SMI Ende 2013 - Prognosen

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07.06.2013 17:09
#1
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SMI Ende 2013 - Prognosen

Hallo zusammen,

 

nach wie vor bin ich vom Value-Investing überzeugt, und anerkenne auch, dass "Markt-Timing" nicht funktioniert.

Dennoch denke ich, dass auch Value-Aktien (unterbewertete nach Kennzahlen wie KBV, KGV, etc) in steigenden Märkten (Bullenmarkt) sich besser entwickeln als in fallenden (Bären-)Märkten.

Ich habe nun in Google "SMI Ende Jahr 2013" gesucht und mal ein paar Prognosen zusammen gestellt:

Ich ordne hier die Prognosen chronologisch, dh die älteste Prognose kommt zuerst:

31.Januar: http://www.20min.ch/finance/news/story/17730502

 «Die Indikatoren sprechen dafür, dass der Markt überkauft ist und es bald zu einer Zwischenkorrektur kommt», sagt ZBK-Analyst Brändli. Er empfehle Kleinanlegern darum zu warten, bis der SMI auf einen Wert zwischen 7000 und 7100 Punkten korrigiert habe. «Bei dieser psychologischen Marke kann sich ein Einstieg wieder lohnen.» Auch Vontobel-Chefanalyst Spiliopoulos mahnt: «Eine Verschnaufpause und erhöhte Kursschwankungen können in den nächsten Monaten nicht ausgeschlossen werden.»

26.Februar: http://www.wallstreet-online.de/nachricht/5102965-boerse-maerkte-smi-jahres

In ihrem Basis-Szenario erwartet die Bank Sarasin in der zweiten Jahreshälfte eine Wachstumsverlangsamung. Bei unveränderten Gewinnen dürfte die Risikoprämie ansteigen, da sich die Anleger zurückhalten und wieder Aktien Abstoßen. Die Bank Sarasin rechnet damit, dass die globalen Aktienmärkte bis Ende des Jahres um 5-10% korrigieren werden. Es dürfte sich daher für Anleger lohnen, auf dem heutigen Niveau Gewinne mitzunehmen. Die Marktstimmung ist sehr optimistisch und das Potenzial nach oben scheint begrenzt. Die Faktoren, welche den SMI im letzten halben Jahr beflügelt haben, sind zwar teilweise noch gültig. Dennoch dürfte der SMI im Jahresverlauf wieder unter das Niveau von 7 000 Punkten fallen, da sich auch Schweizer Aktien dem globalen Korrekturtrend nicht entziehen können.

12.März: http://classic.cash.ch/news/alle-news/prognose_smi_verliert_bis_jahresen...

Der Schweizer Leitindex SMI wird das Jahr unter 7'000 Punkte beenden. An dieser Prognose hält das Research der Bank Sarasin in einer Studie fest, die am Dienstag verschickt wurde. Die Prognose entspricht einem Rückgang von mindestens 10 Prozent vom derzeitigen Niveau.
...

Die zuletzt weltweit gefällten geld- und fiskalpolitischen Massnahmen, die sich in einer finanzielle Repression ausdrückten, machten ein MeltUp-Szenario allerdings wahrscheinlicher. In diesem Szenario würde der SMI-Index die
10‘000-er Marke in zwei Jahren knacken und der S&P 500 Index würde auf über 2000 Punkte steigen, so die Autoren.

Aus Bewertungssicht läge das KGV im 2015 immer noch unter 20 und wäre mit der Phase von 1996 bis 1999 vergleichbar, kommt die Studie zum Schluss. Auf eine solche Aktienblase würde dann allerdings in den Folgejahren wieder ein Melt-Down mit erheblichen Kursrückschlägen folgen.

"Im Melt-Up-Szenario besteht für die Aktienmärkte auch nach der jüngsten Rallye noch ein Potenzial von über 30 Prozent", schreibt die Bank Sarasin weiter.

