Schweizer Börse

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kusi
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Schweizer Börse

Hört endlich auf mit der Schönrednerei.

ES IST ZU ENDE

kapiert es endlich.

holt euer Geld, falls ihr nicht alles verloren habt und legt es unter das Kopfkissen. Ich als Eigenheimbesitzer (lach, lach, Libor) vergrabe es im Garten.

gruss und Kuss von Kusi

nachtfalter
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Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, leider lautet meine Prognose, dass der Schrecken erst begonnen hat!

roc71
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take it easy

keine panik - jetzt hat es 2 tage gerüttelt, wird noch nächste woche etwas unsicher laufen bis donnerstag danach wird es sich beruhigen.

 

im gegenteil, zuwarten und günstige titel kaufen und zuwarten.

khug
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kusi hat am 16.01.2015 - 17:52 folgendes geschrieben:

Hört endlich auf mit der Schönrednerei.

ES IST ZU ENDE

kapiert es endlich.

holt euer Geld, falls ihr nicht alles verloren habt und legt es unter das Kopfkissen. Ich als Eigenheimbesitzer (lach, lach, Libor) vergrabe es im Garten.

gruss und Kuss von Kusi

Diese Stimmen gehören zum Zirkus, den wir jetzt sehen. 

Was ist zu Ende? Nur weil der Franken 15% aufgewertet wurde, und das auf einen Chlapf, ist die Welt noch längst nicht zu Ende. Was soll der Quatsch: Falls ihr nicht alles verloren habt. Viele haben 10 oder 20% "verloren" (d.h. Verluste auf dem Papier gemacht). Was dieser liebe Kusi rät, ist dies: Verkaufe jetzt mit egal welchem Verlust, und wandle deinen Papierverlust in einen realen Verlust um. Wer etwas länger an der Börse mit dabei ist, weiss, dass dies ungefähr der dümmste Ratschlag ist, den es in dieser Ecke gibt. 

Glaubst Du im Ernst: Das Ende ist nahe, tut Busse, das Ende ist nahe, das ist jetzt der richtige Spruch? Ich glaube es nicht.

Mr. Market machte mir heute hundslausige Angebot für meine Qualitätsaktien, nur weil er völlig aus dem Häuschen ist wegen dieser Franken/Euro-Geschichte. Sobald sich Mr. Market beruhigt hat - was gut und gerne ein paar Monate dauern kann - schaue ich mir wieder an, was er mir dann für meine Aktien bietet. Ist der Preis gut, kann man ans Verkaufen denken, ist der Preis schlecht, sollte man wohl eher bei diesen günstigen Preisen nachkaufen.

Ich achte darauf, das meiste Geld in Aktien von hervorragenden, krisenerprobten Firmen anzulegen. Diese Firmen haben schon ganz andere Stürme überstanden, und die meisten dieser Firmen werden auch, gestärkt, diesen Sturm überstehen. 

Nichts spricht dagegen, in Zeiten wie diesen etwas Bargeld bereitzuhalten. Man weiss ja nie. Aber übertreiben muss man es auch nicht damit. 

Unabhängige Informationen zum Investieren in Aktien findet Ihr auf 
www.clever-investiert.info

Schnitthelm Wac...
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Entscheidend wird Montag/Dienstag sein. Sollte es keine Erholung geben, dann sehe ich schwarz für den SMI bzw. für die Schweizer Wirtschaft: Massenentlassungen, grosse Lohnkürzungen etc.  Andere Möglichkeiten gibt es nach der gestrigen Kurzschlusspanik der SNB leider nicht. Der CHF ist jetzt um mind. 20% zu hoch! Export nun unmöglich; wer bezahlt nun per sofort 20% mehr?

MfG
Schnitthelm Wachtvogel

nachtfalter
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Grundsätzlich gebe ich Dir mit Deiner Einschätzung recht khug, welche sicher auch Warren Buffett teilen würde. Man muss immer unterscheiden zwischen Preis und Wert einer Aktie, dass sind leider nicht dieselben Begriffe. Nur liegt der Fall dieses mal ein bisschen anders, weil der ganze Euroraum gemäss meiner Einschätzung instabil ist. Meine Prognose: Kurzfristige vermeintliche Erholung, dann der ganz grosse Börsencrash und zwar weltweit. Werde mich gerne irren und gemütlich zuschauen.

