Schweizer Aktien und CHF, Mai 2012

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01.05.2012 10:07
#1
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Schweizer Aktien und CHF, Mai 2012

Rückblick


Der SMI ist, wie praktisch jedes Jahr zwischen September und Mai, diesmal seit August sogar um über 30% (von 4800 auf 6300) gestiegen. Die nächste Periode (Sept. 2012 bis Mai 2013) wird wohl ähnlich verlaufen. Ob es auch 30% sein werden bleibe dahingestellt, es könnten dann vielleicht auch "nur" 15% sein.


Zudem, wer seit letztem Jahr in CHF geblieben ist und in der richtigen Zeit (Sept 2011 bis Mai 2012) in den SMI investiert hat und nun wieder in CHF aussteigt, kann sich nun zurücklehnen und heute auch noch Währungsgewinne zu Euro und Dollar geniessen. Gott hat ihn offenbar reichlich belohnt, seine Scheunen laufen von der Ernte über, wie es in der Bibel geschrieben steht (Proverbs/Sprichworte 3:10 http://niv.scripturetext.com/proverbs/3.htm).


Rückblick April


Der April war launisch, wie er im Buche steht. Ausser Spesen nichts gewesen. Viele haben im April ihre Aktien schon (teilweise) verkauft. Der Wind kann sehr schnell drehen! Why wait till May if you can sell today? Möglich wäre aber auch ein nochmaliger Ausbruch nach oben im Mai, doch das Risiko, bei diesen hohen Kursen steigt. Die amerikanischen Indices DJ und S&P erreichen schon wieder fast die Höhen von 2007!


Ausblick


Die Politiker in Europa werden einen Wachstumspakt schnüren, diesmal aber nicht monetärer Natur. Er wird nicht ein Strohfeuer veranlassen wie in den letzten Jahren, sondern auf mittlere und lange Frist ausgerichtet sein. Dadurch wird aber das Entscheidende gestärkt: Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft Europas! Bis es soweit ist, könnte bis im Herbst aber noch ein Tal der Tränen zu durchschreiten sein.


Bis 2015 aber sehe ich die Börsen im Aufwärtstrend, aber eben, immer nur zwischen September und Mai! Dazwischen (zwischen Mai und September) werden die Börsen oftmals ins scheinbar Bodenlose abstürzen (because of various reasons/aus verschiedensten Gründen: z.B. China, Iran, Europa, US Defizit, various earthquakes, uprisings and the rise of kingdoms against kingdoms, wie es so schön in der Bibel steht [Matthew/Matthäus 24:7 http://niv.scripturetext.com/matthew/24.htm]).


Aufgepasst 2015! Jenes Jahr steht in einer Linie mit 1973, 1987, 2001, im jeweiligen Abstand von 14 Jahren (man lese "7 fette und 7 magere Jahre" in der Bibel [Genesis/Mose1 41 http://www.biblegateway.com/passage/?search=Genesis+41&version=NIV])!


Ausblick Mai


Sell in May and go away! Oder auf Deutsch: Verkauf im Mai, sacke ei und hau ab!

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Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

01.06.2012 01:33
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in_God_we_trust hat am 31.05.2012 - 20:59 folgendes geschrieben:

Unglaublich kräftige Worte und Weisheiten in den ersten 4 Sätzen seines Werks! Sehr empfehlenswert zu lesen.

http://www.econlib.org/library/Smith/smWN1.html#B.I, Introduction and Plan of the Work

Absolut einverstanden. Und - ich weiss nicht, wem es sonst noch aufgefallen ist - kein Wort über Geld!

31.05.2012 20:59
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Volume One

 

Introduction and Plan of the Work

 

The annual labour of every nation is the fund which originally supplies it with all the necessaries and conveniencies of life which it annually consumes, and which consist always either in the immediate produce of that labour, or in what is purchased with that produce from other nations

According therefore, as this produce, or what is purchased with it, bears a greater or smaller proportion to the number of those who are to consume it, the nation will be better or worse supplied with all the necessaries and conveniencies for which it has occasion.

But this proportion must in every nation be regulated by two different circumstances; first by the skill, dexterity, and judgment with which its labour is generally applied; and, secondly, by the proportion between the number of those who are employed in useful labour, and that of those who are not so employed. Whatever be the soil, climate, or extent of territory of any particular nation, the abundance or scantiness of its annual supply must, in that particular situation, depend upon those two circumstances.