14.März: http://www.handelszeitung.ch/invest/smi-bis-ende-jahr-bei-8400-punkten

Und wo steht der SMI, der seit Jahresbeginn bereits knapp 15 Prozent an Wert zugelegt hat, am Ende des Jahres? «Zirka 4 bis 5 Prozent höher», schätzt Bucher. Noch konkreter wird Christian Gattiker, Chef-Stratege und Leiter Research der Bank Julius Bär: «8400 Punkte. Und hebt den Mahnfinger: «Der faire Wert für die nächsten zwölf Monate liegt bei 7800 Punkten – wir bewegen uns also auf dünnem Eis.» Mit anderen Worten: Enttäuschungen verboten.

14.Mai: http://classic.cash.ch/news/alle-news/so_sehen_cashleser_den_smi_bis_end...

"Wo steht der SMI Ende 2013?", fragt cash seit vergangenem Dienstag seine Leser.

...

Knapp die Hälfte der über 2800 Umfrageteilnehmer prognostizieren einen Punktestand über 8000 Punkte per Jahresende. Die andere Hälfte hingegen glaubt an einen SMI-Punktestand um 8000 Zähler oder tiefer - eine Pattsituation.

...

Die Skepsis der Anleger spiegelt sich im sogenannten Put/Call-Sentiment der Derivatbörse Scoach. Es zeigt aktuell an, welche Hebelprodukte auf den Basiswert SMI die Oberhand haben. Mit einem Put-Anteil von 56 Prozent spekuliert die Mehrheit der Marktteilnehmer auf sinkende Kurse.

 

 

Soweit mal fünf Prognosen aus aller Welt.

Die Stimmverteilung der "Experten" ist wie folgt:

7'000 Punkte: 3 Stimmen

8'400 Punkte: 1 Stimme

Und bei der Cash.ch-Leser-Befragung:

Rund die Hälfte denkt über 8'000 Punkte, die andere Hälfte unter 8'000 Punkte.

Bei der Derivatebörse Scoach war der Put-Anteil 56 % (auf sinkende Aktienmärkte setzend).

 

Jetzt meine persönliche Prognose:

Prognose: Ich gehe von einem SMI von 6'500 Punkten bis ende Jahr aus.

Begründung:

A. Langfristig sinkende Börsen verlieren im Schnitt pro Monat rund 1%, las ich mal.

B. Schnellere kräftige kleine Abstürze ("Korrekturen") von bis zu 20% sind rasch wieder vorbei, dh in einem Aufwärtstrend ist eine Korrektur von 10% normal und danach geht der Aufwärtstrend weiter.

C. Ich habe bei der Auswertung des SMI 1998-2012 heraus gefunden, dass die stärksten Anstiege in 6 oder 12 Monaten anschliessend am Häufigsten zu einer Bewegung nach unten führten. Dh aus der Kursentwicklung ist durchaus etwas für die Zukunft abzuleiten.

Vom 1.Januar 2005 bis 30.Juni 2007 stieg der SMI um 56%, was jährlich 30% entspräche.

Vom 1.Juli 2006 bis 15.Februar 2007 stieg der SMI um über 20% (jährliche Rate von fast 30%).

D. Die relative Höhe des SMI steigt einerseits über die Jahrzehnte ja ständig.

Laut Wikipedia startete der SMI mit 1'500 Punkten am 30.Juni 1988 und überschritt nachfolgende Schwellenwerte erstmals an folgenden Tagen:

Punkte Jahr
2000 1992
3000 1994
4000 16.Januar 1997
5000 5.Mai 1997
6000 8.Juli 1997
7000 25.Februar 1998
8000 1.Juli 1998
9000 2007

Interessant ist der anfangs sehr schnelle Anstieg. Die Verdoppelungen des SMI dauerten nacheinander 6 Jahre und 3 Jahre.

Auf Yahoo hat es die Grafik, die bis 1990 zurück reicht.

Der Verlauf des ganzen SMI war grob wie folgt (Punktangaben in Tausend):

1990-1993 stetiger Anstieg von 1.5 auf 3.1.
1993-1995 Sinkend auf 2.7.
1995-1997 stark steigend auf ca 8.1.
1997 Absturz auf 5.9.
1997-2001 Steigend auf 8.1.
2001-2003 Sinkend auf 4.1.
2003-2007 steigend auf 9.5 (mit kleineren Rückschlägen 2004).
2007-2009 sinkend auf 4.6.
2009-2010 rasche Erholung auf 6.9
2010-2011 stagnierend bis sinkend bei 6-7.
2011 sinkend auf 5.5. (war aber kurzzeitig unter 5'000).
2011-2013 steigend auf 8.4.

