Schweizer Aktien und CHF, September 2012

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Schweizer Aktien und CHF, September 2012

Rückblick


DAX, DJ stehen heute nur noch unwesentlich (15%, bzw. 10%) unter ihrem Allzeithoch 2006/2007. Beim SMI ist die Differenz grösser: rund 30%.


Damals stand das USD/CHF Verhältnis bei 1.2 und das EUR/CHF Verh. bei 1.6, EUR/USD also etwa bei 1.3


Heute ist USD/CHF 0.95, EUR/CHF 1.2, EUR/USD 1.2


Gold stand damals bei etwa 750$/oz, heute bei 1700$/oz


Das Welt BIP ist in diesen 5 Jahren etwa um 20% gestiegen.


Erkenntnis 1: Das wirtschaftliche Gewicht der USA und des $ haben sich gegenüber Europa und dem € um etwa 15% erhöht!


Erkenntnis 2: Der Wert des Papiergeldes (u.a. $ und €) hat sich gegenüber Gold, Oel, Rohstoffen in 5 Jahren um 50 - 100% verringert.


Erkenntnis 3: Da der Wert des CHF um 25% gegenüber $ und € gewachsen ist, steht auch der SMI in diesen Währungen nur noch ca. 10% unter seinem Allzeithoch von damals.


Erkenntnis 4: Gemessen an Gold und Rohstoffen, haben aber die Aktien gewaltig an Wert verloren und sind gegenüber 2006/2007 stark unterbewertet.


Erkenntnis 5: Der Menschheit geht's heute besser denn je!


Rückblick August


DAX, Nikkei und S&P haben im August klar zugelegt, DJ und SMI sind an Ort getreten. Dabei ist der USD gegenüber EUR/CHF um 2% gefallen, d.h. auch der SMI hat sich in Dollar verbessert! Europa/Japan haben also etwa 3% an Gewicht zurückgewonnen. Das Sommerrally ist nun zumindest vorläufig zum Stillstand gekommen, könnte aber noch bis Ende Sommer am 21. Sept. weitergehen, wenn auch eher in gemächlicherem Tempo.


Dieser August war also im Gegensatz zu letztem Jahr ein sehr langweiliger Monat. Sollte man sich eigentlich merken, dass zwei aufeinander folgende Jahre eher selten ähnlich ablaufen.


Ausblick


Guess what? Wahrscheinlich wissen jetzt alle was kommt: "but remember to be back in September!". September und Oktober sind klassische Kaufmonate! Also, wenn Ihr überhaupt einmal kaufen wollt, dann kauft jetzt! Aber langsam. Nur, wenn ihr das Geld bis nächsten Mai mit Sicherheit nicht anderweitig braucht! Und angenommen Ihr habt einen Batzen nur für Aktienkäufe reserviert, investiert davon maximal 66%! 33% lasst auf dem CHF Konto liegen! Und investiert etwa 33% im September und 33% im Oktober, danach liegen lassen bis Ihr einen schönen Gewinn realisieren könnt, bis spätestens im Mai 2013! Ich empfehle, nur in Aktien des SMI zu investieren, die sind grösser und damit auch international besser diversifiziert und nicht alle Eier ins gleiche Körbchen, d.h. keine Klumpenrisiken aufbauen!


Ausblick September


Bernanke möchte eigentlich am liebsten kein neues QE3 lancieren. Aber er stehe jederzeit bereit, sagt er. Eine Aufforderung an den Markt ihn zu testen, d.h. die Kurse vorübergehend mit Leerverkäufen solange zu drücken, bis Bernanke einschreitet! Dies vermute ich könnte ab sofort geschehen. Das wäre natürlich eine ideale Kaufgelegenheit. Also, bei tiefen Kursen immer etwas zukaufen! Vorher könnten aber die Trader noch versuchen das Sommerrally weiterzuspinnen!


Die EZB wird wohl eine Obergrenze für Bondzinsen ansetzen und damit den Euro vorläufig weiter stärken. In den USA ist das Fiscal Cliff immer noch ungelöst (und wird es wohl bis Ende November bleiben) und schwächt damit zusammen mit dem fast todsicheren QE3 den Dollar; Gold ist deshalb heute auf fast 1700 gesprungen.


