Schweizer Aktien und CHF, Mai 2013

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Mai 2013

Rückblick

Seit März 2009 sind die Aktien wieder auf Höchststände gestiegen, zum Teil auf Allzeithöchsts, besonders in den USA. Natürlich kann diese Hausse weitergehen, ich denke sogar, sie wird so weitergehen bis 2015. Das heisst aber nicht, dass es vorher wieder leichte Abgaben geben wird, am Wahrscheinlichsten dieses Jahr!

Rückblick April

Wie das Wetter. Ein Auf und Ab mit einem leichten Plus Ende Monat. Ich rechnete mit einem kleinen Tief um den Monatswechsel herum, der bis Dato (noch?) nicht eingetroffen ist. Könnte aber dafür in den ersten Maitagen nachgeholt werden, d.h. leichte Abgaben diese Woche und Anfangs nächster Woche.

Ausblick

Gegen Ende Mai sind heftige Abgaben von 5% oder mehr wahrscheinlich. Im Juni kann es wieder einen Rebound geben oder auch nicht. Mit 60% Sicherheit sind niedrige zweistellige Minicrashs (10 - 20%) bis Oktober/Anfangs November zu erwarten (20% höhere zweistellige Crashs und 20% keine zweistellige Minicrashs). Quelle: Bauchgefühl.

Ausblick Mai

Neue Höchststände gegen Mitte Mai, danach geht's bergab. Es werden Schweinegrippe oder andere Taschenspielertricks aus dem Korb gezogen.

Zyndicate
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Heute Börse geschlossen. So können wir uns mal anderen Sachen widmen!

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

Elias
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Zyndicate hat am 01.05.2013 - 08:29 folgendes geschrieben:

 

Heute Börse geschlossen. So können wir uns mal anderen Sachen widmen!

z.B. Beim Steine werfen in Zürich rein zufällig haargenau dort fotografieren, wo die Post abgeht und sich dann wundern, warum einem dann das ganze Leben, bzw. der PC abhanden kommt.

 

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Benjamin Franklin

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Elias hat am 01.05.2013 - 09:22 folgendes geschrieben:



Zyndicate hat am 01.05.2013 - 08:29 folgendes geschrieben:



 


Heute Börse geschlossen. So können wir uns mal anderen Sachen widmen!


z.B. Beim Steine werfen in Zürich rein zufällig haargenau dort fotografieren, wo die Post abgeht und sich dann wundern, warum einem dann das ganze Leben, bzw. der PC abhanden kommt.


 


Dann lieber doch eine gute Nacht auf Viagra!!! Wink

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Emil
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Wer braucht denn schon Zürich. Geht lieber ins Grüne und freut euch an den farbigen Blüten, setzt euch auf einen Stein und macht ein Foto mit dem Handy, für eine bleibende Erinnerung. Um 15.30 geht die US-Börse los.

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Emil

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Emil hat am 01.05.2013 - 10:58 folgendes geschrieben:



 


Wer braucht denn schon Zürich. Geht lieber ins Grüne und freut euch an den farbigen Blüten, setzt euch auf einen Stein und macht ein Foto mit dem Handy, für eine bleibende Erinnerung. Um 15.30 geht die US-Börse los.


1. kann ich leider nicht ins Grüne, da ich im Büro sitze und arbeite.....


2. ist das Wetter nicht so einladend, um heute überhaupt ins Grüne zu gehen....


Yes, die Amis legen um 15.30 Uhr los, wenigstens etwas! Wenn man sich an den SMI gewöhnt ist, macht das Arbeiten ohne Börse nur halb so viel Spass Wink


Dafür wirds Morgen umso spannender, SwissRe präsentiert zu 99% sehr gute Zahlen über den Erwartungen....

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Elias
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Freude an farbigen Blüten

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Elias
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«Sell in May and go away» fällt 2013 aus

«Sell in May and go away»: In den letzten drei Jahren waren Schweizer Anleger gut beraten, diese Börsenregel zu beherzigen. Dieses Jahr hingegen soll alles anders werden.

Nach einem starken ersten Quartal und einem freundlichen April folgt an den Aktienbörsen nicht selten eine Schwächephase, die bis zum Herbst anhält. Der amerikanische S&P 500 Index sank in den letzten drei Jahren im Mai jeweils um einen einstelligen Prozentsatz. Die Schweizer Börse büsste 2010 und 2012 jeweils rund drei Prozent ein. Im Mai 2011 hielten sich Kursverluste und Kursgewinne in etwa die Waage.

 :bye:  Nach einer Studie der Hochschule Luzern und der Zugerberg Finanz AG ist der Mai aber nicht der schlechteste Börsenmonat eines Jahres. Das sind eher August und September. "In fast allen Ländern lässt sich ein schlechtes Ergebnis in den Monaten August und September messen", heisst es in der Studie "Bauernregeln für Börsianer". Die höchsten durchschnittlichen Tagesrenditen konnten Anleger in den letzten 20 Jahren jeweils in den Monaten April, Oktober, November und Dezember erzielen.

