Schweizer Aktien und CHF, März 2013

358 posts / 0 new
Letzter Beitrag
in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424
Schweizer Aktien und CHF, März 2013

Rückblick

Von September/Oktober/November 2012 bis Ende Januar 2013 ist der SMI von 6500 auf 7400 gestiegen. Im Februar von 7400 auf 7600, also um 3% während der CHF um 3% gefallen ist. Ein Nullsummenspiel also. Einzig den Werterhalt des CHF konnte man im Februar mit Aktienanlagen im SMI erreichen.


Rückblick Februar


Ausser Spesen nichts gewesen.


Ausblick


Vermutlich sinken nun nach dem wie gewöhnlich gedrückten Monatsende die Aktien weiter bis ca. 15. 3.! SMI bei 7222?


Dieser kleine Einbruch im März wird dann eine kleine Kaufgelegenheit sein. Die Aktien werden dann bis Ende April wieder ansteigen. SMI auf 8000? Ende April/Anfangs Mai sollte dann jedoch alles wieder verkauft werden.


Ausblick März


Also wie gesagt, die nächsten zwei Wochen geht's abwärts. Dies ist eine klare Kaufgelegenheit! Denn der Frühling wird Frühlingsgefühle erwecken, auch bei den Börsenteilnehmern, und die Börsen wieder anziehen!


Deshalb, lasst Euch nicht verführen (an der Börse natürlich, ob Ihr Euch privat verführen lässt, geht mich nichts an Wink )!


Happy trading

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

in_God_we_trust hat am 28.02.2013 - 21:06 folgendes geschrieben:

... während der CHF um 3% gefallen ist.

... wobei wir jetzt noch klären müssten, ob der CHF um 3% gefallen ist oder ob der Dollar (ich vermute mal, der ist für Dich das Mass aller Dinge) um 3% gestiegen ist.

Aber es freut mich, dass Du die Währung mittlerweile mit einbeziehst. Vor 2 Jahren war das bei Dir noch nicht der Fall.

 

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Ja, ich habe in der Zwischenzeit (hoffentlich) einiges gelernt, unter anderem auch von Dir, wozu ich Dir zu Dank verpflichtet bin!

Nein, meine Hauptreferenz ist der CHF, denn meine Ausgaben sind zu rund 66% in der einheimischen Währung. Danach kommen Euro und die Ferienwährung Dollar. Und last but not least Gold, das zumindest verdanke ich Dir und Marc Faber, Deinem Namensvetter.

Nun ist es für mich schwieriger geworden, zu entscheiden, ob ich in einem Tag, einer Woche oder Monat oder Jahr etwas gewonnen oder verloren habe! Ich versuche immer das positive zu sehen. Einmal habe ich gewonnen gegenüber Gold (wie in den letzten Wochen), einmal gegenüber dem Euro (was schwer geworden ist, mit der Untergrenze von 1.20), einmal gewinne ich gegenüber dem Dollar (was ich in den letzten Tagen nicht behaupten kann) und manchmal einfach nominal in CHF. Und wenn man überhaupt keine Gewinne macht, dann hat man vielleicht Glück in der Liebe Wink .

Man lebt wohl am Glücklichsten, wenn man immer die schönen Seiten des Lebens sieht!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

spylong
Bild des Benutzers spylong
Offline
Zuletzt online: 06.09.2016
Mitglied seit: 05.09.2012
Kommentare: 144

Tolle Analyse. Wenigestens spart Mann so den Psychoanalytiker. Deine 7222 sinn ja auch eher eine magische, denn eine analytische Zahl sein.

Mehr zur Ausgangslage - technisch - dann im laufe des Wochenendes.

spylong

spylong
Bild des Benutzers spylong
Offline
Zuletzt online: 06.09.2016
Mitglied seit: 05.09.2012
Kommentare: 144

Wer fundamentale Gründe sucht um in Aktien zu investieren oder darin investiert zu bleiben, findet diese zuhauf. Zu viele Leute haben zuwenig Aktien, die weltweiten Aktienrückkäufe machen die Dinge rarer, die Geldschwemme will unbedingt irgendwohin schwappen und in die Rohstoffe liegen in den konsumschwachen 2-3 vor uns liegenden Jahre auch nicht im Trend.

