Schweizer Aktien und CHF, Mai 2012

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Mai 2012

Rückblick


Der SMI ist, wie praktisch jedes Jahr zwischen September und Mai, diesmal seit August sogar um über 30% (von 4800 auf 6300) gestiegen. Die nächste Periode (Sept. 2012 bis Mai 2013) wird wohl ähnlich verlaufen. Ob es auch 30% sein werden bleibe dahingestellt, es könnten dann vielleicht auch "nur" 15% sein.


Zudem, wer seit letztem Jahr in CHF geblieben ist und in der richtigen Zeit (Sept 2011 bis Mai 2012) in den SMI investiert hat und nun wieder in CHF aussteigt, kann sich nun zurücklehnen und heute auch noch Währungsgewinne zu Euro und Dollar geniessen. Gott hat ihn offenbar reichlich belohnt, seine Scheunen laufen von der Ernte über, wie es in der Bibel geschrieben steht (Proverbs/Sprichworte 3:10 http://niv.scripturetext.com/proverbs/3.htm).


Rückblick April


Der April war launisch, wie er im Buche steht. Ausser Spesen nichts gewesen. Viele haben im April ihre Aktien schon (teilweise) verkauft. Der Wind kann sehr schnell drehen! Why wait till May if you can sell today? Möglich wäre aber auch ein nochmaliger Ausbruch nach oben im Mai, doch das Risiko, bei diesen hohen Kursen steigt. Die amerikanischen Indices DJ und S&P erreichen schon wieder fast die Höhen von 2007!


Ausblick


Die Politiker in Europa werden einen Wachstumspakt schnüren, diesmal aber nicht monetärer Natur. Er wird nicht ein Strohfeuer veranlassen wie in den letzten Jahren, sondern auf mittlere und lange Frist ausgerichtet sein. Dadurch wird aber das Entscheidende gestärkt: Zuversicht und Vertrauen in die Zukunft Europas! Bis es soweit ist, könnte bis im Herbst aber noch ein Tal der Tränen zu durchschreiten sein.


Bis 2015 aber sehe ich die Börsen im Aufwärtstrend, aber eben, immer nur zwischen September und Mai! Dazwischen (zwischen Mai und September) werden die Börsen oftmals ins scheinbar Bodenlose abstürzen (because of various reasons/aus verschiedensten Gründen: z.B. China, Iran, Europa, US Defizit, various earthquakes, uprisings and the rise of kingdoms against kingdoms, wie es so schön in der Bibel steht [Matthew/Matthäus 24:7 http://niv.scripturetext.com/matthew/24.htm]).


Aufgepasst 2015! Jenes Jahr steht in einer Linie mit 1973, 1987, 2001, im jeweiligen Abstand von 14 Jahren (man lese "7 fette und 7 magere Jahre" in der Bibel [Genesis/Mose1 41 http://www.biblegateway.com/passage/?search=Genesis+41&version=NIV])!


Ausblick Mai


Sell in May and go away! Oder auf Deutsch: Verkauf im Mai, sacke ei und hau ab!

Zyndicate
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@igwt


Besten Dank für dein Eröffnungsposting, immer interessant zu lesen!!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

in_God_we_trust
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Gerngeschehen. Danke Dir ebenfalls für Deine Beiträge!

Dieses war sehr lustig: (SNsmiley hat...

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Red Bull
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Hmm bin da etwas skeptisch. Von meiner Seite aus bin ich im Chemiesektor als auch im Ölsektor investiert. Bei beiden sähe ich es nun als grossen Fehler bereits im Mai zu verkaufen, da die Chemiekonzerne wie Clariant in Topform sind und auch die Ölmultis wie Weatherford und Transocean stehen gut da, grössere Gewinne sind höchstwahrscheinlich. So viel von meiner Seite Wink

Eine positive Haltung wird das gewünschte Ergebnis bringen.