Sommermonate sind eher schlechtere Börsenmonate

Dass die Sommermonate eher schlechtere Börsenmonate sind, liegt nach Ansicht der Studien-Autoren möglicherweise daran, dass die Unternehmen in dieser Zeit wenig relevante Neuigkeiten veröffentlichen. Die Jahresergebnisse werden bis im März publiziert und die Prognosen für das neue Jahr mit dem Erstquartalsergebnis im Mai bekanntgemacht. Im Sommer bleibe die Handelstätigkeit erfahrungsgemäss gering und erst nach den Ergebnissen für das dritte Quartal beginne das Spiel der Finanzanalysten mit Umsatz- und Ertragsrevisionen von neuem, so die Luzerner Studie.

Nun könnte vielleicht wieder ein schwacher Mai anstehen. Immerhin hat der Leitindex SMI in den ersten vier Monaten rund 16 Prozent zugelegt. "Nur wegen der Saisonalität würde ich nicht aussteigen", sagt Christian Gattiker, Chefanalyst bei Julius Bär. In den Jahren 2010 bis 2012 und auch 1998 bis 2000 habe die Mai-Regel zwar funktioniert. Die statistische Wahrscheinlichkeit, dass es wieder so ist, sei nicht signifikant.

Vorsicht ist angebracht

Aber Vorsicht könnte trotzdem angebracht sein. Die Bank Sarasin rechnet im zweiten Halbjahr mit einer Wachstumsdelle. Dann dürften erneut Euro-Krisensorgen aufleben. "Die Luft wird dünner", sagte Sarasin Aktienexperte Philipp Bärtschi. Dann brauche es eine geschickte Hand bei der Auswahl der richtigen Titel.

Nach dem starken Anstieg der Aktienkurse in den vergangenen Monate sei der Markt zwar etwas "toppish", sagte Panagiotis Spiliopoulos, Leiter des Research der Bank Vontobel. "Wir raten aber nicht dazu, nun zu verkaufen". Doch müssten Anleger gezielt vorgehen. Kursausschläge von fünf Prozent gehörten dazu. "Das ist normale Volatilität", sagte Spiliopoulos.

Positiv gestimmt ist Claude Zehnder, Anlagestratege bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB): "Die Hausse ist noch nicht zu Ende." Die Märkte hätten zwar einen gewissen Korrekturbedarf. "Aber keinen grossen", sagte Zehnder. Die Bewertung der Aktien sei angesichts der Gewinnentwicklung der Unternehmen moderat, betonte Zehnder. Mittelfristig seien höhere Kurse zu erwarten. Viele Marktteilnehmer warten darauf, einsteigen zu können, weil sie die Hausse verpasst hätten und daher unterinvestiert seien. "Der Markt kommt nicht stärker zurück. Sobald die Kurse ein bis zwei Prozent sinken, setzen stets Käufe ein", sagte Zehnder.

Keine Alternativen zu Aktien

Dafür, dass sich der Aufwärtstrend fortsetzt, sprechen auch die niedrigen Zinsen. Viele Aktien werfen ein Dividendenrenditen ab, die die von Obligationen um ein Mehrfaches übersteigt. Immobilien seien ausgereizt und Gold in einer Korrekturphase. "Es fehlt damit schlicht an Alternativen zu Aktien", sagte ein Händler.

Zudem dürften die Notenbanken, solange die Wirtschaft nicht wirklich anspringt, an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik festhalten und die Märkte weiterhin reichlich mit dem Treibstoff Liquidität versorgen. Die Kurse könnten daher gar nicht fallen: "Entweder steigen die Aktien, weil die Wirtschaft anzieht oder sie steigen, weil die Zentralbanken noch mehr Liquidität in die Märkte pumpen", sagte ein Händler. http://www.cash.ch/news/top_news/sell_in_may_and_go_away_faellt_2013_aus...

 

Was nützt es, wenn man rechtzeitig aussteigt, aber dann zu spät wieder einsteigt.

Die Eurokrise wird weiter für unerwartete Überraschungen sorgen.

 

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Zyndicate
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in_God_we_trust hat am 01.05.2013 - 08:03 folgendes geschrieben:



Ausblick Mai


Neue Höchststände gegen Mitte Mai, danach geht's bergab. Es werden Schweinegrippe oder andere Taschenspielertricks aus dem Korb gezogen.


Du hattest wohl recht!


Neue Vogelgrippe gibt Rätsel auf


In China ist die Vogelgrippe erneut ausgebrochen. Allerdings scheint das Virus verändert. Bei Vögeln löst es beinahe keine Symptome aus, dafür ist es umso gefährlicher für den Menschen.

 


Quelle: 20min.ch

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Zyndicate hat am 01.05.2013 - 13:37 folgendes geschrieben:

 

in_God_we_trust hat am 01.05.2013 - 08:03 folgendes geschrieben:




Ausblick Mai


Neue Höchststände gegen Mitte Mai, danach geht's bergab. Es werden Schweinegrippe oder andere Taschenspielertricks aus dem Korb gezogen.


Du hattest wohl recht!


Neue Vogelgrippe gibt Rätsel auf


In China ist die Vogelgrippe erneut ausgebrochen. Allerdings scheint das Virus verändert. Bei Vögeln löst es beinahe keine Symptome aus, dafür ist es umso gefährlicher für den Menschen.

