Schweizer Aktien und CHF, Oktober 2014

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01.10.2014 10:12
#1
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Schweizer Aktien und CHF, Oktober 2014
Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!
01.11.2014 20:00
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2brix hat am 01.11.2014 - 13:12 folgendes geschrieben:


blöde Frage und was werden die japanischen Pensionskassen kaufen?

Dann wär doch eigentlich klar dass die nächste Zeit die Kurs steigen. Doch wer 'bezahlt' das schlussendlich?

Was sie genau kaufen, wissen wir noch nicht. Aber da die Bestimmungen für Pensionskassen weltweit ähnlich sind, darf davon ausgegangen werden, dass sie sich auf Blue-Chips konzentrieren werden. Aktien mit AA-Rating oder höher.

Vielleicht noch ein paar Vergleichszahlen, damit man sich die Summe von 80 Billionen Yen oder umgerechnet 700 Mrd. Franken besser vorstellen kann:

Das BSP der Schweiz liegt um 600 Mrd. Franken.

Die Marktkapitalisierung aller im SMI gelisteten Firmen bei 1156 Mrd Franken.

Man muss sich das einfach mal plastisch vor Augen führen: Die BoJ produziert per Mausklick einfach mal über Nacht einen virtuellen Geldbetrag mit dem man 60% der 20 grössten Schweizer Firmen aufkaufen könnte. Novartis, Roche, UBS, CS, Zürich Versicherungen ... über Nacht und ohne jegliche Leistung könnten diese Firmen zum Grossteil auf einmal den Japsen gehören!

"Wer bezahlt das schlussendlich?"

Im Endeffekt jeder, der Yen besitzt.
* Die aktuellen Besitzer von Yen (oder von in Yen lautenden Anleihen) durch Währungsverluste.
* In Zukunft das japanische Volk (vor allem die Sparer) durch Wertverlust ihrer in Yen lautenden Sparkapitalien
* Zum Teil der Rest der Welt, der nun höhere Preise für Finanzanlagen zahlen muss, was geringeren Renditen auf dem eingesetzten Kapital gleichkommt.

Die Absurdität solcher Gelddruck-Aktionen wird am deutlichsten, wenn man sie gedanklich ad-absurdum führt:

Der Kaufpreis für den Planeten Erde (also die Aktien aller Firmen, alle Anleihen, alle Ländereien, Patente etc.) liegt derzeit bei 156 Billionen Dollar oder 150 Billionen Franken.
Die SNB könnte also locker 150 Billionen Franken drucken und damit den ganzen Planeten kaufen!
Damit könnten wir auch für Frieden sorgen, denn weder Monsanto noch Exxon oder Gazprom würden aufmucken, denn die gehören uns ja jetzt Biggrin

Den meisten Menschen ist unterbewusst klar, dass so etwas nicht funktionieren kann. Vor allem Menschen, die in Bezug auf BWL und VWL eher wenig theoretisches Wissen besitzen und sich statt dessen auf ihren gesunden Menschenverstand verlassen.
Erstaunlicher Weise sind es aber gerade die "Maestros" der Banken-Branche, die genau dies (wenn auch in kleinerem Stil) immer wieder versuchen und darin eine nachhaltige Lösung suchen.

 

01.11.2014 13:12
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MarcusFabian hat am 31.10.2014 - 13:29 folgendes geschrieben:

Domtom01 hat am 31.10.2014 - 08:48 folgendes geschrieben:

Hab ich doch gesagt! Danke BOJ, die Party geht weiter

Für alle, die es nicht mitgekriegt haben: Die BoJ hat eine überraschende QE-Bazooka von 80 Billionen Yen (derzeit ca 723 Mrd. Dollar) losgelassen.
Auf der anderen Seite ist die japanische Pensionskasse nicht mehr bereit, in japanische Staatsanleihen mit Null-Rendite zu investieren. Statt dessen sollen vermehrt japanische und ausländische Aktien gekauft werden.
Das PF der japanischen Pensionskasse liegt bei umgerechnet $1200 Mrd. Der ausländische Aktienanteil soll von 12% auf 25% erhöht werden. Somit drängen $276 Mrd. auf die westlichen Aktienmärkte.

Hier findet also eine enorme Umschichtung statt, die dem Nikkei heute Nacht rund 1000 Punkte beschert und die Futures aller westlichen Aktienmärkte um 1-2% nach oben gedrückt hat.