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Red Bull hat am 01.05.2012 - 11:18 folgendes geschrieben:

Hmm bin da etwas skeptisch. Von meiner Seite aus bin ich im Chemiesektor als auch im Ölsektor investiert. Bei beiden sähe ich es nun als grossen Fehler bereits im Mai zu verkaufen, da die Chemiekonzerne wie Clariant in Topform sind und auch die Ölmultis wie Weatherford und Transocean stehen gut da, grössere Gewinne sind höchstwahrscheinlich. So viel von meiner Seite smiley

Du magst recht haben. Ich schrieb nur über die Makrooekonomie. Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass bei grösseren Einbrüchen praktisch alles unter die Räder kommt. Und wenn Konzerne in Topform sind, ist dies oft ein Verkaufsgrund: Sell on good news und kaufe, wenn die Kanonen donnern! :roll:

Gruss
iGwt

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Zyndicate
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Die einzige Hoffnung die ich habe, dass ABB Ende Mai bei CHF 18.00 steht!


Ich rechne im Mai eher mit steigenden Aktienkursen, trotz dem Sprichwort SELL IN MAY!!!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Red Bull
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Also makroökonomisch können wir froh sein, wenn wir nur 24 Stunden vorhersagen können. Gebe Dir aber Recht, dass ein Grosses Aufstocken momentan vermieden werden sollte Smile Wir befinden uns zurzeit in einer äusserst launischen Lage, welche jederzeit kippen kann, sowohl nach unten als auch nach oben. Da aber nun sehr viele Unternehmen die Zahlen präsentieren denke ich, dass ich erst später meine Aktienanteile abstossen werde, da sich gerade erst die Ergebnisse der Geldflutungen der Zentralbanken in den Bilanzen der Unternehmen zeigen.

Eine positive Haltung wird das gewünschte Ergebnis bringen.

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http://www.cash.ch/news/front/japanboerse_gibt_deutlich_nach-1165010-449

Japan verliert 1,8% und Australien senkt die Leitzinsen. Die Angst geht um.

Gruss
iGwt

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kiwichris
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Zyndicate hat am 01.05.2012 - 11:50 folgendes geschrieben:

 

Die einzige Hoffnung die ich habe, dass ABB Ende Mai bei CHF 18.00 steht!


Ich rechne im Mai eher mit steigenden Aktienkursen, trotz dem Sprichwort SELL IN MAY!!!

tja, diese hoffnung habe ich auch. abb ist doch nun wirklich genug abverkauft worden.

bin auch gespannt wie sich die wahlen in frankreich auswirken.

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Nach meinem Bauchgefühl würde ich ABB erst bei 13/14 Franken kaufen oder aber warten bis September. (Letzte Periode war ich sehr erfolgreich mit ABB (mit anderen Aktien weniger). Kauf bei 15/16, Verkauf bei 18/19).

 

Hier ein neues Interview mit Marc Faber:

http://www.youtube.com/watch?v=lSz44mGjLuA

http://www.youtube.com/watch?annotation_id=annotation_534551&src_vid=lSz44mGjLuA&feature=iv&v=xVBq68PNl20

Gruss
iGwt

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ponti2
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Zyndicate hat am 01.05.2012 - 11:50 folgendes geschrieben:

 

Die einzige Hoffnung die ich habe, dass ABB Ende Mai bei CHF 18.00 steht!


Ich rechne im Mai eher mit steigenden Aktienkursen, trotz dem Sprichwort SELL IN MAY!!!

Sehe ich auch so und bei ABB habe ich die gleiche Sorge. Dann noch ein kleiner Anstieg bei NOVN und die Welt wäre wieder in Ordnung. :idea:

@igwt

gute zusammenstellung, cool.

Friederich
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Morgen Nachmittag wird es interessant, wenn die neuen Zahlen für die US-Arbeitslosenhilfe erscheinen werden: Die Industrieaufträge für März sind um 1,5% gefallen und da werden kaum weitere Arbeiter eingestellt.

Say Bye in May, heisst es doch?

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

ponti2
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Die Schweiz ist bekannt für ihre international orientierte Wirtschaft, die schon seit über 200 Jahren mit Produkten, Dienstleistungen, Firmen und Menschen auf den Weltmärkten präsent ist. Typisch für die enge wirtschaftliche Verflechtung mit dem Ausland ist eine starke Exportorientierung des Landes. Grosse internationale Industriekonzerne wie Novartis, Roche, ABB und Nestl haben auch in jüngster Zeit in der Schweiz neue Fabriken gebaut, um von da aus die Märkte in zahlreichen Ländern zu bedienen. So hat sich die Pharma-Industrie zum dominierenden Exportzweig entwickelt, Nespresso-Kapseln haben den Kaffee-Export schon fast zu einer Paradedisziplin der Schweiz gemacht und dabei die Exportklassiker Schokolade und Käse in den Schatten gestellt, und die ABB-Halbleiter aus Lenzburg gelangen überall auf der Welt zu Baustellen, an denen mit neuen Technologien moderne Stromnetze erstellt werden.