 


Quelle: 20min.ch

Ja, Dummheit ist lernbar!

Intelligenz und Klugheit zum Glück auch.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Elias
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in_God_we_trust hat am 01.05.2013 - 14:39 folgendes geschrieben:

Ja, Dummheit ist lernbar!

Intelligenz und Klugheit zum Glück auch.

Es haben schon sehr intelligente Menschen die dümmsten Entscheide getroffen. Kluge müssen nicht intelligent sein.

Was nütz Intelligenz, wenn es an Sozialkompetenz mangelt?

Platon lässt grüssen.

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Dieser Saturn schliesst wegen Kundenmangels

Es ist paradox: Die Saturn-Filiale in Spreitenbach AG muss schliessen, weil sie zu wenige Kunden anzog. Jetzt wurde der Räumungsverkauf unterbrochen, weil zu viele Leute kamen.

 

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Elias hat am 01.05.2013 - 15:03 folgendes geschrieben:

 

Es haben schon sehr intelligente Menschen die dümmsten Entscheide getroffen. Kluge müssen nicht intelligent sein.

Was nütz Intelligenz, wenn es an Sozialkompetenz mangelt?

Platon lässt grüssen.

Deine Aussage ist etwa gleich logisch, wie:

"Der weisse Schimmel ist trotzdem schwarz!"

Wie kann ein intelligenter Mensch dumme Entscheide treffen? Damit beweist er doch gerade selber, dass er nicht intelligent ist! Man ist nur so lange intelligent, als man auch intelligente Entscheide trifft! Sonst gilt man als dumm. Z.B. die Banker und Manager galten so lange als intelligent, als sie Erfolge vorweisen konnten. Nach der Finanzkrise gelten sie allgemein als dumm und jeder lacht sich den Buckel krumm über sie. Beispiele: Strauss Kahn, Ospel, Rohner.

 

Ja, Platon's Sokrates lässt grüssen! Bitte lies ihn nochmals! Vielleicht hast Du etwas übersehen. Und wenn Du Platon verstehst, hast Du Jesus Christus schon halb verstanden!

Gruss
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in_God_we_trust hat am 01.05.2013 - 18:28 folgendes geschrieben:

Elias hat am 01.05.2013 - 15:03 folgendes geschrieben:

 

Es haben schon sehr intelligente Menschen die dümmsten Entscheide getroffen. Kluge müssen nicht intelligent sein.

Was nütz Intelligenz, wenn es an Sozialkompetenz mangelt?

Platon lässt grüssen.

Deine Aussage ist etwa gleich logisch, wie:

"Der weisse Schimmel ist trotzdem schwarz!"

Wie kann ein intelligenter Mensch dumme Entscheide treffen? Damit beweist er doch gerade selber, dass er nicht intelligent ist! Man ist nur so lange intelligent, als man auch intelligente Entscheide trifft! Sonst gilt man als dumm. Z.B. die Banker und Manager galten so lange als intelligent, als sie Erfolge vorweisen konnten. Nach der Finanzkrise gelten sie allgemein als dumm und jeder lacht sich den Buckel krumm über sie. Beispiele: Strauss Kahn, Ospel, Rohner.

 

Ja, Platon's Sokrates lässt grüssen! Bitte lies ihn nochmals! Vielleicht hast Du etwas übersehen. Und wenn Du Platon verstehst, hast Du Jesus Christus schon halb verstanden!

 

Warum kluge Menschen dumme Dinge tun

 

Intelligenz alleine macht noch nicht rational. Rational zu denken verlangt mentale Fähigkeiten, die einige von uns nicht haben und viele nicht nutzen.  http://giordano-bruno-stiftung.ch/blog/warum-kluge-menschen-dumme-dinge-...

ich habe mir nicht viel Mühe genommen, tiefer gehende Artikel zu diesem Thema zu suchen. Du wirst es ohnehin nicht verstehen

Dass der Humanismus für mich wichtig ist, habe ich auch schon mehrfach geschrieben. Ergo verstehe ich Plato. 

Seelig sind die geistig armen, ihnen ist das Himmelreich

 

 

 

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MarcusFabian
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SMI im Mai 2013

Seit dem letzten mittlefristigen Tief vor knapp einem Jahr (5. Juni 2012) ist der SMI um über 38% gestiegen und selbst eingefleischte Aktienfreunde rechnen mit einer Korrektur.



Bei einem Anstieg um knapp 2000 Punkte ist mit einer Korrektur von mindestens 23% (460 Punkte), 38% (760) oder 50% (1000 Punkte) zu rechnen, sofern es eine Korrektur im Bullenmarkt wird und kein neuer Bärenmarkt.

Was Aktien im letzten Jahr beflügelt hat ist sicher die lockere Geldpolitik aller wichtiger Zentralbanken sowie die schlechte Rendite von Anleihen. Böse ausgedrückt: Anlagenotstand. Die Anleger wissen nicht, wo ausser in Aktien ihr Geld sicher und profitabel geparkt werden könnte.
Hinzu kommt, dass (Staats-)Anleihen nicht mehr in jedem Fall als sicherer gelten als Aktien.
Beispiele: Coca-Cola gilt als sicherer als US-Treasuries, Danone als sicherer als Französische Staatsanleihen, wenn man den Ratings glauben darf.

