Schweizer Aktien und CHF, Oktober 2012

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in_God_we_trust
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Schweizer Aktien und CHF, Oktober 2012

Dieses Mal muss ich es leider kurz machen, da ich wenig Zeit habe. Wenn jemand anders Lust hat, kann sie/er dies gerne für mich übernehmen und einen oder mehrere Eröffnungen hinzufügen.


Ich sage nur: Der Oktober ist weiterhin geeignet zuzukaufen. Bis Ende Oktober sollte man das Geld, das man reserviert hat um damit Aktien zu kaufen, zu maximal 67% angelegt haben. Die restlichen 33% bleiben in Cash für den absoluten Notfall, nicht anrühren! Danach kann man sich zurücklehnen bis ca. Mai 2013 und die gekauften Aktien bis dahin erst bei einem Anstieg von ca. 15% verkaufen. Und daran denken, immer gestaffelt kaufen und verkaufen, nie alles auf einmal.

Zyndicate
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Hey igwt: Danke für deinen kurzen Bericht! Glaubst du ernsthaft an eine Steigerung von 15% bis Mai 2013?


Finde ich doch etwas zu viel! Ich glaube zwar auch an einen Anstieg, welcher sich jedoch in Grenzen hält (so 5-7%)


Vermute auch, dass es nächstens eine grosse Konsolidierung an der Börse geben wird, weil der Anstieg in letzter zeit einfach zu viel war!


Freue mich auf interessante Diskussionen im Oktober!

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geldsack
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Grosse Konsolidierung? Nein, parat machen für die Jahresendrally. Beginnt heuer schon früher.


 

geldsack
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Australische Notenbank senkt Leitzins wegen Abschwächung der Weltkonjunktur

(02.10.2012 / 10:17:58)

 


SIDNEY (awp international) - Die australische Notenbank hat ihren Leitzins angesichts einer sich abschwächenden Weltkonjunktur überraschend erneut gesenkt. Der Leitzins werde um 0,25 Prozent auf 3,25 Prozent reduziert, teilte die Notenbank am Dienstag in Sidney mit. Zuletzt hatte die Notenbank im Juni ihren Leitzins um 0,25 Prozentpunkte gesenkt und ihn dann drei Monate nicht verändert. Die überwiegende Mehrheit der von der Nachrichtenagentur Bloomberg befragen Volkswirte hatten zunächst mit einem weiteren Abwarten der Notenbank gerechnet.


Notenbankchef Glenn Stevens verwies auf die Abkühlung der Weltkonjunktur in den vergangenen Monaten. Es gebe weitere Abwärtsrisiken für den globalen Ausblick. So sei die wirtschaftliche Aktivität in Europa rückläufig und das Wachstum in den USA bleibe moderat. Zudem habe sich in China das Wachstum abgeschwächt und die Unsicherheit über den kurzfristigen Ausblick sei grösser als zuletzt. Das geringere Wachstum in China und die generelle Schwäche in Europa belasteten die Entwicklung in ganz Asien.


Die Rohstoffpreise seien derzeit bedeutend niedriger als noch zu Jahresbeginn, auch wenn sich einige zuletzt erholt hätten, schreibt Stevens. Australien ist ein wichtiger Rohstoffexporteur. Die australische Wirtschaft habe ihr Wachstumspotenzial zwar zuletzt erreichen können. Die Nachfrage werde vor allem durch Investitionen im Rohstoffsektor gestützt. Im nächsten Jahr dürften diese jedoch ihren Höhepunkte erreichen, erwartet Stevens. Es sei daher wichtig, dass andere Nachfragekomponenten stärker würden. Insgesamt seien die Wachstumsaussichten für das nächstes Jahre "etwas schwächer". Inflationsgefahren sieht die Notenbank nicht.


Die australische Notenbank versucht mit ihrer lockereren Geldpolitik - wie auch die grossen Notenbanken der Welt - die Konjunktur zu stützen. Ihr steht dabei aber im Gegensatz zur US-Notenbank und der japanischen Notenbank wegen ihres vergleichsweise hohen Leitzinses die klassische Zinspolitik zur Verfügung.


Der australische Dollar gab noch der Zinsentscheidung zum US-Dollar und zum Euro nach. Einen deutlichen Kursrückgang erwarten Experten jedoch nicht. "Denn auch wenn er angesichts der abnehmenden Wirtschaftsdynamik nicht mehr viel Aufwärtspotenzial bietet, bleibt der australische Dollar im internationalen Vergleich weiterhin eine gute und attraktive Währung", schreibt Antje Praefcke, Devisenexpertin der Commerzbank. Zudem habe es auch keine Hinweise auf weitere Zinssenkungen gegeben, auch wenn diese nicht ausgeschlossen seien. Der Eurokurs stieg nach der Entscheidung auf 1,2516 australische Dollar, nachdem er zuvor noch 1,2440 australische Dollar gekostet hatte./jsl/hbr

Elias
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New Yorker Staatsanwaltschaft macht gegen JP Morgan mobil

Nach den Investoren und den Aufsichtsbehörden hat nun die US-Justiz die Banken wegen des Schlamassels mit Hypothekenpapieren ins Visier genommen. Der jüngsten Klage gegen JP Morgan könnten weitere gegen andere Grossbanken folgen.

Die amerikanische Justiz hat nach jahrelangem Zögern nun zu einem schweren Schlag gegen fragwürdiges und möglicherweise illegales Geschäftsgebaren der Grossbanken im Vorfeld der Finanzkrise ausgeholt. Wie die Generalstaatsanwaltschaft des Gliedstaates New York am Montagabend mitteilte, hat sie eine Zivilklage wegen Betrugs gegen Amerikas – gemessen an Vermögenswerten – grösste Bank, JP Morgan Chase, beim Obersten Gericht des Gliedstaates eingereicht. Staatsanwalt Eric Schneiderman wirft dem Wall-Street-Institut bzw. der von ihm im Jahr 2008 in einem Notverkauf übernommenen und später aufgelösten Bank Bear Stearns vor, in den Jahren 2005 bis 2007 bei der Erstellung von auf Immobilienkrediten basierenden Wertpapieren – sogenannten Residential Mortgage-Backed Securities (RMBS) – die Qualität der Häuserkredite nicht ausreichend geprüft und Anzeichen für Qualitätsmängel übergangen zu haben.

Bank nimmt die Anleger aus

Als dann immer mehr Hypotheken von den Hauseigentümern nicht mehr bedient werden konnten, hat JP Morgan laut der Klage mit den Hypothekenbanken, die diese Immobilienkredite ursprünglich vergeben und dann an JP Morgan verkauft hatten, geheime und illegale Abkommen getroffen: :shock:   Anstatt die Hypothekenbanken zur Rücknahme der notleidenden Kredite zu zwingen und somit die RMBS-Investoren zu schützen, habe JP Morgan sich mit Geldzahlungen der Hypothekenbanken zufriedengegeben. Diese seien aber nicht an die RMBS-Investoren weitergereicht worden. Während JP Morgan kräftig am Verkauf der Hypothekenderivate verdiente, erlitten die Käufer dieser Papiere massive Verluste: Laut Anklage haben die Papiere in der Finanzkrise rund 22,5 Mrd. $ an Wert – oder 26% ihres ursprünglichen Wertes von 86 Mrd. $ – verloren. Aus der 31-seitigen Klageschrift geht nicht hervor, welche Summe die Staatsanwaltschaft etwa als Entschädigung der Investoren fordert.