Noch reinrassiger sind die Unternehmen, die sich mit ihrer Produktion vollständig in der Schweiz eingerichtet haben und fast 100% ihrer Erzeugnisse exportieren. Sie sind eher unauffällig und operieren in Nischen. Unter ihnen befinden sich aber modernste Firmen mit hohen Weltmarktanteilen an der High-Tech-Front wie etwa der Sensoren hersteller Sensirion oder der Softwareentwickler Autoform, der sozusagen Programmzeilen, Daten und Design-Leistungen in alle Welt exportiert. Die Firmen Sensirion und Autoform sind beide erst wenige Jahre alt, dennoch hängt ihre Entwicklung in mancher Hinsicht mit der jahrhundertealten Geschichte eines Produktions standortes zusammen, an dem es relativ früh möglich wurde, Kapital zu akkumulieren.

Als Schweizer die Briten nervös machten

Die Mittel begannen in die Produktion von Gütern zu flies sen, die bald einmal über die Nachfrage der einheimischen Märkte hinausreichte, was auch eine befreiende Wirkung auf die Gesellschaft hatte. Der Aussenhandel hatte bereits im 17. und 18.Jahrhundert die mittelalterlichen Regulierungen für Handwerk und Handel mit Ausnahme der städtischen praktisch unwirksam gemacht. Die schweizerische Indus trie wurde für den Export geboren, sie wurde frei geboren. So skizziert Basilio Biucchi im Werk Europäische Wirtschaftsgeschichte von Carlo Cipolla und Knut Borchardt im Zusammenhang mit der industriellen Revolution in der Schweiz den Aufschwung von Handel, freiem Gewerbe , Industrie und Freihandelspolitik der Kantone.

Beschrieben wird an gleicher Stelle, wie Anfang des 19.Jahrhunderts eine offizielle britische Delegation in der Schweiz eine Analyse von Handel, Fabriken und Industrien vornahm und dem Parlament in London 1835 einen entsprechenden Bericht überreichte. Aufgabe der Delegation war es gewesen, die Wirtschaft der Schweiz zu erkunden, dieses kleinen unwegsamen Landes, dem England zu seiner Verwunderung als Konkurrenten auf allen Märkten der Welt begegnete. Heute trifft die Schweizer Wirtschaft auf den Weltmärkten freilich auf noch viel mächtigere Konkurrenten, deren absolute Zahlen geradezu gigantisch wirken. Deutschland, dessen Warenausfuhr im vergangenen Jahr gut 1000 Mrd. erreichte, war lange Zeit Exportweltmeister, bis es diesen Titel vor etwa drei Jahren an China abgeben musste. Nun ist China mit einem Anteil am weltwei ten Export von ungefähr 10% die Nation, die am meisten Güter in andere Länder bringt. Deutschland und die USA kommen je auf etwas über 8%.

Verlagerung zu Pharma und Konsumgütern

Vor diesem Hintergrund könnte die Schweiz auf den ersten Blick wie ein Leichtgewicht wirken. 2011 hat die hiesige Wirtschaft laut Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) Güter und Dienstleistungen für rund 280 Mrd. Fr. ins Ausland exportiert. Deutschland ist nach wie vor der wichtigste Handelspartner der Schweiz (vgl. Grafik Seite 14), auf den Positionen zwei und drei stehen die USA und Frankreich. Ein kleinerer Teil der gesamten Ausfuhren aus der Schweiz besteht aus Dienstleistungen, die aber längerfristig zügig wachsen. 2011 waren es 79 Mrd. Fr., die unter anderem aus Tourismus-Leistungen resultierten. Der dominierende Teil der Exportwirtschaft betrifft jedoch nach wie vor das, was man berühren und in Container oder Lastwagen verpacken kann, Güter aller Art, deren Exportwert mit 212 Mrd. Fr. gut 40% des BIP ausmachte. In der Aussenwirtschaft steckt eine enorme Dynamik. Vor zwanzig Jahren betrugen die Güterexporte noch rund einen Viertel des Sozialprodukts. Noch greller ist der Kontrast bei den Pro-Kopf-Zahlen: 1991 erreichten die Exporte knapp 13000 Fr. pro Person, jüngst waren es über 26000 Fr. Auch die Struktur der Exportwirtschaft ist in Veränderung.