Nur das alles wissen schon einige Leute die sich in den letzten Monaten auch eingedeckt haben. Das hat dazugeführt, dass die Abstände der 200 Tage Linien zu den Kursen in den Indices etwas gross geworden sind, dass die nach oben durchbrochenen Keile im DJ und im NASDAQ Biotech nicht gerade bullische Signale sind und dass einige Parameter in verschiedenen relevanten Indices doch einiges an negativen Divergenzen zeigen und vieles etwas überkauft wirkt. Wie ich aber kürzlich in einem anderen Tread postete - gilt auch umgekehrt: Was überkauft ist kann noch viel überkaufter werden. Vor allem wenn dann einige "müssen" und andere nun auch unbedingt wollen.

Fazit: Eine Korrektur ist in einer solchen Konstellation jederzeit möglich (und ich meine nicht eine italienische Minifarce von 1-2%) sondern ein Taucher im SMI zB auf 6700  - also im Bereich von 10-14%.

Das obere Potential im SMI liegt bei 8100 und 8400.

Selbstverständlich kann sich das ganze überkaufte Sentiment auch in einer gemächlichen Halbjahresflagge konsolidieren (was dann für die Opitionsschreiber die beste aller Welten wäre), bevor es im Spätherbst dann richtig losgeht.

Etwas viel Varianten denken nun einige - schlecht für Trades. Ich halte die Wahrscheinlichkeit für einen weiteren Anstieg bis in die genannten Dimensionen (DJ 14900) für grösser, als eine Korrektur innerhalb der nächsten 6 Wochen. Putter müssen zuerst noch bluten, Caller noch kräftig zugreifen. Die Lust zum kaufen scheint jedenfalls immer noch am wachsen.

 

spylong

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Danke für den Post spylong, gute Arbeit!

 

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 19.06.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027

Ich bin mit Spylong auch einverstanden. Wenn man Long ist, kann man auch eine Korrektur von 10-15 % verkraften. Dümmer ist es für Trader mit kurzem Horizont. Wichtig ist auch bei der Wahl der Aktien. Ich glaube einfach nicht an "Eintagsfliegen" die auf keiner fundamentaler Basis beruhen. Ich bin unendlich Long bei meinen Rückgratinvestitionen (z.B. SMI Titel mit guter Dividende - ZURN). Was so ein Titel kurzfristig macht ist mir egal, aber ich mache mit solchen Titeln auch manchmal Gewinnmitnahmen und steige immer wieder ein. Dann spekuliere ich auch mit anderen risikoreicheren Titeln (meine bevorzugte Branche ist Biotech), das ist für das Nervenkitzel. Ohne ein Aktienportfolio könnte ich glaub ich nicht leben, und das seit Jahrzehnten.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.11.2016
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'250

Der SMI ist NICHT dividendenbereinigt. Nach der Dividendenausschüttung sinkt der Kurs in aller Regel um die Dividende, was gerade bei den Indexschwergewichten sich spürbar auf den Gesamtindex auswirkt. Für den Aktieninhaber spielt das keine Rolle, für diejenigen, die z.B. mit Optionen auf fallende/steigende Kurse wetten (Index wie Aktie) ist es relevant.

Wer die Dividenden nicht mag, verkauft vorher und steigt nach der Dividende wieder ein.

Dividendenstripping ist eine Steuergestaltung, die darauf abzielt, nicht zur Körperschaftsteueranrechnung berechtigte Aktionäre wenigstens mittelbar an einer Anrechnungsmöglichkeit partizipieren zu lassen. Diese steuerrechtliche Situation wird durch börsentechnische Eigenheiten ermöglicht. Unter Dividendenstripping wird börsentechnisch die Kombination aus dem Verkauf einer Aktie kurz vor dem Dividendentermin und Rückkauf derselben Aktie kurz nach dem Dividendentermin verstanden. http://de.wikipedia.org/wiki/Dividendenstripping