Supermari
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Jetzt abwarten.

SMI sieht nach Rebound aus der schönen Sorte.

Bei allen drei grossen im SMI sieht es nach schönen Reboundmöglichkeiten aus.

Schwer abzuschätzen was die Titel tatsächlich machen. Es könnte ein Chance sein welche wir in Jahren nicht mehr sehen. Oder es könnte eine Möglichkeit sein EP zu senken um es dann bei SMI spätestens 5000 (darunter sehen ich ihn nicht wirklich) halt nochmals zu tun und so ein schönen EP Durchschnitt zu erhalten.

Wir sind jedenfalls bei den drei Grossen im SMI an wirklich bedeutende Stellen im Chart angelangt wo sich in meinen Augen einiges für die nächsten Monate wenn nicht 1-2 Jahre entscheiden wird.

Sollten wir die markanten Bereiche bedeutend unterschreiten... dann muss man mit einen weiteren Blutbad rechnen. Wenn nicht dann dürften nette Gewinn winken an welche wie immer die wenigsten teilnehmen werden.

Lasse mich überraschen was schlussendlich geschehen wird... bin aber auf der Lauer um zu kaufen kaufen kaufen. Heute mal ein SMI Call aufgeladen knapp unter 8000. Jetzt ist Wochenende und ich rechne noch nicht mit weiteren "Katastrophen Meldungen" und mit Marktakteure welche nun Zeit haben den Kopf einzuschalten um über die nächsten Schritte nachzudenken im Sinne erst überlegen dann handeln.

 

marsi24
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Was mir nicht ganz klar ist:

Die Schweizer Kaufkraft ist jetzt um ca. 17% gestiegen. Die Schweizer Börse sollte sich dementsprechend 17% tiefer wieder einpendeln um den gleichen Stand vor dem SMB Entscheid wieder zu erreichen. Ist das falsch gedacht?

Die weltweite Börse befindet sich jedoch auf einem Allzeithoch. Falls es dort eine grössere Korrektur gibt, gilt das auch für den SMI? Mit der Schweizer Thalfahrt sollten wir diese doch, wenn es dann aufhört, hinter uns haben. 

Kann doch nicht sein, dass nach dem Sturz, nochmals eine Korrektur kommt.

sandrop74
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kusi hat am 16.01.2015 - 17:52 folgendes geschrieben:

Hört endlich auf mit der Schönrednerei.

ES IST ZU ENDE

kapiert es endlich.

holt euer Geld, falls ihr nicht alles verloren habt und legt es unter das Kopfkissen. Ich als Eigenheimbesitzer (lach, lach, Libor) vergrabe es im Garten.

gruss und Kuss von Kusi

 

Ich gratuliere dir!!! Du hast es geschafft!

 

Nur 3 Kommentare geschrieben und du hast schon den ersten Preis gewonnen:

DER DÜMMSTE KOMMENTAR DES JAHRES!

 

 

 

 

pageup
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marsi24 hat am 17.01.2015 - 09:35 folgendes geschrieben:

Was mir nicht ganz klar ist:

Die Schweizer Kaufkraft ist jetzt um ca. 17% gestiegen. Die Schweizer Börse sollte sich dementsprechend 17% tiefer wieder einpendeln um den gleichen Stand vor dem SMB Entscheid wieder zu erreichen. Ist das falsch gedacht?

Die weltweite Börse befindet sich jedoch auf einem Allzeithoch. Falls es dort eine grössere Korrektur gibt, gilt das auch für den SMI? Mit der Schweizer Thalfahrt sollten wir diese doch, wenn es dann aufhört, hinter uns haben. 