Weitaus grösster und zugleich dynamischster Exportzweig ist heute die chemische-pharmazeutische Industrie, die 2011 Waren im Wert von rund 75 Mrd. Fr. exportiert hat und zwar nicht einfach Basischemie, sondern primär Spezialitäten der Pharmaindustrie (60 Mrd. Fr.), also Medikamente und benachbarte Artikel. Gewiss, ein grosser Teil der Chemie- bzw. Pharma-Exporte besteht aus konzerninternen Lieferungen, da vor allem die Pharma-Riesen Roche und Novartis beträchtliche Teile ihrer Produktion in der Schweiz aufgebaut haben, um mit den Erlösen aus dem Export von Medikamenten und andern Produkten die hohen Forschungskosten in der Schweiz zu finanzieren. Auch wenn solche Lieferungen via Auslandtöchter in die Märkte gelangen, stellen diese doch Leistungen des Produktions standortes Schweiz dar, der sich auch firmenintern laufend gegen ausländische Konkurrenz behaupten muss.

Der zweitgrösste Exportzweig ist die Branche, deren Image in der Öffentlichkeit am stärksten mit dem Begriff Export verbunden ist: die Maschinen- und Elektroindustrie, die 2011 laut Seco Güter für knapp 37 Mrd. Fr. exportierte. Der Branchenverband der Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, Swissmem, definiert das Einzugsgebiet seiner Mitglieder weiter und kommt auf eine Summe von 69 Mrd. Fr. Die Grafik zeigt, dass die Maschinenindustrie als klassische Exportbranche seit je gewichtig war, dass sie aber in den vergangenen zehn Jahren die Ausfuhren nicht wesentlich ausweiten konnte und damit gegenüber anderen Branchen relativ an Boden verloren hat. Der Chemiesektor hatte um das Jahr 2000 die gleiche Statur wie die Maschinenindustrie, ist heute aber doppelt so gross. Auch die Uhrenindustrie ist in stetiger Expansion. In der Maschinenindustrie mit ihrer Ausrichtung auf Investitionsgüter ist der Preisdruck wahrscheinlich stärker als in der Pharma- und Uhrenbranche, die eher auf regulierte Märkte oder Konsum- und Luxusmärkte ausgerichtet sind. Für Autozulieferer etwa gehören jährliche Preissenkungen bzw. Produktivitätsfortschritte in von 2% bis 3% praktisch zur Norm, während die pricing power bei Uhren oder Nespresso robuster erscheint.

So betrachtet kann die Schweiz den Export-Champions China, USA oder Deutschland selbstbewusst entgegen treten, vor allem auch, wenn man Ausfuhren und Einfuhren als Anteil an der gesamten Wirtschaftsleistung, am BIP misst. Bei einem auf 507 Mrd. Fr. geschätzten BIP kam die Schweiz 2011 auf eine Exportquote (Handel und Dienstleistungen) von 55%. Die traditio nelle Redensart Jeder zweite Franken wird im Ausland verdient hat also trotz Finanz- und Schuldenkrise, trotz Frankenstärke und protektionistischen Abwehrreaktionen nach Währungs verschiebungen nichts von seiner Gültigkeit verloren. Vor zehn Jahren hatte diese Kennzahl 44% betragen, vor zwanzig Jahren nicht ganz 33%.

Spricht man von Exporten, fällt der Blick naturgemäss sogleich auch auf die Importe. Die Einfuhren aus dem Ausland zeigen langfristig ein ähnliches Muster wie die Ausfuhren, allerdings bei etwas geringerer Dynamik. So wurden 2011 Güter für 194 Mrd. Fr. importiert, also 18 Mrd. Fr. weniger, als ausgeführt wurden, so dass ein Exportüberschuss resultierte. Nimmt man Dienstleistungen samt Tourismus hinzu, ergibt sich gar ein Exportüberschuss von 57 Mrd. Fr. Die wichtigsten Herkunftsländer beim Import sind Deutschland, Italien und Frankreich. Es ist also nicht so, dass Schweizer Exporteure und Importeure vollständig global denken. Die geografische und kulturelle Nähe ist immer noch wichtig, Europa ist weiterhin das bei weitem dominierende Absatz- und Bezugsgebiet, und besonders intensiv ist die Verdrahtung der Schweiz mit dem Hauptpartner Deutschland.