Die von der Justiz erhobenen Vorwürfe sind in gewisser Weise nicht neu. JP Morgan wird als Rechtsnachfolger von Bear Stearns bereits in einer Reihe von Klagen direkt von den Käufern von RMBS vor Gericht belangt. Der nun erfolgte Schritt der Staatsanwaltschaft gegen JP Morgan aber könnte möglicherweise als Muster für juristische Schritte seitens der US-Justiz gegen andere Banken dienen. Immerhin ist er das Resultat der Arbeit einer von Präsident Obama im vergangenen Jahr angekündigten und im Januar einberufenen Arbeitsgruppe, die den Hypothekenschlamassel juristisch aufarbeiten soll; die «Residential Mortgage-Backed Securities Working Group» setzt sich zusammen aus dem Justizministerium und den Staatsanwälten diverser Gliedstaaten, Regulierungs- und Aufsichtsbehörden wie der Börsenaufsichtskommission SEC und der Bundespolizei FBI. Rund 100 Mitarbeiter arbeiten seit Jahresbeginn an der Aufklärung der desaströsen Immobiliengeschäfte.

Bank weist Vorwürfe zurück

Generell sind Zivilklagen wegen Betrugs im Finanzbereich nur selten von Erfolg gekrönt; es ist offensichtlich schwierig, den Vorsatz nachzuweisen. Im Gliedstaat New York jedoch kann sich die Staatsanwaltschaft auf die sogenannte Martin Act stützen, die diese Voraussetzung für den Straftatbestand nicht vorsieht. – Ein Sprecher von JP Morgan wies am Montag die Anschuldigungen der Staatsanwaltschaft zurück. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/new-yorker-s...

 

Da bin ich jetzt mal gespannt, wie das weiter geht.

 

 

 

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Zyndicate
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Die Marken, die die Welt bewegen, heissen Coca-Cola, Apple und IBM. Diese drei Namen führen 2012 das Ranking der weltweit 100 wertvollsten Brands an, das die Markenagentur Interbrand jedes Jahr veröffentlicht.

Nescafé ist wertvollste Marke der Schweiz

2012 haben es drei Schweizer Marken unter die Top 100 geschafft. Die wertvollste Schweizer Marke bleibt auch 2012 Nescafé mit 11,09 Milliarden US-Dollar auf Rang 35. Mit einem Wertzuwachs von fünf Prozent konnte sich Nestlé als zweitwertvollste Marke der Schweiz behaupten. Der Nahrungsmittelhersteller rangiert mit einem Wert von 6,92 Milliarden Dollar auf Rang 57. Die Credit Suisse verlor fünf Prozent ihres Markenwertes und rangiert in diesem Jahr mit 3,87 Milliarden US Dollar auf Rang 95. So funktioniert das Ranking

Interbrand wertet fürs Ranking den Gewinnanteil der Unternehmen aus, der sich auf die Stärke ihrer Marke zurückführen lässt. Dabei werden die zukünftige Stärke der Marke und die Fähigkeit, eine Nachfrage zu schaffen, mit einbezogen.

Damit eine Marke im Ranking aufgenommen wird, müssen ausreichend öffentlich zugängliche Marketing- und Finanzdaten vorhanden sein. Um bei Best-Global-Brands klassiert zu werden, muss eine Marke zudem global vertreten, auf den wichtigsten Weltmärkten signifikante Erträge erzielen und grosse Bekanntheit bei den Konsumenten aufweisen.

Dabei ist Coca-Cola bereits ein «alter Hase»: Seit 2001, als die Liste erstmals erhoben wurde, führt das koffeinhaltige Süssgetränk die Rangliste an. Demgegenüber hat sich die Technologiemarke Apple allein im letzten Jahr vom achten auf den zweiten Platz vorgearbeitet.


Apple ist eine «Weltreligion»


Apple hat nicht nur den anderen US-Technologie-Giganten IBM auf Platz drei verdrängt. Mit dem neuen Markenwert von über 76 Milliarden US-Dollar kommt die Marke auch Coca-Cola (knapp 78 Milliarden Dollar) immer näher und könnte diese demnächst sogar verdrängen.


Klar ist: Apple ist der grösste Aufsteiger des Jahres auf der Interbrand-Liste. Für den Schweizer Marken-Experten Stefan Vogler ist das jedoch keine Überraschung: «Technologie-Brands haben generell einen hohen Markenwert, und Apple ist längst zur Weltreligion geworden.» Hinzu komme, dass Geräte wie das iPhone zu weltweiten Konsumgütern geworden seien. «Das treibt den Markenwert nochmals in die Höhe», ergänzt er.


Neulinge: Pampers schlägt Facebook deutlich


Für die grössere Überraschung sorgt indes der Sprung von Pampers in die Top 100: Die Windelmarke wird erstmals in der Interbrand-Liste aufgeführt und schafft es gleich auf Platz 34. «Das ist ein rasanter Aufstieg», sagt Vogler dazu. Zum Vergleich: Die Social Media-Plattform Facebook hat es als Neuling gerade mal auf den 69. Rang geschafft.


Laut Interbrand ist es eine gelungene Mischung aus Grösse und Marketing, die der Windel zur Steigerung ihres Markenwerts verholfen haben. Pampers ist einerseits die meistverkaufte Windelmarke der Welt und erreicht laut der Interbrand-Studie einen Markenwert von 11,3 Milliarden Dollar.


Andererseits macht sich Pampers nicht nur im Laden einen Namen, sondern immer mehr auch übers Internet, beispielsweise über Facebook. So können sich Pampers-Fans auf Facebook über die Wickel-Leiden ihrer Babys austauschen. Pampers habe es geschafft, als generische Marke wahrgenommen zu werden, erklärt Vogler. «Das heisst, dass der Markenname ‹Pampers› inzwischen zu einem festen Begriff für ‹Windel› geworden ist.»


Schweizer Finanzdienstleister fallen ab


Weniger erfreulich sieht es hingegen für zwei bekannte Schweizer Marken aus: Mit UBS und Zurich sind dieses Jahr gleich zwei Finanzdienstleister aus dem Interbrand-Ranking gefallen. «Das ist betrüblich für die Schweiz und die Schweizer Marken», sagt Experte Vogler. Für ihn ist klar: Die einstige Vorzeige-Industrie der Finanzdienstleister hat auf der ganzen Welt ein gröberes Problem.» Die Swissness von UBS und Zurich reiche nicht mehr aus, um sich als globale Marke zu positionieren.


Quelle: www.20min.ch

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Elias
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«Quartalszahlen werden Börse weiter antreiben»

Kommende Woche beginnt die Berichtsaison für das dritte Quartal. ZKB-Chefökonom Anastassios Frangulidis sagt im Video-Interview, welche Unternehmen positiv überraschen könnten.