Kann doch nicht sein, dass nach dem Sturz, nochmals eine Korrektur kommt.

wir können durchaus noch weiter korrigieren. wir haben ja bis jetzt erst eine Währungsbereinigung erlebt. 

wie entwickelt sich der Euro und Dollar? wie gehen die Exportfirmen damit um? aber wer weiß das schon.

ich hoffe natürlich das es nicht noch schlimmer  kommt. bin ja mit 2/3 in CH Aktien investiert. hab da meine ca 15 % schon verloren . bleibe drin und hoffe auf eine technische Erholung am Montag 

 

Domtom01
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@ marsi24

Oh doch, das kann es. Wenn die Weltbörsen sagen wir im Zuge irgendeiner Krise korrigieren würden, würde die kleine CH-Börse natürlich mitkorrigieren. Wir haben keinen Vorarbeit geleistet. Vielleicht sind wir auf Niveau, aber was man nicht vergessen darf, ist dass wir jetzt schlagartig eine schlechtere konjunkturelle Situation haben, die sich mit der Zeit eher verstärken wird. Damit einher gehen dürfte eine tendenziell weniger starke Börse (mit Ausnahme der big players). Gerade die schweizlastigen Firmen dürften es schwerer haben. Down-Potenzial absolut noch vorhanden!

Loriot
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Supermari hat am 17.01.2015 - 02:47 folgendes geschrieben:

Jetzt abwarten.

SMI sieht nach Rebound aus der schönen Sorte.

Bei allen drei grossen im SMI sieht es nach schönen Reboundmöglichkeiten aus.

Schwer abzuschätzen was die Titel tatsächlich machen. Es könnte ein Chance sein welche wir in Jahren nicht mehr sehen. Oder es könnte eine Möglichkeit sein EP zu senken um es dann bei SMI spätestens 5000 (darunter sehen ich ihn nicht wirklich) halt nochmals zu tun und so ein schönen EP Durchschnitt zu erhalten.

Wir sind jedenfalls bei den drei Grossen im SMI an wirklich bedeutende Stellen im Chart angelangt wo sich in meinen Augen einiges für die nächsten Monate wenn nicht 1-2 Jahre entscheiden wird.

Sollten wir die markanten Bereiche bedeutend unterschreiten... dann muss man mit einen weiteren Blutbad rechnen. Wenn nicht dann dürften nette Gewinn winken an welche wie immer die wenigsten teilnehmen werden.

Lasse mich überraschen was schlussendlich geschehen wird... bin aber auf der Lauer um zu kaufen kaufen kaufen. Heute mal ein SMI Call aufgeladen knapp unter 8000. Jetzt ist Wochenende und ich rechne noch nicht mit weiteren "Katastrophen Meldungen" und mit Marktakteure welche nun Zeit haben den Kopf einzuschalten um über die nächsten Schritte nachzudenken im Sinne erst überlegen dann handeln.

 

Ich bin mir nicht sicher, ob die technische Analyse bei einem solchen Ereigniss wirklich das Mittel der Wahl darstellt.

Unsere Schweizer Unternehmen haben im internationalen Vergleich in nullkomma nichts 20% an Wert gewonnen! Sollten die Kurse also auf Ihr Niveau vor dem "Crash" zurückkehren ist dies kein Nullsummenspiel bei gleicher Frankenstärke. Nein, faktisch hat das Unternehmen 20% an Wert dazugewonnen!

Die "vermeidlich tiefen Preise" könnten sich als Trugschluss herausstellen.

Supermari
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Der Markt hat immer recht, oder? Somit stecken alle Erkenntnisse im Kurs. Somit ja Chart hilft.

Nicht böse gemeint... ich bekomme immer zu hören... Chart funktioniert bei kleinen Titel nicht, Chart funktioniert bei Krisen nicht, Chart funktioniert bei... wenn man nicht daran glaubt funktiniert es bestimmt nicht.

Chart funktioniert, weil Chart nicht sagt: "es ist so" sonder sagt "das ist das wahrscheinlichste". Wenn man dann nicht einen engen Blick hat und sich alleine auf Tagescharts beschränkt und stattdessen den grossen Blick wahrt funktioniert es, weil es alleine die Probabilitäten aufzeigt.

Aber das haben viele nicht verstanden und daher die ständige Kritik gegenüber Chartlesen und das ständige sich lustig machen und die ständige als Kaffesatzlesen degradierenden Chartlesen Kommentare.

