Schweizer Aktien und CHF, November 2012

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01.11.2012 21:46
#1
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Schweizer Aktien und CHF, November 2012

Rückblick

DAX, DJ stehen heute nur noch unwesentlich (15%, bzw. 10%) unter ihrem Allzeithoch 2006/2007. Beim SMI ist die Differenz grösser: rund 30%.


Damals stand das USD/CHF Verhältnis bei 1.2 und das EUR/CHF Verh. bei 1.6, EUR/USD also etwa bei 1.3.


Heute ist USD/CHF 0.93, EUR/CHF 1.21, EUR/USD 1.22.


Gold stand damals bei etwa 750$/oz, heute bei 1700$/oz.


Das Welt BIP ist in diesen 5 Jahren etwa um 20% gestiegen.


Erkenntnis 1: Das wirtschaftliche Gewicht der USA und des $ haben sich gegenüber Europa und dem € um etwa 15% erhöht!


Erkenntnis 2: Der Wert des Papiergeldes (u.a. $ und €) hat sich gegenüber Gold, Oel, Rohstoffen in 5 Jahren um 50 - 100% verringert.


Erkenntnis 3: Da der Wert des CHF um 25% gegenüber $ und € gewachsen ist, steht auch der SMI in diesen Währungen nur noch ca. 10% unter seinem Allzeithoch von damals.


Erkenntnis 4: Gemessen an Gold und Rohstoffen, haben aber die Aktien gewaltig an Wert verloren und sind gegenüber 2006/2007 stark unterbewertet.


Erkenntnis 5: Der Menschheit geht's heute besser denn je!


Rückblick Oktober


Der Oktober war für US-Dollar und DJ ein schlechter, für CHF und SMI ein relativ guter Monat, denn der $ und DJ haben verloren, während der CHF und SMI relativ gestiegen sind.


Ausblick


Nun sollte man die Akkumulation von Aktien langsam abgeschlossen haben. Dann kann man sich zurücklehnen und die Aktienrallies im November, Dezember und Januar an sich vorüberziehen lassen. Danach sollte man dann wieder langsam aufwachen und überlegen, ob sich einige Gewinnmitnahmen eventuell im Februar schon lohnen würden (wie 2011 und 2012).


Ausblick November


Nächste Woche sind die öffentlichen Wahlen in den USA (6. Nov.) und kurz darauf (8. Nov.) die geheimen der Volksrepublik China. Die Börsen hassen Ungewissheit und Lieben Gewissheit, deshalb werden wir nächste und übernächste Woche ein Rally sehen. Danach kommt ein Zwischenhalt mit Worries über das Fiscal Cliff, bevor wir ins Jahresendrally einschwenken.


 


An der Börse ist man immer entweder gierig oder ängstlich. Im Herbst, wenn alle ängstlich sind (Halloween lässt grüssen), müssen wir gierig sein und im Frühling, wenn alles gierig und giggerig ist (Fasnacht lässt grüssen), dann müssen wir ängstlich sein!


 


Wie immer ohne Gewähr. Ich bin auch nur ein Menschentier und dazu noch ein ziemlich dummes. Also selber denken! Diesen Text nur als Anregung verstehen! Viel Erfolg! Und beteiligt Euch ungeniert an der Diskussion, dann wird es umso lehrreicher. Je verrückter oder ausgefallener die Ideen, umso besser!


Wichtig ist nur, dass wir versuchen, der Wahrheit und Gerechtigkeit möglichst nahe zu kommen, denn dann vergrössern sich unsere Chancen, die Zukunft möglichst präzise vorauszusehen und damit am Gewinn einer besseren Zukunft mitzuwirken und zu partizipieren!


 

Aufklappen

Gruss
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30.11.2012 21:48
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Und ich dachte immer, Dan Brown ist der einzige, der sich solche Geschichten ausdenken kann. Wow.

Auf welchem Bahngleis trefft ihr Euch denn am 21.12.?

 

30.11.2012 20:59
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Elias hat am 30.11.2012 - 20:21 folgendes geschrieben:

 

Die USA wollen die Dollarnote durch die Dollarmünze ersetzen, weil das letztendlich billiger ist. Sparpotenzial ein paar Milliarden


 

Wir sprechen vom Szenario von TeeTasse. Das geht von einer Erhöhung der Dollar-Geldmenge um Faktor 100 aus. Aus 16 Billionen Dollar werden 1.6 Billiarden.

Ich bezeichne das als Hyperinflation der Geldmenge. Du nicht.
Meine Frage an Dich lautet dehalb nochmals: Welche Ausweitung der Geldmenge ist für Dich persönlich eine Hyperinflation?

30.11.2012 20:21
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@MF Dream on

 

Die USA wollen die Dollarnote durch die Dollarmünze ersetzen, weil das letztendlich billiger ist. Sparpotenzial ein paar Milliarden

U.S. Should Replace Dollar Bills With Coins, GAO Says http://blogs.wsj.com/economics/2012/11/27/u-s-should-replace-dollar-bill...