Am 16. Oktober lässt sich der Pharmariese Roche als erstes SMI-Schwergewicht in die Bücher blicken. Der Nahrungsmittelmulti Nestlé folgt zwei Tage später und Novartis legt am 25. Oktober Rechenschaft über die Drittquartalszahlen ab. Dies dürfte Anlegern aber keine schlaflosen Nächte bereiten.

"Wir werden positive Überraschungen erleben", sagt Anastassios Frangulidis, Chefökonom bei der Zürcher Kantonalbank (ZKB) im Video-Interview. Grund dafür seien die in den Monaten zuvor nach unten korrigierten Gewinnerwartungen der Analysten und Anleger. Vor allem jene Unternehmen, die auch im letzten Quartal ansprechende Gewinne ausweisen konnten, dürften auch im dritten Quartal überzeugen, so Frangulidis. Dabei denkt der Chefökonom zum Beispiel an Roche, Novartis, Zurich, Swiss Re oder Nestlé.

Diese Aktien legten bereits eine beachtliche Performance aufs Börsenparkett. So zogen zum Beispiel die Papiere von Roche in den letzten drei Monaten 7 Prozent davon und jene der Zurich Insurance sogar 12 Prozent. Die Nestlé-Valoren kletterten Anfang August auf ein neues Allzeithoch von 61,80 Franken. Seither bewegen sie sich in einem Kursband zwischen 58 bis 61 Franken.

Weiter haussierender Gesamtmarkt

Positive Drittquartalszahlen dieser SMI-Elefanten dürften somit die Kurse noch weiter in die Höhe treiben und damit auch den Gesamtmarkt weiter anheben, so Frangulidis. In einem Interview mit cash Mitte September sagte Frangulidis, dass er für den SMI zusätzlich Zuwachsraten im hohem einstelligen Bereich erwarte. Bereits damals lag die Jahres-Performance im SMI bei gut 9 Prozent.

Entlastung für die Unternehmen biete der seit rund zwölf Monaten schwächer tendierende Franken im Verhältnis zu Euro oder Dollar, sagt Frangulidis. Der Blick auf die Charts zeigt allerdings: Die Abschwächung ist minimal, und gegenüber dem Dollar hat der Franken in den letzten drei Monaten sogar wieder über vier Prozent an Wert gewonnen. http://www.cash.ch/news/alle/quartalszahlen_werden_boerse_weiter_antreib...

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ISM-Index steigt auf den höchsten Stand seit März

In den USA hat sich die Stimmung der Dienstleister im September überraschend aufgehellt.

Der entsprechende Index sei von 53,7 Punkten im Vormonat auf 55,1 Punkte gestiegen, teilte das Institute for Supply Management (ISM) am Mittwoch in Washington mit. Das ist der höchste Stand seit März diesen Jahres. Volkswirte hatten mit einem leichten Rückgang auf 53,4 Punkte gerechnet.

Der ISM-Index gilt als zuverlässiger Frühindikator für die wirtschaftliche Aktivität in den USA. Indexstände von über 50 Punkten signalisieren eine wirtschaftliche Belebung, während Werte darunter auf einen Rückgang hinweisen. http://www.cash.ch/news/topnews/ismindex_steigt_auf_den_hoechsten_stand_...

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http://www.20min.ch/finance/news/story/Spaniens-Pleite-waere-ein

Der Zins, zu dem sich die Geschäftsbanken bei der Notenbank refinanzieren können, bleibe bei 0,75 Prozent, teilte die EZB am Donnerstag im slowenischen Ljubljana mit. Volkswirte hatten diese Entscheidung ganz überwiegend erwartet.

Ihren Einlagensatz, den sie den Geschäftsbanken für überschüssige Mittel zahlt, beliess sie unterdessen bei null Prozent. Auf dieses Niveau hatte sie den Satz im Juli gesenkt. Damit soll den Banken der Anreiz genommen werden, überschüssige Mittel bei der EZB zu parken. Der Höchstrefinanzierungssatz liegt ebenfalls unverändert bei 1,5 Prozent.

EZB-Chef Mario Draghi wird die jüngsten Entscheidungen ab 14.30 Uhr vor der Presse erläutern. Neue Entscheidungen zum Anleihekaufprogramm (OMT) werden nicht erwartet. http://www.cash.ch/news/topnews/ezb_laesst_den_leitzins_unveraendert-122...

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Britische Notenbank lockert Geldpolitik nicht weiter

Die britische Zentralbank weitet ihre Konjunkturhilfen erwartungsgemäss nicht aus. Das Volumen der Staatsanleihenkäufe werde vorerst nicht über 375 Mrd. £ hinaus ausgedehnt, teilte die Bank von England (BoE) am Donnerstag in London nach einer Sitzung ihres geldpolitischen Ausschusses mit. Den Leitzins beliessen die Zentralbanker um BoE-Gouverneur Mervyn King wie erwartet bei 0,5%.

Die Notenbank hatte Anfang Juli beschlossen, ihr Anleihen-Kaufprogramm um 50 Mrd. £ aufzustocken. Befragte Ökonomen gehen davon aus, dass sich erst im November die Stimmung bei den Notenbankern wieder in Richtung einer weiteren geldpolitischen Lockerung drehen wird. In den letzten Wochen hatte es allerdings einige, wenn auch zaghafte Anzeichen für eine Belebung der Konjunktur in Grossbritannien gegeben. http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/britische-no...

 

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in_God_we_trust
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Zyndicate hat am 02.10.2012 - 08:07 folgendes geschrieben:

 

Hey igwt: Danke für deinen kurzen Bericht! Glaubst du ernsthaft an eine Steigerung von 15% bis Mai 2013?


Finde ich doch etwas zu viel! Ich glaube zwar auch an einen Anstieg, welcher sich jedoch in Grenzen hält (so 5-7%)


Vermute auch, dass es nächstens eine grosse Konsolidierung an der Börse geben wird, weil der Anstieg in letzter zeit einfach zu viel war!


Freue mich auf interessante Diskussionen im Oktober!

5-7% bis Mai ist ach nicht zu verachten, denn die Hauptsache ist, nicht zu verlieren! Es könnte sein, dass wir die 15% schon im Februar erreichen. Dann würde ich eben schon im Februar den grössten Teil verkaufen. Wenn nicht, warte ich bis ca. Ende April/Anfangs Mai mit verkaufen und dann verkaufe ich alles, egal ob mit Gewinn oder gar mit Verlust.

Wenn Du eine grosse Konsolidierung erwartest, findet diese höchstwahrscheinlich im Oktober oder Anfangs November statt. Gut, dann kaufst Du gestaffelt bis ca. Mitte November und zwar bis zu 67% (niemals 100% Konsolidierung oder nicht)! Wichtig ist, immer Bargeld im Portemonnaie zu haben, denn niemand weiss die Stunde der Wahrheit.