Ich werde jedenfalls zu 80% schöne Kaufkurs haben in den Titel in den ich reinmöchte. Vielleich wird der EP erst durch Kauf von 2-3 Tranchen besonders attraktiv für die nächsten X Jahre, aber ich werde sie haben. Ich werde sie so haben wie gewünscht, weil ich mich auf Chart stütze.

Ich meine, wie lange predige ich und ein paar wenige anderen... CASH AUF DEPOT HOCH HALTEN. Einfach so komme ich nicht darauf. Erstens mussten einem die EUR / CHF Bewegungen die letzten Wochen skeptisch gemacht haben hinsichtlich was nächste Woche zu erwarten sein darf. Anderseits weil Chart das schon lange anzeigen eine solche Bewegung resp. die Möglichkeit / Wahrscheinlichkeit einer solchen starken Konso / kleinen Korrektur.

Nach langem warten kann ich nun endlich langsam beginnen zu kaufen. 20-30% weniger zu bezahlen bei einem Dividendentitel macht ne Menge aus. Mein Depot freut sich... Genau das meinte ich im einen Thread. Wieso für ein Div. Titel 20% mehr zahlen und Rendite und so eine Div.-Rendite von weniger als 20% haben? Das ist idiotisch.

Ich werde jedenfalls an der Unterstützung 1 Tranchen kaufen bei verschiedenen Titel. 2 Tranche bei 6500 herum. 3 Tranche bei 5000 herum. Ob es so schnell zur 2. Tranche / 3. Tranche kommt ist zur Zeit jedoch noch mehr als fraglich. Ich glaube momentan eher nicht mal daran das wir diese sehen werden... diese Meinung kann sich bis Ende Januar aber noch ändern. Zentral wird der SK auf Sicht Ende Monat sein.

Aber die drei grossen sind auf gute Unterstützungen gelandet welche grundsätzlich nach Rebound schreien. Vor allem Nestle scheint mir interessant.

Einzig wichtige ist... jetzt kann ich mal endlich Tranchenweise rein mit gutem Gewissen.

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marsi24
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Vielen Dank, TeeTasse83.

Wenn nur dieses "Prinzip" nicht wäre. Gegenüber dem Ausland sind wir jetzt 17% reicher. Dennoch haben wir im Inland, 17% verloren.. Kein Crash, aber sehr schmerzlich.

in_God_we_trust
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marsi24 hat am 17.01.2015 - 09:35 folgendes geschrieben:


Kann doch nicht sein, dass nach dem Sturz, nochmals eine Korrektur kommt.

Na und wie das sein kann!

Das was wir diese Woche erlebt haben, war eine rein Schweizerische Angelegenheit.

Gruss
iGwt

"Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht und euch spät erst niedersetzt, um das Brot der Mühsal zu essen; denn der Herr gibt es den Seinen im Schlaf." ( Psalm 127:2 )

MarcusFabian
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marsi24 hat am 17.01.2015 - 09:35 folgendes geschrieben:

Was mir nicht ganz klar ist:

Die Schweizer Kaufkraft ist jetzt um ca. 17% gestiegen. Die Schweizer Börse sollte sich dementsprechend 17% tiefer wieder einpendeln um den gleichen Stand vor dem SMB Entscheid wieder zu erreichen. Ist das falsch gedacht?

Würden wir 100% unserer Waren und Dienstleistungen aus dem Ausland beziehen, wäre es richtig.

So aber ist es eine Mischrechnung: Importprodukte  werden um 17% billiger. Aber die Löhne in der Schweiz sind ja gleich geblieben. Entsprechend wird es eine Mischrechnung.

 

Gerard
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marsi24 hat am 17.01.2015 - 13:45 folgendes geschrieben:

Vielen Dank, TeeTasse83.

Wenn nur dieses "Prinzip" nicht wäre. Gegenüber dem Ausland sind wir jetzt 17% reicher. Dennoch haben wir im Inland, 17% verloren.. Kein Crash, aber sehr schmerzlich.

14 % Verlust an den Kursen an der SIX + 20 % Währunsgverlust, wenn das kein Crash ist " a moi la peur". Dies sehen auch bedeutende Oekonomen so, nicht etwa Unheilpropheten in den Medien.