Die sechste Schweiz als starke Filiale

Dass die Exporte von Gütern und Dienstleistungen die Importe seit langem übertreffen und ein Leistungsbilanzüberschuss schon fast Tradition ist, lässt die Schweiz erst recht stark erscheinen. Wer mehr ausführt als einführt, gilt in landläufiger Einschätzung als vitaler als Länder mit einem Leistungsbilanzdefizit. Wer ein Defizit hat, lebt sozusagen auf Pump, nimmt weniger ein, als er ausgibt die USA sind das prominenteste Beispiel dafür. Diese Sicht verkennt allerdings die Tatsache, dass die Leistungsbilanz im Grunde genommen durch die Kapitalbewegungen getrieben wird. Wer einen Leistungbilanzüberschuss hat, ist Exporteur von Kapital und umgekehrt. Dass die Schweiz Kapital ausführt, heisst deshalb zumindest ansatzweise, dass die Anlagemöglichkeiten im Land fehlen. Die lange Karriere des Landes als Leistungsbilanzüberschüssler bedeutet somit auch, dass die Schweizer Investoren im Inland für ihr Geld zu wenig sinnvolle Projekten erblickten und ihr Kapital lieber in die USA oder andere Länder mit besseren Renditeaussichten brachten. Aus dieser Sicht stellt sich heute die unangenehme Frage, was der Schweiz dadurch langfristig wohl an Wachstumsmöglichkeiten entgangen ist.

Aber sogleich kommt eine Entwarnung. Die Schweizer Wirtschaft hat nämlich in der Welt draussen sozusagen eine Filiale oder eine Kopie eingerichtet, die auf Hochtouren und ertragreich läuft. Neben den vier Sprachregionen im Inland sowie der fünften Schweiz , die aus den Schweizer Bürgern im Ausland gebildet wird, gibt es nämlich auch eine sechste Schweiz (vgl. Grafik Seite 15). Dieser vom Basler Ökonomieprofessor Silvio Borner in den achtziger Jahren eingeführte Begriff bezeichnet jenen Teil der Schweizer Wirtschaft, der im Ausland ist. Der Bestand der schweizerischen Direktinvestitionen im Ausland, also Engagements in Unternehmen, die im Ausland operieren, summierte sich Ende 2010 auf einen Buchwert von 877 Mrd. Fr., wovon ein Fünftel auf die USA entfiel. Darin spiegeln sich unter anderem die Engagements von Roche und Novartis in Nordamerika. Und die sechste Schweiz stellt nicht nur eine riesige Kapitalanlage dar, sondern verfügt auch über gewaltige Arbeitskapazitäten. Gegenwärtig beschäftigt dieser externe Teil der Schweizer Wirtschaft rund 2,7 Mio. Mitarbeiter auf ausländischem Boden, also mehr als halb so viele Leute, wie in der Schweiz selber arbeiten.

Globalisierter als die USA oder China

Dass die Schweiz von einer Offenheit und Weltläufigkeit ist, die den schweren Export-Giganten fehlt, zeigt auch die jüngste Rangliste des Globalisierungs-Indexes der Konjunkturforschungsstelle KOF ETH Zürich. Das Land liegt auf Platz 10 der am stärksten globalisierten Länder, bezüglich wirtschaftlicher Globalisierung auf Platz 25; Singapur, Luxemburg und Irland bilden die Spitze. Der langjährige Exportweltmeister Deutschland ist erst auf dem 44.Rang zu finden, der heutige Export-Spitzenreiter China auf Position 107. Die USA, die bei High-Tech-Produkten die Weltmärkte dominieren und auch bei Gesetzen, Regulierungen, Normen, Managersalären, Steuereintreiben oder Boykotten als resoluter Exporteur auftreten, liegen auf Platz 79 und sind eigentlich eher eine Binnenwirtschaft mit gewaltigen globalen Nebenwirkungen. Die Schweiz als kleine offene Volkswirtschaft dagegen lässt selbst Bürger, die das Inland nicht verlassen, spüren, was draussen in der Welt vor sich geht.

http://www.nzz.ch/nachrichten/wirtschaft/equity/mehr-als-exportieren_1.1...