Mehr hierzu: http://www.zerohedge.com/news/2014-10-31/futures-surge-record-bank-japan...

und

http://www.reuters.com/article/2014/10/31/us-markets-stocks-usa-idUSKBN0...

 

 

blöde Frage und was werden die japanischen Pensionskassen kaufen?

Dann wär doch eigentlich klar dass die nächste Zeit die Kurs steigen. Doch wer 'bezahlt' das schlussendlich?

01.11.2014 01:37
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Domtom01 hat am 31.10.2014 - 21:55 folgendes geschrieben:

Den Artikel hier auf cash.ch soll man sich ruhig zweimal durchlesen: Er zeigt klar, dass die Kluft zwischen den "leitenden Angestellten", das sind die Direktoren schliesslich, und dem Personal unanständig gross ist. Das ist kein Einzelfall, wie die Entgleisung eines Herrn Vasella, es hat sich generalisiert. Die eigentlichen Verantwortlichen, die Forscher, Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure sehen da mit ihren Gehältern geradezu lächerlich aus, obwohl sie es sind, die die Innovation, die Leistung, den Mehrwert erbringen. Das ist es, was unserem Land schadet. Kann mir keiner vormachen, dass Nieten, Wahrheitsverdreher, Vergesser und Manipulatoren, wie z.B. der Herr Dougan, so viel wert sind. Könnte er noch irgendwo anders arbeiten? Nein! Deshalb klebt er auf seinem Sessel. Und solche Dougans gibt es genug - kleinere und weniger kleinere. Solche Leute haben das Potenzial, das ganze Ansehen renommierter Firmen in den Dreck zu ziehen. Mir tun die anständigen Leute leid, die jeden Tag nach bestem Wissen und Gewissen Ihre Arbeit verrichten, trotz solcher schlechten Beispiele. Soll mir zum Schluss bitte noch einer erklären: Warum verdienen diese Top-Leute Millionen während unsere Bundesräte gerade einmal eine schlappe halbe Million erhalten? Heuchelei pur!

Bundesräte spielen auf politischer Ebene. Schneider-Ammann leitete eine Firma, wenn auch nicht eine Multinationale. Würdest Du die Zügel einer Multinationale nur einem der Bundesräte (rätinnen) in die Hand geben? 

Würdest Du Uli Maurer eine Firma wie Novartis anvertrauen, eine Firma wie Roche an Alain Berset, eine Zürich an Sommaruga usw. und so fort. 

Dies ist nur eine Frage!

 

Gruss.   Gerard

31.10.2014 21:55
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VR-Mandate: In der Schweiz vergoldet

Den Artikel hier auf cash.ch soll man sich ruhig zweimal durchlesen: Er zeigt klar, dass die Kluft zwischen den "leitenden Angestellten", das sind die Direktoren schliesslich, und dem Personal unanständig gross ist. Das ist kein Einzelfall, wie die Entgleisung eines Herrn Vasella, es hat sich generalisiert. Die eigentlichen Verantwortlichen, die Forscher, Wissenschaftler, Techniker und Ingenieure sehen da mit ihren Gehältern geradezu lächerlich aus, obwohl sie es sind, die die Innovation, die Leistung, den Mehrwert erbringen. Das ist es, was unserem Land schadet. Kann mir keiner vormachen, dass Nieten, Wahrheitsverdreher, Vergesser und Manipulatoren, wie z.B. der Herr Dougan, so viel wert sind. Könnte er noch irgendwo anders arbeiten? Nein! Deshalb klebt er auf seinem Sessel. Und solche Dougans gibt es genug - kleinere und weniger kleinere. Solche Leute haben das Potenzial, das ganze Ansehen renommierter Firmen in den Dreck zu ziehen. Mir tun die anständigen Leute leid, die jeden Tag nach bestem Wissen und Gewissen Ihre Arbeit verrichten, trotz solcher schlechten Beispiele. Soll mir zum Schluss bitte noch einer erklären: Warum verdienen diese Top-Leute Millionen während unsere Bundesräte gerade einmal eine schlappe halbe Million erhalten? Heuchelei pur!

