten zuletzt trotz einiger Ausreißer auf eine Erholung der US-Wirtschaft hin. Weitere Aufschlüsse sind am Dienstag von Zahlen zu den Wohnbaubeginnen für Februar am Dienstag und von den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 17. März am Donnerstag zu erwarten. Am Freitag stehen noch Daten zum Eigenheimabsatz im Februar an. Bei den Unternehmen könnte weiterhin die Entwicklung der Apple-Aktie im Blickpunkt der Anleger stehen. In der vergangenen Woche war sie erstmals auf 600 Dollar geklettert. Der Softwarekonzern Oracle will die Öffentlichkeit am Dienstag über sein drittes Geschäftsquartal informieren. Dann will auch Tiffany über sein viertes Quartal berichten. Nach Luxus strebende Chinesen und Russen hatten den US-Schmuckhändler zuletzt verwöhnt. Am Donnerstag legen noch Fedex und der Adidas-Konkurrent Nike ihre Zahlen für ihre dritten Geschäftsquartale vor. Dabei kommt Fedex besondere Bedeutung zu: Logistikkonzerne gelten als Gradmesser der konjunkturellen Entwicklung - als Laufburschen weltweit agierender Konzerne bekommen sie eine Eintrübung oder Aufhellung rasch zu spüren.  http://www.cash.ch/news/topnews/anleger_freuen_sich_auf_weitere_wallstreetrally-1148215-771

 

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16.03.2012 08:24
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Börsen-Talk: «Börsen steigen noch 20 Prozent»

Die «Bullen» werden das Geschehen an den Börsen weiter dominieren. Weshalb Anleger vor allem Finanzwerte auf dem Kauf-Radar haben sollten, sagt Patrick Frost, Anlagechef von Swiss Life, im cash-Börsen-Talk.

Die Hausse an den Börsen dauert nun schon seit Anfang August 2011. Der Swiss Market Index (SMI) stand damals bei knapp 4800 Punkten. Am Donnerstag stieg der Index auf ein neues Jahreshoch von gut 6300 Punkten. Aber auch der Deutsche Aktienindex (Dax) und der Dow Jones avancierten stark.

Die Rally, erklärt Frost, werde unterstützt mit guten Konjunkturdaten aus den USA. Auch der freiwillige Forderungsverzicht auf griechische Schuldtitel durch private Gläubiger – das so genannte PSI-Programm – habe das Vertrauen in Europa gestärkt. Zuversichtlich stimme zudem, dass Gewinnschätzungen der Unternehmen nach oben angepasst würden, so Frost.http://www.cash.ch/news/topnews/boersentalk_boersen_steigen_noch_20_proz...

Als eine Hausse habe ich den Anstieg bisher nicht empfunden. Dafür ist mir der Zeitraum zu kurz.

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15.03.2012 13:56
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SNB-Entscheid ohne Einfluss

Die Schweizer Börse hat sich am Donnerstagmittag im Einklang mit den anderen Märkten etwas fester gezeigt. Die Stimmung sei weiterhin gut und der positive Trend dürfte noch eine Weile anhalten, sagten Händler.  

Für weitere Bewegung dürften am Nachmittag der Empire Konjunkturindex aus dem Grossraum New York, die Produzentenpreise und die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung sorgen. Zudem werfe der grosse Eurex-Verfall vom Freitag seine Schatten voraus. Allerdings beschränkten sich die diesbezüglichen Aktivitäten derzeit vor allem auf den Handel mit Index-Futures.http://www.cash.ch/news/topnews/mittagsboerse_snbentscheid_ohne_einfluss...

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15.03.2012 08:25
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Goldman Sachs: Unpopulär, den Kunden das Beste zu raten

«Vergiftet und destruktiv»

Er habe beinahe zwölf Jahre in der Firma verbracht, zuerst als Praktikant, danach zehn Jahre in New York und in London. «Heute kann ich nur sagen, dass das Umfeld so vergiftet und destruktiv ist, wie ich es nie zuvor erlebt habe.» Auf einen einfachen Nenner gebracht heisse das: «Die Art wie die Firma arbeitet und Geld macht, bringt mit sich, dass die Kundeninteressen systematisch vernachlässigt werden.»