 

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30.11.2012 19:15
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Elias hat am 30.11.2012 - 07:41 folgendes geschrieben:


Wenn MF Hyperinflation schreibt, kann man davon ausgehen, dass er sich nicht im geringsten vorstellen kann, was dann abgeht. Speziell wenn es um eine Leitwährung geht.

 

TeeTasse83 hat am 29.11.2012 - 18:04 folgendes geschrieben:



Die FED kündigt an dass sie die Notenpresse mal so richtig anwirft und den USD um Faktor 100 weginflationiert.

Wenn eine Ausweitung der Geldmenge um Faktor 100 für Dich keine Hyperinflation ist: Wo beginnt bei Dir die Grenze? Bei Faktor 1000? Faktor 1 Million? Faktor 1 Milliarde?

 

30.11.2012 18:22
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@TT,

Ich habe hier noch ein uraltes Posting von mir aus dem Jahr 2003 gefunden, in dem ich in etwa ein ähnliches Szenario beschrieben habe wie Du Wink

http://www.stock-channel.net/stock-board/showthread.php3?p=501288

 

30.11.2012 16:49
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TeeTasse83 hat am 30.11.2012 - 14:52 folgendes geschrieben:

MF: Korrekt, sehe dies als ein mögliches Szenario. Nur, der Staat wird nicht auf 11 Billionen Schulden sitzenbleiben - sondern ungefähr auf 0. Wieso?
 

1. Das Szenario ist höchst unwahrscheinlich bis unmöglich.

2. Der Staat ist kein Fremdkörper, sondern besteht aus Bürgern und Firmen, die wiederum mit anderen Staaten verflochten sind.

Die USA werden die Schulden abbauen. Das haben sie schon nach dem 2. Weltkrieg gemacht. Die Schmach eines Bankrotts werden sie niemals über sich ergehen lassen.

 

TeeTasse83 hat am 30.11.2012 - 14:52 folgendes geschrieben:

PS: Ich verstehe nicht wieso dass Obama das Fracking unterstützt.

Wie schon mal erwähnt, hat eine Firma in den USA massive Fortschritte gemacht bei der Herstellung Öl durch CO2. Die ETH bei uns zwar auch ein Verfahren entwickelt, aber das scheint nicht so erfolgreich.

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30.11.2012 16:25
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Meine vorgestrige "gewagte" Prognose, dass wir Ende Jahr die 6850 erreichen werden, haben wir heute praktisch schon erreicht! Smile

Nun wage ich gar die Prognose von 7000 bis Ende Jahr (Fiscal Cliff hin oder her)!

Vielleicht würde gerade das Fiscal Cliff (ohne Abschwächung) den Aktien am Meisten Auftrieb geben, denn dann würde das Haushaltsdefizit endlich einmal gekappt. Ohne Schmerzen geht das sowieso nicht.

Gruss
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30.11.2012 13:03
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TeeTasse83 hat am 30.11.2012 - 10:37 folgendes geschrieben:

MF: Amerika wird niemals seine eigenen Bürger beklauten.

 

Ich verstehe Dich also richtig: Von den insgesamt über 16 Trillionen Treasuries werden nur jene 5.4 Billionen als wertlos deklariert, die in ausländischen Händen sind?
Was passiert mit den 11 Trillionen im Inland? Die werden von der Fed in die Bilanz genommen und danach abgeschrieben?

Weiterhin: Wenn die alten Dollars als grundsätzlich ungültig erklärt (Währungsreform) und lediglich innerhalb der USA mit neuen Dollars ersetzt werden, dürfte es für die USA schwierig werden, im Ausland einzukaufen. Die USA halten ja nur sehr wenig ausländische Devisen als Reserve. Im Moment nur 151 Mrd Dollar. Das bedeutet, dass die USA relativ schnell dafür sorgen muss, dass das Ausland a) den Schock der wertlosen alten Dollars verkraftet und b ) die neuen Dollars als Zahlungsmittel akzeptiert.

Entsprechend schnell müssten die USA von einer Import- zu einer Exportnation werden. Sie müssten also ihren Eigenbedarf in der ersten Zeit selbst decken bzw. dann einen Exportüberschuss erwirtschaften, um ihre Erdölimporte zu finanzieren. Das wird schwierig.

30.11.2012 07:41
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MarcusFabian hat am 30.11.2012 - 01:26 folgendes geschrieben:

Was Du in Deinem Posting sehr eindrücklich beschreibst, läuft auf eine kurze, kontrollierte Hyperinflation mit anschliessender Währungsreform hinaus. Legt man diese 1-2 Tage dauernde Aktion zudem auf ein Wochenende (besser auf ein verlängertes wie Ostern oder Pfingsten) kann man sich zusätzlich die Handelsverbote noch schnenken, da ja die Märkte ohnehin geschlossen sind.