Aus der Grafik ersehe ich folgende Muster:

besonders in den 90er Jahren stieg der Index rasant an. Stände über 8'000 waren bereits  1998 erstmals erreicht. Faktisch sind wir seither nicht weiter gekommen an der Börse. Dennoch konnte man am Zwischenzeitlichen auf und ab verdienen.

Alle Abstürze, ob kurz oder langfristig, seit 1998, führten kurzfristig zu Kursen unter 5'000 Punkten.

Daher auch mein Entscheid (mit Rücksicht auf tendenziell steigenden SMI) nur Aktien unter SMI 6'000 zu kaufen (keine SMI-Aktien, der SMI dient dabei nur als Kompass).

Der SMI befindet sich damit auf dem dritthöchsten Stand seiner Geschichte.

Einerseits müsste der SMI heute höher klettern als vor 15 Jahren. Andererseits sind wir noch mitten in der Finanzkrise, und wenn die Notebanken aufhören Staatsanleihen für fast keinen zins zu kaufen (mit frischem Geld), steigen deren Renditen, wodurch die Leute den Aktien den Rücken kehren.

E. Ich vermute, die Notebanken erhöhen die Zinsen und kaufen weniger Staatsanleihen ab 2014 oder 2015, was zu einem kräftigen Absturz an den Aktienmärkten führen wird.

Ebenso ist die Finanzkrise noch lange nicht ausgestanden und 2014 drohen sicher noch vereinzelt Rückschläge, sei es nun Griechenland oder sonstige kleinere Länder in Europa.

F. Ich ging bishre von einer Wahrscheinlichkeit für sinkende Börsen von folgender Formel aus: Anstieg der letzten 6 Monate mal 4 oder Anstieg der letzten 12 Monate mal 2. Aktuelles Beispiel: SMI stieg die letzten 6 Monate 10% , das wäre 40% Chance auf Absturz. Dazwischen war er aber bis über 20% gestiegen, was eine 80% Chance für einen Kurswechsel bedeutet.

Evtl. sollte ich aber die länge des ununterbrochen Aufstiegs betrachten, wobei da die Frage ist, was denn ein Aufstieg ist.

Ich könnte zur Vereinfachung auch den Zeitraum seit dem der SMI zB 6'000 Punkte überschritt, zur Hilfe nehmen:

Vor der KRise 2007 überstieg der SMI die 6'000er Marke im Mai 2005 und stieg danach noch gut 24 Monate, bevor es bergab ging.

Auch als 1998 6'000 Punkte überschritten wurden, dauerte es 2 Jahre bis zum Crash.

In der aktuellen Finanzkrise wurden 6'000 Punkte bereits 2009 erreicht, wobei es ab anfang 2010 bereits stagnierte und bergab ging.

Erneut wurden 6000 geknackt anfang 2012, was bis heute einen Aufwärtstrend bedeutet.

G. Zusammen fassend lässt es sich nur mit fixen, aber tendenziell nach oben gleitenden Zahlen, belegen.

Die Auf- und Abwärtsphasen sind also gekennzeichnet durch diese Umkehrpunkte (2000 bis heute):

Jahr Punkte (in Tausend) Trend (danach, bis nächste Zeile)

2000 8.5 -
2001 5.0 +
2002 6.7 -
2003 3.6 +
2007 9.5 -
2009 4.2 +
2010 7 -
2011 4.5 +
2013 8.5 ?

Die untere Grenze des SMI lag also bei 5.0 (jeweils in Tausend Punkten), 3.6, 4.2 und 4.5, während die obere Grneze bei 8.5, 6.7, 9.5 und 7 lag.

Demnach wäre heute durchaus eine Obergrenze erreicht, dh es ist realistisch, dass es jetzt bergab geht, auch unabhängig äusserer Faktoren.