Aktienmärkte - pro und contra
Werfen wir einen Blick dort hin, wo die Musik spielt. Auf die USA:

Die Frage, die uns allen unter den Nägeln brennt lautet: "Sind Aktien durch den enormen Anstieg bereits zu teuer, überbewertet oder besteht noch weiteres Potenzial nach oben?"

Was nach wie vor für Aktien spricht ist die hervorragende Stimmung am Aktienmarkt sowie der oben beschriebene Anlagenotstand. Solange von den Zentralbanken weiter Pumpenkohle fliesst und die Zinsen niedrig bleiben, kann die Rally noch ein gutes Stück weiter geführt werden.

Was Aktien weiterhin Auftrieb geben kann sind direkte Käufe von Aktien durch die Zentralbanken. Die Fed, EZB oder BoE kennen dies noch nicht. Direkte Aktienkäufe durch die Zentralbank sind bisher aus Israel, der Tschechischen Republik und der Schweiz bekannt. Sollten sich also Fed und/oder EZB entscheiden, direkt am Aktienmarkt zu kaufen, dürfte das beliebigen Kaufdruck nach oben geben.

In Bezug auf die USA kommt ein weiterer Punkt hinzu: Das BSP der USA dürfte dieses Jahr um mindestens 3% steigen!
Das hat nichts mit Wirtschaftsleistung zu tun sondern schlicht damit, dass die statistische Berechnungsmethode für das GDP in den USA demnächst angepasst wird. Und wie in den USA üblich in einer Art und Weise, die das GDP um etwa 3% besser aussehen lässt. Wink
Statistische Tricks sind in den USA übrigens nicht unüblich:  Als die Teuerung (CPI = Consumer Price Index) in den USA um 1990 zu hoch wurde, hat Greenspan schlicht die Methode geändert, mit der die Teuerung berechnet wird. Nach der neuen Methode konnte die Teuerung heruntergerechnet werden.

Shadowstats.com berechnet die Teuerung wahlweise nach der alten Methode von 1980 sowie auch nach der neuen Methode, die seit 1990 angewandt wird, was zu diesem Bild führt:


Offiziell - nach der neuen Methode - wird die Teuerung in den USA mit derzeit 1.9% angegeben. Ein Wert, über den die amerikanische Hausfrau wohl wahlweise in einen Lachkrampf oder Weinkrampf verfallen dürfte. Biggrin

Mit dem GDP wird das ähnlich laufen.
Die Quintessenz ist, dass das GDP der USA mit dem BNP der Schweiz nicht mehr direkt verglichen werden kann. Es gibt also keinen Grund, Trübsal zu blasen, wenn wir dereinst in einem Jahr erfahren, dass die USA 3.5% Wirtschaftswachstum hatten, die Schweiz aber nur 1.5% (Phantasiezahlen). Denkt daran, dass man vom US-GDP etwa 3% statistische "Korrektur" abziehen muss, um einigermassen vergleichbare Werte zu erhalten!

Wie dem auch sei: Die statistische Kosmetik dürfte den Anlegern nicht bekannt sein und somit werden sie  die neuen, besseren Zahlen mit Begeisterung feiern. Auch hier ein Grund, der für steigende Aktienkurse sorgen könnte.

Auf der Schattenseite liegen die hohen (zu hohen!) Erwartungen der Unternehmensgewinne:

Quelle:

Eine Steigerung der Unternehmensgewinne um 27% (von Q4 2012 zu Q4 2013) scheint mir viel zu optimistisch. Nicht bei steigender Arbeitslosigkeit (bzw. abnehmender Arbeitnehmerschaft).
Die letzten Quartalsergebnisse der S&P 500-Unternehmen bestätigen das. Diese optimistische Schätzung  ist sicher zum grossen Teil eingepreist. Wird sie endtäuscht, wird sich das auf die Aktienpreise negativ auswirken. Hier also ein klares bärisches Argument.

Ein weiteres Damoklesschwert für Aktienbesitzer sind allfällig steigende Zinsen. Steigen die Zinsen, werden Anleihen wieder attraktiver. Dann dürften Aktien gegen Anleihen verkauft werden bis die Dividendenrenditen entsprechend gestiegen sind. Bei den aktuell rekordtiefen Zinsen liegt eine Verdoppelung der Zinsen durchaus im Bereich des Möglichen. Und dies könnte durchaus dazu führen, dass sich die Aktienpreise halbieren!
Wer also in Aktien investiert ist, tut gut daran, die Zinsen im Auge zu behalten!

 


Gold
Der Gold-Crash war im April mit Abstand die interessanteste Geschichte.
Hier eine kurze Zusammenfassung der Ereignisse:

Vor dem Crash sah die Situation in Gold so aus:


Der Chart zeigt 2 Jahre und gut erkennbar ist die Unterstützungszone um $1520-$1540, die immerhin dreimal gehalten hat.
Für Trader ein relativ sicheres Geschäft: Bei erreichen der Unterstützungszone geht man long, setzt aber einen Stop-Loss irgendwo zwischen $1500-1520.