 

Einmal mehr: Wunschdenken

Wenn MF Hyperinflation schreibt, kann man davon ausgehen, dass er sich nicht im geringsten vorstellen kann, was dann abgeht. Speziell wenn es um eine Leitwährung geht.

Allein die Vorstellung, die USA könne das unbemerkt vorbereiten, ist schon infantil. Brasilien hat so was ähnliches mal gemacht und über ein Wochenende die Bankkonten bis auf 20'000 Dollar geräumt. Die Auswirkungen waren verheerend.

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30.11.2012 01:26
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@TeeTasse83,

Was Du in Deinem Posting sehr eindrücklich beschreibst, läuft auf eine kurze, kontrollierte Hyperinflation mit anschliessender Währungsreform hinaus. Legt man diese 1-2 Tage dauernde Aktion zudem auf ein Wochenende (besser auf ein verlängertes wie Ostern oder Pfingsten) kann man sich zusätzlich die Handelsverbote noch schnenken, da ja die Märkte ohnehin geschlossen sind.

Das ist allerdings nicht das Szenario, das sich Otto Normalverbraucher vorstellt, wenn er an "weginflationieren" denkt.

Was ich in Deinen Szenario nicht nachvollziehen kann ist, warum die US-Pensionskassen nicht betroffen sein sollen. Was konkret passiert mit den US-Staatsschulden im Besitz von US-Bürgern und -Institutionen? Viele Schulden innerhalb und ausserhalb der USA sind mit Guthaben von US-Treasuries besichert. Werden diese Treasuries wertlos, sind die Schulden nicht mehr gedeckt. Die Konsequenz wäre eine Domino-Kette von Bankkonkursen weltweit.

Ein weiterer Punkt mit dem ich nicht einverstanden bin: Du vermutest, der US$ würde durch diese Aktion 20-30% einbüssen. Ich meine, es müssten bedeutend mehr sein. Für jeden Dollar, der in den USA benötigt wird, kommen $2.6 im Welthandel. Der Dollar würde nach so einer Aktion seine Bedeutung als Weltleitwährung verlieren. Entsprechend wäre der Dollar nur noch eine US Binnenwährung, evtl. mit einigen Ausnahmen in Südamerika und anderen Ländern, die ihre Währung an den Dollar gekoppelt haben. 50-70% dürfte der Wertverlust ensprechend schon betragen, wenn der Dollar nicht mehr im Welthandel benötigt wird.

Das Ergebnis wäre dann, dass die USA nicht mehr in gleichem Ausmass in China billig einkaufen könnten wie bis anhin. Zumindest nicht, ohne die Importe mit Waren wie Pharma oder Baumwolle zu bezahlen. Entsprechend müsste die Textil- und Elektro-Industrie in den USA wieder aufgebaut werden. Langfristig also durchaus sinnvoll und nachhaltig. Die Zeiten allerdings, in denen die USA auf Kosten der Restwelt leben können, weil sie die Reservewährung stellen, wären ein für allemal vorbei.

 

29.11.2012 19:25
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Nochmal den incredible Huge Hendry. Ich kann ihn einfach nicht genug hören:

http://www.youtube.com/watch?v=ZrBxZDvrNHY

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29.11.2012 18:12
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Jetzt noch 90 Punkte, dann haben wir ein 4 Jahreshoch erklommen bei ca. 6920!

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29.11.2012 18:07
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Clever von der CS den Uetlihof heute für eine Milliarde zu verkaufen! In ein paar Jahren kann sie ihn dann für den halben Preis wieder zurückkaufen, wenn die Immoblase geplatzt ist. Smile

Gruss
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29.11.2012 17:44
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TAGESÜBERBLICK WIRTSCHAFT

29.11.2012 17:06



Bern (awp/sda) - Donnerstag, 29. November 2012

VERBLÜFFEND STARKES WACHSTUM: Die Schweizer Wirtschaft ist nicht in eine Rezession abgerutscht, sondern im dritten Quartal 2012 überraschend stark gewachsen. Trotz Eurokrise und der Abkühlung auf vielen ausländischen Märkten stieg das Bruttoinlandprodukt (BIP) um 0,6 Prozent. Besonders für Gesundheitspflege und Telekomprodukte griffen die Konsumenten tiefer in die Tasche. Die Konsumausgaben des Staates und der Sozialversicherungen nahmen gar um 1,7 Prozent zu. Trotz fortwährender Konkurrenznachteile wegen der Frankenstärke weiteten sich die Warenexporte um 2,3 Prozent aus. Hierzu trugen Chemieprodukte und insbesondere wenig konjunkturabhängige Pharmazeutika massgeblich bei. Die fragile Lage der Weltwirtschaft und die grossen Probleme in der Eurozone liessen die Unternehmen aber vorsichtig werden: Die Ausrüstungsinvestitionen wurden um 1,2 Prozent zurückgefahren. Ökonomen bezweifelten denn auch, dass sich die Schweiz bereits wieder auf einem steilen Wachstumspfad befindet. Zu gross seien die Probleme der Eurozone.