Und den lieben Gott nicht ganz vergessen, denn unser Glück auf Erden hängt nicht von unserem Reichtum ab, sondern wird einzig und allein durch unsere Gedanken und Gefühle bestimmt. Um glücklich zu sein, muss man seine Gedanken auf Schönes richten und es sich so einrichten, dass man sich wohlfühlt. Das ist auch mit wenig Geld möglich.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

Elias
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in_God_we_trust hat am 04.10.2012 - 14:58 folgendes geschrieben:

5-7% bis Mai ist ach nicht zu verachten, denn die Hauptsache ist, nicht zu verlieren!

in_God_we_trust hat am 04.10.2012 - 14:58 folgendes geschrieben:

Wenn nicht, warte ich bis ca. Ende April/Anfangs Mai mit verkaufen und dann verkaufe ich alles, egal ob mit Gewinn oder gar mit Verlust.

Hauptsache .... egal.....

 

Wie schon mehrfach erwähnt: die Mindeststückelung bei einem Eurex-Kontrakt sind 10 oder 100 Aktien, je nach (SMI)Titel. Mit dieser Anzahl kann man bereits einen Short-Call schreiben. Ich versuche in den ersten Monaten eines neuen Jahres jeweils, den Strike und Termin so zu setzen, dass ich die Dividende und die Prämie kassiere.

 

Hin und her macht die Taschen leer.

 

 

 

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Zyndicate
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CH/IV rechnet für 2012 mit einem Plus von 430 Mio CHF

Bern (awp/sda) - Die hoch verschuldete Invalidenversicherung (IV) rechnet für 2012 mit einem Plus von 430 Mio CHF. Erwartet worden waren 300 Mio CHF. Doch die umstrittene IV-Revision 6b steht für das Bundesamt für Sozialversicherung nicht zur Diskussion.


 


Die Eingliederung von Menschen in den Arbeitsmarkt funktioniere gut, begründete Jürg Brechbühl, Direktor des Bundesamtes für Sozialversicherungen (BSV), die besseren Aussichten für die IV. Er bestätigte einen Bericht in den Zeitungen "Tages-Anzeiger" und "Der Bund" vom Donnerstag. Auch würden weniger Neurenten gesprochen.


 


Kleiner geworden ist laut Brechbühl auch das Volumen der laufenden Renten. "Einerseits hat das demografische Gründe. Bezüger von IV-Renten kommen ins AHV-Alter. Andererseits zeigt die Eingliederung von Rentnern in den Arbeitsmarkt Folgen."


 


Vor allem die fünfte IV-Revision, deren Ziel es ist, mit Integrationsmassnahmen Renten zu vermeiden, wirke positiv, sagte Brechbühl. Zahlen belegen dies: 2011 konnten rund 11'500 Menschen mit Behinderung ihre Erwerbsarbeit behalten oder eine Arbeit annehmen. 2007 waren es etwa 5'800 - gerade einmal halb so viele.


 


An der umstrittenen IV-Revision 6b müsse festgehalten werden, damit die IV ihre Schulden bei der AHV abbauen könne, sagte Brechbühl. "Unser Wunsch ist, dass das Parlament zur Revision 6b eine Vorlage gestaltet, die Chancen hat, in einem Referendum zu bestehen." 2011 stand die IV mit 15 Mrd CHF in der Kreide.


 


Über die IV-Revision 6b berät zurzeit das Parlament. Behindertenverbände rüsten sich bereits für ein allfälliges Referendum - in ihren Augen sind die vorgesehenen Massnahmen nicht akzeptabel. Sie kritisieren namentlich das geplante stufenlose Rentensystem und die Kürzung der Kinderrenten.


Quelle: www.fuw.ch

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US-Arbeitszahlen besser als erwartet

n den USA sind die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche weniger als erwartet gestiegen.

Im Vergleich zur Vorwoche sei die Zahl um 4000 auf 367000 Anträge geklettert, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Volkswirte hatten mit 370000 Anträgen gerechnet. Der Vorwochenwert wurde jedoch von 359000 auf 363000 Anträge nach oben revidiert. Im aussagekräftigeren Vier-Wochen-Schnitt blieb die Zahl unverändert bei 375000 Anträgen. http://www.cash.ch/news/topnews/usarbeitszahlen_besser_als_erwartet-1222...

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Börsen-Talk: «SMI hat die Obergrenze erreicht»

Die Börsenhausse ist vorbei, Anleger müssen sich auf härtere Zeiten einstellen. Diese Ansicht vertritt Aquila-Anlagechef Jürg Furrer im cash-Börsen-Talk. Er sagt, wie Anleger darauf reagieren können.

Die Sommerrally, die die Schweizer Börse seit Juni um 14 Prozent auf neue Jahreshöchststände angetrieben hatte, könnte vor dem Ende stehen. Zuletzt hatten die Europäische Zentralbank (EZB) und die US-Notenbank Fed den Markt nochmals mit Milliarden geflutet. Doch diese Massnahmen gingen weitgehend spurlos an den wichtigen Börsenindizes vorbei. Seit Mitte September ist der Dow Jones leicht gesunken, der SMI gewann gerade noch 1,5 Prozent hinzu. 

"Wenn Notenbanken weltweit immer wieder die Märkte mit Geld fluten, dann verliert dieses Mittel seine Wirkung", sagt Jürg Furrer, Anlagechef bei der Aquila Vermögensverwaltungsgruppe im cash-Börsen-Talk. Er zeigt dies an der Geldpolitik der amerikanischen Zentralbank auf: Während der Einfluss der ersten beiden geldpolitischen Lockerungsprogramme auf die Börsen länger andauerte, sei die Wirkung des dritten Programms bereits nach wenigen Wochen am Verpuffen. 

Fundamentaldaten rücken wieder in den Fokus 

Deshalb rechnet Furrer nicht mit weiteren Kursgewinnen: "Der SMI dürfte mit dem aktuellen Niveau das Höchstniveau erreicht haben", sagt Furrer. Und er präzisiert: "Bis Ende Jahr gehen wir eher von leichten Kursrückschlägen aus." Furrer, der seit Januar 2008 bei Aquila tätig ist, ist mit seiner Prognose deutlich skeptischer als andere Auguren. So erwartet zum Beispiel ZKB-Chefökonom Anastassios Frangulidis weitere freundliche Börsenmonate (zum Artikel).

Furrer glaubt denn auch, dass sich die Anleger wieder verstärkt auf die Fundamentaldaten besinnen werden, und die sehen alles andere als rosig aus: "Europa steht erst am Anfang einer Rezession", sagt Furrer warnend. Dies zeige sich an Deutschland, dem wichtigsten Player in der Eurozone, das langsam in die Rezession abgleitet. Der Aquila-Anlagechef stellt sich gegen die Mehrheit der Analysten, die eine Wende zur Besserung im kommenden Jahr sehen: "Eine spürbare Besserung in den kommenden zwei Jahren ist unrealistisch." 

Der Mix machts aus 

Anleger müssen sich deshalb aus seiner Sicht auf drei Szenarien einstellen: Zuerst ein "Durchwurstelns", in dem Europa-Politiker immer wieder auf Zeit spielen. Dann folgt ein Inflationsszenario und abschliessend eine langjährige Deflation. Alle drei Szenarien müsse der Anleger bei der Asset Allokation mitberücksichtigen.