31.10.2014 16:24
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Zyndicate hat am 31.10.2014 - 16:11 folgendes geschrieben:



Am Bruttoinlandprodukt gemessen hat sich das Wachstum im dritten Quartal zwar aufs Jahr hochgerechnet auf 3,5 Prozent verlangsamt.

Hierzu noch eine Erklärung:

Wenn z.B. die Schweiz von einem "aufs Jahr hochgerechneten" BIP-Wachstum spricht, dann ist damit die Summe der letzten 4 Quartale gemeint. Also Q4 2013 +  Q1, Q2, Q3 2014

Die USA rechnen anders: Das letzte Quartal (also Q3 2014) multipliziert mit 4.

Das ist auch der Grund weshalb die "aufs Jahr hochgerechneten" Werte aus den USA stärker schwanken als jene der europäischen Länder, denn Differenzen zwischen zwei Quartalen werden vervierfacht.

 

31.10.2014 16:11
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Was die Spatzen in Washington schon seit Tagen von den Dächern pfeifen, ist seit gestern Nachmittag endlich offiziell: Die amerikanische Wirtschaft feuert auch weiterhin auf allen Zylindern.

Am Bruttoinlandprodukt gemessen hat sich das Wachstum im dritten Quartal zwar aufs Jahr hochgerechnet auf 3,5 Prozent verlangsamt. Allerdings wurden die im Vorfeld noch auf 3 Prozent nach oben revidierten Markterwartungen deutlich übertroffen.

Ausserdem lässt sich der Spitzenwert von 4,6 Prozent aus dem zurückliegenden zweiten Quartal mit einem Konsum- und Investitionsstau im Zusammenhang mit dem ungewöhnlich kalten und nassen Witterungsbedingungen während den ersten drei Monaten des Jahres erklären.

Dass sich der Jubel darüber auch hierzulande in Grenzen hielt, sollte nicht überraschen. Denn eine starke amerikanische Wirtschaft bedeutet auch ein Ende der Politik des billigen Geldes durch die mächtigste aller Notenbanken.

Eine glückliche Hand bewies die MainFirst Bank. Nur wenige Stunden vor der Veröffentlichung des amerikanischen Bruttoinlandprodukts, sprach sie eine Kaufempfehlung für die mit "Outperform" und einem Kursziel von 2470 Franken eingestuften Aktien von Belimo aus.

Das in Hinwil beheimatete Unternehmen gehört zu den heimlichen Gewinnern einer an Fahrt gewinnenden amerikanischen Baukonjunktur, insbesondere im Bereich kommerzieller Bauten. Allerdings waren der Öffentlichkeit zumindest die September-Statistiken für die Bautätigkeit zu diesem Zeitpunkt schon bekannt. Und diese geben allen Grund zur Zuversicht.

Der Unternehmensstudie der MainFirst Bank zu Belimo entnehme ich, dass der Hersteller von Antriebsmotoren für Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen rund 31 Prozent des Jahresumsatzes in den USA erzielt. Der Experte rechnet deshalb damit, dass sich die starken Statistiken für die amerikanische Bautätigkeit mit einer zeitlichen Verzögerung von mehreren Monaten auch bei Belimo bemerkbar machen. Darüber hinaus rechnet er mit positiven Folgen des erstarkten Dollars.

Als weiterer Profiteur dieser Faktoren wird Kaba in der Studie erwähnt. Das im Bereich von Zugangssystemen tätige Unternehmen erwirtschafte 27 Prozent des Jahresumsatzes in den USA, so der Verfasser.

Während man zumindest im Aktienhandel der MainFirst Bank den Aktien von Kaba den Vorrang gibt, setze ich aufgrund des beeindruckenden Leistungsausweises der vergangenen Jahre auf die Aktien von Belimo.

An und für sich ist der Schweizer Aktienmarkt als solcher schon eine Wette auf eine starke amerikanische Wirtschaft. Denn gemäss Erhebungen von Morgan Stanley liegt der Umsatzbeitrag hiesiger Unternehmen aus Nordamerika mit 29 Prozent weit über dem europäischen Durchschnitt von 18 Prozent. Nur Irland weist mit 39 Prozent einen noch höheren Anteil auf.

Zu den europäischen Unternehmen mit dem höchsten Umsatzbeitrag aus den USA zählt das amerikanische Bankinstitut hierzulande Sonova (Anteil von 42 Prozent), Zurich Insurance Group (Anteil von 37 Prozent), Swiss Re (Anteil von 36 Prozent) und Credit Suisse (Anteil von 35 Prozent).