Also weiter sinkender Dollar, da die Euro Krise sofort einer totalen Lösung bedarf und diese auch mit Sicherheit bald kommen wird (sonst wäre der Teufel los)!


Aber für uns ist hauptsächlich wichtig: "but remember to be back in September!".


 


Wie immer ohne Gewähr. Ich bin auch nur ein Menschentier und dazu noch ein ziemlich dummes. Also selber denken! Diesen Text nur als Anregung verstehen! Viel Erfolg! Und beteiligt Euch ungeniert an der Diskussion, dann wird es umso lehrreicher. Je verrückter oder ausgefallener die Ideen, umso besser!


Wichtig ist nur, dass wir versuchen, der Wahrheit und Gerechtigkeit möglichst nahe zu kommen, denn dann vergrössern sich unsere Chancen, die Zukunft möglichst präzise vorauszusehen und damit am Gewinn einer besseren Zukunft zu partizipieren!

Elias
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Einfacher Leitsatz

Wert des Dollars: Sinkt der Dollar, fliesst Geld aus den USA ab und die Zinsen werden dort steigen.

 

Sinkender Dollar --> Steigende Zinsen in den USA --> Steigende Hypotheken --> Sinkende Immopreise --> Sinkender US-Konsum --> Sinkende Unternehmensgewinne --> Sinkende Aktienmärkte.

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Marc Faber am 28.8., deutsch und deutlich:

http://www.youtube.com/watch?v=4_VC2DR3jlA

Gruss
iGwt

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Schon bald fahren unsere Autos ohne uns davon:

http://www.cnbc.com/id/48861376

Gruss
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Elias
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♪ Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht! ♫

Hedgefonds steigen beim Dollar aus

 

Hedgefonds und andere grosse spekulative Investoren lösen ihre Wetten auf einen stärkeren Dollar so schnell auf wie noch nie. Grund dafür ist die wachsende Zuversicht in die Erholung der Weltwirtschaft.

 

Wetten auf einen Kursrückgang der Weltreservewährung steigen

 

“Bessere Konjunkturdaten Secret  , insbesondere aus den USA, sowie die Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank etwas tun wird, haben zu einer Stimmungsaufhellung geführt und den Geldzufluss in den sicheren Hafen Dollar  Stop etwas gebremst”, sagte Ken Dickson, Direktor Währungsinvestments bei Standard Life Investments in Edinburgh in einem Telefoninterview.

http://www.cash.ch/news/topnews/hedgefonds_steigen_beim_dollar_aus-12090...

 

Ein schwächerer Dollar wäre gut für den Import (in Dollar gehandelte Rohstoffe wie z.B. Öl und andere ....) und schlecht für den Export

 

 

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The trend is your friend und jetzt geht der Dollartrend eindeutig nach unten. Das mag auch eine Reaktion auf den gedämpften Pessimismus für den Euro sein.

 

Wenn nicht zum Weinen, dann ist es zum Lachen oder zwei Fliegen auf einen Streich:

Das iranische TV soll die gegen das syrische Regime gerichtete Rede von Mursi manipuliert haben, indem es das Wort «Syrien» durch «Bahrain» austauschte. Wacko

http://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/Iran-manipuliert-Murs...

Gruss
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Elias
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Chinas Industrieproduktion im August geschrumpft

Der Wachstumsmotor China bleibt am Stottern: Die Industrieproduktion in dem asiatischen Land ist im August einer Umfrage zufolge erstmals seit Jahresbeginn geschrumpft.

 

Wie staatliche Medien am Samstag meldeten, habe sie ein Neun-Monats-Tief erreicht. So habe etwa die Produktion von Chemiefasern und Metall besonders nachgelassen, teilte das chinesische Logistik- und Einkaufsverband CFLP mit.

 

Der offizielle Einkaufsmanager-Index (PMI), ein massgebliches Konjunkturbarometer, sei im August weiter auf unter 50 Prozent gesunken, berichtete die Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf einen Analysten. "Das zeigt, dass der produzierende Sektor schrumpft." Die Grenze von 50 Punkten markiert den Unterschied zwischen Expansion und Kontraktion der Wirtschaft. http://www.cash.ch/news/topnews/chinas_industrieproduktion_im_august_ges...