Ein guter Mix besteht deshalb nach Ansicht von Furrer aus Gold, defensiv ausgerichteten und stabile Dividendenpapieren sowie Bargeld. Während Gold gegen Inflation schützt, generieren die Dividendenpapiere ein regelmässiges Einkommen und bewahren den Anleger vor zu grossen Kursverlusten, falls es zu Korrekturen an den Aktienmärkten kommt. Das Halten von Bargeldbeständen bietet Gewinnchancen in einem deflationären Umfeld.

Gewinne realisieren 

Konkret denkt Furrer an Titel wie Nestlé, Roche, Zurich Insurance, Syngenta und Swisscom. "Diese Titel dürften auch in Zukunft attraktive Dividenden ausschütten", sagt er. Auch bei den beiden Finanztiteln Partners Group und Julius Bär sieht Furrer noch Potenzial.http://www.cash.ch/news/topnews/boersentalk_smi_hat_die_obergrenze_errei...

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US-Arbeitslosenquote sinkt auf den Stand von 2009

Rückenwind für Barack Obama: Vier Wochen vor der Präsidentschaftswahl in den USA ist die Arbeitslosenquote auf den tiefsten Stand seit fast vier Jahren gefallen.

Sie sank im September überraschend auf 7,8 Prozent von 8,1 Prozent im Vormonat, teilte das Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Das ist der niedrigste Wert seit Januar 2009. Ökonomen hatten mit einem Anstieg auf 8,2 Prozent gerechnet. Einer Haushaltsumfrage zufolge entstanden im vergangenen Monat 873.000 neue Jobs - so viele wie seit Juni 1983 nicht mehr.

Einer separaten Unternehmensumfrage zufolge legte die Zahl der Beschäftigten in der US-Wirtschaft wie erwartet um 114.000 zu. In den beiden Vormonaten entstanden 86.000 mehr Jobs als zunächst angenommen. "Um ehrlich zu sein: Das sind verdammt gute Zahlen", sagte Analyst Lane Newman von ING Capital Markets.

«Stoff für Verschwörungstheoretiker»

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt spielt eine entscheidende Rolle im Wahlkampf zwischen Amtsinhaber Obama und seinem Herausforderer Mitt Romney. Bislang ist noch nie ein Präsident wiedergewählt worden, wenn die Arbeitslosenquote über acht Prozent gelegen hat. Einer Umfrage des Karriereportals Beyond.com sind die Beschäftigten in den USA mehrheitlich für Obama. Die Arbeitslosen bevorzugen jedoch seinen Herausforderer Mitt Romney.

"Die Arbeitslosenquote ist niedriger als zu Beginn der Amtszeit von Obama", sagte Analyst Omer Esiner von Commonwealth Foreign Exchange. "Verschwörungstheoretiker werden angesichts dieser Zahlen durchdrehen."

Die Aktienkurse in Europa weiteten nach den Zahlen ihre Gewinne aus. Der Euro verteuerte sich leicht. An der Wall Street ist ebenfalls mit einem Plus zu rechnen. http://www.cash.ch/news/topnews/usarbeitslosenquote_sinkt_auf_den_stand_...

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CH/KOF-Herbstprognose: BIP-Wachstum 2012 neu bei +0,9 (alt: 1,2%) gesehen (AF)

(Im Anschluss an Medienkonferenz durchgehend ergänzt)


 


Zürich (awp) - Die Konjunkturforschungsstelle KOF der ETH Zürich (KOF) senkt anlässlich ihrer Herbstprognose ihre Schätzungen für das Wachstum des realen Schweizer Bruttoinlandproduktes (BIP) im laufenden und im nächsten Jahr. Sie begründet dies mit einer nachlassenden Dynamik der Weltkonjunktur im Sommerhalbjahr wie auch einem schlechteren Verlauf in der Schweiz im Frühjahr. In den letzten Wochen haben bereits diverse Institute ihre Prognosen gesenkt.


 


Neu rechnet die KOF mit einem Wachstum des Schweizer BIP im laufenden Jahr 2012 von +0,9% nach zuvor +1,2%, für 2013 sollen es noch +1,3% sein (zuvor +1,7%). Auch die Beschäftigung in der Schweiz werde sich im kommenden Jahr nur schwach entwickeln, sagte KOF-Leiter Jan-Egbert Sturm an einer Medienorientierung. Erstmals wagt die KOF auch eine Prognose für 2014, und zwar soll es dannzumal ein BIP-Wachstum von 2,0% sein.


 


DISKREPANZ ZWISCHEN INNEN- UND AUSSENORIENTIERTEN SEKTOREN


 


"Wir sehen weiterhin eine starke Diskrepanz zwischen der Binnenwirtschaft und den auslandsorientierten Branchen", sagte Sturm. Gedämpft präsentiere sich die Stimmung derzeit vor allem in der Industrie, aber auch in dem von grenzüberschreitender Konkurrenz betroffenen Detailhandel. Dagegen sei die Geschäftslage im Projektierungssektor und im Baugewerbe weiterhin gut.


 


Für die Warenexporte, die sich in den ersten beiden Quartalen 2012 insgesamt rückläufig entwickelt haben, geht die KOF für die zweite Jahreshälfte von einer Stagnation aus. "Auch im kommenden Jahr erwarten wir noch keinen starken Anstieg", sagte Sturm. Erst für 2014 werde wieder ein etwas deutlicheres Wachstum erwartet.


 


Zudem werden die Wachstumsimpulse der Bauwirtschaft gemäss den KOF-Prognosen in den kommenden Jahren nachlassen, worauf die Zahl der Baugesuche und der Bewilligungen hindeute. Dabei seien die Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen aber recht hoch, meinte Sturm. Wachstumsimpulse kämen weiterhin vom Wohnungsbau. "Ab 2014 erwarten wir hier dann eine Stagnation auf hohem Niveau."


 


KONSUM ALS STABILE SÄULE


 


Die "stabile Säule" der Schweizer Wirtschaft bleibe der private Konsum, der bereits im laufenden Jahr etwas besser gelaufen sei als erwartet. Auch für die kommenden Jahre geht die KOF dank einer positiven Lohnentwicklung und einer nur geringfügig steigenden Arbeitslosigkeit von "recht stetigen" Zunahmen des Konsums aus.


 


Der Arbeitsmarkt habe die Auswirkungen der konjunkturellen Abschwächung bisher nur wenig gespürt. Allerdings erachteten gemäss den KOF-Umfragen derzeit viele Unternehmen ihre Beschäftigtenzahl als zu gross, sagte Sturm. Bis zum Jahresende erwartet das Zürcher Institut deshalb ein rückläufiges Beschäftigungswachstum und im kommenden Jahr lediglich eine geringfügige Belebung. Trotz anhaltender Zuwanderung aus dem Ausland werde die registrierte Arbeitslosigkeit mit im kommenden Jahr mit 3,0% (2012: 2,9%) aber tief bleiben.


 


POLITIKGETRIEBENES UMFELD


 


Für die internationale Konjunktur geht die KOF von einer "sehr allmählichen Erholung bis im Frühjahr" aus. Das "Krisenkind" EU werde nach einem BIP-Rückgang für 2012 (-0,4%) ab dem kommenden Jahr wieder ein leichtes Wachstum (+0,3%) aufweisen, prognostizierte Sturm. Für die USA sieht die KOF dagegen ein etwas schwächeres Wachstum im Jahr 2013 voraus, dennoch soll das BIP noch um 1,9% expandieren.