Diese vier Firmen und ihre Aktien dürften zwar vom starken Dollar profitieren, aufgrund ihrer jeweiligen Branchenzugehörigkeit allerdings nur bedingt von einer besser laufenden Konjunktur.

Meines Erachtens eignen sich Aktien aus der zweiten Reihe wie jene von AMS, Autoneum, Komax oder OC Oerlikon vermutlich besser als Wettobjekte.
 

CASH GURU

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31.10.2014 13:29
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Domtom01 hat am 31.10.2014 - 08:48 folgendes geschrieben:

Hab ich doch gesagt! Danke BOJ, die Party geht weiter

Für alle, die es nicht mitgekriegt haben: Die BoJ hat eine überraschende QE-Bazooka von 80 Billionen Yen (derzeit ca 723 Mrd. Dollar) losgelassen.
Auf der anderen Seite ist die japanische Pensionskasse nicht mehr bereit, in japanische Staatsanleihen mit Null-Rendite zu investieren. Statt dessen sollen vermehrt japanische und ausländische Aktien gekauft werden.
Das PF der japanischen Pensionskasse liegt bei umgerechnet $1200 Mrd. Der ausländische Aktienanteil soll von 12% auf 25% erhöht werden. Somit drängen $276 Mrd. auf die westlichen Aktienmärkte.

Hier findet also eine enorme Umschichtung statt, die dem Nikkei heute Nacht rund 1000 Punkte beschert und die Futures aller westlichen Aktienmärkte um 1-2% nach oben gedrückt hat.

Mehr hierzu: http://www.zerohedge.com/news/2014-10-31/futures-surge-record-bank-japan...

und

http://www.reuters.com/article/2014/10/31/us-markets-stocks-usa-idUSKBN0...

 

 

31.10.2014 08:48
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grüne Weihnachten - Jahresendrally

Hab ich doch gesagt! Danke BOJ, die Party geht weiter und ich steure auf eine weitere "double digit"-Performance zu.

31.10.2014 08:25
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SNB: Milliardengewinn dank Dollar und Pfund
 

Fremdwährungsgewinne bescherten der Schweizerischen Nationalbank einen Milliardengewinn. Im Vergleich zum Vorjahr wurde die Bilanzsumme ausgeweitet.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/snb_milliardengewinn_dank_dollar_und_pfund-3259980-450

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31.10.2014 02:25
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Um beim Thema zu bleiben. Lest die Leserkommentare:

 

http://www.blick.ch/news/politik/das-passiert-bei-pauschalsteuer-abschaf...

Ist wohl einigen/allen entgangen das die meisten Gemeinden Steuererhöhungen beschlossen haben. Es ist Falsch zu sagen, dass in ZH nach der Abschaffung der Pauschalbesteuerung Status quo herrscht oder sogar mehr Einnahmen in die Kassen gespühlt wurden.

In London gibt es eine Flat Tax, auch eine Pauschalbesteuerung: 30'000 £ weit weit weniger als hier ausgehandelt werden könnte.

Und es gibt X Orte wo man den Wohnsitz verlagern kann.

Zu viele Schweizer denken Bäume wachsen in den Himmel. Wenn weiterhin diese Neidkultur kultiviert wird und die Schweiz sich weiter dem Ausland unterwirft, dann endet der Wohlstand so wie auch das römische Reich endete.

Viele ziehen weg oder sind bereits am planen. Ich habe Kontakte die das Bestätigen.
Reist euch ein bischen zusammen. Hört auf über Fairness zu Sprechen über Gerechtigkeit über Moral. Alles Blödsinn und wohin uns das führen wird werdet ihr genug früh sehen können.

Die die gegen diese Leute Motzen zahlen möglicherweise keine 5K steuern. Bekommen Prämienverbilligungen und nutzen unsere Infrastruktur stärker als es diese tun.

Wenn die Rahmenbedingungen sich hierzulande weiterhin massiv ändern, dann gibt es keinen Grund mehr für sehr viele Leute hier zu bleiben.