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MF hat geschrieben ( http://www.trader-forum.ch/viewtopic.php?f=12&t=728 ):

"Sell in May hat sich dieses Jahr also nicht bewahrheitet. Es sei denn, ein Anleger wäre so vorausschauend gewesen, Anfang Mai aus- und Ende Mai wieder einzusteigen.
Entsprechend ist wahrscheinlich, dass der zweite Teil des Spruches but rembember to be back in September auch gleich ad acta gelegt werden muss."

Nicht einverstanden!

"Sell in May" kann man auch lesen als "Verkaufe bis Mai", nämlich dann, wenn man für sich denkt, dass man genug Profit gemacht hat. Der kluge Bauer wartet mit der Ernte auch nicht bis zu einem vorgeschriebenen Termin, sondern schaut selbst von Zeit zu Zeit auf seinem Feld nach, ob seine Früchte nun reif zur Ernte sind. Wir sind ja keine Sklaven. Hat man letztes Jahr im September den SMI bei 5400 gekauft und im März bei 6300 verkauft, so hat man eine schöne Ernte eingefahren. Was braucht man mehr, als in 6 Monaten 15% einzufahren?

Wenn Du dabei - wie ich empfehle - nur 66% Deines Kapitals einsetzst, dann hast Du 10% gewonnen. Damit kannst Du Dich den Rest des Jahres zur Ruhe setzen. Du weisst ja, was der Zinseszins für einen Effekt hat? Bei 10% Zins eine Verdoppelung eines Kapitals alle 7 Jahre! Fängst Du mit 100'000 an, hast Du in 7 Jahren 200'000 und in 14 Jahren 400'000, in 21 Jahren 800'000 und in 28 Jahren 1'600'000, in 35 Jahren 3'200'000 und in 42 Jahren 6'400'000 und so fort, und zwar real, nicht nominal, mit heutiger Kaufkraft! In einem Menschenleben für fast jeden Schweizer ohne weiteres machbar, besonders, wenn man noch jung ist. Fast wie ein Ponzi Scheam, aber auf ehrliche Art verdientes Geld!

Ob der Spruch "Kaufen im September" dieses Jahr Gültigkeit hat, können wir erst im nächsten Frühling beurteilen.

Gruss
iGwt

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Zyndicate
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CH/Giroguthaben bei der SNB um 2,6 Mrd CHF gestiegen

 


Zürich (awp) - Das Wachstum der Giroguthaben der Schweizer Banken bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB) hat sich etwas abgeschwächt. Sie stiegen in der vergangenen Woche um 2,6 Mrd CHF. In den beiden vorangegangenen Woche hatten die Giroguthaben 5,8 Mrd resp. 3,1 Mrd CHF zugenommen.


In der abgelaufenen Woche erreichten die Giroguthaben rekordhohe 288,959 Mrd CHF. Diese steigen, wenn die SNB Devisen kauft, um damit den Franken schwächer zu machen, und sie den Franken-Gegenwert der jeweiligen Bank gutschreibt. Die Giroguthaben gelten daher als Indiz dafür, wie stark die SNB für den Euro-Mindestkurs von 1,20 CHF intervenieren musste.


Mit wenigen Ausnahmen schwellen die Giroguthaben bei der SNB seit Mitte Mai wöchentlich um 4 Mrd bis 18 Mrd CHF an. So beliefen sich diese per 18. Mai noch auf 155,850 Mrd CHF.


Am Devisenmarkt hat sich die Lage allerdings kaum entspannt. Der Euro klebt mit aktuell 1,20097 CHF weiter sehr nahe am SNB-Mindestkurs.


Quelle: www.nzz.ch


 

Ich verliere nie! Entweder ich gewinne oder ich lerne!

lanker63
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in_God_we_trust hat am 03.09.2012 - 11:20 folgendes geschrieben:

Wenn Du dabei - wie ich empfehle - nur 66% Deines Kapitals einsetzst, dann hast Du 10% gewonnen. Damit kannst Du Dich den Rest des Jahres zur Ruhe setzen. Du weisst ja, was der Zinseszins für einen Effekt hat? Bei 10% Zins eine Verdoppelung eines Kapitals alle 7 Jahre! Fängst Du mit 100'000 an, hast Du in 7 Jahren 200'000 und in 14 Jahren 400'000, in 21 Jahren 800'000 und in 28 Jahren 1'600'000, in 35 Jahren 3'200'000 und in 42 Jahren 6'400'000 und so fort, und zwar real, nicht nominal, mit heutiger Kaufkraft! In einem Menschenleben für fast jeden Schweizer ohne weiteres machbar, besonders, wenn man noch jung ist. Fast wie ein Ponzi Scheam, aber auf ehrliche Art verdientes Geld!