PRODUKTIVERES BAUGEWERBE: Das Schweizer Baugewerbe hat von Juli bis September gemäss Angaben des Bundesamts für Statistik (BFS) nicht nur mehr gebaut als im Vorjahr, es hat auch keine weitere Preiserosion hinnehmen müssen. Die Produktionsstatistik für die Branche weist fürs dritte Quartal ein Plus von 1,2 Prozent aus. Die Umsätze der Bauunternehmen sind gleichzeitig um 1,3 Prozent gestiegen. Dabei stiegen im Hochbau sowohl Produktion wie auch Umsatz um 7,8 Prozent. Im Tiefbau dagegen sank die Produktion um 1,5 Prozent, der Umsatz um 1,2 Prozent.


DEUTSCHE FABRIKEN VERÄUSSERT: Der Industriekonzern Georg Fischer (GF) trennt sich von seiner Aluminiumsandgusssparte und verkauft dazu zwei Fabriken in Deutschland. Käuferin ist die österreichische MWS Gruppe. Der Kaufpreis ist nicht bekannt, der Handel wird laut GF-Angaben das Ergebnis mit einem Abschreiber von 27 Mio. Fr. belasten. Mit der Veräusserung der beiden Fabriken reagiert das Schaffhauser Traditionsunternehmen auf die sinkende Auslastung seiner europäischen Werke. Mehr Wachstumsmöglichkeiten verspricht sich Georg Fischer stattdessen im asiatischen Automobilmarkt. Deshalb baut es seine bereits bestehenden Fabriken in China aus. Auf diese Weise solle die Produktionskapazität um 40 Prozent gesteigert werden.


EVOLVA SETZT AUF RESVERATROL: Das Biotechnologieunternehmen Evolva übernimmt von der dänischen Fluxome die Entwicklung und Produktion des Nahrungsmittelzusatz Resveratrol. Fluxome befindet sich in einem Konkursverfahren und wird derzeit restrukturiert. Bereits letzte Woche hatte Evolva die Übernahme von Teilen von Fluxome angekündigt, jedoch noch keine detaillierteren Angaben gemacht. Die Übernahme kostet Evolva 1,05 Mio. Fr. sowie 0,6 Prozent des Aktienkapitals. Bis sich die Resveratrol-Umsätze auf 65 Mio. Fr. aufgehäuft haben, erhält Fluxome zudem eine Lizenzgebühr. Wann genau Evolva erste Resveratrol-Produkte auf dem Markt bringen wird, wurde nicht mitgeteilt. Resveratrol wird Kaugummis, Getränken und Anti-Aging-Cremes beigegeben; dem Molekül wurden medizinische Effekte nachgewiesen.


1 MILLIARDE FÜR DEN UETLIHOF: Die Grossbank Credit Suisse (CS) hat eine weitere Immobilie verkauft: Das Uetlihof-Bürogebäude in Zürich wird für 1,0 Mrd. Fr. vom Norges Bank Investment Management (NBIM) übernommen. Der norwegische Vermögensverwalter kauft den Gebäudekomplex in der Nähe des Albisgütlis für den Staatlichen Pensionsfonds Norwegian Government Pension Fund Global. Die CS erwartet aus dem Verkaufspreis einen Gewinn nach Steuern von 83,7 Mio. Franken. Dieser wird über die Mietdauer verbucht. Die CS mietet fortan ihren weltweit wichtigsten Bürokomplex. Die CS hatte im Juli verschiedene Massnahmen zur Stärkung der Kapitalbasis bekannt geben, nachdem die Schweizerische Nationalbank (SNB) einen Kapitalaufbau gefordert hatte. So verkaufte sie das historische Geschäftshaus "Metropol" in Zürich an die SNB.


SCHLIESSUNG DER LANDESBANKEN GEFORDERT: Angesichts der Schuldenkrise in Europa fordert Julius Bär-Chefökonom Janwillem Acket die Schliessung von "Zombiebanken". Zombiebanken seien scheintote Banken, die zu gross seien, als dass sie pleite gehen dürften. "Es gibt eine ganze Reihe von Banken, die haben keine Daseinsberechtigung", sagte Acket. Als Beispiel nannte er die Landesbanken in Deutschland: "Die sind eigentlich nicht nötig. Es gibt andere Banken, die diese Aufgaben besser erfüllen." Um solche Krisenbanken aus dem Verkehr ziehen zu können, brauche es eine Bankenunion in Europa und eine einheitliche Aufsicht. Erst mit einer standardisierten Bewertung der Bonität solcher Banken könne man die Geldinstitute auch abwickeln. Dazu sei noch eine Einlagensicherung nötig, um einen Sturm der Kunden auf die Banken zu vermeiden.