31.10.2014 02:12
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Im Forum "Von User zu User" und im Thread Langfriststrategie habe ich ein Buch empfohlen. Lest die Zusammenfassung dazu. Einige werden die Essenz verstehen. Die meisten wohl leider nicht. Doch wahre Grösse ist eben nur wenigen vorbehalten.

Nichts für Gutmenschen, Sozialromantiker und Moralisten.

Aber eine Pflichtlektüre wenn euch euer Leben und das Land indem Ihr lebt am Herzen liegt.

Legt diesen Schrott von 20min, Blick, Tagesanzeiger auf die Seite und verschlingt dises Buch.

 

Jeder der den Inhalt versteht ist eine Bereicherung für die Menschheit. Die anderen sind die Ursache der Degenerierung des Menschen.

31.10.2014 00:07
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Wir sind alle erwachsen. Wir sind frei, zu tun und zu lassen, was wir für gut finden. Wir nehmen unsere Selbstverantwortung wahr.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

31.10.2014 00:02
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in_God_we_trust hat am 30.10.2014 - 23:38 folgendes geschrieben:

John Doe 2.0 hat am 30.10.2014 - 23:20 folgendes geschrieben:

, solche Divas bereichern unsere Welt, sie machen sie bunt und vielfältig.

Aber halt auch unnötig gefährlich. Gut, ich kann da vielleicht nicht mitreden. Es ist einfach meine Sicht dieser Sache. Ich mag Sicherheit und klare Verhältnisse.

Ich liebe schöne Frauen!

Ich will diesen Thread nicht unnötig vollmüllen, aber die Gefahr geht nicht von gelebter Sexualität aus, sondern von Menschen die sich, aus was für Gründen auch immer, vor anders orientierten Menschen fürchten.

Ich fürchte mich auch nicht vor Menschen die Pudel als Haustiere bevorzugen, genauso geht keine Gefahr von Katzenhaltern aus, denn ihre Vorliebe zu Haustieren sagt gar nichts über ihre berufliche oder menschliche Qualifikation aus.

Genauso wie ich schwule Männer achte, achte ich deine Sicht der Dinge, denn dieses Gedankengut gibt mir Sicherheit und schafft klare Verhältnisse.

 

 

 

 

30.10.2014 23:38
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off-topic

John Doe 2.0 hat am 30.10.2014 - 23:20 folgendes geschrieben:

, solche Divas bereichern unsere Welt, sie machen sie bunt und vielfältig.

Aber halt auch unnötig gefährlich! Denn trotz Schein und Verstellung, hat man es immer mit einem Mann zu tun. Gut, ich kann da vielleicht nicht mitreden. Es ist einfach meine Sicht dieser Sache. Ich mag Sicherheit und klare Verhältnisse.

Ich liebe schöne Frauen! Smile Und habe nichts von ihnen zu befürchten. Mal eine angedeutete Ohrfeige, wenn's hoch kommt.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.10.2014 23:20
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Off-Topic

Ich liebe schwule Männer, genauso wie ich alle Lebewesen liebe. Ganz besonders haben es mir die Männer angetan die sich weiblicher als jeder Frau benehmen, solche Divas bereichern unsere Welt, sie machen sie bunt und vielfältig.

Was ist es mir egal wie sie ihre Sexualität ausleben, sie erlauben es mir ja auch, meine auszuleben.

Es gibt keine natürliche Sexualität, genauso wie es keine natürliche Liebe gibt, es gibt nur gelebte Liebe und gelebte Sexualität.

Ich liebe schwule Männer!

30.10.2014 22:58
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MarcusFabian hat am 30.10.2014 - 13:22 folgendes geschrieben:

Othello hat am 28.10.2014 - 03:33 folgendes geschrieben:

Ich finde die Diskussionen hier ganz interessant. Zwar ist noch nicht "gegessen", dass wir in einen neuen Bärenmarkt steuern aber die Postings zu Beginn eines solchen sind ganz spannend.

Ich finde es auch ganz spannend was du aus dieser Diskussion herauskristallisierst.

Eine übliche tödliche Strategie von Börsenneulingen, die keine saubere Exit-Strategie haben und sich einen Verlust nicht eingestehen wollen.