H. Daraus leite ich folgende Prognosen ab:

Variante 1: Der SMI sinkt bis ende 2014 auf rund 4'500 Punkte, steigt ab 2015 um jährlich rund 1'000 Punkte, mit Rückschlägen.

Den neuen Höchststand und erstmals über 10'000 Punkte gäbe es demnach etwa 2019.

Variante 2: Der SMI erholt sich jetzt, steigt bis mitte oder ende 2014 noch weiter an, und zwar bis rund 10'000 Punkte. Diesesfalls käme der Crash im Laufe des 2015 und ein Tiefststand unter 5'000 Punkte wäre 2015 erreicht. Dann würde es ab 2016 wieder aufwärts gehen.

Euer PZ

 

 

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11.06.2013 08:40
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Fine-Tuner hat am 10.06.2013 - 21:36 folgendes geschrieben:

Und an Elias:
Warren Buffet hat nie spekuliert. Er hat immer gewusst.....weil er ein betrügerischer Insider war, der Informationen von Bekannten und Freunden - die man natürlich zuerst einmal haben muss - immer ausnutzte - und er hatte einflussreiche und eingeweihte Freunde und Bekannte. Womit nur bewiesen ist, dass Beziehungen alles sind. Buffet ist der Madoff, der davon gekommen ist.

Fine-Tuner

 

Warren Buffett verspekuliert sich

Auch eine Investmentlegende liegt manchmal daneben: Warren Buffett hat sich mit seinen Finanzgeschäften verspekuliert und seiner Holding Berkshire Hathaway einen Gewinneinbruch beschert. http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/derivate-warren-buffet...

 

Das ist für jemand, der immer alles gewusst hat, ziemlich blöd

----

Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin

10.06.2013 21:36
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Petrosilius Zwackelmann hat am 07.06.2013 - 17:09 folgendes geschrieben:

Hallo zusammen,

 

nach wie vor bin ich vom Value-Investing überzeugt, und anerkenne auch, dass "Markt-Timing" nicht funktioniert.

Dennoch denke ich, dass auch Value-Aktien (unterbewertete nach Kennzahlen wie KBV, KGV, etc) in steigenden Märkten (Bullenmarkt) sich besser entwickeln als in fallenden (Bären-)Märkten. ch habe nun in Google "SMI Ende Jahr 2013" gesucht und mal ein paar Prognosen zusammen gestellt: 

 

H. Daraus leite ich folgende Prognosen ab: Variante 1: Der SMI sinkt bis ende 2014 auf rund 4'500 Punkte, steigt ab 2015 um jährlich rund 1'000 Punkte, mit Rückschlägen. Den neuen Höchststand und erstmals über 10'000 Punkte gäbe es demnach etwa 2019. Variante 2: Der SMI erholt sich jetzt, steigt bis mitte oder ende 2014 noch weiter an, und zwar bis rund 10'000 Punkte. Diesesfalls käme der Crash im Laufe des 2015 und ein Tiefststand unter 5'000 Punkte wäre 2015 erreicht. Dann würde es ab 2016 wieder aufwärts gehen.Euer PZ

Mein lieber PZ

Meinst Du das wirklich ernst, oder ist es eher Zynismus? Du sprichst von "Value". Wie definierst Du value? 

Du machst Prognosen auf 5 Jahre......das muss Zynismus sein. Du kannst noch so viele Prämissen aufstellen, Parameter definieren, Szenarien durchspielen......du wirst keinen Jota mehr über das erfahren was ....nein nicht in 5 Jahren, das ist so oder so Nonsens - nein, du wirst nicht erfahren was Morgen sein wird. 

Alles was du schreibst ist 100% Spekulation. Würdest Du deine Investitionsentscheide durch den Kraken Paul (selig) machen lassen, hättest du die gleiche Wahrscheinlichkeit, wie wenn du dir Stunden das Hirn zermarterst.

Und an Elias: Warren Buffet hat nie spekuliert. Er hat immer gewusst.....weil er ein betrügerischer Insider war, der Informationen von Bekannten und Freunden - die man natürlich zuerst einmal haben muss - immer ausnutzte - und er hatte einflussreiche und eingeweihte Freunde und Bekannte. Womit nur bewiesen ist, dass Beziehungen alles sind. Buffet ist der Madoff, der davon gekommen ist.