 

 

So beginnt das weltberühmte Werk von Adam Smith "The Wealth of Nations" (Der Wohlstand der Nationen). Unglaublich kräftige Worte und Weisheiten in den ersten 4 Sätzen seines Werks! Sehr empfehlenswert zu lesen.

http://www.econlib.org/library/Smith/smWN1.html#B.I, Introduction and Plan of the Work

Gruss
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31.05.2012 18:34
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Friederich hat am 31.05.2012 - 18:20 folgendes geschrieben:

DJ (und DAX) erholen sich ab 17:30 Uhr    

genau, und morgen schön brav technische erholung zum frühstück :drink:. nachmittags werden uns die überseeler mit ihren zahlen wieder schön tiefrot ins wochenende schicken und behaupten, europa ist an allem schuld Dirol

31.05.2012 18:20
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DJ (und DAX) erholen sich ab 17:30 Uhr  Biggrin  

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

30.05.2012 14:58
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Elias hat am 30.05.2012 - 08:41 folgendes geschrieben:


Warum zuerst der Durchlauferhitzer via Dollar oder Euro und dann in Rohstoffe und Aktien, wenn man es gleich direkt via Franken tun kann?

 

Stimmt auch wieder. Der Iran würde uns sicher sein Öl auch gegen Franken verkaufen. Rein technisch dürfte aber in der Regel der Durchlauferhitzer nötig sein. Ist aber eben nur rein technisch.

Es ginge dabei aber auch gar nicht darum, Sachwerte zu kaufen, in der Absicht, sie irgend wann wieder zu verkaufen. Wozu auch? Eine Zentralbank braucht ja kein Geld, das kann sie beliebig und gratis drucken.

Nein: Die Sachwerte werden gekauft und als Aktivposten bis ultimo behalten und die Rendite kassiert.

30.05.2012 08:41
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MarcusFabian hat am 29.05.2012 - 23:23 folgendes geschrieben:

indem die SNB Franken druckt, diese gegen Euro oder Dollar tauscht und sich damit was sinnvolles kauft. Sei es Erdöl, Rohstoffe, DAX-Aktien oder was auch immer.

Warum zuerst der Durchlauferhitzer via Dollar oder Euro und dann in Rohstoffe und Aktien, wenn man es gleich direkt via Franken tun kann?

Als die SNB vor Jahren Gold verkaufte (über dem EP) hast du geschrieben, die SNB hätte damit Verlust gemacht. Und jetzt soll sie sinnvoll zocken. Beim Verkauf der Wetten  fliesst das Geld wieder zurück an die SNB. Wenn sie mit Gewinn verkauft, entzieht sie dem Markt Geld, wenn nicht, bleibt die Differenz (der Verlust) im Umlauf.

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

29.05.2012 23:23
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martinidrink hat am 29.05.2012 - 21:42 folgendes geschrieben:

die Schweiz? Die Schweiz steckt mitten in einer Erpressungsmaschinerie und die Wirtschaftsausichten sind auch nicht gerade optimal aber uns will man die Schweiz als sicherer Hafen vortäuschen. Die Schweiz steht alles andere als gut da, dieses Land ist schwer angeschlagen und wird meines Erachtens in grossen Schwierigkeiten bringen, dank unseren beiden Banken. Auch bei uns in der Schweiz ist der Staatsbankrott nicht allzuweit entfernt.....  

 

 

 

Ich bin da zwar weitestgehend auf Deiner Linie, weil Du leider in der Realität recht hast.
Aber das müsste nicht so sein, hätten die Pappnasen, die unsere Politik und Nationalbank kontrollieren etwas mehr Phantasie und Rückgrat.

Ich geb' mal ein paar Beispiele:

1. Ich habe immer wieder die Euro-1.20-Politik, der SNB kritisiert. Aber nachdem ich mich dieses Wochenende mit der Argentinienkrise 1998-2002 auseinandergesetzt hatte, muss ich meine Meinung revidieren:
Der Punkt ist: Es ist einerseits richtig - meine bisherige Meinung - dass eine stabile und harte Währung etwas sinnvolles für ein Land ist. Aber andererseits ist es unsinnig bis unmöglich eine starke Währung aufrecht zu halten, wenn die "bösen" Nachbarn drum herum ihre eigene Währung schwächen. Die Konsequenz der eigenen starken Währung ist nämlich, dass die eigene Exportindustrie zu teuer produziert (in schwacher Auslandswährung gerechnet) und entsprechend vor die Hunde geht. Schlimmer noch: die Motivation ist gross, dass die Exportindustrie ihre Produktion gleich ins billigere Ausland verlegt.