Unter dem Strich kommt es wegen den Unkosten wie Courtagen über die Jahre auf das selbe heraus. Mal  sinkt der Kurs stärker als die Dividende, mal fällt er weniger, mal stagniert oder steigt er sogar. Dividendenstripping mach man aus steuerlichen Gründen, wenn man die Verrechnungssteuer nicht zurückfordern will oder kann.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 19.06.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
Dividenden

Also steuermässig ist die Dividende bei vielen SMI Aktien kein Problem mehr, da es nicht mehr Dividenden in dem Sinn sind, sondern Auflösung von Kapitalreserven, also nicht steuerpflichtig (danke Hr. Ex-Bundesrat Merz). Wer also vor Ex-Dividendendatum verkauft bei diesen Aktien hat also die Chargen der Courtagekosten zu verdauen, beim Verkauf wie beim Wiedereinstieg. Vor dieser Gesetzeslage nahm ich die Dividenden meistens auch nicht. Jetzt bleib ich drin und erspar mir die Courtagekosten. Was logisch ist, ist das bei der Auszahlung der Kurs um die Dividende runtergeht, sonst würde ja jeder nur ein Tag vorher kaufen und nach der Dividende verkaufen. Der Beschissene wäre der Investor der die Aktie ein Jahr hält, das währe zu einfach. Wie sich der Kurs nachher entwickelt, spiegelt einfach den Geschäftsverlauf der Firma nieder. Auf Zeit hat ja der Markt immer recht.

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.11.2016
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'250

Gerard hat am 03.03.2013 - 15:32 folgendes geschrieben:

(danke Hr. Ex-Bundesrat Merz).

 

*hüstel* Es war doch das Volk, dass damals entschieden hatte, oder nicht?

 

weico hat am 03.03.2013 - 14:30 folgendes geschrieben:

Herrlich wie das Stimm-Volk (einmal mehr) die Mär wiederlegt,dass Millionenausgaben eine Abstimmung bestimmen.

Lang lebe der Souverän smiley

 

 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 19.06.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027

Absolut Elias und ich bin damit auch zufrieden als Aktionär.

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Ja, ich bin auch sehr zufrieden mit dem Souverän (mit Euch und mir)!

1. Familienverfassungsartikel abgelehnt (wiedereinmal hat Blocher gegen alle gewonnen)!

2. Olympiade in Graubünden abgelehnt (sorry Maurer)!

3. Freisinger (unser Mann im Wallis) sehr gutes, verdientes Resultat!

Drinks

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Noch ein philosophischer Gedanke für die neue Woche.

Es gibt grob zwei Arten von Menschen (nebst Frau und Mann):

Jene, die arbeiten müssen und jene, die arbeiten wollen.
Jene, die das Gesetz einhalten müssen und jene, die das Gesetz einhalten wollen.
Das heisst, es gibt Sklaven und Freie.

Frohe Börsenwoche!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Maisgold
Bild des Benutzers Maisgold
Offline
Zuletzt online: 23.02.2016
Mitglied seit: 29.06.2012
Kommentare: 388

in_God_we_trust hat am 03.03.2013 - 22:16 folgendes geschrieben:



Noch ein philosophischer Gedanke für die neue Woche.


Es gibt grob zwei Arten von Menschen (nebst Frau und Mann):


Jene, die arbeiten müssen und jene, die arbeiten wollen.
Jene, die das Gesetz einhalten müssen und jene, die das Gesetz einhalten wollen.
Das heisst, es gibt Sklaven und Freie.


 Zu welcher Art gehören dann Die, die NICHT arbeiten müssen und auch NICHT wollen, welche das Gesetz NICHT einhalten und trotzdem zu den FREIEn zählen !?!


Dies ist eher als ein nichtphilosophischer Gedanke gedacht.


Drinks   Drinks   Drinks


 

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.11.2016
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'250

in_God_we_trust hat am 03.03.2013 - 22:11 folgendes geschrieben:

1. Familienverfassungsartikel abgelehnt (wiedereinmal hat Blocher gegen alle gewonnen)!

Der Souverän hat es angenommen. Blocher hat kläglich gegen den Souverän verloren.

54 Prozent sagen Ja zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Trotzdem scheitert der Familienartikel am Ständemehr.