250 NEUE STELLEN: Der US-Mischkonzern 3M eröffnet im April 2013 in Burgdorf ein Kompetenzzentrum für die Produktions- und Bedarfsplanung. Dazu sollen 250 Stellen aus dem Ausland am neuen Standort konzentriert werden, wie 3M mitteilte. Am neuen Ort sollen die Planungsprozesse optimiert und Synergien genutzt werden. Etwa möchte 3M schneller auf Marktveränderungen reagieren können. Grundsätzlich soll das Burgdorfer Zentrum als Schnittstelle zwischen dem Marketing und der Produktion dienen. Es wird für die Märkte in Europa, im Nahen Osten und in Afrika zuständig sein. Auf Burgdorf fiel die Wahl unter anderem wegen der "international und unternehmerisch" ausgerichteten Umgebung von Bern.


ZURICH AUF KURS: Der Versicherungskonzern Zurich Insurance Group sieht sich auf gutem Weg, seine Ziele für 2013 zu erreichen. Die angestrebte Eigenkapitalrendite von 16 Prozent dürfte aber im laufenden Jahr verfehlt werden. Wie im letzten Jahr bereits gesagt, sei im derzeitigen Umfeld eine um 2 Prozentpunkte niedrigere Eigenkapitalrendite realistischer, teilte Zurich zu einem Anlass für Analysten und Investoren mit. Konzernchef Martin Senn zeigte sich sehr zuversichtlich, dass Zurich weiterhin eine attraktive und nachhaltige Dividende auszahlen könne.


ULTIMATUM GESTELLT BEKOMMEN: Weatherford hat seine Bilanzierungsprobleme immer noch nicht gelöst. Die Schweizer Börsenbetreiberin SIX gewährte dem Erdölförderdienstleister eine weitere Fristverlängerung, um die definitiven Zahlen bekanntzugeben. Weatherford muss nun den Bericht zum ersten Halbjahr 2012 bis zum 17. Dezember vorlegen. Hält der Konzern diese Frist nicht ein, wird der Handel an der Schweizer Börse mit den Aktien des Unternehmens ab 18. Dezember ausgesetzt, teilte Weatherford mit. Mitte November, einige Tage nach der Publikation der Zahlen zum dritten Quartal, hatte Weatherford den Berichtigungsbedarf wegen Fehler in der Steuerberechnung für vorangegangene Perioden auf rund 150 Mio. Dollar beziffert.


ZEIT GEWONNEN: Argentinien hat im Streit mit US-Hedgefonds um alte Staatsschulden kostbare Zeit gewonnen. Ein Gerichtsurteil in den USA, welches das Land in die Zahlungsunfähigkeit hätte treiben können, wurde von einem Berufungsgericht am späten Mittwoch (Ortszeit) in New York vorerst ausgesetzt. Für den 27. Februar ist ein Verhandlungstermin vor dem Berufungsgericht angesetzt. Hintergrund des Rechtsstreits ist Argentiniens Staatspleite vor zehn Jahren. Damals hatte der Grossteil der Gläubiger bei einer Umschuldung mitgemacht und dabei auf etwa zwei Drittel seiner Forderungen verzichtet. Ein kleiner Teil der Gläubiger besteht jedoch bis heute auf der vollen Rückzahlung des geliehenen Geldes.


RIO TINTO SPART: Der australische Bergbauriese Rio Tinto setzt den Rotstift an und versucht so, durch die schlimmste Branchenkrise seit langem zu kommen. Der auf Eisenerz spezialisierte Konzern legt nach Angaben von Donnerstag für zwei Jahre ein Sparprogramm im Volumen von 7 Mrd. Dollar auf. Der Grossteil der Einsparungen bis Ende 2014 entfalle auf Betriebskosten. Für die Erkundung und Evaluierung von Projekten solle zudem 1 Mrd. Dollar weniger ausgegeben werden. Betroffen sind vor allem die Bereiche Kohle und Aluminium. Grund für die Krise ist die nachlassende Nachfrage aus China. Das Land ist Australiens wichtigster Handelspartner und steuert dieses Jahr auf das niedrigste Wachstum seit 1999 zu.


 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

29.11.2012 17:31
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@Elias ??? ich verstehe nicht was Du meinst. Ich sehe keinen Widerspruch. Bei meinem Forecast von 6850 habe ich offenbar noch viel zu tief gegriffen!!! Aber je höher, desto besser!!!

 

Don't worry, be happy! Higher and higher (SMI neues 31 Monatshoch!):

http://www.youtube.com/watch?v=mzDVaKRApcg

 

Wobei der $ vor 31 Monaten bei 1.07 stand und der Euro bei 1.43, also bei wesentlich (15%) schwächerem CHF als heute.

Das bedeutet, dass wir effektiv bei unserem starken CHF von heute viel besser dastehen als im April 2010, nämlich ca. 15% besser, zumindest in Papierwährung! Gegenüber Gold und Immos sieht es natürlich anders aus. Aber diese befinden sich wohl in einer Blase.