 

ja ich sehe, wieder ein "Börsenzeit"-Jünger.. der sich mit 10% Aktienrendite pro Jahr zufrieden gibt.. für mich wäre das ein ganz mieses Aktienjahr mit "nur" 10% Rendite! Oder anders gesagt.. ich habe jetzt in 9 Monaten schon mehr als deine 7-Jahr-Rendite geholt.... 

Das ist genau das, was einem die Banken immer predigen und so in ihre "doofen" Fonds locken.. aber wenn man es selber etwas cleverer macht, holt man bedeutend mehr raus! Das Risiko muss dabei nicht mal viel höher liegen.. man muss sich eben nur viel mehr um die "eigene" Ernte kümmern... liegen lassen und hoffen, ist heute sowieso nicht mehr... jedenfalls nicht bei mir... oder man macht ein paar gute Forumstrade mit und verdient schon ein x-faches...!!

Aber eben, da braucht es dann schon gute Börsenkenntnisse und auch Selbstdisziplin.. ebenso sollte man dann nicht alle Anfängerfehler machen.. dann gibts dann eben nicht 10%, sondern Minus XX%! Das ist schon klar! Aber jeder kann klar mehr erreichen, wenn er sich ein bisschen anstrengt und auch ein bisschen "Lernfähig" ist! Ich weiss, sind leider nicht alle.... 

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TeeTasse83 hat am 03.09.2012 - 13:05 folgendes geschrieben:

 

Hi Lanker,

Nähme mich wunder, wie du genau tradest? Hast Du uns hier ein, zwei Tipps? Hällst Du dich primär an Charts und investierst gehebelt, oder wie hast Du solch eine Rendite erreicht?

Gruss

Nur mit Charts.. ja! Das ist das Elemtare.. ohne würde ich keine einzige Aktie handeln.. und ja, nur mit Aktien.. kaufe weder Puts/Calls oder ähnliches.. ich will immer Sachwerte im Besitz haben, das hab ich mit Aktien.. mit anderem hab ich nur ein zahlungsversprechen irgend eines Emittenten.. es gibt eben sehr viele Börsenregeln und sehr viel zu beachten...

Daher sage ich grundsätzlich immer, Börselen ist kein Spiel.. sondern knallharte Arbeit.. ich brauche dafür taglich mind. 2 Stunden.. Gesamtmarkt betrachten, alles zu lesen, sich um meine Aktien zu kümmern.. News, was kommen könnte, Infos holen, Charttechnik usw.. und auch immer viel Zeit, neue interessante Papiere zu finden und mal zuerst auf die Watchlist zu legen und zu beobachten.. ich gehe wirklich nur höchst selten mal blind in ein Abenteuer, sondern immer überlegt und auch mit Plan. Gut, dieses Jahr kam zudem noch viel Glück dazu.. auch das gehört dazu...

Aber eines ist auch klar, wenn mir ein Chart nur 10% Gewinn verspricht, lass ich klar die Finger davon.. ist eine ganz simple Rechnung.. wenn du mit einem 5000er Block mal einsteigst, davon 10% Gewinn machst, sind das 500.. dann abzüglich Spesen und alles.. bleibt dann noch irgendwo 350 am Schluss übrig.. das sind dann eben keine 10% mehr.. dafür stehst du mit 5000 im Risiko.. daher muss einfach mehr möglich sein... zu machen ist es, ganz klar... sicher nicht jedes Jahr in dieser Höhe.. aber mehr als 10% pro Jahr müssen es klar sein!

Ich schreibe ja oft im Forum.. kannst ja ein bisschen mitlesen.. hier haben sicher schon viele von meinen Analysen profitieren können und schöne Gewinne abholen können.. das ist sicher so!

Aber wenn ich dir jetzt wirklich alles erklären müsste, müsste ich hier ca. 100 Seiten schreiben, auf was man alles achten muss und was alles wichtig ist!