 


Die Aufgabe für Prognostiker sei derzeit allerdings nicht eben einfach, sagte Sturm an der Medienorientierung: "Das Problem ist, dass das europäische Umfeld sehr stark politikgetrieben ist." Wie die meisten anderen Ökonomen gehe die KOF von einer Beruhigung der Lage in der Eurozone aus, worauf derzeit auch einiges hindeute. So nehme er etwa auch an, dass Griechenland nicht aus der Eurozone austreten werde. Natürlich sei hier aber auch ein anderer Ausgang möglich.


Quelle: www.fuw.ch

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Und nun einmal etwas von einem Experten für diejenigen, die immer wieder sagen, Geld und Geist/Gott seien ein Widerspruch in sich:

http://bazonline.ch/wirtschaft/geld/Ein-Anlageberater-als-Seelsorger/sto...

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Elias
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in_God_we_trust hat am 05.10.2012 - 16:22 folgendes geschrieben:

Und nun einmal etwas von einem Experten für diejenigen, die immer wieder sagen, Geld und Geist/Gott seien ein Widerspruch in sich:

http://bazonline.ch/wirtschaft/geld/Ein-Anlageberater-als-Seelsorger/sto...

Der Vatikan betreibt eine eigene Bank. Auf schweizer Banken lagert unmengen Geld aus Kirchen, Klöstern und Stiftungen. Religion und Geld gehören zusammen wieder Döner zum Kebab. Wovon sollen die geistlichen den Leben? Sie brauchen Leute, die ihnen das abkaufen. Früher gab es sogar noch den Ablasshandel.

 

Sollte es einen Gott geben, wird ihn das alles nicht beeindrucken. Schliesslich hat er ja Hirn gegeben. Mehr kann er nicht tun. Ist es denn seine Schuld, dass "man" nichts besseres damit zustande bringt? Die arme Sau kann sich doch nicht Tag und Nacht um uns Würstchen kümmern. Also ich an seiner Stelle würde uns auch hängen lassen und mich den angenehmen Dingen widmen. Vielleicht so alle 1000 Jahre wieder mal ein Blick und nachschauen. ob sie es schon gerafft haben.

 

 

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Aktienhandel droht schwächstes Quartal seit 2006

Der Aktienhandel der Banken an der Wall Street profitiert kaum von der stärksten Aktienmarktrally seit 2009.

inkende Handelsvolumina und niedrigere Margen drohen den entsprechenden Sparten die schlechteste Jahresperformance seit sechs Jahren zu bescheren.

Die Erlöse im Aktienhandel dürften im dritten Quartal um 14 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode gesunken sein, schätzt Kian Abouhossein, Analyst bei JPMorgan Chase. Damit wären die Erlöse zum fünften Mal in Folge um mehr als acht Prozent gefallen. Brennan Hawken von der UBS rechnet bei den fünf größten US-Investmentbanken mit den niedrigsten Jahreserlösen seit 2006, wie er am 19. September in einer Mitteilung an seine Kunden schrieb.

Der Aktienhandel war bisher ein attraktives Geschäft, weil die Kapitalanforderungen weniger streng als im Bereich Festverzinsliche waren. Im vergangenen Jahr hat der Bereich den neun weltweit größten Investmentbanken Erlöse von 40 Mrd. Dollar eingebracht. Inzwischen dämpfen die geringeren Handelsvolumina jedoch die Zuversicht, da Investoren die Aussichten für die weltweite Konjunktur immer noch skeptisch beurteilen.

“Das Geschäft wies bereits ziemlich niedrige Margen auf”, kommentiert Richard Staite, Analyst bei Atlantic Equities in London. “Jetzt müssen sich mehr Banken zurückziehen. Diese kleineren Marktteilnehmer müssen die betroffenen Sparten analysieren und entscheiden, ob sie das Geschäft weiter betreiben wollen, soweit sie das noch nicht getan haben.”

Rückzug aus Cash Equities

Im Januar kündigte Royal Bank of Scotland an, sich aus dem Bereich Cash Equities, also dem Börsenhandel mit Aktien, zurückzuziehen. Die Bank fand keinen Käufer für die Sparte. Citigroup Inc. aus den USA und die britische Barclays, die die kleinsten Marktanteile unter den neun Investmentbanken haben, verloren über die zwölf Monate bis Ende Juni Anteile. Dagegen legten Goldman Sachs und Morgan Stanley, die beiden Banken mit den größten Marktanteilen, zu.

Zum Aktienbereich, auf den rund ein Viertel der gesamten Erlöse der Banken bei Handel und Investmentbanking entfallen, gehören Provisionen und Gewinne aus dem Kauf und Verkauf von Aktien, Futures, Optionen und anderen Aktienderivaten sowie Gebühren und Zinserlöse aus Dienstleistungen und Krediten an Hedgefonds.

Bei Goldman Sachs ist der Erlös im Aktienhandel im dritten Quartal gegenüber der Vorjahresperiode um 23 Prozent auf 1,8 Mrd. Dollar gefallen, erwartet Chris Kotowski, Analyst bei Oppenheimer in New York. Für Morgan Stanley rechnet Analyst Howard Chen von Credit Suisse Group^mit einem Rückgang von elf Prozent auf 1,2 Mrd. Dollar. Sprecher von Goldman Sachs, Morgan Stanley, Citigroup und UBS wollten sich nicht äußern. Die Banken stellen im Laufe des Monats ihre Ergebnisse für das dritte Quartal vor.

Handelsvolumina trotz der Rally abgenommen

Auch der Kursanstieg bei Aktien hat die Erlöse im Aktienhandel nicht antreiben können. Der Standard & Poor’s 500 Index hat im dritten Quartal 5,8 Prozent zugelegt, der Stoxx Europe 600 Index kommt auf ein Plus von 6,9 Prozent. Seit Jahresanfang ist der S&P 500 um 15 Prozent gestiegen - das wäre das stärkste Plus seit 2009.

:shock:  Die Handelsvolumina haben trotz der Rally abgenommen. Im dritten Quartal lag das durchschnittliche tägliche Handelsvolumen für US-Aktien bei sechs Milliarden Titeln, der niedrigste Wert seit mindestens 2008 und rund die Hälfte der 10,9 Milliarden Aktien, die im ersten Quartal 2009 durchschnittlich gehandelt wurden.

Obwohl es angesichts des aktuellen Handelsvolumens zu viele Banken mit Aktiensparten gibt, zögern die Investmentbanken sich aus dem Geschäft zurückzuziehen, berichtet David Trone, Analyst bei JMP Securities LLC in New York. Grund sei, dass der Aktienhandel als notwendig gesehen wird, um sich Mandate bei Emissionen und in der Beratung zu sichern, führt er aus. “In einer normalen Branche würde es zu Rationalisierungen kommen”, so Trone. “Aber hier passiert das nicht, weil es ein strategisch wichtiger Bereich ist. Es ist schwierig, Geschäfte wie die Fusionsberatung zu machen, wenn man kein Aktiengeschäft hat.” http://www.cash.ch/news/topnews/aktienhandel_droht_schwaechstes_quartal_...