Mehr noch: Die Bank habe jegliche Kultur vergessen. Dabei sei Kultur «immer ein wichtiger Bestandteil vom Erfolg von Goldman Sachs» gewesen. Nur mit Profitdenken hätte es die Firma nicht 143 Jahre lang überlebt, glaubt Smith. Doch er habe gemerkt, dass er gehen müsse, als er den Studenten in den Rekrutierungsvideos nicht mehr in die Augen habe schauen können.  http://www.20min.ch/finance/news/story/16413319

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14.03.2012 13:23
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DJ 14000?

Kann mir gut vorstellen, dass der DJ bis Mai noch an der 14000er Marke kratzt!  Im März könnte es tatsächlich noch einen Rücksetzer geben, aber danach geht's wieder himmelwärts, so Gott will.

Gruss
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13.03.2012 20:13
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Schweizer Börse: Zuversicht lässt Kurse steigen

Überraschend starke Wirtschaftsdaten auf beiden Seiten des Atlantiks haben am Dienstag der Schweizer Börse Auftrieb verliehen. http://www.cash.ch/news/topnews/schweizer_boerse_zuversicht_laesst_kurse...

Ende Woche ist Optionsverfall. Ich warte mit dem Schreiben der Calls weiterhin zu

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13.03.2012 12:37
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Realwirtschaft

Porsche bricht alle Rekorde

Der Sportwagenbauer Porsche bricht 2011 im besten Verkaufsjahr seiner Geschichte alle Rekorde. http://www.cash.ch/news/topnews/porsche_bricht_alle_rekorde-1146236-771

 

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12.03.2012 09:35
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rph hat am 09.03.2012 - 09:33

rph hat am 09.03.2012 - 09:33 folgendes geschrieben:

Elias hat am 08.03.2012 - 23:19 folgendes geschrieben:

öhm .... ich habe das so in Erinnerung: Die Eurokäufe wurden zuerst getadelt, weil sie nichts gebracht haben. Erst der Mindestkurs zeigte Wirkung.

Ich hab die Eurokäufe nicht getadelt weil sie nichts bringen. Die Eurokäufe waren im Nachhinein gesehen sogar sehr effektiv. Die Frage ist nur, ob man den Effekt (Franken schwächen) gut oder schlecht findet. Meine Meinung dazu kennst du ja. 

Die SNB schreibt durch solche Aktionen zwar einen Gewinn, schwächt jedoch zusammen mit dem CHF auch ihre Bilanzsumme, die ja auch in CHF bewertet ist. Ob das unter dem Strich sinnvoll ist? - Meiner Meinung nach ist es völlig egal ob die SNB Gewinne oder Verluste schreibt (abgesehen von den Gewinnausschüttungen an die Kantone, die mir sowieso sehr fragwürdig erscheint). Entscheidend ist doch eigentlich nur, ob der CHF gestärkt oder geschwächt wird.

Japaner bleiben auf ihren Autos sitzen 

Während der Absatz von Hyundai, VW und Mercedes zweistellig wächst, bricht der Absatz der japanischen Hersteller ein. Der Euro-Bonus macht den Unterschied.

Japaner leiden unter ihrer starken Währung http://www.20min.ch/finance/news/story/12034008

 


Es gibt Gewinner und Verlierer.

 

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10.03.2012 16:11
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http://www.cash.ch/news/front

http://www.cash.ch/news/front/liegt_buffett_beim_gold_falsch-1142777-449

Lieber jedes Jahr 10% Gewinn als ein Jahr 500% Gewinn und nächstes Jahr 100% Verlust! Deshalb ist Buffet so reich und der andere? Was und wo ist er nächstes Jahr?

Gruss
iGwt

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