Supermario
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Ich hätte nichts gegen die 100 Seiten... lerne gerne dazu Secret

lanker63
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Supermario hat am 03.09.2012 - 13:18 folgendes geschrieben:

 

Ich hätte nichts gegen die 100 Seiten... lerne gerne dazu smiley

Du hast ja schon sehr sehr viel gelernt in letzter Zeit... aber hab jetzt echt gerade keine Zeit.. mach es dann vielleicht mal! Das kostet mich eine Stunde oder mehr!

Elias
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lanker63 hat am 03.09.2012 - 13:12 folgendes geschrieben:

Aber wenn ich dir jetzt wirklich alles erklären müsste, müsste ich hier ca. 100 Seiten schreiben, auf was man alles achten muss und was alles wichtig ist!

*hau-vor-den-Kopf*  :fool:  100 Seiten in 3-Punkt Schrift, nehme ich jetzt mal an.

Da bleibe ich beim Schreiben von Optionen und warte den dritten Freitag eines Monats ab. Ein simples System was auf jede A4-Seite passt. In Grossbuchstaben.

 

 

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Zyndicate
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CH/Lohnrunde 2013: Gewerkschaftsbund fordert 1,5 bis 2,5% höhere Löhne für alle

 


Bern (awp/sda) - Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) hat am Montag seine Lohnforderungen für das kommende Jahr publik gemacht: 1,5 bis 2,5% mehr Lohn sollen die Arbeitgeber den Angestellten bezahlen. Die Lohnerhöhungen sollen zudem generell ausgerichtet werden, fordert der SGB.


Die Individualisierung der Lohnpolitik habe im Ergebnis nur den Arbeitnehmern mit hohen und sehr hohen Einkommen genützt, hiess es in einem Communiqué. Einzig die Rückkehr zu generellen Erhöhungen könne diese Fehlentwicklung der letzten Jahre korrigieren, wird SGB-Präsident Paul Rechsteiner zitiert.


Nachholbedarf sehen die Gewerkschaften insbesondere bei den Löhnen von Frauen. Im Verkauf beispielsweise betrage die Lohndifferenz zu Ungunsten der Frauen immer noch 18%. Die SGB-Gewerkschaften verlangen daher, dass die gesetzlich garantierte Lohngleichheit endlich umgesetzt wird. Dazu brauche es verbindliche Mindestlöhne und spezielle Lohnerhöhung für Frauen.


Quelle: www.nzz.ch


 

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lanker63 hat am 03.09.2012 - 11:58 folgendes geschrieben:

ja ich sehe, wieder ein "Börsenzeit"-Jünger.. der sich mit 10% Aktienrendite pro Jahr zufrieden gibt.. für mich wäre das ein ganz mieses Aktienjahr mit "nur" 10% Rendite! Oder anders gesagt.. ich habe jetzt in 9 Monaten schon mehr als deine 7-Jahr-Rendite geholt....

Ok, gut. Wie lange machst Du das schon? Angenommen Du hast vor 5 Jahren mit 100'000 begonnen und pro Jahr 50% gewonnen, dann stehst Du heute bei 500'000. Richtig?

Wenn dem so ist, dann gratuliere ich Dir neidlos! Dann und vor allem dann würden mich auch einige Tipps von Dir interessieren? Es würde mich auch interessieren, wie Du zu Deinem Wissen gekommen bist und ob Du eine Hochschule besucht hast?

Sonst ist das leeres Gerede. Nicht wenigen würde bei 10% jährlicher Rendite das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Wenn ich z.B. ein Vermögen von 100 Fr. hätte und einen Monat meine gelernte Arbeit mache und Ende Monat 1000 Fr. auf die hohe Kante legte, dann hätte ich eine Rendite im ersten Monat von 1000%!

Gruss
iGwt

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MarcusFabian
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TeeTasse83 hat am 03.09.2012 - 10:54 folgendes geschrieben:

 

Lieber MF,


SMI               7.61% YTD
Gold in CHF   9.48% YTD

Ergibt einen SMI in Gold YTD von -1.71% und nicht 3.88%

Gruss

Stimmt. Hast recht. War ein doofer Vorzeichenfehler. Danke für den Hinweis!