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Wall Street muss sich auf Dämpfer einstellen

Nach der Börsenrally im abgelaufenen Vierteljahr steht an der Wall Street die Nagelprobe an: In der neuen Woche beginnt die neue Berichtssaison.

Dann müssen die Unternehmen Farbe bekennen und den Investoren Hinweise liefern, ob die aktuellen Aktienkurse gerechtfertigt sind. "Die Ergebnisse werden die Kontrolllampe sein", sagt Alan Lancz, Präsident der gleichnamigen Investmentberatungsfirma. "Und wenn die Prognosen nicht besonders stark ausfallen, muss der Markt eine kleine Enttäuschung verkraften. Ich erwarte keine große Korrektur, aber einen gewissen Rückschlag."

Auch andere Experten gehen davon aus, dass Anleger sich in den nächsten Wochen auf eine Ernüchterung gefasst machen müssen. Im dritten Quartal legte der breit gefasste S&P-500 -Index um 5,8 Prozent zu. Den Treibstoff lieferten die Zentralbanken mit der Aussicht auf großzügige Konjunkturstützen.

Doch nach Auffassung von Marktstrategen spiegeln sich in der Bewertung von US-Aktien noch nicht die schlechteren Wirtschaftsperspektiven wider. Sorgen bereitet vor allem die Entwicklung im krisengeplagten Europa. "Teile von Europa sind nicht nur in der Rezession, sondern in einer Depression", warnt Jeff Kleintop von LPL Financial. Seinen Worten zufolge unterschätzen viele Analysten das Ausmaß der globalen Konjunkturabkühlung.

Gewinne geschrumpft

Die Gewinne der Unternehmen sind basierend auf den Prognosen im vergangenen Quartal im Schnitt um 2,4 Prozent geschrumpft. Nach Daten von Thomson Reuters wäre das der erste Rückgang binnen drei Jahren. In den Vierteljahren davor war es den Firmen noch weithin gelungen, die Ergebniserwartungen zu übertreffen, obwohl die Umsätze nur mäßig wuchsen. Dabei half ihnen der Rotstift, doch der ist mittlerweile ausgereizt. Das Sparpotenzial ist nur noch sehr begrenzt.

Auf trübere Zeiten eingestimmt haben bereits die Branchengrößen und Konjunkturbarometer FedEx und Hewlett-Packard, die ihre Geschäftsprognosen reduziert haben. Börsianer gehen davon aus, dass andere Konzerne nachziehen. "Die Erwartungen sind einfach zu hoch", sagt Analyst Barry Knapp von Barclays Capital in New York. Nun müssen auch die anderen allmählich ihre Karten auf den Tisch legen. Den Startschuss gibt am Dienstag nach Börsenschluss traditionell der Aluminiumriese Alcoa. Im weiteren Wochenverlauf folgen unter anderem die Finanzkonzerne JP Morgan und Wells Fargo. http://www.cash.ch/news/topnews/wall_street_muss_sich_auf_daempfer_einst...

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Hans
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Gruss Hans

weico
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Hans hat am 06.10.2012 - 16:26 folgendes geschrieben:

US Jobdaten gefälscht? ...wird da manipuliert?

http://www.handelszeitung.ch/politik/ex-ge-chef-haelt-us-jobdaten-fuer-gefaelscht

..eher ein rein politisches Geplänkel...

http://acemaxx-analytics-dispinar.blogspot.ch/2012/10/sind-us-arbeitsmar...

 

weico

Elias
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Wochenlange Seitwärtsbewegung an den Märkten?

Trotz des Beginns der Berichtssaison in den USA dürften die Anleger in der neuen Woche vergeblich auf deutliche Impulse für den Aktienmarkt warten. Das zeigt sich am Beispiel des deutschen Marktes.

"Ich erwarte keine deutlich steigenden Kurse, weil es eine Woche ist, in der nur wenige Daten anstehen. Viele positive Nachrichten sind auch schon in den Kursen enthalten", sagt Marktstratege Tobias Basse von der NordLB. In der ersten Oktoberwoche legte der Dax 2,5 Prozent zu.

Die Aktienexperten der Commerzbank rechnen für die kommenden Wochen mit einer Seitwärtsbewegung, obwohl für die anstehende Berichtssaison eher negative Überraschungen drohten. Zwei Gründe gebe es dafür, dass sich der Markt trotzdem halten könne. "Dafür spricht einerseits die immer noch relativ niedrige Bewertung auf Basis des Kurs-Gewinn-Verhältnisses", schreibt Aktienstratege Markus Wallner in einem Kommentar. "Andererseits sollten die angekündigten geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank die Lage weiter beruhigen."

Am Donnerstag startet der Aluminiumkonzern Alcoa die Berichtssaison der US-Unternehmen. Von Reuters befragte Analysten rechnen damit, dass der Gewinn pro Aktie im zurückliegenden Quartal auf 0,01 Dollar gefallen ist von 0,15 Dollar im Vorjahr. Am Freitag gibt die Großbank JP Morgan Einblick in ihre Bücher. Hier erwarten die Fachleute einen Anstieg des Gewinns pro Aktie auf 1,21 Dollar.

Einschätzung des wirtschaftlichen Umfelds

Auch in Deutschland läuft die Berichtssaison langsam an. Die Auswirkungen der Quartalsberichte auf die Kurse werden sich laut Börsianern allerdings in Grenzen halten. "Eigentlich sind Unternehmen ja das Kerngeschäft des Aktienmarktes. Nur haben sie in der letzten Zeit kaum eine Rolle gespielt", sagt Aktienstratege Wolfgang Duwe von der Bremer Landesbank. Das hat auch Basse festgestellt: "Nicht die Fakten des einzelnen Unternehmens interessieren den Markt, sondern der Ausblick der Firmen und ihre Einschätzung des wirtschaftlichen Umfelds."

Aktienexperte Wallner ist eher skeptisch, was die Zahlen des dritten Quartals angeht: "Die Erwartungen für die Gewinne der Dax-Unternehmen im laufenden und dem folgenden Geschäftsjahr werden immer stärker zurückgenommen." Dieser Trend werde bei den bevorstehenden Veröffentlichungen anhalten.

Konjunkturdaten stehen in der neuen Woche nur wenige an, unter anderem die Erzeugerpreise aus den USA und der vorläufige Index des Verbrauchervertrauens der Universität Michigan (beide Freitag). Am Mittwoch veröffentlicht die US-Notenbank ihren Konjunkturbericht Beige Book. "Wirklicher Optimismus wird da wohl nicht rauszuhören sein, aber vielleicht ein etwas positiverer Unterton", erwartet Marktstratege Basse. Er rechne damit, dass sich die Lage auf dem US-Immobilienmarkt allmählich bessere.

Die Euro-Schuldenkrise wird die Anleger auch in der neuen Woche nicht loslassen. Sie wird Thema sein, wenn sich die G7-Finanzminister am Rande der Jahrestagung von IWF und Weltbank am Donnerstag in Tokio treffen. http://www.cash.ch/news/topnews/wochenlange_seitwaertsbewegung_an_den_ma...