2. Die Schweiz ist kein sicherer Hafen mehr. Schliesslich ist der Franken an Euro gebunden. Vor 12 Jahren war er noch an Gold gebunden. Dennoch geniesst der Franken immer noch den Nimbus als starke Währung.
Nun, genau diesen Umstand könnte man ausnüzten, indem die SNB Franken druckt, diese gegen Euro oder Dollar tauscht und sich damit was sinnvolles kauft. Sei es Erdöl, Rohstoffe, DAX-Aktien oder was auch immer.
Damit wären zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
* Der Franken würde geschwächt, die Inflation aber ins Ausland getragen. Unsere Exportindustrie würde wieder florieren.
* Wir kämen im Volumen der neu gedruckten Franken zu gratis-Rohstoffen oder -Aktien.

Im Prinzip könnten wir dieses Spiel so lange fortführen, bis das Vertrauen in den Franken gesunken ist. Das kann sehr lange so gehen. Die USA konnten schliesslich seit 1973 für jeden im eigenen Land produzierten Dollar rund $3.1 im Ausland ausgeben und sich somit praktisch gratis mit Erdöl oder chinesischen T-Shirts versorgen. Warum sollten wir das nicht auch können?

 

29.05.2012 22:54
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Staatsbankrott ist schon ein wenig übertrieben, es geht uns allen noch gut, nur die Verteilung wird immer ungerechter. Aber leider haben wir in der Schweiz ganz schlechte Politiker ohne Rückgrat. Unsere Regierung kriecht vor allen zu Kreuze und schickt Geld in alle Richtungen, allerdings nicht unbedingt an Bedürftige, und die Deutschen haben das Gefühl sie können Angriffe aus allen Richtungen starten und Profit daraus schlagen.

Klar brauchen die Geld mit ihrem Griechenlandwahn, die EU muss um jeden Preis zusammengehalten werden, anstatt einen Schnitt zu machen. Merkel fällt es schwer Fehler zuzugeben. Da hat sich Deutschland aber selber hineinmanövriert, indem sie als erste die in der EU vorgegebenen Limiten  überzogen haben, auch Frankreich übrigens. Danach konnten sie bei den Griechen nicht eingreiffen, obwohl es im EU recht so vorgesehen ist. Wer wirft schon mit Steinen wenn er im Glashaus sitzt. Das Geld muss jetzt von überall her beschafft werden. Steinbrück hat mit den Angriffen auf die Schweiz dann angefangen und niemand hat wirklich überzeugend gekontert. CD-Roms, die Diebesgut darstellen, dies ist genau genommen Hehlerei etc. Dann das ewige Theater mit dem Flughafen Kloten.

Bei der Bankenfrage werden jetzt die Verantwortlichen reingewaschen, entkriminalisiert auf Kosten der Steuerzahler und dazu noch mit Langzeitfolgen für den Bankenplatz und die Schweiz. Anstatt die Verantwortlichen auszuliefern und an den Pranger zu stellen, sie der gerechten Strafe zuzuführen. Jeder wusste was er tat.

Aber die Bankenlobby ist in der Politik sehr gut verankert,.....und die Marionetten im Puppenspielhaus in Bern geben wieder eine Vorführung. Die sieben Bundeszwerge und die weissgewaschenen Banken. Ich bin nicht unbedingt Blocherfan, aber wo er recht hat, hat er recht: 

http://www.teleblocher.ch/archives/1381

http://www.videoportal.sf.tv/video?id=cd2a506a-6e39-4700-b98f-d4c894175d...

Um Minute 21:30 besonders interessant!!