Diese "tödliche Strategie" wenden aber auch erfahrene Börsianer an, welche sich nicht eingestehen wollen, dass sie mit ihrer Strategie falsch lagen, die drücken dann auch einen 30% Crash durch, ich spreche jetzt nicht von Aktien

Schlussendlich dann die Frustration, dass es nach einem so hohem Verlust ohnenin nichts mehr bringen würde, die Aktien zu verkaufen. Also schreibt man das, was man noch im PF hat mental als Verlust ab und bleibt bis zum bitteren Ende drin.

Oder man schreibt das Asset nicht ab und spekuliert auf ein herbeigesehntes Szenario in welchen, vielleicht, eventuell das Asset wieder, den Verlust wegmacht.

Zum Glück kommt dann aber der Boden und es geht wieder aufwärts. Zumindest beim Index. Einzelne Aktien sind während des Bärenmarktes auf der Strecke geblieben.

Einzelnen Assets kann es dann ergehen, dass der "uneinsichtige" Anleger, über Jahre keine nennenswerte Performance mit diesem "Anlagevehikel" kumuliert. Diese Strategie nenne ich "Hoffnung oder stirbt zuletzt Strategie" Blum 3

30.10.2014 22:23
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Ich habe nichts gegen sie persönlich. Sie tun mir ehrlich gesagt sogar leid. Sie sind Opfer einer Kampagne, die sich scheinbar für sie einsetzt. In Wirklichkeit werden sie verheizt in einem Todeskommando. Zugunsten der Heteros löschen sie sich gegenseitig selber aus, oder sie neutralisieren sich zumindest selber, in einer Welt von chronischem Frauenmangel. Sie sitzen dauernd auf einem Pulverfass, von dem sie nie wissen, wann es losgeht, so ziemlich dem Gegenteil des Reiches Gottes.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.10.2014 21:12
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@ in_God_we_trust

Wo ist der Anfang und wo ist das Ende, und wer auf Erden soll "urteilen"? Ich masse mir das nicht an. Heute hat sich Tim Cook von Apple in der Öffentlichkeit als schwul geoutet. Schön, na und? Das geht mir am Arsch vorbei - hoffentlich. Aber Angst habe ich nicht vor jemandem, weil er schwul, Jude, Moslem Hindu, Katholik oder Protestant, Atheist, Ami, Europäer, Asiate, Russe, blond, rothaarig, schwarz oder weiss der Teufel ist - äh pardon, den lassen wir mal aussen vor! Ich glaube nicht an eine Weltverschwörung der Homosexuellen, eher an das Bestreben mancher Sekten, Einfluss zu ihren egoistischen Gunsten auszunutzen. Das nennt man Toleranz, und ich praktiziere sie so lange, bis man meine Freiheit nicht beschneidet.

30.10.2014 20:36
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Domtom01 hat am 30.10.2014 - 19:02 folgendes geschrieben:

Warum sollten sie den US-Banken Bussen aufbrummen? Es geht um krumme Geschäfte, die gemacht wurden. Aus schweizer Sicht haben die US-Banken vermutlich nichts Illegales gemacht. Ausserdem vergisst du die Grösse: Gerade im business gilt: Size matters! 

Ich mach mir natürlich keine Illusionen. Ich fürchte nur, dass Amerika (und Europa noch mehr) zunehmend von Homosexuellen (weiblichen und männlichen) regiert werden und ob solche Länder die freie Welt noch beschützen können, statt selber zum Problem zu werden, ist die Frage, die ich mir zunehmend stelle.

Niemand ist frei von Sünde. Nur wer ohne Sünde ist, sollte den ersten Stein werfen. Ob die USA ohne Sünde ist? Mir sind die Schw. egal, sollen sie ihre kleinen Freuden haben (wenn es unbedingt sein muss, denn sie sind für sie selber nicht ungefährlich). Aber warum müssen sie die Welt regieren?

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.10.2014 20:26
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@ MarcusFab

Genau! Wie denn auch? Das System ist lobbydurchdrungen, da werden Höchststrafen auf Fr. 100'000.- im Gesetz festgeschrieben! Das heisst, ein Richter könnte gar keine höhere Strafe aussprechen. Alles nur Schmuh, warme Luft.

30.10.2014 19:58
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Zyndicate hat am 30.10.2014 - 17:47 folgendes geschrieben:

Wdh: Finma will härter gegen Fehlverhalten auf dem Finanzplatz vorgehen

Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, wollte die Finma schon 2008 gegen Fehlverhalten der Banken vorgehen.