Elias
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MarcusFabian hat am 03.09.2012 - 16:10 folgendes geschrieben:

TeeTasse83 hat am 03.09.2012 - 10:54 folgendes geschrieben:

Lieber MF,

 

SMI               7.61% YTD
Gold in CHF   9.48% YTD

Ergibt einen SMI in Gold YTD von -1.71% und nicht 3.88%

Gruss

Stimmt. Hat recht. War ein doofer Vorzeichenfehler. Danke für den Hinweis!

Ich will nicht mosern, aber der SMI ist nicht dividendenbereinigt. Der Vergleich bringt so oder so nichts, ausser man handelt den SMI. Kaum einer hat alle Titel richtig gewichtet im Depot.

Beim "SMI" reicht es zur Zeit, wenn man die 3 Schwergewichte hat plus zwei Dividendenperlen (aktuell ZIG, Swisscom). Das müsste in etwa die SMI-Performance geben oder sogar schlagen. Die Dividenden gibt es oben drauf.

Und wie schon mehrfach erwähnt, kann man darauf noch Calls schreiben, wenn man genügend von den Titel hat. 

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MarcusFabian
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Elias hat am 03.09.2012 - 17:03 folgendes geschrieben:


Ich will nicht mosern, aber der SMI ist nicht dividendenbereinigt. Der Vergleich bringt so oder so nichts, 

Interessant: Bei jedem anderen - ausser bei mir - akzeptierst Du es klaglos, wenn SMI-Charts (oder DAX, DJIA oder ...) gepostet/verglichen werden.
Na ja, man findet halt immer ein Haar in der Suppe, wenn man genau genug sucht Biggrin

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Elias
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MarcusFabian hat am 03.09.2012 - 23:08 folgendes geschrieben:

Elias hat am 03.09.2012 - 17:03 folgendes geschrieben:

Ich will nicht mosern, aber der SMI ist nicht dividendenbereinigt. Der Vergleich bringt so oder so nichts, 

Interessant: Bei jedem anderen - ausser bei mir - akzeptierst Du es klaglos, wenn SMI-Charts (oder DAX, DJIA oder ...) gepostet/verglichen werden.
Na ja, man findet halt immer ein Haar in der Suppe, wenn man genau genug sucht smiley

Ich habe ja geschrieben, dass ich nicht (schon wieder) mosern will. Dass der Vergleich wegen der fehlenden Berücksichtigung der Dividende hinkt, habe ich auch schon mehrfach geschrieben.

Es gibt einzelne SMI-Titel, die den SMI schlagen, andere sind schlechter.

Vielleicht erklärt mir einer mal, was es nützt, ein einzelnes Metall mit einem Korb von Aktien zu vergleichen.

Egal ob per 31.12 oder eine andere Periode. Man wird immer wieder sehen, dass das eine besser oder schlechter gelaufen ist als das andere. Bei der Aktie mag es vielleicht noch Sinn machen um zu sehen, welche Titel besser oder schlechter gelaufen sind. Allein die Gewichtung der der drei Schwergewichte verzerrt das Bild.

 

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Benjamin Franklin

MarcusFabian
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Elias hat am 04.09.2012 - 08:08 folgendes geschrieben:


Vielleicht erklärt mir einer mal, was es nützt, ein einzelnes Metall mit einem Korb von Aktien zu vergleichen.

 

 

Ganz einfach, um die Währung als Variable in der Gleichung draussen zu haben:

Schau mal ein typisches Eröffnungsposting von iGwt. So im Stil: "Der SMI ist um x gestiegen, der Dow um y aber da der Dollar gegen Franken um z gefallen ist, ergibt sich daraus ... "

Wenn ich direkt zwei Assets miteinander vergleiche (also das eine durch das andere dividiere) kann mir der Wert der Währung egal sein.
Man könnte genau so gut fragen: Wieviele Logitec-Aktien muss ich jeweils für eine Apple-Aktie hinblättern, um die Performance der beiden Aktien gegeneinander abzuwägen. (Oder UBS vs. CS ... etc.)

 

in_God_we_trust
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Heute kann man wohl mit Sicherheit sagen, dass die Aktien um ca. 1% gefallen sind (gut, gestern sind sie um fast 1% gestiegen). Alles andere ist etwa gleich geblieben, inklusive Gold. Aber gestern auch.