29.05.2012 21:42
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Weshalb erwähnst du nicht ...

die Schweiz? Die Schweiz steckt mitten in einer Erpressungsmaschinerie und die Wirtschaftsausichten sind auch nicht gerade optimal aber uns will man die Schweiz als sicherer Hafen vortäuschen. Die Schweiz steht alles andere als gut da, dieses Land ist schwer angeschlagen und wird meines Erachtens in grossen Schwierigkeiten bringen, dank unseren beiden Banken. Auch bei uns in der Schweiz ist der Staatsbankrott nicht allzuweit entfernt.....  Secret

 

 

 

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

29.05.2012 17:49
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Schaut euch EUR/USD unter 1.25 an :shock:

28.05.2012 22:07
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Griechenland hat man - vorerst bis zu den Neuwahlen - vergessen. Aktuell wird nun Spanien sein. Aber Italien steht ebenfalls bereit! Der SMI wird morgen aber wohl grün eröffnen und gegen Mittag immer tiefer rot werden. 

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

28.05.2012 15:28
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in_God_we_trust hat am 28.05.2012 - 15:01 folgendes geschrieben:

 

 

Es gibt zwei Lösungsansätze um diesen 4. unbefriedigenden Zustand zu verlassen:

a. man sieht ein, dass Reichtum an Gütern nicht das Wichtigste im Leben ist. Man verschenkt noch alles was man weniges noch hat und schwupps befindet man sich im Zustand 3!

b. man spart und lebt asketisch. Dies dauert etwas länger, aber das Ziel Zustand 1 wird nicht zu lange auf sich warten lassen!

Deshalb machst Du ja erst gar nicht mit Aktien rum sondern spendest alles an karitative Organisationen.....

Der GUTMENSCH fördert ja auch EIN Kind und sein GANZES Dorf (!) per World Vision, während er zigtausend andere verrecken lässt...

Aber man muss ja nur glauben und wenn das armselige Leben im Diesseits beendet ist, wird alles besser....

Das LETZTE HEMD hat übrigens sehr wohl Taschen, nur leeren tun diese die Nachkommen....

 

28.05.2012 15:01
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Es gibt 4 wirtschaftliche Zustände und in einem von diesen befinden wir uns alle:

1. freiwillig reich an Gütern zu sein

2. unfreiwillig reich an Gütern zu sein

3. freiwillig arm an Gütern zu sein

4. unfreiwillig arm an Gütern zu sein

 

Die ersten 3 Zustände würde ich als problemlos bezeichnen. 

Nur der 4. Zustand ist etwas anspruchsvoll. Wahrscheinlich und leider befinden sich rund 90% der Menschheit in diesem Zustand.

 

Es gibt zwei Lösungsansätze um diesen 4. unbefriedigenden Zustand zu verlassen:

a. man sieht ein, dass Reichtum an Gütern nicht das Wichtigste im Leben ist. Man verschenkt noch alles was man weniges noch hat und schwupps befindet man sich im Zustand 3!

b. man spart und lebt asketisch. Dies dauert etwas länger, aber das Ziel Zustand 1 wird nicht zu lange auf sich warten lassen!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

28.05.2012 14:39
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MarcusFabian hat am 28.05.2012 - 14:27 folgendes geschrieben:

5. Mose 15

Kapitel: Das Erlaßjahr

 

Am Ende von sieben Jahren sollst du einen Schuldenerlaß anordnen. 2 Dies ist aber die Ordnung des Erlasses: Jeder Schuldherr soll das Darlehen seiner Hand erlassen, das er seinem Nächsten geliehen hat; er soll seinen Nächsten oder seinen Bruder nicht bedrängen; denn man hat einen Schuldenerlaß des Herrn ausgerufen. 3 Einen Fremden kannst du bedrängen; aber was du bei deinem Bruder [ausstehen] hast, das soll deine Hand erlassen.

---

Wenn ich das richtig interpretiere: Schuldenerlass alle 7 Jahre allerdings nur für Verwandte ('Nächste'), nicht zwingend für Fremde?

Frage: Was genau ist der "Nächste" und wann ist einer ein Fremder? Zählen z.B. Nachbarn, Bewohner desselben Dorfes als Nächste oder als Fremde? Weiss das jemand?

Deuteronomy 15

New International Version (NIV)

The Year for Canceling Debts 

15 At the end of every seven years you must cancel debts.  2 This is how it is to be done: Every creditor shall cancel any loan they have made to a fellow Israelite. They shall not require payment from anyone among their own people, because the Lord’s time for canceling debts has been proclaimed. 3 You may require payment from a foreigner,  but you must cancel any debt your fellow Israelite owes you. 4 However, there need be no poor people among you, for in the land the Lord your God is giving you to possess as your inheritance, he will richly bless  you, 5 if only you fully obey the Lord your God and are careful to follow  all these commands I am giving you today. 6 For the Lord your God will bless you as he has promised, and you will lend to many nations but will borrow from none. You will rule over many nations but none will rule over you. 