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MarcusFabian
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Hans hat am 06.10.2012 - 16:26 folgendes geschrieben:

US Jobdaten gefälscht? ...wird da manipuliert?

http://www.handelszeitung.ch/politik/ex-ge-chef-haelt-us-jobdaten-fuer-gefaelscht

Kommt drauf an, was Du unter "manipuliert" verstehst. Die USA haben da ihr eigenen Regeln: Ein Arbeitsloser, der es aufgegeben hat, nach einer Stelle zu suchen und sich nicht wöchentlich beim Arbeitsamt meldet, fällt aus der Statistik.
Das gilt auch für einen, der einen gutbezahlten Vollzeitjob verliert und sich nun mit einem schlechtbezahlten Halbtagsjob durchschlägt.

Ich finde die Arbeitslosenzahlen weniger interessant als die umgekehrte Frage: Wieviele Leute haben Arbeit?

Und da sieht es so aus:

 

 

in_God_we_trust
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MarcusFabian hat am 07.10.2012 - 17:56 folgendes geschrieben:

 

Ich finde die Arbeitslosenzahlen weniger interessant als die umgekehrte Frage: Wieviele Leute haben Arbeit?

Und da sieht es so aus:

 

 

Wenn man die ungeheuren Produktivitätsfortschritte und den explodierenden Einsatz von Maschinen, Computern und Robotern seit 1948 berücksichtigt, könnten wir es wohl auch mit einer Erwerbsquote von 30% mit Leichtigkeit so weiter treiben.

Einfach verrückt, dass die Leute um alles in der Welt arbeiten wollen, koste es was es wolle!

Bemerkt denn niemand, dass die Bevölkerungsmasse nur ein Spielball der Wirtschaft ist? Wenn die Wirtschaft einmal die Lust am Spielen verliert, weil sie keine Vorteile mehr darin findet, dann wird es brenzlig werden für die Massen. Besonders die Uneinsichtigen in der Masse werden dann sehr exponiert sein. Sie werden dann leicht verführt und ins Verderben geführt werden können.

Wir sprechen dann nicht mehr von 50 Millionen Opfern wie im 2. Weltkrieg, sondern vielleicht von Milliarden! Seit dem 2. Weltkrieg hat die Welt jedes einzelne Jahr die Opfer des 2. Weltkriegs mehr als egalisiert. Nur innerhalb des Jahres 2012 wird die Weltbevölkerung um weitere 80 Millionen gestiegen sein!

Ich will hier keine Panik auslösen. Diejenigen, die Gott fürchten und das Leben ernsthaft angehen, haben nichts weiter zu befürchten.

Gruss
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Elias
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in_God_we_trust hat am 08.10.2012 - 04:19 folgendes geschrieben:

Wenn man die ungeheuren Produktivitätsfortschritte und den explodierenden Einsatz von Maschinen, Computern und Robotern seit 1948 berücksichtigt, könnten wir es wohl auch mit einer Erwerbsquote von 30% mit Leichtigkeit so weiter treiben.

Einfach verrückt, dass die Leute um alles in der Welt arbeiten wollen, koste es was es wolle!

Bemerkt denn niemand, dass die Bevölkerungsmasse nur ein Spielball der Wirtschaft ist? Wenn die Wirtschaft einmal die Lust am Spielen verliert, weil sie keine Vorteile mehr darin findet, dann wird es brenzlig werden für die Massen. Besonders die Uneinsichtigen in der Masse werden dann sehr exponiert sein. Sie werden dann leicht verführt und ins Verderben geführt werden können.

Wir sprechen dann nicht mehr von 50 Millionen Opfern wie im 2. Weltkrieg, sondern vielleicht von Milliarden! Seit dem 2. Weltkrieg hat die Welt jedes einzelne Jahr die Opfer des 2. Weltkriegs mehr als egalisiert. Nur innerhalb des Jahres 2012 wird die Weltbevölkerung um weitere 80 Millionen gestiegen sein!

Ich will hier keine Panik auslösen. Diejenigen, die Gott fürchten und das Leben ernsthaft angehen, haben nichts weiter zu befürchten.

Man sollte morgens um 4 nicht mehr posten, wenn man nicht mehr bei klarem Verstand ist.

Haiti hat vermutlich eine Erwerbsquote von weniger als 30%. In Griechenland und Spanien wird es so um die 75% sein und dort ist die Kacke am dampfen. Sie treiben mit Leichtigkeit dahin ......

Uns geht es in der Schweiz so gut, weil die Erwerbsquote über 90 Prozent ist.

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ich möchte fragen wie die regel heisst


Im Frühling kaufen und im Herbst verkaufen, stimmt das so? oder wie ist es?


kann mir da jemand weiterhelfen. weiss nicht ob ich nun investieren soll oder erst später.

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kann mir jemand sagen, wo man investieren kann, sodass man als Investor auch an eine GV eingeladen wird wo man ein gutes Nachtessen bekommt, oder bei einer Bergbahn, dass man Verbilligungen bekommt.


Wie zum Beispiel, GV von KBBL, jedes Jahr grosses Nachtessen mit grossem Fest.

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Beobachter001 hat am 08.10.2012 - 10:35 folgendes geschrieben:

 

ich möchte fragen wie die regel heisst


Im Frühling kaufen und im Herbst verkaufen, stimmt das so? oder wie ist es?


kann mir da jemand weiterhelfen. weiss nicht ob ich nun investieren soll oder erst später.

Wenn es so einfach wäre. Die Frage ist erst Mal: was? Aktien, Rohstoffe? Schweiz, Ausland? Branche?

Es gibt z.B. Frühindikatoren wie den Baltic-Dry-Index.

Die Auguren sind sich zur Zeit ja auch nicht einig, ob es mit dem SMI weiter aufwärts geht oder erst mal wieder runter. Es steht und fällt mit den kommenden Firmenzahlen und noch wichtiger: mit deren Ausblicken.

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Beobachter001 hat am 08.10.2012 - 10:46 folgendes geschrieben:

 

kann mir jemand sagen, wo man investieren kann, sodass man als Investor auch an eine GV eingeladen wird wo man ein gutes Nachtessen bekommt, oder bei einer Bergbahn, dass man Verbilligungen bekommt.


Wie zum Beispiel, GV von KBBL, jedes Jahr grosses Nachtessen mit grossem Fest.

Das Stichwort dazu heisst "Fressaktien"

 

Beispiele

«Fressaktien» machen IBAarau-Versammlung zum gesellschaftlichen Event http://www.solothurnerzeitung.ch/aargau/aarau/fressaktien-machen-ibaarau...

 

Aus dem Jahr 2002 Generalversammlungen: Gefundenes Fressen http://www.beobachter.ch/archiv/inhaltsverzeichnisse/artikel/generalvers...

 

Generalversammlung: Auf zum grossen Fressen http://www.beobachter.ch/archiv/inhaltsverzeichnisse/artikel/generalvers...

 

Diese GV sorgen für Freude

Manchmal lohnt sich der Kauf einer Aktie allein wegen der Generalversammlung. Denn an den Veranstaltungen wird den Investoren viel geboten. http://www.handelszeitung.ch/invest/diese-gv-sorgen-fuer-freude

 

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