Wenn man also gestern und heute zusammennimmt, dann sind die Aktien um 0.3% gefallen und Gold um etwa 0.3% gestiegen. Also 0:1 für Gold. Und fast ein non-event. Uebrigens ist das Volumen immer noch sehr klein. Ich dachte jetzt seien alle aus den Ferien zurück?

Gruss
iGwt

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geldsack
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Die warten gerade alle nur auf die EZB.


Und danach auf die FED.


Und dann kommt auch schon der Samichlaus...


 

Elias
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MarcusFabian hat am 04.09.2012 - 18:16 folgendes geschrieben:

Elias hat am 04.09.2012 - 08:08 folgendes geschrieben:

Vielleicht erklärt mir einer mal, was es nützt, ein einzelnes Metall mit einem Korb von Aktien zu vergleichen.

Ganz einfach, um die Währung als Variable in der Gleichung draussen zu haben:

Schau mal ein typisches Eröffnungsposting von iGwt. So im Stil: "Der SMI ist um x gestiegen, der Dow um y aber da der Dollar gegen Franken um z gefallen ist, ergibt sich daraus ... "

Wenn ich direkt zwei Assets miteinander vergleiche (also das eine durch das andere dividiere) kann mir der Wert der Währung egal sein.
Man könnte genau so gut fragen: Wieviele Logitec-Aktien muss ich jeweils für eine Apple-Aktie hinblättern, um die Performance der beiden Aktien gegeneinander abzuwägen. (Oder UBS vs. CS ... etc.)

 

Die Währung kann nicht egal sein. Sie ist Teil des Wertes. Wenn der Dollar sinkt oder die SNB die Untergrenze aufhebt und der Franken durch die Decke geht, steht Apple schlechter da.

UBS mit CS zu vergleichen oder einen einzelnen Banktitel mit dem Banksektor, macht Sinn. Da sieht man die Performance, bzw. welcher Titel u.U. noch Nachholpotential hat.

Aktienindizes einzelner Länder kann man miteinander vergleichen. Aber ob es viel aussagt? Die sind unterschiedlich zusammengesetzt und unterschiedlich gewichtet.

Was ich immer noch nicht nachvollziehen kann, was der Vergleich eines einzelnen Rohstoffes mit einem Aktienindex aussagen soll. In der Schweiz machen 3 Titel 65% des Index aus. In Finnland besteht der Index aus Nokia, der Rest ist Pille-Palle. Die Schwergewichte ziehen den Index in die eine oder andere Richtung.

Das ein einzelner Rohstoff einen Rohstoffindex oder eine einzelne Aktie einen Aktienindex schlägt, ist auch nichts aussergewöhnliches.

Der SMI-Titel ABB hat seinen Kurs von 2002 bis 2007 mehr als verdreissigfacht. Dem Index hat das nicht so viel gebracht.

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

geldsack
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Kapitalist-Vertretung

Markttechnik

Der SMI hat am Dienstag die Gewinne der vorangegangenen zwei Handelssitzungen ausradiert. Diese hohen Schwankungen geben ein Abbild davon, wie wechselhaft die Situation ist. Aber auch, dass die Mitte August begonnene Abwärtstendenz unverändert präsent bleibt. Der Index ist nun allerdings wieder so günstig zu haben wie am Freitag. Ebenso zeigt der Indikator erneut eine Übertreibung nach unten, und das Kursziel des Flag wurde weitestgehend erreicht. Die Supports um 6360 lassen zugegebenermassen über die eine oder andere wohldosierte Position nachdenken. Es darf aber nicht übersehen werden, dass die Ambivalenz hoch bleibt. Ein etwaiger Anstieg kann wenig später in sich zusammenfallen.



 

in_God_we_trust
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Zitat:

Allen Unkenrufen zum Trotz gehört der amerikanische Aktienmarkt im bisherigen Jahresverlauf zu den besten Börsen weltweit. Der breit gefasste S&P-500-Index befindet sich knapp 12 Prozent über dem Stand von Ende letzten Jahres und damit in Griffnähe seiner historischen Höchststände vom Oktober 2007.

Wie mir aus Übersee berichtet wird, erwies sich in den letzten Wochen und Monaten eine Repatriierung amerikanischer Vermögen an den Heimmarkt als treibende Kraft hinter der an der Wall Street beobachteten Hausse. Neben der Schuldenkrise in Europa wird auch die sich abzeichnende Wachstumsverlangsamung in den Schwellenländern dafür verantwortlich gemacht.