 

 

Gruss
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29.11.2012 17:22
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in_God_we_trust hat am 28.11.2012 - 05:22 folgendes geschrieben:

Gegen das Monatsende sinken die Kurse bei steigender Tendenz, wie immer. Kein Grund zur Beunruhigung. Danach geht's Anfangs Dezember umso flotter ins Windowdressing-Jahresendrally, wobei der Chart kurz vor Jahresende wieder etwas abknickt. Mein Forecast Jahresendstand des SMI: 6850 Punkte.

Das war gestern

 

Heute tönt es so

in_God_we_trust hat am 29.11.2012 - 09:58 folgendes geschrieben:

Trotzdem ist jetzt saisonal einfach nicht der Moment Aktien zu shorten. Ich würde sie aber auch nicht mehr kaufen, sondern einfach halten, halten (  :bye:  und schlicht den Anstieg geniessen) bis mindestens Februar und bis spätestens Mai. Keine Angst, sie werden nicht mehr fallen und falls doch, dann kommen sie wieder hoch bis Mai!

 

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29.11.2012 10:36
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Sandy II:

A Giant Currency Superstorm is Coming to America

http://www.wealthwire.com/news/economy/4217

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29.11.2012 09:58
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@MF: Interessanter Artikel, danke!

Trotzdem ist jetzt saisonal einfach nicht der Moment Aktien zu shorten. Ich würde sie aber auch nicht mehr kaufen, sondern einfach halten, halten (und schlicht den Anstieg geniessen) bis mindestens Februar und bis spätestens Mai. Keine Angst, sie werden nicht mehr fallen und falls doch, dann kommen sie wieder hoch bis Mai!

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29.11.2012 08:15
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Das Bruttoinlandprodukt der Schweiz ist von Juli bis September im Vergleich zum Vorquartal um 0,6 Prozent gestiegen. Innerhalb eines Jahres ist die Wirtschaftsleistung gemäss Angaben des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) damit um 1,4 Prozent gewachsen.


Infografik Europäische Wirtschaftszahlen


Zum BIP-Wachstum beigetragen haben namentlich der private Konsum und die Ausgaben der öffentlichen Hand, aber auch die Warenexporte, wie es am Donnerstag in einem Communiqué hiess. So sind die Konsumausgaben der Schweizer Bevölkerung im Quartalsvergleich um 0,1 Prozent gestiegen, die Ausgaben des Staats und der Sozialversicherungen um 1,7 Prozent.


Plus bei Warenexporten


Bei den Warenexporten wurde ein Wachstum von 2,3 Prozent verzeichnet. Rückläufig waren dagegen die Exporte von Dienstleistungen, wo die Statistik des Seco wie bereits im 2. Quartal ein Minus von 1,4 Prozent ausweist. Gleichzeitig schrumpften aber auch die Dienstleitungsimporte (-1,9 Prozent), wogegen die Warenimporte zulegten ( 0.8 Prozent).


Negativ aufs BIP wirkte sich auch der Rückgang der Anlageinvestitionen um 0,5 Prozent aus. Die Ausrüstungsinvestitionen, also etwa der Kauf von Maschinen zur Herstellung von Gütern, bildete sich um 1,2 Prozent zurück. In den Bau und die Renovation von Gebäuden wurde dagegen weiterhin Geld gesteckt. Die Bauinvestitionen stiegen um 0,3 Prozent.


Quelle: www.20min.ch

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29.11.2012 04:52
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Ok, ich geb's zu. Sehr hilfreich war mein letztes Posting nicht, wenn es darum geht, die Zusammenhänge zwischen Bonds und Aktien zu verstehen.

Also der Reihe nach.

Versetze Dich in die Situation eines US-Pensionskassen-Managers, der ein Portofolio von $500+ Mio  zu verwalten hat.
Deine Statuten schreiben vor, dass Du nur in US-Aktien, US-Bonds oder US-Immobilien mit einem Rating von AA oder höher investieren darfst. Das sind die Rahmenbedingungen.

Du weisst seit 2008, dass die Ratings von Immobilien-Paketen nicht sonderlich zuverlässig sind und klammerst deshalb Immobilien wohlweislich aus. Du suchst Dir also Aktien oder Bonds, die dieses Rating haben und wählst jene, die die beste Rendite liefern.

Die besten US-Bonds, die es auf dem Markt gibt sind welche? Richtig: jene von Coca-Cola. Die US Staatsanleihen (US-Treasuries) kommen erst auf Rang 2 Wink Aber das nur so nebenbei.

Du weisst, dass Bonds grundsätzlich sicherer sind als Aktien. Dies schon alleine aus dem Grund, weil Obligationen im Falle eines Konkurses nach Löhnen und Warenlieferungen noch bedient werden während Aktionäre nahezu leer ausgehen. Bieten also Aktien und Oblis dieselbe Rendite, wirst Du Dich für die Oblis entscheiden. Für Aktien entscheidest Du Dich nur dann, wenn deren Rendite mindestens 1% (= Risikoprämie) oberhalb der Obli-Rendite liegt. (Vgl. hierzu auch Fed-Modell von Ed Yardeni).