Am Freitag, 12. April wurden zur Eröffnung in New York 130 Tonnen Gold via Futures leer verkauft. Das trieb den Preis in die "heisse" Zone von  $1540.
Am 14. April (also Sonntag Nacht) wurden dann weitere 300 Tonnen leer verkauft. Das Trieb den Preis unter die Marke von $1520 und somit wurden Reihenweise Stop-Losses ausgelöst. Also weitere Verkäufe in Höhe von insgesamt etwa 2200t.
Hier der zugehörige Chart:


Zu beachten: die jährliche globale Goldproduktion beträgt ca. 2700t. Somit wurden an diesem Tag knapp über 80% der Jahresproduktion virtuell verkauft. Die initialen 430t alleine machen schon 15% der Jahresproduktion aus.
Weiterhin: Normaler Weise liegt das Handelsvolumen in der Grössenordnung von 5-10 und erreicht kaum jemals 20. Hier wurden zur Nachtzeit gleich mal 2000er-Blöcke im Sekundentakt auf den Markt geschmissen.
(1 Kontrakt = 100 oz Gold. 2000 Kontrakte = 200'000oz Gold oder rund $300 Mrd.)
Quelle:

Die Konsequenz daraus:
Wer in Papiergold investiert war, hat Gold geschmissen. Gold-ETF's hatten Verkäufe zwischen 12%-13%. Gold, das auch physisch auf den Markt kommt.
Kleinanleger, die long auf Gold via Futures spekuliert hatten, wurden zu 99.49% mit Verlust aus dem Markt geschmissen.
Demgegenüber herrscht Kaufrausch bei physischem Gold. Ähnlich, als würde die Migros eine 20%-Aktion für heissbegehrte Laptops oder iPads auflegen:
US-Mint und Australia-Mint melden Rekordumsätze. Physische Goldkäufe in Hong Kong sind um 150% gestiegen, Münze "Perth" +100% zur Vorwoche, Rajesh Exports (ein indisches Handelshaus) das Zehnfache der Vorwoche.
Somit ergibt sich derzeit für all jene, die sich - auch hier im Forum - im Sommer 2011 beklagt haben, dass sie den Einstieg in den Goldbullen verpasst haben, die einmalige Gelegenheit, jetzt billig einzusteigen. Hier herrscht eine ausgezeichnete Stimmung.
Auf der anderen Seite das grosse Wehklagen der Papiergold-Anleger über ihre Verluste.

Alles in allem also eine sehr sinnvolle und gesunde Bereinigung des Marktes: Die zittrigen Hände der Klickgold-Halter sind draussen und der physische Markt boomt Wink

Weitere Aussichten:
Die Börsenregel "Sell in May and go away but remember to come back in September" hat schon lange keine fundamentale Begründung mehr.
Als vor 100 Jahren die USA noch eine Landwirtschafts-Nation waren, floss Geld im Frühling von der Stadt aufs Land, denn die Farmer brauchten Kredit, um Saatgut zu finanzieren und den Sommer zu überleben.
Entsprechend sanken die Aktienpreise, weil  während des Sommers das Kapital in der Landwirtschaft gebunden war. Im Herbst verkauften die Bauern dann ihre Ernte und bezahlten ihre Schulden. Somit floss Geld vom Land in die Stadt und konnte dort über den Winter angelegt werden.
Die Erfahrung der letzten 10 Jahre bestätigt höchstens, dass es im Sommer (Stichwort: Ferien) relativ niedrige Umsätze gibt, weil schlicht und ergreifend ein Teil der Trader nicht aktiv ist.
Das heisst, dass im Sommer die Volumen niedrig sind und somit die Kurse sehr schnell nach oben oder unten übertreiben können. Das beginnt normalerweise mit dem Independence day und zieht sich bis Ende August so weiter. Wenn dann die Big-Boys aus den Ferien zurückkommen, pendelt sich das Ganze dann in Form einer Gegenbewegung wieder ein.

Für Aktien spricht, dass es nach wie vor ein konkurrenzloses Investment ist. Anleihen haben ihren guten Ruf angekratzt, Gold ist in den Augen der Massen im Westen sowieso "unten durch" und Immobilien sind ein Fall für Experten. Cash zu halten ist auch keine Option. Zypern lässt grüssen!

Inflation (Teuerung) ist noch kein Thema und selbst wenn es eines wäre, so sind Aktien doch ein recht guter inflationsschutz.

Die positive Stimmung am Aktienmarkt mag ich nicht berücksichtigen, denn wir alle wissen, dass eine Stimmung sehr schnell umschlagen kann.

Positiv ist weiterhin die statistische Manipul….. - ähhhhh - Anpassung des US-GDP, dessen Hintergründe den meisten Tradern und Investoren nicht bekannt sein dürften. Ergo ist anzunehmen, dass sich dies in einem "Hurrah, wir haben es geschafft, die Krise ist vorbei, die Wirtschaft wächst wieder …" niederschlägt.