Aber es wird sich alles erholen und sehr schnell, einige Zeit, um nicht widersprüchlich zu sein. 

Ich verweise auf das Interview von Thomas Jordan heute in der NZZ und Le Temps. Bin voll hinter seinen Aussagen, wie ich es im BSLN THREAD geschrieben habe.

 

weico
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Gerard hat am 17.01.2015 - 14:45 folgendes geschrieben:


Ich verweise auf das Interview von Thomas Jordan heute in der NZZ und Le Temps. Bin voll hinter seinen Aussagen, wie ich es im BSLN THREAD geschrieben habe.

 

Herr Jordans Aussage über die "Überbewertung" ist natürlich verständlich. Er will ja nicht noch mehr Öl ins Feuer schütten...

 

Wenn ich an die Erfolgsgeschichte des CHF denke,dann glaube ich NICHT an eine Überbewertung.

 

Man erinnere sich an die Wechselkurse vor  100 Jahren (Seite 25 )

http://www.iconomix.ch/fileadmin/user_upload/docs/agenda/130907/fachtagu...

 

Oder aus der neueren Zeit mit dem EURO:

Chart

 

Der Markt bestimmt,ob die Erfolgsgeschichte des CHF weitergeht..

 

weico

 

 

 

Gerard
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weico

Lieber Weico!

Ich akzeptiere natürlich Deine Meinung und glaube Du hast genug Akzeptanz auch meine zu verstehen. Bei diversem Geblauder habe ich festgestellt, dass Du auch in Immobilien investiert bist, folglich hast Du auch eine Vision, die für Dich stimmt.

Eine Frage: Die Welt hat sich so verändert, kann man da noch X Jahre zurückschauen. 

Ich glaube an unsere kleine Volkswirtschaft, glaube aber nicht, dass diese so viel Wichtigkeit in der Welt darstellt, dass man seine Währung so hoch überbewerten kann.

Vielleicht täusche ich mich. Ich akzeptiere alle Meinungen!

Gruss.    Gerard

weico
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Gerard hat am 17.01.2015 - 16:23 folgendes geschrieben:

Lieber Weico!

Ich akzeptiere natürlich Deine Meinung und glaube Du hast genug Akzeptanz auch meine zu verstehen.

Sicherlich.

 

 

 

 

Bei diversem Geblauder habe ich festgestellt, dass Du auch in Immobilien investiert bist, folglich hast Du auch eine Vision, die für Dich stimmt.

Klar.

 

Eine Frage: Die Welt hat sich so verändert, kann man da noch X Jahre zurückschauen. 

Ich glaube an unsere kleine Volkswirtschaft, glaube aber nicht, dass diese so viel Wichtigkeit in der Welt darstellt, dass man seine Währung so hoch überbewerten kann.

Warum überbewertet..?

An was genau merkst du,dass unsere Währung überbewertet ist ?

Es ist doch schlicht reale Tatsache,dass der Schweizer Franken eine Erfolgsgeschichte ist und der Markt dies auch so bewertet. Wenn man die Wechselkursentwicklung in unseren nahen Umfeld anschaut (Dollar,Pfund,DM,Euro,Franc,Lira usw.) ist es mehr als deutlich.

Man kann es natürlich auch diplomatsch wenger "wichtig" ausdrücken:

Wir sind nicht gut ... wir machen nur weniger schlecht als andere.. :angel:

 

weico

 

 

Domtom01
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@ weico

Kaufkraft und  Wechselkurs!

Die Kaufkraft des Euro ist definitiv grösser als die des CHF! Langfristig tendieren Kaufkraft und Wechselkurs dazu, sich anzunähern. Was zurzeit passiert ist eine massive Überbewertung des CHF gegenüber allen anderen Währungen. Oder man nimmt die zukünftige Inflation vorweg. So oder so: Für die Schweiz wird es in der nächsten Zeit sehr, sehr schwer!