Zyndicate
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Der Sozialist Hollande liegt auch in den letzten Umfragen zur Stichwahl um das französische Präsidentenamt vorn. Laut den Demoskopen beträgt der Abstand noch zwischen vier und sechs Prozent mit abnehmender Tendenz.

(sda/dpa/dapd) Nach am Freitag veröffentlichten Zahlen kann der 57-Jährige Herauforderer Hollande am kommenden Sonntag auf 52,5 bis 53,5 Prozent der Stimmen hoffen. Amtsinhaber Sarkozy würde demnach auf 46,6 bis 47,5 Prozent kommen.


Die Meinungsforscher wiesen allerdings darauf hin, dass der Abstand zwischen den beiden Kontrahenten zuletzt deutlich schrumpfte. In sämtlichen Umfragen machte der Konservative Sarkozy im Verlauf der vergangenen Tage Boden gut und gewann zwischen einem und zwei Prozentpunkten.


Mit mehreren Kundgebungen wollten Sarkozy und Hollande am Freitag die letzten Wechselwähler für sich gewinnen. Der Wahlkampf endet offiziell am Abend.


In der zweiten Runde der französischen Präsidentenwahl sind am Wochenende rund 46 Millionen Franzosen aufgerufen, das Staatsoberhaupt für die kommenden fünf Jahre zu wählen. Sollte Hollande gewinnen, käme 17 Jahre nach dem Ende der Amtszeit von François Mitterrand erstmals wieder ein Sozialist an die Macht.


Quelle: www.nzz.ch


Könnte ein schönes Gemetzel an der Börse geben, wenn der Sarkozy nicht mehr gewählt würde!!!
 

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Zyndicate
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Gemäss den KOF-Umfragen hat sich die Geschäftslage der Schweizer Firmen in den letzten Monaten stabilisiert. Industrie, Baubereich, Detailhändler, Grosshandel und Finanzbranche sind optimischer für die Zukunft, einzig im Gastgewerbe dominieren die pessimistischen Stimmen.

Z.B.


Entgegen allen Unkenrufen auch von Seiten vieler Unternehmen hat sich die Lage der Firmen in der Schweiz in den letzten Monaten nicht verschlechtert. Wie die Konjunkturforschungsstelle (KOF) berichtet, haben Umfragen ergeben, dass die Nachfrage nicht weiter gesunken ist und die Betriebe in den nächsten Monaten mit einer leichten Nachfragebelebung rechnen. Auch die Geschäftserwartungen der Unternehmen seien deutlich weniger skeptisch als noch zu Jahresbeginn. Die Schweizer Wirtschaft fasse wieder Tritt, folgert die KOF.


Befragt wurden Unternehmen aus Industrie, Baubereich, dem Detailhandel und dem Grosshandel, Finanz- und Versicherungsleistungen und dem Gastgewerbe.


In der Industrie hat sich die Geschäftslage nicht weiter verschlechtert. Der Bestellungseingang hat langsamer abgenommen und die Fertigwarenlager wurden von den Firmen weniger häufig als zu voll bewertet. Allerdings ist auch die Kapazitätsauslastung der Industrieunternehmen gesunken und liegt mit 82,2 Prozent derzeit unter dem langjährigen Durchschnitt von über 83 Prozent, meldet die KOF. Dennoch rechnen sowohl die binnen- als auch die exportorientierten Firmen in den kommenden Monaten mit einer leichten Nachfrageerholung. Insgesamt seien die Produktionspläne auf eine leichte Erholung ausgerichtet und die Personalplanungen weniger negativ. Das gleiche gilt gemäss KOF auch für die Geschäftserwartungen der Branche.

Anzeige:
Baubereich und Detailhandel optimistisch

Unverändert gut ist die Geschäftslage im Baubereich. Zwar schätzen die befragten Betriebe diese noch nicht als so gut ein wie im Herbst des letzten Jahres, aber die Nachfrage, die zu Beginn 2012 noch schwach war, habe sich nun wieder spürbar verbessert. Für die kommenden drei Monate rechnen die Befragten mit einer stärken Nachfrage.