7 If anyone is poor  among your fellow Israelites in any of the towns of the land the Lord your God is giving you, do not be hardhearted or tightfisted  toward them. 8 Rather, be openhanded  and freely lend them whatever they need. 9 Be careful not to harbor this wicked thought: “The seventh year, the year for canceling debts,  is near,” so that you do not show ill will  toward the needy among your fellow Israelites and give them nothing. They may then appeal to the Lord against you, and you will be found guilty of sin.  10 Give generously to them and do so without a grudging heart;  then because of this the Lord your God will bless  you in all your work and in everything you put your hand to. 11 There will always be poor people  in the land. Therefore I command you to be openhanded toward your fellow Israelites who are poor and needy in your land. 

Freeing Servants 

12 If any of your people—Hebrew men or women—sell themselves to you and serve you six years, in the seventh year you must let them go free.  13 And when you release them, do not send them away empty-handed. 14 Supply them liberally from your flock, your threshing floor  and your winepress. Give to them as the Lord your God has blessed you. 15 Remember that you were slaves  in Egypt and the Lord your God redeemed you.  That is why I give you this command today.

16 But if your servant says to you, “I do not want to leave you,” because he loves you and your family and is well off with you, 17 then take an awl and push it through his earlobe into the door, and he will become your servant for life. Do the same for your female servant.

18 Do not consider it a hardship to set your servant free, because their service to you these six years has been worth twice as much as that of a hired hand. And the Lord your God will bless you in everything you do.

 

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

28.05.2012 14:30
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Elias hat am 28.05.2012 - 12:48 folgendes geschrieben:

 

Es war meiner Meinung nach der erste Versuch, den Kapitalismus zu überwinden

 

Wer arm an Gütern ist, kann sehr reich im Geiste sein. Wenn er (oder sie) dann noch die Bibel liest, dann kann kaum fehlen, dass er (sie) vom Heiligen Geist überwältigt wird! Und dies nicht nur an Pfingsten.

Reich an Gütern sein heisst aber auch nicht unbedingt böse zu sein. Denn wer böse ist, schadet sich selbst und wird bald wieder arm an Gütern sein. Wenn man reich an Gütern ist, fehlt es vielleicht am Ansporn, sich geistig weiterzuentwickeln, aber auch das ist nicht notwendig. Beispiele von tatkräftigen Reichen gibt es genug (Steve Jobs, Blocher, Richard Branson, etc.).

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

28.05.2012 14:27
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Elias hat am 28.05.2012 - 12:48 folgendes geschrieben:


Es war meiner Meinung nach der erste Versuch, den Kapitalismus zu überwinden

 

 

 

5. Mose 15Kapitel: Das Erlaßjahr

 

Am Ende von sieben Jahren sollst du einen Schuldenerlaß anordnen. 2 Dies ist aber die Ordnung des Erlasses: Jeder Schuldherr soll das Darlehen seiner Hand erlassen, das er seinem Nächsten geliehen hat; er soll seinen Nächsten oder seinen Bruder nicht bedrängen; denn man hat einen Schuldenerlaß des Herrn ausgerufen. 3 Einen Fremden kannst du bedrängen; aber was du bei deinem Bruder [ausstehen] hast, das soll deine Hand erlassen.

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Wenn ich das richtig interpretiere: Schuldenerlass alle 7 Jahre allerdings nur für Verwandte ('Nächste'), nicht zwingend für Fremde?

Frage: Was genau ist der "Nächste" und wann ist einer ein Fremder? Zählen z.B. Nachbarn, Bewohner desselben Dorfes als Nächste oder als Fremde? Weiss das jemand?

28.05.2012 12:48
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70 n. Chr ...... Hören-Sagen

in_God_we_trust hat am 27.05.2012 - 19:30 folgendes geschrieben:

Elias hat am 27.05.2012 - 19:24 folgendes geschrieben:

Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt.

Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!  Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 

Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 

Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“ Mk 10,23-2

Die Lösung dieses Rätsels:

In Bezug auf die Entstehungszeit des Markusevangeliums besteht weitgehender Konsens. Da in 13,2 EU eine Anspielung auf die Zerstörung des Tempels im Jahre 70 n. Chr. durch Titus gesehen wird, gruppieren sich alle jüngeren Datierungsversuche um diesen Zeitpunkt. http://de.wikipedia.org/wiki/Evangelium_nach_Markus

 

Gleichnis vom Nadelöhr

Das Gleichnis der synoptischen Evangelien verwehrt den Reichen den Eintritt in den Himmel, was eine Flut von Interpretationen zur Folge hatte.

Interpretation: Seil

So meinte man, es handle sich um einen Kopier- oder Lesefehler von κάμιλος (kamilos, dt.: „Schiffstau“, „Seil“) zu dem aufgrund des Itazismus gleichlautenden Begriff κάμηλος (kámêlos; dt.: „Kamel“, „Karawane“).[1] Zwar ist κάμιλος in den meisten heutigen Bibeleditionen nur sekundär, aber mittlerweile seien viele Fälle der ursprünglichen Lesart als „Schiffstau“ bzw. „Seil“ bekannt geworden, darunter die Übersetzungen der armenischen[2] und der georgischen[3] Bibel sowie verschiedene Handschriften.[4] Die älteste auf dem griechischen kamilos basierende Quelle findet sich in der syro-aramäischen Peschitta-Bibel, die ab ca. 145 n. Chr. übersetzt wurde.[5] Die einzige erhaltene nicht-biblische Quelle, die die ältere Variante bezeugt, ist die Suda.[6] Die spätere kámêlos-Variante gehört demzufolge in den Komplex der Volksetymologien und Verballhornungen.[7] Diese angeblich ursprüngliche Lesart kamilos sei der Textkritik lange unbekannt gewesen.

Interpretation: Kamel

Da die Lesart Kamel in der Forschung für ursprünglich gehalten wird,[8] werden verschiedene Deutungen unternommen, [9] etwa die, nach der eine hypothetische enge Gasse in Jerusalem mit einem kleinen Tor an ihrem Ende gemeint sei, die im Volksmund angeblich den Namen „Nadelöhr“ trug. Nach dieser mittlerweile allgemein verworfenen Vermutung (Pedersen: Art. κάμηλος, Sp. 610) konnte ein Kamel das Tor nur passieren, wenn es kniete und nicht mit zu viel Gütern bepackt war.[10] Eine direkte Herkunft des Gleichnisses aus der aramäischen Kultur ist ausgeschlossen, da ursprünglich keines der Evangelien in diesen Sprachen verfasst wurde. Lediglich bei der Frage nach dem historischen Umfeld ist zu berücksichtigen, dass Jesus aramäisch sprach.[11] Die neutestamentliche Textexegese, die von der Priorität der kámêlos-Variante ausgeht, bedient sich der talmudischen Tradition (s. u.), um Jesu Worte theologisch zu interpretieren. So wird das kámêlos als ein „typisches nahöstliches Bild“ gesehen, das Jesus in Anlehnung an den Elefanten benutzt haben soll, um in der Paradoxie der Kopplung eines großen Tieres mit einem kleinen Durchlass die Unmöglichkeit für Reiche, in den Himmel zu gelangen, aufzuzeigen,[12] obgleich auch in diesem Fall Gottes gnädiges Handeln in den Evangelien nicht ausgeschlossen wird.[13] http://de.wikipedia.org/wiki/Gleichnis_vom_Nadel%C3%B6hr

 

Es war meiner Meinung nach der erste Versuch, den Kapitalismus zu überwinden :yes:

 

 

 

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Benjamin Franklin

27.05.2012 20:12
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MarcusFabian hat am 26.05.2012 - 18:08 folgendes geschrieben:

Einverstanden. Aber es ging ja um die Aussage von iGwt: "... dass der Umfang der Produkte weltweit dauernd wächst. Deshalb ist auch dauernd eine grössere Geldmenge vonnöten".

Entsprechend wollte ich aufzeigen, dass die Geldmenge derzeit schneller wächst als die Menge an Gütern und Dienstleistungen.

Hier geht es also ganz konkret um Inflation im Sinne von Geldmengenausweitung und nicht im Sinne von Teuerung.

Immer wieder die gleiche Frage: Wer hat den das Geld? Die EU-Banken parkieren 800 Mio des von der EZB geliehenen Geldes jede Nacht wiederum bei der EZB. Kredite werden nur zögerlich vergeben. Alles wartet auf eine bessere Konsumentenstimmung in den USA. Bei den US-Konsumenten ist das Geld nicht angekommen.