 

weico hat am 03.03.2013 - 14:30 folgendes geschrieben:

Herrlich wie das Stimm-Volk (einmal mehr) die Mär wiederlegt,dass Millionenausgaben eine Abstimmung bestimmen.

Lang lebe der Souverän smiley

 

Es ist am Ständemehr gescheitert. Eine seltene Kombination, aber nun halt mal so vorgesehen. 

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 19.06.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
SMI

Vorbörse - 0.28 %

weico
Bild des Benutzers weico
Offline
Zuletzt online: 20.07.2015
Mitglied seit: 16.11.2007
Kommentare: 4'550

Elias hat am 04.03.2013 - 07:56 folgendes geschrieben:


Der Souverän hat es angenommen. Blocher hat kläglich gegen den Souverän verloren.

54 Prozent sagen Ja zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Trotzdem scheitert der Familienartikel am Ständemehr.

 

weico hat am 03.03.2013 - 14:30 folgendes geschrieben:

Herrlich wie das Stimm-Volk (einmal mehr) die Mär wiederlegt,dass Millionenausgaben eine Abstimmung bestimmen.

Lang lebe der Souverän smiley

 

Es ist am Ständemehr gescheitert. Eine seltene Kombination, aber nun halt mal so vorgesehen. 

..und zwar aus gutem Grund und ......vom SOUVERÄN... Good

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndemehr

 

weico

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Maisgold hat am 03.03.2013 - 22:52 folgendes geschrieben:

 

Zu welcher Art gehören dann Die, die NICHT arbeiten müssen und auch NICHT wollen, welche das Gesetz NICHT einhalten und trotzdem zu den FREIEn zählen !?!


Dies ist eher als ein nichtphilosophischer Gedanke gedacht.


smiley   smiley   smiley


 

Die, die nicht arbeiten müssen und auch nicht wollen gehören zu den Landstreichern und Vagabunden und sind höchstens vogelfrei.

Diejenigen, die das Gesetz nicht einhalten, gehören nicht lange zu den Freien, denn sie werden bald hinter Gittern landen!

Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379

in_God_we_trust hat am 04.03.2013 - 21:09 folgendes geschrieben:


Die, die nicht arbeiten müssen und auch nicht wollen gehören zu den Landstreichern und Vagabunden

Oder zu den Superreichen. Und die müssen sich auch weniger um das Gesetz scheren, denn die sind ein kleines bisschen gleicher als der Rest Wink

 

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 19.06.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
Vorbörslich

+ 1.34 %

Gerard
Bild des Benutzers Gerard
Offline
Zuletzt online: 19.06.2017
Mitglied seit: 28.01.2013
Kommentare: 2'027
Vorbörse

Bei JBein Fehler unterlaufen + 0,37 %

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.11.2016
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'250

weico hat am 04.03.2013 - 18:45 folgendes geschrieben:

Elias hat am 04.03.2013 - 07:56 folgendes geschrieben:

 

Der Souverän hat es angenommen. Blocher hat kläglich gegen den Souverän verloren.

54 Prozent sagen Ja zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Trotzdem scheitert der Familienartikel am Ständemehr.

 

weico hat am 03.03.2013 - 14:30 folgendes geschrieben:

Herrlich wie das Stimm-Volk (einmal mehr) die Mär wiederlegt,dass Millionenausgaben eine Abstimmung bestimmen.

Lang lebe der Souverän smiley

 

Es ist am Ständemehr gescheitert. Eine seltene Kombination, aber nun halt mal so vorgesehen. 

..und zwar aus gutem Grund und ......vom SOUVERÄN... smiley

https://de.wikipedia.org/wiki/St%C3%A4ndemehr

Der Souverän ist menschlicher Natur. Es gab ein :bye: Volksmehr. Also die Mehrheit der Souveräne hat sich souverän dafür entschieden. Die Stände sind Kantone. Sie waren in dem Fall ein weiterer Entscheidungsfaktor. Es gibt Abstimmungen, wo das Ständemehr zusätzlich gilt und es gibt Abstimmungen, wo es nicht berücksichtigt wird. Das Volk ist aber immer gefragt.

Mal darf der Souverän ganz alleine entscheiden, mal bestimmt das Ständemehr mit und überstimmt den Souverän, also das Volksmehr. Capito?