Und was ist in diesen 6 Jahren passiert? Richtig, gar nichts!

Warum also sollte man die Finma jetzt auf einmal ernst nehmen?

 

30.10.2014 19:05
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grüne Weihnachten - Jahresendrally

Das Gold schifft ab, Das Öl ist billiger, die FED hat die Katze aus dem Sack gelassen (wobei sie gar nicht mehr drin war), Die EZB wird Milliarden in den Markt pumpen, alle wollen noch Party machen, das Sentiment ist gut. Ab heute findet die Jahresendrally statt.

30.10.2014 19:02
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@ in_God_we_trust

Warum sollten sie den US-Banken Bussen aufbrummen? Es geht um krumme Geschäfte, die gemacht wurden. Aus schweizer Sicht haben die US-Banken vermutlich nichts Illegales gemacht. Ausserdem vergisst du die Grösse: Gerade im business gilt: Size matters! 

30.10.2014 17:59
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Zyndicate hat am 30.10.2014 - 17:47 folgendes geschrieben:

Wdh: Finma will härter gegen Fehlverhalten auf dem Finanzplatz vorgehen

30.10.2014 17:31


 

(Präzisiert wurde im vierten Abschnitt der Wochentag und im fünften Abschnitt nach dem Lead Vornamen und Funktion von Branson ergänzt.)

http://www.cash.ch/news/boersenticker/wdh_finma_will_haerter_gegen_fehlverhalten_auf_dem_finanzplatz_vorgehen-3259860-450

Wird höchste Zeit, dass diese Herren merken, dass sie auch selber (d.h. die Schweiz) die Milliardenbussen einziehen können und nicht alles den Amerikanern und nun auch noch den Europäern überlassen müssen. Gleichzeitig können sie sich dann vielleicht einmal revanchieren und auch den US-Banken Milliardenbussen aufbrummen! Wie du mir so ich dir. :evil:

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

30.10.2014 17:47
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Wdh: Finma will härter gegen Fehlverhalten auf dem Finanzplatz vorgehen

30.10.2014 17:31



(Präzisiert wurde im vierten Abschnitt der Wochentag und im fünften Abschnitt nach dem Lead Vornamen und Funktion von Branson ergänzt.)

http://www.cash.ch/news/boersenticker/wdh_finma_will_haerter_gegen_fehlverhalten_auf_dem_finanzplatz_vorgehen-3259860-450

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

30.10.2014 13:22
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Othello hat am 28.10.2014 - 03:33 folgendes geschrieben:

Der Trend zeigt klar abwärts für mich. Zwar kein Crash, aber ein gesteuertes Herunterfahren, der viel zu hohen Bewertungen der meisten Kurse. Das wird sich vermutlich über Monate hinziehen.

 

Ich finde die Diskussionen hier ganz interessant. Zwar ist noch nicht "gegessen", dass wir in einen neuen Bärenmarkt steuern aber die Postings zu Beginn eines solchen sind ganz spannend.

Ich erinnere mich noch recht gut an die Diskussionen in den verschiedenen Foren (damals gab es Cash.ch allerdings noch nicht) um die Jahrtausendwende 1999-2001:

Da gab es einerseits die Bären, die gewarnt haben, dass die aktuellen Aktienbewertungen völlig überdreht sind. Andererseits die Bullen (zu denen auch ich damals gehörte), die vom "neuen Paradigma" gesprochen und argumentiert haben, dass die Fed alles im Griff hat, keine grösseren Abstürze zulassen würde. Dass also Aktien immer steigen würden. (Ähnliches kann man übrigens auch aus Zeitungsartikeln im Sommer 1929 lesen).

Dann kommt die erste Korrektur, die als "gute Nachkaufgelegenheit" gesehen wird.

Dann überschreitet die Korrektur 20% und aus kurzfristig geplanten Trades werden dann "Langfristinvestments". Teilweise wird auch nachgekauft, um den Einstandspreis zu senken. Eine übliche tödliche Strategie von Börsenneulingen, die keine saubere Exit-Strategie haben und sich einen Verlust nicht eingestehen wollen.

Schlussendlich dann die Frustration, dass es nach einem so hohem Verlust ohnenin nichts mehr bringen würde, die Aktien zu verkaufen. Also schreibt man das, was man noch im PF hat mental als Verlust ab und bleibt bis zum bitteren Ende drin.