Nicht zu vergessen die Aktienkäufe durch Zentralbanken, die derzeit in den USA und vor allem in Eu17 diskutiert werden. Nach meiner Erfahrung aus den Jahren 2001 bis 2004 (habe damals das PPT ziemlich aufmerksam beobachtet), dürfte es für Trader lohnenswert sein, Aktien an Unterstützungsmarken zu kaufen. Denn genau an diesen Marken kauft meist auch das PPT Wink

Negativ für Aktien sind die zu optimistischen Schätzungen betreffend der Unternehmensgewinne sowie die aktuell zu positive Marktstimmung.

Negativ ist ebenfalls die reale Gefahr steigender Zinsen.

Happy Trades!
Marcus Fabian

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MarcusFabian hat am 01.05.2013 - 19:09 folgendes geschrieben:

Seit dem letzten mittlefristigen Tief vor knapp einem Jahr (5. Juni 2012) ist der SMI um über 38% gestiegen und selbst eingefleischte Aktienfreunde rechnen mit einer Korrektur.

Negativ für Aktien sind die zu optimistischen Schätzungen betreffend der Unternehmensgewinne sowie die aktuell zu positive Marktstimmung.

Negativ ist ebenfalls die reale Gefahr steigender Zinsen.

Was denn nun? Rechnen die eingefleischten Aktienfreunde jetzt optimistisch mit einer Korrektur oder pessimistisch mit einem weiteren Anstieg der Aktien?

 

Sch ma mal was die EZB morgen mit den Zinsen macht.

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Schweizer Börse setzt Konsolidierung fort

Der wie erwartet ausgefallene Zinsbeschluss der Europäischen Zentralbank hat an der Schweizer Börse keine höheren Wellen geschlagen. Der Markt setzte die Konsolidierung fort. http://www.cash.ch/news/top_news/schweizer_boerse_setzt_konsolidierung_f...

 

Wenn der DJ in dem Bereich schliesst, müsste morgen der SMI zulegen-

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Negativ ist ebenfalls die reale Gefahr steigender Zinsen.

 

«Niedrigzins-Politik der EZB bleibt noch längere Zeit»

 

Die Europäische Zentralbank (EZB) wird nach den Worten von EZB-Ratsmitglied Ewald Nowotny ihre Niedrigzins-Politik noch geraume Zeit fortsetzen.

"Was wir machen können, ist, dass wir die Geldversorgung erleichtern", sagte Nowotny am Freitag im ORF-Radio. "Wir haben auch erklärt, dass wir für längere Zeit an dieser Politik niedriger Zinsen festhalten wollen." Der Chef von Österreichs Notenbank ergänzte, die EZB könne nur Voraussetzungen für eine Konjunkturerholung schaffen, diese aber nicht aus eigener Kraft herbeiführen.

http://www.cash.ch/news/top_news/niedrigzinspolitik_der_ezb_bleibt_noch_...

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The party goes on till mid May.

Gruss
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SMI dreht nach US-Jobdaten ins Plus

Ein besser als erwarteter US-Arbeitmarktbericht hat der Schweizer Börse am Freitag nach einem in leichteren Verlauf in die Gewinnzone verholfen.

Der Leitindex SMI, der vor den US-Job-Daten um 0,25 Prozent schwächer tendiert hatte, notierte danach mit 7940 Zähler um 0,5 Prozent über dem Vortagesschluss.

Der Franken dagegen büsste unmittelbar nach den Zahlen etwas Terrain ein. Der Dollar stieg zum Franken auf 0,9384/84 von 0,9330/33 Franken kurz vor der Veröffentlichung. Der Euro gewann zum Franken auf 1,2252/54 von 1,2237/38 Franken.

Mehr neue Stellen geschaffen als erwartet

Die Zahl der Beschäftigten ausserhalb der Landwirtschaft stieg in den USA im April um 165.000. Von Reuters befragte Ökonomen hatten nur mit 145.000 gerechnet. Die Arbeitslosenquote sank auf mit 7,5 von 7,6 Prozent auf den tiefsten Stand seit vier Jahren. Sie liegt aber noch deutlich über dem Schnitt der vergangenen 60 Jahre von rund sechs Prozent.

Die grösste Volkswirtschaft der Welt hatte im ersten Quartal merklich an Schwung gewonnen. Das Bruttoinlandsprodukt stieg mit einer Jahresrate von 2,5 Prozent, nachdem es Ende 2012 lediglich zu einem Plus von 0,4 Prozent gereicht hatte. Experten gehen aber davon aus, dass die Dynamik schon im Frühjahr wieder nachlässt, weil die Ausgabenkürzungen der Regierung und höhere Steuern bremsen dürften. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte erst vor kurzem die Wachstumsprognose für 2013 von 2,1 auf 1,9 Prozent. http://www.cash.ch/news/top_news/smi_dreht_nach_usjobdaten_ins_plus-3059...

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@MarcusFabian

Danke für Deine Eröffnung in unserem Mai Thread!