Günstiger bewerten auch die Detailhändler die Geschäftslage. Der Absatz hat sich in den letzten Monaten leicht erholt, erneut konnten Lagerüberhänge etwas abgebaut werden, so die KOF. Leicht positiv seien zudem die Umsatzerwartungen für die kommenden drei Monate. Mit einer Verschlechterung der Geschäftslage rechnen die Detailhändler derzeit nicht.


Finanzindustrie wieder positiver

Weniger gut als im Vorquartal schätzen die Firmen im Grosshandel die Lage ein. Geklagt wird über Nachfragemangel und dass die Lagerbestände weiterhin zu gross seien. Dennoch rechnen die Grosshändler ebenfalls mit einer steigenden Nachfrage in den kommenden drei Monaten und sehen sogar Spielräume für Preisanhebungen.


Kaum verändert hat sich die Geschäftslage für die Befragten der Finanz- und Versicherungsdienstleister. Diese sei insgesamt gut, erklärten sie gegenüber der KOF. Die Mitarbeiterzahl wird nicht mehr als zu gross eingeschätzt und der Beschäftigungsabbau dürfte sich gemäss den Planungen verlangsamen. Auch hier wird positiv in die Zukunft geblickt.


Gastgewerbe erneut schlechter

Erneut verschlechtert, allerdings nur sehr leicht, hat sich die Geschäftslage im Gastgewerbe. Die Eintrübung gehe auf die Lagebeurteilung der Hotel- und Übernachtungsbetriebe zurück, so die KOF. Der Zimmerbelegungsgrad habe weiter abgenommen. Zwar würden die Betriebe mit einer weniger rasanten Reduktion der Nachfrage rechnen, doch dominieren hier klar die pessimistischen Stimmen.


Für die Umfrage sprach die KOF mit mehr als 7000 Unternehmen aus Industrie, Baugewerbe und den wichtigsten Dienstleistungsbetrieben. Die Rücklaufquote betrug 57 Prozent.


Quelle: www.nzz.ch

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Friederich
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Zahlen, Zahlen, Zahlen...

"Die Zahl der Beschäftigten (ohne Landwirtschaft) ist in den USA im April um 115.000 gestiegen. Erwartet wurde hingegen ein Anstieg um 140.000 bis 162.000 neue Arbeitsplätze. Der Vormonatsanstieg wurde von 120.000 auf nun 154.000 nach oben revidiert."

Auf solche Zahlen kann und darf man sich nicht verlassen! Handgelenk mal Pi  Biggrin

 

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

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Emil
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Sie dienen wohl halt den Börsenstatisten als Kommando-Motivationsstatistiken zum Anheizen oder Abgrasen der Märkte. Soviel wie da jeweils korrigiert und revidiert wird, ist sowieso phantastisch.

Blum 3

Es soll aber welche geben, die es glauben.

Dirol

Emil

Schnitthelm Wac...
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Das heutige Minus sehe ich im Zusammenhang der Präsidentenwahl in Frankreich.

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

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Schnitthelm Wac...
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Am Montag sehen wir einen SMI deutlich unter 6'000, wenn der Kommunist in Frankreich gewählt wird (2/3 werden Hollande ihr Vertrauen schenken!).

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

Lorenz
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Ich glaube nicht, dass sie das tun. Einige werden doch noch ihr Hirn einschalten. Hoffe wenigstens, dass sie eins haben

Dirol

ponti2
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@ Schnitthelm

Das ist kein Kommunist sondern ein Sozialist. Aber der wird es auch nicht schlechter machen als Sarko. Aber es braucht ja immer einen Grund den man vorhalten kann um das Sinken der Börse zu erklären. Am Ende sind wir noch froh, dass Sarko weg ist, der wirkte alles andere als frisch in dem letzten Duell. Schau mal auf Italien wo die jetzt nach Berlusconi stehen. Mehr rechts ging nicht.

in_God_we_trust
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Die Linken sind heute die Aengstlichen und Rückwärtsgewandten, also wenn man so will die Konservativen (obwohl, wenn alles nach ihnen ginge auch letztlich alles zerstört würde und nicht konserviert). Die Rechte geht generell frisch drauflos und scheut sich auch nicht, den Karren auch mal ein bisschen an die Wand zu fahren (siehe Finanz- und Schuldenkrise). Manchmal ist das Eine von Nutzen, manchmal das Andere.