Zum Glück kommt dann aber der Boden und es geht wieder aufwärts. Zumindest beim Index. Einzelne Aktien sind während des Bärenmarktes auf der Strecke geblieben.


 

 

30.10.2014 13:12
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orangebox hat am 30.10.2014 - 00:02 folgendes geschrieben:


 

Goldanleger hingegen sind bisher die einzigen Totalverlierer die ihr Vermögen mit einem bis dahin nutzlosen Metall verloren haben.

Solche Postings bitte in den Gold-Thread. Siehe auch: http://www.cash.ch/comment/585640#comment-585640

Danke

Antwort hier

 

30.10.2014 13:10
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Lehrstellenbarometer: Schweizweit rund 1000 weniger Lehrstellen als im Vorjahr

30.10.2014 12:55



Bern (awp/sda) - Das Angebot an Lehrstellen in der Schweiz ist dieses Jahr kleiner ausgefallen als im Vorjahr. Trotzdem blieben erneut viele Lehrstellen unbesetzt, vor allem in technischen Berufen und im Bereich Dienstleistungen.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/lehrstellenbarometer_schweizweit_rund_1000_weniger_lehrstellen_als_im_vorjahr-3259712-450

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

30.10.2014 08:35
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UBS-Konsumindikator steigt im September um 0,13 auf 1,41 Punkte

30.10.2014 08:30



Zürich (awp) - Der UBS-Konsumindikator ist im September leicht gestiegen, und zwar um 0,13 auf 1,41 Punkte. Der Vormonatswert wurde derweil relativ deutlich auf 1,28 von 1,35 Punkte nach unten revidiert.

http://www.cash.ch/news/boersenticker/ubskonsumindikator_steigt_im_september_um_013_auf_141_punkte-3259477-450

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

30.10.2014 00:02
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MarcusFabian hat am 24.10.2014 - 21:51 folgendes geschrieben:

logn hat am 24.10.2014 - 20:02 folgendes geschrieben:

 

Gemäss Deiner Aussage müsste der Goldpreis ja an fahrt gewinnen, wenn der Wert des Geldes gegenüber Gold sinkt..... Ist dem so?

 

Natürlich ist dem so. Die Aussagen "Wert der Währung x sinkt gegenüber Gold" ist exakt dasselbe wie "Preis des Goldes steigt in Währung x".

Unter dem Strich also: "Du musst mehr x-Währung für eine Einheit Gold hinblättern."

 

 

Die Logik dahinter sehe ich nicht. Mein "Papiergeld" in Vermögen und in CHF ist in der Schweiz immer noch gleich viel wert und ich anderen Währungen gemessen bekomme ich sogar mehr für meine guten alten CH Banknoten.

 

Goldanleger hingegen sind bisher die einzigen Totalverlierer die ihr Vermögen mit einem bis dahin nutzlosen Metall verloren haben.

Die FED hat heute das Quantitative Easing Programm endgültig  beendet. Na gut über die gesamte Kaufsumme von guten 3400 Millarden US Dollar können wir streiten,scheinbar hat es genützt und die US Wirtschaft hat seid Jahren wieder an Fahrt genommen.

Auch zur Kentniss nehmen sollte man die Tatsache das die USA nun zum weltweit grössten Öl-Exporteur aufgestiegen sind.

 

Zu Aktien : Natürlich kann es nun aufgrund der Meldung heute von der FED zu einer weiteren Korrektur kommen aber der Langzeit Chart zeigt nur in eine Richtung : NACH OBEN

 

Zu Gold: Die Goldanleger schauen ziemlich doof aus der Wäsche aber solange die Währungsreform Theorien in deren Köpfe schwirrt glauben Sie weiterhin an das gelbe Metall. Die 3. Bodenbildung scheint bald zu platzen wegen der FED Meldung müsste nach aller Logik vor allem in eine Richtung gehen: 

 

Nach unten...,,

 

 

Bin kaum noch in den Foren hier unterwegs da wie schon 1000x gesagt die Welt dreht sich weiter..... den Konserven und Goldhalter weiterhin gutes Gelingen zur globaler Wàhrungsreform Bankrotterklärung der Banken und Totalkollaps der Staaten.......

 

Adios:db:

 

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