Sicher sehr interessant und lehrreich! Vielleicht liegt es an mir, dass ich keinen klaren roten Faden erkennen kann(, der z.B. in einer Währungsreform enden würde Wink ). Doch im Moment sind alle so euphorisch für Aktien, da kann ich dagegen anreden so viel ich will, ich komme da nicht durch.

Aber wir werden ja sehen, was die Zukunft bringt. Ich wäre jetzt eher vorsichtig und würde meine bis dahin (seit letzten September) sicher ansehnlichen aufgelaufenen Gewinne mehrheitlich ins Trockene bringen!

Gruss
iGwt

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Elias
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Goldige Zeiten für Warren Buffett

In Warren Buffetts Imperium blühen die Geschäfte: Dank der anziehenden US-Konjunktur fährt die Beteiligungsgesellschaft der Investorenlegende satte Gewinne ein.

Im vergangenen Quartal steigerte Berkshire Hathaway den Überschuss nach eigener Auskunft um fast 51 Prozent auf 4,9 Milliarden Dollar. Der Umsatz kletterte um 15 Prozent auf 43,8 Milliarden Dollar. 

Die Berkshire-Aktionäre waren bereits vor Veröffentlichung des Zwischenberichts in Feierlaune. Der Aktienkurs des Unternehmens schloss am Freitag angetrieben von der Rally an der Wall Street auf einem Rekordhoch - beste Bedingungen für die Hauptversammlung am Samstag.

Zum Berkshire- Aktionärstreffen pilgern üblicherweise mehr als 35'000 Menschen. Buffett selbst spricht von einem «Woodstock für Kapitalisten». 

Das bunt gemischte Firmenportfolio des 82-Jährigen profitiert von der Wirtschaftsbelebung in den USA. So konnte sich etwa die Eisenbahngesellschaft Burlington Northern ebenso über eine steigende Nachfrage freuen wie der Lebensmittelgroßhändler McLane, der Wohnmobilhersteller Forest River und der Stromkonzern MidAmerican Energy. «Der glückliche Umstand ist derzeit, dass sich die Wachstumsbereiche der Wirtschaft in Berkshires Sortiment befinden», sagte Jeff Matthews, Gründer des Hedgefonds RAM Partners und Autor eines Buches über Buffett. 

Gewinngarant Versicherungen

«Das Rückrat von Berkshire ist die Weltklassesammlung von Versicherungsunternehmen», ergänzte Investmentstratege David Rolfe von Wedgewood Partners. Dazu gehört etwa der Kfz-Versicherer Geico, dessen Geschäfte glänzend liefen.

Auch im reinen Anlagen- und Derivategeschäft schossen die Gewinne hoch. Sie verdoppelten sich dort im Quartal nahezu auf 1,1 Milliarden Dollar. Buffett ist auch bei Grosskonzernen wie General Electric (GE), Goldman Sachs, Coca-Cola, IBM und Wells Fargo engagiert.

Für weitere Zukäufe fehlt es nicht an Geld. Der Barmittelbestand lag zuletzt bei 49,1 Milliarden Dollar. 12,1 Milliarden davon werden für die gemeinsam mit dem brasilianischen Finanzinvestor 3G Capital betriebene Übernahme des Ketchup-Produzenten H.J. Heinz gebraucht.

Eine weitere Grosstransaktion ist allerdings nicht in Sicht. «Weil die Zinsen bei Null sind, werden sehr hohe Preise für Firmen gezahlt», erläuterte der stellvertretende Verwaltungsratsvorsitzende Charlie Munger. http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/goldige-zeiten-fuer-warren-buffett

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Geldschwemme wird Aktienbörsen weiter hochtreiben

Die Aktienmärkte werden auch in der neuen Woche auf der Welle billigen Notenbank-Geldes reiten. Analysten schliessen neue Rekordpegel beim Dow Jones und deutschen Dax nicht aus.

Sie rechnen mit einer Fortsetzung der Aufwärtsbewegung, auch wenn sich bislang kein Konjunkturaufschwung abzeichnet. Einen Schub erhielten die Kurs-Optimisten in der abgelaufenen Woche von starken US-Arbeitsmarktdaten und der Europäischen Zentralbank (EZB), die den Leitzins auf ein Rekordtief von 0,5 Prozent senkte. Der Dax schloss am Freitag zwei Prozent fester bei 8122 Punkten. Zu einem neuen Höchststand fehlten ihm knapp 30 Stellen. Der bisherige wurde im Juli 2007 erreicht.

Aktienstratege Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co warnt allerdings, das Rückschlagspotenzial dürfte insgesamt größer werden. "Das könnte den Investoren in der neuen Woche bewusster werden, nachdem der Aktienmarkt bislang viel Positives eingepreist hat", sagte Rahn.

Auch der Schweizer Leitindex SMI erreichte am Freitag einen Jahresrekordwert. Mit 7967 Punkten näherte er sich weiter der 8000-Punkte-Marke. 

Viel Geld stellt auch die US-Notenbank Fed bereit, die zuletzt angekündigt hatte, ihr Anleihenkaufprogramm von 85 Milliarden Dollar pro Monat fortzusetzen. In New York knackte der Standardwerteindex Dow Jones am Freitag zwischenzeitlich die Marke von 15.000 Punkten und kletterte ebenso wie der breit gefasste S&P 500 auf ein neues Rekordhoch. Angetrieben wurde die Wall Street von einem starken US-Jobbericht.