Fine-Tuner

08.06.2013 14:50
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@ Petrosilisius

Sehr schöne Antwort. Jetzt hast Du Ruhe.

08.06.2013 13:01
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Elias hat am 08.06.2013 - 00:09 folgendes geschrieben:

Zwackelmann hat am 07.06.2013 - 17:09 folgendes geschrieben:

nach wie vor bin ich vom Value-Investing überzeugt, und anerkenne auch, dass "Markt-Timing" nicht funktioniert.

Solange du Zeit (= Value) damit verplemperst, in dem du an Demos herum hängst und von der Polizei Fotos machst, stimmt auch das Timing nicht. Warren Buffet war in deinem Alter schon viel weiter.

Du setzt die Prioritäten falsch. Du hast nur ein Leben. Vom Alter her befindest du dich im Hauptgang des Lebens. Es wird nicht besser. Bald kommt die Nachspeise.

 

 

Aus den Erwägungen:

A. Der Beschwerdeführer macht geltend, der Beschwerdegegner würde Zeit an Demos verplempern und bringt dies in einen kausalen Zusammenhang mit Markttiming an der Börse, ohne die Kausalität näher zu begründen. Mangels Begründung ist die Beschwerde in diesem Punkt nicht gutzuheissen, soweit überhaupt darauf einzutreten ist.

B. Der Beschwerdeführer wirft dem Beschwerdegegner weiterhin vor, dieser setze seine Prioritäten falsch, ohne dass der Beschwerdeführer die Prioritäten im Leben des Beschwerdegegners kennt, noch kennt er weitere Charakterelemente des Beschwerdegegners, wodurch der Beschwerdeführer seine Begründungspflicht verletzt, so dass sich aus den erwähnten Behauptungen auch nicht klar ableiten, auf welche weiteren Prioritäten der Beschwerdeführer sich  bezieht, wodurch auf diesen Teil der Beschwerde mangels Begründung nicht eingetreten werden kann.

C. Anzumerken ist noch, dass der Beschwerdeführer vom vorliegenden Thema abweicht, da er keinerlei Zusammenhang zwischen seinen Äusserungen und dem traktandierten Thema geltend machte.

Mein Gehirn hat daher verfügt:

1. Betreffend Punkt A. der vorliegenden Erwägungen wird die Beschwerde mangels Begründung des Kausalzusammenhangs abgewiesen, soweit darauf einzutreten war.

2. Auf die Beschwerde in Punkt B der vorliegenden Erwägungen ist mangels grundsätzlicher Begründung gar nicht einzutreten.

3. Der Beschwerdeführer wird angewiesen, sich konkreter und enger an das traktandierte Thema zu halten und seine Beschwerden besser zu substanziieren.

4. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen bei Einzelrichter MarcusFabian online und begründet Beschwerde in Foren-Sachen erhoben werden. Die Beschwerde hat einen Antrag und eine Begründung zu enthalten.

5. Mitteilung durch Protokollauszug an den Beschwerdeführer (vorgenannt, via Forumsveröffentlichung) sowie das gesamte Forum.

Der präfrontale Kortex

 

08.06.2013 00:09
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Zwackelmann hat am 07.06.2013 - 17:09 folgendes geschrieben:

nach wie vor bin ich vom Value-Investing überzeugt, und anerkenne auch, dass "Markt-Timing" nicht funktioniert.

Solange du Zeit (= Value) damit verplemperst, in dem du an Demos herum hängst und von der Polizei Fotos machst, stimmt auch das Timing nicht. Warren Buffet war in deinem Alter schon viel weiter.

Du setzt die Prioritäten falsch. Du hast nur ein Leben. Vom Alter her befindest du dich im Hauptgang des Lebens. Es wird nicht besser. Bald kommt die Nachspeise.

 

 

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Der Weise gewinnt mehr Vorteile durch seine Feinde als der Dummkopf durch seine Freunde.
Benjamin Franklin