Wie schon mehrfach erwähnt: Japan weitet die Geldmenge ständig aus (Inflation) und steckt seit 20 Jahren trotzdem in einem deflationären Umfeld (sinkende Löhne, sinkende Vermögen, sinkende Preise).

Die SNB bringt Ende Jahr immer wieder mehr Noten in Umlauf, weil der Bedarf an Weihnachten höher ist. Aktuell sind unabhängig davon die Tausendernoten das ganze Jahr gefragt.

Produkte, Dienstleistung, Sozialwesen und vorallem die Infrastruktur mit ihrem Unterhalt verursachen immense Kosten. Allein die USA und Deutschland haben in Sachen Infrastruktur enormen Nachholbedarf. Die Schwellenländer sind im Aufbau. Woher soll das Geld kommen?

 

 

 

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Benjamin Franklin

27.05.2012 19:30
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Elias hat am 27.05.2012 - 19:24 folgendes geschrieben:

Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt.

Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!  Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 

Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 

Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“ Mk 10,23-2

 

 

Die Lösung dieses Rätsels:

Wenn man neu ins Reich Gottes gelangen will, ist es tatsächlich schwer, wenn nicht unmöglich, als Reicher dahin zu gelangen. Wenn man sich aber schon im Reich Gottes drinnen befindet, wie eigentlich alle getauften Christen oder alle, die vor vielen Jahren einmal arm hineingekommen sind, dann sieht die Sache anders aus. Denn wer drinnen ist, kann nicht mehr hinausgeworfen werden!

Es gibt viele Reiche im Reich Gottes. Z.B. könnte ich mir gut vorstellen, dass Warren Buffet einer unserer Brüder ist. Smile

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

27.05.2012 19:24
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Toyota (nichts ist unmöglich)

Da sah Jesus seine Jünger an und sagte zu ihnen: Wie schwer ist es für Menschen, die viel besitzen, in das Reich Gottes zu kommen! 

Die Jünger waren über seine Worte bestürzt.

Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen!  Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. 

Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? 

Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“ Mk 10,23-2

 

 

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Benjamin Franklin

27.05.2012 19:18
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zu Pfingsten:

John 3 

Jesus Teaches Nicodemus

1Now there was a man of the Pharisees named Nicodemus, a member of the Jewish ruling council. 2He came to Jesus at night and said, “Rabbi, we know you are a teacher who has come from God. For no one could perform the miraculous signs you are doing if God were not with him.”

3In reply Jesus declared, “I tell you the truth, no one can see the kingdom of God unless he is born again.a

4“How can a man be born when he is old?” Nicodemus asked. “Surely he cannot enter a second time into his mother’s womb to be born!”

5Jesus answered, “I tell you the truth, no one can enter the kingdom of God unless he is born of water and the Spirit. 6Flesh gives birth to flesh, but the Spiritb gives birth to spirit. 7You should not be surprised at my saying, ‘You must be born again.’ 8The wind blows wherever it pleases. You hear its sound, but you cannot tell where it comes from or where it is going. So it is with everyone born of the Spirit.”

 

Frohe Pfingsten. Möge der Geist Gottes Eure Anlageentscheide treffen! Denn:

John 14:13-14

13 And I will do whatever you ask  in my name, so that the Father may be glorified in the Son. 14 You may ask me for anything in my name, and I will do it.

 

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

27.05.2012 17:54
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Versace hat am 27.05.2012 - 16:40 folgendes geschrieben:

 

in_God_we_trust hat am 27.05.2012 - 14:47 folgendes geschrieben:




...wir wollen nur, dass sie sich in Zukunft bessern!


Genaugleich wie alle im Name der Kirche arbeitenden Pädosexuellen!

Richtig. Es gilt aber auch:

Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein! 

Richtet nicht, so werdet ihr nicht gerichtet werden!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

27.05.2012 16:40
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in_God_we_trust hat am 27.05.2012 - 14:47 folgendes geschrieben:



...wir wollen nur, dass sie sich in Zukunft bessern!


Genaugleich wie alle im Name der Kirche arbeitenden Pädosexuellen!

Entspann Dich in der Natur: http://www.youtube.com/embed/MOKseXu8FOs

27.05.2012 14:47
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MarcusFabian hat am 27.05.2012 - 14:20 folgendes geschrieben:

 

Aber welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird (USA, Spanien, Portugal ...) ist eigentlich auch egal.