Vermutlich ist die Schweiz in einer globalisierten Welt tatsächlich zu klein, um alleine alle Probleme zu stemmen. Nicht dass ich den Euro will, aber vielleicht wäre er das kleinere Übel. Vielleicht sollten wir noch etwas warten, bis der CHF so richtig teuer ist und dann dem Euro beitreten, um möglichst viel "Monopolygeld" zu bekommen. Die Hochpreis-Insel Schweiz wird so nicht unbeschadet diesen Währungskrieg überstehen. Der Ausstieg war Untergrenze war vielleicht der Einstieg in die Währungsunion der EU!

Doch die Schweizer werden zu stolz sein und lieber wirtschaftlich leiden, als der Währungsunion beitreten. Noch!

Supermari
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TeeTasse83 hat am 17.01.2015 - 12:17 folgendes geschrieben:

Supermari: Die Erträge einer Roche sind vor 2 Tagen um 13% gekürzt worden. Somit kannst du davon ausgehen, dass auch die Dividende um 13% gekürzt wurde. Will bedeuten dass dein Chart dann weiterhin funktioniert, wenn Du alle Kurse vor dem 15.01 um 13% nach Unten korrigierst. Tust du dies - so stellst Du fest dass wir im Prinzip weiterhin um das ATH herum rumeiern. Das sind nicht Kauf- Kurse sondern halten- Kurse. Verkaufen würde ich erst in einen sinkenden Trend hinein aber Kaufen darfst Du auf keinen Fall.

Was wir am 15. Sahen - das haben wir die letzten Jahrzehnte nicht gesehen... somit überleg dir genau was es für Auswirkungen auf deinen Chart hat bevor Du danach handelst.

Ich für mich habe wie gesagt sämtliche Kurse von vor dem 15. um 13% (12.8% um genau zu sein) korrigiert und beobachte Charts resp. Trends basierend au dieser basis.

Gruss

 

Also ich denke eine Roche bezahlt doch auch Löhne in USD und EUR. Kauft in USD und EUR. Ich denke eine Roche hedge auch. Roche unterhält EUR, CHF, USD und weitere Kontokorrentkontis. Roche wird ihr vorhandenes Geld auch nicht nur auf dem Konto haben. usw. Dass die Gewinne nun gleich mit den Währungsverluste USD / EUR fallen sollen verstehe ich nicht.

Und wir sind nicht am ATH. sorry. Aber diese Aussage ist falsch. Wir stehen nicht unwesentlich weiter unten. Zu behaupten grundsätzlich stächten wir beim ATH ist seltsam. Ich kann dieser Logik nicht folgen vor allem wenn ich in die Zukunft schaue. Börse interessiert die Vergangenheit / die Gegenwart herzlich wenig. Wenn ich davon ausgehe dass sich der Franken in 1, 2, 3 Jahren eher abwerten wird... behauptest Du dann auch, im "Prinzip" stehen wir beim ATH? Erwartete KGV KBV weis ich was interessiere mich doch absolut nicht. Diese zahlen können im 2016 2017 gleich wieder völlig anders aussehen.

Nein ich kann Dir echt nicht folgen und deine Schlussfolgerungen sind für mich einfach strange. Wenn ich bei Roche reingehe dann um die Position 5, 6, 7, 10, usw. Jahre zu halten.

Behauptest Du bei einer Nestle das gleiche wie bei der Roche? Steht die auch praktisch beim ATH. Dann sage ich Dir gerne... Die Dividenden bei Nestle sind über viele viele viele Jahre immer schön stätig gestiegen. Nicht immer sehr viel aber die Richtung war über viel viele viele Jahre nach oben bei Dividendenzahlungen und dabei war der Euro mal bei 1.70 und stand schon mal in der Vergangenheit bei der 1... trotzdem sind die Dividenden nicht tiefer heute wie vor viele Jahren in denen der Franken als Währung schwächer war.

Hier noch die Dividenden von Nestle seit 2007:

Dividende pro Aktie     1.22     1.4     1.6     1.85     1.95     2.05     2.15

Und hier noch ein Link zu den Dividenden von Roche:

http://www.finanzen.ch/dividende/Roche_2

gemäss Link Dividenden Jahr für Jahr gestiegen seit 2003... 2003 noch 1.45. Im 2014 7.80. Dabei kennt der EUR / CHF praktisch seit jeher eigentlich nur eine Richtung... aber die Dividenden kennen auch nur eine Richtung. Nach oben. Seltsam.