Nur wenige Konjunkturdaten nächste Woche

Von Montag bis Freitag stehen nur wenige Konjunkturdaten auf dem Programm, die den Anlegern die Kauflaune verderben könnten: In Deutschland werden am Dienstag Zahlen zu den Industrie-Aufträgen im März veröffentlicht, am Mittwoch folgt die Industrieproduktion für denselben Monat. Zuletzt hatte auch Deutschland als Wachstumsmotor der Euro-Zone geschwächelt.

Gegen Wochenschluss dürften sich dann die Wogen an den Börsen glätten. Am Donnerstag bleibt die Schweizer Börse SIX geschlossen. Andernorts wird zwar gehandelt, doch fehlen erfahrungsgemäß zu Auffahrt viele Anleger. Ihren Fokus werden die anwesenden Investoren an dem Tag wohl gen London richten, wo die Bank of England ihren weiteren geldpolitischen Kurs festlegen wird. Die britische Börse bleibt am Montag ebenso wie der Aktienmarkt in Tokio wegen eines Feiertages geschlossen.

Der Wall Street fehlen in der neuen Woche gewichtige Konjunktur- und Unternehmensdaten. Ein Wechselspiel von Gewinnmitnahmen und Schnäppchenjagd könnte Börsianern zufolge das Handelsgeschehen prägen. "Es ist ein zerrissener Markt", sagt Investmentstratege Paul Mendelsohn von Windham Financial Services.

"Entweder ist alles toll, und wir fliegen zum Mond - oder alles fällt auseinander, und dann war es das."

http://www.cash.ch/news/top_news/geldschwemme_wird_aktienboersen_weiter_...

 

Ich vermute für den Anstieg eher die tiefen Zinsen als die Geldschwemme.

 

 

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Gerard
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Bin immer noch zu 40% investiert, wovon 30% in SREN, 70% in Biotechnologie. Werde es momentan so belassen bis im Herbst, bin aber immer bereit Anpassungen vorzunehmen. SREN wird sich in den nächsten 12 Monaten sicher gut entwicklen und Biotech ist so oder so geprägt von Good oder Badnews, bin aber in dieser Branche weit gestreut.

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Elias hat am 05.05.2013 - 15:04 folgendes geschrieben:

 

 

Ich vermute für den Anstieg eher die tiefen Zinsen als die Geldschwemme.

 

 

Es braucht nicht immer einen Grund. Aber ja, die Zinssenkung der ECB letzten Donnerstag gibt noch einmal einen Adrenalinschub. Es ist einfach sinnlose Euphorie und der Absturz folgt oft nach exponentiellem Anstieg. Wie gesagt, bis ungefähr Mitte Mai hält die Party wohl noch an.

Gruss
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Ich bin draussen. Nur noch ungefähr 0.3% investiert.

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in_God_we_trust hat am 05.05.2013 - 16:04 folgendes geschrieben:

Es braucht nicht immer einen Grund. Aber ja, die Zinssenkung der ECB letzten Donnerstag gibt noch einmal einen Adrenalinschub. Es ist einfach sinnlose Euphorie und der Absturz folgt oft nach exponentiellem Anstieg. Wie gesagt, bis ungefähr Mitte Mai hält die Party wohl noch an.

Viele sind nicht investiert oder sind draussen.
Das deutet schon mal nicht auf Euphorie hin.

Auch die vielen Befürchtungen, es komme jetzt dann ein Crash, deuten weder auf Adrenalin noch auf Euphorie hin.

Von exponentiellem Anstieg sind wir auch weit weg.

 

Ich warte auf die richtige  Gelegenheit für einen Short-Call auf ABB

 

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Alles Gute zum Geburi

Stock Market Crash - Flash Crash May 6, 2010  http://www.youtube.com/watch?v=E1xqSZy9_4I

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Immer die gleichen Weltuntergangstheorien. Es wird kommen wie es kommen muss und am Ende hat der Markt immer recht. Aber nie die Kristallkugel. Ich fahre gut, weil ich mir auch Verluste leisten kann, am Endeffekt zählt wie ich es immer Sage die Performance.

Elias
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Darum starten die Aktien-Märkte durch

Verkehrte Welt: Während die Leitindizes an den globalen Finanzmärkten haussieren, stottert die Realwirtschaft. Was sind die Gründe für das Börsenhoch? Antworten auf die drängendsten Fragen.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Darum-starten-die-Aktien-Maerkte-...

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Wer bis dato nicht von der Hausse profitiert hat, dem sei geraten, Korrekturen bei den SMI-Schwergewichten abzuwarten, um einzusteigen. Nur dann lohnt sich ein entsprechendes Investment – zumindest für kurze Zeit. Marktbeobachter gehen davon aus, dass das Crash-Potenzial Ende Sommer massiv zunehmen wird.

http://www.20min.ch/finance/news/story/Darum-starten-die-Aktien-Maerkte-...

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