Die Hausse am amerikanischen Aktienmarkt treibt mittlerweile allerdings seltsame Blüten. So lassen in diesen Tagen die Haussiers die Korken knallen und feiern das stärkste Kaufsignal seit 1985. Dabei stützen sie sich auf einen von Merrill Lynch erhobenen Sell-Side-Indikator ab, der in den vergangenen Monaten auf einen Stand von 44,4 und damit auf den tiefsten Stand der letzten 27 Jahre gefallen ist. Historisch betrachtet habe bei einem Stand des Indikators von unter 50 in der Zeit danach mit einer Wahrscheinlichkeit von 100 Prozent eine positive Entwicklung resultiert. Durchschnittlich sei der amerikanische Aktienmarkt jeweils um über 30 Prozent gestiegen.

Diesem von den Haussiers proklamierten Kaufsignal stehen allerdings saisonale Aspekte gegenüber, gehört der Monat September statistisch betrachtet doch zu den schwächsten Monaten des ganzen Jahres. In den Jahren 1970 bis 2010 erwies sich der Monat September mit einem durchschnittlichen Rückgang um 0,77 Prozent sogar als schwächster Monat des ganzen Jahres.

Im laufenden Präsidentschaftswahljahr ist wohl nichts wie sonst. Doch selbst unter Berücksichtigung des Präsidentschaftszyklus‘ drohen dem amerikanischen Aktienmarkt während einem Wahljahr in den Monaten September und Oktober eine rückläufige Entwicklung. Ich warne deshalb davor, es den Haussiers gleich zu tun und zu früh in Euphorie zu verfallen.

http://www.cash.ch/news/alle/haussiers_feiern_staerkstes_kaufsignal_seit...

 

Ist das etwa ein Kontraindikator, wenn sie auf Beinahe-Allzeit-Hoch die Korken knallen lassen und von weiteren 30% Aufstieg schwafeln? Aber im September ja eigentlich nicht. Würden sie es im May sagen, dann wäre der Fall klar: sofort verkaufen. Aber anfangs September haben wir ja noch gar nichts zum Verkaufen, wir wollen ja eben gerade kaufen.

Sich einfach nicht beirren lassen von solchem Geschwätz und einfach der festgelegten Strategie folgen: langsam kaufen bis Ende Oktober.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

in_God_we_trust
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Der Franken scheint einen Schwächeanfall bekommen zu haben! Ist die Euro-Krise bald gelöst? Juhui, bald kann die Schweiz die Zinsen erhöhen!

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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TeeTasse83 hat am 04.09.2012 - 20:17 folgendes geschrieben:

Ah ja... zur Mär der Kursanstiege / Reduktionen mit geringen Volumina. Öfters heist es dass Kursanstiege mit geringem Volumen kein "Rückgrat" haben und sehr schnell wieder einbrechen.

Dann würde mich mal interessieren, was Du von Diesem Artikel hältst.

Übrigens: Da gibt es noch die Anektode eines Traders, der am 2.1.2008 Öl für $100 gekauft hat.
Die $600 Verlust, die er dabei gemacht hat, waren ihm egal. Er wollte einfach in die Geschichtsbücher eingehen als der erste Mensch, der als erster Öl für $100 gekauft hat.
Wink

MarcusFabian
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Elias hat am 04.09.2012 - 22:00 folgendes geschrieben:

Die Währung kann nicht egal sein. Sie ist Teil des Wertes.

Doch, sie ist völlig egal. Siehe hier

Wenn ich sehe, dass bei einem Dow/Gold-Ratio von 3:1 die Kurve dreht und Aktien gegen Gold steigen, verkaufe ich Gold und kaufe Aktien.

Dabei ist es mir egal, ob der Dow bei $3000 und Gold bei $1000 steht oder der Dow bei 12'000 und Gold bei 4'000 oder - von mir aus auch Dow bei 3 Millionen und Gold bei 1 Million.
Klar, dass man Gold gegen Papiergeld und danach Aktien für Papiergeld kaufen muss. Aber das gilt nur temporär für die Dauer von 1-5 Tagen.

 

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