Das ist ein sehr treffender Vergleich. Und das geht mit viel Gequieke einher, so wie in der Presse!  Die Sauen im Moment heissen Griechenland und Spanien. Nicht zufällig sind sie Mitglieder der sogenannten PIGS- Länder. Smile Doch wir sollen nicht schadenfreudig sein, wir wollen nur, dass sie sich in Zukunft bessern!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

27.05.2012 14:20
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Friederich hat am 26.05.2012 - 22:19 folgendes geschrieben:

Ich rechne, dass in naher Zukunft nicht mehr unbedingt Griechenland, sondern Spanien ins Rampenlicht treten wird.

Oder die USA. Die Wahlen stehen vor der Tür und die Juli 2011 hart erkämpfte Erhöhung der Schuldenobergrenze steht wieder zur Diskussion.

Kurz zur Erinnerung: Nach langem, hartem Tauziehen wurde letztes Jahr die Schuldengrenze in letzter Minute auf $16.4 Billionen erhöht, was der Regierung Luft bis zum Jahr 2013 geben sollte. Aber so lange reicht das Geld nicht. Die 16.4 Billionen dürften Ende August/Anfang September 2012 erreicht werden und die entsprechend heisse Diskussion um eine Erhöhung startet dann just in der heissen Phase des Wahlkampfes.

http://epaper.fuw.ch/front/download_singlepage/20518

Aber welche Sau als nächstes durchs Dorf getrieben wird (USA, Spanien, Portugal ...) ist eigentlich auch egal. An den Problemen eines Landes ändert ja nichts, wenn sich die Augen der Welt zufällig auf ein anderes Land richten.

 

27.05.2012 11:38
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Gruss
iGwt

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26.05.2012 22:19
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Es wird jeweils nur ein aktuelles Thema geben. Bis jetzt ist es Griechenland, das die Börsen krachen lässt. Ich rechne, dass in naher Zukunft nicht mehr unbedingt Griechenland, sondern Spanien ins Rampenlicht treten wird. Die Börsen brauchen neue Gesichter! Die Talfahrt kann weiter gehen!

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

26.05.2012 19:20
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Auch einverstanden. Uebrigens, wie denkt Ihr geht es nun weiter mit Griechenland, Portugal, Spanien und dem €uro, sowie Iran?

Ich denke, wenn etwas Schreckliches passieren wird oder soll, dann ist nun gerade die richtige Zeit dazu (vor ca. Oktober). Es gibt eine Zeit des Crashs und eine Zeit der Euphorie. Die Euphorie hatten wir zeitgemäss von letztem Oktober bis diesen März. Der letzte Crash 2011 war auch zur genau richtigen Zeit, nämlich von Mai bis September.

Nur ein weiteres massives QE könnte, meiner Meinung nach, den Markt sofort wieder Richtung Norden schicken. Aber auch dies wäre kaum nachhaltig, vielleicht aber reichte es für ein Strohfeuer von ein paar Wochen.

Gruss
iGwt

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26.05.2012 18:08
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Einverstanden. Aber es ging ja um die Aussage von iGwt: "... dass der Umfang der Produkte weltweit dauernd wächst. Deshalb ist auch dauernd eine grössere Geldmenge vonnöten".

Entsprechend wollte ich aufzeigen, dass die Geldmenge derzeit schneller wächst als die Menge an Gütern und Dienstleistungen.

Hier geht es also ganz konkret um Inflation im Sinne von Geldmengenausweitung und nicht im Sinne von Teuerung.

26.05.2012 15:09
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Vermögen & Schuld

MarcusFabian hat am 26.05.2012 - 03:33 folgendes geschrieben:

 dann sagt uns das was?

 

Dass jedes neu geschöpfte Geld automatisch als Vermögen als Schuld gleichermassen auf die Welt kommt.

Auch schon mehrfach besprochen: Japan steckt nun seit 20 Jahren in einem deflationistischen Umfeld, trotz ausgeweiteter Geldmenge. Ein Ende scheint nicht in Sicht. In Japan wurden letztes Jahr erstmal mehr Windeln für Senioren verkauft als für Kinder.  Was sagt uns das?

Quelle http://www.tagesanzeiger.ch/leben/gesellschaft/In-Japan-wurden-erstmals-...

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
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