 

Ich behaupte nicht dass es jetzt gewesen ist und dass wir nicht tiefere Kurse sehen werden. Es kann weiter nach unten gehen. Deshalb kaufe ich ja Tranchenweise. Aber jetzt wäre ich dann dabei und wenn es halt weiter nach unten geht... Dividenden erhalte ich über die nächsten Jahren und da Tranchenweise gekauft wird würde der EP schon sehr nett gesenkt werden. Die Rendite würde allemal stimmen...

Supermari
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Klar wurden sie billiger. :acute:

Vor den 14.1 hätte ich für eine Nestle über 70 bezahlt.

Heute bezahle ich rund 64 für eine Aktie.

Am 14.1 hätte ich mit 65.- in der Hosentasche keine Nestle kaufen können. Gestern hätte ich eine kaufen können.

Also wenn das nicht billiger ist weis ich auch nicht?

Also wenn schon müsste man das Wort "preiswerter" verwenden.

Aber dennoch diese Milchbüeblirechnung geht nicht auf. Ich kenne die "Gewinnstruktur" von Nestle nicht. Ich habe mich damit auch nicht gross befasst bis jetzt ehrlich gesagt. Kennst Du die Gewinnstruktur von Nestle?

Und weisst Du wie sich die Währungspaare in diesem Jahr entwickeln wird? Ich nicht. Du?

Weisst Du vielleicht, was Nestle alles vorhat in Zukunft um den Umsatz zu steigern in den nächsten sagen wir mal strategisch wichtigen 5 Jahren?

Genau. Deine Sichtweise ist in meinen Augen zu Gegenwartbezogen.

Und bevor wir wilde Theorie aufstellen wie sich Gewinne von Firmen entwickeln werden etc. denke ich sollten wir mal mind. noch 2 Wochen Geduld haben. Dann ist man vielleicht auch schon ein wenig schlauer.

 

Supermari
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Ja für ein USD Investor vielleicht.

Für mich der investiert aus einem CHF Konto sicher nicht.

Meine 65 Franken am 14.1 auf meinem Trading Konto sind "leider" auch am 16.1. 65 CHF auf meine Konto geblieben.

Der Unterschied ist nur... am 14.1 hätte ich mir mit CHF 65 keine Nestle kaufen können. Am 16.1 schon.

Na gut. Mach mal nicht weiter. Ich kann aber gewisse Schlussfolgerung nicht nachvollziehen... vor allem in Anbetracht das wir nur schwer abschätzen können wie sich die Währungspaare auf Sicht mal 1 Jahr entwickeln werden.

Die Zukunft wird zeigen wie man am besten hätte handeln sollen.

weico
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Domtom01 hat am 17.01.2015 - 17:38 folgendes geschrieben:

Nicht dass ich den Euro will, aber vielleicht wäre er das kleinere Übel. Vielleicht sollten wir noch etwas warten, bis der CHF so richtig teuer ist und dann dem Euro beitreten, um möglichst viel "Monopolygeld" zu bekommen. Die Hochpreis-Insel Schweiz wird so nicht unbeschadet diesen Währungskrieg überstehen. Der Ausstieg war Untergrenze war vielleicht der Einstieg in die Währungsunion der EU!

Doch die Schweizer werden zu stolz sein und lieber wirtschaftlich leiden, als der Währungsunion beitreten. Noch!

ROFL :fool:

 

weico

Domtom01
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@ weico

Vielen Dank für deine qualifizierte, vielsagende Antwort. Man sieht richtig, wie sehr die Antwort auf ausgeklügelte Recherchen basiert, hieb- und stichfest ist! Ich verneige mich vor so viel geballte Intelligenz!

youngtrader
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Domtom01 hat am 17.01.2015 - 18:58 folgendes geschrieben:

Vielen Dank für deine qualifizierte, vielsagende Antwort. Man sieht richtig, wie sehr die Antwort auf ausgeklügelte Recherchen basiert, hieb- und stichfest ist! Ich verneige mich vor so viel geballte Intelligenz!