Halten wir bis hierhin mal fest:
Wenn die Rendite bei Bonds bei 3% liegt, wirst Du Aktien nur dann kaufen, wenn deren Rendite bei mindestens 4% liegt.

Weiterhin weisst Du, dass steigende Zinsen für Aktien schlecht sind, weil sich die Finanzierungskosten der Unternehmen ebenso erhöhen wie jene der Konsumenten. Damit treffen zwei negative Faktoren auf die Unternehmensgewinne:
1. Weniger Umsatz, weil die Konsumenten höhere Zinskosten tragen müssen und somit weniger frei verfügbares Kapital für den Konsum haben.
2. Weniger Gewinn der Unternehmen, weil sich neben dem Umsatzrückgang auch die höheren Finanzierungskosten auf den Gewinn negativ auswirken.

Bei steigenden Zinsen fallen deshalb sowohl die Aktienpreise als auch die Bond-Preise.

Als Privatmann würdest Du in dieser Situation wohl in Rohstoffe oder Edelmetalle investieren, um Dein Kapital zu schützen. Aber als PF-Manager darfst Du das nicht. Also wirst Du in Bonds investieren, die mit fallendem Preis logischer Weise höhere Renditen zahlen.

Du verkaufst also bei steigenden Zinsen Aktien gegen Bonds.

Bei sinkenden Zinsen tust Du entsprechend das Gegenteil: Du verkaufst Bonds gegen Aktien.

Im Spiel Aktien vs. Bonds sind somit die Zinsen der wichtigste Faktor. Bei steigenden Zinsen Bonds kaufen, bei sinkenden Zinsen Aktien kaufen. Und da das Universum des typischen US-Pensionskassen-Managers auf Bonds und Aktien beschränkt ist (er kauft z.B. keine ausländischen Wertpapiere, muss sich also nicht um Währungsschwankungen und dergleichen kümmern) wird das Geld rein zw. Bonds und Aktien hin- und her-verschoben.

Steigen oder sinken Bonds und Aktien also parallel, ist das eine Anomalie. Und Anomalien sind für jeden Trader eine wunderbare Spekulationsbasis, um risikolosen Gewinn einzufahren:
Steigende z.B. Aktienpreise trotz steigender Zinsen, wäre ein klarer Einstiegspunkt um Aktien zu shorten.
Bei sinkenden Aktienpreise und sinkenden Zinsen würde man entsprechend long gehen.
Und da wir hier von "Big Boys" reden (zur Erinnerung: PF-Manager mit 500 Mio Dollar oder mehr), die alle gleich ticken, hätte das sehr schnell eine korrigierende Wirkung auf den Preis. 

Abweichungen von der Regel "Aktien müssen 1% besser rentieren als Bonds, damit sie gekauft werden" gibt es allerdings dann, wenn der Markt mit einer steigenden Teuerung rechnet. Denn Aktien repräsentieren Sachwerte, Bonds hingegen nicht.

Steigen Aktien und fallen Bonds, obschon Aktien nicht mehr Rendite liefern, ist das ein Hinweis darauf, dass die Anleger eine steigende Teuerung erwarten und ihr Kapital im Wert schützen möchten. Ein Phänomen, das langfristig eher selten, in den letzten 4 Jahren jedoch gang- und gäbe ist.

 

29.11.2012 04:03
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in_God_we_trust hat am 28.11.2012 - 18:52 folgendes geschrieben:

So schlecht war der Tag nicht. Die Aktien stiegen und die Bonds stiegen . Was will man noch mehr?

Beides shorten, weil logischer Weise, eines von beiden sinken muss!

28.11.2012 18:52
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So schlecht war der Tag nicht. Die Aktien stiegen und die Bonds stiegen (normalerweise steigt das Eine, dann fällt das Andere). Was will man noch mehr?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

28.11.2012 16:51
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josa hat am 28.11.2012 - 16:02 folgendes geschrieben:

black Wednesday

Warum?

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

28.11.2012 16:50
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in_God_we_trust hat am 28.11.2012 - 13:28 folgendes geschrieben:

Wenn Du etwas Interessantes weisst, hast Du die Gelegenheit es hier zu posten. Dieses Forum wird wohl nicht von Hunderttausenden gelesen, also hat es kaum Einfluss auf den Aktienkurs.

Ich weiss auch nur das, was alle anderen in Zusammenhang mit Windowdressing auch wissen. Es gibt gute und schlechte Kandidaten, auf die man spekulieren kann. Solche, die aus dem Depot fliegen und andere, die der institutionelle Anleger Ende Jahr im Depot haben muss.

Was kaum einer wissen wird ist, welche dieser Titel die institutionellen Anleger schon haben, bzw. nicht mehr haben wollen oder noch kaufen müssen. Wenn es Indexschwergewichte sind, kann es in die eine oder andere Richtung gehen.