Das Ständemehr (französisch majorité des cantons, italienisch maggioranza dei Cantoni, rätoromanisch maioritad dals chantuns) ist ein Begriff aus dem schweizerischen Bundesstaatsrecht. Es bedeutet, dass zur Annahme einer Abstimmungsvorlage in bestimmten Fällen zusätzlich zum :bye:  Volksmehr (der Mehrheit der abstimmenden Bürger) auch die Mehrheit der Stände (d. h. der Kantone) einer Vorlage zustimmen muss.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Ich wage die Prophezeiung, dass wir heute ein Alltimehigh im DJ sehen werden!

Platzt danach die Blase? :cool::cool::cool:

 

nachdem wir im SMI die 7676 geschafft haben, streben wir nun die 7777 an.

 

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Red Bull
Bild des Benutzers Red Bull
Offline
Zuletzt online: 07.10.2015
Mitglied seit: 20.01.2011
Kommentare: 1'185

Also ich habe heute alles verkauft und lehne mich zurück, wartend auf eine allgemeine Korrektur der Märkte... Alle wollen jetzt einsteigen und so plötzlich sie gekommen sind, so sind sie bei einer Hiobsbotschaft wieder draussen... 

Eine positive Haltung wird das gewünschte Ergebnis bringen.

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Ja, Red Bull, das ist weise!

 

Wollte gerade sagen die 7777 sind bald erreicht, nächstes Ziel 8000! Smile

Die Euphorie ist zurück. :cool::cool::cool: (richtig platzen wird die Blase aber erst im Mai!)

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.11.2016
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'250

Dafür, dass Euphorie herrscht, sind die Umsätze aber sehr bescheiden.

Ich finde nirgends überschwängliche Kommentare. Einige warten auf das Platzen einer Blase.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

in_God_we_trust
Bild des Benutzers in_God_we_trust
Offline
Zuletzt online: 24.01.2016
Mitglied seit: 30.03.2009
Kommentare: 6'424

Ich weiss nicht, wo Du schaust, aber ich sehe überall doppelte Umsätze, wie gewöhnlich z.B UBS 250 Mio sonst 120, CS 290 Mio sonst 120, Roche 500 Mio, sonst 200 Mio..

Ich sage nicht, dass die Blase jetzt platzt. Aber einen Rücksetzer kann es jederzeit geben, besonders Anfangs März.

 

Uebrigens, Roche 7. März Ex Dividende!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Elias
Bild des Benutzers Elias
Offline
Zuletzt online: 19.11.2016
Mitglied seit: 02.10.2006
Kommentare: 16'250

ABB hatte heute klägliche 5.7 Mio Titel. Avg. vol. last month:6'847'956 Früher (2004 bis 2007) waren 10 bis 15 Mio Titel am Tag normal

UBS hatte heute 16,5Mio Titel   Avg. vol. last month:11'535'011

CS 10.5Mio Titel  Avg. vol. last month:5'965'715

Roche 2.5 Mio  Avg. vol. last month:1'373'955

Swisscom 145'000 Avg. vol. last month:112'176

Novartis 4,8 Mio  Avg. vol. last month:4'892'313

 

Eine Euphorie sieht bei mir anders aus. Es sind teilweise gute bis überdurchschnittliche Umsätze. Viele sind doch schon ausgestiegen und werden im Notfall wieder einspringen, sollten die Kurse sinken.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

Carpe Diem
Bild des Benutzers Carpe Diem
Offline
Zuletzt online: 07.03.2016
Mitglied seit: 27.04.2009
Kommentare: 517

Ich geb's hier und jetzt öffentlich zu: ich verstehe die Börsen nicht und liege praktisch immer daneben. Natürlich kann ich die Erklärungen für die neuen Höchststände von DJ & Co. nachvollziehen, aber wirklich begreifen tu ich's nicht. Und wenn ich mal handle und mich für einen Kauf entscheide, enden solche Investments in 80% der Fälle mit einem Verlust (und zu allem Elend kommt hinzu, dass die Gewinne bescheiden ausfallen, die Verlust jedoch meist beträchtlich sind). Ich muss mir wohl oder übel eingestehen, dass die Börse nichts für mich ist. Da lass ich meine Kohle doch lieber auf einem mickrig verzinsten Sparbuch... 