Vielleicht brauchen wir heute einfach mehr Aengstlichkeit und Konservativismus? Gott, nicht die Franzosen, entscheidet am Wochenende! Da Gott allmächtig ist, tut Er immer das Richtige. Also sollten wir auch mit jedem Resultat zufrieden sein.

"Die Leute sind verrückt!" (La gente es muy loca):

http://www.youtube.com/watch?v=GTTVTrz7cwQ

Gruss
iGwt

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Ch. Blocher zur Schweiz Deutschland, Frankreich, Griechenland etc.

http://www.teleblocher.ch/archives/1249

"Denn sie hatten Angst vor dem Volk":

Marc 12:12 Then they looked for a way to arrest him because they knew he had spoken the parable against them. But they were afraid of the crowd; so they left him and went away.   

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Daniellson
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welche drogen nimmst du genau?

Nebukadnezar
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Daniellson hat am 05.05.2012 - 16:10 folgendes geschrieben:

welche drogen nimmst du genau?

Und du? Sorry was auch immer von Cash usern geschrieben wird, sei es noch so irrelevant in deinen Augen, verdient niemals eine solche Antwort!!!!!! Shame on you!!!!

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Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.

bJKer
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Wahlen

Sollten die Griechen mehrheitlich extreme Parteien wählen, Frankreich den Sozialisten, werden die Märkte zumindest kurzfristig panisch darauf reagieren.

Die spannende Frage ist in welchem Mass.

in_God_we_trust
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Daniellson hat am 05.05.2012 - 16:10 folgendes geschrieben:

welche drogen nimmst du genau?

Kann ich Dir ganz genau sagen. Pro Tag einen bis zwei Kaffees. Pro Woche ein oder zwei Gläser Wein. Und last but not least: Die Bibel! Habe (zu meiner Schande) auch schon andere Drogen getestet, als ich noch sehr jung war. Aber keine war so wunderschön und ohne Kater oder andere Nebenwirkungen, wie die Bibel!

Der heilige Geist ist allen anderen Geistern (inklusive der Flaschen) bei weitem vorzuziehen! Und unter dem Einfluss dieser Droge stehe ich nun schon seit rund 30 Jahren.

Vielleicht hatte Lenin ja recht, dass Religion Opium für's Volk sei. Aber diese Art von Opium ziehe ich bei weitem dem Verzehr von richtigem Opium, andern harten Drogen oder einem Uebermass weicher Drogen, vor! Smile

Gruss
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in_God_we_trust
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bJKer hat am 06.05.2012 - 09:56 folgendes geschrieben:

Sollten die Griechen mehrheitlich extreme Parteien wählen, Frankreich den Sozialisten, werden die Märkte zumindest kurzfristig panisch darauf reagieren.

Die spannende Frage ist in welchem Mass.

Zumindest etwas ist schon eingepreist. Jedoch befindet sich der SMI wieder gefährlich nahe der 6000er Grenze. An einem einzigen Handelstag kann er darunter rutschen. Oel hat letzte Woche dramatisch verloren.

Gruss
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Friederich
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in_God_we_trust hat am 06.05.2012 - 15:11 folgendes geschrieben:

bJKer hat am 06.05.2012 - 09:56 folgendes geschrieben:

Sollten die Griechen mehrheitlich extreme Parteien wählen, Frankreich den Sozialisten, werden die Märkte zumindest kurzfristig panisch darauf reagieren.

Die spannende Frage ist in welchem Mass.

Zumindest etwas ist schon eingepreist. Jedoch befindet sich der SMI wieder gefährlich nahe der 6000er Grenze. An einem einzigen Handelstag kann er darunter rutschen. Oel hat letzte Woche dramatisch verloren.

Seit einiger Zeit wird Positives an der Börse nicht mehr berücksichtiget, dafür aber Negatives! Ein Minus von 5% wäre morgen keine Ueberraschung! Weil dann der SMI deutlich unter die 6'000er (und der DJ unter 13'000!) fallen wird, rechne ich mit einer längeren Durststrecke an den Aktienmärkten.

Dr. Friederich Adolphus von Muralt

- "Besser en Ranze vom Frässe als es Buggeli vom Schaffe"

sandrop74
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Hollande wird (leider) gewinnen. Ich überlege mich alles zu verkaufen... was meint ihr? Morgen werden wir eine halbe Katastrophe sehen? Und wie lange wird es dauern?

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