Also ist man so klug wie zuvor.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

28.11.2012 16:02
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black Wednesday Sad

28.11.2012 13:28
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Elias hat am 28.11.2012 - 08:11 folgendes geschrieben:

Jetzt müsste man nur noch wissen, welche Titel in diesem Zusammenhang aus den Depots fliegen und welche gekauft werden. Das kann man nachlesen und darauf spekulieren.

Wenn Du etwas Interessantes weisst, hast Du die Gelegenheit es hier zu posten. Dieses Forum wird wohl nicht von Hunderttausenden gelesen, also hat es kaum Einfluss auf den Aktienkurs.

Eigentlich interessiere ich mich nicht besonders für bestimmte Titel, sondern ganz Allgemein über die Wirtschaftslage, die fast alle Titel gleichmässig beeinflusst.

Ich gebe mich weniger mit Detailwissen ab, sondern versuche vielmehr die Makrolage zu verstehen. Diese Makrolage ist es, die grössere Crashs verursacht. Wenn ich mich zu stark mit Details befasse, verpasse ich die grossen Makro-Bewegungen des Marktes.

Gruss
iGwt

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28.11.2012 08:11
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in_God_we_trust hat am 28.11.2012 - 05:22 folgendes geschrieben:

Gegen das Monatsende sinken die Kurse bei steigender Tendenz, wie immer.

Wie immer.

Und weil es immer so ist, schlägt man aus diesem "Wissen" keinen Profit. Immerhin kennt man das Wort Windowdressing. Jetzt müsste man nur noch wissen, welche Titel in diesem Zusammenhang aus den Depots fliegen und welche gekauft werden. Das kann man nachlesen und darauf spekulieren.

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Benjamin Franklin

28.11.2012 05:22
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Gegen das Monatsende sinken die Kurse bei steigender Tendenz, wie immer. Kein Grund zur Beunruhigung. Danach geht's Anfangs Dezember umso flotter ins Windowdressing-Jahresendrally, wobei der Chart kurz vor Jahresende wieder etwas abknickt. Mein Forecast Jahresendstand des SMI: 6850 Punkte.

Gruss
iGwt

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27.11.2012 08:20
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UBS-Konsumindikator erholt sich weiter

 


Die Kauflust in der Schweiz hat sich im Oktober weiter aufgehellt.

Der UBS-Konsumindikator stieg auf 1,31 Punkte von 1,04 Zählern im Vormonat, wie die Grossbank am Dienstag mitteilte. Zum Anstieg beigetragen hätten die Neuzulassungen von Personenwagen, die sich nach einem schwachen September wieder erholten.


Dagegen habe der schwächere Geschäftsgang im Detailhandel einen deutlicheren Anstieg des Konsumindikators verhindert. Die Stimmung im Einzelhandel werde vom Preiszerfall gedrückt. Bei den Konsumenten trübten vor allem die vielen Negativmeldungen aus dem Ausland die Stimmung. Trotzdem rechnet die UBS damit, dass der Privatkonsum eine wichtige Stütze der Konjunkturentwicklung bleiben wird.


Quelle: www.cash.ch

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

25.11.2012 15:22
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weico hat am 25.11.2012 - 10:16 folgendes geschrieben:

Marc Faber:

«Am liebsten habe ich schon vor dem Essen ein Meitli»

http://www.sonntagonline.ch/ressort/menschen/2636/

 

 

weico

Er ist offenbar ein Feinschmecker. :evil:

Auf der Oalm, da gibt's koa Sünd. :angel:

Was ist besser, ein Call-Girl oder eine Put-Option? Und was ist ein Put-Girl? Wacko

 

Faber: "Ich verdiene mehr, seit ich nur noch selten handle. Ich verschiebe zwei-, dreimal im Monat die Positionen ein wenig. Früher glaubte ich zu wissen, wie sich die Börse entwickelt. Heute bin ich der Ansicht: Wir wissen nicht, was morgen ist, wir müssen die Wahrscheinlichkeiten abschätzen – und genug Reserve haben, um profitieren zu können, wenn ein Unfall passiert."

Faber: "Ich hätte den Deutschen gesagt: Fuck you! Wir haben eine eigene Verfassung, löst eure Probleme selbst."

Faber: "Die Banken haben ihre Kunden jahrzehntelang ausgenommen und sich an ihnen bereichert. Und als das nicht mehr ging, riefen sie nach dem Staat, damit sie wieder Boni zahlen können. Das geht einfach nicht."

 

Mit Alkohol hat Faber offenbar definitiv ein Problem. In seinem Alter ist das verzeihbar, einem Jüngeren würde ich solches jedoch nicht empfehlen! (Ausserdem lässt sich ein Meitli auch ohne Alkohol geniessen, d.h. sogar noch viel besser, denn dann kann man sich unter anderem danach sogar noch eine Weile an den schönen Moment zurückerinnern). Smile

Gruss
iGwt

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