Gute Nacht allerseits 

sime
Bild des Benutzers sime
Offline
Zuletzt online: 25.05.2016
Mitglied seit: 26.07.2012
Kommentare: 1'545

Sind die Höhenflüge an den internationalen Börsenplätzen Vorboten monetärer und staatsökonomischer Katastrophen in naher Zukunft? Oder ist es bloss Bussiness as usual? Wer kann die globale Situation, wie sie sich gegenwärtig präsentiert, eigentlich noch vernunftmässig richtig einschätzen? Mir scheint, als habe die Kappelle auf der Titanic unlängst schon beschlossen, bis zum letzten Atemzug weiter zu spielen und die Welt tanzt munter weiter, Eisberg hin oder her.

Jede Notenbank mit Ausnahmen wie Australien kennen nur noch ein Mittel und das heisst Gelddrucken. Die Japaner haben in ihrer Not der Inflationspolitik jetzt noch die Krone aufgesetzt und provozieren als zweitgrösste Volkswirtschaft gemessen am BIP eine hyperinflationäre Währungsschlacht, welche schon lange von den Amerikanern eingeleitet wurde. Die Chinesen haben entsprechende Reaktionen darauf bereits beschlossen und werden ihrerseits ohne langes Fackeln die Geldschleusen nun auch weiter öffnen. Machen wir uns nichts vor: Die Welt steckt in einer tiefen Rezession und alles andere, was man gesagt und zu hören bekommt sind im besten Fall Durchhalteparolen. Weder die offiziellen Medien, noch die Politiker sind ehrlich und unabhängig genug, der Welt die Wahrheit zu verkünden. Stattdessen werden wir nach Strich und Faden getäuscht und belogen, obschon der Lack der Glaubwürdigkeit jener Institutionen längst abgeblättert ist. Ohne die BRICS-Staaten liessen sich nicht einmal mehr die Zahlen derart manipulieren, dass eine weltweite Rezession offensichtlich wird. 

Es ist bereits zur kläglichen Routine geworden, dass die ganze Welt alle paar Monate gebannt nach Washington schaut, um zu erfahren, ob sich die Volksvertreter der zwei grossen Parteien einigen können, eine weitere Schuldenobergrenze festzulegen. Seit Ihr dieser Tatsache nicht auch überdrüssig? Das gleiche gilt auch für die EU, wo schon der Wahlausgang eines einzelnen Landes zur globalen Hysterie führen kann.

Machen wir uns Nichts vor: Das System ist kurz vor dem ruinösen Kollaps. Die Börsen machen weltweit Freudensprünge, doch wozu? Die Unternehmen haben seit Ausbruch der Krise Millionen Menschen arbeitslos gemacht, restrukturiert, damit zwar die Produktivität gesteigert, was sich nun dieses Jahr in den EBITs und Dividenden spiegelt, doch die Nachfrage geht weltweit zurück (sinkende Umsätze), weil immer mehr Menschen ohne Arbeit dastehen und die Staatsverschuldungen unaufhaltsam weiterwachsen. In den USA arbeiten über 40% bereits im öffentlichen Sektor und nach inoffiziellen Angaben ist bald jeder Vierte arbeitslos. Ihre Handelsbilanzdefizite mit China und Europa erhöhen sich jährlich. Die sozialen Spannungen und die Armut nehmen ungehindert zu. Sollte die FED jemals die Zinsen wieder anheben, wird die Wirtschaft zum endgültigen Erliegen kommen. Wer kann dann noch die Kredite bezahlen, geschweige Kredite aufnehmen und wie soll ein Staat wie die USA noch ihre Zinslast bedienen können? Das ganze Problem nennt sich dann Stagflation. Keine Kreditnachfrage und ständig steigende Preise aufgrund der höheren Zinslast werden die Folgen sein. Hinzu kommt dann noch der endgültige Kataklysmus der sogenannten Derivate. Die Blase ist ja bereits 2007 geplatzt, was von einer Immobilienblase in eine Bankenkrise, dann in eine Systemkrise und schliesslich in die heutige Wirtschaftskrise geführt hat, weil die Banken von den Staaten gerettet wurden und somit die Realwirtschaft, welche zuvor künstlich aufgebläht worden ist, in die Krise stürzte. Die Immokrise war für die Banken und Versicherungen eine Derivatenkrise. Dieses Problem wurde leider nicht behoben. Niemand kennt die genaue Höhe der Derivate aufgrund der OTC- Geschäfte, doch man schätzt sie auf 1.5 Trillionen USD, was dem 20 fachen globalen BIP entspricht.  Wenn die Zinsen angehoben werden, führt dies zu weiteren Kreditausfällen. Wer kann dann diese Swaps bezahlen? Die Zinserträge aus den CDOs der Asset- und Morgage Backed Securities fallen auch aus und die Derivatenblase wird endgültig platzen. Darum kann die FED mMn die Zinsen nicht mehr anheben, gelingt nicht das Wunder, dass sie in den USA plötzlich wieder eine Vollbeschäftigung haben. Doch ihr grösster Arbeitgeber ist das Pentagon und die Kriege sind ihr Hauptgeschäft. Nur werden die Waffen und die Munition wie in der Autobranche zum grössten Teil von Maschinen und eben nicht von Menschen hergestellt.