 

hahah I-m so happy geballte Zynik von Domtom

weico
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Domtom01 hat am 17.01.2015 - 18:58 folgendes geschrieben:

 Ich verneige mich vor so viel geballte Intelligenz!

GoodI-m so happy  

 

weico

Gerard
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Weico

Ja lieber weico ich bin ein Pragmatiker und kein Theoretiker!

Da wir beide MFH Besitzer sind, gehe ich von diesem Beispiel aus.

Willst Du ein MFH verkaufen und viele haben Interesse daran,steigt natürlich der Preis bis zum Überheblichen. Dann wird das MFH zu einem überbewerteten Preis verkauft, wie es leider manchmal so ist.

Pragmatisch gesehen, wenn also viele CHF wollen, steigt der Preis und überwertet ihn. Für Ökonomische Aussicht verweise ich auf die SNB Aussagen. Glaube mir, die wissen besser als wir im Forum wo lang es geht.

Auf alle Fälle, wer zeitlich nicht bedrängt ist und in einer gewissen Zeit noch im Forum vorhanden ist, kann es dann widerlegen. Wie lange dies dauert bleibt dahingestellt, sagt T. Jordan ja auch. Auch er hat keine Kristallkugel, aber was er heute wieder im Interview gebracht hat, ist bodenständig. Ich folge diesem Szenario blindlings.

Gerard

weico
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Gerard hat am 17.01.2015 - 19:30 folgendes geschrieben:

Für Ökonomische Aussicht verweise ich auf die SNB Aussagen. Glaube mir, die wissen besser als wir im Forum wo lang es geht.

...du meinst die Experten dort,die seit Jahren dauernd die Inflationsprognosen nach unten korrigieren müssen und die "Minus-Inflation" nicht vorhersahen ?

 

Auf alle Fälle, wer zeitlich nicht bedrängt ist und in einer gewissen Zeit noch im Forum vorhanden ist, kann es dann widerlegen. Wie lange dies dauert bleibt dahingestellt, sagt T. Jordan ja auch. Auch er hat keine Kristallkugel, aber was er heute wieder im Interview gebracht hat, ist bodenständig. Ich folge diesem Szenario blindlings.

Jordan macht einen guten Job und wenn du ihm Blind folgen willst,ist dein gutes Recht.

 

 

Ich sehe die Entwicklung des Euro wie bei der DM.Zuerst war die DM stärker als der CHF ...dann schwächer als der CHF.

 

"Lange Zeit war eine D-Mark mehr wert als ein Schweizer Franken; den Höchstwert erreichte die Mark am 31. Oktober 1973, als für 100 Schweizer Franken lediglich 79,– DM gezahlt wurden. Am 16. Dezember 1975 fiel der Wert einer D-Mark erstmals unter den des Schweizer Frankens. Nach einer kurzen Erholung der Mark sackte diese im zweiten Halbjahr 1977 erneut ab und notierte am 17. Oktober 1977 zuletzt höher als der Schweizer Franken (100 CHF = 99,97 DM). Schon kurze Zeit später, am 26. September 1978, notierte der Schweizer Franken bei 132,70 DM für 100 CHF, dem historischen Höchststand gegenüber der D-Mark. Zum Vergleich: am 9. August 2011 erreichte der Schweizer Franken mit 1,0070 fast die Parität zum Euro.[31] In D-Mark umgerechnet, entspräche das einem Kurs von 194,22 DM für 100 Schweizer Franken."

http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Mark#Wechselkurs_und_Geldwert

 

Umrechnungskurse :

https://www.ecb.europa.eu/euro/intro/html/index.de.html

 

Für alle ängstlichen Leute:

Wir haben diese Zeit der "ÜBERBEWERTUNG" (sic !) wohl sehr gut überstanden,oder ... :oops:

 

Gerard

weico

martinidrink
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Ist die Schweiz nicht aufgrund der minimalen Grösse in Verbindung mit den grössenwahnsinnigen Bankenapparaten Bankrott gefährdet?

Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen.

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