Am 27. März wird wohl ein weiteres Mal die Schuldenobergrenze angehoben, um den Staatsbankrott weiter hinauszuzögern. Doch wie lange soll das noch weitergehen? Da Japan bereits die Richtung vorgibt, in die es geht, denke ich nicht, dass es noch viele Jahre so weitergeht. Japan als Exportnation wird mit dem leichten Yen gleichzeitig auch China mitreissen. Durch die Anbindung des Renminbi an den Dollar wird der Dollar dadurch noch schwerer zum Yuan. Das würde die Exportdefizite noch weiter erhöhen und die Wirtschaft abwürgen. Weil aber der Yuan nicht konvertierbar ist, wäre die USA gezwungen ihre Geldpresse noch weiter auszudehnen, mit dem formalen Unterschied, dass Bernanke nicht sagen würde, um die Wirtschaft anzukurbeln, sondern um exportbedingt konkurrenzfähig zu bleiben. Deshalb kann ich mir kaum vorstellen, dass die Geldschwemme nicht weitergeht und die Börsen und Sachwerte im Vergleich zum Geld nicht weitere Höhenflüge machen. Die hohe Liquidität der Banken und Fonds scheint mir diese Monate besonders dank dem japanischen Yen die Börsen zu beflügeln, als Inflationsschutz und der Unterbewertungen der Aktien durch die grossen Verunsicherungen des letzten Jahres, was zu hohen KGVs führt.  Viele kaufen doch jetzt, weil sie merken, dass die Zahlen gut waren. Die guten Zahlen täuschen aber darüber hinweg, dass sie auf Restrukturierungsmassnahmen zurückzuführen sind wie z.B. Lonza. Weil die Liquidität aber nicht in die Wirtschaft gelangt, haben wir noch keine hohe Inflationsrate. Amerikanische Unternehmen werden aber gegen eine schwache Binnennachfrage zu kämpfen haben und gegen einen leichter werdenden Yuan im Export. Darum sehe ich in der Realwirtschaft in den USA eine Stagflation und in den Devisen ein weiterer Inflationskampf, der die Rohstoffpreise  immer teurer werden lässt. Der Normalverdiener verdient aber immer gleichviel, weil die Liquidität nicht bis zu ihm kommt  und kann sich hohe Rohstoffpreise dann nicht mehr leisten. Jede Aktie, welche gut in den Wachstumsländern positioniert ist, wird auch nächstes Jahr gute Gewinne machen, sofern keine anderen Katastrophen auftreten. Das System aber an sich, ist dem Untergang geweiht.

 

MarcusFabian
Bild des Benutzers MarcusFabian
Offline
Zuletzt online: 18.11.2016
Mitglied seit: 19.05.2006
Kommentare: 16'379
Dow Jones, Allzeithoch

Vergleich Allzeithoch 2007 und heute:


Seiten

Topic locked